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Celebringil

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Gilde: Haus der Wissenschaft

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1 021

Mittwoch, 27. Juli 2022, 16:30

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Im Haus der Wissenschaft schien nach den turbulenten Zeiten wieder so etwas wie Alltag einzukehren. Was keineswegs gleichzusetzen wäre mit Ruhe und Entspannung. Doch zumindest ging es nicht länger um wahnsinnige Kultisten, sondern um praktische Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Studien.

So war allem Anschein nach eine kleine Forschungsreise Richtung Valenwald geplant, was vor allem die Bosmer Liniphia Herbstschein begeistern dürfte, die an der Reise teilnehmen wollte - war Valenwald doch ihre Heimat. Das heisst, genau genommen handelte es sich weniger um eine Forschungsreise denn um eine Prüfung für einige Adepten der Magiergilde, unterstützt von einer Gruppe erfahrener Kämpfer. Gerüchten zufolge sollten unter anderem auch Aaravos Arden und Aethyra Marethi der Gruppe angehören.

Dass das Leben eines Forschers nicht immer ungefährlich ist, mussten Namir al-Rashid, Ghin Korcisis und Aaravos Arden einmal mehr am eigenen Leib erfahren. Letzten Middas gab es einen nicht zu überhörenden Knall im oberen Geschoss des Forscherhauses. Nach und nach sickerte durch, dass es wohl zu einem "magischen Zwischenfall" gekommen war, als Aaravos Arden eine neue Erfindung erprobte, die noch nicht vollkommen einwandfrei funktionierte. Je nachdem, wen man fragte, wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen, und die hauseigene Bibliothek schien schwer in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein - oder es handelte sich um einen banalen Zwischenfall, der wirklich nicht der Rede wert war, und es wurden lediglich einige Bücher umgeworfen und vielleicht die eine oder andere Phiole umgestossen. Es war nur unschwer zu erahnen, welche Version von Namir al-Rashid, und welche von Magus Aaravos Arden stammte.

Der Zustand der Komtess Vanesé Laurent indessen schien sich nicht wie erhofft zu bessern, ganz im Gegenteil. Es ließ sich kaum noch leugnen, dass es der Komtess nicht gut ging. Zuletzt zog sie sich immer häufiger zurück und wurde nur noch selten in der Öffentlichkeit gesehen. Wie schon bisher lehnte sie jede Hilfe ab, erst recht die eines Medicus. Freunde und Bekannte hatten allen Grund, sich Sorgen zu machen. Welche mysteriöse Krankheit hatte die Komtess befallen? Und warum nur lehnte sie so vehement jegliche medizinische Untersuchung ab?

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ddr.Peryite (27.07.2022), Silann (27.07.2022), Nysha (27.07.2022), Lillith Luna (29.07.2022)

1 022

Dienstag, 9. August 2022, 06:56

[Aldmeri-Dominion] Auridon, Neulich in Nordfeuer


Nach und nach erreichen die Erzählungen und Gerüchte über den nächtlichen Trubel bei Nordfeuer auch Himmelswacht.

Man erzählt sich von einem nächtlichen Einsatz der Wachen, die einem flüchtigen, geschickten, "Schatten" nacheilten. Sogar ein Signalhorn soll erklungen sein, bevor Sie sogar mit Pferden ausgeritten sind.

Aber auch Pferde der dort rastenden Händler sollen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Wobei man sich hier nicht einig ist, ob es sich um die Pferde, oder nur das Zaumzeug handelt.

Andere widerum sprachen, als man mit dem Handelsschiff in Himmelswacht, oder gar in der Grünwasserbucht, anlegte von einem Schiff des Handelshaus "Goldene Ähr", das man aus Richtung der nördlichen Küste in Richtung Valenwald segeln sah. Der Reiseroute nach zu einer Zeit, in der üblicherweise gar kein Handelsschiff ablegt...

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Elfe (09.08.2022), Sundown (09.08.2022)

Celebringil

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1 023

Mittwoch, 10. August 2022, 16:22

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Für die meisten Bürger von Wegesruh war es eine recht vorhersehbare Entscheidung - Madame Barneau, Mäzenin des Forscherhauses, trat in den vorzeitigen Ruhestand. Nach den schrecklichen Ereignissen rund um das Haus der Wissenschaft, das zum Ziel einer Gruppe von Boethiahkultisten geworden war, war es zu erwarten, dass Madame Barneau - oder korrekterweise: Magistra Isabelle Barneau - sich voll und ganz auf das Forscherhaus konzentrieren würde. In den letzten Tagen war die Mäzenin bereits zu Gast bei diversen Adelsfamilien, um dort Kontakte neu aufzufrischen und für das Ansehen des Forscherhauses zu werben. Durchaus mit Erfolg, wie es schien. Selbst beim Klerus wurden offenbar gute Beziehungen angestrebt. Wie sonst liesse sich erklären, dass Pater Corentin ins Haus der Wissenschaft eingeladen wurde. Die regelmäßige Anwesenheit von Magistra Velynea Maryon als Vertreterin der Magiergilde schien da fast schon selbstverständlich.

Dass damit allerdings keine neuen Gerüchte und Spekulationen rund um die Mäzenin aufkommen würden, daran glaubte niemand. Noch immer gab es zu viele offene Fragen, die viel Raum für Spekulationen liessen, und auch die Rolle, die Madame Barneau in der Magiergilde gespielt hatte (oder immer noch spielte), war mehr als undurchsichtig. Mochte Madame Barneau eine ehrbare Frau sein, sie war und blieb eine Frau mit vielen Geheimnissen.

Und auch die Gerüchte über Komtess Vanesé Laurent hatten sich mittlerweile überraschend gewandelt. War sie in letzter Zeit etwas blass im Gesicht erschienen, so schien sie mittlerweile wieder Farbe angenommen zu haben. Manche behaupteten, in der Zeit, in der sie in den Straßen nicht gesehen wurde, habe sie vermehrt Ausflüge an die Nordküste Hammerfalls unternommen und sich in der Wüstensonne gebräunt. Vereinzelt hörte man davon, dass die vergangene Blässe der Adeligen nur einer neuen Mode aus dem Westen entstamme. Die Glenumbrer hatten schon immer zweifelhafte Trends, besonders was das Schminken angeht. Auch andere Anzeichen einer Krankheit, wie getuschelt wurde, schienen verschwunden zu sein. Die Komtess wirkte wieder lebendiger, war aber fast ausschließlich bei Abendspaziergängen anzutreffen. Auch an Appetit schien die Komtess gewonnen zu haben. Am Abend des Morndas sah man, wie ein ganzes Schwein und zwei Fässer Wein in ihr Stadtanwesen gebracht wurden! Oder bereitete da jemand eine kleine Feier vor?

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Gilde: Die Weisen von Nirn

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1 024

Gestern, 17:53

Das Maganni-Museum

Liebe Leserschaft der „Summerset Khajit Gazette“,

heute ist euer treuer und aufmerksamer Suri-Dar am Hafen von Alinor, wo es dieser Tage noch geschäftiger und interessanter zugeht, als es sonst schon üblich ist. Dieser war gar so gefesselt von dem Treiben, dass er fast seinen Nachmittags-Süßkringel vergessen hätte! Könnt ihr euch das vorstellen?

Nun fragt ihr sicher, was diesen denn so beschäftigt hat! Nun, es sind die Boote des Cirion Maganni, die seit einigen Tagen ohne Unterlass Baumaterialien und viele geheimnisvolle Kisten und Truhen zu der etwas vorgelagerten Insel der alten und ehrenwerten Familie Maganni bringen. Es wurde sogar ein Greif gesehen, der ein großes Netz mit einer Daedra-Statue darin trug! Ich weiß ja nicht, was ihr denkt, aber dieser war erstaunt, dass alles offen vor der Strafbehörde abläuft, ohne dass sie aktiv wird! Nein, sie beteuert sogar, dass alles von höchsten Stellen des Dominions abgesegnet sei! Suri-Dar wäre nicht Suri-Dar, wenn er sich nicht direkt und todesmutig ins Zentrum der Sache gestürzt hätte, um nur für euch, exklusiv die besten Fakten zu ermitteln!

Deswegen hat sich dieser an einem sicheren Ort, dem gut besuchten und noch besser geführten Gasthaus „Zum Greifen“ in Alinor mit Cirion Maganni getroffen und ihn nach allen Regeln der Kunst guten Ermittelns zu seinem Treiben auf der Insel seiner Familie befragt!

Doch zuerst zur Familie Maganni! Die Maganni sind zwar eine alte und ehrbare aber historisch eher bedeutungsarme Familie von Schmuckhandwerkern. Ihre Produkte waren gut, aber nichts Besonderes. Erst als Cirion vor 150 Jahren die Familienleitung übernahm, heute ist er 383 Jahre alt, änderte sich etwas daran. Schöner sind die Stücke nicht geworden, findet dieser, haben aber nun oft Glasitanteile, die eine seltsame violette Färbung aufweist. Tatsächlich hat Cirion diese Art von Glasit und seine besondere Farbe zu Familiensymbolen erhoben! Er ist auch zu unserem Treffen mit seinem Glasitstab, den er fast wie ein Zepter verwendet, und in den Familienfarben Glasitlila-Weiß-Gold erschienen. Vor fast 200 Jahren schloss er auch als erster seiner Reihe, eine volle Magierausbildung ab und nennt sich heute „Erster Kristallomant der Maganni“.

Suri-Dar: Suri-Dar grüßt Herr Maganni, und dankt ihnen, dass sie Zeit gefunden haben, sich seinen Fragen für seine Leserschaft zu stellen!
Cirion Maganni: Auch ich grüße sie und ihre Leser aus dem Dominion!
Suri-Dar: Da haben wir gleich einen guten Einstieg! Suri-Dar hat den Eindruck, dass viele der Altmer die Idee des Dominions nicht sehr schätzen! Sie scheinen da offener zu sein.
Cirion Maganni: Da muss ich gleich etwas widersprechen! Ja, es gibt leider unter uns jene Minderheit, die diesen Gedanken grundweg ablehnen! Die meisten Altmer erkennen aber durchaus den Sinn des Dominions, sorgen sich aber etwas um unsere Traditionen und Kernpunkte unseres reinen Merwesens. Auch, um an diesem Punkt einen Ausgleich zu schaffen und Bedenken auszuräumen, habe ich das Vorhaben begonnen, weswegen wir heute wohl hier sind, oder?
Suri-Dar: Wenn ihr eure Aktivitäten im Hafen und auf eurer Insel meint, dann ja. Was tut ihr dort?
Cirion Maganni: Ich habe beschlossen einen Teil unseres Familienlandes zu öffnen, um das Maganni-Museum zu erbauen und dem Wohle der Altmer, des Dominions und in der Folge aller anderen Völker zu dienen. Das Museum wird sich offen und gerecht mit der Vergangenheit und Gegenwart Tamriels befassen und so zeigen, warum die Kultur der Altmer als Vorbild dienen kann und sollte, ohne aber die Eigenheiten der andern Völker zu verneinen oder herabzusetzen. Da wurden in der Geschichte leider Fehler gemacht. Auch die Altmer sind bedauernswert vom ehemals paradiesischem Zustand weg. Diese Fehler dürfen sich nicht wiederholen!
Suri-Dar: Lobenswerte Worte, dieser fragt jedoch, wofür ihr dazu Statuen von Daedra braucht.
Cirion Maganni: Das hat euch beunruhigt, richtig? Aber es ist alles gut, da stehe ich mit meinem Namen für ein! Die Daedraverehrung ist ein unschöner Teil Nirns, aber es ist ein Teil! Wenn das Museum seiner Aufgabe gerecht werden soll, dürfen auch solche dunkleren Aspekte nicht verschwiegen werden, sondern müssen offen als ebender verderbende Einfluss gezeigt werden, der sie sind!
Suri-Dar: Dieser versteht. Wann können wir denn Wahrheit eurer Worte, an der Suri-Dar nicht zweifelt, im Maganni-Museum selbst in Augenschein nehmen? Und wie gelangen wir zu diesem Museum?
Cirion Maganni: Die Eröffnung ist für das letzte Wochenende im Herzfeuer (ooc: September) geplant. Zu Beginn Herzfeuer wird es eine offizielle Ankündigung und Einladung geben mit allen notwendigen Daten und Hinweisen. Da bis dahin noch einiges zu erledigen ist, bitte ich sie, Suri-Dar, mich nun zu entlassen.
Suri-Dar: Natürlich, nur eine Frage noch bitte. Wer leitet das Museum? Immerhin seid ihr zumindest noch nicht als Kenner ganz Tamriels bekannt und habt sicher mehr zu tun, als ein Museum am Laufen zu halten.
Cirion Maganni lächelt kurz und sagt: „Ich leite es! Aber ich habe kompetente Mitarbeiter, deren Expertise und Einsatz ich sehr schätze und dankbar in Anspruch nehme. Auch dazu wird es zum Beginn des kommenden Monats genauere Informationen geben. Nun muss ich doch los. Den Segen der Götter mit euch und eurem Publikum!“ Worauf er ging, kaum dass dieser den Gruß erwiderte.

Liebe Leserschaft, wenn es Cirion Maganni ernst meint, hat er auch noch etwas Weg vor sich, findet dieser, aber es wäre ein Anfang, oder?

Euer Suri-Dar wünscht euch die leckersten Mondzucker bestreuten Süßkringel!

Bis zum nächsten Mal!

Suri-Dar
„Summerset Khajit Gazette“

(Exemplare dieser Zeitung finden sich im gesamten Dominion und in den anderen Allianzhauptstädten und Regionsverwaltungszentren.)

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ddr.Peryite (11.08.2022)