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Montag, 15. Mai 2017, 12:21

In alten Gefilde

Der Schnee knirscht leise bei unter seinen Gewicht. Er ist in der Weisen Masse bis zu den Knöcheln eingesunken. Sein Blick ist von der untergehenden Sonne abgewandt und zu der vereisten Landschaft vor ihn gerichtet. Der warme Atem des jungen Dunmer bildet in der kälter werdenden Luft Wölkchen. Sein Blick wandert über die sporadischen verteilten Pflanzen, die hier und da zu finden sind. Für ihn war es seit jeher ein reines Wunder, dass es Pflanzen schaffen unter solchen Bedingungen zu wachsen. Natürlich war es auf Grund des Klimas keine prächtige Flora wie sie in den warmen Gebieten von Tamriel zu finden ist. Aber es war dennoch erstaunlich für Nuez, dass hier in Ostmarsch etwas gedeiht.

Durch das Wirken von Schicksal, Götter und oder Deadra ist er in Windhelm. Eine Stadt in welcher er sich vor fast ein Jahr lang aufgehalten hatte. Eine Stadt mit der er die eine oder andere Erinnerung verband, sowohl gute als auch schlechte. Eine Stadt aus der er schnellst möglich wieder weg sein will. „Hoffentlich geht die Reise bald weiter, ich will baldmöglichst weiter“, wandert es durch seinen Schädel, während die Kälte weiter an ihn nagt und Nuez immer weiter durchdringt.

Der Dunmer hatte sich von der Reisegruppe seiner Schwester schon vor einigen Tagen gelöst. Der zentrale Grund ist der kleine Hinweis, die Vermutung wo sich Fey finden konnte. Sie nur noch einmal sehen und sicherstellen, dass sie in Sicherheit ist, das ist alles was er will und einfach damit abschließen. Der Abschied von der Gruppe wurde ihn leicht gemacht, sich von der Gruppe zu trennen und seinen eigenen Weg zu gehen, wenn der Abschied auch erfreulicher gestaltet werden könnte. Er schnauft verärgert aus. Aber es war so geschehen, wie es passiert ist. Nuez schiebt schnell die Gedanken und Erinnerungen die er daran verschwendet bei Seite und will auch nicht mehr daran denken. Aber er ist nicht alleine unterwegs, denn Shi eine weißhaarige Dunmer mit einen kleinen Schaden und wechselhafter Laune, hat sich entschlossen ihn zu begleiten. Auf den Lippen von Nuez bildet sich ein grinsen, so wird es auf jeden Fall nicht langweilig.

Er hatte nun ein neues Ziel vor Augen, es ging wieder nach Dolchsturz. Es wird einen lange Reise werden, er konnte einige Strecken per Portal zurücklegen, aber nicht die ganze. Laut den Cousin, von Fey, ist sie wahrscheinlich wieder zu den Wyrdenbaum zurückgekehrt.
Das hatte er schon geahnt, wohin sonst sollte sie denn gehen. Aber er war sich nicht sichergewesen, bis er die Bestätigung erhalten hatte. Schließlich wollte er die Reise nicht umsonst antreten. „Warum hat sie mich verlassen?“, ein leises seufzen rinnt über seine Lippen. Nein, sie hatte ihre Gründe, er musste es nicht wissen und wollt es auch nicht. So versuchte er zumindest sich davon selbst zu überzeugen. Mit den Gedanken wollte er sich nicht beschäftigen!

Dass er den Weg nicht alleine zurücklegen muss, ist für ihn eine große Erleichterung. Vielleicht finden sich noch ein zwei andere, die den gleichen Weg wie die beiden teilen und bis jetzt ist ja auch noch Neve in der Umgebung. „Was sie wohl gerade mach, wahrscheinlich bereitet sie sich auf das Treffen mit ihren Freund vor“, dachte er schmunzelnd, „Sie hatte sich ja sehr gefreut ihn wieder zu sehen.“
Nuez freut sich auf die Reise, wer weiß was alles auf der Reise noch passiert, ein schmunzeln ziert seine Lippen. Etwas Vorfreude verspürt er. „Hoffentlich wird die Reise nicht langweilig und zäh“, dachte er leise, während er sich bereits von der vereisten Landschaft abwendet und sich Richtung Windhelm begibt. Aber mit Shi würde das wohl kaum passieren, vielleicht findet sich wirklich noch die eine oder andere Begleitung, für den Weg.

Er wendet sich der Stadt zu und stampft in Richtung Windhelm. Jeder seiner Schritte knirscht im Schnee, ein ekelhaftes Geräusch welches Nuez eine Gänsehaut verschafft. Die Kälte hat seinen Körper komplett durchfroren und seinen Glieder steif gemacht. Der junger Dunmer konnte es kaum erwarten sich wieder in die Wärme zu begeben und endlich auf zu tauen. „Ein heißes Bad wäre schön“, dachte er schmunzelnd und etwas verträumt. Etwas woran er sich immer wieder gerne erinnert. Aber das würde wohl ein Traum bleiben. Die Arme schlingt er um seinen Körper und reibt sich mit den Händen über die Oberarme, um etwas Wärme zu erzeugen. Seinen Schritt beschleunigt, um möglichst schnell wieder zu der Magiergilde und in die Wärme zu kommen. Er hat Glück und durfte sich dort einquartieren. Es handelt sich dabei sogar um sein altes Zimmer, welches er vor zwei Jahren bezogen hatte. Da es sich schon immer um eine kleine Magiergilde handelt, hatte er dort schon immer den Luxus eines Einzelzimmers, was er sehr genoss und zu schätzen wusste.

Der Klang seiner Schritte auf den Weg ändert sich, als er die Brücke aus Stein betritt. Erneut beschleunigt er seinen Schritt, um möglichst schnell den Weg zu der Gilde zurück zu legen. Seine Kleidung war einfach nicht für die Wetterverhältnisse gemacht, er brauchte zwingend andere Kleidung. Seiner Erfahrung nach, wird die Kleidung auch in Dolchsturz zu dünn sein. Nun hat er schon einige Aufträge der Magiergilde angenommen und ausgeführt, so konnte er sich Geld zusammensparen. Außerdem hat er versucht Arbeit am Hafen und auf den Markt zu finden, was sich schwer gestaltet, denn an der Meinung der Nords über die dunkel Elfen hatte sich nichts geändert. Das erleichtert ihn die Suche nach Arbeit nicht sonderlich, aber er gab nicht auf und fand tatsächlich etwas. So hatte er zusammen mit den restlichen Ersparten etwas zusammengekratzt. Die Geldmenge hat gerade so für eine leichte Lederrüstung und wetterfeste Kleidung langen.

Er besteigt die wenigen Stufen zu der Magiergilde empor und drückt die Tür nur soweit auf, dass er sich gerade so durch den Spalt durchquetschen kann. Anschließend schließt er schnellst möglich die Tür wieder hinter sich, noch ein paar Schritte und er befindet sich in den Foyer der Gilde, ein großer Raum mit Treppe, die zu einer zweiten Etage führt. Eine angenehme Wärme umfängt ihn und beginnt seinen durchfrorenen Körper. Seine Füße tragen ihn weiter zu seinem Zimmer.

Trotz allen Widrigkeiten konnte er sich wetterfestere Ausrüstung bestellen. Wieder bei den gleichen Schneiderin wir das letzte Mal gemacht hatte, vor all der Zeit. Zum Glück hatte sie ihn einen Rabatt geben, denn nur dieser Gefälligkeit hatte es ihn ermöglicht sich die leichte Lederrüstung und die neue Kleidung zu Leisten. Sie hatte es wohl aus Mitleid und Mitgefühl gemacht, seine jetzige Kleidung ist immer noch für die warmen Winden von Morrowind ausgelegt, etwas was sich hier in Ostmarsch als sehr unvorteilhaft herausstellt. Ebenso waren es seine Stiefel gewesen, diese hatte er aber für ein paar Münzen gegen ein Paar Stiefel aus dicken Leder mit dickeren Sohle eingetauscht. Etwas was sich auch im Reich der Menschen als nützlich herausstellen sollte.

Das Geld für die Rüstung und die Kleidung hatte er schon bei der Handwerkerin hinterlegt, nun musste er nur noch warten. Nuez drückt die Tür zu seiner Unterkunft auf und tritt ein. Sein Zimmer ist sehr simpel eingerichtet, es besteht aus einer Schlafstätte, einen Tisch und einen Stuhl. Ohne einen Blick auf die Einrichtung zu werfen, geht der junge Dunmer mit dem feuerroten Haar zu dem Bett. Er streift die Stiefel ab, zieht die Wolldecke vom Bett und hockt sich im Schneidersitz auf die Schlafstätte. Sofort wickelt er sich in die wärmende Wolldecke ein.

So eingehüllt fällt sein Blick zu den einfachen Schreibtisch aus Holz, auf diesen liegt etwas. Der junge Dunmer braucht einige Moment, bis er feststellt, dass es sich um die eine Lederrüstung handelt. Diese hat er wohl heute geliefert bekommen. Auf seinen Lippen bildet sich ein freudiges Grinsen, wohl hatte die Handwerkerin diese noch auf Lager, wahrscheinlich hatte sie die Rüstung nicht los bekommen, ebenso vermutet er das sich auch noch andere Kleidung dort befindet.

Jetzt kommt es Nuez wieder in den Sinn, dass er vor Jahren sich eine mittlere Rüstung anfertigen ließ, aber sie nie abgeholt hatte. Damals hatte er sogar einen großen Teil des Geldes vorausgezahlt. „Sie hat sie wohl nie los bekommen“, murmelt Nuez leise vor sich hin. Der Blick immer noch zu der Rüstung gewendet. Aber es wundert ihn wenig, hier in dem Nordlande würde die Kleidung nur für Nordkinder interessant sein. Aber es war immer noch das Blau der Magiergilde in der Rüstung enthalten, was wohl nicht gerade für eine Steigerung der Beliebtheit der Rüstung geführt hat.

Nuez hatte sich damals die Rüstung in der Farbe anfertigen lassen, in der Hoffnung, dass sie ihn etwas Schutz gewährt. Denn so wollte er seine Zugehörigkeit zeigen, immer davon ausgehend, dass es ihn vor etwaigen Angriffen schützen könnte. Ob es auch der Wirklichkeit Entspricht, wird sich wohl erst noch zeigen. Führer war er der Überzeugung, dass es so ist und nun ist er sich nicht mehr so sicher. Er wird im Bündnisgebiet unterwegs sein, was wohl für den einen oder anderen Konflikt führen könnte. Nuez rinnt mal wieder ein Seufzer über die Lippen, hoffentlich lässt sich das größtenteils vermeiden.

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Donnerstag, 18. Mai 2017, 09:40

Mitternacht in der Magiergilde von Windhelm

Nuez sitzt auf einen Stuhl im Foyer, in der Nähe der Regale und hält ein Buch in der Hand, seine Augen fliegen über den Text und blättert lustlos darin herum. Er kann sich kaum konzentrieren und träumt vor sich hin. Von Sachen die nie passieren werden und Sachen, die schön wären wenn sie passieren würden. So hängt er Tagträume mitten in der Nacht nach, während er in seinen Buch blättert. Es fällt ihn schwer ein zu schlafen, nachdem er wieder aufgewacht ist.

Am heutigen Tag oder war es gestern? Er wusste nicht ob der Tag schon vorbei ist oder noch andauert, aber auf jeden Fall hat vor bevor er sich schlafen gelegt hatte, seine neue Kleidung geliefert bekommen. Auf die gleiche Art und Weise wie er auch die Lederrüstung geliefert bekommen hatte. Die Lederrüstung war etwas zu eng und sie musste erst einmal von ihn eingetragen werden, was nicht verwunderlich war, so enganliegend diese doch ist. Zusätzlich muss er sich wieder an das Tragen einer solchen gewöhnen, da er sehr lange so etwas nicht mehr getragen hatte.

Aber diese trägt er nicht sondern sitzt nun Barfuß in seinen bequemen neuen Hose und Oberteil auf einen Stuhl in der Magiergilde und liest dabei in einen Buch. Nein, er liest nicht wirklich drin, sondern blättert in den Buch herum, auf der Suche nach irgendetwas was sein Interesse wecken könnte, aber er findet nichts, keine Überschrift und kein Zeichnung wecken die Aufmerksamkeit seiner Augen. Höchsten ein paar Sätze werden von den Seiten gepickt und mal gelesen.

Es ist mitten in der Nacht und die einzige Lichtquelle ist die Kerze neben ihn, er ist alleine in Foyer. Sämtliche andere Magier haben sich zur Ruhe begeben, nur Nuez, welcher mitten in der Nacht aufgewacht ist und konnte egal wie sehr er es versuchte, es einfach nicht schafft wieder einschlafen. Deswegen entschied er sich die Zeit sinnvoll zu nutzen oder sie zumindest mit etwas anderen Tot zu schlagen als im Bett zu liegen und darauf zu hoffen wieder einzuschlafen oder auf den Morgen zu warten.

Abseits des Scheins der Kerze ist alles stockfinster, der Kerze spendet aber auch nur gerade so viel Licht, dass Nuez lesen kann und nicht mehr, selbst seine Zehenspitzen verschwinden in der Dunkelheit und er kann sie auch nicht mehr sehen. Nuez seinen Ohren zucken kurz und er schaut erschrocken auf. „Da war etwas“, denkt sich Nuez, er bildet sich einige Schritte gehört zu haben. Er kneift die Augenbrauen zusammen und lauscht, hält sogar den Atem an. Schon wieder bildet er sich ein, Schritt zu höre. Aber nicht viele höchsten drei und dann ist das Geräusch wieder weg.

„Ist da wirklich etwas, oder bilde ich es mir nur ein?“ Nuez bleibt ruhig, lauscht einige Minuten. Aber nein nichts wieder, keine Geräusche. Er wendet sich wieder den schlecht beleuchteten Zeilen des Buches zu. Versucht sich dieses Mal auf den Inhalt zu konzentrieren, um sich so von dem Gruseligen Foyer abzulenken. Wie furchteinflößend und bedrückend können belebte Räume mitten in der Nacht werden, wenn sie in Dunkelheit getaucht sind und man alleine ist, vor allem wenn es so große Räume sind.

Nuez schüttelt schmunzelnd den Kopf, sich selber ein Idiot schallend. Wie konnte er nur vor Schatten und Dunkelheit Angst haben. Es war einfach nur dämlich von ihn. Dennoch verschwand die Anspannung nicht aus seinen Körper, ebenso wenig wie sein Unbehagen. Er versucht sich so gut es geht wieder auf die Zeilen des Buches zu konzentrieren oder wieder den Tagträumen, von Abenteuer, Reichtum und manch anderen nach zuhängen. Aber bevor er es schafft, spürt er einen Luftzug und die Kerze erlischt auch auf einmal. Nuez reißt die Augen auf und springt vom Stuhl, zieht dabei scharf die Luft ein, sein Herz schlägt ihn bis zum Hals und pocht laut und schnell in der Brust.

Nuez schluckt heftig, aber zwingt sich dann selber dazu einmal tief durch zu atmen. Sein Herz schlag beruhigt sich langsam und die Anspannung wird etwas kleiner. Die Hand wird von ihn gehoben und eine Lichtkugel erzeugt, welche anschließend um ihn herumschwebt. Sie taucht die Umgebung in ein blaues Licht und Nuez beruhigt sich weiter, bis er erneut einen Luftzug spürt, dieses Mal in seinen Nacken. Nein war es überhaupt ein Luftzug oder waren kalte Finger, die ihn über den Halsstreichen. Wieder erschrickt er sich und der Zauber bricht zusammen, die Lichtkugel zerplatzt lautlos und Nuez schaut sich in der Dunkelheit um, ohne zu zögern und voller Panik wirkt er den Zauber erneut. Aufgrund seiner Panik tut er sich schwere, aber schafft es dennoch erneut eine Lichtkugel zu erzeugen.

Nuez atmet erneut durch, versucht die Panik und Angst so gut es geht zu verdrängen. Immer wieder atmet er tief durch, dann macht er sich auf den Weg, sucht das untere Stockwerk ab, schaut sich um. Blick in jede Ecke und betrachtet jeden Winkel. Die Anspannung verschwindet nicht. Im Schein des Lichtes sieht er wie etwas Staub hinab rieselt. Der etwas verängstige Dunmer schaut langsam empor, als hätte er Angst was über sich befinden könnte. Eine gefühlte Ewigkeit vergeht, sein Kopf bewegt sich nur Millimeter für Millimeter, als wollte er das unvermeidliche hinauszögern. Als wollte er gar nicht wissen, was sich da über ihn befinden könnte. Es rieselt immer noch etwas Staub, was sich für Nuez wie eine Ewigkeit anfühlt, sind in Wirklichkeit nur wenige Momente.

Dann erblickt er das, was über ihn ist. Es handelt sich um die Hölzerne Galerie des zweiten Stockwerkes. Nuez atmet tief durch, seine Füße tragen ihn zu der Treppe und er begibt sich hinauf. Auch der zweite Stock des Foyers, auch hier sucht er alles ab, die Lichtkugel weiterhin als Lichtquelle nutzend. Sein Atmen beruhigt sich, er entspannt sich wieder etwas. Er schluckt und lässt seine Zunge seinen Lippen befeuchten, er schaut sich weiter vorsichtig um, sucht zur Sicherheit auch hier alle Winkel und Ecken ab, ob sich doch nicht irgendwo ein Tier oder dergleichen verstecken könnte. Aber nein, auch im zweiten Stock findet er abgesehen von etwas Staub und Stellen, die wohl beim Putzen übersehen wurden, nichts.

Der Boden fühlt sich kühl unter seinen nackten Füßen an und er wackelt etwas im Stehen mit seinen Zehen, schaut sich weiterhin um, weiterhin vorsichtig. Blickt in die Dunkelheit, kann aber auch in dieser nicht einmal einen Schemen von irgendetwas erahnen, was da sein sollte. Nuez atmet ein letztes Mal tief durch und geht wieder zu seinen Stuhl, der immer noch an der gleichen Stelle. Lässt sich wieder auf den gleichen Platz nieder, lässt aber die Lichtkugel weiter um sich schweben und licht spenden, während er wieder anfängt im Buch zu blättern und den Tagträumen nachzuhängen.

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ddr.Peryite (18.05.2017), Morlana (18.05.2017), Bonnylie (18.05.2017)

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Freitag, 19. Mai 2017, 13:28

Immer noch in Windhelm

Die Finger des jungen Dunmer trommeln unruhig auf den hölzernen Tisch herum. Dieser Tisch ist irgendwie etwas klebrig, immer wenn seine Finger auf das Holz treffen, bleiben sie kurz kleben. Sie lassen sich leicht lösen, aber dennoch bleibt ein Zupfen an der Haut übrig. Währenddessen wandert der Blick im Schankraum um her, welcher zu dieser Tageszeit wenig gefühlt ist, die meisten gehen gerade einer Arbeit nach, selbst der Wirt scheint sich hinter dem Tresen um die Buchhaltung zu kümmern. Zumindest hat er ein Buch vor sich liegen und einen Federkiel in der Hand. Nuez geht davon aus, dass er auch ein Tintenfass hat, selbst wenn er es im Moment nicht sehen kann.

Erneut trägt Nuez seiner Lederrüstung, um sich endlich an das Gefühl zu gewöhnen. Es ist immer noch ungewohnt und die Rüstung etwas eng. Der junge Dunmer hofft und geht derzeit noch davon aus, dass sie sich mit der Zeit etwas weiten wird und damit auch bequemer. Als er sich durch diesen Gedanken wieder der Enge in der Rüstung bewusst wird, kann Nuez nicht anders und streckt sich etwas. Das Leder knarzt dabei etwas, aber er kann sich dennoch frei darin bewegen. So wie er möchte und ist nirgendswo eingeschränkt. Vielleicht gerade deshalb weil sie so eng anliegt, gewährleistet sie Nuez seine Bewegungsfreiheit.

Aber dennoch fühlt er sich darin noch nicht wohl, dafür zwickt sie ihn etwas zu sehr. Er grummelt leise und steht mit seinen Seufzer auf. Wieder streckt er sich und hofft so die Rüstung etwas zu dehnen. Seine Füße tragen ihn zum Ausgang des Nüchternen Nords.
Ein Mystischer Name, denn Nuez wusste, dass nüchterne Nords ebenso nur Legenden sind, wie Drachen. Bei den Gedanken grinst Nuez etwas vor sich hin. Der junge Dunmer weiß, dass das auch nur dumme Vorurteile sein. Wie auch andere Vorurteile, wie das jeder Dunmer einen Sklaven besitzen muss, dass alle Khajit Diebe sind und dass jeder Altmer adelig ist. Er erreicht schließlich die Türe und legt eine Hand auf das Holz, die andere auf den Griff. Der Griff wird heruntergedrückt und die andere Hand schiebt die Tür auf.
Ihn kommt sofort ein Schwall dicker Schneeflocken entgegen. Es scheint zu schneien, dicke Flocken kommen von den Himmel herab. „Hier ist es ja immer kalt, kein Wunder, dass viele Nords so viel trinken“ geht es Nuez durch den Kopf, während er durch den Schnee stampft. „irgendwie müssen die sich ja warmhalten. Wenn man besoffen ist, merkt man die Kälte sicherlich auch nicht mehr so stark.“

Nuez lebte zwar vor einen Jahr, fast ein Jahr in diesem eisigen Gebiet und hatte sich während dieser Zeit daran gewöhnt, aber dennoch sehnt er sich genau jetzt nach Sonne, Meer und Strand. Die Zeit die er auf Auridon verbracht hatte, hat ihn verwöhnt und ihn macht die Kälte nun doch wieder etwas aus. Ein sehnsüchtiges Seufzen rinnt ihn über die Lippen, wenn er an das warme Meerwasser denkt, was dennoch eine Abkühlung verschafft, bei den warmen Temperaturen der Insel. Er erinnert sich, wie er leicht bekleidet in die See springt und etwas schwimmt.
Würde er hier in Windhelm in das Meer hüpfen, würde er an den Eiswasser wohl sterben und verrecken.

Nuez geht weiter den Weg entlang, die Kälte nagt immer weiter an ihn. Sie durchdringt seinen Kleidung, seinen graue Haut und schließlich auch seine Muskeln. Wenn es nach ihn geht, will er so schnell wie möglich von hier weg und weiten Reisen.
Denn bis jetzt hatte er es noch geschafft, nicht vor Shi zu bibbern und zu frieren oder sonst so etwas zu zeigen. Was auch zentral daran liegen mag, dass er auch nie wirklich lange in der Kälte draußen ist und es generell vermeidet. Seine Wege gestaltet er immer so, dass er sich von einen beheizten Ort zu dem nächsten bewegt. So konnte er den Schein waren, dass er hart und erwachsen ist und das ihn die Kälte nichts ausmacht.

Seine Hände sind nach dieser kurzen Zeit schon komplett durch froren und fangen an zu schmerzen und taub zu werden. „Warum zum Deadra habe ich keine Handschuhe!“, dachte er sich im Moment, aber die Antwort fiel ihn schnell wieder ein. Denn es würde sich einfach nicht lohnen Handschuhe zu kaufen. Der Sommer kommt bald, was hier in Windhelm absolut nicht zu bedeuten hat, aber dort wohin Shi und er sich begeben werden, nun ja, dort wird es einen Richtigen Sommer geben. Deswegen wären Handschuhe jetzt nur verschwendetes Geld.

Er blickt auf die Straße vor ihn, sie ist komplett leer und frei, dann zum Himmel. Die Kälte nagt immer weiter an ihn, nun fängt er schon an zu zittern. Die Momente die er hier draußen ist, sind ihn schon zu lange und er wird schwach. Sein Körper will sich aufwärmen, auf irgendeinen Art und Weise. Der junge Dunmer beschleunigt seinen Schritt, sein Ziel die Magiergilde will er so schnell wie möglich erreichen. Sich selber schallt er einen dumme Nuss. „Warum bin ich überhaupt aus der Taverne raus!?“, grummelt er stinkig, verärgert über sich selber.

Die Hände werden von ihn vor seinen Mund gehoben, Nuez holt tief Luft und haucht seinen warmen Atem in die kalten Hände. Es hilft nur ein klein wenig, er betrachtet seine Hände und deren Farbe. Kurz blinzelt er, „Shi muss wirklich durchfroren sein, sie tut mir Leid. Die Arme muss draußen schlafen“, murmelt er etwas mitleidig. Endlich hat er die Magiergilde erreicht und betritt das Gebäude, hier drinnen war es warm, angenehm und lässt sich auch aushalten. Hier angelengt geht er im Foyer umher auf der Suche nach einen Stuhl oder einer anderen Sitzgelegenheit. Schließlich findet er seinen Stuhl, dieser wird angesteuert, um sich dann direkt dort nieder zu lassen.

Nun endlich kann er die Beine von sich strecken und sich von der Wärme wieder auftauen lassen. Aber er erblickt dann etwas Unerfreuliches, seinen Fehler wird von ihn erkannt und der junge Dunmer ist darüber nicht erfreut. Denn er hat vergessen seine Schuhe abzuklopfen, bevor er eingetreten ist. Dieses Fehlverhalten hat nun dazu geführt, dass einen unschöne Spur aus schmelzenden Schnee von ihn hinterlassen wurde. Er stöhnt etwas genervt, was aber von niemanden gehört wird, da aus irgendeinen Grund befindet er sich gerade alleine im Foyer. Mit rollenden Augen, zieht Nuez sich die Stiefel aus und geht Barfuß zu der Besenkammer, dort holt er sich einen Mob. Mit dessen Hilfe er sich daran macht, die von ihn erzeugt Sauerei aufzuwischen und so alle Spuren zu beseitigen.

Die Magiergilde ist wie eh und je, eher dünn besetzt. Es verirrt sich selten ein Magier in diese Gebiete und wenn, dann blieben sie nicht sonderlich lange. Es gab viele freie Zimmer. Dann kommt ihn auf einmal ein Geistesblitz, warum muss eigentlich Shi draußen schlafen. Er konnte ja garantiert ein Zimmer für sie hier organisieren, ist ja nur für ein paar Tage, da geht es sicherlich in Ordnung. Er

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Dienstag, 23. Mai 2017, 13:00

Die Qual der Wahl

Nuez streckt und gähnt ausgiebig, müde reibt er sich die Augen mit zu Fäusten geballten Hände. Sein recht Hand bildet einen klaue und kratzt er kratzt sich am Bauch. Nun grabbelt er sich wieder seinen Kohlestift, welcher vor ihn auf den Schreibtisch liegt. Es handelt sich bei den Schreibtisch um den, welcher in seinem Zimmer steht. Auf diesen Schreibtisch und vor Nuez ein Buch über Feuer-Magie. In diesem Buch findet er einen große Auswahl an verschieden Zauber, die sich alle um das Element Feuer drehen.

In diesen Buch stehen die Zauber mit Beschreibungen der Anwendung, der Wirkung und manchmal mit einen Vermerkt, der auf ein anderes Buch verweist. In dieser Anmerkung findet man meistens dann irgendwelche genaueren Ausführungen und Theorien. Wenn die Anwendung nicht klar ist, werden manchmal noch Einsatz Beispiele angemerkt. Daneben liegt sein Notizbüchlein in einen einfachen Ledereinband und in seiner Hand befindet sich wieder der Kohlestift. Schon den ganzen Tag ist er unkonzentriert und seinen Geist auf die Aufgabe zu fokussieren fällt ihn schwer.

Als seinen Augen den Stift treffen, entlockt der Anblick des Stiftes ihn ein kurzes Lachen. Schon sind seine Gedanken erneut bei einen anderen Thema, als bei der Magie. Dabei ist es nicht der Stift, der ihn zum Lachen bringt und ihn ablenkt, sondern es ist die Erinnerung, wie er mit den Stift Neve verziert hat. Auf seinen Lippen ein leichtes Grinsen. Als er sich daran erinnert, wie er ihr mit Großbuchstaben „NEVE“ Auf die Stirn geschrieben hat und ihr einen Vollbart gemalt hatte.

Es war ein Lustiger Abend gewesen, mit etwas zu viel Met, dieser wurde ihnen von einen kleinen Khajit spendiert, der irgendwie putzig war, wie ein Haustier, das musste Nuez zu geben. Den Met hat er aber dann am nächsten Morgen gebüßt. Denn sein Kopf hatte sich angefühlt, als würde er gleich in tausend Stücke zerspringen. Jedes Geräusch löst unendliche Qualen aus, so etwas hatte Nuez noch nicht vorher erlebt. Die Hälfte dieses Tages hatte der junge Dunmer mit den feuerroten Haar im Bett verbracht und zu allen ihn bekannten Götter gebetet, dass seinen Kopfschmerzen endlich vorbei gehen.

Es ging ihn an den Tag elendig schlecht. Es könnte vielleicht auch einen Strafe der Götter für seinen künstlerischen Anfall war, welchen er an Neve’s Gesicht ausließ. Der Gedanke an ihren aufgemalten Vollbart ließ ihn erneut schmunzeln, er konnte nur hoffen, dass Neve ihn nicht zu böse deswegen ist oder dass er den freundlichen Khajit nicht ganz so freundlich begegnet ist. Nun ja, wenn es so wäre, dann war es wohl nur gerecht, dachte Nuez mit einen etwas traurigen Schmunzeln auf den Lippen.

Als er nun bemerkt, dass er völlig in Gedanken ist und sogar das Buch vergessen hat, zwingt er sich selber wieder auf das jetzt zu konzentrieren und sich nicht mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Nuez hatte selber nicht einmal bemerkt, dass er verträumt auf der Tischplatte herumtrommelt.

Schließlich wollte er einen neuen Zauber sich zu Gemüte führen und nicht Tagträumen hinterher hinken. Aber die Auswahl an Feuerzaubern war sehr groß und es gab gefühlt unendlich viele. Dabei war es nur ein Buch, aber die Variation ist gigantisch und es gibt einfach zu viele. Von jeden Zauber gibt es gefühlt fünf Varianten und vier unterschiedliche Arten ihn zu wirken. Immer wieder gab es Wiederholungen, dabei handelt es sich um keine Wiederholungen, denn sie unterscheiden sich doch immer irgendwie, wenn auch nur in ein paar Punkten.

Er wuschelte sich vor lauter hin und her durch die Haare. Dieses Mal hatte er seine Haare ausnahmsweise nicht zu einen Pferdeschwanz gebunden, nicht weil er es vergessen hat oder zu faul war, Nein. Der Grund war schon fast etwas peinlich, denn er hat das Band verloren, welches er dafür braucht. Was ihn Kirre macht, den halben Morgen hat er danach gesucht, konnte es aber auf Biegen und Brechen nicht finden, überall hatte er gesucht. Aber es war einfach unauffindbar, nun musste er, bis er ein neues gefunden hat mit seiner Mob Frisur rumrennen. Zusätzlich kam noch dazu, dass er wohl die nächsten Tage nicht dazukommen wird, sich ein Band auf den Markt zu kaufen, wenn sie dort eins haben.

Es gab viele interessante Zaubersprüche und die hatte er sich schon im Notizbuch notiert. Aber das würde er auch brauchen um sie zu wirken, es waren halt keinen Anfänger Zauber mehr. Aber es waren einfach zu viele um sich alle zu merken. Nuez gibt ein lautes genervtes Stöhnen von sich und schlägt mit beiden Händen auf den Tisch, seinen Hände bitzeln von den Aufschlag, aber das ignoriert Nuez gekonnt. Der Stuhl wird zurück gerückt und schabt dabei über den Boden. Der junge Dunmer stemmt sich mit Hilfe seiner Hände in die Höhe und sagt entschlossen zu sich selbst: „Ich gehe nun eine Runde an der frischen Luft spazieren, das wird mir helfen einen klaren Kopf zu bekommen.“

Nuez schnappt sich die Stiefel vor seinen Bett und zieht sie sich über die Füße, dann stapft er nach draußen, hinaus aus den Adepten Quartiere in das Foyer. Sein Blick wandert umher, hier und da steht ein Magier. Darunter auch so manches bekannte Gesicht, manche im Gespräch andere ganz für sich, Nuez wird kaum Aufmerksamkeit zu teile, so bildet er sich es zumindest es. Denn er sieht nicht, wie sich jemand zu ihn umdreht, warum sollte das denn auch passieren.

Schnellen Schrittes bewegt er sich in Richtung Türe und tritt hinaus. Sofort fallen ihn das Tor und die Brücke in seinen Blick. Nuez bleibt stehen und schaut zu diesen, kurz wir von ihn überlegt ob er hinausgehen soll, etwas durch die Wildnis streunen. Während er diesen Gedanken nachgeht, umfängt schon die Kälte langsam seinen Körper. „Vielleicht findet ich ja etwas interessantes, ein verlassenes Haus, welches ich durchstöbern könnte oder ein Höhle, welche ich erkunden konnte. Aber nein, das war alleine viel zu Gefährlich, vielleicht lassen sich aber Neve oder Shi dazu überreden, sowas mit mir zu machen?“

Ein leiser Seufzer rinnt ihn über seine Lippen, er wird sie auf jeden Fall fragen, wenn er sie sieht. Er wendet seinen Blick und seine Gedanken von den Tor ab und setzt sich langsam in Bewegung. Nuez hofft, dass er sich endlich entscheiden kann welchen neuen Zauber er auswendig lernen soll und ob es überhaupt nötig ist einen neuen Zaubern lernen auswendig lernen soll. Schließlich kann er sich auch auf das Beherrschen der jetzigen Zauber beschränken und vielleicht sich mehr auf das Übungen der Zauber in seinem Notizbuch konzentrieren.

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ddr.Peryite (23.05.2017), Verva (25.05.2017)

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Dienstag, 27. Juni 2017, 10:36

Der nächtliche Schrecken

Nuez wandert die gepflasterte Straße entlang, die morgendliche kühle verschwindet langsam und wird durch eine drückende Sommerhitze ersetzt. Seinen Burst hebt sich als er zu einen Seufzer ansetzt, wie würde er sich doch über einen starken Regen oder gar einen Sturm freuen. Etwas, was die Hitze wegwäscht.
Seine Hand streicht über seinen feuerrotes Haar, welches zu einen Pferdeschwanz zusammen gebunden ist. Noch waren sie Kühl, aber bald schon werden seine Haare warm werden.

Sein Blick wandert langsam und erkundet über die Fassade der menschlichen Häuser, nach langen Weg hat es ihn mal wieder in eine menschliche Stadt verschlagen. Eine Stadt deren Name ihn gerade eben nicht einmal einfiel.

Auf den Lippen bildet sich ein zaghaftes schmunzeln, wenn er daran denkt, was ihn alles in den letzten Zeit passiert ist, vielleicht hatte er schließlich etwas gefunden, wo er zunächst bleiben konnte. Nun, er hatte zumindest ein zunächst eine Aufgabe. Endlich Schluss mit den ständigen herumreisen, wenn auch die Ruhe vorerst ausblieb.

Es stellten sich seine Nackenhaare auf bei den Gedanken, dass sich ein Vampir in der Gegend herumtreiben soll. Zum Glück hat er von keinen Vorfällen dies bezüglich gehört, wenn auch diese Tatsache kaum für Erleichterung führt.
In der Nacht bekommt er kaum ein Auge zu und die Tür in der Taverne verbarrikadiert er auch jeden Abend aufs Neue mit einen Stuhl. Er bestand sogar darauf, dass man ihn ein fensterloses Zimmer bekommt. Zum Glück hatte er eins, er hatte den Wirt es erzählt, wenn Nuez nur ungläubige Blicke geerntet hat.

Warum sollt er auch der Wirt auch einen Fremden vertrauen, er durfte auch nicht vergessen, dass es sich bei ihn um einen Dunmer handelt. Leise seufzt er und schaut zur Sonne empor, die Augenkneift kneift er zusammen und ist nun doch ganz froh über die Sonne und die langen Tage. Nuez konnte auch nur hoffen, dass den Vampir die Sonne etwas ausmacht und es sich dabei nicht nur um ein Ammenmärchen handelt.

Er seufzt leise, hoffentlich geht es Malina gut. Wenn ihr etwas passieren würde müsste er alleine zurück reisen, was normalerweise schon zu gefährlich war, aber nun mit diesen nächtlichen Schrecken noch um einiges Gefährlicher sein würde und er wollte es auch nicht. Was noch eine viel Schlimmere Vorstellung wäre, wenn seine Reisebegleitung gebissen werden würde und sie ihn dann beißt.

Nuez wollte sich das nicht einmal vorstellen, etwas Schrecklicheres konnte er sich nicht vorstellen, als zu so einen Monster zu werden. Ein kalter Schauer geht durch ihn, er wurde richtig paranoid, seitdem er es herausgefunden hat. Täglich geht er zu den örtlichen Tempel und bittet die Götter um Schutz und Segen.

Hoffentlich würde sich jemand bald um den Vampir kümmern, vielleicht verschwindet er ja auch einfach und zieht in ein anderes Gebiet. Die Vorstellung einer Vampir-Seuche ist schreckend erregend, ein wahrer Alptraum.

Hoffentlich geht es Neve, Malina, Shi und Lou und den anderen gut und sie sind irgendwo in Sicherheit. Vielleicht sind ja in eine Stadt geflüchtet oder per Portal in ein anderes Gebiet gereist, Geld dafür hatten sie ja.

Erneut rinnt ein schwermütiger Seufzer aufgrund seiner Hilflosigkeit ihn über die Lippen und er setzt seinen Weg fort.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Toxem« (27. Juni 2017, 10:53)


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Verva (27.06.2017)

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