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Eleona

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Sonntag, 12. August 2018, 13:30

Tag 12 - Schwertkampf in Lekis Klinge

​Wer eine der berühmtensten Schwertkampfschulen besucht und selbst gelegentlich die Klinge führt, kann einfach nicht weiterreisen ohne an einem Übungskampf teilzunehmen und sich selbst in der hohen Schule der Kampfkunst zu üben. Gleich zwei erfahrene Rothwardonen standen den Reisenden als Übungspartner zur Verfügung. Lady Judith, selbst frühere Schülerin der Schule und der Schwertmeister des Freiherren Ismael al Tschatir standen bereit, um mit dem einen oder anderen die Klinge zu kreuzen. Nur wenige wussten um die Zugehörigkeit es schwarzen Hünen, der die traditionellen Zeichnungen und den Schmuck der Ash Abah trug.



​Wollte Lady Judith die Fertigkeit und Kampfweise der orkischen Wache auf die Probe stellen, so trat Aliisa mit noch nicht ganz 17 Jahren gegen Ismael an. Erstere lieferten sich unter den Augen der Zuschauer ein spannendes Duell und alles Knurren und Grollen half der Orkin am Ende nicht, musste sie sich doch der erfahrenen Ritterin geschlagen geben. ​ Aliisa hingegen hatte es schon durch die natürlichen Gegebenheiten nicht gerade leicht, sich ihres Kontrahenten zu erwehren. Der zähe Wüstensohn war nicht nur um einiges älter und erfahrener als das junge Mädchen, sondern ihr auch im einiges an Größe und Gewicht überlegen. Den wuchtigen Zweihänder handhabte er mit spielerischer Leichtigkeit und so wäre im Ernstfall Aliisas Schicksal recht schnell besiegelt gewesen. Doch tapfer trat das Hummelchen gegen den deutlich überlegenden Riesen an und zeigte eine respektable Leistung.


​Gemütlich klang der Abend auf den weichen Polstern aus , wo dann auch der kommende Tag seine Schatten voraus warf. Immerhin hatte man selten die Gelegenheit, einer zünftigen Stammeshochzeit beizuwohnen. Noch spannender wurde jedoch, dass es gleich eine Doppelhochzeit geben würde. Nicht nur Ismael und Hilal, seid Jahren Kindermädchen im Hause Wolfenberg, sondern auch die Bienenkönigin Cathalina und Aliisa würden in der Wüste den Segen ihres Lebensbundes empfangen.



Mehr schöne Bilder findet ihr hier:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…landung-tag-12/

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ddr.Peryite (12.08.2018)

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Montag, 13. August 2018, 12:06

​Tag 13 - Doppelhochzeit unter Palmen



Festlich geschmückt präsentierte sich die Kampfkunstschule an diesem Tag. Schon seid dem Vortrag wurde gebacken, gekocht, fette Hammel und zarte Zicklein über großen Feuern gebraten. Der Duft nach Kräutern und Gewürzen zog von allen Orten durch die Oase. Bereits am Abend zuvor waren schwarz gewandete Krieger und Kriegerinnen vor der Oase erschienen und hatten etwas abseits ihr Lager aufgeschlagen. So mancher unbehagte Blick musterte die Stammeskrieger verstohlen . Es war unübersehbar, das nur wenige den direkten Kontakt zu den Neuankömmlingen suchte, handelte es sich doch um eine Gruppe, die dem Stamm der Ash Abah, den Ausgestoßenen und Geächteten angehörte. Doch der Schwertmeister des Herrrn von Wolfenberg brachte seine junge Braut noch vor Einbruch der Nacht in das Lager des Stammes, den er um ihretwillen vor fünf Jahren verlassen hatte. Ganz wohl war dem sonst so kecken Kindermädchen nicht, als sie unter den grimmigen Blicken einer alten Frau, ihrer künftigen Schwiegermutter in ein etwas abgelegenes Zelt geführt wurde. Viel zu tun gab es, ehe sie endlich den Segen der Götter empfangen durfte und auch ganz offiziell die Frau des geliebten Mannes werden durfte. Zwar wusste sie, dass er sie nach altem Brauch und den Traditionen seines Stammes heiraten wollte, doch was das bedeutete, erschloß sich ihr erst jetzt. Die fünfjährige Tochter des Paares hatte es schon einfacher. Sie tollte schon bald ausgelassen mit den wenigen Kindern des Stammes umher. In einer komplizierten Zeremonie wurde Hilal noch während der Nacht in den Stamm aufgenommen und musste sich zahlreichen Riten unterziehen, deren Bedeutung sie noch lange nicht kannte. Doch eine Wahl hatte sie nicht.



Erst als die Sonne am Folgetag hinter den Dünen verschwand, versammelten sich die Bewohner der Oase, viele Schüler , die Stammeskrieger und natürlich die Reisenden vor den Toren, um gemeinsam die Zeremonie beider Hochzeiten zu feiern. Lange wurde die Geduld des Schwertmeisters auf die Probe gestellt, ehe zwei grimmige Krieger ihm endlich seine Braut zuführten. Das zweite Paar hatte es da ein wenig einfacher, war ihre Hochzeit doch sehr spontan entschieden.

Endlich konnte die Prozession zu Lekis Schrein ihren Anfang nehmen. Zuerst stieg Lady Judith, die an diesem Tag als Zeremonienmeisterin fungieren würde, auf die altehrwürdigen Stufen. Prachtvoll in Seide gekleidet, mit leuchtend blauer Bemalung vollzog sie den uralten yokudanischen Liebestanz, um das erste Paar zu segnen.




Dann begann endlich die erste Zeremonie . Doch vor dem Segen musste natürlich ein anständiger Brautpreis ausgehandelt werden, der den Wert der Braut bewies und das Vermögen des Bräutigams, für seine Familie zu sorgen. Leicht machten es Gashra, die die Familie der Braut vertrat und Judith dem dunklen Riesen nicht. Nach harten Verhandlungen einigte man sich auf:



- 5 Kamele

- 5 Ziegen

- 5 Hammel

- 2 Ballen feinster Seide in Purpur und Gold

- 1 prachtvoll geschmückter Rotfuchs mit Sattel und Zaumzeug

- 1 Truhe Salz

- 1 prächtige Reitkamelstute mit kunstvoll bestickter Satteldecke , Sattel und Zaumzeug



Nachdem der gebotene Preis endlich wohlwollend angenommen war, wurde es ernst. Gemeinsam mit Esmyra, die ihr als glückliche Frau zur Hand ging und das Paar mit Zucker bestreute vollzog Lady Judith nun die Zeremonie. Auch das Töchterchen der beiden half nach Kräften mit. Ihr fiel die Ehre zu, dem Paar die Ringe anzureichen. Endlich konnte Ismael seine Braut unter dem Jubel der Festgesellschaft und des Stammes in das gemeinsame Zelt führen. Die Feierlichkeiten würden noch mehrere Tage dauern.

Nachdem das erste Brautpaar sich zurück gezogen hatte, wurde es auch für das zweite Paar ernst. Mit weichen Knien mussten nun Cathalina und Aliisa auf die Stufen des Schreins treten. Doch auch, wenn beide keine Rothwardonen sind, wurde auch diese Hochzeit nach altem Brauch begonnen und so trat der Freiherr selbst nach vorn, um den Brautpreis für das bisherige Mündel auszuhandeln. Auch der Bienenkönigin wurde es nicht leicht gemacht, durfte doch nicht der Eindruck entstehen, das Mädchen besäße keinen Wert. Und so musste auch Lina einiges aufbieten. Am Ende einigte man sich auf:



- 10 Fässchen feinstem Honig vom Tannengrund

- 3 Bienenvölker

- 2 Körbe Erdbeeren

- Bienenwachskerzen für die kommenden zwei Neujahrsfeste

- 50 Amphoren Apfelsaft

- 100 Fässchen Honig pro Jahr für den Freiherren lebenslang

- Ein Dutzend Fuder Holz und Stein für den Ausbau der Feste lebenslang



Auch dieses Paar durfte nun endlich auf den Stufen niederknien und sich der Zeremonie mit Zucker und Honig unterziehen. Hier übernahm die Freifrau selbst die Rolle der glücklich verheirateten Frau, die den beiden das künftige Eheleben versüßen sollte. Endlich gaben sich auch die beiden Frauen unter dem Jubel der Stammeskrieger das Ja - Wort und durften sich in das gemeinsame Zelt zurück ziehen. Auch sie wurden in die Feier des Stammes eingebunden und so standen heute morgen zwei prachtvolle schwarze Stuten mit geschmückter und geflochtener Mähne, Zaumzeug und Sätteln vor dem Zelt. Eine kleine Morgengabe des Stammes zu Ehren der Gäste, die dem Wüstensöhnen und Töchtern Ehre erwiesen und nach ihrem Brauch den Bund für das Leben geschlossen hatten und somit dem Stamm für alle Zeit verbunden sein würden.




Hier gibt es mehr schöne Bilder der Zeremonie:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…landung-tag-13/


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Mittwoch, 15. August 2018, 14:49

​Tag 14 und 15 : Hochzeitsnachwehen und eine verschwundene Wüstenprinzessin




Auch der 14. Tag stand noch ganz im Zeichen der Hochzeitsfeiern. So wurden alte Bräuche mit neuen Freunden geteilt... Geschenke ausgetauscht und Handelsverträge beschlossen. Während die Freifrau sich um die geschäftlichen Dinge kümmerte, verschwand der Freiherr bis zum Abend mit den Stammesältesten der Ash Abah. Was immer dort besprochen worden war, würde man sicher im Verlaufe der kommenden Zeit bemerken. Oder.. aber auch nicht. Den frühen Abend verbrachten die Reisenden unter Palmen und genossen ein einfaches Mahl aus Früchten, Brot und Wein. Man hatte beschlossen, den Weg nach Bergama erst mit Einbruch der Nacht fortzusetzen, um in Ruhe die letzten Angelegenheiten erledigen zu können. Vorerst jedoch wehte der Wind zwei weitere neue Begegnungen herbei. Zum einen traf die Reisegesellschaft auf einen Rothwardonen, der nach eigenen Angaben ein Wanderer war und sich ​in aufälliger Weise sich nach der Versorgung und anderen Einzelheiten der Gruppe erkundigte. Entsprechend vorsichtig wurden seine Fragen beantwortet. Die zweite Bekanntschaft war eine junge Frau, Alyssia et Nerima, die ebenfalls in Lekis Klinge Rast zu machen gedachte. Die charmante Wüstentochter fand recht schnell Kontakt zur Reisegruppe und so plauderte man, bis es Zeit aufzubrechen war.

Angekommen in Bergama erholten sich die Reisenden in der Behaglichkeit des kleinen Gasthauses im Zentrum der Stadt, ehe man sich den einen oder anderen ins Gewimmel der Basare stürzen sah​. Stundenlang wurde gefeilscht und geschachert, gehandelt und getauscht und wieder strömte eine Reihe schwer bepackter Träger zum Lagerplatz der Karawanen. In sorgsam mit Stroh ausgeschlagenen Kisten wurde feinste Keramik, edles Porzellan und kostbare Glaswaren verstaut. Exotische Früchte in stabilen Körbe und riesige Ballen feiner Kamelwolle verschwanden unter den Planen der Fuhrwerke, deren Bewachung seid Lekis Klinge durch eine Handvoll Krieger der Ash Abah verstärkt worden war. Weniger offensichtlich wechselten funkelnde Edelsteine und kostbare Geschmeide den Besitzer und wurden sicher verstaut. Ehe man die Reise nach Schildwacht fortzusetzen gedachte, fand man sich jedoch im Gasthaus zum Frühstück zusammen.


Gerade saß man plaudernd beim schönstem Mahl zusammen, als ein verschwitzter Reiter eilig das Gasthaus betrat. Er stank nach alter Ziege und brünftigem Kamel und wirkte sichtlich abgerissen. Staub bedeckte Haut und Haar und kündete vom hartem Ritt, den der Mann hinter sich gebracht hatte. Recht schnell trat er an die Reisenden heran , die die einzige wehrhafte Gruppe im Schankraum war. Ein Hilfegesuch war es, dass der Wüstensohn, der sich als Ramand vorstellte, von seinem Herren überbrachte. Hatte er jedoch damit gerechnet, dass die Aussicht auf einen hohen Lohn die Reisegruppe motivieren könnte. so sahen sich seine Hoffnungen bitter enttäuscht.​ Allzu oft waren schon Reisende unter einem Vorwand tief in die Wüste gelockt worden und dort bis aufs letzte Hemd ausgeplündert. Schon fast gescheitert mit seinem Begehr, wandte sich das Blatt,als die Freifrau nach den Insignien seines Herren fragte. Niemand würde einen Diener entsenden ohne ihn mit der Vollmacht auszustatten, dass er berechtigt war, im Namen seines Herren zu verhandeln. Kaum hatte sie das Wappen in die Hand, nahm sie ihn noch einmal ins Kreuzverhör. Die junge Frau, die schon seid vielen Jahren Edelstein aus der Wüste bezog, kannte den Stamm flüchtig , waren der Name und das Siegel des Wüstenfürsten auf den Nachweispapieren für einige kostbare Edelsteine zu finden gewesen. Der Stamm zählte nicht mehr viele Mitglieder, war jedoch im Laufe der Jahre zu R3eichtum gekommen, der auf einer Edelsteinmine beruhte. Die erst 17 Jahre alte Enkelin des alten Patricharchen war vor mehreren Tagen vermeidlich zu einem Besuch bei ihrem Onkel aufgebrochen und hätte am Vortag zurück kommen müssen. Doch weder von ihr noch von ihrem Gefolge seid ihrem Aufbruch je wieder gehört. Ramand bat die Reisenden, seinem Herren bei der Suche nach seiner Enkelin beizustehen, war er in die Jahre gekommen und nicht bei guter Gesundkeit. Einem Geschäftspartner stand man in der Not bei und so brauchte es nicht mehr lange, ehe sich die Reisegruppe auf den Rücken ihrer treuen Reittiere wiederfand. Unter Führung Ramands ging es tiefer in die Wüste hinein, bis man an den wahrlich märchenhaften Zeltpalast des alten Monarchen gelangte.




Der alte Mann war hocherfreut, seinen Diener mit Hilfe wiederzusehen und noch erfreuter war er, dass es sich bei einem Teil der Reisegruppe um Brüder und Schwerstern handelte. Erleichtert bot er ihnen Gastfreundschaft und Unterkunft und so fand man sich schon bald im wahrlich prachtvollem Zeltpalast wieder. Vor allem das Freiherrenpaar unterhielt sich mit dem alten Mann, umAnsatzpunkte für die Suche nach dem Mädchen zu bekommen und schon bald zeigte sich ein, zumindest für den Sorgen geplagten Großvater ein Szenario, das er so sicher nicht erwartet hatte. Schon recht schnell wurde klar, dass das junge Mädchen sich wohl schon längere Zeit mit einem Liebsten getroffen haben musste, dessen Existenz und Identität sie vor dem Großvater geheim gehaltn hatte. Nach Aussage ihres Onkels hatte er sie seid Wochen nicht mehr gesehen und doch war sie mehrfach von daheim abgereist, um diesen zu besuchen. Vor allem Gashras Befragung des Stallburschen brachte einiges zu Tage, handelte es sich doch bei dem jungen Mann um den Sohn eines Konkurrenten. Beide Familien lagen schon länger mit einander im Zwist und keine von beiden hätte eine Verbindung der jungen Leute geduldet. Doch.. wo war das Mädchen nun? War sie mit dem Liebstn fortgelaufen? War sie Banditen in die Hände gefallen? Un warum war vom Gefolge keine Spur zu sehen? Hatte es sich gar gegen seinen alternen Herren gestellt und das Mädchen in die Sklaverei verkauft? Fragen über Fragen , auf die man keine Antwort fand. Spät war es geworden und so beschloß man, im frühen Morgengrauen den ersten Hinweisen nachzugehen. Zumidest war so der Plan. Doch während der NAcht brach ein schwerer Sandsturm über das Lager in der Wüste herein und machte es den Reisenden unmöglich, auch nur die Nase aus dem Zelt zu stecken. Erst in den Abendstunden lies der Wind halbwegs nach, doch noch immer waren die Sande viel zu unberechenbar. So würde wohl ein weiterer langer Tag vergehen, ehe man sich auf die Suche machen konnte.



Mehr Bilder und das vollständige Reisetagebuch gibt es unter:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-tag-14-und-15/

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Freitag, 17. August 2018, 14:55

Handelsreise nach Abahs Landung : Tag 16 und 17 - Verschollen im Sand



Obwohl der schwere Sandsturm die Reisenden einen ganzen Tag im Lager des alten Wüstenfürsten Salasamo al-Elissar​ festgehalten hatte, waren die einzelnen Mitglieder dennoch nicht untätig. Während das Freiherrenpaar sich noch einmal mit dem alten Mann unterhielt, plauderten die anderen mit der Dienerschaft. Dabei bekamen sie ein recht gutes Bild der Familie, die nur noch aus wenigen Mitgliedern bestand.

​Die Eltern und andere Kinder des Patricarchen waren vor vielen Jahren bei einem Überfall von Banditen ums Leben gekommen. Überlebt hatte sein Sohn Varnas al-Elissar , Bruder von Anarias Vater, dem die Aufgabe zugefallen war, den nomadisch lebenden Teil des Stammes zu führen. Ebenfalls eine Tochter , Nemina at-Farin​, hatte den Überfall überlebt und inzwischen geheiratet. Aufgrund dessen war sie in der Erbfolge hinter ihren Bruder Varnas und die Enkelin Anarisa gerutscht, was darauf hindeutet, dass der alte Mann dem Schwiegersohn nicht sonderlich gewogen sein könnte.

​Innerhalb des Stammes schien es keine Anzeichen für Streitigkeiten oder schwelende Konflikte zu geben.

​Anarisa al Elissar traf sich seid geraumer Zeit mit Benizir al Oranda, Sohn eines der ärgsten Kontrahenten der Famili al Elissar. Treffpunkt war ein kleines Lager westlich von Bergama, das nur selten genutzt wurde und wo Anarisa sich alleine eigentlich auch nicht aufhalten durfte. Beide Familien waren seid Menschengedenken mit einander verfeindet. Dabei reichten die Konflikte von Grenzstreitigkeiten bis hin zu offenen Anfeindungen. Einige wenige Streitpunkte konnten mit viel Geld vorrübergehend beigelegt werden. Auch Neid auf das Vermögen der Familie al Elissars schien keine geringe Rolle zu spielen.​

Die Dienerschaft der Familie al Elissar stand zu Teil seid vielen Jahren, einige seid Generationen in den Diensten und bewies eine durchaus spürbare Treue. Entsprechend sind ihre recht blumigen Schilderungen bezüglich der Schurkenhaftigkeit und Verruchtheit der Familie al Oranda mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.



Nachdem der Sandsturm am Abend des Folgetages endlich weit genug abgeflaut war, um eine Reise in die Wüste zuwagen, brachen die Gefährten endlich auf, um das vermisste Mädchen zu suchen. Doch zunächst hielt man in einiger Entfernung vom Lager an, um die Ergebnisse der Befragungen zusammenzu tragen. Nächstes Ziel war das kleine Lager, das den jungen Leuten als vermutliches Liebesnest gedient haben sollte. Hatten einige nach der erfolglosen oberflächlichen Durchsuchung schon fast gehofft, dass man das Mädchen endlich seinem Schicksal überlies und die eigentliche Reise fortsetzen konnte, wurden ihre Hoffnungen recht schnell enttäuscht, befahl die Freifrau doch die gründliche Durchforstung des Lagerplatzes und des dortigen Zeltes. Schicksalsergeben begannen Gashra, Guzrok und Olivia, akribisch nach Hinweisen auf den Verbleib des Mädchens zu suchen. Ihre Mühe sollte belohnt werden, brachte die Suche doch einiges ans schwindende Tageslicht.

Gurzok fand das Tagebuch Anarisas, das voll von den lyrischen Schwärmerei eines jungen Mädchens von Silberglanz war. Ausserdem tauchte mehrfach ein Hinweis auf eine Zinnilami und die Ziegenkopfoase auf. Auch einen nördlichen Lagerplatz dort beschrieb das Mädchen in seinen Aufzeichnugen. Olivia hingegen fand einige schwarze Haare, versteckte Lebensmittel und eine kostbare Haarspange in den Kissen, die nach dem ihnen anhafteten schwerem exotischem Parfüm eindeutig als Lager der Prinzessin gedient hatte. Endlich hatte man eine weitere Spur und weiter ging der Ritt durch Sand und Staub tiefer in die Wüste hinein.

In der Ziegenkopfoase angekommen, entschied die Freifrau, sich zuerst den beschriebenden Lagerplatz anzusehen und dann der Identität von Silberglanz und Frau Zinilami nachzugehen. So wandte man sich nördlich den Felsen zu. Unweit einer kleinen Gebirgskette stieß man am Rande einer kleinen Palmengruppe auf ein Dutzend Leichen, die eindeutig in einem hartem Kampf getötet worden waren. Sieben waren edel gekleidet, fünf wirkten einfacher und abgerissener. Alle Toten hatten Waffen, persönliche Habe und Geld dabei.. einem Raubzug waren sie also nicht erleben. Der Verdacht, zumindest teilweise das vermisste Gefolge Anarisas gefunden zu haben, wurde traurige Gewissheit, als man das Stammeswappen an der Kleidung eines Toten fand. Da man keine Zeit hatte, die Toten zu begraben, sprach die Freifrau ein kurzes Gebet und befahl, sämtliche Habseligkeiten der Leichen einzusammeln.




Nachdem das erfolgt war, machte man sich daran, den wenigen Blutspuren zufolgen, die eingetrocknet auf den Felsen erkennbar waren. Tatsächlich fand man nach wenigen Metern das Lager , gut versteckt in einer Felsgruppe . Doch war das Lager nicht leer. Erschöpft, verletzt , unfähig, sich den Heimweg zu machen und nach so vielen tagen von Hunger und Durst geplant, war die junge Wüstenschönheit nach dem erstem Erschrecken überglücklich, endlich Hilfe zu sehen, um so mehr als dass diese vom Großvater kam. Ein wenig erschrocken war das Mädchen allerdings, als die Freifrau einen Ton ihr gegenüber anschlug, den sie vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben zu hören bekam und das von einer Frau, die nur wenige Jahre älter war.

Sie berichtete, das sie sich schon vor einigen Tagen von ihrem Liebsten getrennt hatte.Dessen Aufenthaltsort blieb vorerst unbekannt. Anscheinend hatt sich das Mädchen in eine Ziege verliebt, als die sich die besagte Frau Zinnigami erwies. Ihre Bitte, das Tier doch vor dem Aufbruch am kommenden Tag zu suchen, stieß jedoch auf taube Ohren. Diese Reisenden erwiesen sich als äusserst unwillig, der Wüstenschönheit jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Stattdessen bekam sie zur schmerzhaften Versorgung eine gehörige Standpauke und jede Menge Fragen

Während sie sich einigen wichtigen Fragen stellen musste, versorgten Aliisa und Gashra die Verletzte mit Wasser, Nahrung und versorgten ihre Wunden. Der Freiherr ordnete mit dem Rest der Gruppe den Lagerplatz. Da man nicht ausschließen konnte, das die Angreifer mit Verstärkung zurück kamen, wurden für die Nacht Wachen aufgestellt. Gashra und Guzrok, die beiden Orks übernahmen die erste Wache.

Ob und wie lange ihnen etwas Ruhe vergönnt war, würde die Nacht zeigen. Eine weitere Nacht in einem provisorischem Lager inmitten der Unendlichkeit der Wüste.

Hier findet ihr einige weitere Bilder des gestrigen Tages und das vollständige Reisetagebuch :

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-tag-16-und-17/

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Samstag, 18. August 2018, 14:52

​Tag 18 - Glückliche Heimkehr




Es war eine unruhige Nacht in den Felsenklippen, die die Reisegruppe mitten im Nirgendwo verbrachte. Die Ungewissheit ob des Geschehens und der seltsamen Umstände, unter denen der Überfall auf Anarisa al Elissar erfolgt war, gaben der Gruppe einige Rätsel auf.Nur Lösungen schienen in weiter Ferne. Da man ständig mit unangenehmen Überraschungen musste, döste man eher mit der Waffe in der Hand anstatt friedlich zu schlafen. Entsprechend unruhig waren auch die Tiere, die sich knapp unterhalb des Lagers unter den wachsamen Fuhrknechten zur festen Wagenburg zusammen gedrängt hatten. Noch ehe der erste Sonnenstrahl die Sande der Wüste berührte, war man wieder auf den Beinen, um sich zur Abreise bereit zu machen.

Die Anspannung zerrte an den Nerven von Mensch und Tier und so waren alle erleichtert, als endlich der Befehl zum Aufbruch kam. Während der Tross mit den Handelskarren bis auf einen die Oase in Richtung Schildwacht verlies, wurde die verletzte Wüstentochter auf einen Karren verfrachtet, auf den man auch die Habseeligkeiten der Toten verladen hatte. Kaum war es hell genug, brach man auf, um das junge Mädchen sicher zurück zu ihrem Großvater zu bringen. Im Bewusstsein, der Gefahr noch nicht entronnen zu sein, schlug man ein scharfes Tempo an und so versank die Ziegenkopfoase schon bald hinter den Dünen. Dabei hielt man sich an den Pfad,dem man am Tag zuvor bei der Suche gefolgt war. Seltsamerweise kreisten zwei Geier genau über der Stelle, wo sie bereits am Vortag gesichtet worden waren.Grund ge genug, den Ritt kurz zu unterbrechen, um sich anzusehen, an wem sich die Aasfresser gütlich taten. So nahe am Kampfplatz war alles möglich. Entsprechend vorsichtig machte sich ein Teil auf, das Treiben der Geier zu ergründen. Der Rest blieb zurück und kreiste mit gezogenenen Waffen den Wagen mit der geretteten Anaria ein.



Ihre Geduld wurde einmal mehr auf eine harte Probe gestellt . Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen Gashra, Guzrok und Lina zurück.Doch sie kamen nicht alleine. In ihrer Gesellschaft befand sich ein verletzter abgerissener Mann, der ihnen die Geschichte eines verunglückten Reisenden erzählen wollte. Doch ein Blick von Anarisa reichte, um den Mann als Überlebenden der Banditen zu erkennen, die sie und ihr Gefolge überfalln hatte., bewiesen wurden ihre Worte durch die Beschreibung einer Schußwunde, die ihrer Armbrust entstammte. Nachdem das Lügengespinst zusammengebrochen war, hüllte sich der Bandit in Schweigen. Als hübscher Mehlsack verschnürt wurde er vor Gashra auf ein Kamel geworfen und weiter ging der scharfe Ritt, um einen möglichst großen Abstand zur Ziegenkopfoase zu gewinnen. Als die Sonne bereits sank und erste Sterne den Himmel erleuchteten , ritten Freiherr und Freifrau mit ihrem Gefolge und Salasamos Enkelin in das Lager des Wüstenfürsten ein.

Der alte Mann, der seine Enkelin nicht sogleich erblickte, versuchte sich seine Enttäuschung nicht anzumerken lassen, glaubte er doch, die Suche nach der geliebten Enkelin wäre erfolglos geblieben. Um so rührender war das Wiedersehen, als er das Mädchen erblickte. Lächelnd konnten sich die Reisenden am Glück der beiden freuen, die sich nun endlich wieder in die Arme schließen konnten. Der überschwengliche Dank des alten Mannes kam mehr als von Herzen. Fürstlich empfing er das Paar und seine Begleiter ein zweites Mal in seinem Zeltpalast und in Windeseile wurden die Vorkehrungen zu einem rauschemdem Fest in heißer Wüstennacht getroffen. Nur der Gefangene harrte unter wenig erfreulichen Umständen der angekündigten Befragung entgegen. Großvater und Enkelin aber feierten mit ihren Gästen bis in den frühen Morgen.- Kostbare Geschenke wurden ausgetauscht und man freute sich darauf, den Keim künftiger Verbindungen auf fruchtbaren Boden gepflanzt zu haben. Als der Morgen kam, sah man Wüstensöhne und Gäste erschöpft in den Kissen ruhen. Schon bald würde man Abschied von einander nehmen müssen. Doch zunächst zählte nur der Augenblick.



Hier einige Bilder des gestrigen Tages :

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Sonntag, 19. August 2018, 14:28

​Tag 19: Vom Nirgendwo nach Schildwacht




Viele Tage waren unsere Reisenden nun schon in den Weiten der Wüste Alikr´s unterwegs. Längst schon hatte sich eine gewisse Routine eingestellt, die sich am ewigem Kreislauf der Wüste orientierte. Bereits lange vor dem Anbruch des Tages waren die Reisenden auf den Beinen, um die kühleren Stunden zu genießen und möglichst viel ihrer Vorhaben zu erledigen, ehe die sengende Sonne den Sand aufheizen würde. Einer jedoch konnte den Morgen nicht genießen, sah er sich doch in der unangenehmen Lage, Gefangener zu sein. Der am Vortag aufgegriffene Bandit hätte vermutlich einen schnellen Tod in den Dünen vorgezogen. Doch war ihm dieses Schicksal nicht vergönnt. Stattdessen wurde er eindringlich befragt, ehe der alte Wüstenfürst ein Urteil fällen würde. In Anbetracht der Schwere des Verbrechens standen die Aussicht auf ein glückliches Ende für ihn denkbar schlecht.​

Die Befragung ergab ​ein nicht unerwartetes Szenario. mit dem man durchaus gerechnet hatte. So berichtete er, das seine Truppe von einem, ihm unbekanntem Auftraggeber angeheuert worden war, um die Enkelin der Familie al Elissar zu töten. Als Beweis sollte dem Hintermann ein Medallion mit den Bildern ihrer Familie übergeben, die das Mädchen seid frühster Kindheit trug. Es bewahrte die Erinnerung an ihre Eltern, deren Bildnis es enthielt. Alleine durch den sehr persönlichen Todesbeweis lag die Vermutung nahe, dass der Unbekannte im engerem Umfeld der Familie zu suchen war oder aber es geschafft hatte, sich diese Informationen zu erschleichen. Wobei ein Fremder sicher etwas anderes gewählt hatte. Ausser ihm gab es zwei weitere Männer, die das Gemetzel überlebt hatten. Sie hatten die Reittiere eingefangen und waren längst über alle Berge. Treffpunkt für die Übergabe des Medallions sollte ein ausgetrocknetger Brunnen nahe Schildwacht sein.



Die Reisenden waren wenig erfreut über derartige Informationen, kreuzten sie doch die Gegend, in der die Bande ihr Unwesen trieb. Desweiteren war ihr Eingreifen und die Rettung des Mädchens sicher nicht unbeobachtet geblieben.




Nach einem ausgiebigem Frühstück war die Stunde des Abschiedes gekommen.Ein letztes Mal dankte man für Speis und Trank, tauschte Segen und gute Wünsche, ehe sich der Reitertrupp mit dem letztem verbliebenem Wagen in Bewegung setzte. In Anbetracht der Lage herrschte äusserte Wachsamkeit . Eine Handvoll schwarz gewandeter Wüstenkrieger begleitete sie bis kurz vor die Stadt,deren Kulisse sich erst nach Einbruch der Dunkelheit vor den Reisenden erhob. Prachtvoll bot die Wüstenstadt mit ihren Türmen und Kuppel, den Feuern und Fackeln, dem quirligem Leben auf den Straßen und Plätzen der stadt sich den Besuchern dar , die langsam ihres Weges zogen. Ziel war ein geräumiger Bau im landestypischem Stil, der sich in einem der wohlhabenderen Viertel erhob. Das weitläufige luftige Sandsteinhaus war bereits auf den Besuch der Reisenden eingestellt und so war der Empfang durch die Bediensteten ein fröhlicher.​ Staunend betraten sie eine märchenhafte Welt voller Tiere und Pflanzen, genossen den Luxus bequemer Quartiere und konnten sich zum ersten Mal ausgibig mit frischem Wasser den Staub von Haut und Haar spielen. Bei einem löstlichem Nachtmahl atmeten sie nach den anstrengenden Tagen auf und schmiedeten die nächsten Pläne. Bereits am nächsten Tag würde man gemeinsam die Stadt erkunden.



Hier findet ihr weitere Bilder des gestrigen Tages:

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Montag, 20. August 2018, 12:10

​Tag 20 - Stadtbummel mit Hindernissen



Eine Nacht Ruhe hatte den Reisenden in den behaglichen Räumen des Hauses gut getan. Die luftige Bauweise und die dicken Mauern sorgten für angenehme Temperaturen und die vielen kleinen Wandbrunnen und Zimmerpflanzen trugen ihr übrigens zur Entspannung und Erfrischung bei. Nur die eine große leuchtende Pflanze, die ihre Ranken nach allem ausstreckte, was in ihre Nähe kam , erfüllte den einen oder anderen mit Unbehagen. Doch schon am Abend,als die Hitze nicht mehr ganz so drückend über den Mauern der Stadt lag, ging es hinaus auf die Straßen und Gassen, um das Nachtleben in Schildwacht zu genießen.

​Gemeinsam bummelte man durch die Straßen, bewunderte den prachtvollen Springbrunnen und den königlichen Palast, bestaunte die erhabene Brücke, die das Palastviertel mit dem Rest der Stadt verband. Natürlich durfte ein Besuch in der Schmiede nicht fehlen, in der der Freiherr stolz eine neue Rüstung erstanden hatte. Doch bereits hier wurde die Stimmug leicht angespannt, konnte man doch unter all den Bettlern und Straßenburschen einen Mann ausmachen, der auffällig oft in der Nähe der Gruppe anzutreffen war. Gewarnt schlenderten die Reisenden weiter, bis eine kleine Palmengruppe am Straßenrand ins Blickfeld der Aufmerksamkeit rückte. Aliisa, die vor noch garnicht so langer Zeit einen Vortrag über Kokosnüsse gehalten hatte, erlebte die riesigen Palmen auf dieser Reise völlig begeistert in ihrer natürlichen Umgebung und träumte davon, selbst auf eine der hohen Palmen zu klettern und mit eigener Hand eine Kokosnuss zu pflücken.



Mit einem Gürtel von Gashra als behelfsmäßige Kletterhilfe wagte das junge Mädchen den Aufstieg dann und stellte sehr schnell fest, dass die Ernte einer Kokosnuss eine sehr schweißtreibende Angelegenheit war. Recht schnell fanden sich Reisegruppe und vor allem Aliisa im Zentrum der Aufmerksamkeit von Straßenkindern, Bewohnern, Bettlern und zufälligen Passanten wieder, die lautstark das Treiben der Fremden kommentierten. Pfiffe gelten anfeuernd durch die Gasse und Wetten wurden abgeschlossen, wie lange es wohl dauern würde, bis sie auf dem Hosenboden im Sand landen würde. Doch unverdrossen kämpfte Aliisa sich an der widerspenstigen Palme empor, bis sie die ausladende Krone erreichte und endlich die Hand nach der begehrten Frucht ausstrecken konnte. Doch so einfach wollte die Kokosnuss sich nicht pflücken lassen und so musste Aliisa zum Dolch greifen, um ein wenig nachzuhelfen. Fast wäre sie unter dem Gelächter der Buben dabei doch noch von der Palme gepurzelt. Doch es kam, wie es kommen musste. Der Aufruhr unweit der Schmiede rief die Stadtwachen auf den Plan. Entsprechend flink machte sich Aliisa an den Abstieg und verlor die Nuss, die aber glücklicherweise weich in einem Sandhaufen landete. Flink verschwanden Freifrau und Freiherr mit den Damen in der Menge,die sich unter tatkräftiger Mithilfe der Wachen nun zu zerstreuen begann. Unsere Reisenden waren längst um die nächste Ecke verschwunden.



Sie bewunderten das königliche Serail, natürlich nur von Aussen.. sie schlenderten an den Hallen der Gelehrten vorbei. Es war der große Turm der Magiergilde, der sie magisch anzog, mochte man doch von weit oben einen wunderbaren Blick über die Stadt und die Wüste haben. Noch immer hatten sie einen Verfolger, der sie nun überholte. Gewarnt entschlossen die Reisenden sich, den Turm trotzdem zu betreten und machten sich an den beschwerlichen Aufstieg , die enge Wendeltreppe hinauf. Diese wand sich um viele kleine Kammern und Nischen, die teilweise als Archive und Lagerräume genutzt wurden. Längst schon hatte man die belebten Räumlichkeiten der Magier hinter sich gelassen, als der erwartete Angriff erfolgte. Aus dem Nichts kam eine Hand geschossen und versuchte, Lina in die Kammer zu zerren. Doch der Angreifer hatte nicht damit gerechnet, dass sein Opfer sich schimpfend wie ein Rohrspatz wehrte und schneller Beistand durch Gashra und Freiherr erhielt, als ihm lieb war. Während Aliisa und die Freifrau den Gang nach oben sicherten, überwältigen der Freiherr und Gashra den Banditen. Für mehr als eine kurze Befragung war dort nicht Raum und Zeit. Doch schon nach kurzem war klar, dass der Angriff im Zusammenhang mit ihre Hilfe für den alten Wüstenfürsten Salasamo al Eliisar stand. Ein kurzes Gespräch mit einem der Magister später, eröffnete dieser direkt ein Portal in das Anwesen der Wolfenbergs, durch dass die Gruppe mit ihrem Gefangenem vorzeitig zurück kehrte. Während Gashra sich um den neuen Gast des Hauses kümmerte, sortierten die Übrigen sich erst einmal.



Noch während der NAcht machten sich drei einheimische Krieger aus dem Gefolge der Wolfenbergs bereit, um nach dem Ende der Befragung dem Fürsten schnelle Kunde über den Zwischenfall zu bringen und ihn zu warnen.


Hier findet ihr mehr Bilder des gestrigen Tages:

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Mittwoch, 22. August 2018, 14:44

Tag 21 - Geburtstag und dunkle Schatten



Noch ehe​​​ das Licht eines neuen Morgens die Dunkelheit die Nacht vertrieb, machten sich die drei bis an die Zähne bewaffeneten Krieger auf den Weg, um Salasamo al Eliissar zu warnen. Gleichzeitig überbrachte er ein Hilfsangebot des Freiherren, der keine Sekunde in seiner Entscheidung zögerte, dem alten Mann beizustehen. Während die Krieger schwarzen Schemen gleich durch die Wüstennacht glitten, warf der anbrechende Tag auch im Anwesen der Wolfenbergs seine Schatten voraus. Fatima, eine junge hübsche Rothwardonin zauberte gemeinsam ihren Helferinnen ein köstliches Festmahl. Es wurde gebacken, gegrillt, eingelegt, geräuchert und kandiert. Immerhin stand der 17. Geburtstag von Aliisa ins Haus, der abends zünftig gefeiert werden sollte.

Draussen wurden indessen die Wachen auf dem Anwesen verstärkt und der Freiherr informierte die örtliche Obrigkeit über den Zwischenfall und das mit weiteren Angreifern zu rechnen war. Ismael verbrachte viele Stunden des Tages in der Schmiede,um Schwerter zu schleifen und Rüstungen auszubessern. Ohne es zu wollen, waren sie in die Zwistigkeiten des Wüstenstammes verstrickt worden. Nun galt es, sich darauf vorzubreiten und den Hintermännern der Verschwörung gegen den alten Mann schon aus eigenem Interesse möglichst bald das Handwerk zu legen.



Freudestrahlend jedoch konnte Aliisa zunächst Glückwünsche und Geschenke entgegen nehmen und ihre prachtvolle Geburtagstorte anschneiden. Ihre Begeisterung für die Wüste und ihre Geschichte war dem Freiherrenpaar nicht verborgen geblieben und so bekam Aliisa ein Geschenk, mit dem sie nun wahrlich nicht gerechnet hatte. Nebst dem prachtvollem Gewand der edlen Wüstentochter samt Schleier und Geschmeide überreichte ihr der Freiherr ein kleines geschnitztes Holzkamel. Ein wenig verdutzt ,doch erfreut nahm das Mädchen das Spielzeug entgegen. Doch um so größer war die Freude, als das Rästel, was es damit auf sich hatte , enthüllt wurde, stand die kleine Figur doch für Istaphan, dem hübschem Kamelhengst, der sie auf seinem Rücken durch die Wüste getragen hatte. Schneller als gedacht hatte der Freiherr sein ehemaliges Mündel um den Hals hängen. Natürlich würde Istaphan nun nicht in der Wüste zurück bleiben. Da Kamele aber Herdentiere sind, würden ein oder zwei hübsche junge Stuten ebenfalls auf das Schiff verladen werden , um ihre neue Heimat in den Nebelbergen zu beziehen. Die widerstandsfähigen Tiere konnten sich problemlos an die kälteren Temperaturen gewöhnen. Nur alleine gehalten werden sollten sie nicht.



Zu späterer Stunde kam Gashra dann endlich auch dazu, von der Befragung des Gefangenen zu berichten. Wie schon bekannt, enthüllte er als Hintermann des Anschlags auf Anarisa ihren Onkel Varnas. Über die Gründe konnte er nur Vermutungen berichten. So bezog Varnas seine Macht und seinen Reichtum vor allem aus der Tatsache, dass der Stamm mit dem Stamm der al Ornadas verfeindet war und es ihm somit aufgrund des Alters und des Gesundheitszustandes zukam,den beweglichen Teil des Stammes zu führen und auch als Kriegsherr zu fungieren. Vermutlich fürchtete er,dass seine Macht und sein Einfluß auf den Stamm merklich schwinden würde, wenn eine vermeidliche Bedrohung durch die al Oranadas entfallen würde. Ein zweiter Grund für sein Handeln könnte der Versuch sein, die Erbfolge künftig auf seine eigenen Nachkommen zu beschränken und sowohl seine Schwester Nemina als auch seine Nichte Anarisa zu übervorteilen. Doch was wirklich hinter seinen Intrigen stand, vermochte er vermutlich nur selbst zu sagen.



Intensiv wurde besprochen, welche Entscheidungen es zu treffen galt und recht schnell wurde der Entschluß gefasst, dass der Freiherr gemeinsam mit seinen engsten Vertrauten und hoffentlich der Handvoll Krieger der Ash Abah, die durch verwandtschaftliche Bande mit Ismael bei ihnen während der Reise als Geleitschutz verblieben waren. sich selbst auf den Weg machen würde, um den Gefangenen an Salasamo zu überbringen und ihm und seiner Enkelin zur Seite zu stehen. Entsprechend wurden die Vorbereitungen getroffen.



Hier einige Bilder vom gestrigem Tag:

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Donnerstag, 23. August 2018, 15:24

​Tag 22 - Basarbesuch



​Ein letztes Mal wollten die Reisenden in das Leben der quirligen Handelsstadt eintauchen, ehe sich die Gruppe vorläufig trennen würde. Während die Krieger sich auf den anstehenden Ritt in die Wüste vorbereiteten, galt es für die Damen des Hauses, die letzten Einkäufe zu erledigen. In weniger als einem Tag würde man an Bord der Gezeitenbucht gehen, in deren Laderäumen sich die erlesenen Waren längst stapelten. In den letzten Tagen hatten die kräftigen Schauerleute die Handelskarren entladen und Kisten und Säcke, Bündel und Ballen unter Deck verstaut. Während Kapitän Eisenhand und seine Mannschaft ein letztes Mal das Schiff einer gründlichen INspektion unterzogen, brach das Freiherrenpaar in Gesellschaft der Reisegefährten auf, um den Basar von Schildwacht zu besuchen. Buchstäblich alles sollte es dort zu kaufen geben.​ Und so waren vor allem jene, die zum ersten Mal in Schildwacht verweilten, gespannt auf das, was ihnen geboten werden würde. In Anbetracht der erhöhten Gefahrensitutaion war die Eskorte um eine weitere Wache verstärkt worden und so war man fest entschlossen, sich nicht einschüchtern zu lassen.

Unweit des Hauses überspannte die prachtvolle breite Brücke die unteren Straßen der Stadt und bot einen prachtvollen Ausblick auf die mächtigen Befestigungsanlagen der Stadt, die zwar auf Sand und doch für die Ewigkeit erbaut schienen. Gemeinsam ließen sie die Gedanken ein wenig durch die Geschichte schweifen,ließen sich von der geschichtsträchtigen Umgebung gefangen nehmen. Unter ihnen brodelte das Leben in den Gassen des Basars, in denen dicht gedrängt Händler an Händler saßen. Vorbei am Gasthaus " Schwestern der Sande" und der Bank von Schildwacht ging es die ausgetreteten Sandsteinstufen hinab, an derem unterem Ende bereits die ersten Händler ihre Waren ausgebreitet hatten. Gemütlich schlenderte man durch die Reihen, genoß die lebendige Atmosphäre und die exotischen Düfte, die den vielen Garküchen und Gewürzständen entströmten. Ein Stand mit einer reichen Auswahl an Teppichen, Kissen und Polstern und bunten Ballen von Stoffen weckte ebenso die Aufmerksamkeit wie ein Händler it verschiedenen Büchern und Schriften. Schon bald wurde geschachert und gefeilscht.



Die sichtlich wohlhabenden Fremden sahen sich allerdings auch recht schnell , sehr zum Leidwesen von Gashra und ihren Kameraden , im Zentrum der Aufmerksamkeit einer Bettelbande aus Straßenkindern aller Altersstufen. Besonders die Jüngsten und Mitleidserregensten wurden vorgeschickt, um die Kauflustigen um so manche Münze zu erleichtern. Mal bat man um eine milde Gabe, mal versuchte eine kleine Hand mehr oder weniger geschickt die Taschen unaufmerksamer Besucher zu erleichtern.​ Wie ein Rudel hungriger Welpen umkreisten die magere Schar die Gruppe, die dem Augenschein nach eine sichere Mahlzeit versprach.



Während Aliisa sich mit Teppichen und Kissen für das gemeinsame Heim im Tannengrund einzudecken begann und dabei eine erste Lektion im Handel auf dem Markt von der Freifrau erhielt, füllte diese ihre Bestände an Teppichen, Läufern, Matten und bunten Stoffballen auf. Immer höher wuchs der Stapel, den die Träger in das geräumige Anwesen zu schaffen hatten. Olivia hingegen fand die begehrte Literatur und sorgte für Einnahmen beim Buchhändler. Ein abgrissener Rotwardone schaffte es am Ende noch, ihr eine zerfledderte Handschrift mit uralten Schriftzeichen zu verkaufen. Mit seinen Münzen und einer Empfehlung für die örtliche Magiergilde machte sich der Alte von dannen, während sich die Reisenden dem Viehmarkt zu wandten. Es meckerte und blökte, quiekte und krähte an allen Ecken. Prächtige Singvögel zwitscherten in den Käfigen. Dressierte Affen zeigten ihre Kunststücke, während ein alter Hund am Straßenrand döse. Selbst Kamele suchten hier einen neuen Besitzer. Doch vorerst waren die Ziegen Ziel der Begierde.



Zum Leidwesen des Freiherren war seine Frau wenige Minuten später in wortreiche Verhandlungen mit dem alten Hirten getreten. Ihr entging zunächst das Rudel Kinder, das sie noch immer umkreiste. Ein kleines schmächtiges Mädchen mit tiefschwarzen langen Haaren und mittelbrauner Haut sah mit Rehaugen zu Aliisa und Lina auf und bat um ein Almosen. Wieder gab es keine Münzen. Doch der vertrocknete Süßkringel wurde auf der Stelle hungrig verspeist, während die Kleine ängstlich zu den Älteren der Gruppe sah. Das Kind dauerte die mitfühlenden Frauen und so erkundigten sich Lina und Aliisa nach ihrem Namen , Alter und wo sie denn schlafen würde. Das Mädche, das sich selbst als Hayel vorstellte und sein Alter mit sechs Jahren angab, erzählte, dass ihr die Großen das meiste des Erbettelten abnehmen würde. Meisten schliefen sie unter Brücken oder wo die Bande auch immer gerade ein Obdach fand. Treuherzig fragte das magere Ding, ob die edlen Damen nicht noch eine Dienerin benötigen würden. Sie würde alles tun, was die Damen wünschten.

Lina und Aliisa verwiesen die kleine Hayel an die Freifrau, die just ihren Handel abgeschlossen hatte. Ein prächtiger Ziegenbock und ein halbes Dutzend Zicken würden nebst zwei jungen Kamelstuten mit in die Nebelberge ziehen. Das Freiherrenpaar musterte das Mädchen, das im gleichen Alter wie ihr Ältester war. Schmunzelnd stellte die Freifrau fest, dass sie ausgerechnet jetzt eine neue Ziegenhirtin benötigen würde. Als die kleine Hayel begriff, dass die edlen Herrschaften sie mitnehmen würden, strahlten die Kinderaugen. Zumindest, bis sie den Freiherren erblickte. Es brauchte ein wenig, um sie davon zu überzeugen, dass sie vor dem blondem Herren keine Angst haben musste und so machte man sich auf den Heimweg.



Dort angekommen, badete Aliisa die Kleine und zog ihr vorerst saubere Sachen von William an. Zwar waren sie viel zu groß, aber vermutlich besser als alles, was Hayel in ihrem Leben besessen hatte. Hungrig machte sich das neue Mitglied des Haushaltes über den reich gedeckten Tisch her und bestaunte das prächtige Haus und die edlen Speisen. Die Aufregung und ein voller Bauch machten sie jedoch schon bald müde und so durfte sie die Nacht bei Lina und Aliisa verbringen. Am Morgen würde sie die restlichen Mitglieder des Hauses, insbesondere die reiche Kinderschar kennenlernen. Und es stand wohl doch noch ein Besuch auf dem Basar an, um Hayel mit passender Kleidung und Spielzeug zu versorgen. So ging auch dieser Tag mit Überraschungen zu Ende.



Hier einige Bilder des Tages:

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Freitag, 24. August 2018, 13:33

​Tag 23 - Auf hoher See



So aufregend die Tage in Schildwacht auch gewesen waren, so hieß es doch erneut Abschied zu nehmen von der quirligen Stadt am Meer- Bereits früh am Morgen brach der Freiherr in Begleitung seiner Männer und einer Handvoll Ash abah erneut in die Wüste auf, um dem alten Wüstenfürsten Salasamo al Elissar gegen die Intrige seines Sohnes beizustehen. Auch der unglückselige Gefangene, der die letzten Tage die unfreiwillige Gastfreundschaft im Keller des Hauses genossen hatte, musste sich in sein Schicksal ergeben. Auf ein Kamel gebunden und unter Bewachung der grimmigen Krieger ritt er Meile um Meile dem Lager des Stammes entgegen.



Während die Männer einem ungewissem Schicksal entgegen ritten, machten sich die Zurückgebliebenen daran, die restlichen Sachen zusammenzupacken. Aliisa und Hayel besuchten noch einmal den Basar, um das kleine Mädchen mit dem Nötigsten auszustatten.So strahlten die braunen Kinderaugen schon bald, als sie voller Stolz den anderen Kindern ihr neues Kleidchen vorführen durfte. Natürlich fehlten auch ein paar Stofftiere und was ein kleines Wüstenkind sonst noch brauchte, nicht. Am Hafen wurden die letzten Reisebündel und Truhen , sowie das persönliche Gepäch der Abenteurer verladen. Auch die Tiere, die sie begleite würden, wurden an Bord gebracht. Hier warteten bereits die Pferde, die in Immerfort an Bord genommen worden waren. Istaphan,der Kamelhengst erhielt seine Box ebenso wie zwei hübsche junge Stuten, die man auf die klangvollen Namen Djamila und Charda getauft worden waren. In einem etwas größerem Verschlag meckerte das halbe Dutzend Ziegen, das ebenfalls den Weg in die Nebelberge antreten würde. Es sollte eine lange Reise für die Tiere werden, doch zumindest während des Aufenthalts auf Hews Fluch würden sie noch einmal festen Boden unter den Füßen genießen dürfen.


Als der Tag sich langsam dem Ende zuneigte,kam auch für unsere Reisenden gekommen, das beschauliche Anwesen zu verlassen und an Bord der Gezeitenbucht zu gehen.Die Aurora würde derweilen im Hafen auf die Rückkehr des Freiherren warten und mit den übrigen Männern folgen, sobald diese hoffentlich gesund aus der Wüste wieder in Schildwacht eintrafen. So war es Kapitän Eisenhand und seine Mannschaft, der die Gruppe an Deck seines Schiffes in Empfang nahm. Der treue Kapitän stand seid nun mehr bereits seid sechs Jahren in den Diensten des Hauses Wolfenberg und führte eine raubeinige, doch treue Truppe, mit denen er die Meere der Welt befuhr. Im Licht der sinkenden Sonne setzte die Gezeitenbucht die Segel und nahm Kurs auf die offene See. Ziel würde der Freihandelshafen Abahs Landung sein, den man in etwa zwei Tagen bei gutem Wind erreichen würde. Zu den wehmütigen Klängen eines alten Seemanns und seiner Lieder und den Geschichten, die er den Kinder, die sich um ihn versammelten, erzählte, brach eine warme Sommernacht in den Weiten des Ozeans herein. Nach den heißen Tagen in der Wüste war die Seefahrt eine willkommene Abwechslung.


Hier einige Bilder des gestrigen Tages:


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Samstag, 25. August 2018, 15:33

Tag 24 - Versunkene Wracks und alte Ruinen




Spannend wurde der Tag auf hoher See, hatte der treue Kapitän doch Kunde von einer recht vielversprechenden Grotte erhalten, in der sich einige Wracks befinden sollten. Vermutlich handelte es sich um einen aufgegebenen Piratenstützpunkt oder eine Schmugglertreff, der seid einigen Jahren nicht mehr genutzt wurde. Zumindest berichtete man so. In eingeweihten Kreisen munkelte man von einem versunkenem Kauffahrer, der hier zwischen den Korallenriffs im Sturm gekentert und versunken sein sollte. Neugierig geworden wurde der Beschluß gefasst, die Grotte anzulaufen und zu erkunden.

So herrschte angespannte Erwartung bei Mannschaft und Passagieren. Der vorsichtige Kapitän kannte diese Gewässer wie seine Westentasche und wusste, dass die Gefahr unliebsamer Begegnungen in diesen Breitengraden garnicht so unwahrscheinlich war. Entsprechend hielt er die Männer in Bereitschaft und das , für ein Handelsschiff ungewöhnlich wehrhafte Schiff, gefechtsklar. Langsam und vorsichtig manöverierte er die Brigg durch die gefährlichen Gewässer in die Grotte hinein.

Ein unbehagliches Gefühl beschlich den einen oder anderen beim Anblick der im Sturm zerschellten Schiffe. Andere waren auf die rasiermesserscharfen Riffe aufgelaufen , die ihnen den Rumpf aufgeschlitzt hatten. Manchmal ragten die zerborstenen Planken eines Hecks aus dem Wasser.. manchmal erkannte man tief unter der Wasseroberfläche den dunklen Schatten eines unglückseeligen Segelschiffes. Einige schienen schon sehr lange hier zu liegen und waren von Algen und Muscheln übersäät. Andere hatte erst kürzlich ihr Schicksal ereilt.

Ehe die Abenteurer jedoch von Bord gingen, wurde beraten, was man zuerst ergründen wollte. Während ein Teil der Mannschaft aus taucherfahrenen Seeleuten die Beiboote bestieg und auf die Suche nach dem Wrack des gekenterten Kauffahrers ging, beschlossen die Reisenden, sich zunächst eins der jüngeren Wracks nahe dem Strand anzusehen, ehe sie in die Ruinen an der Felswand der Grotte aufsteigen würden,. Malerisch war das Bild , das sich ihren Augen bot. Schroffe überwucherte Felsen, silbrig schimmernde Wasserfälle, die sich von oben hinab ergossen und uralte Ruinen direkt in das Felsmassiv gebaut zogen die Gruppe recht schnell in ihren Bann. Nachdem sie den von Korallen und Steinen übersääten Strand entlang gewandert waren, von denen einige eher Böumen als den zierlichen Gewächsen des Meeres glichen, schwammen Gashra und Aliisa zum Wrack hinaus, das auf eine Sandbank aufgelaufen und dort auseinander gebrochen war. Die morschen Plannken versperrten ihnen den Weg ins Innere, das zu großen Teilen unter Wasser lag. Die wenigen trockenen Bereiche hatten bereits neue Bewohner erhalten. Mochte die Mannschaft auch ertrunken sein ( zumindest vermutete man es), hatten die Ratten das Unglück überlebt.

Im Sand vergraben war das Heft einer Klinge,das erste Fundstück, das Gashra ins Auge fiel. Als die Orkin daran zog, hielt sie ein altes von Salz und Sand und Blut zerfressenes Schwert in der Hand, an dem sichtlich der Zahn der Zeit genagt hatte. Das Leder, mit dem das Heft umwickelt war , war aufgequollen und vermodert. Dennoch nahm sie ihren Fund mit. Aliisa entdecke einen bunten zerschlissenen Stoffetzen, der sich als Überrest eines Hemdes entpuppte. In dessen Brusttasche fand sie eine alte , mit Grünspan überzogene Münze. In Anbetracht der zahlreichen Ratten und der brüchigen Wrackteile entschlossen sich die beiden Frauen zur Umkehr und kehrten an den Strand zu den wartenden Gefährten zurück.



Auch diese waren nicht untätig gewesen und hatten die nähere Umgebung erkundet. Neben einigen alten Knochen, die nicht immer alle tierischen Ursprungs waren und einem seltsam süßlichem Gestannk grub Olivia ein altes Stück Elfenbein aus dem Sand. Eine erste Sichtung ergab, dass es sich um die Spitze eines Mammutstoßzahnes handeln musste, deren Enden man in Silber gefasst hatte. Eine kunstfertige Zeichnung war in den Knochen geritzt worden und zeigte den heldenhaften Kampf eines Seefahrers gegen ein übergroßes Seeungeheuer mit furchtbar vielen Armen. Vermutlich war es aus einem der Wracks an Land gespült worden und war eindeutig nordischer Herkunft.

Als nordisch erwies sich auch das Schwert, das Sir Edgar als Waffenexperte einer ersten Untersuchung unterzog. Er befreite das Heft vom moderndem Leder und brachte einige Runen sowie das Siegel eines kaiserlichen Waffenschmiedes zum Vorschein,der das Schwert vor langer Zeit gefertigt haben musste. Nachdem er Gashra verkündete, dass es sich nicht mehr lohnen würde, die Klinge wieder kampffertig zu machen, verlor die Orkin das INteresse an dem altem Stahl. Geweckt jedoch wurde das Interesse der Magierin, die die Klinge als nächstes in Augenschein nahm. Auch die Runen waren nordischer Herkunft. Sie standen für das Geheime., Verborgene, Mythsische, das sich in diesem Gegenstand verbarg. Und tatsächlich brachte eine erste oberflächliche Analyse die Erkenntnis, dass sich ein Zauber in der Klinge verbarg. Doch irgendetwas fehlte, um die Magierklinge zu aktivieren. Nachdem Olivia versicherte hatte, das kein Fluch daran klebte, durfte sie das alte schwert zur näheren Analyse verstauen.

Aliisas Münze erwies sich als 400 bis 700 Jahre alte kaiserliche Münze, die mit einem kaiserlichem Bildnis geprägt worden war. Auch sie durfte ihr Fundstück als Andenken dieser Reise behalten.

Weiter ging es nun an Land,um die alten Ruinen zu untersuchen. Inmitten einiger Haufen von verwittertem Geröll und halb überwuchertem Gestrüpp fanden sie als erstes jedoch die Quelle des Gestankes, der diesen Winkel der Grotte verpestete. Leichen, teils bereits skelettiert, andere groteks aufgedunsen waren achtlos auf einen Haufen geworfen worden. Nicht einer davon war friedlich im Schlaf gestorben. Die zahlreichen Verletzungen zeugten von der Härte des Kampfes, mit dem sie sich erbittert gegen ihr Ende gewehrt hatten. Bedeutend wachsamer setzten die Reisenden ihren Weg fort und machten sich an den Aufstieg.

Reich verziert kündeten die überwücherten Mauern der Ruinen von der einstigen Pracht, die man durchaus noch zu erahnen vermochte. Einig war man sich, dass sie eindeutig elfischer Natur waren. Die klaren Formen und die reichen Verzierungen, die unter dem Efeu noch immer erkennbar waren, deutete auf einen Ursprung in der Direnniepoche hin. Ob es sich um einen alten Handelsposten oder den Sitz eines Adligen handelte, vermochte man jedoch nicht zu sagen. Vermutlich waren sie vor etwa 1500 Jahrtausenden erbaut worden. Zu einer Zeit, in der der Wasserspiegel in der Grotte noch deutlich höher gestanden haben musste. Die riesige Freitreppe,die sich in unzähligen Stufen himmelwärts wand, erzählte von der Pracht vergangener Tage.



Etwa auf halber Höhe stießen die Abenteurer auf Anzeichen, dass die Grotte nicht so verlassen war, wie man am Anfang vermutete. Ein einfaches LAger mit den Habseeligkeiten eines Unbekannten, sogar einiger Vorräte und das eine Feuerstelle, die nur darauf wartete, entzündet zu werden , brachten die Sicherheit, dass Unbekannte nicht fern sein konnten. Sir Edgar empfahl, den Aufstieg nicht ohne Verstärkung fortzusetzen, kannte er doch die bodenlose Neugier der Freifrau und ihren Hang, ihre eigenen Wege zu gehen, nur zu gut. Erstaunlicherweise fügte sie sich seinem Rat. Der Kanonenschuß, der wenig später von der Gezeitenbucht das Signal gab, an Bord zu kommen, bestätigte die Richtigkeit der Entscheidung. Aliisa jedoch machte einen letzten Fund, als sie zwischen dem dunkelgrünem Laub der Efeuranken etwas Bronzenes schimmern sah. Eine kleine Truhe mit bronzenen Beschlägen zog sie aus ihrem Versteck hervor und präsentierte ihren Gefährten den Fund. Doch ehe man sich diesem widmete, kehrte man mit dem ungutem Gefühl , beobachtet zu werden, schleunigts an Bord des Schiffes zurück. Auch die Taucher beendeten ihre Suche und brachten die Ausbeute ihrer Tauchgänge zunächst einmal unter Deck. Kaum hatte der letzte Passagier das Schiff betreten, stach man in See. Hochkonzentriert begannen die Manöver, um das Schiff aus der Grotte heraus zuführen, als der Ausguck das gefürchtete Signal gab. Noch weit in der Ferne wurde ein Segel gesichtet und einge Zeit später brachte das Fernrohr die Gewissheit, das am Mast des Verfolgers die schwarze Flagge wehte. Kapitän Eisenhand ließ alle Lichter an Bord löschen ud steuerte das Schiff tiefer in die Riffs hinein, um dem Verfolger im Schutze der Nacht und der gefährlichen Passage zu entkommen.

Unter Deck versammelten sich die Reisenden in der Messe des Schiffes, um die kleine Truhe näher in Augenschein zu nehmen. Als Aliisa das verquollene Kleinod endlich geöffnet hatte, brachte sie ein in Wachstuch eingeschlagenes vergilbtes Pergament zu Tage. Hier würde es einen Experten brauchen, um dem Pergament sein Geheimnis zu entlocken.



Müde nach einem ereignisreichem Tag ,kehrte zumindest beiden Reisenden langsam Ruhe ein.

Hier einige Bilder des gestrigen Tages:

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Sonntag, 26. August 2018, 13:52

​Tag 25 - Ankunft in Abahs Landung




25 Tage waren die Reisenden unterwegs gewesen.Durch Regen und Wind in der Heimat,über enge Gebirgspässe und steile Pfade hatten sie die lieblichen Wälder Bangkorais durchquert. Sie hatten in den weiten Dünen der heißen Wüste das Ahnenfest gefeiert und sogar zwei Hochzeiten miterleben dürfen. Sie hatten im kargen Schatten der Felsen und in den seidenen Kissen des Zeltpalastes genächtigt und waren über die Basare von Bergama und Schildwacht geschlendert.​ Auf hoher See hatten sie dem Meereswind gelauscht und versunkene Wracks erkundet. Nun endlich lief die Gezeitenbucht in den Hafen von Abahs Landung ein. Alle freuten sich darauf, nach so langer Zeit nun endlich am Ziel der Reise angekommen zu sein. Doch ehe die Freifrau nach 15 langen Jahren wieder den Boden ihrer Geburtstsadt betreten konnte,galt es, sich zu gedulden, bis die Formalitäten im Hafen erledigt waren. Endlich war es soweit . Die Laufplanken wurden ausgelegt und die Mannschaft begann, die Waren zu entladen, die für den neuen Hauptsitz des Handelshauses bestimmt waren.

Endlich konnte auch die Reisegruppe das Schiff verlassen.

Erstes Ziel war der Palast des Handelsfürsten Octavian Pelletier, deren Schwester Judith seid geraumer Zeit dem Haus Wolfenberg als Ritter angehörte. Der Bruder der Rothwardonin hatte seine eigenen Pläne, um die Reisenden aus dem fernen Kluftspitze zu beherbergen. Doch zunächst zeigte Lady Judith ihren Gefährten den prachtvollem Palast unweit des Hafens. Vor allem die vielen Wasserbecken zogen die Damen nach Sonne und Wüste magisch an. Später am Abend lernten die Reisenden dann auch den Gastgeber persönlich kennen

Bei kostbarem Wein und kleinen Leckereien versammelten sie sich am Wasserbecken und genossen einen entspannten Abend, während der Handelsfürst und die Freifrau sich ins Gespräch vertieften. Nicht alles davon erfreute die junge Adlige, die nach über einem Jahrzehnt dorthin zurück gekommen war, wo ihre Wiege stand. Der charmante Gastgeber jedoch gab ihr einiges zu grübeln. So erfuhr sie, dass es vor 15 Jahren, just zum Zeitpunkt, als sie die Halbinsel verlassen hatte, zum Niedergang eines bislang sehr einflussreichen Handelshauses , dem Haus Gurges , kam. Gerüchte weise waren ihre Zieheltern am Niedergang des Hauses beteiligt, das fast über Nacht sein gesamtes Vermögen verlor. Zwar hatten die verarmten Kaufleute der alten Garde keine Beweise, betrachteten aber das Erbe der Freifrau, das ihre Zieheltern Ashanta und Kemal Hamul ihr hinterlassen hatten, als ihr rechtmäßiges Eigentum . Die Rückkehr der jungen Frau , die nun dieses Erbe rechtmäßig beanspruchte, passte so gar nicht in das Konzept einiger Handelsfürsten, die die Konkurrenz durch das Haus Wolfenberg fürchteten.




Auch das Rätsel der zahlreichen Katzen, die just mit den Wolfenbergs im Palast aufgetaucht waren und bereits zuvor am Anwesen der Hamuls und der Villa , die künfitg als Hauptsitz der Wolfenbergs dienen sollte, gesichtet worden waren, konnte nicht gelöst werden. Die Lage, die sich dort abzuzeichnen begann, gefiel denen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, für die Sicherheit der jungen Frau zu sorgen, garnicht. Nachdm einige erste Pläne kurz angerissen wurden, begab man sich zur Ruhe. Die nächsten Tage würden voller Arbeit sein.



Damit sind die Wolfenbergs nun in Abahs Landung angekommen. Wer uns dort begegnen möchte, spricht uns am besten einfach an. Natürlich sind wir auch dort anspielbar und freuen uns immer über neue nette Begegnungen!

Hier einige Bilder des Tages:

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Mittwoch, 29. August 2018, 15:22

​Tag 26 bis 28 - Katzen , Füchse und ein altes Grab



Ereignisreich waren die ersten Tage in Abahs Landung, während der Freiherr in der Wüste den Rückweg nach Schildwacht antrat, um dort das zweite Schiff des Hauses zu besteigen. Die Aurora wartete bereits im Hafen, um die Männer ebenfalls nach Hews Fluch zu bringen. Unterdessen bekamen die Reisenden selbst im Palast des Handelsfürsten immer stärker das Gefühl, dass die kleinen Katzen sie beobachteten.

​Die Tage waren gefüllt mit den zahlreichen Formalitäten, die zur Anerkennung des Erbes der Freifrau notwendig waren. Immer neue Hürden taten sich auf und immer stärker war das Gefühl, dass sich jemand nachhaltig versuchte, als Gegenspieler zu etablieren. Die junge Adlige jedoch spann sorgfältig ihre ersten Pläne. So sah man sie mit dem Gefolge häufig in edelster Kleidung durch die Stadt promenieren. Mal besuchte sie die Bank, mal statteten sie dem Hafenmeister einen Besuch ab. Derweilen überbrachten Boten in der grünen Kleidung der Wolfenbergs ihre Karte an einige ausgewählte Handelshäuser der Stadt , um erste Kontakte zu knüpfen. Besonders die alte Garde, die streng auf Tradition und Etikette bestand, war in den Blickpunkt der jungen Frau geraten, die in diesen Tagen besonders viel Wert auf eine gediegene , konservative Ausstrahlung legte. Erstaunlich wenig Informationen jedoch sickerte über ihre Pläne hervor und so brodelte schon bald die Gerüchteküche. Das Rätsel um das Erscheinen der Wolfenbergs wurde nicht geringer, als man sie am zweiten Tag ihres Aufenthaltes eilig den Palast verlassen sah.

In Begleitung eines älteren Ritters, der knurrigen orkischen Wache, einer blonden Dame und eines seltsamen weiteren Orks bewegte sie sich in erstaunlicher Geschwindigkeit durch die Straßen und Gassen der Stadt, hetzte durch den Hafen, kletterte über schmale Stege und eilte durch einsame Hinterhöfe. So mancher Bettler schwor Stein und Bein, dass die hohen Herrschaften einer kleinen Katze mit sandfarbenem Fell nachgehetzt sind.Doch wer glaubt schon einem Bettler? In einem kleinem Hinterhof jedoch endete die wilde Jagd,als besagte Katze sich in die Arme einer älteren KHajit flüchtete. Diese zeigte sich überaus zufrieden. Misstrauisch wurde die alte Katze von den Bewaffneten beäugt. Sie stellte sich als Daro´sari, einer alten Freundin von Sophie Silberstrahl vor und lud die Freifrau ein, das Gespräch in einer nahen Schenke fortzusetzen. Neugirig , doch mit einer guten Portion Vorsicht folgte die Gruppe der Khajit,die ihnen bei Wein und Kaffee in einem Hinterzimmer der Taverne eine Geschichte von Freundschaft, Intrige , Verrat und Liebe erzählte.

Sophie und Daro waren in den Straßen von Abahs Landung aufgewachsen und hatten sich schon in frühestern Kindheit alleine durchschlagen müssen. Etwa im Alter von 15 Jahren machten sie eine Bekanntschaft, die ihr Leben nachhaltig ändern sollte. Eine sogenannte " Füchsin" nahm die beiden ungleichen Mädchen auf und erkannte ihr Talent. Sie schulte sie in einer Vielzahl unterschiedlicher Fertigkeiten und so wurden die beiden recht bald zu erfolgreichen Diebinnen. Jedes Mitglied hatte seine ganz eigene Aufgabe. So fiel es Sophie zu,sich in die Häuser der Reichen einzuschleichen und die Gegegebenheiten auszukundschaften. Die Füchsin selbst übernahm die Einbrüche,um die gewünschten Waren zu beschaffen, während Daro die gestohlene Waren lukrativ in Gold verwandelte. Die Gruppe war recht erfolgreich und unternahm zahlreiche Raubzüge, bei denen sie ach einem strengem " Ehrenkodex " arbeiteten. So wurden die Ziele sehr sorgsam gewählt und darauf geachtet, das niemand zu Tode kam. Als das Pflaster in Abahs LAndung zu heiß wurde, verlegte die Bande ihr Arbeitsfeld nach Hallins Wehr. Dort trat schon bald das Handelshaus derer von Mühlenwalds ins Zentrum der Aufmerksamkeit und Sophie nahm eine Anstellung als Magd an, um unauffällig spionieren zukönnen. Dass sich das junge Mädchen dabei allerdings in den Sohn des Hauses verliebte, der keinerlei Ahnung von ihrem eigentlichem Arbeitsfeldhatte, war nicht geplant und brachte eine ganze Reihe von Problemen mit sich.


Die Liebenden trafen sich viele Wochen und Monate in einem verstecktem Rosengarten auf dem Anwesen, während Daro so manches Mal den Aufpasser spielte. Das junge Glück der Liebendn fand ein jähes Ende, als Sophie ihrem Liebsten gestandt, dass sie ein Kind erwartete. Der despotische Patriarch sperrte seinen unbotmäßigen Sohn ein und trachtete danach, die schwangere Magd zu beseitigen.Doch eine alte Amme des jungen Williams verhalf ihr bei Nacht und Nebel zur Flucht aus dem Haus. Daro und die Füchsin brachten Sophie zurück nach Abahs Landung , wo sie sechs Monate später bei der Geburt ihrer Tochter starb. Noch auf dem Totenbett schworen die Freundinnnen der Sterbenden, ihre Tochter zu beschützen und für ihr Wohlergehen zu sorgen. Da die beiden aber keinen Säugling groß ziehen konnten, brachten sie das Neugeborene zu einer befreundeten ehrbaren Kaufmannsfamilie,denen das Glück eigener Kinder versagt geblieben war. Ashanta und Keman Hamul nahmen das Kind, das den Namen Eleona erhielt, als ihr eigenes an und zogen das Mädchen behütet auf. Zehn glückliche Jahre durfte sie im herrschaftlichen Anwesen der Handelsfürsten erleben, bis über Nacht alles anders wurde.

Ihr grausamer Großvater hatte von der Existenz seiner Enkelin erfahren und seine Häscher entsandt, des Mädchens habhaft zu werden. So holte die Füchsin die Zehnjährige aus ihrem Heim und brachte sie fort. Unterdessen zettelten Geschäftspartner des alten von Mühlenwalds eine Intrige gegen ihre Zieheltern an , die ebenfalls für einige Jahre die Stadt verließen. Etwa fünf Jahre später kehrten sie in die Heimat zurück und kamen recht bald unter mysteriösen Umständen ums Leben.


Daro wies der jungen Freifrau den Weg zum ehemaligem Versteck der Diebesbande, das sich in einem altem Ahnengrab vor der Stadt befand. Schon vor Wochen hatte diese einen anonymen Brief und einen Schlüssel erhalten. Spät in der Nacht kehrten die Reisenden in den Palast zurück.

Die Suche nach der Vergangenheit wurde durch die Heimkehr des Freiherren unterbrochen. Doch schon einen Tag später, nachdem man ihn in das Nötigste eingeweiht hatte , zog man gerüstet und unter Waffen zum Stadttor hinaus, um das Versteck zu suchen.



In ihren kühnsten Träumen hatten sie nicht geahnt, worauf sie sich an diesem Abend eingelassen hatte. Das Grab zu finden, war das geringste Problem. Doch kaum hatte man die uralten Gewölbe betraen, beschlich Unbehagen so manches Gemüt. Der Staub vieler Jahrhunderte hatte der Schönheit und der Pracht keinen Abbruch getan und so bestaunten die einen die Pracht der Gemäuer und der Statuen,. die alten Mosakien und Verzierungen, während die anderen wachsam nach Fallen und unliebsamen Überraschungen ausschau hielten. So mancher wäre wohl lieber umgekehrt, als immer tiefer in die unterirdischen Gänge und Grabkammern vorzudringen. Weit im Inneren fanden sie endlich , wonach sie suchten. Eine winzige Zeichnung, in den Stein geritzt, verriet ihnen, dass sie auf dem richtigem Wege waren. Doch zunächst entdeckten sie die Hauptgrabkammer, in der ein uraltes yokudainsches Schiff voller Schätze die ehrwürdigen Toten auf ihrer letzten Reise begleitet hatten. Zumindest mussten sich diese hier einmal befunden haben, doch im Laufe der Jahrhunderte hatte wohl so mancher Grabräumer hier die Urnen und Truhen geplündert. Versteckt hinter dem Schiff verbarg sich eine steinernde Tür,die von zwei yokudanischen Puzzlesäulen flankiert wurde.

Der Freifrau gelang es recht schnell des Rätsels Lösung zu finden, hatte der anonyme Brief doch einen Hinweis enthalten. Hinter der Tür verbargen sich weitere dunkle Gänge, enger noch und schmaler als zuvor.

Weiter ging es durch alte Stollen, die schon bald von morschen klapprigen Holzplanken abgelöst wurden. Nach einer halsbrecherischen Kletterpartie erreichte man endlich einen alten Lagerplatz, an dem sich in Nischen an der Wand zwei Truhen befanden. Vergoldet und prachtvoll die eine, schlicht und hölzern die zweite...doch nur einen Schlüssel hatte die Freifrau bei sich. Sie entschied sich, die hölzerne Truhe zu öffnen und während die goldene plötzlich in einer sich auftuenden Spalte versank, wurden die Mühen belohnt. Ein staubiges ,doch gut erhaltenes Tagebuch und ein vertrockneter Armreif aus dornigen Ranken war der Lohn der anstrengenden Wanderung. Das ungute Gefühl ihrer Begleiter verstärkte sich, als sie riesige Krallenspuren an einem Mauerdurchbruch entdeckten. So machte man sich schleunigst auf den Weg hinaus. Ein kurzer Blick der Verständigung zwischen dem Ehepaar führte dazu, dass sie ihr Wissen über die Herkunft der Krallen für sich behielten. Vorerst zumindest, handelte es sich doch um die Spuren eines ausgewachsenen Werwolfes, der dort seine Krallen in die Steine geschlagen haben mussten. Spät in der Nacht kehrten die Reisenden erschöpft und staubig, doch erfolgreich in den Palast zurück. Nun galt es, das Material zu sichten und neue Pläne zu schmieden.


Hier einige Bilder der letzten Tage:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-tag-26-bis-28/

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Samstag, 1. September 2018, 12:59



Einweihung des Pavillons " Silberstrahl"

Anlässlich der Einweihung der Niederlassung des Hauses Wolfenberg in Abahs Landun öffnen wir am 06. Tag des Monats ab 20.00 Uhr den Pavillon "Silberstrahl" , in dem sich künftig der Hauptsitz des Handelshauses Wolfenberg befindet. Für Kaufleute, Geschäftspartner und Gäste aus ganz Tamriel besteht an diesem Tage erstmals die Möglichkeit, direkt in Abahs Landung Kontakt mit dem Haus Wolfenberg aufzunehmen . Für intensive Gespräche bitten wir um eine Voranmeldung. Angemeldete Besucher werden bevorzugt behandelt.

Wir freuen uns stets über den Besuch freundlicher und netter Gäste.

Herzliche Grüße aus den Nebelbergen



ooc:

IC befinden sich die Räumlichkeiten des Handelshauses Wolfenbergs in Abahs Landung in einer altehrwürdigen , trutzigen Villa, die eher einer Festung gleicht und entsprechend stark bewacht ist. OOC bespíelen wir Hundings Prunkhalle ( @ Eleona1969) als Pavillon Silberstrahl. Wer also als Nichtbündnisspieler gern mit uns näher in Kontakt kommen möchte, hat am 06. September noch einmal die Gelegenheit dazu, ehe das Haus Wolfenberg wieder in die heimischen Nebelberge zurück kehren wird.

Da Hundings Prunkhalle nur eine sehr begrenzte Platzzahl hat, freuen wir uns über jeden, der vorher kurz Bescheid gibt, damit wir einen kurzen Überblick bekommen und besser planen können.

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Sonntag, 2. September 2018, 14:15

​Tag 29 bis 32 - Arbeitsreiche Tage und sonnige Strände



wirkte der altehrwürdige Sandsteinbau mit starken Mauern, Wachtürmen und festen Toren. Eine kleine Festung mit einem eigenem Anlegesteg und einem Leuchturm, die Schutz und Sicherheit für die Reisenden bot. Unter Führung des erfahrenen Hausdieners Hassan waren die Räumlichkeiten soweit hergerichtet worden, dass einem angenehmen Aufenthalt nichts mehr im Wege stand.



Kaum einen Tag später beherrschte lebhaftes Treiben das Geschehen innerhalb der Mauern und auf der Zugangstraße. Karren um Karren passierte den bewachten Eingang, spieh seine Fracht im Innenhof aus und verlies mit holprigen klapprigen Rädern das Gelände wieder ohne das viel über den Inhalt nach Aussen drang. Einheimische und Fremdländer gaben sich die Türklinke in die Hand und sprachen in den geschäftlichen Räumen vor.



Die Kinder der Familie genoßen das Leben direkt am warmen Meer. Oft erfüllte ihr fröhliches Lachen die Gärten und am Abend, wenn die Erwachsenen ihrer umfangreichen Arbeit entflohen konnten, fanden sich alle auf den Dachgärten oder am warmen Strand zusammen. Es wurde geplaudert, gelacht und es wurden Pläne geschmiedet. So langsam ordnete sich das Leben in der Villa.




Briefe wurden verschickt, Aushänge in der Stadt und dem Umland verteilt und selbstverständlich kamen auch Besuche bei Geschäftspartnern und möglichen ​Verbündeten, oder auch Kontrahenten nicht zu kurz. Entspannt hingegen verlief der Besuch im Palast der Familie Nerima, deren jüngste Tochter ihre Reisegefährten endlich im eigenem Heim begrüßen durfte. Nach einer Führung durch den Palast ihrer Eltern machte man es sich am Rande eines Wasserbeckens bei feinstem Wein und köstlichen Leckerein bequem, um den Abend in guter Gesellschaft zu genießen.





Hier einige Bilder der letzten Tage:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-tag-29-bis-32/

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Donnerstag, 6. September 2018, 17:08

Tag 33 bis 36 - Unter südlicher Sonne




​Die Tage reihten sich aneinander und die Reisenden genossen das Leben in der prachtvollen Stadt. Waren die Tage angefüllt mit vielen unterschiedlichen Arbeiten, so genossen sie die langen Abende am hauseigenem Strand oder stürzten sich in das nächtliche Leben in Abahs Landung. Auf langen Ausflügen erkundeten sie das Umland der Stadt, entdecken die goldenen Löwen, die sich ohne Scheu auf den Felsen sonnten oder wanderten hinaus zur großen Statue vor der Bucht, die dem Mann gewidmet war, der die Halbinsel seinen Namen verdankte.




Sie entdecken so manchen lauschigen Platz fernab der Hauptstraße , sahen staunenden den Feuerspukern zu oder applaudierten den Tänzern, die sich zu den Klängen von Tamburin und Laute, dem SPiel der Flöte oder Geige an vielen Straßenecken wiegten. Zahlreiche Leckerein wurden gekostet und ausgiebig geschlemmt, wenn die warme Sonne hinter dem Horizont versank. Kurzum.. man genoß den Aufenthalt in vollen Zügen, denn so langsam rückte der Zeitpunkt der Abreise näher. Ein Grund genug, die besten Geschäfte am Platz zu besuchen, um feinste Stoffe, edle Pelze und wunderbar weiche Teppiche zu kaufen.




Hier einige Bilder der letzten Tage, die voller schöner Erlebnisse waren:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…dung-tag-33-36/

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Donnerstag, 6. September 2018, 17:43

Zur Erinnerung: Heute abend ab 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit, das Haus Wolfenberg vor seiner Abreise in Abahs Landung zu kontaktieren. Der Pavillon Silberstrahl" öffnet seine Türen! ( Anker @Eleona1969)


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Freitag, 7. September 2018, 13:32

Tag 37 - Eröffnung des Pavillons Silberstrahl

​Festlich präsentierte sich der altehrwürdige Sandsteinbau, als sich der Tag langsam dem Ende zuzuneigen begann. Unzählige Fackeln und Feuerschalen erhellten das Anwesen und tauchten Wege und Räumlichkeiten in ein warmes schimmerndes Licht. Kaum öffneten sich zum ersten Mal die Türen, strömten die Besucher und Gäste aus nah und fern in die Hallen,die zum ersten Mal für den Empfang von Gästen und Geschäftspartnern geöffnet wurden.



Zahlreiche geladene Gäste aus der Oberschicht von Abah Landung waren an diesem Abend geladen worden. Nicht wenige waren der Einladung gefolgt. Einige aus Neugier, andere zähneknirschend vor Wut.. nicht jeder war erfreut darüber, die Ziehtochter des ehemaligen Konkurrenten nun wieder in der Stadt zu wissen. Viele hatten die junge Frau und ihren Gatten in den letzten zwei Wochen kennengelernt. Und noch immer waren sich ein Großteil der Herrschaften unsicher, welche Ziele das Freiherrenpaar verfolgte und womit man zu rechnen hatte. Unterschätzen sollte man sie vermutlich nicht. Die schlichte Eleganz und der durchaus kaum zu übersehene Wohlstand, ließ jedoch recht schnell deutlich werden, dass man künftig mit den Grüngewandeten zu rechnen hatte. ​

Während zu den Klängen der Musiker im Festsaal der Villa der Wein in Strömen floß und die Dienerschaft eifrig bemüht war, den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen, war die Eingangshalle den Besuchern und Gästen vorbehalten, die das Gespräch aus verschiedenen Gründen suchten.



Bis spät in die Nacht wurde geplaudert, gescherzt und gelacht. Es wurden Angelegenheiten vorgetragen und Entscheidungen gefällt. Erst als der Morgen graute, begannen sich die Räume des Pavillons zu leeren. Zurück blieben die Wolfenberger, die eine letzte Nacht unter Palmen genossen. In wenigen Stunden würden sie an Bord der Aurora gehen, um den Heimweg in die Heimat anzutreten, wo der Sommer langsam dem Herbst gewichen war.




Hier einige Bilder eines schönen und unterhaltsamen Abends. Ein großes Dankeschön an alle Besucher!


https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…landung-tag-37/

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Silann (10.09.2018)

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Sonntag, 9. September 2018, 13:34

Tag 38 und 39 - Abschied und Heimkehr



Nach 38 Tagen war es soweit. Die Reisenden aus den fernen Nebelbergen versammelten sich ein letztes Mal im Schatten der Palmen im Patio der Feste. Der Tag des Abschieds war gekommen und so breiteten sich Wehmut , aber auch Vorfreude auf die Heimat in der Gruppe auf. Längst schon waren die beiden Schiffe voll beladen und warteten nur darauf, dass man an Bord kam. Zurück lies man viele neue Bekanntschaften und Gesichter. Die Erinnerung an die vielen Stunden, die seid dem Aufbruch in den Nebelbergen vergangen waren, die würden sie noch lange begleiten.​ Während die letzten Kleinigkeiten verladen wurden, darunter die wertvollen Zuchtziegen und ein paar Kamele, mussten sich die Reisenden in Geduld üben. Hafenmeister und Zollinspektor krochen in jeden Winkel, um Fracht und Laderäume zu kontrollieren. Dann endlich war es soweit und die beiden Schiffe setzten die Segel.



Mit frischem Wind und untervollen Segeln nahmen Aurora und Gezeitenbucht Kurs auf die Nebelberge, während die Reisenden sich auf Deck versammelten. Bis spät in die Nacht plauderte man und dachte an so manchen Moment zurück, während die Heimat stetig näher kam. Ein letztes Mal saß man in der Messe des Schiffes zusammen, aß und trank, als nach einer gefühlten Ewigkeit endlich der Klang eines Kriegshorns über das Meer wehte. Die Wachen der Feste hatten die Flagge der Wolfenbergs gesichtet und begrüßten ihre heimkehrenden Herren.

Nun hielt sie niemand mehr unter Deck. Während die erfahrenen Seemänner die Schiffe in den Hafen der Feste einlaufen ließén und die Leinen am Pier vertäut wurden, versammelten sich Dienstboten und Freunde bereits auf dem Steg, um die Heimkehrer zu begrüßen. Eine lange Reise ging zu Ende. Während die Fracht entladen wurde, tischte die Küche auf, was Keller und Scheune zu bieten hatten. Doch lange konnte zumindest das Freiherrenpaar die Ruhe nicht genießen. Schon meldeten sich die ersten Besucher, die die Heimkehr des Paares schon lange erwartet hatten. Darunter der Doktor Ambrosius Veramond, der dem Haus Wolfenberg seine Dienste anbot. Erst spät in der Nacht kehrte Ruhe in der Feste ein. Und damit schließt sich das Reisetagebuch der ersten Sommerreise nach Abahs Landung.


Hier einige Bilder der letzten zwei Tage:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-tag-38-und-39/

[ooc]
Und so geht sie tatsächlich zu Ende.. nach fünf langen Wochen, die erste Sommerreise, die wir in Teso unternommen haben. Es waren fünf wunderschöne und ereignisreiche Wochen mit vielen neuen Bekanntschaften.. mit überraschenden Wendungen und spannenden Geschichten. Hiermit möchten wir uns bei allen bedanken, die diese Reise mit uns gemeinsam bestritten haben, die mit ihren Ideen und ihren Geschichten unsere Chars in ihren Bann gezogen haben... und die uns auf unserer Reise begegnet sind. So schauen wir mit einem lachendem und einem weinendem Auge zurück. Weinend, weil eine schöne Zeit zu Ende geht.. und lachend, weil wir so viele tolle Momente mit Euch verleben durften . Und ihr dürft Euch ganz sicher sein: Die nächste Reise kommt bestimmt, denn nach der Reise ist vor der Reise. Die Wochen dazwischen werden aber bestimmt auch in den Nebelbergen alles andere als langweilig.

Ein großes Danke noch einmal an Euch alle.

Linnard und Eleona

[/ooc]​


Und wer das ganze Reisetagebuch noch einmal lesen möchte, findet es neben vielen weiteren Informationen zu uns und den Nebelbergen hier:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/

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80

Montag, 10. September 2018, 12:23

Hallo liebe Rollenspieler.


Unsere große Sommerreise ging am Wochenende zu Ende und somit zieht auch in das Haus Wolfenberg wieder der Alltag ein. Ab sofort steht die Feste Wolfenberg ( Dolchsturzausblick @Eleona1969 ) allen Rollenspielern offen, die gern auf einen Besuch vorbei kommen möchten.

Dabei beachtet bitte: Der Eingangsbereich auf dem Hof zur Feste und die untere Halle stehen allen Besuchern offen.

Die Gärten drum rum, die Stallungen und Werkstätten, der Weinkeller und der Hafen und alle oberen Etagen sind für Fremde nur auf Einladung eines Mitgliedes des Hauses Wolfenberg zugänig. Hier werden im Zweifelsfall die Wachen und Dienstboten freundlich darauf hinweisen, dass es sich um private Räumlichkeiten handelt , zu denen der Zutritt nicht gestattet ist.

Bis gegen 22.30 Uhr stehen die Tore der Feste weit offen, sodass sie jeder unter den wachsamen Augen der Wachen betreten darf. Die Waffen sind in der Regel am Tor abzugeben, ehe man auf das Gelände der Burg vorgelassen wird. Ausnahmen sind gute Freunde und Bekannte, denen das Tragen von Waffen durch die Burgherren erlaubt wurde.

Nach 22.30 Uhr solltet Ihr einen guten Grund haben, in der Burg vorbei zu schauen. Möglich ist es natürlich.. aber es sollte schon logisch sein. Geschäftsbesuche wird man eher nicht mitten in der Nacht beginnen :) oder bei völlig Fremden eintreten, um ein wenig Gesellschaft zu suchen.

Je vertrauter man dem Haushalt ist, desto einfacher ist es natürlich.



Auch das Handelskontor ist künftig nun wieder jeden Sonntag geöffnet. Doch auch hier wird es einige Veränderungen geben. Da wir im Gardenerhaus mit 12 Plätzen sehr schnell an unsere Grenzen stoßen, werden die Kontortage ebenfalls in der Feste Wolfenberg stattfinden. Das Haus in Wegesruh bleibt als Ausstellungsraum und Stadthaus der Wolfenbergs zum einen, in zweiter Nutzung aber als Nebengebäude in der Feste erhalten und wird nach Bedarf für Termine und spezielle Beratungen der anspruchsvollen Kundschaft genutzt.

Nächster KONTORTERMIN: 16. September ab 20.00 Uhr in der Feste Wolfenberg


Ansonsten bleibt der Bereich um das Kontor unverändert.


Für die offizielle Einweihung der Feste planen wir ein Erntedankfest von 18. bis zum 21. Oktober. An diesen Tagen werden den Besuchern ganz verschiedene Höhepunkte geboten. So wird es eine Modenschau geben.. eine Wahl der Erntekönigin, zu denen sich alle Damen gleich welchen Standes und welcher Herkunft anmelden können, ein Markttreiben und ein Bankett für geladene Gäste geben.

Wer jetzt schon weiss, dass er als Händler am Markt oder als Dame an der Wahl zur Erntekönigin teilnehmen möchte, kann sich natürlich schon jetzt bei uns melden. Nähere Informationen und Ankündigungen erfolgen dazu noch in der nächsten Zeit.

Wir freuen uns auf ein schönes und gemeinsames Rollenspiel mit Euch.

Herzliche Grüße aus den Nebelbergen.