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  • »Spiffypurse« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 11. Juli 2018, 12:04

[Artikel] Vampire sind nicht cool, und das ist gut so!


Wieder einmal stieß ich auf Teilzeithelden.de auf einen wie ich finde sehr interessanten und lesenswerten Artikel von Frauke Bitomsky zur Vampir-Thematik, auch wenn es dabei nicht um unsere allseits ´geliebten´ Blutsauger aus TESO geht.
Hier nun ein kleiner Auszug.

Viel Spaß beim Lesen...




Vampire sind nicht cool, und das ist gut so!

GESCHRIEBEN VON FRAUKE BITOMSKY



Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten, 39 Sekunden

"...

Vampire gehören zur Königsklasse der Monster. Sie sind stark, sie sind mächtig und (fast) immer sexy. Nicht umsonst tauchen sie in Filmen, Büchern, Computerspielen und natürlich auch im LARP auf. Ihre geschichtlichen Ursprünge reichen weit zurück und sind auch heute noch der Stoff für zahlreiche Neuinterpretationen des Vampirmythos. Gemeinsam mit Werwölfen, Mumien und Drachen gehören Vampire zu den wenigen Monster, die auch denen bekannt sind, die sich nicht im Fantastik- oder Rollenspielbereich bewegen.

In beinahe allen Darstellungen kommen die Vampire auf den ersten Blick ziemlich gut weg. Sie sehen gut aus, sind wohlhabend und glänzen durch Stil und Gerissenheit oder große Emotionen. Was dabei schnell vergessen wird ist, dass Vampire unter dieser schönen Fassade alles andere als coole Kreaturen sind, denen bloß besondere Gaben in die Wiege gelegt wurden.

Denn tatsächlich machen gerade die unschönen und leicht vergessenen Facetten des Vampirs den Reiz an ihm aus. Es sind seine Nachteile und Schwächen, ohne die er bloß ein übermächtiger Mensch mit ungewöhnlichen Ernährungsbedürfnissen und damit ziemlich langweilig wäre. Um einen Vampir als vielschichtige Figur mit Tiefgang zu erleben, sollte man sich deshalb gerade mit seinen Nachteilen auseinandersetzen. Denn erst diese Makel machen ihn zu jemand ganz Besonderem.

..."


Hier geht es zum kompletten Original-Artikel: Vampire sind nicht cool, und das ist gut so!
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Vilvyth

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2

Donnerstag, 12. Juli 2018, 21:40

Schöner Artikel :) . Aber bestimmte Filme und Bücher die lange Zeit Trend waren haben mir jede Lust auf einen Vampir genommen (Vorallem weil die Vampir Love Storys fast alle anderen Fantasy Bücher lange Zeit verdrängt haben habe ich da einen gewissen Hass entwickelt). Ebenso das beobachtete Verhalten einiger RPler diesbezüglich. Dasselbe gilt übrigens für Werwölfe. Dennoch bietet gerade TES aus meiner Sicht eine tolle Grundlage um von den unbesiegbaren Schmusevampiren/wölfen loszukommen und mal eine Alternative zu den ganzen anderen Vampir Fantasy Storys. Vampire und auch Werwölfe werden aber für mich persönlich noch lange was uninteressantes bleiben und was zum "wegschnetzeln" .
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3

Freitag, 13. Juli 2018, 16:39

"My beautiful abomination, how you shine in the dark."
-Mother Lamae-

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, bekanntlich.
Ich denke es ist noch weitmehr was Leute an Vampire fasziniert als nur das eine, oder das andere;
aber auch in Teso gibt es Unterarten in vielerlei Richtungen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen,
wenn ich recht informiert bin, somit sollte für jeden etwas dabei sein.
"...In der Wüste
Sah ich ein Geschöpf, nackt, bestialisch,
Welches, am Boden kauernd,
Sein Herz in Händen hielt
Und davon aß.
Ich sagte, "Ist es gut, Freund?"
"Es ist bitter-bitter", antwortete er;
"Aber ich mag es,
Weil es bitter ist,
Und weil es mein Herz ist..."

Rae

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4

Freitag, 13. Juli 2018, 17:53

Du sagst es. Mit Schwächen. Diese Schwächen werden aber gerne mal ausgeblendet von vielen Spielern und das ist es worum sich der Artikel eigentlich dreht. Und nicht darum, ob Vampire nun beliebt sind und gespielt werden sollten oder nicht, oder ob Vampire nun schön sind oder nicht.
---------------------------

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Sundown

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5

Freitag, 13. Juli 2018, 20:33

Was sind denn eigentlich die Schwächen von Vampiren?
Ins Besondere im Bezug auf die ESO-Lore.

Faldur

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6

Freitag, 13. Juli 2018, 23:59

Je nach "Krankheitsursache"...

Sonnenempfindlichkeit, Feuerempfindlichkeit, Kerzenlicht usw. usw.
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

7

Montag, 16. Juli 2018, 11:56

Ein sehr toller Artikel, den auch gerne lesen.
Auch wenn sich die Autorin bei den dargestellten Vampiren und ihren Schwächen auf die aus dem Pen-and-Paper-Universum "World of Darkness" bezieht, habe ich festgestellt, dass man mindestens zwei Punkte auch auf andere Universen beziehen kann - selbst auf Twilight ;)
Und das ist auch ganz natürlich, immerhin sind alle Vampir-Arten, auf ihren Kern hinuntergebrochen, mehr oder minder das gleiche.
Wie ich festgestellt habe, gibt es trotzdem genug Leute, die das nicht einsehen wollen und nach Erklärungen suchen, warum das ausgerechnet auf "ihre" Vampirart nicht zutrifft.
Ich denke, hier in ESO oder generell in TES wird es auch genug Leute geben, die behaupten werden oder wollen, dass sich diese beiden Vampirtypen nicht vergleichen lassen wollen, weil... Baum.

Es ist schade, da Vampire eigentlich zu den (meiner Meinung nach) interessantesten Rassen gehören, die man spielen kann - wenn sie denn richtig ausgespielt sind - und ich behaupte nicht, dass ich Vampire gut spielen kann, daher mache ich das, wenn überhaupt, nur im privaten Rahmen mit Freunden^^

-------------

@Sundown
Auch wenn ich mich mit den Vampiren in ESO noch nicht sonderlich beschäftigt habe, denke ich, dass neben der Sonnenempfindlichkeit auch die Blutgier bleibt, selbst wenn sie vielleicht feste Nahrung zu sich nehmen können. Und je nach Alter des Vampirs, werden auch Menschen und Mer im Ansehen herabgestuft, was man im Skyrim-Add-on "Dawnguard" sehr deutlich sehen kann, in der Menschen als Vieh gehalten werden (werden die Menschen im Schloss nicht sogar als "Vieh/Cattle" benannt, wenn man mit ihnen interagiert?).
Interessanter als die körperlichen Schwächen sind ohnehin die psychischen Schwächen und Probleme, die sich als Vampir ergeben, die vor allem gerne ignoriert werden.
Das erkennt man schon leicht daran, wie man seinen Eltern/Freunden/Familie erklären muss, warum man kein Interesse mehr an gemeinsamen Mahlzeiten hat, wieso man die Sonne meidet.. und warum man in einigen Jahren/Jahrzehnten jeglichen Kontakt abbricht, damit sie nicht bemerken, dass man äußerlich nicht mehr älter wird.
Für ältere Vampire gelten diese Probleme vielleicht nicht mehr, dafür tauchen neue, schwerwiegendere auf, denn selbst wenn man es schafft und will, sich noch in die Gesellschaft einzufügen, darf man niemanden wirklich an sich heranlassen, denn derjenige könnte etwas bemerken und dann heißt es entweder Vampirjagd oder Zeugen beseitigen. Oder die weiter oben schon erwähnte Herabsetzung von Mensch und Mer auf Vieh, das rein der Nahrung dient.

Rae

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8

Montag, 16. Juli 2018, 12:43

Bei den Vampiren in ESO gibt es auch die eine Schwäche des Aussehens. Da muss man nicht Jahre warten, bis man den Kontakt zur lebenden Familie evtl. abbrechen muss, wenn man nicht gerade ein gut genährter Vampir aus Cyrodiil ist, sehen die Leute es. Und erkennen es. Auch wenn die wenigsten Vampirspieler das einsehen wollen. Da werden sich immer wieder absolut absurde Begründungen aus den Fingern gesaugt, warum man nun den eigenen VAmpir nicht erkennen kann, obwohl er nicht dem Cyrodiil-Klan angehört (der ohnehin durch Eide an Cyrodiil gebunden ist).

Diese Sache ist mit eine der größen Schwächen der Vampire in ESO. Man erkennt sie und Punkt. Ja, auch die aus dem Vvaldenwald, die man nur bei Kerzenlicht erkennt. Ist mal aufgefallen, dass Kerzen eine der Hauptlichtquellen sind? Vermeidet mal alle Kerzen der Welt, um nicht erkannt zu werden... das ist kaum möglich.
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Vilvyth

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9

Montag, 16. Juli 2018, 12:59

Was sind denn eigentlich die Schwächen von Vampiren?
Ins Besondere im Bezug auf die ESO-Lore.


Vampire in ESO haben teils bedingt durch ihren Clan unterschiedliche Schwächen und Stärken.

Diverse unterschiedliche Vampirarten und ihre Unterschiede kann man hier finden:

https://www.elderscrollsportal.de/almanach/Vampir

Ein sehr wichtiges Merkmal der Vampire in ESO ist auch, dass sie vom Prinzip her nicht Untot sind sondern Mutationen darstellen, hervorgerufen durch die fast! unheilbare Krankheit Porphyrische Hämophilie.

https://www.elderscrollsportal.de/almana…sche_Hämophilie

In den Spielen selber erfährt man:

1. Vampire sind nicht gerade bei der normalen Bevölkerung beliebt und ansich meist recht gut zu erkennen umso länger die letzte Nahrung zurückliegt.
2. Vampire sind nicht unbesiegbar. Sie altern nicht und haben keinen natürlichen Tot, können aber wie jedes Lebewesen getötet werden.
3. LIcht ist bei vielen Vampiren eine Schwäche
4. Viele Vampire sind nicht in der Lage klar zu denken und können in einen Blutrausch verfallen, es ist enorm viel Disziplin notwendig um sich zu beherrschen.
(dasselbe gilt im übrigen für Werwölfe die ihren inneren Jagdinstinkt beherrschen müssen und wenn es dann überall nach Beute riecht...), dass auszuspielen, damit haben oft die meisten ihre Probleme.
5. Vampire sind gegen Silber und Feuer besonders anfällig. Und gerade in TES ist Feuermagie nun nichts was nicht viele Magier können.
6. Vampire werden auch nicht übermächtig sondern je nach Clan werden bestimmte Fähigkeiten und Merkmale gestärkt und auch geschwächt oder einfach die Lebensbedingungen lediglich verändert.
7. Nur wenige werden nach einem Vampirbiss zu einem Vampir. Viele werden zu den Zombies deren Name mir gerade nicht einfällt.

Letztlich wird Vampiren auch in ESO gern nachgesagt sie seien im Kampf stärker als ein einfacher Veteran. Und genau das lässt sich im Grunde nicht so einfach sagen. Denn wie erwähnt werden nur bestimmte Fähigkeiten desjenigen geschärft der zum Vampir wird. Womöglich hält er auch körperlich mehr aus. Aber dafür hat er mehr Probleme sich im Kampf zu konzentrieren. Schließlich lechzt er nach Blut und er kann dabei fast Blind werden quasi. Dadurch ergibt sich erzwungenermaßen dass der Veteran auch einen Vorteil hat. Denn ein klarer Kopf lässt einen deutlich besser im Kampf agieren. So lässt sich nicht mit Sicherheit sagen wer den Kampf gewinnen würde. Soviel Macht hat am Ende ein Vampir hier nicht wie sie ihnen gerne in Filmen und Bücher oder anderen Spielen gegeben wird.
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10

Montag, 16. Juli 2018, 14:17

Für mich ist dieser von mir hier verlinkte Artikel deswegen so lesenswert, da er aus meiner Sicht doch sehr stark auf die psychische Seite eingeht und weit weniger auf die körperlichen & übermenschlichen Kräfte bzw. Fähigkeiten.
Daher ist er auch recht gut auf andere Spielwelten übertragbar.
Es scheint mir ein wenig, dass die Diskussion hier - auch wenn ich sie grundsätzlich gut und lobenswerterweise sachlich finde - etwas eben die "Was-kann-ein-Vampir-alles?"-Ebene (oder was kann er eben nicht) abgleitet.

Der Artikel von Frauke Bitomsky beschreibt sehr gut den zumeist zerrissenen Geist des Vampirs, der innere Kampf sein Dasein akzeptieren und mit ihm ´leben´ zu lernen und zu können.

Hier ein paar Zitate aus ihrem Artikel, die es recht gut beschreiben...

Zitat von »"Frauke Bitomsky"«


Blickt man hinter die verlockende Fassade aus übermenschlichen Fähigkeiten und Unsterblichkeit, sieht man plötzlich eine gebrochene, armselige Kreatur, die ihren toten Körper durch gestohlenes Blut am Leben hält und sich vor der Welt versteckt.

Ist es so eine Stärke sich am Blut Lebender laben zu müssen?
Sich (am Tage) vor dem Leben verstecken, gar verkriechen zu müssen zeigt doch, dass sie möglicherweise geheimnisvoll wirken mögen, aber nicht nur Stärken besitzen, so wie es Rae hier auch schon weiter oben beschrieb.

Zitat von »"Frauke Bitomsky"«


Unter der schillernden Fassade sind sie bösartige, kaputte und erbärmliche Kreaturen, die vom Blut der Lebenden schmarotzen. Das Zusammenspiel einer schillernden Fassade und eines widerlichen Monsters dahinter macht den Reiz dieser Kreaturen aus.


Zitat von »"Frauke Bitomsky"«


Es ist das Zusammenspiel aus großer Macht und großen Schwächen, aus gleichzeitiger Unabhängigkeit und Abhängigkeit von Menschen, und aus der Erkenntnis, dass große Macht zu besitzen nicht gleichzusetzen ist mit persönlichem Glück.


Physisch stark zu sein, ausgerüstet mit übermenschlichen Fähigkeiten und gepaart mit dem Wissen von den Lebenden gefürchtet zu werden, ist demnach nicht zugleich mit dem ewigen Leben das ewige Glück gefunden zu haben.

Zitat von »"Frauke Bitomsky"«


Auf der philosophischen Ebene kann man mit der Frage spielen, wie viel das Leben wert ist, wenn man nicht sterben wird, oder ob nicht gerade der sichere Tod das ist, was das Leben lebenswert macht.


Rund um die Vampire in TESO allgemein haben wir im Rahmen unserer Moldark Projektes eine kleine Bibliothek in unserem Forum aufgebaut, die man sich jederzeit ansehen kann.
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Margra

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Montag, 16. Juli 2018, 17:26

Schöner Artikel, wenngleich die Thematik natürlich nicht neu ist.

Man kann sich gewiss darauf einigen, dass sich das Problem auch nicht nur auf Vampire beschränkt, sondern eher daran liegt, dass immer mehr Spieler höher und weiter wollen in möglichst kurzer Zeit und niemand verlieren will / kann. Hinzu kommt, dass die Bereitschaft nachlässt, sich auf das Setting einer Welt und ihrer Regeln einzulassen, sondern lieber eigene Idealwünsche bespielt und teilweise anderen Spielern "aufgezwungen" werden, anstatt sich an ein Regelwerk zu halten. Ein solches / die Lore einer Welt wird von vielen Spielern nur als unnötiges Eingrenzen verstanden, über das sie erhaben sind oder dass Spieler grundlegend nicht interessiert, weil sie ihre teils seit Jahren bespielten Konzepte einfach weiterspielen, ohne zuvor die Möglichkeit dessen gegengeprüft zu haben.
Dabei wäre gerade ein grundlegendes Regelwerk wichtig, wie man an jeder Form von Wettkämpfen und Spielen unter Menschen sieht. Da mag es Gruppen geben, die ihre eigenen Regeln auslegen, aber "Mensch-ärgere-dich-nicht" funktioniert auch nicht mit drei Regelwerken gleichzeitig.

Bei Vampiren (oder wahlweise allen anderen "düsteren" Klassen/Möglichkeiten) kommt erschwerend hinzu, dass sie einfach cool sind, aber vielfach nicht so weit gedacht wird, dass ein Vampir nicht lieb und moralisch sein kann, wenn er gleichzeitig in Städten bleibt, andere Leute damit wissentlich in Gefahr bringt, aber man nun mal auch beim RP-Hotspot bleiben will.
Bei Geschöpfen, die sich von Anderen ernähren und dabei gerne auch mal zu weit gehen oder zu "Blutunholden" werden im schlimmsten Falle (das sind die angesprochenen "Zombies", oder?), wird es eben schwer mit dem Liebhaben und Integrieren, das viel zu oft erwartet wird.

Wie viel inneren Konflikt man bespielen, Schwächen geben oder auslegen könnte - genau so viele wie bei "normalen Charakteren" auch. Die grundlegende Bereitschaft, sich soweit damit auseinanderzusetzen und das Vermögen dazu müssen trotzdem erstmal da sein.

Alles Liebe
Margra
"True honor need not be named."
- Talia at-Marimah, Ash'abah, Alik'r -

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12

Montag, 16. Juli 2018, 19:08

Ich finde es gut, wenn es eine gute und sachliche Diskussion über Vampire gibt.
Ich selber bin sehr interessiert an den Vampiren, würde gerne auch mal an einem Konzept arbeiten und vielleicht mal ausspielen.
Doch habe ich null Ahnung von den ganzen Vampiren, Stärken, Schwächen, Aussehen, Blutgier usw. Und leider ist mein Englisch eher...
naja ich habe schon seit 13 Jahren keines mehr genutzt. Somit fallen viele Lorequellen für mich weg.

Ein Thread, der die Informationen, Quellen und Diskussionen sachlich zusammen trägt, wäre für viele Spieler und mich sicher sehr hilfreich.

13

Donnerstag, 4. Oktober 2018, 18:50

Wie ich gerade gesehen habe, gibt es schon einen Guide zum Vampirismus im Rollenspielunterforum "Guides und Spielhilfen".
Vielleicht hilft dir der weiter :)