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Sonntag, 2. Februar 2014, 23:50

Viola Valerius' Volkskurier: Sonderauflage- Ausgabe 2 (Interview mit einem Mörder)

Verehrte Leser und Leserinnen,

heute ist es an der Zeit, Euch ein weiteres Format meines Volkskuriers vorzustellen. Die Sonderauflage.
In dieser möchte ich Euch von besonderen Orten, Ereignissen, Menschen und vielem mehr berichten.




Kalt...der ewige Winter in dieser Stadt, zieht durch das Gebälk des Gasthauses. Trotz des Feuers im kleinen Kamin des Zimmers ist es eiskalt. Knirschend kann man die Schneemassen auf dem Dach hören...der Wind heult sachte um die Fensterläden.

Eine Situation, die eine ermüdete und leicht enttäuschte Viola Valerius dazu bringen könnte sich ins Bett zu murmeln und nur zu vergessen. Morgen sollte es soweit sein. Die Reise in wärmere Gefilde...Arbeit ruft.

Die Stunden vergehen, die Nacht kommt, langsam aber unerbittlich...

Mitten in der Nacht wird Viola es sehr kalt um die Nase, so als sei das Fenster kurz aufgegangen...sie erwacht... "War das Fenster auf?"...der Gedanke durchfliegt ihren Kopf.

Behebe wirft sie die Decke beiseite und geht geschwind im Nachthemd gekleidet zu dem kleinen Fenster...es scheint tatsächlich sich etwas geöffnet zu haben...sie schließt es und bemerkt in der Kälte gar nicht die Nässe unter ihren Füssen.

Nässe geschmolzenen Schnees.

Sie will gerade wieder in das Bett springen, da ratscht es in der dunklen Ecke des Zimmers, da wo der kleine Tisch mit dem Stuhl steht, direkt neben der Tür.

Das Zunderhölzchen entzündet sich und eine Kerze die auf dem Tisch steht beginnt zu brennen und wirft sofort ein fahles Licht in die Kammer.

Zu einiger Überraschung erkennt sie vielleicht eine Gestalt auf dem Stuhl sitzen, zurückgelehnt.

Die Person scheint recht entspannt zu sein und der rechte Arm liegt auf dem Tisch, umklammert einen Becher, indem wohl etwas Wein ist, der von Viola des Abends in einem Kelch auf den Tisch gestellt wurde.

Des weiteren erkennt sie einen kleinen Rucksack auf dem Tisch liegend, auf dem so etwas wie eine Flöte daniederliegt, so scheint es.

Die Person selber ist dunkel gekleidet oder erscheint so zumindest in dem Licht. Eine Kapuze verhindert den Blick auf das Gesicht, nur die dunkle Haut eines Mer ist zu erkennen, ein fast weißer Bart scheint das Kinn zu umrahmen und die Spitzen von langen, weißen Haaren schauen unter der Kapuze hervor.

Eine Waffe erkennt sie nicht, doch ist der größte Teil der linken Seite (für sie rechts zu sehen) im Dunkeln, sowie auch sein linker Arm.

Ihr habt mich gesucht? Sagt eine dunkle Stimme...ruhig und recht freundlich, die Stimme eines Dunmers.
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Sonntag, 2. Februar 2014, 23:51

Viola räuspert sich überrascht. Nunja, das kommt darauf an. Wer seid Ihr denn, wenn ich fragen darf? Ich denke, wo Ihr schon in meinem Zimmer seid, ist die Frage berechtigt.Sie setzt ein belustigtes Lächeln auf, dass genauso sehr zu ihrer eigenen Beruhigung gedacht sein mag.

Die Gestalt auf dem Stuhl, bewegt seine Rechte um einen Schluck aus dem Becher zu nehmen, ansonsten recht unbewegt. Ihr suchtet jemanden um ein Gespräch zu führen...habt herum gefragt, gestöbert und doch nichts gefunden...Nun habe ich euch gefunden. Ihr wolltet ein Gespräch...gut...doch fragt nicht zu intensiv...ich werde schon zu Eurer Zufriedenheit antworten, der Name gehört im Moment nicht dazu... Nennt mit einfach Osmic, wenn ihr einen Namen braucht.

Gut, dann hätten wir die Frage nach dem Namen ja schon geklärt. Viola sucht hastig nach ihren Schreibunterlagen und beginnt ebenso hastig ein paar Aufzeichnungen anzulegen.

Dabei könnte sie sich beobachtet fühlen, man schaut wohl doch genau, was sie tut.

Und ihr seid dann was genau? Ich meine, ihr glaubt ja zu wissen wonach ich suche. Ihr seid dann also ein Gedankenleser wenn Ihr das so genau wisst?

Gehört es zu Eurer Zunft, Sicherheit vorzuspielen, die aber nicht vorhanden ist...Ihr wisst genau was ihr gesucht habt. Der Mann neigt sich kurz vor, nur ein Stückchen und lehnt sich zurück. Die Frage sollte lieber heißen, was wollt ihr?

Demnach habt Ihr also etwas mit diesen Diebstählen und ... Morden zu tun, oder wisst etwas darüber? Fragt sie mit forschendem Unterton. Es klang einfach nach einer interessanten Geschichte, der man auf den Grund gehen könnte.

Ihr sucht einen Dieb der nicht in der Gilde der Diebe ist...und dazu auch noch Morde...verübt...Wie sooft kann auch dies für Euch, das falsche Ende nehmen...Doch gut, belassen wir dies zunächst dabei...ihr habt die Person gefunden, die ihr gesucht habt...Was erwartet ihr...Eine Beichte, eine Entschuldigung...eine Enthüllung?

Nichts dergleichen. Mir genügt eine gute Geschichte. Mit einem Hauch von Stolz in der Stimme. Ich bin freie Schriftstellerin ... und Herausgeberin des Volkskuriers. Viola Valerius Volkskurier. Wollt Ihr ein Exemplar meiner letzten Ausgabe?

Das Leder seiner Kleidung knirscht, als der Mann sich wieder etwas vorneigt...Das Licht der Kerze entblösst kurz die dunkle Haut...ein Dunmer, nun wahrlich zu erkennen und auch ein rotes Auge erscheint kurz durch den Kerzenschein. Eine Geschichte also...eine Geschichte wie sie so oft existiert in unseren Landen...Der Mann scheint kurz zu lächeln. Kennt ihr die Diebesgilde?

etwas zögerlich Nunja. Ich weiß gar nicht, ob es sowas wie die Diebesgilde gibt. Also eine einzige. Es scheint mir eher so, dass sich ein Haufen von ... naja, Dieben eben in einem Ort zusammenschliesst und das dann die örtliche Diebesgilde ist. Aber natürlich kann ich mich darin auch irren. Viola lächelt diplomatisch vor sich hin.

Ihr liegt gar nicht so falsch, in eurem Glauben...doch vereint sie alle zwei Dinge...Der Reichtum und das Fehlen von Ehre...etwas was einen Dunmer des Hauses Indoril zutiefst beschämt...nennt es einen Fehler sich einem solchen Haufen angeschlossen zu haben... Ein Fehler der berichtigt wurde...meinerseits.

Seid Ihr einfach wieder ausgetreten, oder was habt Ihr gemacht?

Es starb jemand...jemand den ich sehr schätzte...und der Täter...starb ebenso...Töten ist verboten und ich war nicht bereit den Blutpreis für diesen "Fehler" zu bezahlen, so...verwies man mich...wie es sich herausstellte war mehr dahinter.

Warum seid Ihr dieser Diebesgilde überhaupt beigetreten, wenn ich fragen darf? Wo Ihr jetzt so gering über sie sprecht, meine ich.

Fehler macht...jeder? Es ist nur eine Frage, ob man den Fehler wieder gut machen kann.

Ja ... natürlich. Ich denke schon ...

So zog es mich in meine Heimat zurück...Necrom und im Gedenken der Ahnen wartete ich und als der Pakt geschlossen wurde zog es mich hinaus...diesen Fehler wieder gut zu machen.

Ihr meint den Ebenherz-Pakt, oder welchen? Inwiefern ermöglicht der Euch etwas? Ihr habt zuvor davon gesprochen, es habe mehr dahinter gesteckt, als bloß Euer ... Fehlverhalten? Reiht sie ihre Fragen etwas konfus aneinander.

Eben diesen Pakt...er ermöglicht ein leichteres Reisen...Und eure zweite Frage....Ihr kennt euch mit der Gesellschaft der Dunmer nicht sehr aus...Fürstenhäuser...Hlaalu...Indoril und die anderen 3 großen Häuser?

Begleitet von einem Kopfschütteln. Nein nicht so besonders. Dass es wohl fünf große Häuser gibt, die sehr unterschiedlich sind, ist mir bekannt.

Hlaalu und Indoril hassen sich...kämpfen um die Vorherrschaft in Morrowind, Pakt hin oder her....und eben dieses Haus Hlaalu stand hinter dem Tod von... Der Dunmer schweigt kurz, setzt neu an. Hlaalu paktiert mit jedem, der von Vorteil ist, ohne Rücksicht auf ihr Volk... Jemand aus dem Hause Indoril kann dies nicht ignorieren...Ist euch aufgefallen, dass die Toten, von denen ihr gehört habt fast alle Dunmer waren? Wendet er das Gesprächsthema oder versucht es zumindest.

wirkt überlegend Nunja, jetzt wo Ihr es sagt ... ja, das mag sein. Und was hat das zu bedeuten? Steckt dieses Haus H ... Ha ... wie heißt es noch gleich hinter dem Mord an der Person, die ... Euch scheinbar etwas bedeutet hat?

Hlaalu...ihr seid ein kluges Köpfchen.... Der Mann nippt abermals am Becher, auf den Rest geht er nur sporadisch ein. Jemand aus dem Hause Indoril, ja.

Und Ihr habt nun Rache an ihnen genommen? Wie habt Ihr sie denn aufgespürt und abgesehen davon ... seid Ihr dabei allein gewesen oder hattet Ihr Verbündete?

Er stellt den Becher auf den Tisch und scheint die Flöte vom Rucksack zu nehmen, der ja auf dem Tisch liegt und spielt mit der Rechten damit herum. Hlaalus sind so intrigant wie prahlerisch und Diebe tun für Geld viel...es war nur eine Frage der Zeit genaueres herauszufinden...2 Jahre hat es gedauert und ist noch nicht zu Ende...ein Schritt nach dem anderen.... Die andere Frage ignoriert er.
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Nita (03.02.2014)

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Sonntag, 2. Februar 2014, 23:52

Ich nehme an, Ihr kanntet die ermordete Person aus Eurem Haus persönlich? Fragt sie bohrend nach. Immerhin hat es Euch einiges an Zeit gekostet, Eure Rache zu verüben. Von anderen Kosten mal ganz abgesehen ...

Das Licht der Kerze flackert etwas, kurz ist ein Blick auf seine linke Körperseite zu erhaschen, seine Linke liegt dabei auf dem Oberschenkel...hat etwas in der Hand...etwas wie eine Armbrust scheint es zu sein, dann wieder alles im Dunkeln. Ja. Ist seine knappe Antwort.

Benutzt Ihr diese ... Armbrust ... Sie deutet etwas ungezielt auf die Stelle in der Dunkelheit, an der die Armbrust eben noch zu sehen war. ... dafür?

Sein Blick, so verrät die Kopfhaltung, geht kurz dort hin. Ein schönes instrument, findet ihr nicht? Und nein...das tue ich nicht.

Sie setzt ein entschuldigendes Lächeln auf. Ich kenne mich leider nicht gut genug mit Waffen aus, um beurteilen zu können, ob sie ... hmm ... schön ist.

Sie ist es...doch nutzen könnte ich sie...schon. Der Blick geht wieder zur Frau. Ihr wollt doch nun nicht wissen, wie?

Viola hebt abwehrend die Hände. Nein, eine Demonstration wird nicht nötig sein.Sie lächelt beschwichtigend.

..... Bring mit mich nicht mit der Morag Tong oder der Dunklen Bruderschaft in Verbindung...ich behandle sie wie Vieh, wenn es soweit ist...ganz einfach.

Und warum ... naja ... erzählt Ihr mir das alles überhaupt? Ich meine, ich war gerade im Begriff, abzureisen und wäre Euch nicht auf die Spur gekommen. Wenn ich irgendwas davon veröffentlichen würde, dann würde das doch Eure ... Opfer nur warnen.

Solche Taten sind in unserer Gesellschaft nicht selten, seit Jahrhunderten...unter den Häusern...Es wäre nichts Neues und vielleicht hilft es mir...aufgescheuchte Hühner sind leichter zu finden...nein es gereicht mir gar zum Vorteil.


Das Töten ist, wie das Rauben, eine Kunst, wenn man es gut machen möchte und Kunst braucht Herausforderungen.

Und ... wie genau soll ich Euch nun helfen?

Veröffentlich es. Man kann ein Schmunzeln erkennen. Ihr habt es ja selbst gesagt. Eure Zunft umschreibt doch gerne und ... Die Rechte macht eine entsprechende Handbewegung. ... erzählt gerne Geschichten...wie Barden... Das Schmunzeln verschwindet wieder.

Gefällt es mir nicht, komme ich wieder...jemanden, der so penetrant nach Geschichten sucht, findet man sicher gut wieder. Nun grinst er kurz, weiße Zähne sind kurz zu sehen.

Gut, dann werde ich sehen wie ich diese Geschichte meinen Lesern verkaufen kann. Ich nehme an, ich habe keine andere Wahl. Sie widmet ihm einen eindringlichen Blick.

Nun nicht mehr... Er leert den Becher, den er wieder zur Hand nimmt. Bleibt ruhig sitzen...ich finde den Weg alleine hinaus.

Gut dann ... packe ich mal weiter meine Sachen zusammen.

Lasst euch Zeit, die Nacht ist noch lange... Er steht auf, nimmt seine Sachen vom Tisch.

Dann wünsche ich Euch noch eine gute Reise ... und alles Gute für Euer Vorhaben, sozusagen.

Der Mann schaut die Frau an, nichtssagend...er löscht die Kerze und verschwindet wie er gekommen ist.

Viola bleibt alleine in der Dunkelkeit zurück und blinzelt kurz.
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Elave (03.02.2014), Nita (03.02.2014), Karansil (04.02.2014)