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1

Freitag, 10. Mai 2013, 05:07

[Feedback] Blutiger Sonnenschein

Salve, meine lieben Genossen.

Dies ist, wie ihr sicherlich bereits selbst herausgefunden habt, der OOC Thread zu meiner düsterbrutalen Geschichte 'Blutiger Sonnenschein'. Selbstverständlich ist sie noch nicht vorbei und geht weiter, aber ich habe eine lustige Idee. Neben normaler Kritik und stumpfem Feedback an meinem Schreibstil oder dem Geschehen/Charakteren/blabla dürft ihr nach jedem Geschichtspost von mir entscheiden, also kurz hereinschreiben, von welchem der beiden Charaktere der nächste Post handeln soll. Entweder der blutrünstige, unendlich extreme und höchstwarscheinlich geisteskranke Vampirjäger oder der von der Ewigkeit gelangweilte und absolut bösartig, verrückte Vampirfürst? Die Mehrheit entscheidet. Bei Gleichstand werfe ich eine Münze. Selbstverständlich geht die Geschichte soweit weiter, bis einer der beiden oder beide abkratzen. Das hängt dann davon ab, zu wem ich öfter etwas schreibe. Ihr könnt es also beeinflussen! Ich habe kein Interesse daran einen der beiden Charaktere später zu verwenden, weswegen das Ende der Geschichte offen bleibt. Mitmachen darf jeder, der die Geschichte liest.

Alles verstanden? Also. Der nächste Post soll aus der Sicht des ...

A. ... Vampirjägers erzählt werden.
B. ... Vampirs erzählt werden.
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Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Mharkuv

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2

Freitag, 10. Mai 2013, 09:37

B - Mehr Gehirnmasse!

Gibt es hier eigentlich jemanden, der den Inhalt oder die Ausführlichkeit bestimmter Aktionen innerhalb dieser Geschichte als zu extrem ansieht?
"Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt. Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes."
- George Raymond Richard Martin

Caelrya

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3

Freitag, 10. Mai 2013, 11:35

B. Vampir

Und nein, finde ich seltsamerweise nicht. Ich habe kürzlich Harkons Schloß betreten, wo die Vampire an den Tischen saßen und sich an ihren halbtoten ... Essensplatten bedient haben, die immer wieder keuchend gestöhnt haben. Da ist mir schon ein bisschen übel geworden, aber sonst spricht Kazes extreme Umsetzung für sich und verdeutlicht auch, dass in Tamriel Vampire nicht unbedingt in der Sonne glitzernde Vertreter mit Hang zur Romantik sind ;) Zum Glück...

Shatum

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4

Donnerstag, 15. August 2013, 10:55

Halte mich von der Wahl des nächsten Parts mal zurück.

Ich muss da Mharkuv zustimmen. Ich weiß nicht in wie weit es nötig ist Brutalität auf diese Art und Weise darzustellen. Sicher schau ich mir gern mal Splatter/Horror/Psycho -Filme an. Was ich vom Geist eines Verfassers solcher Geschichten halte werd ich hier jetzt aber nicht ausbreiten.

Ohne weiter den Inhalt selber zu bewerten ist die Art wie du schreibst gut zu lesen. Man kann sich gut vorstellen was passiert (teilweise zu gut). Zudem liest es sich schön flüssig.

Angier

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5

Donnerstag, 15. August 2013, 11:04

Prätentiös.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

6

Donnerstag, 15. August 2013, 14:18

Vielen dank für diese konstruktive Kritik, Shatum.

Der Grad an Brutalität ist einerseits dazu da, um vielleicht mal ein paar von ihrem Denken von Vampiren als glitzernde Schwuch... *überlegt* als Jungs die aussehen wie Mädchen abzubringen und andererseits ein Stilmittel, welches ich in den meisten Geschichten von mir einsetze. Natürlich nur in Geschichten in denen es passt. Die Serie The Walking Dead machts ja genau so, um die Wendung ihrer Welt zu zeigen und die Brutalität welche nun in dieser vorherrscht. Da Tamriel ein raues Pflaster ist, passt das Stilmittel hier. (Natürlich ist das nur eine Ausrede dafür, dass es einfach brutal sein soll. :D )


Vielen dank für diese nichtkonstruktive Kritik, Angier.

Dir sollte doch eigentlich bewusst sein, dass es nur eine Sache oder jemanden im Forum gibt der wirklich prätentiös ist, oder? :D
Ach das klingt viel zu schlau für mich.
...
[...]
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Amphess

unregistriert

7

Donnerstag, 15. August 2013, 15:37

Na wenn das keine Blutgrätsche ist?
Wenn man seine Geschichte bzw die Charaktere bereits im Ooc Teil derartig überzeichnet darstellt, frage ich mich ob des simplen und direkten Feedbacks Angiers und der folgenden Reaktion darauf eines: Sind wirklich alle Vampire aus Teenie-Romanen entsprungen? Lycaner auf der Jagd nach Vergeltung oder Selene? Sind alle Khajit Anime-Kuschelkätzchen oder Argonier mutierte Hybriden eines Seitensprungs von Godzilla nach einer Sauftour?
Wenngleich ich solche Bilder ebenfalls nicht für sehr authentisch halte, bleibt der Eindruck man wolle mir durch überschwängliche wie detaillierte Gewaltdarstellung ein anderes Bild aufzwängen, welches mir ebensowenig gefallen muss!?
Zumal die detaillierte Bebilderung einen Leser einer Sache beraubt: Der eigenen Fiktion. Insbesondere das Horror-Genre lebt von der Vorstellungskraft und dem Schrecken im Kopf und nicht von verhackstückten Lasagne-Resten, die auf einem Leichnam verteilt wurden.
Ist zumindest meine Meinung.
Wenn dergleichen ein Bild von Vampiren darstellen soll, bleibe ich doch lieber bei Brad und Tom in Interview mit einem Vampir :-)

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Nita (15.08.2013), Jiraken Venim (15.08.2013), Schwarzwind (15.08.2013)

8

Donnerstag, 15. August 2013, 16:04

Auch wenn ich liebend gern anderen ein Bild aufzwinge, so wird doch niemand gezwungen meine Geschichte zu lesen. Wenn dir übermäßige Gewaltdarstellung nicht gefällt, lies sie nicht. Wenn sie einem nichts ausmacht oder sie einem gefällt, kann man es lesen. *schulterzuckt* Ist wie mit Büchern! Da gibt es diese von den Kämpfen her ziemlich gut beschriebenen Kämpfe, aber dennoch nicht so ausufernde Gewalt in den Büchern von Salvatore und solche wie Kells Legende, wo die Gewalt tatsächlich einfach nur stumpf für diejenigen die sowas gern lesen vorhanden ist. Und von diesen Warhammerbüchern will ich gar nicht erst anfangen. Das war sogar mir zu viel. ^^

Und meine Schilderung eines Vampirs ist nur die eines Vampirs von vielen. Sicherlich gibt es auch solche, die nicht so völlig gestört sind, wie der Lord in meiner Geschichte. Gibt auch welche, die versuchen diesen Fluch zu brechen (Graf von Skingrad), sehr seltsame Vampire (DB Mädchen Skyrim) und die typischen wie Vincente aus Oblivion, der wohl am Ehesten so drauf ist wie Tom und Brad. Auch wenn Tom in dem Film schon ziemlich blutrünstig war, meinst du nicht? :P

Was Angiers Kritik angeht, fand ich sie eigentlich nur ziemlich gemein. Ich musste das Wort erstmal googeln, da ich leider kein so intelligenter Typ bin und es war tatsächlich nur ein Wort? Konstruktive Kritik hätte noch sowas wie Verbesserungsvorschläge neben der Kritik. Aber nein. Ein Fremdwort und Punkt. Dankeschön!
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Amphess

unregistriert

9

Donnerstag, 15. August 2013, 16:25

In der Tat habe ich sie auch nicht gelesen, sondern auf das Feedback hier geantwortet.
Angiers Feedback schildert recht genau das was mir durch den Kopf ging.
Es ist nur ein Wort dafür recht präzise - doch ggf tatsächlich nicht freundlich - doch Kritik war es dennoch, wie ich finde. Vielleicht ist ein "manchmal ist weniger mehr" angebrachter? Nur Figuren so zu überzeichnen führt ggf auch dazu den Leser zum Teletubbies-Zuschauer zu degradieren.
Lass mir meine Phantasie! :-)

Angier

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10

Donnerstag, 15. August 2013, 18:58

Google doch bitte auch mal nach "Feedback".
Du hast ausdrücklich Feedback erlaubt. Das war Feedback. Prätentiöser Stil provoziert solche Reaktionen, vor allem wenn man vergisst, was man geschrieben hat.

Das war nun unthematische aber konstruktive Kritik, wenn auch subtil.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angier« (15. August 2013, 19:04)


11

Donnerstag, 15. August 2013, 19:50

Jetzt bin ich depremiert.

Ich geh nach Hause.
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  • »Jiraken Venim« ist männlich

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12

Donnerstag, 15. August 2013, 19:58

Soo ...

ich habe mir die Story nun auch einmal durchgelesen.

Sie ist brutal, sehr beschreibend und so kann man sich gut alles bildlich vorstellen. (Für mich ist es zu viel Brutalität - aber Geschmackssache :) )

Jeder hat seinen Geschmack, es gibt solche und solche Leute - und dies ist auch gut so.


Die Geschichte ist vom Aufbau her gut gelungen und ist fließend zu lesen.


Ich tendiere zu A.

Nita

Denker

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13

Montag, 19. August 2013, 09:38

Hallo Kazé,

zu aller erst möchte ich mal erwähnen, dass das hier nicht der Einmarsch des Triangulum wird. ;)

Ich habe den ersten Abschnitt deiner Geschichte gelesen. Warum ich sie gelesen habe? Weil ich mir ein Bild dessen machen wollte, was hier behauptet und diskutiert wird. Ich hoffe, dass du jetzt nicht wieder damit beginnen möchtest, diese Sache groß zu diskutieren, aber ich denke, dass du eine ausführliche Kritik verdient hast, denn schließlich braucht auch das Schreiben dieser zwei Abschnitte Zeit und Mühe. Also lege ich mal los:

Ich finde die Darstellung deiner Gewalt sehr realistisch und befürworte es, das du Vampire nicht als Schmusetiere darstellst. Auch ist deine Wortwahl durchaus lesenswert und passend. Die entsprechenden Stellen, die du umschrieben hast, waren bildlich und weitestgehend auch schlüssig. Doch bei dem Wort 'schlüssig' muss ich nun leider auch zu meinem Hauptkritikpunkt kommen.

Der Charakter des Jägers ist - mit Verlaub - absolut übertrieben. Das er so gewalttätig ist, lasse ich durchaus als akzeptabel im Raum stehen, da dies eine psychologische Einstellung ist. Auch das er dem Kind alle Knochen bricht, als er es auf den Boden schleudert, kann ich durchaus noch verstehen. Kinderknochen sind bei weitem nicht so stabil, wie die eines Erwachsenen. Jedoch, das er den Eltern mit GENAU der selben Technik die Knochen bricht ist - rein realistisch betrachtet - unsinnig. Zu dem Frage ich mich derzeit woher er denn diese Kraft nimmt wenn er selbst kein Werwolf oder Halbdämon oder sonst etwas in dieser Art ist. Für mich wirkt das alles etwas unschlüssig und zusammenhangslos. Dadurch ergibt sich mir am Ende eigentlich nur der Eindruck, dass dort blinde Gewalt dargestellt werden soll, ohne weitere Details überlegt zu haben.

Ebenso muss ich leider sagen, dass die Verbrennungen und Wunden, die der gute Mann hat, in einer Welt wie ESO vermutlich zum Tode geführt haben müssen. Ich kann mir - selbst mit einem guten Heilzauberer - nicht vorstellen, das jemand in einer Welt die wenig bis gar keine Operationen und auch so gut wie keine gescheite Wundbehandlung außer Heiltränke oder eben Heilzauber zulässt, so ein Aussehen haben und dann noch unter den Lebenden weilen kann. Selbst als Vampir - abgesehen von der Tatsache, das die das wegheilen können wie nix - würde er vermutlich nicht mehr so rumlaufen können. Als Werwolf würde er diese ganzen Wunden, Verbrennungen und so weiter wohl auch nicht überlebt haben.

Dadurch ergibt sich für mich nur die logische Schlussfolgerung, das er ein Daedra ist und das macht - lässt man die Kraft des Mannes außer Acht - ebenso wenig Sinn im gesamten Zusammenhang.

Insgesamt sehe ich diesen Abschnitt folgendermaßen:
Du hast das Talente Dinge gut und bildlich beschreiben zu können und verschwendest sie dafür, Gewalt in einer übertriebenen und absolut abstrakten Form dazustellen, die - entschuldige - mich ankotzt. Nicht in dem Sinne, das es mich abstößt, sondern das es einfach nur so wirkt als wolltest du negative Gefühle und Reaktionen provozieren. Es kann sein, das ich mich in dieser Interpretation irre, aber es ist nun mal mein Eindruck. Ein verschwendete Form des Talents gut schreiben zu können. Dies bedaure ich, auch wenn dir das vermutlich - so wie ich dich bisher kennen gelernt habe über das Forum - am Allerwertesten vorbei geht.

Ich wünsche dir dennoch viel Spaß dabei, weitere Geschichten zu schreiben, denn irgendwer wird es schon mögen.

Liebe Grüße,

Nita


~ Die Wahrheit kann mehr schmerzen, als jede Lüge zuvor. ~

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14

Montag, 19. August 2013, 16:50

Danke für diese herausragende Kritik, Nita! Du hast im Grunde genau das angemerkt, was jedem Leser dieser zwei Abschnitte auffallen sollte.

Ich habe herzlich gelacht und nehme mir deine Kritik zu Herzen. :)
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TheThing

unregistriert

15

Montag, 19. August 2013, 22:11

Ich muss gestehen, dass ich ein sehr, sehr schlechter Kritiker bin. Es gefällt einfach, oder eben nicht. So richtig begründen kann ich es selten.

Was mir aber aufgefallen ist, ist der Perspektivenwechsel im ersten Abschnitt. Ich hatte zuerst das Gefühl, es ginge um den herumwütenden Kerl, dann aber wurde quasi die Sicht des Mädchens aus ihrem Schrank heraus beschrieben. Ich persönlich würde wohl bei ihrer Sicht bleiben. Da könnte unter Umständen das Entsetzen des Mädchens auch stärker wirken, wenn nicht alles so explizit beschrieben wäre. Das ist aber nur mein subjektiver Eindruck, der auch nur den ersten Absatz betrifft.

ABER: Grundsätzlich habe ich lieber mehr Gedärm in einem Text, als zu wenig, so dass die Brutalität des ganzen auch richtig rüberkommt. Mich erinnert Dein Text an Beschreibungen von Joe Abercrombie. Und Joe ist mein Gott.

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