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21

Sonntag, 16. Juli 2017, 09:35

Guten Morgen,

am Anfang eine formale Sache, Legendary, wenn Du Dich auf den kompletten Beitrag von jemandem beziehst, musst Du nicht dessen vollständigen Text zitieren. Ein einfacheres @Name-des-Nutzers reicht schon, um klar zu machen auf wen Du Dich beziehst. Das bringt Dich dann vielleicht auch nicht mehr in Konflikt mit der Zeichenbegrenzung.

Ab wann man der Armee beitreten kann oder wie lange die Grundausbildung dauert, weiß ich nicht. Vermutlich wird man volljährig sein müssen und sie wird nicht allzu lange dauern, da gerade frische Rekruten aus sozial niederen Schichten ja vor allem Kanonenfutter sein dürften. Eine ausführliche Liste aller Schlachten in englischer Sprache findest Du hier.

Wenn Du es ganz dramatisch magst - und auf Deinen früheren Wunsch nach Klanleben in der Wildniss zurückzukommen - vielleicht haben wirklich Banditen den Hof der Eltern Deines Chars überfallen, alle Bewohner umgebracht, alle Lebensmittel geplündert und dann war da dieses süße kleine Wickelkind, schreiend in seinem Bettchen. Nun wollte unser Räuberhauptmann schon immer einen Sohn haben aber irgendwie hat es bisher nicht damit klappen sollen, also nahm er kurzerhand das Kind mit und zog es als sein eigenes auf. Und für eine Weile ging das gut. Der kleine Kerl wuchs zu einem wilden Kämpfer heran ... doch irgendwann kamen ihm Zweifel, ob er wirklich zu der Räuberbande gehörte. Vielleicht hat er hier und dort einen Gesprächsfetzen mitbekommen oder ihm ist aufgefallen, dass er seinen "Eltern" so gar nicht ähnlich sah, etc. Also - und nachdem er sich sicher darüber war, was denn nun geschehen war - machte er sich bei Nacht und Nebel zum nächsten Armeestützpunkt auf und hat seine bisherige Familie im Gegenzug für eine zweite Chance verpfiffen.

Werwölfe verwandeln sich meines Wissens nach unabhängig von den Mondphasen. Unkontrolliert verwandeln sie sich immer dann, wenn die Bestie in ihnen zu stark wird. Wenn Du Skyrim gespielt hast, erinnerst Du Dich vielleicht an den armen Kerl im Kerker von Falkenring, der sein Möglichstes getan hat, um niemanden zu verletzten und am Ende doch ein kleines Mädchen zerfleischt hat.

Ansonsten wirst Du in Bezug auf die Kampfkunst wohl noch am Ehesten unter den Rothwardonen glücklich, die große Stücke auf ihre Schwertkunst halten. Einer der legendären Ansei, Frandar Hunding , hat sogar ein sogenanntes Buch der Kreise geschrieben, das nicht nur namentlich an das Buch der fünf Ringe erinnert. Außerdem ist vielleicht auch der Pseudo-Buddhismus der Rothwardonen etwas, das Deinem Charakter gefallen könnte. Ich würde Dir empfehlen, einfach mal die Alik'r Wüste durchzuquesten und die zum Gebiet gehörenden Texte in Shalidors Bibliothek durchzulesen, dann merkst Du vermutlich am ehesten, ob das was für Dich ist. =)

Was die Enginefähigkeiten angeht, kann man sicherlich eine tatsächliche ic Nachtklinge spielen, immerhin gibt es ja auch ingame Texte, die sich mit der Klasse und ihren Fähigkeiten beschäftigen aber - und das ist ein dickes aber - Nachtklingen sind quasi Schattenmagier und Schattenmagie ist ein zwar sehr spannendes aber auch ein sehr dunkles Gewässer in Tamriel. Ich sehe kein Problem damit, eine ic Nachtklinge zu spielen aber dann sollte man sich auch dafür entscheiden, eine Nachtklinge zu spielen und nicht einen Schwertmeister mit vagabundierendem Hintergrund, der irgendwann noch Werwolf werden soll und nebenbei noch Schattenmagie wirkt, die man nun auch nicht an jeder Straßenecke lernen kann.

LG,
Anska
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Sonntag, 16. Juli 2017, 10:40

Zitat

1. Wie lange dauert eine Ausbildung in der Armee der Kaiserlichen bis man schließlich Soldat ist und auf Schlachtfelder geschickt werden kann? Ist darüber irgendetwas bekannt?
2. Wie alt muss man sein um der Armee beizutreten und nehmen sie auch Kinder die zum Großteil in Waisenhäusern aufgewachsen sind?

Unbekannt und Unbekannt. Man weiß nicht mal fest _wo_ die Legion ausgebildet wird, es gab da nur einmal eine Erwähnung der Akademie in Sutch.
Auch hier wäre ich so frei, mich am historischen Vorbild zu bedienen.

Zitat

4. [...]
Jetzt zur Frage: Wer könnte hier als Angreifer in Frage kommen bzw gibt es in Cyrodiil überhaupt noch gewalttätige Übergriffe? Irgendwelche Räuberbanden, Kultisten, Vampire, vielleicht sogar Krieger der Reik? Oder ist es hier am einfachsten zu sagen irgendwelche Schergen Molag Bals haben den Hof beim vorüberziehen kurz niedergebrannt?

Vieles, auch da kannst du kreativ sein. Da ich allerdings denke, dass dein Char älter als 6 ist (da war nämlich erst der Seelenbruch der eben dieses ganze Chaos verursacht hat), wird er sicherlich zur Zeit der Langhauskaiser im Kaiserreich gelebt haben. Diese waren Reik und ein maraudierender Krieger der Reik wäre da, viele viele Meilen abseits der Heimat, doch recht realistisch. Am besten liest du dich auch noch in die jüngere Geschichte des Kaiserreiches ein - ich sage nur die Aquillarios Rebellion (Oder Usurpation, all hail Leovic!) in der viele Kaiserliche gegen den reikischen Kaiser aufbegehrten. Sicher eine Sache die deinen Char interessiert haben könnte.

Zitat

(vorzugsweise in einem abgelegenen Dojo in den Bergen, da mein Char ja desertieren musste) erlernen kann? Oder kann ich hier auch wieder ein bisschen selbst erfinden, in Absprache mit euch natürlich ob das in die Welt von Tamriel passt?

Klingen und Reik halte ich persönlich für eine explosive Mischung. Der (meines Wissens) einzige der Öffentlichkeit bekannte Tempel der Drachengarde ist die Wolkenherrscherfestung. Und die dürfen wir ja in derzeit in Cyrodiil auf einer schönen fliegenden Insel betrachten...

Zitat

7. Nebenbei noch eine kleine Frage wie man mit den Fähigkeiten der Klassen umgeht: Kann man beispielsweiße als Spieler eines Drachenritters während des RPs die Aktion: *schlägt mit seiner Lava Peitsche zu* , oder als Nachtklinge: *wirkt Dunkelmantel und wird unsichtbar* durchführen?
Also werden zum Beispiel die Skills der einzelnen Klassen mit ins RP eingebaut. Ich persönlich finde diese Fähigkeiten eher ungeeignet fürs RP und stelle mir in RP Kämpfen eher "normale" Kämpfe, ähnlich wie es auch in Skyrim war vor. Also Nahkämpfer kämpfen nur mit ihren Waffen und Magier eben mit ihren Zaubern. Aber ein Nahkämpfer würde jetzt niemals auf die Idee kommen plötzlich Feuer aus seinem Mund zu spucken und Gegner vor sich zu verbrennen. Sehe diese Fähigkeiten nur für ein Mmorpg als sinvoll im RP aber komplett übertrieben. Da das aber nur meine eigene Meinung ist, wollte ich hier nochmal Fragen wie das von den meisten hier denn ausgespielt wird im Rp?

Mein Main Char ist in-engine ein Sorcerer, IC ein ehemaliger kaiserlicher Kampfmagier. Als solcher hat er sich persönlich auf die Blitzmagie spezialisiert. Ich lasse mich daher von den Skills der in-engine Klasse inspirieren, einfach weil ich die Skills für das TES Universum passend finde. (Teilweise nutze ich auch die eine Ulti (jene die die Hände in Blitze einhüllt) um meinem Char einfach den Effekt zu verleihen den er eben mit seinem Zauber hat.)
Die anderen Klassen... naja, da wenig Hintergrund sind sie als im RP ausgespielte Klassen wohl mit Vorsicht zu genießen. Wir wissen kaum etwas über die Drachenritter oder die Hüter und über den Paladin und die Nachtklinge noch weniger...
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Montag, 17. Juli 2017, 10:51

6. Die Klingen benutzen wirklich eine Kampfkunst die der japanischen Kampfkunst nahekommt? Also nicht dieses unkontrollierte Schwingen der Waffen und das stumpfe draufhauen wobei viel Wert auf Kraft gelegt wird, sondern eher fließende, kontrollierte Bewegungen und das Augenmerk auf den richtigen Techniken. Also eine wahre Kampfkunst hinter der ein Plan steht und die auch viel Taktik im Kampf einschließt und nicht nur prüdes "der-stärkere-Gewinnt-draufgehaue"?


Also ich gehe davon aus, dass auch ein Nord, der in Windhelm zu Kämpfen lernt, kein unkontrolliertes Schwingen der Waffe und stumpfes Draufgehaue lernt, sondern kontrollierte fließende Bewegungen mit Augenmerk auf richtige Techniken. Das ist nun mal keine Besonderheit der japanischen Kampfkunst, sondern war auch in Europa verbreitet wie erhaltene Lehrbücher z.B. von Talhoffer zeigen.

Allerdings meinst du vermutlich, ob das auch im Spiel so dargestellt ist? Leider nicht.


Irgendwie ist es mir sehr wichtig das mein Charakter eine solche Kampfkunst draufhat (kann er ja nach dem Desertieren irgendwo in einem abgelegenen Dojo erlernt haben). Wahrscheinlich weil ich selbst eine Kampfkunst betreibe und mein Charakter dann auch nach meinem Geschmack besser zu seiner Klasse der Nachtklinge passt. Das ganze muss ja nicht heißen das er dadurch gleich Op wird, das will ich damit auch gar nicht erreichen. Ich hätte es für mich persönlich einfach gerne mit dabei und es gibt dem Charakter noch einen "ruhigeren Touch" da bei Kampfkünsten ja auch oftmals meditiert wird, was ich auch gerne zu den Aktivitäten meines Charakters zählen würde.
Gibt es die Möglichkeit das mein Charakter die Kampfkunst der Klingen oder eine ähnliche Kampfkunst irgendwo in Tamriel (vorzugsweise in einem abgelegenen Dojo in den Bergen, da mein Char ja desertieren musste) erlernen kann? Oder kann ich hier auch wieder ein bisschen selbst erfinden, in Absprache mit euch natürlich ob das in die Welt von Tamriel passt?


Das mit dem Meditieren erinnert mich irgendwie eher an die Rothwardonen, die sind auch sehr Stolz auf ihre Schwertkampftechniken. Vielleicht kannst du dich auch damit anfreunden?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rhavar« (17. Juli 2017, 11:25)


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Montag, 17. Juli 2017, 16:09

@Anska: Danke für den Tipp werde ihn beherzigen :D
Zu deinem Vorschlag mit dem Räuberleben: Finde die Idee auch nicht schlecht, habe mich jetzt aber schon zu sehr mit dem Beitritt in die kaiserliche Armee angefreundet. Dieses Clan Leben das ich zu beginn noch wollte brauche ich jetzt nicht unbedingt mehr, da ich von euch ja viele tolle und neue Anreize bekommen habe die mir besser gefallen. Außerdem stelle ich es mir ein bisschen kompliziert vor die Kindheit in einem Banditenlager, von den Mördern der eigenen Eltern, aufgezogen zu werden und trotzdem noch der Armee beitreten zu können. Denke die Fragen da schon nach was man vorher gemacht hat. Und die Geschichte das er seine Eltern durch die Banditen verloren hat die ihn ebenfalls großgezogen haben klingt, selbst wenn sie der Wahrheit entspricht etwas weit hergeholt und jeder der Skyrim gespielt hat weiß wie leicht man bei den kaiserlichen mal einen Kopf kürzer gemacht werden kann ala: "Vergesst die Liste. Er geht zum Block" :D
Werwölfe verwandeln sich meines Wissens nach unabhängig von den Mondphasen.

Ich habe beschlossen auf euren Rat zu hören und vorerst mal keinen Werwolf zu spielen. Denke der Fluch macht das ganze dann doch recht kompliziert, vor allem da das mein erster Charakter wird mit dem ich RP betreiben will und ich deswegen nun doch lieber langsamer an die Sache herangehen will. Zudem passt es nicht zum Soldatenleben da man die Bestie in sich ja nicht dauerhaft unterdrücken kann (--> Gutes Beispiel mit Sinding aus Skyrim). In einem Militärlager mit hunderten anderen um einen herum fällt da sicher irgendjemandem das "komische" Verhalten auf und Gerüchte entstehen ja gewöhnlich immer recht schnell.

Also ich gehe davon aus, dass auch ein Nord, der in Windhelm zu Kämpfen lernt, kein unkontrolliertes Schwingen der Waffe und stumpfes Draufgehaue lernt, sondern kontrollierte fließende Bewegungen mit Augenmerk auf richtige Techniken.

Stimmt. Natürlich hat jede Rasse ihren eigenen Kampfstil der sie auszeichnet und jeder dieser Stile ist auf seine Art und weiße Effektiv. Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt wie ich das meine. Und ja, wenn ich so darüber nachdenke ist es bei keinem ausgebildeten Kämpfer ein unkontrolliertes schwingen der Waffe und es gibt bei jedem Kampfstil Techniken die gelehrt werden. Ich weiß nicht wieso mir diese Fehleinschätzung meinerseits erst jetzt auffällt und ich entschuldige mich bei allen Völkern Tamriels die ich als stumpfe draufschläger tituliert habe!
Bleiben wir aber bei dem Beispiel mit den Nord, hier kann ich gut anknüpfen und vllt nochmal versuchen zu erklären was ich gemeint habe: Ich habe irgendwann einmal eine Doku gesehen das diese riesigen Zweihänder zwar dennoch geschärft wurden jedoch vermehrt dazu eingesetzt wurden mit der Wucht des Aufpralles mehrere Knochen beim Gegner zu brechen, selbst wenn dieser eine Schwere Rüstung tragen sollte. Das heißt egal wo der Gegner getroffen wird, es geht meist nicht gut für ihn aus. Wo so ein Zweihänder einschlägt wächst also sprichwörtlich kein Graß mehr. Da diese Zweihänder jedoch ziemlich breite Klingen haben, dementsprechend schwer, vllt sogar etwas globig und langsamer im Umgang sind und man einen erheblichen Kraftaufwand aufwenden muss um sie überhaupt zu schwingen, sind sie nicht für jedermann. Nord haben eben den Vorteil das sie von Natur aus groß und sehr stark sind. Zusammen mit der gelernten Technik wird der Gegner also selbst in schwerer Rüstung, zwar nicht zwangsweiße aufgeschlitzt, aber auf jeden Fall zermürbt. Die nordischen Zweihandschwerter passen rein vom optischen her ja auch gut zu dieser Annahme (kann jetzt nur von dieser Doku ausgehen die ich gesehen habe, vllt ist es in der lore ja auch anders).
Rothwardonische Schwerter als Beispiel sind verhältnismäßig viel dünner und gebogen. Daraus schließe ich jetzt einmal das es bei diesen Schwertern weniger auf das brechen der Knochen des feindes ankommt, sondern eher auf gezielte Schnittwunden. Rein von den beiden Heimatgebieten lässt sich das auch gut damit erklären da bei 50 Grad Celsius in der Alikr Wüste, eher weniger Leute in schweren Rüstungen herumlaufen, in Himmelsrand bei erfrischenden Temperaturen um bzw knapp über oder weit unter dem Gefrierpunkt, die meisten eher mit mehr Kleidung am Leib oder schwereren Panzerungen herumlaufen. Mein Charakter wird physiologisch nicht stark genug sein einen Nordzweihänder mehrmals im Kampf zu schwingen, weswegen er auf eine verhältnismäßig leichtere Waffe setzt, mit der er dafür etwas schneller agieren kann (Zweihänder im Stil der Seelenberaubten, ähnelt einem japanischen Katana). Da er nicht die Kraft besitzt mit einem Schlag Knochen zu brechen hat er sich eben auf das attackieren von primärzielen wie zb.: Halsschlagader, diverse sonstige Adern und Venen (Beine, Arme), stich durchs Herz/ Lunge, etc..., spezialisiert. Er schlägt also nicht auf den Gegner drauf und jeder seiner potenziellen Treffer ist gleichzeitig potentiell tödlich für sein Gegenüber, sondern er spezialisiert sich eher auf das schneiden mit der Klinge und arbeitet nicht mit Wucht. Ein schlag meines Charakters gegen die Flanke eines schwer gepanzerten Gegners erzeugt im schlechtesten Fall einen tiefen Kratzer in der Rüstung. Bei einem Ausgebildeten Nordkrieger der mit voller Wucht gegen einen gepanzerten Gegner vorgeht entsteht im schlechtesten Fall eine Prellung an der getroffenen Stelle, im besten Fall verabschieden sich die Rippen des Gegenübers :D Natürlich muss auch nicht jeder Nord so wie oben beschrieben kämpfen und es gibt sicher hier und da Unterschiede bzw Individuen die auch gänzlich anders Kämpfen. Nur schließt das Aussehen ihrer Zweihänder auf mich persönlich eher auf den oben genannten Umgang.
Mein Charakter setzt nun allerdings mehr auf schnelle, Zielsichere Bewegungen mit dem Schwert. Und auch sonst im Kampf auf viel Bewegung und dem ausweichen von gegnerischen Schlägen sowie Ausweichrollen. Und so einen Kampfstil/ ähnlichen Kampfstil suche ich. Ich hoffe ich konnte das jetzt ein bisschen besser erklären :)

@Anska: Wow das ist ja echt erstaunlich das es da gewisse parallelen zwischen den Rothwardonen und den Samurai gibt. Ist etwas darüber bekannt ob es verschiedene Kampfstile unter den Rothwardonen gibt die von verschiedenen Großmeistern entworfen wurden? So könnte Hunding ja sozusagen der rothwardonische Miyamoto Musashi gewesen sein. Und wie werden diese Kampfstile gelehrt bzw dürfen Aussenstehende anderer Völker (obwohl mein Char ja zu hälfte Rothwardone sein soll) diese überhaupt erlernen? Habe irgendwo einmal gelesen das während der Ausbildung, rothwardonische Krieger in der Wüste ausgesetzt wurden und überleben mussten. Also als Teil einer Prüfung. Das könnte letzten endes auch ein guter Grund sein wieso mein Charakter ganz gut in der Wildnis zurecht kommt.


Soweit es meine RP-Erfahrungen betrifft, nicht nur in Teso sondern auch in anderen MMOs, werden die Engine-Fähigkeiten nicht ins RP eingebaut.

Ok, hätte ich jetzt auch so gesehen da manche Fähigkeiten gibt die einfach etwas unlogisch währen wie zum Beispiel das plötzlich jeder im Rp Meridias Dämmerbrecher aus der Fähigkeitenlinie der Kriegergilde benutzt :D
Klar lassen sich manche Fähigkeiten dennoch aufs Rp übertragen (Krähenfüße, Bestienfalle, Giftpfeile, Waffenfähigkeiten und diverse Zauber) aber manche sind für meinen Geschmack einfach zu übertrieben. Denke da spielt aber auch jeder anders und das kann man ja vorab klären.

@Anska, wegen der Nachtklinge im Rp: Hatte auch nicht wirklich vor eine Nachtklinge IC auszuspielen zumal das, wie du bereits erwähnt hast, einfach zu viel des guten währe. Wollte nur wissen inwiefern sich die Klassen IC auswirken können :)

@Sturmfaust: Ist doch eine super Idee das es eine Horde Reik war welche die Eltern meines Charakters auf dem Gewissen haben. Klingt in Anbetracht der Gegebenheiten zur damaligen Zeit in Cyrodiil auch am wahrscheinlichsten und ist dann auch wiederum ein guter Grund für meinen Charakter der Armee beizutreten und sich an ihnen zu Rächen und sie aus Cyrodiil zu vertreiben. Zudem könnte er dadurch einen gewissen Hass bzw auch gewisse Ängste gegenüber den Reiks entwickelt haben. Oder er hat eben Angst vor Feuer da damit der Hof seiner Eltern niedergebrannt wurde. Denke das könnte den Charakter etwas interessanter machen, oder?







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Montag, 17. Juli 2017, 16:58

@Sturmfaust: Ist doch eine super Idee das es eine Horde Reik war welche die Eltern meines Charakters auf dem Gewissen haben. Klingt in Anbetracht der Gegebenheiten zur damaligen Zeit in Cyrodiil auch am wahrscheinlichsten und ist dann auch wiederum ein guter Grund für meinen Charakter der Armee beizutreten und sich an ihnen zu Rächen und sie aus Cyrodiil zu vertreiben. Zudem könnte er dadurch einen gewissen Hass bzw auch gewisse Ängste gegenüber den Reiks entwickelt haben. Oder er hat eben Angst vor Feuer da damit der Hof seiner Eltern niedergebrannt wurde. Denke das könnte den Charakter etwas interessanter machen, oder?


Sicher macht es das interessanter, aber hier muss man etwas differenzieren. Vor dem Jahr 576 war die Legion unter den Langhauskaisern unter der Kontrolle von Reikmannen (denn sie selbst waren das). IM Jahr 576(bis 577) gab es zwei Legionen: die der Langhauskaiser und derzeitig noch "rechtmäßigen" Kaiser und die des Usurpaten Varen Aquilarios. Der Usurpator hat sich dann auf den Thron geschwungen und danach war die Legion unter seiner Kontrolle. Was ich sagen will ist: Dein Char wird sich sicher nicht der Legion angeschlossen haben, als sie einem Reikmannen Kaiser unterstand, wenn Reikmannen seine Familie getötet haben.
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Montag, 17. Juli 2017, 19:27

@Sturmfaust: Oh ok ich verstehe das Problem. Werde mich wohl noch etwas besser mit der kaiserlichen Geschichte befassen müssen. Wer oder was könnte denn sonst noch als Mörder der Eltern in Frage kommen?

27

Montag, 17. Juli 2017, 19:52

Guten Abend,

Du könntest die Frage nach dem Mörder auch einfach offen lassen und bei Gelegenheit jemand bitten, Dir einen Plot darum zu stricken oder selbst einen beginnen. Ich habe mal eine Elfe getroffen, die auch nichts über ihre Familie wußte. Sie hatte aber ein paar Familienerbstücke und Wissensfetzen zu denen sie andere Figuren befragt hat und sich aus deren Antworten Stück für Stück ihren Familienhintergrund erschlossen hat. Das fand ich eine sehr nette Idee. Ähnlich kann man vielleicht auch die Suche nach den Mördern gestalten.

Davon ab, da Deine Geschichte ja nun immer mehr Gestalt annimmt, möchte ich die Frage in den Raum werfen, ob Du Dir schon Gedanken dazu gemacht hast, wie Deine Figur denn zu diesen Ereignissen steht?

Beispielsweise ist es sicher nicht spurlos an ihm vorübergegangen, dass er seine Eltern früh verloren hat. Wie steht er jetzt zum Thema Familie? Wenn er eine glückliche Familie sieht, wünscht er ihnen alles Gute und würde alles tun um sie vor Unheil zu bewahren oder ist er vielleicht im Gegenteil neidisch oder sogar missgünstig und gönt anderen das nicht, was er selbst nie hatte?

Auch die Frage nach Identität könnte dort hineinspielen. Du hattest ja geschrieben, dass er zum Teil Rothwardone sein soll. Ist er vielleicht nachdem er von der Armee desertierte, von seinem eigenen Volk so enttäuscht, dass er die andere Hälfte seiner Erbmasse idealisiert und dort nach einem besseren Leben sucht? Das könnte auch Deine Fragen zu den rothwardonischen Schwertkämpfern klären. Du könntest Dein Interesse an oder Deine Neugier auf die rothwardonische Kultur zu einer "Quest" Deines Charakters machen, der eine neue Art zu kämpfen lernen möchte und vielleicht auch einen Weg sucht, sein Temprament zu zügeln.

LG
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Montag, 17. Juli 2017, 22:36

@Anska: Nunja da ich hier noch relativ neu bin weiß ich nicht genau was einen Plot ausmacht und wie man selbst so einen erstellt. Könntest du mir das bitte einmal genauer erklären? :) An sich hört sich das ja nicht schlecht an, ich weiß nur nicht genau auf was es beim erstellen ankommt.
Ist er vielleicht nachdem er von der Armee desertierte, von seinem eigenen Volk so enttäuscht, dass er die andere Hälfte seiner Erbmasse idealisiert und dort nach einem besseren Leben sucht? Das könnte auch Deine Fragen zu den rothwardonischen Schwertkämpfern klären.


Ein sehr guter Gedanke, das würde wirklich eine plausible Erklärung liefern weshalb er sich dem rothwardonischen Schwertkampf unterziehen will. Hier würde sich das Puzzle letztendlich auch schließen. Ebenfalls sehr schön finde ich das er durch das Leid das er in seiner Kindheit und auch gegen Ende des Militärdienstes erfahren musste einen Ausgleich und eine gewisse innere Ruhe sucht die er bei den rothwardonischen Schwertlehren erfahren kann (Meditation, etc...).

Du könntest Dein Interesse an oder Deine Neugier auf die rothwardonische Kultur zu einer "Quest" Deines Charakters machen, der eine neue Art zu kämpfen lernen möchte und vielleicht auch einen Weg sucht, sein Temprament zu zügeln.

Wie meinst du das genau mit der "Quest"?


Dazu wie er mit dem Thema Familie umgeht kann ich nur sagen das er sehr wohl großen Schmerz spürt, sollte er eine glückliche Familie sehen. Früher hätte er vllt auch einen gewissen Zorn oder Hass auf sie entwickelt. Durch die rothwardonischen Schwertlehren wurde er aber wie schon gesagt ruhiger und kann sich besser kontrollieren. Er hat gelernt anderen ihr Glück zu gönnen. Trotzdem verletzt es ihn tief in seinem inneren immer noch und er hat mit der Sache noch nicht wirklich abgeschlossen. Er überspielt das ganze mit seiner Gleichgültigkeit und hier und da sogar mit einem abschätzigen Kommentar um nach außen hin stark zu wirken. In seinem inneren verletzt ihn das nur noch mehr, aber er teilt seine Probleme wie schon gesagt nicht gerne mit anderen und frisst sie gerne in sich hinein. Er hat jedoch einen starken Gerechtigkeitssinn und sollte jemand einer Familie/ oder jemand anderem mit Unrecht Schaden wollen, muss er (oftmals gegen seinen Willen) eingreifen, da er es sonst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könnte und sonst tagelang mit sich selbst hadern würde (was durchaus auch mal vorkommen kann, man trifft ja nicht immer die richtigen Entscheidungen). Und das alles obwohl er sein Los auf dieser Welt selbst als ungerecht empfindet, vllt ist das sogar der Auslöser dafür gewesen.
Er zieht wohl deswegen die Einsamkeit vor und hat diesen kalten Charakter, nicht weil er gerne alleine sein will, sondern um keinen an sich heranzulassen. Sozusagen als eine Art Schutzreflex. In seinem inneren lodert es jedoch und er stellt sich oft Fragen über das "sein" und seine Aufgabe in diesem Leben. Und da er die Antwort tief in sich selbst nicht finden kann oder will, reist er wahllos umher, ohne Rast und ohne Ziel. Man könnte sagen er hat sich nach all der Zeit immer mehr selbst verloren, auch wenn er das nicht wahrhaben will und sich einredet er stehe mit beiden Beinen auf dem Boden. Zudem hat, er Angst sich an jemanden zu gewöhnen oder gar zu binden, sei es nun eine Freundschaft, eine Beziehung, etc..., da er Angst hat sie könnten ihm weggenommen werden wie seine Eltern damals.
Dementsprechend nimmt er große Gefahren auf sich um anderen ein ähnliches Leid zu ersparen und sieht seine derzeitige Aufgabe darin diverse Aufträge anzunehmen um andere zu schützen (vllt auch im Hinblick darauf seine Eltern stolz zu machen und einfach einen Sinn darin zu sehen weiterzumachen), auch wenn er das niemals zugeben würde und es ihn selbst auch wieder runterzieht und sozusagen selbst zerstört. Daher könnte auch sein etwas emotionsloses Verhalten kommen.

Er hat also einen wirklich sehr zerütteten Charakter und ist oftmals sehr nachdenklich.
Das muss jetzt nicht heißen das man im Rp dann die ganze Zeit eine melancholische Heulsuse neben sich hat, da er seine Gedanken und Gefühle nach außen ja nicht wirklich preisgibt bzw nicht teilt und eher als gleichgültige Person gelten will.


Ich fasse hier mal die Geschichte in Stichpunkten zusammen die Wir zusammen bis jetzt ausgearbeitet haben und die mir sehr gut gefällt. Hier und da schreibe ich noch ein bisschen neues dazu das ich bis jetzt noch nicht angesprochen habe. Ich schreibe das neue in Klammern "[]" damit man leichter den Überblick behält:

- Eltern: rothwardonischer Vater (Krieger), kaiserliche Mutter (Magiebegabt)

- [Mutter durch einen Auftrag der Magiergilde unterwegs in der Alikr Wüste ---> trifft auf Vater ---> verlieben sich und brennen nach einer Weile gemeinsam durch (das könnte auch noch den Drang nach Freiheit für meinen Charakter erklären, der bei den Eltern schon vorhanden wahr)]

- bekommenen einen Sohn nachdem sie sich auf einem eigenen Hof in Cyrodiil niedergelassen haben

- [Sohn wächst heran und übt mit seinem Vater schon früh den Schwertkampf, alle haben ein glückliches Leben]

- Der Hof wird angegriffen und niedergebrannt, nur mein Charakter überlebt wie durch Zufall und wird aus den Trümmern geborgen ---> zieht starkes Trauma für meinen Charakter nach sich

- Charakter verbringt seine restliche Kindheit und Jugend in einem armen Waisenhaus in der Kaiserstadt und darf dort auch zur Schule gehen, übt die Techniken die sein Vater ihm beibrachte immer wieder, ist oft in den Gassen der Stadt unterwegs ---> erlangt hier erste Kentnisse über Recht und Ordnung sowie Gerechtigkeit, hat dennoch ein schlechtes Leben

- als volljähriger wird er aus dem Waisenhaus geschmissen und beschließt zur kaiserlichen Armee zu gehen um sich vllt sogar an den Mördern seiner Familie rächen zu können, schließt die harte Ausbildung ab und seine kämpferischen Fähigkeiten werden weiter geschult, bleibt lange in der Armee, [Kämpft in einigen Schlachten mit und kommt hier und da mit leichten bis schweren Verletzungen wieder zurück, gibt aber niemals auf und erholt sich jedes mal wieder ---> starker Wille da er seine Eltern stolz machen will], bekommt schließlich Dinge von seinen Vorgesetzten aufgetragen die er nicht mit seinem gewissen vereinbaren kann ---> persönliche Abneigung gegen Obrigkeiten entsteht, Desertiert letzten Endes

- Ist lange Zeit auf der Flucht, lebt alleine und ist nie lange an einem Ort, ist enttäuscht vom eigenen Volk und versucht sein Glück nun bei dem Volk seines Vaters, [wobei er die Form einer Uralten rothwardonischen Schwertschule die von Hunding persönlich entworfen wurde über Jahre erlernt und perfektioniert wobei sie auch seinen Geist stärkt

- Kehrt nun zurück in ein "normales" Leben und versucht sich mit Aufträgen und Monsterjagden über Wasser zu halten---> Wurde oft von Auftraggebern angelogen was ihn gleichgültiger hat werden lassen, versucht mit seiner verschlossenen und kalten Art von seiner Verletzlichkeit abzulenken

- ... ab hier würde die Geschichte meines Charakters dann im Rp weitergehen.

Kann sich das so ungefähr sehen lassen? Wenn nicht bitte Ergänzungen bzw nicht so gelungene Sachen melden dann ändere ich hier und da noch was.

Zuletzt noch eine Frage: Gibt es bei den rothwardonen nun eigentlich irgendwelche Dojos/ Kloster/ Schulen hoch oben in den Bergen in denen der Schwertkampf gelehrt wird? Oder habe ich hier nun die Freiheit ein bisschen selbst zu erfinden?

Schönen Abend wünsche ich noch,
LG







29

Dienstag, 18. Juli 2017, 02:30

Heya,
ich meinte anfangs mit "Plot daraus" machen, dass Du Dir zwar weiterhin Gedanken darüber machst, wer die Eltern Deines Chars umgebracht hat und warum aber der Mord für Deinen Char zunächst weiterhin offen bleibt; eine offene Frage, die ihn beschäftigt. Im RP kannst Du immerwieder einfließen lassen, dass er die Mörder sucht, vielleicht dass er hier und dort einen neuen Hinweis gefunden hat, etc. Wenn Du dann ein paar Leute gefunden hast, mit denen Du gerne spielst, gibst Du Deinem Char dann einen entscheidenden Hinweis, so dass er sich gemeinsam mit seinen neuen Weggefährten aufmachen kann, um den Mord seiner Eltern zu rächen. In dem Fall wärest Du dann der Spielleiter - oder, falls Du es Dir nicht zutraust, kannst Du eben auch jemanden bitten, Dir aus Deinen Vorgaben einen kleinen Plot zu bauen. Es gibt Leute, die das recht gerne machen.

Es hat außerdem den Vorteil, dass es Interaktionsmöglichkeiten fürs Rollenspiel liefert.

Mit "Quest" meinte ich etwas, das Dein Char für sich als Aufgabe sieht. Mit anderen Worten war mein Vorschlag, dass Du mit dem Rollenspiel an der Stelle einsetzt, an der sich Dein Charakter frisch desertiert auf die Spuren seines rothwardonischen Vaters begibt. (Sich mit Gelegenheitsarbeit über Wasser halten kann er ja trotzdem.) Das hat für Dich zwei Vorteile, zum Einen musst Du Dich nicht allzusehr über die Rothwardonen schlau machen, weil Du das Wissen quasi mit Deinem Charakter zusammen erschließt, zum Anderen gibt es Deinem Spiel eine Richtung, Du hast ein Thema über das Du Dich zum Beispiel mit Rothwardonen unterhalten kannst, Du kannst Dir jemanden suchen, der Dich unterrichtet und Du hast auch gleich eine Richtung in die Dein Char sich entwickeln möchte. Ein Charakter mit eigener Motivation ist eine feine Sache, weil Du dadurch selbst Pläne schmieden kannst und Dein Charakter quasi immer was zu tun hat wodurch er sich weiterentwickeln kann.

Hunding selbst hat zwar den "Weg des Schwertes" begründet, aber soweit ich weiß selbst keine Schule (=Gebäude) gegründet. Ich persönlich finde es schöner, wenn man bestehende Institutionen nimmt, statt auf ausgedachte zu verweisen (außer es sind bespielte Konzepte). Eine Schwertschule in der Wüste ist zum Beispiel Leki's Klinge in der Alik'r.

LG
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30

Dienstag, 18. Juli 2017, 16:54

Danke jetzt verstehe ich das mit dem Plot. Das hört sich auf jeden Fall interessant an und ich werde es so machen wie du es beschrieben hast :)
So als Beispiel könnte es dann sein das mein Charakter Jahre nach dem Mord seiner Eltern auf den Hof zurückkehrt und vllt irgendetwas verdächtiges findet, wie zum Beispiel ein Medaillon oder eine seltene Klinge die auf einen speziellen Kult hindeutet? Oder das er zb in einer Bibliothek auf ein Buch stößt das auf Räuberbanden hinweist die zu der Zeit durchs Land zogen?
Natürlich werde ich mir wenn die Zeit gekommen ist noch genauer darüber Gedanken machen oder wirklich jemanden um Hilfe bitten einen passenden Plot zu entwerfen, die Beispiele sind jetzt nur so als Bestätigung für mich ob das in die richtige Richtung geht?

Das mit der "Quest" die mein Charakter für sich selbst zum Ziel gesetzt hat halte ich auch für einen guten Vorschlag und da ich gerade oc auch in der Alikr Wüste unterwegs bin und die dortige Geschichte durchspiele, würde das umso mehr passen. Ich könnte dann ja sogar fürs Rp sagen das mein Charakter sich dort aufhält um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und sobald ich das Gebiet abgeschlossen habe ist er sozusagen fertig mit der Ausbildung. Würde also zeitlich und auch von der Lore, über die Rothwardonen die man dabei erzählt bekommt, ganz gut reinpassen.

Das einzige Problem für mich währe nur das ich mit dem Charakter ic dann sozusagen an die Alikr Wüste gebunden bin und solange kein Rp in anderen Gebieten spielen kann. Da die Wegschreine im Rp ja nicht existieren und man deswegen reisen muss würde es doch einfach zu lange dauern während einer Schwertausbildung (bei der es bestimmt auch nicht so leicht ist jemanden zu finden der einem Unterricht gibt) noch durch ganz Tamriel zu reisen. Zumal ich einen netten Plot hier im Forum gefunden habe der mir sehr zusagt, jedoch vorerst noch in den Gebieten des Dominions spielt. Geht es das man beides irgendwie unter einen Hut bekommt oder muss ich mich für eines entscheiden? Also entweder für die Ausbildung im Schwertkampf und daran an die Alikr Wüste gebunden zu sein oder das mein Char die Ausbildung schon hinter sich hat und sich jetzt wieder frei in Tamriel bewegen kann? Oder eben das er den rothwardonischen Kampfstil doch nicht erlernen will, was ich jedoch sehr schade fände?

Und wie wird im Rp sonst mit dem Thema Reisen zwischen den Gebieten/ Gebietswechsel umgegangen?
Als ich noch ohne richtiges Charakter Konzept gespielt habe, war ich am gleichen Tag mit mehreren Leuten im RP. Ist ja weiter nicht schlimm nur lagen zwischen den einzelnen Schauplätzen meist riesige Distanzen. Zb war ich einmal in Hews Fluch und habe dort Rp gespielt und am gleichen Tag auch in Sturmhafen in einer Taverne. Habe mir zu der Zeit, da es zum Teil ja auch noch sehr am Anfang war und es mir primär erstmal darum ging Rp kennen zu lernen, gedacht das es noch nicht so schlimm sei. Jetzt da ich ein fast fertiges Charakterkonzept habe und sozusagen "mit einem Plan" Rp spielen kann muss ich mich ja auch zwangsläufig mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Wie macht man das wenn man einen guten Rp Freund in Hews Fluch hat, jedoch einen Plot in beispielsweise Sturmhafen spielen will. Kann man dann an den Tagen an denen der Plot nicht bespielt wird trotzdem mit seinem Freund in Hews Fluch Rp betreiben?
Aus spielerischer Sicht währe das ja super, man kann die Tage in denen kein Rp nach Plot läuft trotzdem mit Rp füllen.
Aus Rp Sicht währe das ganze natürlich quatsch und unrealistisch, da man sich ja sozusagen auf eine Reise begeben hat (sich vllt sogar verabschiedet hat) und meilenweit entfernt ist.
Da man nicht so einfach per Teleport wieder zurückreisen kann hat man ja eigendlich keine Chance mehr auf Rp in Hews Fluch solange der Plot läuft?

Und wie regelt man das mit den Zeitabständen für das umherreisen? Angenommen der Plot endet und mein Charakter reist zurück noch Hews Fluch. Wird dann einfach vor dem Rp mit dem dortigen Freund ausgemacht das mein Char seither zwei Wochen unterwegs war und muss ich mir dann auch überlegen wie er gereist ist (beispielsweise zu Pferd, mit dem Schiff, etc...)?




Eine Schwertschule in der Wüste ist zum Beispiel Leki's Klinge in der Alik'r.


Gibt es noch weitere Schulen? Und werden in jeder Schule die gleichen Techniken gelehrt?


Noch einen schönen Tag,
LG




31

Dienstag, 18. Juli 2017, 19:00

Hallo Du,

ja genau so meinte ich das mit dem Plot. =)

Bezüglich der Quest: Nur weil ein Charakter auf einer Quest ist, heißt das nicht, dass diese reibungslos verlaufen muss. Odysseus wollte ja nach dem trojanischen Krieg eigentlich auch nur nach Hause; dass dieser Heimweg zehn Jahre gedauert hat und die Odyssee gleichbedeutend mit einer Irrfahrt geworden ist, weist schon daraufhin, dass da irgendwas schief gelaufen ist.

Dein Charakter möchte sein Temperament zügeln, mehr über seinen Vater herausfinden, Schwertkampf lernen etc. ( = seine Quest ) aber seine Umgebung möchte das vielleicht nicht unbedingt ( = Hindernisse ). Vielleicht ist er überhaupt erst nach Hews Fluch gekommen, weil er durch irgendwelche Ecken herausgefunden hat, dass dort ein Verwandter seines Vaters leben soll. In Hews Fluch angekommen, stellte sich das aber als Irrtum heraus. Schlimmer noch, ihm wird mehr und mehr klar, dass der "nette" Seemann, dem er einen Großteil seines Geldes für diese Information gegeben hat, ihn einfach nur reingelegt hat ( = Rückschlag ). Allerdings findet er in Hews Fluch neue Freunde und hat vielleicht auch was interessantes erlebt ( = ... Charakterentwicklung ? ). Auf seinem Rückweg in die Alik'r gerät sein Schiff nun in ein Unglück - Piraten, Sturm, Piraten und Sturm, ... - und er landet im Gebiet des Dominions ( = Hindernis ), wo er auf seinem Rückweg neue Abenteuer bestreitet an denen er als Charakter wachsen kann ( = Möglichkeit für Charakterentwicklung ). An der Quest ändert es nichts, sie bleibt bei allen Steinen auf dem Weg die Motivation Deines Charakters.

Wenn Du irgendwo an einem mehrtägigen Plot teilnimmst, wäre es schon schön, wenn Dein Char auch dort bleiben würde. Wenn der Plot auf mehrere Tage angelegt ist, wird er vermutlich in Erzählsegmente unterteilt sein und Du kannst theoretisch die plotfreien Tage mit den anderen Mitspielern als Lagertage nutzen. (Beispiel: 1.Plottag = Erster Besuch in der Höhle, zwei Tage fürs freie Spiel, 2. Plottag = die Höhle wird weitererforscht) Wenn Dein Charakter nun einen Freund irgendwo hat, kann er diese freien Tage natürlich dafür nutzen, ihm einen Brief zu schreiben. Wenn dagegen Du einen Freund irgendwo hast mit dem Du spielen möchtest ... naja, Du weißt ja jetzt wie man Charaktere baut.

Wie Du es mit den Reisezeiten halten möchtest, machst Du am besten mit den Leuten aus, mit denen Du auch tatsächlich spielst. Ich habe nämlich das Gefühl, dass das von unterschiedlichen Gruppen auch sehr unterschiedlich gehandhabt wird.

Es gibt mindestens noch eine zweite Schwertschule (ich verweise auf die Hauptquest) aber inwieweit sich deren Stile unterscheiden, weiß ich nicht.

Als abschließenden Teil des Charakterbastelkastens würde ich Dir noch "aufgeben" Dir ein paar Beschreibungen für Deine Figur zu überlegen. Stell Dir beispielsweise vor wie Dein Charakter geht, wie er isst oder wie er auf einem Stuhl sitzt. Wenn Du mal die folgenden Emotes vergleichst, wirst Du feststellen, dass jedes gleich ein bestimmtes Bild zeichnet und damit durch wenig Aufwand hilft, einen Charakter darzustellen. Auch kleine Splees - wie zum Beispiel dieses elende Gewippe mit einem Knie - können dazu beitragen, eine Figur lebendiger wirken zu lassen. Kann sein, dass Du das schon gemacht hast, dann habe ich nichts gesagt. (Und nein, Du sollst sie nicht hier auflisten. ^^ )


X sitzt auf dem Stuhl, die Knie eng zusammengepresst, die Hände auf dem Schoß zu Fäusten geballt, wagt er es kaum den Blick vom Boden zu heben.

X flegelt breitbeinig auf seinem Stuhl. Immer wenn er den Blick der feinen Herrschaften am Nachbartisch auf sich fühlt, kratzt er sich möglichst auffällig am Schritt.

X drapiert sich auf dem Stuhl; ein Bein über das andere geworfen, den Ellbogen auf der Lehne abgestützt lässt er seinen Blick durch den Raum schweifen.

LG
Anska
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Dienstag, 18. Juli 2017, 20:17

Perfekt dann werde ich mir bei Zeiten etwas überlegen und einen Plot entwerfen.

Hm, irgendwie denke ich das ich es doch so handhaben werde das mein Charakter diese Schwertausbildung schon hinter sich hat. Du hast mich jedoch auf eine neue Idee gebracht, Anska: Und zwar wird die "Quest" meines Charakters sein, Angehörige seiner Familie zu finden. Das kann vorerst auch oft als Hintergrund information genommen werden wieso er zu den verschiedensten Orten reist und wird auch oft von Rückschlägen oder Planänderungen geprägt sein. Und irgendwann kann ich damit dann sozusagen fast nahtlos in den Plot übergehen die Mörder der Eltern meines Charakters zu finden und Rache auszuüben. Der Schwertkampfmeister aus der Alikr Wüste könnte ja den Vater meines Charakters gekannt und auch schon trainiert haben und meinem Char nun einen Tipp geben wo noch Verwandte leben könnten. Das währe dann der Beginn seiner Reise und seiner Quest, sowie der Beginn neue Erfahrungen durch das Rp zu machen.
Da ich zurzeit, wie schon gesagt, sowieso oc in der Wüste queste bekomme ich auch die rothwardonische Lebensweise mit.

Zudem könnte mein Charakter auch noch interessiert an anderen Kampfarten der verschiedenen Völker sein und das dann sozusagen als eine kleine "Nebenquest" handhaben sollte er in anderen Gebieten unterwegs sein.

Ok das mit den Plots ist ja eigendlich logisch, wollte nur nochmal nachfragen :) Vorerst werde ich nur mit einem Char rp betreiben das heißt dann werde ich mich wohl voll auf den Plot/ das Projekt konzentrieren.
Ich werde mir auf jeden Fall alle Tipps die ihr mir mitgegeben habt zu Herzen nehmen und bestmöglichst befolgen.


Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an dich Anska, aber auch an all die anderen die hier etwas gepostet haben und mir halfen diesen Charakter zu erschaffen :thumbsup:
Über eine so hilfreiche Community können andere Foren nur neidisch sein :)
Ich freue mich darauf vllt den einen oder anderen von euch mal im Rp anzutreffen,
in diesem Sinne wünsche ich noch viel Spaß in ESO und noch einen schönen Abend,
LG
LegendaryEdition


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