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Angier

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1

Samstag, 16. November 2013, 12:46

Vampire, Werwöfe und ihr Einfluss auf die Trends des RP

Gegenwärtig beschäftigt die englischsprachige RP-Community die Thematik, inwiefern Vampire und Werwölfe (und all ihre projezierten Wunschvorstellungen durch diejenigen, die sich davon angesprochen fühlen) einen Einfluss nehmen auf das Gefühl der Spielwelt.
Parallel dazu hatten wir ja vor nicht allzu langer Zeit dieses Thema: Von Gegenspielern und Spielspaß für alle
in dem wir bereist angerissen haben, welche Erfahrungen manche von uns im RP mit Blutsaugern und Flohpelzen gemacht haben und inwiefern sich das auf das Konflikt-RP auswirkte.

Nun möchte ich ganz gezielt in diesem Thema dazu aufrufen, eure Eindrücke und Überlegungen zum Thema

Vampire und Werwölfe - Was glaubt ihr, bedeuten sie für das RP in ESO?

zu schildern.

Was denkt ihr?
  • Werden wir eine Flut an Vampirspielern erleben, parallel zu Vampir-Todesritter-Draenei/Nachtelfen?
  • Ganze Horden von Werwölfen, die sich über die Hotspots der anderen Rollenspieler verbreiten um ihre Flöhe unters Volk zu bringen?
  • Hexenjäger (und damit auch Vampir- und Werwolfjäger) und Streiter der Kämpfergilde, die wie Milizen die Straßen der Städte und Dörfer patrouillieren und jeden anhalten, der ein wenig blass durch eine Erkältung oder einfach nur ungewöhnlich behaart ist?


Ich gestehe, das ist natürlich gerade sehr reisserisch aufgemacht um zu provozieren.

Habt ihr vielleicht positive Erfahrungen gemacht, entweder selbst als Spieler solcher Konzepte oder als Mitspieler? Könnt ihr diese teilen und vielleicht Erfahrungen festhalten, wie man soetwas am Besten aufzieht?

Let's discuss!
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

2

Samstag, 16. November 2013, 13:13

Werden wir eine Flut an Vampirspielern erleben, parallel zu Vampir-Todesritter-Draenei/Nachtelfen?
Ganze Horden von Werwölfen, die sich über die Hotspots der anderen Rollenspieler verbreiten um ihre Flöhe unters Volk zu bringen?
Hexenjäger (und damit auch Vampir- und Werwolfjäger) und Streiter der Kämpfergilde, die wie Milizen die Straßen der Städte und Dörfer patrouillieren und jeden anhalten, der ein wenig blass durch eine Erkältung oder einfach nur ungewöhnlich behaart ist?

Zu Ersteren: Ich hoffe, bete und flehe... Das dies nicht passiert oder der Trend gar in Richtung Twilight geht. Doch wie man die RP-Welt kennt wird es solche Dinge geben, ob wir wollen oder nicht. Special Snowflakes und so.

Zum Zweiten: Ich glaube, das mit den Werwölfen wird anders laufen. Schließlich sind sie keine Vampire. Und selbst wenn sie sich verbreiten, solange sie nicht jeden auf die Nase binden das sie ein achso dunkles, haariges Geheimnis haben und sich regelmäßig das Fell waschen (Flöhe! Brrr!) wird es sicher nicht in einer Apokalypse des Heulens ausarten.

Und Drittens: Ich fände das irgendwie... Lustig. So ein richtig manischer Hexenjäger der potenziell alles töten und verbrennen will was krankblass ist oder zuviel Bartwuchs hat. Ich glaube, das könnte ein richtig interessantes Konzept sein solange man es nicht zu sehr übertreibt oder auf einmal nur Hexenjäger aus dem Boden sprießen.
Stöcke, soviele Stöcke!

Kobolte

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3

Samstag, 16. November 2013, 13:45

Yay, sie hat sich beteiligt! *hüstel*

ok, zum Thema, immerhin hab ich ne Meinung und so.


Vampire:
Vampire sind cool. Sie sind, oft, die tragischen Gestalten der Nacht, die aus einem normalen Leben gerissen und in das eines Raubtieres geworfen werden. Alleine das sorgt, richtig gespielt, schon für Zündstoff. Natürlich ist es auch doch recht dramalastig, das macht die Natur der Sache ja schon, aus der gewohnten Umgebung gerissen zu werden. Hinzu kommt, für mich, ein wenig dieses "Scottland Yard" Feeling auf (wer erinnert sich noch an das Brettspiel?). Ich meine, du bist ein "Monster" das sich von Blut ernährt (zumindest in den Fällen, die ich unter Vampir verstehe). Vielleicht musst du dein Opfer nichtmal ganz leerschlürfen wie ein Tetrapack, aber auf der anderen Seite wird es jedem sicherlich über kurz oder lang passieren, das er die Kontrolle verliert, zu gierig wird. Und dann ist die Kacke am dampfen. Die Menschen werden unruhig, allgemein mögen es Menschen recht ungerne, wenn ihnen ihr Platz an der "Spitze der Nahrungskette" streitig gemacht wird, und sie auf einmal als Beute zählen.
Der Haken der sich da bildet ist: Wenn man einen Vampir spielt, macht es nicht so viel Spaß, das man das quasi nur für sich alleine spielt, da man das ja geheim halten muss. Es ist, wie ich finde, ein wirklich starker Balanceakt, es so hinzubiegen, das man seine Mitspieler zwar vielleicht drauf aufmerksam macht, es ihnen aber auf der anderen Seite nicht unter die Nase reibt.
Ich zum Beispiel habe lange Jahre sowohl Vampire Pen&Paper als auch Live gespielt. Ich mag die World of Darkness, weil ich finde sie setzt sich recht gut mit dem Thema auseinander (zumindest die alte... die neue ist nett, aber da mag ich Vampire nicht), gleichzeitig prägt sie aber auch, wie ich Vampire sehe, wie sie gespielt werden sollten, etc.

Mein Fazit ist, für mich habe ich selten Vampirspieler gesehen, dann aber tatsächlich nach meinem Empfinden eher schlechte, die es so offensichtlich gemacht haben, das ich mich immer frage: Sagt mal, habt ihr den Grund vergessen, warum sich Vampire eigentlich immer verstecken? Ja? Gut, ich sag ihn euch: IHR SEID ZU WENIG!
Sorry, wenn ich in einem Tavernenspiel bin, wo der berühmte Tetris-Chat herumrattert und man sich schon arg konzentrieren muss, die eigenen Gesprächspartner vernünftig lesen zu können, und ich TROTZDEM mitkriege, wie da einer versucht an jemand anderem herumzunuckeln... brrrr.

Werwölfe:
Yeeeha, meine geliebten Knuddelwuffelpuffelhaarigen Kollegen.
Man sieht vielleicht, ich bin ein Werwolf Enthusiast.
Nein, wirklich, ich mag Werwölfe. Man muss vielleicht überlegen, welchen Ansatz man nimmt, aber nehmen wir mal den von TESO (immerhin gehts um TESO ;) ) das es ein Mensch ist der sich verwandelt, teils willentlich, teils zu bestimmten Zeiten.
Im Grunde genommen ist es dasselbe wie mit dem Vampir, wir haben jemanden der aus seiner gewöhnlichen Umgebung gerissen wird, und in eine andere geschmissen wird. Nur das unser Werwolf Kamerad alles... wilder, brutaler, urtümlicher angeht. Er wird zu einer reißenden Bestie, einem unglaublich starkem Wesen (der Körperkraft nach)... doch wenn alles vorbei ist, muss er sich mit seinen Taten auseinandersetzen. Der Vampir ist Vampir... 24/7, der Werwolf hingegen macht jedesmal eine Verwandlung durch, spürt wie sich sein Körper verändert, Knochen vielleicht brechen, sich neu richten, seiner neuen Gestalt anpassen. Spürt wie sein Verstand verschlungen wird, wie Triebe sich an die Oberfläche kämpfen und die Kontrolle übernehmen.

Ich habe selbst schon mit dem Gedanken gespielt, mich dieser "Gattung" anzuschließen, allerdings wird das wenn eine IG-Sache, und zwotens schaue ich tatsächlich erstmal, wie sich das ganze in TESO darstellt.
Aber auch hier ist natürlich meine Befürchtung, das wir dann die schwanzwedelnden, Werewolfbuddys haben, die im Grunde genommen nichts sind als große haarige Typen mit einem Herz aus Gold. Ich für meinen Fall sehe das so. Wer einen Werwolf spielt, spielt eine Person, die ein ernstes Aggressionsbewältigungsproblem hat, die Triebe drängen sicherlich auch in der menschlichen Form näher an die Oberfläche. Selbst wenn man das Werwolfsein in der Wergestalt kontrollieren kann, also noch frei über seine Entscheidungen richten kann... das wird jahrelange Übung brauchen und man sollte sich im klaren sein, das man über kurz oder lang... naja, seine Freunde verletzt, einfach weil man auch da die Kontrolle verliert.

Hexenjäger (yeah, Van Helsing is coming to town!)
Dazu kann ich nur sagen, ich mag die Burschen. Seien es die Van Helsing Typen, die das machen weil sie etwas... fixiert sind, oder der Blade, der dazu geboren wurde... oder der fanatisch-gläubige, der alles aus rechtschaffenem Antrieb macht... oder Kalle Hackemesser, der es einfach verdammt gut versteht, dem Übel der Welt den Kopf abzuschlagen.
Worauf man hier nur achten muss ist, das man im Grunde genommen einen Spezialisten spielt. Einen Monsterjäger der sich oft auf zwei, drei Gattungen versteift.
Willst du einen TRoll töten? Such dir jemanden von der Kämpfergilde.
Willst du einen Vampir loswerden? Such dir jemanden von der Kämpfergilde.
Willst du einen Vampir loswerden und dir sicher sein, das das drummherum auch weg ist? Such dir einen Hexenjäger, den Typen (oder die Lady) die sich seit Jahren mit nichts anderen beschäftigt, ihre Gewohnheiten studiert, bereit ist wirklich ALLES zu tun um diese Plage loszuwerden. Die Person, die im Grunde genommen für nichts anderes lebt als dem drängenden Bedürfnis, diese Plage auszurotten... und das meist mit einer traumatischen Hintergrundgeschichte.



Das allgemeine Fazit ist:
Es gibt dabei gute wie schlechte Ansätze, gute wie schlechte Rollenspieler. Im Grunde genommen ist es wie mit allem: Die schlechten sind einfach prominenter, man sieht sie mehr, einfach weil sie mit genau dem mehr auffallen. Ich denke der schwierigste Spagat, gerade für die "Monster"-Fraktion ist, mit anderen zu spielen, auch sein Konzept zu spielen und seine "Monsterartigkeit" ohne gleich an jeder Stelle den "Bling-Bling" Awesomeness Faktor rauszulassen.

Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt.

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Vrall

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Samstag, 16. November 2013, 14:07

In Punkto Hexenjäger verweise ich nur mal auf Warhammer Online. "In diesem Haus riecht es nach Chaos? Brennt das ganze Dorf nieder, nur um sicher zu gehen." Cold as ice :D

"A recent report stated that 30% of the average playerbase
in a MMORPG buy gold and up to 20% are using bots."

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Samstag, 16. November 2013, 15:05

Hm, interessante oder vielmehr auch immer wiederkehrende Thematik. Je nach Setting kann man "Vampir / Werwolf" durch "XY" fast beliebig austauschen. Manche mögen schon bei dem allgemeinen Thema oder mit Bezug auf ESO die Augen rollen. Ich finde prinzipiell: Why not? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in zumindest einem Konzept / Charakter Ähnliches in Erwägung gezogen habe.

Problematisch könnte aber die Möglichkeit sein, dass diese Konzepte oder Hintergründe im öffentlichen RP überlaufen sein werden. Das mag einerseits an der Besonderheit jener Krankheiten liegen und andererseits bzw. ebenso daran, dass man enginetechnisch eben auch solche Wege einschlagen kann. Das heißt, dass gewisser Enginesupport - Visuelles, Fähigkeiten, etc - die Quantität (unabhängig der individuellen und subjektiven Qualität) steigern kann oder vielmehr wird.

Und im weiteren Sinne kann das natürlich auch Vampirjäger und sonstige Leute auf den Plan rufen, ala Dawnguard-Fraktion, die ja in der 2. Ära in Riften gegründet wurde und ggf. sogar in ESO vorkommt.

Ich sehe in dem Kontext dann wieder vielmehr allgemeine RP-Konflikte oder Themen die dann in den Vordergrund rücken werden. Ganz einfach aus dem Grund, dass Vampire, Werwölfe und deren Jäger wiederum sehr konflikthaltige Konzepte sein können da es um den Blutrausch und auch Tote geht. Pessimistisch wie ich bin sehe ich da ggf. mehr OOC als IC-Konflikt. Mimimi halt.

Direkt zu den Fragen mit lustiger Formatierung:

  • Werden wir eine Flut an Vampirspielern erleben, parallel zu Vampir-Todesritter-Draenei/Nachtelfen?
Die WoW Referenz kann ich aufgrund fehlender eigener Erfahrungen nur schlecht beurteilen. Aber andererseits hört man ja immer wieder mal davon. Bedenklich. Es ist grundsätzlich wohl damit zu rechnen, dass Werwölfe und Vampire in den Hubs (öffentlichen und semi-öffentlichen Orten) wohl irgendwann auffallen werden, weil unterschiedliche Spielertypen ja immer im MMORPG-RP vorzufinden sind. Damit wird man wohl umgehen müssen und ggf. Absprache oder selektive Wahrnehmung betreiben müssen.
  • Ganze Horden von Werwölfen, die sich über die Hotspots der anderen Rollenspieler verbreiten um ihre Flöhe unters Volk zu bringen?
Es wird meiner Einschätzung nach sicherlich nicht ganz so schlimm wie im ersten Fall sein, hat aber ggf. andere Tücken.
  • Hexenjäger (und damit auch Vampir- und Werwolfjäger) und Streiter der Kämpfergilde, die wie Milizen die Straßen der Städte und Dörfer patrouillieren und jeden anhalten, der ein wenig blass durch eine Erkältung oder einfach nur ungewöhnlich behaart ist?
Sofern 1 und 2 zutreffen wird das wohl eine mögliche Konsequenz sein. Aber auch generell wird man sicherlich bespielte Konzepte der Art vorfinden. Manche bespielen vielleicht schon Gruppen die Vampire / Werwölfe besonders verabscheuen oder auch jagen aber auch anderweitige Arbeitsfelder haben. Beispiel: Tribunal-Tempel oder Ähnliches.

Fazit / Hoffnung:

In Anbetracht der ganzen Faktoren hoffe ich, dass es nicht zu überlaufen sein wird. Weiterhin hoffe ich, dass die die damit öffentlich auftreten (nicht im Sinne von auf dem Marktplatz rumschreien sondern sich dort umherbewegen) halbwegs vernünftige oder ggf. auch konsequente Spieler sind.

Oder ganz platt: Ich will keine dünnhäutigen RP-Diven mit besonderem Geltungsdrang in solchen oder ähnlichen Rollen sehen, sprich im öffentlichen RP antreffen. Es nervt ebenso wie quantitativ überlaufene Konzepte. Natürlich kann man jetzt nicht rumlaufen und sagen: "Du darfst das spielen, du auch, ihr drei nicht, ihr zwei ja ..."

Hier kommt es wohl auf die Spieler selbst an, eine gewisse generelle zahlenmäßige Balance zu wahren. Zumindest auf manche Orte bezogen. 100 Vampire sind nicht viel. 100 Vampire auf einem Fleck schon. Aber ich denke ja mal auch, dass ein MMORPG Rollenspieler im Schnitt mehr als einen Charakter hat. Abwarten und Tee trinken. Oder Blut.

6

Samstag, 16. November 2013, 22:11

Meine Kurzantwort dazu wäre wohl ein schlichtes: Jap.

Allerdings bin ich in meiner allgegenwärtigen Begriffstutzigkeit nicht so recht sicher, ob sich diese Frage explizit auf... weniger sinnige Konzepte in der Richtung bezieht, oder doch eher neutral und allgemein.

Ich glaube nämlich das letztere, also die vernünftig ausgespielten Versionen, auch in größerer Menge nicht so dramatisch sind - denn dann bekommt man sie wohl nicht so offen mit. Aber auch da denke ich, das es da viele geben wird, die das spielen wollen. Da haben sie ja die Gelegenheit. In WoW z.b weniger, da die Versionen dieser Arten da etwas anders funktionieren. Sie sind eben nur daran angelehnt, mehr oder weniger.


Kobolte

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7

Sonntag, 17. November 2013, 01:28

Wie gesagt, ich überlege ja selber ein Fellbündel zu spielen, allerdings mach ich das abhängig von dem, was uns die Lore zu eben jenen Wesen sagt.
Aber ich denke auch mal, das je nachdem wie es gespielt wird, das Spiel bereichern kann.

8

Sonntag, 17. November 2013, 08:14

Vorweg bin ich kein Fan der Düster Vampir oder Wolfi Schiene. Ich spreche aber auch niemanden ab das zu mögen und zu spielen, wenn es passt, wieso nicht?

Allerdings:

  • Werden wir eine Flut an Vampirspielern erleben, parallel zu Vampir-Todesritter-Draenei/Nachtelfen?
Ich fürchte: Leider ja. Den drölfzigtausend Jahre alten, die natürlich alles kennen, sich aber trotzdem wie Teenager aufführen, weil sie ja nie alt geworden sind, daneben noch mit nicht Untoten ins Bett gehen weil sie ja noch so lebendig sind *hust hust* und so weiter.

  • Ganze Horden von Werwölfen, die sich über die Hotspots der anderen
    Rollenspieler verbreiten um ihre Flöhe unters Volk zu bringen?
Ganze Horden wäre vielleicht zuviel gesagt aber... auch "leider ja". Es wird sicher wieder genug geben die das ganze nicht so eng sehen, sowohl auf Seiten der Werwölfe als auch der Bewohner. "Ich bin nur ein Werwolf ich tue dir nichts und kämpfe für das Gute!" von Werwolfseite und "er kann doch auch nichts dafür dass er gebissen wurde und nun einer ist. Wieso sollte ich ihn ausgrenzen du gemeiner Rassist!" :pinch:

  • Hexenjäger (und damit auch Vampir- und Werwolfjäger) und Streiter der
    Kämpfergilde, die wie Milizen die Straßen der Städte und Dörfer
    patrouillieren und jeden anhalten, der ein wenig blass durch eine
    Erkältung oder einfach nur ungewöhnlich behaart ist?
Sicher auch ein paar, aber ich würde von weniger als die zwei oben genannte ausgehen, weshalb man den Hexenjäger dann eventuell noch gemeinschaftlich mit den Vampiren zerrupft. Zumal das Konzept glaub ich ein wenig weniger zu "doofen" RP neigt.

Das Konflikt RP wurde ja wohl schon in einem anderen Thread angesprochen, aber Konflikt RP ist immer "haarig" und wenn dann auch noch solche Sachen wie ultra lang lebende Vampire oder super power Wölfe dazu kommen... dann ist es noch schwieriger als sowieso schon und erst recht mit Leuten in der Schiene von "das geht so was ich spiele und wenn es dir nicht passt dann verzieh dich halt ich will hier gemütlich mit meinem Werfwolf frühstücken!"

Jeder der geneigt sein sollte so eine Rolle zu spielen muss meines erachtens
a) mit vielen Vorurteilen kämpfen
b) sich auch ordentlich bemühen damit man es ihm abkauft
c) man es am besten als Nicht-Werwolf/Vampir gar nicht merkt weil man sonst Fackel und Mistgabel holen müsste.
Das führt dann zu d) Wenn man gerade letzteres nicht kann, sollte man es lieber sein lassen, weil ich glaub keine Gilde und keine der Fraktionen hätte was dagegen wenn man Vampire oder Werwölfe in Selbstjustiz umbringt :whistling:
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
"Wenn die Winde des Wandels wehen, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."
-Chinesisches Sprichwort

9

Sonntag, 17. November 2013, 11:24

Werden wir Twilight-Vampire haben? Ja, werden wir.

Werden wir ganze Rudel an Werwölfen (ja, jeder WoW-Spieler kennt das) in den RP-Hubs rumlaufen sehen? Ja, werden wir.

Wird es dann Hexenjäger geben? Hm. Ja es wird einige einzelne Hexenjäger geben. Aber wie gesagt nur wenige. Warum nur wenige?

Weil sie im RP darauf angewiesen sind, dass ihre Beute (also Werwölfe und Vampire) MIT ihnen spielt und dabei gutes Konflikt-RP herauskommt.
Die Leute die aber Teenie-Twilight-Uralt-Superstark-Super-Mega-Mary-Sue-Vampire/Werwölfe spielen (und das werden sie zahlreich) werden kein gutes Konflikt-RP abliefen können und auch nicht wollen. Die wollen mitten in der Schenke ihren Vampir-Dödel raushängen lassen und werden nicht konsequent damit umgehen wenn plötzlich 3 Hexenjäger vor ihnen stehen.

Kurz gesagt: den Hexenjägern wird es an konsequenten Gegenspielern fehlen und der Frustfaktor schießt dadurch in die Höhe. Darum wird es auch nur wenige von den Hexenjägern geben. Mag sehr pessimistisch klingen, ist aber meine Einschätzung... :S

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Corrupt Gnosis« (17. November 2013, 11:31)


10

Sonntag, 17. November 2013, 14:47

Ich finde prinzipiell, dass man durchaus auf solche Dinge reagieren sollte wenn es in bevölkerten und / oder öffentlichen Gebieten passiert.

Kann ja nicht angehen, dass, überspitzt, offene Vampirpartys auf den Marktplätzen der Hauptstädte organisiert werden. Da die Masse der Bewohner Vampire und Co nicht mag wird das auch nicht lange halten oder überhaupt möglich sein. Bespielte Vampirjäger hätten da durchaus ein Tätigkeitsfeld, was dennoch eben gewisse spielerische Kooperation mit der Gegenseite voraussetzt. Man muss eigentlich nicht mal Vampirjäger oder Ähnliches sein was Hubs (zumindest IC-Hubs) angeht. Da werden schon viel mehr Leute für Ordnung sorgen.

Ich glaube, dass wir das vielleicht zu negativ sehen. Ähnliches kennt man doch schon aus anderen MMORPGs wo es hier und da "coole Gruppen oder Fraktionen" gibt. Und am Ende war die Verteilung dann doch irgendwie gesund, Ausnahmefälle oder Leute die aus dem Rahmen fallen hin oder her.

Und wer aus dem Rahmen fällt kann eben darauf hingewiesen werden sofern es die Umstände erlauben. Und wenn man sich auch OOC nicht ganz einigen kann lässt man es eben und sucht sich Dinge / Leute mit denen man mehr Spaß hat. Vielleicht ärgert man sich auch ein wenig, aber es muss ja kein sogenannter "Shitstorm" werden.

Vrall

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11

Sonntag, 17. November 2013, 14:56

Im Hinblick auf vergangene MMORPGs kann ich nur sagen, dass Vampir- und auch Werwolfspieler dort meistens einsame Orte gesucht haben, wo sie eben nicht von den anderen gestört werden. Friedhöfer, Keller, einsame Jagdhütten etc. Da sie aber in TESO Teil des Kanons sind, könnte das anders aussehen. Ich werde sie nicht ignorieren (es sei denn ich merke, dass sie wirklich nur aufs Prollen aus sind), sondern mein Charakter wird eher schreiend wegrennen, wenn er so einem Monster begegnet. Konfrontieren oder gar Dagegenauftreten? Keine Chance. :D

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12

Sonntag, 17. November 2013, 16:21

Ich glaube, dass wir das vielleicht zu negativ sehen.

Genau so sehe ich das auch. Die extreme Negativeinstellung der Community zu dem Thema hier finde ich mittlerweile schon nicht mehr lustig, sondern peinlich. Aber zurück zum Thema.

Werwölfe und Vampire sind in Teso Teil der Lore, wodurch solch konzipierte Charaktere durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.

Ob sie gut ausgespielt werden ist dann wieder eine ganz andere Sache, die nichts mit dem "Vampir- oder Werwolfkonzept" gemein hat, da die unsichere Variable hier nun mal das spielerische Vermögen der Person hinter dem Charakter ist. Dabei ist es egal, ob der Charakter nun Magier, Dieb, wasauchimmer sein soll. Bringt der Spieler den Charakter authentisch rüber, ist alles in Butter. Tut er es nicht, kann einem auch der zigste Dieb in der Taverne auf den Geist gehen, der, wie immer mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze, in der Ecke sitzt und jeden zu Tode starrt.

Vampir/Werwolf hin oder her. Es liegt einzig an der Umsetzung!

Ich stimme ansonsten lediglich in dem Punkt überein, dass das Spiel Werwolf- und Vampirkonzepte durch die Verankerung in der Lore fördert.

Und ganz ehrlich, für die wenigsten Spieler unserer Community dürfte dies das erste MMO sein. In jedem Spiel gibt es Rollen, die zu PowerRP neigen oder von vielen Spielern einfach missverstanden und dadurch nicht besonders gut umgesetzt weren. Inwiefern dies nun auf Teso zutrifft, wird man sehen. Letztendlich sucht sich dann doch jeder Spieler wieder die Leute raus, mit denen er gut klar kommt und mit denen er näher spielen möchte.

Sollte tatsächlich der Fall einer Vampirorgie - übertrieben gesagt - mitten in der City eintreffen, ist es an den Spielern selbst, wie sie damit umgehen. Ich bin immernoch der Meinung, dass man als Rollenspieler in der Lage sein sollte, mit seinem Charakter auf jede Situation zu reagieren, anstatt sie wegzuignorieren. Das ist für mich Teil des Rollenspiels. In dem Fall der Orgie würden meine Charaktere entweder schreiend wegrennen (wodurch ich aus dem RP wäre, juhu!), die Wache holen (gleiches hier) oder die Klinge zücken. Es kommt eben immer drauf an. Komme ich als Spieler nicht mit der Orgie klar, wähle ich wohl Aktion 1 oder 2 und merke mir für das nächste Mal vor, dann eben einen großen Bogen um jenen Ort zu machen. Ich weiß nicht, wo da das Problem sein soll...

Nochmal zu den einzelnen Fragen:
-Werden wir eine Flut an Vampirspielern erleben, parallel zu Vampir-Todesritter-Draenei/Nachtelfen?

Eine Flut vielleicht nicht, da sein werden solche Lorebrecher aber immer.

-Ganze Horden von Werwölfen, die sich über die Hotspots der anderen Rollenspieler verbreiten um ihre Flöhe unters Volk zu bringen?

Vereinzelt sicher. Konsequenzen ziehen. Punkt um.

-Hexenjäger (und damit auch Vampir- und Werwolfjäger) und Streiter der Kämpfergilde, die wie Milizen die Straßen der Städte und Dörfer patrouillieren und jeden anhalten, der ein wenig blass durch eine Erkältung oder einfach nur ungewöhnlich behaart ist?

Fanatiker gibt es immer, auch in den alten Tes-Teilen. Kommt damit klar, irgendwann verlieren auch solche Leute die Lust. Und manchmal können solche Spieler auch ganz positiv auf die Atmosphäre wirken. Es kommt eben immer drauf an.

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Rowan

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Montag, 18. November 2013, 13:39

Ich werde natürlich auch IC auf mögliche Vampire und Werwölfe reagieren. Wobei es sich wohl erst mit der Zeit einspielen wird wie oft dieses Thema ingame auch vorkommt: Denn auch wenn ich gerne auf Alles als Charakter reagieren möchte, ist es einfach auch unlogisch jeden Tag zwei Werwölfe oder Vampire in der Stadt neben einer Wache stehen zu sehen.
Ich hoffe ja, dass ZOS es so machen wird wie in den Vorgänger, dass zumindest verwandelte Werwölfe von den Stadtwachen angegriffen werden.
Persönlich werde ich wohl mit meinem Char keinen solchen Zweig eingehen. Also hundertpro nicht IC. Sollte der Vampirskill jedoch die Möglichkeit geben weitere Daedra zu beschwören, die dem Magier sonst nicht zugänglich sind, würde ich mir überlegen spieltechnisch den Skill einzugehen. Natürlich nur, wenn sich das Äussere des Chars dadurch nicht verändert. Die Chancen stehen aber schlecht, dass ich das wirklich mache.

Natürlich wird es auch gute Werwolf/Vampir-Konzepte geben und es kommt extrem darauf an wie diese Konzepte ausgespielt werden, doch auch ich bin dem gegenüber skeptisch. Die Krux am Werwolf/Vampir-Konzept ist doch, dass man ein Konzept ausspielt von dem niemand wissen sollte (oder nur wenige), dass man es ausspielt. Ein Char der noch am gleichen Abend in der Taverne ausplaudert, dass er gerne Blut trinkt oder der sich dauernd kratzt weil er offenbar Flöhe hat... nun... das sind für mich keine wirklich ernsthaften Konzepte. Leider seh ich, wie viele auch, eben gerade darin die Gefahr: Wer einen Vampir spielt, möchte auch gerne als Vampir wahrgenommen werden und das iwie in sein Rp einbinden. Doch ich denke nur die wenigsten haben die Geduld das in Ruhe und im Geheimen aufzuziehen. Soetwas wiederum kann zu sehr atmosphärischem und tollem Rollenspiel führen.

Ganz generell hoffe ich für mein Rp, dass ich möglichst wenig auf Werwölfe oder Vampire treffe, zumindest wenn sie noch leben. Mein Char wird wohl häufig in der Stadt sein und dort darf es von mir aus auch Vampire geben, doch wenn ich nichts davon mitbekomme, wäre das für mich ein Indiz für gute Vampir-Konzepte.
Tote Vampire und/oder Werwölfe wären für den an Oblivion interessierten Rowan natürlich sehr interessant. "Skalpell, Schere, Zweihänder, abtupfen..."

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Deikan (18.11.2013)

Kobolte

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14

Montag, 18. November 2013, 14:30

Ich denke, neben der Befürchtung der "vernormalisierten" Vampire/Werwölfe gibt es oft noch eine zweite "Befürchtung" (die aber so auch auf Magier zutreffen kann, oder andere bestimmte Konzepte):
Der Vampir vor allem, der Werwolf allerdings auch, sind Wesen die einem Spieler recht viel Macht in die Hand legen. Beide müssen den Ottonormalbürger nicht fürchten, genausowenig wie die normale Wache. Sie sind ihnen von der Natur und ihren Gaben her überlegen.
Die Gefahr für solche Kreaturen entspringt erst der "Masse" ihrer "Opfer/Gegner".... oder gewissen beklo.... ähm, ich meine natürlich fanatischen Verfolger, die sich mit ihren Schwächen und Stärken verdammt gut auskennen.

Ich denke mal, auch darin liegt bei vielen Spielern die Angst verborgen, das jemand genau diese "Macht" zu seinem Vorteil nutzt, in das ach so geliebte Power RP abgleitet. Auf der anderen Seite muss ich sagen, gerade solche Konzepte haben es aber auch verdient, wenn sie gut gespielt sind, mächtig zu sein. Immerhin ist das Teil der Bedrohung, des Flairs das sie umgibt. Wenn ich zu Dracula gehen könnte, und ihm mal eben so den Pflock ins Herz ramme, zwischen Kaffee trinken und Abendbrot, dann hätte diese Kreatur einfach nicht den Bedrohungsfaktor, den sie hat.
Sollte man vielleicht auch bedenken.

Wobei ich so im nachhinein grübeln Schwarzwind recht geben muss... es ist wie immer, die schlechten fallen mehr auf, aber im Grunde genommen entscheidet man selbst, mit wem oder was man spielen will... und mit wem oder was nicht.
Mal gucken was da kommt. *sich in seinen schwarzen, mit rotem Innenfutter ausgekleidetem Umhang einlümmel und an... ähm... Kirschsaft schlürf*

Vrall

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Montag, 18. November 2013, 14:45

die schlechten fallen mehr auf

Ehrlich gesagt würde ich das auch in Hinblick auf Rowans Ausführungen anders formulieren. Die Guten fallen gar nicht auf bzw. sollten gar nicht auffallen. Gut ausgespielte Monsterkonzepte bedingen, dass die meisten nichts von ihnen wissen. Die Spannung entsteht daraus, dass ein betrunkener Bauer ausnahmsweise in seinem Zustand einen anderen Heimweg über das Feld nimmt und zufällig auf ein bluttrinkendes Wesen der Nacht stößt. Das verschwindet dann sofort, sodass in der Stadt am Tag darauf Gerüchte entstehen. "Ich SCHWÖRE ein leibhaftiger Vampir! Riesenzähne und eine Fratze, die einem das Blut gefrieren lässt!" "Du Suffkopp hast dir das nur eingebildet!" "Nein, nein. Er hat schon recht. Die kleine Lisa wird seit gestern vermisst." "Die verläuft sich doch ständig. Kommt schon wieder, das Mädel."

Ich würde nie einen Vampir spielen, einfach weil mir das Aussehen schon nicht gefällt und ich nicht für Theatralik zu haben bin, ABER ich würde mir vorstellen, dass obiges Szenario mein Ziel als Vampirspieler wäre. Gerüchte anzutreiben, den Waschweibern der Stadt neuen Stoff liefern, möglicherweise ab einem gewissen Zeitpunkt Terror und Angst und Schrecken zu verbreiten und schließlich in einem mistgabelbestückten Kreuzzug endgültig den Garaus gemacht zu bekommen. Nicht zu vergessen die ganze Zeit über ein normales Leben in der Stadt geführt zu haben, ohne mir etwas anmerken haben zu lassen.

Wichtig vor allem ist denke ich, dass ein Vampirspieler aufgrund der Natur seines Konzeptes kein wirkliches Recht auf ein normales Leben (zumindest nicht auf Dauer) hat. Wenn es herauskommt ist man auf der Flucht und kann sich vielleicht woanders druntermischen, aber Vampirismus und Lycantropie (schreibt man das so?) sind IMMER genauso ein Segen wie ein Fluch. Es führt im Endeffekt in irgendeiner Art und Weise zur eigenen Verdammnis, wenn man kein Heilmittel findet. So seh ich das jedenfalls.

"A recent report stated that 30% of the average playerbase
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Angier

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Montag, 18. November 2013, 15:18

Das Letzte was Vrall aussagte ist denke ich der Kern des "Problems".

Vorweg: Auch wenn ich diese Thematik reisserisch aufgezogen habe um Diskussionspotenial zu schaffen, so bin ich selbst kein Feind solcher Konzepte oder dieses Spannungsfeldes im RP. Dafür behaupte ich mal, habe ich selbst oft genug auf beiden Seiten schon gespielt ;)

Um auf Vralls Aussage zurück zu kommen: Die Natur des Vampirismus und der Lykantrophie (da, Vrall :D ) ist dergestalt entscheidend für die Selbstwahrnehmung solcher Konzepte, dass sie - um stimmig zu sein - auch den Kern der Konzepte ausmachen müssen. Man kann nur schlecht "auch Vampir" oder "auch Werwolf" oder "auch Jäger" sein. Und da habe ich eben oft die Problematik erlebt, dass diese Situationen blos herangezogen werden um die bereits genannte special snowflake zu sein, ohne auch wirklich aktiv und fokussiert diese Thematik bespielen zu wollen.
Daraus leiten sich dann die Vampirklüngel ab, die in der Taverne in Ruhe feiern möchten oder die Werwolfsrudel, die auf dem Kathedralenplatz ein Schwätzchen halten - oder die Hexenjäger-Bäcker, die kaum ein Wässerchen trüben können aber Veteranen in der Monsterjagd sind.

Da diese "Nebenbeschäftigungs-Monster" sich dann natürlich eingeschränkt vorkommen, wenn sie gefühlt auf ihre besondere Natur reduziert werden und ihr "CharakterRP" verunglimpft wird, muss man kaum bis drei zählen können müssen um zu ahnen, dass das OOC-Drama provoziert.

Es gilt also der schlichte Leitsatz: “ Wers spielen will, ja bitte! Aber dann auch richtig, damits die Spielwelt auch bereichert. Und nicht ins Lächerliche zieht."
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Alvor

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Montag, 18. November 2013, 18:43

ich denke in dieser Diskusion wird die ganze Problematik sehr eindeutig betrachtet. Sicher ist es problematisch mit der Quallität dieses Rollenspiels...auf der anderen Seite ist es aber leider auch oder vielleicht noch mehr so, dass viele andere Spieler nicht mit solchem RP umgehen können. Es komplett zu verheimlichen nie im RP nutzen könnte man es schon weg lassen, ich nenne einfach mal ein paar Beispiele wie sie mir selber so oder so ähnlich auch schon passiert sind..
Oft ist es so das Spiele mit dir rpn und dann ooc wissen, dass du eben kein einfacher Mensch bist...bei diesem Punkt kommt gut und gerne schon mal "Mein Charakter ist super magier bla bla und spührt die Seele des Tieres in dir" Oder so...klingt vielleicht etwas lächerlich aber ist mir schon öfter so untergekommen.
Das zweite Problem währe dann....wenn mann denn dann z.b. als Vampir das auch ausspielen will und z.b. jemanden angreifen dann währe es an sich für alle beteiligten am spannensten das einfach durchzuführen da da viele aber nicht mit spielen würden und das dadurch dann entweder dazu führen würde, dass der Vampir am Ende auffliegt oder das gesamte RP als nichtig erklärt wird nicht möglich. Und selbst mit vorheriger Absprache....was an sich schon kaum zu etwas führt besteht diese Möglichkeit noch.
(Vielleicht währe bei diesem Punkt sinvoll eine Liste im Forum zu öffnen wo sich die Spieler eintragen können die damit klar kommen von werwolf, Vampir etc. angegriffen zu werden. :)
Weiteres Problem währe, dass RP im Allgemeinen an sich nur in Tavernen und ähnlichem angetroffen wird, wiederrum nicht gerade Ideal. Somit würde ich folglich sagen ein "Monster" Autentisch auszuspielen und dennoch Spass daran zu haben ist fast nur in einem Plot oder ähnlichem möglich. ich hatte selbst mehr als oft das Problem(als Verbrecherchar). Oft geschieht eben ein solcher überfall und es ist dir natürlich nicht möglich den anderen zu töten oder sonst etwas und dann kommt nicht selten natürlich rein zufällig die gesamte Gilde des anderen an diesem Punkt vorbei und dein Char ist faktisch tot.(konsequentes ausspielen vorrausgesetzt)

Worauf ich eigentlich hinaus will^^
meiner meinung nach ist das Problem viel mehr wie schwer es solchen Spielern gemacht wird(nicht Zwangsläufig nur als Problem der anderen Spieler sondern vor allem des Systems) als das eine große Anzahl solcher Spieler das RP wirklich stören würden... und selbst die Kuschelwerwölfe und Vampire stören meiner Meinung nach doch wenig... nicht darauf eingehen ist eben immer möglich....

Gruß
Alvor

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Montag, 18. November 2013, 19:30

Ich glaube kaum, dass es eine Flut von Vampiren und Werwölfen geben wird. Es gibt soviele interessante Konzepte in ESO, welche man ausspielen kann.
Sei es der Kampfmagier, die Hexe, der scharfsinnige Händler, der edle Krieger, der Dieb oder der Barde. Uns steht eine Vielzahl von Möglichkeiten offen und aufgrund der Menge an Spielern wird jeder sein Konzept finden. Ich bin ein großer Fan von Vampir-Rp jedoch auf eine sehr düstere Art. Es wird sicherlich einige Spieler geben, gerade die etwas Jüngeren und die Anfänger, welche ihren Charakter nach den großen Helden der Animewelt aufbauen aber solche gibt es überall.

Seid nicht so negativ und genießt die Zeit und die Vorfreude. Jeder wird schon seinen Rp Kreis finden und das Leben ist zu schade um sich in einem Spiel aufzuregen.

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Montag, 18. November 2013, 20:09

@Alvor

Ich glaube die wenigsten Rpler sind auf reines Tavernen-Rp aus. Natürlich stellen Tavernen einen Rp-Hot-Spot dar, aber kaum jemand erfüllt das alleine.
Gute Vampir-Konzepte kann ich mir auch nicht darunter vorstellen, dass ein Vampir am Weg auf ein Opfer wartet. Natürlich gibt es solche Vampire, aber diese stellen eher die verwilderte (hirnlose) Variante dieser Spezies dar. Vampirfürst Harkon, oder einer der Vampire aus seinem Hof, kritisiert diese Vampire selbst (übrigens ganz ähnlich wie Lestat in Interview mit einem Vampir) und halten nicht viel von diesen, ausser dass es wilde Tiere sind. Eine Alternative zum simpeln "Monster-Opfer"-Vampir/Werwolf-Rp wäre für mich das Ausspielen innerhalb einer Sippe. Damit geht man auch nicht unbedingt die Problematik des Tötens ein. In einer grösseren Gruppe kann man NPC's aussaugen und eigene Plots erstellen.

Zitat

Das zweite Problem währe dann....wenn mann denn dann z.b. als Vampir das auch ausspielen will und z.b. jemanden angreifen dann währe es an sich für alle beteiligten am spannensten das einfach durchzuführen da da viele aber nicht mit spielen würden und das dadurch dann entweder dazu führen würde, dass der Vampir am Ende auffliegt oder das gesamte RP als nichtig erklärt wird nicht möglich. Und selbst mit vorheriger Absprache....was an sich schon kaum zu etwas führt besteht diese Möglichkeit noch.
(Vielleicht währe bei diesem Punkt sinvoll eine Liste im Forum zu öffnen wo sich die Spieler eintragen können die damit klar kommen von werwolf, Vampir etc. angegriffen zu werden. :)
Weiteres Problem währe, dass RP im Allgemeinen an sich nur in Tavernen und ähnlichem angetroffen wird, wiederrum nicht gerade Ideal. Somit würde ich folglich sagen ein "Monster" Autentisch auszuspielen und dennoch Spass daran zu haben ist fast nur in einem Plot oder ähnlichem möglich. ich hatte selbst mehr als oft das Problem(als Verbrecherchar). Oft geschieht eben ein solcher überfall und es ist dir natürlich nicht möglich den anderen zu töten oder sonst etwas und dann kommt nicht selten natürlich rein zufällig die gesamte Gilde des anderen an diesem Punkt vorbei und dein Char ist faktisch tot.(konsequentes ausspielen vorrausgesetzt)


Das ist wohl das was viele andere vorher schon unter der Power-Rp-Thematik ansprechen. Es ist durchaus verständlich, dass es Spieler gibt, die den Tod ihres Chars selbst bestimmen möchten. Und auch für die, welche ihren Chars in den entsprechenden Situation sterben lassen würden, heisst es nicht, dass "im Wald spazieren gehen" eine solche Situation darstellt.
Ich möchte auch gar nicht sagen, dass solche Situationen nicht tolles Rp mitsich bringen. Aber ich finde, dass du in deiner Verteidigungsrede selbst sehr extrem nur eine Seite anschaust. Denn wir kommen wieder zur Problematik des Ausspielen: Ein Vampir-Spieler möchte gernen seinen Char auch als Vampir ausspielen. Also was macht er: er greift andere Chars an. Damit drängt er auch gewissermassen einem (unbekannten) Spieler etwas auf. Du kritisiert dabei gewissermassen die Authentizität des anderen Rpler indem er nicht darauf eingeht, weil er befürchtet, dass sein Char sterben könnte. Ich frage mich jedoch dabei wieviele Vampir-Rpler bei einem solchen Szenario auf dem Waldweg sich selbst darüber Gedanken machen, dass ihr Char sterben kann. Und "Ich bin aber ein Vampir und deshalb übermässig stark" ist nun wirklich kein Argument. Ausserdem würde ich gerne mal einen Vampir-Char sehen, welcher flüchten muss und daraus die Konsequenz zieht, dass er nun verhungert. Oder den Vampirchar der verhungert, weil er nun seit 2 Wochen kein Opfer mehr gefunden hat, wenn er es schon auf Spieler-Chars abgesehen hat und von denen erwarten würde, dass sie sich aussaugen lassen würden.

Ich hab bestimmt nichts gegen gutes Vampir/Werwolf-Rp. Aber ich habe etwas gegen Rp, dass darauf ausziehlt anderen die Charakteren zu töten. Das schliesst Werwölfe, Assassinen und "Mörder" mitein. Das eigene Konzept wird dabei über das Konzept des Mitspielers gestellt. Dabei wäre es mit nur einwenig Mehraufwand möglich einen tollen Plot mit gespielten NSC's aufzuziehen und das ist sowohl als Vampir, Werwolf, Assassine, etc. möglich. Es bedarf einfach gewisser Kreativität, Zeitaufwand und ab und an einen Mitspieler. So kann man Alles gestalten, was man sich wünscht: von der Fressorgie bis zur Verfolgung durch Vampirjäger, vom Claninternen Vampirkrieg (Stichwort: Harkon und sein Hof), zur Anbetung Molag Bals, vom Krieg der reinen Vampire und Töchtern von Kalthafen gegen niedrige "Monstervampire" und vieles vieles mehr.

Wenn ich einen Vampir spielen würde, fände ich es ohnehin langweilig alleine irgendwo auf ein Opfer zu warten. Dann ist man nämlich gezwungen sein Vampir-Dasein nur mit Opfern auszuspielen. Dabei kann man sein Vampir-Konzept auch super mit anderen Vampiren spielen.


Edit: Selbe Kritik hab ich auch übrigens an Vampirjägern.

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Dienstag, 19. November 2013, 02:51

@ Rowan
Ich glaube da hast du meine "Rede" ein wenig missgedeutet^^ vorweg habe ich natürlich nur eine Seite des ganzen beleuchtet, allerdings wie ich am Anfang auch schrieb nicht weil ich den anderen Argumenten nicht zustimmen würde sonder weil die in diesem Treat meiner Meinung nach schon genannt wurden und ich wenig Sinn darin sehe alles ständig zu wiederholen :)
Natürlich gibt es nun die Animevampir Rpler die einfach irgendwo herscher des Chaos sein wollen und schlechtes RP abliefern, allerdings gibt es besonders in ESO auch etliche Möglichkeiten für z.b. Vampire ohne Töten an das Blut des Opfers zu kommen und dieses am Leben zu lassen (siehe die von Vampiren genutzte Magie).
Und ein Angriff ohne ein vorheriges bescheid sagen hat auch so noch absolut nichts mit Power RP zu tun, immerhin hat der Gegenüber noch mehr als genug Möglichkeiten das ganze zu verhindern. Und wenn wir eben immer von konsequentem Ausspielen reden gehört eben auch dazu, dass ein Vampir seine Ration Blut benötigt. Vampirfürst Harkon ist da meiner Meinung nach ein äußerst schlechtes Beispiel da er es sich leisten kann seine Nahrungssklaven oder was auch immer zu haben. Ein gewöhnlicher Vampir ist aber in der Regel alleine oder in kleinen Gruppen und dort ist das Beschaffen von Blut eben nicht ohne Risiko möglich.

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