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Dolchsturz-Bündnis Kinder der Alik'r

Silann

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Mittwoch, 16. September 2020, 23:13

*Silann hatte es geschafft. Faisal wurde in einem Handelsmarathon mit den Dunmern von denen er vorher nicht die Spur einer eine Ahnung hatte, das sie existieren, besser nur dem Hören Sagen nach auf einer fernen Insel, die "Schlacht" zu Gunsten von dem Sklaven Faisal entscheiden können. Sie waren schlau diese Dunmer und er musste den Piraten spielen. Gold gegen den vermeintlichen Sklaven. Natürlich hatte er kurz vor Schluss die Worte des Anführers der Spitzohren vernommen das Faisal in andere Hände übergeht. Es galt die Scharade zu wahren und dementsprechend gab es keine Reaktion. Gold gegen Ware. Ziel erreicht. Die Wachen als Piraten getarnt mitsamt des Sklaven machen sich auf den Weg zurück zum Schiff, das in einer kleinen Bucht vor Anker liegt. Doch der Weg wird von einem Sturm überlagert. Nicht unüblich auf See. Zurück in Schildwacht, bis ein paar kleiner Schäden am Schiff wird Faisal den Heilern überlassen. Zunächst. Silann kehrt in Begleitung mit Marima auf seine Insel. Geschichten, Ruhe .. ein Ziel ist erreicht. Bleibt die Frage aller Fragen offen. Was hat Alya in diesem Spiel für eine Rolle gespielt? Nur einmal in Hews Fluch kam eine kleine Botschaft "Ich werde euch finden Prinz". Wochen später wurde er und seine Freunde in fernen Landen gewahr, das sie vielleicht gemeinsames Spiel mit dem Feind gemacht hatte? Merkwürdig ungewiss. Falls sie ihn versucht zu hintergehen, wird sie durch seine Hand sterben. Der Prinz blickt zurück auf ein bewegtes Leben. Nüchtern analysiert er manche Dinge. Nüchtern sieht er in die Zukunft*

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feuerperle (19.09.2020)

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Samstag, 19. September 2020, 11:21

Nael bin Tuan al Bergama tigert unruhig im Büro auf und ab. Er war gerade erst frisch verlobt wiedergekommen und nun diese neue Sorge. Dila, eine seiner jüngeren Schwestern hatte schon zu lange nichts mehr von sich hören lassen.
Seine jüngste Schwester Mirya lehnt am Türrahmen und beobachtet ihn

Mirya: "Du solltest erstmal die Verlobung genießen. Meinen Glückwunsch und Segen hast du doch und ich bin gespannt auf deine Verlobte Dame Imbera Deikan. Dila würde nicht wollen, dass du dir wieder mal zu viele Sorgen machst..."
Nael: "Dila ist weg! Ich hab sie seit Ihrer Hochzeit nicht gesehen und durfte ihr nicht schreiben. Nun sagst du, du hast auch seit paar Wochen nichts gehört. Was wenn ihr etwas passiert ist? Yasmian hat angemerkt, dass vielleicht ihr Mann Schuld sein könnte"
Mirya: "Yasmina?"
Nael: "Dilas Freundin. Ich traf sie bei Silann im Gasthaus"
Mirya: *nickt und seufzt leise* "Ich weiß nicht... vielleicht ist es ganz harmlos? Wir sollten nichts überstürzen, hm?"
Nael: "Du warst schon immer zu gelassen. Was wenn wir versäumen zu handeln?"
Mirya: *wirkt nachdenklich und schweigt. Generell war sie viel schweigsamer seit Nael wieder da war. Ob es nur daran lag, dass sie Naels Geschäfte weitergeführt hatte?*
Nael: "Die Eilboten...werden bald zurück sein. Sie haben Kontakte."
Mirya: "Halt...mich auf dem laufenden. Ich werde schonmal vorsichtshalber nach Immerfort aufbrechen. Du musst dich hier um alles selbst mal kümmern, immerhin heiratest du bald!"
*damit verschwindet sie Schattengleich aus dem Zimmer. Nachdenklich und besorgt schaut Nael ihr nach. Seine Kleine Schwester hatte sich verändert... Da war ein Schatten gewesen hinter ihren Augen. Etwas dunkles... Nein. Nein, das muss er sich eingebildet haben. Sie war gerade mal 18 Jahre. Sie war doch fast noch ein Kind*

Spoiler Spoiler


Noch wissen weder Nael noch Mirya davon...
Allianzübergreifend Das schwarze Brett: Gerüchte, Steckbriefe, Aufträge aller Art
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

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Deikan (19.09.2020), Celebringil (19.09.2020), Silann (19.09.2020)

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Samstag, 19. September 2020, 22:47

Er legt sich hin. Nach einem Gespräch was ihn ab und an zum Schmunzeln brachte übernimmt Farha die Wacht. Seine Gedanken schweifen ab und lassen den Tag, oder die Ereignisse Revue passieren. Nach Angaben von Farha war sie nicht im Schutz der Gruppe, als der Angriff von oben im immer dichter werdenden Nebel kam. Ihre Worte, da er keine Augen im Rücken hatte, nur auf Corentin konzentriert war um ihn zu schützen, kann er weder beweisen, das dem so war oder nicht gewesen ist. Worte fallen viele. So heroisch, so ernster Natur. In Isras Augen und seinem ganzen Bestreben sind und bleiben Worte Schall und Rauch, so keine Taten folgen. Was manche Strategie der Gruppe und der Einteilung wo wer am besten positioniert ist, mag er anderer Meinung sein. Isra ist derjenige über den niemand spricht, der kryptische Worte benutzt, meinte Farha und es kehrt ein Schmunzeln in das verhärmte Gesicht. Hätte sie im Ansatz zwischen den Zeilen gelesen, als er leise die Worte sprach: "Meine Loyalität und mein Vertrauen gehört Bruder Corentin, meine Loyalität der Gruppe" dann blieben ihre viele Fragen an ihn, warum, wieso, beantwortet. So bleiben sie offen, was aber auch aus seiner Sicht keinen Weltuntergang darstellen wird. Isra ist in der Gruppe der Mann ohne Namen, obwohl ihn jeder "kennt"

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Montag, 5. Oktober 2020, 22:23

Die Geschichte des Amran al Sahid

Eine Weile her. Damals versprach er einem Mann, genauer seinem Bruder im Falle dessen auf den Erstgeborenen zu achten. Die Wege nach dem Schwur waren mannigfaltig. Er zog in den Krieg gegen manche Schergen mit Erfolg, mancher Narbe die einer nach der Schlacht mit Geschichten füllt, wie sich das gehört. Schlachten geschlagen ... singen ... die Sperlinge von den Dächern den tragischen Tod einer Familie. Irgendwo in eine Falle gelaufen, floss Blut und versickerte im Wüstensand.
Wie der Staub wird die Geschichte weitergetragen, bis an sein Ohr. Ein Mann nimmt den Rucksack. Das Nötigste ist genug. Der Weg führt ihn in die alte Heimat die in den Erinnerungen lebte, sehr lebendig geblieben. Erkundigungen auf Basaren, schaffen Kenntnisse, Fortschritte, wenn Umwege den Weg ebnen, nimmt der Mann sie in Kauf.
Ein Amtmann, Bürokraten muss er fragen. Der Alte konservative Mann. Die Informationen fließen spärlich. Ein Treffen ist die Option. Amran willigt mit kaum sichtbaren Zähneknirschen ein. Ein Treffen mit seinem Mündel, falls etwas passiert. Ein Schwur unter Brüdern, dem er nicht entfliehen kann, will. Es geht um die Ahnen, Ehre, Familienbande.
Schildwacht mag 30 Sommer her sein. Der Sand auf den trockenen, gesprungenen Lippen war der alte aus Kinder und Jugendtagen gewohnt. Kaum einer wird ihn unter dem Turban und der Maske erkennen, die den Sand marginal abhalten würde, aber der schwere Bidenhänder an seinem Gürtel, mag dem Einen oder Anderen aufgefallen sein.
Schwere Schritte führen zum Schwestern der Sande. Manches Pack aus seiner Sicht, lungert da rum. Ein Bier, Kreischkäse, man ist zu Hause geben der Zuversicht, ihn zu finden, sein Versprechen im Sinne der alten Traditionen einzuhalten, einen Namen, den er leise murmelte...

Silann

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Dienstag, 13. Oktober 2020, 17:22

Briefwechsel

Im Haus der Wissenschaft geht eine Nachricht ein. Offenkundig stammt diese aus der Alik'r. Das Siegel der Asheres könnte bekannt sein, aber der Absender trägt einen anderen Namen. Folgendes, wer immer diese Nachricht dort erhält, ist zu lesen:

Ruptgas Segen, oder Acht mit euch Namir al-Rashid

Der Prinz macht sich Sorgen, da seid Wochen keine Nachrichten über die rechte Hand Isra al Abin hier eintrafen und ihr mir genannt wurdet, das er mit euch zusammen auf eine Art Expedition gegangen ist. Der Prinz schickt mich, weil er auf eine Hochzeit im Haus al bint Bergama geladen wurde und damit ihr wisst wer ich bin. Ein Verwandter. Ich mache mich auf den Weg nach Wegesruh und ersuche um ein Treffen

Amran al Sahid

Ein kleines Schreiben von Silann verifiziert die Echtheit des Anverwandten und liegt anbei.

Ein Brief aus Wegesruh

Ein Antwortschreiben erreicht das Haus Ashere in Schildwacht.

Ruptgas Segen dem Hause Ashere,

es hat mich sehr geehrt, nach so langer Zeit wieder einen Brief vom hochgeschätzten Haus Ashere zu erhalten. Meine Forschungsarbeiten, aber auch die äußerst betrüblichen Ereignisse rund um den Schakal in Schildwacht, haben mich bisher davon abgehalten, Euch zu schreiben.

Mit großem Bedauern muss ich Euch auf Eure Anfrage hin mitteilen, dass mir der genaue Verbleib von Isra al Abin nicht bekannt ist. Unmittelbar nach unserer Expedition schloss er sich dem Kaiserlichen Scelian und dem Mönch Corentin an, wohl, um eine vermeintliche oder tatsächliche Verschwörung von Kultisten aufzudecken. Zuletzt traf ich ihn vor einigen Wochen in Dolchsturz mit eben jenen beiden Männern, und weiteren teils mir unbekannten Gefährten. Sein letzter Aufenthalt ist meinen Nachforschungen zufolge entweder in Aldfelden oder in der Baronie Normanier, die einige Tagesreisen nördlich von Aldfelden liegt.

Mögen diese Angaben auch nur sehr vage und unzureichend sein, so hoffe ich doch, dass sie Euch zumindest eine kleine Hilfe sind. Überdies würde ich mich freuen, in naher Zukunft unsere Beziehungen aufzufrischen. Es wird Euch vielleicht interessieren, sofern Euch dies nicht ohnehin schon bekannt ist, dass ich Handelsbeziehungen zum Hause al Bergama anstrebe und Delia al Bergama derzeit Schülerin im Haus der Wissenschaft ist. Die Handelsbeziehungen zwischen dem Haus der Wissenschaft und dem Hause Ashere bleiben davon natürlich unberührt.

möge Ruptga Eure Schritte leiten
Namir al-Rashid



Ruptgas Segen Namir al-Rashid

ich erhielt eure Antwort. Danke.

Ein persönliches Gespräch ist meiner Meinung nach besser, als ein Schriftwechsel. In dem Treffen werde ich weiterführende Fragen stellen, über die Personen im neuen Umfeld von Isra al Abin, der als rechte Hand einen gewissen Status der Aufmerksamkeit inne hat. Ich denke ihr wisst was ich damit meinen könnte.

Das Haus al bin Bergama ist mir bekannt.

Die Lieferungen an euer Haus laufen zur Zufriedenheit, nehme ich an. Wir können in dem Rahmen eine Erweiterung, ihr nanntet es Auffrischung, der Handelsbeziehungen anstreben.
Priorität bleibt die Suche nach der rechen Hand und damit weitere Recherchen, die ich, wie oben genannt in einem persönlichem Gespräch favorisiere.

Nennt mir einen Termin und ich werde euch in Wegesruh aufsuchen.

Tavas Segen

Amran al Sahid


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Samstag, 12. Dezember 2020, 14:27



Schildwacht, im Hause des Amrán al Sahid...

Amtmann Razeen al Shama ist gleichermaßen überrascht wie erfreut, als ihn die Einladung des Amrán al Sahid, dem Onkel des Prinzen Silann Ashere, erreicht.
Der glatzköpfige Razeen ist schon immer eine überaus neugierige Persönlichkeit, die stets darum bemüht ist, mit den neuesten Informationen rund um ´seine´ Stadt Schildwacht versorgt zu sein.
Das kommt natürlich seinem Posten und den damit verbundenen Aufgaben nur zugute.

Amrán al Sahid, dem Onkel des Prinzen, der vor nicht allzu langer Zeit doch etwas überraschend wie aus dem Nichts auftauchte und den Prinzen gleichermaßen von seinem Dasein überraschte, lernte Razeen eben bei jener ersten Begegnung im Palast des Prinzen kennen.
Nun sitzt er also hier mit al Sahid am Tisch zusammen und lauscht seinen Ausführungen.


Razeem al Shama lauscht den Ausführungen des Amrán al Sahid.

Es geht einerseits um die verschwundene Rechte Hand des Prinzen Isra al Abin, der bei einer Expedition in den Landen der Bretonen plötzlich verschwand und von dem seither jede Spur zu fehlen scheint und um die Suche nach Alya bint Rashid al Alik´r, die Tochter aus dem Hause Abutemal, von der es heißt, dass sie womöglich noch leben könnte.
Sowohl die eine, als auch die andere Sache scheint Amrán al Sahid umzutreiben, während er dem Amtmann alles mögliche hierüber zu erzählen weiß.

Einen Überlebenden der Abutemal gibt es bereits.
Zuletzt konnte man die ehemalige Rechte Hand der Abutemal, Faisal abd al Rashid, aus den Fängen von Dunmer-Sklavenjägern befreien.
Aber er weilt wohl derzeit im verlassenen Anwesen der Abutemal und scheint nicht bereit für etwaige Nachforschungen weiterer Überlebender seiner einstigen ´Familie´.

So entscheidet man sich, die Suche nach Isra al Abin fortzuführen.
Amtmann al Shama sichert Amrán al Sahid die Mithilfe des Soldaten Abbas al-Rahaim zu, dem jüngeren Bruder von Mustaba, der bei dem Befreiungsversuch von Faisal zu Tode kam.
Als das Gespräch zu Ende und der letzte Tropfen des Rotweines getrunken ist, ist man sich darüber einig alsbald aufzubrechen.
Das Ziel: Glenumbra, dort wo man zuletzt von Isra al Abin hörte...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Silann (12.12.2020)

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Sonntag, 20. Dezember 2020, 15:38



Glenumbra, an der südlichen Anlegestelle bei Dolchsturz...

Es ist nun schon ein paar Tage her, seit Amtmann Razeen al Shama mit dem Onkel des Prinzen Silann Ashere, Amrán al Sahid, zusammen saß, einige Dinge zu besprechen und den baldigen Aufbruch für die erneute Suche nach dem vermissten Isra al Abin zu beschließen.

Es dauerte in der Tat kaum wenige Tage, bis eines der Handelsschiffe des Prinzen in See sticht und Amrán al Sahid, sowie den Soldaten Abbas al-Rahaim, auf den Weg gen Glenumbra bringt.
Dem jüngeren Bruder des verstorbenen Mustaba al-Rahaim kann man eine gewisse Aufregung ansehen, doch ist es wohl eher der Stolz, dass man ihn diese Aufgabe anvertraut hat al Sahid zu begleiten.
Ihm ist klar, dass dies keineswegs eine höchst offizielle Mission ist und es ein Maß an Fingerspitzengefühl erfordern wird.



Die Überfahrt von den Ufern Schildwachts gen Dolchsturz verläuft ohne weitere Vorkommnisse.
Abbas und Amrán sprechen kaum miteinander.
Amtmann al Shama deutete an, dass es in Dolchsturz einen Kontakt gäbe, der ihnen möglicherweise bei der Suche helfen könne und der ihm noch etwas schuldig sei.

Abbas ist gespannt auf jene Person und kann es kaum erwarten an Land zu gehen, als sich das Schiff der Anlegestelle zu Füßen Dolchsturzs nähert...
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Silann (20.12.2020)

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Mittwoch, 23. Dezember 2020, 13:12



Glenumbra, auf dem Orlos-Anwesen nahe Dolchsturz...

Als die zwei Rothwardonen das Schiff verlassen und am Fuße Dolchsturz an Land gehen, staunt Abbas al-Rahaim nicht schlecht, als man Amrán al Sahid und ihn scheinbar direkt an der Anlegestelle zu empfangen scheint.
Amtmann Razeen al Shama kündigte bereits an, dass er hier in Dolchsturz eine Bekanntschaft hätte, die möglicherweise bei der Suche nach Isra al Abin helfen könnte.
So winkt sie nun direkt beim Verlassen des Schiffes ein etwas älterer Bretone mit lichtem Haar zu sich, um ihnen in gewohnt bretonischer kühler Art mitzuteilen, dass seine Herrin, die Dame Orlos, schon auf sie warten würde.


Alhonse Faucher, Verwalter aus dem Hause Orlos, wartet bereits.

Der Weg zu dem doch recht prächtigen Anwesen der Dame Orlos dauerte nicht allzu lange.
Während Abbas sich bei den Gesprächen mit dem alten Bretonen, der sich als Verwalter Alphonse Faucher vorstellte, eher zurück hält, war es Amrán, der das Heft in die Hand nimmt, aber eher zurückhaltend ist, mit einer ordentlichen Prise Misstrauen.
Abbas wird indes immer neugieriger, wer denn wohl diese Dame Orlos sein mag, die der Amtmann zu kennen scheint.


Man nähert sich dem Anwesen.

Das überaus große Anwesen hält auch sowohl im Vorhof, als später auch im Inneren des Haupthauses das, was man schon erahnt hat.
Abbas ist durchaus beeindruckt, gibt sich aber größte Mühe es nicht zu zeigen, als Faucher sie in den Salon führt, um anschließend die Hausherrin über ihre Ankunft zu informieren.
Kaum an Land, sitzen unsere zwei rothwardonischen Reisenden schon am Kaminfeuer und kosten von den süßen Trauben, die man ihnen darbietet.
Amrán ist erfahren und sicher auch ein wenig misstrauisch, doch kann er es gut verbergen, als man die Zwei in diesem Moment in die Große Halle bittet.


Im Salon lässt es sich aushalten.

Serina Orlos sitzt auf einem der zwei Thronsessel und beäugt die rothwardonischen Gäste und empfängt sie mit einem schon ein wenig übertriebenen Lächeln.
Sie ist gar hübsch anzusehen und Abbas weiß in diesem Moment, dass er die Wette gegen Amrán verloren hat, als er meinte, sie wäre sicher genau so alt wie der Verwalter Faucher.
Während Orlos selbst ein wenig um den heißen Brei herum redet und sich wohl sehr für den jungen Abbas zu interessieren scheint, versucht Amrán direkt auf den Punkt zu kommen.


Serina Orlos empfängt die zwei Rothwardonen.

Es stellt sich heraus, dass sie bei Amtmann al Shama wohl noch eine Schuld zu begleichen hat und gewillt ist, den Rothwardonen bei ihrer Suche nach dem vermissten Isra zu helfen.
Dazu wird sie einen ihrer Soldklingen abstellen, der sich in den Glenumbramooren scheinbar gut auszukennen scheint.


Eine Besprechung kurz vor der Nachtruhe.

Allerdings lässt sie Abbas und Amrán an diesem Abend nicht mehr aus ihren Fängen und besteht darauf, dass sie die Nacht auf ihrem Anwesen verbringen.
Als man ihnen ihre Zimmer gezeigt hat, zeigt der ansonsten ruhige Amrán dann doch plötzlich einiges an Misstrauen, ob hier alles mit rechten Dingen zugehen würde.
Vorsichtshalber werden zu später Stunde heimlich ihre Zimmer getauscht...
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Silann (23.12.2020)

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Freitag, 1. Januar 2021, 11:17



Glenumbra, auf dem Orlos-Anwesen nahe Dolchsturz...

Als Abbas al-Rahaim an diesem Morgen in dem Gästezimmer des Orlos-Anwesens erwacht, brummt sein Schädel wie er es noch nie erlebt hat.
Als Amrán al Sahid ihn später auf dem Flur trifft, traut er dem Braten von wirren Träumen seines jungen rothwardonischen Gefährten nicht und will möglichst rasch aufbrechen.
Beim üppig gehaltenen Frühstück erfahren sie von einem sehr frühen Aufbruch der Hausherrin und treffen nur kurze Zeit später auf dem Hof auf die Soldklinge Marc Delacroix.


Verwalter Faucher berichtet den Rothwardonen vom frühen Aufbruch der Hausherrin.

Delacroix soll die Zwei durch die Wälder Glenumbras führen in Richtung der Sümpfe, wo es die letzte Spur des vermissten Isra al Abin gibt.
Die bretonische Soldklinge entpuppt sich als Saufnase, überrascht unsere zwei Rothwardonen aber am Ende dennoch als fähiger Führer.
Er führt sie zielstrebig durch die dichten Glenumbra-Wälder, bleibt dabei aber auf den Wegen, um den zahlreichen Banditen aus dem Wege zu gehen, die dort ihr Unwesen treiben.


Man trifft auf die Soldklinge Delacroix.

Am Tage wird galoppiert, des Nachts langsam geritten.
Zwei Mal am Tag wird kurz gerastet, um sich die Beine zu vertreten.
Delacroix trinkt während der Reise vermeintlich Wasser, doch in den Wasserschläuchen hat er wohl auch etwas Wein beigemischt, was dazu führt, dass er unsere zwei Rothwardonen mit allerlei Geschichten aus seiner Zeit bei der Löwengarde und über jede Menge Frauen unterhält.


Das Trio erreicht Aldfelden.

Am dritten Tage erreichen sie Aldfelden, eine kleine Hafenstadt und Ziel ihrer Reise.
Hier, so Delacroix, würde er einige Leute kennen, die möglicherweise Informationen haben könnten...
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Silann (01.01.2021)

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Montag, 18. Januar 2021, 09:45



Glenumbra, zwischen Aldfelden und Vettelfenn...

Abbas al-Rahaim, der junge und zurückhaltende Begleiter des erfahrenen Amrán al Sahid, ist durchaus überrascht vom trinkfreudigen Marc Delacroix.
Während der bisherigen gemeinsamen Reise lauschte er ruhig den teils hanebüchenen Geschichten des Bretonen, den die betuchte Serina Orlos den zwei Rothwardonen bei der Suche nach Isra al Abin als Reiseführer anvertraut hat.
Als sie den Ort Aldfelden erreichten, hält Delacroix sein Wort und kann, während man dort kurz rastet, einiges in Erfahrung bringen.


Eine Rast in Aldfelden.


Delacroix kennt einige Leute und befragt sie.

So soll sich schon vor einiger Zeit in Aldfelden eine Reisegruppe aufgehalten haben, die aber rasch in Richtung der Sümpfe weiter zog.
Laut den Beschreibungen vor Ort könnte Isra Teil dieser Gruppe gewesen sein und so bricht man schnell wieder auf, ein wenig mehr Hoffnung im Gepäck aufgrund der neuen Informationen.
In den Sümpfen eine etwaige Spur zu finden käme einem Glücksfall gleich, den Delacroix bisher noch nicht erlebt hat.
Und er, glaubt man seinen Erzählungen, hat schon so einiges erlebt.


Vettelfenn wartet schon...

So widmet sich der bretonische Reiseführer abermals seinen mit Wein versetzten Trinkschläuchen, als das Trio die Wege verlässt, um ihr Glück dort in den tiefen und gefährlichen Sümpfen Glenumbras zu versuchen...
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Montag, 25. Januar 2021, 16:51



Glenumbra, Vettelfenn...

Die zwei Rothardonen Amrán al Sahid und Abbas al-Rahaim folgen ihrem bretonischen Führer Marc Delacroix, der sie scheinbar zielstrebig durch die Sümpfe des Vettelfenns führt, bereits weit abseits der sicheren Wege.
Delacroix kommt nicht umher immer wieder zu betonen, dass man hier doch eh nichts wird finden können, außer stechende Insekten oder hungrige Krokodile.
Man reitet sehr langsam und mit dem notwenigen Maß an Vorsicht, will man nicht gar irgendwo einsinken, zumal die Sicht hier stets nicht sehr gut ist.


Man findet nahe einer alten Hütte einen Hinweis im Schlamm.

Man könnte meinen, dass die Götter ihre Hand im Spiel hatten, als sie dann doch plötzlich eine Spur finden.
Natürlich ist Delacroix wenig überzeugt, dass ein halb vom Schlamm bedeckter Handschuh von rothwardonischer Machart der entscheidende Hinweis sein könnte, doch als man in der Nähe eine alte scheinbar verwaiste Hütte sieht, beschließt man diese zu untersuchen.

Während der junge Abbas al-Rahaim bei den Pferden bleibt, nehmen al Sahid und Delacroix besagte Hütte in Augenschein.
Der erste Eindruck zeigt eine schon lange verlassene Hütte, die arg verfallen ist und man aufpassen muss, nicht von irgendwelchen Balken erschlagen zu werden.
Dennoch ist Amrán gewillt weiter zu gehen und eine Leiter nach oben erweckt sein Interesse.
Delacroix ist gleichermaßen überrascht wie verblüfft über die Dinge, die man dort findet, was er im Nachhinein nicht so zugeben und es als Verdienst seiner überaus fähigen Leistung als erfahrener Reiseführer abtun wird.


Isra war hier. Eine erste echte Spur...

Ein benutztes Bett, Reste von Essen und ein Brief von eben jenem Isra al Abin, in dem er beschreibt, dass er weiter gen Norden ziehen will, lassen Amráns Augen für einen Moment aufleuchten.
Das Trio beschließt umgehend die Reise fortzusetzen, der Spur zu folgen.


Bei einer Rast erklärt Delacroix wohin er die Rothwardonen führen wird.

Delacroix wird sie nach Krezugrat bringen, einem Ort nahe der Grenze zu Sturmhafen.
Auch dort würde er Leute kennen, die womöglich mit weiteren Informationen helfen können, sollte der Gesuchte dort eingekehrt sein.
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Sonntag, 7. Februar 2021, 11:43



Glenumbra, Kreuzgrat...

Die Siedlung Kreuzgrat liegt im nördlichsten Teil Glenumbras an der Grenze zu Sturmhafen.
Eine steinerne Mauer umringt die Siedlung und soll wohl Schutz vor etwaigen Angriffen bieten.
Die Wache an jener Mauer beäugt unsere drei Reiter misstrauisch, lässt sie aber ohne Einwände und ohne Worte passieren.
Delacroix erklärt den zwei Rothwardonen, dass eine Einheit der Löwengarde nicht unweit von Kreuzgrat ein Lager hat und weist darauf hin, dass es wohl besser wäre jenes Lager zu meiden und im Ort seinen Namen zu nennen.


Man erreicht Kreuzgrat.

Natürlich wird auch in Kreuzgrat das hiesige Gasthaus aufgesucht, zumeist das Herzstück kleiner Siedlungen und Anlaufpunkt der Bürger, sowie Reisender.
Auf Delacroixs Gesicht erscheint ein breites Grinsen als man dort eintritt und einem der Geruch von Schweiß, Alkohol und deftigem Essen entgegen weht.
Es scheint, als wäre er nach Hause gekommen.
Das Gasthaus ist recht groß und zu dieser Tageszeit nicht sonderlich gut besucht.


Man bespricht das weitere Vorgehen...


...und landet wieder einmal im hiesigen Gasthaus.

Nach einer kurzen Besprechung und einem kühlen Getränk, wird einer der dortigen Gäste auserkoren, den es zu befragen gilt.
Dabei kann es der erfahrene Amrán al Sahid durchaus geschickt so einfädeln, dass sich der trinkfreudige Delacroix dazu ermuntern lässt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Es stellt sich wieder einmal heraus, dass die Drei auf der richtigen Spur sind.
Der Gesuchte war wohl hier, aber nur kurz, wie auch schon in Aldfelden.
Er fiel durchaus auf, zumal er alleine unterwegs war, ein wenig angeschlagen wirkte und sich abseits der Bürger hielt.
Da wird in so einem Ort wie Kreuzgrat schon mal schnell getuschelt.


Delacroix befragt einen der Tavernengäste.

Amrán al Sahid wirkt ob der Neuigkeiten zufrieden und drängt zur baldigen Weiterreise.
Eine Nacht wird man hier ruhen, ehe es weiter geht.
Isra scheint die Grenze gen Sturmhafen überquert zu haben.
Delacroix schlägt vor die Amrán und Abbas nach Koeglin zu bringen.
In der Hafensiedlung legt regelmäßig ein Schiff an, das sie nach Wegesruh bringen kann.
Das, so Delacroix, wäre wohl der schnellste und vor allen Dingen sicherste Weg.

Denn Isra, so der befragte Tavernengast, hat wohl durchblicken lassen, dass Wegesruh sein Ziel wäre...
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Silann (07.02.2021), Elfenblut_ (09.02.2021)

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Sonntag, 14. Februar 2021, 11:43



Sturmhafen, in der Hafensiedlung Koeglin...

Der trinkfreudige Bretone Delacroix hat seine Aufgabe erfüllt.
Wie zugesagt, hat er die zwei Rothwardonen Amrán al Sahid und Abbas al-Rahaim sicher über die Grenze Glenumbras in die Landen von Sturmhafen zur Hafensiedlung Koeglin geführt.
Der für die Dame Orlos tätige Delacroix hat die zwei Wüstenleute nicht enttäuscht, sogar ein wenig positiv überrascht.
Das würde der erfahrene Amrán selbstverständlich nicht in seinem Beisein überschwenglich zugeben.
Das übernimmt dann der junge Abbas für ihn, als Koeglin vor ihnen auftaucht und sie dort stoppen.

Denn hier verabschiedet sich Delacroix von ihnen.
Er sei schon viel zu weit mit den zwei Rothwardonen geritten, wünsche den Zwei alles Gute bei der Suche nach ihrem vermissten Freund Isra al Abin.
Noch bevor ein sein Pferd wenden lässt, um wieder in die Wälder zu reiten, gibt er ihnen noch zwei Namen mit auf den Weg.
Zum einen Baryctor Ales, ein überaus eifriger Händler im Hafengebiet, der über alles und jeden zu berichten vermag und ihnen auch rasch eine Schiffspassage besorgen könnte.
Und zum anderen die hübsch anzusehende Molly Farielle aus dem Gasthaus <Zum Schläfrigen Seemann>, die sicher unseren zwei Suchenden mit weiteren Informationen wird weiter helfen können, so es welche gibt.


Kurz vor Koeglin verabsschiedet sich Delacroix.

Einen kurzen Moment noch schauen sie ihrem bretonischen Reiseführer hinterher, dann machen sich Amrán und Abbas auf gen Koeglin, bringen ihre Pferde in den hiesigen Stallungen unter und steuern anschließend als erstes das Gasthaus an.
Molly ist schnell entdeckt und auch jetzt hat Dealcroix Recht behalten.
Sie ist in der Tat kein hässliches Entlein und sie kann sich an Isra sogar erinnern, der vor einiger Zeit ebenfalls Gast in dieser Taverne war.
Er nahm eines der Schiffe, die von hier aus regelmäßig gen Wegesruh auslaufen.
Er fiel deswegen auf, da er etwas mitgenommen wirkte und sich von den anderen absonderte.
So etwas fällt schneller ins Auge, als wenn man sich unters Volk mischt, weiß Molly zu berichten.


Im Gasthaus erfahren Amrán und Abbas Neuigkeiten von Molly.

Amrán ist ob der Neuigkeiten gut gelaunt.
Sie sind ihm auf der Spur und sicher werden sie ihn spätesten in Wegesruh finden.
Dort gibt es ein kleines Handelshaus des Prinzen Ashere, wo man ihn bestimmt antreffen wird.
Hoffentlich in bester Gesundheit...

Als die zwei Rothwardonen am nächsten Tag an Bord das Schiff gen Wegesruh gehen, bekommen sie nichts von den Unruhen in der Siedlung mit, als sich herum spricht, dass sich zwei Fremdländer eine Prügelei liefern und von den Wachsoldaten ins hiesige Gefängnis geworfen werden...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Silann (15.02.2021)

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Freitag, 12. März 2021, 09:53



Sturmhafen, Wegesruh...

Als das Schiff in Wegesruh anlegt, staunt Abbas al-Rahaim nicht schlecht ob der gewaltigen Mauern, Türme und der Größe Wegesruhs insgesamt, das allgemein als eines der größten Handelsstädte gilt, wenn man den Reden der Matrosen ihres Schiffes Glauben schenken mag.
Der erfahrene Amrán al Sahid bleibt recht gelassen, hat er in seinem Leben vermutlich schon so viel von Tamriel gesehen, dass es den noch jungen Abbas doch ein wenig mit Neid erfüllt.


Die zwei Rothwardonen treffen in Wegesruh ein.

Die zwei Rothwardonen verlassen das Schiff in der Hoffnung, hier den gesuchten Isra al Abin zu finden.
Alle bisher gefundenen Spuren deuten darauf hin, dass er hier ist, oder zumindest war.
Amrán ist voller Zuversicht und glaubt fest dran, dass ihre Suche nun hier in Wegesruh ein Ende finden wird.
Prinz Silann Ashere hat hier ein kleines Handelshaus, das Ziel der Zwei, die auf dem Weg durch die steinernen Gassen der Stadt kein Halt machen.
Dort angekommen, werden sie aber zunächst ein weiteres Mal enttäuscht...

Das Handelshaus ist leer.
Von Isra keine Spur.
Natürlich kümmert sich jemand um das Haus, so gut wie es gepflegt ist und die Regale mit Speis und Trank gefüllt sind.
Amráns Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben und lässt ihn in diesem Moment ein gar ein wenig älter aussehen.
Zumindest hat Abbas dieses Gefühl, als er ihn anblickt.
Man könnte meinen, Ruptga selbst hätte sich gegen sie gewandt und wolle nicht, dass sie Erfolg haben.


Das Hendelshaus ist verlassen, die Enttäuschung ist groß.

Bei einem Kelch Wein und etwas Speis wird man sich hier erst einmal stärken, um dann darüber zu sprechen, was als nächstes zu tun ist.
In diesem Augenblick fällt Amrán ein Schreiben ins Auge, das recht offen auf einem Schreibtisch liegt.
Bei genauerem Hinsehen könnte man gar zu dem Entschluss kommen, dass es dort deshalb so offen liegt, weil der Verfasser jenes Schreibens wollte, dass man es findet.
Und zum großen Erstaunen ist es ein Brief vom gesuchten Isra.

Mit weit geöffneten Augen überfliegt Amrán hochkonzentriert die Worte, die dort nieder geschrieben wurden.
Dann nickt er knapp und reicht das Schreiben Abbas weiter.
Es ist in der Tat von Isra.
Er schreibt von einem Kampf um eine Sache, dessen Existenz er immer leugnete.
Von einer Zersetzung der Gruppe, mit er unterwegs war, ihn eingeschlossen.
Scheinbar haben ihn diese Ereignisse derart mitgenommen, dass er bewusst Orte fern der Zivilisation suchte, um Ruhe zu haben.
Aber er ist wohlauf, glaubt man den Zeilen, die er in diesem Schreiben niederschrieb.
Er halte sich derzeit in Kluftspitze auf, wird aber nach einiger Zeit der Ruhe wieder gen Alik´r und zum Prinzen zurückkehren.


Amrán findet einen Brief. Er ist von Isra.

Amrán wirkt erleichtert.
Die doch recht lange Suche hat jäh ein Ende gefunden.
Ein gutes, wie er meint.
Abbas kann ihm nur zustimmen.
Gerne hätte er Isra persönlich getroffen.
Das wird aber sicher bald schon möglich sein.

Man beschließt rasch aufzubrechen.
Die Suche ist zu Ende.
Die Sonne der Alik´r wartet bereits auf unsere zwei reisenden Rothwardonen...
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Silann (12.03.2021)

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Samstag, 20. März 2021, 11:50

Tragische Wendung

*Dila at-Hallin, ehemals bint Tuan al Bergama kommt am Wohnsitz ihres Vaters an*

Dila: Bruder... stimmt es? Ich kann es nicht glauben.Hat Vater es wirklich getan? Naels Ehe annuliert?
Tarek (ältester Bruder): Es stimmt.. Er ist ausgerastet weil sie Magie wirkt... Du kennst ihn ja. Aber konfrontiere ihn nicht. Es steht wirklich schlimm um ihn.
Dila: Wie schlimm? Ist er... liegt er...?
Tarek: Ja, die Aufregung hat ihm schwer zugesetzt. Er könnte sterben *leise, bedrückt*
Dila: *Schluckt schwer* Bei Ruptga... Hat er zusätzlich wieder so einen Schub...? Ihm geht es ja öfter so schlecht wegen-..
Tarek: Ja. Es kommt diesmal alles zusammen leider. Annulierung hin oder her, Nael sollte hier sein. Sich verabschieden.
Dila: *den Tränen nahe* Ich kanns nicht glauben...Ich habe nichts mitbekommen auf der Forschungsreise. Es tut mir so leid.. Aber ich kann Nael verstehen.Wieso hat er nichts gegen die Annulierung gemacht?
Tarek: Ich weiß es nicht, ehrlich. Er ist nicht mehr er selbst.. Und ich beharre weiter darauf: Er sollte hier sein. Er ist immernoch sein Sohn.
Dila: Ich werde ihm schreiben.. Oder soll ich zu ihm reisen? Ich dachte er wäre hier. Weiß Mirya was?
Mirya: *kommt um eine Ecke-wielange war sie schon in der Nähe?* Ich weiß nichts. Er kam total seltsam von der Hochzeits-Geschäftsreise zurück. Er wirkt unruhig, zittrig, irgendwie kränklich. Man sollte meinen er hatte genug Pause von Arbeit, aber er wirkt total überlastet. Ich werde bald zurück reisen um ihn bei den Geschäften zu unterstützen wieder.
Tarek: Und Vater allein lassen? Wie willst du das begründen? Wenn er erfährt, dass du entgegen der Tradition im Handel hilfst...
Mirya: Das muss er doch nicht erfahren! Er hat genug zu kämpfen. Das ist sowieso eine veraltete Sicht... Du unterstützt Vaters Ansicht doch etwa nicht?
Tarek: *Hebt die Hände* Kein Streit. Nein, ihr macht das schon. Solange ihr euch bei mir hier in Bergama nicht einmischt. Wir sollten aber wieder zu Vater gehen. Wer weiß wielange er...
Dila: Sag es nicht! Sprich es nicht aus. Das ist...nicht gut. *wischt sich eine Träne weg*
Mirya: *nimmt die große Schwester in den Arm und flüstert* Sieh es als Chance. Sei nicht traurig.
Dila: Er ist immernoch unser Vater! *entrüstet

*Eine Dienerin kommt um die Ecke und sieht die drei Geschwister, welche Augenblicklich verstummen. Tarek scheucht seine Geschwister in das Zimmer, wo ihr Vater im sterben liegt.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

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Deikan (20.03.2021), Celebringil (21.03.2021)

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Samstag, 17. April 2021, 12:11

Trauer im Haus al Bergama

Tuan bin Ali al Bergama, der Vater von Nael, Tarek, Zara, Daria, Dila und Mirya ist tot.
Er hatte wohl eine seltene Krankheit, bei der es ihm in Schüben schlechter ging. Dazu kamen wohl Familiäre Vorkommnisse, die ihn zu sehr aufgeregt haben, er hat die Aufregung nicht überlebt.
Damit wird Tarek bin Tuan al Bergama alle Geschäfte in Bergama von seinem Vater vollumfassend übernehmen.
Nael bin Tuan al Bergama war, wie man hört, nicht bei der Beerdigung und am Totenbett an zu treffen.
Geschäftspartner und Freunde haben eine Weile nichts mehr von ihm gehört und Mirya reiste mit Dila nach Schildwacht, um Nael im Geschäft zu helfen, wobei Mirya wohl wieder alles geschäftliche übernimmt und Dila nur nach dem Bruder sehen wollte- der kaum das Mirya da war einfach abgereist ist.
Er hatte Mirya schon bei einer Reise zuvor als Rechte Hand eingesetzt, die blutjunge Rothwardonin hatte sich als fähig genug erwiesen.
Doch von Nael war seither nichts zu hören, er brauchte seine ruhe so hieß es.

Wer beim Haus von Nael zu Besuch war, dem war nichts besonderes aufgefallen, außer einem BIld.
Das Bild einer blonden Frau die vorwurfsvoll auf den Betrachter hinunter schaut ist das einzige, was sich sonst im Haus Naels verändert hatte.
Wer die Diener ausfragen würde, würde folgendes zu hören bekommen..
Nael selbst, so würden die Diener berichten, war sehr gefühlsschwankend in letzter Zeit gewesen: Mal war er wortkarg, abweisend und schlecht drauf, mal sehr heiter und schon gruselig fröhlich. Ganz geheuer war es den Angestellten nicht gewesen, so kennen sie ihn nicht. Das er zu seinem Vater ans Sterbebett sollte, dass hatte er nicht hören wollen. Und nun ist er fort. Niemand weiß wohin und- er ist ja auch alt genug.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. ~ Konfuzius

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »feuerperle« (17. April 2021, 14:31)


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Silann

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57

Donnerstag, 2. September 2021, 22:37

Der Weg ins Ungewisse aus der Sicht von Amran al Sahid.

Wenn jemand mir vor einigen Monaten erzählt hätte ich würde mit Fremdlingen ein Abenteuer wagen wäre die Antwort eine Faust ins Gesicht gewesen.
Heute sitze ich hier mit zwei Khajitt, einer ein Fährtenleser, die andere noch suspekter weil sie uns "zufällig" in Bergama über den Weg lief...?
Einem Nord der die Faustkunst beherrscht mit einem Balzverhalten gen Bretonin Delia das keine "Gnade" kennt.
Dem Spitzohr mit Namen "Prinzesschen" weil der genauso agiert. Einem Altmer glaub ich, so heissen die.
Was Grünes, Kleines mit spitzen Ohren. Liniphia der Name. Ganz nett, aber..
Die Bretonin Delia, endlich eine vom Bündnis, doch kauft zu teure sinnlose Lampen beim Höker in der Wüste.
Namir der Forscher, der alte Fennek *grinst* der nach einer Portion Fisch mit Magengrummeln auf dem Lager liegt. Ein Rothwardone fällt nach Fischverzehr mit Krämpfen aufs Lager...
Weichei!
Mittlerweile sind wir in einer alten Ruine und suchen nach Dingen einer Karte, was scherrts mich. Ich bin nur hier wegen meinem Neffen dessen lächerliche Hochzeit, von Dummheit kaum zu übertreffen ist, ihn dazu bewegte einen Rückzug zu bevorzugen und den Onkel in die "Bütt" bat.
Die Frau ist weg, aber mein Neffe hatte gelernt. Hoffentlich!
Zurück zur Expedition, die wohin immer führt. Wenn der alte Fennek gleich bei einer Portion Fisch ausser Gefecht ist, lässt das kaum eine Spur von Hoffnung übrig.
Hätte ich mir denken können.

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