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1

Donnerstag, 18. April 2013, 00:13

Vom Wesen der Magie

Huhu.

Nachdem wir heute angeregt bestimmt zwei Stunden im Chat diskutiert haben, haben sich zwei Themen herauskristallisiert, von denen wir denken, dass sie im Forum zumindest nochmal dargestellt und ggf. dieskutiert werden sollten. Dies hier ist das erste:

Die Magie in TES ist NUTZENDE Magie, aber keine ERSCHAFFENDE Magie.


Ausgehend von der These, dass Magier in TES Baumeister, Ärzte oder Buchdrucker sein könnten, stellten wir fest, dass Magier in TES entgegen dieser Annahme Magicka aus dem "Äther" (oder wie das lore-fiziert heißt) beziehen, diese dann zwar nutzen können, die Magicka dann mit der Zeit aber wieder abgebaut wird, sodass Magie keine dauerhaft bleibenden Gegenstände wie z. B. Häuser erschaffen kann.

Trifft dies auf Zustimmung?

Gruß
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Angier

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2

Donnerstag, 18. April 2013, 07:37

Magicka fliesst aus dem Aetheritus nach Mundus, ist jedoch so flüchtig, dass es durch Zaubersprüche und Verzauberungen gebunden werden muss.
Sind diese mächtig genug können sie ALLES damit erreichen.
Es ist also nicht der Natur der Magie geschuldet, dass es in den TES-Spielen ein gewisses Niveau gibt, sondern der durchschnittlichen, persönlich-magischen Macht der Anwender, geformt durch Talent und Wissen.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Shakdoo

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3

Donnerstag, 18. April 2013, 14:39

Gibt es da auch negative Effekte bzw Opfer, die man für starke Magie bringen muss?

Ich meine damit ob starke Zauber nichtnur Erfahrung und Können erfordern sondern vieleicht auch Lebenskraft vom Anwender oder gar Korrumpierung des Geistes (Man wird süchtig, negative Gefühle verstärken sich, Wahnsinn) zur Folge haben?

Gragosh

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4

Donnerstag, 18. April 2013, 14:51

Gibt es da auch negative Effekte bzw Opfer, die man für starke Magie bringen muss?

Ist es nicht der Hexer der dunkle Magie anders benutzt als es ursprünglich gedacht ist? Sind daraus vielleicht diese Hexer entstanden?

5

Donnerstag, 18. April 2013, 14:59

An Magie selbst ist nichts negatives. Kein korrumpierender Einfluss, keine Abhängigkeit oder dergleichen.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

Vexaris

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6

Freitag, 19. April 2013, 13:19

Bezogen auf Elder Scrolls habe ich bisher auch noch nicht gehört, dass Magie negative Auswirkungen auf den Anwender haben kann wie Wahnsinn oder Sucht (das gibt es ja z.B. bei Warcraft). Außer man beschwört einen Daedra und vergisst alle Sicherheitsvorkehrungen, aber boshafte Daseinsformen herbeirufen ist in jedem Setting etwas Gefährliches.
Der Eindruck von Magie bei Elder Scrolls ist bei mir der Folgende: Nord und Redguards stehen ihr skeptisch gegenüber (evtl. weil es etwas ist, dass sich ihrem Verstand entzieht?); Altmer, Bosmer, Dwemer, Dunmer und Argonier scheinen oft eine natürliche Begabung für Magie zu haben (bei Khajit und Orsimer weiß ich es nicht), bei Bretonen aufgrund ihrer Abstammung ebenso. Dwemer könnte man auch ausklammern, da diese bekanntlich nur in Form von Artefakten und Ruinen "überlebt" haben und nicht in Subjekten.
Magie ist ein Werkzeug und eine Waffe. Mit einem Spaltbeil kann ich Holz, aber auch Köpfe teilen; mit einem Schwert kann ich morden, oder aber auch schützen. Der Anwender entscheidet sich dafür, wie er die Sache verwendet. Magier haben hier besonders einen Konflikt, da Magie Massen ins Verderben stürzen kann - wenn der Magieanwender aber ein narzisstischer Egozentriker ist, wird die eigene Machtsteigerung im Vordergrund sein, gemischt mit Skrupellosigkeit gehen solche Leute dann auch über Leichen.
So meine Meinung und meine Einschätzung von Magie in Elder Scrolls.

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7

Freitag, 19. April 2013, 13:22

Genau so kommt das grundsätzliche Problem wieder heraus: Viel zu oft wird nur über die zerstörerische Kraft der Magie diskutiert, weil diese einem sofort ins Auge springt.

Was aber ist mit Magie, die heilt?
Wieso sollte ich ein Opfer zwar verbrennen können, nicht aber Verbrennungen heilen?

Heilkunst auf Nirn war gestern Thema im Chat, ist aber leider im Sande verlaufen. Das würde ich gern nochmal aufgreifen.

Gruß
Willow
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Vexaris

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8

Freitag, 19. April 2013, 13:28

Magie kann ebenso auch heilen. Wie ich sagte: die Anwendung des Werkzeuges hängt von der Gesinnung des Anwenders ab. Ich kann ein Dorf, welches unter einer Krankheit leidet, verbrennen; ich kann aber auch versuchen, den Bewohnern mit meiner Begabung zu helfen.

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9

Freitag, 19. April 2013, 13:41

Gestern entbrannte die Diskussion darüber, WAS ein Magier heilen kann und AUF WELCHE WEISE er dies tut. Die lapidare Frage war: "Wieso sterben denn dann auf Nirn überhaupt Leute?" Allerdings war das nicht MEINE Position. Ich stehe eher auf dem Standpunkt, dass Magier genauso zerstören wie heilen können. Ein Opfer, das von dem einen Magier verbrannt wurde, kann von dem anderen geheilt werden.

Die Frage ist bloß: Wie integriert man das in sein RP? Macht man da Abstriche?

Auch hier meine Meinung: Wenn Nirn es uns so vorlebt, muss das im RP auch möglich sein.

Wieso sollte ich mir von einem wilden Nord mit seiner übergroßen Axt den Schädel spalten lassen können (=unwiederbringlich tot!), auf der anderen Seite aber (also bei Verletzungen, die nicht zum Tod führen) keinen Trank zu mir nehmen dürfen, der meine Knochenbrüche heilt?
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10

Freitag, 19. April 2013, 13:44

Soweit ich weiß, kann man in Elder Scrolls Personen nicht wiederbeleben - nur in untote Sklaven verwandeln. Aber vielleicht weiß jemand ja etwas, dass ich nicht weiß.

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Angier

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Freitag, 19. April 2013, 14:56

Wiederbelebung ist tatsächlich nur durch (d)aedrische Intervention möglich. Das liegt an der Natur der "Seelen" in TES.

Und ja, ein Magier - mit entsprechender Kenntnis - ist durchaus in der Lage die gravierendsten Verletzungen zu heilen. Dennoch trifft man dieser Sorte Magier relativ selten an, da eine gewisse Disposition gegenüber Magie als Machtinstrument scheinbar unabdingbar ist um die Strapazen ihrer Meisterschaft zu überstehen. Eine Eigenheit, die eben auch eher gewisse Persönlichkeitsstrukturen anlockt.

Fakt ist aber auch, dass dadurch das Wissen um verschiedene Aspekte der Magie unterschiedlich tradiert wird. Heilmagie eben auch seltener. Und die diversen "Geheimlehren" wie der Weg der Psijic noch seltener.
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Sonntag, 21. April 2013, 20:55

Ich denke, dass Leben oder eine Seele etwas ist, was einfach nicht geformt werden kann. Egal welche Mengen an Energie man nutzt. Solange man sie nicht gezielt in etwas binden kann, von dem man nicht weiß wie es aussieht, ist es einfach nicht möglich. Hier wäre nämlich ein sehr starker "schaffender" Effekt vonnöten und da es sich nicht um Materie, die man schafft sondern um pure (Lebens-) Energie handelt, wäre das schaffen einer neuen Energieart aufgrund einer anderen Energieart vonnöten. Solange diese Umwandlung nicht bekannt ist, kann man die Energie halt nicht wandeln. Schließlich kennt man das Verhältnis von Magicka zur Lebensenergie auch nicht.


Angier

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Sonntag, 21. April 2013, 21:12

Wie geschrieben: Die Natur der "Seele" in TES macht eine Wiederbelebung in der Art unmöglich. Wenn nicht vor dem Verschwinden aus Mundus gebunden (zum Beispiel durch einen (schwarzen) Seelenstein oder als Untoter), hört die Seele nach dem Tod auf als Individuum zu existieren. Und selbst dann gibt es keine Garantie, dass noch etwas von der Persönlichkeit des Verstorbenen übrig bleibt, scheinbar.
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Sonntag, 21. April 2013, 21:25

Ich könnte mir auch denken das von einem "Standartheiler" nicht alles sofort vollkommen geheilt werden kann. Beispiel Tempel in Weißlauf dort werden die gleichen Personen immer und immer wieder geheilt. Also wie im RL, manche Verletztungen müssen häufiger behandelt werden als andere. So könnte man das ja auch im RP halten.
Eine kleine Schnittwunde kann ein Heiler sofort behandeln, während ein Knochenbruch mehrmals geheilt werden muss, da z. B. die Magickareserven des Behandelnen Magiers nicht ausreichen, da er sich erst wieder sammeln muss. (Vorrausgesetzt Magicka ist wie Ausdauer: Man verbraucht sie und muss sie dann wieder regenerieren, bin nicht sicher ob das Loretechnsich so funktioniert da Magicka ja im Prinzip überall ist und man es (?) nur "manipuliert". )

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Sonntag, 21. April 2013, 21:28

Wie können dann Geister gerufen werden? Handelt es sich dabei nicht um eine Seele?


Angier

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Sonntag, 21. April 2013, 21:43

Geister werden nicht "gerufen". Sie entstehen durch metaphysische Einflüsse und können durch entsprechende Zauber "manipuliert" werden.

Beispiele für solche metaphysischen Einflüsse sind Taten, die den Verlauf der Geschichte maßgeblich beeinflusst haben und einen "Abdruck" der Persönlichkeit des Täters beinhalten. Andere Beispiele wären entsprechend starke Emotionen oder Verzauberungen, die die Seele bewusst im Diesseits halten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person nach dem Tod ihres sterblichen Körpers als Geist weiterexistiert scheint dabei auch durch die "persönliche Stärke" der Person beeinflusst zu werden.
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Dienstag, 23. April 2013, 18:40

Ich habe eine kleine Frage bezüglich der Kombination von Magicka und Seele. Wäre es loretechnisch möglich, ein Gebilde (z.B Geisterschatten) zu schaffen und seinen Verstand vom eigenen Körper in das geschaffene Gebilde zu transferieren? Wenn auch nur für kurze Zeit? Es wäre ja möglich einen ähnliche Zauber wie bei einem Seelenstein verwenden. Oder gibt es da eher andere Möglichkeiten?


Angier

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Dienstag, 23. April 2013, 18:59

Für welchen Effekt?
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Dienstag, 23. April 2013, 19:11

Eine vorübergehende Hülle für die Seele oder den Verstand zu schaffen, die stärker als der Körper ist.


Johann

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Dienstag, 23. April 2013, 19:27

Diese möglichkeit gibt es tatsächlich... allerdings soweit ich weiß nicht nur für kurze Zeit sondern unwiederbringlich. Was du da ansprichst ist ziemlich genau die Prozedur die ein Magier benötigt um zu einem Lich aufzusteigen. Er transferiert seine Seele aus seinem Körper in einen Gegenstand. Dadurch wird eine Form der Unsterblichkeit erlangt die mit großer Macht einhergeht... der Magier altert allerdings weiter.

Ob es möglich ist die Seele ohne diesen Effekt zu transferieren? Schwierig und vermutlich gefährlich. Es gibt in Skyrim eine Quest für die du kurzzeitig mit einer Seelenfalle in einen Seelenstein musst um dort eine andere Seele zu vernichten. Ganz ohne ist das ganze aber nicht und ich weiß auch nicht inwiefern man das als Grundlage für dein vorhaben nehmen kann. Zum Lich hier nochmal ein Link: http://almanach.scharesoft.de/index.php/Lich