Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

21

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:04

Wie Anraee erwähnte gibt es einen Nord in Grünschatten (hoffentlich) täusche ich mich nicht, der gerne eine Frau sein würde. Dieser wird laut dieser Quest nicht besonders akzeptiert, wahrscheinlich, da die ganze Sache exzentrisch erscheint. Er trägt nicht nur Frauenkleider sondern verhält sich auch sehr eigenartig. Doch das ist die einzige Referenz zu Transähnlichen Themen.

Was die Transänderung betrifft: Es ist denke ich nicht unmöglich, die Magie zu nutzen um Hermaphroditen zu schaffen oder Sexuelle Umwandlungen zu bewerkstelligen. Jetzt kommt das große ABER ...

- Wäre es dann nicht auf der selben Ebene, wie einem Char die Augen von der Blindheit nachwachsen zu lassen?
- Es ist mit keinem Wort in der Lore erwähnt, dass Körperteile voll funktional nachwachsen können.
- Es ist auch laut dieser Lore auch möglich in der Zeit zurück zu reisen, aber der Ottonormal-Spieler spielt es nicht aus

Meiner Meinung nach gibt es Dinge die einfach zu stark in einer Grauzone sind und nach logischen Verstand zu mächtig für den Ottonormalchar sind, dass sie einfach keine Bereicherung für RP sind. Ich finde, dass manche Barrieren das RP erst spannend machen. Denn, wenn jemand beginnt seinen Körper zu modifizieren, ganze Körperteile vollkommen funktional mit Alchemie und Magie zu kreieren, worin liegt dann noch das Problem, dass ein anderer Char mit dem selben Machtlevel für sich die Zeitreise beansprucht oder einen Mottenpriester von seiner Blindheit heilt?

Ich finde die Homosexualität an sich gehört zur Welt von Elderscrolls dazu. Was vereinzelte Charaktere davon halten oder nicht halten, ist immer eine Sache des Individuums. Es wird immer jene geben die dafür und dagegen sind, wie es auch Männer geben wird, die versuchen Frauen zu unterdrücken, Frauen die Männer versuchen zu unterdrücken. Ich finde diese Diversität macht die Welt von Elderscrolls erst aus, dass jeder im Grunde Freiheit hat zu spielen wie er will und sich nicht irgendwelchen akribischen Gesetzen unterwerfen muss. Diese Diversität ist wichtig und bereichert RP. Natürlich ist es gesellschaftlich normal, dass ein homosexuelles Paar heiraten kann, doch wird es immer die Einzelnen geben, die es als nicht normal betrachten. Dann wiederum die die Gegner davon als abstoßend empfinden.

Es gibt hier in der Sozialentwicklung, meines Wissens nach kein "No-Go" Man sollte nur schauen, dass man mit seinen Konzepten eine gesunde und angemessene Waage hält, damit andere Spieler sich nicht von Extremen überrollt fühlen oder RP überhaupt möglich ist. Man sollte diese Diversität aber niemals in ein ad absurdum zu treiben. (Beispiel: Auf 20 Bosmer kommen 18 bespielte, die unbedingt Veganer sein wollen - überspitzt dargestellt)

Diese Individualität gibt es auch in der Magie, doch sollte ein Spieler immer darauf achten wie weit er sein Machtpotential ausschöpft, sonst lädt es zu einem Machtwettrüsten ein, welches ich bereits in einigen Spielen erlebten. Der Eine spielt eine magische Geschlechtsumwandlung aus, der nächste lässt sich seine Hand im RP nachwachsen, dann kommt der Nächste der Blinde heilen kann, bis es zur Rassentransformation geht bis es wirklich in eine ungesunde Richtung geht.

Was absolut möglich ist, sich einer Gesichtsveränderung zu unterziehen. Darum geht es nicht um ganz neue körperliche Eigenschaften mit neuen Vernetzungen im Gesamtsystem, sondern das Ändern des Bestehenden. Das kann ich mir durchaus bei einem sehr wohlhabenden Charakter vorstellen.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Margra (04.07.2017), Sunja (04.07.2017), Amelie (04.07.2017), Spiffypurse (04.07.2017), Deikan (04.07.2017), As3her (06.07.2017)

Angkuld

Geselle

  • »Angkuld« ist weiblich

Beiträge: 81

Gilde: Ghorbash Clan

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

22

Dienstag, 4. Juli 2017, 17:57

Nein, es war kein Vorwurf, ich habe die Hervorhebungsnotwendigkeit des Themas nur nicht verstanden. Die weiterführenden Erklärungen und Beantwortungen haben mich dahingehend erleuchtet, danke :) Und das war keine Ironie :)
Außer dem bereits erwähnten Mer fällt mir nur noch Cicero ein.. den kann ich nicht einordnen.
So long, and thanks for all the fish.

23

Mittwoch, 5. Juli 2017, 08:35

Ich bin mir sicher, dass das Statement von ZOS mehr nur der "political correctness" geschuldet ist und die Lebenswirklichkeit in einer Gesellschaft wie die in Tamriel nicht zur Gänze wiedergibt.

Warum?

Sicher, es gibt die gemischtrassigen und gleichgeschlechtlichen Paare. Aber wenn man sich mit ihnen genauer befasst, dann hört man ab und zu doch die leise Fragen "Geht das gut?" oder "Was werden die Leute denken?".

Ich denke, es war eine Quest in Grünschatten, bei der ein Altmer und eine Bosmer beteiligt waren - "Kulturelle Unterschiede", denke ich. Gerade Altmer (und auch Dunmer) sind doch eher als traditions- und standesbewußt beschrieben, und im Verlauf der Quest kam auch auf, dass die Beziehung zwischen den beiden doch für einige hochgezogene Augenbrauen gesorgt hat.

Meine These ist, dass nur diejenigen tolerant sind, die es sich entweder leisten können... oder nichts zu verlieren haben. So mag der adlige Altmer (oder Dunmer) dem schwulen Erstgeborenen wohl wenig Verständnis entgegenbringen, wenn dieser ihm eröffnet, dass er kein Verlangen daran hat, die Familientradition fortzuführen und für die nächste Generation in der Dynastie zu sorgen. Bei dem Zweit- oder Drittgeborenen mag er vielleicht darüber hinwegsehen, aber bei dem Stammhalter...?

Wie schon Berthold Brecht in der Dreigroschenoper sagte: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." Übersetzt heißt das, man kümmert sich erst um höhere geistige Werte - und Toleranz gehört auch dazu - wenn die Eigeninteressen ausreichend abgedeckt sind. Und das ist in einer Gesellschaft wie die in Tamriel um einiges schwieriger als in der modernen, zivilisierten Welt.

24

Mittwoch, 5. Juli 2017, 09:28

Guten Morgen zusammen,

warum werden hier als Beispiele eigentlich immer mögliche Zenarien mit Adeligen aufgeführt? Gerade im Adel gibt es doch Beispiele, dass es eben wenig Schwierigkeiten macht einfach in der Erbfolge weiter zu machen, wenn der eigentlich vorgesehene Erbe keine Lust auf die Position hat (siehe Ayrenn. Naemon war ja schon so gut wie gekrönt als sie doch wieder auftauchte.) oder ein Paar kinderlos bleibt (siehe Emeric).

Wäre es nicht irgendwie sinnvoller, das Thema an der - glaube ich - einzigen Gesellschaft in Tamriel zu diskutieren, die eine feste geschlechtsspezifische Rollenverteilung hat? Auf Bethnik kann man zum Beispiel sehen, dass Orkinnen, die nicht heiraten wollen, aus ihrem Klan verstoßen werden können. Wenn ich mir jetzt einen ehrgeizigen (männlichen) Ork vorstelle, der es zwar schafft Häuptling seines Klans zu werden aber nicht heiraten möchte - oder zumindest keine Frau - dann gefährdet er damit nicht nur die politischen Beziehungen zu anderen Klans sondern auch das Fortbestehen seines eigenen, da außer ihm niemand für eine neue Generation sorgen kann. Und das stelle ich mir schon problematisch vor.
---------------------------------------------------------------

Tamriel Immobilien Inc.
:: Freie Häuser und Lager in Tamriel und den Reichen des Vergessens.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Margra (05.07.2017), Corentin (05.07.2017), Deikan (05.07.2017)

25

Mittwoch, 5. Juli 2017, 09:44

Bei den Dunmern zumindest ist Homo- und Bisexualität eindeutig normal und nicht der Rede Wert.

Was ich aber für übertriebene Political Correctness halte, ist die angebliche Gleichstellung der Völker. Man kann oft genug das Gegenteil beobachten.
Reallife-Politik hat imo nichts in einem Spiel verloren.

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anska (05.07.2017), Verva (05.07.2017), Lunatis (05.07.2017), Deikan (05.07.2017)

Mollorow

Gelehrter

  • »Mollorow« ist männlich

Beiträge: 702

Gilde: -

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

26

Mittwoch, 5. Juli 2017, 11:38

Wie ich schon ein paar mal sagte. Übermäßige Toleranz trifft auf Intoleranz. Dazwischen gibt es nur wenig. Und man kann durchaus sagen dass die jeweiligen Mehrheiten der Völker anderen nicht abgeneigt sind und durchaus andere gleichbehandeln. Und in der Story werden intolerante Verhaltensweisen und Gruppierungen immer als schlecht dargestellt. Vorurteile gibt es natürlich aber sie arten meistens nicht in offene Feindschaft aus. Die Dunmer macht das eigentlich am kompliziertesten. Aber Sklaverei ist auch nicht Sklaverei. Nichtmal im Rl. Nichtdestotrotz ist Sklaverei immer etwas schlechtes. Es betreiben aber auch nur noch überwiegend die Telvanni und Dres aktiv offen Sklavereigeschäfte. Und da auch nichtmal alle.

Beispiel zu unterschiedlichen Sklavereiarten im rl:

In den USA wurden damals Sklaven (Afrikaner wohl hauptsächlich) von weither verschleppt und dann wie Tiere auf Marktplätzen verkauft und so behandelt wie Nutztiere. Sie waren dem Willen ihrer Besitzer ausgeliefert, wurden misshandelt und als Nutztier betrachtet, nicht als Menschen. Sie hatten keinerlei Chancen aufzusteigen oder der Sklaverei zu entkommen. Das alles änderte sich nur langsam. Und erst mit dem Bürgerkrieg wurde die Sklaverei als solches abgeschafft und dennoch werden selbst heute noch farbige diskriminiert.

In der Antike hingegen war Sklaverei was alltägliches. Es wurde auch verschleppt und auch wurden sicherlich Sklaven misshandelt. Aber nicht wegen ihrer Körperfarbe oder ihrer ethnischen Herkunft. Wurde ein Volk besiegt waren Bewohner oft einfach Beute. Diese Sklaven wurden auch verkauft. Wurden auch nicht unbedingt immer gut behandelt, hatten überwiegend damit eine niedrige Stellung und waren die A**** Abwischer ihrer Herren. Und doch gab es Sklaven die zu der Zeit einen recht hohen Lebensstandart erreichen konnten. Es war keine Seltenheit dass Sklaven freigelassen wurden und zukünftige Generationen Bürger Roms wurden. Sie konnten auch weiter aufsteigen in der Gesellschaft. Nicht immer in derselben Generation aber in zukünftigen durchaus.

Hier sind die Telvanni sehr ähnlich wie man anhand einer Quest in Morrowind mitbekommt, und eine Argonierin aufsteigt und die Chancen hat weiter aufzusteigen auch wenn das der ein oder andere missbilligt im Rat.

Aber nun schweife ich sehr weit vom Thema ab... sorry an den TE.
Projektliste
Projekt Meldestation

Man muss realistisch sein - Neunfinger Logan (First Law Trillogie)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mollorow« (5. Juli 2017, 11:49)


27

Mittwoch, 5. Juli 2017, 12:32

Ich denke, ich weiß, was Sklaverei ist, danke. Und auf Sklaverei spielte ich auch gar nicht an. Sklavenhalter werden ja auch rausgenommen im obigen Tweet.

Mollorow

Gelehrter

  • »Mollorow« ist männlich

Beiträge: 702

Gilde: -

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

28

Mittwoch, 5. Juli 2017, 13:25

Ich denke, ich weiß, was Sklaverei ist, danke.


Fass doch bitte nicht immer alles als Belehrung auf... ich habe dir kein Unwissen unterstellt.
Projektliste
Projekt Meldestation

Man muss realistisch sein - Neunfinger Logan (First Law Trillogie)

Deikan

Denker

  • »Deikan« ist weiblich

Beiträge: 322

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

29

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:05

@Mollorow: Es wirkt schon etwas verdächtig, wenn immer dann, wenn Anraee postet, irgend ein Beispiel mit Sklaverei kommt. Genau gesagt, wirkt es eher persönlich motiviert, weil du oft genug erwähnen "musstest", dass er dich ja auf der Ignoreliste hat/hatte usw. Ich hab keine Ahnung was da mal war, ist mir auch relativ egal, wäre aber schön wenn sich die Richtung nicht jedes mal wiederholt, das ist ziemlich unnötig und nervig. Wenn du sachlich wirken willst, beziehe die Beispiele doch bitte auf das Thema, und nicht immer auf das Themenfeld, das ein Spieler mit seinen Charakteren bespielt. Wäre mal eine angenehme Abwechslung.

Zum Thema selbst: Es wird doch in TESO genug angeführt, dafür und dagegen. Genauso wie im RL gibts beide Seiten, aber dennoch ist es ein anderes Universum, mit verschieden Kulturen, wenngleich sicher genug an das RL angelehnt sind, so hat jedes Volk dennoch seine eigenen Zusammenstellungen. Die einen Spieler wollen Schwule oder Lesben spielen, die anderen nicht, aber wie Corentin schon sagte und nach "meiner" Interpretation: Es ist immer nervig wenn aus dem "eher" Einzelfall dann die Norm wird und Charaktere die das vielleicht nicht mögen, als böse dargestellt werden, die darüber vielleicht mal die Nase rümpfen, man gar OOC dafür angefeindet wird. Daneben sollte auch noch differenziert werden das zwischen tolerieren -> akzeptieren -> respektieren immer noch diverse Graustufen liegen können. Ich kann jemand sehen, dran vorbei gehen und gut ist, ich kann mit jemanden zu tun haben, das im Geiste für gut oder schlecht bewerten und ich kann jemanden sehen und ihm offen "bravo" oder eben "buh", im Sinne von ausbuhen sagen. Wer meint nur weil es die Beispiele gibt, heißt das jetzt gleich völliger Gleichstand auf allen Ebenen, hat sich meiner Ansicht nach zu sehr ans RL angelehnt - und selbst da ist es schon etwas Realitätsfremd zu denken, wir alle wären gleichgestellt, sei es wegen Mann, Frau, Relgion, Herkunft oder sonst was. Während es nun mal Völker gibt wo dieses Thema weniger schlimm scheint, wie Dunmer, ist es bei anderen Mer, schätzungsweise eher schlechter, da die noch seltener Kinder bekommen und Mann+Mann oder Frau+Frau nicht gerade die Erhaltung der Art fördert. Wenn ich mich da in Bosmer oder Altmer reinversetze hätte ich defintiv eher was dagegen, wenn die Mehrheit das täte, wie sollte man schließlich sonst gegen die ganzen anderen Rassen, bzw. Menschen behaupten, die sich mehren wie die Karnickel? Im Verhältnis? Irgendwann ist auch Qualität und Macht nicht mehr größer als Masse.
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
"Wenn die Winde des Wandels wehen, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."
-Chinesisches Sprichwort

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Toxem (05.07.2017), Verva (05.07.2017), Margra (05.07.2017), Corentin (05.07.2017)

30

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:37

Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen warum man das jetzt nicht einfach akzeptiert, anstatt mit Beispielen wie mit RL Sklaverei (dafuq?) zu kommen oder dagegen zu sprechen.
Einige hier sind wirklich happy dass ZOS sowas veröffentlicht hat und dann lese ich solche Sachen. So langsam werde ich das Gefühl nicht los dass einige hier gezielt gegen gewisse Personen vorgehen. 8|
The earth without art is just eh.

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Toxem (05.07.2017), Margra (05.07.2017), Skjarbrand (05.07.2017), Corentin (05.07.2017)

Margra

Gelehrter

  • »Margra« ist weiblich

Beiträge: 777

Gilde: Bärenbanner; Die Hüter Tiefwaldens (ehemalig)

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

31

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:46

Moin

Es gibt immer subjektive und begründete Gründe, wieso Charaktere etwas nicht gut finden können. Fakt ist aber, dass es weitaus selbstverständlicher in Tamriel zu sein scheint, als in unserer Realität - generell zumindest. Das bedeutet, dass man nicht pauschal sagen kann, dass homosexuelle Paare schief angesehen werden. Mir ist bisher oft das "reale Mittelalterargument" begegnet und dieses ist - man verzeihe mir die Ausdrucksweise - einfach Schwachsinn. Das schließt aber nicht aus, dass einzelne Gruppierungen das ganz anders sehen. Nur möchte ich kreativere "Gründe" erleben, als "Das ist aber einfach so!". Nein. Ist es in Tamriel eben nicht. Aber auch an Anskas Beispiel mit den Orks sieht man schön, wie man etwas sehr stimmig in den Hintergrund einbauen kann.

In unserer realen Welt herrscht ebenso keine Toleranz oder aber eine Gleichstellung der "Hautfarben" oder der "Herkunft", so gerne wir immer so tun möchten, als wären wir moralisch weiter. Das sind wir nicht.
Da allerdings Tamriel und unsre Welt massive Unterschiede aufweisen, würde ich nicht unbedingt Vergleiche anstellen. Wir kommen aus der realen Welt, ergo denken wir auch in den entsprechenden Mustern, das ist obligatorisch. Ich verstehe allerdings auch nicht, wie wir jetzt wieder auf realhistorische Sklaverteierklärungen gekommen sind.

Alles Liebe
- Margra
"True honor need not be named."
- Talia at-Marimah, Ash'abah, Alik'r -

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Verva (05.07.2017), Anska (05.07.2017), Toxem (05.07.2017), ddr.Peryite (05.07.2017), Corentin (05.07.2017), Amelie (05.07.2017), Llynya (05.07.2017), Janda (05.07.2017)

Margra

Gelehrter

  • »Margra« ist weiblich

Beiträge: 777

Gilde: Bärenbanner; Die Hüter Tiefwaldens (ehemalig)

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

32

Mittwoch, 5. Juli 2017, 14:54

Ein Edit:
Man verzeihe mir das Doppelposting, aber sonst geht sowas leicht unter.

Was die "political correctness" angeht. Klar. Kann man anführen. Und bestimmt ist das Einfärben eines Profilbildes auf Facebook nicht reine Freundlichkeit.
Dennoch gibt es dafür, dass es nur um "political correctness" geht, ein paar zuviele positive Beispiele in meinen Augen. Ich würde also nicht damit argumentieren, dass es nur "mal ganz selten" auftaucht, um eine Zielgruppe als Kunden zu gewinnen, aber eigentlich in der Welt unsrer Charaktere nicht so ist.
"True honor need not be named."
- Talia at-Marimah, Ash'abah, Alik'r -

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Verva (05.07.2017), Anska (05.07.2017), Vilvyth (05.07.2017), Toxem (05.07.2017), Llynya (05.07.2017)

Droku

Geselle

  • »Droku« ist männlich

Beiträge: 102

Gilde: Der Schwarze Pakt

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

33

Mittwoch, 5. Juli 2017, 19:12

Ich finde den Post in Ordnung, gerade den ersten Teil, muss aber sagen, dass ich nicht völlig hinter der gesamten Botschaft stehen kann, welche da vermittelt wird.
Homosexuelle in Tamriel sind etwas völlig Normales, das ist eine Tatsache und kam bisher meines Wissens in den meisten Tes-Spielen auch so vor. Damit bin ich auch völlig einverstanden und halte es für grundsätzlich sehr richtig. Was mich allerdings etwas wurmt, ist die mit Elder Scrolls Online aufgekommene "Gleichheit" aller Völker.
Dass sich viele Völker als ungleich ansehen, war für mich immer ein ebenso bedeutender und grundlegender Teil von Tamriel, wie die sexuelle Freiheit. Ich finde es völlig in Ordnung, dass es Orte wie beispielsweise gerade Cyrodiil gibt, wo alle Bewohner egal welcher Rasse oder Herkunft, schlicht kaiserliche Bürger darstellen und gleichberechtigt und gleichegstellt behandelt werden, die gleichen Moralvorstellungen besitzen und untereinander keinen Unterschied machen. Ebenso finde ich aber jene Orte enorm wichtig, wie beispielsweise Morrowind, wo alles was kein Dunmer ist, grundsätzlich als niedriger gilt, oder es viel schwerer hat auf einer Karriereleiter emporzusteigen.
Früher wurde beschrieben, dass Dunmer die Bestienvölker (Khajiit, Argonier, (Orks)) als enorm rückständig und primitiv betrachten, ebenso wie Menschen, die sie nicht höherwertig als Tiere betrachten. Ich möchte nun auch nicht behaupten, dass jeder Dunmer diese Meinung vertreten sollte, allerdings würde ich es mir als "normale" Moralvorstellung der Mehrheit des Volkes wünschen und nicht als die absonderliche Verfehlung einiger "böser Sklaventreiber".

Genauso fehlt mir der allgemeine Orkhass in Elder Scrolls Online, etwas, das in Tamriel stets sehr stark vertreten war und gewiss nicht ohne Grund kam, sodass die Orks bis heute nur in kargen Regionen oder an abgelegenen Orten leben, da sie dorthin verdrängt werden. Dass sie im Bündnis akzeptiert werden, ist zwar logisch, aber das sollte nicht für alle anderen Völker der anderen Fraktionen gelten.
Das Online Tamriel wimmelt jedoch von allen Völkern an allen möglichen Orten, welche völlig selbstverständlich überall zu sein scheinen. In den Häusern von Orsinium gibt es mehr nicht orkische Bürger, als orkische und das obschon Orks in der Lore als Volk dargestellt werden, welche Fremden absolut misstrauisch gegenüberstehen und sie nur unter gewissen Umständen dulden. Auch der Rassismus der Nord gegenüber anderen Völkern fehlt hier enorm, welcher beispielsweise in Skyrim noch stark dargestellt wird. (Siehe Windhelm, Argonierslum und grauer Bezirk). Was ich hiermit nun sagen möchte ist nicht, dass ich mir allgemeinen Rassismus wünsche, allerdings war für mich der Unterschied der Völker, sowohl kulturell als auch moralisch immer ein sehr wichtiges und markantes Merkmal von Tamriel, welches nicht zuletzt auch seine vielen Kriege begründet. Natürlich gibt es immer wieder die Vermischung von Völkern, einzelne Vertreter, welche in einer Stadt eines anderen Volkes wohnen, oder gar Orte wie Cyrodiil, wo sie alle zusammen im Einklang leben.
Nun scheinen jedoch alle Völker tatsächlich ein großes Mischmasch zu sein, welche alle hauptsächlich die modernen, westlichen Werte vertreten und sich eigentlich nur durch ihr Aussehen und den Ansatz von etwas Kulturähnlichem unterscheiden. Doch was unterscheidet den Nord vom Bretonen, lässt man seine Rüstung und sein Trink- und Prügelgehabe weg? Welche tiefgreifend anderen Glaubensvorstellungen, Weltansichten und welches andere moralische Verständnis besitzt er?
Die Abweichungen sind im Ansatz vorhanden, aber viel zu schwach ausgeprägt, als dass man sie als nennenswerte Unterschiede betrachten kann.

So wie ich mir die Ungleichheit der Völker wünsche, so wünsche ich mir auch mehr Kultur und Unterschiede, die sie als solche ausmachen und markant von allen anderen abheben. Auch fände ich es nicht falsch, wenn verschiedene Völker verschiedene Ansichten im Bezug auf sexuelle und sexistische Fragen hätten. Ich fände es toll, wenn beispielsweise Kaiserliche, Argonier oder Khajiit absolut kein Problem mit einer gleichgeschlechtlichen Beziehung hätten, oder Mann und Frau als gleichwertig betrachten, bei den Bretonen allerdings beispielsweise eine Frau als Soldatin nichts verloren hätte. Das soll nicht heissen, dass dies nicht möglich sein soll, nur würde es als verpönt gelten. Somit würde die Gleichberechtigung und Gleichheit der Völker, welche sie besitzen hervorgehoben und zu etwas Besonderen gemacht werden.

Worauf ich hinaus will ist letzten Endes folgendes: Es ist absolut nichts besonderes oder tolles mehr, wenn ein Volk modernere oder westlichere Werte besitzt, weil sie schlicht in allen Völkern durchgehend vertreten zu sein scheinen. Jene Gleichheit ist es, welche den einzenen Rassen, Fraktionen und Geschichten letzten Endes die Tiefe raubt und diese Welt, vor allem im Bezug auf ihre vielen Konflikte zunehmend unrealistisch erscheinen lässt. Auch fehlt die wirkliche "Entscheidungsfreiheit", wie man sie einst hatte. Man kann sich kaum mehr wirklich zwischen zwei moralisch unterschiedlichen Dingen entscheiden, nicht ob man für eine Seite handelt, oder gegen sie kämpfen will.

Manch einer mag sich nun gewiss in seinen Wert- oder Moralvorstellungen angegriffen fühlen oder es als deplatziert ansehen, Rassismus, Sexismus und andere verwerfliche Eigenheiten zu unterstützen. Tatsächlich bin ich in der Realität für absolute Gleichberechtigung zwischen verschiedenen Kulturen, als auch für die Gleichwertigkeit von Mann und Frau. Ich habe absolut kein Problem mit Menschen, deren Herkunft sich von der meinen unterscheidet und einer meiner besten Freunde ist homosexuell.
Nur ist es so, dass ich in Tamriel nicht die Realität suche. Ich suche in Tamriel eine alternative Welt, mit alternativen Wertvorstellungen und mag es durchaus auch Konflikte und Ungleichheit zu erleben, welche dieser Welt ihre Form und Geschichte verleihen. Und obschon ich in der Realität für Weltfrieden bin, spiele ich in einer alternativen Realität gerne auch mal das "Böse" und "moralisch Verwerfliche", vielleicht gerade deshalb, weil es nicht real ist. Dass es dies auch gab und das dies ein fester Bestandteil der Welt war, ebenso wie gleichgeschlechtliche Paare schon immer ein fester Bestandteil der Welt waren, gehörte für mich schon immer zu Tamriel - und ich finde es sehr schade, dass dies in Elder Scrolls Online für die Massentauglichkeit so umgekrempelt wurde, dass Völker ihre Kultur einbüssen müssen und die westlichen Werte der heutigen Zeit die Werte des gesamten Spiels bestimmen.

Droku
Malacath sei Zeuge unserer Taten

Es haben sich bereits 13 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Margra (05.07.2017), Spiffypurse (05.07.2017), Raskahn (05.07.2017), nuvak (05.07.2017), Elave (05.07.2017), Corentin (05.07.2017), Llynya (05.07.2017), Ubba gro-Ambossbrecher (05.07.2017), Feuersucherin (05.07.2017), Sunja (06.07.2017), Deikan (06.07.2017), Gallowsbane (06.07.2017), ddr.Peryite (06.07.2017)

Rhavar

Novize

  • »Rhavar« ist männlich

Beiträge: 49

Gilde: Amaraldane, AlbusDraco, Rollenspielgilde

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

34

Donnerstag, 6. Juli 2017, 00:03

Beispiel zu unterschiedlichen Sklavereiarten im rl:

In den USA wurden damals Sklaven (Afrikaner wohl hauptsächlich) von weither verschleppt und dann wie Tiere auf Marktplätzen verkauft und so behandelt wie Nutztiere. Sie waren dem Willen ihrer Besitzer ausgeliefert, wurden misshandelt und als Nutztier betrachtet, nicht als Menschen. Sie hatten keinerlei Chancen aufzusteigen oder der Sklaverei zu entkommen. Das alles änderte sich nur langsam. Und erst mit dem Bürgerkrieg wurde die Sklaverei als solches abgeschafft und dennoch werden selbst heute noch farbige diskriminiert.

In der Antike hingegen war Sklaverei was alltägliches. Es wurde auch verschleppt und auch wurden sicherlich Sklaven misshandelt. Aber nicht wegen ihrer Körperfarbe oder ihrer ethnischen Herkunft. Wurde ein Volk besiegt waren Bewohner oft einfach Beute. Diese Sklaven wurden auch verkauft. Wurden auch nicht unbedingt immer gut behandelt, hatten überwiegend damit eine niedrige Stellung und waren die A**** Abwischer ihrer Herren. Und doch gab es Sklaven die zu der Zeit einen recht hohen Lebensstandart erreichen konnten. Es war keine Seltenheit dass Sklaven freigelassen wurden und zukünftige Generationen Bürger Roms wurden. Sie konnten auch weiter aufsteigen in der Gesellschaft. Nicht immer in derselben Generation aber in zukünftigen durchaus.
Die Geschichte der Sklaverei ist noch einiges Vielfältiger.

Im 19. Jahrhundert reifte nach vielen Jahren die Erkenntnis, dass Sklaverei doch nicht so gut ist und sich nicht mit humanistischen Werten vereinbaren lässt. Gerade diese Epoche ist sehr gut dokumentiert, nachdem der Sklavenhandel aus Afrika erst verboten, dann aktiv sogar unterbunden wurde und in Nordamerika noch viele Sklaven auf den Plantagen eingesetzt wurden.
Auch die Sklavenhalter erkannten, dass hier ein Problem besteht und haben sich damit moralisch auseinandergesetzt. Sklavereigegner waren übrigens auch nicht aus humanistischen Gründen gegen die Sklaverei, sondern weil Sklaven einen wirtschaftlichen Nachteil für Weisse darstellten und die für die vermeidlich höherwertigen Weissen von vermeidlich minderwertigen Schwarzen trennen wollen. Eigentlich war das Ziel, alle Farbigen nach Afrika zu deportieren und ihnen dafür Land zur Verfügung zu stellen. Das ist der Ursprung des Westafrikanischen Landes Liberia.
Als dann im Sezessionskrieg die Sklavereigegner viel enger mit Farbigen in Berührung kamen, kam es erst zur Durchsetzung der Befreiung der Sklaven, die vorher auch von Sklavereigegnern abgelehnt wurde und dann zur Aufgabe des Planes die Sklaven nach Afrika zurückzuschicken.

Warum also nun bestanden so viele auf der Sklaverei? Also als Rechtfertigung galt, dass Sklaven ja sowas wie wertvolles Eigentum seien und der Besitzer auf diese besser aufpasst und es Sklaven damit viel humaner und besser geht, als es in Nichtsklavenhaltergesellschaften mit den Industriearbeitern ergeht. Sklaverei wurde also zu einem humanistischen Dienst gegenüber weniger Zivilisierten erhoben, denen es damit besser geht, als zivilisierten Industriearbeitern.

Man muss wieder die Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betrachten. Zustände die Engels und Marx von einem Umsturz des ausbeuterischen Systems dieses neuen "Kapitalismus" als humanistische Wohltat herbei schreiben ließen.

Moment, waren also auch die Sklavereigegner auch Rassisten? Ja, waren sie und dieser Rassismus kam aus der Aufklärung im 17. und 18. Jahrhundert. Kant und viele seiner Kollegen die Sklaverei befürworteten und Freiheiten nur für Weisse vorsahen.

Und damit würde ich dieses Subthema der Sklaverei gern abschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rhavar« (6. Juli 2017, 00:10)


35

Donnerstag, 6. Juli 2017, 00:25

Ich für meinen Teil bin immer wieder erstaunt, welche heißen Diskussionen die Sexualität fiktiver Charaktere auslöst.

Fakt ist: In Tamriel ist "Mara's Bund" (~Ehe) komplett losgelöst von Geschlecht, Alter, Herkunft und Stand. Hier geht es um die Verbindung zweier verwandter Seelen.

Das kann eine rein platonische Beziehung sein oder eben hetero-, homo- oder pansexuell, muss es aber nicht.

Generell sieht das allgemeine Volk Tamriels das ganze als normal an und nicht weiter einer Erwähnung wert.

Wie das nähere Umfeld der betreffenden Personen reagiert, z.B. wenn die stolze Telvanni-Mutter feststellt, dass ihre Tochter eine inbrünstige Liebesbeziehung zu einer Khajit-Händlerin eingeht, steht auf einem ganz andren Blatt und bietet genauso ein breites Spektrum an Reaktionen wie auch in der realen Welt - von unterstützend ("Hauptsache du bist glücklich Schatz") über besorgt ("Und was ist mit Enkelkindern? :(") bis hin zu schlichtweg ablehnend ("Ruft die Morag Tong ich habe einen Schrieb für diese elende Khajit").

Den Tweet sehe ich als rein politisches Statement (derzeit ist es ja allgemein total "in" sich die LGBT-Gemeinde aufs Fähnchen zu schreiben).

Was Sex im RP betrifft gilt dasselbe wie im RL:
Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Wir haben im RL Leute mit sexuellen Vorlieben für Dampflokomotiven und benutzten Damenturnschuhen.
Ist da eine Elfe mit Khajit-Fetisch undenkbar? Nein. Furries gibts schließlich überall.
Jeder hat das Recht auf seine Vorlieben und jeder hat das Recht darüber tolerant oder pikiert zu reagieren, denn des einen Schrott ist des andren Schatz.

Den großen Wirbel drumherum verstehe ich eh nicht.
Sex sollte im RP wie im realen Leben eh im privaten Bereich stattfinden und nicht auf offener Straße.
Offen rummachen ist anstößig, egal welche Rasse oder Geschlechter die beiden haben.

Nehmt euch'n Zimmer!

Du weißt, wer ich bin... Das freundliche Pony aus der Nachbarschaft!


- Dies war ein Anti-Terroranschlag des asozialen Netzwerkes -

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Gallowsbane (06.07.2017), Angkuld (06.07.2017), Llynya (06.07.2017)

  • »Zottelgames« ist männlich

Beiträge: 80

Gilde: Projekte: Die Crew der "See-Affe"+ Der Schmugglerhafen von Stros M´Kai, Open RP in Hews Fluch

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

36

Donnerstag, 6. Juli 2017, 06:37

Off-Topic:mei mei mei.... warum kann man hier eigentlich kein noch so normales Thema oder wie in diesem Fall sogar ernst gemeinte Fragen auf machen ohne dass diverse Leute dies wieder nutzen um andere zu denunzieren und sich gegenseitig an die Köpfe zu gehen? Allmählich geht mir das gehörig auf den Nerv. Reißt euch mit euren Kabbeleien verdammt nochmal zusammen und klärt das unter euch aber nicht innerhalb von sachlichen und themenbezogenen DIskussionen (!!!)

-------------------------------

So nun zum Rest. Ich danke allen für die zahlreichen Antworten und Denkanregungen - hat mir Spaß gemacht vieles zu lesen und eure vielseitigen Einschätzungen und Auffassungen zu diesem Thema kennenzulernen.

Da sich aber nun seit Längerem alles wiederholt und eigentlich alles Relevante bereits gesagt wurde fasse ich noch einmal kurz zusammen:

-Homosexualität ist in Tamriel weder rechtlich noch moralisch ein Problem was die Allgemeinheit betrifft.
-Es kommt in Allen Ständen und Völkern vor , wobei (scheinbar) bei einigen häufiger als bei Anderen (zB. Bosmer)
-Natürlich gibt es einzelne Personen und Grupperungen die GEGEN Homosexualität sind in Tamriel. Es ist aber nicht die Mehrheit.
-Es gibt die Möglichkeit Ehen auch gleichgeschlechtlich zu vollziehen im Tempel der Mara.
-Transsexualität kann es geben, wobei derartige Beispiele im Spiel selten sind.
-DIe Möglichkeit von Geschlechterwechsel ist vermutlich nicht gegeben und wenn nur auf magischen Wege unter hohen Kosten und Anstrengungen und bei einer (vermutlich) hohen Fehlergefahr - vermutlich auch eher nur kosmetisch als mit tatsächlich funktionierenden (Geschlechts-)Organen.

---------------------------------------------------------------------------------------
Denke das Thema kann dann geschlossen werden (zumindest von meiner Seite her) um gewissen Streithähnen keinen weiteren Boden zu geben. *grummel, fäuste ball, wild um sich prügel, giftig den Raum verlass*

37

Donnerstag, 6. Juli 2017, 10:22

-Transsexualität kann es geben, wobei derartige Beispiele im Spiel selten sind.
-DIe Möglichkeit von Geschlechterwechsel ist vermutlich nicht gegeben und wenn nur auf magischen Wege unter hohen Kosten und Anstrengungen und bei einer (vermutlich) hohen Fehlergefahr - vermutlich auch eher nur kosmetisch als mit tatsächlich funktionierenden (Geschlechts-)Organen.
Dazu noch ein zwei Gedanken:

Es gibt magische Stäbe, Flüche und Zauber die eine Person mit einem Fingerschnippen in einen Skeever oder ein Hühnchen verwandeln.
Im Falle eines gewissen Zauberlehrlings der ein magisches Buch geklaut hat, wird dieser in ein Huhn verwandelt. Er wechselt durch den Fluch also komplett die Spezies, ja sogar die Tierklasse (Säugetier->Vogel) und dabei auch das Geschlecht (er wird zum Huhn, nicht zum Hahn). Sein Meister witzelt sogar dass er ein hervorragendes Rezept für Hühnchen hat (kann sein dass das nur ein Scherz ist, aber die Tatsache, dass nach dieser Quest in der Magiergilde immer ein Huhn rumrennt, deutet drauf hin dass der Fluch quasi "permanent" ist).

Meine Herangehensweise an eine magische Geschlechtsumwandlung wäre folgende:
- Der Zauber zählt als "Fluch" bzw. magische Veränderung
1. Möglichkeit: Entweder müssen Rasse, Geschlecht und grobes Aussehen beim Erstellen des Fluches genau festgelegt werden ("Dieser Zauber verwandelt den Anwender in eine großbusige Nord mit roten Haaren") oder aber es wird tatsächlich nur das Geschlecht geändert (=Austausch der primären Geschlechtsmerkmale. Stimme, Körperbau, Aussehen und alles, was durch Einfluss von Hormonen über Jahre gewachsen ist, bleibt unverändert). Das ist einfach dem geschuldet dass Magie sehr komplex ist und ein solch wirkungsvoller Zauber genau festgelegt werden muss, da sonst eine ganze Menge schiefgehen kann.
2. Möglichkeit: Ein Zauber der einen in eine "andersgeschlechtliche Version" seiner selbst verwandelt (also in eine Version von sich, als wäre man seit Geburt das andere Geschlecht, damit alle "Features" so sind wie sie sein sollen) würde Wachstums- mit Zeitmagie verknüpfen und wäre dadurch nicht nur überaus komplex, mächtig und damit kostspielig sondern auch extrem fehleranfällig.

Die 1. Version ist leichter machbar, ist von der Natur her aber ein Magischer Effekt der auch jederzeit wieder aufgehoben werden kann. Ob die Verwandlung "funktionstüchtig" ist kommt auf die Art des Fluches an. Wenn ein in ein Huhn verwandelter Lehrling anfängt Eier zu legen, kann eine derartig verwandelte Person durchaus einen voll funktionierenden magischen Körper haben.
Was das für Konsequenzen hat, wenn der Zauber dann aufgelöst wird, lässt sich nur erahnen... Ich erinner mich an einen bösen Zauberer, der allzu neugierige Besucher in Nutzvieh verwandelt und an die örtlichen Bauern verkauft hat. Eine junge Dame wurde in eine Milchkuh verwandelt, ein paar Burschen in Schweine, etc.
Als der Zauber beendet wurde war das Mädel völlig verstört.
Und später erzählte einem der Bauer der Schweinebraten habe komisch geschmeckt...

Die 2. Version ist die Zauber-Entsprechung eines Epixx und lässt sich vermutlich nur durch ein Ritual von mehreren Magiern vollbringen, ist dafür aber permanent.

Aber für unmöglich halte ich es nicht.

Du weißt, wer ich bin... Das freundliche Pony aus der Nachbarschaft!


- Dies war ein Anti-Terroranschlag des asozialen Netzwerkes -

38

Donnerstag, 6. Juli 2017, 10:40

Tamriel ist aus meiner Sicht so überladen mit Magie und magischen Potential und Phänomenen, dass scheinbar so ziemlich alles möglich zu sein scheint, Hauptsache da ist genug magische Energie hinter.
Sehe daher kein Problem, warum nicht auch eine magische Geschlechtsumwandlung möglich sein sollte. Ob sie nun als Fluch deklariert wird oder vom Verzauberungsobjekt willentlich hingenommen wird, ist ja egal.
Natürlich sollte solche Magie nicht von jedem dahergelaufenen Adepten angewendet werden können. Es sollte schon ein mächtiger Zauber sein, welcher auch seine Zeit erfordert, und nicht durch ein Fingerschnipsen umzusetzen ist.

Aber was Magie anbelangt, würde ich sagen, sollte es allemal möglich sein.
Bilderquellen: turkill.deviantart.com / char-portraits.tumblr.com / thedockyards.com

39

Donnerstag, 6. Juli 2017, 10:41

Ich würde sagen: Es gibt "homo" und "hetero" in Tamriel nicht. Es gibt nur "Ehefrauen" und "Ehemänner".
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Riften, Rift
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Gramfeste, Deshaan
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anska (06.07.2017)

40

Donnerstag, 6. Juli 2017, 10:51

Ich würde sagen: Es gibt "homo" und "hetero" in Tamriel nicht. Es gibt nur "Ehefrauen" und "Ehemänner".
Naja, da die Geschlechter unterschieden werden, ist eine Bezeichnung bei den paarunterschieden nicht abwegig.
Aber mir wäre homo und hetero auch zu irdisch modern.
Vielleicht eher so Frauenpaar/ Frauenehe - Männerpaar/ Männerehe- Mischpaar/Mischehe ^^
Bilderquellen: turkill.deviantart.com / char-portraits.tumblr.com / thedockyards.com