Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 17. Januar 2013, 11:58

[Kneipenrollenspiel] Zur fliegenden Axt (frei für alle!)

Bitte vorher den OOC Thread lesen!
__________________________________________
Es gibt einen gewissen Ort in Himmelsrand, weit entfernt von den Draugen die in ihren Gräbern herumkriechen, noch weiter entfernt von jeglichem Konflikt und Krieg an dem trotz dieser zwei Tatsachen niemand sein will. Es gibt keine täglichen Hinrichtungen, keinen Kannibalismus wie bei den Bosmern und auch keine verdammten Aschestürme von einem riesigen Vulkan. Dennoch will an diesen gewissen Ort in Himmelsrand niemand sein und doch wird man mindestens einmal bereits dort gewesen sein oder sich bereits zum Ziel gemacht haben diesen Ort aufzusuchen. Es ist Niemandsland für alle die den Ort kennen. Er kann nur gefunden werden von denen die bereits wissen wo er liegt. Oder von denen die eine halbwegs brauchbare Karte und einen zuverlässigen Informanten bezahlen können...

Es ist ein kleiner Ort inmitten eines Waldes,
hochgelegen im Gebirge. Der Pfad, welcher dort hinauf führt, hat nur mit
viel Fantasie Ähnlichkeit mit einer festen oder sicheren Straße. Man
kann auch nicht sicher sein, dass er frei von gierigen Halsabschneidern
ist, denn vor allem diese zieht es zu diesem Ort an dem keiner sein
will. Keine große Macht hat Einfluss auf diese Gegend, denn größere
Trupps von einer Armee oder auch Plünderer verlieren sich in den
gefährlichen Wäldern oder werden von dem Mann niedergemacht, welcher
sich selbst 'der Wächter' schimpft. Auf diesem Ort steht ein Haus. Es
hat in Etwa die Größe einer Taverne, riecht nach einer Taverne und hört
sich wenigstens tagsüber auch an wie eine Taverne. Vor der einladenen
Haustür prangert ein Schild mit der Aufschrift: "Zur fliegenden Axt" Es
wird sich demnach um eine Taverne handeln.

Betritt man diese
feine Spelunke wird man mit Wärme aus der kälte Himmelsrands geholt. Die
vier Kamine brennen Tag und Nacht. Die steinernen Wände sind mit Fellen
drapiert. Richtet Ihr Euer Augenmerk auf die Mitte, werdet ihr den
rauen Pfahl bemerken, um den sich das Haus hochgezogen hat. Um diesen
dicken Pfahl hat sich ein runder Tresen aufgebaut und hinter diesem
Tresen erwartet Euch bereits der Herr des Hauses, ein Nord wie er im
Buche steht. Blond, Bärtig, groß und einschüchternd breit gebaut. Seine
Arme wirken, als könnten sie mit einem Ork den Boden aufwischen und er
hat... und das ist bei seinem Beruf und seinem Hintergrund wirklich
beeindruckend, noch etwa sechs Zähne an verschiedenen Stellen in seinem
breiten Mund. Sein Gesicht ist frei von jeglichen Schnitt-, Brand- oder
Hiebnarben und zeigt lediglich eine oft gebrochene Nase. Nicht vom
Eingang aus sichtbar befinden sich unter jenem Tresen jegliche Arten von
Met und Bier und sicherlich auch das ein oder andere Zeug für einen
empfindlicheren Gaumen.

Den Namen, jener Taverne, auf jenem Ort,
an dem niemand sein will, bezieht sich auf eine gewaltige Axt, welche
gut sichtbar am Pfahl hängt und welche nach Bedarf jederzeit von dem
gutherzigen Wirt Grom gezogen werden kann um das nächstbeste Spitzohr
oder den katzenartigen Taschendieb auf direktem Wege in das Reich der
ewig andauernden Schmerzen zu befördern. Es sind gut aufgeteilt Tische
und Stühle aufzufinden, welche meist wohl schon öfters notdürftig wieder
zusammengebaut wurden und nicht überall konnte man das getrocknete Blut
entfernen. Dennoch sind es angenehme Sitzgelegenheiten. Rings um den
Tresen fehlen solche Stühle jedoch und es muss wohl oder stehend
bestellt werden. Der Ostflügel, wenn man ihn denn so nennen kann,
besteht lediglich aus einer Kammer mit einem Loch und auch einigen
leeren wie auch sogar einem gefüllten Eimer. Ein Schild weißt einen
jedoch daraufhin, dass aus diesen Behältern nicht getrunken werden sollte.
Jedenfalls kann man in diesem Raum seine Notdurft verrichten.
Um
die Wärme innen zu behalten existieren keinerlei
Belüftungsmöglichkeiten im gesamten Gebäude. Als einzige Lichtquellen
dienen Kerzen und die vier Kamine, welche jedoch für ausreichend Licht
sorgen und gleichzeitig auch noch für eine gemütliche Atmosphäre.

Treibt
einen der Hunger, sollte man seinen Blick gen' des Westflügels richten,
denn hier existiert neben einer breit gebauten Holztreppe ein kleines
'Fenster' in den Kochbereich der Spelunke. Sie ist schwach beleuchtet
und man darf dort lediglich mit einer rothaarigen Nord sprechen, welche
allem Anschein nach doppelt so viel Breite an den Tag legt wie ihr
verehrter Gatte. Seid versichert, dass sie keine Axt benötigt um
Störenfriede kaputtzumachen. Frieda ist eine exzellente Köchin, jedoch
steht lediglich typische Nordkost zur Verfügung. Richtet man seinen
Blick nun auf die Treppe, findet man schnell heraus, dass diese in den
ersten Stock führt. Dicht aneinandergereiht findet man hier Zimmer um
Zimmer. Es sind insgesamt zehn an der Zahl. Und lediglich die zwei und
die sieben sind zu jeder Zeit belegt. Am Ende des Korridors zwischen den
Zimmern findet sich ein Vorhang mit einigen Nachttöpfen, welche sich
aufgestapelt dahinter befinden.

Ist man jedoch eine Art Halunke,
wird einen der Weg zu der Leiter unter der stabilen Holztreppe führen.
Denn diese führt in den Keller. Auch hier befinden sich Tische und
Stühle, jedoch wird hier nicht auf Beleuchtung geachtet. Es wäre von
Vorteil eine Kerze einzupacken. Im Keller selbst ist nurnoch eine
abgeschlossene Tür an der Nordseite, welche nicht unbedingt unstabil
ausschaut.

Neben dem dauerhaft anwesenden Wirt Grom und seiner
Frau Frieda ist an manchen Tagen auch ihr junger Wildfang Bessa zu
finden. Bessa ist dabei erwachsen zu werden, legt eine dauerhaft
gelangweilte Art an den Tag, welche erst verfliegt wenn ein möglichst
reich aussehender und männlicher Ausländer auftaucht. Das Alter mag bei
der Liebe vielleicht keine Rolle spielen, den meisten sollte jedoch
bewusst sein, dass sie erst kürzlich der Kindheit entsprungen ist. Sie
ist schlank gebaut, jedoch bereits sehr groß und hat rotbraunes Haar,
welches überhaupt nicht zu ihren eisblauen Augen passt. Geschickt
balanciert sie Krüge und Humpen, wie auch Teller vollgepackt mit
Fleisch, Käse und Brot durch die meist leerstehende Kneipe zu den
wenigen Gästen und ist ganz wild auf alles, was nichts mit den Nord oder
Himmelsrand zu tun hat... oder Schnee. Sie hasst Schnee.

Möchte
man eine unangenehme Erfahrung machen, darf man sicherlich auch gern das
Gespräch mit dem 'Wächter' suchen. Ein ziemlich alt aussehender
Bretone, welcher stets auf einer Bank unweit des Einganges sitzt, in den
Wald schaut und an Hölzern herumschnitzt. Er ist zu jeder Zeit in eine
dicke, vermutlich verzauberte Rüstung gehüllt und während sein von
Falten zerfurchtes Gesicht einen mehr friedlichen Eindruck macht, tut es
der gigantische Zweihänder, welcher neben seiner Bank thront überhaupt
nicht. Dieses Schwert, man mag kaum glauben, dass es überhaupt
geschwungen werden kann glimmt im Schein der Sterne, während der Nacht
besonders schön. Der Wächter sitzt übrigens zu jeder Zeit auf seiner
Bank. Er scheint keinen Schlaf zu benötigen. Ihm wird lediglich drei Mal
am Tag etwas zu essen hinaus gebracht. Auch spricht der alte Bretone
mit dem kurzen, hellgrauen Haar nicht. Man hat ihm wohl irgendwann
einmal die Zunge herausgeschnitten. Es wäre sicherlich interessant zu
erfahren, was er macht, sollte man ihn reizen.

Richtet man seinen
Blick von der Taverne und dem Wächter ab und betrachtet die Gegend,
wird man lediglich ein umzäuntes Gebiet zwischen der Taverne und dem
tiefen Wald finden in dem einige Nutztiere umherlaufen. Die hohen Bäume
machen es unmöglich festzustellen, welches Gebirge am Nächsten ist. Der
Wald abseits des Pfades läd manch' Verrückten sicherlich zum Entdecken
ein. Vielleicht findet man dort ja auch etwas spannendes. Wer weiß?

Einmal in der Woche kommt ein fahrender Nordhändler mit seinem Karren vorbei
und tauscht was auch immer Nötig ist. Die Spelunke ist neutrales Gebiet.
Der Krieg herrscht anderswo, aber nicht hier. Vielleicht sollten sich
manche Völker dennoch bedeckt bewegen. Denn das Gesetz beschützt an
solch' einem Ort niemandem. Daher wird es wohl ein beliebiger Treffpunkt
von Schmugglern, Mördern und anderen Individuen sein, welche sonst
nirgendwo hinkönnen oder nach einem Händler für besondere Waren suchen?
Es gibt sicherlich viele Gründe einen solchen Ort aufzusuchen an dem man
nicht sein möchte.

Oder?
_____________________________________________________________________________
Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kazé« (3. Februar 2013, 18:41)


2

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:04

IN DER TAVERNE - SCHANKRAUM
__________________________________________
Der Wirt nahm die Münzen des Schmutzfinks entgegen, nickte kurz und grinst ihm dann hinterher. "Vergiss die Ohren nicht!", rief er noch.


Der Verhüllte hörte sich tatsächlich Tibalds Redeschwall an. Jedes einzelne Wort. Jedoch antwortete er nicht sofort darauf wie der Fremde, sondern überdachte seine Worte wohl, denn er schwieg lediglich und seine roten Augen starrten nicht sonderlich freundlich auf seinen Gesprächspartner. Als er dann anfing zu sprechen, antwortete er wohl nur auf die Dinge auf die er antworten wollte.
"Derzeit habe ich zwei Aufträge zu vergeben. Nicht mehr, nicht weniger. Ich werde Euch nicht sagen, was ich für Tinte und Pergament nutze. Ich werde Euch nicht erklären wie ich gedenke Euren Körper zu zerstören." Kurz musterte er den Fremden erneut, ehe er weitersprach, dabei drei seiner bandagierten Finger in Mustern bewegend und relativ unauffällig etwas auf den Tisch 'malend'. "Wurdet Ihr überfallen? Einen Schlag auf den Kopf bekommen, mh?"

Ganz offensichtlich versuchte er mit einem einfachen, lautlosen Zauber der Mystikschule Spuren von Magie an dem komischen Kauz wahrzunehmen. Ob er wohl etwas an Tibald bemerkt?

In der Taverne war bereits hübsches Treiben zu erkennen. An zwei Tischen wurden Halma und Würfelspiele um Gold gespielt, hier und dort saßen ein paar Leute herum, die allerdings unwichtig aussahen. Der Orsimer, die Altmer, der namenlose Dunmer und die Katze standen am Tresen. Der verrückte Fremde Tibald saß am Tisch des Verhüllten und unterhielt sich mit diesem, wenn man es denn als Unterhaltung bezeichnen konnte. Die Echse saß an einem eigenen Tisch oder auch am Tresen und rauchte irgendein Kraut. Der Wirt stand hinterm Tresen, während des Wirtes Tochter durch die Taverne wuselte und Essen und Getränke herumreichte und Gold dafür einstrich.


AUSSERHALB DER TAVERNE
_________________________________________
Die Wasserquellen ausserhalb waren relativ spärlich. Selbstverständlich könnte man mit einem Topf und etwas Schnee Wasser herbeizaubern und es zum Kochen bringen. Bei der großen Reihe von Pferden gab es mehrere Tränken mit wohl sehr kaltem Wasser darin. Die Meisten von ihnen wurden wohl schon etwas vom Pferdesabber in Mitleidenschaft gezogen. Eine Tränke weit ausserhalb an welcher nur ein Pferd herumstand schien jedoch noch fast sauber zu sein! Natürlich stand an einem Zaun immernoch eine Art Eimer mit ungesundem Nachttopfinhalt herum. Es hatte sich wohl keiner die Mühe gemacht diesen zu entfernen.

Es waren drei Stände aufgebaut worden. Der Vierte war wohl noch in Arbeit. An einem gab es Waffen, welche von Orsimern verkauft wurden, an einem Lederartikel an welchem ein äußerst unmotivierter Bretone herumstand und an dem Dritten stand ein alter Herr, welcher Pflanzen und Tränke zu verkaufen schien. Der alte Bretone in Rüstung mit dem gigantischen Zweihänder saß noch immer auf seiner Bank und beobachtete wachsam die Umgebung. Irgendwo dort draussen wusch sich zu der Zeit gerade ein Khajiit mit einem Eimer, in welchem sich noch vor kurzem ungesunder Nachttopfinhalt befand. Wirklich wunderbar sowas.
_____________________________________________________________________________
Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Alaric

Denker

  • »Alaric« ist männlich

Beiträge: 277

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:08

Alaric stand weiterhin am Tresen und verfolgte wortlos das Gespräch zwischen der Khajiit und dem Orsimer, ab und zu einen Schluck Met nehmend.

4

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:16

Die Khajiit verschränkte die Arme vor der Brust und starrte geradewegs den Dunmer an, welcher ebenfalls am Tresen stand. Jedoch drehte sie zuerst nur ein Ohr, dann aber den Kopf um den Orismer aus dem Augenwinkel sehen zu können als er die Belohnung erwähnte. "Wie viel wärre euch oderr jenem, derr Euch beauftrragte denn ein Dieb in sseinen Rreihen werrt?"

Johann

ESO-Rollenspiel Lore-Fuchs

  • »Johann« ist männlich

Beiträge: 164

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 17. Januar 2013, 15:40

Tibald lächelte weiterhin, es sah sogar fast so aus als gelänge es ihm zu lächeln während er leise vor sich hin pfiff, und vielleicht wurde seinem Gegenüber langsam auch der Vorteil eines solchen lächelns bewusst. Es war ein lächeln um das ihn jeder Kartenspieler beneidet hätte, es schluckte jede Mimik die Tibald nicht bereit war zu zeigen. Er hatte mit seinem Gesicht bisher zwar schon einige Gefühlsregungen gezeigt... doch es war mehr so als wären diese ebenfalls Teil des Lächelns gewesen. Jetzt jedenfalls war das Lächeln perfekt, glatt und Tibalds Gesicht somit nicht zu lesen. Es ließ sich nicht sagen ob er etwas von der Untersuchung des Mannes mitbekam, er behinderte sie allerdings nicht. Wenn der Dunmer seine Zauberei beherschte dürfte es ihm ohne weiteres möglich gewesen sein solche Spuren zu entdecken. Ältere die tief den Körper des Mannes durchwoben ohne einen Zweck oder einen Sinn zu besitzen. Eine Art... fehlen... um seinen Kopfbereich herum, so als hätte sich dort lange Zeit etwas magisches befunden. Und schließlich und am frischesten die unverkennbaren Anzeichen eines kürzlich gewirkten Zerstörungszaubers die sich um die Hände des Mannes konzentrierten. Tibald blieb für dieses mal für eine kurze Stumm, aber nicht so als hätte ihn etwas aus dem Konzept gebracht oder als warte er darauf das sein Gegenüber seine Untersuchung beendete. Nein. Hörte man für diese Zeit genauer hin merkte man das Tibald vielmehr leise vor sich hin murmelte, so als führte er ein Selbstgespräch. Erst als er bei diesem einmal kurz ins Stocken geriet wandte er sich wieder dem Verhüllten direkt zu:"Die Möglichkeit das ich Überfallen wurde hatte ich tatsächlich kurz in Betracht gezogen, aber ich bin mir ziemlich sicher das ich bevor ich wieder aufgewacht bin nicht umhergestreift bin sondern in meinem Zimmer gelegen habe. Einen Schlag auf den Kopf habe ich in meinem Leben schon öfter bekommen, allerdingings nicht in letzter Zeit soweit ich weiß. Ich spüre jedenfalls keine Schmerzen im Schädelbereich die darauf schließenlassen würden." Tibald legte den Kopf nun etwas schief, aber weiterhin ohne seinen Gesichtsausdruck zu verändern: "Du hast mir gesagt wie viele Aufträge du gerade zu Vermitteln bereit bist, aber nicht welcher Art sie sind... um was für Aufträge handelt es sich dabei? Das Wort Auftrag gibt an sich so schrecklich wenig Preis." Tibald ruckte seinen Kopf wieder gerade, es sah so aus als wäre er wieder fertig mit sprechen. Dafür hob er nun die Hand und strich mit ihr durch die Luft, einen ganz ähnlichen Zauber entfesselnd der dennoch von anderer Art war. Vielleicht schwächer, vielleicht machtvoller, das ließ sich schwer beschreiben oder sagen. Aber er würde seinen Zweck wohl erfüllen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johann« (17. Januar 2013, 17:24)


6

Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:01

IN DER TAVERNE - SCHANKRAUM
__________________________________________
Offensichtlich zufrieden mit seiner Überprüfung, faltete der Verhüllte seine Hände wieder ineinander und betrachtete Tibald aus seinen bösartig roten Augen. Die magische Überprüfung von dem Dunmer brachte lediglich das unzufriedene Ergebnis, dass der gesamte Körper offensichtlich Magie in Richtung Mystik und Veränderung ausstrahlte. Es waren keine genauen Muster oder Zauber zu erkennen, aber sein Körper schien damit übersäht oder auch durchdrungen. Auf jeden Fall eine Art Magier der mächtigeren Sorte.

"Nummer Eins ein Leibwächterauftrag. Die kleine Tochter eines vermögenden Mannes in Hammerfell wird durch den Auftragsmörder, der sich Bluthund nennt bedroht. Nummer Zwei ist ein rätselhafter nicht unbedingt Ungefährlicher. In Himmelsrand häufen sich Überfälle auf unschuldige Dörfer durch Zerstörungsmagie. Dunmerische Handschrift. Ein politisches Dilemma. Morrowind streitet die Beteiligung ab und es wurde ein hohes Kopfgeld auf die Verantwortlichen ausgestellt." Er räusperte sich kurz. "So die Kurzfassung. Bisher haben sich die Söldner hier dem Ersten zugewandt. Ich lasse nur eine angenehm große Gruppe für einen Auftrag zu. Also gesellt Euch zu dem Orsimer oder lasst es bleiben."


AUSSERHALB DER TAVERNE - DER PFAD
__________________________________________
Etwas kam den Pfad hinauf. Es war groß und irgendwie verhieß die Art der Ladung nichts Gutes. Es sah auf jeden Fall unangenehm aus, was es auch immer darstellte. Um es zu erkennen war es noch zu weit entfernt.
_____________________________________________________________________________
Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Alaric

Denker

  • »Alaric« ist männlich

Beiträge: 277

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:22

Alaric trank einen Schluck, wischte sich mit der flachen Hand den Mund sauber und mischte sich dann in das Gespräch ein: "Du weisst, dass der Orsimer eine Prämie kriegt, wenn er dich anheuert, Katze. Wenn du mit dem Dunmer da drüben sprichst, streichst du sie wahrscheinlich selbst ein."

8

Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:52

Trobosh starrte die Khajiit unverhofft weiterhin an. "Wieviel, ... wieviel", murmelte er dabei etwas gedankenverloren. Mit konzentrierter Miene und gerunzelter Stirn, die tiefe Furchen und Falten auf das Gesicht des Orsimers jagten, dreht er den Kopf in Richtung Verhüllten und seinem kauzigen Gesprächspartner. Man sah ihm deutlich an, wie fiebrig er nach der geäußerten Goldsumme suchte. Ein Blick zum Tornister, ein Blick zum Auftragsbuch des Dunmers, ein Blick in Richtung Katze. Schlussendlich gab er auf und öffnete sein grobes Maul, als ihm der Dunmer dreist im Gespräch dazwischen sprang. Wütend verengten sich seine Augen und richteten sich auf Alaric. Die Mimik hingegen war im Vergleich ausgesprochen neutral geblieben, sodass noch kein Grund zur übermäßigen Gewalt signalisiert wurde. Noch nicht. "Schnauze!", polterte er grollend hervor. "Wie kannst du es wag'n mir dazwisch'n zu funken, he? Bist du des Lebens überdrüssig?!" Noch leise angefangen, polterte er daraufhin im recht groben und lautem Tonfall fort: "So 'n kleiner Scheißer wie du, ja ... Ich könnt' ..." Immer mehr verlor er die Beherrschung, was sich herrlich klar in seinen Gesichtszügen widerspiegelte. Waren sie noch eben neutral und gleichgültig gezeichnet, so verzogen sie sich doch zu einer furchtbaren Grimasse. Auch das Blut kam beim Orsimer in Wallung, denn der Hautton seines Kopfes verdunkelte sich. Die Katze total außer acht lassend, bahnte Trobosh sich seinen Weg zum Dunmer, wo er sich zu voller Größe aufrichtete und dem Merkollegen einen nicht gerade freundlichen Blick schenkte.
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

Alaric

Denker

  • »Alaric« ist männlich

Beiträge: 277

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:56

Alaric schaute den Orsimer mit seinen funkelnden roten Augen an und öffnete seine rechte, gegen oben gerichtete Hand, worauf sich mit einem Zischen ein glühender Feuerball darüber manifestierte."Ganz ruhig, Ork. Wir wollen uns doch nicht die Finger verbrennen."

Johann

ESO-Rollenspiel Lore-Fuchs

  • »Johann« ist männlich

Beiträge: 164

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 17. Januar 2013, 18:38

Tibald nickte während der Dunmer ihm die Aufträge beschrieb das eine ums andere mal bestätigend, als sich der Vermittler räusperte setzte er schon dazu an etwas zu fragen unterbrach sich aber rechtzeitig. Die folgenden Worte allerdings schienen ihn aber zu überfordern. Wenn man schon einmal gesehen hat welchen Gesichtsausdruck eine Person macht wenn ihr gerade eine Synapse durchbrennt ist das wohl nichts besonderes mehr, auf jeden der dies noch nicht beobachten durfte könnte der Gesichtsausdruck Tibalds allerdings beunruhigend wirken. Die Lichter in seinen Augen flackerten als er sich langsam erhob, das lächeln blieb weiterhin bestehen. Er drehte den Kopf nach links und rechts bis er schließlich Trobosh ins Ziel nahm und mit steifen Schritten auf diesen zumarschierte, er trat ziemlich nah an diesen heran und drehte den Kopf wieder zum Vermittler. Etwas lauter um die Entfernung zu überbrücken hob er seine Stimme ein wenig als er rief: "Das heißt also wenn ich mich neben den Ork stelle darf ich mitkommen?"

11

Donnerstag, 17. Januar 2013, 18:42

IN DER TAVERNE - SCHANKRAUM
__________________________________________
Der Vermittler zeigte keine Gesichtsmimik. Wie auch? Er nickte auf die Worte Tibalds nur sachte und zeigte dann auf das Buch, welches er auf diese eine Seite aufschlug bei der sich schon Alarics Zeichen befand. "Zuerst musst du dein Zeichen setzen." Ob der Orsimer im nächsten Moment zwei Leute umlegen würde, schien dem Vermittler so ziemlich egal zu sein. Er hielt dem verrückten Fremden lediglich Buch und Feder hin.

Der Wirt befand sich etwas näher an seiner Axt, als es für die Beteiligten gesund wäre und auch andere am Tresen wichen etwas von Ork, Dunmer, Nord - Gespann davon. Die Flamme des namenlosen Dunmers im Auge behaltend blieb der blonde Wirt leicht angespannt.
_____________________________________________________________________________
Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

12

Donnerstag, 17. Januar 2013, 21:18

"Magie", raunte er sauer, als die glühende Flamme in seinen Augenschein trat. Kurz beäugte der Orsimer das magische Phänomen, lenkte dann aber langsam den Kopf auf den Dunmer vor ihm zurück. "Nur Feiglinge nutz'n ... sowas. Schwach und feige, ja." Ob es das drohende Flimmern des Zaubers oder der wieder einsetzende Verstand war, schien nicht ganz klar, jedoch entspannte Trobosh sich zusehends, was ihm etwas von der breiten und aufrechten Pose nahm. Die Drohgebärden eingestellt, blickte er steif zur Seite und langte zu seinem Fellteppich. "Finger verbrennen, ha!", lachte er auf. "Lieber verbrannte Finger als ... aufklaffende Wunden, hrrm. Nächstes Mal ...", murmelte er noch hörbar. Mit seinem Habseligkeiten im Gepäck rutschte er den Tresen entlang und ließ ein gutes Stück Distanz zwischen sich und dem Dunmer. Jedwede Unterhaltung brach er damit ab. "Schaut nich' so dämlich!", schrie er noch den gaffenden Gästen an den Kopf, hob dann aber die Hand in Richtung Wirt.
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

Alaric

Denker

  • »Alaric« ist männlich

Beiträge: 277

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

13

Freitag, 18. Januar 2013, 08:57

Alaric machte eine leichte Bewegung mit seiner Hand, worauf der Feuerball verschwand. Dann atmete er aus, versuchte seine Anspannung zu lösen und wartete die Reaktion der Katze ab.

Johann

ESO-Rollenspiel Lore-Fuchs

  • »Johann« ist männlich

Beiträge: 164

Gilde: Aru Tong

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

14

Freitag, 18. Januar 2013, 09:45

Das Glück ist mit den Narren! So schien es jedenfalls nachdem der Ork keinerlei Reaktion darauf zeigte das er eine kurze Zeit lang Tibalds Atem quasi im Nacken spüren konnte. Die Möglichkeit Tinte und Feder benutzen zu können lockte ihn schnell wieder an den Tisch, Tibald war mit zwei oder drei großen Schritten schon wieder beim Verhüllten nachdem dieser ihn dazu aufgefordert hatte sein Zeichen zu setzen. Die Hand die schließlich ihren Namen in diesem geheimnissvollen Buch hinterließ war ruhig, die Schrift erstaunlich sauber. Er hinterließ seinen Namen und einen kleinen Beschreibenden Anhang wie es bei Nord durchaus üblich ist: "Tibald der Hutlose" ließ sich in kleinen ordentlichen Buchstaben der Verkehrssprache dort lesen: "Und jetzt darf ich da mitgehen, ja?"

15

Freitag, 18. Januar 2013, 10:31

IN DER TAVERNE - SCHANKRAUM
__________________________________________
Der Verhüllte nickte, zog Buch und Feder zu sich zurück, betrachtete kurz die Unterschrift und klappte das Buch dann wieder zusammen. "Selbstverständlich. Ihr werdet morgen in der Frühe aufbrechen." Ob sich irgendein höherer Sinn hinter dieser im Grunde völlig sinnlosen Tat des Vermittlers versteckte, war nicht wirklich zu erkennen. Er hatte höchstwarscheinlich einfach den Verstand verloren. Scheint bei Magiern in letzter Zeit wohl so 'rumzugehen.

Der Wirt und auch die Gäste entspannten sich merklich, auf das Brüllen des Orsimers blickten einige schnell wieder auf ihre Teller oder Würfelspiele und taten so als existierte der grüne Wutbolzen nicht.
_____________________________________________________________________________
Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

16

Sonntag, 20. Januar 2013, 06:45

Do`Tyvarr betrat die Taverne nachdem er sich draußen gründlich gesäubert hatte. Er blickte kurz in die Runde, setze sich dann aber eher desinteressiert hin um seine Mahlzeit zu verzehren. Dabei beobachtete er das Geschehen relativ genau. Amüsiert über die Reaktionen des Orcs fiel es ihm schwer sich auf Essen zu konzentrieren.
"Hahahahaha. Die Grünlinge bekommen immer das Stottern wenn sie etwas sehen etwas wie Magie oder Mathematik nicht verstehen und nennen es dann immer Werkzeuge von Feiglingen."



17

Sonntag, 20. Januar 2013, 16:18

Trobosh ließ den Arm wieder hinab. Scheinbar hatte der Wirt das Signalzeichen nicht gesehen, sodass der Orsimer gezwungen war das Wort lautstark an ihm zu richten. "He, noch 'n Met, ja! Das ganze Gesabbel hat meine Kehle trock'n gemacht!" Sofort wanderte die entsprechende Summe auf die Theke, wo sich die Taler, dank der groben Art des Orks, noch einem kleinen rotierenden Tanz hingaben. Nach einiger Zeit schien es dem Ork zu dämmern, dass er doch eigentlich die Katze für den Auftrag breitschlagen wollte. Daraufhin flog sein Blick für eine kurzen Herzschlag zu jener Genannten, die scheinbar immernoch in die Nähe des feigen Dunmers stand. Trobosh brummte leise in sich hinein, stand dann auf und stapfte, jetzt wieder mit normaler, stolzen Haltung zu dem Verhüllten. "Lass mich mein Zeich'n setz'n, ja!", begann er, die Arme vor die Brust verschränkt. "Ich hab keine Lust mich mit Gesocks rumzuplag'n, soll das wer anders mach'n."
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

18

Sonntag, 20. Januar 2013, 16:48

Do`Tyvarr stand auf und ging schnellen Schrittes auf den Orc zu. Er knurrte wie ein wildes Tier und legte seine Ohren an:
"Dieser wagt es die edlen Khajiit als Gesocks zu bezeichnen? Wieso fangen die Grünlinge immer mit grundlosen Beleidigungen an?
Wofür haltet Ihr Euch eigentlich?"Mit gefletschten Zähnen erwartete er eine Antwort von Trobosh.

19

Sonntag, 20. Januar 2013, 19:26

"Ha, lustig!", grummelte Trobosh mit einem spöttischen Grinsen auf dem Gesicht. "Ich sage Gesocks und meine nich' nur dich und deine Artgenoss'n. Schon lustig, wie du dich gleich angesproch'n fühlst, Khajiit." Der Orsimer blickte dem Khajiit dabei unverdrossen ins Gesicht. Gab es irgendwelche Anzeichen von Aggression in seiner Mimik abzulesen oder war der Tonfall eine halbe Drohgebärde? Nein. Nichts dergleichen schwappte zu dem katzenähnlichen Mann herüber. Es war pure Freude, genauer gesagt Spott, der in der Stimmlage enthalten war. Für einige Augenblicke blieb das Augenmerk noch auf den Kater liegen und musterte ihn eingehend von oben bis unten. Mit einem amüsierten Schnauben wendete Trobosh dann letztendlich sich wieder ab und widmete seine Aufmerksamkeit auf den Verhüllten.
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

20

Sonntag, 20. Januar 2013, 21:09

Do`Tyvarrs Ohren zeigten nun wieder nach vorne, aber sein Blick war immer noch gereizt. "Schon ungewönlich das ausgerechnet ein Ork nicht genug Ehre besitzt ohne andere Personen zu beleidigen mit ihnen zu diskutieren" ein leichtes Fauchen glitt dabei über seine Lippen. "Khajiit dachte immer Orks seien respektable Wesen, aber dieser scheint sich geirrt zu haben, sollte sich der Grüne nicht entschuldigen für diese Unhöflichkeiten."Danach begab sich Do`Tyvarr wieder an seinen Platz um den Rest seiner Mahlzeit zu verspeisen.