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Sonntag, 9. Juli 2017, 22:14

Brauche Hilfe bei meinem Charakterkonzept

Hallo alle zusammen,
da es nun auch für mich langsam mal Zeit wird mir ein Charakterkonzept zu überlegen habe ich einige Fragen dazu:

1. Da ich einen sehr kriegerischen und naturverbundenen Charakter spielen will der kein Festes Dach über dem Kopf hat, viel umherreist, auch mal einige Tage/Wochen in der Natur überleben muss, oft auf sich alleine gestellt ist und sich seinen Unterhalt mit diversen (Söldner-) Aufträgen verdient habe ich zuallererst einmal die Frage ob dieses Konzept überhaupt realistisch umsetzbar ist? Immerhin wird mein Charakter (vorerst, man weiß ja nie was alles passieren kann ;) ) ein Einzelgänger sein und nur ab und zu eine Stadt betreten um einen Auftrag anzunehmen, Vorräte zu kaufen oder gegebenenfalls mal für eine Nacht ein Dach über dem Kopf zu haben. Man wird ihn also häufiger in der Natur antreffen können.


2. Schon von Anfang an hatte ich einen Barbaren der umherzieht im Kopf. Das einzige menschliche Barbarenvolk das ich bis jetzt in ESO kennengelernt habe sind die sogenannten Reikmannen. Nur haben diese anscheinend keinen sonderbar guten Ruf bei den anderen Völkern und betreiben zum Teil schreckliche Rituale, Sklaverei sowie Raubüberfälle (auch hier nachzulesen http://www.elderscrollsonline.com/de/new…-der-reikmannen) . Diese genannten barbarischen Aktivitäten sind für andere sicher aussagekräftige Argumente sich nicht mit so jemandem zu Unterhalten :D
Jedoch gefällt mir eben jenes "Clan Leben" in dem mein Charakter als Kind aufgewachsen ist und auch die Verbundenheit zur Natur sowie das raue Leben in den Bergen und das harte Training und die Prüfungen die man bestehen muss um in den Clan aufgenommen zu werden. Auch der Fakt das manche Stämme Hircine anbeten kommt mir sehr gelegen da ich auch gerne einen Werwolf Charakter spielen würde.
Ich denke es gibt hier ebenfalls Unterschiede zwischen den verschiedenen Stämmen und welche die nicht so grausam sind wie andere. Ist es also möglich so eine Herkunft in die Charaktergeschichte einzubauen oder sind die Reikmannen zu verhasst bei den anderen Völkern?

3. Welche Völker sind unter den Reikmannen vertreten? Ich denke mal sie stellen kein eigenes Volk da oder? Ich spiele einen Kaiserlichen. Das bedeutet ein Elternteil müsste ein Kaiserlicher sein. Beim anderen Elternteil hätte ich einen Rothwardonen im Kopf. Ist das in dieser Konstellation möglich? Ich habe zwar gelesen das die Reikmannen mit den Bretonen verwandt sein sollen, jedoch denke ich das es doch auch durchaus Kaiserliche/ Rothwardonen in ihren Reihen gibt?

4. Welche Chancen hätte ein Reikmanne sich in ein normaleres Leben einzugliedern? Mein Charakter hat seinen Clan auf jeden Fall verloren sonst würde er nicht alleine umherziehen (die genaue Geschichte dazu überlege ich mir noch). Hat ein Reikmanne Chancen in eine Stadt eingelassen zu werden und dort ganz normal einen Beruf auszuführen/ zur Schule zu gehen/ zu leben? Könnte für meine Charaktergeschichte auch noch ganz nützlich sein das zu wissen.

5. Wie sieht es mit Charakteren aus die Werwölfe sind? Diese haarigen Vertreter werden von anderen ja nicht sehr gerne gesehen, was ich durchaus verstehen kann :D
Muss ich Angst haben von euch mit Fackeln und Mistgabeln gejagt zu werden? :D Natürlich wird mein Charakter seine "Gabe" geheim halten und da er seit seiner Geburt ein Lykantrop ist (da der clan hircine anbetet) kann er das ganze auch gut kontrollieren. Trotzdem meine Frage ob man das im RP so ausspielen kann oder ob das eher störend ist?


6. Gibt es im Spiel irgendwelche netten Kampfkünste die ein Charakter erlernen kann. Ich rede hier zb von ähnlichen stilen wie es die Samurai bei uns hatten. Also eher flüssige Bewegungen, viel mit Technik und Bewegungen arbeiten und weniger mit Kraft etc... einfach eine anmutige kampftechnik und kein stumpfes draufhauen. Trotz seines barbarischen Ursprungs würde ich meinen Charakter nicht gleichzeitig einen haudrauf nennen wollen. Da er viel umherzieht kann er hier und da neue Techniken erlernen bzw hat er ja auch die Zeit sich andere Kampfstile anzuschauen und diese von Lehrern und Meistern über Jahre hinweg beigebracht zu bekommen und zu Trainieren, sodass er ein breites reportiore an kämpferischen Fähigkeiten aufweisen kann. Kann man das auch für das Charakterkonzept benutzen?


Wie ihr vielleicht sehen könnt ist es mein ziel einen Charakter zu erschaffen der mit vielen Vorurteilen behaftet ist und dem man manche Sachen überhaupt nicht zutraut und ihn im schlimmsten Fall sofort in eine Schublade mit den anderen blutrünstigen, stumpf mit keulen um sich schlagenden, groben und geistig zurückgebliebenen Schlägern steckt.
Wenn man sich jedoch mehr mit ihm beschäftigt kann man erkennen das er vieles an sich hat das man so nicht wirklich erwartet hätte. Zum Beispiel ist er (für einen Barbaren ungewöhnlich) eher introvertiert :D

Ich hoffe ihr könnt mir bei meinen Fragen helfen und freue mich über jede Antwort :)

Ich wünsche einen guten Start in die Woche,
LG


*Edit: Habe gerade gesehen das es auch einen Bereich für Rollenspiel Diskussionen gibt. Tut mir leid ist mir davor gar nicht aufgefallen. Ich denke dort währe das Thema besser aufgehoben. Könnte es bitte jemand dorthin verschieben?

Mollorow

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Montag, 10. Juli 2017, 08:05

Ich weiß zwar nicht so viel über die Reik und "Barbaren" in ESO aber ich werde mal versuchen zu helfen:

Zitat


1. Da ich einen sehr kriegerischen und naturverbundenen Charakter spielen will der kein Festes Dach über dem Kopf hat, viel umherreist, auch mal einige Tage/Wochen in der Natur überleben muss, oft auf sich alleine gestellt ist und sich seinen Unterhalt mit diversen (Söldner-) Aufträgen verdient habe ich zuallererst einmal die Frage ob dieses Konzept überhaupt realistisch umsetzbar ist? Immerhin wird mein Charakter (vorerst, man weiß ja nie was alles passieren kann ;) ) ein Einzelgänger sein und nur ab und zu eine Stadt betreten um einen Auftrag anzunehmen, Vorräte zu kaufen oder gegebenenfalls mal für eine Nacht ein Dach über dem Kopf zu haben. Man wird ihn also häufiger in der Natur antreffen können.


Jedes Konzept ist ausspielbar wenn man will. Man muss halt nur seine Mitspieler suchen. Durch zufall ist es eher selten einfach so RPler auf dem Weg zu treffen. Heißt du wirst sie schon ooc dorthin einladen müssen. Oder selbst da halt machen wo oftmals RPler sich treffen.

Zitat


2. Schon von Anfang an hatte ich einen Barbaren der umherzieht im Kopf. Das einzige menschliche Barbarenvolk das ich bis jetzt in ESO kennengelernt habe sind die sogenannten Reikmannen. Nur haben diese anscheinend keinen sonderbar guten Ruf bei den anderen Völkern und betreiben zum Teil schreckliche Rituale, Sklaverei sowie Raubüberfälle (auch hier nachzulesen http://www.elderscrollsonline.com/de/new…-der-reikmannen) . Diese genannten barbarischen Aktivitäten sind für andere sicher aussagekräftige Argumente sich nicht mit so jemandem zu Unterhalten :D
Jedoch gefällt mir eben jenes "Clan Leben" in dem mein Charakter als Kind aufgewachsen ist und auch die Verbundenheit zur Natur sowie das raue Leben in den Bergen und das harte Training und die Prüfungen die man bestehen muss um in den Clan aufgenommen zu werden. Auch der Fakt das manche Stämme Hircine anbeten kommt mir sehr gelegen da ich auch gerne einen Werwolf Charakter spielen würde.
Ich denke es gibt hier ebenfalls Unterschiede zwischen den verschiedenen Stämmen und welche die nicht so grausam sind wie andere. Ist es also möglich so eine Herkunft in die Charaktergeschichte einzubauen oder sind die Reikmannen zu verhasst bei den anderen Völkern?


Barbaren ansich als Wort gibt es so nicht in ESO. Es gibt sowohl Reik die sich in Stämmen organisieren aber sogar auch Nord. Auch Dunmer, die Aschländer kommen dem sehr nahe. Es gibt ansich viele Möglichkeiten. Die Reik sind natürlich mit am kompliziertesten. Sie sind derzeit eher Feinde. Dennoch ist es möglich einen Abtrünnigen zu spielen der mit den anderen Reik nichts mehr zu tun hat. Es ist fast alles möglich.

Zitat


3. Welche Völker sind unter den Reikmannen vertreten? Ich denke mal sie stellen kein eigenes Volk da oder? Ich spiele einen Kaiserlichen. Das bedeutet ein Elternteil müsste ein Kaiserlicher sein. Beim anderen Elternteil hätte ich einen Rothwardonen im Kopf. Ist das in dieser Konstellation möglich? Ich habe zwar gelesen das die Reikmannen mit den Bretonen verwandt sein sollen, jedoch denke ich das es doch auch durchaus Kaiserliche/ Rothwardonen in ihren Reihen gibt?


Ich würde sagen dass sich Bretonen und Nord sich am ehesten für Reik empfehlen. Dennoch gehen auch die Kaiserlichen noch. Rothwardone sind dort eher nicht vertreten. Aber du kannst durchaus mit dem Rothwadonen ein anderes Volk darstellen wenn du es schaffst sie in der charerstellung passend anzupassen. Aber ansich sind die Reik ein eigenes Volk. Niemand dort wird sagen er sei ein Kaiserlicher oder Bretone. Sondern nur man sei ein Reik,

Zitat


4. Welche Chancen hätte ein Reikmanne sich in ein normaleres Leben einzugliedern? Mein Charakter hat seinen Clan auf jeden Fall verloren sonst würde er nicht alleine umherziehen (die genaue Geschichte dazu überlege ich mir noch). Hat ein Reikmanne Chancen in eine Stadt eingelassen zu werden und dort ganz normal einen Beruf auszuführen/ zur Schule zu gehen/ zu leben? Könnte für meine Charaktergeschichte auch noch ganz nützlich sein das zu wissen.


Ein Reik fällt genausowenig auf wie andere Völker sofern er nicht gerade in Stammestracht in die Stadt rennen will.

Zitat


5. Wie sieht es mit Charakteren aus die Werwölfe sind? Diese haarigen Vertreter werden von anderen ja nicht sehr gerne gesehen, was ich durchaus verstehen kann :D
Muss ich Angst haben von euch mit Fackeln und Mistgabeln gejagt zu werden? :D Natürlich wird mein Charakter seine "Gabe" geheim halten und da er seit seiner Geburt ein Lykantrop ist (da der clan hircine anbetet) kann er das ganze auch gut kontrollieren. Trotzdem meine Frage ob man das im RP so ausspielen kann oder ob das eher störend ist?


Solange du nicht als Werewolf verwandelt in der Stadt rumrennst oder jedem verrätst dass du einer bist, bzw. nicht damit laut in der Stadt rumschreist, sollte erstmal niemand auf die Idee kommen dich töten zu wollen. Wenn du das aber tust dürftest du sehr schnell tot sein. Ansonsten ein Zitat aus anderen TES Teilen von Wachen: ,, Es riecht nach nassen Hund" an dir haftet mit anderen Worten in der "Mensch" Gestalt immer noch ein Geruch. Der verrät einen nicht sofort aber ist ein Anzeichen dafür dass etwas nicht stimmt mit deinem Char wenn man herausfindet dass er von deinem Char herrührt.

Zitat


6. Gibt es im Spiel irgendwelche netten Kampfkünste die ein Charakter erlernen kann. Ich rede hier zb von ähnlichen stilen wie es die Samurai bei uns hatten. Also eher flüssige Bewegungen, viel mit Technik und Bewegungen arbeiten und weniger mit Kraft etc... einfach eine anmutige kampftechnik und kein stumpfes draufhauen. Trotz seines barbarischen Ursprungs würde ich meinen Charakter nicht gleichzeitig einen haudrauf nennen wollen. Da er viel umherzieht kann er hier und da neue Techniken erlernen bzw hat er ja auch die Zeit sich andere Kampfstile anzuschauen und diese von Lehrern und Meistern über Jahre hinweg beigebracht zu bekommen und zu Trainieren, sodass er ein breites reportiore an kämpferischen Fähigkeiten aufweisen kann. Kann man das auch für das Charakterkonzept benutzen?


Es gibt viele unterschiedliche Kamptstile. Aber bestimmte Namen wollen mir da jetzt nicht einfallen. Sicher ist es möglich sich von verschiedenen Leuten während der Reise schulen zu lassen. Aber man wird nicht überall ein Meister werden können. Schließlich erfordert das eher Konzentration auf einen Kampstil und das für sehr lange Zeit.

Zitat


Wie ihr vielleicht sehen könnt ist es mein ziel einen Charakter zu erschaffen der mit vielen Vorurteilen behaftet ist und dem man manche Sachen überhaupt nicht zutraut und ihn im schlimmsten Fall sofort in eine Schublade mit den anderen blutrünstigen, stumpf mit keulen um sich schlagenden, groben und geistig zurückgebliebenen Schlägern steckt.
Wenn man sich jedoch mehr mit ihm beschäftigt kann man erkennen das er vieles an sich hat das man so nicht wirklich erwartet hätte. Zum Beispiel ist er (für einen Barbaren ungewöhnlich) eher introvertiert :D


Wiegesagt Barbaren als Volk, oder Lebensart gibt es so nicht unter dem Namen. Aber auch ein Nord kann durchaus sensibel sein. Ist damit nur nicht unbedingt der typische Vertreter.
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Montag, 10. Juli 2017, 12:55

Da ich gesehen habe dass du in einem anderen Thread schriebst - auch wenn das Stand April war - dass du ein kompletter Neuling bist, würde ich von einem zu speziellen Konzept abraten, wonach sich deines für mich anhört. Du wirst dich "vermutlich" als Neuling sowieso schon schwer tun dich gut einzufinden, wenn du frei und ohne Gilde/Projekt spielen willst, weil das Phasing für Hotspots (also Orte wo man einfach hingehen und sich zufällig treffen) nur schwer einrichten lässt. "Hews Fluch" probiert das aktuell, aber wirst dennoch gucken müssen wo andere sind damit du zu ihnen "ankern" kannst, bzw. dich in ihre Phase porten kannst, sonst kann es auch sein, dass du einfach bei englischen Rollenspiel landest oder auch gar keine Rollenspieler triffst. Reikmann dürfte schon schwerer sein - darfst ja quasi nicht viel von dir preis geben ohne gegebenenfalls mehr als nur Misstrauen zu ernten - und Werwölfe sind erst recht etwas, was sehr kritsich betrachtet werden kann, und du "überzeugen" musst, dass man deine Rolle Ernst nimmt. Zwar kriegst sicher einen Neulings-Bonus wenn du es erwähnst aber dazu raten würde ich definitv nicht.

Meine Empfehlung wäre daher, dass du dir einfach einen Nord nimmst, da kannst du dir sicher auch einen Clan erstellen, der vielleicht sogar von Reikmannen ausgelöscht wurde ;) Ein Jäger, könnte Hircine schon näher stehen, oder eben ein Kultist, da muss nicht unbedingt Werwolf im Lebenslauf stehen. Da wäre die Naturverbundenheit drin und könnte ja auch ein Jäger sein, der immer mal wieder seine Beute in den Städten/Dörfern verkauft, allein umherzieht, gegebenenfalls dann eben auch noch als Söldner da und dort arbeitet. Dann könnte sogar für den Char vielleicht auch passen in Jernheim vorbeizuschauen. Da kann ich dir aber nicht viel sagen, weil ich nicht da bin.

Generell geht in TESO vieles, wie ernst man genommen wird, hängt eben davon ab wie gut man es rüberbringen kann. Manch Exot, gut ausgespielt kann eine Bereicherung sein, die Regel ist aber eher in MMORPG's, dass die "Besonderen" Chars schon so oft gibt, dass ein einfacherer normaler Char im Grunde der Exot unter Spielercharakteren ist. Mit etwas Einfachen, tut man sich gerade anfangs im Grunde leichter und oft ist es auch viel spannender weil der Charakter sich besser etnwickelt als wäre er eben schon der Werwolf, der mächtige Magier oder sonst etwas. Vielleicht wärs ja auch reizvoll dich erst im Laufe des RPs dann von einem anderen Spielerwerwolf beißen zu lassen und damit umzugehen, wenn es dir wichtig ist? Steigern kann man immer, den Char runterhauen, braucht meist permanente Sachen die unschöner sind, sei es von Gedächtnisverlust über den Verlust von körperlichen Gliedern oder Fähigkeiten.

Wenn du es trotzdem versuchen willst hat Mollorow eigentlich schon viel gesagt. Es steht einem Reik nicht "Reikmann" ins Gesicht geschrieben. Die Herkunft würde ich persönlich aber eher unerwähnt lassen - wie Eingangs erwähnt - auch wenn ich nicht sicher bin, ob die generell unakzeptiert sind oder wenn sie friedlich sind geduldet werden.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
"Wenn die Winde des Wandels wehen, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."
-Chinesisches Sprichwort

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Montag, 10. Juli 2017, 20:57

Hallihallo,

erstmal vorab: Ich habe leider nicht besonders viel in Richtung Reikmannen und deren Spielweise im RP (falls es dazu überhaupt schon "How to"´s oder Berichte gibt) recherchiert, allerdings finde ich das Konzept wie beschrieben an für sich gar nicht mal schlecht.

Allerdings möchte ich grad kurz drei allgemeine Tipps geben:

1)Du sagtest du wärst ein Neuling... wie bereits mein Vorredner denke ich, dass du vielleicht erstmal mit einen simpleren Konzept anfangen solltest. Meiner Einschätzung nach findet man sich da besser rein und findet für´s Erste auch schneller Mitspieler mit denen man "arbeiten" kann, was zum Einstieg in eine Community so wie in eine neue "Spielweise" von hohem Wert sein kann ;)

2)Würde ich auch empfehlen für den Start vielleicht einen Charakter zu spielen , der noch nicht so viel erlebt hat. Bei Lorelücken kann man das dann immer schön als "Ausrede" verwenden, da einfach der Charakter ja "gewisse Fehleinschätzungen" durch die mangelnde Erfahrung machen darf ;)

3) Das hier sind nur subjektive EInschätzungen von mir und meinen Vorrednern. Es gibt Menschen denen das RP einfach im Blut liegt und letztlich wissen wir ja gar nichts über dich oder auch wie weit du dich in die Materie schon eingelesen hast also wenn du es dir zutraust und dein Konzept trotz der Ratschläge gerne halten möchtest, dann tue genau das und lass dich nicht beirren =)

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Wie Deikan bereits sagte gibt es auch gewisse Projekte (und Nicht-Projekte) die sich dafür anbieten um einen Einstieg zu schaffen. Ich persönlich habe meinerzeit zum Beispiel mit simplen Tavernen- und Alltags-RP angefangen einfach um mich mit der Materie "Rollenspiel im Onlinebereich" richtig auseinandersetzen zu können und nicht direkt massive Hürden zu haben. Eben solches würde ich dir also empfehlen oder gerne auch in dem offenen RP Hotspot in Abahs Landung den ich selbst des Öfteren auch besuche. Ansonsten finde ich Konzepte wie zB bespielte Orte (in Kluftspitze gibt es da glaube ich ein Projekt) oder eben auch kleinere Projekte wie zB das Haus der Wissenschaft sehr einsteigerfreundlich.

Liebe Grüße ;)

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Dienstag, 11. Juli 2017, 20:49

Vielen dank für eure Antworten,
ich sehe ein das ich mir vielleicht etwas zu viel vorgenommen habe :D
Dementsprechend werde ich das ganze noch einmal überdenken. Die Idee einen Reik zu spielen verwerfe ich wohl komplett. Jedoch würde ich trotz aller Warnungen immer noch gerne einen Werwolf Charakter spielen, da mir diese Zwiespältigkeit zwischen "der Bestie und dem Menschen" sehr gefällt. Habe trotzdem noch ein paar Fragen die jetzt aufgekommen sind und hoffe das ich weiterhin so tolle antworten bekomme:

1. Ist es möglich zu sagen das mein kaiserlicher Charakter ein rothwardonisches Elternteil, vorzugsweise den Vater, und eine kaiserliche Mutter besitzt? Und lässt die Lore es überhaupt zu das ein rothwardonischer Krieger und Jäger (der Vater) sich mit einer magiebegabten kaiserlichen einlässt? Immerhin verabscheuen Rothwardonen ja der Lore nach meistens eher die Magie.

2. Mein Charakter soll seine beiden Eltern schon früh verloren haben und den Großteil seiner Kindheit (so ungefähr bis zum 10. oder 11. Lebensjahr) in einem schäbigen, armen Waisenhaus in Cyrodiil aufgewachsen sein. Währenddessen war er viel in den Gassen Cyrodiils unterwegs. Meine Frage währe ob es irgendwelche Institutionen gibt die einem Waisenhaus (möglicherweise auch illegal) Waisenkinder abkaufen um sie z.b zu Kriegern oder Magiern auszubilden, sofern das Kind potential zeigt. Ich kann es mir gut vorstellen das die Krieger- oder Magiergilde dies zum Beispiel machen könnte (dann natürlich legal ;)) um neue Rekruten zu generieren. Nur rede ich hier eher von einer geheimeren Organisation die Kämpfer für ihre eigenen Reihen rekrutieren will und auch nur für ihre (wahrscheinlich nicht immer guten Zwecke) ausbilden will. Da man Kinder noch gut manipulieren kann kaufen sie diese eben billig in armen Waisenhäusern die sowieso schon zu viele Mäuler zu stopfen haben und deswegen einwilligen.

3. Einmal angenommen der Vater meines Charakters sei mit Lykantrophie infiziert da er einen Pakt mit Hircine eingegangen ist, würde das bedeuten das nun auch sein Sohn diesen Fluch mit sich trägt und dann sozusagen seit seiner Geburt ein Werwolf ist?
Aus verschiedenen Büchern und Filmen weiß ich das das möglich sein kann, wie das ganze jedoch hier in Elder Scrolls aussieht weiß ich nicht und habe dazu auch nichts gefunden.
Auf jeden fall kann ich mir vorstellen das Hircine ein Auge auf den Sohn eines Werwolfs geworfen hat da der Vater ja schon einen Pakt eingegangen ist und der Sohn dadurch vielleicht wahrscheinlicher in seine Fußstapfen (Wolfspfoten) treten wird. Oder wie seht ihr das?

4. Ich habe vor einen eher zynischen, gleichgültigen Charakter zu spielen der trotz seines scheinbar introvertierten Wesens gerne stichelt, böse Kommentare zum besten gibt und zum Teil auch ziemlich gemein werden kann. Wie weit ich das ausspiele, werde ich während des Rollenspiels entscheiden. Zu sagen währe auf jeden Fall das es nur eine Maske ist, Sprichwort "harte Schale, weicher Kern". Auch bei der Obrigkeit und höhergestellten sowie Stadtwachen etc. kann mein Charakter schon mal ein eher respektloses Verhalten an den Tag legen, da er sich nicht gerne von anderen sagen lässt was er zu tun hat. Hier sind ebenfalls böse Kommentare vorprogrammiert.
Und keine Sorge: sollte mein Charakter deswegen mit anderen Charakteren in eine Streitsituation kommen oder zum Beispiel ein Tavernen Wirt ruft die Wache und mein Char wird abgeführt werde ich das so hinnehmen, da man eben auch die Rechnung für solches Verhalten zahlen muss :D
Und deshalb meine Frage: Wie werden IC Streitigkeiten zwischen Charakteren gelöst? Zb hat ein anderer Charakter ein sehr hitziges Temperament und fühlt sich in seinem stolz verletzt. Nun will er mir ans Leder. Verbal lässt sich das ja noch gut spielen, solange man eben im Hinterkopf behält das man hier IC streitet und OC zb beste Freunde sein kann :D Was aber wenn es eine kleine Schlägerei geben sollte zwischen zwei (1vs1) oder mehreren Kontrahenten (x vs y)? Kommt das überhaupt vor und wenn ja wie wird dann geregelt wer von beiden als Sieger davon geht und wer eben ein blaues Auge kassiert? und wie wird generell mit Unruhestiftern und schlechtem Benehmen umgegangen?



5. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das aufgedeckt wird das mein Charakter ein Werwolf ist? Und was würde im Falle aller Fälle passieren? Ich verstehe schon das es für andere Rpler sehr frustrierend sein kann wenn ich dann immer wieder davon kommen sollte, trotz ihrer Jagd auf mich. Wie wird das dann geregelt?

6. Wie sieht es mit dem Tod des Charakteres aus? Da mein Charakter durch sein zynisches verhalten und Hircines Gabe eher etwas gefährlicher lebt was das miteinander angeht frage ich mich ob er auch umgebracht werden kann falls sich ein spieler entscheiden sollte ihm einen Silberdolch in den Rücken zu rammen, oder falls er bei einem Duell mit scharfen Waffen verlieren sollte?


Sind echt wieder viele Fragen zusammengekommen und das sind sicher auch nicht die letzten :D


Ich freue mich auf antworten,
noch einen schönen Tag
LG

Mollorow

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Dienstag, 11. Juli 2017, 21:13

Zitat


1. Ist es möglich zu sagen das mein kaiserlicher Charakter ein rothwardonisches Elternteil, vorzugsweise den Vater, und eine kaiserliche Mutter besitzt? Und lässt die Lore es überhaupt zu das ein rothwardonischer Krieger und Jäger (der Vater) sich mit einer magiebegabten kaiserlichen einlässt? Immerhin verabscheuen Rothwardonen ja der Lore nach meistens eher die Magie.


In Tamriel sind alles Individuen. Was die Mehrheit an Ansichten hat muss man nicht zwingend alle komplett übernehmen für seinen Char. Dazu kommt dass der Ort wo man aufwächst und auch der Lebenslauf die Figur prägen. Selbst wenn der Vater unter einer strengen rothwardonischen Familie aufwuchs, kann er durch Erlebnisse durch Reisen oder bestimmte Vorfälle wenn er Erwachsen ist eine ganz andere Einstellung bekommen.

Zitat


2. Mein Charakter soll seine beiden Eltern schon früh verloren haben und den Großteil seiner Kindheit (so ungefähr bis zum 10. oder 11. Lebensjahr) in einem schäbigen, armen Waisenhaus in Cyrodiil aufgewachsen sein. Währenddessen war er viel in den Gassen Cyrodiils unterwegs. Meine Frage währe ob es irgendwelche Institutionen gibt die einem Waisenhaus (möglicherweise auch illegal) Waisenkinder abkaufen um sie z.b zu Kriegern oder Magiern auszubilden, sofern das Kind potential zeigt. Ich kann es mir gut vorstellen das die Krieger- oder Magiergilde dies zum Beispiel machen könnte (dann natürlich legal ;)) um neue Rekruten zu generieren. Nur rede ich hier eher von einer geheimeren Organisation die Kämpfer für ihre eigenen Reihen rekrutieren will und auch nur für ihre (wahrscheinlich nicht immer guten Zwecke) ausbilden will. Da man Kinder noch gut manipulieren kann kaufen sie diese eben billig in armen Waisenhäusern die sowieso schon zu viele Mäuler zu stopfen haben und deswegen einwilligen.


Mir fällt keine Organisation ein die Kinder aus Waisenhäusern "kaufen" um sie zu irgendwas auszubilden. Es kann sein dass ein Kind im Waisenhaus mit einem gewissen magischen Talent auffällt und von der Magiergilde entdeckt wird, welche das Kind dann bei sich aufnehmen und ausbilden. Oder dass die Kriegergilde Talente sieht oder oder oder. Aber Waisenhäuser !verkaufen! für gewöhnlich wohl eherkeine Kinder. Kann natürlich korrupte Waisenhäuser geben. Aber es ist keins in der Lore bekannt.

Zitat


3. Einmal angenommen der Vater meines Charakters sei mit Lykantrophie infiziert da er einen Pakt mit Hircine eingegangen ist, würde das bedeuten das nun auch sein Sohn diesen Fluch mit sich trägt und dann sozusagen seit seiner Geburt ein Werwolf ist?
Aus verschiedenen Büchern und Filmen weiß ich das das möglich sein kann, wie das ganze jedoch hier in Elder Scrolls aussieht weiß ich nicht und habe dazu auch nichts gefunden.
Auf jeden fall kann ich mir vorstellen das Hircine ein Auge auf den Sohn eines Werwolfs geworfen hat da der Vater ja schon einen Pakt eingegangen ist und der Sohn dadurch vielleicht wahrscheinlicher in seine Fußstapfen (Wolfspfoten) treten wird. Oder wie seht ihr das?


Wenn ich mich nicht täusche wird Lykantrophie in TES nicht über Geschlechtsverkehr übertragen oder DNA. Sondern rein über Blut. Somit wäre das Kind womöglich nur Lykantroph wenn die Mutter einer ist. Letztlich gibt es aber dazu nur Theorien.

Zitat


4. Ich habe vor einen eher zynischen, gleichgültigen Charakter zu spielen der trotz seines scheinbar introvertierten Wesens gerne stichelt, böse Kommentare zum besten gibt und zum Teil auch ziemlich gemein werden kann. Wie weit ich das ausspiele, werde ich während des Rollenspiels entscheiden. Zu sagen währe auf jeden Fall das es nur eine Maske ist, Sprichwort "harte Schale, weicher Kern". Auch bei der Obrigkeit und höhergestellten sowie Stadtwachen etc. kann mein Charakter schon mal ein eher respektloses Verhalten an den Tag legen, da er sich nicht gerne von anderen sagen lässt was er zu tun hat. Hier sind ebenfalls böse Kommentare vorprogrammiert.
Und keine Sorge: sollte mein Charakter deswegen mit anderen Charakteren in eine Streitsituation kommen oder zum Beispiel ein Tavernen Wirt ruft die Wache und mein Char wird abgeführt werde ich das so hinnehmen, da man eben auch die Rechnung für solches Verhalten zahlen muss :D
Und deshalb meine Frage: Wie werden IC Streitigkeiten zwischen Charakteren gelöst?


Das ist recht unterschiedlich und Situationsbedingt. Abhängig auch von den Ideen des Mitspielers und was er will.

Zitat


Zb hat ein anderer Charakter ein sehr hitziges Temperament und fühlt sich in seinem stolz verletzt. Nun will er mir ans Leder. Verbal lässt sich das ja noch gut spielen, solange man eben im Hinterkopf behält das man hier IC streitet und OC zb beste Freunde sein kann :D Was aber wenn es eine kleine Schlägerei geben sollte zwischen zwei (1vs1) oder mehreren Kontrahenten (x vs y)? Kommt das überhaupt vor und wenn ja wie wird dann geregelt wer von beiden als Sieger davon geht und wer eben ein blaues Auge kassiert? und wie wird generell mit Unruhestiftern und schlechtem Benehmen umgegangen?


Auch da gibt es verschiedene Methoden wie Spieler es lösen. Manche entscheiden recht spontan und emoten drauf los, andere sprechen erst ooc ab wer gewinnen soll. In anderen Spielen gibt es auch noch Würfel. Die fallen hier aber eher weg. Leider habe ich die Erfahrung gemacht dass drauf los emoten oft dazu führt dass bestimmte Spieler sich einfach unbesiegbar machen. Weil sie ja auch gerne gewinnen wollen und nicht nachgeben.

Zitat


5. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das aufgedeckt wird das mein Charakter ein Werwolf ist? Und was würde im Falle aller Fälle passieren? Ich verstehe schon das es für andere Rpler sehr frustrierend sein kann wenn ich dann immer wieder davon kommen sollte, trotz ihrer Jagd auf mich. Wie wird das dann geregelt?


Wenn Wachen mitbekommen dass du ein Werewolf bist -> tot
Wenn du offen in der Stadt zu erkennen gibst oder jemand zu erkennen gibt dass du ein Werewolf bist -> Wachen kommen -> tot
Ansonsten kann es unterschiedliche Reaktionen geben. Die meisten stehen aber Werewölfen feindlich gegenüber. Und würden deinen Tot wollen.

In normaler Form kann niemand von deiner Stirn ablesen was du bist. Dein Geruch (nasser Hund) den du auch in der normalen Gestalt mit dir schleppst kann Verdacht und misstrauen erwecken. Aber solange du nicht als Werewolf offen rumläufst, niemand dich verrät der davon weiß und du selber es nicht rumposaunst solltest du am Leben bleiben. Schwierigkeit ist allerdings dass es nicht einfach ist den Werewolf in sich zu kontrollieren. Du hast Jagdinstinkte und fast immer ordentlich hunger.

Zitat


6. Wie sieht es mit dem Tod des Charakteres aus? Da mein Charakter durch sein zynisches verhalten und Hircines Gabe eher etwas gefährlicher lebt was das miteinander angeht frage ich mich ob er auch umgebracht werden kann falls sich ein spieler entscheiden sollte ihm einen Silberdolch in den Rücken zu rammen, oder falls er bei einem Duell mit scharfen Waffen verlieren sollte?


Ich persönlich versuche immer Tode meines und die eines anderen Chars zu vermeiden. Manchmal ist es aber nötig Konsequenz zu zeigen und den Tod hinzunehmen. Du musst dich einfach bemühen Fehler zu vermeiden die dort hin führen könnten wenn man nicht bereit ist seinen Char beim sterben zu zu sehen. Letztlich ist es auch Poweremoting wenn dich jemand einfach tötet. Die letzte Entscheidung muss immer der Spieler treffen der den Char spielt der getötet werden soll. Auch wenn es im Grunde keinen anderen Ausweg gibt nach der Logik her, sollte man demjenigen diese letzte Entscheidung lassen. Man muss allerdings damit auskommen wenn man dann wie durch Zauberhand überlebt den Unmut der anderen zu zieht. Wiegesagt manchmal sollte man dann auch konsequent sein.
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Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:34

Danke für die Antworten,






Zitat

Mir fällt keine Organisation ein die Kinder aus Waisenhäusern "kaufen" um sie zu irgendwas auszubilden. Es kann sein dass ein Kind im Waisenhaus mit einem gewissen magischen Talent auffällt und von der Magiergilde entdeckt wird, welche das Kind dann bei sich aufnehmen und ausbilden. Oder dass die Kriegergilde Talente sieht oder oder oder. Aber Waisenhäuser !verkaufen! für gewöhnlich wohl eherkeine Kinder. Kann natürlich korrupte Waisenhäuser geben. Aber es ist keins in der Lore bekannt.
Ja genau irgendwelche Organisationen/ Kulte/ etc, die bei korrupten Waisenhäusern nach Kindern suchen die sich für ihre Zwecke eignen. Diese Zwecke können durchaus böse sein und zum Ziel haben der Allgemeinheit zu schaden. Ihre "Neuzugänge" bilden sie dann in sehr harten und rauen Verfahren zu gewissenlosen Kriegern/ "Tötungsmaschinen" aus, wobei nicht jeder dieses Training und die dazugehörigen Rituale überlebt.
So hatte ich es bis jetzt im Kopf gehabt, schade das es keinerlei dieser Geheimbünde gibt (vllt auch einfach deswegen weil sie geheim sind :D ).
Soll ich diese Idee nun in diesem Fall wieder verwerfen oder gibt es eine Möglichkeit das trotzdem in die Geschichte meines Charakters mit einfließen zu lassen?
Einfach so einen solchen Bund zu erfinden ist nicht wirklich angebracht, oder?




Noch eine kleine Frage: Wie sieht es mit Atheismus in Tamriel aus? Gibt es dort überhaupt Leute die nicht an die Götter glauben? Immerhin ist ihre Macht auf die Welt der sterblichen, soweit ich das jetzt mitbekommen habe, doch sehr omnipräsent. Wobei ich vllt auch mit den ganzen Sternzeichen und Konstellationen etwas durcheinander komme, sind das denn nun auch schon Götter?
Fakt ist jedoch, das man in Skyrim an jedem Götterschrein einen Segen erhalten hat und sämtliche Krankheiten geheilt wurden, was ja darauf schließen lässt dass die Götter auch wirklich existieren.

8

Mittwoch, 12. Juli 2017, 10:55

Die durchaus anwesende und spürbar göttlichen Präsenz(en) zu leugnen, wäre schlichtweg Unsinn.

Das wäre so, als würden wir heute den Klimawandel leugnen. ........


....ok, wenn ich so darüber nachdenke, wäre es vielleicht nicht unmöglich, dass es Gruppierungen gibt, die die Götter leugnet....warum auch immer.
Bilderquellen: turkill.deviantart.com / char-portraits.tumblr.com / thedockyards.com

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9

Mittwoch, 12. Juli 2017, 11:15

Zitat

Ja genau irgendwelche Organisationen/ Kulte/ etc, die bei korrupten Waisenhäusern nach Kindern suchen die sich für ihre Zwecke eignen. Diese Zwecke können durchaus böse sein und zum Ziel haben der Allgemeinheit zu schaden. Ihre "Neuzugänge" bilden sie dann in sehr harten und rauen Verfahren zu gewissenlosen Kriegern/ "Tötungsmaschinen" aus, wobei nicht jeder dieses Training und die dazugehörigen Rituale überlebt.
So hatte ich es bis jetzt im Kopf gehabt, schade das es keinerlei dieser Geheimbünde gibt (vllt auch einfach deswegen weil sie geheim sind :D ).
Soll ich diese Idee nun in diesem Fall wieder verwerfen oder gibt es eine Möglichkeit das trotzdem in die Geschichte meines Charakters mit einfließen zu lassen?
Einfach so einen solchen Bund zu erfinden ist nicht wirklich angebracht, oder?


Nun.. in der Regel kannst du durchaus eine Organisation erfinden. Das gehört sogar zum RP dazu. Nur sollte man halt einen solchen Geheimbund nicht als zu mächtig und bekannt darstellen.

Zitat

Noch eine kleine Frage: Wie sieht es mit Atheismus in Tamriel aus? Gibt es dort überhaupt Leute die nicht an die Götter glauben? Immerhin ist ihre Macht auf die Welt der sterblichen, soweit ich das jetzt mitbekommen habe, doch sehr omnipräsent. Wobei ich vllt auch mit den ganzen Sternzeichen und Konstellationen etwas durcheinander komme, sind das denn nun auch schon Götter?
Fakt ist jedoch, das man in Skyrim an jedem Götterschrein einen Segen erhalten hat und sämtliche Krankheiten geheilt wurden, was ja darauf schließen lässt dass die Götter auch wirklich existieren.


Normal hat jedes Volk oder auch Gruppierungen innerhalb und außerhalb der Völker seine Götter an die es glaubt. Aber es ist durchaus Platz für Nichtgläubige. Die Macht die Daedra, Aedra oder die lebendigen Götter bei den Dunmer haben, ist zwar dann immer noch vorhanden und lässt sich nicht leugnen. Aber man muss es nicht zwingend als etwas göttliches ansehen. Die Hausdunmer glauben ja auch z.B. nicht daran dass Daedra Götter sind, während andere das tun oder nur manche als Götter davon ansehen.

Ich glaube du machst es dir immer noch zu kompliziert. Auch einfachere Rollen können spannend sein. Bzw. können im Verlauf spannend werden. Man braucht nicht unbedingt eine so komplizierte Vergangenheit und so komplizierte Konstrukte. Ein Lykantroph zu sein bsp. kann schon Herausforderung genug sein. Da muss man nicht auch noch bei einer ultrageheimen Organisation ausgebildet worden sein die Kinder von korrupten Waisenhäusern abkauft, zu einer Tötungsmaschine geschult und indoktriniert und dann auch noch von verschiedenen Völkern abzustammen. Zusätzlich dazu Atheist zu sein was ebenfalls untypisch ist wenn auch möglich. Das kommt mir persönlich alles zusammen etwas übertrieben vor. Ist aber nur meine Meinung.
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10

Mittwoch, 12. Juli 2017, 13:18

Hallo!

Nun ist die Frage, warum so ein Konzept nicht gehen sollte? Wieder sind wir bei der Diversität eines Chars. Nur weil du eine bestimmte Rasse spielst, heißt es nicht, dass diese sich wie X zu verhalten habe. Jedes Individuum hat unterschiedliche Werte, unterschiedliche Ansichten und weltliche Ansprüche. Solange dein Char nicht aufgrund seiner Werte, im Realismus, seinen ach so hohen Posten verlieren kann, dann ist es doch in Ordnung. Menschen sind Unterschiedlich, dazu gehören auch unlogische, wie auch vollkommen unbedeutsame Ansichten.

Ganz einfach: Du spielst einen Menschen. Menschen können sich in vielen Dingen unlogisch und vollkommen obskur verhalten. Ob er jetzt Atheist ist, weil er ein vollkommen daneben stehender Verschwörungstheoretiker ist oder merkwürdige Lebensansichten hat und lieber im Wald lebt, das sind vollkommen individuelle Ansprüche. Natürlich machen die "Normalen" Charaktere den Kern des RPs erst spannend, aber solange so ein "Ausreißerchar" nur eine einzigartige Facette im RP bleibt, so ist es kein Problem.

Hinter dem Verhalten deines Charakters braucht es keine Logik, er hat weder eine verantwortungsvolle Position, noch vertritt er irgendeine große Organisation. Er ist ein Individuum und kann sich dementsprechend, für andere Charaktere, daneben verhalten wie er will. Und natürlich macht es das RP spannend, wenn so ein Sonderling in die Taverne reinspaziert, irgendeinen Stuss über keine Götter und Natur faselt, jeder den Vogel zeigt und ihn veräppelt (natürlich als vollkommen abstraktes und überspitztes Beispiel gedacht!)

Du musst dir nur einfallen lassen: Wie kommt er realistisch nach Lore an seine Fähigkeiten, seinen Fluch, sein Wissen und seinen Besitz?

Das Verhalten eines Menschen bedarf keiner Logik oder keiner großen Erklärung. Das Realistischste ist, dass es Individuuen gibt die einem die Augenbraue bis in den Himmel nach oben reißen lassen, weil man sich fragt, "Wie kommt dieser Wahnsinnige, geistig vollkommen absurd denkende Mensch auf diese merkwürdige Ansicht?!"

Siehe das zuvor genannte Beispiel mit der Leugnung des Klimawandels. Es gibt auch in Echt, in unserer Gesellschaft voll mit Technik und Fortschritt irgendwelche Einzelgänger oder jene die in einer kleinen Gemeinschaft leben, weltfremd in einem Wald herum springen und von allen 'normalen' Menschen beäugt werden. Was spricht gegen so ein Konzept, eines vollkommen absonderlichen Kerl der sich von dem Weltlichen losspricht um seine eigene Ideologie zu leben? Nichts (außer es wird zur Mehrheit des RPs)

Ansichten sind kein Unsinn, denn der Mensch hat die merkwürdige Angewohnheit Unsinn wirklich zu ihrer Realität machen zu können. Sowas gibt es auch in ES.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

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11

Mittwoch, 12. Juli 2017, 13:39

Natürlich kann jedes Individuum so handeln, wie es will....auch im RP.

Und wenn ich etwas als unsinnig tituliere, meine ich nicht, dass diese Sache unmöglich oder dergleichen wäre. Sondern dass (auf die Allgemeinheit betrachtet)unsinnige Aktionen (wie die Leugnung der Götter) mit einer dementsprechenden ic Reaktion beantwortet werden (beispielsweise ic braue heben, ic Kopfschütteln, ic Streitereien)
im schlimmsten Fall, falls das RP komplett nicht nach meinen Vorstellungen oder Geschmack geht, wird es ooc gemieden.

Auf solche Konsequenzen sollte man halt gefasst sein, wenn man sich solche spezielle Konzepte entwirft.
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Mittwoch, 12. Juli 2017, 13:47

Im Grunde musst du nur beachten, wie die Umwelt auf deinen Char reagiert und wie die Gegebenheiten in Physikalischen Sinne sind :P

Natürlich sind Werwölfe in den meisten Gesellschaften gejagt und dementsprechend kann er nicht offen damit rumrennen. Natürlich bringt ein Werwolfsfluch einige Verhaltensweisen mit sich, welche wichtig zu beachten sind.

Natürlich wird dein Char, wenn er ein Sonderling ist entsprechend von der Gesellschaft behandelt. Ist doch normal! Ansichten bleiben vollkommen Individuell ... check!

Wichtig: Du spielst einen Sonderling, 99% der Community spielen meines Erachens recht normale Chars! Dementsprechend musst du dich halt auf einiges an Konflikt und Ablehnungs-RP einstellen, aber das kann ja auch RP bringen ^^

Wer erzählt nicht von dem merkwürdigen Einsiedler im Wald, welcher einem den Schrecken des Lebens einjagte? Ich finde das Konzept nicht so wild, du musst nur ... wie mein Vorschreiber beschrieben hat ... einige Loregesetzmäßigkeiten einhalten, dann ist alles gut.

Wovon ich aber persönlich abraten würde ist die angeborene Lykanthropie. Dazu gibt es einfach keine Gesetze und Lore, das bedeutet du müsstest dir selbst etwas hinzu interpretieren, wieder andere Spieler interpretieren etwas Anderes. Das wiederum führt zu Streitigkeiten. Aber du kannst durchaus ausspielen, dass er von Kindesbeinen von seinen Werwolfeltern infiziert wurde, dagegen spricht nichts. Infizieren und bewusstes Infizieren gibt es in der Lore. :P

Regel Nr. 1: Lorelücken sollten ungefüllt bleiben, weil diese bringen den größten Streit zwischen RPler ein, jeder hat andere Ansichten und würde sie ganz anders füllen. Umgehe sie einfach elegant und dreh es dir, dass du einfach in die normale Lore schöpfst. Es ist ja egal ob dein Char Geburtswerwolf ist oder als Kleinkind von den Eltern bewusst infiziert wurde hm? Da reißt man sich keinen Zacken aus der Krone und für die Charentwicklung gibt es auch keine Vor/Nachteile.

EDIT: Mit Lorelücken sind Gesetzmäßigkeiten der Welt gemeint ... zum Beispiel fehlende Informationen wie eine bestimmte Magie in bestimmten Fällen funktioniert. Damit meine ich nicht das Individuum an sich, welches bestimmte Ansichten vertritt.

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Mittwoch, 12. Juli 2017, 14:40

2. Schon von Anfang an hatte ich einen Barbaren der umherzieht im Kopf. Das einzige menschliche Barbarenvolk das ich bis jetzt in ESO kennengelernt habe sind die sogenannten Reikmannen. Nur haben diese anscheinend keinen sonderbar guten Ruf bei den anderen Völkern und betreiben zum Teil schreckliche Rituale, Sklaverei sowie Raubüberfälle (auch hier nachzulesen http://www.elderscrollsonline.com/de/new…-der-reikmannen) . Diese genannten barbarischen Aktivitäten sind für andere sicher aussagekräftige Argumente sich nicht mit so jemandem zu Unterhalten
Jedoch gefällt mir eben jenes "Clan Leben" in dem mein Charakter als Kind aufgewachsen ist und auch die Verbundenheit zur Natur sowie das raue Leben in den Bergen und das harte Training und die Prüfungen die man bestehen muss um in den Clan aufgenommen zu werden. Auch der Fakt das manche Stämme Hircine anbeten kommt mir sehr gelegen da ich auch gerne einen Werwolf Charakter spielen würde.
Ich denke es gibt hier ebenfalls Unterschiede zwischen den verschiedenen Stämmen und welche die nicht so grausam sind wie andere. Ist es also möglich so eine Herkunft in die Charaktergeschichte einzubauen oder sind die Reikmannen zu verhasst bei den anderen Völkern?

3. Welche Völker sind unter den Reikmannen vertreten? Ich denke mal sie stellen kein eigenes Volk da oder? Ich spiele einen Kaiserlichen. Das bedeutet ein Elternteil müsste ein Kaiserlicher sein. Beim anderen Elternteil hätte ich einen Rothwardonen im Kopf. Ist das in dieser Konstellation möglich? Ich habe zwar gelesen das die Reikmannen mit den Bretonen verwandt sein sollen, jedoch denke ich das es doch auch durchaus Kaiserliche/ Rothwardonen in ihren Reihen gibt?



Die Reik sind ein recht umstrittenes Volk. Die einen sehen sie als Unterart der Bretonen (auch die Hexer von Hochfels genannt) die anderen als eigenes Volk. Ich betrachte sie als letzteres. Die Reik als recht isoliert lebendes und, soweit ich das erlebt habe, auch recht rassistisches Volk (was auf Tamriel nun nicht wirklich besonders ist) werden wohl eher keine Personen anderen Blutes in ihren Reihen haben, weder dem Volk noch den Clans zugehörig.
Was es jedoch gab, das sind die Reik die mit Durocrach dem schwarzen Drachen nach Cyrodiil zogen. Durocrach begründete die Langhauskaiserdynastie die dann einige Jahrzehnte über das Kaiserreich herrschte. Leovic starb erst vor wenigen Jahren (ca. 576/577) bevor er von einem Colovianer (Varen Aquillarios) gestürzt wurde.
Nun werden sich diese Reik die Durocrach gefolgt sind sicher mit den Kaiserlichen in Ehen verbunden haben, um ihren Stand zu sichern. War nun der Vater ein Reik und die Mutter eine Kaiserliche, dann war das daraus entstandene Kind ein Kaiserlicher.
So könnte ein Schuh draus werden, wie dein Char sowohl Kaiserlicher wie Reik ist. Vom Blut Cyrod, von der Abstammung reikisch.

4. Welche Chancen hätte ein Reikmanne sich in ein normaleres Leben einzugliedern? Mein Charakter hat seinen Clan auf jeden Fall verloren sonst würde er nicht alleine umherziehen (die genaue Geschichte dazu überlege ich mir noch). Hat ein Reikmanne Chancen in eine Stadt eingelassen zu werden und dort ganz normal einen Beruf auszuführen/ zur Schule zu gehen/ zu leben? Könnte für meine Charaktergeschichte auch noch ganz nützlich sein das zu wissen.


Nun so er sich nicht offen als Reik preisgibt, sich also wie jeder andere zivilisierte Mensch benimmt kann er sich sicherlich, wenn er sich nicht zu blöd anstellt, als Bretone oder Kaiserlicher ausgeben. Die Offenlegung der Abstammung aber wäre ungut, daraus resultierend würde man ihn sicher als barbarisch, wild, ungezähmt und vor allem böse einstufen, ihn misstrauisch beäugen, meiden, bis hin ihn zu verstoßen.

Muss ich Angst haben von euch mit Fackeln und Mistgabeln gejagt zu werden?

Ja. Nun, vielleicht nicht von jedem Rp'ler. Das hängt davon ab wie konsequent man den Char ausspielt oder wie der Char eben auf solche Flüche/Krankheiten/etc. reagiert, aber viele werden es nicht gutheißen, dass eine Bestie unter ihnen weilt.


6. Gibt es im Spiel irgendwelche netten Kampfkünste die ein Charakter erlernen kann. Ich rede hier zb von ähnlichen stilen wie es die Samurai bei uns hatten. Also eher flüssige Bewegungen, viel mit Technik und Bewegungen arbeiten und weniger mit Kraft etc... einfach eine anmutige kampftechnik und kein stumpfes draufhauen. Trotz seines barbarischen Ursprungs würde ich meinen Charakter nicht gleichzeitig einen haudrauf nennen wollen. Da er viel umherzieht kann er hier und da neue Techniken erlernen bzw hat er ja auch die Zeit sich andere Kampfstile anzuschauen und diese von Lehrern und Meistern über Jahre hinweg beigebracht zu bekommen und zu Trainieren, sodass er ein breites reportiore an kämpferischen Fähigkeiten aufweisen kann. Kann man das auch für das Charakterkonzept benutzen?

Die Akavirische Drachengarde wird sicher solcher Kampfkünste fähig sein, aber als Reik kann man da eine Mitgleidschaft sicher vergessen.
Frei nach dem Motto:
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Donnerstag, 13. Juli 2017, 18:12

Zuallererst einmal vielen Dank für die tolle Resonanz von euch,

freut mich wirklich sehr das es hier so viele gibt die mir helfen wollen :thumbsup:

Meine eigenen Vorschläge bezüglich meines Charakters sind ja auch noch nicht in Stein gemeißelt und deshalb werde ich mir eure Vorschläge/ Ansichtsweisen/ Kritik/ Anregungen auch dementsprechend zu Herzen nehmen und nochmals etwas darüber nachgrübeln.


Über die Grundeigenschaften meines Charakters habe ich schon viel nachgedacht und mir auch schon einen kleinen Steckbrief auf Papier zusammen geschrieben. Im groben und ganzen weiß ich ungefähr was für Charakterzüge, Eigenschaften, Stärken und Schwächen er haben soll. Ich habe in meinen letzten Posts ja auch schon einige davon angesprochen. Da ich einige meiner früheren Ideen wie zum Beispiel den Einfall einen Reik zu spielen verworfen habe, sieht es gerade so aus das ich einen authentischen, abenteuerlichen Charakter spielen will der sehr viel in der Welt herumkommt, sozusagen immer unterwegs ist und keinen festen Wohnsitz hat, viel in der Natur lebt und sich dementsprechend auch gut mit der Jagd und dem generellen überleben außerhalb der Städte auskennt, sich seinen Lebensunterhalt mit hier und da aufgenommenen (Söldner-, Jagd) Aufträgen (sprich: töte diesen Troll der das Dorf bedroht, suche in dieser Ruine nach meiner Halskette, untersucht diesen Schauplatz nach Spuren, findet die Bestie die unsere Schafe tötet, findet heraus wer den Krämer umgebracht hat, sucht meinen verschwundenen Sohn, etc...) aber auch mit eher ruhigerer Arbeit wie Holzhacken, in Ställen/ Schmieden/ Tavernen aushelfen, Botengängen oder auch als Jäger verdient. Vor allem Botengänge stelle ich mir nett vor (sofern das hier gespielt wird) da mein Charakter wie schon gesagt sehr umtriebig ist und somit einige Briefe oder Botschaften an andere überbringen könnte, sofern das gewünscht ist.
Vom Charakter her soll er auf den ersten Blick recht kühl, emotionslos (steinernes Gesicht), grimmig, eher introvertiert und gleichgültig rüberkommen sowie nicht viel über sich selbst preisgeben. Zudem hat er des weiteren noch zynische Charakterzüge, einen eher trockenen Humor und wenig Respekt vor z.b Obrigkeiten, was ihm hier und da schon einmal ein blaues Auge oder einen Kerkeraufenthalt eingehandelt hat. Er sieht sich selbst als typischen Einzelgänger und nimmt ungern Hilfe von anderen an (Freunden gegenüber ist er jedoch etwas offener).
Jetzt kommt der Hacken an der ganzen Sache: Mein Charakter will genau dieses Bild von sich selbst vermitteln, schafft das in einigen Situationen jedoch überhaupt nicht. Von sich aus währe er liebend gerne der kaltherzige Söldner, der gleichgültig seinen Auftrag ausführt und dabei nur das ihm dafür versprochene Gold im Kopf hat. In der Realität steht er sich jedoch mit seinem Ehrgefühl und gewissen Tugenden (Ehrenkodex) oft selbst im Weg und trifft schwere Entscheidungen in gewissen Aufträgen nicht immer zu seinen Gunsten, weshalb ihm oftmals eine Menge Geld durch die Lappen geht und er zudem von seinen Auftraggebern nicht mehr gemocht und davongescheucht wird. Für sich hat er dann jedoch die richtige Entscheidung getroffen, was die Auftraggeber ja nicht wissen können und was meinen Charakter im Nachhinein auch wieder etwas aufregt da er dadurch eben kein Geld bekommen hat.
Ich hoffe ihr versteht wie ich das ganze meine. In ESO muss man sich in manchen Quests ja auch zwischen zwei Parteien entscheiden, obwohl man von Partei 1 angeheuert wurde Partei 2 (die laut Partei 1 sehr sehr böses getan hat) zu bekämpfen. Nun erfährt man beim Zusammentreffen mit Partei 2 jedoch das Partei 1 auch genug Dreck am stecken hat, Partei 2 möglicherweise gar nicht so böse ist (oder einen guten Grund für ihre Taten hat) oder Partei 1 die Partei 2 nur loswerden will um für sich selbst Vorteile zu erlangen. Und letztendlich muss man dann selbst entscheiden was für einen selbst das richtige ist, wem man hilft und ob einem das Gold oder die Gerechtigkeit wichtiger ist.
Um den Charakter jedoch so zu spielen braucht er einiges an Vorwissen z.b allein schon wie man in der Wildnis überlebt, er muss irgendwo gelernt haben zu kämpfen etc... . Es wird also schwer mit diesem Konzept einen Charakter zu spielen der von Null anfängt und noch nicht allzu viel von der Welt gesehen hat.

1. Meine Frage: Währe so ein Konzept wie ich es mir jetzt überlegt habe realistisch und gut umzusetzen? Oder gibt es hier und da noch ein paar Mängel?

Wie ihr seht habe ich schon die Grundlegenden Eigenschaften und Charakterzüge genannt jedoch fehlt mir noch eine Hintergrundgeschichte über den Werdegang meines Charakters.


1)Du sagtest du wärst ein Neuling... wie bereits mein Vorredner denke ich, dass du vielleicht erstmal mit einen simpleren Konzept anfangen solltest. Meiner Einschätzung nach findet man sich da besser rein und findet für´s Erste auch schneller Mitspieler mit denen man "arbeiten" kann, was zum Einstieg in eine Community so wie in eine neue "Spielweise" von hohem Wert sein kann



Ich würde mich zwar immer noch definitiv als Neuling betiteln, hatte jedoch schon das Vergnügen mich mehrmals mit einer sehr netten Person aus der Gilde, die mir auch viele Tipps geben konnte, auszutauschen und zusammen RP zu spielen. Auch Tavernen RP habe ich schon betrieben. Dabei hatte ich noch kein wirkliches Charakterkonzept im Kopf außer das mein Char auf reisen durch ganz Tamriel ist und aus Cyrodiil geflohen ist. Irgendwie fand ich das im nachhinein dann doch etwas zu "simpel" und da mein Charakter nicht wirklich was draufhatte konnte er auch nicht viel von sich erzählen :D Bin auf jeden Fall auf der Suche nach etwas anspruchsvollerem.



Mir fällt keine Organisation ein die Kinder aus Waisenhäusern "kaufen" um sie zu irgendwas auszubilden. Es kann sein dass ein Kind im Waisenhaus mit einem gewissen magischen Talent auffällt und von der Magiergilde entdeckt wird, welche das Kind dann bei sich aufnehmen und ausbilden. Oder dass die Kriegergilde Talente sieht oder oder oder. Aber Waisenhäuser !verkaufen! für gewöhnlich wohl eherkeine Kinder. Kann natürlich korrupte Waisenhäuser geben. Aber es ist keins in der Lore bekannt.


Nun.. in der Regel kannst du durchaus eine Organisation erfinden. Das gehört sogar zum RP dazu. Nur sollte man halt einen solchen Geheimbund nicht als zu mächtig und bekannt darstellen.




Da es anscheinend laut Lore kein korruptes Waisenhaus gibt möchte ich auch ungern eines erfinden. Man könnte ja auch sagen das mein Charakter im Waisenhaus schlecht behandelt wurde und deswegen abgehauen ist oder er in den Gassen Cyrodiils entführt wurde.

Interessant das es möglich ist eine Organisation selbst zu erfinden. Vielleicht ändere ich das aber auch noch ab und ein paar umherziehende Krieger haben sich meinem Charakter in seinen jungen Jahren angenommen und etwas übers kämpfen beigebracht.
Auf jeden Fall finde ich den Gedanken toll das er von früh auf (vielleicht auch gegen seinen Willen) einem harten Training unterzogen wurde und das am besten irgendwo abgelegen in den Bergen und der Wildnis in einer "Schule" die das Kämpfen lehrt. Somit wurde er sozusagen zum Söldner und Abenteurer Leben gezwungen da er sonst kaum eine Alternative sieht. Dies könnte dann wiederum seinen zynischen Charakter erklären :D

2. Währe es irgendwie möglich so etwas in die Charaktergeschichte einzubauen? Oder ist das dann doch zu weit hergeholt?




Die durchaus anwesende und spürbar göttlichen Präsenz(en) zu leugnen, wäre schlichtweg Unsinn.

Das wäre so, als würden wir heute den Klimawandel leugnen. ........


....ok, wenn ich so darüber nachdenke, wäre es vielleicht nicht unmöglich, dass es Gruppierungen gibt, die die Götter leugnet....warum auch immer.

Ok ich habe mir schon gedacht das es schwer werden könnte die Präsenz der Götter zu leugnen. Dann werde ich das ganz lassen und mein Charakter glaubt daran.
3. An welche Götter könnte jemand, der ein Leben wie mein Charakter führt, vor allem glauben? Und kann Hircine ebenfalls als Gottheit gelten und angebetet werden?






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Donnerstag, 13. Juli 2017, 18:18

Zitat

Zitat von »Amelie«
Natürlich sind Werwölfe in den meisten Gesellschaften gejagt und dementsprechend kann er nicht offen damit rumrennen. Natürlich bringt ein Werwolfsfluch einige Verhaltensweisen mit sich, welche wichtig zu beachten sind.



4. Welche Verhaltensweisen währen das zum Beispiel?


Zitat

Zitat von »Amelie«




Wichtig: Du spielst einen Sonderling, 99% der Community spielen meines Erachens recht normale Chars! Dementsprechend musst du dich halt auf einiges an Konflikt und Ablehnungs-RP einstellen, aber das kann ja auch RP bringen

Wer erzählt nicht von dem merkwürdigen Einsiedler im Wald, welcher einem den Schrecken des Lebens einjagte? Ich finde das Konzept nicht so wild, du musst nur ... wie mein Vorschreiber beschrieben hat ... einige Loregesetzmäßigkeiten einhalten, dann ist alles gut.





Ich hoffe so wie ich die Eigenschaften meines Charakters hier beschrieben habe (die Hintergrundgeschichte mal außen vor gelassen) ist er nicht mehr ein allzu großer Sonderling... berichtigt mich wenn ich falsch liegen sollte
5. Welche Loregesetzmäßigkeiten gibt es in meinem Fall noch einzuhalten? Will bei diesem Thema nicht groß aus dem Raster fallen.




Zitat

Zitat von »Amelie«
Wovon ich aber persönlich abraten würde ist die angeborene Lykanthropie. Dazu gibt es einfach keine Gesetze und Lore, das bedeutet du müsstest dir selbst etwas hinzu interpretieren, wieder andere Spieler interpretieren etwas Anderes. Das wiederum führt zu Streitigkeiten. Aber du kannst durchaus ausspielen, dass er von Kindesbeinen von seinen Werwolfeltern infiziert wurde, dagegen spricht nichts. Infizieren und bewusstes Infizieren gibt es in der Lore.



Ok dann werde ich diese Idee wieder verwerfen. Nach allen hier genannten Dingen frage ich mich ob ich überhaupt noch einen Werwolf Charakter spielen will
Klar war es mein Plan und ich finde die Idee immer noch gut, aber zum Teil gibt es doch einige echt unschöne Dinge die mit dem Charakter passieren, sollte das herauskommen.





Zitat

Zitat von »NiceDalek«





Die Akavirische Drachengarde wird sicher solcher Kampfkünste fähig sein, aber als Reik kann man da eine Mitgleidschaft sicher vergessen.



6. Was ist die akavirische Drachengarde genau und wie kommt man in deren Reihen bzw kann man auch von anderen Leuten aus Tamriel deren Kampfkünste erlernen?

Schon komisch mir soviel Gedanke für eine Hintergrund Geschichte zu meinem Char zu machen die er dank seines verschlossenen Charakters dann wahrscheinlich nie wirklich erzählen wird
Sorry für den doppel Post in die erste Nachricht hat nicht alles reingepasst da nur 10.000 Zeichen erlaubt sind :whistling:

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Freitag, 14. Juli 2017, 00:19

Guten Abend (gute Nacht?)

was spricht eigentlich gegen den völligen 0815 Werdegang des zerrissenen, einzelgängerischen Helden? Also jemand, der sich voll Idealismus und Enthusiamsus als guter Kaiserlicher der Armee angeschlossen hat (erklärt rudimentäre Kampf- und Überlebensfähigkeiten und vermutlich auch den moralischen Kompass), dann aber von seinen Vorgesetzten Dinge aufgetragen bekommen hat, die er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte (erklärt die Persönliche Abneigung gegen die Obrigkeit - und ist bei der aktuellen Regentin auch nicht allzu schwer vorstellbar), woraufhin er desertierte (was es ja gemeinhin ratsam macht, eher zurückgezogen zu leben) und sich jetzt halt irgendwie durchschlägt.

Nur als kurzer Einwurf von der Seite. =)

Und damit noch weiterhin viel Spaß beim Charakterbasteln,

LG,
Anska
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Freitag, 14. Juli 2017, 06:44

Auch ein kleiner Einwurf meinereiner:
du kannst ja auch jederzeit die Werwolf-Infizierung noch ausspielen im RP. Da gibt es sicher jemanden, der dir dabei helfen kann/wird.
Zumindest habe ich mal jemanden IC zum Vampir gemacht und das hat das RP wesentlich interessanter und dynamischer gestaltet, als wenn es einfach off-screen passiert wäre.

Mit der Inkubationszeit/den Symptomen in der Zeit von Werwölfen kenne ich mich jetzt nicht so aus, aber ich gehe mal davon aus, dass das auch genauso interessant sein kann, diese Verwandlung IC auszuspielen, die auftretenden Konflikte, wie es mit dem Vampir der Fall ist.

PS: bei der Gelegenheit möchte ich mich für die tolle Diskussion hier bedanken. Sehr lehrreich und interessant. ^^

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Freitag, 14. Juli 2017, 11:02

6. Was ist die akavirische Drachengarde genau und wie kommt man in deren Reihen bzw kann man auch von anderen Leuten aus Tamriel deren Kampfkünste erlernen?



Link

Zitat

The Blades were members of an elite Imperial order dedicated to the protection and service of the Dragonborn emperors of Tamriel. Descended from the Akaviri Dragonguard, who became the personal bodyguard of Emperor Reman I, the Blades have since diversified into many areas of Imperial espionage, military, and diplomacy.


Die Klingen allerdings (derzeit noch die akavirische Drachengarde) ist als eine absolut over the top, state of the art Organisation zu verstehen. Nur die Besten der Besten werden Mitglieder. Wie die Mitglieder rekrutiert werden ist allerdings unbekannt.
Und sagen wir die Drachengarde ist nicht all zu gut auf die Reik zu sprechen, wenn das Gerücht war ist, dass sie die Mitglieder im Reik abgeschlachtet haben...


Eine andere state of the art Kampfkunst ist die der Drachenritter. Oh ja, ich wage mich in die in-engine wibbly wobbly, timey wimey weird lore. Mit ESO wurden die Drachenritter eingeführt, eine kleine Gruppe von Leuten die auf einen ehemaligen Drachengardisten zurückkegehen. Dieser hat sie in der "Mystik von Akavir" unterrichtet - nach meinem Verständnis ein hohes Maß an Feuer/Drachen(?)magie. Die Drachenritter geben ihr Wissen gerne weiter, allerdings nur, wenn sich der Schüler bereit erklärt, diese Kampfkünste auch einmal weiter zu geben.
Aber das ist dünn mit Lore besiedelt, es sind kaum Grenzen bekannt und auch hier würde ich das einem RP Neuling abraten.


Wie dein Char doch zu spezielleren Kampfkünsten kommen kann, hat Anska quasi schon erwähnt: Ein ehemaliger Legionär der kaiserlichen Legion. Top ausgebildet (am Vorbild der römischen Legionen ausgerichtet) haben diese sicherlich den einen oder anderen Trick mehr auf Lager (ganz zu schweigen die Top Ausbildung, wo ich einfach mal von einer ähnlichen wie die der römischen Legionäre ausgehe).
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19

Sonntag, 16. Juli 2017, 00:38

was spricht eigentlich gegen den völligen 0815 Werdegang des zerrissenen, einzelgängerischen Helden? Also jemand, der sich voll Idealismus und Enthusiamsus als guter Kaiserlicher der Armee angeschlossen hat (erklärt rudimentäre Kampf- und Überlebensfähigkeiten und vermutlich auch den moralischen Kompass), dann aber von seinen Vorgesetzten Dinge aufgetragen bekommen hat, die er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte (erklärt die Persönliche Abneigung gegen die Obrigkeit - und ist bei der aktuellen Regentin auch nicht allzu schwer vorstellbar), woraufhin er desertierte (was es ja gemeinhin ratsam macht, eher zurückgezogen zu leben) und sich jetzt halt irgendwie durchschlägt.



Wow das ist wirklich eine super Idee die mir selbst wahrscheinlich nie gekommen wäre :D

Auch die Erklärungen wie mein Charakter dann zu seinem jetzigen "Ich" gekommen ist finde ich klasse und es macht das Konzept dadurch auch viel glaubwürdiger und plausibler.
Vielen Dank :thumbsup:
Ich werde das auf jeden Fall in die Charaktergeschichte mit aufnehmen.

Trotzdem ein paar Fragen:
1. Wie lange dauert eine Ausbildung in der Armee der Kaiserlichen bis man schließlich Soldat ist und auf Schlachtfelder geschickt werden kann? Ist darüber irgendetwas bekannt?
2. Wie alt muss man sein um der Armee beizutreten und nehmen sie auch Kinder die zum Großteil in Waisenhäusern aufgewachsen sind?
3. Gab es irgendwelche großen Schlachten, Scharmützel oder ähnliches die zeitlich in die Geschichte von ESO passen? Also vor Beginn der Ebenen Verschmelzung von Molag Bal? Oder kann man hier auch den Kampf gegen Molag Bals Armeen mit einbringen?
4. Da mein Charakter seine Eltern schon früh verloren hat habe ich mir überlegt das sie durch einen Angriff auf deren Hof (etwas außerhalb von Cyrodiil) von Angreifern umgebracht wurden und nur er überlebt hat und in den Trümmern gefunden wurde. Durch dieses Ereignis fasste er, während er in einem Waisenhaus in der Kaiserstadt weiter aufwuchs, den Entschluss der kaiserlichen Armee beizutreten um sich an den Angreifern zu rächen. Somit gibt es auch einen plausiblen Grund weswegen er zur Armee gegangen ist.
Jetzt zur Frage: Wer könnte hier als Angreifer in Frage kommen bzw gibt es in Cyrodiil überhaupt noch gewalttätige Übergriffe? Irgendwelche Räuberbanden, Kultisten, Vampire, vielleicht sogar Krieger der Reik? Oder ist es hier am einfachsten zu sagen irgendwelche Schergen Molag Bals haben den Hof beim vorüberziehen kurz niedergebrannt?

Auch ein kleiner Einwurf meinereiner:
du kannst ja auch jederzeit die Werwolf-Infizierung noch ausspielen im RP. Da gibt es sicher jemanden, der dir dabei helfen kann/wird.
Zumindest habe ich mal jemanden IC zum Vampir gemacht und das hat das RP wesentlich interessanter und dynamischer gestaltet, als wenn es einfach off-screen passiert wäre.


Stimmt, das hört sich nicht schlecht an und würde auf jeden Fall das RP interessanter machen. Vor allem da man in der kaiserlichen Armee den Werwolf Fluch ja nicht so einfach vertuschen kann. Da sind ja immer Menschen um einen herum.


5. Ist es in ESO auch so das man sich als Werwolf in der Zeit um Vollmond herum in einen Werwolf verwandeln muss und darüber keine Kontrolle hat? Fast überall sonst ist es ja so das sich Werwölfe nur an Vollmond (bzw dem Tag vor und nach Vollmond) gegen ihren Willen verwandeln. Wie wird das im RP gespielt? Kann man sich hier nach freiem Willen verwandeln oder eben nur an Vollmond oder möglicherweise sogar beides nur das man an Vollmond eben keine andere Wahl hat?

Sollte es so sein das man sich zu bestimmten Zeiten gegen den eigenen Willen verwandeln muss, kann mein Charakter vorerst kein Werwolf sein da das ja vor allem beim Dienst in der kaiserlichen Armee aufgefallen wäre.



Die Klingen allerdings (derzeit noch die akavirische Drachengarde) ist als eine absolut over the top, state of the art Organisation zu verstehen. Nur die Besten der Besten werden Mitglieder. Wie die Mitglieder rekrutiert werden ist allerdings unbekannt.
Und sagen wir die Drachengarde ist nicht all zu gut auf die Reik zu sprechen, wenn das Gerücht war ist, dass sie die Mitglieder im Reik abgeschlachtet haben...

Stimmt, die Klingen kenne ich aus Skyrim und Oblivion. Wusste gar nicht das die akavirische Drachengarde deren Vorläufer sind. Die Klingen haben mir aber immer schon sehr gefallen, ein Mitglied von denen gewesen zu sein ist jedoch ein wenig zu heavy, vor allem da mir der Beitritt in die kaiserliche Armee besser gefällt und das auch besser zur Charaktergeschichte passt.


6. Die Klingen benutzen wirklich eine Kampfkunst die der japanischen Kampfkunst nahekommt? Also nicht dieses unkontrollierte Schwingen der Waffen und das stumpfe draufhauen wobei viel Wert auf Kraft gelegt wird, sondern eher fließende, kontrollierte Bewegungen und das Augenmerk auf den richtigen Techniken. Also eine wahre Kampfkunst hinter der ein Plan steht und die auch viel Taktik im Kampf einschließt und nicht nur prüdes "der-stärkere-Gewinnt-draufgehaue"?
Irgendwie ist es mir sehr wichtig das mein Charakter eine solche Kampfkunst draufhat (kann er ja nach dem Desertieren irgendwo in einem abgelegenen Dojo erlernt haben). Wahrscheinlich weil ich selbst eine Kampfkunst betreibe und mein Charakter dann auch nach meinem Geschmack besser zu seiner Klasse der Nachtklinge passt. Das ganze muss ja nicht heißen das er dadurch gleich Op wird, das will ich damit auch gar nicht erreichen. Ich hätte es für mich persönlich einfach gerne mit dabei und es gibt dem Charakter noch einen "ruhigeren Touch" da bei Kampfkünsten ja auch oftmals meditiert wird, was ich auch gerne zu den Aktivitäten meines Charakters zählen würde.
Gibt es die Möglichkeit das mein Charakter die Kampfkunst der Klingen oder eine ähnliche Kampfkunst irgendwo in Tamriel (vorzugsweise in einem abgelegenen Dojo in den Bergen, da mein Char ja desertieren musste) erlernen kann? Oder kann ich hier auch wieder ein bisschen selbst erfinden, in Absprache mit euch natürlich ob das in die Welt von Tamriel passt?

7. Nebenbei noch eine kleine Frage wie man mit den Fähigkeiten der Klassen umgeht: Kann man beispielsweiße als Spieler eines Drachenritters während des RPs die Aktion: *schlägt mit seiner Lava Peitsche zu* , oder als Nachtklinge: *wirkt Dunkelmantel und wird unsichtbar* durchführen?
Also werden zum Beispiel die Skills der einzelnen Klassen mit ins RP eingebaut. Ich persönlich finde diese Fähigkeiten eher ungeeignet fürs RP und stelle mir in RP Kämpfen eher "normale" Kämpfe, ähnlich wie es auch in Skyrim war vor. Also Nahkämpfer kämpfen nur mit ihren Waffen und Magier eben mit ihren Zaubern. Aber ein Nahkämpfer würde jetzt niemals auf die Idee kommen plötzlich Feuer aus seinem Mund zu spucken und Gegner vor sich zu verbrennen. Sehe diese Fähigkeiten nur für ein Mmorpg als sinvoll im RP aber komplett übertrieben. Da das aber nur meine eigene Meinung ist, wollte ich hier nochmal Fragen wie das von den meisten hier denn ausgespielt wird im Rp?


PS: bei der Gelegenheit möchte ich mich für die tolle Diskussion hier bedanken. Sehr lehrreich und interessant.
Ja, finde ich auch und ich kann mich nur ein weiteres mal bei allen bedanken die hier etwas gepostet haben und mir bei der Erstellung meines Charakters helfen :thumbsup:



Angkuld

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Sonntag, 16. Juli 2017, 09:22

Soweit es meine RP-Erfahrungen betrifft, nicht nur in Teso sondern auch in anderen MMOs, werden die Engine-Fähigkeiten nicht ins RP eingebaut. Oder zumindest passender umschrieben, wenn es zu einem PvE-RP wird. Ich treffe auch sehr selten auf Leute, die sich IC als Nachtklinge bezeichnen oder Drachenritter.

Das ist ebenso wie mit den Wegschreinen, der Char jagt nicht dauernd da durch und kürzt ab, nein, man nimmt sich normalerweise ein Reittier oder Sonstiges und begibt sich auf eine Reise. (Zu den Portalen gab es in dem Forum schon sehr ausufernde und informative Diskussionen, mit Hilfe der Suchfunktion findest du bestimmt einiges, sollte dich eine Vertiefung des Themas interessieren.)
So long, and thanks for all the fish.

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LegendaryEdition (17.07.2017)