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1 001

Dienstag, 22. März 2022, 19:11

[Dolchsturzbündnis] - Wegesruh, Magiergilde

Noch vor der heutigen Mystik Lehrstunde hat der Magus Lysanthir eine kurze Klassenbesprechung einberufen lassen. Selbst der Hallenmagister war bei der Sitzung zugegen, um den Adepten in gewisser dringlichkeit zu vermitteln, dass sie bis auf weiteres besondere Vorsicht beim Umgang mit Fremden walten lassen sollen. Den meisten Schülern im Klassenraum sind Warnungen wie - "Geh nicht mit Fremden mit" - aus dem eigenen Elternhaus mehr als geläufig. So geläufig, das die jungen Leute einer solchen Warnung nicht viel gehör schenken wollen. Der Magus verspricht außerdem einige Einheiten aus dem Lehrplan vorzuverlegen, um die Ferigkeiten zur Selbstverteidigung der Schüler zu erhöhen.

Zwei Adepten wurden am Ende der Besprechung vom Unterricht befreit, um eine überaus wichtige Schriftrolle an eine andere Niederlassung auszuliefern. Der Klasse dämmert es zum Ende hin, dass es ein Problem gibt, das die Magi in große Sorge versetzt.

Ob es mit der Seuche zutun hat? Oder mit etwas noch üblerem? Das wissen nur die Magi selbst.

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ddr.Peryite (23.03.2022)

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1 002

Mittwoch, 23. März 2022, 20:56

[Dolchsturzbündnis] - Glenumbra, nahe Sturmhafen, Burg Wasserwacht

Die Renovierungsarbeiten laufen auf Hochturen.
Es kann wohl nicht mehr lange dauern, dann würde im Dorf vor Burg Wasserwacht ein kleines Kurhaus eröffnen,
dass es Reisenden ermöglichen wird, nahe der Burg unter zu kommen und sich etwas zu erholen.
Auch für die Bewohner ist dieses Kurhaus offen, ist es doch an warmen und kühlen Quellen gelegen und verspricht ein wenig Abstand vom Burgalltag.
Doch noch müssen die Leute sich wohl etwas geduldien, die Aufregung dahingehend verbreitet jedoch die Runde gen Koeglin und Kreuzgrat und von da aus durch Reisende weiter.
Abschreckend kann höchstens sein, dass es heißt, dass man im nahen Wald da Stimmen hört..
Was es damit wohl auf sich hat? Ob das überhaupt stimmt?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

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ddr.Peryite (23.03.2022), Anchetil (23.03.2022)

1 003

Donnerstag, 24. März 2022, 18:46

[AD - Himmelswacht] Reges Treiben

Am Morgen kann man zwei junge Altmerdamen etwas Plaudern hören, als Sie mit vollen Körben vom Markt in Richtung des Wohnviertels schlendern. Ein Besuch auf dem Markt, das schöne Wetter und eine gute Bekanntschaft zum plaudern. Was könnte es schöneres geben?


„Hast du gesehen? Offenbar eröffnet hier bald eine neue Bücherei.”

“Bist du dir sicher? Bisher sah das nur nach viel von irgendwas aus.”

“Natürlich bin Ich das. Ich habe ein paar der Arbeiter gefragt! So viele Bücher wie man dort hereingebracht hat, muss das eine sein.”

“Einleuchtend. Hast du aber auch die beiden Frauen gesehen? Ro... Rod... diese Dunkelhäutigen? So etwas exotisches sieht man hier selten!”

“Rothwardonen, Liebes. Du hast aber recht! Sie sollen zur Kriegergilde gehören und auf einer “Tamrielreise” sein. Verrückt! Wo Sie dann überall hin müssen...”

“Grausige Vorstellung. Dabei ist es doch auf Sommersend so viel schöner!”

“Meine Rede! Zumindest haben Sie inzwischen aber auch hier wieder andere Mitglieder zum Treffen und austauschen?”

“Ach? Sind die auch wieder zurück?”

“Scheint so! Inzwischen scheinen alle Mitglieder beider Gilden wieder hier zu sein. So oft wie die aushelfen hier; Da fühlt man sich doch gleich schon sicherer. Auch wenn Ich mir bei diesen Kulturvorträgen nie so sicher bin. Aber bei der Flamme Aldmeris, die Ihr Unwesen treibt? Geschieht da...”

“Psst! Nicht so laut...”

Da verstummen die Damen auch eilig, als eine Wache an ihnen vorbeigeht und Sie, beide, mit einem längeren Blick besieht und Ihnen das Herz in den Hals hüpfen lässt. Danach war der Austausch auch vorüber und man eilte sich, wieder nach Hause zu kommen.

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1 004

Freitag, 25. März 2022, 13:42

[u][color=#0000ff](Dolchsturzbündnis)[/color][/u] - Wegesruh, Magiergilde, Haus der Wissenschaft

(Gespräch zweier Stadtwachen)

"Beron, den Acht zum Gruß! Wo warst du? Der Hauptmann sagte nur, du kämst später!"

"Hallo, ich war bei der Kommandantur. Gestern Abend ist am Friedhof Seltsames passiert. Ich hatte da Dienst und musste unserem Wachkommandanten jetzt genau berichten! Du kennst dieses "Haus der Wissenschaft"? Die waren da von der Magiergilde auch und 3 Fremde; ein Nord, ein Argonier und eine Hexe. Es hat einen Kampf gegeben!"

"Einen Kampf? Mit einer Echse und einer Hexe, gegen die Magiergilde und die Eierköpfe? Oha! Erzähl!"

"Zu Beginn waren nur die Hexe, man war die blaß, der Nord, die Gildenmagier und Leute von dem Haus da. Ich weiß nicht, was genau los war, aber der Kampf hatte schon begonnen! Es wurde gezaubert, was nur ging! Offenbar waren der Nord und die Hexe verbündet. Und zuerst sah es so aus, als würden die beiden gewinnen. Aber dann gewann unsere Seite langsam an Boden! Aber die Hexe rief Untote zu sich! Ich war bei dem Anblick geschockt!

Die Leute kämpften also. Ich stand weit hinter der Hexe und sah dann den Argonier dazu kommen! Den Viechern ist ja nicht zu trauen! Und ich dachte, jetzt sei alles aus!"

"Aber dann hast du eingegriffen?"

"Bist du doof? Ich bin gut aber so gut nicht! Nein, der Argonier hat dem Haus den Eierköpfen geholfen und die Hexe dann abgelenkt, so dass sie von einem Pfeil niedergestreckt werden konnte! Aber ich sage dir! Irgendwie war diese verfluchte Echse furchterregend! Aber dabei hat er nur gestarrt, die Hexe angestarrt und irgendwas gerufen. Das habe ich aber nicht verstanden. Dann beschwor die Hexe verfluchten Nebel herauf der stank wie der Tod selbst! Alle sind zurückgewichen oder husteten fürchterlich! Dann zauberte ein Elf vom Haus etwas, denke ich. Auf jeden Fall war der Nebel dann weg und die Echse lief auf die Hexe zu! Dann hatte ich plötzlich so viel Angst dass es mich umgehauen hatte. Ich weiß nur, dass die Hexe und der Nord verloren haben!"

"Immerhin etwas!"

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Sedonis (04.04.2022), Anchetil (06.04.2022)

1 005

Montag, 4. April 2022, 20:13

[Dolchsturzbündnis] - Wegesruh, Magiergilde

Bastlertreffen in der Magiergilde oder eine Antiquitätenauktion?
Die heutige Lehrstunde sorgte für einigen Gesprächstoff unter den Anwesenden Magi, die dieses Mal, dicht an einem Tisch kuscheln mussten. Die Stühle haben heute als Präsentationsplattform herhalten sollen. Die junge Marion aus Wegesruh, zog die älteren Damen und Herren heute auf eine Reise in die komplexe Welt der Zahnräder und glühenden Stäben! Für einige der Anwesenden war das Thema wie eine Mischung aus allen Sprachen Tamriels, die gleichzeitig jemand Rückwärts geschrieben hat.

Der Magus Lysanthir war sicher einer der Magi, die nur die Hälfte von dem einordnen konnten, was dieses Merkwürdige Dampfgerät des Rotschopfes von sich gab. Die Heilerin Delia hat hinterher übersetzt, dass es sich wohl um eine Apparatur handelt, die einen Heilungsprozess an einer Gliedmaße unterstützen soll. Auf die Frage hin, weshalb das Gerät wie ein Folterinstrument aussehe, gab es keine Gründliche Antwort! Womöglich um keine Testpersonen zu verschrecken?

Die Gerüchte selbst reichen nicht aus, um zu Beschreiben, was die junge Marion Tremblay ihren Magierkollegen da vorgebastelt hat. Fasziniert waren sie dennoch!

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Sedonis (04.04.2022)

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1 006

Mittwoch, 6. April 2022, 08:15

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Die Neuigkeiten verbreiteten sich in Windeseile - der unheimliche Nord, der wochenlang nachts in den Gassen unschuldigen Bürgern aufgelauert hatte, war tot. Den Mitgliedern des Hauses der Wissenschaft war es gelungen, die untote Kreatur aufzuspüren und nach einem gefährlichen Kampf zu besiegen. Viele Bürger zeigten sich erleichtert, waren die Gassen in der Nacht doch nun wieder sicherer. Zumindest ... etwas sicherer. Doch es gab durchaus auch Spötter. Warum den Gefährten gelungen war, woran die Stadtwachen so lange gescheitert waren. Und dass die Mitglieder des Forscherhauses gar keine andere Wahl gehabt hätten in Anbetracht der bösen Gerüchte, die zeitweilig aufgekommen waren, nämlich, dass das Forscherhaus und die Magiergilde womöglich selbst in irgendeiner Weise an der Verschwörung gegen Wegesruh beteiligt gewesen wären. Die meisten Bürger hatten ihr eigenes Getratsche indes längst verdrängt und feierten die Gefährten als Helden, die zur Sicherheit der Stadt beigetragen hatten. In der Kathedrale betete so manch einer für den schwer verwundeten Magier Aaravos Arden, und auch dem verletzten Amrán al Sahid wurde gedacht.

Die Stadtwachen und die Magiergilde konnten ebenfalls Erfolge vorweisen. Nachdem sie zuletzt ein Haus voller Boethiah-Kultisten gestürmt und eine Gruppe von Frauen und Männern verschiedener Völker gefangen genommen hatten, war es den Wachen und Magiern gelungen, in der Stadt ein weiteres Nest der Boethiah-Anhänger auszuräuchern. Dieses Mal zeigten sich die Kultisten allerdings weitaus wehrhafter. Noch dazu befand sich unter den Daedra-Anbetern ein Nekromant. Am Ende eines blutigen Kampfes gab es unter den Stadtwachen 3 Tote zu beklagen, unter den Kultisten sogar vier (denen jedoch kaum jemand hinterher trauern dürfte).

Weitestgehend unbemerkt, da es "nur" die ärmere Schicht von Wegesruh betraf, war der Erfolg, den Delia Lerineaux, Vanesé Laurent, und Tei-Toh-Veeskthux mit ihrem Heilmittel hatten. Die Heiler und Heilerinnen, und sogar eine Mara-Priesterin, liessen sich von den dreien ausführlich das Electurarium erklären und setzten es so rasch wie möglich bei den Betroffenen ein. Der Heilungsprozess war zäh, doch erste Erfolge zeichneten sich bereits ab. Vor allem Delia und Komtess Laurent waren bei den Bettlern und armen Handwerkern rasch in aller Munde und wurden fast schon wie Heilige verehrt (dem Argonier wurde weniger Aufmerksamkeit zuteil, was schlicht daran lag, dass die Vorurteile gegenüber dem Fremdländer einfach zu groß waren).

In Wegesruh war man sich sicher, der Alptraum war so gut wie vorbei. Die Boethiah-Anhänger hatten schwere Verluste erlitten, ihr Handlungsspielraum wurde immer mehr eingeschränkt. Mochte der Anführer noch nicht gefasst sein, er verlor unübersehbar an Boden. Die Wegesruher waren stolz, dass sie den Kultisten so erfolgreich getrotzt hatten.

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1 007

Donnerstag, 14. April 2022, 17:06

[Aldmeri Dominion - Himmelswacht] Widerhaken

Eleante: Silorne, Hübsche, lass dich ansehen, wo du hier so
plötzlich auftauchst. Ich habe nicht mit dir am Widerhaken gerechnet. Zumindest
nicht vor Mittag. Das Kleid steht dir exzellent. Als hätten die Ahnen es
eigenhändig für dich geschneidert.

Silorne: Ach, liebe Freundin, ich wusste doch, dass ich dich
hier um die Mittagsstunde herum immer bei einem Tee antreffen werde… oder ist
es dieses Mal Zitronenwasser? Wie dem auch sei, das Kleid ist von einer
Schneiderei aus Alinor… du weißt doch, die Mode kommt von dort, genau wie die neusten
Entwicklungen der Mode. Die Sommersendler waren den auridoner Altmern immer
schon modisch voraus. Manchmal sehr ärgerlich… ich werde meine Kleider von der
letzten Saison des Sommers wohl allesamt…, warte, warte, das können wir später
besprechen. Ich habe interessante Neuigkeiten bei den Ställen aufgeschnappt.

Eleante: Ich hänge an deinen Lippen, werte Freundin. Setzt
dich doch, setz dich. Entschuldigung, Bedienung! Ein praxisches Zitronenwasser
für die Dame! So nun erzähl mir von deinen… Neuigkeiten.

Silorne: Nun, es trug sich zu, dass ich unsere Pferde
versorgt habe… nun, die Pferde von meinem Gatten und mir… Hm, nun eher gesagt,
habe ich nach unserer Dienerschaft gesehen, welche die Pferde meines Gattens
und mir versorgte und pflegte. Und just in dem Moment, in welchem ich dort
ankam, traf eine kleine Eskorte von Süden her ein.

Eleante: Aus Vulkhelwacht? Mathiisen?

Silorne: Das konnte ich nicht herausfinden, werte Freundin.
Es war… nun, seltsam. Eine große Händlerkutsche. Eines der Räder war wohl
ausgewechselt worden auf der Reise, da es farblich nicht zu den anderen passte.
Ein Dorn im Auge der ästhetischen Perfektion. So trifft man doch nicht in einer
neuen Stadt ein? Mit einem farblich nicht passenden Rad?

Eleante: Ein Frevel. Nun, unter uns: Die anderen Völker
haben nicht das gewisse Etwas… hm, den Blick für solche Dinge.

Silorne: Tatsächlich handelte es sich um einen altmerischen
Händler. Noch interessanter war jedoch seine Begleitung. Einige berittene
Wachsoldaten der Stadt, eine junge Khajiit und sogar die ehrenwürdige
Priesterin Telmaren.

Eleante: Die Priesterin?

Silorne: So wahr ich hier sitze und mein Zitronenwasser
trinke -… vielen Dank, die Bedienung ging ja wirklich sehr schnell, Ceruval…-,
schwöre ich, die Priesterin dort gesehen zu haben. Und die kleine Khajiit
erzählte etwas von den ‚Pash Vier‘… hast du diesen Begriff schon mal gehört?

Eleante: Noch nie. Khajiit eben… oder?

Silorne: Scheint so. Nun, ebenfalls interessant war die
Ladung des Händlers. Dort waren nicht nur Dinge, die er hier verkaufen kann…
sondern auch drei dunkel gekleidete, gefesselte Gestalten. Ich konnte nur einen
kurzen Blick auf sie werfen, doch sie sahen sehr ramponiert aus.

Eleante: Was hat das zu bedeuten? Er kann ja schlecht
gefesselte Mer verkaufen? Vor allem unter den Augen der ehrenwerten Priesterin
Telmaren?

Silorne: Ja, ja… sehr seltsam. Ich halte meine Augen und
Ohren offen. Versprochen! Aber nun zu anderen wichtigen Themen. Mein Kleid, ja?
Schön, dass es dir aufgefallen ist. Also der Schnitt ist der letzte Schrei in
Sommersend. Genaugenommen kommt diese Art der Mode aus der Hauptstadt.

Elante: Alinor, hm… wir waren schon viel zu lange nicht mehr
dort.

Silorne: Tatsächlich, werte Freundin. Also für den kommenden
Sommer tragen die gehobeneren Damen der altmerischen Gesellschaft und der
Hauptstadt in dieser Saison vermehrt…

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1 008

Mittwoch, 20. April 2022, 09:23

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Nun, da die Kultisten aus Wegesruh vertrieben worden waren, hatten es die Bürger der Stadt gar nicht eilig genug, zum alltäglichen Leben zurückzukehren und die schrecklichen Ereignisse der letzten Wochen und Monate zu vergessen - oder gar zu verdrängen. Selbst die Nachricht, dass es den Stadtwachen gelungen war, ein weiteres Versteck der Kultisten ausfindig zu machen, war schon nur noch eine müde Klatschgeschichte wert, die sich kaum mehr als 1 bis 2 Tage hielt. Erst recht, da das Versteck wohl kurz zuvor aufgegeben worden war. Lediglich einige ketzerische Schriften und Ritualgegenstände gaben noch Hinweise darauf, dass in dem verlassenen Häuschen vor kurzem noch Boethiah-Anbeter ihr Unwesen getrieben hatten. Der Anführer, dieser "Schakal", war anscheinend längst mit seinen wahnsinnigen Anhängern aus der Stadt geflohen und suchte nun ein neues Ziel. Eine Annahme, die vielen Beobachtern durchaus plausibel schien. Womöglich ging es den Kultisten tatsächlich nur darum, Chaos zu verbreiten, um dann einfach weiter zu ziehen, wenn sie ihres grausamen Spiels überdrüssig waren oder sich zu sehr in die Enge getrieben fühlten. Wer verstand schon die Logik von Daedra-Anbetern.

Eher naserümpfend bis verärgert nahmen die Bürger zur Kenntnis, dass man im Haus der Wissenschaft alles andere als überzeugt war vom Sieg über den Schakal. Auch in der Magiergilde war man geteilter Meinung, ob die Gefahr wirklich schon vorüber war. Die Gefährten im Forscherhaus und auch einige Mitglieder der Magiergilde hatten gute Arbeit geleistet, das wurde durchaus wohlwollend anerkannt. Aber nun, so die Meinung nicht weniger Wegesruher, musste man das Thema auch mal ruhen lassen und nicht krampfhaft nach Feinden suchen, wo keine mehr waren. Und war nicht dieser Tage auch die mysteriöse Altmer aus dem Dominion wohlbehalten gesehen worden? War das nicht ein weiterer Beweis, dass die Kultisten vertrieben worden waren? Sicher würde die altmerische Kriegerin bald wieder abreisen. Wegesruh war eine weltoffene Stadt, doch nach den letzten Ereignissen herrschte immer noch ein gewisses Misstrauen, was Fremdländer anging.

Es ging auf den Monat Zweitsaat zu, und die Natur setzte bereits alles daran, sich im Frühjahr von seiner besten und schönsten Seite zu zeigen. Die Bewohner von Wegesruh sahen darin eine Bestätigung und ein Zeichen der Acht, dass die dunklen Tage vorbei waren und eine neue, hoffnungsvolle Zeit anbrach. Fast schon wie eine weitere Bestätigung, dass sich alles zum Guten zu wenden schien, waren Gerüchte, dass Haus Wolfenberg schon bald wieder seine Tore für die Öffentlichkeit öffnen würde.

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1 009

Sonntag, 24. April 2022, 00:35

Markttreiben

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh


Die Stadt schien nach den zahlreichen Plagen durch die Boethiah-Kultisten endlich einmal aufzuatmen. Die beste Gelegenheit um den Handel in der Stadt wieder anzukurbeln! Zum großen Markttag soll wieder gehandelt und gefeilscht werden, um die düsteren Gedanken der braven Bürger Wegesruh zu vertreiben. Einige Flugblätter erregten dabei besonderes Aufsehen. Anscheinend war ein fliegender Händler mit allerlei wundersamen Objekten unterwegs um am Markttag seine kuriosen Waren anzubieten.




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Dienstag, 26. April 2022, 21:05

[Dolchsturzbündnis] - Glenumbra, nahe Sturmhafen, Burg Wasserwacht

Eröffnung des Kurhauses


Elfriede das Waschweib: "Ich bin so aufgeregt! Wenn diese...wie nennen sie es? Therme? Kurhaus? Bald eröffnet... meinst du es kommen viele Leute? Junge schicke Männer vielleicht?"
Nicolette: "Du Schwärmerin. Das mag wie ein Gasthaus fungieren, aber bedenke: die werden auch wieder alle abreisen! Verlieb dich bloß nicht!"
Elfriede: *seufzt* "Du hast ja Recht, aber so viele neue Leute, sie haben sicher unglaubliche Geschichten zu erzählen"
Nicolette: "Sicher, nur werde ich kein Geld mehr mit machen Reisende bei mir auf zu nehmen, wenn die alle da hin reisen"
Elfriede: "Na mit den heißen und kalten Quellen kannst du nun wirklich nicht mithalten... Das wird aber hoffentlich den Wohlstand des Dorfes steigern!"
Nicolette: "Des Dorfes? Sicher nur von der Burg!"
Elfriede: "Sei nicht so negativ! Die Burgherrin und der Rat haben sich schon für uns gut eingestezt und denk mal wie es noch war, als Doc noch nicht da war! Furchtbar.."
Nicolette: "Wohl! Immerhin werden vielleicht auch die Zelte der Schaulustigen verschwinden."
Elfriede: "Der Schaulustigien? Sind die immer noch wegen der Vögel da?"
Nicolette: *nickt gewichtig* "Und sie breiten sich aus."
Elfriede: "Neulich haben Tim und Tom, die Wachzwillinge berichtet, dass sie im dunkeln dachten da wäre eine kleine Räubergruppe die über sie gespottet haben...dabei waren es nur die kleinen süßen- aber gesprächigen Kohlmeisen."
Nicolette: *schüttelt den Kopf* "Sowas kannst de dir wirklich nicht ausdenken! Sprechende Kohlmeisen...wer erwartet sowas auch? Und die Hofmagierin? Macht die nichts dagegen?"
Elfriede: "Bislang nicht, aber die Meisen tun den Leuten ja auch nichts. Außer sie zu verspotten und über sie zu reden... Ich meine... Besser als der unsichtbare Tiger oder?"
Nicolette: *Schaudert* Erinnere mich nur nicht daran. Meinst du der Wald ist verflucht, weil nun eine Rothwardonin Burgherrin wurde?"
Elfriede: *vorwurfsvoll* "Sag sowas doch nicht!" *leiser* "Du machst mir Angst. Man wird sich schon kümmern... Lass uns uns lieber auf das Eröffnungsfest des Kurhauses uns freuen! Feste sind immer gut. Weg mit den dunklen Gedanken"
Nicolette: "Du hast recht! Der Winter ist rum, die Sonne scheint mehr! Es wird alles besser werden! Kann es ja nur!"

Entsprechend ist die Nachricht über die Eröffnung auch aus Burg Wasserwacht rausgetragen wurden. Wahrscheinlich haben Schiffe in Koeglin und Wegesruh, vielleicht auch Dolchsturz davon gehört und ein paar Händler oder "Touristen" konnten auf ihrem Heimweg von der bevorstehenden Eröffnung berichten.

Spoiler Spoiler

Am 01.05.2022 ab 18 Uhr wird in Burg Wasserwacht die Therme eröffnet werden. Gäste sind Willkommen.
Die Lage der Burg und des Anwesends findet ihr hier:

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Nysha

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1 011

Sonntag, 1. Mai 2022, 20:51

[Dolchsturzbündnis] - Wegesruh

Der neuste Straßenklatsch - Die Neue

Vor etwas mehr als einer Woche soll das Haus des kürzlich verstorbenen Thibaut Montagne an eine weißhaarige Dunmer verkauft worden sein. Seit dem kann man immer wieder sehen, wie Arbeiter unzählige Kisten und Mobiliar in das Haus schleppen.

Vor allem aber haben sonderbar schimmernde Lichter, die zwischen den Latten der Kisten hervorscheinen oder leises Summen und Klacken die Aufmerksamkeit der nahen Anwohner erregt. Sogar zahlreiche exotische Pflanzen wurden wohl mitgebracht.

Außerdem befand sich an manchen der Kisten ein Symbol, dass sehr vage an ein Dreieck erinnert. Einmal fiel in diesem Zusammenhang gar der Name einer Magierakademie im fernen Morrowind. Doch was sollte das hier in Wegesruh?

So recht weiß bisher keiner, was es mit dieser neuen Besitzerin auf sich hat. Es gibt bereits Stimmen in der Nachbarschaft, die von Belästigung sprechen und die merkwürdige Dunmer lieber schnellstmöglich wieder fortschicken wollen.


"Va garlas agea, gravia ye goria, lattia mallari av malatu."

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Montag, 2. Mai 2022, 22:22

[DO] Himmelswacht:

Nach dem Markttag mehren sich Gerüchte, dass ein Altmer der Magiergilde ein bertrügerischer rassistischer Ausbeuter wäre und die Beschreibung von jenem Altmer, trifft wohl auf Morifalas Rilis zu, der den Stand der Magiergilde am Markttag auch bis zu späterer Stunde betreut hat! Manche mögen hinter dem Rücken des Altmers tuscheln, aber wenn man manch Person genauer fragt, woher denn dieses Gerücht komme, da scheiden sich die Geister: Die einen sprechen von einem Neider, der nächste von der Wahrheit weil doch bei einem Stand eine Khajiit nicht nett behandelt wurde und wiederum andere von völliger Übertreibung. Aber wie das mit Gerüchten so ist: Sie werden gern verbreitet, noch viel ausgeschmückt und sie halten sich manchmal länger als man denkt: Oder hat da sogar jemand nachgeholfen dass es sich etwas hält? Die Wahrheit bleibt verborgen.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
"Wenn die Winde des Wandels wehen, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."
-Chinesisches Sprichwort

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Mittwoch, 4. Mai 2022, 15:14

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

In der Hauptstadt des Bündnisses genossen die Bürger die ersten warmen Tage des Monats Zweitsaat. Eine gute Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen. Und davon gab es einige. Da war zum Beispiel der Markt, der vor wenigen Tagen stattgefunden hatte. Markttage waren an sich keine Besonderheit, doch dieses Mal gab es Stände zu sehen, die sonst nicht dabei waren.

Besonders erwähnenswert war ohne Frage der merkwürdige Doktor Filibuster, der allerlei merkwürdige und geheimnisvolle Sachen verkauft hatte. Angeblich hatte er für alles ein passendes Wundermittel. Manch einer schwor, dass dieser Doktor zufälligerweise immer genau das hatte, was sich ein Kunde wünschte. Da konnte es wohl kaum mit rechten Dingen zugegangen sein. Merkwürdig war Doktor Filibuster allemal, doch die meisten kümmerten sich nicht um das abfällige Gerede. Dafür war der Händler wundersamer Dinge viel zu unterhaltsam gewesen. Hier und da schwor einer seiner Kunden, dass seine Wundermittel tatsächlich funktionieren würden. Aber vielleicht behaupteten die Leute das auch nur, um nicht zugeben zu müssen, dass sie (viel zu viele) Münzen für wertlosen Plunder und gefärbtes Wasser ausgegeben hatten.

Auch ein Käsestand fand reichlich Beachtung. Die Auswahl an Käsesorten schien geradezu unüberschaubar, ja, es gab dort sogar Sorten, von denen manch ein Wegesruher noch nie zuvor gehört hatte. Und das sollte bei den weltgewandten Bürgern der Stadt schon was heißen. Was den Stand nur noch interessanter machte, war der Umstand, dass es sich um eine Händlerin des Hauses Wolfenberg handelte. Damit gab es keinen Zweifel an den bisherigen Gerüchten. Haus Wolfenberg würde seine Tore wieder für die Allgemeinheit öffnen.

Regen Zulauf fand auch eine dunmerische Künstlerin, die auf Wunsch Portraits von ihren Kunden anfertigte. Eine Gelegenheit, die unter anderem auch Verliebte (und Selbstverliebte) nutzten. Der Blick manch eines Bürgers in seinen Münzbeutel und das darauf folgende Seufzen liessen allerdings erahnen, dass nicht jeder sich ein Bild leisten konnte. Da blieb nur zu hoffen, dass die Künstlerin demnächst noch einmal den Markt aufsuchte - und man nicht erst wieder an einen anderen Stand geriet, an dem man zu viele Münzen ausgab.

Doch auch ein neuer Laden für magisches Allerlei sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Eine Dunmer sollte angeblich die Ladeninhaberin sein. Einerseits war solch ein Laden nach dem Weggang der Familie Bates vor einigen Monaten sehr willkommen. Andererseits ... musste es unbedingt eine Dunmer sein? Hier und da gab es Erinnerungen an die Akademie Twyllagea, die vor längerer Zeit mit dem Haus der Wissenschaft zusammengearbeitet hatte. Auch da gab es unnötig viele Dunmer, die einfach so in Wegesruh auftauchten und nach Lust und Laune das Forscherhaus aufsuchten. Längst nicht jedem war bei so vielen Fremdländern aus dem Pakt wirklich wohl.

Aber in diesem Fall war es ja nur eine einzelne Dunmer, die den Laden führte. Und wer weiß, vielleicht waren ihre magischen Hilfsmittel ja ihre Münzen wert. Der eine oder andere Magier jedenfalls liebäugelte schon mit dem Gedanken, hier womöglich auch Waren zu finden, die für nicht gänzlich legale Experimente nötig waren. Natürlich nur für unbedingt nötige Forschungszwecke, die sich absolut nicht vermeiden liessen.

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Mittwoch, 4. Mai 2022, 21:22

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Stadt - Mitglieder des Forscherhauses wurden des Mordes an dem rothwardonischen Händler Tarek al-Yassin beschuldigt und waren am späten Abend im Haus des Opfers von den Stadtwachen festgenommen worden! Tarek wurde in seinem eigenen Haus mit einem sauberen Schnitt die Kehle aufgeschlitzt. Angeblich hätten die Wachen die Gefährten auf frischer Tat ertappt. Das Haus der Wissenschaft werde bis auf weiteres geschlossen, die Angeklagten würden im Gefängnis bleiben, solange ihre Unschuld nicht bewiesen sei.

Die Kunsthändlerin und Mäzenin des Forscherhauses, Madame Barneau, wollte sich bisher nicht offiziell äußern. Sie wurde noch am selben Abend von Mitgliedern der Magiergilde in der Gildenhalle gesehen, wo sie einmal mehr mit einer kleinen Gruppe Magister hinter verschlossenen Türen verschwand. Was immer dort besprochen wurde, es ging wohl kaum um seltene Kunstgegenstände. Die Mäzenin verließ nach gut einer halben Stunde die Gilde wieder. Mochte sie nach aussen hin wie immer ruhig und freundlich wirken - einige Magier und Adepten hätten schwören können, dass Madame Barneau blanke Wut in ihren Augen hatte. Einer der Magister aus der Gruppe, ein Altmer, der seit kurzem zusammen mit einem Rothwardonen zu Besuch in der Gilde war, soll eine glühend rote Wange gehabt haben, als hätte ihm jemand eine kräftige Ohrfeige verpasst. Die Stimmung in der kleinen Gruppe war mehr als eisig.

Unter den Bürgern wurde eifrig diskutiert. Waren die Gefährten das Opfer einer Intrige geworden? Ein letzter Rache-Akt des Schakals? Oder hatten sie sich so sehr in die Jagd nach dem Schakal hineingesteigert, dass sie einen Unschuldigen ermordet hatten? Und was hatte das alles mit der Magiergilde zu tun? Es sah ganz danach aus, als bedeuteten die aktuellen Ereignisse das vorläufige Ende des Hauses der Wissenschaft ...

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1 015

Donnerstag, 19. Mai 2022, 06:23

AD - Himmelswacht

Chaos und Unruhen beim Stadtrat


Nachdem die letzten Wochen Recht ruhig und mit reichlich Ereignissen gefüllt waren -darunter ein Überaus erfolgreicher Markt, ein Geschichtenabend, die Eröffnung einer Bibliothek und eine Vielzahl von öffentlichen Kursen und Vorträgen - trat mit den, wieder aufgenommenen, Ratssitzungen wieder ein Hauch mehr Ernsthaftigkeit in den Vordergrund der Öffentlichkeit...

Als sich am Tirdas Abend zu einer erneuten Ratssitzung versammelt wurde, bei der Es vornehmlich um die Flamme Aldmeris ging, lief die sonstige Ordnung der Sitzung wohl ein wenig aus dem Ruder.

Anschuldigungen wurden laut, es wurde mit Verhaftungen von Seiten des Thalmor gedroht die letztlich nach einem Disput zwischen dem Vertreter des Thalmor und dem Ratsvorsitzenden Agrach-Dyrr aufgeschoben, und durch Hausarrest ersetzt, wurde.

Der nun angeordnete Hausarrest gilt offenbar Mitgliedern der Magiergilde, offenbar einer Khajiit und einem Altmer, denen Unterstützung der Flamme nachgesagt wird.

Die einen Stimmen begrüßen eine straffe Hand. Andere Stimmen sehen die Anschuldigungen als maßlos überzogen.

Die Sachlage nimmt man offenbar bei der, in Himmelswacht sehr präsenten und aktiven, Magiergilde sehr Ernst, sah man keinen der Beiden am Abend, noch am kommenden Morgen, die Gildenhalle verlassen.

Lediglich Magus Bates sah man am späten Abend noch die Gilde verlassen; nachdenklich und gut möglich, genervt. Oder war das nur ein Schattenwurf durch die nächtlichen Laternen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marius Bates« (19. Mai 2022, 08:05)


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1 016

Mittwoch, 1. Juni 2022, 15:04

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Das Haus der Wissenschaft war weiterhin geschlossen, und die Gefährten saßen noch immer im Gefängnis - so zumindest die offizielle Version. Das bedeutete aber keineswegs, dass die Gerüchte rund um das Forscherhaus deswegen verstummt wären, ganz im Gegenteil. Nun, da der Schakal besiegt oder gar tot war (zumindest stellte er in Wegesruh keine Gefahr mehr dar, und allein das zählte am Ende), war es wesentlich angenehmer, rund um den Boethiah-Kultisten Spekulationen und Halbwahrheiten auszutauschen. Jetzt ging es ja um eine Bedrohung, die weit weg war und einen persönlich nicht mehr betraf.

Es war anzunehmen, dass das Forscherhaus wohl noch eine Weile geschlossen bliebe, wenn es denn überhaupt jemals wieder seine Türen öffnen würde. Auch wenn kaum jemand an der Unschuld der Gefährten zweifelte, sie waren auf frischer Tat ertappt worden und damit vor dem Gesetz schuldig. Solange nichts anderes galt, war es völlig ausgeschlossen, dass die Gefährten frei gelassen wurden. Das war schon der erste Punkt, der für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Denn es war von offizieller Seite stets nur von "Mitgliedern des Forscherhauses" die Rede. Wer genau eigentlich im Gefängis saß, daraus wurde aus unerfindlichen Gründen ein Geheimnis gemacht. Sicher, Namir al-Rashid und Ghin Korcisis gehörten auf jeden Fall dazu. Vermutlich auch der Nord Ulfrik Grimsson und die Bosmer Liniphia Herbstschein. Aber was war zum Beispiel mit Delia Lerineaux? Oder Komtess Vanesé Laurent? Bei der Komtess wurden -offenbar gezielt- Gerüchte gestreut, dass sie mit dem Mordfall nichts zu tun habe und derzeit ausser Landes sei. Amrán al Sahid war angeblich zurück in die Alik´r gereist, um seinen Neffen Prinz Silann Ashere aufzusuchen und um Hilfe zu bitten. Handfeste Beweise gab es allerdings keine. Alles schien merkwürdig schwammig und ungenau, und weder die Stadtwachen noch die Stadtoberen sahen sich veranlasst, Klarheit zu schaffen. War die ganze Angelegenheit politisch zu gefährlich? Steckte womöglich mehr dahinter?

Eine weitere ergiebige Quelle für Gerüchte war -wenig überraschend- die Magiergilde. Genauer, Madame Barneau. Hier gab es weitaus mehr als nur Spekulationen, und so manch ein Klatschweib jubelte insgeheim ob der Neuigkeiten, die die Runde machten. Madame Barneau eine Kommandantin des Wegesruher Ordens des Lichts. Das war schon starker Tobak. Wobei, eigentlich hatte man es ja schon immer gewusst, irgendwie. Hatte Madame Barneau nicht auffallend häufig die Magiergilde Wegesruh aufgesucht? Und war nicht allgemein bekannt, welch immensen Einfluss die Mäzenin des Forscherhauses in der Wegesruher Politik hatte? (Manch einer wäre mehr als enttäuscht gewesen, hätte er oder sie erfahren, wie "groß" der Einfluss von Madame Barneau tatsächlich war.) Ihr angeblicher Beruf, Kunsthändlerin, das war offensichtlich nur eine Maskerade.

Und nicht nur das, zwischen der Kommandantin und ranghohen Vertretern der Magiergilde musste es zu einem Eklat gekommen sein. Allem Anschein nach war die Kommandantin bis auf weiteres von ihren Pflichten und Aufgaben freigestellt. Was das in der Sprache der Diplomaten hieß, verstand selbst ein betrunkener Gossenläufer. Sicher würde Madame Barneau, schlau und gerissen, wie sie war, einen anderen Weg finden, dem Haus der Wissenschaft zu helfen. Glaubte man zudem den versteckten Andeutungen aus der Magiergilde, waren längst nicht alle Magier ihren ranghohen Vorgesetzten treu ergeben, sondern schlugen sich insgeheim auf die Seite des Forscherhauses.

War es da wirklich eine Überraschung, das sogar das Emporium Arcanum angeblich in die ganze Geschichte verwickelt sein sollte? Dem Ruf des Magierladens schien es allerdings nicht zu schaden, ganz im Gegenteil. Bei manch einem Magier hatte die dumerische Ladenbesitzerin sich schnell den guten Ruf eingehandelt, der Wissenschaft zu dienen, und nicht irgendwelchen engstirnigen Regeln und Prinzipien.

Es war schon merkwürdig - je unkonkreter und schwammiger die Gerüchte rund um das Forscherhaus und den Schakal, desto begeisterter tratschten die Leute darüber. Wie Tavernenbesucher, die sich nach einer gruseligen Geschichte am Kaminfeuer sehnten und sich nicht um den Wahrheitsgehalt kümmerten.

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1 017

Mittwoch, 22. Juni 2022, 13:32

[Dolchsturzbündnis] Wegesruh

Zwei Gerüchte sorgten dieser Tage gleichermaßen für einige Aufregung unter den Wegesruhern. Zwei Gerüchte, die unterschiedlicher kaum sein konnten.

Südlich von Immerfort sollte es auf einem Friedhof zu "beunruhigenden Zwischenfällen" gekommen sein. Was genau das hieß, wurde ganz der Fantasie der Klatschweiber überlassen. Von Nekromantie war die Rede, von Boethiah-Kultisten und dem erneuten Auftauchen jenes Kultistenanführers, der nur als "der Schakal" bekannt war. Die Stadtoberen, sowohl in Wegesruh als auch in Immerfort, waren sichtlich bemüht, die Angelegenheit herunter zu spielen. Die Magiergilde habe sich der Sache bereits angenommen, Ordensritter des Lichts seien unterwegs, um eine angeblich kleine und völlig unbedeutende Gruppe von stümperhaften Nekromantie-Anhängern in Gewahrsam zu nehmen. Ein allzu durchsichtiges Manöver, die Bevölkerung nicht in Unruhe zu versetzen - nur zu verständlich nach dem Schrecken, den Boethiah-Kultisten erst vor kurzem in Wegesruh verbreitet hatten.

Das zweite Gerücht (wobei es genau genommen kein Gerücht, sondern handfeste Neuigkeiten waren) drehte sich um die offizielle Eröffnung des Handelskontors Haus Wolfenberg. Am 28. Tag des Mittjahr sollte es endlich so weit sein. Doch damit nicht genug. Bereits für den kommenden Fredas wurde eine Modenschau in der Schenke des "Schwarzen Wolf" angekündigt, was vor allem unter den modebwussten Bretonen einiges Aufsehen erregte. Angeblich gab es sogar schon einen handfesten Streit zwischen zwei Damen aus dem niederen Adel, da beide ein bestimmtes Ballkleid, welches auf der Modenschau gezeigt werden sollte, für sich beanspruchten. Für Aussenstehende mochte solch ein Verhalten nur auf Unverständnis stossen. Ein echter Bretone hingegen konnte nur zu gut nachvollziehen, wie ernst die Lage war. Es blieb zu hoffen, dass die Modenschau ohne nennenswerte Zwischenfälle und Streitigkeiten um Kleidungsstücke ablaufen würde.

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Nysha (22.06.2022)

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1 018

Mittwoch, 22. Juni 2022, 18:10

Sommersend, Taverne in Schimmerheim

(Dominion)

Die Taverne war gut besucht. So hörten mehrere Besucher erst leises Gerede aus dem Hinterzimmer, das dann aber zunehmend lauter und hitziger wurde. Allerdings war nur eine Stimme zu hören. Die andere verstummte hingegen.

"Vergiss nicht, wer deine Forschung und das ganze Vorhaben finanziert! Das Museum WIRD Maganni heissen, zu Ehren MEINER Familie, Echse! Ich stelle die Insel, wo es gebaut wird! Ich bestimme, wie es gebaut wird! Und ausser dir, wird dort niemand arbeiten, der nicht MINDESTENS dem Dominion angehört, verstanden? Und du wirst dort MEINE Farben tragen und DIE Robe, die ich festlege! Du organisierst die Ausstellungen, bereitest alles wissenschaftlich auf und darfst frei forschen! Alles andere obliegt mir! Nur mir! Ich habe noch dringende Angelegenheiten! Du hast also einige Wochen, die Eröffnung zu planen. Wenn ich wieder da bin, will ich das Konzept fertig sehen! Sorge dafür, dass es gut ist! Und benutze hier die Hintertür! Das ist eine gute Taverne! Und nun an die Arbeit!"

Es dauerte nicht lange, da hörte man eine Tür, worauf wohl einige Münzen auf einem Tisch landeten. Es folgte ein Murmeln, dann war nur noch Stille. Der Wirt kommentierte nur kurz, dass er bezahlt wurde, um nichts zu sagen, wenn man ihn nach dem Hinterzimmer fragte, und dass es aber nichts Kriminelles sei.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »quarzkristall« (Gestern, 01:12) aus folgendem Grund: Vertipper beseitigt.


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