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Sonntag, 30. Juni 2013, 10:21

*Skeptisch mustert der Bauer den Orsimer. "Ja der bin ich, ja irgendein Soldat hat irgendetwas gesagt. Egal. Hoffe du kannst so gut anpacken, wie du trinkst. Halt deinen Mund besser geschlossen, während du arbeitest...das riecht ja ungeheuerlich. Wenn du dich ordentlich anstellst, kriegst du heute Abend eine Goldmünze." Gragosh nickt dem Bauern zu und lässt sich in die Gegebenheiten einweisen. Der Wagen ist voll beladen mit Waren, eine schwerer als die andere. Doch Gragosh gibt sich viel Mühe und packt ordentlich an. Nach einer Stunde bereits ist der Wagen zur Hälfte geleert. Schwitzend arbeitet Gragosh Ladung für Ladung nacheinander ab und bringt sie zum Stand. Seine Augen verlieren sich manchmal zu Marek`s Tochter die auf dem Wagen vorne sitzt. Seine Gedanken kreisen sofort um Shyrr. Was wird sie wohl in diesem Augenblick kurz vor Marktbeginn tun? Wo wird sie sein und wie geht es Rowan. Doch Gragosh wird schnell wieder von der Realität eingeholt. Fass für Fass, Kiste für Kiste werden verbracht und finden Ihren Platz...



.....Der Tag als solches verläuft ruhig im Schatten einer Birke am Wegrand hinter dem Händler. Gragosh beobachtet den Verkauf und lernt einiges über die Wünsche der Kunden. Eigentlich so denkt Gragosh ist es ein gutes Leben. Früh abladen, Abends aufladen und dazwischen vielleicht in der Taverne. Das alles sollte sein Auskommen sichern und Ihm eventuell bei Sparsamkeit ein kleines Vermögen einbringen. Als der Markt schliesst, wird Gragosh einhergehend gleich wieder mit dem Aufladen der Waren betraut. Mit etwas mehr Elan geht der Ork an die Arbeit und lädt die unverkauften Waren auf. Gragosh fällt auf, dass die Arbeit Abends etwas leichter ist als früh. Mit verrichteten Werk bewegt sich Gragosh in Richtung Marek und sieht diesen schweigsam an....*

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Montag, 1. Juli 2013, 12:01



*Nun da er aus den Händen des Händlers das Goldstück erhält füllt Stolz seine Brust. Er hat das erste mal im Leben für Arbeit etwas Gold bekommen. Früher hatte er viel Jagen und schmieden müssen, Lohn jedoch war die Gemeinschaft. Jetzt da er keine Gemeinschaft hat, ist er auf dies Goldstück angewiesen. Als Marek Gragosh anbietet am nächsten Morgen wiederzukommen freut sich der Ork innerlich. So war man mit seiner Arbeit zufrieden und schenkte Ihm Zutrauen, was er so von anderen Völkern bisher nicht kannte. Gragosh erkennt, dass Ihm keine Vorurteile über seine Herkunft entgegenschwappten, sondern vielmehr die Bereitschaft Ihm die Möglichkeit auf Arbeit zu bieten. Als der Händler schon auf der Kutsche sitzt und Gragosh zu Ihm aufblickt, steht neben Ihm die Tochter des Händlers, lächelt Ihm frech zu und stellt sich als Elisa vor. Mit Ihren Händen wickelt sie ein Stück Brot aus einem Leinentuch und überlässt es dem Orsimer. Ohne auch nur ein Wort zu entgegnen freut sich Gragosh über soviel Zuwendung und entschliesst sich auch am nächsten Morgen wieder seine Arbeit zu tun. Von diesen Beiden kann Gragosh vielleicht sogar noch mehr profitieren als er es für möglich hielt. Nun wetzt sie los und schwingt sich auf die Kutsche des Händlers die sich auch sogleich in Bewegung setzt.....

Der Ork indess begibt sich zu seinem Baum, blickt sich kurz um und vergräbt seine Goldmünze. Ein paar Silberlinge sollte er für noch in einer Hand behalten. Als er seinen Lohn vergraben hatte, macht er sich auf den Weg zur Taverne. Dort angekommen sucht er sich einen Platz und betrinkt sich allmähig mit Met, dass er heute selbst bezahlen kann. Zu späterer Stunde merkt Gragosh auch schon was er heute getan hatte. Seine Arme werden fest und schmerzen etwas in der Armbeuge. Mit einem angetrunkenen Lächeln stellt der Ork fest, dass es nur Muskelkater ist. Nun vergeht Stunde um Stunde in der Taverne, der Abend geht in die Nacht über......*

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Mittwoch, 3. Juli 2013, 15:45

*Als sich die Tür zur Taverne öffnet, bekommt Gragosh das erstmal garnicht mit. Zu tief waren die Krüge jenes Abends. Nach einigen Sekunden nimmt der Orsimer aus der Wandecke die offene Tür wahr und auch wer diesen Raum betritt. Mit zusammengekniffenen Augen blickt er zu Rowan der soeben die Taverne betritt. Es dauert aber doch einige Momente bis Gragosh Rowan auch erkennt. Dicht hinter Rowan folgt Shyrr und wirft Gragosh einen ärgerlichen Blick zu. Völlig angetrunken verharren seine Blicke auf den beiden, ein Wort jedoch bekommt er nicht heraus. Mit Müh und Not kann er sich gerade einmal auf die Ellenbogen stützen....*



"Mmh", brummt sie missbilligend und schüttelt andeutungsweise den Kopf. "Ich hoffe er hat noch genug Geld für ein Zimmer, Schlaf wird er sicher brauchen. Bist du so gut und klärst das mit der Wirtin?" . Die Orsimerin geht zu Gragoshs Tisch, zieht sich einen Stuhl heran und setzt sich dem Betrunkenen gegenüber. Sie legt den zusammengelegten, schwarzen Filzmantel auf eine größere, nicht klebende Stelle des Tisches. „Sieh dich nur an“. Shyrr fragt Gragosh nach seinem Stolz, nachdem was er für ein Bild abgibt. Gragosh hebt den Kopf leicht und blickt Shyrr
an….*


„Shyrr…Gragosh….Gragosh..hat gefeiert. Sein erstes Goldstück erarbeitet am Markt da drauzz`n. Danke für den Umhang. Ich habe ja nur gewartet….ja, vielleicht etwas zuviel getrunkän“

*Mit den Händen tastet er seinen Filzumhang ab und blickt gleich drauf zu Rowan, der sich mit der örtlichen Wirtin unterhält. Nach dieser Exkursion kommt auch Rowan an den Tisch gehumpelt. Der Orsimer sieht, dass es Rowan wieder besser geht. Er jedoch scheint nur einige Sätze mit Shyrr zu wechseln. Etwas ratlos und verunsichert wechseln Gragosh`s Blicke zwischen den Beiden abwartend hin und her. Die Wirtin kommt herangestapft und reicht Gragosh eine warme Mahlzeit und einen Krug voller Wasser den Rowan in Auftrag gab. Hungrig beginnt er zu essen….*

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Freitag, 5. Juli 2013, 13:03

*Nachdem er fertiggegessen hat und auch den Krug voller Wasser leerte, geht es dem alten Orsimer schon etwas besser. Müde blickt er zu Shyrr und lässt den Löffel in die Schüssel fallen....*

"Nun muzz ehg ruh`n. Nächsten Tag sen zutun"

*Gragosh blickt Shyrr an und gähnt mit weit aufgerissenem Mund. "Gut, Gragosh. Rowan hat uns ein Zimmer im ersten Stock besorgt." sagt sie zu Ihm dessen Blicke noch an Shyrr verharren. Gragosh steht auf, stützt sich am Stuhl und wankt langsam Shyrr hinterher die sich schon am oberen Ende der Treppe befindet. Als der Orsimer oben ankommt und das Bett sieht, gibt es kein halten mehr. Stolpernd stürtzt Gragosh ins Zimmer und kommt letztendlich in seinem Bett zum liegen. Es dauert auch nicht allzulange bis er grunzend einschläft….*




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Samstag, 6. Juli 2013, 07:45

*Am nächsten Morgen öffnet Gragosh die Augen und blickt sich um. Er merkt, dass keine drei Meter von Ihm entfernt die Wölfin im Bett liegt und ihn verdutzt ansieht. Gragosh`s Kopf schmerzt etwas und seine Knochen sind steif und etwas schmerzend. Er richtet sich auf und reibt sich mit beiden Händen das Gesicht. Mit den Händen öffnet er das Zimmerfenster und holt einmal tief Luft. Der Sonnenstand über der Stadt verrät Ihm, dass es Zeit ist sich auf dem Markt zu begeben....*



*Er nickt der Wölfin kurz zu, öffnet die Tür und geht nach unten. Dort angekommen sieht er sich nach Rowan und Shyrr um. Als er sie nicht gleich zu Gesicht bekommt geht er geradewegs nach draussen auf die Straße und taumelt noch etwas angeschlagen die Gassen hinunter. Mareks Bruder und der Wagen voller Waren steht auch schon bereit. Gragosh grüßt, reibt sich die Hände mit etwas Erde ein, um den Schweiss darin zu verlieren und macht sich sogleich an die Arbeit den Karren zu entladen....*

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Montag, 8. Juli 2013, 08:52

*Wie Gragosh mit der Arbeit beginnt bleibt Ihm nicht verborgen, dass Ihn aus einer nahen Distanz ein Lächeln von Marek`s Tochter Elisa trifft. Der Orsimer nimmt den Blickkontakt zu Elisa kurz auf und nickt langsam und selbstbewusst. Doch dieser Augenblick währte nicht lange, da Mareks Sohn heute die Geschäfte am Markt übernimmt und Gragosh vielmehr nach seinem Gruß einen verächtlichen Blick zuwarf. Der Sohn des Händlers scheint die 20 Lenzen noch nicht voll zu haben, sein Mundwerk jedoch um so voller. Mit abschätzenden Gesten und ziemlich tief beleidigenden Fragen versucht Marek`s Sohn Barnand von seiner Schwester in Erfahrung zu bringen, was sein Vater für Lumpensammler und Taugenichtse einstellt. Der junge Bretone sieht dem Krieger in die Augen und fordert mit Nachdruck Ihn mit "Herr" anzureden. Gragosh`s Augen verengen sich in diesem Moment zu einer deutlichen Geste der Ablehnung. Sich der Jugend und Ungestümtheit von Barnand bewusst, übt Gragosh Zurückhaltung und Besonnenheit. Dennoch verspürt Gragosh tiefe Ablehnung und Enttäuschung für den Sohn des Händlers. Unter anderen Umständen würde er wohl blutspuckend um Entschuldigung bitten. Dies jedoch ist nicht Gragosh`s gängige Vorgehensweise und erfordert mehr als nur wüste Beschimpfung. Für sich entscheidet der Krieger innerlich, niemanden mit "Herr" anzureden. Ein freier Mann geht seinen Weg. Gragosh kommentiert das Ganze Gehabe des Bretonen mit Schweigen und geht seiner Arbeit nach um sie anständig und sauber zu bewerkstelligen....*

*Als die letzte Kiste verbracht ist bemerkt der Orsimer aus den Augenwinkeln einen Mann mit brauner Robe der geradewegs auf Ihn zukommt. Den Kopf kurz nach rechts drehend erkennt Gragosh den Weggefährten der letzten Tage Rowan. Rowan kommt langsam aber zielstrebig auf den Wagen zu. Gragosh, nun mit der Arbeit fertig geht Rowan ein paar Schritte entgegen. " Ah da seid ihr ja, Gragosh. Habt ihr euch erholen können?"*


"Rowan, wie geht es dia? Gragosh sieht dazz du wieder gehn kannst!? Ich selbst habe mich gut erholt. Du hattest Recht in allem was du sagtest. Bis af wenigän Ausnahmen sen es hia wirklichg so, dazz sie Orks akzeptiern. Gragosh hat Borok einen Königstreuen kennengelernt, dea mer Arbeit hia verschafft hat. So kann ich mia etwas Fett kauf`n"

*Rowan schweigt und nimmt einen einfachen und gut gepflegten Langbogen vom Rücken. Gragosh`s Augen fixiern auch sofort diese Waffe. Als der Orsimer bemerkt, dass Rowan zu allem Aufwand auch noch einen Köcher in den Händen hält, ziehen seine Blicke sogleich wieder in Rowans Gesicht. "Ich habe lange überlegt, wie ich Euch für eure Hilfe danken kann. Ich habe eure Blicke auf meinen Bogen bemerekt und mich nun entschieden ihn Euch zu geben. Er war mir ein treuer Begleiter in den letzten Jahren und eine starke Waffe. Ich bin gewiss, dass er in euren Händen gut aufgehoben ist. Ich bin schon alt und ein solcher Bogen ist besser in den Händen von jemand aufgehoben, der ihn noch richtig zu schätzen und damit umzugehen weiss. Bitte nehmt ihn und diesen Köcher als ein mein Geschenk an Euch an."*



*Wie Gragosh beide Dinge hingehalten bekommt, führt der alte Krieger seine Arme nach vorne um beides behutsam aufzunehmen. Mit einem Ruck sackt Gragosh auf beide Knie und blickt nach oben zu Rowan. Seine Augen beinhalten den Anschein etwas mehr Feuchtigkeit zu beherbergen als sonst. Mit seinen grünen Fingern tastet Gragosh langsam wie in Zeitlupe gefasst den Bogen über die Länge ab und lässt die Sehne zwischen seinen Händen entlangziehn. Sichtlich angetan vergisst der Ork die Situation um sich herum, steht auf und legt seinen linken Arm auf Rowan`s Schulter. Mit sicherem Blick blickt Gragosh dem Bretonen ins Gesicht.....*

"Danke Rowan, es tut Gragosh gut"

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 17:37

*Mit Eifer und gut gelaunt, macht sich Gragosh sogleich daran den Bogen umzuhängen und den Köcher passend einzustellen. Er nickt Rowan zu und wirkt sichtlich zufrieden. Alle Kisten sind ausgeladen und die Waren sind aufgestellt. Die Mittagssonne brennt auf den Marktplatz herab und bringt den Köcher bzw das Leder zum duften. Der Orsimer geht auf die gegenüberliegende Wiese wie jeden Mittag und setzt sich unter einen Baum. Aufmerksam prägt er sich die Details des Bogens ein und mustert die Pfeile und Ihre Schnittigkeit. Mit etwas Neugier überkommt Ihm nach einer Stunde des Ruhens die Lust seine Schussfertigkeit auf die Probe zu stellen.....*



*Kurzentschlossen begibt sich Gragosh in die Nähe der Stadtmauer und zieht einen Pfeil mit Eisenspitze aus dem Köcher. Konzentriert und sich erinnernd atmet der Ork langsam zwei Drittel seiner Luft aus und nimmt den Baum in Augenschein. Der Pfeil prescht los und verfehlt sein Ziel in 12 Schritt Entfernung. Enttäuscht senkt Gragosh den Bogen aber lächelt kurz darauf wieder. Ihm wird wohl das Üben nach so langer Zeit nicht erspart bleiben.....*

*Nach einiger Zeit senkt sich der Abend über Jehanna, der Markt wird lichter und auch der Händler ist im Begriff seine Sachen einzupacken. Gragosh sieht das Werk und wirft Elisa einen prüfenden Blick zu. Sie erwiedert Ihn mit einem Nicken und gibt dem Ork das Zeichen zum Aufladen der Waren. Hastig packt Gragosh mit an und verlädt mit Vorfreude seine Kisten auf den Kutschwagen. Nach etwa einer Stunde sind die Waren verstaut und Marek`s Kutsche setzt sich mit Barnand in Bewegung. Abwertend und abschätzig wirft der Sohn des Händlers Gragosh ein Goldstück vor die Füße. Der Orsimer wartet bis die Kutsche ausser Sicht ist um das Goldstück aufzuheben. Gragosh schlurft etwas müde auf den Baum am Wegrand zu und beginnt das Graben mit seinen Händen. Es dauert nicht allzulange, bis auch das zweite Goldstück sich in dem sich neigendem Sonnenlicht spiegelt. Seine Ohren nehmen einen Händler am Markt war, der noch herumschreit um seine Waren loszubekommen. Der Orsimer steht auf und geht auf den sich leerenden Markt. Am Stand des fremden Händlers angekommen blickt Gragosh auf die herumliegenden Waren und endeckt im Augenwinkel eine Tunika mit Gürtel für zwei Goldstücke. Nach kurzem Überlegen greift er zu und zieht sie sich über. Er begutachtet sich und findet Gefallen an seinem neuen Auftreten. Jetzt ist es Zeit für die Taverne, wohin er sich auch anschliessend begibt um seinen Tag zu feiern....*

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Freitag, 12. Juli 2013, 12:13



*Dort in der Taverne angekommen, lässt er sich wie gewohnt auf seinem Stammplatz im Eck nieder und beginnt zu trinken. Krug für Krug fliessen nach und nach seinen Hals. Einige Zeit später holt Gragosh den Armreif aus der Tasche die Ihm Rowan am Marktplatz übergab. Sorgfältig nimmt der Orsimer den Reif in Augenschein und hält Ihn an die Nase um daran zu riechen. Mit den Fingerkuppen fährt er innerhalb des Armreifes umher und empfindet Bewunderung für die Glätte des Metalls die darin liegt. Rowan sprach irgendwas von einer Verzauberung. Skleptisch und begeistert zugleich begutachtet Gragosh den Reif und versucht die Verzauberung zu finden. Doch erfolglos. Der alte Krieger ist unwissend um auch nur annähernd etwas ungewöhnliches daran zu erkennen. Gragosh muss auch gleich an Shyrr denken. Wo wird sie sein? Letzte Nacht so wurde sie noch im Zimmer darüber gesehen. Heute ist sie weg und unauffindbar. In Gragosh`s Gesicht breitet sich Sorge aus. Rowan`s Worte dass Gragosh ein Auge auf Shyrr haben soll fressen sich in seinem Kopf fest, so dass er garnicht mehr an das Trinken an sich denken kann. Hastig wechseln seine Blicke die Umgebung und tasten sie nach Shyrr ab. Auch dass Rowan geht ist besorgniserregend. Sollte Gragosh nun hier in dieser Stadt auf sich gestellt sein? Seine Bedenken gehen gen Barnand den Händlerssohn, der so garnicht daran interessiert ist den Lumpensammler Gragosh zu halten. Vielleicht wird Elisa Ihm zureden. Sie scheint Gragosh zu mögen. Nunja, denkt sich Gragosh.....noch hat er ein Auskommen hier in der Stadt. Und zugegebener Maßen lebt er gerade nicht schlecht davon. Nachts in der Taverne, früh auf dem Markt und Nachmittags auf der Wiese. So lässt es sich aushalten. Gragosh muss an Rowans Bekannten denken. Warum solte er sich überhaupt mit Fremden unterhalten? Seine größte Aufmerksamkeit gilt in dieser Stunde Shyrr und er überlegt, wie und wo er Shyrr findet. Vielleicht kommt sie ja auch in die Taverne? Wer weiss das schon? Der nächste Krug findet auch schnell Gragosh`s Tisch und der Abend lebt fort....*

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Samstag, 13. Juli 2013, 14:00

*Der Abend an sich verflog mit jedem weitern Krug in der Hand. Irgendwann so gegen Mitternacht ist Gragosh am Tisch eingeschlafen. Grunzend und unüberhörend lässt die Wirtin ihn bis zum Morgen liegen. Da der Alte mittlerweilen Stammgast in der Taverne ist, gönnt man Ihm nicht nur das Ausgeben seines Lohnes, sondern auch den Schlaf dafür. Früh nachdem die ersten Gäste die Taverne betreten wird Gragosh von einer jungen bretonischen Schankmaid geweckt. Total übermüdet mit blutunterlaufenden Augen und steifen Gliedern blickt er sich um und entschliesst seiner Arbeit nachzugehen. Als er vor die Taverne auf den Marktplatz tritt, erkennt er auch schon in einiger Entfernung Shyrr mit suchendem Blick....*

"Shyrr !!! Hia bin ehg!"

*Mit etwas torkelnden Gang hastet er auf Shyrr zu. Einige Meter vor Ihr kommt er zum stehen und lächelt sie an...*

"Wo warst du Shyrr? Rowan musste weg wie Gragosh dazz verstanden hat"

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Sonntag, 14. Juli 2013, 18:00

*Shyrr blickt den Orc an und nimmt ein Tuch von Ihrem Eimer den sie in der Hand hält. Sie hat Flusskrebse gefangen und es sind bei Leibe herrlich anzusehende Tierchen. Die Jagd birgt viele Überraschungen, auch solche denkt sich der Orsimer und lächelt etwas..*

"Wo hast du die gefangen? Sicher wird sich än Käufa findää`n Shyrr"

*Ihre Blicke wandern zu Gragoshs Gesicht und füllen sich etwas mit Sorge, denn er ist wohl noch etwas angeschlagen des Met`s wegen. Auch die Frage nach Rowans Fortgang birgen eine Neugier in sich die gestillt werden möchte....*

"Mer geht es gut Shyrr. Gragosh feiert den Tag und den Erfolg. Sie her, er hat mir ein en Bogen geschenkt un einen Köcher dazu. Sen dazz kein Grund zu feiern? Er musste weg aber sagte, dass er wiedakommt. Gragosh soll einen Bekannten von Ihm treffen. Ob ich das will weiss ich noch nicht. Aber dich hab ich gesucht. Ich muss aber erst etwas anpacken am Markt. Danch treffen wir uns auf der Wiese dahinbter wenn du willzzt!?"

*Gragosh blickt Shyrr an und wartet wie sie reagiert*

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Dienstag, 16. Juli 2013, 14:04

*Letztlich reagiert Shyrr besonnen und beide verabreden sich um die Mittagszeit auf der Wiese. Der Ork geht im Anschluss auf direktem Wege zum Marktplatz und fängt wie jeden Morgen das Entladen der Waren an, um sie auf dem Stand ins rechte Licht stellen zu können. Elisa und Shyrr beobachten den Orsimer bei der Arbeit und erfreuen sich innerlich nicht selbst diese Schinderei auf sich nehmen zu müssen. Gegen den frühen Vormittag ist der Wagen entleert und die Waren am richtiogen Platz des Marktes. Mit einer wischenden Bewegung entledigt sich Gragosh den Schweiss des Packens. Sichtlich fertig und voller Vorfreude auf die Krebse gesellt er sich zu Shyrr und lächelt etwas....*

"
"Wazz wirst du tun Shyrr, hast du dia schon än Gedanken gemacht wie dere Leb`n weitageht?"

*Shyrr entgegnete in diesem Moment, dass sie es nicht wisse. Sie beichtet Ihm zudem all Ihre Krebse der Händlerein verkauft zu haben, ohne auch nur einen für sich selbst zu behalten. Sie richtet auch zugleich eine Frage an Gragosh, wie er in dieser Stadt zurechtkommt. Ihr ist nicht verborgen geblieben, dass der Orsimer kein Gutes aber ein Leben innerhalb des Marktes fand.
Als sie das mit den Krebsen erwähnt, muss Gragosh etwas lachen. Als sie Ihm das bisschen Kleingeld zeigt, ist der Orsimer bemüht den Ernst der Lage fassbar zu machen. Ohne dass Shyrr es bemerkt, hantiert Gragosh in einer seiner Seitentaschen der Tunika und zieht sein Goldstück von gestern herraus......*

"Nun Shyrr, Gragosh hat hia am Markt etwas Arbeit. Es langt um sich zu ernähren und etwas Ruhe zu finden. Ich muzz nicht jag`n da drauss`n um satt zu werd`n. Hat allez Vorzügä aba man wird auhg etwazz abhängig. Mach dia üba deinen Bauch nub Sorg`n. Ehg habe nohg än paar Silberlinge so dazz were beide heute Abend satt werden. Lässt du sich einlad`n von Gragosh?"

*Der Orsimer blickt Shyrr freundschaftlich an und wartet.........*

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Mittwoch, 17. Juli 2013, 09:04

*Nachdem Shyrr das Angebot annimmt und Gragosh die Vorfreude darüber zu Ausdruck bringt nickt der Orsimer langsam und lässt das Goldstück in der Hand nach oben springen. Fuinkelnd dreht es sich in der Sonne und glitzert in seiner Wertigkeit. Dann dreht Gragosh seinen Kopf in Richtung Barnand, den Sohn des Händlers...*

"Ea sen nohg jung un von Vorurteiln übermannt. Er mag Gragosh nicht. Aba sen Schwesta hat än ghudes Herz un mag Gragosh glauhb ehg"


*Gragosh setzt sich neben Shyrr und blickt auf den Sonnenstand und gleich danach auf den Markt. Shyrr stellt Gragosh die Frage wie es sei in der orkischen Feste aufzuwachsen. Der Ork legt sich auf den Rücken, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und erzählt.... *



"Du muzzt dia vorstelln, dass es än Lebn volla Traditionen sen. Dea alte Weg werd`n dort gelebt. Es beginnt alles mit deina Geburt die alz Zeich`n dea Zuwendung gesehn werd`n. Du wirst alz Geschenk deina Eltern geborn. Aba nub nua dazz! Du wirst in än Gemeinschaft reingeborn mit gleich`n Rechten und geniesst von der ersten Sonne an die Gleichheit un dä Wärme deiner Brüda un Schwestarn. Diezes innnige Dasein wird allein durch den Durb bestimmt, der Häuptling dessen Macht uneingeschränkt gilt und dessen Wort Gesetz sen. Aba es sen zum größt`n Teils ghudää Gesetze. Gleichheit un das Gefühl zusammen zu gehörn sen in jeda Faser deines Körpers spürbar....

....Mit 20 Wintern sen es soweit uur die erste Jagd, das Om'riggor-Ritual. Dazz sen dea Übergang vom Welpen zum richtigen Ork. Dä Schamanen des Stammes beaufsichtigen die Jagd un halten mit den Ahnen Verbindung. Traditionell werd`n än Tier aus heimischen Wäldern gejagd. Hirsch oda Mammut alles sen erlaubt, je nach Größe un Kraft des Orks. Die Besonderheit daran sen dazz wia nub Rüstung und nur eine Waffe deiner Wahl verwenden. Solltest du diese Prüfung bestehn giltst du als Vollwertig. Jäger un Krieger, beide Wege stehn offen. Ein Versagen wird von den Prüflingen nub akzeptiert, sie würden lieba in den Tod gehn...

...Dazz solls erstmal gewes`n sein Shyrr. Wia sehn unz Abends in dea Taverne. Du siehst Barnand will aufladen. Gragosh wird Ihm zua Hand gehn"


*Gragosh steht auf und geht zum Händlerssohn. In gewohnter Freundlichkeit wird der Orsimer sogleich eingeteilt die schweisstreibende Arbeit zu verrichten. Anpackend und mit Freude Shyrr gefunden zu haben verrichtet Gragosh seine Plackerei...*

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Mittwoch, 7. August 2013, 09:01

*Als seine Arbeit getan ist, steckt Ihm Elisa wieder das tägliche Goldstück zu und verabschiedet sich mit einem Lächeln. Gragosh nickt und bricht auf in die "Saftige Gans". Dort angekommen hält er Ausschau nach Shyrr und geht langsam in Richtung der Theke. Als er in etwa in der Mitte des Tavernenraumes ist, glaubt er Rowan zu sehen. Etwas angeschlagen und mit einem Krug im Anschlag sieht der Bretone heute nicht so unbekümmert aus wie sonst. Noch einen Blick in den weiten Raum nach Shyrr suchend, geht Gragosh langsam und fast unbemerkt auf Rowan zu und stellt sich neben Ihn an den Tresen...*

"Na Rowan, wie gehts deinem Bein? Siehst kaputt aus"

*Der Ork blickt Rowan ins Gesicht und bestellt sich selbst mit einem Handwink einen Krug voller Met. Als der Orsimer ihn anspricht, erschrickt Rowan und zuckt kurz unwillkürlich zusammen. Er schaut zu Gragosh."Ach Ihr seid es nur...habt Ihr mich erschreckt." Rowan grinst verschmitzt und nimmt einen Schluck aus seinem Krug."Meine Reise war kürzer und unerfreulicher als gedacht... Ist wenigstens hier inzwischen irgendetwas Gutes geschehen? Konntet Ihr Shyrr den Armreif geben? Ist sie auch hier?" Suchend schaut sich Rowan im Raum um. Gragosh muss leicht schmunzeln und blickt an Rowan herunter..*


"Wen hast du erwartet Rowan? Gragosh`s Absicht war nub Dich zu erschrecken. Lass deinem Bein Zeit, es wird gedankt werd`n.

*Bestellt sich einen Krug Met und redet weiter...*

"Wazz hast du erlebt? Wo warst du? Shyrr hat sich über den Armreif gefreut. Sie sollte eigentlich hia sen, wazz sie aba nicht ist. Gragosh verdient sich gerade än paar Silberlinge am Marktplatz. So konnte ich mir eine Tunika kaufen"

*Der Orsimer zeigt stolz seine klebrig staubige Tunika...*



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Montag, 12. August 2013, 11:40

*Als Shyrr in den trockenen Schankraum tritt, sieht sie Rowan und Gragosh am Tresen stehen. Sie geht auf die Beiden zu und grüßt sie mit einem "Hey, ihr Beiden. Du bist ja wieder da, Rowan!", bevor sie sich neben sie stellt. Sie zieht das feuchte Hemd aus, öffnet ihre Haare und fährt sich mit dem Hemd durch die nassen Strähnen. Neben ihr schüttelt sich der Wolf und spritzt die drei mit kleinen Tröpfchen voll

*Gragosh grunzt leicht als er Shyrr neben sich bemerkt. Nach dem Gruß brummt er in sich hinein und sieht Shyrr dabei zu wie sie sich Ihre
Haare trocknet. Als die Wölfin sich schüttelt und Wasser umherfliegt bedeckt Gragosh seinen Metkrug mit der Hand und lächelt Rowan an. Rowan wirkt indess etwas depremi9ert und auch etwas angeschlagen von seinen Erlebnissen. Es dauert auch nicht allzulange, bis er sich den beiden Orsimern offenbart und Ihnen berichtet dass die Magiergilde eine andere Auffassung vom Krieg der Allianzen hat als er selbst.
Gragosh hört Rowan aufmerksam zu und kaut auf seinen Fingernägeln herum. Interessiert aber doch mit einiger Ablehnung der Magie gegenüber versucht der Ork das Gehörte in seine Welt einzuordnen, was Ihm aber nicht wirklich gelingt. Als Rowan sich reinsteigert, beginnt auch Gragosh für dies Thema mehr Begeisterung zu finden. Eifrig in einigen Abständen trinkt er von seinem Krug und erhebt zum Schluss das Wort...*



"Warum palavert Ihr auch solange üba sowas? Wenn sie es nicht merken, werden es Ihnen die Elfenfratzen beibringen. Dann sen es aber zu spät un du trägst keine Schuld Rowan. Diese Kleidträger sen mir eh suspekt. Du bist anders Rowan. Du begegnest uns auf Augenhöhe"

*Gragosh sieht Rowan an und mustert Ihn eindringlich. Mit seiner linken Hand berührt der Orsimer in Hüfthöhe Rowans Robe und fühlt sie zwischen den Fingern. Dann blickt er Ihm wieder ins Gesicht und muss leicht lachen..*


"Mit dea Rüstung wirst du auch nie einer werden. Weder Krieger noch Söldner. Wazz wirst du nun tun Rowan. Gragosh weizz es gebn imma einen Weg"

*Lieblos stürzt sich Gragosh das letzte Met in den Hals...*

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Dienstag, 13. August 2013, 09:59

*Einen Moment später zieht Rowan ein Pergament aus der Robe und liesst es vor. Es ist ein Aufruf eines Freundes von Rowan, der Ihn dahingegend zur Handlung drängt sich dem Dolchsturzbündnis anzuschliessen. Was Gragosh sofort merkt, ist die mit Angst verbundene Befürchtung dass Ihnen Gefahr von Leib und Leben droht sollten sie es nicht tun. Diese Worte lassen auch Gefühlsregungen im Ork entstehen und deuten auf die Notwendigkeit hin mit der sich viele Bretonen derzeit beschäftigen. Gragosh wird einmal mehr klar, welch Ängste durch das Land spuken. Ist die Gefahr wirklich so groß? Shyrr die neben Gragosh sitzt kann sich ebenso wie Er derzeit nicht dafür erwärmen Partei zu ergreifen. Gragosh bleibt nachdenklich mit den Blicken im Krug verharrt und überlegt. In seinem Kopf kommen die Geschichten von Rowan wieder in den Sinn. Ein Wort brannte sich wie ein heisses Stück Eisen in seine Gedanken "versklaven". Zulange schon wurde seines Gleichen versklavt und gedemütigt. Sollte sich alles wiederholen? Rowan so dämmert es Gragosh scheint nicht allein zu sein mit seiner Meinung. Der offene Brief spricht Bände und enthält Angst vor der Zukunft. Dämonen, Elfen und Krieg. Dabei könnte alles so schön sein. Zunehmend bemerkt der alte Krieger wie in Ihm Unruhe einkehrt und sich langsam nach aussen windet um in Worten Ihren Weg zu finden...*



"Gragosh will nicht versklavt werden Rowan"

*Mit aufgerissenen Augen blickt der Ork zwischen Beiden umher und wirkt sichtlich verunsichert. Gragosh hat die Fassung und verloren und seine ruhige und selbstsichere Art scheint gerade ins wanken zu kommen. Als ersich wieder unter Kontrolle hat spricht er weiter..*

"Aba Gragosh gehn es wie Shyrr, ich weiss nicht wie es weitergeht und was mir erwartet. Glaubst du die Elfen kommen auch nach Jehenna? Schliesslich ziehen sie auch gegen den Dunkelherrscher"

*Rowan erläutert die Gefahren die von einem Konflikt ausgehen und steigert sich zunehmend hinein. Er merkt auch, dass die beiden Orsimer seine Begeisterung für dieses Ziel sich dem Bündnis anzuschliessen nicht so tief sitzt. Sie trachten nach einfacheren Zielen. Shyrr will die traditionelle Lebensweise der Orks ergründen, Gragosh wiederum will nach Orsinium reisen.
Der Ork hört dem Bretonen zu und blickt Shyrr an. Dann wendet er sich seinem Krug zu und trinkt den letzten Schluck aus*

"Vielleicht...Vielleicht, Gragosh beurteilt die Lage so wie sie gerade ist. Sie ist ruhig Rowan. Gragosh hat hia eine Arbeit gefunden wo ich etwas Silber verdienen kann. Wenn ich genug zusammen habe werde ich einmal nach Orsinium reisen. Vielleicht kommt Shyrr dann mit.Wie wird es mit Dir weitergehen Rowan?"

*Gragosh überlegt, wie er dem Bretonen helfen kann. Angesichts des Metpegels kommen Ihm aber keine stimmigen Ideen. Rowan ist kein Jäger, kein Fischer, kein Krieger, sondern jemand der in einem Stoffkleid Bücher im Wald sucht. Der Orsimer schüttelt den Kopf und kommt zur Erkenntnis, dass es Rowan unmöglcih sein muss zu überleben. Zumal noch sein Bein am heilen ist. Etwas von Pflichtgefühl ergriffen wendet er sich zu Rowan...*

"Wenn wir dir helfen können Rowan so sag Bescheid. Gragosh kann dich so nicht alleine lassen"

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56

Dienstag, 3. September 2013, 08:31

*Rowan nickt als er die Worte von Gragosh hört und ist sich diesem Angebot wohl bewusst. Dennoch lässt er keinen Versuch ungelassen, sich über die politischen Zustände auszulassen und malt eine schwarze Zukunft mit Worten in die Köpfe seiner Zuhörer. Auch erzählt er von diesem Brief und seinen Freunden die anreisen und ein Gespräch führen wollen über Ihre Zukunft an der Seite von Rowan. Der Magier bietet dem Krieger an dem Gespräch beizuwohnen. Nach eingen kritischen Blicken und Gedanken willigt der Orsimer jedoch ein. Mit einem kräftigen Schluck leert Gragosh seinen Humpen und geht nach einer kurzen Verabschiedung die Stufen nach oben. Morgen schon wird er wieder sein Tagewerk auf dem Markt verrichten....*



*Die Nacht verging wie im Fluge. Als am Morgen danach der Hahn zum Weckruf ansetzt und sich unten in der Taverne einige Reisende Ihre Abreise vorbereiten, schlägt auch Gragosh die Augen auf und kommt langsam und gemächlich in eine Sitzhaltung. Sich streckend und gähnend nimmt er das wohlwarm und goldend leuchtende Sonnenlicht wahr, dass den Raum durchflutet. Die Tunika kurz angebunden und schon befindet er sich auf den Weg in den Schankraum um seinen Kaffee zu trinken. In nicht schon einer Stunde wartet die Packerei am Markt auf Ihn......*

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Sonntag, 22. September 2013, 13:16

*Mit etwas müden Augen meldet sich der Orsimer im Morgengrauen bei Bernand dem Händlerssohn. Mittlerweile weiss Gragosh auf was es ankommt und weiss auch die Reibungspunkte zu vermeiden. Gehorsam und ruhig zieht er Kiste für Kiste vom Wagen und bringt sie zum Stand. Elisa die Tochter und Zugleich Schwester Bernand`s überreicht Gragosh am Ende seiner morgentlichen Pflicht wieder ein Teil Brot ohne das es gesehen wird. Zufrieden zieht sich der Ork auf die Wiese hinter dem Marktplatz zurück um seiner Mittagsruhe nachzugehen....

Am Spätnachmittag leerte sich der Stand von Belrand, die restlichen Waren würden sich wohl heute nicht mehr verkaufen. Mit einem Wink gibt Elisa Gragosh das Zeichen um die Waren wieder auf den Karren vor dem Platz aufzuladen. Mit einiger Mühe und Entschlossenheit sind alle Kisten nach etwa einer Stunde auf dem Karren vertaut und der Ork erhält aus den Händen von Belrand das zweite Stück Gold. Mit einem dankbaren Nicken dreht sich Gragosh um und sucht die Taverne zur saftigen Gans auf. Als die Tür hinter Ihm ins Schloss fällt, blickt er in den Schankraum und sucht bekannte Gesichter. Rowan erkennt Gragosh und winkt ihn zu sich und den anderen."Ah Gragosh...wie war die Arbeit?... Dies ist der Besuch, den ich erwartete... es sind einwenig mehr Leute als ich erwartet habe, aber leistet uns doch Gesellschaft." Gragosh`s Blicke erhaschen Rowan sogleich nach seinem Ruf und er gesellt sich zum Tresen. Dort angekommen nickt er den umbeistehenden einmal wortlos zu und bestellt sich einen Krug Met. Nach dem ersten Schluck dreht er seinen Kopf zu Rowan...*


"Nun sie ist kurzweilig anstrengend, nicht ausfüllend aber satt machend. Diese Elise hat ein gutes Herz. Gragosh mag sie"

*Blickt zu den anderen die sich um Rowan gesellen und wendet sich dem Bretonen erneut zu*

"Du hast viele Freunde Rowan"

*Der Ork schaut sich unter der Menschentraube um, die sich anmutig und fast schon bedrohlich um Rowan und einem gewissen Ki`Aran scharrten. Nun wird Gragosh klar, dass er gerade mitten unter Freunden und Bekannten Rowans mit einem Krug Met sesshaft geworden ist. Es wird viel ausgetauscht und geredet. Die Anwesenden kamen aus vereinzelt weit entfernten Ländern. Sogar Gäste aus Hammerfall zierten die Kulisse dieser dunklen Taverne. Alle die hier versammelt sind, haben den Weg auf sich genommen um Rowan in Jehanna zu treffen. Doch nach zwei Stunden der Geselligkeit wird auch der Anlass dessen deutlicher weshalb das Treffen zustande kam. Die führenden Köpfe der Versammlung haben oben im ersten Stock ein Zimmer angemietet, dass für einen jeden Anwesenden nur einen allzuschmalen Sitzplatz bietet. Die Tür fiel ins Schloss und die Anspannung nahm drastisch zu. Einige planen seit längeren Emeric den Großkönig zu unterstützen. Doch sollte dies nicht allein durch Schwert und Pike geschehen, sondern auch den Handel und das Wissen um die Welt der Magie und Wiederherstellung beinhalten.....




..Die Stunden vergehen in atemberaubendem Tempo. Vorurteile, Ängste und auch Probleme auf dem Weg zu einer Art Bund der Völker wurden den Kernpunkten; einer Art Kodex gegenübergestellt und abgewogen. Gragosh selbst verfolgt das Wortspiel und kann sich aufgrunde der gebotenen Spannung nicht entziehen. Vielmehr befürchtet er gefangen zu sein in einem Zimmer, indem er nie sein wollte. Doch er hatte Rowan vor einiger Zeit das Wort gegeben diesen Ki`Aran und seine Begleiter anzuhören. Dies muss er jetzt durchstehen. Als einziger Orsimer des Raumes ist Ihm ohnehin nicht wohl im Bauch. Doch sieht er sich keinerlei Spiesserei oder Vorurteilen ausgesetzt, was ein Zuhören für Ihn etwas erträglicher macht. Die Einflüsse der verschworenden Gemeinschaft nimmt in Ihrem Druck zunehmend auch auf Gragosh zu und fordert letztlich eine Erklärung von Ihm, wie er das Thema Ehre und Redlichkeit für sich beantwortet. Gragosh fasst in zwei Sätzen zusammen wie er den Zusammenhang sieht und schweigt eine Zeit lang bis seine Meinung widerum zur Debatte steht einen Bund zu gründen. Unsicher und etwas überfordert purzeln seine Worte in den Raum. Die Erwartung dessen was nun folgt ist Ihm unheimlich....*

"Gragosh weiss garnicht ob er das überhaupt will. Ich habe ein gutes Auskommen am Marktplatz. Warum soll ich mich so einem Bündnis anschliessen. Was bringt das mir und Anderen? Wofür hat der König seine Armee ?"

*Gragosh wirkt ziemlich angespannt. Dann beginnt Rowan sein unermüdliches Überzeugungswerk und stellt die Probleme herraus die sich auftun in Zukunft. Seine Ausführungen lassen schlimmes erwarten:
"Natürlich hat der König eine Armee. Doch wird das reichen? Der Krieg geht uns alle etwas an und wird uns früher oder später alle betreffen. Jetzt mag es euch noch gut gehen, Gragosh. Doch je länger der Krieg dauern wird, desto härter wird es für alle werden. Immer mehr junge Rothwardonen, Orsimer und Bretonen werden rekrutiert werden und immer weniger Leute werden auf den Feldern arbeiten. Die Soldaten brauchen Nahrung und immer weniger Waren werden auf dem Markt verkauft werden. Wird sich ein Bauer dann noch einen Tagelöhner überhaupt leisten können?... Ich glaube kaum. Es wird nicht einfach alles gut werden...der Krieg wird unser aller Leben verändern... und nicht zum Guten. Ich persönlich bin lieber vorbereitet darauf was kommt und habe meinen geringen Anteil daran was geschehen mag. Wer weiss wie lange euer Bauer eure Hilfe noch braucht, Gragosh. Und was dann? Wir hier könnten eure Hilfe gebrauchen. Es werden auch Orsimer kommen, die uns unterstützen wollen und die werden euch ebenfalls brauchen Gragosh. Ja, draussen auf dem Markt wartet ein ruhiges Leben auf euch. Doch ohne Ziel und ohne Sicherheit. Wir hier wollen etwas gemeinsam aufbauen zu dem wir stehen können. Eine Aufgabe mit einem Ziel. Die Gemeinschaft, die hieraus wächst, soll nichts für eine Woche sein...oder einen Monat. Diese Gemeinschaft wird in den nächsten Jahren unser Zuhause sein. Wir bieten euch ebenfalls dieses Zuhause an. Ein Ort der Sicherheit. Ein Ziel.
Es wäre mir eine persönliche Freude, euch bei uns wissen und auf euch zählen zu können."

Rowans Worte sorgen auch dafür, dass seine Anspannung dem Gefühl der Sorge um sich und seinem Volk weicht. Der Ork schweigt und hört aufmerksam zu was der Bretone zum Besten gibt, um es für sich in seinem Kopf auszuwerten. Das Für und Wider dieses Austauschens bestärken Gragosh darin Rowan und seine Bekanntschaften zu unterstützen. In seinem Kopf formen sich die Worte Belrand`s nochmals zu Bildern und verdeutlichen Ihm seine Stellung innerhalb seiner Aufgabe am Markt. Dieser Rowan bietet Ihm zumindest eine Möglichkeit der gesicherten Zukunft in Betracht zu ziehen. Es vergeht noch einige Sekunden bis Gragosh merkt, dass Rowan mit ausgebreiteten Armen vor Ihm steht und um seine Zustimmung bittet.....*


"Gut Rowan, dann besorg Gragosh einen Schmiedehammer, ich will sehen was ich noch kann. Vielleicht kann ich nützlich sein. Gragosh sen dabei"



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Dienstag, 8. Oktober 2013, 08:21

*Rowans Augen mustern den alten Orsimer zusehends mit Zufriedenheit. Es dauert auch nicht lange, bis über Rowans Lippen ein Lächeln huscht dass seine Begeisterung darüber ausdrückt Gragosh`s Zustimmung erhalten zu haben. Nach diesem Einverständnis werden auch noch andere Beteiligte in Verantwortung genommen eine Antwort zu geben. Im Vorfeld zu Gragosh`s Antwort fielen bereits einige Zusagen. Eine etwas zierliche aber doch hübsch anzumutende Bretonin die Sharline gerufen wird gab Ihr Zugeständnis. Für den Ork hatte sie etwas nettes aber auch etwas diebisches dass Ihm nicht geheuer war. Andere im Raum sprachen die Bretonin auch gezielt auf deren Lebensunterhalt an und eine Diskussion entbrannte darauf. Nach einigen Augenblicken und Sätzen ward diese jedoch schnell beigelegt und durch eine Art Verhaltenskodex untermauert. Ein weiterer Bretone der etwas an der Wand stand erhob das Wort und sicherte mit Vorbehalt seine Unterstützung für Ki`Aran der dort als Wortführer auftrat. Weitere Zustimmungen von einem Kaz`gar Arinag und Anderen folgten sogleich und dieser Ki`Aran stieg auf ein Podest von dem er die Sicht in den Raum und auf sich etwas herrausmalen kann. Mit einigen Worten und deutlichen Sätzen brachte er den Vorschlag einen "Bund" zu gründen, um die Angelegenheiten Großkönig Emerics zu stützen. Es vergingen einige Stunden, bis sich aus dieser Idee einen Bund zu gründen eine Tatsache entwickelte. Es wurden Verhaltensweisen besprochen, Ziele vereinbart und Strukturen grob erarbeitet und zusammengefasst die das Leben innerhalb des Bundes regelten. Auch wurde in dieser langen Nacht ein Name gefunden der die Symbolik der Gemeinschaft am besten verkörpert. Diese Nacht schon wird als Gründungsgeschichte einer Gildengemeinschaft in die Geschichte eingehen. Der "Bund der Triskele" wurde ins Leben gerufen....*




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Montag, 4. November 2013, 07:57

*Nach der langen Nacht stand Gragosh die Müdigkeit ins Gesicht und die Schlappheit in den Knochen. Als es hell wurde und die Anwesenden die Köpfe gen Fenster drehten, begann Gragosh fürchterlich zu gähnen und kämpfte mit sich und seinen neu hinzugewonnenen Gefühlen an. Die Beteiligten beendeten die organisierten Gespräche und gingen geschlossen in den Gastraum nach unten. Die Vereinbarung wurde damit beendet nach getaner Arbeit nach Dolchsturz aufzubrechen. Der alte Orsimer hatte für sich entschieden diesen langen aber auch Sehnswürdigkeitsreichen Weg alleine anzutreten. Zuvor will er noch einen Happen essen und sich ausruhen, um sich im Anschluss daran von Elisa zu verabschieden. Seine ersten Schritte führten Ihn zu Rowan, um Ihn zu sagen dass er den Weg antritt und nachkommt sobald hier seine Verpflichtungen erledigt sind. Unten im Gastraum lässt Gragosh sich ein reichhaltiges Mal bringen, um seinen ausgezehrten Magen für die Reise zu füllen. Der Weinkrug verschwindet zur Hälfte in Gragosh`s Wanderschlauch.

Eine Stunde verging und die Sachen sind gepackt. Der Ork spannt sich den Bogen über den Rücken und beginnt seinen Weg über den ansässigen Marktplatz. Ausschau haltend nach Elisa begibt er sich in nördliche Richtung. Als er sie sichtet bewegt er sich auch sofort auf sie zu und räuspert sich hinter ihr. Sie dreht sich umk und blickt ihm mit einem Lächeln an. Gragosh streckt seine Hand aus....*


"Elisa, Gragosh muss nun gehen. Auf mer warten andere Aufgaben. Mein Leben nimmt änen anderen Weg als geplant. Der alte Ork will sich noch ein letztes mal bedanken bei dir. Mer Weg führt mich nach Dolchsturz, vielleicht sieht man sich wieder. Wenn nicht so wünscht Dir Gragosh alles Gute für dere Leben"


*Nach der Verabschiedung geht Gragosh ein paar Stände weiter und erblickt einen Händler für Wegeskarten. Der Orsimer erwirbt eine Karte von Hochfels und geht in Richtung Süden um das Stadttor zu erreichen. Einige Ecken später erblickt er dieses. Im Vorrübergehen nimmt der Ork die letzten Eindrücke der Stadt war und durchschreitet seit langem wieder das Tor. Vor der Stadt stehend wandert sein Blick auf die verhangenen Berge, hinter denen auch schon Himmelsrand beginnt...*


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Donnerstag, 12. Dezember 2013, 08:59

*Zunehmend wird die Stadt hinter ihm kleiner, sein Weg führt ihn geradewegs nach Südwesten über die grünen Wiesen des Bergvorlandes. Gragosh gehen die jüngsten Ereignisse durch den Kopf und er versucht insgeheim für sich einen Weg zu finden beide Realitäten in eine zu fassen. Tradition bedeutet das festhalten an an alten Werten, ungeachtet dessen was andere dazu meinen. Tradition ist wichtig und kann ein Anker in turbulenter Zeit sein. Doch sie kann auch im Umgang mit anderen schnell zu einem Missverständnis führen. Für den alten Krieger der einen Fuß vor den anderen setzt ist es eine Gratwanderung seine Traditionen mit denen des Bündnisses in Einklang zu bringen. Wütend stößt der Ork mit dem Fuß in den Schotter und wirbelt dabei viel Dreck auf. Es ist genau dass geschehen was er nie wollte. Er ist Teil einer Geschichte geworden die er noch vor einigen Wochen für unmöglich hielt. Das wiederum bringt ihm auch die Erkenntnis, ab nun als Verstoßener seines Volkes zu gelten. Er der Verfechter alter Würden hat sich dazu entschlossen seine Feste zu verlassen, wurde gedemütigt von Spitzohren, gejagt von Ihres Gleichen und hat obendrein noch seinen Partner verloren der ihm anvertraut wurde. Dieser Schmerz sitzt tief in Gragosh`s Brust und seine Verzweiflung über das Geschehene übermannt ihn. Schliesslich sackt er mitten auf dem Weg auf die Knie und brüllt seinen Frust aus voller Kehle heraus. Darauf folgen Tränen die er nicht zurückhalten kann. Sein Selbstbewusstsein als orcischer Krieger ist gebrochen. Nur eines tröstet den Krieger in dieser Zeit, dass ist die Tatsache einen dahergelaufenen Bretonen das Leben gerettet zu haben. Innerlich spürt Gragosh aber keinen Stolz für seine Tat, sondern aus der Not heraus hat er nur gehandelt wie es jeder getan hätte. Im Gras sitzend überlegt der Orc diese Schmach wieder gut zu machen. Vielleicht ist es Zeit sich wirklich auf das einzulassen was Rowan und Ki`Aran ihm anboten. Ein Leben als Orc innerhalb eines Bundes das er selbst wollte. Gragosh schüttelt den Kopf und muss leicht lachen. Seine Gefühlsschwankungen in diesen Stunden sind beinahe so zerrissen wie sein eigenes Ich. Hoffentlich so denkt er, werden ihm sein eigen Volk und Reich einst vergeben. Doch jetzt ist es an der Zeit weiterzuziehen. Seine Sorge ist, dass sein Weg in eine Zukunft führt die er nicht kennt. Er muss neu lernen, verstehen und auch bereit sein sich auf unterschiedliche Ansichten einzulassen. Seine Blicke verweilen auf den Weg vor Ihm. So Malauch will, wird er in ein paar Tagen die Stadt Wolkenfrühling erreichen.....*



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