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Dolchsturz-Bündnis Kinder der Alik'r

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Silann

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Freitag, 26. November 2021, 11:42

Ein Brief gelangt ins Haus der Wissenschaft

Im Haus der Wissenschaft wird ein Schreiben, direkt adressiert an Namir abgegeben. Der Absender dürfte ihm bestens bekannt sein.
Kommt die Nachricht mit dem Siegel der prinzlichen Familie direkt aus Schildwacht.

Rupta zum Gruß

Einige Zeit ging ins Land, seid der kleinen Abschiedsfeier nach turbulenten Zeiten.
In Schildwacht geht alles seinen, wie sagt man, gewöhlichen Gang.
Meinem Neffen geht es gut und ich nahm meine Tätigkeiten auf.
Naturgemäß reflektiere ich die Geschehnisse der letzten Wochen.
Verbunden mit meinen Gedanken an die Gruppe.
Wie mag es dem Magier ergehen?
Dem Nord?
Ist er mittlerweile im Met .. oder im Liebestaumel ... ertrunken ?
Einen kleiner Anflug von Humor könnte Namir in den Zeilen erkennen.
Vielleicht gab es insgehein die Möglichkeit der Romanze zwischem ihm und der Heilerin?
Ich stelle mir vor wie die Lampe, die er überteuert, im Taumel emotionalen Handelns, in der Wüste kaufte, auf ihrem Nachtisch
ein wohliges Licht in ihr Zimmer bringt.
Der tapfere rationale Khajiit. Wohin möge sein Weg geführt haben, als ihr in Wegesruh eintraft.
Wiesenschaumkraut. Erinnerungen. Möglicherweise ist es weiterhin vertrocknet in einem ihrer Bücher.
Mag ich zu hoffen wagen, es geht dem kleinen Spitzohr gut.
Ihr wisst, das manches Gerücht aus Hochfels hier langsam die Runde macht.
Ein Grund unter Absprache mit meinem Neffen meinen Rucksack zu packen.
Informationen schaden in der Regel nie. In jedem Gerücht mag ein Quentchen Wahrheit im Verborgenen schlummern.
In wenigen Tagen treffe ich aus den genannten Gründen in Wegersruh ein.
Damit verbunden eine Einladung an Euch, die Gruppe in meine Burg am Rande der Stadt.
Wenn ich Wegeruh erreicht habe, schicke ich Euch ein kleines Schreiben, in der Hoffnung
meine Einladung findet positiven Anklang.

Der Allvater sei auf jeden Weg, den wir beschreiten, das allgegenwärtige Licht am Horizont

Amran al Sahid

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Silann

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Sonntag, 12. Dezember 2021, 00:13

Ein Brief aus dem fernen Wegesruh

Mein Junge,

es war an der Zeit. Seltsame Gerüchte machten die Runde. Zeit für mich wieder aufzubrechen.
Ich weiss die Geschäfte laufen. Du machst die Sache gut seid du in deines Vaters Fußstapfen tratest.
Als Oberhaupt von Traditionswegen gebe ich dir eine Botschaft an die Hand.
Mag ich unser Haus führen formell wissen wir beide es ist eine Formsache aus Tradition.
In meiner Abwesenheit lass das Heer, die Ausbildung der Rekruten in der Hand von Kommandant Sahil.
Vielleicht mag die Frage aufkommen, warum dein Onkel von einer ungewöhnlichen Ruhelosigkeit geplagt scheint?
Lass mich diese Frage kurz beantworten:
Ich bin immer auf Reisen gewesen. Es war und ist meine Bestimmung. Mag nicht reichen, so Folgendes:
Es gibt einiges an Gerüchten die auf unseren Märkten hinter verholender Hand erzählt werden aus dem fernen Wegesruh.
Ich muss dem nachgehen. Du weisst der Schakal, die Geschehnisse, ein feiger Mord an Abutemal sind Makel die unvergessen bleiben.
Mir obliegt der Schutz, das Wohl, die Sicherheit unseres von Leid geplagten Hauses.
Meine Pflicht ist das Wohlergehen. Dein Vater hätte nie anders reagiert.
Er starb in einem Hinterhalt aus Pflichterfüllung.
Das Schicksal von einst wird nicht unser sein in Zukunft.
Mein Wort, mein Versprechen, meine Taten ...
Es gibt noch etwas was mich ins Haus der Wissenschaft beruft...
Zweitrangig..
Ich erzähls dir unter vier Augen Silann.

Der Allvater sei auf jeden Weg, den wir beschreiten, das allgegenwärtige Licht am Horizont

Dein Onkel

Amrán al Sahid



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Montag, 20. Dezember 2021, 21:55

Brief an Silann

Wie mag es dir ergehen?
Dein Onkel trat in ungewisse Pfade wie einst dein Vater mit Hintergrund das eine Bretonin keine spitzen Ohren hat
Gerüchte verdichten um das eine oder andere.
Ich werde Wachsam sein.
Es waren dunkle Tage.
Dunkle werden folgen.
In jedem Dunkeln scheint eine kleine Kerze, wenn man sie findet und entzündet.
Es ist kalt in der Burg. Ich lasse die Feuer entzünden.
Hochfels.
Dein Schreiben hat mich erreicht. Isra ist von uns gegangen.
Bedauerlich.
Ich hoffe du hast seinem Vater unsere aufrichtigen Beileidsbekundigen ausgerichtet.
Er war ein tapferer Mann.
Ihm sie Ehre und tiefster Dank.
Ich weiss du suchst Ersatz.
Wähle..
Wähle weise mein Junge.
Falls du mir die Frage stellen wirst was ich meine das Bretonen keine spitzen Ohren haben ...
bleibe ich der Antwort schuldig.

Dein Onkel Amrán al Sahid

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Donnerstag, 10. Februar 2022, 12:54

Der Brief nach Schildwacht

Einige Zeit später wird ein Brief, persönlich von einem legitimierten Boten Silann direkt überbracht. Der Umschlag in einfachem Papier, der Inhalt brisanter. Beim Öffnen erkennt er die Schriftzüge seines Onkels. Die Zeilen sind knapp bemessen:

Silann,

in Wegesruh wurde ein Brief von dir abgegeben. Adressiert an das Haus der Wissenschaft namentlich an Namir al-Rashid. Der Inhalt war ein Glückwunsch zum 5ten Jubiläum, zusammen mit einer Kiste über deren Inhalt ich hier schweigen muss.
Folglich ist unmittelbar klar, das Brief und Kiste nicht von dir gesandt sein konnten.
Wenn der Brief dich erreicht, sind einige Tage vergangen. Der Bote wurde angewiesen, diesen Brief persönlich zu übergeben und die Dringlichkeit, sowie Vertraulichkeit zum Ausdruck bringt.
Wir öffneten die Kiste in dem ein Schreiben lag.
Das Spiel geht weiter ... Schakal.

Im Gegensatz zu mir, der alles, was damals passierte, deinen Berichten entnahm, erlebe ich eine traurige Fortsetzung aus erster Hand.
Unsere Vermutung, gemeinsam mit allen im Haus der Wissenschaft ist, entweder war der damals Gerichtete ein Trittbrettfahrer oder
umgekehrt.
Interessant zu erwähnen, das alle bekannten Personen einen dringlichen Brief mit folgenden Inhalt bekamen:
"Kommt heute Abend zur halb 8. Stunde zum Haus der Wissenschaft. Es ist dringend! Namir al-Rashid"
Das konnte von Namir nicht bestätigt werden. Er hatte keine Ahnung diese Zeilen je verfasst zu haben.
Das lässt den Rückschluss zu, der Schakal, falls er jener ist, schrieb deinen Brief, eine excellente Fälschung, verschickte die Kiste in deinem Namen, unserem Haus und diese Schreiben an alle, ich betone auch Leute außerhalb vom Haus der Wissenschaft. Er kennt uns alle.
Silann, pro Forma, unterrichte unseren König unter Wahrung strengsten Stillschweigens über diese Vorkommnnisse. Noch befinden wir uns im Bereich mancher Spekulation, aber in höchster Alarmbereitschaft.

Der Allvater sei auf jeden Weg, den wir beschreiten, das allgegenwärtige Licht am Horizont.

Amrán al Sahid.

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Mittwoch, 6. Juli 2022, 20:22

Ein Brief ans Haus der Wissenschaft

Namir,

diese Zeilen sind an alle gerichtet, denen ich in der langen Zeit begegnet bin.
Sei es Ghin, der mir etwas gab, was unerlässlich, mich erstarken ließ, gegen Untote.
Den Mer mit seiner interessanten scheinbar, in der Regel, doch seis ihm nachgesehen, bonierten Art.
Dem Nord, dem Kampfgeist und der Lust auf viel Met, der Komtess, Lyara, deren Identität ich vor Monaten vehement geleugnet hätte.
Scelian dem tapferen Ritter, dem Ehre gebührt.
Pater Corentin, dem Streiter Stendarrs.
Delia deren emotionale Neigungen zu jenem al Rashid im Vorborgenen bleiben.
Dem kleinen Spitzohr Liniphia, die ich mag, zu gegeben, als gute wertvolle Freudin, flink geschickt und hübsch.
Gefährten die zusammen wuchsen, unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Wir errungen einen Sieg gegen das Böse. Nur Gemeinsam war es uns möglich.
Zusammen wuchsen wir trotz Unterschiede.
Meine Wege führen mich zurück. Ich lernte über viele alte Vorurteile hinweg.

Meine Zeilen mögen kurz sein.
Ich verneige mich in Ehrfurcht,

als Gefährte,
als Freund.

Mögen euer Wege stets sicher sein.

Prinz Amrán al Sahid

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Sonntag, 17. Juli 2022, 22:40



Vor Schildwacht, auf einer kleinen Insel im Palast des Prinzen Ashere...

Razeen al Shama, Amtmann zu Schildwacht, schaut sich mit einer Mischung aus Staunen und Neugierde im Innenhof des Palastes des Prinzen Silann Ashere um, als er diesen soeben betritt.
Es scheint, als habe der Prinz hier seit seinem letzten Besuch einiges verändern lassen.
Und dieser letzte Besuch ist doch schon eine Weile her.
Razeen schätzt es doch glatt auf ganze zwei Jahre.
Damals, als er ebenfalls hier um eine Audienz bei Ashere bat, begleitete ihn Offizier Mustaba al-Rahaim.
Ja, es ist lange her, und Mustaba gibt es nicht mehr.
Er starb, als er den Prinzen bei eine seiner Missionen tapfer zur Seite stand.

Jetzt, als er den Innenhof dieses opulenten Palastes einmal wieder betritt, hat er abermals eine Begleitung.
Es ist der Soldat Abbas al-Rahaim, der jüngere Bruder von Mustaba.


Prinz Silann Ashere empfängt Amtmann Razeen al Shama. An seiner Seite ist Ahladia.

Die Wachen führen die Zwei zu Ashere, der bereits zu warten scheint.
An seiner Seite ist die hübsche Rothwardonin Ahladia, die, wie sich im Verlaufe des weiteren Gesprächs heraus stellt, die neue Weggefährtin des Prinzen zu sein scheint und womöglich alsbald seine neue Lebesgefährtin.
Amtmann Razeen al Shama hat dem Prinzen ein Schreiben zukommen lassen, in dem er um dieses Treffen bat.
In den Fluren des Königspalastes wurde schon eine Weile darüber geflüstert, dass den Prinzen eine dringende Angelegenheit umtreibt.
Razeen wollte sich ein eigenes Bild machen, bat um dieses Treffen und erhofft sich wohl so die Informationen eines engen Bekannten, die sich möglicherweise von denen doch arg unterscheiden, die man in jenen Fluren geflüstert vernehmen kann.


Razeen al Shama verlässt das Treffen, überlässt aber den Soldaten Abbas al-Rahaim in die Obhut des Prinzen.

Ashere scheint gereifter, wählt seine Worte weise und ist von seinen Absichten mehr als überzeugt.
Zumindest ist das der Eindruck, den er auf Razeen macht, während sich Soldat Mustaba zunächst im Hintergrund hält.
Die Argumente, die Silann im Laufe des Gesprächs anführt, kann der Amtmann durchaus nachvollziehen.
Es steht eine weitere Mission an, die vermutlich einige Gefahren mit sich bringen wird.
Wie zugesagt, wird Mustaba dem Prinzen zur Verfügung gestellt, ihn bei seinem Vorhaben mit seinem Schild und seiner Klinge zur Seite zu stehen.


Abbas al-Rahaim bespricht sich mit Silann und Ahladia über die anstehende Mission.

Als der Amtmann sich dann zurückzieht, werden Mustaba weitere Details der anstehenden Mission offenbart.
Ahladia wird mitkommen und es scheint, als würde die Gruppe um eine weitere Schwerthand verstärkt.
Eine, die nicht aus der Alik´r stammt.
Mustaba wird es zu akzeptieren wissen, doch ist er schon jetzt gespannt auf jene weitere Wache, die die Gruppe begleiten soll.
Sein Misstrauen ist geweckt.

Man wird sehen, ob das gut gehen wird...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Donnerstag, 21. Juli 2022, 08:57



Vor Schildwacht, auf einer kleinen Insel im Palast des Prinzen Ashere...

Als der Amtmann Razeen al Shama bereits länger schon fort ist und auch der Soldat Abbas al-Rahaim den Palast verlassen hat, kehrt Ruhe ein im Anwesen des Prinzen Ashere.
Die Wachmannschaft geht routiniert ihrer Arbeit nach, hält sich aber gewohnt zurück.
Man würde meinen, dass der Palast mit all seinen Wachen einem so bekannten Kind der Alik´r ausreichend Schutz gewähren wird.
Doch jedes noch so hohe Mauerwerk, jede noch so große Zahl an Klingen und Schilden erwirken niemals eine hundertprozentige Sicherheit.



Und als es so ruhig ist im Hof und in den weitläufigen Fluren des Palastes, übersehen selbst die erfahrenen und geübten Augen der Prinzen-Wachen die Schatten, die sich auf den Mauern und gar selbst im Haupthaus einschleichen.
Ist es nur ein Schatten oder gar mehrere?
Es bleibt ruhig und selbst das Eindringen erfolgt so geräuschlos, dass man eine Stecknadel wird hören können, würde sie zu Boden fallen.





So nähert sich geräuschlos und fast unsichtbar eine vermeintliche Gefahr dem Prinzen und seiner hübschen Weggefährtin, die im schlimmsten Fall erst dann wahrgenommen wird, wenn es bereits zu spät ist...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Samstag, 23. Juli 2022, 10:41



Schildwacht, in einem separaten Bereich des Gasthauses <Schwestern der Sande>...

Als Soldat Abbas al-Rahaim zum vereinbarten Treffpunkt im Gasthaus <Schwestern der Sande> eintrifft, sind der Prinz Silann Ashere und seine neue Weggefährtin Ahladia bereits da und scheinen auf den Gerüsteten zu warten.
Zügig, aber ohne Hast, tritt der vom Amtmann Razeen al Shama für eine Mission des Prinzen abgestellte Soldat an den Tisch der Zwei heran und blickt in zwei Gesichter, die einiges an Sorgen ausstrahlen.
"Wir müssen sprechen, Abbas.", erklärt Silann. "Es gibt neue Entiwcklungen."
Abbas ist ein wenig verwirrt, aber auch neugierig, als er sich setzt, um sodann ausführlich über die jüngsten Ereignisse informiert zu werden.


Abbas al-Rahaim blickt in sorgenvolle Gesichter, als er auf Silann und Ahladia trifft.

Dass, was ihm berichtet wird, versetzt den Soldaten einerseits ebenso in Sorge, aber auch in Unsicherheit.
Er, der einfache Soldat aus den Reihen der königlichen Wache, hat keinerlei Erfahrungen mit so bedeutenden Entscheidungen, wenn es darum geht, womöglich Leben zu gefährden.
Das sind Dinge für einen wie Silann, einem Prinzen.
Jemanden, der es gewohnt ist, Entscheidungen von Bedeutung zu treffen.
So zumindest sieht es Abbas, der sich insgeheim wünscht, dass sein älterer Bruder noch am Leben wäre.
Er hätte gewusst, was zu tun ist.


Abbas mag kaum Glauben, was ihm da berichtet wird.

So berichten Silann und Ahladia von ungebetenen Gästen, die in der Nacht zuvor in das Haupthaus des Prinzen-Palastes eingedrungen sind.
Aber statt sie aus dem Dunkel hinterhältig anzugreifen, verlief jene Begegnung in der Bibliothek von Silann gänzlich anders...


Vor Schildwacht, auf einer kleinen Insel im Palast des Prinzen Ashere...

In der Nacht zuvor...

In den Fluren des Palastes des Prinzen Ashere herrscht schon seit einigen Stunden Ruhe.
Es ist so ruhig, dass man nur das Plätschern des Wassers der kleinen Springbrunnen und das Knistern der Feuer aus den offenen Kamines hören kann.
Prinz Silann Ashere sitzt im Obergeschoss auf einer der Bänke und ist in Gedanken.
Gut möglich, dass er es öfter tut, bevor er sich im Schlafgemach neben Ahladia legt, die sich dort bereits zur Ruhe begeben hat.
Wenn Ruhe einkehrt hat man Zeit den geschäftigen Tag Revue passieren zu lassen, getroffene Entscheidungen noch einmal zu überdenken.
So verweilt er dort eine Weile, als ihn ein Geräusch aus den Gedanken reißt.

Er ist sich nicht sicher, was er da eben hörte, doch instinktiv greift er zur Klinge und schreitet hinab, um nachzusehen.
Ahladia, gerade im Begriff einzuschlafen, bemerkt das Tun ihres Liebsten und folgt nach einer Weile.
Jenes Geräusch, das so gar nicht zu dieser Nachtzeit passt, kommt aus der Bibliothek des Hauses.
Und dort wird Silann dann auch fündig.


Silann Ashere trifft in der Bibliothek seines Hauses auf einen ungebetenen Gast.

"Heda! Wer seid Ihr?! Gebt Euch zu erkennen!"
Des Prinzen Worte sind laut und mit fester Stimme gesprochen, als er eine dunkle Gestalt in der Bibliothek vorfindet, die scheinbar in einem der Bücher liest und ihm zunächst noch den Rücken zudreht.
Er umfasst das Heft seiner Klinge mit fester Hand, abwartend was ihn da erwartet, als auch direkt Ahladia hinter ihm auftaucht, den unbekannten ungebetenen Gast mit misstrauischem Blick zu mustern.
"Oh mein Prinz Ashere. Haltet ein. Ihr, und Eure hübsche Ahladia, müsst Euch vor mir nicht fürchten.", spricht eine dunkle Stimme in Richtung der Zwei, als sich der vermeintliche vermummte Rothwardone sodann zu ihnen umdreht und sie aus zwei rot funkelnden Augen begutachtet.

Silann und Ahladia können es kaum fassen, dass jener unheimliche Besucher ihnen in dem folgenden Gespräch fast schon auf freundliche Art einen Handel vorschlägt, obwohl er wohl ohne Probleme ungehindert an den geschulten Wachen des Prinzen vorbei hier heimlich eindrang.
Natürlich erkennen die Zwei rasch, dass von dem Mann, der sich Chalid at-Satak nennt, eine große Gefahr ausgeht, trotz der Offerte.
Der Prinz fühlt sich erkennbar unwohl bei dem vorgeschlagenen Handel, doch scheint das, was Chalid at-Satak im Gegenzug für eine bestimmte Leistung anbietet, recht reizvoll zu sein.
Dass jener unheimliche Gast von einem unnatürlichen Wesen ist, von dem eisige Kälte ausgeht, macht die Sache nicht weniger sorgenvoll.
Hinzu kommt der Umstand, dass der Vermummte sehr viel über Silann, Ahladia und ihre anstehende Mission zu wissen scheint.


Der unheimliche Chalid at-Satak schlägt einen Handel vor.

Als der Besucher sich entfernt, bleibt unklar, ob der angebotene Handel zustande kommt.
Silann wird es überdenken und sich besprechen müssen, ehe er dem Mann in schwarz eine Nachricht zukommen lassen wird.

Und als man ihn sich entfernen sieht, erkennen die Zwei, dass die ganze Zeit ein zweiter ungebetener Gast direkt unbemerkt hinter ihnen lauerte, der dann mit Chalid at-Satak das Haus auf die gleicht Art und Weise verlässt, wie man Stunden zuvor eindrang...

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Samstag, 23. Juli 2022, 19:38

Ein zerknitterter Briefumschlag erreicht das Haus der Wissenschaft

*Namir wird ihn mit Sicherheit als erstes in die Hand bekommen und ihn öffnen*

Werte Freunde,

wie ihr wisst bin ich kein Mann der vielen Worte.
Ein großer Kampf ging mit unser glorreichem Sieg zu Ende.
Hier in der Alik'r werden meine Wunden weiter versorgt.
Jeder Kampf hinterlässt Narben. Wir alle kennen es.
Narben die Geschichten von siegreichen Taten erzählen.
Den Blick richte ich nach vorne. Mein Neffe, mehrere Wachen,
seine neue Freundin, meine Heilerin werden einer alten
Geschichte des feigen Mordes an meinem Bruder, Silanns Vater,
meiner Schwägerin, Silanns Mutter, meinem Neffen, Silanns Bruder
nachgehen.
Dieser feige Mord muss gesühnt werden.
Narben die erst verheilen wenn die Mörder gefasst und gerichtet sind,
selbst wenn die Sache fünf Jahre zurück liegt, bleibt das Verbrechen
ungesühnt.

Möge Ruptga euer Wege leiten

Amrán al Sahid

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Montag, 25. Juli 2022, 10:51



Schildwacht, in einer kleinen Taverne am Stadtrand...

Es gibt wohl einiges vorzubereiten, zu besprechen.
Die veränderte Situation rund um die anstehende Mission verlangt nach einer genauen Vorbereitung, um nicht Gefahr zu laufen das eigene Leben zu verlieren oder gar noch Schlimmeres.

Als Soldat Abbas al-Rahaim die kleine Taverne etwas abseits der Hauptwege von Schildwacht betritt, ist Prinz Silann Ashere bereits da.
Er ist alleine und scheint in Gedanken.
Abbas tritt zu ihm, nimmt den Helm ab und ist bereit die Gedanken mit ihm zu teilen.
Ashere berichtet, dass er dem Handel des unheimlichen Chalid at-Satak zugestimmt hat.
Weniger aus Aussicht auf eine für beide Seiten interessante Vereinbarung, sondern vielmehr aus dem Gefühl heraus, dass eine Ablehnung auch nicht geholfen oder sogar weitere Schwierigkeiten mit sich gebracht hätte.


Silann Ashere hat trotz eingewilligtem Handel beachtliche Bedenken.

Abbas kann die Sorgen von Silann gut nachvollziehen und ist in diesem Augenblick froh, nicht selbst derart Entscheidungen treffen zu müssen.
Was beide allerdings Sorge bereitet, ist die Tatsache, dass jener Chalid at-Satak scheinbar sehr viel über den Prinzen, die Mission und Ahladia zu wissen scheint.
Woher hat er diese Informationen?
Gibt es aus den eigenen Reihen welche, die so etwas nach außen tragen?
Ein ungutes Gefühl beschleicht die Zwei.
Diese ganze Mission scheint unter keinem guten Stern zu stehen.

So bespricht man sich dann aber auch über alle weiteren Vorkehrungen zur anstehenden Reise in die Alik´r-Wüste.
Abbas wird vorher allerdings noch den Amtmann Razeen al Shama aufsuchen, um über ihn etwaige Informationen über Chalid at-Satak zu bekommen.
Wenn diese mysteriöse Besucher irgendwann einmal in Schildwacht tätig war, so wird in den umfassenden Archiven der Stadt etwas darüber zu finden sein.
Abbas ist guter Dinge, als er sich auf den Weg macht den Amtmann aufzusuchen.

Schildwacht, im Königspalast...

Einige Stunden nach dem Treffen in der kleinen Taverne...

Soldat Abbas al-Rahaim ist schon ein wenig aufgeregt, als Razeen al Shama wieder zu ihm zurückkehrt.
Kann der Amtmann helfen etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen?
Gibt es Aufzeichnungen über diesen Chalid at-Satak?

Al-Rahaim hat ein Buch mitgebracht.
In seinem Gesicht zeichnet sich ein zufriedenes Lächeln ab, was Abbas optimistisch stimmt.
Es folgt ein Nicken des Amtmannes, als er das Buch aufschlägt und einige Seiten umschlägt, bis er an eine ganz bestimmte Stelle kommt und inne hält.
Er zeigt mit dem Finger darauf und beginnt zu erzählen.


Abbas al-Rahaim trifft im Königspalast Amtmann Razeen al Shama, der einiges zu berichten weiß.

Während er spricht, nickt Abbas immer wieder, hört genau zu.
Dann verabschieden sich die Zwei und der Soldat macht sich umgehend auf den Weg den Prinzen aufzusuchen.

Es gibt wohl einige interessante Dinge zu berichten...

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Donnerstag, 28. Juli 2022, 09:01



Schildwacht, in einer kleinen Taverne am Stadtrand...

Ein letztes Treffen, eine letzte Besprechung vor der Abreise.
So der Plan des Prinzen Silann Ashere, der seine Gefährten in die kleine Taverne am Stadtrand zu Schildwacht einlud.
Doch jüngste Erkenntnisse und Ereignisse lassen die fast schon ein wenig formal geplante Unterredung dann doch ein wenig anders verlaufen.

Soldat Abbas al-Rahaim beäugt die zweite Wache, die die Gruppe auf der Mission begleiten soll, mit durchaus erkennbaren Argwohn.
Die Kaiserliche Alexia Sele übergibt ihm zwar die von Ashere geforderten Papiere, doch schenkt er ihnen zunächst keinerlei Beachtung.
Er hätte wohl lieber eine der Ihren dabei gehabt, nicht eine Kaiserliche.
Der Prinz aber scheint ihr sein Vertrauen zu schenken.
So wird er es natürlich auch tun.
Sein Argwohn wird allerdings zunächst bleiben.


Die Kaiserliche Alexia Sele kommt dazu und wird von Abbas al-Rahaim misstrauisch beäugt.

Ist der rothwardonische Soldat zunächst skeptisch und eher ruhig, beginnt er dann aber zu erzählen und berichtet von den interessanten Dingen, die der Amtmann Razeen al Shama in den Archiven von Schildwacht zu dem mysteriösen Chalid at-Satak und seine nicht minder geheimnisvolle Gefährtin Armalee herausgefunden hat.
Prinz Ashere ist doch sichtlich überrascht ob der Dinge, die Abbas in der Gruppe vorträgt.
Auch über jene Liste, die scheinbar in den Unterlagen aus dem Archiv plötzlich aufgetaucht ist und selbst den Amtmann Rätsel aufgibt.


Abbas al-Rahaim berichtet von seinem Besuch beim Amtmann.

Und wäre das nicht schon genug der Neuigkeiten, so platzt unvermittelt und überraschend der in Schildwacht stadtbekannte Gauner Salaah ad-Din herein, der Alles und Jeden für die passende Bezahlung verkaufen würde.
Allerdings scheint er auch alles zu wissen und gilt daher als der beste Informant mit einem allerdings zweifelhaften Charakter.
Und ob dieser Besuch in der Taverne dann doch so zufällig ist, kann durchaus bezweifelt werden.
Zur Erleichterung der Gruppe um Prinz Ashere ist Salaah ad-Din auch schnell wieder weg, samt seinem ebenso herunter gekommenen Köter, der ihm ansonsten nicht von der Seite weicht.
Die Kaiserliche Alexia Sele ist sich allerdings recht sicher, dass es ad-Din war, der ihr schon eine Zeit durch die staubigen Gassen von Schildwacht folgte.


Der durchtriebene Salaah ad-Din taucht plötzlich auf.

Aber auch Silanns neue Frau an seiner Seite, Ahladia Mhaldki, weiß einiges zu berichten, was sie allerdings durchaus aufwühlt.
Jemand hat ihr eine persönliche Nachricht zukommen lassen.
Vom wem sie kam, ist unklar.
Der Inhalt ist allerdings brisant und verdeutlicht, dass sich irgendjemand brennend für den Prinzen, seine neue Liaison mit Ahladia und die anstehende Mission zu interessieren scheint, sowie über Informationen verfügt, die eigentlich nicht bekannt sein sollten.

Alles in allem gibt es viele Vorzeichen dafür, dass die baldig startende Mission unter keinem guten Stern steht und auf die Gefährten rund um Prinz Silann Ashere einige durchaus große Gefahren warten werden.

Beim nächsten Treffen wird man in die Alik´r-Wüste aufbrechen und sehen, was die kommenden Tage und Wochen für die Gruppe bereithalten wird...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Montag, 1. August 2022, 17:06



Schildwacht, am Stadtrand...

Die Sonne ist gerade dabei unterzugehen und ein weiterer heißer Tag geht bald zu Ende.
Die Soldaten der Stadt patrouillieren wie eh und je durch die staubigen Wege der Stadt, während sich eine kleine Gruppe am Stadtrand, nahe des Zollhauses, aufmacht, in die Wüste aufzubrechen.

Prinz Silann Ashere zieht sich den Stoff des Turbans vor den Mund, um möglichst unerkannt zu bleiben, während sich Soldat Abbas al-Rahaim um seine zwei Kamele kümmert.
Die Kaiserliche Alexia Sele, als zweite Wache rekrutiert, trifft als letzte ein.
Ahladia Mhaldki, die neue Frau an des Prinzen Seite, sitzt auf und wartet auf das Signal, in die Wüste aufzubrechen.
Als sich Abbas auf sein Reittier schwingt, merkt man der Kaiserlichen deutlich an, dass sie noch wenig Erfahrung im Umgang mit den Wüstenreittieren hat.
So setzt sich die kleine Reitergruppe in Gang in Richtung Alik´r-Wüste und bemerkt nicht, dass sie bereits beobachtet werden.


Man wird bereits beobachtet, als man sich in Schildwacht trifft.

Kaum hat man die Stadt verlassen und die offene Wüste erreicht, werden die Reiter vom warmen Winden empfangen.
Doch die Nacht bricht herein und somit eine erfrischende Kühle.
Abbas al-Rahaim kennt die Route bis zu einer ausgemachten Raststätte auf einem Felsplateau und führt, zusammen mit Alexia, die Gruppe sicher durch die Nacht.
Silann und Ahladia bilden die Nachhut.
Der Ritt durch die Wüste verläuft zunächst ohne weitere Vorkommnisse, bis auf die Tatsache, dass am Horizont ein großes dunkles Wolkenfeld auftaucht, das man auch in den Nachstunden gut erkennen kann.
Ein Sandsturm, der, so hofft die Gruppe, einen anderen Weg nehmen wird.
Nach Stunden des Ritts umreitet man die Stadt Bergama, um so möglichst vielen Leuten aus dem Weg zu gehen.
Ansonsten bleibt man möglichst auf den Wegen, so man davon sprechen kann und schenkt vorbeiziehenden Beduinen wenig Aufmerksamkeit.


Der Ritt durch die Nacht in der Alik´r-Wüste.


Bergama wird umritten.

Zum Leidwesen der Reitergruppe nähert der Sandsturm.
Man hofft allerdings immer noch, dass er vorbei zieht, als man nahe der Kulati-Minen eine überaus überraschende, wie auch fast schon schockierende Entdeckung macht.
Im Wind des nahenden Sandsturms haben sich in einer Palme Stofffetzen festgehangen, was auf den ersten Blick wenig spektakulär wirkt.
Doch bei näherer Untersuchung der Kleidungsfetzen erkennt Schneiderin Ahladia sie als Stoffe aus ihrem Laden in Schildwacht.
Prinz Ashere ist alarmiert und wie alle anderen äußerst beunruhigt.
Scheinbar kennt jemand all ihre Schritte oder verfolgt die Gruppe seit Anbeginn ihrer Abreise aus der Hauptstadt der Alik´r.
Trotz des fast schon unheimlichen Fundes hat man keine Zeit darüber zu sprechen, denn der Sturm nähert sich und man will unbedingt die ausgemachte Raststätte erreichen.


Bei den Kulati-Minen macht man eine Entdeckung. Zufall?


Man erreicht die Raststätte auf einer Anhöhe.

Wenige Stunden später ist es geschafft.
Abbas al-Rahaim führt die Gruppe auf eine Anhöhe zu einem Lager, das wohl schon vielen Wüstenreisenden als Raststätte diente.
Zwei in die Jahre gekommene Zelte, sowie Reste eines Lagerfeuers erwarten unsere Abenteurer, die froh sind, im Zweifel Schutz vor dem nahenden Sandsturm zu finden.
Während Abbas Holz holt und ein Feuer entfacht, werden die Tiere versorgt und das Gepäck nahe der Zelte verstaut.
Doch viel Zeit, sich von den Strapazen des langen Ritts durch die heißen Sande der Alik´r-Wüste zu erholen, hat die Gruppe um Prinz Ashere nicht.
Denn es kündigt sich kurz nach Sonnenaufgang eine weitere Begegnung an, die Unheil mit sich bringen könnte.


Abbas macht Feuer, doch viel Zeit zur Ruhe hat die Gruppe nicht.

Armalee, die Gefährtin des mysteriösen Chalid at-Satak, dringt auf unheimliche, fast schon magische Art und Weise, in das Ohr der Kaiserlichen Alexia Sele und fordert über sie den Prinzen auf, alleine vor die Raststatt zu treten, um sie dort zu treffen.
In höchster Alarmbereitschaft und die Klingen im Anschlag, lässt sich der Prinz aber nicht darauf ein.
Ohne sich zu zeigen, belässt es Armalee scheinbar dabei und verschwindet genau so unheimlich, wie sie als Stimme plötzlich im Ohr von Alexia auftauchte.
Sie ist sich wohl sicher, dass sie schon bald ihre Gelegenheit bekommen wird oder es liegt an der Tatsache, dass nur wenige Minuten nach ihrem Verschwinden der Sandsturm über die Gruppe hereinbricht.


Die Gruppe ist in Alarmbereitschaft, doch Armalee zeigt sich nicht.


Der Sandsturm kommt...

Die Gruppe schafft es fast schon in letzter Sekunde, sich und alles wichtige in einem der Zelte unterzubringen und sich dort zu verschanzen.
Während draußen der Sturm über sie hinwegfegt, harrt man in dem Zelt aus und hofft, dass ihr Unterschlupf auch diesen Sturm unbeschadet überstehen wird.
So verbringt man die kommenden Stunden zusammen in jenem Zelt und nutzt die Zeit, über die aktuellen Geschehnisse zu sprechen, während der Sturm ganz langsam schwächer wird.
Man sieht deutlich im Gesicht von Silann, dass ihn die Ergeignisse rund um ihre Mission beunruhigen.
Wird man am Ende den vermeintlich toten General Abbas al Harram finden, der möglicherweise am Tod seiner Eltern verantwortlich ist?
Was hat der unheimliche Chalid at-Satak und seine Gefährtin, beides Vampire, mit jenem General zu tun gehabt?
Wer schrieb die mysteriösen Zeilen an Ahladia?
Wie kamen die Stofffetzen aus Ahladias Schneiderladen an die Palme bei den Kulati-Minen?
Und was hat der schleimige und umtriebige Salaah ad-Din mit dem Ganzen zu tun?


Das Zelt hält, doch Silann ist voller Gedanken.

Fragen über Fragen.
Prinz Silann Ashere hofft, schon bald einige davon beantworten zu können, wenn man in Ishtavar einreitet und auf seinen Onkel Amrán al Sahid treffen wird...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Silann (01.08.2022), Lillith Luna (01.08.2022)

Celebringil

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Mittwoch, 3. August 2022, 15:47

Während Prinz Silann und seine Getreuen inmitten der Alik´r in ihrem Lager geduldig das Ende des Sandsturms abwarten, sitzt Namir al-Rashid an seinem Schreibtisch, faltet sorgsam einen kurz zuvor geschriebenen Brief zusammen und gibt etwas Siegelwachs auf den Umschlag, um den Brief zu verschließen. Zuletzt drückt der Schreiber in das noch warme Wachs den Stempel des Forscherhauses auf und reicht den Brief mit leisem Seuzfen seinem Kammerdiener Sevan Dral. Der nickt nur knapp, nimmt den Brief entgegen und reicht ihn später einem Boten, mit dem Ziel Schildwacht, genauer, dem Palast des Prinzen.


Zitat

Ruptga zum Gruße, Amrán

Wären wir beide Bretonen, würde ich jetzt mit vielerlei schmeichelnden Worten und leeren Phrasen um mich werfen, um Euch zwischen den Zeilen erahnen zu lassen, in welch schwerem Dilemma ich derzeit stecke. Doch wir sind Rothwardonen, wir geben nichts auf Schmeicheleien und packen unsere Worte nicht in altmerische Seide, aus Angst, unser Gegenüber versehentlich mit einer unbedachten Bemerkung auf Jahre zu kränken.

Euer Schreiben ruft gleichermaßen mein Pflichtgefühl wie Furcht in mir hervor. Mehr als 2 Jahre ist es her, als das ehrwürdige Adelshaus Abutemal auf bestialische Weise regelrecht niedergemetzelt wurde. Ich habe damals nicht einen Moment gezögert, mit Prinz Silann und meinem geschätzten Gefährten Ghin Korcisis zusammen dieses unsägliche Verbrechen aufzuklären und die Mörder des Hauses Abutemal zu finden. Ihr wisst selbst, welch schreckllicher Alptraum damit seinen Lauf nahm. Ein Alptraum, unter dessen Nachwirkungen einige von uns noch immer zu leiden haben.

Nun scheint es, als würde sich die Geschichte mit Eurer Jagd nach den Mördern Eures Bruders wiederholen. Es steht für mich völlig außer Frage, dass ich Euch und Prinz Silann ohne zu zögern mit all meiner Kraft unterstützen werde, so Ihr meine Hilfe benötigt. Ein Wort, und ich werde unverzüglich nach Schildwacht reisen. um Euch treu zur Seite stehen. Keine Freundschaft könnte fester sein als das Band, das sich zwischen dem Haus Ashere und dem Forscherhaus entwickelt hat, seitdem wir alle in das grausame Intrigenspiel der Boethiah-Kultisten geraten sind.

Doch zugleich muss ich Euch offen mitteilen, dass meine Hilfe womöglich weit hinter Euren Erwartungen und Hoffnungen liegen könnte. Ein dunkler Schatten hat sich auf mein Gemüt gelegt. Ein Schatten, der nur schwer zurückzudrängen ist und mich meiner Kräfte beraubt. Meine Wahrnehmung ist getrübt, ebenso mein Urteilsvermögen. Zuweilen frage ich mich, ob ich überhaupt noch Freund von Feind zu unterscheiden vermag. Magistra Aethyra ebenso wie Ghin bemühen sich nach Kräften, mich mit Tinkturen und Meditation von meinem derzeitigen Zustand zu heilen. Ob es gelingt, vermag allein Ruptga zu erkennen. Ich jedenfalls sehe derzeit keinen Fortschritt. In wenigen Tagen will Ghin mit mir ein "heilendes Ritual" ausüben. Ich möchte Euch an dieser Stelle nicht unnötig beunruhigen, noch mit Details langweilen.

Nur so viel: ich werde Euch helfen, so gut ich kann. Doch meine derzeitige Lage erlaubt es mir nicht, Euch mit ganzer Kraft zu unterstützen. Ich hoffe inständig, wenn wir uns das nächste Mal begegnen, dann wird es ein Tag sein, an dem die Dattelpalmen reichlich Früchte tragen, der Wein unbegrenzt fließt, und wir frei von Sorgen und Kummer sind.


möge Ruptga Eure Schritte leiten
Namir al-Rashid

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Silann (03.08.2022)

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Freitag, 5. August 2022, 10:54



In der Alik´r-Wüste, in einem kleinen Lager...

Soldat Abbas al-Rahaim, aktuell im Dienste des Prinzen Silann Ashere, streckt sich einmal und klopft dann den Sand aus der Kleidung, als er aus dem Zelt gekrochen kommt.
Jenes vermeintlich alte Zelt hat auch diesen Sandsturm überstanden und der Gruppe um Prinz Ashere Unterschlupf und Schutz geboten.
Abbas lässt seine braunen Augen über das kleine Lager wandern, um zu sehen, ob der Sturm großen Schaden angerichtet hat.
Bis auf die Tatsache, dass sich eine Unmenge an Sand aufgehäuft hat, scheint alles in Ordnung.
Die Kamele sind auf jeden Fall sehr entspannt und bereit, die Reise fortzusetzen.


Der Sandsturm wurde gut überstanden. Man bespricht sich und will bald schon weiter reiten.

Nach einer kurzen Besprechung über die Ereignisse der vergangenen Stunden, macht man sich bereit wieder aufzubrechen.
Nun ist es Silann Ashere, der die Gruppe anführt.
Der letzte Teil der Reise wird die Gruppe zum versteckt gelegenen Bergdorf Ishatavar führen, wo sie seinen Onkel Amrán al Sahid treffen wollen.
Es geht in die Berge und am Ende auf einen schmalen Pfad, den man nur zu Fuß, die Kamele an der Leine führend, beschreiten kann.
Und dann sind sie endlich da...


Die Reise geht weiter. Prinz Ashere führt die Gruppe nun an.

Ishtavar, jenes kleine Dorf, gut versteckt in den Bergen der Alik´r-Wüste, empfängt unsere Abenteurer mit einer deutlichen kühleren Luft als in der offenen Wüste.
Ein großer Teil des Dorfes liegt im Schatten, im Schutze hoher Felsen.
Silann Ashere scheint zufrieden, als man das erste Ziel der Reise endlich erreicht hat.
Er steuert umgehend die kleine Taverne an, in der er seinen Onkel vermutet, gefolgt von Ahladia, Alexia und Abbas.
Und er hat Recht.
Amrán sitzt dort an einem der Tische und sieht so aus, als warte er bereits seit Stunden auf den Prinzen und seine Wegefährten.


Endlich da, in Ishtavar.

Dass man Ishtavar als Ziel auserkoren hat, um sich mit Amrán hier zu treffen, hat natürlich einen Grund.
Man will den Weg nachreiten, den damals Silanns Familie zurücklegte.
Dies taten sie zusammen mit General Abbas al Harram, der in den Augen der Gruppe aktuell als äußerst verdächtig erscheint, etwas mit dem Tode von Silanns Familie zu tun zu haben.
Und von hier, von Ishatavar, startete damals jene Reise.


Amrán al Sahid empfängt die Reisenden.

Zur Überraschung des Prinzen scheint auch sein Onkel liiert zu sein.
Zumindest sieht es so aus, als wusste er nichts davon, als Amrán seine Frau Rajana-Lua vorstellt, die als ausgebildete Heilerin seine Wunden pflegte und ebenso über seltsame Funde zu berichten weiß.
Zu einer genauen Vorstellung kommt es aber nicht, denn nachdem man Amrán über die doch teils mysteriösen Ereignisse rund um die aktuelle Mission und den Auftritt zweier Vampire informierte, spürt Amrán genau jene Anwesenheit.
Es scheint, als könne er seit eines letzten Abenteuers fühlen, wenn Blutsauger in der Nähe sind.
Und plötzlich ertönt wieder diese Stimme in Alexias Kopf...


Was ist passiert? Wie geht es weiter? Man bespricht sich, durchaus angeregt.

Nicht ohne Grund fragt sich Abbas schon länger, warum diese Armalee, die sich bisher nicht zeigte, zu der Kaiserlichen nur spricht.
Aber nicht nur das, sie verspottet die Gruppe und den Prinzen auch noch, macht sich wohl lustig und treibt so wieder einmal ein Spiel mit den Lebenden.
Die Tatsache, dass sie der Gruppe sogar bis hier nach Ishtavar unbemerkt folgte, lässt das Unbehagen nur stärker werden.
Auch dieses Mal zeigt sie sich nicht und verschwindet wieder so schnell, wie sie als Stimme in Alexias Kopf urplötzlich auftauchte.
Eine anschließende rege Diskussion über die Armalee, und die Vampire an sich, trägt wenig Früchte und so richtet Amrán mit harschen Worten wieder den Blick auf das eigentliche Ziel: die Reise und die Auflösung der Geheimnisse um den Tod von Silanns Familie.


Amrán stellt seine Frau Rajana-Lua vor, die später einen durchaus mysteriösen Fund machen wird.

Auch die sichtlich aufgebrachte Rajana-Lua, die nach einem Rundgang im Dorf eine speziell für sie hinterlegte Botschaft findet, wird von den anderen beruhigt.
Was wäre, würden so viele mysteriöse Botschaften und Geschehnisse nur vom eigentlichen Ziel ablenken wollen?

Schon in Bälde wird man sicher mehr erfahren, auf den Spuren der toten Familie von Prinz Ashere...

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Silann

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Sonntag, 7. August 2022, 14:43

Ein Brief an das Haus der Wissenschaft

Tage später bekommt Namir einen zerknitterten Briefumschlag, der kaum aus dem Palast der prinzlichen Familie käme.
Namir erkennt die Schriftzüge des Prinzen, wird ihn öffnen und folgende Zeilen finden:

Namir,

Ich danke für euer Angebot.

Wir sind Rothwardonen, Kämpfer im kargen Land das wir lieben, Keine Leute großer Worte, wie ihr geschrieben habt.
Freunde, seid Jahren
Namir, manch Dunkel wird mit Mut, Zuversicht und Licht bekämpft. Man darf fallen, wenn man lernt gestärkt daraus aufzustehen.
Der Weg, Selbstvertrauen zu entwickeln, besteht darin, das zu tun, wovor man sich fürchtet, mit einer Reihe von erfolgreichen Erfahrungen, die vor einem liegen, und Stärke erwächst.

Dazu gehören Mut, Tapferkeit und Zuversicht

Möge Ruptga euer Wege stets leiten.

Euer Freund

Amrán al Sahid

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Celebringil (08.08.2022)

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Samstag, 13. August 2022, 12:39



In der Alik´r-Wüste...

Die Rothwardonin, die in dem kleinen Lager unterhalb des Berges zum versteckt gelegenen Bergdorf Ishtavar Wache hält, nickt Amrán al Sahid kurz zu, als dieser an ihr vorbei reitet, um mit den anderen wieder in die Alik´r-Wüste aufzubrechen.
Silann Asheres Onkel, der in dem Bergdorf seit einer Ewigkeit das Sagen hat, hat die nächste Route auf der Suche nach Spuren der toten Familie des Prinzen ausgegeben.
Man hat entschieden, bei Anbruch der Nacht aufzubrechen, um einerseits der sengenden Hitze der Alik´r-Sonne aus dem Wege zu gehen und um sich andererseits vor allzu neugierigen Blicken anderer Wüstenbewohner zu schützen, denen man am Tage vermutlich eher begegnen könnte.
Das Ziel: man reitet jenen Weg ab, den damals auch die Silanns Familie ritt, als es dann später zu diesem tödlichen Vorfall kam.


Aufbruch...

Soldat Abbas al-Rahaim ist instruiert, kennt die Route und führt die Reitergruppe in die sandige Ödnis hinaus.
Der zunächst starke Wind, der immer wieder Sand aufwirbeln lässt, lässt im Laufe der kommenden Stunden deutlich nach.
Es wird kaum gesprochen.
Die Anspannung, die auch aufgrund der unheimlichen Vampirin Armalee deutlich gestiegen ist, ist förmlich greifbar.
Bisher hat man sie noch nicht zu Gesicht bekommen.
Nur ihre Stimme drang bislang in den Kopf der Kaiserlichen Alexia Sele, die sich dagegen nicht wehren konnte.


Man reitet durch die Wüste und durch die Nacht.

Immer wieder wird die Richtung geändert, aber Abbas scheint sich bei der Route sicher zu sein.
Auf einer Anhöhe deutet er auf ein entferntes Lager, wo man rasten könne.
Von dort soll es dann weiter in Richtung der Bergkette gehen, die sich südlich von ihnen erhebt.
So reitet man jenes Lager an und ist überrascht, denn schon aus der Entfernung erkennen sie Lichtschein.
Es scheint, als wäre dort bereits jemand.


Ein Lichtschein beim Lager...

Und so ist es.
Unsere Abenteurer, die sich dem Lager nähern, erkennen eine Gestalt, die auf einem der einfachen Holzstühle nahe des Zeltes sitzt.
Es sieht fast so aus, als würde diese Person auf die Reitergruppe warten.
Es ist eine Frau und sie erhebt fast schon mahnend ihre Stimme, als der Prinz auf sie zugeht, dass es wohl besser wäre, nicht zu nahe zu kommen.
Rasch wird klar, dass es sich hier um jene mysteriöse Vampirin Armalee handelt und alle in sofortige Alarmbereitschaft versetzt.


Die Vampirin Armalee hat wohl schon gewartet.


Sie reizt die mit ihren Worten, gibt aber Hinweise.

Während sich Abbas ein wenig im Hintergrund hält, fällt es Ahladia und Rajana-Lua schwer sich zu beherrschen, während Silann deutliche Worte findet.
Auch Alexia Sele muss sich zurückhalten, da es die Blutsaugerin mit geschickten Wortspielen scheinbar versteht, die Abenteurer zu reizen.
Wäre es wohl nach Amrán gegangen, wäre seine Klinge bereits im Einsatz.
Aber statt irgendwelche Drohungen auszusprechen, weist die Untote auf den Handel hin, den der Prinz mit ihrem Herrn einging.
Und sie hält überdies gar wertvolle Hinweise parat und zeigt einen Weg auf, der die Gruppe zu einer versteckten Ruine in den südlichen Bergen führen wird.
Dort, so ihre Worte, sollten sie nach einer Höhle suchen.
Kaum ausgesprochen, verschwindet die Blutsaugerin im Nu und lässt unsere Reisenden mit einigen Fragen, aber auch neuen Erkenntnissen, zurück.
Nach einer kurzen Besprechung bricht man umgehend wieder auf, verzichtet auf die Rast und will sehen, ob Armalee die Wahrheit sprach.


Kurze Besprechung.


Man reitet in die Berge südlich vom Lager.


Man findet den Eingang, wie Armalee sagte.

Und in der Tat wird man in den Bergen fündig.
Eine kleine steinerne Treppe führt zu einer schweren Tür, hinter der sich eine alte scheinbar verlassene Ruine befindet.
Man fragt sich, was die Vampirin alles zu wissen scheint.
Bisher sprach sie die Wahrheit.
Der Gruppe zeigen sich verfallene Häuser und nach einer ersten Untersuchung deutet alles darauf hin, dass dieser Ort schon länger verlassen ist.
Man entscheidet ein Lager einzurichten, zunächst an einer hoch gelegenen Stelle, von wo man Übersicht hat.
Doch rasch wird der Plan verworfen und man richtet sich notdürftig in einem der Häuser ein.
Während Alexia und Abbas bei einer Patrouille möglicherweise jene Höhle finden, von der Armalee beim Lager sprach, hat sich die Blutsaugerin wohl derweil Rajana-Lua als nächstes ´Opfer´ auserkoren, die sie mit ihrer Stimme im Kopf beehrt.


Eine alte verlassene Ruine wartet auf unsere Abenteurer, ...


...die man zunächst vorsichtig erkundet.

Für einen Moment scheint Rajana-Lua mit der Situation überfordert, doch ein sichtlich beherztes Eingreifen von Amrán, kann die Lage beruhigen.
Armalee, die unheimliche Gefährtin des Vampirs Chalid at-Satak, hat wohl Gefallen daran, Spielchen mit den Lebenden zu treiben.
So kommt man in diesem verfallenen Haus erst einmal zur Ruhe und will Kräfte sammeln, um im nächsten Schritt jene Höhle zu untersuchen, die man gefunden hat.


Alexia und Abbas finden einen Höhleneingang.


Die Gruppe verschanzt sich in einem der verfallen Häuser.

Man darf gespannt sein, ob man dort wirklich Hinweise auf die Geschehnisse um den Tod von Sillans Familie wird finden können...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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