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Samstag, 29. September 2018, 20:38

[Rothwardonen RP] Abutemal - Kinder der Alik´r




"Oh, aber da irrt Ihr Euch.
Kein Gedicht kann die Alik´r wirklich zum Ausdruck bringen.
Es kann Euch vielleicht auf einen Besuch vorbereiten, weit besser als der beste Ratgeber.
Aber wenn Ihr Tamriel wirklich kennen und ein Bürger der Welt sein wollt, dann müsst Ihr hinausgehen und die Wüste am eigenen Leibe erleben."

"...Sie sind von Natur aus Krieger.
Als Gruppe gibt es keine besseren.
Nichts hat für sie einen Wert, wenn sie nicht dafür gekämpft haben..."

(Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)




"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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2

Samstag, 29. September 2018, 20:39



Tavas Segen sei mit Euch, liebe Rollenspieler!

Die Rothwardonen - die Ro´Wada, oder Yokudas bzw. Yokudans, wie sie in ihrer eigenen Sprache genannt wurden - ein Wüstenvolk von begnadeten Schwertkämpfern, übergesiedelt vom dereinst untergegangenen Kontinent Yokuda.
Ein traditionsreiche und auf Ehre und Würde aufgebaute Kriegerkultur, die sich in der wunderschönen, wie auch lebendsfeindlichen Alik´r-Wüste nieder ließen, sind es, die eine kleine Gruppe von Rollenspielern in eben jenem Gebiet bespielen und somit Leben einhauchen möchte.

Wir möchten Euch nun hier unser Rothwardonen Projekt Abutemal vorstellen.
Der Name Abutemal steht für eine Sippe von Rothwardonen, die sich mit Handel ihr Leben rund um die Allik´r-Wüste sichern, die Ihren beschützen und ihre Nachkömmlinge in Sicherheit und Wohlstand wissen möchte.
Neben dem Schutz des eigenen Blutes steht es außer Frage, das eigene Volk und ihren König zu ehren und so gut es geht vor Gefahren außer- und innerhalb des Königreiches zu schützen.

Wir haben uns eine Menge Zeit gelassen, um uns mit der spannenden Geschichte des Wüstenvolkes zu beschäftigen.
Jetzt aber möchten wir gerne unser Projekt hier vorstellen und am liebsten mit weiteren interessierten Rothwardonen-Rollenspielern (und -spielerinnen) bespielen.

Ihr findet in den folgenden Beiträgen einige Informationen zu Abutemal.
Uns ist klar, dass es auch bei den Rothwardonen sehr verschiedene Ansätze für das Rollenspiel gibt.
Wir haben uns für eine Handelsfamilie entschieden, deren Weg sich IC im Rahmen des gespielten Rollenspiels gerne noch verändern darf, und soll.

So hoffen wir, dass sich einige Mitstreiter finden werden, die Interesse haben bei Abutemal direkt mitzuwirken, im Rahmen eines möglichen Handelsbündnisses oder eben als Bekannte bzw. erspielte Bekannschaften mit uns zusammen agieren möchten.
Betonen möchten wir aber, dass wir vorwiegend in den Gebieten der Alik´r-Wüste aktiv sein werden, auch wenn uns bewusst ist, dass dort momentan nicht gerade der RP-Hotspot zu finden ist.

Wenn Ihr zu diesem Projekt ein Feedback geben möchtet, so tut dies bitter hier: Feedback zum Rothwardonen-RP-Projekt Abutemal - Kinder der Alik´r

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen und weiterhin spannendes und viel Rollenspiel, hier in der Welt von TESO!

Für das Abutemal-Team,

Spiffy 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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3

Samstag, 29. September 2018, 20:40




Es begab sich zu der Zeit der zweiten Ära um 500,
dass der rothwardonische Schwertkämpfer Mansour bin Aziz al Alik´r,
ein seinem Volk und seinem Land getreuer Mann, wieder einmal durch die Weiten der Alik´r-Wüste zog
und während einer Rast an einer Oase eine für ihn richtungsweisende Begegnung mit der schönen Rothwardonin Akilah hatte.
Aus Liebe auf den ersten Blick sollte noch in demselben Jahr eine Heirat folgen, auf dass er beschloss sein Schwert abzulegen,
um fortan mit ihr an seiner Seite als Händler sesshaft zu werden.
Es stellte sich heraus, dass er nicht nur äußerst geschickt im Umgang mit der Klinge,
sondern auch im Handel war, gepaart mit einem überaus klugen Gespür für die richtige Zeit
und den richtigen Ort, die seine schöne Frau Akilah mit brachte.
Der eigene Abbau und Handel mit den so gefragten Amethysten-Edelsteinen
ließ sie schnell zu wohlhabenden Rothwardonen aufsteigen,
sodass Mansour nur wenige Jahre später für sie an der Küste nahe Schildwacht ein eigenes prunkvolles Haus bauen ließ,
mit Blick auf die schier unendlich anmutenden Weiten des Wassers, der Iliac-Bucht.
Und so gebar ihm Akilah einen Sohn, den sie den Namen Temal gaben und der einst später in seine Fußstapfen treten sollte.



Temal bin Mansour al Alik´r wuchs als Spross einer inzwischen reichen und angesehenen Familie zu einem kräftigen Mann heran,
der von seinem Vater in der Kunst des Schwertkampfes unterwiesen wurde.
Als Akilah plötzlich erkrankte und kurz darauf verstarb, verfiel Mansour in tiefe Trauer
und nur die Liebe zu seinem Sohn ließ ihn die Geschäfte der Familie weiter lenken können.
Temal selbst erwies sich nicht nur als guter Schwertkämpfer, er war fest entschlossen später einmal die Familie zu leiten
und ihr, sowie seinen Nachkommen, ein noch besseres Leben zu gewährleisten.
Über seine Liebe zu Pferden, insbesondere zu der Rasse der Tobiano,
ließ ihn dazu veranlassen, eine eigene reinrassige Zucht aufzubauen,
sodass man fortan neben den Handel mit den Amethysten auch Pferde vom reinsten Blut feil bot.



So geschah es im Jahre 543 der zweiten Ära, dass auch Mansour, der Gründer Familie, verstarb
und Temal für ihn Tu´whaccas Gebet sprach, auf dass dieser ihn als Bewahrer der fernen Ufer sicher ins Jenseits geleiten solle.
Temal, inzwischen mit der reizenden Djamila verheirat, übernahm - wie einst beschlossen - den Familiensitz,
sowie alle Geschäfte und gab sodann der Familie zu Ehren Mansours den Namen ´Abutemal´.
Djamila schenkte ihm ebenso einen Sohn, Rashid.



Auch Rashid wuchs zu einem kräftigen und aufgeweckten Mann der Wüste heran,
lernte die schöne Basma bint Amal al Bergama kennen und lieben, und heiratete sie.
Temal zeigte seinem Sohn alles, was er wusste,
sodass auch dieser schon bald die Geschäfte zusammen an der Seite des stolzen Vaters leitete.
Basma gebar Rashid in der darauffolgenden Zeit drei Kinder, zwei Söhne - Zahir und Aabid - sowie eine Tochter.
Bei der Geburt der Tochter Alya verstarb Basma und hinterließ eine trauernde Familie.



Die Jahre vergingen, Temal wurde älter und älter, sodass Rashid immer mehr die Geschicke der Sippe übernahm.
Rashids Kinder wuchsen heran und auch ihnen war vorbestimmt einmal in die Fußstapfen ihres Vaters, und seinem Vater zuvor, zu treten.
Nun geschah es vor erst kurzer Zeit, dass auch Rashid, selbst bereits zu einem recht reifen Alter, Tu´whaccas Gebet sprach...
dieses mal für seinen Vater, Temal, der im hohen Alter verstarb.



Und so ist es nun an Rashid bin Temal al Alik´r alleine Abutemal vorzustehen
und seine Kinder auf das Leben, sowie ihr Erbe vorzubereiten.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Samstag, 29. September 2018, 20:41




Um was geht es bei Abutemal?

Abutemal ist eine rothwardonische Sippe, eine Großfamilie in mindestens der 3. Generation, mit Sitz in der Alik´r-Wüste.
Man sagt, der Familienname Abutemal geht auf den Rothwardonen Mansour bin Aziz al Alik´r zurück, dessen Sohn Temal bin Mansour al Alik´r die Großfamilie nach dessen Tod viele Jahre leitete.
Heute, im Jahre 586 der 2. Ära steht der rothwardonischen Sippe Rashid bin Temal al Alik´r vor, der die Familie und all ihren Getreuen mit strenger Hand führt.
Es heißt, Abutemal verfüge über reichlich Gold und noch mehr Einfluss bis in höchste Kreise verschiedener Ämter der wichtigen Städte, von Schildwacht bis Bergama.
Sie stammen vom Adel ab, sagen so einige...daher auch ihr Einfluss - oder ist es nur das Gold?
Sie sollen ferner eine reinrassige Pferdezucht ihr Eigen nennen und neben der Zucht und dem Verkauf eben jener Rösser auch mit dem Abbau, sowie Handel von Amethysten reichlich Profit machen.
So einige munkeln, sie führten auch noch weitere, nicht seriöse Geschäfte, aber dies sind wohl jene, die ihnen ihren Erfolg nicht gönnen.
Neid ist einer der Eigenschaften, die auch vor dem sonst so ehrbaren Wüstenvolk nicht Halt macht.
Vielmehr gelten sie als Verfechter der Traditionen ihres Volkes, denen das Wohl und die Sicherheit der Familie, den Rothwardonen und dem König Fahara´jad am wichtigsten sind.
Ob sie sich eher zu der Kaste der ´Kronen´ oder der ´Ahnherren´ zählen, ist nicht bekannt.



Wer kann mit machen?

Im Prinzip Jeder, der einen rothwardonischen Charakter bespielen möchte und bereit ist, sich der Sippe um Abutemal anzuschließen, IC wie OoC.
Dies bedeutet natürlich eine vorherige Absprache bezüglich der Präferenzen im Bezug auf das Rollenspiel der Rothwardonen, welches wir bevorzugen.
Es gibt immer unterschiedliche Auslegungen und Schwerpunkte, die im Falle von einem aktiven Spiel bei Abutemal abgestimmt werden sollten,
um etwaige Unstimmigkeiten schon im Vorfeld auszuschließen.


Welches Volk, Klasse?

Rothwardonen, und nur dieses Volk.
Es wird keine Ausnahmen geben.
Magier-Klassen OoC gerne, aber IC möchte Abutemal auch keine Magier in ihren Reihen wissen.
Diese werden verabscheut, generell abgelehnt und aber auch als schwächlich bezeichnet bzw. angesehen,
weil sie kein Schwert halten und solche "hinterlistigen Tricks" benutzen müssen.


Gilde?

Es wurde im Game eine Gilde gegründet: Rothwardonen RP
Sie soll als Anlaufstelle für interessierte Rothwardonen-Rollenspieler/innen gedacht sein, unabhängig von einem aktiven Spiel als Mitglied von Abutemal.
Die Mitgliedschaft ist aber nicht zwingend erforderlich, würde aber durch den gemeinsamen Chat die Kommunikation durchaus erleichtern.
Abutemal soll als Teil eines gildenübergreifenden Rothwardonen-Projektes gesehen werden.
Ein Gildenbeitritt ist somit erwünscht, aber nicht erforderlich.


Zusammenspiel mit der RP-Community

Wir streben das Spiel mit anderen RP`lern an.
Wir werden auf euch zu gehen, sofern es IC passt.
Ebenso freuen wir uns über Anfragen oder Interesse von Seiten der Community, möchten aber unsere ´Standpunkte´ IC nicht verlassen
und hoffen hierzu auf Verständnis für ein aus unserer Sicht konsequentes der Thematik ausgerichtetes Rollenspiel, mit den daraus resultierenden Konsequenzen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass es ´in der Familie von Abutemal ´ nicht mit Jedem funktioniert, vielleicht aber im Rahmen einer Zweckgemeinschaft als Handelspartner o.a.
Ferner möchten wir betonen, dass IC stark ausgespieltes Misstrauen gegenüber anderen Völkern, inbesondere der anderen Fraktionen, keineswegs OoC gemeint ist.


Kontaktmöglichkeiten

Ihr könnt @Spiffypurse oder @SeekingRaven einen Brief im Game schreiben.
Alternativ ist eine Kontaktaufnahme im Eso-RP-Forum ( http://www.eso-rollenspiel.de/index.php?…ser&userID=2673 / http://www.eso-rollenspiel.de/index.php?…ser&userID=3165 ) möglich
oder über das Abutemal-Forum ( http://abutemal.forumieren.de/ ).
Ferner bieten wir auch Discord an: RP Rothwardonen
Solltet ihr @Spiffypurse oder @SeekingRaven online antreffen, so ist ein anflüstern sicher der schnellste Weg ;-)


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Celebringil (14.11.2018)

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Samstag, 29. September 2018, 20:42



Eine ganze Menge, könnte man sagen...
Neben dem Rollenspiel innerhalb der Familie mit all seinen Facetten über direkte Angehörige, entfernte Verwandte, den Bediensteten bis hin zur gekauften Waffenhand freuen wir uns als Sippe, die sich dem Handel verschrieben hat, auf viele Handelspartner im In- und Ausland.
Gerade der Handel ins Ausland würde über den Schiffsweg abgewickelt werden, sodass auch hier Spielmöglichkeiten gegeben sind.
Ferner bespielen wir in erster Linie die Alik´r-Wüste, sodass man uns auch in den dort wichtigen Städten antreffen kann.
Somit spricht auch nichts gegen Tavernen- oder Lagerfeuer-RP bis hin zum feilschen auf dem Basar.
Gegen Konflikt-RP, dass aus den unterschiedlichsten Gründen (Überfälle, Diebstähle etc.) entstehen kann, ist ebenfalls überhaupt nichts einzuwenden, sowie das Spiel mit den natürlichen Gefahren, die z.Bsp. die Alik´r-Wüste zuhauf bietet.



Das Oberhaupt der Familie ist derzeit der Charakter Rashid bin Temal al Alik´r.
Er, und nur er, hat das letzte Wort.
Zusammen mit seinen Kindern und engsten Vertrauten wird im Familien-Rat diskutiert, sich beraten und Entscheidungen getroffen.
Neben den direkten Familienangehörigen gibt es allerlei Bedienstete, sowie bezahlte Schwertkämpfer, Wachleute, Informanten und Arbeiter.
Neuankömmlinge, egal ob als Koch oder gekaufte Waffenhand, haben sich im Hause zunächst zu beweisen.
Loyalität, Verschwiegenheit und Ehrerbietung gegenüber den Abutemal sind die wichtigsten Säulen der rothwardonischen Sippe.
Etwaige Verfehlungen werden mit strenger Hand, aber in der Sache gerecht geahndet.



Abutemal soll als Rollenspielprojekt rein für rothwardonische Charaktere verstanden werden.
Daher werden auch nur Rollenspieler aufgenommen und auch nur Rothwardonen-Charaktere, wie bereits mehrfach beschrieben.
Wir werden aufgeschlossen sein für Rollenspiel-Einsteiger mit noch wenig bis gar keiner Erfahrung und ihnen aktiv unter die Arme greifen, so sie es wünschen.

Der IC-Teil, der weiter oben in der Erklärung (Die Sippe IC) aufgeführt ist, gibt eine doch eher diktatorische Führung durch das Familienoberhaupt vor.
Rein auf OOC-Ebene soll dies natürlich nicht so sein!
Wir wünsche uns Mitspieler/innen, die eigene Ideen einbringen, über die man gemeinsam spricht und gemeinsam entscheidet.
Wir sind offen für Anregungen und Vorschläge und wünschen uns das sogar von den Teilnehmer/innen.
Spaß soll stets an 1. Stelle stehen!

Wir möchten abermals betonen, dass wir vorwiegend die Alik´r-Wüste bespielen möchten, die aus unserer Sicht genug Potential für ´zig Stunden spannendes und facettenreiches Rollenspiel bietet.
Wir werden nicht zu anderen stärker frequentierten RP-Hotspots ´springen´, wenn in der Alik´r gerade nichts los ist.
Dennoch sind wir bestrebt uns mit möglichst vielen Rollenspielern auszutauschen und zu vernetzen, sodass wir Wege finden miteinander zu spielen, ohne das man sich IC verbiegen muss.



Abutemal ist von Rollenspielern für Rollenspieler erdacht worden.
Es wird angestrebt das Rollenspiel in der ESO-RP-Gemeinschaft aktiv zu unterstützen.
Dabei gilt für unsere Projektteilnehmer, dass sie sich höflich, respektvoll und angemessen darstellen.



Eine Homepage gibt es nicht.
Wir bieten ein Forum , Discord und/oder die unabhängige Ingame-Gilde "Rothwardonen RP" an.



Wir würden uns freuen, wenn sich Interessenten über unser Forum vorstellen, soll aber keine Bedingung sein.
Sie werden gebeten ein paar Sätze zu ihrer Person und ihrem Charakter, den sie spielen möchten, dort nieder zu schreiben.
So ist es uns möglich zu sehen, dass man sich auch mit dem Charakter, den man spielen möchte auseinander setzt.
Zusätzlich ist es eine Möglichkeit, zusammen mit dem Interessenten am Konzept zu feilen, sodass man ungefähr auf einer Linie ist....sollte hier Bedarf bestehen.
Natürlich sind wir auch offen für reine IC-"Zufallsbekanntschaften" im Game, aus der sich im Rollenspiel dann alles weitere entwickeln kann.
Oder man schreibt uns einfach kurz im Game an.

Als Volk wird bei Abutemal nur das der Rothwardonen akzeptiert.
Es wird keine Ausnahmen geben und bitten dies zu respektieren.

Wir bespielen eine traditionell eingestellte Familie.
Somit möchten wir Magier-Klassen OoC gerne, aber IC nicht in ihren Reihen wissen.
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Dies gilt natürlich aus reiner IC-Betrachtung.
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Samstag, 29. September 2018, 20:43


Fester Spieltermin





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Samstag, 29. September 2018, 20:45

- noch einer dieser Platzhalter -

"Ich erinnere mich an das verlorene Yokuda.
Ich erinnere mich an all die herrlichen Inseln.

Ich erinnere mich an Samara. Fürwahr, ich
hatte sogar einen Ehemann dort..."


(Aus "Die verlorenen Inseln des alten Yokuda" - wird Hazadiyya Seekönigin zugeordnet)
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8

Samstag, 29. September 2018, 20:46

- sicher ist sicher -

Und als Yaghoub am Anbruch des
siebzenhnten Tages der Zweitsaat in Richtung
des Rosses segelte, machte ihn eine
Schildwache, die gerade an Deck war, auf
einen günstigen Anlegeplatz aufmerksam.
Und Yaghoub erblickte ihn ebenfalls; er
stimmte ihr zu und sprach: "Dieser
Anlegeplatz soll der unsere sein, dann wir
werden ihn unsnehmen. Und ich werde ihn
Schildwacht nennen, denn wie die
Schildwache, die ihn entdeckt hat, soll auch sie
stets wachen Blickes auf das Meer schauen."

(Aus "Schildwacht, das Juwel von Alik´r" - von der unverschleierten Azadiyeh, dem Singvogel von Satakalaam)
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9

Dienstag, 2. Oktober 2018, 10:45



"Siehst Du diesen Mann dort unten?"

Alya, die vermummte Rothwardonin, die in für das Wüstenvolk typischen Leder gekleidet ist, steht an der Brüstung der oberen Etage des Gasthauses ´Schwestern der Sande´ - dem größten Gasthaus der Stadt - und verengt ihre dunklen Augen zu schmalen Schlitzen, während sie eben jenen Mann unter sich mustert.
Dieser sitzt inmitten der gepolsterten Sitzgruppe im Erdgeschoss nicht unweit des Eingangsbereiches und trinkt.
Aabid gönnt sich gerade noch einen weiteren Schluck eines vorzüglichen Weines, als er fragend gen Alya auf blickt, sich dann aber doch langsam erhebt jenen besagten Mann ebenfalls zu begutachten.

"Ich weiß nicht. Kenne ihn nicht.", kommt es dann nur schlicht als Antwort.
"Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte...wir kennen doch fast jeden hier in der Stadt."
Alya nimmt Aabid ins ´Visier´ und schenkt ihm einen scharfen Blick.
"Das ist wohl wahr, ja, Aber den, den kenne ich nicht. Aber wer könnte das deiner Meinung nach sein, hm?"
Es wird wieder am Kelch genippt.
"Es wäre möglich, dass es dieser Ashere sein könnte.", erläutert Alya nachdenklich.
"Ashere? Ist der nicht tot?"
"Radubah wird es wissen. Sie hat ihn begrüßt."

"Gut.", sagt Aabid und wendet sich wieder seinem Sessel zu. "Geh und kläre das."




Hallo allerseits!

Hier nun ein erstes kleines Update:
Wir haben bereits gespielt und bringen nun nach und nach weitere organisatorische Dinge auf den Weg.

So wurde jetzt ein fester Spieltag festgelegt.
Bei Interesse kommt ihr einfach dazu oder nehmt Kontakt mit uns auf.

Euer Spiffy 8)
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Silann (02.10.2018), Celebringil (15.11.2018)

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10

Freitag, 5. Oktober 2018, 09:43



Wahrlich, es ist Silann Ashere.
Einer, von dem man glaubte, er wäre nicht mehr unter uns.
Einer, der vor einer gefühlten Ewigkeit Schildwacht und die Alik´r verließ mit einem unbekannten Ziel.
Rudabeh, die Hausherrin des Gasthauses ´Schwestern der Sande´, wusste es.
Sie kennt wirklich jeden aus der Stadt, so er sich nicht in den verwahrlosten und armen Gegenden von Schildwacht herum treibt.
Und so breitet Aabid die Arme aus Silann zu begrüßen.
Wie einen alten Freund, trotz dass man sich in diesem Moment zum ersten Mal begegnet.
"Ich bin Aabid bin Rashid al Alik´r. Kommt, mein Freund. Kommt, und setzt Euch zu mir.", sprudelt es fast etwas übertrieben freundlich aus dem Rothwardonen heraus, als sich Silann Ashere nähert.

Während sich Alya etwas abseits der Zwei aufstellt, scheint an jenem Tisch im oberen Stockwerk des größten Gasthauses der Stadt eine neue Partnerschaft zu keimen, möglicherweise gar eine Freundschaft.




Ich würde sagen, das Projekt kann man nun als gestartet und aktiv bezeichnen.
Wir bespielen derzeit in Schildwacht und die Teilnehmer lernen sich gerade kennen.
Das braucht eine Weile, aber Rollenspiel kennt keine zeitlichen Grenzen oder gar Vorgaben, sodass wir uns die Zeit dafür nehmen, die es eben benötigt.

Natürlich ist es etwas schade, dass wir den Umstand noch nicht nutzen können, gerade am heutigen Tage des Dirij Tereur ein möglicherweise kleines Event präsentieren zu können.
Dafür ist alles noch zu frisch, zu klein und noch nicht gewachsen.

Wer sich ein wenig mit den Rothwardonen beschäftigen möchte, der kann auch gerne einmal in unserem Projekt-Forum vorbei in der Kammer des Wissens vorbei schauen, wo ich angefangen habe eine Sammlung von Loredaten zusammen zu tragen.
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Silann (13.10.2018), Celebringil (15.11.2018)

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Freitag, 12. Oktober 2018, 11:28



Schildwacht, vor einigen Tagen.

Es ist heiß in den staubigen Gassen der Hauptstadt der Rothwardonen.
Es ist wie immer.
Auf dem Basar tummeln sich die Bewohner der Stadt, während die Händler lautstark ihre Waren feil bieten.
Es ist ein Gewusel wie an jedem Tag, als sich Faisal abd al Rashid daran macht sich Boussa, die Händlerin für Allerlei, vorzuknöpfen.
Der in dunklem Leder gekleidete Faisal ist schon seit er denken kann in Diensten der Familie Abutemal und seine heutige Aufgabe besteht darin von Boussa die zugesagten Leistungen einzufordern, die sie seit geraumer Zeit schuldig geblieben ist.
Abutemal hat einen Namen in der Stadt, gilt als einflussreich, aber ist nicht bei Jedermann beliebt.
Boussa zickt heute etwas rum, sehr zum Missfallen der bezahlten Waffenhand der Handelsfamilie.

Die recht lautstarke ´Diskussion´ fällt gar nicht auf, geht es auf dem Basar doch eh zu wie auf einem Taubenschlag.
Faisal ist derart vertieft in dem Gespräch, dass ihm gar nicht auffällt, dass eine Frau derart verträumt über den Platz schlendert das sie auf ´Kollisionskurs´ mit ihm ist.
Die für diese Region ungewöhnlich hellhaarige Frau blickt umher und scheint von dem ´Trubel´ des Basars derart fasziniert, dass der eigentlich recht groß gewachsene Faisal nicht wahrgenommen wird.
Es kommt wie es kommen muss: sie läuft mitten in ihn herein, sodass sie ihn gar fast umstößt.
"Bei Osnis Knochen! Was zum...?!"
Faisal ´taumelt´ zur Seite, völlig überrascht ob dieser ´Attacke´ und starrt sodann die Frau mit den hellen Haaren verärgert an.
Ihr scheint die Situation etwas peinlich zu sein, so beginnt sie sofort sich zu entschuldigen, während Faisal im ersten Moment überlegt, ob nicht gar etwas aus seinen Taschen fehlt.
Hier auf dem Basar gibt es mindestens so viele Diebe wie es Händler gibt.



Doch rasch wird klar, dass die Frau nicht auf das Hab & Gut des Faisal aus ist, sondern angeblich eine Wüstenführerin sei.
Faisal mag es kaum glauben.
Diese Frau soll alleine andere sicher durch die Alik´r-Wüste geleiten können?
Rasch stellt sich auch noch heraus, dass nicht nur das Blut der Ro´Wada durch ihre Adern fließt.

Faisal will ihr so gar nicht vertrauen, doch er weiß um den derzeitigen Ärger, den die Familie mit ihrem jetzigen Wüstenführer hat und sie selbst sucht wohl nach Arbeit.
So entscheidet er ihr eine Chance zu geben.

"Wie ist Euer Name?", will er dann noch wissen, ehe man sich wieder trennt.
"Ilania."




Unser Rollenspiel nimmt nun langsam Fahrt auf.
Wir sind aber weiterhin auf der Suche nach Mitspielern.
Bei Interesse kommt ihr einfach dazu oder nehmt Kontakt mit uns auf.
Wir spielen jeden Donnerstag ab 19 Uhr, aber natürlich auch spontan nach Absprache.

Euer Spiffy 8)
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Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

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Silann (13.10.2018), Deresjal (13.10.2018), Celebringil (16.11.2018)

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Freitag, 19. Oktober 2018, 12:18



Schildwacht, im Gasthaus ´Schwestern der Sande´.

Einmal wieder kehrten Aabid, aus dem Hause Abutemal, und seine ´Leibwache´ Alya bei den ´Schwestern der Sande´ ein.
Und wieder trafen sie dort Silann Ashere, der erst kürzlich die Gelegenheit hatte Aabids Vater Rashid auf dem Anwesen der Familie kennen zu lernen.
Aabid war es, der das Treffen arrangierte, auch in der Hoffnung seinen Vater mit der Präsentation des vermeintlich verschollenen und lange abwesenden Ashere beeindrucken zu können.
Die Rechnung ging zumindest halbwegs auf.
Rashid ließ es sich natürlich nicht nehmen jede nur winzige Gelegenheit zu nutzen seinen Zweitgeboren vor Silann nieder zu machen, aber Aabid meinte erkennen zu können, dass sein Vater durchaus Nutzen in einer möglichen Partnerschaft mit dem vermögenden Ashere sehen könnte.
Und so trafen sie sich dann wieder hier im größten Gasthaus der Stadt, begrüßten sich wie alte Freunde, tranken und sprachen über allerlei.



Alya, die stets Abstand hielt und weiter die Rolle der Leibwache spielte, bemerkte schnell das neue Gesicht.
Eine durchaus attraktive Rothwardonin, schlank, aber dennoch gut ´trainiert´ betrat das Gasthaus und lief scheinbar etwas ziellos in den oberen Gängen umher.
Auch die Herren, ansonsten im Gespräch vertieft, bemerkten die Frau.
Und insbesondere Aabid war sichtlich angetan von der Erscheinung der Unbekannten, die in schlichtem Leder gekleidet und wohl gerade aus der Wüste kam.
Alyas Augenrollen nahm Aabid nicht wahr, als dieser ihr auftrug die Fremde doch an ihren Tisch zu bitten.
Sie tat wie von ihr verlangt und nach kurzem Zögern saß die Rothwardonin dann doch am Tisch von Silann und Aabid, die sie sofort auf ein Getränk einluden.

Während sich die Frau als ´Jamina´ vorstellte, nahm Alya wieder ihren Platz ein und musterte dabei weiter den Leibwächter, den Silann Ashere dieses Mal sehr offen bei sich hatte.




Weiterhin der Hinweis an alle interessierten Rothwardonen-RPler oder etwaige Bündnis-Spielpartner: wir spielen jeden Donnerstag ab 19 Uhr.
Gerne spielen wir nach Absprache auch zusätzlich zu anderen zusätzliche Spielzeiten.
Bitte nehmt bei Interesse Kontakt zu uns auf.

Euer Spiffy 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Montag, 29. Oktober 2018, 10:27



Schildwacht. Es ist heiß und in den Straßen der Stadt tobte ein Sandsturm...

Es gab viel zu berichten, an jenem Tage im Gasthaus ´Schwestern der Sande´, als Aabid bin Rashid al Alik´r im oberen Stock neben seinem Freund Silann Ashere Platz nahm.
Der Zweitgeborene der Abutemal Familie wollte alles wissen, kehrte Ashere doch gerade erst von der Reise zu den Wolfenbergs zurück.
Jamina, gerade erst als Botin der Familie höchstpersönlich vom Familienoberhaupt Rashid eingestellt, war ebenfalls zugegen und verfolgte zurückhaltend das Gespräch der zwei Männer, obwohl ihr wohl etwas auf der Zunge lag und sie in irgendeiner Form ´belastete´.


(Bild) Rashid bin Temal al Alik´r stellte Jamina als neue Botin ein, was nicht jedem gefiel.

Silann war an jenem Tage kein Freund vieler Worte, fasste seine Erlebnisse in wenigen Worten zusammen und vergaß dabei nicht die Geschenke zu erwähnen, die er von seiner Reise mit brachte.
Möglicherweise war seine recht knappe Zusammenfassung auch dem Umstand geschuldet, dass plötzlich Aabids älterer Bruder Zahir vor ihnen stand, der längere Zeit in geschäftlichen Angelegenheiten andererorts weilte und nun erst heimkehrte.
Zahir brachte ein neues Gesicht mit, ein Edelsteinkundiger mit Namen Zawahr, den er für die Dienste für die Familie wohl als geeignet erachtet.

Ja, es passierte viel an jenem Tage, als in den Straßen und Gassen der Hauptstadt einer dieser vielen Sandstürme tobte.
Silann Ashere kehrte von seiner Reise zurück, Zahir war wieder da mit dem viel zu besprechen gab.
Denn in Bergama gibt es Ärger mit einem ihrer Händler, der eine ihrer Minen zu beaufsichtigen hat.
Ihr Vater will, dass sich die zwei Söhne persönlich um diese Angelegenheit kümmern.
Aber dann stand wie aus dem Nichts ein Fremder vor ihnen, der mit der Begründung einer Verwechslung bei einer Getränkebestellung sich als Rhanhael vorstellte.

Es hätte vieles weiter zu besprechen gegeben, wäre nicht Jamina - die neue Botin - plötzlich eine Nachricht überbracht worden, mit der man ihr auftrug sofort zum Anwesen der Abutemal zu Rashid persönlich zu kommen.
Natürlich folgte sie dieser ´Anordnung´ und lief draußen am Ende einer Brücke direkt in eine Falle.
Dschafarr, der bisherige Bote der Familie, war mit der Entscheidung dieser fremde Frau seinen Posten zu übergeben so gar nicht einverstanden und wollte dies nun korrigieren, indem er zwei weitere gekaufte Straßenhalunken zur Verstärkung mit nahm, um Jamina an jener Brücke aufzulauern.
Es war wohl nur ein komisches Gefühl, dass Aabid bei dieser Nachricht hatte, sodass er Silann Ashere bat doch zur Vorsicht nach Jamina zu sehen.
Denn ansonsten wäre möglicherweise der blutige Kampf auf dem Dach der kleineren Nachbartaverne der ´Schwestern der Sande´ nicht gut für sie ausgegangen.
So aber konnte Ashere Jamina zur Hilfe eilen.
So gab es ´nur´ zwei in ihrem Blute liegende Tote, ein überwältigter Dschafarr und eine verletzte Jamina, die anschließend behandelt werden musste.
Der Dolch, der ihr die Verletzung bei brachte, war mit einem Gift versehen und nur das schnelle Eingreifen der anderen verhinderte Schlimmeres.




Eine anstehende Reise nach Bergama, Ärger mit einem gekränkten Boten, eine fremde Waffenhand, die Rückkehr des Silann und des Zahir...es ist viel passiert und unser Spiel nimmt gerade ordentlich Fahrt auf.

Wir nutzen auch Discord. Folgt bei dem Interesse diesem Link.

Ansonsten spielen wir wieder am Donnerstag ab 19 Uhr weiter.

Euer Spiffy 8)
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Freitag, 9. November 2018, 10:41



Schildwacht. Gerade erst...

Es ist noch recht früh am Tag und daher natürlich auch noch nicht so heiß.
Der Himmel ist aber klar, sodass die Bewohner der Alik´r-Wüste wieder einen dieser sehr heißen Tage erwarten können.
Für sie nichts ungewöhnliches, zumal sie sich an diesem Tage trotz der zu erwartenden Hitze wohl darauf freuen dürfen, nicht von einem jener vielen Sandstürme heimgesucht zu werden.
In den staubigen Gassen von Schildwacht herrscht bereits in den frühen Morgenstunden recht emsiges Treiben, um wohl schon viel an Arbeit zu schaffen, bevor die Sonne hoch oben am Himmel steht.

Aabid bin Rashid al Alik´r, der Zweitgeborene aus dem Hause Abutemal, hält sich bei den Stallungen der Stadt nahe des Zollhauses auf und ist gerade damit beschäftigt die Satteltaschen seines Yokudastürmers zu prüfen, als sich in diesem Moment auch schon die anderen nähern.
Die anderen, das sind Silann Ashere und die Botin Jamina, sowie Rhanhael, eine neue Waffenhand im Dienste der Familie.
Aabids älterer Bruder Zahir weilt schon eine Weile bei den Stallungen und beäugt die Vorbereitungen, die seine persönliche Wache Athzir gerade trifft.
Rashid selbst hat zudem noch zwei weitere Waffenleute abgestellt, die nun jene kleine ´Karawane´ begleiten sollen.
Einer davon wird die Gruppe als Führer durch die Wüste leiten, auf und neben den bekannten Routen.

Aabid nickt zufrieden, doch ihm ist klar, dass das anstehende Unternehmen ganz im Sinne der Familiengeschäfte erfolgreich abzuschließen ist, sollte er nicht völlig die Gunst des strengen Vaters einbüßen.
Und so macht sich dann am jenem frühen Morgen die kleine Gruppe von Rothwardonen auf gen Bergama und stellt sich einmal wieder der Alik´r-Wüste, die immer wieder Prüfungen für alle Reisenden bereit hält.


Es geht durch die Alik´r-Wüste, das Ziel: Bergama.


Nach einem langen Ritt wird gerastet, Zelte werden aufgebaut.


Braut sich da in der Ferne ein Sandsturm zusammen?





Nun ist unsere erste Reise gestartet und es geht durch die heißen Sande der Alik´r-Wüste.
Das Ziel ist Bergama, um sich dort um geschäftliche Dinge zu kümmern.
Wir sind uns sicher, dass unsere Reisenden auf ihrem Weg dorthin so einiges erleben werden und freuen uns über jede ´zufällige´ Begegnung - ob nun in der Wüste oder später in Bergama.

Wer es also heiß mag: jeden Donnerstag ab 19 Uhr ist Rothwardonen-RP 8)
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Sonntag, 11. November 2018, 17:16



Schildwacht. Das Anwesen der Familie Abutemal...

Faisal abd al Rashid, die rechte Hand des Familienoberhauptes, wartet im Eingangsbereich des Abutemal Anwesens, hat die Arme vor der Brust verschränkt und beobachtet, wie zwei Wachen den Gast am Tor auf Waffen ´durchsuchen´ und ihn befragen.
Bei dem Gast handelt es sich um Isra al Abin, der im Dienste des Silann Ashere steht und mit dem Abutemal Geschäftsbeziehungen anstrebt.
Geschäfte, die natürlich beiden Seiten dienlich sein sollen.
"Tavas Segen sei mit Euch, Isra al Abin. Der Hausherr erwartet Euch bereits. Kommt, folgt mir.", sagt der ansonsten eher wortkarge Faisal und geleitet Isra sodann zu Rashid.

"Es gibt etwas zu besprechen.", erklärt Rashid dem Gast, dem man gerade Tee serviert.
"Ich hörte davon. Es geht ums Geschäft, nicht wahr? Erzählt."
Rashid nickt und beginnt zu berichten.
"Ein gewisser Namir al-Rashid, ein rothwardonischer Gelehrter, der in Wegesruh lebt und dort im Dienste des ´Hauses der Wissenschaft´ steht, ist auf der Suche nach einem Handelspartner, der ihn mit spezieller Waren aus seiner Heimat beliefert. Einer unserer Informanten vom Hafen berichtete uns davon. Rothwardonischer Kaffee und diverse Speisen wie zum Beispiel Kreischkäse, Kamelmilch und Datteln, um nur einige jener Waren zu nennen, die sein Interesse scheinbar wecken."
Isra nickt. "Das klingt interessant. Fahrt fort."
"Da Euer Herr meine beiden Söhnen auf ihrer Reise gen Bergama begleitet, seid nun Ihr mein Ansprechpartner, Isra. Jener Namir al-Rashid weckt mein Interesse und ich erwäge Faisal, meine rechte Hand, sowie meine Tochter Alya gen Wegesruh zu entsenden, um diesen Gelehrten aufzusuchen. Da wir selbst nicht mit den benötigten Waren handeln, ich aber weiß, dass Euer Herr dies tut, schlage ich ein Zusammenschluss vor. Möglicherweise können wir ihm auch einige unserer Waren schmackhaft machen."


Rashid bin Temal al Alik´r und Isra al Abin bei Verhandlungen, während die Waffenhand Faisal dem Treffen bei wohnt.

Isra nickt abermals und nippt immer mal wieder am Tee.
"Was hat Euer Informant noch alles erzählt...?", fragt Isra, als sich in diesem Moment ein Bediensteter nähert, Faisal etwas ins Ohr flüstert und ihm ein einfaches Schriftstück überreicht.
"Was gibt es?", will Rashid direkt wissen.
"Es gibt Neuigkeiten. Scheinbar hielt sich in den letzten Tagen ein Dunmer mit Namen Sevan Dral in der Stadt auf. Er kam mit der Handelsgaleone Silberstern unter Kapitän Jeanne de Belleville. Jene Grauzunge sorgte für allerlei Gerede in den Gassen von Schildwacht. Er verteilte diese Aushänge und tat kund, dass sein Herr, jener Namir al-Rashid, nach einem geeigneten Händler sucht, der bereit wäre, wertvolle Waren nach Wegesruh zu liefern."

Rashids Augen weiten sich, als er das besagte Schriftstück entgegen nimmt.
Er fliegt über die Zeilen und übergibt es dann Isra, als sich auch schon seine Miene verfinstert.
"Dann haben wir also unserem Informanten Gold dafür bezahlt, uns eine Nachricht zu verkaufen, die wohl jedem Bettler der Stadt schon bekannt sein dürfte, wenn hier ein Dunmer durch unsere Straßen stolziert?", fragt er voller Zorn.
Faisal nickt nur und sagt besser nichts.
"Ich zähle nicht jedes Goldstück, aber da wollte uns wohl jemand für dumm verkaufen. Faisal, ´kümmere´ Dich um diesen Informanten."
Ein weiteres Nicken der Waffenhand und schon ist er unterwegs sich darum zu ´kümmern´.
"Ein Dunmer im Dienste eines Rothwardonen, der in Wegesruh lebt?", merkt Isra noch fragend an, als er dann auch das Schriftstück zur Seite legt.

"Nun, wir sollten dennoch aufbrechen und von unserem Vorhaben nicht abweichen. In zwei Tagen könnten wir aufbrechen. Ich werde alles Nötige veranlassen.", erklärt Rashid.
"Ich will nicht hoffen, dass noch andere aus Schildwacht auf die Idee kommen, sich in ´unser´ Geschäft einmischen zu wollen, sollten diese Aushänge überall in der Stadt verteilt worden sein."
"Dann sind wir uns einig?", will Isra wissen.
Rashid nickt, ein Handschlag macht den Vertrag perfekt und man macht sich sofort daran Vorkehrungen für eine baldige Abreise gen Wegesruh zu treffen.


Die Vorkehrungen haben begonnen: im Hafen von Schildwacht überwacht eine Rothwardonin aus dem Hause Abutemal mit strengem Blick und forschen Anweisungen, wie einige Waren auf ein Schiff gebracht werden.




Parallel zu dem aktuell laufenden Reiseplot durch die Wüste Richtung Bergama, werden nun wohl weitere Rothwardonen gen Wegesruh entsendet, um Handelskontakte zu knüpfen.
So wird bald schon ein Schiff Segel setzen und Schildwacht verlassen.
Etwaige interessierte Mitspieler - weitere Schiffsreisende, Matrosen, Seefahrer oder anderen später in Wegesruh - sind natürlich immer gerne gesehen. 8)
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Freitag, 16. November 2018, 10:04



Die Alik´r-Wüste...

Am fernen Horizont macht sich die Sonne auf sich wieder zu erheben über die unendlich anmutende Alik´r-Wüste, um einen weiteren dieser heißen Tage einzuläuten.
Es geht eine leichte Brise.
Hier und da wird feiner Sand von ihm einige Meter mitgetragen, um an derer Stelle liegen zu bleiben.
In der Nacht hat wohl ein Ausläufer des Sandsturms, den man zuvor in der Ferne ausgemacht hat, das kleine Zeltlager der Reisenden passiert.
Die Schlafenden mögen dies kaum wahrgenommen haben, aber dennoch erkennt man angehäuften Sand an den Zeltwänden, sowie am erloschenen Lagerfeuer, welches fast komplett bedeckt ist.
Langsam kehrt Leben in das kleine provisorische Lager der Rothwardonen ein.
Von den frühmorgendlichen Spaziergängern mal abgesehen, nutzen die meisten jede Minute sich von den Strapazen der Reise auszuruhen.

Aber dann soll es schnell gehen, möchte man nicht den Großteil des Tages auf dem Reittier verbringen, während die Sonne der Alik´r auf ihren Köpfen brennt.
Rasch eine Lagebesprechung was man in Bergama zu erwarten hat und schon sitzen sie wieder im Sattel.
Langsam reiten sie durch den Sand der Wüste, nutzen dieses Mal aber häufig ´offizielle´ Pfade.
Sie umreiten eine große Mine, um scheinbar Kontakt zu anderen zu vermeiden und entscheiden sich in der kleinen Siedlung ´Lekis Klinge´ abermals eine kurze Rast einzulegen.
Während die Reittiere von den örtlichen Stallburschen versorgt werden, nutzt man einen Schattenplatz, um zu ruhen und um sich zu besprechen.


Eine kurze Besprechung vor dem Aufbruch.


Man reitet bereits in der Morgendämmerung los. Der Respekt vor der heißen Sonne in der Alik´r ist groß.

Als es dann weiter geht verbleiben zwei in der Siedlung.
Aabids Bruder Zahir geht es nicht gut, scheint angeschlagen.
Irgend etwas stimmt nicht, aber er besteht darauf, dass die Reise vorerst ohne ihn fortgesetzt wird.
Er, und seine persönliche Wache Athzir, würden rasch nachkommen und sie bald schon einholen, noch bevor man in Bergama einreiten wird, sagt er.
Silann Ashere traut jener Wache Athzir nicht, das ist mal sicher und Aabid ist voller Sorge und unsicher, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat, als sie sodann ´Lekis Klinge´ wieder verlassen.


In ´Lekis Klinge´ wird kurz gerastet. Zahir bin Rashid al Alik´r geht es nicht gut.

Nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit beim Ritt durch die Wüstensande sind sodann weit in der Ferne die Silhouetten von Bergama zu erkennen.
Man entscheidet sich für eine letzte Rast mit Blick auf die Türme der Stadt, auch um auf die zwei Nachzügler zu warten.
Aabid ist in Gedanken bei seinem Bruder und ist froh Silann an seiner Seite zu haben.
In Bergama brauchen sie ihre Kräfte, denn dort wird es ganz sicher Ärger geben.




Die Reise wurde fortgesetzt und unsere kleine Gruppe von Rothwardonen sollte bald schon Bergama erreichen.
Spätestens nächsten Donnerstag wird weiter gespielt.
Ab 19 Uhr können sich Interessierte gerne anschließen oder uns vorab bei Fragen kontaktieren. 8)
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Sonntag, 18. November 2018, 12:00



Schildwacht, am Hafen...

Alya bint Rashid al Alik´r-Wüste, die Tochter und das jüngste Kind des Familienoberhauptes der Abutemal, steht mit vor der Brust gekreuzten Armen am Steg im Hafen von Schildwacht und überwacht mit strengem Blick das Beladen des hier vor Anker liegenden Schiffes.
Wie von Rashid angeordnet, sollen sich seine rechte Hand Faisal, Isra al Abin - der Attaché des Silann Ashere - und sie selbst umgehend auf den Weg gen Wegesruh machen, um dort dem Gelehrten Namir al-Rashid aus dem Hause der Wissenschaft Angebote für weitere Geschäfte zu unterbreiten.

Faisal steht neben ihr, als auch Isra eintrifft, und zufrieden den Ladevorgang beäugt.
"Es läuft alles nach Plan, nicht wahr?"
Faisal nickt ebenso zufrieden und geht bereits aufs Schiff, während Alya nach wie jenen strengen Blick aufsetzt, so als wäre sie nicht zufrieden.
"Durch frühere Geschäfte meines Herren besitzen wir in Wegesruh bereits ein Haus, eben für derart Handelsgeschäfte bestens geeignet.", gibt Isra zum Besten.
"Das klingt gut. Ich mag aber den Gedanken nicht aus meinem Kopf bekommen, dass dieser Dunmer, der sich hier vor einigen Tagen durch Schildwacht bewegte, überall Aushänge dieses Namir al-Rashid verteilte.", erwidert Alya und wechselt direkt das Thema, welches sie wohl die ganze Zeit schon beschäftigt.
"Ja, ein durchaus seltsames Verhalten.", bemerkt Isra nur knapp.
"Ich will ja nicht hoffen, dass irgendein Händler aus der Stadt meint er könne uns unser Geschäft vermiesen. Ich will gar nicht daran denken, wenn..."
Alya unterbricht jäh in ihren Ausführungen, verengt die Augen zu kleinen Schlitzen und starrt zum anderen Ende des Stegs, wo sich in diesem Moment eine Gruppe von Rothwardonen nähert.
"Bei Ruptga! Verdammt..."

Yuusuf ist dick und schwitzt bei jedem Schritt, als er seine breiten Füße über den Steg wuchtet.
Er steuert geradewegs jenes Schiff an, das auch unsere drei Rothwardonen ausgesucht haben.
Hinter ihm folgen zwei bewaffnete Männer, sowie einer dieser Alik´r-Dünenhunde.
Kurz Alya und Isra bleibt er stehen und setzt ein schmieriges Grinsen aus, das in der nächsten Zeit nicht wieder verschwinden wird.
"Oh, großer Vater! Welch entzückende Überraschung! Alya, Ihr hier...ich bin hocherfreut. Jetzt sagt nicht, Ihr reist ebenso mit diesem Schiff. Das wäre ja...ich kann es gar nicht fassen: wir zusammen auf einer Reise."
Der Dicke kriegt sich gar nicht mehr vor übertriebener Freundlichkeit und er spricht so laut, dass der gesamte Hafen mithören kann.
Alya ist der Zorn, trotz dass ihr Gesicht durch ihren Turban kaum zu erkennen ist, deutlich anzumerken.
Isra, der jenen dicken Händler bisher noch nicht kannte, erkennt wie Alya mit sich ringt, um ruhig zu bleiben.


Alya ist überhaupt nicht erfreut darüber, dass ein Konkurrent mit reist, während sich Isra und Faisal im Hintergrund besprechen.

"Na, das wird doch mal eine ganz besondere Reise.", gibt Yuusuf noch zum Besten und bewegt sich weiter zum Schiff, während ihm seine Wachen folgen und ergänzt noch "Auf zum Kapitän. Er versprach mit die beste Kabine und seinen besten Wein."
Sein schmieriges Grinsen scheint ein Teil von ihm zu sein, während Alya in diesem Moment überhaupt nicht zum Lachen zumute ist.
Isra al Abin wird schnell klar: Yuusuf hat das gleiche Ziel. Es reist ein Konkurrent mit.
Eine sehr prekäre Situation.


Yuusuf, sein Hund und ein Dauergrinsen. Was führt der dicke Rothwardone im Schilde?




Ein Schiff ist nun aus dem Hafen von Schildwacht ausgelaufen, das Ziel: Wegesruh.
An Bord befinden sich unsere drei Rothwardonen um die Häuser Abutemal und Ashere, sowie nun auch der schmierige Händler Yuusuf.
Es scheint, dass alle das gleiche Ziel haben und so eine Schifffahrt kann sehr lange sein.

Unser Nebenplot, der nun parallel zu der ausgespielten Reise durch die Wüste stattfindet, ist spätestens mit dem Auslaufen des Schiffes aktiv gestartet.
Es wird natürlich ein wenig dauern, ehe man die Segel jenes Schiffes vom Hafen in Wegesruh in der Ferne das erste Mal ausmachen kann. 8)
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Silann (18.11.2018), Celebringil (19.11.2018), mysticarla (19.11.2018)

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Freitag, 23. November 2018, 10:09



Iliac-Bucht, auf hoher See...

Das Handelsschiff wiegt im Rhythmus der Wellen hin und her, während es sich durch das Wasser gen Sturmhafen kämpft.
Die See wird rauer, die Luft kühler.
Die warme Sonne der Alik´r hat man bereits lange hinter sich gelassen.
Während die Mannschaft auf dem Deck stetig beschäftigt ist, sind unter Deck die Waren, Tiere, sowie die Passagiere untergebracht.
Nur wenn sich die Luke nach oben einmal öffnet, strömt frische und kühle Meeresluft in den sonst eher muffeligen Dunst aus Schweiß und Kot der Tiere.

Isra al Abin, seines Zeichens Diplomat und rechte Hand des vermögendenen Silann Ashere, hat es sich an einem der einfachen Holztische unter Deck ´gemütlich´ gemacht und ist gerade dabei sein Frühstück einzunehmen, als sich abermals jene Luke zum Oberdeck öffnet und mit der frischen Brise Meerluft auch der dicke Yuusuf herein kommt.
Isra lässt sich seine Abneigung gegen jenen schmierigen Händler aus Schildwacht, der seine zwei Wachen im Schlepptau hat, nicht anmerken, selbst als er sich zu ihm setzt und sie ins Gespräch kommen.
Schließlich kann es nicht schaden ein wenig auf freundlich zu tun, während nebenan in den Schlafräumen Alya bint Rashid al Alik´r, die Tochter des Familienoberhauptes der Abutemal, weiterhin auf ihrer Pritsche liegt und schläft.
Selbst als Yuusuf Isra einlädt ihn nach oben auf Deck zu begleiten, schlägt Isra sie nicht aus und erhofft sich möglicherweise gar weiteres von dem Dicken zu erfahren, der scheinbar schon mehrfach Alya umworben hat und dieses Mal aber mit Sicherheit als Konkurrent um die Gunst des Gelehrten Namir al-Rashid mit auf diesem Schiff weilt.


Ein Gespräch beim Frühstück unter Deck: Yuusuf und Isra.

Während die zwei Wachen von Alya selbst über Deck weilen, die Tochter sich als Langschläferin entpuppt, tappt oben auf Deck Isra doch wirklich in die perfide Falle des dicken Yuusuf.
Denn nicht Isra verwickelt ihn in ein Gespräch, es ist vielmehr andersrum.
Und während das Schiff ordentlich schwankt zeigt Yuusuf auch noch sein schauspielerisches Talent, als er seine Körpermassen scheinbar nicht halten kann und mit einem wuchtigen Knall auf das Schiffsdeck knallt.
Ein so lauter Knall, der fast die gesamte Mannschaft inne halten lässt, um sich teils auch vergnügt über die Tollpatschigkeit jenes fetten Rothwardonen zu belustigen, um nicht zu bemerken, wie seine zwei Wachen unbemerkt wieder unter Deck verschwinden.
Mit leicht hinkendem Bein verschwindet Yuusuf dann in seiner vom Kapitän teuer erkauften Einzelkabine, während Isra dann auch endlich mal nach Alya schauen will.


Der Dicke stellt Isra eine perfide Falle und zeigt schauspielerisches Talent.

Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass sie nicht mehr da ist.
Leichte Blutspuren auf dem Kopfkissen, ihre zwei Säbel auf dem Boden liegend und feuchte Fußabdrücke auf dem Schiffsboden lassen ihn ihn erahnen, was hier gerade passiert ist.
Aus der anderen Ecke des Unterdecks hört er die Luke zuschlagen, die nach oben führt.
Rasch nimmt er die Füße in die Hand, eilt nach oben und scharrt die zwei Wachen, sowie Faisal um sich herum, ihnen alles mitzuteilen.
Einer der Wachen sah, wie Yuusufs Männer von unten kamen und einen zusammengerollten Teppich über die Schulter trugen.
Faisal zögert nicht, denn jede Minute könnte die Lage nur verschlimmern.
Yuusuf muss gestellt werden.

Die Gruppe um Isra und Faisal nimmt vor der Kabine des Dicken Aufstellung, darauf achtend nicht zu sehr aufzufallen.
Während Isra klopft und es mit einer List schafft, dass einer der Yuusuf-Getreuen die Kabinentür öffnet, greift Faisal sofort an und streckt den total überrumpelten Rothwardonen mit seiner Klinge nieder.
Die Männer stürmen in die Kabine.
Auch der zweite Mann des Dicken findet rasch den Tod, während es für den Kampferfahrenen Faisal ein Leichtes ist, Yuusuf zu überrumpeln.
"Rasch, durchsucht die Kabine. Sie muss hier irgendwo sein."
Unter dem Bett wird man fündig.
Eine sichtlich benommene Alya mit einer blutenden Wunde am Kopf wird von Isra befreit.
Über das Schicksal des Yuusuf muss Alya nicht lange nachdenken, sodass Faisal nicht zögert den um Gnade winselnden Händler aus Schildwacht mit einem gezielten Schnitt am Hals das Leben zu nehmen.


Yuusuf haucht in seinem Blute liegend vor den Augen von Alya und Isra sein Leben aus.

Dieses Problem scheint gelöst.
Jetzt muss man nur noch sehen, wie man die Leichen unbemerkt über Bord bekommt und erklären kann, wo die Männer geblieben sind.



Ein kurzer, aber bleibender Auftritt des dicken Yuusuf, sowie eine Entführung mit Todesfolge(n) prägten das Spiel auf hoher See auf dem Weg gen Wegesruh.
Es wird nicht mehr so lange dauern, dann wird jenes Schiff ihr Ziel erreichen.
Zunächst gilt es natürlich das "kleine Problem" mit den Leichen zu lösen, dann wird man sehen, was unserer kleinen Reisegruppe in Wegesruh alles erwarten wird. 8)
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Montag, 26. November 2018, 10:11



Alik´r-Wüste, vor den Toren Bergamas...

Der neue Tag bricht an, die Sonne erhebt sich bereits am Hoizont und kündigt einen weiteren heißen Tag in der Alik´r-Wüste an, als sich Aabid bin Rashid al Alik´r aufmacht sein Pferd zu satteln.
Es geht ein leichter Wind, der sich in den noch frühen Morgenstunden recht frisch anfühlt.
Dies wird sich, und das wissen alle erfahrenen Wüstenleute, aber ändern.
Die Gruppe der Rothwardonen macht sich daran ihr kleines Lager abzubrechen, um in ein paar Stunden ihr Ziel zu erreichen.
In der Ferne kann man vom Lager der Reisegruppe die Silhouette der Stadt Bergama erkennen.
Eine mächtige Mauer, sowie ein paar hohe Türme, deren Spitzen ab und an bereits im noch schwachen Sonnenlicht glänzen.
Aus der Entfernung wirkt Bergama wie eine ruhige und beschauliche kleine Stadt inmitten einer unendlich anmutenden lebensfeindlichen Wüste.

Aabid versichert sich noch einmal bei Jamina, der Botin des Hauses, dass das persönliche Schreiben von Rashid weiterhin sicher bei ihr aufgehoben sei, während man sich aber immer noch Sorgen um Aabids Bruder Zahir macht, der in Lekis Klinge zurück blieb.
Die Reittiere sind bereits gesattelt, das Lager abgebrochen und man ist gerade im Begriff die Reise fortzusetzen, als sich ein einzelner Reiter nähert: es ist Athzir, die persönliche Wache Zahirs.
Zahir ist nicht bei ihm und seine erklärenden Worte können Aabids Sorgen nur schwer mindern.
Es gehe ihm etwas besser, so Athzir, aber es muss sich noch ausruhen und ist in sicheren Händen eines Heilers der kleinen Siedlung.
Athzir selbst solle auf ausdrückliche Anordnung Zahirs zur Reisegruppe aufschließen und diese begleiten, wenn man in Bergama einreitet.


Athzir stößt zur Gruppe auf, ist aber alleine.


Die Reise wird fortgesetzt.


Bergama ist nicht mehr fern.

Die Wachen der Stadt blicken zunächst misstrauisch drein, als sich die Reitergruppe dem Tor nähert, nicken ihnen dann aber zu und winken sie durch, als sie Aabid erkennen.
Das Ziel ist klar: Masud af-Nuri, der hiesige Kontaktmann und zuständig für eine der Minen nahe der Stadt, aus der die Abutemal Familie Erz abbauen lässt.
Während man in die Stadt einreitet, spürt man förmlich die Blicke der Stadtbewohner, die die Reisenden einschätzend mustern.
Die Reittiere werden in den Stallungen untergebracht und während die zwei Waffenmänner der Abutemal bei den Tieren verbleiben, macht sich der Rest der Gruppe auf Masud zu suchen.


Man macht sich auf die Suche nach Masud af-Nuri.

Sie brauchen gar nicht so lange zu suchen.
Vor dem Gasthaus des Stadt wird das Ziel ausgemacht, als Masud gerade dort hinein verschwindet.
Silann spürt Aabids Verunsicherung, der seinen älteren Bruder nur zu gern an seiner Seite hätte.
Zeit zum Nachdenken gibt es nicht und so folgt man ihm ins Gasthaus.
Während sich Athzir und Jamina unter die Tavernengäste mischen, verbleibt Silann an Aabids Seite und gibt vor eine seiner Wachen zu sein.
Als Masud Aabid erkennt folgt zunächst eine äußerst überraschende Reaktion, doch er reagiert schnell und begrüßt ihn sodann übertrieben freundlich und lautstark.
"Wir müssen sprechen, Masud.", erklärt Aabid und so zieht man sich in der oberen Etage in eine etwas ruhigere Ecke zurück.
Während Aabid etwas arg auffällig versucht Masud einen anderen Grund des Besuchs vorzugaukeln, behält Silann die Umgebung im Auge und erkennt mit Sorge, wie man beobachtet wird und Aabids Unerfahrenheit ausgenutzt wird.
"Natürlich seid Ihr meine Gäste, mein Freund. Das Gasthaus hier ist das beste der Stadt. Ich werde für die besten Zimmer sorgen. Kümmert euch um nichts."
Aabid kann die Einladung unmöglich abschlagen, auch wenn Silann lieber anderswo nächtigen würde.
Es wäre zu auffällig und so wird man sich darauf einstellen müssen sehr wachsam zu sein, bevor man das nächste Gespräch mit Masud führen wird.


Masud erkennt schnell was Sache ist und nutzt Aabids Unerfahrenheit eiskalt aus.

Die Tatsache, dass Jamina und Athzir am Ende noch hören wie Masud seiner Wache den klaren Tötungsbefehl für Aabid und seinen Gefährten gibt, macht die Situation in Bergama sicher nicht einfacher...



Die Wüste wurde durchquert und Bergama ist erreicht.
Der bei Abutemal in Ungnade gefallen Masud af-Nuri wird den Reisenden in Bergama sicher keinen sorgenfreien Aufenthalt ermöglichen, sodass die nächsten Stunden bestimmt spannend werden. 8)

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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20

Donnerstag, 29. November 2018, 09:38



Wegesruh, Hafengebiet...

Es ist frisch, zumindest aus Sicht der Rothwardonen, die es sonst gewohnt sind in der Sonne der Alik´r zu ´braten´ und soeben mit dem Schiff aus Schildwacht in Wegesruh einlaufen.
Alya bint Rashid al Alik´r, die Tochter des Hauses Abutemal, steht mit vor der Brust gekreuzten Armen an der Reling und beäugt das Anlegemanöver.
An ihrer Seite steht Isra al Abin, der schon früher hier in der Handelsstadt weilte und dennoch einmal wieder über die ungewohnte Kühle ein wenig überrascht ist.


Alya und Isra beobachten auf Deck wie das Schiff im Hafen von Wegesruh einläuft.

Kaum angelegt beginnt die Besatzung mit der Löschung der Ladung.
Die Begleiter der Abutemal bringen einige Kisten, ein paar Pferde und Kamele von Bord.
Alya blickt für den Moment gen Bug, wo der Kapitän steht.
Ihr Blicke kreuzen sich, ein knappes kaum sichtbares Nicken und beide wissen, dass die ´Sache geregelt´ ist.


Die Rothwardonen verlassen das Schiff.

Stunden zuvor...

Es ist ein wahres Blutbad.
Drei tote Rothwardonen sind das Ergebnis eines kurzen aber heftigen Kampfes in jener Kabine, die der dicke Yuusuf beim auslaufen aus Schildwacht beim Kapitän für viel Gold zugestanden bekommen hat.
Nun ist auch er tot, liegt mit aufgeschnittenem Hals in seinem Blut.
Alya fasst sich an ihren Kopf, der wie wild dröhnt.
Eine kleine leicht blutende Wunde ziert ihre Stirn.
Yuusuf und seine Männer sind tot, aber nun steht man vor dem nächsten Problem: was passiert mit den Leichen?
Einfach des Nachts über Bord werfen?
Man würde Fragen stellen und jeder weiß, dass Yuusuf und Abutemal keine Freunde waren.
So entscheidet man sich, es so zu ´arrangieren´, dass es so aussieht, als hätten sich die Drei im Kampf selbst getötet.
Erst wären die zwei bezahlten Waffenhände über ihren dicken Auftraggeber hergefallen, um an sein Gold zu kommen und töteten sich anschließend aus Gier und um die gesamte Beute im Kampf selbst.
Während sich Faisal darum kümmert ziehen sich Alya und Isra wieder im Unterdeck zurück, darauf achtend, dass die zu dem Zeitpunkt durch starken Seegang arg beschäftigte Mannschaft sie nicht wahrnimmt, als sie die Kabine verlassen.

Alya, Isra und Faisal sitzen zusammen an einem der einfachen Holztische unter Deck und überlegen, wie lange es wohl noch bis Wegsruh sein könnte, als sich in diesem Moment der Kapitän, sein erster Maat und ein weiterer Matrose nähern.
Es ist klar, was das bedeutet: die Toten wurden gefunden.


Alya, Isra und Faisal sitzen unter Deck zusammen, als sich der Kapitän nähert.

Schon kurz zuvor hörten sie, wie an Deck Unruhe entstand und laute Stimmen zu vernehmen waren.
Der Kapitän ist misstrauisch, stellt Fragen, will wissen wo man sich aufhielt und wann sie Yuusuf zuletzt sahen.
Alya ist ´natürlich´ entsetzt, als sie vom Schicksal des Dicken hört.
"Von den eigenen Leuten hintergangen und gerichtet. Es ist eine Schande, auch wenn Yuusuf und ich uns nie verstanden. Und das für eine Handvoll Goldstücke.", weiß sie noch ´erschüttert´ anzumerken.
"Aye. Es fehlt nichts, überall sind die Goldmünzen verteilt. Die Sache scheint klar...", fügt der Kapitän noch hinzu, doch man spürt, dass er misstrauisch bleibt.
"Bleibt unter Deck bis wir im Hafen von Wegesruh sind. Es ist nicht mehr lang. Und ich werde mich erst einmal darum kümmern, den ´Dreck´ wegzumachen."
Der Kapitän ist sichtlich sauer, als er sich entfernt.
Er wird sich vielen Fragen stellen müssen, wenn man in Wegesruh angekommen ist und das wird ihm nicht schmecken.
"Was meint Ihr?", will Faisal Alya um ihre Einschätzung der Lage wissen.

"Ich glaube, der Kapitän wird die Toten über Bord werfen, das Gold selbst einstecken und ein paar seiner Matrosen schmieren. Er ist nicht dumm. Das wäre am einfachsten und keiner wird Fragen stellen. Wer wird schon wissen wie viele Rothwardonen in Schildwacht an Bord gingen? Und er weiß auch wie derart ´Dinge´ schon mal ´geregelt´ werden."


Isras Herr hat ein Haus in Wegsruh. Dort kommen die Rothwardonen erst einmal unter.



Die Gruppe um Alya, Faisal und Isra sind nun trotz der Zwischenfälle an Bord in Wegesruh angekommen.
Sie haben ein Haus aufgesucht wo man sich derweil einrichtet und bereiten sich darauf vor Namir al-Rashid zeitnah aufzusuchen. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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