Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 28. Januar 2014, 08:51

Basis Diskussion - der Urknall für eure Kunst

Hey ho beisammen...

wir haben in dieser Ecke des Forums ja doch ein großen Bereich an Mitgliedern, die ihre Phantasien durch Farbe und Form zu Papier bringen.
Man kann schnell erkennen, daß jeder seine eigene Plattform nutz.. mit seinen eigenen Problemen kämpft... seine eigenen Zweifel mit sich trägt.. etc.

Ich würde gern hier einen Thread anlegen/anbieten, in dem man die anderen einfach mal Dinge fragen kann, mit denen man vielleicht selbst noch nicht so den Dreh raus hat.

Die letzten Monate habe ich mich durch duzende von "HowTo" Videos, Literatur und Bildmaterial gewühlt. dabei habe ich mir Grundlagen angeeignet und natürlich jeden Tag 1 - 2 Stunden in irgendeine Zeichnung investiert.
Ich habe meine Erfahrungen mit Photoshop, Sketchbook, Bleistift und Papier... verschiedenen Sorten von Papier.. verschiedenen Härten von Bleistiften.. verschiedenen Pinseln und "Brushes" gesammelt.
Manchmal hatte ich ein "ACH SOOOO!!!" Erlebnis... Manchmal saß ich mit rauchendem Kopf vor meinem Bild und dachte mir "genau so gut hätte das ein Teilnehmer der örtlichen Krabbelgruppe hinbekommen!! WAS HAB ICH NUR FALSCH GEMACHT!"

Gut.. also hier will ich einfach Fragen stellen, die der eine oder andere vielleicht beantworten kann...

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?
Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?
Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen? Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?
Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)
Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Ja, das ist mal der erste Satz an Fragen, die mich so beschäftigen. Ich werde die Fragen später selbst durchgehen und beantworten. .. Augenblicklich hab ich leider keine Zeit. 8o
Hat Pause...

Nita

Denker

  • »Nita« ist weiblich

Beiträge: 355

Gilde: Triangulum

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 28. Januar 2014, 09:14

Der Thread ist eine nette Idee, auch wenn ich da nicht viel zu werde beitragen können. Ich lerne nicht, schaue keine "Howto"-Videos oder sonst irgendwas. Learning by Doing ist meine Devise und ich denke auch, dass das bei vielen anderen ebenso ist. Zu den von dir gestellten Fragen:

Zitat

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?

Bleistift, Tablett, Acryl, Buntstift, Filsmaler ... eigentlich alles was ich gerade zur Verfügung habe. Weshalb? Öh .... Weil ich es zur Verfügung habe? :D

Zitat

Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?

Zum Geburtstag habe ich von meinem Freund und meiner besten Freundin ein Bamboo geschenkt bekommen. Ich weiß nicht ob das wem was sagt, ist halt ein Tablett. Dazu nutze ich Gimp. Ich denke nicht, dass das Programm wirklich ausschlaggebend ist, was für ein Bild am Ende raus kommt. Zumal man, wenn man sich auf die Ursprünge besinnt sowieso bei einem Stift und Papier nie wichtig war, welches Papier oder welcher Bleistift. Am Ende zählte nur ob man es kann oder nicht. Programme die für solche Arten von Bildern gemacht sind, lassen aus jedem Depp einen Künstler werden. Drei Striche auf ner weißen Leinwand und so. ^^

Zitat

Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen?

Stärken: Ich habe viel Phantasie :D Schwächen: Die Bilder sehen NIE so aus wie ich sie in meinem Kopf sehe. Manchmal fange ich etwas an, dann kommt am Ende etwas anderes raus als ich wollte. Das letzte Bild von mir war am Anfang in meinem Kopf eine Frau, aber meine Hände meinten: "Nee, als Mann sieht das besser aus."

Zitat

Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?

Niemals.

Zitat

Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)

Ich fange grob an und schaue wie fein ich werden kann. Rauszoomen, ansehen, wieder reinzoomen, zeichnen, Rumwischen. Das schöne an Digital ist, das man einige Dinge die zu groß geraten sind auch ausschneiden und verkleinern kann. *g* Per Hand: Vorstellung, Papier, Stift und los. Entweder es wird was oder nicht. Viel Radiergummi und Geduld.

Zitat

Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Zeichnen bedeutet für mich das gleiche wie schreiben oder dichten. Es befreit die Seele, bringt Ruhe in das Chaos. Es ist eine Art das innerste, die Gedanken und Gefühle die man vielleicht nicht in Worte fassen kann oder will auszudrücken und am Ende ist es (mir persönlich) nicht wichtig ob es anderen gefällt oder nicht. Natürlich ist es schön zuspruch zu bekommen. Jeder "Künstler" braucht etwas Feedback um am Ball zu bleiben, aber trotzdem sollte man das nie für andere sondern immer für sich selbst tun.


~ Die Wahrheit kann mehr schmerzen, als jede Lüge zuvor. ~

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (28.01.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 28. Januar 2014, 10:59

Gut.. ich wühle mich hier zwar gerade nebenher noch durch meine Arbeit... aber..! Die 5 Minuten werde ich jetzt trotzdem investieren, sonst qualmt mir heute Abend der Kopf..

Zitat

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?

Also ich bevorzuge eigentlich den Bleistift. Es ist ein .. "Kratzen" .. irgendwie ist es ein griffiges Gefühl. Man kann spüren wie intensiv der Stift auf dem Papier seinen Graphit hinterläßt. Für mich sind auch die verschiedenen Graustufen und Grautöne eines Bleistifts interessant. Man kann ihn verwischen, oder klare Linien zeichnen..! Der Bleistift als Medium bietet mir sehr viele Möglichkeiten dem Bild eine Richtung zu geben. Ob ich nun Gekrakel oder sanfte Übergänge, Schrafuren.. sie alle Tragen zur Wirkung es Endergebnisses bei. Deswegen finde ich Bleistifte einfach genial.
An zweiter Stelle steht dann das Tablett.
Damit sind ähnliche Ergebnisse möglich.

Zitat

Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?

Also ich bevorzuge Photoshop. Ich finde es vom Handling sehr gut. Ich komme mit den Shortcuts am Besten zurecht.
Sketchbook ist ein Programm das vom Handling auf ein Tablett zugeschnitten ist. Für mich ist dieses Programm jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Man damit sehr schnell relativ gute Zeichnungen erstellen, doch für mich ist das Handling einfach zu wirr.
Gimp funktioniert für mich überhaupt nicht richtig. Das liegt einfach daran, daß ich mich an das Handling von dem Programm nur schwer gewöhne, wie ich feststellen mußte.

Zitat

Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen?

Ich habe noch einen Wurm in meinen Proportionen. Trotz Hilfslinien, die mir oft am Ende nicht wirklich helfen.
Mein Problem ist auch, daß ich mich gleich in Details vertiefe. Und ich glaube, das dies ein Problem ist, das mich meist von einem guten Ergebnis abhält.
Denn wenn man ein Auge zeichnet.. man zeichnet die Falten und Schatten, die das Auge umgeben, den Schein im Auge... etc. und konzentriert sich dann aufs andere Auge, stellt man irgendwann fest. .. "Hmm.. irgendwie stimmt die Ausrichtung nicht mehr!"... also wird das Auge wieder ausradiert und mit ihm die Details die bereits existierten.
Ich bin mir sicher, daß ich bessere Ergebnisse hätte, wenn ich das Bild im Detailreichtum wachsen lassen würde. Aber es ist für mich Schwer, meine Arbeitsweise anzupassen. Denn wenn ich zeichne, ist es, als würde sich jede "Planung" in Luft auflösen und ich zeichne nur noch.
(Dieses Phänomen wurde im Buch "garantiert zeichnen lernen" ausreichend analysiert. Was ich sehr interessant fand. Den, wenn man dem Buch glauben darf, hängt es mit den Bereichen des Gehirns zusammen, die wir bei kreativen Dingen nutzen.)

Zitat

Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?

Ich glaube, mit der eigenen Arbeit ist man nie zufrieden und kämpft ewig mit Zweifeln. Für mich gilt oft das ich mein Werk als "akzeptabel" einstufen können muß... sonst wandert es über den Jordan.. oder verschwindet in einer Mappe, wo ich nach einigen Monaten mal meine Zeichnungen mit dem vergleiche, was ich inzwischen schaffe.
Das ist für mich ein wichtige Sache, denn so kann ich erkennen, wo ich mich vielleicht verbessert habe.. und was schlechter geworden ist. Was ich vielleicht im Laufe der Zeit vernachlässigt oder vergessen habe. etc. .. ich brauche immer einen kleinen Vergleich zu damals und heute. So erkenne ich einfach besser, was sich verändert hat.
(Wie bei einer Diät.. man erkennt das Schwindende Fett einfach nicht und hat das Gefühl, alles ist beim alten. Die Waage scheint sowieso einfach willkürlich Zahlen zu erfinden.. und Hosen die an einem Tag rutschen, passen am nächsten Tag wieder, obwohl man weniger gegessen hat, als je zuvor.. ... hat man aber einen Vergleich, kann man einfach sehen, das der Hintern Dicker geworden ist, und die Oberschenkel weniger fett... kein wunder, das die Hose da nicht rutscht.. sie kommt ja nicht über den A... ähm.. anderes Thema!)

Zitat

Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)

Also ich weiß meist nur ... Es wird ein Gesicht geben. Irgendwann habe ich einen Kopf und ich plane eine Hand in das Bild.... irgendwann gibt es eine Hand und einen Kopf.. toll... und da beide da sind kann man ja jetzt mal versuchen, einen Bezug zwischen den Beiden herzustellen.
Vollkommen sinnfrei! Jeder schlägt da nur die Hände über dem Kopf zusammen und denkt sich "was ist denn da los!?!?"
Plane ich dann mal meine Zeichnung schon im Vorfeld, ist das eine Erleichterung... aber meist entwickelt sich das Bild während der Zeichnung und alles verändert sich. War die Figur eigentlich liegend geplant, sitzt sie plötzlich oder lehnt.. ... ihr könnt schon herauslesen, daß sich bei mir das Bild einfach verändert. Wie weiter oben schon erwähnt, zeichne ich auch immer gleich sehr detailiert.. alles Baustellen, die ich im Jahr 2014 mir abgewöhnen will.

Zitat

Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Zeichnen ist ein abschalten. Klick.. Schalter um und es gibt nurnoch den Stift. Mehr ist auch nicht mehr wichtig. So.. aber ich hab soviel gesabbelt.. da mach ich den Punkt jetzt mal kurz!.. 8| ^^
Hat Pause...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nita (28.01.2014)

4

Dienstag, 28. Januar 2014, 16:34

Naja, da ich das hier nicht so als "Dikussion" sehe, werde ich mal die Fragen Beantworten und dannach zum eigentlichen Thema übergreifen. *grins*

Zitat

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?

Stift (egal was, hauptsache es hinterlässt Spuren) und Papier. Grund? Man kann es immer dabei haben und jederzeit benutzen. Man kann es weglegen, man kann es ohne Probleme drehen, wenden, verwischen. Ideal für direkte Zeichnungen oder einfach nur Konzept-Arts. Wenns aber ans detailzeichnen geht, wirds nerfig, wenn man fehler erkennt...

Zitat

Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?

Photoshop. Hmm, mehr gibts da wohl nicht zu sagen ...

Zitat

Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen?

Ich sehe selbst meine Stärken in der Detailverliebtheit, meine Schwäche ist eben die Perfektion, dass es eben nie dazu kommen wird.

Zitat

Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?

Siehe oben. *lächelnd nach oben deute*

Zitat

Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)

Direkt mit voller Kraft ins Detail. Ich bin schon froh, wenn nur ein winziger Bildabschnitt mir gelungen ist und toll aussieht. Wenn ich das Grobbe herzeichne, gibt das oft nur viel rumgewische und Radierarbeit...

Zitat

Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Ich kann es nicht auf Knopfdruck,.. es kommt wenn es will; und wenn es da ist, bin ich ganz eigen. Ich kann noch alles verstehen und zuhören ist kein Problem, doch meine Augen sind eben auf das Papier gerichtet. Irritiert vorallem Lehrer sehr... und ich hasse es, meine Kunst gezwungenermaßen beiseite legen zu müssen.



Sooo, nun zur eigentlichen DISKUSSION, ghihi!

Habn paar Fragen und Probleme mit denen ich schon eine Weile, oder auch mein Leben lang schon kämpfe... GIF-BIlder!
Ich hab da schon ein wenig rumgespielts, besonders früher, doch interessiere ich mich immer noch dafür, da ich es irgendwie super finde, Bilder an Bilder zu reihen und daraus Videos zu erstellen, sie aber als Bilder zu präsentieren... *doof dastehts* Öhm ja, zur eigentlichen Frage:

1. Wie bekomme ich ein Ideales Gif-Format, was keine unmengen Platz frisst aber eine anschauliche Qualität vorweist?

Naja, mit der Zeit hatte sich früher eben sowas ergeben wie das hier:

Spoiler Spoiler






(Der Hintergrund ist auf die standart-Forenfarbe des Hintergrunds angepasst, wo ich diese mal gepostet hatte. Besonders das 2. fand ich toll, wie der Prozess dargestellt wird, wie ich an die Zeichnung rangegangen bin.)



2. Wie schafft man es, gezogene schöne Linien zu ziehen, ohne dabei krickelig zu wirken oder von der Spur ab zu kommen? Kann mir da jemand vll Tipps geben? Bisher sind eben solche Zeichnungen, vorallem Mangas, eher in die Hose gegangen, weil man meine Zeichenmethode sehr gut erkennt...

Spoiler Spoiler



3. Fotographie (Vll. kann mir da auch jemand helfen, hehe): Hab mal im Urlaub einen richtig guten 'Schnappschuss' damals herrausbekommen von einer Pflanze auf den Philippinen ... Es aber dannach niewieder hinbekommen. Hab eine G10 von Lumix. Will eig nur wieder das so hinbekommen, dass ich eine gewisse Spanne aufnehmen will, also dass der nahe Bereich verschwommen, sowie der hintere es ebenso ist. Ich schaffe das zwar mit einem festen Objektiv, aber nur auf sehr sehr nahe Distanz. (Was natürlich auch schon toll aussehen kann!)

Spoiler Spoiler



4. Ich hab schon ziemlich viel rumbrobiert, etwas am PC auzumalen ... aber bekomm es einfach nie, für mich zufriedenstellend (oder irgendwie toll wie man es sonst so sieht) hin. Was macht Ihr da anders beim Painten oder habt ihr da allgemein andere Strategien? Bei mir ist es meist eine Basisfarbe, von der ich dann mit anderen Farben und hell sowie dunkel Schattierungen einbaue und Konturen setze.

Spoiler Spoiler



5. Anime-Tiere!!! Ich find sie sooo knuffig und toll! Ich hab mich mal damit beschäftigt, aber nichts eigenes richtig hergestellt. Ich bin nur gut im 'abzeichnen' gewesen, was dies angeht. Ich hab auch allgemein wenig Ahnung von Charakter-Zeichnungen, dass man eine Person aus mehreren Perspektiven zeichnet und sowas eben. Gibt es da so ein einfaches Prinzip wie man das am leichtesten lösen kann und eigene Modelle - aus einer Figur - entwickeln kann? (Posen und sowas)

Spoiler Spoiler

(Meine persöhnliche Favoritin: CHI)


6. Zeichnungen von Pflanzen oder 'haarigen/flauschigen' Objekten: Naja, ich stell mich irgendwie immer total doof an, wenn ich etwas flauschiges Zeichne, wie das Fell von Tieren; oder eben so Details an Pflanzen ... wie würdet Ihr das angehen? Bei mir entstehen dann von vielerlei strichen, oft nur noch Krickelkrackel aus Bleistiftstrichen und somit ein sehr dunkler grauer Ton Farbton. Ich hab schon soviele Bilder inspiziert, doch wüsst ich nicht wo ich anfangen soll, wenn ich einen Hasen zeichne oder eine Blüte mit vielen ... (Fühlern?)

Spoiler Spoiler




7. und zu guter letzt das Thema Frisuren. Ich hab kein Problem damit, glattes Haar einfach nur runter zu zeichnen, aber wie sieht es aus, sobald es geflochten ist? Ich habe mal ein Portrai für von einer Freundin gezeichnet, und an den Haaren saß ich am längsten. (Und bin auch nicht zufrieden damit, hehe.)
Habt ihr speziel zum Thema Frisuren 'Gestaltungstipps' oder hinweise, wenn man sich an etwas wie Locken oder eben Zöpfe oder geflochtenes Haar macht?

Spoiler Spoiler



Danke schonmal im vorraus! Und ja, die Zeichnungen und Grafiken sind alle von mir.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (29.01.2014)

Nita

Denker

  • »Nita« ist weiblich

Beiträge: 355

Gilde: Triangulum

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 28. Januar 2014, 20:52

Zitat

7. und zu guter letzt das Thema Frisuren. Ich hab kein Problem damit, glattes Haar einfach nur runter zu zeichnen, aber wie sieht es aus, sobald es geflochten ist? Ich habe mal ein Portrai für von einer Freundin gezeichnet, und an den Haaren saß ich am längsten. (Und bin auch nicht zufrieden damit, hehe.)
Habt ihr speziel zum Thema Frisuren 'Gestaltungstipps' oder hinweise, wenn man sich an etwas wie Locken oder eben Zöpfe oder geflochtenes Haar macht?


Ich hab mal eben geschaut ob ich das, was ich gerne in Worte fassen möchte besser durch eine Zeichnung rüber bringen kann.



Also: Ich habe mir jetzt so einen Flechtzopf angesehen. (Ja, ich weiß. Das ist nen ganz anderer Stil als deiner, aber: Das Grundmuster ich im unteren Teil zu erkennen, ebenso wie die Art und weise der Farbverteilung in der Mitte zu sehen ist. Das Obere zeigt dann zwar eher, wie ICH das am Ende (nicht exakt, etwas detaillierter) ungefähr aussehen lassen würde.

Wenn du erst das Grundmuster, also die äußere Strucktur des Zopfes oder der Frisur machst, ist es am Ende einfacher, dass ganze auszufüllen. Ich hoffe ich konnte das jetzt verständlich ausdrücken. *wirr schau*


~ Die Wahrheit kann mehr schmerzen, als jede Lüge zuvor. ~

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nahsja (28.01.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 29. Januar 2014, 09:00


Sooo, nun zur eigentlichen DISKUSSION, ghihi!

Habn paar Fragen und Probleme mit denen ich schon eine Weile, oder auch mein Leben lang schon kämpfe... GIF-BIlder!
Ich hab da schon ein wenig rumgespielts, besonders früher, doch interessiere ich mich immer noch dafür, da ich es irgendwie super finde, Bilder an Bilder zu reihen und daraus Videos zu erstellen, sie aber als Bilder zu präsentieren... *doof dastehts* Öhm ja, zur eigentlichen Frage:

1. Wie bekomme ich ein Ideales Gif-Format, was keine unmengen Platz frisst aber eine anschauliche Qualität vorweist?

Naja, mit der Zeit hatte sich früher eben sowas ergeben wie das hier:

[/color]


Hmm.. Da GIFs einfach nur aneinander gereihte Bilder sind, ... könntest du bei Bewegungen vielleicht zwischenbilder einsparen und so die Größe der Gesamtdatei verringern. Oder, wenn du mit Photoshop arbeitest, gibt es ja schon Möglichkeiten GIFs in Filmschnipsel zu wandeln. Vielleicht kannst du hier auch sparen.
Sonst eventuell die Qualität der einzelnen Bilder herunterschrauben.
Es ist halt kein JPG, welches für geringe Datenmengen bekannt ist. Du hast also verschiedene Möglichkeiten.
Wenn du keine Farbe hast, kannst du an der Farbtiefe sparen und die GIF - Größe so verringern.
Schrauben kann man da sicher viele ansetzen. Das Problem ist, daß jede Schraube die du festzurrst, die Qualität beeinflußt (beeinflussen kann)!
Es wird keine Lösung geben in der du das Maximum der Qualität bei geringster Dateigröße herausholst. ^^


2. Wie schafft man es, gezogene schöne Linien zu ziehen, ohne dabei krickelig zu wirken oder von der Spur ab zu kommen? Kann mir da jemand vll Tipps geben? Bisher sind eben solche Zeichnungen, vorallem Mangas, eher in die Hose gegangen, weil man meine Zeichenmethode sehr gut erkennt...


Ja, mit geraden schönen Linien habe ich auch immer meine Probleme. Hier bin ich über ein Video damals gestolpert bei dem am Ende einige Tipps zusammengefaßt sind, wie Sycra das übt. Ich hab das auch immer mal wieder geübt und ich finde es sehr interessant, weil hier auch auf "dünn beginnen.. dick werden... wieder dünn werden" oder "zwei entfernte Punkte mit einer schnellen schwungvollen Linie verbinden" etc. Guck mal rein.. es ist nicht lang. ;) 8o




3. Fotographie (Vll. kann mir da auch jemand helfen, hehe): Hab mal im Urlaub einen richtig guten 'Schnappschuss' damals herrausbekommen von einer Pflanze auf den Philippinen ... Es aber dannach niewieder hinbekommen. Hab eine G10 von Lumix. Will eig nur wieder das so hinbekommen, dass ich eine gewisse Spanne aufnehmen will, also dass der nahe Bereich verschwommen, sowie der hintere es ebenso ist. Ich schaffe das zwar mit einem festen Objektiv, aber nur auf sehr sehr nahe Distanz. (Was natürlich auch schon toll aussehen kann!)

Chup..chup...chup... tuuut.. tuuut... Bahnhof in Sicht! ..
Ich hab von Fotographie leider überhaupt keine Ahnung. Wenn ich den Kollegen frage, hält er mir einen 4 Stunden Vortrag basierend auf fundiertem Wikipedia Wissen und belegtem und beglaubigtem Sigel, daß er mal wieder Recht hat.... :wacko: :S


4. Ich hab schon ziemlich viel rumbrobiert, etwas am PC auzumalen ... aber bekomm es einfach nie, für mich zufriedenstellend (oder irgendwie toll wie man es sonst so sieht) hin. Was macht Ihr da anders beim Painten oder habt ihr da allgemein andere Strategien? Bei mir ist es meist eine Basisfarbe, von der ich dann mit anderen Farben und hell sowie dunkel Schattierungen einbaue und Konturen setze.

So geht es mir auch... (Bin nicht sonderlich gut mit Farbe) bei einem Versuch habe ich letztens mal einfach angefangen auf einem neutralen Hintergrund nur Dunkel und Lichttöne einzufügen... so das daraus (mit viel Phantasie) ein Gesicht entstand. Danach habe ich angefangen verschiedene Farben einfach auf eine Ebene darunter zu legen.... (mal so zum Testen, wie sich das Ganze verhält.. wann es gut aussieht... wo ich Fehler habe.. etc.)
Ich hab mal bei einem Zeichner gesehen, daß er seine Bilder erst in Schwarz/Weiß.. bzw. Grautönen zeichnet und sie später einfach einfärbt wie er sich das Vorstellt. Diesen Gedanken im Hinterkopf habe ich das für mich auch mal ausprobiert.
Ich bin aber hier, glaube ich, nicht die Referenz ... Ich hoffe für mich, daß ich hier mit der Zeit ein Gefühl für entwickle.. und so probiere ich oft herum, vergleiche meine Bilder mit anderen Zeichnungen oder Fotos. Versuche die Details aufzunehmen und dann darauf in meinen Bildern zu achten.


5. Anime-Tiere!!! Ich find sie sooo knuffig und toll! Ich hab mich mal damit beschäftigt, aber nichts eigenes richtig hergestellt. Ich bin nur gut im 'abzeichnen' gewesen, was dies angeht. Ich hab auch allgemein wenig Ahnung von Charakter-Zeichnungen, dass man eine Person aus mehreren Perspektiven zeichnet und sowas eben. Gibt es da so ein einfaches Prinzip wie man das am leichtesten lösen kann und eigene Modelle - aus einer Figur - entwickeln kann? (Posen und sowas)

nähm..... chup... chup... chup...?!? Tut?
Ich versuche gerade mehr in die Realitätsschienen zu rutschen.
Anime ist eine tolle Sache, da man mit der Technik relativ einfach Emotionen darstellen kann. Augen immer etwas größer zeichnen. Kinn, Mund und Nase sind oft auf ein minimum vereinfacht. Hast du schonmal versucht einfach mit Hilfslinien einen Charakter z.B. von Vorn zu zeichnen und dann 90 Grad zu drehen und dann von der Seite zu Zeichnen? Vielleicht kann man daraus dann auch z.B. 45 Grad .. oder mit anderen Winkeln daraus arbeiten? So würde ich es mal probieren. Einfach die wichtigsten Punkte auf die andere Seite des Zettels übertragen und dann mal versuchen den Haltung zu "drehen"... wenn man das übt, dürfte es einem mit der Zeit ein leichtes sein.


6. Zeichnungen von Pflanzen oder 'haarigen/flauschigen' Objekten: Naja, ich stell mich irgendwie immer total doof an, wenn ich etwas flauschiges Zeichne, wie das Fell von Tieren; oder eben so Details an Pflanzen ... wie würdet Ihr das angehen? Bei mir entstehen dann von vielerlei strichen, oft nur noch Krickelkrackel aus Bleistiftstrichen und somit ein sehr dunkler grauer Ton Farbton. Ich hab schon soviele Bilder inspiziert, doch wüsst ich nicht wo ich anfangen soll, wenn ich einen Hasen zeichne oder eine Blüte mit vielen ... (Fühlern?)

Finde eigentlich, daß das Bild phantastisch aussieht. :love: Aber man ist ja immer sehr kritisch mit sich.
Also Haare sind auch für mich oft ein Problem. Ich probiere augenblicklich das Ganze mit Licht und Schatten darzustellen. Wo viele Haare sich bündeln wird es dunkler, wo sie locker fallen, wird es heller.. etc.
vielleicht... ähm ... Sycra? *verlegen guckt*


Sorry.. ich.. ähm.. ich gucke bei dem immer wieder, weil er sehr viele HowTo's macht und einfach es für mich Einfach und Sinnvoll erklärt.
Einfach ignorieren, wenn du mit den Videos nichts anfangen kannst. ^^


7. und zu guter letzt das Thema Frisuren. Ich hab kein Problem damit, glattes Haar einfach nur runter zu zeichnen, aber wie sieht es aus, sobald es geflochten ist? Ich habe mal ein Portrai für von einer Freundin gezeichnet, und an den Haaren saß ich am längsten. (Und bin auch nicht zufrieden damit, hehe.)
Habt ihr speziel zum Thema Frisuren 'Gestaltungstipps' oder hinweise, wenn man sich an etwas wie Locken oder eben Zöpfe oder geflochtenes Haar macht?

Danke schonmal im vorraus! Und ja, die Zeichnungen und Grafiken sind alle von mir.

Dazu kann ich nichts sinnvolles beitragen. .. ich finde, daß Bild sieht toll aus und auch die Haare sind dir einfach toll gelungen. Wünschte, ich hätte soviel Geduld mit Haaren. Bei mir endet es meist damit, daß ich die groben Umrisse Zeichne und dann noch ein paar Linien, die eventuelle Windungen verdeutlicht. Aber der Rest bleibt meist der Phantasie des Betrachters überlassen... ^^
Hat Pause...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nahsja (29.01.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 30. Januar 2014, 07:09

Mal eine Frage zu "Licht":
Ich hab jetzt in einem Tutorial mir zumindest eine erste Ahnung vermitteln lassen, wie Licht auf Körper reagiert.
An kanten wird es heller.. ... Doch oft gibt es einen Lichtschimmer genau dort, wo EIGENTLICH gar kein Licht sein sollte. "Zurückgeworfenes/Gebrochenes Licht"
Das ist in der Theorie schon und gut.. aber wenn ich mich an dieser Art von Lichtschimmer versuche, endet das meist darin, das ich das Gefühl habe "das ist falsch! Das muß anders aussehen! Aber wie!?!?"

Worauf ist bei Licht und Schatten zu achten? Habt ihr da ein paar grobe Richtlinien? (Die Details muß ich, denke ich, alleine herausfinden. Aber vielleicht habt ihr ja schonmal einen oder zwei Tipps oder habt mit dem gleichen Problem gekämpft)
Hat Pause...

8

Donnerstag, 30. Januar 2014, 15:10

*Kommt aus der Versenkung emporgekrochen*
Hallo!

@Skatonia
Damit arbeite ich auch erst seit relativ kurzer Zeit. Also, mit den Lichreflexionen. Oder wie man das nennt.
Ich denke, das kommt ganz drauf an, WAS diesen Schimmer verursacht, wie sichtbar der ist, wie groß der sein muss. Was wiederrum auf die Umgebung ankommt, teilweise.
http://acidlullaby.deviantart.com/art/Skin-Tutorial-90966884
Das, uh, erklärt es recht gut, wie ich finde, zumindest was Haut angeht, lässt sich aber auch auf andere Dinge anwenden, sofern man die Beschaffenheit kennt, und das Verhalten von Lichteinflüssen.

Ansonsten, mit Licht und Schatten..
Ich selber zeichne mir immer die Lichtquellen auf meinen Bildern ein, inklusive strahlen. Zusätzlich nutze ich einen extralayer, um ein wenig mit schattierungen herumzuexperimentieren. Das geht natürlich nur am PC - per hand schattiere ich dann grob, aber nicht feste, so das es sehr leicht wieder wegzuradieren ist.

@Nahsja's nummer 4:
Ich mache das meinstens so ähnlich, nur das ich erst die Konturen, bzw die Lineart mache, dann die Grundfarben drunterlege, und dann mit das ganze ausarbeite. Je nach Stil dann unterschiedlich. *was eine hilfreiche aussage*


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (30.01.2014)

9

Donnerstag, 30. Januar 2014, 15:29

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?

Hrm. Bei mir halten sich Digital und Bleistift die Waage. Digital habe ich das Gefühl farblich mehr leisten zu können, alleine schon, weil das Risiko, das Bild unbrauchbar zu machen, recht niedrig ist. CTRL-Z zum Dank!
Mit dem Bleistift dagegen kann ich wesendlich feiner Zeichnen, und habe um einiges mehr Kontrolle über die Strichführung.


Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?

Photoshop. Primär weil ich es nunmal gekauft habe, und es nicht zu benutzen eine Verschwendung wäre, und sekundär, weil ich daran gewöhnt bin. Mit anderen Programmen komme ich nur schwer klar.


Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen? Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?

Uff. Eine meiner Schwächen ist es, Stärken und Schwächen nicht richtig benennen zu können. :P
Ich bin NIE zufrieden. Andernfalls könnte ich mich auch nicht verbessern, und mal ehrlich - für Verbesserungen ist immer Platz!


Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)

Erst kommt die grobe Idee in meinem Kopf. Dann suche ich nach Referenzen, die ungefähr dieser Vorstellung entsprechen. Dann kommt eine erste, grobe Skizze (Kann auch schonmal erst ndie Skizze, dann die Referenzsuche sein).
Dann kommen immer weitere skizzen, bis ich es so habe, wie ich es will. Dann fange ich an, die Linien auszuarbeiten. Dann setze ich die Grundfarben. Dann kommen details. Dann Licht und Schatten. Dann, falls nötig, irgendwelche effekte.


Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Hrm. Zeichen bedeutet mir viel, in erster Linie ist es meine Art anderen zu zeigen, was ich selber als Ästhetisch empfinde. Ein Ventil, um den Bildern in meinem Kopf gestalt zu geben, und meine Chars zu zeigen, wie ich sie sehe - etwas, was ich in Worten kaum kann, und wenn, würde es sämtliche Rahmen sprengen.
Ansonsten denke ich dabei nicht wirklich nach. Ich lasse nebenher let's plays von Gronkh laufen, weil mich die Stille sonst ablenkt, und ich es entspannender finde, wenn ich mit einem Ohr zuhören kann.
(Das wird btw vermutlich ein Grund oder Überbleibsel sein, weshalb ich am liebsten wärend des Schulunterrichts gezeichnet habe, höhö)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nita (30.01.2014), skatonia (30.01.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 30. Januar 2014, 21:19

Für Haar-Tutorial bin ich mal Xuxilbara's Spur der Tutorial-Angebote gefolgt.. und hab dies hier gefunden.

Haar Tutorial
Hat Pause...

11

Freitag, 31. Januar 2014, 09:41

Ahoy,
sodenn auch von mir ein paar Worte zum Zeichnen und Malen.
Zuerst einmal die grobe Beantwortung der zu Beginn gestellten Fragen:

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr?
Digitales Zeichnen. Ich habe früher, während der Schule oder später in den Vorlesungen gern mit Stift und Papier gearbeitet (da hatte ich noch nicht mal einen Laptop - und auch der wäre etwas ZU auffällig gewesen, zusammen mit dem Grafiktablett...). Mittlerweile nutze ich Stift und Papier nur noch für Skizzen. Ob es da jetzt spezielle Gründe gibt, kann ich gar nicht wirklich sagen... vielleicht der, dass man bei digitalen Zeichnungen auch im Nachhinein noch einiges verändern kann, wenn man es möchte. Mir gefallen die Haare nicht - Ebene weg, neu machen. Das geht mir so unglaublich oft so...

Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?
Photoshop (seit etwa einem Jahr CS6, wobei ich CS5 beinahe noch besser finde) und derzeit noch ein Wacom Bamboo. Da das aber langsam die Mücke macht, wird es als nächstes ein Intuos 4 oder 5.

Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen?
Stärken: Charaktere, Ausdruck, Bewegung, Emotion, Farbspiel.
Schwächen: Hintergründe, Landschaften, teils zu große Detailverliebtheit, die man später im Bild nicht mehr wahrnimmt, weil zu klein.

Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?
Irgendjemand ist immer besser als man selbst. Das wird auch immer so sein. Ich orientiere mich an Künstlern, die ich seit Jahren bewundere, und versuche, ihnen ansatzweise hinterher zu kommen. Das ist teils schwer und frustrierend, aber nur so verbessert man sich noch, wenn man einmal seinen allgemeinen Grundstil gefunden hat.

Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran?
Von grob zu fein. Grobe Vorskizze - etwas detailreichere Vorskizze - große Flächen - Schatten und Licht - kleinere Flächen von Schatten und Licht - „abblenden“ - mehr „abblenden“ - noch unendlich viel mehr „abblenden“ - Lichtpunkte setzen - Schatten ausarbeiten - Lichtpunkte verfeinern - Unebenheiten (gerade bei Haut, beispielsweise) setzen - mehr Störer einbringen - noch einmal Licht und Schatten ausarbeiten - möglicherweise alles über den Haufen werfen und nochmal von vorn anfangen... ;)

Was bedeutet das Zeichnen für euch?
Es ist Ausdruck meiner Fantasie. Ich lese und stelle mir Szenen vor, ich habe Rollenspiel und möchte eine Szene einfangen, ich sehe etwas und stelle mir die Szenerie dazu vor, ich tagträume vor mich hin und ein Bild entsteht in meinem Kopf. Diese Fantasien drücke ich durch Zeichnen oder Schreiben aus.

[ARGH, ich muss die Nachricht teilen...]
Die Klingen warn stets scharf und gut, ich führte sie mit Hirn und Mut,
und war ein Auftrag je erteilt, die Todesstunde schlug erneut.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (31.01.2014)

12

Freitag, 31. Januar 2014, 09:41

So, nun in Kürze noch etwas zu den Fragen, die ich ansatzweise beantworten kann:

Zitat

2. Wie schafft man es, gezogene schöne Linien zu ziehen, ohne dabei krickelig zu wirken oder von der Spur ab zu kommen?


- Probier mal, einen FineLiner deiner Wahl zu nehmen und damit einfach ein paar schwungvolle Striche auf Papier zu zeichnen. Dann schnappst du dir eine Bleistiftzeichnung und gehst die Linien mit dem FineLiner nach. Am Anfang ist das noch recht schwierig, man verkrampft sich sehr, da man den Stift nicht unnötig absetzen will und die Hand ständig im Weg ist (nämlich genau da, wo man gerade hin möchte). Aber mit der Zeit geht das wie von selbst. Du muss immer mehr üben, in Kurven einen guten Schwung einzubringen, der weder übertrieben ist noch zu verkrampft. Diesen Dreh hat man mit ein wenig Übung bald schon raus.

Zitat

4. Ich hab schon ziemlich viel rumbrobiert, etwas am PC auzumalen ... aber bekomm es einfach nie, für mich zufriedenstellend (oder irgendwie toll wie man es sonst so sieht) hin. Was macht Ihr da anders beim Painten oder habt ihr da allgemein andere Strategien? Bei mir ist es meist eine Basisfarbe, von der ich dann mit anderen Farben und hell sowie dunkel Schattierungen einbaue und Konturen setze.


- Dazu kann ich eigentlich nur eins sagen: TUTORIALS. Auf youtube gibt es massenhaft Colorations-Tutorials, ebenso auf DeviantART. Da muss man sich wirklich einlesen und einschauen. Und probieren. Und vor allem: seinen eigenen Stil finden, der einem zusagt. Es gibt da wirklich X Varianten, eine mehr angepriesen als die andere. Aber jedem liegt etwas anderes mehr oder weniger. Das findet man aber nur im Laufe der Zeit raus.

Zitat

5. Anime-Tiere!!! Ich find sie sooo knuffig und toll! Ich hab mich mal damit beschäftigt, aber nichts eigenes richtig hergestellt. Ich bin nur gut im ‚abzeichnen‘ gewesen, was dies angeht. Ich hab auch allgemein wenig Ahnung von Charakter-Zeichnungen, dass man eine Person aus mehreren Perspektiven zeichnet und sowas eben. Gibt es da so ein einfaches Prinzip wie man das am leichtesten lösen kann und eigene Modelle - aus einer Figur - entwickeln kann? (Posen und sowas)


- Bei solchen Tierchen (oder auch anderen Tierchen) verhält es sich so wie mit jeder anderen Figur auch: du hast eine Vorstellung von der Figur und zeichnest sie am besten erstmal stumpf von vorn. Für Posen ist es wichtig, sich in die Anatomie des Menschen/Tiers einzuarbeiten. Auch Anime-Tiere haben einen (angedachten) Knochen- und Muskelbau, den man von reellen Tieren übernehmen kann. Daher empfiehlt es sich, auch wenn man Manga sehr mag, zwischendurch immer mal wieder allgemeine Anatomie-Studien zu machen. Auch davon gibt es mehr als genug Tutorials und Vorlagen im Internet.
Bei kleinen, niedlichen Anime-Tieren verhält es sich übrigens meist so, dass sie riesige Augen und kleine Münder haben. Und die allgemeine Kleintier-Anatomie: Kopf groß, Körper schlank. Zudem kann man bei Anime-Tierchen seiner Fantasie freien Lauf lassen - drei Schwänze oder ein zusätzliches drittes Auge sind da keine Seltenheit und können, je nachdem, wie man es ausarbeitet, auch sehr fluschig und niedlich sein.

Zitat

6. Zeichnungen von Pflanzen oder ‚haarigen/flauschigen‘ Objekten: Naja, ich stell mich irgendwie immer total doof an, wenn ich etwas flauschiges Zeichne, wie das Fell von Tieren; oder eben so Details an Pflanzen ... wie würdet Ihr das angehen? Bei mir entstehen dann von vielerlei strichen, oft nur noch Krickelkrackel aus Bleistiftstrichen und somit ein sehr dunkler grauer Ton Farbton. Ich hab schon soviele Bilder inspiziert, doch wüsst ich nicht wo ich anfangen soll, wenn ich einen Hasen zeichne oder eine Blüte mit vielen ... (Fühlern?)


Speziell für Fell braucht man vor allem eins: Geduld. Mit einem Bleistift schattierst du am besten die komplette Fläche in einem schwachen Ton, dann zeichnest du Haar für Haar und radierst mit einem Radierstift die Highlights. Mit Polychromos beispielsweise kannst du sehr viele abgestufte Farbtöne nutzen, um die Licht- und Schattenreflexe herauszuarbeiten, aber auch hier geht es an jedes Haar einzeln. Bei Aquarell/Öl benötigst du wie beim Bleistift eine leicht vorschattierte Fläche, dann arbeitest du mit einem sehr feinen Pinsel die Details heraus. Digital gibt es zwar Fell-Brushes, aber auch die müssen für jeden Zentimeter neu kalibriert werden und dann noch nachgearbeitet werden.
Allesamt haben eines gemeinsam: Wenn du einen Hasen zeichnen möchtest, zeichnest du zuerst die groben Umrisse des Hasen, dann machst du dich ans Fell und die Details.

Zitat

7. und zu guter letzt das Thema Frisuren. Ich hab kein Problem damit, glattes Haar einfach nur runter zu zeichnen, aber wie sieht es aus, sobald es geflochten ist? Ich habe mal ein Portrai für von einer Freundin gezeichnet, und an den Haaren saß ich am längsten. (Und bin auch nicht zufrieden damit, hehe.)
Habt ihr speziel zum Thema Frisuren ‚Gestaltungstipps‘ oder hinweise, wenn man sich an etwas wie Locken oder eben Zöpfe oder geflochtenes Haar macht?


Auch hierzu: Tutorials ;) Es hilft allerdings meist auch schon, sich ein Bild vorzunehmen und das dann mal stumpf nachzuzeichnen. Manchen hilft es schon, sich sehr viele Bilder anzuschauen, sie in jedem Detail zu studieren.
Geflochtenes ist übrigens keine einfache Übung. Digital geht das noch ansatzweise, indem man mit verschiedenen Ebenen arbeitet und die dann zu einer zusammenführt. Mit Stift und Papier legt man sich da am Besten eine Vorlage daneben (übrigens muss die Vorlage kein geflochtenes Haar zeigen - das können auch geflochtene Schnüre sein, beispielsweise; der Grundgedanke bei beidem ist ja derselbe, nur dass Haare quasi viele Einzelschnüre sind).

Zitat

Worauf ist bei Licht und Schatten zu achten? Habt ihr da ein paar grobe Richtlinien? (Die Details muß ich, denke ich, alleine herausfinden. Aber vielleicht habt ihr ja schonmal einen oder zwei Tipps oder habt mit dem gleichen Problem gekämpft)


Ich hatte irgendwann zu meiner Schulzeit mal einen Zettel bekommen mit einem aufgedruckten gewellten Papier/Blech/was auch immer man sich hatte vorstellen wollen. Sowas in der Art, nur eher von vorn und eben nicht schon schattiert. Das war irgendwie das ultimative Selbst-Tutorial.
Grundsätzlich ist bei Licht und Schatten zu sagen: es gibt selten eine einzelne Lichtquelle. In vielen Bildern gibt es eine große Lichtquelle und eine kleinere, die beispielsweise die Kanten dort betont, wo eigentlich tiefster Schatten ist. Was du mit dem reflektierten Licht meinst, ist beispielsweise das Licht auf den Augenlidern, zwischen Auge und Augenbraue. Die Wange reflektiert Licht nach dort oben. Beispielsweise.
Das ist schon sowas wie höhere Wissenschaft, eindeutig. Man kann es mit Intuition versuchen, mit Vorstellungskraft oder mit massenhaft Tutorials und Übungen. Ich glaube, es gibt im Internet auch massenweise Trainingstipps für Licht- und Schattenreflexe. Am besten macht man ein paar und probiert sich dann selbst an verschiedenen Objekten aus. Immer mal wieder „einfache“ Objekte wie Kugeln oder Stillleben an sich sind übrigens ganz fantastisch geeignet als Trainingsobjekte und man lernt dabei deutlich mehr über das Verhalten von Licht und Schatten als wenn man sich direkt an den „komplizierteren“ Sachen wie Gesichtern oder dergleichen probiert.

Übrigens habe ich festgestellt, dass Ausprobieren vieler unterschiedlicher Dinge ganz toll ist und man damit früher oder später ganz von selbst herausfindet, welcher Stil am besten zu einem passt und einem am leichtesten von der Hand geht. Das gilt sowohl für Bleistift-Zeichnungen als auch für Leinwand-Bilder als auch für Digitales Zeichnen. Auch für Photoshop gibt es beispielsweise eine Masse an unterschiedlichen Brush-Sets, alle sind ein wenig anders und werden im Normalfall in einem eigenen Tutorial erklärt. Wenn man dann mal drei oder vier Sets ausprobiert hat, findet man schnell selbst heraus, auf welche Art und Weise man selbst am besten mit dem Bild klar kommt. Ich habe mich mittlerweile beispielsweise auch auf ein oder zwei Brush-Sets eingeschworen, mit denen ich einfach super klar komme und bei denen mir das Bild am leichtesten von der Hand geht. Aber zuvor habe ich auch lange gesucht. ;)

Greetz!
Die Klingen warn stets scharf und gut, ich führte sie mit Hirn und Mut,
und war ein Auftrag je erteilt, die Todesstunde schlug erneut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Khaylan Naeven« (31. Januar 2014, 13:19)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (31.01.2014), Nahsja (31.01.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

13

Freitag, 31. Januar 2014, 12:20

Huijuijui... jetzt hab ich viel gelesen... viele Tipps bekommen... bin Hochmotiviert .. und kann nicht loslegen, weil ich in der Arbeit sitzt.
Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich für die Tipps, Beiträge und Meinungen... ich finde es toll, daß ihr euch die Zeit nehmt um eine Ausführliche Antwort zu schreiben.
Vielen lieben dank dafür.

Da fällt mir noch eine Frage ein... habt ihr vielleicht einen "Lieblingskünstler" den ihr bewundert? Egal ob aus der heutigen Zeit oder aus den vielen Jahren der Kunstgeschichte.

Ich bin, z.B. sehr begeistert von Comic-Zeichnern. Aber auch Künstler wie Jason Seiler begeistern mich.
Die Zeichenstile von Jim Lee, Joe Madureira, J. Scott Campbell, Reiq phaszinieren mich... Gut.. das wird noch Jahrzehnte dauern, ehe ich auch nur ansatzweise etwas Zeichnen kann, was eine viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiielleicht Ansatzweise ähnliche Qualität hat. Und dann ist das auch mehr Zufall.
ABER ... ich finde die sensationell.. :)

Wer begeistert euch?
Hat Pause...

14

Freitag, 31. Januar 2014, 13:19

Saimain. Zumindest orientiere ich mich seit Jahren an ihr und sie begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Ansonsten bin ich jemand, der Kunst sieht und sie gefällt oder nicht, das hängt nicht vom Künstler ab. Ich finde manche Werke von Michelangelo und Santi genau so spannend wie Werke von Dali. Neuere Künstler kenne ich eher wenige, ich beschäftige mich allerdings seit dem Studium auch nur noch wenig damit. Ich sehe etwas und finde es schön oder nicht schön. Das hängt allerdings immer vom einzelnen Werk ab.
Die Klingen warn stets scharf und gut, ich führte sie mit Hirn und Mut,
und war ein Auftrag je erteilt, die Todesstunde schlug erneut.

15

Freitag, 31. Januar 2014, 14:05

Danke für all die tollen Antworten! Ich werd mich mal langsam Stück für Stück einarbeiten und rumprobieren. Wird schon irgendwie schiefgehn ,hehe.

Reiq ist ebenso einer meiner Vorbilder, aber wenn dann nur die älteren und normalen Werke. Er driftet meiner Meinung zu sehr ab, von der Kunst, die man sonst so öffentlich zeigen würde.

16

Samstag, 1. Februar 2014, 18:22

H.R. Giger!
Gut, davon sieht man in mkeinen Bildern nichts, heh.


skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

17

Samstag, 1. Februar 2014, 19:00

Naja.. ich glaube, es sollte auch nicht das Ziel von einem sein, einem Künstler zu imitieren..
Ich glaube, daß man teilweise sehr viel mehr ins Detail gehen kann, bei manchen Künstlern, um einfach eine kleine Anregung für eine z.B. Art der Darstellung zu bekommen oder sich in ihre Techniken einzusehen.
"Spiegelungen auf Chrom" oder "Schillernde Lichteffekte auf einer öligen Pfütze" sind ja auch schon Sachen... und was man bei dir merkt, ist, daß du sehr sehr Detailreich mit Mustern oder Oberflächenstrukturen bist.
H.R. Giger macht dies ebenso... in einer anderen Richtung eben. :D
Hat Pause...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Xuxilbara (01.02.2014)

18

Sonntag, 16. Februar 2014, 21:25

Für einfache Zöpfe kann ich hier noch ein selberklärendes Tutorial nachreichen


Quelle
"Es riecht ein bisschen komisch... und ich würde es nicht essen."

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (17.02.2014)

19

Sonntag, 16. Februar 2014, 21:46

Welche Art des Zeichnens/Malens bevorzugt ihr (z.B.: Digital/Bleistift/Farbeimer) ? Und weshalb?
Ich zeichne gerne Digital, jedoch habe ich damit aufgehört, da jeder Strich einfach schrecklich aussieht, ich kann keinen gerade Strich ziehen, wenn ich auf den Monitor starre anstatt auf meine Hand. Außerdem wirkt es sehr verwackelt und meine Bilder die auf dem Papier eigentlich "gut" aussehen, werden zur Abbilder der Hölle wenn ich sie versuche auf meinem Tablet erneut zu zeichnen. Außerdem behersche ich nicht die Fähigkeit Übergänge zu malen, auf dem PC, und diese ganzen Fakten demotivieren mich, daher ist der Bleistift mein Zwecksfreund geworden.

Wenn Digital: Welches Programm nutzt ihr?
Photoshop CS4

Wo würdet ihr eure Stärken und wo eure Schwächen einordnen? Oder seit ihr etwa ganz und gar zufrieden mit euch?
Ich kann keine Frisuren zeichnen, ich kriege diesen schönen Stil mit den vielen Strähnen und Lienen nicht hin, dass muss ich mir unbedingt mehr angewöhnen, genau so wie Anatomie, und Licht und Schatten. Meine Stärken sind wohl die Gesichtszüge und die Augen, gerade bei den Augen gebe ich mir viel Mühe.
Zufrieden bin ich niemals, eher ist es so, dass ich jedes Bild weg werfen könnte. Lach

Wie geht ihr an die Idee eines Bildes heran? (verliert ihr euch vielleicht gleich in Details? Oder arbeitet ihr erst großzügig wie ein Bildhauer, der erst vom Fels die groben Steine herausschlägt, und später werden die Linien immer feiner?)

Ich zeichne immer drauf los, irgendwie entsteht dann ein Gesicht, mit einer richtigen Vorstellung arbeite ich eigentlich nie, bei der Entstehung der Skizze kommen mir spotane Ideen, was jetzt gut aussehen könnte und versuche es umzusetzen.


Was bedeutet das Zeichnen für euch? (ist es eine Zeit in der ihr einfach abschaltet und in ein scheinbaren Stillstand verfallt in der um euch herum Welten zerfallen und entstehen können? Denkt ihr dabei vielleicht unterbewußt über andere Dinge nach?)

Ich würde ja gerne etwas über Freiheit, Liebe und Weltfrieden erzählen, aber es geht mir stumpf um die Erschaffung eines Werkes, die Entstehung einer Fantasie. Für mich zählt nur das Endergebnis.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

skatonia (17.02.2014)

skatonia

Geselle

  • »skatonia« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 148

Gilde: Himmelswanderer

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

20

Montag, 17. Februar 2014, 10:40

Ha.. Darlia... ich kann mich ich vielen deinen Sätzen wiedererkennen. ... drauflos zeichnen.. klare Linien sind bei mir immer viele kleine Striche, die sich dann zu einer dicken ausgefransten Linie zusammenfinden und einfach häßlich aussehen.. .. etc.
Und Frisuren.. ja.. Ich habe nicht so die Geduld die ganzen Haarsträhnen zu zeichnen. Meist wird irgendeine From an Haaren gezeichnet und dann kommen irgendwo ein paar Linien hin, damit es nicht wie ein (durch hitze willkürlich verformter) Helm aussieht.. Und dann muß man sich damit zufrieden geben. :pinch: :wacko:

Und in letzter Zeit verfolgt mich sehr stark folgendes Phänomen... *sigh*
Hat Pause...

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Darlia Croziel (17.02.2014), Grieselda (22.03.2014)