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Aldmeri-Dominion Magiergilde Himmelswacht

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Donnerstag, 2. Juni 2016, 18:34

Magiergilde Himmelswacht



Von einer Anhöhe herab überblickt das Magierhaus von Himmelswacht die Hafenstadt an der Ostküste Auridons. Die mittlerweile zweitgrößte Niederlassung auf der Insel beherbergt in ihren Hallen nicht nur eine umfangreiche Sammlung seltener Folianten und Artefakte, sondern darf sich auch als eine der besten Forschungsinstitutionen der Elfenlande bezeichnen. Unter Telenger, seines Zeichens Artefaktor und Magister des Hauses, ist die Gilde vor allem seit der Zerstörung der Ersthalter Zweigstelle und der Auflösung des Grünwasserbuchter Außenpostens zu einer wichtigen Anlaufstelle altmerischer Magier aus allen Himmelsrichtungen geworden. Schwerpunkt der Forschung bildet dabei schon immer die Erkundung ayleidischer Ruinen auf Auridon und in anderen Teilen Tamriels.



Festes Personal (NPCs)


Neben Magister Telenger, der oft auf Reisen ist, kümmert sich Genevelle Lia als Geschäftsführerin um die personellen und finanziellen Belange des Gildenhauses. Oft findet man sie in ihrem (an die Bibliothek grenzenden) Büro am Schreibtisch sitzend vor, in Schriftwechsel und Rechnungen versunken.




Magus Tractus Salutio überwacht den Eingangsbereich des Hauses und verblüfft Gäste gerne mit spontanen Zauberkunststückchen, um sich die Zeit zu vertreiben. Der Mystiker versteht sich aufs Beste mit den vielen Katzen, die hier ein und ausgehen, und ist stets darum bemüht, ihnen eine Schüssel mit Wasser oder Sahne bereit zu stellen. Versucht jemand ohne seine Erlaubnis das Innere des Gildenhauses zu betreten, kann Tractus aber auch ungemütlich werden und seine tanzenden Feuerbälle gekonnt gegen Eindringlinge schleudern.




Maga Erralle, auch Hellseherin Erralle genannt, ist neben ihrer mystischen Interessen und gelegentlichem Hang zur Prophetie zuständig für das Öffnen und Aufrechterhalten von Portalen. Über ihr offenbar recht hohes Alter ist nichts Genaues bekannt, und die Magierin hält sich meist fern von gesellschaftlichen Zusammenkünften. Die anderen Magier, vor allem die Adepten, schrecken immer noch zusammen, wenn sie manchmal wie aus dem Nichts neben ihnen materialisiert, meist in Gedanken versunken oder etwas Unverständliches vor sich hin murmelnd. Ihr Arbeitszimmer, auch "Portalraum" genannt, befindet sich im oberen Stockwerk der Gilde.




Selenor Illoro ist das exakte Gegenteil von Erralle. Gesprächig bis hin zur Geschwätzigkeit und immer gut gelaunt, betreibt der Dunmer den Straßenladen des Gildenhauses. An seinem Stand können alle Bürger Himmelswachts Heil- oder Magickatränke, Seelen- und Runensteine, sowie allerlei alchemistische und mystische Materialien erstehen, die die Magiergilde feilbietet. Doch Selenors Handel läuft in beide Richtungen - auch die Magier selbst sind gerne seine Kunden, wenn es um eingeführte Waren geht, die Selenor von seinen diversen Handelskontakten in Übersee erhält. Der Erwerb seltener oder gefährlicher Substanzen ist jedoch Mitgliedern des Gildenhauses vorbehalten.




Maga Kathariel obliegt die Aufsicht über die geräumige Bibliothek, wenngleich man sie öfter beim Lesen im Freien anfinden kann. Die Spezialistin für seltene und ausgestorbene Sprachen ist oft zerstreut, nach ein, zwei Gläsern Abendrose aber durchaus gesprächig. Ihre Lieblingsthemen sind die Unregelmäßigkeiten der daedrischen Grammtik sowie das Lästern über Gildenhändler Selenor, den sie aus irgendeinem Grund nicht zu mögen scheint.




Neben den emsigen Adepten und Forschern beherbergt das Gildenhaus eine allgegenwärtige Anzahl frei herumlaufender Katzen, die scherzender Weise schon als "zweite Belegschaft" oder "Fellpersonal" bezeichnet werden (natürlich nicht in Anwesenheit khajiitischer Kollegen). Für Außenstehende ist es manchmal schwierig, hier den Überblick zu behalten, doch Gerüchten zufolge führt Maga Lia auch über ihre felinen Gäste penibel Buch und kennt jede Katze beim zweiten Vornamen. Fragt man die Geschäftsführerin jedoch nach dem Grund ihrer Anwesenheit und ob es stimmt, dass einige von ihnen Alfiq sind, lächelt Genevelle in der Regel nur ihr undurchsichtiges Altmerlächeln, um dann ohne Kommentar ihre Arbeit wiederaufzunehmen.

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Donnerstag, 2. Juni 2016, 18:41

Spieler-Charaktere

Maga Fynella Indariel



Maga Narmaeril Nimrassar



Adeptin Saheejar (Adeptin)



Magus Velnor Andranes

Adeptin Seraphea Direnni


Inaktiv / auf Reisen:

Adept Nuez



Sylvin Camius



Irondil Weißlicht

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 17:44

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

15. Jahresmitte 584

Zyiieh! Diese weiß nicht, wo ihr der Kopf steht, aber diese hat nichts anderes zu tun, als Tagebuch zu führen, deshalb wird diese sich bemühen, alles niederzuschreiben. Es ist feucht hier und auf unerklärliche Weise fröstelt es sie in der Magiergilde von Sturmfeste ständig. Es müssen die Steine sein und die fensterlosen Räume. Überall starren sie einen an, von allen Seiten - kalt, grau und nackt. Wie können die Leute es hier nur aushalten? Und dann das Warten, bis alles für die Weiterreise vorbereitet ist. Diese hat das Gefühl, hier schon seit Ewigkeiten zu verweilen, ohne dass es irgendeinen sichtbaren Fortschritt gibt. Die Centuria hat dieser gesagt, sie müsse sich noch etwas gedulden ... aber bei den acht Göttlichen, es nimmt kein Ende!

Wie viele Tage sind vergangen seit Andralina Direnni diese auf ihre erste eigene Expedition Missio in den Schattenfenn geschickt hat? In dieser schwärzesten Zeit in ihrem Leben, wenn diese das anmerken darf? Diese, die es nicht würdig ist, sich als Magierin zu bezeichnen, aber die sich trotzdem bemühen wird, ihre Pflicht zu erfüllen, da sie sonst - ja, was sollte diese sonst tun?

Vielleicht erst noch einen Schluck Wein, bevor diese ausholt ...



Wie alles begonnen hat? Nun, es fing alles damit an, dass der Dame Direnni ein Tagebuch in die Hände fiel - die Zeilen eines Magiers, der in einer ayleidischen Ruine im Schattenfenn irgendwelche Steine gefunden haben soll. Schlüsselsteine hat er sie, allem Anschein nach, genannt. Diese hat zunächst nicht verstanden, was eine Direnni so sehr daran interessieren könnte, doch dann wurde es ihr langsam klar: Vermutlich denkt Dame Andralina, es gäbe einen Zusammenhang zu der verschlossenen Tür in der Dwemerruine, die diese neulich in Himmelsrand erkundet haben. Deshalb wurde diese nun - alleine - auf die Reise geschickt, in den Argoniersumpf, um die genannte Ruine, Loriasel, zu erkunden und alles zu dokumentieren. All dies, während die Direnni und die anderen Magier nach Khenarti reisen, um ... diese mag nicht einmal daran denken.

Noch ein Schluck, bevor diese fortfährt ...

Eine eigene Expedition leiten, wie sehr hat diese davon geträumt. Und natürlich könnte diese Missio sich als Erfolg erweisen, in wissenschaftlicher Hinsicht. Diese weiß, dass sowohl die Pflanzenwelt des Sumpfes, als auch die Natur der Histbäume nur unzureichend erforscht und dokumentiert worden ist, daher sollte diese sich eigentlich freuen. Wenn da nicht, wie gesagt, ihre eigenen familiären Probleme und die Absichten der Direnni wären. Diese weiß, was Dame Andralina vorhat, und diese ist sich nicht sicher, inwieweit diese ihre Absichten in Frage stellen darf. Andererseits ... es schaudert diese, nur daran zu denken.

Immerhin ist diese nicht gänzlich allein unterwegs. Ein Bekannter dieses verhinderten Sylerian Aerius ist hier mit dieser, ein gewisser Magus Avellius Colugia, der trotz seines Namens altmerischer Abstammung zu sein scheint. Auch wenn diese sich über die Rolle dieses Magus und auch des Herrn Aerius nicht ganz im Klaren ist: Es tut gut, den vertrauten Akzent zu hören, ein Lichtblick in dieser Düsternis. Und dann ist da die Kaiserliche, Centuria Iulia. Eine äußerst patent wirkende Soldatin und die Führerin dieser Reise. Die weitreichenden Kontakte der Direnni hören nicht auf, diese zu erstaunen. Diese hat außerdem gehört, dass die Assistentin der Direnni, die Bosmer Nymeria, zu ihnen stoßen wird. Diese hofft, dass diese kleine Zahl ausreichen wird, um sich den Widrigkeiten im Sumpf zu stellen. Diese hat bereits Geschichten von Ogern, Wamasu und Riesenschlangen gehört ...



Was erwartet diese dort draußen im Sumpf außer einer feuchten, ungemütlichen Reise auf dem Rücken eines Guar? Was erwartet die Eltern von dieser und diese selbst, wenn sich die Konflikte mit dem Thalmor und auf Khenartis Rast nicht klären? Diese ist Dame Andralina äußerst dankbar für ihre Initiative, und doch ... diese mag sich nicht ausmalen, was auf Tamriel (auf Nirn selbst!) zukommt, wenn die Direnni bekommt, was sie will. S'rendarr beschütze diese und alle, die auf dieser Welt wandeln.

Diese wird heute wohl noch eine Flasche Wein brauchen!

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 22:34

Ein ungewöhnlicher Hausgast

Im Gildenhaus in Himmelswacht ist es kein Geheimnis mehr - die Magiergilde beherbergt seit kurzem einen waschechten Goblin in ihren Reihen. Woher das Wesen genau kommt und vor allem, wann es endlich wieder verschwindet, ist nicht bekannt, nur dass (war ja zu erwarten) diese Grünwasserbuchtler dahinter stecken. Maga Kathariel wurde bereits dabei beobachtet, wie sie fluchend durch die Gänge der Bibliothek eilte und angeknabberte Bücher einsammelte, während Tractus Salutio schwört, dass er nicht vor Gewalt zurückschrecken werde, wenn der Goblin sich noch einmal an einer der Katzen vergreift. Katzen sind nicht zum Essen da ... wo kommen wir denn da hin? Und kann bitte mal einer die Apfelbutzen wegräumen, die der Goblin überall fallen lässt?


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Samstag, 18. Juni 2016, 15:47

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

16. Jahresmitte, 584

Eine Überraschung: Magus Irondil ist heute in Sturmfeste aufgetaucht und wird diese auf die Reise nach Loriasel begleiten. Dabrüber hinaus hat er dieser den V. zurückgegeben ... diese hatte es fast vergessen bei all der Aufregung. Diese hofft, in ihm Beistand zu finden, denn diese kann unmöglich alleine entscheiden, was sie in Bezug auf die Schlüsselsteine tun soll.

Centuria Iulia war etwas ungehalten und hat darauf hingewiesen, dass diese hier bei der Missio das Sagen hat und deshalb selbst den Befehl zum Abmarsch geben solle. Auch den Magus hat die Soldatin nicht gerade zuvorkommend behandelt. Diese hofft, dass es unterwegs keine Ärger geben wird.

Dann hieß es aufbrechen und zum Stall. Auch für Magus Irondil ließ sich zum Glück noch ein Guar auftreiben, so dass die Gruppe endlich in den Fenn aufbrechen konnte. Zwar wurde es bald darauf dunkel und eine Rast notwendig, doch der Anfang ist geschafft.

Was diese zum Sumpf sagen kann? Bisher nur, dass er feucht und übelriechend ist und die Insekten zahlreich sind. Diese meinte aus der Entfernung einen Dreugh gesehen zu haben, aber es könnte auch eine Mücke in ihrem Auge gewesen sein, die ihre Sicht trübte. Wieso kommt dieser alles so viel unwirtlicher vor als in Waldheim? Sind es die Sorgen?

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Sonntag, 19. Juni 2016, 11:35

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

18. Jahresmitte 584

Endlich! Heute abend sind diese am Fuße der Ruine Loriasel angekommen, nach einer recht zügigen Reise durch den Sumpf unter der Führung der Centuria. Alle waren mehr mit ihren Reittieren und den Mücken beschäftigt, als damit, sich zu streiten, daher gab es zum Glück keinen Ärger. Diese hatte zwar viel Zeit, sich Gedanken um die Schlüsselsteine und ihre Bedeutung zu machen, aber wirklich weitergekommen ist diese dabei nicht. Diese Insekten ... zyiieh! Am Wegesrand fand diese nur ein paar Fliegenpilze und Weißkappen, kein Grund zum Jubeln.



Beim Aufstieg zu dem Hügel, auf dem der Eingang zu Loriasel sich befindet, gab es dann die erste negative Überraschung: Banditen. Die Centuria erschlug einen von ihnen, und es stellte sich heraus, dass es ein Khajiit war, der einen Passierschein bei sich trug (Details ließen sich nicht mehr entziffern). Waren es wirklich Banditen, oder gehörte der Khajiit zu den Truppen des Dominions? Dieser war von Anfang an nicht wohl bei der Sache, und sie will Blutvergießen auf einer Expedition unter ihrer Führung auf jeden Fall vermeiden. Und dann noch die eigenen Leute ... diese hat schon genug Probleme, ja?



Dann sprachen die anderen davon, dass sie sich beobachtet fühlten und etwas gesehen hätten. Noch mehr Banditen? Diese sind dann sehr schnell zum Eingang gerannt, während die Centuria diesen den Rücken deckte und die vermeintlichen Verfolger abfangen wollte. Zum Glück war die Ruine nicht verschlossen und schnell fand man sich im Dunklen wieder ... oder fast im Dunkeln. Überall gab es leuchtende Vorrichtungen (Welkyndsteine?) und auch die ein oder andere Fackel, die das Gemäuer erhellten. Sind diese von allen Seiten umzingelt?

Dann kam auch die Centuria, die sich entschlossen hatte, die Verfolger hinter dem Eingang in Empfang zu nehmen, und alle verbargen sich, so gut es ging und harrten der Dinge, die nun folgen würden. Und dann erklang ein lautes Pfeifen und eine Stimme rief: "An die Magiergilde, die soeben Loriasel betreten hat. Bevor ihr weiter vordringt, würden wir gerne einen kurzen Wortwechsel führen. Wenn möglich, ohne Gewalt."

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Sonntag, 19. Juni 2016, 23:49

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

(Forsetzung)

Diese konnte ihr eigenes Herz rasen hören, doch das Angebot hatte gleichzeitig etwas Beruhigendes. Immerhin wurden diese nicht ohne viel Aufhebens von Pfeilen durchlöchtert, ja?

Es stellte sich heraus, dass die anderen Eindringlinge eine kleine Gruppe war, die aus einer Bosmer, einem Kaiserlichen und einem Dunmer (mit Hund) bestand. Der Wortwechsel erwies sich als äußerst heikle Angelegenheit. Zunächst wollten die Fremdlinge nicht glauben, dass diese 'nur wegen ein paar Pilzen' nach Loriasel gekommen waren (diese hat ihnen natürlich nichts von den Schlüsselsteinen erzählt). Deshalb rückten die anderen auch erst nach einigem Hin und Her mit der Sprache heraus, was ihre eigenen Ziele betraf: Sie suchten einen Foliant, der Texte über die Bekämpfung daedrischer Flüche enthalten soll. Zyiieh, wo ist diese nur wieder hineingeraten?!

Der Kaiserliche machte außerdem Andeutungen, er habe draußen "Sklavenjäger des Dominions" gesehen. Auf ihre Bitte um Stellungnahme fuhr er fort und behauptete, der Sklavenhandel auf Auridon floriere beinahe so gut wie der in Gramfeste. Diese war selbstverständlich sehr verärgert ob dieser Unterstellungen, und auch die Centuria machte die Verhandlungen mit ihrer barschen Art nicht einfacher. Diese erinnerte sich auf einmal wieder, wie es war, unter Kaiserlichen aufzuwachsen ...

Aber schließlich konnte man sich darauf einigen, gemeinsam in die Ruine vorzudringen, nachdem es der Centuria gelungen war, die Fremden dazu zu überreden, ihnen das gesuchte Buch nach dem Durchlesen auszuhändigen. Diese bestand außerdem darauf, dass man versuchen würde, ohne vermeidbare Gewaltanwendung gegen andere Personen auszukommen, und so gelang es diesen, unblutig in die Ruine vorzudringen und vier 'Banditen' unter Zuhilfenahme von Magie und ein paar (von herumliegenden Leichen entwendeten) Gürteln ruhigzustellen.

Oh, hat diese vergessen, die Leichen zu erwähnen? Loriasel scheint zu allen Zeiten gut besucht gewesen zu sein ...

Weiter ging es dann die Gänge hinab, bis diese in eine große Halle vorstießen, die von einer zentralen Vorrichtung mit einem großen, leuchtenden Kristall erhellt wurde.

P.S.: Die Namen der Fremdlinge waren Nurian, Ateius Viridio und Lyzzrin.





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Mittwoch, 29. Juni 2016, 22:25

An Middas, dem 29. Tag der Jahresmitte, soll der Thalmor höchstselbst, in Person von Anwen Llewellyn vom Kolleg der Schicklichkeit, die Magier in Himmelswacht aufgesucht haben. Zeugen meinen, dass die Stimmung angespannt gewesen sei, vor allem zwischen der Thalmor und der ebenfalls anwesenden Andralina Direnni. Hatte der Besuch etwas mit dem lästigen Goblingast der Gilde zu tun, oder ging es doch um etwas anderes?

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Mittwoch, 6. Juli 2016, 15:04

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

(Fortsetzung)

Der Kristallraum (so wird diese ihn von nun an nennen) barg eine große zentrale Halterung mit einem leuchtenden Welkyndstein, der größer als alle war, die diese in ihrer kurzen Zeit bei der Magiergilde gesehen hatte. Strahlend hell erleuchtete er die Halle, von der mehrere Gänge und ein großes, steinernes Portal abzweigten. War es das, was Andralina Direnni sich von dieser Reise erhofft hatte? Hatten diese das Ziel so schnell erreicht? Dieser war ganz und gar nicht wohl bei dem Gedanken ...



Der Stein umgab sich mit einer Aura der Kälte und sendete einen eher unangenehmen, sirrenden Ton aus, der dieser die Haare in den Ohren kitzelte. Als diese sich mit ihrer Hand dem Kristall näherte (vom Anfassen wurde ihr dringend abgeraten), da veränderte sich der Summton, der von dem Stein ausging ein wenig, ähnlich wie es in Himmelsrand bei den Kristallen der Fall gewesen war. Welche Macht war hier verborgen, und was wollte die Direnni damit anfangen?



Vor allem auf Avelius schien der Stein eine große Anziehungskraft auszuüben, denn er begann sofort über seine Funktionsweise nachzusinnen. Er war es dann, der die zweite, kleinere Halterung entdeckte, in der ein offenbar leerer Welkynd steckte. Als er ihn entnahm, schien es den kleineren zu dem großen Kristall zu ziehen, als wolle er ... aufgeladen werden? Avelius schien sich vorzunehmen, alle Möglichkeiten zu testen, vielleicht gab er dieser deshalb plötzlich den leeren Stein in die Hand und ...

Diese spürte das Kribbeln sofort, und die Haare an ihrem Körper schienen auf einmal zu vibrieren. Was ...?

Der Varlastein! Natürlich war es Avelius, der die unangenehme Antwort aussprach, nachdem der Welkyndstein bei niemandem außer ihr eine Reaktion auslöste. Er und die Centuria waren Zeugen gewesen, als Irondil dieser den Stein in Sturmfeste zurückgegeben hatte, und auch wenn diese es abgestritten hatte, so war es nun nicht mehr zu leugnen: Der leere Welkyndstein schien mit dem Varlastein zu korrespondieren, und als diese beide nebeneinander hielt, schien er sich von der endlosen Magicka des Varlasteins zu bedienen, sich aufzuladen, den Varlastein ... leerzusaugen.

Diese sah, wie der weiße Varlastein sich immer dunkler färbte, während der Welkynd langsam erstrahlte. Gierig schien der leere Kristall sich von dem Varla zu nähren, und fast schien es, als sei diese nie versiegende Magickaquelle nun doch ... nein!!! Diese konnte es nicht mitansehen und warf den Welkyndstein zu Boden, wo er in tausend Scherben zersprang. Diese hatte keine Wahl. Unmöglich, den Varlastein so in Gefahr zu bringen und mitanzusehen wie er am Ende doch verblasste. Dieses Geschenk, das den Wert von allem überstieg, das diese je besessen hatte und je besitzen würde! Unvorstellbar, was er in den falschen Händen auslösen könnte, aber leer ... nein, leer wollte diese ihn auch nicht sehen.



Es war offensichtlich, wie schockiert Avelius war, doch Irondil zeigte Verständnis. Nur die Centuria schien nicht zu begreifen, was hier vor sich ging, und sie fing an, Fragen zu stellen, über Himmelsrand und die dort zersprungenen Kristalle (für die Fynella verantwortlich war, nicht diese!). Diese konnte die Kaiserliche nur mit Hilfe von Irondil abwimmeln, der vorschlug, die Ruine weiter zu erkunden, bevor man sich wieder dem Rätsel der Kristalle widmete. Allerdings schlug der Magus auch vor, man könne den Varlastein anstelle des Welkyndsteins in die Halterung setzen ...

Diese fühlt sich in der Falle. Es ist offensichtlich, dass die Centuria von Andralina mehr erfahren hat, als diese ursprünglich dachte. Und obwohl sie nicht viel von magischen Dingen zu verstehen scheint, wird sie wohl nicht ohne irgendeine Art von Ergebnis nach Sturmfeste zurückkehren wollen. Und auch Irondil und Avellius scheinen sehr an der Lösung des Rätsels interessiert zu sein. Was in S'rendarrs Namen soll diese nur tun?

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Sonntag, 24. Juli 2016, 17:21

An diesem Wochenende gab es wieder eine gewisse Aufregung in der Magiergilde. Eine der Adeptinnen fand eine handtellergroße schwarze Spinne hinter einem Bücherregal in der Bibliothek - ein ungewöhnlich großes Exemplar, wie man es sonst allenfalls in Höhlen oder auf tropischen Bäumen, aber ganz sicher nicht in der Großstadt findet. Leider ließ sich nicht viel mehr über das Tier herausfinden, da sich der ebenfalls anwesende Goblin (der mittlerweile den dort anfallenden Papierabfall verzehren darf) sofort auf das haarige Tier stürzte, um es mit zwei Bissen zu verschlingen. Die anwesende Adeptin soll mit der Ohnmacht gerungen haben - ob wegen der Spinne oder dem Verhalten des Goblins, ist nicht ganz klar.
Vermutungen zufolge könnte es sich bei der Spinne um eine 'Zutat' handeln, die aus den Alchemielaboren im Keller entkommen ist.

Wenig später fiel Tractus Salutio auf, dass eine der herumstreunenden Gildenkatzen auf einmal anders aussah - ihre Augen hätten im Schatten unnatürlich blau geleuchtet. Nein, nicht das normale Katzenaugenleuchten ... eisblau war es und irgendwie unheimlich. Wer oder was hat hier wieder Unfug getrieben?

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Mittwoch, 10. August 2016, 19:11

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

(Fortsetzung)

Nach einer kurzen Pause ging es schließlich weiter ins Innere von Loriasel. Die Bosmer und ihr Gefolge waren nach wie vor auf der Suche nach ihrem Buch, und Avellius und Irondil schienen ebenfalls von Neugier getrieben, die Geheimnisse der Ruine zu erforschen. Der üble Verwesungsgeruch, der ihnen nach einger Weile entgegenschlug, ließ nichts Gutes vermuten, und natürlich hatten die Ayleiden vorgesorgt und sich gegen ein solches Eindringen gewappnet. So kam es nicht überraschend, dass diese auf ihrem Weg die ein oder andere Falle zu umgehen oder zu entschärfen hatten (was ihnen mit Hilfe zweier so fähiger Magier wie Irondil und Avellius und der überaus aufmerksamen Waldelfe Nurian glücklicherweise ohne weitere Komplikationen gelang).

Schließlich kamen diese dann in eine Art Grabkammer. Wieder ein Skelett auf dem Boden, dazu Urnen und einige Bücherregale. Die Gruppe teilte sich auf, um den Raum zu durchsuchen, und diese dachte schon darüber nach, ob sie einige der ayleidischen Folianten mit nach Himmelswacht nehmen sollte. Auch die andere Gruppe fand endlich einen Hinweis auf das von ihnen gesuchte Schriftstück - offenbar führte sie die Spur direkt nach Cyrodiil, wohin sie auch sofort weiterreisen wollten. Welcher Irrsinn!



Dann war er plötzlich wieder da, der Geruch des Todes, der ihnen schon früher aufgefallen war, und im nächsten Moment strömte ein seltsamer dunkler Rauch aus den obersten Grabnischen, der sich bald im ganzen Raum auszubreiten drohte. Jetzt hielt es auch die Centuria für das Beste, sich eilig zurückzuziehen, doch schickte sie die anderen voraus und löste beim Verlassen der Kammer absichtlich die Stolperfalle aus, die sich dort befand. Avellius zauberte eine magische Barriere, um den Rauch aufzuhalten und auch diese selbst warf mit einer Flammenlösung nach der schwer einschätzbaren Gefahr. Doch als der Mechanismus der Falle mit lautem Getöse augelöst wurde, drängte er den Rauch direkt in die Richtung der Gruppe, und sie alle atmeten ihn ein, die Centuria und der Dunmer mehr als alle anderen.

Avellius webte rasch einen neuen Schutzzauber und diese verteilte Heiltränke, doch damit war es nicht ausgestanden: Die Centuria berichtete von wandelnden Toten, die sie im Rauch gesehen hatte, und Avellius schlussfolgerte daraus, dass es sich bei dem Rauch um die Fäulnis handeln musste, eine Begleiterscheinung mächtiger Nekromantie. Wer diesen Rauch einatmete, werde einen langsamen, schmerzhaften Tod sterben und ... danach selbst zu einem Untoten werden.

Der Schock saß tief, und jetzt ging es nicht mehr um Kristalle oder Pilze, sondern darum, schnellstmöglich zurück nach Sturmfeste zu gelangen, zu einem Heiler, der sich mit solcherlei Gebrechen auskannte!



Diese überreichte Avellius, der sich noch immer um den Barrierezauber kümmerte, ihren Varlastein zur Stärkung seiner Magicka, und dann floh man gemeinsam zurück zum Kristallraum. Die Einzige, die mit dem Gedanken an eine Rückkehr nicht einverstanden zu sein schien, war Centuria Iulia, die der Meinung war, man müsse an einem Ort voller magischer Artefakte und mit anwesenden Magiern doch selbst eine Lösung finden. Diese versteht bis jetzt nicht, wieso die Kaiserliche so darauf versessen war, diese unheilvolle Missio zum Abschluss zu bringen. Hatte die Direnni sie so sehr unter Druck gesetzt, dass sie selbst im Angesicht des Todes nicht zur Vernunft kam? Diese kann sich nicht vorstellen, dass es nur Gold gewesen ist.

Aus diesem Grund erscheint es dieser fast wie Schicksal, dass vor allem die Centuria im großen Kristallraum in den Bann des mächtigen Steins geriet und auf einmal einen Sog spürte, der sie zu dem großen Kristall in der Mitte zog. Auch die anderen Magier spürten die Macht des Kristalls, doch waren sie in der Lage, ihm zu widerstehen. Alles Zerren und Zureden und Magus Irondils und Avellius' Einwirken half nicht - Centuria Iulia musste offenbar dem Zwang folgen, den Welkynd zu berühren. Vielleicht, weil sie am meisten von dem nekromantischen Nebel eingeatmet hatte?



Während die Magier noch versuchten, dieses Rätsel zu entwirren, drang auf einmal wieder Leichengeruch aus den Gängen der Ruine. Vermutlich war der alte Schutzzauber nun endgültig zusammengebrochen. Avellius wollte sofort eine neue Barriere errichten und fragte nach dem Varlastein, doch auch Magus Irondil hatte vor, den Varla zur Zerstörung des Welkynd zu benutzen, da er so hoffte, die Centuria zu befreien. Diese unglückselige Khajiit sah sich in ihrer Angst zwischen den beiden stehen und wusste nicht, was zu tun war. Die Entscheidung wurde ihr von Irondil abgenommen, der meinte, Avellius könne es ohne den Stein schaffen. Doch auch seine Bemühungen um die Centuria waren vergebens, und da die Barriere für ihrer aller Wohl zunächst am Wichtigsten erschien, wurde diese angewiesen, den Varla nun doch an Avellius auszuhändigen.

Leider war es zu spät - Avellius war vor Entkräftung oder Konzentration nicht in der Lage, zu reagieren. Panisch versuchte diese, ihm den Varla gegen das Gesicht und in die Hand zu drücken, doch es nutzte alles nicht, Avellius war für sie nicht erreichbar und der Schutzzauber wurde sichtlich schwächer. Es gab keinen Ausweg - sie würden alle sterben!



Dann schrie die Centuria auf einmal, und als sie endlich den Kristall berührte, gab es ein kurzes Aufblitzen von weißem Licht, das wenig später noch einmal aufflackerte und sich durch den ganzen Raum ergoss. Als die Magie der Ayleiden auf die Untoten und den schwarzen Rauch traf, lösten diese sich in Nichts auf, doch das eigentliche Mysterium an der ganzen Sache war: Die Centuria war spurlos verschwunden, so als hätte der Welkynd sie beim ersten Kontakt verschlungen.

Welch unheilvolles Gemäuer und welch vom Unglück verfolgte Expedition! Immerhin schien zumindest die nekromantische Bedrohung gebannt und der Raum von allem Unheiligen gereinigt. Diese nahm sich vor, Loriasel so schnell wie möglich zu verlassen, doch zunächst mussten sie sich um den zusammengebrochenen Avellius kümmern. Welch ein Glück, dass Magus Irondil sich der Missio im letzten Moment angeschlossen hatte. Diese weiß nicht, wie sie sonst mit allem all dem allein fertig geworden wäre!

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Dienstag, 6. September 2016, 23:38

Saheejars Forschungstagebuch - Erkundung von Loriasel (Schattenfenn)

Spoiler Spoiler

(Fortsetzung)

Avellius erholte sich recht bald von seiner Erschöpfung, und nur der Dunmer brauchte eine Weile, um aus seiner Ohnmacht zu erwachen. Doch wie sollte es nun weitergehen? Diese war dafür, nach Sturmfeste zu reisen, um sicherzustellen, dass alle nekromantischen Flüche wirklich entfernt worden waren, doch Magus Irondil wollte unbedingt nach der vermissten Centuria suchen. Seiner Meinung nach musste sie noch irgendwo in Loriasel sein. Und Avellius ging soweit zu behaupten, dass das Aufleuchten des Steins alle dunkle Magie entfernt hatte - auch die, mit welcher sie infiziert worden waren.

Nur zwei Wege waren noch unerforscht geblieben: Ein Seitengang und das große Portal am Ende der Halle. Die Bosmer Nurian bot sich an, den Gang auszukundschaften (es gab darin nichts außer Lamien, die glücklicherweise keine Anstalten machten, sich der Halle zu nähern), und die Magier beschäftigten sich mit dem steinernen Tor. Das erste Problem war es natürlich, herauszufinden, wie man es öffnen konnte. Es musste Magie sein, darin waren sich Irondil und Avellius einig - und hierbei musste der große Kristall in der Mitte des Raumes sicherlich eine Rolle spielen. Nicht umsonst war in den Aufzeichnungen zu Loriasel von Schlüsselsteinen die Rede, ja?



Was folgte, war ein stundenlanges Rätseln um die Funktionsweise der Steine, und diese übertreibt nicht, wenn sie von Stunden spricht. War die Centuria nur verschwunden, weil sie eine Kaiserliche war, wie Avellius mutmaßte (diese muss wohl nicht auf das spezielle Verhältnis von Ayleiden und Menschen eingehen, und gepaart mit der nekromantischen Beeinflussung hätte sie von den Schutzmechanismen der Ruine als Bedrohung empfunden worden sein können)?
Magus Irondil plädierte eher dafür, dass der Stein dunkle Magie in sich aufnahm oder vor ihr schützte. Hatte der Stein die Kaiserliche vielleicht an einen sicheren Ort transportiert, um sie vor der dunklen Magie zu schützen, da die Centuria ihr am stärksten ausgesetzt war? Und konnte man das Tor womöglich öffnen, indem man den Stein aus seiner Halterung entfernte?

Die Spekulationen nahmen nicht ab, und dann ging es daran, es einfach auszuprobieren, denn etwas anderes blieb ihnen nicht übrig. Magus Irondil versuchte, den großen Kristall aus seinem Sockel zu entfernen, doch der Versuch resultierte in einem so fürchterlichen, kreischenden Geräusch, dass es dieser alle Haare im Fell sträubte und in ihre Ohren schmerzte. Schnell musste der Magus sein Vorhaben deshalb aufgeben, doch das Tor - es hatte sich tatsächlich ein Stück weit geöffnet. Und Avellius meinte sogar, dort eine Person gesehen zu haben, die ihm den Rücken zukehrte. War das die Centuria?



Schließlich fing es an, von der anderen Seite der Tür zu klopfen. Die Magier versuchten, den Vorgang zu wiederholen und den Kristall anzuheben, und diesmal erkannte Avellius ein paar kaiserliche Stiefel und jemand schob ein Gladius-Schwert durch den dünnen Spalt.

Die Kaiserliche war also wirklich dort drüben auf der anderen Seite. Aber wie nur konnte man das Tor öffnen, um zu ihr zu gelangen? Das Geräusch beim Anheben des Schlüsselsteins war kaum zum Aushalten und es musste einen anderen Weg geben. Einen der weniger ... schmerzhaft ... war.

Den Varlastein in die Halterung des zweiten, zerstörten Welkynds zu legen, brachte keine Hilfe, also schlug Irondil vor, die Position der Kristalle auszutauschen. Und tatsächlich - als Irondil den großen Schlüsselstein aus der zentralen Halterung nahm und an seine Stelle den Varla legte, hörte das Kreischen schlagartig auf und der Varlastein erstrahlte in nie dagewesener Intensität. Und als Irondil sich dem Steintor näherte, schien er sogar noch heller zu leuchten, bis ... auch der Magus auf einmal verschwand.

Avellius wollte dem Magus dann sofort zusammen mit dieser hinterhereilen, doch zuvor verabschiedeten diese sich von den Mitreisenden. Diese schärfte ihnen ein, um jeden Preis Fynella Indariel zu benachrichtigen, für den Fall, dass diese den Rückweg nicht fanden. Dann gingen diese und Avellius zum Tor. Das Herz schlug dieser bis zur Kehle, doch es passierte den Acht sei Dank nichts Schlimmes, außer dass sie auf irgendeine Weise, nun ja, durch das Tor reisten. Sie fanden sich wieder in einer ähnlichen Halle, die jedoch von gelblichem statt weißem Licht erhellt wurde. Es war vertaut und doch seltsam fremdartig hinter der Tür, und diese wusste im ersten Moment nicht, was das zu bedeuten hatte? Wo war die Centuria, und wer waren die Gestalten dort vorne? Avellius stand neben dieser, und das dort vorne musste der Magus sein, aber ...



Dann sah diese die hochgewachsene, weißhaarige Frau, die auf sie zukam und mit einer wohlbekannten Stimme fragte: "Adepta, was macht Ihr hier?"

Andralina Direnni war es, die vor dieser stand und sie mit dem gewohnt stechenden Blick ansah. Dann wurde dieser auch klar, wieso ihr dieser Ort so vertraut erschien. Ezduiin. Die ayleidische Ruine auf Auridon, unweit von Himmelswacht. Vor langer Zeit war die Gildengruppe aus Grünwasserbucht schon einmal hier gewesen. Doppelt dunkle Monde, wie der Vater von dieser gesagt hätte!

Es dauerte eine Weile, doch dann verstand diese die Zusammenhänge. Also waren die Pläne der Direnni am Ende doch aufgegangen: Sie hatten, ohne es zu beabsichtigen, einen geheimen Portalnexus der Ayleiden entschlüsselt, der es erlaubte, zwischen weit entfernten Teilen Tamriels zu reisen. Welche Geheimnisse würde die Direnni noch entdecken und wer konnte die Pläne der wahnsinnigen Altmer jetzt noch aufhalten?

Wenigstens waren Magus Irondil und Avellius beide hier und wohlauf, auch wenn es nach wie vor nicht klar war, wo die Centuria abgeblieben war. Magus Irondil schlug sofort vor, sich darum zu kümmern und auch den Varlastein von dieser wieder zu besorgen, doch dieser krampft sich trotz allem der Magen zusammen, während sie dies hier niederschreibt.

Es hilft alles nichts: Diese muss ihre Pflicht erfüllen und der Gilde dienen.

Und wenn die Gilde Andralina Direnni dient? Was dann?

Diese wird noch einen Schluck vom Wein einschenken und darüber nachdenken. Oder vielleicht lieber nicht. Vielleicht wird diese ins Bett gehen und einfach nur ... beten.

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 23:44

Noch ein Hausgast

Es scheint, als gäbe es neben dem Goblin mit seiner Vorliebe für knusprige Folianten jetzt einen weiteren Hausgast in der Magiergilde. Ein dünner Argonier, der Gerüchten zufolge noch vor kurzem eines Verbrechens angeklagt war, schläft vorübergehend auf ein paar Strohsäcken im Keller des Gildenhauses (und nicht, wie sein Name vermuten lässt, im Dreck). Eine von Maga Fynella persönlich verzauberte Halskrause soll ihn angeblich daran hindern, den Magiern zu nah zu kommen.

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Dienstag, 18. Oktober 2016, 21:29

Die Magiergilde von Himmelswacht erhält von der Magiergilde aus Gramfeste ein hochdringliches Schreiben:

Zitat

Wehrte Magierkolleginnen, wehrte Magierkollegen.

Mit großen Bedauern müssen wir mitteilen, dass bei uns eine Forschungsreihe unglücklich verlief. Die Magierinnen und Magier, welche an diesem Projekt gearbeitet haben, sind entweder dem Tode Nahe oder aber haben den Verstand verloren. Leider konnten wir einen Magier nicht rechtzeitig aufhalten. Allerdings haben wir jemanden gesandt, welcher sich diesem Magier annehmen wird.
Wir bitten darum jene Person in allen belangen zu Unterstützen, damit der entkommene Magier den Weg sicher zu uns zurück findet.
Des Weiteren bitten wir darum, dass dieses Anliegen mit allerhöchster Diskretion behandelt wird, damit es zu keiner Rufschädigung unserer hiesigen Magiergilde kommt.

Wir danken im Voraus für die Unterstützung und die Zusammenarbeit.

Hochachtungsvoll

Die Magiergildehalle Gramfeste
*das Schreiben ist nicht unterschrieben, aber es befindet sich das Siegel jener Magiergilde auf dem Pergament. Es scheint echt zu sein*
Alle sagen, das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht.

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Samstag, 22. Oktober 2016, 20:16

Die Magiergilde von Himmelswacht erhält erneut ein Schreiben:

Zitat

Wehrte Magierkolleginnen, wehrte Magierkollegen.

Die entschwundene Person wurde in der Schnittermark ausfindig gemacht und zurück in die Hallen der Magiergilde von Gramfeste gebracht.
Wir danken für die Unterstüzung und Zusammenarbeit.

Da die Schneise zwischen den Gildenhäusern von Himmelswacht und Gramfeste nun endlich nicht mehr bestehen zu sein scheint, sehen wir die Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeiten zwischen unseren Gildenhäusern.

Sollte das hiesige Magiergildenhaus von Himmelswacht dies genauso sehen, würden wir uns über ein Schreiben freuen.

Hochachtungsvoll

Die Magiergildenhalle Gramfeste
*das Schreiben ist, wie das vorherige, nicht unterschrieben, aber es befindet sich das Siegel jener Magiergilde auf dem Pergament.*
Alle sagen, das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht.

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Freitag, 11. November 2016, 10:35

Eine neue Unruhe ist ins Gildenhaus von Himmelswacht eingekehrt, das ist deutlich zu spüren. Manche sagen, es hat mit der Rückkehr des ehemaligen Leiters der Grünwasserbuchtgruppe, Sylvin Camius, vor zwei Tagen zu tun. Andralina Direnni soll an jenem Abend die Versammlung aufgebracht verlassen haben, und seitdem munkelt man von inneren Zerwürfnissen, Führungsstreitigkeiten und einer drohenden Klage.

Wieviel davon wahr ist, ist unklar, doch eins scheint sicher: Die anstehende 2. Expedition in den Schattenfenn im Auftrag der Direnni ist vorläufig abgesagt.

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Montag, 14. November 2016, 12:45

Unter den zahllosen Schreiben aller Art, welche tagtäglich die Magiergilde Himmelswacht erreichen, findet sich auch folgender, auf besonders edlem Pergament geschriebener Brief der Magiergilde Dolchsturz, versehen mit einem offiziellen Siegel der Magiergilde:

Zitat

Hochgeschätzte Kolleginnen und Kollegen der Magiergilde Himmelswacht

Es freut mich, mitteilen zu können, daß unser Repräsentant der Magiergilde Dolchsturz, Monsieur Namir al-Rashid, über die Zeit in Eurem Hause nur gutes zu berichten wusste und voll des Lobes war. Ich möchte in seinem Namen noch einmal ausdrücklich für die ihm zuteil gewordene Gastfreundschaft danken.

Es wäre unserem Haus in Dolchsturz eine große Ehre, den anfänglichen Kontakt weiter zu vertiefen, um so langfristig eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen, in ganz Tamriel verbreiteten Magiergilden voranzutreiben.

Zugleich möchte ich mit diesem Schreiben um Eure Unterstützung bitten bei der Analyse eines Artefakts ayleidischen Ursprungs, welches für uns seit geraumer Zeit ein herausforderndes Rätsel darstellt. Wir konnten bisher nur sehr wenig darüber in Erfahrung bringen und wissen bedauerlicherweise so gut wie nichts über die Funktion des Artefakts.

Sollte Euer Haus die Möglichkeit haben, uns Unterstützung zukommen zu lassen, wird Monsieur Namir al-Rashid Euch in Himmelswacht aufsuchen und das Artefakt sowie alle bisher verfügbaren Informationen persönlich mitteilen.

Wir sind uns natürlich bewusst, daß Monsieur al-Rashid lediglich ein Schreiber und kein studierter Magus ist. Dennoch hoffen wir, daß Monsieur al-Rashid Euren Ansprüchen gerecht wird und seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten ausübt. Sollte dem nicht so sein, so lasst es uns umgehend wissen, und wir schicken ein anderes Gildenmitglied nach Himmelswacht.


Mögen die Sterne Euch leiten.

im Auftrag
(an dieser Stelle befindet sich eine nur schwer entzifferbare Unterschrift)

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18

Montag, 21. November 2016, 13:37

Loriasel

Zwischenbericht

Nachdem sich die von Dame Direnni eingeladenen Teilnehmer der 2. Expedition nach Loriasel in Sturmfest versammelt hatten, unter ihnen vier Mitglieder des Hauses Telvanni, begab sich die Gruppe unter Führung von Iulia Tarquinia, die bereits bei der 1. Expedition mit dabei gewesen war und zu Dame Dirennis Dunstkreis gehört, nach Loriasel. Die Kaiserliche gab zu verstehen, dass Dame Direnni bereits vor Ort wäre -- was den ein oder anderen vielleicht überraschte.

Ein Zwischenfall ereignete sich direkt vor den Toren Loriasels: In einem Lager hausten Banditen, weshalb sich Iulia Tarquinia entschied, die Magier ohne Begleitung in die Ruine zu entlassen und sich selbst um die Banditen zu kümmern, sodass diese nicht das Geschehen im Inneren behindern konnten.

Dame Direnni, aber auch Maga Fynella sowie der sich in ihrer Obhut befindliche Goblin waren bereits in der zentralen Kammer, als die Magier dort eintrafen. Dame Direnni formulierte auch sogleich die drei Ziele der Expedition: 1. Den Varlastein im Zentrum des Nexus' entfernen und durch einen Welkyndstein ersetzen, wie es von den Ayleiden vorgesehen gewesen war. 2. Rückverwandlung des Goblins. 3. Erforschung des Nexus.

Allerdings hatte sich bereits ein Problem ergeben: Der Varlastein verfügte über eine derartige Machtfülle, dass er den Nexus quasi überlud. Für einen Magier war es unmöglich geworden, sich in die Nähe des Zentrums des Nexus' zu begeben, geschweige denn den Varlastein zu bergen oder zu ersetzen.

Nach gescheiterten Versuchen, den Stein mit einem Pfeil aus seiner Fassung zu stoßen oder durch die Magie unbegabte Bosmer Hecatee einfach herauszuholen, entstand in einer Diskussion über das weitere Vorgehen zwischen den anwesenden Telvanni, die sich durchweg eher konfrontativ als kooperativ zeigten, und Dame Direnni und ihren Begleitern auf der anderen Seite der Plan, die anwesende Magierin Isur'Ra -- die aus der Magiergilde in Gramfeste stammt und durch einen Unfall ihr Augenlicht verloren hatte -- ihrer magischen Fähigkeiten zeitweise zu entledigen. Als Ideengeber hierzu diente das üblicherweise von den Dres genutzte Sklavenhalsband, welches in seiner Verzauberung magische Fähigkeiten zu unterdrücken vermag.

Dame Direnni zeigte sich während der Umsetzung des Plans als diejenige, die Isur'Ra auf ihre "Entrückung von der Realität" vorbereitete und aber auch ihren Rückweg in die Realität bereit legte, während Spellwright Ralyn (ein Telvanni) ihr die magischen Kräfte nahm.

Isur'Ra war es darufhin möglich, sich dem Varlastein zu nähern und ihn in der Folge aus der Fassung zu nehmen. Aufgrund der Einwirkung der Dame Direnni erlangte Isur'Ra quasi als Nebenwirkung ihr Augenlicht zurück und wird sich der Dame Direnni deshalb wohl auf ewig dankbar zeigen.

Der Nexus wurde dadurch außer Betrieb gesetzt. Dame Direnni überreichte Spellwright Ralyn den Varlastein (aus Dankbarkeit?) und die Gruppe beschloss, die folgende Nacht im Lager vor der Ruine zu bleiben. Die Telvanni reisten ab.
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Riften, Rift
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Gramfeste, Deshaan
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

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19

Mittwoch, 30. November 2016, 21:36

Loriasel

Zwischenbericht


Nach ruhig verbrachter Nacht im aus den Händen der Banditen befreiten Lager vor der Ruine, kehrte die Gruppe am nächsten Morgen wieder in die Hallen von Loriasel zurück. Iulia Tarquinia hatte das Lager in der Nacht gesichert, war dann aber im Morgengrauen auf Geheiß der Dame Direnni nach Sturmfeste aufgebrochen und hatte die Wache an Hecatee übergeben. Die Bosmer hatte zudem irgend ein bosmerisches Ritual an diesem Tage zu erfüllen, weshalb sie zur Jagd gehen musste, um sich anschließend mit dem Blut des Opfers zu beschmieren.

Die Dame Direnni hatte am Morgen vier Welkyndsteine bei sich und von diesen jeweils einen an die wiedergenesene Isur'Ra sowie an Fynella und Seraphea weitergereicht, sowie den letzten selbst behalten.

Als die Gruppe in die Zentrale Kammer von Loriasel zurückkehrte, fand sie den Nexus in einem deaktiven Zustand vor. Allerdings tauchte recht bald Hecatee auf, die -- während sie auf der Jagd war -- durch ein Loch gefallen und auf einer erhöhten Ebene von Loriasel gelandet war. Erstaunlicherweise fand sie dort recht zügig eine weitere Halterung für einen Welkyndstein. Doch diese Entdeckung blieb zunächst zweitrangig. Die Magier beschäftigten sich mit der Rückverwandlung des Goblins.

Maesh'dra, die Gestalt eines Goblins angenommen, nachdem sie auf Khenartis Rast von einem Banditen der Weißen Blume mit einem magischen Kristall beworfen worden war, war von Fynella und Isur'Ra gut in Bewachung genommen (später folgte auch Hecatee und übernahm diesen Dienst), während Fynella, die Dame Direnni und ihre Nichte Seraphea darüber diskutierten, wie sie es bewerkstelligen wollten, dem Goblin seine ursprüngliche Gestalt wiederzugeben. Bald wurde klar, dass Seraphea Direnni, als die Thaumaturgin, die sie ist, eine Möglichkeit hatte, in den Geist des Goblins vorzudringen.

Mit viel Mühe und der Unterstützung durch Maga Fynella, gelang es ihr schließlich, Maesh'dra zurückzuverwandeln.

Während dieses vorgehens erfuhren die Damie Direnni und auch Isur'Ra, dass die Welkyndsteine auf die Thaumatugie der Seraphea (oder etwas anderes, bislang nicht erforschtes) sensibel reagierten. Einer jener Steine zerglüte in Isur'Ras Händen zu Nichts. Die Dame Direnni konnte die drei anderen Steine nur so eben noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Nach der Rückverwandlung wurde erkenntlich, dass Maesh'dra zwar ihre eigentliche Form wieder angenommen hatte, ihr Geist jedoch nicht vollständig wiederhergestellt worden war. Sie konnte sich an die vergangenen 10 Jahre nicht mehr erinnern und nannte sich Ji'Maesh. Sie sprach immerfort von einem Dunmer, recht auskunftsfreudig war sie hingegen nicht. Die Magier entschieden daher, eine Weile abzuwarten, ob sich der Geist der Khajiit selbständig noch an die Wahrheit anpassen würde.
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Riften, Rift
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
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Centurio Iulia Tarquinia
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20

Montag, 12. Dezember 2016, 13:37

Loriasel

Zwischenbericht


Um etwas mehr über die wahre Natur von Maeshs Worten herauszufinden, beschlossen die Magier, die Khajiit in den Nexus zu schicken, auf dass dieser jene zu dem Ort entsandte, wohin sie gehörte. Jedoch gestaltete es sich zunächst noch als recht schwierig, dies zu tun. Vorbereitungen waren zu treffen, die verhindern sollten, dass Maesh per Reise durch den Nexus sich ihrer Obhut durch die Magiergilde entledigte. Es wäre nicht auszudenken gewesen, welche Schwierigkeiten sich daraus gegenüber dem Thalmor in Himmelswacht ergeben hätten!

Die Dame Direnni und Maga Fynella kamen daher überein, Maesh in den Nexus zu schicken. Der Nexus würde die Khajiit an den Ort bringen, der für sie der richtige wäre. Allerdings mussten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, da die beiden Magier nicht riskieren wollten, dass Maesh verschwand. Die Dame Andralina hatte deshalb die Idee, gleichzeitig den Nexus dahingehend zu untersuchen, ob eine Manipulation des Zielortes möglich wäre in dem Sinne, dass Andralina an Maesh zu binden sei. Maga Fynelle stimmte dem Experiment zu und unternahm entsprechendes, sodass die Dame Andralina an Maesh gebunden wurde. Um kein Risiko einzugehen, vollzog Maga Fynella an Maesh noch einen weiteren Zauber, der es der Magierin erlauben würde, die Khajiit an jedem Ort aufzuspüren, zu dem der Nexus sie bringen würde.

Der Nexus selbst, so stellte es sich heraus, musste von nicht nur einem, sondern gleich drei Welkyndsteinen kontrolliert und aktiviert werden. Isur'Ra und Hecatee übernahmen es, an seitlichen, von Hecatee aufgespürten Halterungen zwei Welkyndsteine zu platzieren, während die Dame Andralina in der zentralen Halterung mit ihrem Welkyndstein den Nexus aktivierte.

Maesh schritt hindurch, und die Dame Andralina folgte ihr.

Maga Fynella gelang es, Maesh kurz darauf in der Schnittermark nahe einer Höhle aufzuspüren, und erschuf ein Portal, dass sie, Hecatee und Isur'Ra dorthin brachte. Es dauerte jedoch eine Weile, bis Maga Fynella auch den Aufenthaltsort der Dame Andralina ausfindig hatte machen können, denn trotz der vorgenommenen Bindung der Dame Direnni an Maesh war erstere nicht ebenfalls in der Schnittermark gelandet. Das Experiment, den Nexus zu kontrollieren und ihm Zielorte vorzugeben, war fehlgeschlagen.

Die Dame Direnni kam nach einer Weile mit der Maga Fynella, die sie aufgesucht hatte, in der Schnittermark an.
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Riften, Rift
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Gramfeste, Deshaan
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

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