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Mharkuv

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Montag, 29. April 2013, 16:47

Er schaute zu ihr auf und warf dann einen vorsichtigen Blick zu seinem Bruder. "Gehts ihm besser?" Auf die Feststellung seiner Mütze hin griff er sich an seine Glatze und bemerkte, dass sie tatsächlich fehlte. "Meine Mütze! Nein! Wo ist sie?" Er wollte aufstehen, doch zwang ihn der Schmerz wieder auf den Felsen. Er betrachtete das Wasser, was langsam zu brodeln anfing.
"Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt. Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes."
- George Raymond Richard Martin

62

Montag, 29. April 2013, 16:50

Den Körper anspannen, mit der linken Hand die Sehne umfassen und gleichzeitig den Pfeil durch die Auflage führen.
Den eigenen Arm so lange anziehen, bis der Bogen, von der Rechten festgehalten, an den Wurfarmen leise zu knistern beginnt.
Die Sehne noch ein Stück weiter dehnen, dann los lassen.

Ein Sirren.
Ein Treffer.
Ein Quieken.

Willow strahlte und legte den Bogen auf den Rücken zurück, sprang auf und lief zum Ort des Geschehens. In fußhohem Unterholz lag der tote Skeever. "Was für ein Tag!", sagte sie zu sich, zog den Pfeil aus dem toten Kadaver und warf ihn zurück in den Köcher. Dann griff sie nach dem Schwanz des Tieres und hob es hoch.

Sie fühlte sich gut. Auch wenn die Aktion an dem Lagerfeuer mit den Banditen nicht genauso gelaufen war, wie sie es sich erhofft hatte, konnte sie mit etwas Beute, einem warmen Essen gegrillten Fleisches und den Zutaten für einen Heiltrank, die sie gesammelt hatte, hoffentlich wieder ein paar Punkte gut machen. Außerdem trug sie nun Schuhe und auch die gefundene Hose einer Lederrüstung passte ihr erstaunlicherweise sehr gut.

Der Duft des toten Tieres stieg ihr in die Nase, und es war ein bisschen so wie schon zuvor, als die Flammenzunge an dem Banditen genagt hatte. Es war seltsam: Schon oft hatte sie natürlich totes Tier oder brennendes Fleisch gesehen, gerochen und geschmeckt, doch nie vor dem heutigen Tage hatte dies zu jenem... Kribbeln in ihren Adern geführt. War es die Freiheit, die sie roch?

Sie kehrte zu dem Banditenlager zurück, hielt den toten Skeever wie eine Trophäe in die Höhe und brachte ihn dem Dicken. Dort ließ sie die Beute einfach fallen und wandte sich zur Dunmer. Sie kramte etwas hervor und hielt es ihrer Freundin hin: "Könnt Ihr mit einer blauen Pfeilfeder und ein paar Blasenpilzen etwas anfangen? Vielleicht ergibt sich ein Trank daraus, der dem Kleinen da hinten hilft..."
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Mharkuv

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63

Montag, 29. April 2013, 17:08

Der Bandit machte sich an dem verbliebenen Wasser die Hände sauber und wandte seine Aufmerksamkeit dem Skeever zu um diesen Zuzubereiten. Vorerst sagte er nichts mehr - vermutlich musste er das alles verarbeiten und wollte sich erstmal mit dem Essen ablenken. Die meiste Zeit versuchte er sich so wenig wie möglich zu bewegen und auf seinem Felsen hocken zu bleiben. Die Elfen ignorierte er weitesgehend und er saß dort, als wäre das ganze Dilemma überhaupt erst gar nicht geschehen.
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64

Montag, 29. April 2013, 17:11

Die Dunmer schaute missmutig zu dem Banditen und nickte sachte. Vielleicht war sie weiteren Worten überdrüssig nachdem ganzen Chaos hier und wandte sich wieder dem kochenden Wasser zu. Es verging eine ganze weile, in welcher die Dunmer hier und da darauf achten würde, das keiner der beiden stirbt. Nicht mehr und nicht weniger. Als die kleine Bosmer von der Jagd zurück kehrte, beobachtete sie jene und nahm die Kräuter skeptisch entgegen. "Hm, ich könnte wohl schauen was sich daraus machen liesse, aber ein Heiltrank? Ich bin mir nicht sicher ob wir da nicht doch mehr Zutaten bräuchten. Aber eine beruhigende Brühe oder einen Tee, das sollte machbar sein. " Sie widmete sich nun vollkommen dem Kessel mit dem darin brodelnden Wasser zu. Flüstern sprach sie hier und da einiege unverständliche Worte, sprach sie etwas mit sich selbst oder sollte es ein Zauber sein ? Wie es auch war, sie treufelte die kräuter in den Kessel, während ihre Finger sie etwas zermahlten.

65

Montag, 29. April 2013, 18:49

Willow schlawenzelte neugierig um die Dunmer herum, immer einen Blick in den Kessel, dann ein Ohr an dem Geflüster ihrer Freundin. Sie war ganz aufgeregt. Sie hatte zwar von Heiltränken schon gehört und auch schon das ein oder andere mal beobachtet, wie jemand einen davon zu sich nahm, doch sie hatte noch nie gesehen, wie sie zubereitet wurden.

Ein Mal blieb sie bei ihrem Treiben neben der Dunmer stehen und flüsterte ihr ins Ohr: "Ich weiß nicht einmal Euren Namen, verehrte Freundin."
Beim nächsten Mal fragte sie: "Wollen wir uns eine ruhige Ecke im Wald suchen und uns etwas unterhalten?"
Und bei ihrer dritten Pause sagte sie: "Ich habe eine lange Reise vor mir, und derzeit begleitet mich lediglich ein Khajiit mit seiner Katze. Ich wäre froh um etwas... nun, sagen wir: vertrautere Gesellschaft. Habt Ihr nicht Lust darauf?"

Während die Dunmer ungehindert weiter an dem Tee arbeitete, hockte sich Willow auf einen nahestehenden Baumstumpf und guckte ihr, aber auch dem Banditen bei der Zubereitung des Skeevers zu. Hm, verbranntes Fleisch!, freute sie sich über das gegrillte Tier, das ihr bald serviert werden würde - so hoffte sie jedenfalls.
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Montag, 29. April 2013, 19:22

Die Dunmer konzentrierte sich gänzlich auf das Kochen und umrühren mit den vereinzelten Wurzeln und Kräutern. Leise murmelte sie.
" Ein wenig hier von, ein wenig davon. Dann noch zwei Blatt Jorzelunda Blätter und eine Wyrisinger Knollkraut wurzel." Ihre Blicke folgten der um sie herum laufenden Bosmer und trotz ihrer Mühe, nicht die nerven zu verlieren, schien sie ruhig zu bleiben. Es dauerte eine ganze weile, jedoch von Alchemie, ja Alchemie schien die Dunmer wohlaus zu Beherrschen. Das kochende Wasser färbte sie durch die vielen Kräuter langsam dunkel, ehe sie den Kessel etwas von der Flamme weg stellte und ziehen liess. Nun hatte sie Zeit und wandte sich der kleinen neugierigen Gestalt zu.

"Mein Name? Hm normalerweise gebe ich jenen nur seltens Preis, anhand eines Namens kann man vieles erreichen und herausbekommen. Ich mache allerdings eine kleine Ausnahme, aber nur weil mich meine Neugier über andere Völker vorran treibt. Ihr dürft mich Akisha nennen."


Sie begutachtete dabei das kleine grünliche Wesen und schien sich sogar an einem erneuten Versuch, zu lächeln. Es gelang ihr nur minder, aber schon besser als die vorherigen male. Kurz blickte sie in den Kessel, rührte daraufhin zweimal mit der großen Kelle um und sprach zu dem dickeren der beiden Brüder.


" Heda, du ? Achtet doch darauf das der Kessel nun eine ganze weile ziehen tut. Euer Bruder sollte in eines der Zelte gebracht und mit einer Decke zugedeckt werden. Bekommt ihr das hin ? Ich habe einieges mit meiner Gefährtin hier zu besprechen."

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Montag, 29. April 2013, 19:56

Er grummelte. "Macht es doch selber. Immerhin habt ihr ihm das angetan. Um den Kessel kann ich mich kümmern." Er legte die Skeeverstücke auf eine Holzplatte, welche dort wohl schon seit der ersten Mahlzeitzubereitung lag und achtete auf den Kessel. Mürrisch wurden zwischendurch die Elfen und ihr Tun gemustert.
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68

Montag, 29. April 2013, 20:02

Sie brummte etwas ob seiner weiterhin unfreundlichen und abneigenden Artunweise. Kurz wandte sie sich Willow zu.
" Ich folge dir gleich, aber vorerst sollte der kleine dort wohl in ein Zelt gebracht werden. Immerhin ist der Boden Kalt und nicht gut für die Genesung." Gesagt, getan und so ging sie zu dem jüngeren Banditen, um ihn vorsichtig anheben zu wollen. Dieser Versuch schien allerdings eher von einem misserfolg gekrönt zu sein und so zog sie ihn langsam Schritt für Schritt in Richtung des noch stehenden Zeltes. Dort würde sie ihn einfach liegen lassen, immerhin sollte sein Bruder sich auch etwas um ihn kümmern und so machte sie sich auf um Willow, sofern diese noch in den Wald wollte, zu Folgen.

69

Montag, 29. April 2013, 20:07

Thorno spührte von dem ganzen nicht er wachte auch nicht auf, die Ohnmacht scheint ihn weiter zu umarmen.
Ein Dolch in der Nacht ist mehr wert als tausend Schwerter am Morgen.- Sharline Durell

70

Montag, 29. April 2013, 20:59

Willow schlug diesmal eine andere Richtung in den Wald ein, die - im Gegensatz zu ihren bisherigen Bewegungen - weiter von der Taverne weg führte. Sie brauchte auch gar nicht weit zu laufen, auch in dieser Richtung war der Wald dicht, sodass sie schon nach kurzem Weg für sich allein waren. Manchmal hörte man noch, das Knistern des Lagerfeuers im Banditennest, manchmal schien noch die Flamme durchs Geäst, doch die meisten Geräusche, die in die spitzen Ohren der Elfen drangen, kamen von Tieren: Rehen auf der Suche nach Futter, Füchsen, die die Höhlen und natürlichen Bauten der Gegend inspizierten, Skeevern, die auf ihren Streifzügen in Horden durchs Unterholz tippelten und krächzten und fauchten und untereinander kämpften. Fiese Geschöpfe - aber leicht zu erlegen. Es musste irgendwo in der Nähe ein Höhle geben, wo sie herkamen. Sicherlich hüpften aber auch Hasen umher, nisteten Vögel in den Bäumen oder krochen Spinnen herum.

Die Waldelfe freute sich sehr, dass Akisha bei ihr war. Sie hatte ihr tatsächlich dabei geholfen, an ein paar Schuhe zu kommen - von einer Dunmer war das nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Willow war auch ein wenig stolz auf sich, die Lage richtig eingeschätzt und es richtig gemacht zu haben, als sie Akisha das kleine Messer vom Körper stahl. Was sie etwas ärgerte, war, dass sie von dem Skeever nichts abbekommen würde, den sie extra gefangen hatte. Das musste sie ändern. Sie wusste allerdings gar nicht, ob Akisha auch so viel Gefallen daran finden würde, Fleisch zu essen.

Sie erreichten eine Stelle im Wald, an der die Bäume etwas lichter standen. So bildete sich ein kleiner Platz, weniger als eine Lichtung, der aber ausreichen würde, um Akisha ein Nachtlager zu errichten und ein kleines Feuer zu machen, über dem dann ein Tier gegrillt werden konnte. Es dämmerte schon, und es war kälter geworden, doch die Luft war weiterhin klar. Es versprach, eine Nacht mit schönem Firmament zu werden.

Willow wandte sich an ihre Freundin: "Wollen wir hier bleiben? Ich würde dann ein Tier erjagen, wenn Ihr möchtet. Ich habe jedenfalls Hunger, heute gab es bislang nur ein halbes trockenes Brot. Wenn Ihr mögt, könntet Ihr uns einen Grill bauen, ein paar gerade Äste sollten reichen. Was meinst Ihr?"
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71

Montag, 29. April 2013, 21:14

Den langen Weg, weiter in den Wald hinein, folgte sie der kleinen Bosmer. Neugierig schaute sie sich um und lauschte den klängen der Natur. Es schien ihr nicht neu zu sein und doch begeisterte es sie wohl auf eine Artunweise, somindest konnte man es der Dunmer beim genauen betrachten, Ansehen. Jeden ihrer Schritte schien sie nach kurzer Zeit, so gut es ginge nach zu Eifern. Schliesslich kamen sie auf eine kleine Lichtung an. Gespannt würde Akisha abwarten, was Willow ihr zu sagen hätte. Als sie mit ihr Sprach, lauschte sie ihren Worten und erkannte das es wirklich schon recht dämmerich geworden war. Die Banditen hatte sie wohl schon völlig vergessen, vielleicht waren sie es auch einfach nicht mehr Wert an sie zu denken. Sie schaute sich kurz um, ehe sie zu Willow sprach.


" Ich denke es würde weniger Sinn machen, in der Nacht zurück zulaufen und so eilig tut es nun auch wieder nicht. Gut, ihr habt den Bogen kleine Bosmer, geht ihr jagen und ich seh zu was sich einrichten lässt."


Sie schaute sich erneut etwas auf der Lichtung um und verschwand so dann in dem geäst um die Lichtung herum, um nach geeigneten Feuerholz zu Suchen.

72

Montag, 29. April 2013, 22:08

Das Knistern von Holz, das auf anderes Holz gelegt wurde, war das Geräusch, an dem sich Willow für ihren Rückweg zu Akisha orientierte. Als sie zu dem Platz zurückkehrte, an dem die beiden Frauen die Nacht über lagern wollten, hatte die Dunmer schon einige Vorbereitungen für das Lagerfeuer getroffen. Die Bosmer trug einen Rotfuchs am Schwanz durchs Gehölz. Das Tier war natürlich tot, ihm fehlte ein Auge. Willow kaute auf irgend etwas herum, als sie - neben ihr stehend - auf ihre Beute deutete. "Jam, jam", schmatzte sie. "Das wird lecker gegrillt."

Doch wie galt es, das Feuer zu entfachen? "Wir können Laub zusammenrechen, Zunderschwamm oder ein Stück Kohle suchen oder zwei Steine aneinander reiben..." Sie ließ den Rotfuchs fallen. "Ich darf allerdings darauf hindeuten, dass - erstens - die kleine Bosmer vor Euch als Haussklavin erzogen wurde und es versteht, nicht nur zu putzen, sondern auch für Wärme im Winter sowie Kühle im Sommer zu sorgen, also auch - zweitens - es wohl so ist (ich weiß es allerdings nur aus Erzählungen), dass in Valenwald, woher mein Volk entstammt, nach der Jagd überall kleine Lagerfeuer angestochen werden. Und glaubt Ihr allen Ernstes, dies würden die Bosmer auf eine solch aufwendige Art und Weise tun, wenn sie die Magicka nutzen können? Nein, es liegt uns im Blut, Feuer zu machen. Ich kann es auch also nur anbieten, werte Freundin: Richtet Ihr den Scheiterhaufen, ich werde ihn brennen lassen. - Was meint Ihr nun: meine oder Eure Methode?"

Naja, dachte Willow, etwas theatralisch, aber durchaus mit Würze. Sie schluckte das Fuchsauge herunter und lächelte.
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Montag, 29. April 2013, 22:24

Die Dunmer hatte in der Zeit, in welcher Willow sich der Jagd widmete, jede Menge Holz gesammelt. Unter einem Baum stappelte sie das ganze Holz sorgfälltig und began damit, einiege Steine auf einer kahlen Boden stelle kreiförmig zulegen. Es beanspruchte gewiss eine gewisse Zeit und das Endeergebnis konnte sich soweit sehen lassen. Ein kleiner Steinkreis, welcher einige male hoch gestappelt wurde, sollte dazu dienen das, das Feuer nicht ausbrechen würde. In der Mitte der Steine, lagen einiege kleinere Holzstückchen übereinander gestapelt. Als Willow von der Jagd zurück kehrte, saß die Dunmer neben der Lagerfeuerstelle und hatte die Arme um ihre Beine geschlungen. Offensichtlich wurde es allmählich leicht kühler. Langsam und erfreut stand sie auf und hörte der kleinen Bosmer zu.
" So fern ihr die Möglichkeit habt, nur zu, es wäre schön wenn es endlich etwas wärmer wäre. Ich habe genug Holz für die ganze Nacht gesammelt." Gespannt setzte sie sich wieder hin und würde Willow dabei beobachten, wie sie versucht das Feuer anzubekommen.

74

Montag, 29. April 2013, 23:42

"Fein", antwortete Willow, trat an den hergerichteten Feuerplatz heran und ging in die Hocke. Bei halb ausgestrecktem Arm rieb sie mit den Fingerspitzen über den Daumenballen und pustete mehrmals seicht durch den entstehenden Luftkanal. Die Strömung kühlte die Daumenspitze, während die Reibung den Ballen erwärmte. Nach einigen Sekunden nur hielt sie inne und auch die Luft an, nur um diese anschließend mit einem lauten "Puh." auszustoßen und die geschlossene Hand damit einzuhüllen. Mit dem korrekten Timing öffnete sie die Hand - und über der Handinnenfläche glomm eine kleine rote Flamme. Sie streckte den Arm aus, sodass sie die Hand genau über die Mitte der Feuerstelle hielt und drehte sie dort herum. Die Flamme fiel in Richtung des aufgescheiteten Holzes für das Feuer, jedoch sehr langsam, sodass man mit dem Blick gut folgen konnte, und teilte sich in unzählige winzig kleine Flammenfunken, die wie ein leichter Regen auf das Holz hinunterprasselten. Ein Knistern in dem Holz und ein leichten Glimmen verkündeten den Erfolg des Zaubers.

Die Waldelfe nickte zufrieden und blickte - noch immer hockend - zur Dunmer hinüber. "Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich das schon gemacht habe", erzählte sie mit entspannter Stimme, während das Glimmen in den Scheiten stärker wurde und sich an einer Ecke ein erstes warmes Lodern zeigte. "Das Gut meines Vaters besaß mehrere Dutzend Räume." Sie lachte, breitete kurz die Arme aus, um auf die Gegend zu deuten, an der sie sich befanden. "Ihr könnt Euch denken, dass die meisten Tage des Jahres in Himmelsrand noch viel kälter sind als dieser hier heute. Da kommt viel Holz zusammen, das gefällt, das geteilt, das aufgetürmt, hineingetragen und feuergerecht angerichtet werden muss." Es war nun unverkennbar, dass das Feuer gezündet war, weshalb Willow den Arm zurückzog und sich auf den Hintern fallen ließ. "Ständig waren Sklaven damit beschäftigt, Feuer zu machen. Ich denke, er mochte uns Waldelfen deshalb so gern, weil wir so talentiert darin waren..." Sie sah dem Rauch nach, der nun vom Feuer aus gen Himmel aufstieg. "Ihr wolltet den Fuchs grillen, nicht wahr, Akisha? Wollt Ihr mir dabei nicht eine Geschichte erzählen, wie man sie sich bei den Dunmer erzählt?" Sie überkreuzte die Beine und blickte wieder ins Feuer. "Irgend etwas witziges wäre schön."
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75

Dienstag, 30. April 2013, 22:03

Beeindruckt blieb die Dunmer neben Willow sitzen und schaute ihrem Feuerzauber zu. Es war wohl das erstemal für die Dunmer, so etwas selbst zusehen, auch wenn es für die Bosmer Alltäglich wie das Jagen wohl war. Faziniert lauschte sie dem leisen knistern der aufkommenden Flamme und ihren Worten. Umso mehr wirkte sie etwas verdutzt, als Willow sie nach einer Geschichte aus ihrer Heimat fragte. Es schien beinahe so als würde die Dunmer nicht oft auf so friedlich ihr gegenüber Gesinnte Wesen Treffen, noch dazu war es doch eine andere Elfe. Aus den Sagen und Büchern der Dunmer, erzählte man sich sovieles über die anderen Elfenvölker, die Altemer und die Bosmer. Nun gut dachte sie sich und versuchte ein wenig zu ihren folgenden Worten zu lächeln. "Es gibt soviele Geschichten meines Volkes, aber ob es da auch eine nun, lustige für euren Geschmack gibt? Ich erinnere mich an eine kleine Situation, die mir in meiner Jungend passiert ist." Die Dunmer lehnte sich zurück, bis sie sich mit den Ellenbogen etwas abstütze und in den schon leicht sternenklaren Himmel schaute. Die Gedanken schienen weit in die Vergangenheit zu Reisen, als ein kleines Schmunzeln auf den Lippen erschien und sie mit einer Geschichte began.

"Es war ein kühler Winterabend in Ald´ruhn, dort bin ich aufgewachsen, müsst ihr Wissen. Mein Vater war wie so oft, ein eher seltener Gast in unserem Heim. So war das nun einmal, anscheind hatten die Eltern weniger Zeit für ihre Kinder, wenn sie führende Bereiche hatten. Auch stamme ich von einer etwas wohlhabenden Familie ab." Kurz schaute sie zu Willow herüber und ein kleines lächeln kam über sie. "Sozusagen gab es in meiner Kindheit kaum Grenzen, kaum irgendetwas, was mir verwährt blieb. Wozu also zurückhalten, wenn einem soviel offen steht?
Kommen wir aber nun zu der Geschichte! Es war also einer dieser typischen kühlen Winterabende, draussen wehte der kühle Wind und alles war voller Schnee. Meine Eltern waren an jenem Abend gerade auf einen vornehmen und wichtigen Festabend. Natürlich hatten ich und meine Schwester einen aufpasser, Durdan war sein Name. An sich war er ein guter Kerl, so würde ich es heute sehen, doch damals war er eher ein nerviger Klotz für den der Spass eher reine Zeitverschwendung war. Ich konnte, oder vielleicht wollte ich an diesem Abend nicht Schlafen, also schlich ich hinüber in das Zimmer meiner Schwester, um sie aufzuwecken. Es war nicht schwer sie dazu zu Überreden, um etwas herumzustöbern." Die Dunmer began seltsamerweise nun ihre Stimme stets zu verstellen. Ihre eigene Klang hierbei normal, während die ihrer Schwester kindlicher wirkte.
"Was hast du den vor Akisha? Du weisst das Vater sauer sein wird, wenn wir nicht auf Durdan hören!" Die Dunmer seufzte kurz und schüttelte den Kopf. "Wir Tanzen ja auch nicht auf seinem Kopf herum, wir schauen uns nur mal kurz etwas um. Sei doch nicht immer so ein artiges Mädchen, komm wir schauen, ob wir einen von Vaters Geheimgängen finden." "So also machten wir uns auf, mucks mäuschen Still und so leise das nicht einmal.. ja nicht einmal und unser Wachhund aufeinmal vor uns Stand. Mit großen Augen schaute er uns an und wedelte munter mit dem Schwanz umher. Ich versuchte ihm Zeichen zugeben, das er bloss ruhig sein sollte und doch bellte er kurz darauf. Es war offensichtlich, das er uns zum Spielen aufforderte, doch sein bellen kam uns gerade überhaupt nicht gelegen. Unten konnte man Schritte hören, die sich der Treppe nährten, schnell gab ich meiner Schwester ein Zeichen, das wir uns verstecken müssen und zog sie weiter mit in eines der Arbeitszimmer, um schnelll die Tür zu schliessen. Wulpa allerdings Stand noch immer draussen vor der Tür dachte ich, er würde uns doch verraten. Da kam mir plötzlich die Idee, das Fenster. Da wir immerhin oft das klettern auf die Bäume übten, zog ich meine kleine Schwester zu einem der Fenster und sagte zu ihr." "Gut, du zuerst und halt dich gut fest. wir krabbeln einfach hinüber in das nächste Zimmer."
"Es musste schnell gehen, gerade als ich durch das Fenster geklettert war, hörte ich, wie die Tür aufging und Durdan das Zimmer betreten hatte. Zum Fenster schliessen war keine Zeit mehr und so krabbelten wir auf zum nächsten Fenster, in der Hoffnung das er uns nicht bemerken würde. Nunja, wir waren halt noch Jung und wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht das.. " Die Dunmer stoppte ihren Satz und das erste mal überkam sie ein kleines kichern. "Ich denke das sage ich nun lieber nicht, es würde die Überraschung verderben. Wir erreichten also das nächste Fenster, offensichtlich folgte uns niemand und so ging ich davon aus das Durdan uns nicht bemerkt hatte. Doch als wir dort nun angekommen waren, mussten wir dummerweise feststellen, das Fenster, es war fest verschlossen. Meine Schwester wirkte bereits unruhig und fing an sich Sorgen zumachen, das Vater davon erfahren würde. "Nun mach dir keine Sorgen, er wird schon nichts davon erfahren, wir krabbeln einfach wieder zurück und wenn du unbedingt möchtest, schleichen wir halt wieder zurück in unser Zimmer."
Ich war darüber ganz und garnicht begeistert, schliesslich wollte ich doch Abenteuer erleben und wer weiss, was so ein Geheimgang alles vor uns Kindern geheim hielt. Ich nahm mir also vor, es einfach nochmal an einem anderen Abend zu probieren und für heute ersteinmal mit meiner Schwester zurück zu klettern. Das Fenster war sogar noch immer offen und der Raum war leer. Ich drehte mich zu meiner Schwester hin und sprach zu ihr, während ich die Tür zu dem Gang aufmachte. "Na siehst du, halb so wild, Durdan hat uns garnicht bemerkt." Was ich allerdings erst bemerkte, als meine Schwester mit großen entsetzen Blick und erhobener Hand mir sagen wollte, war, das Durdan bereits hinter der Tür stand und uns etwas grimmig und genervt anstarrte. Die Dunmer richtete sich seitlich zu der Bosmer und schaute sie wieder mit der gewohnten Mimik an. "Nun, das war die Geschichte, den Rest erspare ich euch lieber, immerhin kann ich mich eh kaum daran erinnern. Ob sie ihre Worte ehrlich meinte oder ihre Erinnerung daran eher verdrängen wollte, das blieb wohl ein Geheimnis.

76

Mittwoch, 1. Mai 2013, 13:35

„Ihr seid also privilegiert?“, fragte Willow nach Akishas Geschichte und blickte zu ihr hinüber. „Ihr seid in einem großen Haus aufgewachsen, gut behütet, mit einer kleinen Schwester und umsorgten Eltern? Ihr habt eine gute Erziehung genossen? - Moorwind muss ein paradiesischer Ort sein...“

Sie merkte erst jetzt, dass sie die Dunmer anstarrte, dieses schlanke, ruhige Geschöpf, etwas älter zwar als sie selbst, aber für elfische Verhältnisse doch immer noch sehr jung. Auch wenn sie es sich momentan eher gemütlich gemacht zu haben schien und ihre Geschichte einen Schwank aus ihrer Kindheit wiedergab, flimmerte doch die ihr angeborene Erhabenheit, ja eine Arroganz in ihrer Haltung, die ihr von Natur aus gegeben zu sein schien. Willow kannte solche Gebärden von den Mitgliedern der Nord-Familie, der sie gedient hatte, doch hatten vor allem die Söhne – Sithis habe ihren Spaß an ihnen – so ihre liebe Mühe an aufrechtem, stolzem Gang, ausdrucksloser Miene und korrekten Tischmanieren. Für die Nord war das mit Anstrengung und Schmerzen verbunden (ihr Erzieher hat sie bei Fehlern ebenso gnadenlos gezüchtigt wie einen Sklaven), was für Akisha augenscheinlich Reflex war. Willow fiel ein Buch ein, das sie einst gelesen hatte, und sie zitierte daraus: „Dunkelelfen...“ - sie benutzte das Wort mit einem abschätzigen Unterton - „... fühlen sich jedem überlegen, halten selbst andere Elfen, wie Waldelfen...“ - sie deutete auf sich selbst - „für dekadent und unrein. Viele halten sie für arrogant.“

„Seid Ihr nun ein typischer Vertreter Eures Volkes, Akisha, oder seid Ihr etwas besonderes?“ - Sie wartete die Antwort nicht ab, klopfte der Freundin statt dessen auf den ausgestreckten Fuß. „Wisst Ihr, wenn man Büchern Glauben schenken müsste, dürften wir nicht friedlich hier beim Feuer sitzen. Wir dürften uns noch nicht einmal über den Weg gelaufen sein! Ihr solltet in Morrowind, ich in Valenwald leben. Ihr in Eurem Herrenhaus, ich in irgendeiner Baumstadt, versteckt vor den Blicken aller, die die Bosmer hassen.“ Sie machte eine Pause und blickte zum Firmament.

„Ihr hattet eine schöne Kindheit, Akisha“, fuhr sie nach einer Weile fort. „Ihr kennt Euer Zuhause. Mein Zuhause war immer Himmelsrand. Entführt und versklavt wurde meine Mutter, nicht ich. Mein Vater war ein Nord, und meine Mutter tat schon allein aus Vorsicht und Sorge um ihr Kind – mich – immer gut daran, mir wenig über unsere eigentliche Herkunft zu verraten. Wenn man es so will, bin ich eine Nord im Elfengewand.“ Sie stand auf und begann, in dem zusammengesuchten Haufen Holz nach Ästen mit einer Gabelung zu suchen. „Seht mich an! Seht Ihr ein schmächtiges Elfenmädchen mit kannibalischen Gelüsten? Seht Ihr, wie ich auf Komfort wie ein Bett oder ein Lagerfeuer verzichte? Das ist meine Nord-Hälfte. Heute sind jedoch Dinge geschehen, die mich selbst überrascht haben. Ich meine damit nicht, dass ich eine ganze Menge Leute umgebracht und Freunde zurückgelassen habe – das wäre doch eher typisches Nord-Verhalten –, sondern ich meine jene Momente, als ich in einen Baum geklettert bin und Euch überrascht habe. Nicht, dass ich noch nie in einen Baum geklettert wäre, beileibe nicht! Aber auf eine Art, mit dem Baum zu fühlen, eins mit ihm zu werden, ein Kribbeln unter der Haut zu verspüren: das war neu für mich. Es hat mich ebenso erschreckt wie der Moment, als der dicke Bandit in seiner Flamme dalag. Für einen winzigen Moment kroch der Geruch von verbranntem Fleisch in meine Nase. Nicht, dass ich noch nie verbranntes Fleisch gerochen hätte, beileibe nicht! Ich war als Sklavin oft genug in der Küche eingeteilt, deshalb ja auch der Flammenzauber, aber in diesem einen Moment vorhin – da war das anders. Es war, als kröche mein bosmerisches Wesen für einen kurzen Augenblick an die Oberfläche, ohne dass ich jemals im Genauen gewusst hätte, dass ich es in mir trage.“

Sie fand die Äste, nach denen sie gesucht hatte, und postierte einen von ihnen links, den anderen rechts neben der Feuerstelle, die inzwischen gut brannte, indem sie sie fast in den Boden rammte. Während sie weitersprach, suchte sie nun einen möglichst gerade gewachsenen, starken Ast, der als Spieß für den Fuchs dienen sollte. „Entschuldigt, wenn ich etwas konfus daherspreche. - Nun, wir sitzen hier, mitten im Nirgendwo. Hand in Hand haben eine Bosmer und eine Dunmer zwei Nord-Banditen das Fürchten gelehrt. Fern ab der Heimat. In der Taverne wartet ein Khajiit auf mich, der mich nach Valenwald bringen möchte, indem er mit mir quer durch Himmelsrand reist. Ich finde, Ihr solltet uns ebenfalls begleiten.“ Sie griff den Schwanz des toten Fuchses, hob den Leichnam hoch und streckte ihn in der einen Hand, den Spieß in der anderen Hand der Dunmer entgegen. „Was meint Ihr, sollten wir nun tun?“ Es war eine klare Aufforderung in diesem letzten Satz enthalten, sich endlich um das Grillfleisch zu kümmern.

Willow lächelte.
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Yrin Kingsley
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  • »Akisha Del´Daerte« ist weiblich

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77

Mittwoch, 1. Mai 2013, 14:07

Es war in der tat eine gewisse Stolze Art in den Augen der Dunmer zusehen. Wie sie sich bewegte und mitunter ihre ständige Körperhaltung und doch schien das noch etwas anderes zu sein, etwas geheimnisvolles. Man konnte es einfach nicht so recht deuten, vielleicht war dies ja auch beabsichtigt. Völlig entspannt, liess die Dunmer die aufkommende Wärme des sich mehr und mehr entzündeten Lagerfeuers, über sich ergehen, auf das ihr Körper die kälte abschütteln würde. Sie lauschte den Worten der Bosmer, auch beobachtete sie jeden Zug den sie vollführte, beinahe als würde sie die Elfen verwandte studieren? Als sie nun ihr Wort erhob, kam ein knappes aufforderndes Wort zu stande.
"Essen." Prompt überkam sie ein Grinsen. Sie rappelte sich wieder zum Sitzen auf und übernahm nun das grillen des Fuchses. Während die lodernden Funken und Flammen, das Fell des rotfuchses senkten, hörte man es leise knistern. Ebenso überkam sie zuerst ein verbrannter Geruch, gefolgt von einem angenehmen Geruch während das die Haut vor sich hinbrutzelte.

Akisha Konzentrierte sich auf das Grillen und versuchte den aufgespiessten fuchs immer wieder kurzzeitig von den Stichflammen wegzuziehen, als sie nebenbei zu Willow sprach. "Wisst ihr, wir alle haben unsere guten und schlechten Zeiten im Leben. Auch obliegt es uns ob und wen wir vorurteils mässig Hassen oder nicht! Ich jedoch denke, es ist viel wichtiger sich selbst Treu zu bleiben. So schön und voller liebe der besorgten Eltern, war meine kindheit garnicht. Aber ich möchte auch nicht unbedingt näher darauf eingehen, viel wichtiger ist es das ich einen Auftrag habe. Einen persönlichen Auftrag, wobei mir niemand helfen kann befürchte ich." Sie blickte zur Seite und schaute das kleine grüne Wesen an. Willow würde bemerken, das die konzentration der Dunmer nachliess und der Fuchs etwas mehr in die Flammen hinab sinkte.
"Ich kann euch nicht sagen, ob es so gut wäre, wenn ich euch begleite. Vermutlich müsste ich ersteinmal erfahren was genau euer Vorhaben wäre oder wollt ihr einfach nur zurück in eure Heimat? Wenn dem so ist, müsste ich wohl ersteinmal meine Abwesenheit verkünden und sogleich stellte sich die Frage, was ich davon wohl hätte ?"
Vielleicht schien die Dunmer wirklich etwas anders zu sein, als das was man in den Büchern über ihr Volk laß. Allerdings waren es auch nur Bücher, jedes Lebewesen schien seine eigenen Beweggründe und Meinungen zu haben. Offensichtlich hatte diese Dunmer ein Geheimnis, das sie verändert haben musste und so ihre Heimat den Rücken kehrte. "Zudem, das was ihr verspürt habt, vermutlich ist es euer Überlebens Instinkt. Immerhin seid ihr zum Teil eine Bosmer sagtet ihr. Da euer Volk demzufolge im Wald lebt, überkam euch mit Sicherheit eine Art Überlebensinstinkt."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akisha Del´Daerte« (1. Mai 2013, 14:19)


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Mittwoch, 1. Mai 2013, 15:23

Willow überließ der Dunmer die Arbeit mit dem Fuchs und klettere auf einen niedrigen, festen Ast eines nahestehenden Baums. Der Duft des Grills wehte ihr von dort in die Nase. Den Worten Akishas lauschte sie, während sie rittlings auf dem Ast saß. Durch die Hitze des Lagerfeuers und dem Holz zwischen sich, stieg wohlige Wärme in ihren Körper, und sie genoss es - es war vielleicht wirklich so etwas wie ein Instinkt in ihr, der sie nun, da sie keine Sklavin mehr war, mehr und mehr in eine 'echte' Bosmer verwandelte.

"Natürlich ist mein Ziel, nach Valenwald zu kommen.", erklärte sie vom Baum herab. Ob Akisha mitbekommen hatte, dass sie geklettert war? "Immerhin habe ich bewusst entschieden, mich gegen meine Sklavenhalter aufzulehnen. Ich bin auf der Flucht. Wo soll ich also anders hin? Doch wer weiß, was geschieht. Ich habe einen Khajiit kennen gelernt, der mir offensichtilch helfen will - auch wenn ich nicht weiß, wieso. Und ich habe Euch kennen gelernt. Ihr könnt ganz offensichtlich mit Euren kleinen, hendlichen Waffen umgehen, also wärt Ihr für mich eine wertvolle Unterstützung." Sie rieb mit den Händen über den Ast, auf dem sie saß, und löste auf diese Art ein wenig seiner Rinde, die sie in das Feuer warf. Es knisterte leise. "Ihr habt aber sicher Recht: Welchen Vorteil hätte eine solche Reise für Euch? Nun... Ich glaube Euch natürlich, dass Ihr einen 'persönlichen Auftrag' zu erfüllen habt - und bei welchem Gott auch immer: ich will gar nichts näher darüber erfahren! -, doch glaube ich außerdem, dass Ihr genauso auf der Flucht seid. Wenn nicht vor Häschern, so wie ich, die mich in ihre Finger bekommen, foltern und aufknüpfen wollen, dann vor etwas aus Eurer Vergangenheit. Wenn ich damit Recht habe, was kann es dann besseres geben, als einen Spaziergang an der frischen Luft? Durch Berge und Täler Himmelsrands´? Zu einer Stadt namens... Einsamkind...? Ihr würdet gleichzeitig mir nicht nur einen Gefallen tun, sondern auch noch gegen die Regel verstoßen und einer kleinen Bosmeri helfen. Ist es nicht das, was Ihr Euch wünscht: Gegen Regeln zu verstoßen?"

Willow lehnte sich vor, umspannte den Ast mit ihren Armen und legte den Kopf zur Seite geneigt darauf ab. Sie blinzelte ins Feuer, spürte eine gewisse Erregung dabei und sehnte eine Antwort der Dunmer herbei.
Charakter
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Irgendwo in Steinfälle
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Mittwoch, 1. Mai 2013, 16:31

Die Dunmer drehte und wendete das Tier auf dem Spiess. Für einen moment der Unachtsamkeit, hatte das Feuer zu nahe an dem Fleisch gebrutzelt, als sie es wieder anhob. Das die Bosmer nun auf dem Baum verweilte, wusste sie vermutlich nicht, somindest machte sie aber auch keine anstalten sie zu Suchen. Ein lächeln bildete sich auf ihren Lippen, welches durch das flackern der Flammen gut erkenntlich wurde. Die Worte der Bosmer schienen sie auf eine gewisse Art unweise zu amüsieren. "Wenn ich es bevorzuge, kann ich selbstverständlich mit meinen Waffen umgehen. Schliesslich ist töten eine Form von Kunst, genauso wie das Jagen, das Kochen oder das Sauber machen." Nun schaute die Dunmer zur Seite und stellte seltsamerweise fest, das Willow nicht mehr da war. Aber ihre Worte waren auch nicht weit weg und so dachte sie sich wohl, das sie es sich bequemer gemacht hatte. Sie wandte sich wieder dem Grillen zu, immerhin roch es schon unheimlich lecker. "Man könnte meinen, ich würde grösseren Ärger mit dem Gesetz vermeiden wollen und Einsamkeit, dessen Wort ihr sicher gesucht habt, wäre dafür bei weitem ungeeignet oder nicht ? Ich könnte allerdings darüber Nachdenken, euch ein Stück zu begleiten. Wie lange, kann ich aber noch nicht festlegen. Was haltet ihr davon ? Im übrigen ist das Essen bald soweit, zu bedauerlich das wir keine Beilagen dazu haben."

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Mittwoch, 1. Mai 2013, 17:32

"Also mir würde das Fleisch zwar reichen, aber wenn Ihr mögt..." Willow hopste vom Baum, landete neben der Dunmer, piekste ihr neckisch einen Finger in die Seite, bevor sie sich abwandte und im Wald verschwand. Nur kurze Zeit später kehrte sie zurück, einen Kessel tragend, den sie vor Akisha ins Feuer stellte: "Seht nur, die Banditen haben Suppe gekocht." Sie grinste breit. "Keine Sorge, die beiden schlafen tief und fest, und wir können den Kessel nach dem Essen zurückbringen." Sie lugte in den Kessel. "Ist doch toll: Suppe für Euch, der Fuchs für mich." Sie grinste wieder, legte Holz nach, damit der Feuer sowohl den Kessel erwärmte, als auch den Fuchs weiter grillte, nahm dann einen Ast zusätzlich und nutzte ihn zum Umrühren der Suppe. "Hm, wir haben kein kleineres Gefäß und auch keine Kelle und auch keinen Löffel..." Sie nahm den Ast aus dem Topf und verschwand wieder in der Dunkelheit.

Als Willow durch den Wald in Richtung des Banditennests lief, wurde ihr bewusst, wie viel Spaß sie gerade hatte. Ob es gerechtfertigt war oder verfrüht: Sie war keine Sklavin mehr. Mit den Leuten, die sie allein an diesem Tage kennen gelernt hatte, war sie viel besser bedient als zuvor in der Sklaverei, auch wenn sie als Tochter des Besitzers immer eine besondere Rolle gespielt und hier und da auch Nachsicht erfahren hatte. Sie gab schon zu: Wenn sie ihr Leben mit dem anderer Sklaven, auch dem der Freundinnen verglich, hatte sie in ihrem Unglück noch Glück gehabt. Dass nicht alle Nord gleich waren, war durch das Gebaren des Schankwirts in der Taverne nicht gleich erkennbar gewesen, doch gerade die beiden Banditen, bei denen sie sich einen Streich erlaubt hatten, hatten ihr bewiesen, dass nicht jeder Nord ihr gleich ans Leben, oder noch schlimmer: an die Wäsche wollte.

Sie erreichte das Lager, und wie schon kurz zuvor schliefen die beiden: Der Dünne mit seiner Verletzung atmete zwar laut in seinem Zelt, aber doch regelmäßig. Er schien sich zu erholen. Der Dicke lag vor dem Zelt, jedoch abseits des Feuers, das noch leicht vor sich hin glomm. Willow blieb eine Weile beim Feuer hocken, sah den beiden Schlafenden zu und ließ die Gedanken treiben. Die Brise war frisch, die beiden Monde leuchteten den Himmel aus. Was würden die folgenden Tage in den Tiefen Himmelsrands wohl bringen? Welche Gefahren lauerten? Sie faltete die Hände und hob sie derart vors Gesicht, dass die Kuppen der Zeigefinger gegen die Nase stubsten.

Der Lichtstrahl eines der Monde fiel vom Himmel und traf den Ring an ihrem Daumen. Willow erschrak, setzte zurück, mitten durchs Feuer, und hatte Glück, dass sie den Kessel schon gestohlen hatte, sonst hätte sie die beiden Banditen geweckt. So machte sie kaum Geräusche, nur das Klimpern einer Kelle, über die sie stolperte, war im Schnee bedeckten Boden zu hören. Als sie sich wieder gefasst hatte, starrte Willow auf den Ring. Der blaue Stein darin leuchtete noch immer nach, obwohl das Licht sofort wieder verschwunden gewesen war. Sie berührte den Stein vorsichtig mit einem Finger der anderen Hand. Er war recht warm, und diese Wärme flutete in ihren Körper, den Arm hinauf, durch Hals und Oberkörper bis hinunter in die Beine, Füße und Zehen. Zwischen den Augen spürte sie ein Kribbeln, das sich in ihren Schädel fortsetzte, einen Moment verblieb - und dann genauso plötzlich wieder verschwand, wie es gekommen war.

Der Stein in dem Ring war nun wieder blass wie zuvor und auch nicht mehr warm.

Willow blickte zu den Banditen, dann auf deren Truhe, aus der sie den Ring genommen hatte. Der Ring musste verzaubert sein. Als sie in sich hineinfühlte, spürte sie sich tatsächlich frischer, allerdings nicht derart, wie es das Gebäck des Khajiit bewerkstelligt hatte, sondern eher... - geistig. Wenn sie so darüber nachdachte, hatte sie an diesem Tage einige Zauber gewirkt und wäre wohl nicht mehr in der Lage gewesen, in der Nacht noch einmal ein Feuer zu entfachen, doch nun, nach diesem Vorfall mit dem Ring, spürte sie die Kraft wieder, die dazu nötig gewesen wäre.

Sie nahm die Kelle, suchte schnell noch nach einem Löffel und einem Schüsselchen - was sie ebenfalls fand - und machte sich auf den Rückweg zu Akisha. Unterwegs befreite sie das Besteck schnell mit einem winzigen Reinigungszauber von Dreck, sodass es im Feuerschein sauber glitzerte, als sie es der Dunmer überreichte: "Was für ein herrlicher Tag!", sagte sie, umarmte ihre Freundin vor Freude und hüpfte wieder auf den Baum hinauf. "Wie sieht´s aus: Essen wir?"
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