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Mittwoch, 15. Mai 2019, 00:59

The Witcher Rollenspiel - Ein Hexer sucht Wegbegleitung

Hallo zusammen,

da ich leider noch recht neu hier im Forum bin, hoffe ich für dieses Charaktergesuch in einem etwas anderen Setting trotzdem den richtigen Threat gewählt zu haben.

Genauer gesagt finde ich mich in dem Universum von The Elder Scrolls nicht ganz so gut zurecht, wie ich es gerne hätte. Mir scheint die Lore ziemlich komplex und verflochten, ein wenig zu bunt, magisch und mit all den unterschiedlichen Völkern bin ich auch noch nicht so richtig warm geworden. Ich kann jeden Spieler nachvollziehen, der sich vom Drei-Banner-Krieg, Nirn und daedrischen Kreaturen hinreißen lässt. ESOs Welt in Ehren.
Doch viel lieber hänge ich in meinen Träumen am düsteren und grauen Kontinent aus den Romanen von Andrzej Sapkowski, der Welt von "The Witcher". Da ich von jenem Setting echt fasziniert bin, mich "The Witcher 3: Wild Hunt" sehr begeistern konnte und die Kurzgeschichten um den Hexer Geralt wirklich einen Blick wert sind, würde ich hiermit gerne ein Spielergesuch in jener Rahmenwelt verfassen.


Für die Atmosphäre




Zur Spielmechanik

Funktionieren soll das Ganze schon im Spiel selbst. In ESO, das als Enginegrundlage fungiert. Doch im eigentlichen Rollenspiel werden passende Schauplätze und Charaktere einfach ins andere Setting verfrachtet. Aus einem Wegesruh wird beispielsweise Novigrad und das nächste Dorf mit Vampirplage wird zum Bauerndorf, in dem sich ein Katakan herum treibt.


Knapper Hintergrund

Anders als in "The Elder Scrolls" besitzt der Kontinent des "The Witcher" Universums keinen Namen. In mittelalterlichen Zeiten tummeln sich Zwerge, Elfen, Halblinge, doch hauptsächlich Menschen in den nördlichen Königreichen und dem Süden, der unter dem nilfgaardischen Imperium geeint wurde. Eine ganz normale Welt also, in der die Randgruppen, alle Anderlinge, unter der menschlichen Vorherrschaft leiden und das Landschaftsbild vom Krieg zwischen Norden und Süden geprägt wird. Eine ganz normale Welt, bis zu dem Event der "Sphärenkonjunktion", in dem die Magie seinen Weg auf den Kontinent fand und Kreaturen aus anderen Dimensionen über jenen herfielen. Nun braucht es Hexer, die sich den Untieren widmen, welche das gemeine Bauernvolk terrorisieren. Hexer, Mutanten, eine verhasste Randgruppe, ebenso wie Magier, Zauberinnen und alles andere Übernatürliche.


Rollenspiel
Vorgestellt hatte ich mir, in die Rolle eines Hexers zu schlüpfen, der durchs Land zieht, um es mit Flüchen und Verwünschungen, Monstern und dem alltäglichen Grauen aufzunehmen, dessen Lösung bare Münze entgegen steht. Dafür suche ich nach einer Wegbegleitung, einem interessanten und tiefsinnigen Charakter. Jemand, der vielleicht ein humorvoller Klotz am Bein ist, wie Rittersporn an der Seite Geralts, eine eigenwillige, aber romantische Zauberin, wie Yennefer von Vengerberg, ein Waffenbruder, wie der Zwerg Zoltan, die komplizierte Ziehtochter Ciri, oder oder oder...
Zeitlich denke ich daran, vielleicht 1x - 3x pro Woche zu spielen. Etwas Regelmäßiges eben, doch nichts zu Striktes. Etwas, das man einhalten kann, auch wenn man Arbeit, Familie und Freunde unter den selben Hut zwängen muss.
Tatsächlich kann es in der Welt voll Rassismus, Krieg, schrecklichen Fabelwesen, Armut und Unglück auch mal etwas rauer zugehen. Neben einzelnen, glücklichen Lichtmomenten, würde ich dem Rollenspiel doch gerne eine düstere Note verleihen. Blutvergießen, eine grobschlächtige Sprache, oder etwas nackte Haut können also durchaus vorkommen, ohne aber gleich obskur werden zu wollen. Geschmackvolle Dunkelheit, ohne dabei auszuarten.
Rollenspieltechnisch wünsche ich mir von einer Wegbegleitung die Liebe zum Detail und Ausführlichkeit im Geschriebenen. Darauf lege ich in meinen Emotes ebenso viel Wert. Weniger gehetzt, mehr Atmosphäre und Stimmung. Außerdem wünsche ich mir wenigstens einen Hauch von Interesse an der Welt des Hexers.


Suchender Charakter


Name: Eddard Riegenmaer
Geschlecht: Männlich
Volk: Ehemals Mensch
Alter: Zu alt für einen Grünschnabel; zu jung, um die Früchte der Weisheit zu tragen
Profession: Hexer

Erscheinung:
Eddard Riegenmaer ist ein blondhaariger, rüpelhafter Hexer der Bärenschule. Ein durchaus gepflegter, hoch gewachsener Mann, an dem andererseits die Spuren vom beschwerlichen, unbefristeten Reisen deutlich zu sehen sind. Ein rauer Dreitagebart hier, zerzaustes, kurzes Haar dort und der strenge Geruch von Pferd und Leder haften ihm an, wo kein Badezuber zur Hand ist. Viele Menschen meinen, die Mutationen der Hexer mache sie gefühlskalt, frei von Emotionen. Und auch Eddard würde diese Meinung getrost unterschreiben, was nicht bedeutet ihm fehle es an Temperament. Taub gegenüber losen Mündern ist er gewiss nicht. Ein wenig „Sargdeckelhumor“ haftet dem professionellen Monsterjäger jedenfalls an. Sowie das Interesse an Kunst, Musik und der Idylle der Natur.

Hintergrund:
Als Kind von den Straßen Novigrads gesammelt, besitzt Ed keinen Funken Erinnerung mehr an seine Familie. Schließlich war da auch, zwischen Bordellen und Rinnsteinen, niemals eine. Ein einsames Kind, ohne Bindungen, physisch kräftig genug um die Kräuterprobe und Mutation zu überleben. Der Wandlung in eine Erfindung, die der Ungeheuerjagd wegen existiert. Lediglich der alte Hexer Giuseppe hatte stets ein offenes Ohr für seinen Schüler übrig, hinter den Mauern der uralten Ausbildungsstätte. Der strenge, aber faire und fürsorgliche Mentor war wohl lange Zeit die einzige Bezugsperson, die sich um Eddard sorgte. Bis der junge Hexer eines abends an einem verunglückten Händlergespann vorbei lief, dessen wunderschönes Pferd noch gestriegelt und gespornt im Zaumzeug hing. Der Schimmel, mit dem Namen Piotr, hatte keine Angst vor den Katzenaugen des Hexers. Anders, als so viele Menschen. Er nahm ihn auf, in seine Obhut. Ob der Hexer nun das Pferd, oder etwa gar herum, ist eine gute Frage. Jedenfalls ziehen sie so gemeinsam durch die Lande.


Gesuchter Charakter


Name: Passend
Geschlecht: Beliebig
Volk: Beliebig plausibel
Alter: Passend

Profession und Hintergrund:

Ob Zauberin mit herausfordernden Charakterzügen, die nach einem Heilmittel für die Catriona-Seuche sucht und gleichzeitig vor den Hexenjägern aus dem Norden flieht; oder gaukelnder Elf, der seine Probleme und all den Hass gegen Seinesgleichen in einem Meer aus Alkohol ertränkt... ich möchte niemandes Kreativität künstlich einzäunen. Darum bin ich für jeden schlüssigen Vorschlag offen, über den man reden und sich abstimmen kann.
Wichtig ist mir bloß ein vieldimensionales Wesen, das lebendig wirkt. Ein Charakter braucht Motive, Willenszüge und eine Vergangenheit. Jene müssen nicht per se von Anfang an existieren, doch sollten sich im Laufe der Abenteuer formen, um das Rollenspiel fortlaufend interessant gestalten zu können.



Ich hoffe, ich konnte in dem ein oder anderen Interesse, oder wenigstens Neugierde wecken. Sollte dem so sein, oder sollten sich einfach bloß Fragen auftun, dann würde ich mich sehr über eine private Nachricht hier im Forum freuen.

Vielen Dank und schöne Grüße
Elon

Thayana

Geselle

  • »Thayana« ist weiblich

Beiträge: 97

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

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2

Mittwoch, 15. Mai 2019, 08:30

Servus Elon!

Vorab möchte ich mich bei dir für deine offizielle Suche bedanken und gleich gestehen, dass ich „The Witcher“ nie gelesen oder gespielt habe, auch wenn es mir von Freunden und Bekannten des Öfteren ans Herz gelegt worden ist.

Deine Anmerkung über die Komplexität der Lore in Eso, die es doch recht schwierig für einen Neueinsteiger macht, die umfangreichen Zusammenhänge von Geschichte, Gebieten und Völkern innerhalb kurzer Zeit zu erfassen, würde ich so unterschreiben.
Gleichsam kann ich nachvollziehen, wenn man von der Geschichte eines Buches, der Persönlichkeit einer Person oder sogar Landstrichen vergangener Zeiten derart fasziniert und angetan ist, dass man sich eine niemals endende Fortsetzung davon wünschen würde.
Mit der von dir angeregten musikalischen Untermalung habe ich deinen Text gleich noch einmal gelesen und kann von meiner Seite aus bestätigen, dass dir die Vermittlung der Atmosphäre gelungen ist, mir ein tieferes Verständnis zu deiner Intention der Suche ermöglicht hat. Das Lesen deiner Vorstellungen und Wünsche für dein Rollenspiel hat mir vom ersten Satz an Freude bereitet, meine Neugierde geweckt und schließlich auf dazu geführt, dir diese Zeilen zu hinterlassen.

* * * * * * *


Das scheinbar bunte, farbenprächtige Tamriel, in dessen Tiefen es jedoch brodelt. Menschen, die um ihre Existenz bangen, sich den täglichen Widerständen und Hindernissen stellen müssen und dafür die Hilfe von außen benötigen, weil sie für sich eben nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um diese Art von Problemen selbst zu beheben.
Auf der einen Seite sind es die hochrangigen Abgesandten des Landes, die deinen Weg durch die Ländereien anführen. Doch auf der anderen Seite sind, genau auf diesem Weg, auch unscheinbare andere Bewohner, die deine Hilfe dringend gebrauchen könnten. Hier entscheidest du, ob du bereit bist dir ihre Sorgen, ihre Befürchtungen anzuhören und im Anschluss daran einzuschreiten.

Bist du bereit, auch einem unscheinbaren Bewohner eine helfende Hand zu reichen und deine Reise an einem Ort für länger zu unterbrechen?

Du bist es, der oftmals Entscheidungen treffen muss, eine Situation beleuchtet, hinterfragt und deren Ausgang in der Hand hat. So oft wirst du merken, dass vieles kann, du aber entscheiden musst, was letztlich wirklich sein wird und dass jede deiner Entscheidungen Auswirkungen hat.
Das tägliche Brot, das Auskommen und das Sichern der täglichen Stabilität sind dabei nur ein Aspekt. Auf deinen Reisen wirst du ebenso dem Unmöglichen begegnen, dem Unfassbaren. Dingen, die dir vielleicht ein Kopfschütteln entlocken, ein Staunen oder dir schier den Atem rauben. Sehr oft wirst du auf deinen Reisen für andere der einzige, vielleicht letzte Ausweg sein, der nachhaltig etwas verändern kann – zum Positiven, oder auch zum Negativen hin. Jede deiner Entscheidungen wird dich dabei verändern; nicht vom Äußeren vielleicht, mit Sicherheit jedoch deine inneren Werte, deinen Charakter und deine Sicht der Dinge.
Düsternis – für viele Bewohner leider eine bittere Wahrheit, der sie nur durch deine Hilfe, dein Einschreiten entkommen können. Doch wirst du nicht immer jeden retten können, nicht retten wollen, so sehr du dich auch bemühen und/oder hinterfragen magst.

Wer soll überleben, wer das Zepter in der Hand haben?
Bist du dir sicher, dass du den richtigen Weg gegangen, der richtigen Person vertraut hast?


Du wirst es herausfinden, wenn du dich dem Neuen, dem Unbekannten stellst.

* * * * * * *


Mir ist nicht bekannt, seit wann du dich in Tamriel auf der Reise befindest, wo du dich innerhalb der Geschichte bewegst oder welchem Bündnis du dich verschrieben hast. Sei dir sicher, ich wünsche dir von ganzem Herzen, das deine Suche von Erfolg gekrönt sei, dein Wunsch sich, für das von dir angestrebte Rollenspiel, erfüllt.
Von meiner Seite aus kann ich derzeit hauptsächlich vom Dolchsturz-Bündnis einen kleinen Einblick vermitteln, dass mir, als Liebhaberin von Natur, Magie und Hexerei, gerade dort sehr viel davon begegnet ist. Nach meinem erneuten, intensiveren Einstieg in die tiefgründige Welt von Elder Scrolls, hat mich gerade die dortige Geschichte fasziniert und mir einen Weg zur Schaffung eines ganz eigenen Charakters für das mögliche Rollenspiel in Eso eröffnet. Eben diese Chance sehe ich für dich auch, eventuell gerade für dich.
Daher, und vielleicht gerade durch deine Liebe zu komplexen Zusammenhängen, spannenden Ereignissen und herausfordernden Aufgaben, würde ich dir ans Herz legen, der Geschichte von Eso eine Chance einzuräumen, sollte deine Suche etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.
In diesem Sinne meine besten Wünsche für dich, Elon; sowohl für deine Suche, als auch für deine Reise in und durch Tamriel.

Thaya


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will,
sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.


Jean-Jacques Rousseau

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Vilvyth

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3

Mittwoch, 15. Mai 2019, 16:35



Genauer gesagt finde ich mich in dem Universum von The Elder Scrolls nicht ganz so gut zurecht, wie ich es gerne hätte. Mir scheint die Lore ziemlich komplex und verflochten, ein wenig zu bunt, magisch und mit all den unterschiedlichen Völkern bin ich auch noch nicht so richtig warm geworden. Ich kann jeden Spieler nachvollziehen, der sich vom Drei-Banner-Krieg, Nirn und daedrischen Kreaturen hinreißen lässt. ESOs Welt in Ehren.
Doch viel lieber hänge ich in meinen Träumen am düsteren und grauen Kontinent aus den Romanen von Andrzej Sapkowski, der Welt von "The Witcher". Da ich von jenem Setting echt fasziniert bin, mich "The Witcher 3: Wild Hunt" sehr begeistern konnte und die Kurzgeschichten um den Hexer Geralt wirklich einen Blick wert sind, würde ich hiermit gerne ein Spielergesuch in jener Rahmenwelt verfassen.


Nun es ist normal, dass wenn man zum erstenmal in einem Setting unterwegs ist, man die Hintergrundinfos noch nicht kennt und einem alles vielleicht zu viel vorkommt. Selbst als Lorekenner kennt man längst nicht alles auswendig jemals. Man muss es auch nicht. Denn letztlich kann dein Char ohnehin nicht alles wissen, noch brauchst du das komplette Wissen für jede Rolle.

Zitat



Zur Spielmechanik[/b]
Funktionieren soll das Ganze schon im Spiel selbst. In ESO, das als Enginegrundlage fungiert. Doch im eigentlichen Rollenspiel werden passende Schauplätze und Charaktere einfach ins andere Setting verfrachtet. Aus einem Wegesruh wird beispielsweise Novigrad und das nächste Dorf mit Vampirplage wird zum Bauerndorf, in dem sich ein Katakan herum treibt.



Bis hier hin habe ich es mal zitiert... da der Rest nicht so wichtig ist für das was ich sagen will. Denn letztlich machst du es dir noch viel komplizierter als würdest du dich einwenig mit der Lore von ESO beschäftigen. Denn sowas wie einen Hexer kann man durchaus auch in ESO verkörpern. Auch in ESO gibt es düstere Geschichten und Möglichkeiten. Du könntest auch einen Nekromant spielen zum Beispiel. das TES Setting gibt dir sogar weit aus mehr Möglichkeiten als Witcher wo du deine Idee her hast.

Und wenn du mal was wegen der Lore suchst... hier findet man in der Regel fast alles was man braucht: https://www.elderscrollsportal.de/almanach/Hauptseite

Wenn du jetzt aber unbedingt etwas Settingfremdes spielen willst... dann wünsche ich dir dennoch viel Glück. Muss aber im Voraus sagen, dass es schwierig werden wird dann Mitspieler zu finden geschweige denn, dass du viele finden wirst die es gutheißen.
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4

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19:27

Ich will mich nur kurz hier melden, im Grunde stimme ich mit Vilvyth ziemlich überein.
Wenn du des englischen mächtig bist, würde ich dir gerne die Elder Scrolls Lore Serie von ShoddyCast ans Herz legen. Die hat mir damals sehr geholfen mein recht oberflächliches Lorewissen etwas auszubauen.

https://www.youtube.com/watch?v=A-chDClm…AXQUXZ4UBaDLKS5

Ansonsten viel Glück bei deiner Suche!
Frei nach dem Motto:
"I am definitely a mad man with a box!"

5

Mittwoch, 15. Mai 2019, 19:50

Darf ich mich mal ganz knapp den Vorrednern anschließen? Ich hoffe, du entschuldigst, daß wir damit den Thread ein wenig hijacken, aber ich denke auch, daß du dir eine großartige Chance entgehen läßt.

Ich bin selbst großer Fan von Sapkowskis Werk (wenn auch nicht des Typen selbst :D ), weil es mir genau das bietet, was ich an einer Fantasy-Welt so spannend finde: Die Möglichkeit, auch mal etwas gesellschaftskritischer zu werden, ohne gleich den erhobenen Zeigefinger rauszuholen. Auf den ersten Blick eine Märchenwelt, mit teils altbekannten Figuren, und den typischen Fantasy-Rassen.

Und dann, wenn man hinter die Fassade blickt, eine düstere Welt, mit menschlichen Schwächen und viel Leid.

Die Sache ist halt, wie Thayana schon schreibt ... Tamriel bietet exakt dasselbe. Für mich persönlich ist das der Grund, warum ich der Welt jetzt schon seit mehr als 20 Jahren treu bin.

Auch hier spielt sich das Meiste eben hinter der Fassade der bezaubernden Fantasy-Welt ab. Die edlen Hochelfen sind rassistische Inzestler, die putzigen Waldelfen kannibalische Extremisten, die brutalen Orks noch eines der zivilisiertesten Völker ... und all das auch mehr auf den höheren Ebenen, denn das einfache Volk besteht wie immer aus den Leidtragenden, die den Krieg der hohen Herrschaften auf ihren Rücken tragen müssen.

Es hat schon einen Grund, warum selbst die edelste Kleidung in ESO Sprünge und Schnitte aufweist, und warum einfache Erdtöne selbst unter den rarsten Farben noch stark vertreten sind: Tamriel ist keine typische Fantasy-Welt mit strahlenden Elfenvölkern, Rittern in plank polierter Rüstung und unantastbaren Magiern in elfenbeinenen Türmen. Tamriel ist unter der Fassade ein erstaunlich bodenständiges Setting, bei dem es neben den bombastischen Hauptquests vor allem um die Einzelschicksale der einfachen Bürger geht.

Entsprechend fände ich es schade, wenn du dich da zu sehr auf das Witcher-Setting versteifst, und dann am Ende ganz ohne Spielpartner dastündest, weil vermutlich ein großer Teil der Spieler hier das Elder Scrolls Setting bespielen möchte. Deine Grundideen nämlich lassen sich alle wunderbar auch in Tamriel umsetzen, mit relativ wenig Aufwand beim Lernen des Settings sogar.

Drück dir auf jeden Fall die Daumen, daß du etwas für dich findest! Auf die eine oder die andere Weise. :)

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Thayana (16.05.2019), Corentin (16.05.2019), Thranduill (16.05.2019)

6

Freitag, 17. Mai 2019, 00:25

Verzeihung, dass ich gestern nicht mehr zum Antworten kam. Jedenfalls habe ich mich doch sehr über die zahlreichen Rückmeldungen aus Lob, Kritik und Anregungen gefreut. Mal mehr, mal minder.


@Thayana
Vielen Dank für deine netten Worte. Ich habe deinen Text mit Spannung gelesen und das auch gleich mehrfach. Vielleicht hast du mich nachdenklich gemacht. Nachdenklich darüber, wie es jemandem gelingt, so viel Begeisterung über eine mir nicht recht geläufige Welt in einen Text zu packen. Das war doch schon sehr beeindruckend und ich komme mir etwas dümmlich vor, dass ich diese Begeisterung noch nicht teilen kann. Du hast es auf jeden Fall geschafft, eine Neugierde in mir zu wecken, die immerzu danach fragt "Na was ist denn dran an diesem Tamriel? Was ist denn dran, daran, dass es Menschen gibt, die so viel Mühe und Aufwand in ihre Erzählungen über jenen Kontinent stecken?"
Ich werde versuchen, es herauszufinden. Auf dass ich mich für diese Welt genauso begeistern kann, wie du es tust. Interesse hat das in mir allemal geweckt.

@Vilvyth
Ich bedanke mich auch für deine Rückmeldung. Dem Universum von ESO bin ich nicht vollkommen fremd, dass sich mein Faktenwissen über Tamriel an einer Hand abzählen lassen würde. Nein, man könnte es allerdings an zwei Händen abzählen. Ich bin mit Skyrim vor knapp acht Jahren irgendwie einfach in Bethesdas Welt hinein gestolpert und habe mich von Spiel und Story gut und gerne überraschen lassen. In ESO kratze ich nun auch nicht mehr an der Oberfläche der Rahmenhandlung um Molag Bal... was mich zu der Annahme verführt hatte, ich wüsste genug über das Setting, um zu entscheiden, das würde nicht zu mir passen.
Aber vielleicht habe ich mich da einfach getäuscht. Über Nekromanten beispielsweise wusste ich noch nichts. Gar nichts, um's mir ehrlich einzugestehen. Ebenso wenig über tapfere Monsterjäger, so du nicht von den Gefährten sprichst. Ich werde mir also deinen Ratschlag zu Herzen nehmen und mich ein bisschen in der Lore belesen. Über meinen Horizont hinaus spähen, sozusagen.

@Sturmfaust
In der Tat bin ich des Englischen mächtig. Und lernresistent bin ich auch nicht. Zumindest würde ich das nicht von mir behaupten. Hab Dank für deinen zusätzlichen Tipp, ich werde sicherlich mal rein schauen.

@Vahireth
Ich habe das Gefühl, du verstehst mich. Super und sehr sympathisch! Und ich kann dich sicherlich auch verstehen, wenn du meinst, ich solle mich nicht so haben. Das hast du sicherlich viel netter formuliert, als ich jetzt für mich die Quintessenz aus deiner Antwort gezogen habe... aber ich verstehe, was du meinst.
Gut, wie bereits erwähnt, will ich's mal versuchen. Mich in die Materie einlesen. Und vielleicht finde ich ja irgendetwas in Tamriel, woran ich genauso hängen bleibe, wie du.


Ich meine also, ich bin konvertiert. Vielleicht nicht völlig frei von Skepsis, aber dennoch interessiert. Belesen werde ich mich und womöglich komme ich im Endeffekt ja zu selbigem Schluss, der mir dargelegt wurde. Wer weiß. Ich werde das Gesuch trotzdem noch offen dahin laufen lassen. Nur für den Fall aller außergewöhnlichen Fälle.

Schöne Grüße
Elon

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