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Vilvyth

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Freitag, 16. August 2019, 21:25

Ein zerfleddertes Tagebuch

Das Tagebuch sieht mitgenommen aus und scheint schon einiges mitgenommen zu haben. Als man es aufschlägt sieht man wie jemand mit einer recht groben fast undeutlichen Handschrift, etwas schnell auf die erste Seite gekritzelt hat. Mühe hat er sich jedenfalls eher nicht gegeben. So sollte es ein wenig schwer fallen das ganze zu entziffern. Auch was den Schreibstil betrifft scheint er weit weg von jeder Kunst.

Ich fand dieses Buch bei einem der verstorbenen Männer und es war leer, so entschied ich mich, jenes an mich zu nehmen, und vor dem Wasser zu retten dass hin und wieder in das Boot hineinschwappt. Eigentlich war ich nie ein großer Schreiber und es ist ein Wunder, dass ich überhaupt noch ein Tintenfass und eine Feder finden konnte aber scheinbar hat man an solcherlei Dinge mehr gedacht, als an genügend Proviant. Man dachte wohl nicht, dass der Wind so plötzlich nachlassen würde und wir Tagelang auf ruhiger See auskommen müssen ohne von der Stelle zu kommen. Jedenfalls, um mich von dem Hunger abzulenken und dem Durst… entschied ich mich meine Gedanken hier aufzuschreiben. Wohl wissend dass, wenn wir alle sterben, das Schiff irgendwann kentert und es niemand lesen kann. Aber noch habe ich etwas Hoffnung. Aber fangen wir doch da an, wo all dies angefangen hatte.

Ich wurde ausgebildet, wobei ich fange besser etwas weiter vorne an. Womöglich ist es nicht sinnvoll die ganze Lebensgeschichte aufzuschreiben und damit die Fische zu langweilen die das Buch fressen werden. Ich kam letztlich auf dieses Schiff um meinem Haus zu dienen. Schließlich war ich dem Haus Hlaalu verpflichtet und auch wenn ich kein Redoran bin, so bin ich doch mindestens loyal. Natürlich bekomme ich auch einen guten Lohn. Mit dem ich aber derzeit nicht viel anfangen kann. Und nein ich will jetzt nicht in Selbstmitleid versinken also zurück zum Thema weswegen ich hier bin. Die Feinde sind vor einiger Zeit in unser Land eingefallen und an dem Haus Hlaalu liegt es mit der großen Handelsflotte den Nachschub zu sichern. Natürlich werden wir Wachen zum Dienst auf einem Schiff ausgebildet, unter anderem, aber zum Schutz. So dass ich mich mit der Schiffsfahrt an sich gar nicht so auskenne. Und auch wenn ich fast täglich die ganzen Begriffe höre, welche die Matrosen auf dem Deck herumbrüllen merke ich mir jene eher schwer als leicht. Also erwartet auch nicht, dass ich hier mit Wörtern wie, na ihr könnt es euch schon denken, um mich werfe. Eigentlich könnten die Landstreitkräfte behaupten, dass ich somit im Grunde nur meine Eier Schaukel… oder viel mehr schaukeln lasse, aber man übersieht, dass auch auf See gekämpft wird. Und nicht nur Das. Es gibt Stürme, Aufstände und Piratengesindel das nur darauf wartet ein Schiff mit Hlaalu Flagge anzugreifen und es gibt genug Schiffe die daran zu Grunde gehen. Und genau von jenem Gesindel wurden wir auch angegriffen bevor wir festhingen, dem Grunde nach kam ich genau dadurch an das Buch.

Letztlich konnten wir uns verteidigen und wir Wachen hatten sie überrascht als sie auf das Deck kamen und dachten leichte Beute zu machen, aber dennoch wurden ein paar Matrosen und auch zwei der Zwanzig Wachen an Bord schwer verletzt und ein paar weitere getötet. Als dann zu unserem Pech der Wind seine Arbeit einstellte, wurde schnell begonnen zu rationieren. Jetzt ist es schon der Siebte Tag… gestern hatte man denen, den man keine Überlebenschance mehr zugestand den Anteil an Wasser und Proviant entzogen. Das klingt natürlich so, als wären wir Monster aber strenggenommen könnte man es auch Pragmatismus nennen der vielleicht einige von uns rettet. Sofern genug übrig bleiben das Schiff wieder in Fahrt zu bringen falls es irgendwann soweit kommt. Mein Magen knurrt, und ehrlich gesagt hat er selten in meinem Leben so geknurrt. Aber sowas werde ich wie die Langeweile aushalten müssen. Jedenfalls hoffe ich, dass wir bald endlich weiter können. Ironischerweise sind wir nur zwei Tage vom Land entfernt. Ich weiß im Übrigen nicht einmal was wir transportieren, aber es muss wichtig sein. Der Ranghohe Offizier will es uns nämlich nicht sagen und hat seine loyalsten Leute als Wache abgestellt, mich empfand er seltsamerweise wohl nicht als loyal genug. Aber ich denke, mittlerweile sind selbst diejenigen viel zu schwach das Lager zu stürmen denen das Meutern in den Sinn gekommen wäre. Und selbst wenn wir das Schiff unter Kontrolle bringen könnten, bezweifle ich, dass wir dort was Essbares finden. Schlimmer als das rationierte Essen und die Langeweile ist im Übrigen nur das fehlende Wasser. Die Nahrung könnten wir wohl noch einige Zeit rationieren, die Langeweile ertragen, aber das Wasser ist in 5 Tagen selbst auf diesem großen Schiff aufgebraucht. Ich lege mich schlafen… sofern mein Magen mir das noch zugesteht.
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