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Nysha

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Samstag, 10. März 2018, 12:36

Die Dunkle Bruderschaft in Morrowind


„Kommt näher und lasst mich in Eure Augen schauen. Ohne Reue, ohne Gnade. Ja, Ihr habt die Augen eines Mörders. Wie viele Leben endeten mit einem Blick in diese Augen? Genug, dass die Mutter der Nacht es offensichtlich bemerkte.

Was uns beide zu diesem Augenblick und an diesen Ort führte.“
- Sprecher Terenus


Lange genug hatte sich die Dunkle Bruderschaft fern ihrer Rivalen in Morrowind ausgebreitet. Die Fänge der unheiligen Familie reichten bereits weit in andere Länder Tamriels hinein, während die aschebedeckten Ebenen der Dunmer noch immer fest im Griff der Morag Tong waren.

Doch die Diener des Schreckensvaters und der Mutter der Nacht würden sich niemals kampflos geschlagen geben. So wagte sich eine kleine Gruppe von Assassinen nach Morrowind, mit dem Ziel den Einfluss der Dunklen Bruderschaft in diesem Teil der Welt auszubauen und der Morag Tong entgegenzutreten.

In einer kleinen, unwirtlichen Kaverne abseits der Stadt Davons Wacht errichtete sich die unheilige Familie zuerst ihren Unterschlupf. Gut verborgen wollten sie ihren Stand in Morrowind aus den Schatten heraus stetig weiter ausbauen.

Doch ihr Handeln blieb nicht gänzlich unentdeckt. Ein mephala-treuer Kult, genannt Krähenfüße, stellte sich der Bruderschaft entgegen.

Der Kampf gegen die Krähenfüße bedeutete auf beiden Seiten viele Verluste. Doch die noch spärlich besetzte Dunkle Bruderschaft traf es besonders hart. Nur sehr wenige von ihnen waren nach dem vernichtenden Schlag des Kults geblieben.

Während manche Geschwister zurück in andere Länder Tamriels gingen, verfolgte eine kleine verbliebene Gruppe ihr höheres Ziel weiter.

Doch nach jenem schweren Schlag mussten sie mit List und Tücke einen neuen Plan schmieden, um sich vor den Augen ihrer Feinde zu verbergen, nur um zum rechten Zeitpunkt erneut aus den Schatten zuzuschlagen.

Mit Hilfe einer geschickten Täuschung gelang es den verbliebenen Geschwistern das im Velothi-Gebirge gelegene Anwesen eines alten Telvanni-Magiers zu erwerben. Dort konnten sie ihre neue Tarnung Stück für Stück aufbauen und bald schon öffneten dort die Tore der Magierakademie Twyllagea.

Während die Schüler der Akademie fleißig ihr Verständnis von der Magie schulen, lauert unter ihnen im Schatten die Dunkle Bruderschaft, um neu zu erstarken und ihre Position gegenüber der Morag Tong auszubauen.



Die „Dunkle Bruderschaft in Morrowind“ befindet sich bereits im zweiten Kapitel ihres Versuchs im Einflussbereich der Morag Tong Fuß zu fassen. Aufgrund ihrer prekären Situation (ausgehend vom ersten Kapitel) wurde die Bruderschaft dazu gezwungen umzudenken und sich zu tarnen. So gründeten sie die Magierakademie Twyllagea, die gleichzeitig als Deckmantel, aber auch Schutzschild für die Geschwister dient.

Mit dieser neu gewonnenen Tarnidentität versuchte die Bruderschaft erneut ihren Einfluss in Morrowind zu stärken und ihre Machtposition auszubauen.

Neben dem gemeinsamen Leben als Assassinen besteht natürlich die Möglichkeit kleinere oder auch größere Kontrakte anzunehmen und durchzuführen. Ebenso finden immer wieder unterschiedliche Plots statt und bieten somit Möglichkeiten zum vereinten Planen und Vorgehen.

~~~

Wir bemühen uns stets darum die Bruderschaft loregetreu und authentisch zu bespielen. Entsprechend legen wir Wert auf ein stimmiges und verantwortungsvolles Konzept. Immerhin ist die Dunkle Bruderschaft kein Tanzverein von nebenan. Ein Charakter kann entweder bereits als Mitglied der Familie zu uns kommen oder man bespielt den Beitritt eines neuen Rekruten.

Zu bedenken ist jedoch: Ist ein Charakter einmal der Bruderschaft beigetreten, wird er sie nicht mehr ohne Weiteres verlassen können. Es ist also eine endgültige Entscheidung.

Eine erfolgreiche Bewerbung bedeutet jedoch noch nicht, dass euer Charakter ein festes Mitglied der Bruderschaft ist. Die Bruderschaft ist genauso Familie wie Wolfsrudel - Wer sich nicht bewährt, wer seine Fähigkeiten nicht ausbaut und nicht an den Herausforderungen wächst, dessen Mitgliedschaft in der Bruderschaft wird vermutlich nicht von langer Dauer sein. In der Regel gibt es aber mehr als genug Zeit, dass sich euer Charakter auf seine Weise bewähren kann. Sollte sich allerdings herausstellen dass er rein gar nicht in die Familie passt, oder aber dass man OOC nicht auf einer Ebene verkehrt, dann muss damit gerechnet werden dass ein Initiand stirbt.
Uns ist bewusst, dass das eine sehr harte und drastische Konsequenz ist, doch für gewöhnlich wird niemand, der um die Geheimnisse der Familie, der Zuflucht und in unserem Fall der Akademie weiß, frei laufen gelassen. Nur in besonderen Fällen (z.B. bei sehr langem Bespielen des bisherigen Charakters, etc.) werden wir uns um eine andere Lösung bemühen.

~~~

Wir verfügen über einen Discord-Server, welcher dazu dient abseits des Spiels in Kontakt zu bleiben (auch mit Dunklen Geschwistern anderer Gebiete) und Absprachen zu treffen. Außerdem werden dort weitere Informationen wie z.B. offene Kontrakte, Gerüchte und IC-Nachrichten, etc. geteilt. Ein Beitritt ist wünschenswert, jedoch keine Pflicht.

~~~

Um der Hintergrundgeschichte der von uns bespielten Dunklen Bruderschaft in Morrowind mehr Tiefe verleihen zu können, wurde eine OOC-Kooperation mit dem Morag Tong-Projekt vereinbart. Zwar befindet sich diese Kooperation derzeit noch in der Anfangsphase, jedoch ist geplant, durch kleinere oder größere Plots den Konflikt zwischen Dunkler Bruderschaft und Morag Tong nachhaltig in beiden Projekten bespielen zu können.

Die Dunkle Bruderschaft in Morrowind

"Darkness rises when silence dies."

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Samstag, 10. März 2018, 12:37


Rang
Zuhörer (NPC)Hört die Mutter der Nacht an; empfängt die Aufträge
Sprecher (NPC)Anwerbung neuer Mitglieder; Leitung von Freistätten; Weitergabe von Aufträgen
Schweigender (NPC)Persönlicher Attentäter eines Sprechers
HenkerSehr erfahrenes Mitglied der Bruderschaft; Geachtet von den restlichen Mitgliedern; Veteran
AssassineElite der Bruderschaft; Erfahrener Attentäter; Kann bis zu zwei Schüler aufnehmen
EliminatorBewährtes Mitglied; Erhält Zugang zum Heiligtum der Freistätte; Kann in seltenen Fällen einen Schüler nehmen
SchlächterEingeweihtes/Initiiertes Mitglied; Hat sich bewiesen
MörderInitiant der Bruderschaft; kann von einem Assassinen als Schüler genommen werden

(Frei nach: https://www.elderscrollsportal.de/almana…haft#R.C3.A4nge )



Ich möchte bei euch mitmachen, was muss ich tun?

Wenn ihr Interesse an der Dunklen Bruderschaft und/oder Fragen dazu habt, könnt ihr gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Dazu wendet euch entweder hier im Forum, Ingame oder per Discord an Nysha (@Nysha / Nysha#8039) oder Aeloth (@Talanuel / Aeloth#5364). Wir helfen euch gerne bei eurem Charakterkonzept und überlegen gemeinsam einen angemessenen Hintergrund sowie Möglichkeiten, wie euer Charakter zur Bruderschaft kommen könnte.
Zudem benötigen wir eine offizielle Bewerbung von euch, damit wir einfach einen besseren Überblick vom Charakter bekommen. Die Bewerbung (inkl. kurzer Beschreibung eures Charakters bzw. der Hintergrundidee und einer kurzen Vorstellung von euch selbst) könnt ihr uns gerne hier im Forum per PN oder per Discord zukommen lassen.


Wie funktionieren Kontrakte?

Am häufigsten wird es vorkommen, dass wir NPCs eine ausführliche Hintergrundgeschichte verleihen und somit einen Auftrag gestalten, auf den schließlich ein Assassine oder gleich eine Gruppe der Bruderschaft angesetzt wird. Dabei wird natürlich das Ziel sein diese(n) NPCs zu ermorden. Abweichungen und gewisse Umstände können natürlich eintreten, um es spannend zu halten.


Kann man auch als Außenstehender was mit euch zu tun haben?

Sicherlich! Allerdings ist das schwieriger. Anknüpfungspunkte für Externe zur Bruderschaft beschränken sich darauf, einen Beitritt zur Bruderschaft anzustreben oder das Schwarze Sakrament auszuführen. Bei Ersterem muss uns eine Nachricht geschickt werden, denn leider beobachten wir nicht jeden Mord, der geschieht. Bei Zweiterem bitten wir ebenso, dass uns eine Nachricht geschickt wird, damit wir darauf eingehen können - Allerdings ist dazu zu erwähnen, dass wir auf ein Schwarzes Sakrament nur dann eingehen, wenn der Auftrag letztlich daraus besteht einen NPC zu töten oder aber es mit dem entsprechenden Spieler des existierenden Charakters abgesprochen ist, dass Assassinen auf ihn angesetzt werden und er deswegen auch sehr wahrscheinlich sterben kann. In diesem Fall behalten wir uns vor zuerst beim entsprechenden Spieler nachzufragen, ehe wir im Rollenspiel darauf eingehen.


Wie sieht das mit den Konsequenzen bei euch aus?

Auch dem besten Assassinen kann es mal passieren, dass z.B. ein Kontrakt missglückt. In diesem Fall werden wir jedoch ohne Absprache keine dauerhaften Eingriffe in das Konzept des Spielercharakters wie z.B. Verstümmlungen (Verlust eines Auges, Armes oder ähnlichem), oder gar den Tod vornehmen. Dies geschieht nur auf ausdrücklichen Wunsch des Spielers. Sollte aber ein Charakter so unvorsichtig sein und herum posaunen, er gehöre der Bruderschaft an, wird das unweigerlich Folgen haben. Diese werden wohl auf die ein oder andere Weise zum Tod des Charakters führen, oder die dauerhafte Verfolgung durch die Bruderschaft bedeuten.

Die Dunkle Bruderschaft in Morrowind

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Sonntag, 18. März 2018, 15:14

Bespielte Persönlichkeiten der Dunklen Bruderschaft in Morrowind








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Sonntag, 19. August 2018, 16:30

Zitat

Vierter Eintrag in der Chronik der Dunklen Bruderschaft in Morrowind
- verfasst von Aethyra Marethi, Eliminatorin

Middas, 9. Tag der Zweitsaat

Es ist schon eine Weile her, dass jemand etwas in diese Chronik schrieb. Vieles ist seid dem letzten Eintrag geschehen. Geschwister sind gegangen. Doch kamen auch Neue hinzu, um unsere Aufgabe hier in Morrowind zu unterstützen.

Zuerst möchte ich jedoch vom derzeitigen Stand unserer Mission berichten. Die Krähenfüße hatten uns schwere Verluste zugefügt, doch konnten wir auch ihre Reihen in den vergangenen Monaten immer wieder dezimieren. Mit der Gefangennahme des Nekromanten und Offiziers der Krähe Beherrscht-die-Knochen konnten wir einen großen Schritt in Richtung Zerstörung des Kultes tun.

Über den Nekromanten erfuhren wir von Maera Dres, welche die Rechte Hand und Geliebte der Krähe ist. Durch eine geschickte Infiltration des Anwesens der Dres gelangten wir an weitere wichtige Informationen, die sehr bald zu einem qualvollen Ableben der Geliebten führen werden. Möge Sithis unsere Klingen führen!

Gleichzeitig gibt es aber auch bedauerliche Verluste in unseren Reihen zu beklagen. So gingen zwei unserer Geschwister fort. Es ist nun schon einige Monde her, dass uns unsere Schwester Elsa verließ. Sie war ein wichtiger Teil unserer Familie und hatte unseren Kampf gegen die Krähenfüße stets mit guten Einfällen und einer raschen Klinge begleitet. Möge die Mutter der Nacht sie stets auf ihren Pfaden begleiten!

Auch unser Bruder Dalathar musste uns aufgrund seines stetig schlechter werdenden Zustands verlassen. Damit wächst der Druck auf uns verbleibende Geschwister umso mehr. Nicht nur, dass unserem Bruder die Zeit davon läuft und wir rasch die Krähe vernichten müssen, ehe der Todesfluch seinen Lebensfaden zerreißt. Sein Verlust hinterlässt auch eine klaffende Wunde in unseren Reihen.

Zuletzt hat unsere Familie jedoch auch Zuwachs erhalten. Zwei neue Mörder erlangten die Gunst der Dunklen Mutter und sie wurden in unsere Reihen aufgenommen. Auch ein Bruder aus fernen Landen fand den Weg zu uns.



Salyraa, eine Khajiit tötete eine Seele, welche dem Schreckensvater versprochen war und durch die Hand der Bruderschaft hätte sterben sollen. Diese Blutschuld galt es zu begleichen. Sie willigte ein den Schurken Gaerthir im Gefängnis von Davons Wacht zu töten. Auf geschickte Weise gelang es ihr Sithis doch noch das versprochene Opfer in die Leere zu senden und erhielt dadurch ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen konnte.

Aengonir, ein Bosmer aus den unergründlichen Tiefen des Valenwalds wurde von der Schwarzen Hand nach Morrowind gesandt, um mit leisen, flinken Schritten und scharfer, tödlicher Pfeilspitze unsere Bemühungen zu unterstützen.



Letztendlich fand auch die Dunmer Nijda Velothren als junge Mörderin ihren Weg in unsere Reihen. Einst eine ergebene Dienerin eines Telvannis, nahm Aethyra sie auf, nachdem sie ihre Freundin Arvena tötete. In der Dunkelheit eröffnete sich ihr nun ein neuer Pfad.

Zudem sei an dieser Stelle erwähnt, dass unser Bruder Bochanan unsere Familie in Morrowind zumindest zeitweise verlassen hat. Dies jedoch zum Zwecke unserer Stärkung, da er in Anwil die Ausbildung zum Heiler absolvieren soll. Eine khajiitische Schwester erklärte sich bereit, ihm die Lehren der Wiederherstellung und der Wundversorgung näherzubringen.
Zwar konnten wir unsere Position in Morrowind deutlich stärken, doch es ist noch ein weiter Weg, den wir zu gehen haben. Doch die Dunkelheit wird uns leiten so wie sie es stets tat.

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Samstag, 3. November 2018, 13:56

Der nächste Eintrag wurde der Schrift nach zu urteilen von einem Schreiber verfasst, der sich noch nicht häufig in der Chronik verewigt hat. Wer mit den Aushängen der Akademiegarde von Twyllagea vertraut ist, erkennt jedoch, dass die Worte ohne Zweifel aus der Feder des Hauptmannes stammen.

Zitat

Fünfter Eintrag in der Chronik der dunklen Bruderschaft in Morrowind

Loredas, 30. Tag der Letzten Saat

Es ist vollbracht. Die Seele von Maera Dres, Geliebte der Krähe und eine der Offiziere des Krähenkults, wurde heute Nacht von Aethyra, Aengonir und mir im Namen der Mutter der Nacht zu unserem Schreckensvater in die Leere geschickt.

Die Informationen, die wir von dem argonischen Nekromanten Beherrscht-die-Knochen erhalten haben, der sich um den verfallenden Körper der Krähe gekümmert hatte, haben sich als wahr herausgestellt. Vielleicht war es tatsächlich eine Fügung des Schicksals und die Mutter selbst hat unsere Schritte so gelenkt, dass er uns bei unserer letzten Konfrontation mit dem Lich in die Hände fallen konnte.

Dabei schien es zunächst, als würde die zurückgezogen lebende Dunmer die schützenden Mauern ihres gut bewachten Anwesens nie verlassen wollen. Der Infiltration ihres Haushalts durch unsere Schwester Aethyra getarnt als eine ihrer Leibdienerinnen war es zu verdanken, dass wir von ihrem geplanten Ausflug zu einem Handelstreffen in Gramfeste erfuhren.

Der Plan, sie auf Reisen zu überfallen und auszuschalten, stand zwar bereits seit Wochen fest. Die geeignetste Stelle auf der Strecke zwischen ihrem Anwesen und Gramfeste hatten Bochanan und Ich schon vor mehreren Monden ausgemacht und Pläne geschmiedet. Doch angesichts des überraschenden Aufbruchs von Maera Dres war das Zeitfenster knapp, und umso mehr war Eile geboten, als uns Kunde von Aethyra erreichte.

Glücklicherweise verlief alles nach Plan, und weder die Dres noch ihr Gefolge hatten auch nur die geringste Ahnung, welches Schicksal sie ereilen sollte. Aengonir und Ich machten als Banditen verkleidet kurzen Prozess mit den drei Wächtern der Kutsche, die die Bedrohung eindeutig unterschätzt hatten. Einzig dem zweiten Hausdiener gelang es, zu fliehen – er hatte die Beine bereits in die Hand genommen, als Aengonir und Ich uns als Banditen zu erkennen gaben.

Genug Zeit für Aethyra, um genau in dem Moment zuschlagen zu können, in dem Maera Dres ihre Deckung sinken ließ – dem Gesichtsausdruck ihres Leichnams nach zu urteilen hatte sie kaum damit gerechnet, auf einem namenlosen Stück Landstraße ihr Leben auszuhauchen.

Es dürfte sich um ein deutliches Signal in Richtung unseres Feinds handeln. Die Schlinge zieht sich zu. Bis auf Asger Thorvaldsson, den wir bereits seit Wochen beobachten, gehen der Krähe die Verbündeten aus.

Sobald sich herauskristallisiert, wo wir zuschlagen müssen, werden wir im Namen Sithis' und der Nachtmutter den entscheidenden Schlag gegen den Kult führen, ihre Seelen in die Leere senden und so unsere gefallenen und verlorenen Brüder und Schwestern rächen.

~ A. M.

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Montag, 1. April 2019, 14:52

Zitat

Sechster Eintrag in der Chronik der Dunklen Bruderschaft in Morrowind
- verfasst von Aethyra Marethi, Eliminatorin

Sundas, 30. Tag des Herdfeuers

Es ist getan. Endlich gelang es uns den widerlichen Mephala-Kult, die Krähenfüße, und somit auch ihren untoten Anführer, die Krähe, zu vernichten. Ohne die Hilfe unserer Geschwister von der Goldküste wäre dieser Sieg jedoch kaum möglich gewesen.

Unser Ziel war es, das Phylakterium der Krähe zu vernichten und damit auch unseren an der Schwelle des Todes befindlichen Bruder Dalathar von dem grässlichen Fluch des Untoten zu befreien.

Nachfolgend findet sich eine Liste jener Geschwister, welche den vernichtenden Kampf gegen die Krähenfüße angetreten sind:
  • Aeloth Marethi, Assassine, Klingentänzer
  • Aethyra Marethi, Eliminatorin, Magierin
  • Aengonir, Schlächter, Bogenschütze
  • Soleyr Sarondil, Dunkler Bruder aus Anwil, Krieger
  • Shifa‘asif, Dunkle Schwester aus Anwil, Heilerin
  • Belthion, Schüler von Soleyr, Bogenschütze

In den schwarzen Tiefen des Unterschlupfs herrschte bedrängende Stille und eine ungewöhnliche Kälte, die uns bis tief in die Knochen zog. Langsam bahnten wir uns unseren Weg weiter vor und trafen bald auf die ersten Wachen der Krähe. Sie sollten allerdings kein Problem darstellen und wurden rasch durch geschickte Manöver vernichtet.



Unseren ersten schweren Kampf hatten wir allerdings kurz darauf zu bestreiten. Tiefer im Inneren der düsteren Gänge in einer Bibliothek, deren Wissen ebenso faulig stank, wie eine madendurchtränkte Leiche, trafen wir auf Asger Thorvaldson und sein Rudel aus verdammten Werwölfen. Meine Informationen waren also korrekt. Die Kreaturen waren den geschwächten Truppen der Krähe zu Hilfe geeilt.

Der Dunklen Mutter sei Dank hatten wir uns jedoch bereits im Vorfeld auf einen Kampf gegen die Verdammten vorbereitet. Dennoch standen uns insgesamt vier verderbliche Werwölfe gegenüber, deren markerschütterndes Geheul durch die finsteren Hallen des Unterschlupfs hallte.

Vor allem unsere Schwester Shifa‘asif half dabei die Verdammten mit allerlei Schutz- und Abwehrtechniken im Zaum zu halten, sodass sich der Rest von uns um deren endgültige Vernichtung kümmern konnte. Im Kampf wurde allerdings unser Bruder Soleyr schwer verletzt.

Der Rudelanführer selbst hatte ihm mit seinen messerscharfen Klauen tiefe Wunden gerissen und ihn an den Rand des Lebens geführt. Doch noch sollte sein Kampf für die Mutter der Nacht und unseren Schreckensvater kein Ende finden. Unsere Heilerin kümmerte sich um seine Wunden und führte ihn zurück auf seinen dunklen Pfad, während die restlichen Geschwister bereits weiter die Höhlen erforschten.



Eine unangenehme, unnatürliche Kälte durchzog den nächsten Raum, welchen wir betraten. Das blaue, eisige Licht, welches hier vorherrschte, verstärkte zusätzlich das frostige Gefühl, welches uns hier umfing. Hunderte Schädel starrten uns aus schwarzen Augenhöhlen an. Überall lagen Knochen verstreut herum. Während wir uns umsahen, wurde uns schnell bewusst, dass dies die Höhle des Nekromanten sein musste. Von weiteren Feinden fehlte jede Spur.

Rasch bemerkten wir allerdings, dass uns eine magische Barriere den Weg versperrte. Während ich mich daran machte, die arkane Blockade zu beseitigen, schien der Raum zum Leben zu erwachen. Zuerst war es nur leises Knochengeklapper. Doch bald zeigte sich, dass das bleiche Gebein mehr war als nur tote Dekoration.

Zwar stellten sich die untoten Diener als äußerst hartnäckig heraus, eine wirkliche Herausforderung waren sie für uns dennoch nicht. In eben jenem Augenblick, da die Barriere fiel, fand auch der Spuk ein abruptes Ende und wir konnten unseren Weg durch in die unbekannten Tiefen fortsetzen.



Durch spärlich beleuchtete Gänge gesäumt von unzähligen winzigen Spinnen sollte unser Pfad weiterführen. Die bedrückende Stille, welche hier herrschte und die an unseren Nerven zerrte, wurde von einem grässlichen Wispern verhallend an den modrigen Felswänden durchbrochen. Die Luft um uns herum wurde stetig dünner und fauliger. Es bestand kein Zweifel, die Krähe war nicht mehr weit.

Unsere Vermutung sollte sich bald darauf bewahrheiten. Denn hinter der nächsten Tür schlug uns nicht nur abgestandene Grabesluft entgegen, auch einer der schwer gepanzerter Wächter des Kultanführers wartete dort bereits auf uns. Bewaffnet mit einem Streitkolben, dessen spitze Dornen nach Blut gierten und einem gewaltigen Stahlschild versperrte uns der untote Krieger geradewegs den Zugang zum Heiligtum der Krähenfüße.

Einem geschickt positionierten Pfeil des Bosmers Belthion war es zu verdanken, dass sich der Kampf als erstaunlich kurz erwies. Er entwaffnete den mörderischen Unhold, womit es den anderen Geschwistern möglich war, den Wächter rasch zu überwältigen und in die ewige Verdammnis zu schicken.



Dann war der Weg frei und wir blickten geradewegs in einen sonderbaren Raum. Es war eigentlich kein wirklicher Raum, mehr eine Aushöhlung eines Felsenmassivs, dessen Wände teils von der Natur, aber zu einem noch größeren Teil offenbar künstlich geformt wurden. Die Wände waren von oben bis unten mit sich teils überlappenden, daedrischen Symbolen gefüllt, deren bloßer Anblick bei manchem von uns für Kopfschmerzen und Unbehagen sorgte. Neben merkwürdige Pflanzen, die aus den Wänden sprossen, klebten weiße, zähe Spinnennetze an den Felsen.

Am Kopfe der Höhle stand eine unheilige Statue, penibel geschaffen, aus dunklem Stein geschlagen und geschliffen, ein Abbild einer Frau, aus deren Rücken Spinnenbeine erwachsen - Mephala. Vor ihr verweilte, mit andächtig gesenktem Haupt, ein Mann, an dessen Hinterkopf Hautfetzen wie trockenes Leder herabhingen und zum Teil gar den bleichen Schädel offenbarten. Bei sich trug er einen Stab, dessen Spitze eine angriffslustige Krähe darstellte, mit spitzem Schnabel und geifernden Klauen. Wir hatten ihn also endlich gefunden.



Der folgende Kampf war eine Aneinanderreihung verschiedener Ereignisse, welche uns nahezu jeden Funken Kraft kostete, den wir noch in uns trugen. Vor allem Aengonir traf es schwer. Immer wieder zog die Krähe ihn mit dunkelrot glimmenden, magischen Ketten zu sich und umschlang ihn dabei wie eine Würgeschlange, um ihn fast zu erdrücken. Während Aeloth und Belthion Angriffe riesiger Spinnen abwehrten, fokussierte ich mich gänzlich auf den Unhold.

Mein Ziel war es, die Krähe zu paralysieren, um meinen Geschwistern ausreichend Zeit zu verschaffen, nach dem Phylakterium zu suchen. Dieser Kampf wäre ohnehin verloren, würden wir nicht am Ende das Seelengefäß des Untoten finden und endgültig vernichten. Also sammelte ich all meine arkanen Kräfte und konzentrierte sie auf den verfaulten Kadaver, der uns immer wieder angriff.

Es dauerte eine Weile, doch es gelang mir die Krähe in magischer Stasis gefangen zu halten. Doch musste ich den Zauber unter größter Anstrengung aufrechterhalten. Allein Aeloth und Belthion waren nach dem kräftezehrenden Kampf überhaupt noch in der Lage nach dem Phylakterium zu suchen. Teilweise war es schlicht nur noch pure Willenskraft, die sie aufrecht hielt, doch sie mussten sich eilen.

Was danach geschah, weiß ich selbst nur aus Erzählungen der beiden Dunklen Brüder. Doch so fanden sie einen weiteren Weg, aber auch einen weiteren Wächter. Eine befremdliche Gestalt, gekleidet in dunkle, halb zerrissene Roben und ausgestattet mit einem Stab, welcher in dunkle Flammen gehüllt war, stand ihnen in einem engen Gang entgegen. Es gab kaum Deckung, um sich vor den feurigen Angriffen zu schützen. Doch gemeinsam konnten sie auch diesen letzten Feind mit Geschick und List überwältigen.

Am Ende standen Aeloth und Belthion ein weiteres Mal vor einer bläulich schimmernden, arkanen Wand. Das Ziel war greifbar nahe und doch mussten sie noch einen Weg durch die Barriere finden. Keiner von beiden hatte ausreichend magische Kenntnisse, um den Durchgang zu öffnen, also galt es sich auf ihren Spürsinn zu verlassen. Tatsächlich fanden die beiden einen Mechanismus, den sie zuletzt mit Logik und gutem Tastsinn bewältigen konnten.



Dort vor ihnen schwebte nun das unheilige Seelengefäß der Krähe - eine schwarze Scherbe, gehüllt in eisige Flammen. Aeloth zögerte nicht und zerstörte die brennende Scherbe mit einem Hieb seines Schwertes.

Wir spürten alle sofort, was geschehen war. Ein letzter kräftiger Impuls ging von dem zerstörten Phylakterium aus und drohte jene, die noch aufrecht standen, von den Füßen zu holen. Dabei drang ein unheimliches Grollen durch die unterirdischen Hallen. Die Gänge brodelten und schienen zu beben, während eine fremdweltische Stimme, ein unheilvolles Wispern, die Seele der Krähe zu sich rief. Dann war alles still.

Im Namen des Schreckensvaters und der Nachtmutter wurde die Krähe und ihr widerlicher Kult, die Krähenfüße, endgültig vernichtet.

Es ist zwar wirklich schon eine ganze Weile her (besser spät als nie ^^), aber ich möchte diesen Eintrag dazu nutzen, um noch einmal einen Dank an unsere fleißigen Unterstützer des finalen Abschnitts unseres großen Plots zu richten:
  • Ein Dank geht an Lunatis, Aykami und Dradclaw für die tollen NPCs! Ihr seid super gestorben. :D
  • Vielen Dank auch an Shifa, Belthion und Soleyr für ihre IC-Hilfe und den Kontakt zur Freistatt an der Goldküste... bald vielleicht dann Himmelswacht! ;)

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Dienstag, 2. April 2019, 15:03

Zitat

Siebter Eintrag in der Chronik der Dunklen Bruderschaft in Morrowind
- verfasst von Aethyra Marethi, Eliminatorin

Fredas, 21. Tag des Abendsterns

Vieles hat sich getan, seid dem letzten Eintrag in diese Chronik.

Bereits wenige Wochen nach der Vernichtung der Krähe erhielten wir Nachricht von unserem Bruder Dalathar. Er lebt und ist auf dem Weg der Besserung. Der Dunklen Mutter sei Dank! Aeloth und ich reisten gar für einen kurzen Besuch zu ihm nach Alinor – getarnt als maskierte Schausteller ließen die misstrauischen Altmer uns passieren.

Dalathar teilte uns mit, dass er vorerst noch in seiner Heimat bleiben wird. Doch will er unser Vorhaben von dort aus weiter unterstützen, nicht zuletzt durch weitere Kontakte, die er zu knüpfen gedenkt.



Des weiteren konnten wir inzwischen unseren neu erlangten Unterschlupf vollständig einrichten. Geschützt durch hohe Mauern und verborgen hinter dichten Bäumen und Ranken liegt er abseits der Wege in den Ausläufern des Velothi-Gebirges zwischen Steinfälle und Deshaan. Er bietet uns nicht nur Schutz und Zuflucht. Gleichzeitig dient uns das neue Versteck als Ausgangspunkt für unsere Arbeit hier in Morrowind, sodass wir auch abseits unserer Tarnung durch die Magierakademie einen sicheren Ort haben.




Zwei weitere Geschwister wurden uns zudem dieser Tage von der Mutter der Nacht geschickt. Die erste ist eine junge Dunmer, Nijda Velothren, welche zuvor im Dienste eines Telvannis stand. Sie lief mir förmlich in die Arme, nachdem sie ihre beste Freundin ermordete. Natürlich erkannte ich die Zeichen sofort und nahm sie mit in ihre neue Familie.

Außerdem kam die Schlächterin Tulip, eine rothwardonische Giftmischerin und Köchin zu uns. Sie wirkt recht eigen, vor allem wenn es um ihre Arbeit in der Küche geht und scheinbar sollte man dort inzwischen auch vorsichtig sein, welche Speisen und Getränke man zu sich nimmt. Dennoch ist sie für unsere Familie schon jetzt unersetzlich geworden, nicht zuletzt da sie stets im Unterschlupf verweilt, während die anderen Geschwister ihren Tätigkeiten außerhalb in der Akademie nachgehen müssen.


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