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WolfSeven

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1

Freitag, 30. Juni 2017, 18:56

Schwule und Lesben (und Transsexuelle) in Tamriel

Damit wäre das Thema dann auch geklärt. ;)

Alle sagen, das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WolfSeven« (30. Juni 2017, 20:22)


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Leafewin

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2

Freitag, 30. Juni 2017, 19:46

Yay das find ich toll!!

Schön, wenn große Firmen, bei diesen Dingen Farbe bekennen, in dem fall Regenbogenfarben.
Supi. Auch wenn die Abstimmung im Bundestag leider von einer weiteren, wenig erfreulichen Abstimmung stark getrübt wurde.

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Amun III (01.08.2017)

3

Freitag, 30. Juni 2017, 20:23

Und ja, ich weiß, dass es Auslegungssache ist und dass noch andere Faktoren hineinspielen und ich will auch gar keine Diskussion starten, aber vielleicht kann man den zweiten Teil des Satzes da auch zumindest mal im Hinterkopf behalten. Den Teil mit dem "die Völker sehen sich als gleichgestellt an" meine ich. Also nur für den Fall, dass es irgendwann mal wieder darum gehen sollte, welcher Charakter wo rumlaufen wollen würde/sollte oder ob Rollenspiel, das nicht so viel Wert auf fantastischen Rassismus legt, denn nun kuschelig bzw. unrealistisch ist oder nicht.
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Mollorow

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Freitag, 30. Juni 2017, 20:43

Tolle Aktion von ZOS. Finde das Ergebnis im Bundestag auch toll. Es betrifft mich zwar nicht direkt aber ich denke ein Land kann nie liberal genug werden/sein. Es hilft den Homosexuellen und mir schadet es nicht.

Ansonsten hat ZOS schon recht. Es wird immer wieder allgemein sehr die Toleranz im Spiel herausgestellt. Die Intoleranz klar schlecht dargestellt und fast immer sind die Feinde gameplaytechnisch intolerant (Schleiererben z.B.). Die Mehrheit toleriert einander (von den Völkern her nicht von den Fraktionen). Das heißt nicht dass sie sich zwangstechnisch auch alle mögen. Das darf man nie missverstehen. Aber wie ich schon mal sagte... man würde keinen Bauern aus dem Dominion an den Toren von Windhelm umbringen. Ebenfalls kam es nie im Spiel vor dass diverse Rassen einer Taverne verwiesen worden weil sie Rasse X oder Y sind.

Letztlich heißt das aber nicht dass man im RP kein intoleranten A**** spielen kann.
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5

Freitag, 30. Juni 2017, 22:29

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind mir vor allem bei den Bosmer während des Questens aufgefallen :)

Hab da schon zweimal lesen müssen, als ein Bosmer seinen Mann suchte :D
Dachte zuerst an Übersetzungsfehler...aber siehe da, das war auch so gemeint und kein Fehler.


Am Ende der Quest dachte ich dann nur: Ah, da schau an!

Faldur

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Freitag, 30. Juni 2017, 22:48

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7

Samstag, 1. Juli 2017, 00:13

Die Bauherrin in Vivec ist auch mit einer Frau zusammen.

Dachte aber nicht dass das noch Thema wär. War in Skyrim doch auch so. Da kann man Mara's Band auch mit jedem Verbündeten knüpfen unabhängig vom Geschlecht.

Du weißt, wer ich bin... Das freundliche Pony aus der Nachbarschaft!


- Dies war ein Anti-Terroranschlag des asozialen Netzwerkes -

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Samstag, 1. Juli 2017, 15:55

Velsa aus der Diebesgilde is auch mit dieser Khajiit zusammen :3 Also es gibt sehr viele Homosexuelle in Tamriel, und das is meiner Meinung nach gut so :P Gab es nunmal schon immer.

Peragan

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Samstag, 1. Juli 2017, 16:08

Homosexualität ist nach meiner Auffassung in Spielen heutzutage grundsätzlich keine große Sache mehr. Das war es möglicherweise vor 10 oder eher 15 Jahren mal.

Für Unternehmen ist es (erneut meiner Meinung nach) heutzutage vor allem eine marktwirtschaftliche Entscheidung: Auch diese Zielgruppe soll sich mit dem Produkt verstärkt identifizieren können.

Daher finde ich die Sache zwar gut, sehe sie aber eher relativ leidenschaftslos. ;)
"Es ist das Kennzeichen der "Elder Scrolls"-Reihe -
Es gibt nicht nur eine Wahrheit in der Welt. Jeder sieht die Dinge von seinem eigenen Blickwinkel aus."


- Lawrence Schick, Lead Loremaster

WolfSeven

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Samstag, 1. Juli 2017, 18:30

Für Unternehmen ist es (erneut meiner Meinung nach) heutzutage vor allem eine marktwirtschaftliche Entscheidung: Auch diese Zielgruppe soll sich mit dem Produkt verstärkt identifizieren können.


Sag das mal EA.^^
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Verva (01.07.2017)

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Dienstag, 4. Juli 2017, 03:18

Schwul, lesbisch, transexuell im RP

:D Vor kurzer Zeit wurde ja von den Entwicklern bei diversen sozialen Netzwerken ein Post verfasst zum Thema der Zulassung der "Ehe für Alle" also der Ehe für homosexuelle Paare, in dem auch auf die Akzeptanz fürgleichgeschlechtliche Partner in Tamriel eingegangen wurde. Als RPler mit eher wenig Erfahrung in DIESEM Bereich des Spieles stellte sich mir da zugleich die Frage wie Charaktere in Tamriel (grade in Sachen RP) wohl darauf reagieren würden. Ist Homosexualität (egal ob jetzt schwul oder lesbisch ) in Tamriel häufig? Ist es sozial völlig normal und an der Tagesordnung oder werden zB schwule Paare doch ab und an mal mit einem Kopfschütteln oder Unverständnis betrachtet? Mir ist bewusst, dass es homosexuelle Charaktere in den Elder Scrolls Geschichten gab und gibt , aber diese sind jetzt auch nicht sooo häufig und ich frage mich welche Haltung die Gesellschaften der verschiedenen Völker Tamriels wohl zu dem Thema haben und ob es Unterschiede hierbei zB je nach Volk ubd Kultur oder gar gesellschaftlichen Standes gibt. Des Weiteren frage ich mich ob auch transsexuelle Charaktere bekannt sind (also Männer die als Frauen LEBEN oder umgekehrt) und ob sich ein solches Konzept zB Lorekonform ausspielen ließe. Ich frage dies aus Neugierde und weil das Thema in meinen Augen noch nicht besonders ausführluch hier besprochen wurde (korrigiert mich wenn ich da falsch liege) und auch um zu wissen wie ich zB mit homo- oder transsexuellen Charakteren umgehen kann wenn ich auf solche im RP treffen sollte - als persönliche Meinung habe ich auf jeden Fall nix dagegen wenn man bei seinem Charakter etwaige , sexuelle Orientierungen mit einbringen möchte (mein Khajiit ist zB bisexuell).Nicht das mir hier noch jemand die Intoleranz- oder Diskriminierungskeule schwingen mag;) - in diesem Sinne, euer Zottel

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Margra (04.07.2017)

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Dienstag, 4. Juli 2017, 08:49

Guten Morgen!

Was auf Facebook dazu geschrieben und hier auch verlinkt wurde, war da eigentlich recht eindeutig. Insofern: Ja, es ist etwas ganz alltägliches, so wie es auch jeder mit einem Partner aus einem anderen Volk glücklich werden kann, wenn man es denn hinbekommt, nicht zwischen die Fronten zu geraten, die gerade herrschen.
  • Es gibt innerhalb jeder Fraktion mehrere homosexuelle Paare, die entweder in den Quests oder aber in Dialogen ihre Sexualität offenlegen; ebenso taucht bei der Diebesgilde ein lesbisches Paar mit einer kleinen Questreihe auf und in Kargstein nennt eine Händlerin eine andre ganz selbstverständlich "meine Frau". Gerade weil es so selbstverständlich behandelt wird, wirkt das Ganze nicht, als gäbe es große Probleme.
    Ja, das kann natürlich auch "nur" verharmlost sein, um niemanden als Kundengruppe zu verdrießen, aber dann müsste man es auch nicht so oft auftauchen lassen.
  • Man sieht auch nicht explizit ganz viele Hochzeiten oder aber die genauen Formen heterosexuellen Zusammenlebens, dennoch nehmen wir als Spieler das als gegeben. Nur weil etwas in der Engine nicht 100 Male dargestellt wird, ist das nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass es nicht alltäglich ist.
  • Natürlich können Charaktere etwas dagegen haben, natürlich könnte es sein, dass ein Mann lieber mit einer Frau zusammen wäre, die mit einer anderen zusammen lebt, und natürlich kann man auch angefeindet werden, weil man "mit dem Feind das Bett teilt" - auch dafür gibt es wiederum Beispiele im Spiel und wir haben einfach Krieg in Tamriel. Aber es gibt keine von den Göttern gebotene Unreinheit der Homosexualität, kein Patriarchat als Standard und es ist vollkommen normal, dass Frauen auch einfach Kriegerinnen / Gelehrte / Priesterinnen .... werden und nicht nur zum Verheiraten und Kinderkriegen da sind. Sie müssen sich nicht massiv emanzipieren.
    Drum zieht auch das Argument "Aber das ist ein mittelalterlich angehauchtes Spiel und da war ja ... und bis heute ist das ein Problem ...", das mir oft begegnet ist, in keinster Weise. Dass es Charaktere und Landstriche geben mag und wird, die es anders handhaben, ist etwas andres und vollkommen okay.


Alles Liebe
Margra
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Angkuld

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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:03

Mir stellt sich gerade die Frage, ob man dem Wunsch nach Geschlechtsumwandlung nicht auf magischem Wege nachgehen könnte? Ich sehe keine Brillenträger, niemanden mit nur einem Bein.. Alchemie ist eine Sache, damit heilt man ja alles Mögliche, nur Bein-Nachwachsen-Lassen-Tinktur wäre mir gerade neu, aber ich gebe zu, ich kenne mich mit dem ganzen Heilgedöns nicht aus.
Ich kenne das aus anderen Spielen, die gefürchteten verfluchten Geschlechtsumwandlungs-Gürtel z.B. In manchen Spielen kann man sie nach Wunsch ablegen, in manchen nicht. Sieht die Magiewelt von Teso so etwas vor? Oder würde man dann eher auf einen Daedrapakt zurückgreifen?

Zum Fragensteller: Gerade in einem Spiel bietet sich die Möglichkeit, offen und ohne Vorurteile an das Thema heranzugehen - warum solltest du jemanden, der einen Homo-, Bi- oder Pansexuellen (erschlagt mich nicht, ich weiß, dass es da noch viel mehr gibt) spielen möchte, irgendwie anders im RP behandeln als einen Heteroausgerichteten? Klar kann man auch hier einen Char voller Vorurteile spielen, wie man eben mag. Es steht doch frei, ein FSK 6 oder ein FSK 18 RP draus zu machen, ich verstehe nur nicht, warum da so ein besonderes Augenmerk auf die Ausrichtung gelegt wird.
So long, and thanks for all the fish.

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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:13

Tamriel ist in einigen Belangen eben schon fortschrittlicher als wir in Europa oder allgemein die Menschheit auf der Erde.

Wobei es auch Beispiele gibt, dass der Dunmer-Sklavenhalter seinem Argonier-Sklaven einen Mord androht, weil sich seine Tochter in diesen verliebt hat. Es scheint aber später dann kein Problem zu sein, dass das Paar wieder zu ihren Eltern zieht. Wobei Sklaverei auch in der realen Welt eher was damit zu tun hatte, dass Sklavenhalter ihre Sklaven für nicht zivilisiert genug hielten, um selbst für sich zu sorgen. Sklaverei galt teilweise sogar als "Fürsorge" für Schwächere, denen man damit die Last der Entscheidungen abnahm.

Homosexuelle Paare, dagegen scheinen weniger Probleme zu haben. Wobei ich noch nicht alle Gegenden kenne, aber "Ehe für alle" scheint bei Tamriel Normalzustand zu sein, nur ein einigen Fällen wie zwischen Mer und Echse etwas schwieriger.

Sunja

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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:34

Tamriel scheint eine der offensten Fantasywelten zu sein, die ich in dieser Hinsicht je erlebt habe und ich mag es sehr!
Diese Selbstverständlichkeit finde ich sehr angenehm, denn so kommt jeder Spieler, egal welche Vorliebe etc. auf seine kosten.
Wie man dazu steht, kann man ja dann ausspielen wie man möchte. :) Es muss ja nicht jeder mit Regenbogenfahnen daneben wehen.

Ich halte geschlechtliche "Vielfältigkeit" aufgrund von Magie und Alchemie durchaus für vorstellbar. In keinem anderen Spiel würde ich das so sehr abkaufen, wie in diesem. Ebenso was Verhütung betrifft. Ein Tränkchen hier aus dem Alchemieladen nebenan und das "Problem" ist erst mal aus der Welt.

In diesem Sinne,
fröhliches Rollenspiel und jedem das Seine. :love:

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Dienstag, 4. Juli 2017, 11:37

Wer Morrowind (das Spiel) gespielt hat wird wohl am ehesten zu dem Schluss kommen dass die Möglichkeiten der Magie keine Grenzen gesetzt sind. Außer die der "Stärke" des Chars.

Das heißt nur weil alles möglich ist, muss es nicht zwingend machbar sein. Schon Portale zu öffnen kostet Zeit, braucht Erfahrung und womöglich viel Studium und auch Kraft. Mit einem Fingerschnippen entsteht sowas nicht.

Ob man also wirklich Transformationen und das Wachstum neuer Gliedmaßen ausspielen sollte weiß ich nicht. Es sollte aufjedenfall nicht mit einem Fingerschnippen oder für jeden Lehrling möglich sein.
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Angkuld (04.07.2017)

17

Dienstag, 4. Juli 2017, 13:00

Huhu,

ich finde, Margra hat das oben schon sehr schön zusammenfassend geschildert.

Zum Thema der Veränderung des Körpers zweierlei:

Einmal denke ich, dass man keine Charaktere mit fehlenden Gliedmaßen sieht, da man dafür schlicht weitere Modelle einbauen müsste, mit neuen Animationen etc. Und auch wenn es keine Figuren mit Brillen gibt, gibt es durchaus genügend Charaktere, die auf einem oder beiden Augen erblindet sind. Besonders prominente Beispiele hierfür sind natürlich die Mottenpriester, die dieses Schicksal im Lauf ihres Umgangs mit den Elder Scrolls ereilt, aber es gibt im Spiel nun auch eine Reihe von Charakteren mit Augenklappen (z.B. Holgunn in den Steinfällen) oder ein oder zwei blinden Augen (z.B. Green-Venom-Tongue aus der Dunklen Bruderschaft). So einfach lässt sich das also nicht reparieren. Starke Veränderungszauber dieser Art sind zwar schon bekannt - von den Ayleiden zum Beispiel - aber wie Mollorow schon schrieb, ist es sicher nichts, was mal eben so funktioniert. Auch wenn ich die Möglichkeit fürs Rollenspiel reizvoll finde. Hier ein Zitat zum Thema aus Daughter of the Niben [dt.]:

Zitat

There does, however, appear to be evidence that, just as the Psijics on the Isle of Artaeum developed Mysticism long before there was a name for it, the even more obscure Ayleids of southern Cyrodiil had developed what was to be known as the school of Alteration. It is not, after all, much of a stretch when one considers that other Ayleids at the time of Bravil's conquering and even later were shapeshifters. The community of pre-Bravil could not turn into beasts and monsters, but they could alter their bodies to hide themselves away. A related and useful skill, to be sure. But not so effective to save themselves in the end.


Das führt weiter dazu, dass körperliche Veränderungen - abgesehen vom Beheben etwaiger Schäden - zwar sicher möglich sind, natürlich aber auch schnell in die Nähe des Formwandelns rutschen können, beziehungsweise eben des Daedrischen bzw. Göttlichen. Einige der daedrischen Prinzen legen sich wohl nicht ganz so gerne bezüglich ihrer Gestalt fest und dann ist da immer noch diese Sache mit Vivec:

Zitat

Together they moved into the middle world, to a village near where Vivec had been found by Ayem and Seht. The eighth monster was there, but he did not act much like a monster. He sat with his legs in the ocean and with a troubled look on his face. When he saw his mother-father, he asked why he should have to die and return to oblivion. [36 Lessons of Vivec: Sermon 34 [dt.]]

Zitat

This is the love of God and he would show you more: predatory but at the same time instrumental to the will of critical harvest, a scenario by which one becomes as he is, of male and female, the magic hermaphrodite. [36 Lessons of Vivec: Sermon 35 [dt.]]
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Dienstag, 4. Juli 2017, 14:59

*gähn* Guten "Morgen" [Ja für Nachtschichtler ist das hier SEHR früher Morgen :)]

Gehen wir doch mal auf die Antworten hier ein!^^

Erstmal zu Magra;
Von den homosexuellen Paaren in den Elder Scrolls Teilen und auch in ESO weiß ich ja, ich habe ja das Grundspiel und alle DLC´s so ziemlich durchgequestet ;) Ebenso wie die Offline-Spiele - ist mir also bewusst, dennoch mag es ja sein, dass unterschiedliche Völker da unterschiedlich mit ungehen. Zum Beispiel würde ich die Khajiit so einschätzen, dass sie allgemein stark zu Bisexualität neigen (weshalb ich meinen so ausspiele) und einfach (wie von der Natur vorbestimmt) nicht so viel Augenmerk auf Gender legen. Das entnehme ich den Khajiit denen man bisher in Elder Scrolls begegnete und Ingame-Büchern wie "DIe wahre Bahrenzie" - Andererseits könnte ich mir zB bei den eher steifen Altmer , grade in adeligen Kreisen, gut vorstellen, dass es zwar toleriert aber möglicherweise nicht sooo gern gesehen wird, allein schon aufgrund der "Stammbaum-Erhaltung" ^^. Deshalb die Frage - ich habe ja nichts dagegen , sondern suche eher alle Infos zusammen für optimales Rollenspiel - Vorbereitung ist alles ;)

Angkuld:
Zitat - jede zweite Wache in Skyrim: "Einst war ich Abenteurer wie ihr, aber dann bekam ich einen Pfeil ins Knie...." - Ich denke also , angesichts der Tatsache , dass das beschädigte Kniegelenkt nicht optimal gerichtet werden konnte, dass massive medizinische Eingriffe wie Genderwechsel wohl eher nicht möglich sein werden - magische Methoden mal weggelassen, aber ich denke WENN ÜBERHAUPT, wäre hierzu sehr mächtige Magie nötig alleine die Optik dahingehend anzupassen - ein Laie sollte sich nie an so etwas wagen. Dann spielt eine hohe Fehlergefahr natürlich noch mit rein und und und. Im Endeffekt denke ich sind Geschlechtsumwandlungen zu Zeiten von Elder Scrolls (unabhängig welcher Teil) wohl eher unwahrscheinlich und darum kritisch zu betrachten - weshalb ich ja auch nach NPCs fragte welche als Teil des andereren Geschlechts LEBEN (also biologisch zB noch eine Frau sind, aber mit kurzen Haaren, männlich anmutender Kleidung , bei der Stadtwache alle im Armdrücken abziehen und sich Bernd nennen ^^) Als Spieler fände ich genau solch ein Konzept beispielsweise nicht einmal uninteressant (wenn man es jetzt nicht so übertreibt wie ich in meinem Beispiel)^^

Ansonsten kann ich dir noch sagen, dass deine Schreibart in dem Post mit etwas "vorwurfsvoll" vorkommt (korrigier mich falls ich da falsch liege^^). Dazu wollte ich nur noch einmal sagen, dass ich keineswegs da voreingenommen bin oder es mit einer realen mittelalterlichen Zeit vergleiche. ESO ist ein Fantasyspiel und in tausenden Hinsichten anders und sogar besser als unsere Realität - ich möchte nur die Seite der Lore mit hereinnehmen, weil diese sich teilweise sehr unterscheidet in den verschiedenen Fantasygeschichten. (Bsp: In Dragon Age sind sehr viele Magier homosexuell , insbesondere in der Magierhochburg Tevinter und es ist das normalste der Welt oder gehört wie in Tevinter sogar zum guten Ton. Im krassen Gegenzug steht zB The Witcher in dem ein Homosexueller in Ungnade gefallen ist weil seine Liebschaft zu einem Mann aufgefallen ist. Ich weiß von der Offenheit in Elder Scrolls und finde sie gut - das heißt aber nicht dass es keine Unterschiede geben kann zwischen Völkern, Ständen und Gruppierungen ^^)

@Rhavar:
Wie bereits gesagt: Sehe ich auch so ^^
Einzigen Vermerk in Sachen Homosexualität zB den ich da ergänzen möchte, ist der, dass Einzelne sicherlich ein Problem damit haben - (weil es immer nen Idioten gibt)- selbst wenn der Großteil es toleriert und befürwortet. Abgesehen davon muss man zB Hintergründe und Situationen mit einrechnen - zB das Oberhaupt einer Adelsfamilie , der sicher nicht begeistert ist wenn sein einziger Sohn, Stammhalter der Familie, sich als schwul outet und das es das Wohl mit der Blutlinie gewesen sei ^^

@Sunja:
Aye Aye ... ist ne feine Sache, dass die Entwickler diese Offenheit so promoten.

@Mollorow: Stimme dir zu (wie weiter oben geschrieben) - aber nochmal hierzu: Ich habe nicht nach Geschlechtsumwandlungen oder Post-OP-Transgendern im Game gefragt, sondern lediglich nach Männern die als Frauen leben oder Frauen die als Männer leben - sprich ihr eigenes Geschlecht noch biologisch gesehen haben aber sich als Teil des anderen Geschlechts fühlen, sich vielleicht optisch demnach anpassen (Kleidung, Frisuren, "übertriebene" Verhaltensweisen im SInne der Über-Kompensierung... sowas)

@Anska:
Das meiste aus deinem Post habe ich ja bereits weiter oben beantwortet ^^ Hier kann ich nur in Bezug auf die Transsexualität auf das verweisen, was ich Mollorow auch geantwortet habe.

Interessieren würde mich das btw immer noch, also ob dergleichen NPCs (die in einem Konflikt zu ihrem Geschlecht leben) aus irgendeinem Elder Scrolls Teil bekannt sind =)
Wäre sogar interessant als potentielles zukünftiges RP-Konzept (in langer Zukunft, momentan bin ich ausgelastet ^^)

19

Dienstag, 4. Juli 2017, 15:13

Irgendwo gibts eine transsexuelle Nord. Also Frau im Körper eines Mannes. Das Ende der Quest ist allerdings, dass sie von ihren Mitnord tatsächlich nicht unbedingt als Frau akzeptiert wird und eine magische Geschlechtsumwandlung ist keine Option.

Ich weiß nur nicht mehr, wo die ist.

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Dienstag, 4. Juli 2017, 15:43

Heya, nur kurz weil ich gerade die Antwort habe aufploppen sehen:

1. Ich weiß nicht wie es Mollorow geht, aber ich habe mich jedenfalls auf Angkulds Frage bezogen, da ich Deine, Zottel, eigentlich schon durch Margra ausreichend beantwortet gesehen habe.

2. Der berühmte Pfeil ins Knie ist ein Sprichwort. Die sind nicht verletzt worden sondern haben schlicht geheiratet und sind deswegen sesshaft geworden.

3. Wie der im anderen Post verlinkte Facebook-Post sagte, es ist normal. Der eine nimmt sich Apfelkuchen vom Buffet, der andere lieber Erdbeerkuchen und der dritte schauffelt sich halt beides auf den Teller. Es ist sogar so normal, dass es nirgends thematisiert wird - auch bei den (bretonischen) Adeligen nicht. In Kluftspitze gibt es z.B. diese eine Quest in welcher eine Adelige sehr darüber verstimmt ist, dass ihr Töchterchen mit dem orkischen Dienstmädchen anbändelt. Dabei stört die Mutter aber nur, dass es eben zum Einen ein Dienstbote und zum Anderen ausgerechnet ein Ork sein muss, mit dem die junge Dame da ihre viel vorteilhaftere Beziehung zu einem anderen Adeligen gefährdet. Dass es eine andere Frau ist, wird nicht mal angesprochen - außer ich vertu mich gerade sehr.

Ich denke im Zusammenhang mit Aufrechterhaltung des Stammbaumes kann es für eine Person persönlich zum Problem werden, da sie in den Konflikt gerät einerseits ihrer Pflicht folgen zu wollen aber auch ihrem Wunsch entsprechend leben möchte - aber das macht es noch nicht gesellschaftlich in irgendeiner Form geächtet.

4. Mir fällt auch nur der Dunmer ein, der kein Dunmer sein möchte sondern viel lieber ein Khajiit wäre und sich deswegen wie ein Khajiit kleidet und unter ihnen aufhält. Das ist vielleicht nicht ganz das was Du suchst, kommt aber vielleicht nah genug heran.
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