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Othello

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Samstag, 11. Juni 2016, 22:27

Schriften des Magiers Revinier

Ich bin mir nicht sicher ob das hier richtig hinein passt, aber ich möchte hier nur einmal ein "Buch" veröffentlichen das von meinem Mainchar Nelear Revinier geschrieben wurde. Wenn es Anklang findet und ich motiviert bin, schreibe ich gerne auch mehr. Die Bücher werden natürlich IC erhältlich und in der Magiergilde zum lesen verfügbar sein.

Zitat von »Über Ayleiden«


Über Ayleiden

Wir alle wissen etwas über die Ayleiden, ihre Ruinen findet man heutzutage noch in ganz Tamriel.
Die Überbleibsel dieser einst großen Zivilisation sind im Überfluss vorhanden, sogar noch mehr als
die alten Dwemerruinen. Dennoch wissen die meisten nicht viel über sie obgleich sie der Haupt
Antagonist der Heiligen Alessia ist, welche das Götter Pantheon der Acht für die Menschen
etablierte und es in alle Reiche verbreitete. Auch sind die Ayleiden der Grund weswegen die Daedra
Anbetung lange Zeit vollkommen verboten war und auch heute noch nur mit extremer Vorsicht
angenommen wird und das auch nur bei den drei Daedra die man gerne als „Gut“ oder zumindest
nicht als vollkommenen Feind von Mensch und Mer ansieht.

Es ist auch bedauerlich das vieles über die Ayleiden, die Daedra- und Aedra Anbetung auf einem
Irrglauben basiert (auch wenn die Daedra Anbetung selbst in weiten Teilen, insbesondere unter den
Menschen vollkommen verboten ist), sowie die allgemeine Meinung Gang und Gebe ist, dass das
Volk durch und durch Böse ist. Allgemein finde ich die Kategorisierung „Böse“ für eine ganze
Rasse als unhaltbar und unangebracht. Jedes einzelne Wesen ist zu aller erst einfach nur ein
einzelnes Wesen – ein Individuum – für sich selbst verantwortlich. Ein ganzes Volk als „Böse“
abzustempeln ist als würde man euch als Böse ansehen weil irgendein Cousin siebten Grades den
ihr nicht einmal kennt dem Wurmkult beitreten, denn ihr könntet ja potentiell auch diesem
beigetreten sein. Aber das ist ein anderes Thema. In diesem Buch möchte ich nur die Geschichte der
Ayleiden, ihre Gesellschaft, Magie und einige der verbreitetsten Missverständnisse behandeln.



Geschichte

Um die Geschichte der Ayleiden korrekt zu erzählen müssen wir zurück bis in die Ära der
Dämmerung zurück gehen – zur Erschaffung Tamriels. Wie wir alle hoffentlich wissen, begann die
Zeit selbst mit Akatosh wie er von den Menschen verehrt wird – oder Auri-El wie er von den Mer
genannt wird. Der Erste Gott, Drachengott, Gott der Zeit – er trägt viele Titel. Mit ihm kamen auch
weitere Götter in die Existenz unter anderem auch Lorkhan und Magnus, welche in dieser
Geschichte am wichtigsten sind.

Nach der Erzählung heißt es überzeugte Lorkhan die anderen Götter mit List dazu Nirn zu
erschaffen. Magnus der Architekt dieser Welt beschloss allerdings nach einiger Zeit das Projekt
abzubrechen, da er der Auffassung war dass der Preis den die Götter entrichten müssten um Nirn zu
vollenden zu groß wäre. Es ist dabei unklar was genau die Gründe waren, dass er dieses Projekt so
spät abbrechen wollte. Vielleicht wurde ihm klar dass der Einfluss der Daedra möglicherweise
überhand nehmen würde, wenn die Götter erst von der Erschaffung Nirns vollkommen geschwächt
zurück bleiben würden oder vielleicht sah er vorher dass das was mit den Ehlnofey geschah, mit
allen Göttern geschehen würde.

Als Magnus das Projekt abbrach verließ er Nirn und viele Götter folgten seinem Beispiel. Dabei
Risse ins Himmelszelt reißend, aus denen heutzutage die Magie aus Aetherius nach Mundus fließt,
sozusagen ein Weg ins Reich der Götter direkt über unseren Häuptern. Nur die Ehlnofey blieben mit
dem Hist auf Mundus und ihnen ist es heutzutage zu verdanken das Nirn so existiert wie es existiert.
Sie nutzten ihre Macht um die Welt weiter zu gestalten und die Naturgesetze ins Leben zu rufen,
nach denen wir heute Leben. Hier beginnt auch die Geschichte der Altmer und späteren Ayleiden.
Die Altmer welche als erste mit der Verehrung der Aedra („Vorfahren“) begannen waren die
Nachkommen der Ehlnofey. Gelegentlich und eventuell sogar heute noch werden Altmer geboren
welche einen Teil der alten Fähigkeiten der Ehlnofey beibehalten haben. Mächtige Magier die die
Naturgesetze selbst manipulieren, aber man kann sich wohl relativ sicher sein dass diese nicht vom
Altmerischen Militär eingesetzt werden, ansonsten hätten wir vermutlich schon vor langer Zeit den
Sieg des Bunds gefeiert (es ist möglich dass diese Magier wenn sie existieren sich stark von den
Altmeri selbst distanzieren, es wäre durchaus möglich dass diese genau wie die Ehlnofey selbst
keine Macht ausüben wollen sondern stattdessen lieber die Welt gestalten. Dies würde das Fehlen
im Altmerischen Militär mehr als ausreichend erklären).

Von den Altmer spalteten sich nach einiger Zeit – etwa in der Mitte der Merethischen Ära die
Ayleiden ab und besiedelten das Herzland Cyrodiils um den strengen Regeln der Altmer
Gesellschaft zu entgehen. Diese erbauten den Weißgoldturm, welcher ihnen als „Tempel der
Vorfahren“ bekannt war, da er noch von den ersten Altmer gebaut wurde die später die Ayleiden
selbst hervor brachten. Abgehärtet durch ihre Reise ins Herzland und den Gefahren welche Nirn
aufzubieten hatte, haben sie sich schnell dort verbreitet und ihre Kultur etabliert. Sie vertrieben die
Bestien-Menschen und rotteten dabei eine ganze Rasse aus von denen man heute nicht mehr allzu
viel vorfindet, außer bei gut erhaltener Ayleidischer Kleidung. Sie kleideten sich offenbar gerne in
den Federn ihrer besiegten Feinde.

Zu jener Zeit beteten die Ayleiden noch zum Großteil die Aedra an und verehrten sie als ihre
Vorfahren. Doch langsam hielt auch der Glaube an die Daedra Einzug. Ohne besseren Wissens
etablierten sich langsam überall Kulte, welche den verschiedensten Daedra gewidmet waren.
Insbesondere dann wenn ein hoch angesehener Ayleide wie ein großer Magier oder König sich
einem Daedrafürsten verschrieb, gewann dieser stark an Popularität. Verstärkt wurde dieser Effekt
durch das erscheinen der ersten Menschen – den Nediern gen Ende der Merethischen Ära.
Zunächst wurden Menschen nur gelegentlich von den Elfen versklavt doch schnell suchten sich die
Ayleiden eine Rechtfertigung für den Sklavenhandel. So gewannen insbesondere die Daedrafürsten,
welche die Sklavenhaltung begrüßten an Popularität. Damit war die Rechtfertigung für die
Sklaverei an den Menschen gefunden und verbreitete sich förmlich wie ein Lauffeuer im gesamten
Reich. Was historisch gesehen relativ schnell seinen Preis kostete.

Mit der heiligen Alessia und ihrer „Sklavenrebellion“ begann sie die Menschen und sogar Ayleiden,
welche die Sklavenhaltung und teilweise auch die Daedra Anbetung verabscheuten aufzurütteln und
die Revolution bis in die Hauptstadt des Reiches mitten im Herzland zu bringen. Nachdem der
Krieg gewonnen war etablierte Alessia das Götter Pantheon der Acht. Was gleichermaßen den
Menschen und Mer viel bedeutete welche den Krieg überlebt hatten. Denn die Acht waren auch für
die Ayleiden sehr wichtig und immer noch hoch verehrte Vorfahren. Auch ließ sie den übrig
gebliebenen Ayleiden ihre Ländereien als Dank für die Unterstützung bei der Befreiung der
Menschen. Dennoch war das Volk zu stark ausgedünnt und nur wenige Jahre nach dem Tod der
heiligen Alessia hat der ihr gewidmete Orden sich der endgültigen Vertreibung der letzten
Überbleibsel des einst so mächtigen Volkes verschrieben.

Diejenigen die einst den Sklaven geholfen hatten sich zu erheben wurden nun von den
Nachkommen vertrieben und getötet wo immer sie gefunden wurden. Ein sehr trauriges Schicksal,
da wir eigentlich viel von ihnen hätten lernen können. Angeblich werden selbst heute noch Ayleiden
in Cyrodiil gesehen, doch bezweifle ich dass diese uns noch Aufschluss geben könnten über die
Magie der Ehlnofey und wie die alten Elfen das Sternenlicht manipulierten. Sehr bedauerlich, denn
wir haben bis heute nicht herausgefunden wie sie dies gemacht haben und die Altmer haben dies
selbst schon vergessen. Ebenso wie die alte Sprache der Ehlnofey welche die Ayleiden noch immer
sprachen. Heute scheint von ersterem fast alles verloren bis auf wenige Artefakte und von letzterem
wissen wir nur noch Bruchstückhaft.
"Look Haskill! Forky's back! It's so nice to see him again! Oh. And good to see you too, mortal. I guess." - Sheogorath

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Samstag, 11. Juni 2016, 22:31

Zitat von »Über Ayleiden«

Gesellschaft

Die Ayleidische Gesellschaft war ähnlich strukturiert wie die Allianzen und Pakte die wir
heutzutage kennen. Es waren mehrere Königreiche vereint unter dem Banner eines Imperiums.
Somit gab es mehrere Könige die ihr eigenes Gebiet regierten, aber immer noch vor einem
Großkönig oder Imperator Rechenschaft ablegen mussten.

Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt war der Weißgoldturm in der Ayleidischen Gesellschaft,
welcher für sie der Tempel ihrer Vorfahren war. Angeblich hatten sie dort Statuen von ihren
Vorfahren aufgestellt, doch niemand weiß was mit diesen geschehen ist. Ob sie während der
Plünderungen der Hauptstadt zerstört wurden oder noch in Sicherheit gebracht werden konnten ist
unklar, doch heutzutage findet man selbst kaum Aufzeichnungen die auch nur auf ihre Existenz
hindeuten oder welche Vorfahren dort abgebildet waren.

Gerne schmückten sich Ayleiden mit Federn – welche häufig von den ausgerotteten Bestien-
Menschen stammten – und behangen sich mit Glasperlen. Außerdem waren sie offenbar sehr
obsessiv was die Zahl „Acht“ betrifft. Es wird von einigen Gelehrten vermutet das Alessia auch aus
diesem Grund das Götter Pantheon der Acht ins Leben gerufen hat, um den Ayleiden Herrschern die
sie unterstützt hatten noch weiter zu gefallen, aber dies ist nur eine Vermutung.

Einer der dunkleren Aspekte der Gesellschaft war die Sklavenhaltung, was auch der Untergang des
Volkes war. Auch wenn er nur klein Begann hat er sich so weit ausgebreitet dass die Ayleiden ab
irgendeinem Punkt vollkommen abhängig von den Menschen waren. Ob für das Vergnügen oder
Erhaltung der Infrastruktur, sowie Feldarbeit. Bald war alles von den Menschen übernommen und
das Reich hatte sich weiter ausgebreitet als die Elfen es halten konnten. Ein weiterer Fehler der
Ayleiden war es das nicht wenige von ihnen langsam Vergnügen dabei entwickelten ihre Sklaven zu
foltern, es wird sogar berichtet das einige unter ihnen das Foltern zur „Kunstform“ erhoben hatten.
Aber dies war eine vollkommen verkommene Partei der Ayleiden welche insbesondere von den
Anhängern Meridias und denen die nur ihre Vorfahren verehrten verabscheut wurden. Dies waren
auch die Ayleiden welche später den Menschen geholfen haben sich von der Tyrannei der Daedra
Kultisten zu befreien und diese zu eliminieren.

Und die Magie welche heute verloren ist, war auch ein großer Teil der Kultur. Ihre Auffassung war
das Nirn aus vier Elementen bestand. Luft, Erde, Wasser und Licht. Euch wird gewiss auffallen dass
das letzte Element nicht Feuer sondern Licht ist, dies liegt daran dass die Ayleiden Sternenlicht
nutzten und ihre Magie erlaubte es sogar den alten Ayleiden das Wetter selbst zu verändern. Sie
nutzten auch Vulkanglas um die verschiedensten Artefakte zu erschaffen, welche wir selbst heute
noch finden. Darunter die Welkynd Steine („Himmelskinder“) Varla Steine („Stern“) und sogar
Brunnen welche sich noch heute mit dem Sternenlicht aufladen und einen Teil der Magie wieder in
den Himmel freigeben (wohl aus religiösen Gründen). Einige dieser Artefakte waren und sind auch
heute noch in der Lage Erinnerungen zu speichern und wieder freizugeben. Deswegen sind diese
Artefakte sehr beliebt, denn ein Gelehrter kann ihnen möglicherweise Geheimnisse entlocken
während ein ungeübter nur die Magie daraus aufbrauchen könnte um eventuell seinen eigenen
Manapool wieder aufzufüllen oder seine Verzauberte Waffe aufzuladen. Im Vergleich zu dem
Wissensdurst ein triviales Unterfangen.



Irrglauben

Nun wo ich den Hintergrund etwas genauer beleuchtet habe hoffe ich dass ich bereits einige der
Missverständnisse welche im Umlauf sind bereits aufgelöst habe. Doch um noch einmal zusammen
zu fassen, welche ich insbesondere angreifen wollte hier noch einmal die Kurzfassung:

Ayleiden waren Böse.

Erwiesenermaßen falsch. Es gibt einige Ayleiden Herrscher welche Alessia in ihrer Rebellion
unterstützt haben und vermutlich wäre die Sklavenrebellion ohne diese Unterstützung gescheitert.
Es gibt immer Individuen die als Böse anzusehen sind, doch ist es niemals ein ganzes Volk.

Ayleiden waren Daedra Anbeter.

Dies stimmt nur bedingt, denn die Daedra Anbetung hat sich nie bei allen Ayleiden festgesetzt und
es gewann erst an Popularität als eine Rechtfertigung für die Sklavenhaltung gesucht wurde. Man
kann den Daedra Glauben wohl als notwendiges Übel für die Rechtfertigung dessen ansehen. Was
ist besser als eine Göttlich wirkende Entität welche einen von jeder Schuld freispricht?

Alle Daedra Anbeter sind Böse.

Ebenfalls falsch. Insbesondere die Anhänger Meridias sind sehr wichtig für uns. Besonders in der
jüngsten Geschichte stach jemand hervor, der letzte König der Ayleiden ein treuer Anhänger der
Daedrafürstin Merdia schloss sich in Kalthafen dem Kampf gegen den Daedrafürsten Molag Bal an.
Er führte die Kriegergilde mit seinem Taktischen wissen und starb in Kalthafen als er die
Ebenenverschmelzung aufhielt. Viele Mitglieder der Kriegergilde die in Kalthafen waren werden
euch schwören dass sie nicht überlebt hätten ohne das Taktische Geschick dieses Uralten Ayleiden.


Ich hoffe sie fanden diese kurze Zusammenfassung über Ayleiden hilfreich und möglicherweise
habe ich ja ihr Interesse geweckt. Falls ja besucht doch eure örtliche Bibliothek der Magiergilde und
fragt nach weiteren Büchern über die Ayleiden. Viele Gelehrte haben über bestimmte Aspekte noch
mehr im Detail geschrieben als ich. Insbesondere die Sprachabhandlungen sind sehr interessant. So
heißt „Molag Bal“ zum Beispiel wörtlich übersetzt „Feuerstein“, für mehr interessante Fakten
dieser Art empfehle ich euch wirklich die Schriften anderer Gelehrten zu suchen und zu studieren.
Aber bleibt bitte fern von den Ruinen, sie sind auch heute noch sehr gefährlich ebenso wie die
Ruinen der Dwemer, doch dies sind Themen für andere Bücher.

Nelear Revinier,
Bretonischer Gelehrter der Magiergilde.

Vielen Dank an dieser Stelle an Amelie für die Korrekturlesung.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Othello« (12. Juni 2016, 12:42)


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Sonntag, 12. Juni 2016, 16:43

Etwas früher als Gedacht aber hier noch ein Zweites Buch, viel Spaß beim Lesen:

Zitat von »Ein Ayleidischer Blick auf Meridia und Molag Bal«

Ein Ayleidischer Blick auf Meridia und Molag Bal

In meiner letzten Abhandlung („Über Ayleiden“) habe ich gen Ende kurz den interessanten Fakt
angebracht das „Molag Bal“ wörtlich übersetzt „Feuerstein“ bedeutet. Von diesem Punkt aus
möchte ich nun weiter führend auf die zwei wichtigsten Daedrischen Fürsten in der Geschichte der
Ayleiden eingehen. Ich werde kurz die wichtigsten Fakten bezüglich Meridia und Molag Bal
benennen und im Anschluss darüber spekulieren welche Rolle genau diese beiden Daedra in den
Leben der Elfen eingenommen haben und wie diese angesehen wurden, sowie die damit verbundene
Trivia. Am Ende des Buches finden sie übrigens eine Liste von Büchern die ich Ihnen ans Herz lege
zu lesen um die Verbindungen vollends zu verstehen und eventuell auch eigene zu sehen.



Meridia

Meridia gehört zu den interessantesten und am wenigsten verstandenen Daedrischen Fürsten und
um ehrlich zu sein ist dies auch kein Wunder. Sie ist insgesamt eine von zwei Daedra Fürsten
welche nicht immer ein solcher waren (der andere ist Malacath). Meridia allerdings im Gegensatz
zu Malacath war an dem Projekt Tamriel zu erschaffen beteiligt, als Magnus dann allerdings
beschloss dass das Projekt nicht mehr zu tragen sei und floh, floh Meridia mit ihm nach Aetherius
und wurde damit zu einer Magna-Ge („Kind von Magnus“).

Die Gründe weswegen sie Aetherius verließ sind allerdings unklar, klar ist nur das sie offenbar nach
Aurbis gelangte, einer chaotischen Leere welche die Ebenen Aetherius, Oblivions und noch einige
weitere umfasste. Scheinbar auf der Suche nach einem eigenen Reich überschritt sie die Grenzen in
die Reiche der Daedra Fürsten, welche sie schalten und aufforderten zurück zu gehen nach Aurbis,
da in Oblivion bereits alle Ebenen den Daedra gehörten. Meridia allerdings ging nicht. Sie
manipulierte stattdessen das Licht Magnus welches nach ihrem Willen eine neue Ebene ins
Oblivion schnitt und sich selbst zur Heimat machte.

Ein weiterer interessanter Fakt an dieser Stelle ist übrigens das in dem Buch „Exegesis von Merid-
Nunda“ auch davon gesprochen das Meridia auf einer „Regenbogen Straße“ reite und an einem
Ende den Drachen „strecken“ und an der anderen Seite „komprimiert“. Da mit dem Drachen meist
zu Akatosh dem Drachen der Zeit referiert wird, deutet dies darauf hin dass sie die Zeit selbst
manipulieren kann (aber das ist wohl ein Thema für ein anderes Mal).

Wichtiger allerdings ist das Meridia das „Licht“ Magnus, also Magie offensichtlich sehr gut
manipulieren und sich zu eigen machen kann. Sie war eine Magna-Ge und damit auch selbst an der
Erschaffung Nirns beteiligt. Unklar allerdings ist welche Rolle sie konkret einnimmt. Ihre Motive
sind sehr vage, man weiß im Grunde genommen nur das sie mit der „Energie der lebenden Wesen“
in Verbindung gebracht wird, dieser Aspekt wird später noch wichtiger.



Molag Bal

Molag Bal ist uns deutlich weniger Rätsel als es Meridia ist, ob dies nun gut oder schlecht ist,
darüber kann man sich wohl streiten. Immerhin bestätigen uns zumindest die jüngsten Ereignisse
welchen Wirkungsbereich er hat. Seine Hauptziele sind die Dominanz und Versklavung. Beides
Dinge welche ihn im späteren Verlauf der Ayleidischen Geschichte sehr beliebt unter den Elfen
machen sollten.

Da Molag Bal Untote Wesen gut heißt und sogar selbst erschafft, wie zum Beispiel die Vampire ist
es kein Wunder das Meridia einer seiner größten Feinde ist. Wichtiger für das was kommt allerdings
ist die genaue Bedeutung seines Namens. Der Altmerische Ursprung seines Namens „Molag Bal“
welcher bei den Ayleiden auch die selbe Bedeutung hatte nämlich „Feuerstein“ impliziert für den
König der Vergewaltigung noch eine weit wichtigere Rolle im Leben der Ayleiden selbst.
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Sonntag, 12. Juni 2016, 16:46

Zitat von »Ein Ayleidischer Blick auf Meridia und Molag Bal«

Meridia und Molag Bal im Leben der Ayleiden

„Av molag anyamis, av latta magicka.“
„Vom Feuer, Leben; vom Licht, Magie.“


Nun beginnt die Spekulation und glaubt mir, es gibt mehr als eine Möglichkeit zu diesem einzelnen
Sinnspruch der Ayleiden zu referieren. Ich werde nur einige Wenige aufzeigen, welche
möglicherweise bessere Rückschlüsse auf das Leben der alten Elfen ermöglichen.

Zu aller erst beginnen wir mit der offensichtlicheren Interpretation. Da „Molag Bal“ bekanntlich
„Feuerstein“ heißt, wie ich mich schon mehrfach wiederholt habe ist es leicht ihn in diesem Sinne
als „Bringer des Lebens“ oder „Entfacher des Feuers“ zu sehen. Dies könnte man auf makabere Art
sogar mit der Massenhaften Versklavung von Sterblichen in Verbindung bringen, ebenso heute wie
auch damals als die Ayleiden die ersten Menschen versklavten. Molag Bal erlaubte es ihnen die
Sterblichen Menschen zu versklaven und ihre Dominanz über das gesamte Volk zu etablieren und
machte ihnen damit das Leben einfacher. Somit ist es nicht vollkommen abwegig das Molag Bal
insbesondere bei seinen Anhängern als Lebensspender beliebt gewesen sein konnte.

Der Zweite Part weist insbesondere auf die Wichtigkeit von Meridia hin. Die Daedrische Fürstin
wurde insbesondere bei den Wildelfen später bekannt als die Personifikation des Lichts und wir
können davon ausgehen dass die Ayleiden welche sie verehrten es ebenso sahen. Damit sehen wir
auch Meridia hier als Spenderin der Magie und um genau zu sein, ist dies sogar korrekt. Als eine
der Magna-Ge hat sie ein Loch in das Himmelszelt nach Aetherius gerissen durch welches heute
Magie nach Mundus strömt, die Magie welche die Ayleiden manipulierten und selbst benutzten.
Außerdem ist Meridia wie ich schon erklärt habe selbst sehr versiert in der Manipulation der Magie,
immerhin hat sie sich aus dem Licht Magnus selbst eine Ebene in Oblivion erschaffen.
Da Magie eine enorm große Rolle im Leben der Ayleiden spielte, sie ihre Vorfahren verehren (zu
denen man Meridia entfernt zählen kann) ist es kein Wunder dass die Verehrung der Daedrischen
Fürstin schnell Fuß fasste unter den Elfen, obgleich daraus kein direkter Vorteil resultierte. Im
Gegenteil durch den Zwist zwischen Molag Bal und Meridia kam es dadurch sogar im eigenen Volk
zu Streitigkeiten.

Eine andere Interpretation von „Vom Feuer, Leben“, könnte allerdings auch sein das Meridia selbst
auch damit gemeint ist. Hierbei würde das Hauptaugenmerk allerdings mehr auf dem „Leben“
liegen, was das Argument schwächer macht da aus dem Feuer Leben resultiert, nicht umgekehrt und
Meridia selbst nicht wirklich mit Feuer in Verbindung gebracht wird. Diese schwächere
Interpretation fußt einfach darauf das Meridia mit den Energien von lebenden Wesen in Verbindung
gebracht wird, inwiefern genau verbleibt auch weiterhin ein Mysterium doch in diesem Kontext
könnte man den ganzen Sinnspruch für sie werten und um ehrlich zu sein stelle ich mir selbst
Meridia lieber als Lebensspenderin vor als Molag Bal, obgleich ein König der Vergewaltigung wohl
auch Leben „spenden“ kann, aber das nur gegen den Willen einer Person.

Um nun aber zurück zu kommen zu den Streitigkeiten zwischen den Anhängern Molag Bals und
Meridias. Es gibt eine interessante Legende über die Stadt „Delodiil“, einer Stadt die von
Anhängern Meridias bewohnt wurde und der Stadt „Abagarlas“, welche hingegen den Anhängern
Molag Bals eine Heimat bot. Ich empfehle hierzu das Buch „Das Verschwinden von Delodiil“ zu
lesen. Zusammenfassend allerdings waren die Bewohner der Stadt Delodiil meisterliche
Handwerker und errichteten einen Tempel zu ehren Meridias. Das Größte und schönste Gebäude
der Stadt. Der König von Abagarlas sah dieses Kunstwerk und wollte natürlich um seinen eigenen
Fürsten zu ehren einen noch größeren Tempel bauen. So wurde ein riesiger Tempel gebaut und der
König von Delodiil eingeladen ihn sich anzusehen. Dieser war allerdings nicht davon begeistert, da
dass Gebäude so hässlich anzusehen war wie Molag Bal selbst. Zwar größer aber nicht mit der
Schönheit des Tempels in Delodiil vergleichbar.

So spitzte sich der Konflikt zwischen den beiden Städten zu und da entschied sich der König der
sich Molag Bal widmete die Stadt Delodiil zu zerstören. So zog seine Armee des Nachts los in
Richtung Delodiil um die Stadt zu zerstören und den Tempel Meridias zu entweihen. Doch als er
dort ankam war die Stadt Delodiil vollkommen verschwunden. Er hörte ein Lachen aus dem Licht
der Himmel kommen und kehrte ängstlich zu seiner Stadt zurück welche aussah als wäre sie von
Licht selbst niedergebrannt worden.

Diese Geschichte ist nur eine Ayleidische Legende und ob dies tatsächlich so geschehen ist, ist sehr
fraglich. Doch reflektiert es den klaren Zwist unter den Ayleiden die Meridia und Molag Bal
anbeteten. Man kann also davon ausgehen das die Anhänger der Daedrischen Fürstin stets im
Konflikt mit jenen waren die sich Molag Bal geweiht hatten und sich Sklaven hielten. So lässt sich
auch der Zwist zwischen den einzelnen Herrschern zur Zeit der Sklavenrebellion erklären. Die
beiden wichtigsten Daedrischen Herrscher hatten das Volk selbst gespalten mit ihrem Zwist und es
im Endeffekt auch nur so ermöglicht dass die Sklavenrebellion am Ende auch Erfolg hatte.

Nelear Revinier,
Bretonischer Gelehrter der Magiergile.




Buchempfehlungen

„Ayleiden-Referenztext“, Autor: Raelys Anine
„Das Buch der Daedra“, Autor: Unbekannt
„Das Verschwinden von Delodiil“, Autor: Unbekannt
„Der Monomythos“, Autor: Unbekannt
„Exegesis von Merid-Nunda“, Autor: Phrastus von Elinhir


An dieser Stelle erneut vielen Dank an Amelie für die erneute Korrekturlesung.
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