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Viola Valerius

ESO-Rollenspiel Journalistin

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Dienstag, 24. März 2020, 18:47

Community-Schaukasten – Craigs Cartoon-Abenteuer


Craig illustriert die lustige Seite von Tamriel mit einer Auswahl an Cartoons, die die Abenteuer seines Charakters in „The Elder Scrolls Online“ beleuchten. Lest in unserem neuesten Community-Spotlight, was ihn inspiriert und wie er vorgeht!



Erzähl ein bisschen von dir! Wie lang spielst du ESO schon und seit wann zeichnest du Cartoons?

Ich bin eigentlich ziemlich neu bei ESO. Erst seit ein paar Monaten dabei. Aber das Spiel hat mich wirklich gepackt und in seinen Bann gezogen. Ich liebe Spiele, kann mich aber nicht erinnern, dass ich schon mal so süchtig nach einem war.

Beim Zeichnen von Cartoons sieht das etwas anders aus. In meiner Freizeit habe ich, schon als ich aufwuchs, immer gezeichnet, und in den letzten 16 Jahren hatte ich das große Glück, in der Spielwarenindustrie als Illustrator zu arbeiten. Ich glaube, würde ich nicht zeichnen, würde ich durchdrehen.



Wie würdest du deinen Kunststil beschreiben?

Vielleicht schlecht gemalte Kritzeleien? Ich würde sagen, „cartoonartig“ ist eine ganz gute Beschreibung. Ich habe eine Schwäche für dumme Witze, und ich glaube, das hat viel mit der Kunst zu tun, die ich in meiner Freizeit mache. Schon während ich aufwuchs, liebte ich Comic-Strips wie die „Peanuts“ oder auch „Calvin & Hobbes“, später habe ich dann alle Arten von Comics gelesen. Meinen Stil würde ich also als eine Entwicklung durch das Konsumieren all dieser Medien beschreiben.





Die Welt von ESO kann ein düsterer, gefährlicher Ort sein, doch deine Cartoons sind immer sehr farbenfroh und lustig. Wie gehst du vor, wenn du Charaktere und Szenerien aus dem Spiel in deinen ganz eigenen Stil überträgst?

Das ist lustig, aber für mich geht das ganz natürlich ineinander über. Die Welt von ESO ist so vielfältig umgesetzt, dass sie wie ein Baukasten für ganz viele Erzählungen und Stile ist. Einige Quests und Geschichten finde ich ziemlich humorvoll, und ich glaube, so ergibt sich ein tolles Gleichgewicht zusammen mit den düstereren Themen und Stimmungen im Spiel. Ich spiele einen Charakter des Aldmeri-Dominions, also liebe ich die Schilderungen rund um Razum-dar. Er ist einfach der Beste!



Hast du einen Lieblingscharakter, den du gerade spielst?

Ich habe ein Faible für meinen ersten Charakter, einen khajiitischen Hüter. Er passt weniger in das Bild eines Helden, wurde eher auf die große Bühne geschubst. So ist er meine Muse für viele der Sachen, die ich zeichne.

Die Khajiit haben etwas, das ich einfach liebe. (Ich zähle mich persönlich eher zu den Hundefreunden und traue Katzen für gewöhnlich nicht über den Weg!) Ihre Persönlichkeiten sind so großartig, womit sie definitiv einer der Hauptfaktoren sind, die die Elder-Scrolls-Spiele zu etwas so Besonderem und Faszinierendem machen. Bei meinem Khajiit, Khaanh, macht auch sein treuer, wenn auch mürrischer Bär, Bruiser, der ihn auf seinen Reisen begleitet, einen großen Teil der Anziehungskraft aus. Ich stelle mir gern vor, dass Bruiser sehr direkt und ordentlich drauf ist, ganz im Gegensatz zu Khaanhs Slapstick-Qualitäten.





Wodurch lässt du dich inspirieren, wenn du eine neue Illustration rund um ESO anfertigst?

Meiner Meinung nach bietet ESO mit all seinen Erzählungen eine tolle Einzelspielererfahrung (ebenso wie es großartige MMO-Möglichkeiten mit Freunden bietet), sodass es immer genug zu erzählen gibt, um einen gewählten Charakter aufblühen und sich entwickeln zu lassen.

Für mich braucht es nur einen Charakter mit einem echten Bewusstsein für sich selbst, und die Ideen fließen nur so. Meine Kunst entspringt einem Verlangen, eine Geschichte (oder einen knackigen Witz) zu erzählen, weshalb jedes Medium, das dies fördert, auch immer eine nette Inspiration für die nächste Zeichnung ist.



Gibt es bei „The Elder Scrolls“ etwas Einzigartiges, das dich als Künstler immer wieder herausfordert?

Ironischerweise ja. Katze zeichnen. In der Vergangenheit habe ich nie wirklich viele Katzen gezeichnet. Jeder, der mich kennt, wird sagen, dass er die Nase voll hat und nicht noch mehr Bilder von meinem Hund, Oreo, sehen will, oder von Welpen-Cartoons. Katzen kamen da noch nie so richtig vor … bis ich die Khajiit kennenlernte. Sie sind so eigenständige Charaktere, dass sie förmlich danach verlangen, gezeichnet zu werden.

Um mal etwas ernster zu werden: Da die Welt von ESO so gut und abwechslungsreich umgesetzt ist, verspüre ich einen Drang, in jedem meiner Bilder eine Art Sinn für den Schauplatz herzustellen. Wenn man etwas Witziges macht, ist es ganz einfach, sich auf die Interaktion der Charaktere zu konzentrieren oder einen einzelnen Charakter. Bei ESO habe ich häufig den Wunsch, mehr von der Umgebung zu zeigen. Orte wie Trübmoor sind so schön. Ich finde, sie in eine Arbeit einzuarbeiten, ist genauso wichtig wie die Charaktere des Gags.





Wie gehst du vor, von der ersten Skizze bis zum fertigen Bild?

Kaffee … Nun, um genauer zu sein: Cafés. Wir hier in Melbourne sind mit einer vorzüglichen Kaffeehauskultur gesegnet, und dort entsteht das meiste meiner Zeichnungen, was ich so „zum Vergnügen“ mache. (ANMERKUNG DER REDAKTION: Ich kann bestätigen, dass Melbourne die beste Kaffee- und Kaffeehauskultur hat.)

Nichts ist so toll, wie wenn man sich mit etwas Leckerem zu essen, einem heißen Getränk und einem großen Stapel Papier und Zeichenutensilien in ein Café setzt. Das ist auch eine super Umgebung für Kreativität. Meine ganzen Skizzen und ersten Farbentwürfe mache ich, während ich in Cafés sitze. Es ist spaßig, wie viele Leute man trifft und mit ihnen auch quatscht, wenn man da so sitzt und zeichnet. Ich denke, das trägt auch dazu bei, dass mir das Zeichnen solchen Spaß macht.

Das spätere Kolorieren (und ich persönlich denke, dass ich ein miserabler Kolorierer bin) wird dann im Studio erledigt, wenn ich die Blätter einscanne. Das geschieht mit Photoshop. Dafür versuche ich meist, ein Referenzbild zu finden, das ich als Grundlage nutzen kann und dann sozusagen die Farbpalette davon „cartoonifiziere“. Tatsache ist ja: Wenn ich ehrlich bin, würde ich, wenn ich die freie Zeit zu Hause verbrächte, Spiele spielen. So hält mich die Flucht ins Café immer wieder dazu an, meiner Leidenschaft fürs Zeichnen und für gutes Essen nachzugehen.



Hast du Tipps für Künstler, die ihren Lieblingscharakter und liebgewonnene Schauplätze aus ESO künstlerisch festhalten wollen?

ESO ist eine so fantastische Welt, die einen wirklich ermutigt, eigene Charaktere und Erzählungen darin zu erschaffen. Zeigt der Welt Interpretationen eures Charakters, dadurch wird die Welt von ESO noch facettenreicher.

Die Community von ESO ist einfach unglaublich leidenschaftlich, hinreißend und auch eine Stütze. Die Leute sehen sowas einfach gern und werden dadurch auch angeregt, die Geschichten ihrer eigenen Charaktere unters Volk zu bringen.

Als Künstler ist deine größte Hürde manchmal, was du aufs Papier bringen sollst. Doch bei diesem Spiel stellt sich eher die Frage: „Was von den fünf Sachen soll ich als Nächstes zeichnen?“ Mir geht das Herz auf, wenn ich Fankunst von „Elder Scrolls“ sehe, weshalb ich alle, die sich dazu berufen fühlen, ermutigen möchte, auch etwas zu kreieren. Dann bekomme ich in meinen Social-Media-Feeds auch mehr coole Sachen zu sehen.





Wo finden wir noch mehr von deinen Arbeiten?

Meine regulären Sachen findet man am besten auf meinen Instagram- und Twitter-Konten. Die werden regelmäßig aktualisiert, für gewöhnlich mehrere Bilder pro Woche.


Danke schön an Craig, dass er seine Kunstwerke mit uns teilt. Hoffen wir, dass wir bald noch mehr von Khaanhs schrulligen Abenteuern zu sehen bekommen! Wenn euch auch etwas begeistert hat, was rund um The Elder Scrolls Online entstanden ist, oder ihr selbst kreativ geworden seid, erzählt es uns gern auf @TESOnline_DE, Instagram und Facebook.

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Taleey (25.03.2020)