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Eleona

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Samstag, 7. Juli 2018, 13:33






Ein rauschendes Fest hatte sich die junge Dame gewünscht. Ein rauschendes Fest mit vielen Gästen, mit Momenten der Begegnung und Fremden, aus denen vielleicht irgendwann Freunde werden. Kostbare Weine und Spiritousen flossen in Strömen und auch die Küche hatte aufgetafelt, was Kammer und Keller zu bieten hatten. Prachtvoll schimmerten die Feuer und Kerzen im eigens dafür geschmücktem Palast . Bis in die frühen Morgenstunden drangen die Klänge von Lauten und Geigen aus den offenen Fenstern durch das nächtliche Wegesruh und so manche Nachtwache stolperte wohl über den einen oder anderen bezechten Gast, der auf dem Weg in seine Kämmerchen diverse Gangschwierigkeiten zu vermelden hatte. Was sind auch die Straßen und Gassen der Stadt so uneben!

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden dieses Abends. Das Waisenhaus aber darf sich über eine sagenhafte Spendensumme von 400 Münzen freuen, die das Haus Wolfenberg in den nächsten Tagen überbringen wird.

An dieser Stelle einige Eindrücke eines wahrlich unterhaltsamen Abends.



https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…m-06-juli-2018/


Mehr über uns findet Ihr unter :

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/

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42

Sonntag, 8. Juli 2018, 11:54

"Händler , Handwerker und Kaufleute - aufgepasst !


Seit Alters her sind Handwerk und Handel wichtige und entscheidende Bereiche des Lebens in unseren Landen. Von ihrem Gedeihen hängt nicht unwesentlich das Wohl der Menschen ab. Märkte sind Lebensadern, die Wohlstand und Reichtum in Stadt und Land fördern, sind Stätten des Austausches und der Begegnung.

Doch brauchen Händler und Handwerker ein Gutes miteinander, um ihre Geschäfte zu betreiben,um Kontakte zu knüpfen und neue Märkte zu erschließen.

Um der gemeinsamen Arbeit und der Begegnung Raum zu geben und die Möglichkeit einer engen Vernetzung zu schaffen, lädt das Haus Wolfenberg künftig in regelmäßigen Abständen zum Handels -und Handwerkerstammtisch in die Räume des Kontors zu Wegesruh.

Welcher Turnus hier gewählt wird, wird auf dem ersten Stammtisch durch die Teilnehmer beraten.

Zum ersten Mal laden wir am 19. Tag der Sonnenhöhe zum Stammtisch ein.

Beginn ist zur achten Stunde am Abend.

Wir bitten Interessenten, die diesen Abend besuchen möchten, sich vorher anzumelden, damit wir die Räumlichkeiten entsprechend planen können. Sollte das Kontor zu klein werden, weichen wir auf andere Lokalitäten aus.

Ansprechpartner sind Freifrau Eleona von Wolfenberg ( @Eleona1969 ), Freiherr Linnard von Wolfenberg (@Linnard) , Miss Olivia Bates ( @Joboxinc ) und Miss Aliisa Magnusson ( @AliisaMalin)

Kurzfassung: Handelsstammtisch

Wo: Handelskontor Krimskrams zu Wegesruh
Wann: 19. Juli ab 20.00 Uhr
Ansprechpartner : Siehe oben"






Auch Heute wieder ab 20.00 Uhr geöffnet:






Schokoladenträume







Das TRÄUMEN im Hause Wolfenberg geht weiter! Am 28. Juli ab 20.00 Uhr lädt das Haus Wolfenberg zur Fortsetzung der Mittsommernachtsträumerei ein. Diesmal lassen wir uns von Rosenduft und Schokolade verzaubern!

Wer an diesem Abend teilnehmen möchte, kann sich ab sofort auf den üblichen Wegen bei uns melden. Einladungen werden zu gegebener Zeit verschickt.


Auf das auch der zweite Abend ein Erfolg werden möge!

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mysticarla (10.07.2018)

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Montag, 9. Juli 2018, 18:29

Ich traue mich kaum dafür Werbung zu machen, aber:

Am 21. Juli findet wieder der Gelehrtenabend statt. Er ist nach Einladungen schon fast ausgebucht, ein paar Plätze sind aber noch frei, und bekanntlich sagen auch immer ein paar ab. Es wären also noch ein paar wenige Plätze zu haben. Wer noch keine Einladung bekam, im Forum oder im Spiel, aber gerne eine hätte, der melde sich bitte bei mir per PN oder im Spiel.

Der diesmonatige Vortrag wird von Komtess Vanesè Laurent beigesteuert und trägt den Titel "Gesellschaft aus der Sklaverei – Herausbildung der Klassen- und Familienstrukturen in den postnedischen Völkerschaften".

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Samstag, 14. Juli 2018, 13:06

Handels- Sommerreise des Hauses Wolfenberg:


Hallo liebe Rollenspieler.


Der eine oder andere hat ja bereits ic erfahren, dass das Haus Wolfenberg bald auf große Reise gehen wird. In zwei Wochen ist es soweit und die erste Etappe beginnt.
Um auch anderen die Möglichkeit zu geben, uns auf der Reise zu begegnen und mit uns in Kontakt zu kommen, möchten wir an dieser Stelle die groben Reiseetappen und Fixpunkte veröffentlichen.

Wer Interesse an einer Begegnung hat, meldet sich am besten direkt im Spiel bei uns ( Eleona1969, Joboxinc, AliisaMalin oder Linnard) , hier im Threat oder über unser Forum, damit wir Einzelheiten besprechen können.

Wichtig: Die Reiseplanung ist nur eine grobe Orientierung für den Ablauf und kann sich spontan nach Entwicklungen im Rollenspiel absolut ändern. 'Abweichungen werden wir regelmäßig bekannt geben.

Sollte der eine oder andere uns gar spontan entschlossen begleiten möchten, so sprecht uns ebenfalls an , damit wir uns verständigen können.


Zeitraum: 31. Juli bis zum 02. September



Reiseetappen:


Feste - Koeglin ( 31. Juli)
Koeglin - Wegesruh ( 03. August - Besuch des gesellschaftlichen Abends im Haus der Wissenschaft)
Wegesruh - Immerfort
Immerfort - Halins Wehr


5. Halins Wehr - Konzazet ( ab 08.08.)

( Zwei / Drei Tage Aufenthalt mit Erkundung der Gegend )

6. Konzazet - Bergama

( Zwischenstop in Lekis Klinge und einem Wüstemlager )



7. Bergama - Schildwacht ( 14. 08. August Ankunft)

3 Tage Aufenthalt

8. Schildwacht - Abahs Landung ( Seereise)

17. August Einschiffen
18. August Seetag
19. August Ankunft in Abahs Landung


20. Aufenthalt in Abahs Landung mit verschiedenen Unternehmungen und Minniplots.

31. August einschiffen
01. September Seetag
02. September Ankunft in der Feste

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Sonntag, 15. Juli 2018, 10:14

Auch heute wieder ab 20.00 Uhr geöffnet:






Noch können sich Interessenten für den Handelsstammtisch und die Schokoladenträumerei anmelden. Wir freuen uns auf den Besuch netter Gäste!


Herzliche Grüße aus den Nebelbergen.

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46

Sonntag, 15. Juli 2018, 17:36





Mit Regen, Sturm und Gewitter begann die erste Reise des Hauses Wolfenberg in die kalten Berge der orkischen Lande. Stürmisch und rauh war die See, als man die stolze Aurora im kleinem natürlichen Hafen am Fuße des Burgberges bestieg. Gespannt und neugirig war man auf die mächtige Stadt Orsinuim und ihre Bewohner. Nach einer bewegten Nacht ging man im Hafen der Morkulfeste vor Anker. Während Kapitän und Mannschaft sich um Schiff und Fracht kümmerten, gingen die Damen von Bord. Nach einem mehrstündigem Ritt durch die eiskalte, tiefverschneite Landschaft erkundeten sie unter der kundigen Führung von Herrn Gurzok Grünmann, dem wir an dieser Stelle noch einmal recht herzlich danken wollen, die Hauptstadt des orkischen Volkes. So maches Bauwerk wurde staunend betrachtet, Schmiede, Tempel,. Museum und sogar das Badehaus besucht, ehe man den Abend im kleinem Gasthof vor der Stadt ausklingen lies. Am nächsten Tag ging es zurück zur Morkulfeste, wo eine Gesandschaft des Gorbash- Klans die Damen empfing. Ausführlich wurde sich bekannt gemacht, Gastgeschenke wurden übergeben und Höflichkeiten respektvoll ausgetauscht, ehe es ins große Langhaus der Morkul ging. Mit orkischem Ale und traditionellen Geschichten, mit Speis und Trank vor den wärmenden Feuern machten die Damen Bekanntschaft mit fremder Kultur und uralten Bräuchen. Man munkelte, dass der Rückweg aufs Schiff sehr.. wellenlastig war. Feuchtfröhlich musste immerhin die Grundlage für eine Vertiefung der Bekanntschaft begossen werden. Und beide Seiten freuen sich schon sehr auf das nächste Treffen.

Ein großes Dankeschön an Gurzok und den Gorbash- Klan für wirklich schöne Stunden.

Hier einige Impressionen der vergangenen Tage:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…ar-sommer-2018/

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Katinka12 (21.07.2018)

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Montag, 16. Juli 2018, 10:25

Ein gut besuchter Kontorabend. Zum ersten Mal konnten wir nicht alle Kunden begrüßen.



Olivia

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Donnerstag, 19. Juli 2018, 09:33

Nochmal als Friendly Reminder: Am Samstag ist Gelehrtenabend. Bei jenen die Einladungen bekamen und mir noch nicht geantwortet haben, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen.

Olivia

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Samstag, 21. Juli 2018, 09:21

Heute Abend ist es wieder soweit. 20 Uhr öffnet der Dämmerlichtpalast wieder seine Tore für Gelehrte aus aller Welt. (Anker @joboxinc)

Der diesmonatige Vortrag wird von Komtess Vanesé Laurent beigesteuert und trägt den Titel "Gesellschaft aus der Sklaverei – Herausbildung der Klassen- und Familienstrukturen in den postnedischen Völkerschaften".

Ein paar organisatorische Verlautbarungen noch:

Zum einen wird nach Heute der Gelehrtenabend eine kleine Sommerpause machen. Im August wird es keinen Gelehrtenabend geben, da Olivia IC auf Reisen ist mit dem Haus Wolfenberg. Der Gelehrtenabend findet dann im September wieder statt. Gerne kann man sich bei mir melden wenn man mal einen Vortrag halten möchte.

Der Verzauberladen macht deswegen auch Sommerpause. Zudem wird dieser nach der Pause nur noch nach Bedarf öffnen, da man mich ja jeden Sonntag auch im Kontor erreicht. Es hat sich herausgestellt, dass sich ein zusätzlicher regelmäßiger Ladentermin einfach nicht lohnt. Man kann mich aber jederzeit postalisch oder ooc anschreiben und ein Treffen vereinbaren bei Bedarf.

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Sonntag, 22. Juli 2018, 10:30

Auch heute wieder ab 20.00 Uhr geöffnet:





Zur Erinnerung: Noch kann sich für die Schokoladenträume angemeldet werden.


Ab morgen bleibt das Handelskontor für einige Wochen aufgrund der Sommerreise des Hauses Wolfenberg geschlossen. Das nächste Mal öffnen sich die Türen wieder am 09. September nach unserer Rückkehr aus Abahs Landung. Wer uns auf der Reise oder in Abahs Landung begegnen möchte, darf uns gern ansprechen.


Herzliche Grüße aus den Nebelbergen.

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Samstag, 28. Juli 2018, 17:34

Zur Erinnerung:


Heute abend um 20.00 Uhr ist es soweit! Wir freuen uns auf einen schönen Abend.


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Sonntag, 29. Juli 2018, 13:15









Schimmernde Lichter, erlesenes Publikum.. süße Düfte und viel Hitze gab es am vergangenem Abend in Wegesruh, als die Gäste der Einladung in die Festräume des Hauses Wolfenberg folgten. Schokoladenliebhaber kamen mehr als einmal auf ihre Kosten und trotzden den schmelzenden Temparaturen. Doch war das noch nicht Verführung genug, war doch ein Teil des Abends der Königin der Blumen gewidmet. Wer bislang Rosen als Zeichen der Liebe und als Schönheit mit spitzen Dornen kennengelernt hatte, lernte nun einiges über ihre Bedeutung in der erlesenen Küche.



Krönung des Abends war die rothwardonische Rosen - Karamell- Hochzeitstorte, die an keinem schönstem Tag im Leben einer Wüstenprinzessin fehlen darf!





Meinen Dank an alle Besucher und Gäste, die gemeinsam mit uns der Hitze getrotzt haben und ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden im Vorder, und im Hintergrund.



An dieser Stelle einige der schönsten Bilder des Abends.

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…erei-juli-2018/

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Mittwoch, 1. August 2018, 11:37

Reisetagebuch der Handelsreise nach Abahs Landung:


Tag 1: Abreise vom Jagdhaus zu Lohenau

Endlich war es soweit. Nach wochenlangen Vorbereitungen war der Zeitpunkt der Abreise für die unternehmungslustigen Wolfenberger gekommen. Begleitet wurden sie von engen Freunden und Verwandten , Angehörigen des Hauses und einer kampferprobten Auswahl an getreuen Männern, die Tross und Reiter schützen sollten. Auch das Rudel Wölfe fehlte nicht . Die wachsamen Tiere umkreisten in engem Zirkel die Wagen und die Reiter , bereit, jedem Bösewicht die scharfen Zähne zu zeigen.





Das komplette Tagebuch mit den Erlebnissen und Geschichten der Gruppe und weiteren Bildern findet ihr unter :


https://www.rittergutvonwolfenberg.de/wb…ndung/#post9964

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Freitag, 3. August 2018, 13:40

Tag 2 und 3: Ruhetag in Koeglin und Weitereise nach Wegesruh





Der grausame Überfall auf den Handelskarren an den Grenzen des Bärengrundes und die Beschaffung eines Ersatzpferdes sorgte dafür, das Koeglin die Reisegruppe länger als gedacht beherbergen musste. Unweit des Meeres hatte man hinter dem Stall auf einer Wiese die Zelte aufgeschlagen, wo alle die lagerten, die im Gasthaus keinen Platz gefunden hatten oder die Nacht im Zelt oder unter freiem Himmel vorzogen. Die Kinder der Familie Silivren und Wolfenberg nutzten die unerwartete Gelegenheit dazu, ausgiebig Bekanntschaft mit den Kindern des Dorfes zu schließen. So planschte die Rasselbande schon bald im lauem Meer, wachsam von den Augen ihrer Kindermädchen und einiger Männer behütet, während die Eltern ihren Geschäften im Ort nach gingen. Die junge Stute genoss besondere Zuwendung der Stallburschen, hatte der kleine William, ältester Sohn der Wolfenbergs, das schöne freundliche Tier ins Herz geschlossen und befand... da er am Folgetag seinen sechsten Geburtstag feiern würde, wäre er alt genug , um künftig auf einem richtigem Pferd zu reiten. Der Knabe hatte unter der Anleitung seines Vaters die Reitkunst erlernt, seid er zu laufen begonnen hatte und zeigte schon früh ein großes Geschick im Umgang mit seinem gutmütigem Pony Schelm.


Mitkommen musste Schelm natürlich auch weiterhin. Er wolle künftig einfach beide Pferde abwechselnd reiten. So trabte die Stute am nächsten Tag mit glänzendem gestriegeltem Fell, geflochtener Mähne und einem prachtvollem Sattel, den der stolze Freiherr für seinen Ältesten hatte anfertigen lassen unter dem Jubel der Kinder und den gutmütigen Blicken der Erwachsenen über die Koppel, auf dem Rücken ihren neuen Herren, dessen Augen nur so strahlten. Stolz saß er auf seinem neuem Pferd und genoß die Bewunderung.



Zu einer zünftigen Geburtstagsfeier durfte natürlich leckeres Essen und Torten nicht fehlen. Dank der planenen Vorrausschau der Eltern stand eine prachtvolle Geburtstagstorte nebst weiterer Leckerein und Kuchen bereit und auch die Zaungäste der Dörfler bekamen ihren Anteil ab. Später am Abend saßen dann die Erwachsenen und das Geburtstagskind bei den Resten von Kaffee und Kuchen zusammen. Der nun Sechsjährige durfte beim Öffnen der gefundenen " Schatztruhe" dabei sein.


Wesentlich ernster sichteten die Erwachsenen die Habseeligkeiten der unglückseeligen Toten, die man zwei Tage zuvor geborgen hatte. Neben dem Medallion aus Bronze befand sich in der Truhe folgendes:


Einige Stoffmuster unterschiedlicher Qualität ( Vorwiegend edle Seiden und schwere Wolltuche )

Ein Stapel Briefe, Adressiert an Maria von Brücknersbach / Immerfort / Marktviertel 8
Der Zeitraum der Briefe, in denen sie geschrieben wurde, ersgtreckt sich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Der letzte Brief ist etwa acht Wochen alt. Inhaltlich sind die Briefe sehr pikant und enthalten so manche amouröse Szene. Neben den Schwüren ewiger Liebe des Absenders aus Windhelm ( Fynn) wurde deutlich, das Maria panische Angst davor hatte, dass ihr Gatte Kenntnis von ihrer Beziehung zum Briefeschreiber besaß.

Eine Schatulle mit Schmuck aus Silber, Gold und Edelsteinen

Ein edles Schreibset (Silbernes vergoldetes Etui mit zwei Stahlfedern und einem Federhalter. Kein Wappen, kein Monogram)

Ein kostbarer Rubinring, ( Innengrauvur: “ Ich liebe dich bis ans Ende der Welt und zurück. F”)

eine edle silberne Fibel in Form einer filigranen Rose

Einen alten Dolch ( Hochwertige meisterhafte Schmiedearbeit in einer dunklen Lederscheide. Die Klinge ist von graublauem Stahl. Der Heft aus Elfenbein gearbeitet. Oben im Knauf findet sich die Zeichnung eins Wappens wieder. Es zeigt Schere und Nadel, die von einer Eichenblattähnlichem Ranke umschlungen sind . Quer darunter liegt eine Garnspule)


Nachdem die Truhe keine neuen Erkenntnisse hervorbrachte, entschloß man sich, die Reise fortzusetzen. Spät in der Nacht durchquerte man die Tore der Hauptstadt und begab sich zum Kontor , wo Mensch und Tier nach dieser Etappe Ruhe fanden.



Den kommenden Tag würde der Hauptteil der Reisegruppe im Kontor verbringen, um letzte Angelegenheiten zu erledigen.


Hier einige weitere Bilder des gestrigen Tages.

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…ng-2-und-3-tag/


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Heute abend besteht somit in Wegesruh Gelegenheit, der Reisegruppe im Handelskontor Krimskrams ( Gardnerhaus @Eleona1969 zu begegnen!

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Sonntag, 5. August 2018, 13:23

Tag 4 und 5 : Aufenthalt im Kontor zu Wegesruh und Weiterreise nach Immerfort:




Der vierte Tag der Reise verlief recht entspannt. Fuhrwerke und Knechte genossen die Ruhe in der Sicherheit der Mauern der Stadt und auch die Pferde konnten vor den kommenden Strapazen noch einmal den gemütlichen Stall und das gute Futter genießen. Der Tag stand im Zeichen unterschiedlicher Verrichtungen. Am Abend fand man sich dann in der kleinen Weinstube zusammen, während ein kleiner Teil des Hauses den gesellschaftlichen Abend des Hauses der Wissenschaften besuchte. Zwei zufällig vorbei schauende Gäste bereicherten den Abend und so wurde es doch nahezu Mitternacht, ehe man sich in die jeweiligen Räumlichkeiten zurück zog.


Im frühen Morgengrauen des fünften Tages sattelte man die Pferde, während Sturmhafen seinem Namen einmal mehr alle Ehre machte. Unter Blitz und Donnergrollen verabschiedete sich das Haus Wolfenberg von Wegesruh und nahm seinen Weg über die holprigen Straßen gen Immerfort. Vorbei durch die sanften Hügel der Region zog man unter den neugierigen Blicken von Mensch und Tier am Rande der Straßen seines Weges. Und so mancher Bauer blickte der schwer bewaffneten Karawane misstrauisch nach. Oft genug hatte man die leidvolle Erfahrung gemacht, dass hohe Herrschaften auf ihren Rössern ohne Rücksicht auf die Ernte durch Wiesen und Felder sprengten und sie des Winters Hunger litten. Doch friedlich zogen die Wolfenbergs ihres Weges , unterbrochen von regelmäßigen Rasten an Flüssen und Seen, um die Tiere zu tränken und selbst etwas zu sich zu nehmen.


So manches Mal bewunderte man die Schönheit der NAtur und lies sich vom Blick über das Land gefangen nehmen. Kurz vor der Brücke nach Bangkorai lagen dichte Nebelschwaden über der See. Das Licht des Leuchturms schimmerte golden im Zwielicht des vergehenden Tages . Der auffrischende Wind riß endlich die schwere Wolkendecke auf und ein Sonnenstrahl durchbrach das trübe Grau, das bislang den Tag verdunkelt hatte. So sorgte das Spiel aus Farben und Licht für einen jener seltenen magischen Momente, denen sich kaum jemand zu entziehen vermochte. Spät am Abend , kurz vor Einbruch der Nacht , ritt man dann endlich im Hof des Gasthauses ein, während der Tross auf einer nahen Wiese vor den Toren der Stadt sein Lager aufschlug.



Bei einem rustikalem Mal entspannte man nach einem langem Ritt, vor dem bereits die Aufgaben für den folgenden Tag verteilt worden waren. Auch in Immerfort würde man einen zusätzlichen Aufenthalt einschieben, um Erkundigungen bezüglich des unglückseeligen Reisenden und der mysteriösen Maria von Brückensbacher einzuziehen, die laut der Anschrift auf den gefundenen Briefen in Immerfort leben sollte. ​Letztere Aufgabe fiel Aliisa zu. Lina sollte sich um Schmuck und Schreibset kümmern, während Aliisa und Gashra bezüglich des Dolches Nachforschungen anstellen sollten. Die beiden Damen selbst hingegen würden der Tuchmacherinnung einen Besuch abstatten. Vielleicht gelang es ja, Kunde von einem Fynn aus Windhelm zu erhalten.


Müde vom Ritt zog sich ein Teil der Reisegesellschaft schon bald zurück. Doch hielt der Abend noch eine weitere Überraschung in Gestalt eines rothwardonischen Handelsreisenden bereit. Der Herr, der sich als Olewyrn ​Armonde vorstellte, hatte das Eintreffen der Reisegesellschaft bemerkt. Als alleinreisender Händler mit wertvoller Ware sah er eine gute Gelegenheit, seinen Weg sicherer und unter Bewachung der Karawane fortzusetzen und somit nicht als leichte Beute für Halunken und Halsabschneider mit durchschnittener Kehle im nächsten Wäldchen zu enden. Doch zuvor wurde er grundlich auf Herz und Nieren durch die Damen geprüft, sah er sich doch der geballten Damenpower in Gestalt der Freifrau und ihrer Base und der grimmigen orkischen Leibwache Gashra gegenüber. Am Ende wurde man sich handelseinig und besiegelte die Verhandlungen per Handschlag, ehe man sich allgemein zur Nachtruhe zurück zog. Der kommende Tag würde ganz im Zeichen der Nachforschungen stehen.


Am Abend würde man sich im Gasthaus versammeln, um die Ergebnisse auszuwerten.



Mehr Bilder und das komplette Reisetagebuch findet ihr unter:


https://www.rittergutvonwolfenberg.de/wb…ndung/#post9994


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Montag, 6. August 2018, 14:06

​Tag 6 - Nachforschungen in Immerfort und nette Begegnungen:




​Auch am sechsten Tag der Reise kam keine Langeweile auf. Neben den Erkundungen, die die Mitglieder der Reisegruppe an verschiedenen Orten Immerforts einzuholen gedachten, brachte der Tag auch die eine oder andere Zufallsbekanntschaft mit sich. Während die Damen sich auf den Weg in die Stadt machten, beschloß der Freiherr, den Pelin- Friedhof unweit der Stadt zu besichtigen. Dort traf er auf Miss Lilith Luna und eine weitere Dame. Auf dem Rückweg eentdeckte er fernab der Straße eine kleine Gruft, in der sich ein kleiner Schrein befand. Der Freiherr erlebte eine unangenehme Überraschung, als der Boden unter ihm einbrach und er sich in einem kleinem Gewölbe wiederfand. Es kostete ihn einige Mühe, diesem Ort zu entkommen und so kehrte er erst spät zum Gasthaus zurück.

​Dort war bereits eine seiner Zufallsbekanntschaften auf die Reisegruppe gestoßen und recht schnell fanden sich Miss Luna und ihr Hund Malo im Gespräch mit den Damen und Herren des Hauses wieder, erweckte das prachtvolle Tier doch die Aufmerksamkeit der tierlieben Gesellschaft. Unerwartet war auch die frühe Rückkehr des orkischen Jägers Herrn Grünmann, sehr zur Freude von Olivia und auch Miss Amelia Velian , erst kurz in den Diensten des Hauses , traf endlich beim Reitergrupp ein.


Nachdem man sich entspannt im Garten des Gasthauses niedergelassen hatte, trug man die Ergebnisse des Tages zusammen. So erfuhren die Reisenden eine Menge über Maria von Brückenbacher und ihren Mann, auch wenn nicht alle Fragen abschließend beantwortet wurde , sondern sich eher neue Fragen auftaten.

​Der neue Reisegefährte, Herr Admora, bekam vom Freiherrenpaar den Auftrag, noch vor der Abreise nach Hallins Wehr am nächsten Tag, die Gruft zu untersuchen, in der der Freiherr für kurze Zeit gefangen war. So konnte ein aufmerksamer Beobachter zu mitternächtlicher Stunde eine dunkle Gestalt mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze in die Nacht verschwinden.​

​Das Ziel der nächsten Etappe: Ein passendes Lager unweit Hallins Wehr.



Hier einige Bilder des gestrigen Tages:


https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…-landung-tag-6/

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Dienstag, 7. August 2018, 13:29

​Tag 7 - Von Immerfort an den Rand der Wüste :





War , bis auf den Zwischenfall mit dem überfallenem Handelskarren am ersten Tag der Reise, die erste Woche recht beschaulich gewesen, so bekamen die Reisenden am siebenten Tag einen ersten Vorgeschmack darauf, dass diese Handelsreise kein Spaziergang werden würde. Im frühen Morgengrauen sammelte sich die Karawane im Hof des Rasthauses zu Immerfort, während der Tross das Lager längst abgebrochen hatte. Während die Handelskarren, von denen die ersten mit edlen Pelzen und kostbaren Stoffen der Tuchmacher von Immerfort beladen waren, der Straße in Richtung Hallins Wehr folgen würden, zog der Reitertrupp auf schmalen Bergpfaden und durch einsame Schluchten seines Weges. Dunstig lag der Morgennebel zwischen den Bäumen . Der Geruch nach Wald und feuchtem Moos, nach Sommerblumen und Kräutern ließ eine fast idyllische Stimmung aufkommen.

​Die Stimmung war gut und unter Scherzen und Plaudereien genoß man das lebendige Grün der weiten Wälder Bangkorais, in denen das kundige Auge der Jäger die Spuren von Hirsch und Reh, von Fuchs und Wolf erkannte. Wildreich und voller reifender Beeren und Pilze präsentierte sich die erste Hälfte des Weges voller Lebendigkeit. Gefangen wurde der Blick von einem Wasserfall in einer tief im Wald verborgenen malerischen Grotte, der man entgegen zog. Hier wurde jedoch die Idylle zum ersten Mal durchbrochen, als ein mächtiger Grizzlybär unweit vor den ersten Reiten aus dem Grün des Waldes brach. Genüsslich scheuerter er sich an einem dünnem Baum, der unter der Last des schweren Körpers wankte. Dann wandte er seinen Blick , uralt und weise, den Reisenden entgegen und blieb mitten auf dem Pfad stehen.




Unruhe kam unter Mensch und Tier in der Gruppe auf, war doch nicht jedes Pferd und jeder Reiter an eine so nahe Begegnung mit dem König der Wälder gewöhnt.Nicht wenige sahen sich schon als leckere Mahlzeit des Bären enden. Eine gefühlte Ewigkeit hielt der Bär dem Blick stand, sah Roß und Reiter furchtlos entgegen. Die Luft schien zum Zerreißen angespannt und selbst die Natur schien den Atem anzuhalten. Wie lange sie dort standen, vermochten sie nicht zusagen.. doch endlich wandte sich der riesige Geselle ab und trollte sich in den nahen Wald. Vorsichtig setzte man den Ritt fort, nur um zu erkennen,dass dieser Bär nicht der einzige Vertreter seiner Art war. So manche Spur hatte Meister Petz hier hinterlassen. Es mussten ungewöhnlich viele Bären in diesem Teil des Waldes geben. Ob das wohl mit dem uraltem Ritualplatz zusammenhing, den man im Zentrum der Grotte ausmachen konnte?

​Es blieb den Reitern keine Zeit, diese Stätte näher zu besuchen , hatte man doch noch ein gutes Stück Weg vor sich, der zunehmend gefährlicher wurde. Schroffer wand sich der Pfad durch die Schlucht, umsäumt von hohen Felsen.Immerhin sorgte der Fluß und der Wasserfall für eine angenehme Frische. Nach ein paar Stunden erreichten die Reiter das andere Ende der Grotte ... und.. standen am Rand eines scheinbar unüberwindbaren Abgrundes. Waren sie den Weg etwa umsonst geritten? Musste man gar umkehren und sich einen anderen Weg durch den von Wölfen und anderen Raubtieren bevölkerten Wald suchen? Unmut kam auf und so mancher Fluch entfleuchte den Lippen. Doch ehe man daran dachte, wie man dieser Mausefalle entkommen sollte, nahm der atemberaubende Ausblick die Reiter gefangen.​


Es waren wenige, die diesen Weg schon einmal gegangen waren und selbst bei der Freifrau war es über ein Jahrzehnt her. Doch fand sie den Pfad, der kaum zu sehen, hinunter ins Tal führte. Zu gefährlich zum Reiten , zu unwegsam und zu schmal , wand sich ein Felsenband dicht an die Klippen geschmiegt hinab. So stieg man ab, sprach den treuen Reittieren Mut zu und machte sich auf den gefährlichen , kräftezehrenden Abstieg.​

​Schweißüberströmt und erschöpft erlangten die Reisenden den Grund des satten Tales und gönnten sich und ihren Tieren eine letzte Atempause, ehe man den Weg wieder hoch zu Ross fortsetzte.​ Spärlicher wurden die uralten mächtigen Böume , dünner das bislang so saftige Gras. Wo erst noch kräftiger Hochwald das Bild mit seinen vollen lebendigen Farben beherrschte, tauchte immer mehr das Gelb des heißen Wüstensandes auf. Die bislang gemäßigten Temperaturen stiegen spürbar an. Erste warme Wüstenwinde wehten den Männern und Frauen entgegen . Heißer brannte die Sonne auf ihre Köpfe hinab. Allmählich ließ man die Wälder hinter sich. Nur noch vereinzelt säumten knorrige dornige Gewächse, zäh und ausdauernd, den Weg. Alte Ruinen erzählten von der Geschichte der Region, die im Laufe der Jahrhunderte schon vieles gesehen hatte. Zwar blieb keine Zeit, die Zeugnisse der Geschichte genauer zu erkunden,doch konnte man sich ihrem Zauber nicht gänzlich entziehen.Zumindest für eine kurze Weile unterbrach man den Ritt, um die Schönheit und die noch immer erkennbare Pracht der verfallenen Bauwerke zu bewundern. Irgendwann würde man wiederkehren, um sie zu erforschen. Darin waren sich die Reisenden einig.


Zunächst jedoch war eine kleine Karawanenstation das Ziel. Hier nahm man die kleine Kamelherde entgegen, auf deren Rücken es weiter gehen würde. Nun wurde es Zeit, die Kleidung gegen wüstentaugliche einzutauschen und sich vor der Sonne und dem allgegenwärtigem Sand zu schützen. Viel Zeit blieb ihnen nicht, denn schon bald waren die Vorzeichen eines drohenden Sandsturmes erkennbar. Man würde das Nachtlager, das in der Oase der Ash´abah angedacht war, noch vor dem Sandsturm erreichen müssen. Sandstürme gab es häufig in der Wüste und nicht selten wurden sie für unerfahrende Reisenden zur tötlichen Falle. Dunkler wurde der Himmel, feiner Sand trieb in immer dichteren Wolken über das Land und erschwerte das Atem. Schneller, immer schneller hetzten Pferde und Kamele vor dem Sturm daher, nur um eine böse Überraschung zu erleben,war doch das Lager am Rand der Wüste zerstört. Wo Zelte den Reisenden Schutz und Sicherheit spenden sollten, lagen nur die zerstörten Überreste im Staub. Doch blieb ihnen keine Zeit, um das Lager zu untersuchen. ​Die erfahrenen Kameltreiber, die die Reisenden seid der letzten Rast begleiteten, trafen eine schnelle Entscheidung und lenkten die Gruppe in den Schutz eines kleinen Felsmassivs,wo roter Sandstein Schutz vor dem Sturm und den Gefahren der Wüste bieten würde. Eng kauerten sich Mensch und Tier zusammen, gerade noch rechtzetig, ehe die fliegnden Sande mit aller Gewalt über sie herein brach. Eine gefühlte Ewigkeit wütete der Zorn der Wüste, ehe die Natur langsam zur Ruhe kam. Nun konnten auch die Reisenden aufatmen und den Rest der ungemütlichen Nacht unter den Felsen verbringen.



Am nächsten Tag würde man endgültig Abschied von der bisher vertrauten Zivilisation nehmen und direkt in die Wüste ziehen. Konzazet war das Ziel der nächste Reiseetappe


Mehr Bilder und das vollständige Reisetagebuch findet Ihr unter:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/wb…dung/#post10009

Link zum kompletten Album:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…landung-tag-7/​











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Mittwoch, 8. August 2018, 13:59

​Tag 8 - Nach Konzazet




​So gut es ging, hatten die Reisenden die NAcht im provisorischem Lager verbracht, das man am Abend zuvor in aller Eile errichtet hatte. Nach dem Abflauen des Sandsturmes wurde dem Tross ein Reiter entgegen geschickt, der ihn sicher zum neuen Lagerplatz eskortieren sollte. Mit stoischer Gelassenheit schickten sich die Reisenden, von denen nicht jeder wüstenerfahren war, in ihr Schicksal. Erfrischende Bäder, köstliche Speisen am gedeckten Tisch und kühle Salon zum Plaudern und Ruhen würden noch lange auf sich warten lassen. Statt dessen gab es lauwarmes Wasser aus den schmal gewordenen Schläuchen, Trockenfleisch und Hirsefladen aus dem Proviant. Erst in Konzazet, einem verschlafenem Wüstendorf, würde man die Vorräte auffüllen können.​ So setzte man in der Hitze des aufsteigenden Tages seinen Weg fort, kaum das die Pläne für die nächste Etappe besprochen wurden.

​Vorbei ging es an malerischen Felsmassiven, an alten Festungen vergangener Kriege tiefer in die Wüste hinein. Ziel war eine uralte Bergfestung der Yokudaner, die tief in das felsige Massiv der roten Bergketten geschlagen war und dort in eine weitläufige natürliche Höhle überging. Hatten die Reisenden unter der Sonne geschwitzt, fielen die Temperaturen im Inneren der Höhle auf fast schon empfindlich kalte Temperaturen.Wasser troff von der felsigen Decke und rann an den Wänden hinab, um als schmales Rinnsal den Boden der felsigen Stollen zu befeuchten. Die Fackeln erhüllten die tiefe Dunkelheit in der Höhle nur wenige Schritte weit. Schimmernd warfen glitzernde Quarzeinladerungen gelegentlich das Licht zurück. Kalkablagerungen waren im Laufe vieler Jahrtausende in bizarren Formen erstarrt.


Ohne den erfahrenen Führer hätte vermutlich der eine oder andere sich in den weitläufigen Gängen verloren. Doch die Neugier der Reisenden wurde geweckt. So wuchs schon bald die Erkenntnis, dass man diese Höhle vermutlich nicht zum letzten Mal betreten hatte. Von künftigen Reisen mal ganz abgesehen. Die Liste der Orte, zu denen man zurück kehren wollte, um sie zu erforschen und zu entdecken, wuchs um einen Punkt an. Doch so faszinierend diese dunkle Welt auch wahr, irgendwann nahte in der Ferne das Licht. Nach Stunden in Finsternis bei Feuchtigkeit und Kälte trat man in die sengende Glut der Alik´r hinaus. Zum ersten Mal traf der heiße Atem die Reisenden mit voller Kraft und doch gemildert durch den schon recht weit vorgeschrittenen Tag. Wie mochte erst die Mittagszeit in dieser scheinbar so lebensfeindlichen Gegend sein?



Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es quer durch Sand und Hitze weiter, vorbei an spärlichen Palmen und schroffen Felsen, um nach einigen Meilen auf die alte Karawanenstraße zu stoßen. Dieser folgten Mensch und Tier, gefangen vom prachtvollem Anblick der Wüste,von uralten Ruinen, die halb unter dem Sand begraben lagen. Die Sterne standen schon hoch am Himmel , als die Karwane endlich das Tagesziel erreichte- Während die erschöpften Reittiere durstig an die Wassertröge drängten, atmeten auch die Reisenden auf. So mancher sehnte sich danach, es Pferd und kamel gleich zu tun.


Die böse Überraschung des TAges offenbarte sich im winzigem Gasthaus der Siedlung, in dem nach einer zünftigem Schlägerei oder einem ähnlichem Erlebnis nahezu die gesamte Inneneinrichtung zu Bruch gegangen war. Obdach jedoch fand man nach einiger Suche und einem Beutel Münzen, der den Besitzer wechselte, im Rathaus nahe dem Zentrum der Stadt. Hier gab es auch das ersehnte Abendessen mit Fleisch und frischen Früchten, mit süßem Wein und kühlem Wasser. Einer ums andere zog sich ins Quartier zurück. Andere hingegen genossen die erstaunlich belebte Stadt und tauchten in das Nachtleben der Wüste ein.​ der Folgetag würde ein Tag der Ruhe werden. Zeit, die Stadt zu erkunden und Handel zu treiben.


Mehr Bilder gibt es unter:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…landung-tag-8/​

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Freitag, 10. August 2018, 13:43

Tag 9 und 10 - Zwischen Affen, Palmen und Opfergaben:




Nach dem anstrengendem Marsch nach Konzazet erholten sich die Reisenden im Schatten der Palmen. Bereits am frühen Morgen sah man die Wolfenbergs hinaus in die Siedlung strömen. Recht schnell hatten die Kinder ihre gewohnte Kleidung gegen die Tracht der Einheimischen getauscht und mit der ihnen eigenen Neugier und Unbekümmertheit gingen die jüngsten Bewohner und die Kinder der Reisegesellschaft aufeinander zu. Es braucht nicht viele Worte, um sich zu verständigen und so sah man die gemischte Kinderschar schon bald einträchtig durch die Gassen toben. Spannend war der Besuch des Basares, wo man so manche Kleinigkeit erstand. Staunend betrachtete man die fremdartigen Waren, lauscht dem Gefeilsche und dem Anpreisen der Waren. Nachdem die erste Neugier gestillt war, ging es dann an die Einkäufe der Großen. Amphoren mit Öl, Schläuche mit Wein, Säcke mit Datteln, Feigen und Mandeln wechselten den Besitzer. Kaffee und Kokosnüsse ebenso. Träger um Träger stapelte das Handelsgut im Lager der Karawane .

Erfolgreiche Geschäfte wurden begossen und so kehrte man zufrieden und müde ins Lager zurück. Bei süßem Wein und Leckrein machte man es sich im Schatten der Palmen bequem, wo auch die Bienenkönigin neue Freundschaft schloß. Ein kleiner Affe hatte es ihr angetan, der sich neugierig dazu gesellte. Nachdem Lina ihn mit einem Stückchen gefüttert hatte, beschloß das Äffchen, dass es die blonde Lady mochte und begann fröhlich zur Freude der Anwesenden auf ihr herum zu turnen. Seid dem sieht man sie selten ohne den kleinen Schelm.

Da der Zufall mamchmal seltsame Begegnungen schafft, traf man spät am Abend noch auf überraschende Bekanntschaften aus Wegesruh. Das Paar, das erst vor der Abreise das Kontor besucht hatte, stieß zufällig auf die Reisegruppe. Lady Anette und ihr Gatte schloßen sich der gemütlichen Runde für ein Weilchen an, ehe man sich trennte und sich zur Ruhe begab,

Auch der zweite Tag brachte neue, und diesmal für einen Teil der Reisenden doch sehr ungewöhnliche Erfahrungen. Unweit der Wüstensiedlung befindet sich die Verlorene Stadt Na Totambu, eine Totenstadt mit alten Grabanlagen jener Königskaste, die in früheren Jahrtausenden über das Volk der Yokudaner herrschte. Um den Ahnen ihres Volkes Ehre zu erweisen, plante die Freifrau einen Besuch dieses heiligen Ortes, um den Vorfahren ein rituelles Opfer darzubringen und gemeinsam das Ahnenfest zu feiern. So machte man sich mit Gefolge, Familie und Freunden im Licht des schwindenen Tages auf den Weg, tiefer in die Wüste hinein.

Vor den Toren Na - Totambus angekommen, hieß es für alle zunächst, sich einer rituellen Reinigung zu unterziehen. Zum ersten Mal erlebten sie ein Sandbad tief in der Wüste. Womit sonst sollte man sich auch in dieser endlosen Weite der Dünen von Unrat und Schmutz befreien? Während einige den ungewohnten Spaß genossen, rümpften andere mehr als nur still die Nase und schworen blumige Rache,sollte jemals darüber geplaudert werden. Doch tapfer nahmen selbst sie an der Reinigung teil.

Endlich betrat man die uralte Stadt und ihre Gewölbe, die seid vielen Jahrhunderten vom Sand der Wüste fast begraben waren. Doch recht schnell bemerkten sie, dass die Gänge und Kammern nicht ganz so verlassen waren, wie es auf den ersten Blick schien. Wohl schon so mancher Grabräuber hatte die heilige Stätte entweiht. Skorpione und Schlangen , Spinnen und anderes Getier hatte sich hier ein Heim gesucht. Schillernd bunt tauchten die Skarabären aus dem Sand und gruben sich wieder hinein, während die Reisenden immer tiefer in die Totenstadt hinab stiegen. Riesige Statuen säumten den Weg in den Kammern und wachten mit strengem Blick darüber, dass niemand die alten Stätten entweihte.

Staunend entdeckte man die Wunder dieses Ortes, deren Schöpfer selbst längst zu Staub zerfallen waren. Nach Stunden erst gelangte man an einen Altar. Während die Frauen diesen mit mitgrbeachten Früchten und Blumen schmückten und Schalen mit verschiedenen Opfergaben drapierten, errichteten die Männer einen Scheiterhaufen und bereiteten die Opfertiere vor. Ein starker gut genährter Hammel und zwei junge Zicklein wurden vom Freiherr und seinem Schwertmeister geschächtet und das Blut in silbernen Schalen aufgefangen. Unter zeremoniellen Worten wurde es mit einander geteilt und der Rest dem Sand zurück geben. Das Fleisch der geschlachteten Tiere wurde mit Kräutern und Gwürzen versehen und auf dem Scheiterhaufen gebraten. Nach Abschluß der Zeremonie versammelten sich alle auf Decken und Fellen ums Feuer, um ausgelassen ein Fest zu Ehren der Ahnen zu feiern. Erst im Morgengrauen machten sich die Reisenden auf den Rückweg nach Konzazet. Die nächste Etappe würde sie nach Lekis Klinge, der legendären Schwertkampfschule führen.

Mehr Bilder findet Ihr unter :

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…g-tag-9-und-10/

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Samstag, 11. August 2018, 16:52

Tag 11 - Von Konzazet nach Lekis Klinge




Nach zwei ereignisreichen Tagen war es an der Zeit, die Reise fortzusetzen. Noch ganz unter dem Eindruck des begangegen Ahnenfestes packten die Reisenden ihre Habseeligkeiten zusammen und verabschiedeten sich von den Bewohnern der Wüstenstadt. Doch noch vor dem Aufbruch erhielt die Reisegruppe Verstärkung. Eine Ritterin des Hauses, Lady Judith Mckay, die in den vergangenen Wochen und Monaten fernab der Nebelberge sich um Angelegenheiten des Ehepaares gekümmert hatte, stieß zum Tross dazu. Die Freude war auf beiden Seiten groß und so dauerte es, ehe man soweit war, die Zelte abzubrechen.


​Gemeinsam ging es unter der Führung der Rothwardonin weiter, die als Einheimische die Führung des Trosses übernahm, hatte sie doch ihre Ausbildung an der legendären Schwertkampfschule bestritten. Doch zunächst zog die Wüste die Reisenden einmal mehr in ihren Bann, vermittelte das Gefühl von ewiger Unendlichkeit. Schwer beladen waren einige der Wagen, die mit den Waren aus Konzazet gefüllt worden waren. Entsprechend wachsam waren die bis an die Zähne bewaffeneten Männer und Frauen, die die Karawane begleiteten. Obwohl der Weg nicht allzu weit war, standen doch schon die ersten Sterne am Himmel, als man die Oase erreichte. Staunend richteten sich die Blicke auf die riesige Schwert.


Nachdem man sein Lager aufgeschlagen und das wichtigste Gepäck in den Zelten verstaut hatte, lud Lady Judith zur Führung durch die Schule ein. Recht schnell kam der Gedanke auf, den 6jährigen Sohn des Freiherrenpaares in einigen Jahren dort die Kampfkunst erlernen zu lassen. Fürs erste jedoch blieb dem Knaben noch etwas Zeit, ehe der Ernst des Lebens für ihn beginnen würde.​ Als erstes ging es in eine der beiden Schmieden, ehe man den Johad bewunderte. Über die gemütliche Ecke zum Ausruhen und Plaudern führte der Weg über den Friedhof bis hin zum Übungsplatzt der Schüler. Als letztes jedoch ging es zum Schrein, der der Gründerin der Schule gewidmet war. Viel zu schnell verflog die Zeit,verstand Lady Judith es doch, den Rundgang mit so mancher Anektode und Geschichte interessent und abwechslungsreich zu gestalten. Besonders freuten sich die kampferfahrenen auf den kommenden Tag, an dem sie an einer Trainingsstunde teilnehmen würden können.


Hier gibt es noch mehr Bilder eines spannenden 11. Tages.

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/in…ndung-tag-11/​​