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Celebringil

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Mittwoch, 18. August 2021, 16:22

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Ein Skandal erschüttert die Oberschicht von Wegesruh! Es geht um Colette Motierre, angesehene Ehefrau des wohlhabenden Sebastian Motierre, die mitsamt ihres Mannes kurz davor steht, einen Adelstitel zu erwerben. Erst vor wenigen Tagen richtete die Baronie Amand einen besonders prunkvollen Ball aus, zu dem eine ganze Reihe exklusiver Gäste aus der Adelsschicht eingeladen war. Zu eben diesem Anlass hatte Colette Motierre ein einzigartiges Ballkleid anfertigen lassen, um die übrigen Gäste zu beeindrucken, wenn nicht gar neidisch werden zu lassen.

Und in der Tat erregte das Kleid die von Madame Motierre erhoffte Aufmerksamkeit. Bis zu dem Moment, wo ausgerechnet Madame Motierres Rivalin und Erzfeindin Mirabelle Dufont den Ball betrat - mit einem verblüffend ähnlichen Kleid, allerdings noch prachtvoller und kostspieliger. Colette Motierre fiel beim Anblick ihrer Rivalin unmittelbar in Ohnmacht, während die übrigen Gäste aufgeregt tuschelten. Augenzeugen berichten einvernehmlich, dass es kurz darauf, als Madame Motierre wieder zu sich gekommen war, zu einem "sehr aufgebrachten Wortwechsel" zwischen ihr und Madame Dufont kam, bis beide schließlich hinausgeführt werden mussten, da man den übrigen Gästen das Schauspiel drohender Handgreiflichkeiten ersparen wollte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mirabelle Dufont versucht, ihre Rivalin in aller Öffentlichkeit bloss zu stellen. Nicht wenige erinnern sich noch sehr gut an den letzten Süßkringelwettbewerb, bei dem Madame Dufont knapp gewonnen hatte, während die Süßkringel von Colette Motierre "auf geheimnisvolle Weise" völlig versalzen waren. Es deutet viel darauf hin, dass Mirabelle Dufont damals nachgeholfen hat. Die Rivalitäten der beiden dauern nun schon seit über einem Jahr an, und es dürfte nicht der letzte öffentliche Skandal zwischen den beiden gewesen sein.

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Samstag, 25. September 2021, 20:41



Ein Waldstück auf den Ländereien der Burg Wasserwacht...

Es sprach sich im Norden Glenumbras schnell herum, dass die Rothwardonin Dila bint Tuan al Bergama die Burg Wasserwacht, sowie den dazugehörigen Adelstitel, erworben hat. Von dem Anwesen, im Norden an der Küste Glenumbras gelegen, wurde einst eine kleine Flotte gelenkt, doch das liegt lange zurück.
Doch jetzt breiten sich Gerüchte bereits von Kreuzgrat bis hin nach Koeglin in Sturmhafen aus, die der frisch gebackenen Burgherrin sicher einige Kopfzerbrechen bereiten.
In einem der Wälder auf ihren Ländereien soll es zu ungeheuerlichen und schrecklichen Ereignissen gekommen sein. Es wird von Leichen im Wald getuschelt, von einer Karawane, die dahin geschlachtet wurde.

Vermutlich wird bei dem Gerede mal wieder heftig übertrieben, doch sah man zuletzt eine kleine Delegation aus der Burg reiten, die sich dann wohl jenem Wald näherte.


Eine Delegation von Burg Wasserwacht scheint die Vorkommnisse im Wald untersuchen zu wollen.

Einen einzelnen Reiter, scheinbar auf dem Weg von Dolchsturz gen Norden, soll man angeblich gewarnt haben, diesen Wald nicht zu betreten. Doch lachte der sichtlich angetrunkene Bretone nur darüber...und wurde seither nicht mehr gesehen.


Hat man da etwas im Gras gefunden...?


Spoiler Spoiler

Bei Burg Wasserwacht handelt es sich um ein geschlossenes Projekt mit dem Fokus auf Burg-RP, samt der anliegenden Ländereien. Bei Interesse kann man sich via Discord an Feuerperle#4195 wenden.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Mittwoch, 6. Oktober 2021, 13:32

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Bereits vor einigen Wochen liess sich der rothwardonische Händler Tarek al-Yassin in der Hauptstadt des Bündnisses nieder, was zunächst keine weitere Beachtung fand. Bis sich abzeichnete, dass der Rothwardone ein Handelshaus in Wegesruh eröffnen wolle, mit importierten Waren aus Schildwacht und der Alik´r. Und es scheint, als werde das Handelshaus bereits in wenigen Tagen seine Türen für die Bürger der Stadt öffnen. Es werde ein breites Sortiment rothwardonischer Waren von feinster Qualität angeboten, so ist auf Pergamenten an den öffentlichen Aushängen zu lesen.

Für Fremdländer mag es nichts weiter sein als die Eröffnung eines weiteren Ladens, doch unter den Bürgern von Wegesruh wird bereits eifrig getuschelt und getratscht, vor allem aus zwei verschiedenen Gründen. Unter den Damen, vornehmlich den unvermählten, blieb es nicht unbemerkt, dass Tarek al-Yassin ein auffallend gutaussehender und charismatischer Mann ist. Noch dazu gibt es keinerlei Hinweise, dass er derzeit eine Geliebte (oder einen Geliebten) hat. Ein attraktiver Händler, der bereits jetzt in Wohlstand lebt und sein Vermögen durch geschickten Handel mehren will, das muss einfach das Interesse einer jeden Bretonin wecken, die auf der Suche nach einem passenden Partner ist.

Unter den Händlern wird die Eröffnung des Handelshauses aus gänzlich anderen Gründen mit großem Interesse verfolgt. Prinz Silann Ashere hat bereits ein Handelskontor in Wegesruh, ein weiteres Handelshaus mit einer ganz ähnlichen Auswahl an rothwardonischen Waren kann daher nur als Konkurrenz angesehen werden. Zeichnet sich hier etwa ein drohender Handelskonflikt zwischen den beiden Häusern ab? Womöglich sogar gezielt geplant? Tarek al-Yassin weist solche Spekulationen weit von sich. Letztlich entscheide doch der Kunde, wo er lieber kaufe. Das Handelshaus al-Yassin fürchte jedenfalls keine Konkurrenz.

Hinter vorgehaltener Hand hält sich allerdings hartnäckig das Gerede, dass Tarek al-Yassin nicht gut auf das Haus Ashere, speziell den Prinzen, zu sprechen sei. Sogar von regelrechtem Hass auf den Prinzen wird geflüstert. Doch das sind dann wohl wirklich nur frei erfundene Gerüchte ...

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Silann (07.10.2021)

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Donnerstag, 7. Oktober 2021, 12:38

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Im Handelskontor Haus Ashere, das einen blühenden Handel betreibt nimmt, wie jeden Tag, die Arbeit ihren Lauf. Ein Tag wie jeder andere. Schiffe beladen, entladen, Waren sortieren auf dem Markt.
Waren des alltäglichen Lebens besorgen.

Auf dem Markt erreicht das eine oder andere Gerücht die Ohren der Angestellten vom Handelskontor Ashere und wird in der internen Morgenbesprechung marginal behandelt.

Konkurrenz belebt das Geschäft
Wer ist dieser Tarek al-Yassin?
Ist das wichtig?
Nein
Wir sollten den Prinzen in Kenntnis setzen


In Wegeruh, trotz aller kursierenden Gerüchte, gibt es keine Verlautbarung vom Handelskontor Ashere zum Thema. Man geht den Geschäften nach.

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Celebringil (08.10.2021)

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Mittwoch, 20. Oktober 2021, 14:17

[Dolchsturzbündnis] Schildwacht - Gerüchte und Neuigkeiten auf dem Basar

Reisende Händler aus dem fernen Bergama wissen von einer Gruppe von Abenteurern zu berichten, die ein bisher unbekanntes Buch von Frandar do Hunding gefunden haben wollen. Ein Buch, in dem der rothwardonische Held sich angeblich gegen die Kronen wendet und ihre Lebensweise anprangert.

Es überrascht wohl kaum, dass die Neuigkeit bei den Anhängern der Kronen nur wenig Begeisterung auslöst. Es handele sich ja bisher nur um ein Gerücht. Und überhaupt, wer sagt denn, dass das Buch tatsächlich von Frandar do Hunding ist? Was diese Abenteurergruppe angeht, so hat es sich bereits zuvor herumgesprochen, dass ein rothwardonischer Forscher (natürlich ein Anhänger der Ro Wada) irgendwo in der Alik´r nach einem Buch suchen wollte - zusammen mit einem bunten Haufen wilder Abenteurer. Ein Nord, eine Bosmer, sogar ein Altmer und ein Khajiit sollen der Gruppe angehören! Die Angelegenheit wird keineswegs dadurch besser, dass Amrán al Sahid als Vertreter des Hauses Ashere unter den Abenteurern ist. Also nichts weiter als ein plumper Versuch, die Anhänger der Kronen zu verunsichern. Solange es keine handfesten Beweise gibt, sollte man der Geschichte keine große Aufmerksamkeit schenken.

Doch es gibt auch viele Bürger in Schildwacht -wenn auch vornehmlich Anhänger der Ro Wada- die den Gerüchten mit Interesse folgen. Was immer in dem Buch drinstehen mag, wenn es wirklich von Frandar do Hunding sein sollte und bisher unbekannt ist, wäre das ohne Frage ein wertvoller Fund für die rothwardonische Kultur.

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Silann (20.10.2021)

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Mittwoch, 3. November 2021, 13:24

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Das Gerede rund um den rothwardonischen Händler Tarek al-Yassin hat sich inzwischen weitestgehend gelegt, der befürchtete Handelskrieg zwischen den Häusern al-Yassin und Ashere blieb aus. Es wäre auch merkwürdig gewesen, wären zwei Händler in einer großen Stadt wie Wegesruh aneinander geraten, nur weil sie mehr oder weniger mit dem gleichen Angebot an Waren handeln. Lediglich das Interesse manch einer unvermählten Bretonin hält an, wenngleich Tarek al-Yassin derzeit eher der Sinn nach Handel und dem Knüpfen neuer Kontakte zu bretonischen Händlern zu stehen scheint, als nach einer Gemahlin zu suchen.

Indessen breitet sich in Wegesruh eine andere Neuigkeit wie ein Lauffeuer aus - der Händler und Adelsmann Esmond Frey wurde in seinem eigenen Haus ermordet! Trotz aller Bemühungen der Stadtwachen, möglichst wenig an die Öffentlichkeit geraten zu lassen, sind bereits Details über den Mord bekannt geworden. In der Nacht vom 1. zum 2. Tag der Abenddämmerung wurde Esmond Frey in seinem Arbeitszimmer kaltblütig die Kehle durchgeschnitten. Wer immer hinter dem Mord steckt, wusste genau, wo sich der Adelsmann zu so später Stunde aufzuhalten pflegte, und auch, wo sich die beiden Dienstmädchen und die hauseigene Wache für gewöhnlich befinden. Niemand im Haus hatte etwas bemerkt, der Leichnam wurde erst in den frühen Morgenstunden von einem der Dienstmädchen entdeckt.

Der Mord gibt den Stadtwachen einige Rätsel auf. Es gibt keinerlei Hinweise auf Streitigkeiten oder einen Feind, der die Familie Esmond in letzter Zeit bedroht hat. Und - der Mord muss gut geplant gewesen sein und wurde äußerst professionell durchgeführt. Keine Spuren, keine noch so kleinen Hinweise, und auch keine Zeugen, die etwas auffälliges bemerkt hätten. Hinter vorgehaltener Hand wird unter den Bürgern bereits geflüstert, dahinter stecke die Dunkle Bruderschaft. Das erklärt dennoch nicht, wer es auf den unter Gefährten und Handelspartnern sehr geschätzten Frey abgesehen haben könnte.

Der Tod von Esmond Frey ist ein herber Verlust für die Händler und die Adelsgesellschaft von Wegesruh. Während der Edelmann regen Handel trieb, veranstaltete seine Gemahlin Isabelle regelmäßig kleine Salon-Abende, die nur zu gern von wohlhabenden Händlern und Adeligen sowohl zur Zerstreuung als auch für das Knüpfen neuer Kontakte besucht wurden.

Isabelle Frey wird sich bis auf weiteres mit ihren beiden Dienstmädchen und der hauseigenen Wachfrau aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, der Handel des Hauses Frey soll vorerst ausgesetzt werden. Es ist noch unklar, ob ein naher Angehöriger des kinderlosen Paares den Handel fortführen wird, oder ob sich das Haus endgültig zurückzieht.

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Mittwoch, 3. November 2021, 22:26

[DB] Nördliche Bangkorai - Immerfort

Vor knapp einer Woche brachte ein nächtlicher Brand die Bewohner der Stadt am Bjoulsae um den Schlaf. Flammen stoben aus der großen Bibliothek von Immerfort und zerstörten Teile der kostbaren Bestände jahrhunderter alter Schriften. Ein Wachmann kam in den Flammen ums Leben, bevor ihnen Einhalt geboten wurde. Mehrere Zeugen berichteten von der dunklen Silhouette einer Khajiit, die aus dem brennenden Gebäude floh.


Am 3. Abdendstern hört man schließlich die Ausrufer verbreiten:

So hört, liebe Leute ! Höret und kommet herbei.
Die verdächtige Khajiit, welche die Staatsbibliothek in Brand steckte und wertvolle Dokumente stahl, stellte sich selbst der Wache! Man glaub es kaum doch ist es wahr: Die Täterin stellte sich selbst. Sie kann im hiesigen Kerker aufgesucht werden.
Doch nicht alle auf einmal, liebe Leute! Das ist wohl bekannt.
Königin Arzhela von Immerfort höchstselbst will das Urteil verkünden! Schon bald wird dies geschehen. Verbreitet die Kunde. Die Täterin ist gefasst äääh... die Täterin stellte sich selbst!
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Celebringil (04.11.2021)

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Montag, 8. November 2021, 21:58

[DB] Nördliche Bangkorai - Immerfort

Schon zur Mittagszeit an der 6. Abenddämmerung stieg der Markschreier auf seine Kiste, überblickte die Stände, an der allerlei Waren heimischer Handwerker und aus der Ferne kommenden Händler verkauft wird, und erhebt die Stimme:


Zitat

Hört, ihr Bürger von Immerfort! Bauern wie Bürger. Arbeiter wie Adel!

Die erst seid ein paar Sonnenhoch im Kerker einsitzende Khajiit welche für den Brand in unserer geliebten Bibliothek verantwortlich war, wurde heute Morgen Königin Arzhela von Immerfort vorgeführt ! In ihrer Gnade und um für künftige Verbrechen ein Exempel zu statuieren wird am Sundas der 7. Abenddämmerung, zum vierten Glockenschlag nach der Mittagsstunde, die Gefangene zum Richtblock geführt!

Er ruft erneut. Laut, als eine Traube von Bürgern, Händlern und Bauern sich bildete.

Die Gefangene wird am Sundas der 7. Abenddämmerung, zum vierten Glockenschlag nach der Mittagszeit, dem Richtblock vorgeführt! Die Hinrichtung wird ÖFFENTLICH stattfinden ! Der Kopf der Täterin wird rollen!



Wie angekündigt ist, ist es am darauffolgenden Tage soweit. Es schlägt zur vierten Stunde nach der Mittagszeit. Der Schafrichter sitzt bereits bereit und Leute finden sich ein. Ein leichter Wind treibt Blätter über die Straße. Eigentlich ist es ein normaler Tag. Nur Leute die wissen was heute für ein Tag, finden sich bei der Kaserne nahe des Kerkers ein. Bürger wie Bauern, Adlige. Ja, selbst der ein oder andere Priester lässt sich zwischen den Schaulustigen entdecken. Der Tag an dem ein Leben endet, ist erstaunlich angenehm. Herbstlich. Warm. Wie ein sanfter Kuss auf die Wange eines jeden. Wie der Abschied einer Mutter für ihr Kind.

So tritt nach einer kurzen Weile die verurteilte Khajiit vor den Mob. Hängender Schulter jedoch erhobenen Hauptes ! Grond verkündet das Urteil und es mag danach schnell gehen. Als der Scharfrichter die Axt hebt und ganz erhoben hat, mag es fast so wirken als Stünde die Zeit für einen Moment still. Als wolle man diesen Moment durchbrechen können um irgendetwas zu tun. Doch saust die Axt kurz darauf hinunter und besiegelt das Schicksal der jungen Khajiit. Es rollt ihr Kopf.

Schweigen macht sich für einen Moment breit. Ein paar Vögel fliegen - fast schon symbolisch - beim auftreffen der Axt davon. Stille. Niemand rührt sich. Niemand spricht. Man hält inne und gedenkt. Einen Moment. Einen größeren Moment. Man wird ihr, so man sie kannte, wohl auf ewig Gedenken. Ihr Vermächtnis ist in den Herzen jener, die sie kannten. Würdenträger kommen nachdem sie gerufen wurden und wickeln den leblosen Körper ein. Mit Bedacht. Mit Würde. So gut, wie man es ihr zugestehen kann. Den Körper bringt man Weg. Die Menge an Leuten wird danach vom Wachhauptmann und seinem Personal aufgelöst.

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Spiffypurse (09.11.2021), Celebringil (09.11.2021)

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Samstag, 13. November 2021, 09:18

[AD] Auridon: Einbruch und Diebstahl in Himmelswacht!

*Vor wenigen Tagen gab es Trubel um den Altmerischen Magus Cirell Aldavir. Nach einer Expedition, die Ihn für längere Zeit von Himmelswacht fernhielt, verließ Er nur wenige Minuten nach dem Betreten seines Herrenhauses dieses auch wieder. Aufgebracht und mit schnellen Schritten führte Es den Magus gleich in Richtung der Stadtwache!*

*Dem Getuschel nach wurde bei Ihm wohl eingebrochen und so einige Gegenstände mitgenommen! Bücher heißt es. Sogar Schmuck und wertvolle Magische Gegenstände waren darunter! Einer seiner Diener ließ sogar Worte über mutwillige Zerstörung fallen. Wer weiß, was daran alles der Wahrheit entspricht.*

OOC:
Bei Interesse und Nachfragen einfach eine PM an @Narmaeril#0406 senden

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Deikan (14.11.2021)

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Mittwoch, 17. November 2021, 12:43

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Gasthaus zur Trüben Neige

Während draußen nasskaltes und trübes Wetter herrscht und die Dämmerung bereits angebrochen ist, haben sich im Gasthaus Zur Trüben Neige einige wenige Gäste um den alten Krieger Delvin gescharrt. Denn der alte Bretone hatte bisher noch immer eine gute Geschichte zu bieten. Doch was Delvin seinen Zuhörern heute Abend erzählt, ist den Gästen dann doch etwas zu unheimlich und ganz sicher nur frei erfunden. Der alte Krieger aber beteuert, dass es sich erst vor wenigen Tagen genau so zugetragen habe ...

"Ich war also in der Kriegergilde, um ein paar alte Kameraden zu treffen und den Jungspunden bei ihren Waffenübungen zuzusehen. Es wärmt mir immer wieder das Herz und lässt mich an die Tage erinnern, als ich selbst noch jung und unerfahren war und glaubte, ich könne die ganze Welt erobern. Es war schon spät geworden, als ich mich auf den Weg nach Hause machte. Unterwegs merkte ich, dass mich meine Blase zwickte. Also ging ich in die nächste Gasse und suchte mir ein dunkles Plätzchen, um mich zu erleichtern.

Ich wollte gerade meine Hose öffnen, als sich meine Nackenhaare sträubten und es mir eiskalt den Rücken runterlief, bevor ich überhaupt wusste, was los war. Er stand ganz plötzlich neben mir, wie aus dem Nichts. Entweder hatte er in den Schatten gelauert, oder er muss sich leise an mich herangeschlichen haben. Ein Nord, riesig, schlank, und zutiefst bedrohlich. Ich sage Euch, ich habe schon viele Nord gesehen, und nicht wenige konnten wirklich beeindruckend wirken mit ihrer Größe und ihrem muskulösen Körperbau. Doch der hier, der war anders. Ganz anders. Er hatte etwas zutiefst Böses an sich, ohne dass ich hätte sagen können, was genau es war. Der Bursche trug eine Rüstung, wie ich sie nie zuvor gesehen hatte. Weder auf den zahlreichen Schlachtfeldern, auf denen ich gekämpft habe, noch sonst irgendwo. Mattschwarz, kein Licht spiegelte sich darin, als ob die Rüstung alles verschlucken würde.

Oh, Ihr Götter! Kreidebleich war der Bursche, als wäre er von den Toten auferstanden. Und diese Augen. Die Augen waren das Schlimmste. Da war nichts, kein Gefühl, kein Leben, nur völlige Gleichgültigkeit. Ich wusste sofort, von dem konnten seine Feinde kein Erbarmen erwarten. Er wusste wahrscheinlich nicht einmal, was das überhaupt ist. Der Nord hat keine Waffe gezogen, mich nicht bedroht, nicht einmal etwas gesagt. Er stand einfach nur da und musterte mich mit gefühlskalten Augen. Dann gab er ein leises, bedrohliches Grollen von sich. Noch nie in meinem Leben hat mir jemand so viel Angst eingejagt. Ich bin gerannt, so schnell meine alten Beine mich nur tragen konnten. Ich hab mich nicht getraut, mich auch nur ein Mal umzudrehen, bis ich endlich zu Hause war.

Das war kein gewöhnlicher Nord, das sage ich Euch. Das war eine Kreatur aus dem Reich des Vergessens, da bin ich mir ganz sicher. Die Stadtwachen wollten mir am nächsten Morgen nicht glauben. Dann sind sie doch noch mit mir zur Gasse gelaufen und haben alles durchsucht, aber natürlich haben sie nichts gefunden.

Ich bete inständig zu den Göttern, dass dieses Etwas, was immer es war, aus Wegesruh wieder verschwunden ist ..."

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Mittwoch, 17. November 2021, 23:29

[DB] Nördliche Bangkorai

So wie sich auch das Jahr zum Ende neigt, werden die Karawanen aus Himmelsrand immer seltener. Wenige Händler machen noch die Reise durch die Berge des Reik, um ihre Waren in die Bretonenlande zu bringen. Doch so wenige es auch sind: Als sie Middas, den 17ten der Abenddämmerung in Immerfort ankommen, herrscht Aufruhr. Händler ringen mit den Händen, der Geleitschutz wirkt angespannt, gehetzt. Mitzügler, Wanderer und Reisende verängstigt. Und die Worte werden laut gesprochen:
"Die Reikmannen kommen!"

Jeder scheint etwas anderes zu berichten, was er in den Bergen des Reik am Sundas erlebt hat. Manch einer erzählt von Lichtern, welche zwischen den Gesteinsfelsen flackerten, von Donnern und Stampfen, als würde die Erde beben. Andere sprechen von dutzenden Reikmannen, die sich verteilt immer wieder daran wagen, die Karawanen und reisenden anzugreifen. Sie alle tragen Federn und einen mittelgroßen Vogelschädel irgendwo an ihrer primitiven Rüstung; nur da scheinen sich die Leute einig. Einige Wachen berichten von Tierlauten, die durch die Berge hallten: Adlerschreie, Krähengekrächze, Bärengebrüll.. ja sogar einer ist fest überzeugt, einen Elch gehört zu haben. Ein berittener Bote behauptet, eine größere Gruppe Reimannen am Morndas gesehen zu haben, bevor er im Eiltempo zu den Karawanen weiterritt. Mindestens ein Dutzend sollen es wohl sein.

Die Bürger werden nervös, Mütter werden ängstlich, Väter machen sich bereit. Kinder schauen verwirrt umher, sind sie doch zu jung um den letzten Angriff der Reikmannen miterlebt zu haben. Viele wenden sich an die Wachen, fordern nach mehr Schutz.

'Was, wenn sie nach Immerfort kommen? Wenn sich die Reikmannen verbündet haben?' 'Die Leute in den Grenzdörfern! Oh, was wenn es schon zu spät ist?!'

'Wir müssen etwas tun! Wir müssen uns schützen!'

'Bitte, kann man ihnen nicht zuvor kommen?'

Die nächsten Tage werden so bleiben, unsicher, bangend auf das, was die Bretonen wohl erwarten wird.
Nur die Zeit wird zeigen, was die Reikmannen wirklich vorhaben.
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Mittwoch, 24. November 2021, 09:39

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Manch ein Besucher des Gasthauses zur Trüben Neige erinnert sich noch an die Geschichte, die der alte Krieger Delvin kürzlich zum Besten gab. Ein unheimlicher Nord, der in den Gassen sein Unwesen treiben soll. Was für ein frei erfundener Unsinn, allenfalls dazu geeignet, Waschweiber und Kinder zu erschrecken.

Doch der "frei erfundene Unsinn" erscheint plötzlich gar nicht mehr so unsinnig nach den Ereignissen der letzten Nacht. Zwei Stadtwachen bemerkten während ihres nächtlichen Rundgangs in einer spärlich beleuchteten Seitengasse eine auffällige, ungewöhnlich große Gestalt, die einen bewusstlosen (oder gar leblosen Körper?) über der Schulter trug. Die Wachen gingen auf den Verdächtigen zu und wollten ihn zur Rede stellen. Der Angesprochene -allem Anschein nach ein Nord- ließ den Körper auf seiner Schulter zu Boden fallen und tötete ohne jede Vorwarnung einen der beiden Wachmänner, indem er ihn mit nur einer Hand am Hals packte, etwa einen halben Schritt hochhob und erwürgte.

Die andere Wache wurde wenig später völlig verängstigt von einem weiteren Wachmann und einer Wachfrau neben dem toten Kameraden gefunden. Es dauerte eine ganze Weile, bis man aus dem Überlebenden halbwegs verständlich herausbringen konnte, was passiert war, wenngleich er nicht erklären konnte, warum ihm beim Anblick des Nord solch eine unbeschreibliche Angst überkam. Gründliche Untersuchungen der Würgemale am toten Wachmann bestätigten, dass das Opfer nur mit einer Hand erwürgt wurde. Da es bisher keine Vermisstenmeldung gab, ist nicht klar, wen der Nord auf seiner Schulter weggeschleppt haben könnte.

Ein Nord mit ungewöhnlichen Kräften, der nachts durch Wegesruh schleicht und leblose Körper trägt? Ein gefundenes Fressen für die Klatschweiber und Stoff für unheimliche Geschichten in den Tavernen. Doch so manch einen Bürger in Wegesruh beschleicht das ungute Gefühl, das mehr dahinter steckt. Viel mehr ...

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Silann (26.11.2021), ddr.Peryite (01.12.2021)

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Dienstag, 30. November 2021, 15:19

[DB] Nördliche Bangkorai - Immerfort

Die Kälte zieht über das Land und lässt den ersten Schnee kommen, der die grüne Flur jedoch nur hauchdünn bedeckt und auf den Straßen gar nicht erst liegen bleibt. Trotz des einbrechenden Winters hält die starke Wachpräsenz in der Stadt an. Hier und da versuchen sich die tapferen Männer und Frauen mit stark gefütterter Kleidung und dicken Mänteln warm zu halten, vernachlässigen jedoch nicht die Patrouillen in diesen Zeiten, wo Gefahr von den Wilden aus dem Reik droht.

Nicht jeder lässt sich durch die Gefahr der Reikmannen und der eisigen Kälte deprimieren. Vor den Toren der Stadt hat sich eine illustre Gruppe von Gauklern, Schaustellern und Händler niedergelassen und einen kleinen Wintermarkt aufgebaut, der regen Zustrom findet. Warme Speisen und Getränke, ein Puppentheater für Klein und Groß, süße Leckereien, Kristalle und Kuriositäten: Für jeden scheint etwas dabei zu sein.

Im Hafen der Stadt spitzen sich derweil die Ereignisse zu. Erst hörte man des Nachts eine Schiffsglocke laut läuten und sah wie die Wache eine Gestalt verfolgte, die sich in die Dunkelheit flüchten wollte. Schon am Tag darauf wurden drei große Fregatten mit Flagge der Goldküste vor der Stadt gesehen, die in den Hafen geleitet werden. Die fast zweihundert Mann starke Besatzung sieht zum Großteil kampferprobt aus und wird von einer Altmer angeführt, die sich kurz mit den Wachhauptmännern der Stadt unterhält und kurzerhand gen Kastell geführt wird. Getuschel macht sich am Hafen und der ganzen Stadt breit.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ddr.Peryite« (30. November 2021, 15:25)


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Mittwoch, 1. Dezember 2021, 12:25

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh - Klatsch und Tratsch auf dem Marktplatz

Gut einen Monat ist es her, dass der Adelsmann Esmond Frey nachts in seinem Arbeitszimmer ermordet wurde. Die Stadtwachen sind in dem Mordfall bisher nicht einen Schritt weitergekommen. Keine noch so kleine Spur, kein noch so unbedeutender Hinweis, kein Zeuge, der irgendetwas gehört oder gesehen haben könnte. Und nun gab es in der letzten Nacht einen weiteren Mord, der auffällige Parallelen zum Fall Esmond Frey zeigt.

Lauric Gernand, ein alleinstehender und wohlhabender Händler mit besten Aussichten, einen Adelstitel zu erwerben, wurde am 29. Tag der Abenddämmerung in den frühen Morgenstunden leblos in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Wie schon bei Esmond Frey wurde dem Opfer auf professionelle Weise die Kehle durchgeschnitten, allem Anschein nach etwa um Mitternacht herum. Der Mörder hatte dieses Mal leichtes Spiel, da es im Hause Gernand keine Wachen gibt und sowohl der Kammerdiener als auch die beiden Dienstmädchen zu dieser Zeit nicht im Haus waren. Die Stadtwachen sind der Überzeugung, der Mörder habe sich auch dieses Mal zuvor ausgiebig erkundigt, wo und zu welcher Zeit er sein Opfer findet und am besten zuschlagen kann.

Zwischen Esmond Frey und Lauric Gernand gibt es keinerlei Verbindungen, abgesehen davon, dass beide wohlhabende Bretonen und Händler waren und mehr oder minder regelmäßig Salonabende abhielten. Darüber hinaus ... nichts, was die Morde an den beiden in irgendeiner Weise erklären könnte. Die Stadtwachen stehen vor einem Rätsel - und geraten zunehmend unter Druck, da sie die beiden Morde nicht aufklären können.

Unter den Bürgern von Wegesruh ist man mehr denn je davon überzeugt, dass die Dunkle Bruderschaft dahinter steckt, und die wildesten Spekulationen machen die Runde, worin die beiden Männer verstrickt gewesen sein könnten - sehr zum Leidwesen der Familien und Angehörigen der beiden Opfer.

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Dienstag, 21. Dezember 2021, 08:21

[Aldmeri-Dominion] Himmelswacht

Reges Treiben in der Magiergilde.

Seit wenigen Tagen sah man Magus Bates nun häufiger, und oftmals länger als üblich, in den Hallen der Magiergilde verweilen.
Was auch immer der Grund dafür sein mag, seine eher weniger gute Laune und eine gewisse Dringlichkeit sowie Ernsthaftigkeit die in seiner Körpersprache als auch Mimik zu erkennen waren, sind sicherlich ein gutes Zeichen für all jene, die den Magus kennen.

Um der Gerüchteküche noch mehr in den Topf zu werfen, sah man am gestrigen, späten Abend, auch eine Gruppe der Gilde auf dem Weg aus der Stadt hinaus.

Was da bloß wieder los ist...?

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Dienstag, 21. Dezember 2021, 13:33

[DB] Nördliche Bangkorai - Immerfort

Einige Zeit ist es her, dass die Aktivität der Reikmannen die Bürger in dieser Grenzregion des Dolchsturz-Bündnisses beunruhigten. Mittlerweile haben sie sich wieder tiefer in ihre Lande zurückgezogen und man hört nur noch vereinzelt von den üblichen Überfällen in den Ausläufern der Druadachberge.

Seit Wochen dominieren die Gespräche über das Eintreffen der Truppen und der Arbeiter von der Goldküste die lokale Gerüchteküche. Viele Augen beobachten die Fremden dieser Tage mit Misstrauen, vertraut man den Soldaten in ihren Rüstungen und den Heraldiken des Freistaats der Goldküste keineswegs. Manch ein alter Veteran trifft sich mit seinen ehemaligen Kameraden auf der Straße oder in den Tavernen, spricht von Annektierung durch den Feind und auch die ein oder andere Mutter bringt ihr Kind in Sicherheit oder flüstert beim Tee trinken mit ihren Freundinnen von der Angst vor Kämpfen in den Straßen. So mag es durchaus schon, hinter vorgehaltener Hand erzählt, zu Handgreiflichkeiten zwischen den fremden Soldaten und einem Trupp Soldaten (im Heimaturlaub) gekommen sein. Es wird unruhiger in den Straßen und so kommen vermehrt auch besorgte Bürger in die Wachbüros Immerforts, die ihr Missfallen und ihrer Besorgnis Stimme verleihen möchten.

Auch aus den oberen Schichten regt sich Widerstand. Das frisch gegründete Immerforter Handelskonglomerat förmliche Beschwerde am königlichen Hofe ein. Sind sich die versammelten Händler der Stadt und des Umlandes durchaus bewusst welch mächtige Konkurrenz in den letzten Wochen in Immerfort Fuß fasste. Neben den fremden Soldaten in den Straßen fluten nun wohl auch die Waren der Fremdlinge die Märkte der Stadt und mehr als ein Gebäude wurde von ihnen aufgekauft. "Für einen gesunden und fairen Handel in der Bangkorai und darüber hinaus ist es unser Ziel und unsere Pflicht dem Monopoltreiben der Goldküste in unseren Landen Einhalt zu gebieten," soll es vom Sprecher des Konglomerats Marcellus Ovanes geheißen haben. Die Unzufriedenheit in den Straßen der Stadt wächst weiterhin und dies bleibt wohl auch nicht dem königlichen Hofe von Immerfort verborgen.

Doch auch andere Dinge machen die Runde. Manch einer der Immerforter Bewohner kann vernehmen, dass die umliegenden Bauernhöfe und Dörfer von einer unbekannten Dame mit dunklerer Haut unterstützt werden. Sie scheint wohl beim Bestellen der winterlichen Felder zu helfen, lagert Waren und Lebensmittel in große Hallen ein und scheint Kindern das Lesen beizubringen. Dazu scheint sie gewillten Personen einfache Kampftaktiken zu zeigen, die wohl das Zünglein an der Waage darstellen könnten, falls es zu einem Angriff kommen könnte. Die Bauern und Farmer zeigen sich freundlich und sprechen offen und mit guten Worten über die Helferin.
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Mittwoch, 22. Dezember 2021, 08:46

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Die wenigsten Bürger wollen sich dieser Tage Gedanken um drohende Gefahren machen und konzentrieren sich lieber auf das anstehende Fest des Alten und Neuen Jahres. Die Aufregung rund um die Ermordung der beiden Adeligen Esmond Frey und Lauric Gernand hat sich inzwischen wieder gelegt. Und auch von dem unheimlichen Nord, der sich nachts in den Gassen der Stadt herumtrieb und ahnungslosen Opfern auflauerte, wurde schon seit mehr als 10 Tagen nichts mehr gesehen oder gehört.

Lediglich eine bisher unbekannte Krankheit sorgt unter den Klatschweibern für Gesprächsstoff. Bisher beschränkt sich das Leiden, welches die Heiler vor ein Rätsel stellt, auf 2 junge Waschfrauen, einen Gossenläufer und einen älteren Bettler. Nichts, was dem mittelständischen Bürger oder Adeligen Sorgen machen müsste.

Wenn überhaupt, so schaut man Richtung nördliches Bangkorai. Immer wieder berichten Reisende aus dem Osten, dass die Reikmannen sich zusammengeschlossen haben und kurz davor stehen, Immerfort anzugreifen. Die Sorge der Wegesruher gilt dabei weniger einem Angriff durch die Reikmannen, sondern möglichen Flüchtlingen aus Immerfort, die in Wegesruh Schutz suchen könnten. Denn Fremdländer - und für die Wegesruher zählen die "entfernten Cousins des nördlichen Bangkorai" durchaus ein Stück weit dazu - sind dieser Tage in der sonst so weltoffenen Stadt nicht gern gesehen.

Die meiste Zeit aber wird auch Immerfort ausgeblendet. Von drohenden Gefahren wollen die Wegesruher derzeit nichts wissen, jetzt, wo der Jahreswechsel gefeiert wird und in der Stadt wieder etwas Ruhe eingekehrt ist ...

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Samstag, 25. Dezember 2021, 13:20

[DB] Nördliche Bangkorai - Immerfort

Ein Abend der Besinnlichkeit und Ruhe kehrt am in die Bankorai ein, als Familien und Freunde zusammenkommen und sich in ihren Häusern einfinden. Gemeinsam teilen sie Speiß und Trunk, lauschen Geschichten und Musik, wärmen sich an ihren Kaminen und genießen das miteinander. In diesem Jahr mag die Festtagsstimmung ein wenig zu enthusiastisch wirken. Die Fröhlichkeit und Freude ein wenig zu groß, um nicht erahnen zu lassen was die Bürger bewegt. Weiterhin ist es unruhig. Die Fremden von der Goldküste sind da, doch werden sie aus den Gedanken der Bürger gedrängt.Wenigstens für diese Tage am Ende des Jahreslaufs.

Am Morgen des darauffolgenden Saturaliatages ist reger Tumult auf den Straßen. Erwachsene gehen schnell in Deckung und halten Abstand zum Brunnen als dieser zum Schlachtfeld einer riesigen Schneeballschlacht wird. Duzende Kinder involviert, darunter auch eine Elfe und ein kaiserlicher in ihren Wintermänteln. Freude und Spaß zieren die Gesichter, und es ist wohl jeder dazu eingeladen mit zu mischen! Und das zieht sich stundenlang so, während immer wieder die Spieler wechseln, doch die Schlacht kein Ende nimmt. Der Winterzauber ergreift einen jeden. Genau was die Stadt braucht.

An anderer Stelle treten die Königin und ihre Berater zusammen. Die Endsitzung eines jeden Jahres. Es gibt ein Thema, welches die üblichen Sorgen und Nöte, aber auch guten Dinge überwiegt. Die Unruhen in der Stadt, die Beschwerde des Handelskonglomerats und auch die wachsende Gewaltbereitschaft zwischen den Soldaten beider Seiten werden groß diskutiert. Gerade unter den militärischen Beratern herrscht die Meinung vor die Truppen der Goldküste müssten gehen, gilt es doch weitere Unruhen und vor allem Gewalttaten vorzubeugen. Die Königin lauscht den Worten ihrer Berater, wägt für und wider ab, ist doch gerade die Diplomatie ein Minenfeld welches schon manch einem unbedachten Herrscher ein fulminantes Ende bereitet hat. So geschieht es das am frühen Mittag des Tages die Diplomatin der Goldküste dabei beobachtet wird, wie sie der Sitzung beitritt. Hinzugerufen von der Königin selbst. Es wird eine Entscheidung geben.

Im Laufe des Tages kehrt allmählich Ruhe in Immerfort ein.Während die wohlhabenden Familien zu später Stunde die Saturalia-Nacht feiern, liegen die Straßen fast menschenleer da. Die hell beleuchteten Fenster sind das einzige, das beim abendlichen Gang durch die Stadt Wärme zu vermitteln mag. Im eisige Wind und der früh einbrechende Dunkelheit wagen sich nur noch jene hinaus, die es müssen: Vereinzelt huschen Personen durch den Schnee nach Hause oder zu Bekannten; trotz unerbittlicher Kälte verlässt die Stadtwache nicht ihre Posten und tut zum Wohle des Volks von Immerfort ihre Pflicht; vereinzelt sitzen Bettler in ihrer schäbigen Kleidung unter Vordächern oder sammeln sich um kleine Feuer unter halbverfallenen Bretterhütten des Hafens. Zu dieser Zeit mag man eine einsame Gestalt herumlaufen sehen, die nicht nur aufgrund des Jutesacks, den er über dem Rücken trägt auffällt, sondern auch durch den vergleichsweise ruhigen Gang. Diese durch einen braunen Mantel vermummte Gestalt geht gezielt auf die ärmlichen Gestalten zu, hält an und beugt sich nieder. Er zieht Baumwollstoffe oder Brote aus dem Beutel und überreicht sie den Armen. Bevor die Gestalt weiterzieht, verlässt ein einzelner Name die narbengeschmückte, helle Schnauze des Fremden: Baan Dar.
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Mittwoch, 5. Januar 2022, 11:42

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Die ersten Tage des neuen Jahres begannen friedlich in Wegesruh. Der drohende Angriff der Reikmannen auf Immerfort schien weit weg, und die unheimlichen Geschichten rund um den düsteren Nord und die Mordserie an den Adeligen längst vergessen oder verdrängt. Doch der Schrecken kehrt schneller zurück, als es den Bürgern lieb sein kann ...

Die Heiler der Stadt zeigen sich zunehmend beunruhigt über die Krankheit, die Ende letzten Jahres erstmals auftrat. Noch immer ist nicht klar, worum es sich handelt und was die Ursache ist. Von den anfänglich 4 Personen, die betroffen waren, sind 3 mittlerweile qualvoll gestorben. Und die Krankheit breitet sich immer weiter aus. Stets sind es nur Personen aus der unteren Schicht, Bettler, Gossenläufer, Tagelöhner, einfache Handwerker oder Waschweiber.

Die Krankheit scheint zumindest nicht ansteckend zu sein, dennoch fürchten die Bürger erkrankte Personen und meiden sie wie Aussätzige. Es gab bereits erste grausame Szenen, in denen Betroffene von ihren eigenen Angehörigen auf die Strasse geworfen wurden und allein gelassen in einer dunklen Gossenecke sterben mussten.

Die Symptome sind stets die gleichen. Es beginnt mit kleinen Pusteln, die sich in kürzester Zeit über den ganzen Körper verteilen und einen heftigen Juckreiz auslösen. Nach 3 bis 5 Tagen folgt hohes Fieber, der Erkrankte spuckt Blut und hat zunehmend Schwierigkeiten zu atmen. Nach spätestens 10 Tagen stirbt der Betroffene qualvoll unter heftigen Schmerzen. Erste Gerüchte machen die Runde, ein Alchemist sei hier am Werk, der Leute gezielt mit Krankheitserregern verseuche. Und immer wieder heisst es, dahinter stecke der Ebenherz-Pakt.

Zusätzlich angeheizt werden die Gerüchte durch das erneute Auftauchen jenes unheimlichen Nord, der bereits in den letzten Wochen des alten Jahres nachts in den Gossen von Wegesruh unschuldigen Bürgern auflauerte und sogar eine Stadtwache ermordet hatte. Ein Mitglied der Kriegergilde entdeckte den Nord in der Nacht des 2. Tages. Der Mann holte rasch 2 Stadtwachen herbei, und nach kurzer Suche gelang es dem Krieger und den Stadtwachen, den Nord zu stellen - mit fatalem Ergebnis. Nach wenigen Minuten wurde eine Stadtwache schwer verletzt, der anderen das Genick gebrochen. Der Krieger konnte nur noch um sein Leben rennen und weitere Stadtwachen zur Hilfe holen.

Es überrascht wohl kaum, dass nach diesen Ereignissen die Stimmung gegen Nord, Dunmer und Argonier in der Stadt zunehmend gereizt und feindselig ist ...

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