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Viola Valerius

ESO-Rollenspiel Journalistin

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Dienstag, 13. April 2021, 18:24

Vorschau auf „Blackwood“ – Die mächtigen Ruinach


Von allen Geschöpfen des Reichs des Vergessens gleichen die Ruinach dem Fürsten der Zerstörung am ehesten in Gestalt und Wut. Die aus der feurigen Boshaftigkeit nach seinem Abbild geschaffenen Ruinach sind ein Schrecken für all jene, die diese mehrarmigen, muskelbepackten Monstrositäten erblicken.



DAGONS FÜNFTE HAND

„Die Ruinnoch sind vierarmige Monstrositäten, die Dagon als Elitemarodeure dienen“, erklärt Leamon Tuttle, ESOs Loremaster. „Es fehlt ihnen diese gnadenlose Schläue und strategische Brillanz der Dremora, aber sie machen dies durch wilde Stärke und unerschütterliche Loyalität gegenüber Dagon selbst wett.“



Konzeptkunst zu den Ruinach


Für viele – einschließlich Dagons anderem daedrischen Gefolge – bleiben die Einzelheiten der Schöpfung und Abstammung der Ruinach ein Geheimnis, welches nur die Monster selbst kennen.

„Niemand kennt die wahren Ursprünge der Ruinach, aber wir wissen, dass sie eine recht neue Ergänzung zu Mehrunes Dagons Armee unsterblicher Monster darstellen“, so Tuttle. „Manche Magier und Historiker glauben, sie erwuchsen aus Dagons eigenem Fleisch – ein unvorhergesehenes Ergebnis von Almalexias boshaftem Angriff während der Schlacht um Gramfeste. Die Kyn halten dies für totalen Blödsinn, aber die Ruinach scheinen diese Erklärung als die reine Wahrheit zu akzeptieren, und so besteht jeder einzelne Ruinach darauf, von Dagon selbst abzustammen. Ihr Fanatismus reicht so tief, dass sie manchmal von sich einfach nur als die ‚Fünfte Hand‘ sprechen und glauben, dass sie eine direkte Manifestation von Dagons Willen sind.“

Wie auch immer ihre Ursprünge und ihr ultimatives Ziel aussehen mögen: Sie sind eine Macht, mit der man rechnen muss – und die es zu überwinden gilt, wenn ihr tiefer ins Abenteuer „Tore von Oblivion“ vorstoßt.


FEUER UND FLAMME

Hinsichtlich des Designs der Kampffähigkeiten der Ruinach wollte das Team Monster erschaffen, die ihre Gegner unentwegt und gnadenlos auf Trab halten.

„Die Ruinach stellten wir uns als eine Art Elitedaedra nach dem Ebenbild Mehrunes Dagons vor. Daher war es für uns wichtig, dass sie sich grob und stark anfühlen“, führt Anthony Oliver aus, Senior Content Designer für ESO. „Die Spieler werden feststellen, dass die Ruinach regelmäßig zwischen mächtigen Nahkampfangriffen und taktischeren Magiefähigkeiten wechseln.“




Aber seid auf der Hut, denn diese Daedra sind mehr als nur wandelnde Fleischberge. Wenn es zu einem Kampf kommt, können sie sich nicht nur auf ihre natürliche Stärke verlassen, sondern auch die Macht der Totenländer gegen ihre Widersacher einsetzen.

„Die Ruinach können zerstörerische Magie mithilfe ihrer Waffen wirken, indem sie diese in feurige Projektile verwandeln oder wirbelnde Flammensäulen heraufbeschwören“, so Oliver. „Seid bereit, auszuweichen, wenn ihr euch nicht verbrennen lassen wollt.“

Zum Glück für die Bewohner Tamriels sind die Ruinach nur selten außerhalb von Mehrunes Dagons Ebene anzutreffen, auch wenn es Gerüchte gibt, einer von ihnen würde aktuell durch die Wildnis von Dunkelforst streifen.


MONSTERBAUKASTEN

Beim Design dieser Kreatur wollte das Team ein neues daedrisches Monster kreieren, das seinen Meister und dessen Ebene im Reich des Vergessens wahrlich widerspiegelt.

„Mit den Ruinach wollten wir den Spielern etwas geben, das man glaubhaft als daedrische Kreatur identifizieren kann, gleichzeitig aber nicht die reptilienartige Erscheinung besitzt, wie man sie von Daedroth oder Clannbann kennt“, erörtert CJ Grebb, Art Director für ESO. „Stattdessen warfen wir einen Blick auf die Daedra, die häufig mit Mehrunes Dagon in Verbindung gebracht werden, beispielsweise Skampen und sogar die Herne. Wir wollten eine bullige Kreatur, deren Zugehörigkeit sofort klar ist, gleichzeitig aber allein von der Silhouette bereits zeigen sollte, dass es hier mit animalistischer und weniger mit intellektueller Persönlichkeit zugeht.“

Dies sollte ein gefährliches Unterfangen für die Abenteurer Tamriels werden, doch fand das Team schnell heraus, dass auch die Erschaffung des vierarmigen Ungetüms ganz eigene Herausforderungen für das Entwicklerteam bereithielt. Besonders beim Animieren der zusätzlichen Gliedmaßen.

„Die Ruinach waren vermutlich eines der unterhaltsameren Probleme meiner bisherigen Karriere“, meint Young Vo, ESOs Lead Animator. „Ich musste herausfinden, wie man die inaktiven Arme lebendig und tätig wirken lassen kann, während die anderen gerade etwas ausführen. Bewegten sich inaktive Arme zu stark, lenkte dies ab, aber wenn sie sich nicht stark genug bewegten, wirkten sie leblos und nicht wie ein Teil des Charakters. Es war knifflig, das richtige Gleichgewicht zu finden, denn Spieler würden es merken, wenn wir uns zu stark in eine der beiden Richtungen bewegen würden.“



Ruinach bewachen die Totenländer


Zwar besitzt ESO bereits andere, Kreaturen mit mehreren Gliedmaßen, doch Young suchte bei anderen Spielen und Medien nach Referenzen und Inspirationen, als er an den komplexen Animationen der Ruinach arbeitete.

„Bei meiner Suche stieß ich auf einen vierarmigen Charakter aus einem Fantasy-Film“, erläutert Vo. „Ich weiß nicht mehr, wie der Charakter hieß, aber seine Armbewegung war überzeugend und flüssig. Ich spielte einige seiner Bewegungen nach, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie funktionierten, und erstellte einige Entwürfe, wie unser vierarmiges Geschöpf kämpfen würde. Danach griff ich zu meinem Telefon und schoss ein paar Referenzbilder mit mir als Monster. Als ich genügend Referenzmaterialien hatte, nutzte ich diese bei der Ausarbeitung meiner Animation.“

Das Ergebnis ist ein neues daedrisches Monster, das sowohl für Neueinsteiger als auch Veteranen einen ordentlichen Brocken darstellen wird – viel Glück!


SOLDATEN DER ZERSTÖRUNG

Seid ihr bereit, euch einigen von Mehrunes Dagons gefährlichsten und treusten Vasallen zu stellen? Gebt acht, wenn ihr euch im kommenden Kapitel Blackwood den brutalsten Kriegern des Fürsten der Zerstörung stellen müsst, denn ihr werdet während aller eurer Abenteuer aus „Tore von Oblivion“ auf diese stoßen. Lasst uns unbedingt wissen, was ihr von diesen mehrarmigen Monstrositäten haltet, über Twitter, Instagram oder Facebook!

The Elder Scrolls Online: Blackwood erscheint am 1. Juni auf PC/Mac und Stadia* sowie am 8. Juni auf Xbox One, Xbox Series X|S, PlayStation 4 und PlayStation 5. Kauft „Blackwood“ jetzt vorab und erhaltet einzigartige Bonusbelohnungen und sofortigen Zugriff auf den Nagahaut-Welwaverwüster als Reittier. Lasst euch das nicht entgehen!

*Nur in bestimmten Regionen verfügbar.

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Deikan (14.04.2021)