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Aldmeri-Dominion Magiergilde Himmelswacht

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21

Montag, 12. Dezember 2016, 14:10

Loriasel

Letzter Eintrag



Die Dame Direnni und auch Maga Fynella konnten es kaum glauben, als der bretonische Magier ihnen mitteilte, dass er bereits seit neun Jahren Forschungen an der Höhle und ihrem Mysterium vorgenommen hatte, wohl aber zu keinem durchschlagenden Ergebnis gekommen war. Maga Fynella stattete deshalb der Magiergilde zu Knurr'Kha einen kurzen Besuch ab, um zu verifizieren, dass sie es nicht mit einem Betrüger zu tun hatten. Wie sich herausstellte, war der Bretone mehr oder weniger in jene Höhle abgeschoben worden, um in Knurr'Kha keinen Unfug in der Gilde treiben zu können. Sein magisches Talent oder auch das eines Forsches ging ihm wohl auch nach Einschätzung der Gilde fehl.

Maga Fynella und die Dame Direnni beschlossen deshalb, die Höhle selbst in Augenschein zu nehmen. Was sie darin fanden (in Begleitung von Hecatee, während Isur'Ra Wache über Maesh hielt, die sich - wie auch Seraphea Direnni - vor der Höhle ausruhte), war in der Tat ein Mysterium. Wie schon der bretonische Magier berichtet hatte, ließ sich in der Höhle eine Blase finden, in der, wer dort hineinging, sehr schnell und bis zum Tode alterte.

Hecatees Bogen ließ zügig überprüfen, dass es sich um ein lokal begrenztes Feld handelte: Die Pfeile, die die Bosmer verschoss, durchflogen die Blase und verließen sie auch wieder. In einem weiteren Experiment warfen die Magier einen an eine Schnur gebundenen Welkyndstein (sie hatten die Steine selbstredned aus Loriasel wieder mitgenommen) in die Blase. Der Welkyndstein verlor nach einiger Zeit seine Energie und erlosch. Maga Fynella ging in einer ersten, spontanen Berechnung davon aus, dass schon ein kurzer Aufenthalt in der Blase für einen Menschen und nur geringfügig länger auch für einen Mer zum Tode führen musste.

Bervor die beiden Magier ihre Forschung an der temporalen Verschiebung fortführen konnten, folgten ihnen in die Höhle sowohl Adept Camius, als auch die wiedererwachte Seraphea Direnni. Beide lenkten die Dame Direnni eine Zeitlang von der temporalen Verschiebung ab und zwangen sie in Gespräche. Während Adept Camius erstaunlicherweise seine völlig unnützen Dienste als Heiler anbot, gab es zwischen den beiden Damen des Hauses Direnni einen kurzen Disput darüber, ob Andralina ihre Nichte Seraphea bei deren Gedankenspiel unterstützen würde, der Magiergilde beizutreten. Die Meinung der Dame Direnni zu diesem Thema ist hinglänglich bekannt. Dennoch ließ sich Seraphea nicht davon abbringen.

Der Disput der Direnni jedoch förderte in der Dame Andralina Direnni eine Erkenntis zu Tage, die nicht nur in der Erfoschung der temporalen Verschiebung, sondern gar im Wissen über Raum und Zeit selbst einen Durchbruch darstellen konnte: "Wenn der Portalnexus in Loriasel den Reisenden an den _richtigen_ Ort beförderte, könnte die tamporale Verschiebung in dier Höhle in der Schnittermark den Reisenden in die _richtige_ Zeit befördern! Daraus wäre zu schließen, dass Raum und Zeit identisch sind, nur zwei unterschiedliche Ausprägungen ein und derselben Sache."

Während Maga Fynella der Theorie der Dame Direnni skeptisch gegenüber stand, fasste die Dame Direnni den Entschluss, gleichsam wie in Loriasel, Maesh in die temporale Verschiebung hineinzubringen, auf dass sie in deren _richtiger_ Zeit wieder herauskäme und ihr Erinnerungsvermögen wiedererlangte. Die beiden Direnni verließen deshalb die Höhle und besprachen sich mit Maesh.

Maesh jedoch wehrte sich vehement gegen das Vorhaben, und recht schnell folgten Maga Fynella und Hecatee mit einer neuen Erkenntnis aus der Höhle, um alle darüber aufzuklären, was sich bei einem Experiment, das sie durchgeführt hatten, herausgestellt hatte: Sie hatten einer Ratte, die sie in der Höhle gefunden hatten, eine Mahlzeit schmackhaft gemacht. Statt der Ratte aber die Mahlzeit gleich darzureichen, hatten sie die Ratte in die temporale Verschiebung geworfen und die Mahlzeit ausßerhalb der Blase platziert. Die Ratte war sofort aus der Blase herausgerannt und hätte wohl auch direkt die Mahlzeit zu sich genommen, wenn sie nicht an Altersschwäche gestorben wäre. Aber: Die Ratte hatte sich an die Mahlzeit erinnert. Ihre Erinnerung wurde durch die temporale Verschiebung nicht beeinträchtigt.

Im weiteren Verlauf sah die Dame Direnni von ihrem ursprünglichen Vorhaben ab und überließ es der Maga Fynella, die Expedition für beendet zu erklären. Es galt, nach Himmelswacht zurückzukehren und Maesh dort einer weiteren thaumaturgischen Prozedur zu unterziehen, um an ihre noch verborgenen Erinnerungen vor allem über den ominösen Dunmer, der für Maeshs Zustnad verwantwortlich zeichnet, heranzukommen.

Ob allerdings Seraphea Direnni jene Prozedur vornehmen darf (sie hatte sich umgehend bei Maga Fynella dafür beworben), bleibt zu klären, denn wie Maga Fynella richtigerweise betonte, darf eine solche Prozedur nur von einem Magier der Gilde durchgeführt werden. Seraphea Direnni erklärte sich deshalb bei Maga Fynella bereit, schon sofort Mitglied der Magiergilde zu werden.


Bericht über die Erfoschung des Portalnexus' zu Loriasel sowie einer Höhle im Nordwesten der Schnittermark
Autor: Andralina Direnni, 3. Tochter des 5. Hauses zu Balfiera. Trägerin des Ringes des Turms. Wächterin Upvals.

Querverweis auf weitere Veröffentlichungen zur Ruine Loriasel, zu dem Portalnexus zu Loriasel, zur temporalen Verschiebung in der Höhle in der Schnittermark sowie über das Für und Wider eines Eintritts einer Direnni in die Magiergilde siehe in den privaten Bibliotheken unter dem Vermerk A-Lor, A-Schn und die Schrift "Wider das Trotzverhalten" (Veröffentlichung in Kürze)
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Himmelswacht, Auridon
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Gramfeste, Deshaan
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

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22

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 20:16

"Herausgerissen aus der Zeit" (Der Magische Zirkel. Wegesruh, 584)


Ausschnitt aus dem Artikel von Gildenmagus Pierro Verland (Knurr-kha)

....hat das Phänomen der zeitlichen und räumlichen Ab- oder Einkapselung, der temporospatialen claudicatio, Fachkreisen schon seit langer Zeit Rätsel aufgegeben. Umso erfreulicher ist es für die Wissenschaft, dass die vor knapp zehn Jahren in einer Höhle in Schnittermark entdeckte Anomalie nun ganz neue Möglichkeiten zur Erforschung dieses Bereichs eröffnet hat.*
Leser, die sich für meine Arbeit zu diesem Thema interessieren, werden sich erinnern, dass die betreffende claudicatio zwar zeitlicher, aber nicht räumlicher Natur ist. Dies ist insofern interessant, dass in der Vergangenheit vor allem räumliche oder gemischte Verschiebungen erwähnt wurden.**

[....] Versuche mit Ratten, die meine Assistenten und ich in letzter Zeit durchgeführt haben, deuten darauf hin, dass Abkapselungen dieser Art womöglich nicht immer identische Resultate hervorbringen, sondern dass das Ausmaß der Verzerrung an diesen Orten variieren könnte. Allerdings sind diese Schwankungen bislang nicht stark genug, um daraus weitere Schlüsse zu ziehen.***

Wie der geneigte Leser weiß, ist es seit langem meine feste Überzeugung, dass auch weitere, bislang ungeklärte Phänomene auf solcherlei Raum-Zeit-Verschiebungen beruhen könnten, und dass möglicherweise nicht nur die Dwemer dazu in der Lage waren, solche Verschiebungen zu ihren Gunsten zu nutzen oder gar herbeizuführen.**** Wie die betreffenden Kulturen dabei vorgingen, entzieht sich jedoch nach wie vor meiner Kenntnis.

*siehe meine bislang zu diesem Thema verfassten Aufsätze in dieser Publikation, S. 50

**siehe dazu Guylaine Marilie: Der seltsame Fall von Ragnthar. Schildwacht, 582.

***siehe Versuchsbeschreibung im Anhang, S. 51ff.

**** siehe dazu mein Aufsatz in dieser Publikation in der Ausgabe von Zweite Saat, 579: "Der Falinesti-Kult und seine Anhänger - Spekulationen über Raum und Zeit".


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23

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 21:24

*Erneut findet ein Brief des Thalmor seinen Weg zur Magiergilde von Himmelswacht und wird am Empfangsbereich von einem jungen Boten ebenjenes Ordens hinterlegt*

An die Magiergilde zu Himmelswacht

Mir ist unlängst zu Ohren gekommen, dass die Rückverwandlung der Khajiit durch eure Leute geglückt ist. An dieser stelle bekunde ich meine aufrichtige Freude über diesen Erfolg und bedanke mich für die Zusammenarbeit mit dem Orden des Thalmors zur Aufklärung um die Geschehnisse der Verbrecherorganisation der weißen Blume. Nun muss die flüchtige Khajiit für ihre Ergreifung festgesetzt und bereit gemacht werden, damit sie adäquat zu den Vorkommnissen und zu ihrer eigenen Person befragt werden kann.

Bitte tragt dafür Sorge, dass es der Verdächtigen nicht möglich ist zu fliehen, wenn der Thalmor zu ihrer Ergreifung der Gildenhalle seine Aufwartung macht. Sämtliche Besitztümer sollten ebenfalls sortiert und dem Thalmor übergeben werden.

Die Verhaftung erfolgt zu einem nächstmöglichen Zeitpunkt in naher Zukunft, deswegen sollte sich die Gilde fürs Erste jederzeit für die Ankunft der Behörden bereithalten.

gez. hochachtungsvoll,
Anwén Llewellyn
Lehrmeisterin und Administration am Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit
sowie Repräsentantin des Thalmor auf Auridon

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kromonos

unregistriert

24

Donnerstag, 12. Januar 2017, 23:10

Ein Eilkurier trifft in der Magiergilde Himmelswacht ein. Er trägt ein Schreiben bei sich, welches das Siegel der Magiergilde Gramfeste trägt.

Spoiler Spoiler

Liebe Kollegen und Kolleginnen der Magiergilde Himmelswacht,

die Magiergilde Gramfeste bricht am kommenden Loredas, 14. Morgenstern 585, zur 6. Abendstund zu einer Expedition nach Oblivion auf. Expeditionsleiterin wird die Dame Barrasargtlin sein.
Sollten sich bei Euch Interessierte finden, die an dieser Expedition teilnehmen wollen, so sind sie gebeten, sich zur hälfte zur 6. Abendstund in der Magiergilde Gramfeste ein zu finden. Die stehenden Portale über Augvea sind für die Reisen zwischen den Gilden freigegeben, damit eine schnelle Reise von Himmelswacht nach Gramfeste möglich ist.

Während meiner Abwesenheit sind alle Anfragen an meinen Vertreter Drevrus Hlavoril zu richten. Diese werden von ihm aufgenommen und nach meiner Rückkehr bearbeitet.

Hochachtungsvoll,

Isur'Ra
Leiterin für Forschung und Expedition sowie Arkane Kriegsführung in Gramfeste

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Toxem (13.01.2017)

25

Samstag, 4. Februar 2017, 11:46

Die Reise nach Dolchsturz

Dem Adepten Nuez wurden körperliche und vermutlich auch seelische Schäden durch ein fehlgeschlagenes magisches Experiment zugefügt.
Während der Schaden an seinem Körper durch einen Heiler der Gilde versorgt werden konnte, überstiegen die vermuteten Schäden an seinem Geist die Möglichkeiten der Gilde.
So musste zuerst eine behelfsmäßige Lösung her, diese gab der Gruppe genug Zeit eine Heilung für den Adepten zu finden. Glücklicherweise tauchte dann die Magierin Narmaeril Nimrassar auf. Sie ist eine alte Bekannte der Gruppe. Aber bald darauf folgte Ernüchterung. Denn auch sie wusste keine Hilfe.
Es verging wieder einige Zeit, als Hilfe von einer unerwarteten Seite angeboten wurde. Die Wyrdin Feyria Deris, die Familie in Himmelswacht besuchte, bot unerwartet ihre Hilfe an.
Der Haken an der ganzen Sache war, dass man sich in das Dolchsturz Bündnis begeben musste, damit die Wyrdin ein Ritual zur Heilung des Adepten durchführen konnte. Denn um das Ritual durchzuführen benötigte sie einen Wyrdbaum.
Überraschenderweise stieß die Schwester des Adepten zu der Gruppe. Die Schwester, Luez, war gerade auf Besuch in Himmelswacht und bot ihre Hilfe an. Diese Hilfe wurde dankend angenommen.
Mit dieser Verstärkung an Bord, wurde die Reise geplant. Schon wenige Tage danach, ging es nach Dolchsturz.

Die Abreise begann in der Magiergilde, sie geschah mittels eines von Fynella geöffneten Portales. Dieses brachte die Gruppe ohne Probleme nach Dolchsturz. Dort angekommen stellten sie fest, dass sie erst mal aufgrund des Wetters nicht mehr weiterkonnten.

Aber es gab nicht nur Schattenseiten an dem Tag, so bot der Khajit Jo’Varr der Gruppe ebenso seine Hilfe an. Es schien sich dabei um einen Bekannten der Adeptin Saheejar zu handeln. Ob er mitkommen darf, sollte sich am darauffolgenden Tag entscheiden.
Die Gruppe entschied sich erst einmal in der nahegelegenen Taverne „Zum Rosenlöwen“ unterzukommen, bis sie die Reise weiter ins Landesinnere zum Wyrdbaum fortsetzen konnten. Es folgte ein gemütlicher Restabend.

Es folgte noch ein weiterer Abend im Rosenlöwen, dieser war von Gesprächen und Besprechungen geprägt. So gab es verschiedene Gespräche zwischen den einzelnen Mitgliedern über die verschiedensten Themen. Es wurde auch besprochen, ob der Bekannte der Adeptin Saheejar, die Gruppe begleiten darf. Dies war der Fall und so ging der Abend weiter. Nur Fynella blieb an diesem Abend anscheinend auf ihrem Zimmer.
Am nächsten Tag stand die Weiterreise in das Landesinnere zum Wyrdbaum an. Aus ungeklärten Gründen konnte das Ritual nicht am Hauptbaum durchgeführt werden. So musste sich die Gruppe und die Wyrdin Feyria mit einem Ableger des Hauptbaumes zufrieden geben.

Dies stellte aber kein Problem für das Ritual dar und so konnten die Vorbereitungen losgehen. Es wurde sich innerhalb des Baumes versammelt und ein Kreis um den auf dem Boden liegenden Adepten Nuez gebildet.

Es wurde jedem der Anwesenden eine Aufgabe zugeteilt. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte das Ritual losgehen. Aber es lief nicht ohne große Probleme ab. Maga Fynella war etwas von dem Ritual überfordert und brach zusammen. Es handelte sich augenscheinlich um einen simplen Schwächeanfall. Trotzdem wurde das Ritual weiter fortgeführt.

Trotz des Wegfallens von Fynella, war das Ritual ein voller Erfolg und heilte den Adepten Nuez, selbst wenn seine komplette Genesung wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen würde. Das Ritual erschöpfte die Anwesenden Magier so sehr, dass sie sich entschlossen beim Baum zu nächtigen.

Am nächsten Morgen traten sie die Rückreise nach Dolchsturz an und erholten sich dort noch zwei Tage in der Taverne zum Rosenlöwen.
Aber aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, wurde Luez am Tag der Abreise, fast reiseunfähig. Laut ihr hatte ein Argonier es irgendwie geschafft sie zu vergiften. Wie das aber passiert ist, konnte sie in ihren Zustand nicht erklären. Zum Glück waren aber mit Sylvin und Feyria, gleich zwei Heiler anwesend, die sich um die Dunmer kümmerten. Zusätzlich wurden sie von einer fremden Dunmer und der Adeptin Saheejar unterstützt. Sie taten ihr Bestes, um sie abreisefertig zu bekommen. Wie durch ein Wunder brachten sie die Dunmer noch in letzter Minute abreisefertig. Wenn sie es nicht geschafft hätten, hätte sich die Reise um einige Tage verzögert, da sie wahrscheinlich nicht so bald einen neuen Abreisetermin beim Portalmeister bekommen hätten. Die frisch kennengelernte Dunmer schloss sich der Gruppe spontan an. Ohne lange Umschweife ging es dann zu der Magiergilde und von dort aus mithilfe eines Portales zur Magiergilde von Himmelswacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Blenio« (4. Februar 2017, 12:29)


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26

Donnerstag, 6. April 2017, 16:21

*Ein neuer Brief des Thalmor liegt nun zur Begutachtung beim Empfang und scheint explizit an Magus Andranes gerichtet zu sein*

Geehrter Magus Andranes von der Magiergilde zu Himmelswacht

Gemäß Eurem Wunsch auf eine innigere Zusammenarbeit zwischen der Magiergilde zu Himmelswacht und dem Thalmor von Auridon, habe ich eine Liste diverser Waren und Dienstleistungen zusammengestellt, von denen wir, insbesondere das Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit, Gebrauch machen könnten, so Ihr und Eure Kollegen bereit wärt diese zu stellen.

Natürlich ist mir durchaus bewusst, dass die Gilde eine gewisse Unabhängigkeit zu wahren hat und manche gemeinsamen Ziele dementsprechend schwierig bis gar nicht umsetzbar sind. Dennoch würde ich Euch bitten Euch mit Euren Kollegen zu beraten, was annehmbar oder noch zu verhandeln wäre.

Nachfolgend die Punkte für ein eventuelles geschäftliches Verhältnis;

1. Dem Kolleg mangelt es nach wie vor an fachmännischen Personal für magische Angelegenheiten. Wenn dies nicht vollkommen mit der Unabhängigkeit kollidiert, würden wir gerne externe Referenten in unseren Hallen begrüßen, welche unverfänglich für unsere Rekruten für Fragen bereitstehen. Mir ist durchaus bewusst, dass Eure Magier unsere Rekruten wohl kaum unterrichten dürften, jedoch hoffe ich, dass man mit theoretischen Vorträgen, zu denen auch andere Bürger herzlich eingeladen sind, einen Kompromiss finden könnte, oder, dass Ihr gestattet, dass unsere Rekruten bei Magiergildenvorträgen in Euren Hallen anwesend sein dürfen, um sich in magischen Angelegenheiten zu schulen.

2. Zwecks eigener magischer Forschung und Bemühung, eingeschränkt durch starken Zeitmangel, wäre es uns eine Erleichterung, wäre die Gilde dazu bereit dem Kolleg gefüllte Seelensteine und ausgewählte magische Tränke zur Verfügung zu stellen. Zum Zweck der Neutralität wäre es von Vorteil das Kolleg letztendlich lediglich als einen Kunden zu betrachten, als einer Institution des Dominions.

3. Im Zuge der Expeditionen, welche die Gilde von Zeit zu Zeit durchführt, wäre der Thalmor bereit, geborgene Schätze, die einen reinen kulturellen Wert haben, zwecks Wahrung der Geschichte, für ein passendes Entgelt abzunehmen.

3.1. Formalia: Der Thalmor möchte der Gilde in ihren Forschungen natürlich nicht im Wege stehen, jedoch gilt nach wie vor natürlich, dass der Thalmor über Expeditionen innerhalb des Dominions unterrichtet werden sollte. Eine Genehmigung wird in den seltensten Fällen verweigert, jedoch müssen die offiziellen Stellen des Dominions über alle magischen Funde der Gilde, welche auf dem Boden des Dominions gemacht oder über dessen Grenzen hinweg transportiert werden, informiert sein. Dies dient der abschließenden Evaluierung und der Versicherung, dass keine potentiell übermäßig gefährlichen Artefakte o.ä. die allgemeine Sicherheit der Bevölkerung gefährden.

3.2. Der Thalmor sieht sich dazu bereit, Expeditionen der Gilde, innerhalb des Dominions, auf Wunsch zu begleiten und somit zu gewährleisten, dass die Gilde ihr Recht gemäß ihren Forschungen anderen potentiellen Interessenten gegenüber geltend machen können, wodurch Komplikationen vermieden werden sollen. Als Kompensation für dieses Privileg, soll auch der Thalmor von dem gewonnenen Wissen, welches die Gilde für die Öffentlichkeit bereitstellt, profitieren können.

4. Gelegentlich ist es durchaus notwendig, dass einzelne Agenten innerhalb des Dominions schnell von einem Ort zum anderen gelangen können. Vor allem, wenn eine gewisse Region durch Umstände in ihrer gesellschaftlichen oder politischen Stabilität bedroht werden, steht auch die Gilde dazu in der Pflicht ihren Teil zu leisten, dass Friede in den Herrschaftsgebieten des Dominions besteht, vor allem, da potentielle Unruhe auch vor den Toren der Gilde keinen Halt machen wird. Damit der Thalmor auch der Gilde Sicherheit und Wohlstand versprechen kann, sollte die Magiergilde zu Himmelswacht erwägen dem Thalmor das Recht auf Portalreisen -innerhalb des Dominions- einzuräumen, wenn die Umstände erfordern, dass schnell gehandelt werden muss. Natürlich würde die Gilde in diesem Fall für ihre Ausgaben auch dementsprechend kompensiert werden, jedoch sollte unter gewissen Vergünstigungen ein für beide Seiten attraktiver Festsatz vereinbart werden.


Wie bereits angemerkt soll alles im Einvernehmen mit dem Grundgedanken der Immunität der Gilde stattfinden, daher bin ich gewillt die notwendige Bearbeitungszeit in Kauf zu nehmen um zu prüfen welchem der Punkte man zustimmen kann und welche noch bearbeitet werden müssen.

gez. hochachtungsvoll,
Anwén Llewellyn
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Montag, 10. April 2017, 15:18

*Es scheint fast, als habe man beim Thalmor in letzter Zeit viel zu tun gehabt, dennoch geht am Morndas ein versiegelter Brief des Thalmor in der Gilde ein, welcher direkt an Narmaeril Nimrassar adressiert ist*

Geehrte Maga Nimrassar von der Magiergilde,

Zunächst möchte ich mich dafür bedanken, dass Ihr und einige Eurer Kollegen das Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit mit einer gewissen Regelmäßigkeit beehrt und uns mit Eurem großen Wissen und Magnus gegebener Weisheit dabei zu Hilfe seid, dass der Thalmor seine Qualitäten weiter verbessern und den Ansprüchen der Bürger bestmöglich genügen kann.

Dass die Lehrstunde am Turdas nicht Eurer Zufriedenheit entsprach füllt mich mit Bedauern und sollte auch absolut nicht das Ziel jener sein. Selbstverständlich schätze ich Euren Rat und werde mich baldmöglichst mit entsprechender Lehrmeisterin auseinandersetzen um die Vorlesung im Detail zu besprechen, mögliche Missverständnisse auszuräumen und die Unterrichtseinheiten für zukünftige Besucher zu optimieren, zu denen Ihr selbstredend weiterhin herzlich eingeladen seid.

Natürlich liegt es im Interesse des Thalmor seine Rekruten bestmöglich auf ihr späteres Leben als Agenten, Justiziare und Diplomaten vorzubereiten und sie in so vielen Gebieten wie möglich -fachmännisch- zu versieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten einzelne Themen aus vielfältigen und verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten. Wenn Ihr also das Gefühl habt, dass eine Thematik nur einseitig, schwach oder verzerrt dargestellt wurde, würde ich Euch darum bitten am Kolleg eine Gegendarstellung in Form einer öffentlichen Vorlesung abzuhalten. Sicher können alle Anwesenden und Betroffenen -einschließlich der Lehrmeisterin- von Eurem Wissen und Eurer Kompetenz nur profitieren, ganz zu schweigen davon, dass es mir eine persönliche Ehre wäre, ein so renommiertes Mitglied der Magiergilde als Gastsprecherin in den Hallen des Kollegs zu wissen.

Ich hoffe Ihr seid sowohl mit meinen nächsten Schritten, als auch mit meinem Vorschlag Euch bezüglich zufrieden und werdet es -im großen und Ganzen- mit der Qualität des Kollegs, weiterhin sein.


gez. hochachtungsvoll,
Anwén Llewellyn
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Dienstag, 18. April 2017, 22:59

Reise nach Himmelsrand (Windhelm, Ostmarsch) (Regenhand, 2Ä 585)

Eine Delegation der Magiergilde Himmelswacht ist seit letzter Woche in der Gildenhalle von Windhelm anzutreffen. Die Gruppe besteht aus der Adeptin Saheejar, den Magierinnen Fynella Indariel und Narmaeril Nimrassar. Anscheinend wird die Delegation ganz offiziell von einer jungen Magierin aus dem Hause Direnni angeführt, welche im Gebiet des Ebenherzpaktes ihre eigenen Forschungen verfolgt. Die meisten Gesichter der Delegation sind der lokalen Gilde bereits aus einer früheren Expedition in den Norden Himmelsrand bekannt und so werden alte Freundschaften zwischen den beiden Gildenhäusern wieder aufgefrischt.
Bald spricht sich herum, dass die Magier nach ortskundigen Führern suchen, welche die Expedition in den Norden begleiten würden.

Mitglieder der Gilde ((Interne Info!)) können erfahren, dass diese Expedition auf der Suche nach einem verloren gegangenen Artefakt aus einer alten nordischen Legende ist. Genaueres müsste man wohl bei der jungen Direnni, Seraphea Direnni, erfragen.

Unsere Projekte: Das Handelshaus Altanar - Die Magiergilde Himmelswacht - Das Kolleg des Thalmor
Unser RP-Hotspot: Die Stadt Himmelswacht auf Auridon (Aldmeri-Dominion)

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Dienstag, 2. Mai 2017, 15:35

Saheejars Forschungstagebuch (Projekt: Fellglanztrank)

Forschungsziel: Herstellung und Optimierung eines alchemistischen Tranks zur vorübergehenden kosmetischen Verbesserung des Körperfells bei Khajiit mit verschiedenen spezifischen Nebeneffekten (Glanz, Leuchteffekt, Flauschigkeit, Wasserabweisung, stärkerer Haarwuchs etc)

Allgemeine Notizen

24. Morgenstern 285
Die Testreihe zur verbesserten Formel des Fellglanztranks verläuft weiterhin erfolgreich. Einige der tertiären Testsubjekte (Khajiit) sind etwas unzuverlässig, aber diese konnte auch ein paar neue Probanden für ihre Forschung gewinnen, die einen vielversprechenden Eindruck machen. Diese hat die Formel erstmalig um eine kleine Zugabe handgezogener Schimmerpilzsporen ergänzt - die Nachkommen jener Sporen, die diese aus der Dwemerruine in Himmelsrand mitgebracht hat. Schimmerpilze stehen unter Verdacht, eine blitzresistente Wirkung zu haben, doch die Archive der Gilde haben nicht viel mehr darüber zu sagen. Erste Versuche mit Ratten und Katzen zeigten keine negativen Effekte. Vielleicht gelingt es dieser, herauszufinden, wie man die Leuchtkraft der Pilze extrahiert und auf diese Weise den Fellglanz noch verstärkt.

14. Sonnenaufgang 285
Bei S'rendarr, wie kann das sein! Diese weiß nicht, ob sie die Haare raufen oder jubeln soll! Die Probanden zeigen mehr oder weniger die übliche Wirkung auf das Fell, doch der Schimmerpilz scheint ungeahnte Nebenwirkungen zu haben. Jede der Testpersonen klagt über Veränderungen des Körpers, die auch nach Ablauf der eigentlichen Wirkungsdauer des Tranks bestehen bleiben. Eine der Khajiit ist sogar gealtert! Diese hat die Testreihe sofort abgebrochen und wird das weiter untersuchen. Es könnte sein, dass diese auf etwas wahrhaft Bahnbrechendes gestoßen ist - eine neue alchemistische Eigenschaft des Schimmerpilzes (echte, tiefgreifende Veränderungsalchemie!). Die Möglichkeiten sind grenzenlos, auch in finanzieller Hinsicht (was diese gut gebrachen könnte; das Bankguthaben ihrer Eltern ist nahezu aufgebraucht - diese hätte sich denken können, dass sie alles in diese vermaledeite Plantage gesteckt haben)

25. Erste Saat 285
Diese ist immer noch ratlos und wird von Tag zu Tag niedergeschlagener. Es ist schwierig, festzustellen, ob es am Käferextrakt oder an den Spinnenhaaren liegt, oder ob die Schimmerpilze von sich aus diese starke Veränderungsmagie bewirkt haben. Es gelingt dieser einfach nicht, die Wirkung an Ratten zu replizieren (wobei es natürlich sein kann, dass sie durchaus Veränderungen aufweisen, die dieser auch nach einer Sektion nicht auffallen). Ob die Wirkung sich auf Khajiit beschränkt? Aber wie kann man sie steuern und in gewünschte Bahnen lenken? Es ist zu gefährlich, mit Veränderungsmagie zu würfeln, noch dazu, wenn es um potentielle Stammkundschaft geht. Diese fühlt sich, als laufe sie gegen eine Wand. Vielleicht sollte diese heute nacht einfach ins Bett gehen und schlafen. Ohne Wein.

2. Zweite Saat 285
Der Ausflug nach Windhelm und das Durchforsten der dortigen Archive ergab nichts Neues. Diese setzt selbstverständlich ihre Arbeit am Fellglanztrank fort und hat bereits begonnen, Vorräte zu produzieren. Herr Bavakahr von den Baandari zeigte sich auch neulich noch interessiert an einer Zusammenarbeit - ein Lichtblick in der momentanen Situation. Maga Narmaeril, die nun öfter zu Besuch ist, hat diese gestern allerdings darauf hingewiesen, dass die Situation mit dem Argonier nicht länger tolerierbar ist. Thalmordekret hin oder her, wenn der geschuppte 'Untermieter' sich nicht endlich kooperativer zeigt, dann muss etwas passieren. Die Maga meinte, diese solle die Stadtwache bitten, ihn vorübergehend einzusperren, da diesen Middas hohe Gäste aus dem Paktgebiet erwartet werden (eine Delegation irgendeiner neu gegründeten Magierakademie). Was soll diese nur tun? Dieser wächst bald alles über den Kopf.


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30

Donnerstag, 4. Mai 2017, 20:36

Die Boten des Thalmor scheinen heute viel zu tun zu haben, zumindest hat der, der in die Gilde zu Himmelswacht stolpert, deutlich rote Flecken im Gesicht und ist ziemlich aus der Puste. Der Brief mag zwar von einem Boten des Thalmor überbracht worden sein, jedoch wirkt er in seiner Beschaffenheit nicht ganz so hochoffiziell wie die übrigen Schriftstücke

An die Adepta Saheejar von der Magiergilde zu Himmelswacht,

Es freut diesen sehr, wieder von der Adepta gehört zu haben, denn dies bedeutet, dass es ihr gut zu gehen scheint.
Wie dieser es bereits versprochen hatte, hat er mit Frau Administrator bezüglich des Argonierproblems gesprochen und dieser hat es geschafft die Dame
Llewellyn davon zu überzeugen die Last der Adepta von ihren Schultern zu nehmen, zumindest versprach sie sich persönlich darum zu kümmern, weswegen dieser
glaubt, dass sich die Angelegenheit bald bereinigt haben wird.

Diesen würde es aber ebenso interessieren, wie die Adepta mit ihren Experimenten vorankommt? Vielleicht könnte sie erwägen sich von diesem auf ein Getränk einladen zu lassen, damit sie darüber ungestört diskutieren können, vorausgesetzt, es fehlt ihr momentan die Zeit dafür, aber da dieser ja dabei geholfen hat, dass die Adepta nicht mehr durch den Argonier gestört wird, sollte sie etwas freier sein, ja?

In freudiger Erwartung auf eine positive Antwort,
Venash

Narmaeril

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31

Donnerstag, 4. Mai 2017, 20:49

Brief an Artefaktor Telenger und Magistra Genevelle Lia

Zitat

Hoch geehrter Meister Telenger,
Hoch geschätzte Magistra Lia,

am gestrigen Middas, den 3. Tage zur Zweiten Saat traf die Delegation aus der Akademie Twyllagea aus Morrowind in der Gildenhalle zu Himmelswacht ein.

Die Delegation bestand aus drei Personen und wurde von Hochmagus Dalerios Athar angeführt, mit dem ich bereits in schriftlichem Austausch stand. Dieser wurde von zwei stillen Leibwächtern begleitet, die im weiteren Verlauf des Gesprächs eher unscheinbar als Schatten im Hintergründ des Hochmagus agierten und daher keiner besonderen Erwähnung bedürfen. Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass der Hochmagus gleich von zwei Wächtern begleitet wurde und jene sich über die ganze Dauer der Verhandlungen (!) sehr diszipliniert verhielten, was durchaus als ein Hinweis auf eine strikte und langjährige militärische Ausbildung gelten kann.

Das Gespräch im Bezug auf den geplanten Markt der Magier verlief ausgesprochen positiv und sehr zu meiner Zufriedenheit. Hochmagus Athar sprach die Unterstützung von Seiten der Akademie Twyllagea aus und wir vereinbarten bereits eine langfristige Zusammenarbeit zum Wohle der Planungen.
Die bereits existierenden Ideen zu Ablauf und Programm wurden von Seiten der Akademie gebilligt und weitere Punkte konnten dem Projekt hinzugefügt werden.
Weitere Details der Planungen werden bei einem zweiten Treffen besprochen. Jenes soll in den kommenden Wochen in den Hallen der Akademie Twyllagea statt finden.

Der Hochmagus selbst kann als kooperativer und respektvoller Gesprächspartner bezeichnet werden. In meinen Augen gibt er sich selbstsicher und selbstüberzeugt in gleicher Weise. Sicherlich mag seine Überzeugung auch in Tatsachen und Erfahrung beruhen, allerdings entging es meiner Aufmerksamkeit nicht, dass seine Person auch Schwächen besitzt. Der Titel "Hochmagus" sollte jedoch im Vergleich mit unseren eigenen Gildenrängen noch einmal überprüft werden. Es könnte durchaus möglich sein, dass sich hier auch Scharlatane mit einem ungebührlichen Titel schmücken und so die Augen von naiven Lehrlingen täuschen. In einer eigenständigen Akademie würde wohl niemand die tatsächlichen Fähigkeiten überprüfen können und das Gold allein gibt den Gründern damit recht.
Der Hochmagus scheint selbst von altmerischer Herkunft zu sein und erwähnte im Gespräch einen Hinweis auf einen möglichen, früheren Kontakt zur Gilde, daher erbitte ich mir im Zuge meiner Nachforschungen Zugang zum Mitgliederverzeichnis um meine Vermutungen zu überprüfen und die Vergangenheit und Herkunft des Hochmagus aufzuklären.

Abschließend kann ich bisher über die Prinzipien der Akademie zusammenfassen:
Die Mitglieder der Akademie sind sehr auf Hierarchie und Disziplin getrimmt. Die Weisungen von Ranghöheren ähneln mehr einem Befehl. Es fiel neben dem militärischen Gebaren der Delegation auf, dass auch die direkte Konfrontation nicht gescheut wird und auch physische Gewalt akzeptabel erscheint. Inwieweit sich diese Beobachtungen nur auf die Spitzendelegation beziehen oder die Schulungsmethoden der ganzen Akademie betreffen, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
Ob diese Einstellung sich mit einer Institution für Wissen, Gelehrigkeit und Magie vereinbaren lässt - oder ob wir es hier mit einem Täuschungsmanöver feindlicher Mächte mit politischen Absichten zu tun haben, gilt es zu prüfen. Daher empfehle ich den hoch geschätzten Kollegen, dass dem Besuch der Akademie von Seiten der Gilde zugestimmt wird.

Magnus gewähre unserer Gilde seine Stärke und Weisheit.

~ Narmaeril Nimrassar
Maga

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Sonntag, 14. Mai 2017, 23:54

Brief an Andralina Direnni von Seraphea Direnni - Teil 1

Spoiler Spoiler

Liebste Tante,

Ich weiß nicht, wann ich dich das nächste Mal wieder zu Gesicht bekomme, allerdings wollte ich dich über meine Fortschritte in der Magiergilde auf dem Laufenden halten, vor allem, da einige interessante Dinge geschehen sind. Du weißt ja, dass ich schon immer eine gewisse Faszination für alte, als ausgestorben geltende, Völker hatte und wo du dich auffällig häufig mit dwemerischen Apparaturen umgibst, zieht es mich eher zu den mysteriösen Falmer, den Schneeelfen, wie man sie im Volksmund nennt. Besonders interessiert hat mich schon immer die Legende des ominösen Schneeprinzen, du weißt schon, die Geschichte von diesem Kriegshelden der Falmer, welcher einst ihre letzte Schlacht gegen die damaligen Nord zu ihren Gunsten wendete und zahllose Menschen erschlug, ehe er von einem kleinen Mädchen niedergestreckt wurde, das in seiner Wut mit dem Schwert der gefallenen Mutter nach ihm warf. Anstatt ihn jedoch zu verbrennen, wie man es mit den Feinden eben tat, hat man ihn mit einem Hügelgrab geehrt um seinem heldenhaften Kampf zu gedenken.

Ich wollte schon immer wissen, wie viel an dieser Legende eigentlich dran ist, was übertrieben und was dazuerfunden wurde. Leider gab die Bibliothek der Gilde zu Himmelswacht nicht viel zu diesem Thema her, auch nicht, wo genau sich dieses Grab denn nun befindet. Deswegen sind ich, Adepta Saheejar und Maga Fynella nach Windhelm gereist um in der dortigen Gilde nach Informationen diesbezüglich zu suchen. Gut, die Adepta hatte ihre eigenen Angelegenheiten und Maga Fynella kam als Aufpasserin mit aber ich habe dennoch die Informationen gefunden die ich haben wollte! Dass das Grab auf Solstheim liegt wusste ich schon vorher, jedoch fand ich in der Gilde zu WIndhelm eine Karte wo es zu finden sei. Mit diesem Wissen konnte ich meinen Vorschlag eine Expedition in dieses Grab durchzuführen Gewicht verleihen. Ich hatte beinahe befürchtet, dass sie es ablehnen würden, weil es nach wie vor eine Legende ist und man nicht weiß wie viel davon nun stimmt, doch sie haben sie tatsächlich stattgegeben! Meine größten Bedenken galten dem neu angereisten Magus Andranes... Tante, hätte ich gewusst, dass ich mit dem Gehen Nuez' diesen Altmer bekomme, wäre ich mit dem Dunmer zufrieden gewesen. Er ist viel zu sehr von sich eingenommen und erwartet einen Respekt, den er mir nicht angedeihen lässt. Beinahe hatte ich befürchtet er würde die Expeditionsleitung beanspruchen wollen, jedoch war dies nicht der Fall. Zurück zum Thema. Während meines Aufenthalts in Windhelm konnte ich eine Überfahrt nach Solstheim für unsere Gruppe aushandeln. Da es eben kein Gildehaus auf Solstheim gibt, konnten wir nicht per Portal dorthin reisen und das Schiff war kaum mehr als ein Fischerboot, Komfort war kaum gegeben. Für mich war das allerdings nicht wirklich ein Problem, schließlich hätte ich auch genausogut auf Balfiera bleiben können, ginge es mir um irgendwelche Annehmlichkeiten. Einige aus unserer Gruppe waren jedoch nicht dieser Ansicht, vor allem Adepta Saheejar war nicht wirklich begeistert. Letztendlich aber sind wir ohne Probleme in dieser kleinen Nordsiedlung auf der Insel angekommen. Ich muss zugeben, dass ich ihren Namen vergessen habe aber wirklich wichtig ist das ja auch nicht, immerhin hat uns nur noch ein kurzer Marsch von dem Hügelgrab entfernt und es gab nur ein kleines Hindernis in Form eines Flusses zu bewältigen. Stell dir vor Tante, ich habe uns alle mittels meiner Magie hinüber gebracht! Zumindest indirekt. Maga Nimrassar schlug vor, dass wir mittels eines Levitationszaubers den Fluss überqueren, Maga Fynella wollte einfach von Scholle zu Scholle springen. Allerdings hasse ich Höhen und in meiner Robe konnte ich unmöglich springen. Deshalb habe ich uns alle auf eine große Scholle hinaufgelotst und diese dann Mittels Magie über den Fluss manövriert. Das war ein Spaß!




Was anschließend kam war jedoch weniger spaßig... Am Eingang des Grabes wären wir beinahe von einigen Stalaktiten aufgespießt worden, Saheejar hat sich sogar glaube ich mit einem ihrer Tränke beinahe in Flammen aufgehen lassen. Wäre Maga Nimrassar nicht gewesen, wäre sie wohl zu Asche verbrannt. Das wäre ein trauriges Schicksal für die Alchemistin gewesen, wenn sie an ihren eigenen Tinkturen zu Grunde gegangen wäre. Das Grab selber war allerdings kein wirkliches Hügelgrab, sondern kaum mehr als eine gewöhnliche Höhle. Ich schätze es war als Ehrerbietung gemeint aber ein wirkliches Grab wollte man dem Prinzen als Feind dann doch nicht zugestehen, egal wie ehrenhaft er starb. Die Höhle selbst war unnatürlich kalt... Trotz der Schutzringe gegen Kälte, die wir trugen konnte man sie spüren und je tiefer wir vordrangen, desto kälter und windiger wurde es. Kannst du dir das vorstellen? Windig! In einer Höhle! Zuerst hatte ich vermutet, dass es irgendwo ein Ausgang zum Geistermeer gäbe und es deswegen zu stürmisch und feucht war. An sich hat die Höhle, abgesehen von der Kälte, dem Wind und der Dunkelheit nicht viele Herausforderung gestellt... Nur einmal wurde es etwas anstrengender, als ein Tunnel so steil nach oben ging, dass er zu rutschig war, als dass wir ihn hätten hochlaufen können. Wieder hat man diesen lästigen Levitationszauber vorgeschlagen... Bäh! Hätten Mer fliegen sollen, dann hätte Auri-El uns doch Flügel verpasst, oder nicht? Ich war ganz froh darüber, als sich eine andere Lösung finden ließ und Saheejar mittels ihrer Krallen und Fynella durch kleine dolchartige Gegenstände den Tunnel erklimmten. Dort haben sie uns andere dann mit einem Seil hinaufgeholfen. Die Kälte wurde dort oben beinahe unerträglich, bis wir plötzlich in die Hauptkammer kamen, das Gewölbe des Prinzen. Als hätten wir dort eine unsichtbare Wand durchschritten hörte der Wind plötzlich auf.

Der Anblick, der sich uns eröffnete war schön und erschreckend zugleich. Was uns als erstes auffiel waren unzählige Eisskulpturen, die humanoid wirkten. Viel wichtiger jedoch war der steinerne Altar auf dem der Schneeprinz gebettet war und Tante, du kannst dir nicht vorstellen wie schön er war! Zwar war er tot aber irgendein Zauber hatte ihn für die Nachwelt erhalten, sodass es wirkte als schliefe er nur... Tante, wirklich, einen so gut aussehenden Mer hast du noch niemals gesehen und mir war als hätte ich mich in sein Antlitz verliebt. Wenn er nur halb so charismatisch war, wie er aussah, dann war es kein Wunder, dass die Schneeelfen damals in der letzten Schlacht noch einmal Mut schöpften als sie ihn sahen. Seien Rüstung war mindestens so imposant wie er: Schneeweiß war sie und sie spiegelte mein Gesicht als ich näher herantrat. Sie war über und über verziert mit Runen und eisblaue Saphire waren in ihr eingelassen. Und dieser Speer! Elegant, majestätisch und dennoch todbringend! Untersuchen konnten wir die Relikte jedoch nicht, da ein mächtiger Schutzzauber auf dem Prinzen lag... Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben, es war als hätte man ihn in flüssiges Eis getaucht und ihn so vor dem Zahn der Zeit bewahrt. Niemand von uns wollte es wagen hindurchzufassen, sicher wären wir zu Eis erstarrt, das hätte auch die Eisskulpturen erklärt, die überall herumstanden. Aber, Tante, ich glaube, wärest du dabei gewesen wärest du an diesem Punkt durchgedreht. Die Gruppe hat ewig geschwätzt wie wir nun vorgehen, hat die Gefahren erläutert, was passieren könnte würden wir uns dem Altar nähern. Mit hat sich nur die Frage gestellt: SInd wir nicht hierhergekommen, weil wir etwas über die Magie der Schneeelfen lernen wollten? Stattdessen redeten sie jedoch, als ob sie bereit wären direkt aufzugeben und nach Hause zurückzukehren ohne etwas gelernt zuhaben.

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Sonntag, 14. Mai 2017, 23:55

Brief an Andralina Direnni von Seraphea Direnni - Teil 2

Spoiler Spoiler






Ich wollte das jedoch nicht akzeptieren und konnte sie dazu überreden weiter zu machen. Maga Nimrassar fand heraus, dass die Saphire in der Rüstung den Schutzzauber wohl aufrecht erhielten und Maga Fynella hingegen, dass der Speer oder eher, dessen Speerspitze der Schlüssel war um ihn aufzuheben. Es war wirklich raffiniert, man hat eine Tür von außen geschlossen und hatte den Schlüssel dann durch den Türspalt in den Raum zurückgeschoben. Das war schlau, doch wir sind Magier, wir waren auch schlau. Deswegen hat Maga Fynella einen Eisatronachen beschworen, der durch die Türspalte durchschlüpfen sollte um den Schlüssel für uns zu organisieren. Leider ist ab diesem Punkt alles ein wenig aus den Fugen geraten... Der Schutzzauber hat den Elementar restlos vernichtet und schien dann in die Offensive zu gehen. Er hat sich vollkommen vom Altar gelöst und ist in die Skulpturen gefahren. Diese sind daraufhin erwacht und haben uns angegriffen. Nicht nur das, über uns hat sich eine dunkle Wolke gebildet, aus der Schnee gefallen ist. Schnee! In einer Höhle! Verrückt. Als wäre das alles nicht schlimm genug wurden wir dann noch von einer eisigen Böe eingeschlossen, die uns das Fliehen unmöglich machte und auch diese Eismonster haben sich immer wieder neu zusammengesetzt, alsbald wir sie zerstörten. Maga Fynella hat kurz darauf ein Portal geöffnet um uns zumindest auf magischem Weg die Flucht zu ermöglich. Du kennst mich Tante. Ich bin in erster Linie eine Direnni und als solche gehe ich nicht unverrichteter Dinge. Ich wollte herausfinden was es damit auf sich hatte! Also bestand ich darauf zu bleiben, rief über den Kampfeslärm hinweg, dass wir viel zu nahe am Ziel seien. Adepta Saheejar hat das jedoch nicht interessiert und war die erste, die floh... Gut, sie ist ohnehin keine richtige Magierin, nur eine Alchemistin, sie hätte uns daher ohnehin nicht viel genutzt, außer vielleicht ihre Feuertränke. Ich zumindest habe mich fieberhaft mit einer Lösung beschäftigt. Uns war allen klar, dass wir das beenden könnten, würden wir nur an den Speer herankommen, doch dieser eisige Tornado, der uns einschloss verhinderte, dass wir auch nur daran denken konnten, vor allem wurde er stetig kleiner und drohte uns ebenso in Eis zu verwandeln. Schließlich feuerte ich versehentlich einen magischen Angriff auf die Wolke über uns ab, als ich eines dieser Monster abwehren wollte und was sah ich? Die Böe hat geflackert, die Skulpturen haben gezögert und der Wind flaute leicht ab.

In diesem Moment verstand ich, dass die Wolke selbst der Schutzzauber war und in dieser Form angreifbar war. Daher konzentrierten wir uns alle darauf diese magische Wolke zu attackieren, statt der Statuen. Ich bin wirklich froh, dass ich von Maga Nimrassar, Maga Fynella und Magus Andranes begleitet worden bin, denn meine Art der Magieanwendung hat nicht wirklich viel gebracht. Ich habe versucht eines der Wesen zu kontrollieren aber die Macht hinter ihr war zu mächtig und so stand ich relativ hilflos da. Ich schätze dieses Wesen, diese Macht, die hinter ihnen stand war von einem deutlich anderen Kaliber als die wilden Tiere, wie Adler, Wölfe oder Bären, denen ich sonst meinen Willen aufzwinge. Wären die anderen drei nicht gewesen, dann wäre ich gewiss an etlichen Hürden gescheitert, was mir zeigte, dass ich noch viel zu lernen habe.
Der Plan jedenfalls ging auf und die Böe verlor genug an Kraft, dass ich einen Schutzzauber sprechen und hindurchspringen konnte. Am Altar angekommen ergriff ich den Stab und berührte mit dessen Spitze den großen Saphir, der in der Rüstung eingelassen war. Es war, als wäre es irgendwie zu einem magischen Kurzschluss gekommen. Die Wolke brach zusammen, ebenso die Böe und alle Skulpturen, die von ihr kontrolliert wurden.

Leider hatte dieser Kurzschluss weitreichende Folgen: Der Speer und die Rüstung funktionierten als Einheit sicher prächtig, doch gegeneinander verwendet schienen sie alle magischen Kräfte der anderen Seite vollkommen zu zerstören. Im Prinzip hielte ich nun einen ganz gewöhnlichen, wenngleich hübschen, antiken Speer in der Hand, aller Magie beraubt. Gleiches gilt für die Rüstung. An sich ist das vielleicht gar nicht so schlecht, denn gerieten diese Artefakte in die falschen Hände... Geeint genutzt wäre man sicher unaufhaltbar. Trotzdem ist es schade, dass wir damit wohl alle Möglichkeit verloren haben etwas über die Magie der Schneeelfen in Erfahrung zu bringen. Nichtsdestotrotz ist beides ein wichtiges Erbe der elfischen Geschichte, weswegen ich beschloss sie zumindest als Ausstellungsstücke für die Gilde in Himmelswacht mitzunehmen. Ich denke wir sind auch am Ehesten dazu berechtigt diese Reliquien zu besitzen, da die Falmer nun mal unsere Verwandten sind und ich überlasse diesen Teil der Geschichte ganz gewiss nicht den Nord, welche den wahren Wert wahrscheinlich nicht einmal zu schätzen wissen und aus dem Helm nachher noch einen Metkrug machen. Nun können wir wenigstens noch die Machart untersuchen und schauen ob die Verzierungen vielleicht magische Runen sind, die uns Aufschluss über ihre Magie geben. Doch, oh Tante, als der Zauber gebrochen war, verlosch auch die Schönheit des Prinzen! Dieses Gesicht, dieses unglaublich schöne Gesicht zerfiel zu Asche und hinterließ nichts als Knochen! Ein Jammer, dass davon niemand vorher ein Porträt machen konnte, doch ich glaube nichts hätte dieser Schönheit gerecht werden können. Ich glaube dieses Antlitz wird mich noch eine ganze Weile in meinen Träumen begleiten. Nun sind wir nach Himmelswacht zurückgekehrt und ich denke wir sind allesamt erschöpft und müde. Daher werden wir die Besprechung der Expedition wohl auf einen Tag verschieben, wenn wir alle wieder im Vollbesitz unserer Kräfte sind... Allerdings graut es mir ein wenig vor dem Missmut der anderen, was die Artefakte an sich angehen, denn magisch werden sie uns nichts mehr lehren können. Andersrum war das wohl unvermeidbar gewesen, egal wie wir es angegangen hätten. Wer immer auch diesen Schutzzauber gesprochen hatte, wollte sichergehen, dass diese Waffen nie wieder genutzt werden können und selbst wenn es jemanden gelänge den Zauber zu brechen, damit auch ihre Macht zu vernichten. Ich gebe es nicht gerne zu aber wir sind ziemlich überlistet worden...

In der Hoffnung, dass du wohlauf bist,
deine (Lieblings-)Nichte Seraphea

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Montag, 22. Mai 2017, 14:07

Ein Bote überbringt Seraphea eine Schriftrolle, auf der Außenseite mit folgender Inschrift sowie dem gezeigten Siegel:

Ad filiam primam sororis Finwe.



(Beinhaltet einen kurzen Text.)

Spoiler Spoiler

Nichte!

Falmer? Wirklich? Ist dir nichts besseres eingefallen, als die Magiergilde mit derartigem zu beschäftigen?
Schönheit? Wirklich? Es dir nichts anderes heilig, als das profane Antlitz eines Schneeelfen?

Ich bin enttäuscht. Und deine Mutter wird es ebenso sein, wenn sie davon erfährt. Doch meiner Nachricht an Finwe habe ich meine Zusage beigefügt, nach meiner Rückkehr nach Himmelswacht besser auf dich aufzupassen. Diese Magier vergeuden ihre Zeit mit derartigen "Ausflügen". Es mag zwar rechtschaffen sein und gut, aber es ist nicht zielführend und wichtig, nach Himmelsrand aufzubrechen und mit leeren Händen nach Hause zurückzukehren.

Meine Reisen in der vergangenen Zeit haben mich weit herumgebracht. Einige Bringsel werde ich nach Himmelswacht mit mir führen. Dazu gehört auch ein Ätherischer Magnetstein.

~~Dieser Brief wird zugestellt einen Tag vor meiner Rückkehr nach Himmelswacht.~~

Andralina,
3. Tochter des 5. Hauses, Trägerin des Ringes des Turms und Wächterin Upvals.
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Himmelswacht, Auridon
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Gramfeste, Deshaan
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

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Samstag, 27. Mai 2017, 10:18

Saheejars Forschungstagebuch - Expedition nach Yldzuun (Alik'r)

Notizen zur Expedition nach Yldzuun im Alik'r
Beginn: 26. Zweite Saat 585
Leitung: Lunatis Frostwinter aus Wegesruh (Haus der Wissenschaften)
Teilnehmer: Adeptin Seraphea Direnni, Adeptin Saheejar
Ziel: Bergung intakter Dwemerspinne(n) aus der Ruine
Persönliche Ziele: Suche nach seltenen exotischen Pflanzen & Tieren und Reagenzien


Erster Tag

Trotz der Arbeit am Fellglanztrank hat diese eine einmalige Gelegenheit ergriffen und sich freiwillig zu einer Expedition ins Alik'r gemeldet, um endlich einmal die legendäre Wüste und Architektur der Rothwardonen mit eigenen Augen zu sehen. Die Anreise erfolgte durch ein Portal in die Magiergilde zu Schildwacht - eine sehr enge Behausung, die aus nicht viel mehr als einem runden Turm mit wenigen Zimmern besteht (offenbar wissen auch die Rothwardonen Magier nicht besonders zu schätzen). Die Aussicht über Schildwacht war atemberaubend, aber der Staub, der einem unablässig entgegenweht, ist äußerst lästig. Maga Lunatis erscheint dieser sehr jung, vielleicht Anfang 20, aber sie ist freundlich und sehr entschlossen, eine intakte Dwemerspinne in Yldzuun zu finden. Diese hofft, dass es keine Probleme wie in der Dwemerruine in Himmelsrand gibt - ohne Maga Fynellas Portal wären wir aufgeschmissen gewesen, als sich der Aufzug nicht mehr benutzen ließ, um nach oben zu kommen. Adeptin Seraphea ist zwar äußerst überzeugt von ihren Fähigkeiten, alle Probleme mit Magie zu meistern, doch diese wird keine große Hilfe sein und die Direnni erscheint dieser manchmal geblendet vom eigenen Selbstbewusstsein.

Die Reise nach Bergama war lang und beschwerlich, da es zu Pferd (und für diese auf einem Kamel) durch die Wüste ging. Diese hat vieles über die Schönheiten der Alik'r-Wüste gelesen, aber von Staub und Sandstürmen haben die Autoren wohl meist geschwiegen. Auch das Schaukeln auf einem dieser Höckertiere (die von fern betrachtet sicherlich faszinierende Kreaturen sind) war eine Herausforderung. Zwischendurch mussten wir einmal Schutz im Windschatten von Felsen suchen, als der Wind und der Staub zu stark wehten.

Kurz vor Bergama wurde das Reittier von dieser dann nervös, als hätte es etwas gewittert. Es war ein einsamer Reiter auf einem Pferd, der - welch seltener Zufall - ein Bekannter von Lunatis Frostwinter war. Herr Korzug ist ein gestandener Ork, der dieser auf einem Pferd in der Wüste dennoch irgendwie deplaziert wirkte und mit seinen kleinen Hörnern auf der Stirn wie ein Geschöpf aus Oblivion selbst erschien, aber er erwies sich als sehr kultiviert. Seinen eigenen Angaben nach ist er ein ehemaliger Söldner, der sich ebenfalls mit Magie auskennt ... wie seltsam. Adeptin Seraphea ist nach der Ankunft sehr schnell zu Bett gegangen (vielleicht hat sie die Anwesenheit des Orks gestört), aber diese ergriff die Gelegenheit, mit Korzug und Lunatis noch eine örtliche Taverne aufzusuchen, um wenigstens einen heißen Tee zu trinken. Bei dieser Gelegenheit erzählte Lunatis dieser, dass sie tatsächlich beabsichtigt, die Dwemerspinnen nicht nur zu untersuchen und zu verstehen, sondern auch zu reaktivieren.

Diese hofft, dass das keine schlimmen Folgen haben wird. Lunatis Frostwinter stammt zwar ursprünglich aus Himmelsrand, aber sie ist Bretonin, und ihre Verbindung zur Magiergilde ist dieser nicht ganz klar. Diese dachte, das 'Haus der Wissenschaften', zu dem sie gehört, sei eine Art Außenstelle der Gilde, aber sie ist sich nicht ganz sicher. Was, wenn jemand im Dolchsturzbündnis beschließt, diese Dwemerspinnen im Krieg einzusetzen? Die Gilde ist neutral, aber das, was in der Gilde erforscht wird, kann trotzdem zu üblen Zwecken verwendet werden.

P.S.: Diese sollte in Erfahrung bringen, für wen Madame Lunatis wirklich arbeitet und wo ihre Loyalitäten liegen.
P.P. S.: Diese hatte zum Abendessen heimischen Ziegenkäse, Brot und etwas, das wie Kaktussalat aussah, aber diese ist nicht ganz sicher. Diese sollte das Rezept herausfinden, wenn dazu Zeit ist.

Spoiler Spoiler






Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Feuersucherin« (27. Mai 2017, 10:33)


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Dienstag, 6. Juni 2017, 11:56

Saheejars Forschungstagebuch - Expedition nach Yldzuun (Alik'r)

(Fortsetzung)

Zweiter Tag

Am zweiten Tag ging es weiter nach Kozanset, einer Stadt, die angeblich von Problemen mit Harpyen geplagt ist. Das Wetter war angenehmer als zuvor, und diese nutzte die Gelegenheit, Madame Lunatis nach ihrer Beziehung zur Magiergilde zu fragen. Sie sei erst vor kurzem zur Gilde gestoßen, sagte sie, und wie es um das Haus der Wissenschaften in dieser Hinsicht bestellt sei, wisse sie nicht. Namir al Rashid (der Kopf des Hauses?) pflege zwar Kontakte zur Gilde, aber einen wirklichen Überblick scheint die junge Frau nicht zu haben. Sie hat übrigens auch noch nie von einem Orden der Feder gehört (diese konnte es sich nicht nehmen lassen, nachzufragen). Diese bildet sich ein, Lügner in der Regel zu erkennen und glaubt Lunatis Frostwinter, dass sie die Wahrheit sagt. Umso enttäuschender, dass sie von ihrem eigenen Haus so schmählich allein gelassen wurde im Alik'r ... etwas, das sich beinahe noch als großes Unglück erweisen sollte.

Nachdem diese ein rothwardonisches Monument namens Lekis Klinge passiert hatten, geschah etwas, das die Expedition beinahe ernsthaft gefährdet hätte: Diese wurden von drei braun gekleideten Wegelagerern überfallen. Maga Lunatis, die von ihrem Nordvater in Nahkampf unterrichtet worden war, zückte sogleich ihr Schwert, um sich zur Wehr zu setzen, und diese suchte fieberhaft nach einem ihrer Wurfelixiere, um die Angreifer notfalls in Brand zu stecken. Seraphea Direnni allerdings behielt einen kühlen Kopf und verwendete ihre Magie, um die Kreaturen der Wüste selbst zu betören und den Verbrechern entgegenzuschicken. So ging bald einer der Männer zu Boden, gebissen von zahlreichen Zähnen und Klauen von giftigen Schlangen und Skorpionen.

In genau jenem Moment tauchten noch zwei Männer auf - der Ork Korzug gro-Kahlschnitt, den diese am vergangenen Tag kennengelernt hatten, und ein fremder Bretone, der ebenfalls kampferprobt wirkte. Ihre Hilfe war sehr willkommen, aber sie fanden nur noch einen Gegner vor - denn Seraphea Direnni war es mittlerweile gelungen, statt der Wüstentiere nun einen der verängstigten Banditen unter ihre Kontrolle zu bringen und dazu zu zwingen, sich die eigene Klinge in den Hals zu rammen. Mit dem dritten von ihnen war es vergleichsweise leicht, auf herkömmliche Weise fertig zu werden.

Noch immer schaudert es diese bei der Erinnerung an den verzweifelten Blick des Rothwardonen und an Seraphea Dirennis Sarkasmus, als der Mann endlich tot war. Was sagte sie? Nun, ich hatte diesen Banditen etwas versprochen, nicht wahr? Und eine Direnni hält ihre Versprechen immer. Diese weiß nun, dass Adeptin Seraphea mehr mit ihrer Tante gemein hat, als diese noch vor kurzem dachte.

Kozanset wirkt etwas heruntergekommen im Vergleich zu Schildwacht und Bergama, und das Gildenhaus ist sehr provisorisch, aber diese war einfach nur froh, sich nach dieser Aufregung aufs Ohr legen zu können. Von Harpyen gibt es bis jetzt, S'rendarr sei Dank, keine Spur.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feuersucherin« (6. Juni 2017, 12:54)


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Dienstag, 6. Juni 2017, 12:53

Saheejars Forschungstagebuch - Expedition nach Yldzuun (Alik'r)

(Fortsetzung)


Dritter Tag

Schlechte Nachrichten am dritten Morgen der Expedition: Seraphea Direnni wurde von einem Fieber überrascht und ist unfähig, weiterzureisen. Möglicherweise hat sie es mit ihrem Kühlungszauber etwas zu gut gemeint? Jedenfalls wird Adeptin Seraphea bald das Portal nach Hause nehmen, und damit ist die einzige Magierin fort, der diese es zutraut, es zur Not mit den Gefahren einer dwemerischen Ruine aufzunehmen. Natürlich hat diese Lunatis Frostwinter nahegelegt, die Expedition abzubrechen. Es ist nicht auszudenken, was passieren würde, wenn diese zu zweit allein in die Fänge von Banditen geraten würden, ja?

Nach einigem Hin und Her stimmte diese dann aber aus Pflichtgefühl zu, zumindest den Eingang zur Ruine zu suchen und eventuelle Rätsel oder Fallen auszukundschaften. Der rothwardonische Fahrer des Lastenwagens, Marik, würde zwar keine große Hilfe sein, falls man auf Banditen traf, aber zumindest könnten diese auf ihren Reittieren schnell entkommen. Und so brachen diese auch an diesem Morgen in die Wüste auf, um Yldzuun zu finden.

Es war heiß, aber ausgesprochen schön an diesem letzten Tag der Reise. Diese ist fast ein wenig enttäuscht, dass sie so wenig Gelegenheit hatte, die eigentümliche Schönheit der Landschaft zu genießen. Als diese schließlich zu der Stelle gelangten, an der Madame Lunatis den Eingang vermutete, kam jedoch der nächste Schrecken - die Ruine war wohl schon von anderen erkundet und geplündert worden, denn vor dem Eingang lag ein großer Haufen Dwemerschrott, und unweit davon hielt ein Mann in kaiserlicher Rüstung Wache.

Was nun? Lunatis und diese überlegten eine Weile, was man tun könnte, denn die Bretonin hatte ein Auge auf die Dwemerspinnenteile vor dem Eingang geworfen. Schließlich entschieden diese sich zu einem gewagten Vorgehen, mit dem man den Mann eventuell überwältigen konnte, ohne dass er dazu kam, nach Verstärkung zu rufen (sicher hatte er Spießgesellen, die sich noch in der Ruine aufhielten, denn draußen war niemand zu sehen). Diese erklärte, dass sie zwar Brennelixiere werfen konnte, die alles in Sekundenschnelle in Brand setzten, aber sie sagte auch, dass sie nicht bereit war, sie auf einen Mann zu werfen, der diese nicht bedrohte. Also entsannen diese eine andere List und setzten sie auch sogleich in die Tat um.

Diese schlich ein wenig weg von dem Bergzug, in dem die Höhle lag, und warf dann ein Flammenelixier, um eine Palme in der Nähe des Kaiserlichen zu entzünden. Als der Baum in Flammen aufging, war der Mann sofort alarmiert, doch um den Weg in die Ruine zu versperren, lockerte Lunatis mit einem Blitzzauber einen Felsbrocken über dem Tor, der sodann nach unten fiel und den Zugang versperrte. Als der Mann Lunatis angriff, sah es einen Moment lang noch gefährlich aus, doch mit Hilfe des Fahrers Malik gelang es den beiden, den Gegner außer Gefecht zu setzen und er sank bewusstlos zu Boden.

Nun kam Lunatis Frostwinter doch noch in den Besitz einer fast intakten Dwemerspinne, und auch diese nahm sich ein Andenken ans Alik'r mit, auf Madames ausdrücklichen Vorschlag. Eine runde Platte mit Symbolen darauf, sicher ein rein dekorativer Gegenstand (vielleicht ein Teller? Wie groß wurden Dwemer eigentlich?).

Schließlich ging es zurück nach Kozanset, wo der Abschied sehr freundlich ausfiel und diese sogar gefragt wurde, ob sie Interesse an weiteren Expeditionen hätte. Es erstaunt diese, da sie doch nicht viel beitragen konnte, aber diese hat sich nichtsdestotrotz geehrt gefühlt. Bei der nächsten Unternehmung dieser Art wäre dieser allerdings sehr erleichtert, zumindest einen Portalmagier dabei zu haben. Es verwundert diese immer wieder, wie wenig manche Leute auf die persönliche Sicherheit bedacht sind, nur weil sie ein oder zwei Zerstörungszauber beherrschen. Was nützt ein Zerstörungszauber gegen mechanische Fallen oder nekromantische Flüche oder das Verdursten? Diese hat mittlerweile genug gesehen, um zu wissen, dass man nie vorsichtig genug sein kann.

P.S.: Diese hatte den Einfall, dass es in bestimmten Situationen nützlich wäre, Betäubungselixiere parat zu haben, die beim bloßen Werfen der Flasche ihre Wirkung entfalten. Etwas, das sich beim Kontakt mit Luft in Gas verwandelt und eingeatmet wird vielleicht. Mhm. Diese fragt sich, ob schon jemand vor ihr auf die Idee gekommen ist?

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Samstag, 2. September 2017, 14:13

Saheejars Forschungstagebuch: Wasseranalyse

Auftrag: Diese wurde angewiesen, Wasser aus einem Brunnen in Himmelswacht zu analysieren (es handelt sich um eine Verschlechterung der Wasserqualität, die nicht näher spezifiziert wurde). Es scheint sich um kein schnell wirkendes Gift oder ähnliches zu handeln, und die Stadtkämmerei hat die Brunnen noch nicht sperren lassen, aber darüber hinaus ist dieser nicht bekannt, wie die Beeinträchtigung sich bemerkbar macht, deshalb wird diese ganz bei Null anfangen müssen.

1. Tag

Diese hat mit den üblichsten Gifttests begonnen, die jedem Anfänger der Alchemie bekannt sein dürften, und eine Mischung auf Basis von Vogelnieren, Veilchenöl und Hornissenspeichel angesetzt. Dieser ist es bewusst, dass es stärkere Katalysatoren gibt, aber ohne die kleinste Ahnung, worum es sich handeln könnte, erscheint es dieser sinnvoll, nicht gleich mit Feuerbällen auf Spatzen zu schießen. Wenn das Ganze lange genug eingwirkt hat, wird diese zumindest wissen, ob es sich um ein pflanzliches oder tierisches Gift handelt. Danach kann man es näher eingrenzen, hofft diese.

2. Tag

Heute hat diese das Wasser auf verschiedene Nährböden geträufelt, um es auf außergewöhnliches Pilzwachstum und Krankheitserreger zu überprüfen. Sollte es ein Pilz sein, hätte diese die Gelegenheit, das Fungizid zu verbessern, das sie auf der Plantage ihrer Eltern entwickelt hat, und es sollte kein sonderlich großes Problem darstellen. Vielleicht spricht es sich sogar herum und diese kann ein paar weitere Aufträge ergattern, ja?
Mit Krankheiten, die über die üblichen Infektionen hinausgehen, kennt diese sich weniger aus, deshalb wird sie im Falle des Falles einen Heiler zu Rate ziehen müssen.

3. Tag

Der letzte Test. Diese wird das Wasser heute auf Verunreinigungen untersuchen, die magischer/alchemistischer Natur sind. Dazu hat diese einige Lösungen ansetzen müssen, die auf Lebens-, Ausdauer- und Magickaentzug reagieren werden. Magus Illoro war ungwöhnlich kooperativ und hat dieser die Reagenzien, die sie brauchte, zu einem Sonderpreis überlassen.

Am Sundasabend spätestens sollte diese wissen, um welche Art von Verunreinigung es sich handelt. Sollte das alles nichts ergeben, wird diese den Fall an Maga Fynella übergeben müssen, da es sich dann höchstwahrscheinlich um Verzauberungen handelt, die das Wissen von dieser übersteigen. Wie auch immer die Analyse ausgehen mag, diese wird in den nächsten Tagen ausschließlich Fruchtsäfte und Wein trinken und es auch jedem sonst ans Herz legen, den sie kennt. Auch wenn der Thalmor noch keinen Anlass sieht, den Notstand auszurufen, möchte diese doch auf Nummer Sicher gehen, um notfalls helfen zu können, das Problem zu beseitigen.


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39

Dienstag, 5. September 2017, 16:59

Saheejars Forschungstagebuch: Wasseranalyse (Ergebnis)

Saheejar unterzeichnete den Brief und lehnte sich seufzend zurück. Ihr Blick glitt über die beschrifteten Flaschen und Glasbehälter, die auf eine gründliche Reinigung warteten. Ihre Wasseranalyse war beendet, der Bericht fertiggestellt, und fast war die Khajiit ein wenig enttäuscht von dem banalen Ergebnis.

Gewöhnlicher Schmutz und eine etwas erhöhte Verkeimung. Weder hatte sie ein interessantes neues Gift entdeckt, noch gab es Anzeichen, dass jemand (oder etwas?) sich auf magische Weise an dem Brunnenwasser zu schaffen gemacht hatte. Es sei denn es handelte sich um etwas, das so schwer nachzuweisen war, dass ... nein, sie schüttelte den Kopf. Ihre Analyse war lehrbuchmäßig durchgeführt worden. Was sie betraf, gab es keinen Zweifel.

Eigentlich ein Grund zur Freude, ja? Trotzdem würde sie bei abgekochtem oder mit Wein versetztem Wasser bleiben, bis die von ihr empfohlene Grundreinigung der Brunnen durchgeführt worden war. Es war gut, dass sie ohnehin lieber Tee als Wasser trank.

Saheejar erhob sich und faltete den Brief zusammen, um ihn sofort zur Stadtkämmerei bringen zu lassen. Ihre Rechnung würde sie nachreichen.

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Montag, 18. September 2017, 18:04

In den frühen Abendstunden des heutigen Morndas, 18. Tag des Herzfeuers erreicht ein Bote, gekleidet in der Uniform des Thalmor, die Pforte der Magiergilde. Er überreicht einem Mitglied der Magiergilde einen versiegelten Brief welcher das Siegel des Kollegs der Aldmerischen Schicklichkeit trägt.

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Zitat

Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr

18. Tag Herbstfeuer

An die Ehrenwerten Mitglieder der Magiergilde zu Himmelswacht.

In einer dringenden Angelegenheit welche, meiner unbedeutenden Meinung nach, die Sphäre der Portalmagie betrifft benötige ich, Brâen Agrach-Dyrr Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit den Rat und die Hilfe der Mitglieder der Magiergilde zu Himmelswacht.

In der Hoffnung auf offene und Interessierte Ohren zu treffen, meine Sorge betreffend, werde ich die Räumlichkeiten der Magiergilde am morgigen Tirdas in den frühen Abendstunden aufsuchen.

Hochachtungsvoll gezeichnet
Brâen Agrach-Dyrr
Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Repräsentant und Botschafter des Thalmor auf Auridon

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