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Amelie

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21

Montag, 15. August 2016, 17:05

@Unia: Ich kenne genügend studierte Physiker welche teilweise unprofessionellen Stuss von sich geben der anmutet als hätten sie 0 Vorbildung und ihren Abschluss für das Nasebohren erhielten. Das wird es auch unter Magiern geben, jene die sich mit auswendiglernen, schummeln oder Plagiate in die Prüfungen geschummelt haben und nun Unsinn von sich geben der garkeine Basis hat. Dies bleibt IC überlassen, aber scheinbar ist es für dich fernab jeglicher Realität, dass jemand, der überstudiert auch Mal gerne Laienhafter sein kann als ein wirklciher Laie.

Ich weise auf die Physikprofessoren hin, welche meinen irgendwelche Geister mit Hilfe von Pseudowissenschaften beweisen zu können und dabei sämtliche Lehren der klassischen empirischen Physik vollkommen ausblenden. Warum sollte das nicht so auch IC gehen? Ist dir ein reales Beispiel zu unrealistisch?

22

Montag, 15. August 2016, 17:16

Amelie,

ich bin doch fast vollständig deiner Meinung!

Ich sage doch nur, dass man nicht komplett auf Lore-Diskussionen ooc verzichten sollte, denn ein bisschen Hintergrundwissen sollte man als Spieler doch schon haben, finde ich. Damit man mitreden kann -- und sei es halt auch nur Stuss.

Wenn meine Beiträge aber jetzt wieder dazu führen, dass ich angefeindet werde, bin ich wieder still.

Gute Nacht.
Unia
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Celebringil

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23

Montag, 15. August 2016, 17:19

Wenn Magier einer Gildenniederlassung (sagen wir: Himmelswacht) beieinander stehen, können sie - klar! - fachsimpeln und Meinungen austauschen. Das funktioniert aber nur, wenn eine gewisse Vorbildung auch bei den Spielern vorhanden ist.

Das hieße aber im Umkehrschluss, daß Threads wie dieser hier zwecklos wären, da die Spieler/Foren-Nutzer erst einmal das nötige Wissen haben müssen ;) Wenn hier eine Diskussion zustande kommt, warum dann nicht auch ingame?

Ganz abgesehen davon gibt es auch viele Laien, die [ic] wie [ooc] sicher gerne mehr über Magie wissen möchten. Es herrscht immer noch das Klischee, um gutes RP abzuliefern, müsse man enorm viel Lore-Wissen haben. Dabei ist die Ahnungslosigkeit eines Spielers in bestimmten Themengebieten geradezu perfekt, um einen Laien auszuspielen. Wenn ich als Spieler schon jede Menge Hintergrundwissen habe, komme ich womöglich gar nicht auf die Idee, meinen Char bestimmte Fragen stellen zu lassen. In solchen Situationen finde ich es jedenfalls schwer, zwischen [ic]-Wissen und [ooc]-Wissen zu trennen. Magie ist da ein sehr schönes Beispiel: ich habe gerade mal Grundkenntnisse zum Thema Magie, und möchte daran auch gar nicht so viel ändern. Einfach, weil es mir dadurch leichter fällt, [ic] den ahnungslosen Bürger zu spielen.

Für Diskussionen unter Gelehrten ist das natürlich was anderes, aber das halte ich dann auch für sehr spezifisch bzw. sehe ich als RP für eine sehr kleine Gruppe. Und an der Stelle kann ich mein Anliegen von weiter oben nur wiederholen: es wäre toll, ingame wie hier im Forum, [ic] wie [ooc], wenn solche Diskussionen nicht ganz so "fachlich" geführt werden, man also nicht erst die halbe Lore und jede Menge Fachbegriffe aus dem rl kennen muss, um überhaupt nachvollziehen zu können, worum es eigentlich geht. Das wäre nämlich dann auch eine Chance, Laien mit ins Boot zu holen und sie dafür zu begeistern, sich auch mal mit nicht ganz so einfachen Themen auseinander zu setzen - und sei es nur, daß die Leute sich trauen, Fragen zu stellen. Es ist nun mal so, daß man sich als Laie kaum traut, sich in eine Diskussion einzuschalten, die einen eigentlich interessiert, aber eben sehr komplex besprochen wird (obwohl es auch einfacher ginge).


Edith meint: hier soll sicher niemand angefeindet werden. Man kann unterschiedlicher Meinung sein und trotzdem prima miteinander auskommen :)

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Bosmerland (15.08.2016), Feuersucherin (15.08.2016)

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24

Montag, 15. August 2016, 19:30

Guguck,

nach einer Weile im PvE glaub ich, ihr meint alle im Kern die gleiche Sache. Ich unterstütze auch die Ansicht, das ein Char (rein IC) soviel komisches Zeug von sich geben kann, wie er möchte. Auch wenn er sich als erfahrener Magier betitelt. Soll er doch tun.

Wir und unsere Chars sind keine Borgs. (Hive-Mind / Kollektives Bewusstsein)

Das erinnert mich an die Diskussionen ob in World of Warcraft "Rudelworgen" gut (erlaubt) sind oder nicht (bloß nicht bespielen). Wenn ein Char, aus IC Sicht meint, er ist ein Rudeltier - dann... sagt der Char IC er ist ein Rudeltier. Soll er doch machen. :D Sein Kopf, seine Gedanken, seine Entscheidung. Muss es ja nicht bespielen/mitspielen.

Solange alle OC akzeptieren, was -eindeutig- bewiesen ist: Wunderbar. Wir sehen ja, das auch mit Quellen im Spiel noch viel (für's IC Spiel) interessanter Stoff existieren kann. Manchmal sind gewisse Professoren (hohe Magier im Spiel) einfach auch nur aus Feindschaft unterschiedlicher Meinung. Konkurrenzdenken. Das ist normal dann anders zu denken. Das zeichnet Leben aus.

Mit Draugr eine Diskussion führen, würde ganz anders verlaufen.

Amelie

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25

Montag, 15. August 2016, 19:33

@ Unia: Niemand versucht dich anzugreifen, sondern ich in meinem Fall bin einfach vollkommen anderer Meinung. Diese stelle ich hier dar.

Was die Lorediskussion betrifft: Du sagst man bräuchte Lorewissen (dabei stimme ich voll und ganz zu), doch dieses zieht man sich simpel von gängigen Lorequellen und zerkaut es nicht mit tausenden halbwahren Interpretationen. Lore gibt es genug zum Thema Magie, das ist das Grundwissen welches jeder Spieler benötigt. Alles was über diese Quellen geht, sollte nicht OOC diskutiert werden, weil das A) zu Wirrungen führt, erst Recht mit Halbwahrheiten von angeblichen "Loreprofis", damit schafft man sich selbst interpretierte halbwahre Grundlagen für sein RP die nicht sein sollten. B) Es nimmt in gewisser Weise die Freheiten und Entwicklungen im RP und C) Damit schafft man sich erst Recht unter neuen Spielern eine Armee von RP-Borg, welche nicht über den selbst interpretierten Tellerand hinweg blicken können, beginnen die eigene Lore zu haten weil vielleicht in Quests gewisse Stimmungen verursacht werden welche angeblich nicht mit ihrer Auffassung von Lore vereinbar sind. Dementsprechend werden jene die jene ESO-Lore bespielen schnell ausgesondert.

Mir persönlich nimmt es die Lust wenn ich OOC darüber diskutieren müsste was mein Char jetzt nun darf und was nicht, warum es so ist und weshalb man das so in der Lore hält. Ich finde die Lore esstentiell! Aber man sollte niemals über die Grenzen der vorhandenen Lore OOC hinaus schießen und persönliche Interpretationen mit Fakten zu vermischen. Deswegen ist es IC vollkommen in Ordnung, aber OOC in meinen Augen ein Nogo, außer man hat wirklich faktische Quellen die die Aussagen belegen (Und nein, ich bin keiner der Verrückten der bei jeder Aussage eine Quelle benötigt weil das Vertrauen an die Mitspielerschaft gen Null geht) Ich finde es wichtig, wenn man mir einfach bescheid gibt und schon ist für mich die Sache gegessen, es wird nicht diskutiert.

Nur Mal ein Beispiel aus dem mir bekannten RP:

Spekuliert und interpretiert von mir würde ich für den Bretonischen Adel die Deutschen Titulierungen nutzen. Mein Char Amelie wäre nach dieser Interpretation Baronin. _Aber_ in der ESO-Lore gibt es eine verheiratete Baroness Montclair von Kluftspitze, dementsprechend habe ich mich im RP für diesen Titel entschieden. Denn ich kann noch so interpretieren, dass es vielleicht ein Übersetzungsfehler sein könnte, vielleicht bewusst aus der englischen Titulierung übernommen wurde oder wirklich in der Lore so verankert ist, es ist ein Fakt und an den halte ich mich.

Ich würde auch nach dieser Interpretation auch gerne einen Ritter deutsch ansprechen, dennoch nennt man einen Ritter in der ESO-Lore 'Sir' .. ob ich will oder nicht! Ob ich rein interpretiere, dass dahinter Übersetzungsfaulheit steckte, was die Entwickler sich dachten diese Titel direkt aus dem Englischen zu übertragen oder so. Ich bin auf der sicheren Seite, jene die interpretieren hingegen werden sich immer in den Haaren haben, denn jede Interpretation und Nutzung ist anders ^^

LG
Amelie

Seosaidh

unregistriert

26

Montag, 15. August 2016, 20:04

Daher spiele ich bis auf einen NPC keine Magiechars mehr großartig. Der oocdiskussionsbedarf bei sowas finde ich mittlerweile mehr als unnötig und überlasse das Schlachtfeld den anderen. :whistling:

27

Montag, 15. August 2016, 22:31

Wenn es Spieler gibt, die diese Art der Diskussion für nicht nötig erachten, es andere aber gibt, die in diesem Thread zu Beginn durchaus interessiert schienen, frage ich mich, was die, die keinen Bock auf ooc-Diskussionen haben, hier denn machen.

1.

Ich stelle mich mit meiner Frau jedenfalls nicht vor die Haustür und diskutiere darüber, OB wir fliegen können oder nicht. Wir könnten natürlich darüber diskutieren, WARUM wir nicht fliegen können, und das wiederum würde vielleicht auch zu der ein oder anderen hanebüchenen Argumentation führen, warum das nicht ghet, aber DASS wir nicht fliegen können, steht wohl übergeordnet fest. DASS wir nicht fliegen können, ist - auf ESO bezogen - also quasi Metawissen.

2.

Wenn ich einen Beitrag beginne, indem ich zwei Theorien, die sich aus Foren-Diskussionen entwickelt haben, gegenüberstelle und der Diskussion preisgebe, wundert es mich schon, das vermeindlich wissenschftlich vorgebildete Menschen nicht in der Lage sind, sich an diese "Aufgabe" zu halten, diese Theorien Tests zu unterziehen. Anfangs hat das gut geklappt, und die eine und auch die andere Theorie konnte Belege beischaffen und es konnten Fragen innerhalb der Theorien beantwortet werden. Dann dazwischen zu hauen mit der These "Mich interessieren diese Theorien nicht, weil ich es nicht diskutieren will" ist absolut unwissenschaftlich, aber bezeichnend.


Ich schlage vor, dass dieser Thread, so er denn noch Interessierte findet, fortgeführt wird in der Art, wie er geplant war. Und wenn nicht, dann eben nicht. Dann ist es innerhalb von 26 Beiträgen wieder einmal gelungen, einen Thread tot zu mobben. Ich hoffe bloß nicht, dass es soweit kommt. Es wäre dann vielleicht endlich mal einer zu viel.

Gute Nacht
Unia
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Feuersucherin

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28

Dienstag, 16. August 2016, 10:58



Mir persönlich nimmt es die Lust wenn ich OOC darüber diskutieren müsste was mein Char jetzt nun darf und was nicht, warum es so ist und weshalb man das so in der Lore hält.


Ich glaube, das hast du möglicherweise falsch verstanden, zumindest habe ich Unias Beitrag nicht so aufgefasst, dass irgendjemandem bei der Charaktergestaltung ein Bein gestellt werden soll, und es geht hier auch nicht um das persönliche Wirken von Magie. Bei der Magiergilde gibt es aber schon ab und zu Situationen, in denen über die Funktionsweise eines magischen Artefakts oder einer magisch betriebenen Vorrichtung spekuliert wird, und da könnte ein roter Faden manchmal nicht schaden, auf den sich alle einigen können oder der als glaubhafte Grundlage benutzt werden kann.

Mir persönlich ist das tatsächlich oft zu hoch, da die Funktionsweise der Magie in ESO für mich ein Buch mit sieben Siegeln ist (das ist kein Problem, da mein Char Alchemist ist und eher wenig zaubert), aber es würde schon helfen, wenn man wüsste, was z.B. passiert, wenn ein Varlastein zerbirst und ob dabei eine gewaltige Menge Magie freigesetzt wird, oder ob es möglich wäre, durch die Menge der Magieemanationen festzustellen, wann ein Gegenstand verzaubert wurde.

Von daher: Ich weiß nicht, ob ich das Ganze jemals wirklich verstehen werde, da das Spiel für mich da immer sehr kryptisch und grauzonig bleibt, und ich weiß nicht, wessen Theorien näher an der "Wahrheit" sind, aber ich hätte nichts gegen ein paar klare Richtlinien fürs RP. Wenn es nicht klappt, dann halt nicht, aber ein Versuch schadet nicht. :thumbup:

Xynphonetic

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29

Dienstag, 16. August 2016, 11:24

@Feuersucherin / Magier-Gildenbeispiel:

Guguck! Verständlich, was du meinst. Um mal mein Professorenbeispiel noch mal aufzurollen:

Rein IC
Da sitzen drei Professoren um ein Artefakt und jeder hat noch einen Lehrling mitgebracht.
Jeder hat so seine Theorie zu der Wirkungsweise zum Artefakt/der magisch betriebenen Vorrichtung.
Man diskuttiert, rein IC, alles mögliche aus.

Zwei Professoren einigen sich, die drei Lehrlinge einigen sich ebenso auf das was die zwei Professoren sagen.
Nur ein Professor hält gegen und sagt etwas völlig anderes (gerne auch gegen den allgemeinen Kanon vom Spiel), weil er vielleicht:
a) Einfach was anderes sagen will, da sein Gegenüber ein Konkurrent ist
b) Einfach was anderes sagen will, weil ihm eine Nase der Runde nicht passt
c) Einfach was anderes sagen will, weil: Sein Kopf. Seine Gedanken. Müssen niemanden passen.

Roter Faden ist gut, aber auch dort müssen nicht alle mitziehen, solange das IC bleibt. Auch OC ist niemand gezwungen zu tun, was andere gerne sehen würden, das er es tut/so spielt. Nur darf derjenige dann nicht auf die Tränendrüse drücken, falls keiner/kaum wer mit ihm/ihr spielen möchte. Ist dann die Entscheidung vom Spieler, ob er sich nicht doch "anpasst" oder sein Standpunkt hält. Es liegt in der Natur des Lebens, auch einfach anderer Meinung zu sein. Ich kann das akzeptieren und kann sogar damit spielen (im Rollenspiel) muss es aber selbst nicht so sehen, oder schreibe immer und immer wieder: Nee, Jungchen. Hier steht aber ...

Ich hoffe, das ich's verständlich machen konnte :D Roter Faden ist eine super Sache, doch IC - rein IC - ist es absolut legitim, wenn Chars komplett das Gegenteil machen. Einfach, weil das dann zum Char passt. Vielleicht ist er mit dem falschen Fuß aufgestanden? Wer weiß das schon. Oder ein alter seniler Magier, der bisschen oft aus seinem Bett auf den Kopf gefallen ist. Soll er doch einfach machen. All das bringt auch Spiel und wenn ich auf ein Spiel, ein Gedanken, eine Idee, eine Meinung im Spiel "keine Lust" habe sie zu hören - such ich mir anderswo spiel. Um es mal überspitzt auszudrücken: Stellt Magierlein X alles in Frage, was die Imperialen herausgefunden haben im Spiel, wer hindert dich daran, den Magier X als "bisschen plemm plemm" zu sehen? Niemand. Problem gelöst.

Zieht der Rest am roten Faden. Passt.


Liebe Grüße wünscht
Kevin.

p.s. Was bin ich heilfroh kein Magier zu spielen! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xynphonetic« (16. August 2016, 11:31)


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Feuersucherin (16.08.2016)

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30

Dienstag, 16. August 2016, 11:55

@Feuersucherin / Magier-Gildenbeispiel:

Guguck! Verständlich, was du meinst. Um mal mein Professorenbeispiel noch mal aufzurollen:

Rein IC
Da sitzen drei Professoren um ein Artefakt und jeder hat noch einen Lehrling mitgebracht.
Jeder hat so seine Theorie zu der Wirkungsweise zum Artefakt/der magisch betriebenen Vorrichtung.
Man diskuttiert, rein IC, alles mögliche aus.


Solange man nur diskutiert, ist alles ganz locker, aber wie funktioniert das Artefakt denn dann? 8)

Nee, ist schon klar, ich sehe es auch nicht ganz so eng, solange man nicht zu OP wird. Solange alle Spieler dann akzeptieren können, wenn der Plotleiter sagt: Das Artefakt implodiert und saugt alle Professoren in eine andere Existenzebene, nachdem man ihm die Magicka entzogen hat (und die Adepten freuen sich über verlängerte Sommerferien). :cursing: :whistling: :D

Xynphonetic

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31

Dienstag, 16. August 2016, 12:03

Genau das! *unterschreibt*

Da gibt es dann auch den Plotleiter und was er sagt, ist im Rahmen vom Plot auch Gesetz. Wer da jetzt gegenschießt, kann und sollte den Plot dann verlassen. Offensichtlich nicht seinem Interessenskreis zuzuordnen.

Soviele Möglichkeiten, einfach die Dinge soviel lockerer zu sehen. *lacht*

Dradclaw

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32

Dienstag, 16. August 2016, 12:08

Die bisherigen Einträge habe ich mir zum großen Teil durchgelesen und da ich vor kurzer Zeit das Foren-Wiki um einige Bücher aus Shalidors Bibliothek, unter anderem über Magie und Magicka, ergänzte, möchte ich etwas zu der Thematik der "beiden" Theorien hinzusteuern.

Und zwar gibt es ein sehr aufschlussreiches Buch, welches sich "Magie vom Himmel " nennt. In diesem Buch beschäftigt der Autor sich hauptsächlich mit der Magie der Ayleiden und welche Nachwirkungen die sogenannten hinterlassenen Ayleidenbrunnen für die heutigen Magier haben. Eine Passage darin fand ich besonders interessant:

Zitat

Jene mit magischem Talent können Magicka aus Ayleïdenbrunnen schöpfen,
um ihre eigenen Vorräte an magischer Kraft zu regenerieren.
Da weder ein Ritual noch arkanes Wissen benötigt werden, liegt nahe,
dass diese Brunnen für Personen erbaut wurden, die nicht in den
magischen Künsten bewandert sind.
Einmal geleert füllen sich die Brunnen erst in einer magischen
Mitternacht wieder. Nach dem Wiederaufladen scheinen sie magische Kraft
zurück in den Himmel auszustrahlen.
Somit sind beide Theorien, sowohl die klassische, als auch die ayleidische Magietheorie nicht unbedingt zwei verschiedene Paar Schuhe für mich. Die Ayleiden haben möglicherweise bloß den Ursprung der Magie entdeckt, bzw. erkannt wo der Quell liegt, dass sie diese Magie nutzen können. Und aufgrund dieser Forschungen oder Beobachtungen bauten sie Ayleidenbrunnen, laut dem Text große Brunnen, die eine beträchtliche Menge an Magicka beinhalten und es Magiern ermöglichen, die eigene Magicka schneller zu füllen. Dass die Ayleiden solche Brunnen bauten um ihre Magicka füllen zu können, sogar für Mitglieder ihres Volkes, welche nicht unbedingt sehr magisch begabt waren zeigt mMn, dass sie sich durchaus dessen bewusst waren, dass ein jedes magiesensitives Individuum nur einen begrenzten Vorrat an Magicka besitzt, da man Möglichkeiten erschuf, diese verbrauchte Magicka schneller wieder aufzuladen.

Allgemein schienen die Ayleiden wahre Meister in der Kunst der Verzauberung und Speicherung von Magicka gewesen zu sein, wenn man nachliest, welche anderen Artefakte noch immer sehr begehrt wegen dieser Eigenschaften sind (siehe "Welkyndsteine" und "Varlasteine" in dem oben verlinkten Artikel).

Übrigens erkenne ich in dem Zitat auch einen leichten Beweis der angesprochenen magischen Resonanz, denn anscheinend sammeln die Brunnen nicht bloß Magie, sondern geben im Ausgleich welche in Richtung Himmel ab, sobald die Aufladung der Reserven erfolgt. Für mich ist das ein Beweis, dass auch die Magie gewissen Regeln folgen muss.

Fazit: Die klassische und ayleidische Magietheorie gehen in meinen Augen ineinander über, da die Ayleiden lediglich tiefer bohrten und überlegten, woher die Magie kommt und wie man seine Magickareserven somit schneller als auf natürliche Art und Weise aufladen kann. Dass es limitierte Magickareserven gibt, egal ob in Magiern, verzauberten Gegenständen oder Ayleidenbrunnen scheint völlig außer Frage zu sein, denn alles, was Magie beinhaltet, sie wirkt und somit Einfluss auf die Umgebung - oder allgemeiner gesagt Nirn - hat, verbraucht Magicka und Magicka muss sich erst wieder aufladen. Durch Tränke, alte Artefakte, Seelensteine, Flüche, Absorption anderer Magickareserven, Abwarten der natürlichen Regeneration usw.

Liebe Grüße!
Drad
>> Manieren machen uns zu Menschen. <<

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dradclaw« (16. August 2016, 12:21)


mysticarla

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33

Dienstag, 16. August 2016, 17:08

Ein großer Dank an Dradclaw!
Endlich mal ein gut verständlicher Beitrag mit Hand und Fuß. Und um ehrlich zu sein, sind mir Verlinkungen dieser Ingame-Buchpassagen 1000mal lieber, als irgendwelche englischen oder nichtenglischen Loreprofi-Sammlungen mitsamt eigener Interpretation.

So kapiert man zumindest ganz genuau, was nun gesagt wird und was nicht. Und vor allem wo dieses fundierte Wissen zu finden ist! :)
Also nehmt euch alle doch mal ein Beispiel daran. Das macht die ganze Diskussion auch für reine Mitleser viel einfacher verständlich. :D



So.. nun mal mein Senf zum 'roten Faden'.
Das wäre traumhaft, wenn es sowas gäbe, an das man sich halten könnte. Und damit meine ich die gesamte Community. Es würde diese 'Streitgespräche' (tut mir leid, aber dies hier ist inzwischen alles andere, als eine neutral geführte Diskussion, da sich viele von Gegenargumenten entweder angegriffen fühlen, oder man sich einfach 'für andere missverständlich' ausdrückt) ... überflüssig machen.

Allerdings bezweifle ich, dass sowas jemals möglich werden wird. Da es ein viel zu komplexes Thema ist, das niemals mit einem einfachen Ja/Nein-Entscheid geklärt werden kann.

In kleinen Plotgruppen ist das sicher immer möglich. Doch was ist dann, wenn eine Plotgruppe 100% eigene Schiene fährt und dann irgendwann auf eine andere Plotgruppe trifft (welche Gründe auch immer), die eine ganz andere 100%-Schiene fährt?
Ich sage euch was passieren wird, da ich es schon unzählige Male mit erlebt habe: Insel-RP
Und das bedeutet, dass sich die Gruppen gegenseitig anfeinden werden und das IC wie OOC. Einen solchen roten Faden also erschaffen zu wollen/versuchen, würde schlussendlich zum Tod der Communitiy führen, die wir derzeit haben.

Ich sag es noch einmal ganz deutlich:
Ein roter Faden wäre wahrhaft traumhaft!! Nur leider entwickeln sich diese in Onlinegames mit überdimensional großen Welten (wie hier oder anderen MMOs) immer zum Tod einer Spielgemeinschaft.

Dieser Thread is das beste Beispiel dafür.
Denn hier werden im Grunde immer die eigene 100%-Meinung vertreten und erwartet, dass diese Gesetz für alle ist. Und genau das führt leider immer früher oder später zu Streit, da wir niemals einen geminsamen Konsenz finden werden, mit dem jeder leben kann.




Und auch, wenn ich jetzt tatsächlich offenlege, dass dieser Thread (meiner Auffassung nach) leider kein gemeinsames Ziel finden wird, finde ich durchaus die eine odere andere Argumentation interessant und inspirierend. Auch wenn ich mir da immer wieder ein paar Fetzen des einen herauspicken muss, zwischen den Dingen die mir nicht zusagen und dasselbe bei anderen tue. <- So wie vermutlich die meisten hier...
Nur häng ich mich an den Widersprüchen nicht auf. :P

So und nun zerreißt mich :D



EDITH fragt sich, warum die Textformatierung bei allen anderen funzt, nur bei ihr nicht. ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mysticarla« (18. August 2016, 19:54)


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Dradclaw (17.08.2016)

Xynphonetic

unregistriert

34

Dienstag, 16. August 2016, 17:37

Guguck,

ich sehe schon Konsens hier im Thread. Man schnappt das eine vom anderen auf, gibt sein Mitspieler-Stempel drunter, fügt noch was hinzu/an und bringt etwas neues / ungeklärtes ein.

So funktioniert Diskussion :D Hatte da mal was verlinkt anderswo. Denke aber, da jeder Mensch ist (und hoffentlich bleiben möchte) sind "Färbungen" in den eigenen Worten was ganz normales.

In diesem Sinne: Der Thread ist ein Beispiel für beides. Wie es geht und wie man es sehen kann, wie man es sehen will und was gar nicht irgendwo gesehen wird (weil nicht vorhanden).

*Stempel druntergeb* :)


LG wünscht
Kev.

Xynphonetic

unregistriert

35

Mittwoch, 17. August 2016, 10:34

Eventuell auch ein weiterer Hinweis zum Thema "Lässt Magie was zurück nach Anwendung (im Raum)?"

http://i.imgur.com/9IorHiZ.jpg

Beim Questen gefunden gerade.

36

Mittwoch, 17. August 2016, 13:34

Im Zusammenhang mit diesem Thread wäre doch "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" ein viel schöner lateinischer Spruch, an den sich noch alle erinnern ...

Zum Thema Rückstände magischen Wirkens wundert es mich, dass hier die Drachenbrüche und die Zeitwunde noch nicht erwähnt wurden - oder habe ich das zwischen den ganzen verbosen Rechthaberein überlesen?

Ansonsten lese ich ooc Welthintergrunds Threads solange gerne wie sie sich damit beschäftigen, ein Phänomen zu ergründen. Sie also im Stil von "Wie kommt es eigentlich, dass ... " gehalten sind und finde sie als solche auch sinnvoll. Über einige Dinge diskutiert es sich halt ic doch nicht so gut und manchmal ist es auch einfach spannend, sich über den Charakterhintergrund hinweg über Dinge auszutauschen. Sprich: Sicher ist es nett, wenn sich die Magier und ihre Lehrlinge über das Artefakt austauschen - aber vielleicht möchte sich der Spielleiter, der sich das Ding ausgedacht hat, ja auch einmal mit jemandem austauschen dürfen?

37

Mittwoch, 17. August 2016, 14:34

Hier Mal mein Senf zum Hauptthema. Ich versuche alles so gut wie möglich über Links, Ingamebücher und so weiter zu untermauern. Die letzte Diskussion ist leider zu sehr ausgeschwiffen, ich kann Beide Gruppen verstehen. Die einen welche diese Diskussionen IC wünschen - was mir persönlich auch lieber wäre, weil viel RP entstehen kann. Die Andere Gruppe die einfach hier diskutieren wollen. Beide Seiten lassen sich kaum umstimmen, dementsprechend - wie gepostet - wäre es klüger diese Argumente jeweils aus dieser Diskussion zu lassen und zum Hauptthema zurück zu kommen.

In der Theorie der klassischen Magie (nennen wir es einfach mal so) besitzt der Magiewirkende einen Tank, der mit Magicka gefüllt ist, die er für seine Zauber einsetzen kann. Der Tank kann (je nach Talent) verschieden groß sein, sodass unterschiedlich viel Magicka hineinpasst. Je größer der Tank, desto mächtiger der Magier. Der Tank füllt sich automatisch wieder auf, wenn der Magiewirkende Magicka genutzt und den Tank teilweise oder komplett entleert hat.

The act of drawing on ones own magicka reserves in order to generate some kind of effect in the physical world is called "casting a spell".


Diese Aussage ist somit laut Uesp.net richtig. Doch nun zu deiner Frage:

Es bliebe, zumindest für mich, zu klären, woher die Magicka stammt, die sich in dem Tank wieder auffüllt. Und es stellt sich die Frage, wie die Theorie mit dem Fakt umgeht, dass Magicka flüchtig ist. Wohin entschwindet Magicka, wenn ein Zauber endet?

Erst einmal die Frage - weil ich denke ich habe das Wort in dem Kontext ein wenig falsch interpretiert - was du mit flüchtiger Magie meinst. Inzwischen versuche ich den Rest anhand einigen Lorebeispielen zu beantworten.

Anhand dieser Theorie von Theosophen - was aber natürlich kein empirischer Fakt ist weil die sich täuschen können - wird davon ausgegangen, dass Magie überall ist.

Imperial Theosophy teaches us that our world was born from magicka, the creative force that informs and sustains all life. The sources of magic are the many and diverse heavens beyond the void, collectively known as the Aetherius.
Aetherius, ancestral seat of the Nine Divines and the other original spirits, is the plane of pure magicka. Whereas Oblivion may surround us every night, it is aetherial energy that infuses our daily existence, from highest to lowest, and gives all the races of men, mer, and beast common purpose. Its magic brings the rain to the fields, love to our hearths, and scientific principles to our technological industries. It gives us the very Sun itself. Finally, Aetherius is the home to the Aedra, those cornerstones of the Mundus whose aspects we see in temple, in lordship, and the high walk of heroes.


Ebenfalls ist im Bezug auf deine Frage diese Aussage sehr interessant:

Magic (Magicka in the Ayleid Language) is the general term used for the focusing of raw energy into various properties and for various purposes. This raw energy, often referred to as magicka, flows from Aetherius into Mundus by way of the sun and stars, and from it the Mundus was created. Magicka comprises every spirit, it is the energy of all living things and can be harnessed in a variety of ways.


Wohin entschwindet die Magicka nun? In diesen Zitaten wird davon gesprochen, dass die Magie/das Magicka jede Seele umgibt, dementsprechend wird wohl das Magicka wieder zu dem umgebenden Pool zurück verschwinden. Und die Antwort zu deiner Frage woher die Magicka stammt, welche den Tank wieder auffüllt befindet sich auch - primär im unteren Zitat. Dort wird davon gesprochen, dass die Magie von Aetherius nach Mundus strömt, dies geschieht über die Sonne und Sterne, dort umgibt die Magie sämtliche Seelen und ist die Energie jeglichen Lebens und kann auf verschiedene Arten und Weisen genutzt werden.

Natürlich basieren die 'Fakten' in dem uesp.net leider auf Theorien verschiedener Magier, welche man ingame als Bücher findet. Doch wenn ich als gelehrter Magier spiele, kann ich sowieso nur diese Theorien IC nutzen. Dementsprechend sind die von mir zitierten Aussagen für das Rollenspiel eher der relevante Standard aus der Literatur - erst Recht in der Magiergilde, in welcher viele Theorien der Aleyiden archiviert wurden und weiter verwendet können. Ansonsten kann der 0-8-15 Spieler gerne die Theorie der imperialen Theosophen nutzen - das wäre eher für Chars interessant, welche einen theologischen Hintergrund haben oder gläubig ausgebildet wurden.

Zuletzt - woher wirklich die Magie kommt weiß keiner von uns. Doch die Wahrheit benötige ich persönlich nicht, denn mir reichen die Theorien irgendlwelcher Gelehrten für mein Rollenspiel als Magier voll und ganz aus. Denn auf diese stützen sich die meisten Gelehrten, wenn sie nicht irgendwelche anderen Theorien IC begründen.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

38

Mittwoch, 17. August 2016, 18:08

Falls ich nun etwas niederschreibe, zu dem jemand anderes bereits gekommen ist, dann seht dies hier einfach als eine Art Unterstützung dieser These ;)

Ich persönlich hatte es anfangs wie Narma gehalten, d.h. die Magie kommt vom Magier und jeder besitzt einen eigenen Pool. So ganz bin ich davon noch nicht abgewichen aber wenn wir These 1 und These 2 mal nicht als Antagonisten, sondern als ergänzend zueinander betrachten würden, ergäbe das auch Sinn. So habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, dass Magier sehr wohl einen gewissen Pool besitzen, der ihre Fähigkeiten beschränkt. Dieser Pool kann auch gerne unterschiedlich groß sein, bei magieaffinen Rassen, wie zum Beispiel den Altmern dürfte er einfach größer ausfallen. Allerdings hat mich die Frage "Woher kommt die Magie?" zum Nachdenken angeregt und da Magie etwas göttliches ist, etwas, das in der Lage ist Realitäten zu verändern, kann ich nicht mehr glauben, dass diese göttliche Essenz von einem Sterblichen produziert werden könnte. Mehr Sinn macht dadurch für mich, dass die Magie durch die Löcher am Himmel aus Aetherius nach Mundus strömt und die Praktikzierenden mit Magie versorgt. Diese fungieren als eine Art Katalysator und können, so sie diese Befähigungen haben, die Magie in sich aufnehmen. Jetzt kommt die Begrenzung ins Spiel: Der Magier kann nur so viel Magie in sich aufnehmen, wie der Pool es zulässt.

Natürlich könnte man dann jetzt sagen, dass der Magier trotzdem keine Begrenzung hat, wenn er auf die Magie der Umwelt zugreifen kann. Da würde ich einfach dagegenhalten, dass er ja immer nur so viel Magicka in sich aufnehmen kann, bis sein Pool voll ist, deswegen kann er also nicht nach Gutdünken alle Magicka der Umgebung nützen, denn um sie zu benützen muss er sie ja erst einmal aufnehmen und dieses Absorbieren benötigt eben auch seine Zeit.

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Feuersucherin (18.08.2016)

mysticarla

unregistriert

39

Donnerstag, 18. August 2016, 14:37

@Adlersang

Das Beschriebene klingt für mich sehr gut und verständlich. Zum Thema 'Begrenzung' bin ich jetzt mal ganz unverschämt und ergänze diese Theorie/Möglichkeit mit einer Regel aus einem Fantasyroman (Ja, ich bin voll böse. Keine Lore sondern ein Lückenfüller :D)

Dort ist die Begrenzung von Magickapool und Magickaaufnahme ähnlich. Allerdings hat der Magier (mit entsprechender Ausbildung) auch die Möglichkeit aus seiner direkten Umgebung (ca 5 m Radius) Magicka anzuzapfen, um seine eigenen Reserven somit zu unterstützen bzw aufzufrischen (besonders genutzt bei Kämpfen oder schweren Arbeiten). Allerdings schwindet so die dort verweilende Magicka, bis sie von der weiteren Umgebung wieder zuströmt bzw aus Aetherius oder co. halt.
Es ist vergleichbar wie ein Loch, dass man in Brei höhlt. Sobald man aufhört zu graben, fließen die Ränder wieder ab und füllen das Loch wieder neu aus. Natürlich strömt die Magicka dabei um einiges langsamer zurück, weswegen die Begrenzung auch abgesichert ist, um OP zu vermeiden.

Eine ergänzende Möglichkeit (ein anderer Roman) ist, dass der eigene Körper zwar Magicka bis zu einem bestimmten Punkt aufnehmen kann (der hier beschriebene Magickapool), wenn der Magier allerdings mehr Magicka in sich zu ziehen versucht, als er aushält, endet das wie bei einem Generator mit Überladung. Der Magier stirbt und ein entsprechender Teil seiner Umgebung nimmt dabei ebenfalls erheblichen Schaden (entsprechend der Überladung). Ähnlich einer Sprengung, die durch zu hohen Druck entsteht. Wie groß der eigene 'Pool' des Magiers dabei ist, ist ebenfalls relativ und macht die ganze Sache wohl nur umso spannender. :)



Wie gesagt, sind dies eigene Interpretationen für Dinge, die meines Wissens nach nicht ausreichend durch die Lore abgedeckt sind. Und einfach eine Lösungsmöglichkeit darstellen könnten. Wenn ich mich da täusche oder es nicht zu den gegebenen Loregrundlagen passt, könnt ihr mich da ruhig berichtigen oder den Post für die weitere Diskussion als überflüssig betrachten. :)
Bin halt kein Loreprofi und ein absoluter Englischkrüppel. ^^

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Für Interessierte oder Kenner:
Beispiel 1: "Zeitalter der Fünf" (Trudi Canavan)
-> Beispiel Abzapfbegrenzung: Hier habe ich einen eigenen Verständnisradius gesetzt, da es bei den Hauptprotagonisten um Auserwählte ihrer Götter ging, die in ihren Fähigkeiten wohl noch die Shalidors sprengen dürften (weitere Spoiler werden vermieden). Daher wären sie also viel zu OP für ein passendes Beispiel.

Beispiel 2: "Askir-Saga" (Richard Schwartz)
-> Beschrieben wurde hier der 'Fanal'. Ebenfalls deutlich herunterskalliert.


Für Kritiker:
Beide Romane sind Mehrteiler (und Bestseller), wo man davon ausgehen kann, dass sich die entsprechenden Autoren eine Menge Gedanken um Regeln und Grenzen gemacht haben (mit einer Menge Recherche), die sinnige Schlüsse zulassen und durch reines logisches Denken nachvollziehbar sind.
Sonst würde ich diese Beispiele niemals bringen. :)

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Adlersang (18.08.2016)

40

Freitag, 19. August 2016, 14:38

zum Nachdenken angeregt und da Magie etwas göttliches ist, etwas, das in der Lage ist Realitäten zu verändern, kann ich nicht mehr glauben, dass diese göttliche Essenz von einem Sterblichen produziert werden könnte.

Wenn etwas sterbliches nichts göttliches erschaffen kann, dann dürfte eigentlich auch nichts göttliches etwas göttliches erschaffen können, wenn selbst die Göttlichen sterblich sind oder? Die Seele eines Sterblichen ist sein anuischer, unsterblicher Teil; während die Menschen sich als von den Göttlichen geschaffen sehen, sehen sich die Mer als ihre Nachfahren. Es gibt diverse Beispiele von Sterblichen die zu göttlichen Wesen wurden: Talos, das Tribunal, die Vollkommenen Meister, es gibt auch eine Geschichte nach der Arkay einst ein Sterblicher war, der durch Maras Gnade zum Gott wurde und im rothwardonischen Pseudo-Buddhismus ist die Grenze zwischen dem Ewigen und Vergänglichen ohnehin fließend, da es das Ziel eines jeden sein sollte der ewig neu entstehenden und wieder gefressenen Welt zu entkommen. Die Grenzen zwischen "dem Göttlichen" und dem normal Weltlichen scheinen in Nirn fließend zu sein, wo auch Mensch und Mer zu wörtlich weltverändernden Dingen in der Lage sind; ich habe die Zeitwunde und die Drachenbrüche oben schon angesprochen. Insofern finde ich diesen extremen Respekt vor göttlichen Dingen doch etwas übertrieben - also innerhalb einer ooc Diskussion.

Um damit nicht ganz vom Thema abzukommen, glaube ich, dass verschiedene Theorien wie Magicka entsteht ic vermutlich eng damit zusammenhängen, welchen Hintergrund der jeweilige Magier besitzt. Rein ooc betrachtet würde ich sagen, dass es keine feste Theorie darüber gibt, wie Magicka entsteht, weil es so viele Entstehenungformen gibt, die parallel existieren. Ich würde insofern auch davon absehen, zu versuchen das ganze mit unserer Physik zu erklären, da die Welt nicht physikalisch funktioniert, sondern doch eher ... ich will nicht sagen philosophisch oder metaphorisch aber vielleicht narrativ.

Die Vorstellung von Magicka-Photosynthese ist allerdings hübsch - Sonnen/Sternenbaden mit einem anderen Sinn als braun zu werden. ^.^

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Anska« (19. August 2016, 16:00)


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Adlersang (19.08.2016)