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Amairgin

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Sonntag, 31. Januar 2016, 16:41

Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit

... Auszüge aus dem Leben und den Tagebüchern des Lehrmeisters der Thalmor, Brâen Agrach-Dyrr, am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit. ...

Der Tag der Offenen Türe am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit war in Großem und Ganzen Erfolgreich zu Ende gegangen. Brâen Agrach-Dyrr sass in seiner Stube in den Lehrerunterkünften und blickte müde vom Schreibtisch auf und aus dem Fenster in die Dunkle klare Nacht. Er war trotz allem noch recht aufgedreht von dem Abend und konnte partout nicht einschlafen. Also nahm er sein Tagebuch, öffnete vorsichtig das Tintenfaß und griff nach der Schreibfeder. Dann begann Er seine Eindrücke des heutigen Tages der offenen Tür am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit niederzuschreiben ...

Turdas der 28te Morgenstern/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit:


Habe meinen Rundgang entlang der Unterkünfte beendet. Ich bin sehr überrascht ob der Disziplin unserer Rekruten, Studenten und Lehrkräfte gerade an diesem Heute sehr wichtigen Tag für das gesamte Kolleg. Mittlerweile ist die Nacht schon sehr stark fortgeschritten und der Großteil des Kollegiums und Schüler schläft bereits.
Ich gebe zu ich bin noch immer etwas aufgedreht wegen der Wichtigkeit und Brisants des "Tages der offenen Türe" der Heute abgehalten wurde und bei denen meine Wenigkeit, neben der Ehrenwerten Rektorin stellvertretenden Administrativen eingesetzten Leiterin und Lehrmeisterin Anwén Llewellyn, eine durchaus wichtige und Entscheidende Position inne hatte.
Trotz meiner großen Nervosität, von der ich ehrlich gesagt hoffe das sie keinem aufgefallen ist, war meine Überraschung bedeutend größer als ich sah welche Art Gäste sich für das Kolleg zu interessieren schienen. Hatte ich lediglich nur Mitglieder des Dominions erwartet, einem Publikum welches ich in meinen Klassen Tag täglich in den Lehren des Thalmor unterrichte, so waren neben den erwarteten Altmer, Khajiit und Bosmer auch Bretonen, Argonier und zu meiner großen Überraschung eine Dunmer anwesend.
Jetzt, wo die Stille der Nacht das Kolleg in Beschlag genommen hat und ich die Zeit und Muße finde alles Revue passieren zu lassen, kommt mir der vergangene Tag wie ein Spiegelbild der großen Vision unserer strahlenden Königin Ayren vor: Die Völker Tamriels zusammen vereint unter der Weisen und Gerechten Führung der Regierung des Thalmor und Königin Ayren!
Eine schöne Vorstellung, aber sicher noch ein langer und steiniger Weg.
Neben der Führung über das Gelände des Kolleg, bei dem es meine Aufgabe war den Gästen einen Überblick über das Kolleg und einen Einblick in die Aufgaben und Wirken des Kollegiums zu geben, war es die Ehrenwerte Dame Anwén Llewellyn die unsere Gäste über das Wirken des Thalmor und die Aufgabe des Kollegs in dieser Regierung gab.
All dies geschah unter den strengen und aufmerksamen Blicken des Herren Ancaro Hohenwacht. Leider war es mir an dem Abend nicht vergönnt mich persönlich vorzustellen oder ein Gespräch mit Ihm zu beginnen. Aber manchen Dingen lässt man besser Ihren Lauf ohne einen Einfluß darauf zu erzwingen.
Der anschließende gemütliche Teil des Abends war weitaus entspannter. Die Dame Jhaele Kupfergold brachte den Flair der Smaragdträne ins Kolleg und sorgte mit besagter Dunmer für das leibliche Wohl der anwesenden Gäste während der musikalische Geschmack der Gäste von einem Argonier befriedigt wurde.
Während des gemütlichen Beisammensein, bei dem das Kollegium den Gästen Rede und Antwort standen kam ich mit einer Kunsthandwerkerin ins Gespräch. Da das Kolleg seine Rekruten und Studenten auch in den Handwerklichen Künsten unterrichtet und prüft war es mein Anliegen besagte Person zu einem Gastvortrag zu begeistern. Die Grundsteine zum Aufschwung sind gelegt.




Brâen blickte noch einmal über seinen geschriebenen Text und rieb sich mit der freien Hand über die Augen die nun doch langsam müde wurden. Der Tag und die damit verbundenen Anstrengungen forderten Ihren Tribut und Brâen konnte nun auch ein Gähnen nicht mehr unterdrücken. Sorgsam verschloss er das Tintenfässchen, legte die Feder in die vorgesehene Halterung und schloss sein Tagebuch ehe Er sich zur Ruhe legte.

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Mittwoch, 3. Februar 2016, 13:40

... ein weiterer Tag am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit war vergangen. Der Mond ließ seinen silbrigen Schimmer nur selten durch den Wolkenverhangenen Himmel erblicken und so war das gesamte Gelände des Kollegs in einen Mantel dichter Dunkelheit gehüllt. Hatte Brâen Agrach-Dyrr draussen noch den Zauber des Magierlichtes benutzt um den Weg vom Hauptgebäude zu den Unterkünften der Lehrkräfte zurück zu legen, so benutzte er in seiner Stube nun eine gewöhnliche Kerze deren Schein mehr als ausreichend war um den Schreibtisch und das darauf liegende Tagebuch auszuleuchten.


Der Lehrmeister rutschte mitsamt Stuhl näher an den Tisch, öffnete vorsichtig das Tintenfass und nahm behutsam die Schreibfeder aus Ihrer Halterung. Dann begann Er die Erlebnisse des heutigen Tages nieder zu schreiben ...




Tirdas der zweite Sonnenaufgang/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit


Die Anspannung der vergangenen Woche sind nun mittlerweile auch vom letzten Schüler abgefallen und der Unterricht hat wieder seine geregelte Bahn gefunden. Die Anwesenheit von Gästen die nicht zum Dominion gehören haben einige unserer Schüler verwirrt und viele Fragen sind aufgekommen. Ich denke dieses Erlebnis war gut und wichtig den nur durch offenen Dialog und Fragen können meine Schüler Vorurteile und festgesetzte Gedankenmuster abschütteln und sich der Welt öffnen. Die Geschichte die Ich unterrichte hat wenig nutzen wenn wir Ihre Lehren nicht in der Gegenwart umsetzen um die Zukunft zu gestalten.
Ich habe auch wieder die Smaragdträne besucht um selber ein wenig der Anspannung abzulegen. Seit ich meine Stellung am Kolleg angenommen habe scheint die Taverne Zur Smaragdträne ein Ankerpunkt geworden zu sein ein Knotenpunkt wo Geschichten und Geschehnisse zusammenlaufen, neue Wege einschlagen oder Ihren Ursprung finden.
Eine Bosmerin sprach mich letzten Morndas an mit einer Botschaft eines Mitglieds aus dem Hause der Direnni. Es wurde um die Möglichkeit ersucht das Kolleg besuchen zu können und ich habe die Dame Andralina Direnni heute Abend am Kolleg empfangen. Ich habe glaube ich heute Abend die meisten der Möglichen Emotionen in kürzester Zeit durchlebt. Nachdem Ich Anfangs überrascht war, das ich Sie bereits schon vorher in der Smaragdträne kennen gelernt hatte, und sie nun hier war um eine Führung durch das Kolleg zu erhalten.
Ich erinnere mich noch, wie ablehnend Sie meiner Person als Mitglied des Thalmor an diesem Abend gegenüber stand. Meine Überraschung wurde schnell durch innere Wut ersetzt als Sie der angebotenen Führung mit deutlichen Desinteresse folgte und mich ständig in meinen Ausführungen unterbrach.
Nach der Wut kam der Zorn, als Sie anfing die Idee und die Ideale des Thalmor in Frage zu stellen und zu kritisieren. Nachdem Sie dann noch nach guter Manier eines Politikers oder Diplomaten mir die Worte im Mund verdrehte und für sich passend wiedergab hatte ich wirklich Mühe mich unter Kontrolle zu halten.
Dann schlagartig änderte sich das Gespräch. Es herrschte Interesse am Kolleg und der Arbeit, die Anspannung der, ich nenne es Diskussion, war verflogen und an einem kurzen Moment hatte ich sogar den Eindruck das eine Art persönlicher, wobei dieses Wort zu hoch gegriffen ist, Dialog entstand.


Jetzt, wo ich die Zeit habe und hier alles niederschreibe kann ich reflektieren. Ich muss mir selber eingestehen das der Abend für meine Person, ja vielleicht sogar für den Thalmor, positiv war. Wie kann ich meine eigenen Fehler erkennen, meine eigene Gesinnung überprüfen wenn meine Qualitäten und Anschauungen nicht herausgefordert und somit gefördert werden.
Was ich von meinen Schülern verlange muss ich selber bereit sein zu leisten. Welche Geschichte auch immer hieraus erwachsen wird, Sie nahm Ihren Anfang in der Taverne zur Smaragdträne und ich werde ein Teil von Ihr sein.
Nun kommen die letzten Emotionen die dieser Abend hervor bringt. Die Einsicht und die Müdigkeit. Da die Einsicht ein langwieriger Prozess ist werde ich mich nun der Müdigkeit hingeben.



Brâen Agrach-Dyrr wartete einen Moment bis die Tinte getrocknet war. Dann schloss Er sein Tagebuch, legte die Feder wieder an Ihren Platz und verschloss sorgsam das Tintenfass. Mit grübelnden Gesicht und müden Augen losch er das flackernde Feuer der Kerze und ging zu Bett ...


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Montag, 15. Februar 2016, 18:45

...die Sonne an diesem Morndas stand strahlend wie ein übergroßer Feuerball am Himmel über dem Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit und sandte Ihre Strahlen durch das kleine Fenster von Brâen`s Studierzimmer. Der Lehrmeister war gerade dabei einige Bücher wegzuräumen welche Er in den vergangenen Unterrichtsstunden gebraucht hatte. Braen war Guter Dinge und summte eine alte Aldmerische Weise aus Kindertagen vor sich hin während er seiner Tätigkeit nachging.
Während die Sonne Ihren Weg unbeirrbar fortsetzte streiften Ihre Strahlen auch den kleinen hölzernen Schreibtisch und das Tintenfässchen just in dem Augenblick als Brâen Agrach-Dyrr das letzte Buch zurückstellte und seinen Blick durch das kleine Zimmer schweifen ließ.
Ein Lächeln glitt über sein sonst ernstes Gesicht als Er die Reflektion der Sonnenstrahlen auf den Messingbeschlägen seines Schreibtisches sah. Da seine offizielle Arbeit für den heutigen Tag am Kolleg erledigt war, öffnete er die Schatulle in der er sein Tagebuch aufbewahrte, nahm es heraus und setzte sich an seinen Schreibtisch.
Während die Strahlen der Sonne wärmend auf seinen Rücken schienen, öffnete Brâen das Tintenfässchen, schlug eine leere Seite seines Tagebuchs auf und nahm die Schreibfeder zur Hand ...




Morndas, der 15. Sonnenaufgang/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit - Begenungen in Himmelswacht -


Die letzten Tage hier am Kolleg waren eher ruhig und ohne große besondere Vorkommnisse. Die Disziplin unter den Rekruten und Studenten ist vorbildlich und das Kollegium leistet Gute bis Sehr Gute Arbeit. Gelegentlich Bedarf es einer mündlichen Zurechtweisung oder Ermahnung wenn, gerade bei den jungen männlichen Studenten, die Hänseleien unter den Studierenden zu weit gehen. Aber bisher gab es noch keine weiteren Komplikationen oder Störungen.
Ich habe die ruhige Zeit genutzt um in den "Höhlen der Prüfungen" meine eigenen Arkanen Fähigkeiten wieder zu Trainieren und zu Perfektionieren. Da derzeit keine Prüfungen anstehen konnte Ich das komplette Höhlensystem nutzen ohne aufsehen zu erregen. Dieser Umstand kam mir gerade deswegen zu Gute als das Ich Zauber wirken konnte, welche möglicherweise einige Kollegen dazu verleitet hätten unangenehme Fragen zu stellen.


Am gestrigen Sundas habe ich einen kleinen Ausritt nach Himmelswacht unternommen. Mein Ziel war es gewesen einigen Gerüchten nachzugehen welche am Kolleg die Runde machen und Neuigkeiten zu erfahren welche derzeit am Kolleg leider immer erst mit Verzögerung eintreffen. Habe das Ziel nicht erreicht. Ich bin am Tor von Himmelswacht einer mir Bekannten, eher nur flüchtig Bekannten, Dunmer begegnet. Trotz der Kulturellen - und Glaubensunterschiede unser beiden Völker führten wir ein interessantes und anregendes Gespräch. Obwohl unsere Unterhaltung wohl eher rein politischer Natur war konnte Ich erfahren welche Irrfahrt die Dunmer Nyrian in unser schönes Dominion geführt hat. Ich muss gestehen das ich verwundert war, obwohl es mich eigentlich nicht hätte überraschen sollen, das bei dieser Geschichte Mitglieder des Schleiererbes Ihre dreckigen Finger im Spiel hatten. Ich habe Sie erst einmal an die Aldmerische Botschaft in Eldenwurz verwiesen. Dort sollte sie die Hilfe bekommen die eine Person in Ihrer Lage benötigt. Obwohl Sie eine Dunmer ist und somit unseren Abtrünnigen Vettern angehört habe ich das Gefühl das ein Kultureller Austausch in Gesprächen und Diskussionen, natürlich mit Vorsicht und unter gewissen Regeln, sowahl Nyrian als auch dem Thalmor helfen kann uns gegenseitig besser kennen zu lernen.
Lässt man die Vorurteile mal außen vor machte Ihr gesamtes Wesen einen Grundehrlichen Eindruck.


Brâen legte die Feder aus der Hand und streckte sich während Er der Tinte Zeit gab auf dem Papier zu trocknen. Sorgfältig reinigte er die Schreibfeder ehe er sie in das vorgesehene Kästchen legte, verschloss das Tintenfässchen und überflog noch einmal die Zeilen die er vorhin geschrieben hatte.
Er zuckte kurz die Schultern als er merkte das noch nicht alle Informationen des gestrigen Tages niedergeschrieben waren. Aber das musste auch nicht sein. Brâen hatte sich angewöhnt bewusst manche Informationen wegzulassen. Schließlich konnte er sich niemals sicher sein wer in seiner Abwesenheit alles Zugang zu seiner Stube hatte und wohl möglich seine Notizen durchsah. ...

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Sonntag, 21. Februar 2016, 09:31

...das knarren der Schiffsplanken und das wiegen der kleinen Laterne innerhalb der Schiffskajüte fügten sich harmonisch zueinander. Die Schatten die vom Licht der Kerze an die Wände geworfen wurden tanzten in Ihrem eigenen Reigen und wenn nun noch ein Seemann ein Lied angestimmt hätte würde hier ein wahrlich groteskes Schauspiel stattfinden.
Brâen Agrach-Dyrr interessierte das ganze nicht weiter. Er war zwar kein besonderer Freund von Seereisen, er war aber auch keiner der Reisenden die bei ein wenig Seegang gleich ständig über der Reling hingen. ...






Loredas, den 20. Sonnenaufgang 2Ä 584/ An Bord der Vagabund zwischen Auridon und Grathwald


Die Vagabund hat vor einigen Stunden abgelegt. Das Meer ist etwas in Aufruhr aber dennoch denke ich das es eine ruhige Überfahrt wird. Das Schiff hat nur wenige Passagiere und die Mannschaft macht einen ruhigen und professionelen Eindruck. Die Reise nach Eldenwurz und in die Aldmerische Botschaft wäre über ein Portal natürlich weitaus schneller und vermutlich auch bequemer. Allerdings genieße ich die Zeit die ich dann für mich alleine habe und freue mich über alles Neue und die Gelegenheiten Dinge zu erfahren die ansonsten nur auf offizielen Wegen zu mir dringen.


Während meines Aufenthaltes in Himmelswacht habe ich im Gasthaus "Zum Widerhaken" auf die Abfahrt der Vagabund gewartet. Eher durch Zufall wurde ich Zeuge und Teilnehmer an einer Unterhaltung zwischen einer Gruppe aus Altmer, Khajit und interessanter Weise einer Rotwardonin. Das Gespräch ging in der Hauptsache um die Gründung eines neuen Handelshauses, mal wieder eines. Aber ich will nicht über ungelegte Eier philosophieren. Sollte diese, wie ich gestehen muss, erstaunlich junge Altmer jedoch Erfolg haben mit Ihrem vorhaben kann es lohnenswert sein das ganze weiterhin im Auge zu behalten.


Ich denke das trotz der Mitgliedschaft der Rotwardonin kein offizieller Bericht von Nöten sein wird, aber ich werde in Eldenwurz mal das ein oder andere Gespräch suchen.




Brâen Agrach-Dyrr legte die Reiseschreibfeder wieder in Ihren Behälter und schloß sorgsam das kleine Tintenfässchen. Dann, nachdem die Tinte getrocknet war, klappte er sein Tagebuch zu und verstaute es in der kleinen Reisetasche die er bei sich hatte.

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Mittwoch, 24. Februar 2016, 18:23

...an Deck der Vagabund kam Bewegung, seit dem Moment als der Ausguck "Land Ahoi" geschrieen hatte. Der Hafen von Himmelswacht war am Horizont aufgetaucht und obwohl es noch einige Stunden dauern würde bis das Schiff anlegen konnte bereitete die Mannschaft alles vor. Brâen Agrach-Dyrr hätte nur aus der kleinen Luke in seiner Kajüte schauen müssen und Er hätte die Ausläufer Auridons am Horizont erblicken können.
Allerdings war sein Blick auf sein Tagebuch gerichtet und mit der Schreibfeder in der Hand und dem offenen Tintenfässchen auf dem Tisch schrieb er fleissig die wichtigsten Ereignisse seines Aufenthalts in Eldenwurz und der Aldmerischen Botschaft nieder.




Middas, den 24. Sonnenaufgang 2Ä 584/ An Bord der Vagabund zwischen Grathwald und Auridon


Die Umrisse des Hafens von Himmelswacht wurden grade eben durch den Ausguck ausgerufen und ich denke das ich in wenigen Stunden von Bord gehen kann. Die Überfahrt zurück nach Auridon war weitaus ruhiger und entspannter als die Hinreise und obwohl dieses mal mehr Passgiere an Bord sind genieße ich diese Reise mehr als die Anreise nach Grathwald.
Ich habe mir von meinem Vetrtrauensmann wieder etwas Kollopiessenz besorgen lassen. Dieses Mottengeflatter ist zwar recht nervig, aber mit einem entsprechenden Schutzzauber der den Körper vor Kontakt schützt ist die Tarnung Nachts recht effektiv um die Studenten und Rekruten auf dem Kolleg im Auge zu behalten wenn sie wieder irgendeinen Unfug treiben und glauben sie seien unbeobachtet auf dem Gelände. Ausserdem kann ich so ein Auge auf sie halten, das sie sich und das Kolleg mit übereifrigen Übungen und Versuchen keinen Schaden zufügen.


Ich bin froh das jetzt, wo es am Kolleg wieder in geordneten Bahnen zugeht, meine Arbeit auf Anweisung der Obrigkeit mich nun öfters nach Eldenwurz und auch Himmelswacht führt. Ich bin gespannt ob die während meiner Reise gepflanzten Samen schon zu blühen begonnen haben. Obwohl es ist dafür wahrscheinlich noch zu früh. Zeit wird hier der Schlüssel zum Erfolg sein und der Nutzen aller beteiligten Parteien.


Ich bin gespannt ob ich Anwén Llewellyn bei meiner Rückkehr antreffen werde. Ich habe von meinen Vorgesetzten keine klare Aussage erhalten. Aber ich bin sicher das Sie bald wieder, oder vielleicht sogar jetzt schon wieder am Kolleg sein wird. Ich denke ich werde die NAcht über noch in einem der Gasthäuser in Himmelswacht bleiben und erst am Turdas wieder zum Kolleg reisen.






...oben an Deck waren, den Geräuschen nach zu urteilen, die Matrosen bereits damit beschäftigt die Segel einzuholen. Nun würde es sicher nicht mehr lange Dauern bis die Vagabund einlief. Brâen Agrach-Dyrr verstaute seine Reiseutensilien siche in den Taschen und rief nach dem Schiffsjungen. Als dieser an der Türe zur Kajüte erschien, drückte Brâen im knapp eine Münze in die Hand und trug ihm auf gleich nach Ankunft im Hafen für Brâen ein Quartier zu suchen und sein Gepäck dort hin zu bringen.

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Freitag, 26. Februar 2016, 11:14

Noch immer recht erbost über das Ende des Gesprächs und die Tatsache das er aufgrund der Wendung seine Besucher einfach hatte stehen lasse schlug Brâen Agrach-Dyrr die Türe zu seinem Studierzimmer mit unvertretbarer Härte ins Schloss. Da die Abendstunden bereits fortgeschritten waren, wurden durch den verursachten Lärm sicherlich der ein oder andere Kollege kurzzeitig um Ihren Wohlverdienten Schlaf gebracht. Aber das interessierte den Lehrmeister, der nun murrend in seinem Studierzimmer auf - und ab Schritt, nicht weiter.
Jetzt wo Er sich in der Ruhe seines Zimmers etwas beruhigte und das geschehene Revue passieren ließ tat es Ihm leid das Er derart reagiert hatte....Nein, kopfschüttelnd blieb Brâen stehen. Die Reaktion auf das Anliegen das ihm vorgetragen wurde war Richtig. Einzig die Tatsache das die anderen Besucher und Gäste derart stehen gelassen wurden tat ihm leid.


Brâen Agrach-Dyrr wurde die Dunkelheit in seiner Stube bewusst und er entzündete eine Kerze auf seinem Schreibtisch. Da er zu so später Stunde und wegen der Brisanz der Situation niemanden hatte mit dem Er sich hätte austauschen können, nahm Er an seinem Schreibtisch platz, öffnete das kleine Tintenfässchen und begann in sein Tagebuch zu schreiben.




Turdas, der 25 Sonnenaufgang 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit


Trotz meines mehrtägigen Aufenthaltes in der Region Grathwald und der noch immer andauernden Abwesenheit der Dame Anwén Llewellyn war das Kolleg bei meiner Rückkehr im tadellosen Zustand. Besondere Vorkommnisse oder Beschwerden gab es keine Nennenswerten. Dies zeigt mir das die Akzeptanz unter dem Kollegium und den Studierenden wächst während die negativen Geschehnisse der Vergangenheit immer unwichtiger werden.


Leider fand ich die Ehrenwerte Dame Anwén Llewellyn bei meiner Rückkehr zum Kolleg wieder nicht vor. Ich werde bis zu Ihrer Rückkehr versuchen die Administratorischen und Represäntativen Aufgaben so gut wie irgend möglich mit zu tragen. Da mir bei meinem Aufenthalt in Eldenwurz niemand Auskunft geben konnte werde ich die Tage wohl eine offizielle Anfrage über den Aufenthalt von Anwén Llewellyn stellen.


Positiven Besuch erhielt ich am Abend von der Dunmer Dame Nyrian Landrel. Sie wollte ein Buch zurück bringen und mit mir über Fragen des Glaubens sprechen. Ich mag Ihre aufhellend einfache Denkweise Themen anzusprechen die andere hinter einer Vielzahl von Worten verbergen würden.Direkte Ehrlichkeit könnte man es wohl nennen. Find ich irgendwie Erfrischend, obwohl Sie wohl bei anderen Altmer und wohl besonders bei Behörden damit negative Erfahrungen machen wird. Mal sehen ob ich da nicht unterstützen kann....


Überraschender Weise beehrten auch zwei Mitglieder der Magiergilde unser Kolleg. S.C. ein Altmer Magier und S.C. eine Bretonische Magierin machten mir Ihre Aufwartung und suchten ein vertraulisches Gespräch mit mir. Das kleine Missverständnis am Anfang der Konversation hat mir zwar ein Lächeln abgerungen aber ich werde es wohl gegenüber Anwén nicht erwähnen.


Im nach hinein Betrachtet bin ich nicht glücklich über das stattgefundene Treffen. Weniger wegen dem Ende des Gesprächs.....Wahrheit hat Ihren Preis und den muss man bereit sein zu Leisten....aber das....


Es wurden Aussagen getroffen, die bis sie sich als unwahr erweisen als Anschuldigungen im Raum stehen. Oder aber wenn sie sich als wahr erweisen geahndet werden müssen.....Oh, bei Xarxes und Auri-El, ich bin noch immer wütend. Hätte er doch alles auf sich beruhen lassen. Ungeachtet des Ausgangs ist es meine Verantwortung den Aussagen auf den Grund zu gehen und entsprechende Schritte einzuleiten sollten sich diese Punkte als wahr erweisen.
Mir als Thalmor ist es leider nicht vergönnt sich hinter dem Mantel der Neutralität zu verbergen. Oh, diese Unbedachtheit, ich mag es fast schon Egoistisch nennen. .....


....untypisch für Brâen Agrach-Dyrr ließ er die Feder einfach liegen und auch das kleine Tintenfässchen verschloss er nicht. Mit mehr Kraft als notwendig schloß er sein Tagebuch und legte es auf das kleine Tischchen neben seinem Bett. Dann löschte Er die Kerze und ging mit einem unguten Gefühl zu Bett...

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Donnerstag, 3. März 2016, 17:13

... Brâen Agrach-Dyrr, der Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit, saß mit seinem Rücken zur offen stehenden Türe seiner kleinen Stube. Das Licht der tief stehenden Nachmittagssonne warf noch immer genügend Licht durch das kleine Fenster das Brâen ohne künstliche Beleuchtung in sein Tagebuch schreiben konnte....


Turdas, der dritte Tag der ersten Saat 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit

Die Kollopiessenz die ich im vergangen Sonnenaufgang erworben habe hat sich tatsächlich schon bezahlt gemacht. Studenten der höheren Stufe dachten Sie könnten sich über die Regeln der Anwendung von Beschwörungen und den Grundsetzen des Kollegs hinweg setzen. Ich habe sie dabei erwischt wie Sie zur nächtlichen Stunde auf einem abgelegenem Platz des Kollegs eine Wesensbeschwörung durchführen wollten.
Ich habe noch keine Ahnung wer Ihnen die Pergamente mit den Formeln hat zukommen lassen, aber ich konnte mir ein schmunzeln nicht verkneifen als ich ihre entsetzen Gesichter sah in dem Moment wo eine bestialisch stinkende Daedra Ratte im Bannkreis erschien.
Ich habe das Wesen durch einen einfachen Zauber vernichtet und die vier studierenden unter Androhung einer disziplinarischen Strafe auf Ihre Stuben verwiesen.

Ich hatte am vergangenen Morndas wieder einmal das Vergnügen gehabt der Dame Ravearilya, dem Weinhändler Mithlas Caraediir, sowie einem Khajiit den ich bereits aus der Smaragdträne her kenne und einer mir noch unbekannten Altmer zu begegnen. Leider wurde meine Aufmerksamkeit viel zu früh von anderen Dingen abgelenkt.

Die Informationen die ich mir erhofft hatte sind eher unbefriedigend spärlich. Aber sie sind ausreichend für den Anfang und bestätigen mich in meinen anfänglichen Vermutungen.
Es ist interessant das Verhalten, das vorsichtige herantasten und das studieren der etwaigen Grenzen zu beobachten. Sicherlich ein aufregendes Studienthema, aber für die derzeitige Situation irrelevant.


... Brâen Agrach-Dyrr legte vorsichtig die teure Schreibfeder weg, verschloss das kleine Tintenfässchen und lehnte sich mit einem entspannenden Seufzer zufrieden in seinen Stuhl. Einen Moment lang blieb er so sitzen und genoss die momentane Stille. Dann klappte Er das Tagebuch zu und verstaute es an seinem Platz. Wenige Minuten später schritt Brâen schon über das Gelände des Kollegs in Richtung des Hauptgebäudes ...

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Sonntag, 6. März 2016, 11:00

...Brâen Agrach-Dyrr war heute sehr spät aufgestanden. Obwohl er schon vor Sonnenaufgang wach war blieb er noch lange in seinem einfachen Bett liegen und hing seinen Gedanken nach. Er wollte die Ruhe so lange wie möglich genießen, wohlwissend das der heutige Tag ein sehr langer werden würde. Nach einiger Zeit des wachliegens stand Brâen auf, beendete seine morgendlichen Rituale und setzte sich, nachdem er sich angezogen hatte vor sein bereits aufgeschlagenes Tagebuch. Mit routinierten Handgriffen öffnete er das Tintenfässchen, nahm die Schreibfeder aus Ihrer Schatulle und begann zu schreiben ...


Sundas, der sechste Tag der ersten Saat 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit


Die von mir eingeführten Sprechstundenzeiten am Kolleg scheinen positiven Anklang bei der Bevölkerung Auridons zu finden. Ich für meinen Teil bezeichne sie als eine Bereicherung für das Kolleg und werde in den kommenden Tagen einen offiziellen Bericht darüber verfassen.
Es ist bedauerlich das die Dame Anwén Llewellyn davon keine Kenntniss hat und äußerst verwunderlich das Ich und auch scheinbar sonst niemand etwas über Ihren Verbleib weiß.

Seit dem bekannt wurde das die nächtlichen Aktivitäten einiger Studenten entdeckt wurden und eine Bestrafung der selbigen noch aussteht sind die Rekruten und Studenten äußerst Sittsam und Folgsam. Es ist fast schon beängstigend und ich kann mir ein gelegentliches Schmunzeln bei meinen Rundgängen schwer verkneifen.

Der vergangene Turdas war wieder bemerkenswert Interessant. Dachte ich das der Besuch eines Dunklen Vetters in Gestalt der Dunmer Nyrian oder der bedauerliche Besuch der Mitglieder der Magiergilde und der damit verbundenen Problematiken schon aussergewöhnlich waren, war ich nicht wenig überrascht als ein Mensch am Kolleg eintraf und nach einem Lehrmeister verlangte.

Sylerian Aerius, ein Soldat ehemaliger Soldat aus Cyrodiil, der scheinbar das Dominion zu seiner neuen Wahlheimat machen möchte, bat mich darum Ihm die Sitten und Gepflogenheiten der Mitglieder des Dominions näher zu bringen. Ich werde ihn im Auge behalten und überprüfen lassen.
Für einen Krieger scheint Er äußerst belesen und macht von seinem Wissensstand her eher den Eindruck eines Lehrers.

Es scheint als Suche er eine Anstellung in den Dienstes des Handelshauses der Dame Ravearilya. Das würde mir natürlich einiges Erleichtern.

Auch die Dame Ravearilya stattete dem Kolleg am Turdas einen Besuch ab. Angeblich um sich selber mal ein Bild des Kollegs der Aldmerischen Schicklichkeit zu machen. Auch wenn ich andere Beweggründe vermute, sollte man die Mer trotz Ihrer jungen Jahre nicht unterschätzen.
Wenn alles nach meinen Vorstellungen verläuft könnte der Nutzen auf beiden Seiten beträchtlich sein.


Brâen blickte aus dem Fesnter und sah das die Sonne schon ein gutes Stück Ihres Weges weiter gezogen war und es für ihn bald Zeit sein würde aufzubrechen. Behutsam legte Er die Feder aus der Hand, schloss das kleine Tintenfass und verstaute nach einiger Zeit auch wieder sein Tagebuch ...

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Freitag, 11. März 2016, 15:29

... wieder einmal sass Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr an seinem kleinem Schreibtisch in seinem privatem Quartier. Die wärmenden Strahlen der Nachmittagssonne schienen durch das kleine Fenster genau auf seinen Rücken. In seiner rechten Hand hielt er spielerisch seine Schreibfeder, während das kleine offene Tintenfässchen in einiger Entfernung am Tischrand stand. Gedankenverloren blickte er auf das aufgeschlagene Tagebuch vor sich und ließ noch einmal die letzten Tage Revue passieren. Ganz unbemerkt und fast automatisch tupfte er die Spitze der Schreibfeder in das Tintenfässchen und begann seinen Gedanken Worte zu geben.


Fredas, der elfte Tag der ersten Saat 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit


Der vergangene Turdas war wieder einmal ein bemerkenswert aufschlussreicher, wenn auch äußerst frostiger Tag. Zumindest mal der Teil des Tages an dem Ich und das Kolleg der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung standen. Diese Tage der "Öffentlichkeit" haben sich sehr nach meinen Wünschen sehr positiv entwickelt und es sollte bald an der Zeit sein einen Schritt weiter zu gehen.
Auch wenn ich mich derweil weit mit meiner Entscheidung aus dem Fenster lehne.


Sylerian Aerius, der neugierige wissbegierige Soldat aus Cyrodiil war gestern wieder am Kolleg vorstellig. Nach allem was ich bisher Erfahren habe ist Er jemand den Ich im Auge behalten sollte. Gerade nach den Geschehnissen gestern werde ich mich Ich denke Er wird noch die ein oder andere Rolle spielen werden.


Wieder einmal hatte ich gestern Besuch der Magiergilde. Jedoch im Gegensatz zum letzten mal als Mitglieder der Magiergilde dem Kolleg die Aufwartung machte schien die Altmerdame Daraèn tatsächlich nur Ihr in Interesse am Kolleg und dem Geschichtlichen Lehrplan zu bekunden.
Die Beweggründe des Dunmer Nelos Denum waren für mich nicht so einfach einzuordnen. Welche auch immer es waren, sie waren schnell vergessen als der Dunmer Nelos auf den Kaiserlichen Sylerian traf. Die Abneigung der beiden zueinander war deutlich zu spüren. Es hätte nicht viel gefehlt und beide hätten Ihre Klingen gekreuzt und kurz darauf die Vorzüge im Gewahrsam des Thalmor genossen.


Notiz: ....1. Anordnung erbitten die Gästen des Kollegs das Tragen von Waffen untersagt
2. Firisar fragen wer der Khajiit in der Bediensteten Kleidung war. Ich erinnere mich nicht das darüber gesprochen wurde Dienstpersonnal einzustellen.



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Dienstag, 29. März 2016, 17:45

Tagebuch Eintrag Teil 1

...Brâen Agrach-Dyrr, der Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit sass müde an seinem kleinen Schreibtisch in seinen privaten Räumlichkeiten.Den Oberkörper leicht nach vorne gebeugt und das Gesicht tief in den Händen vergrabend während seine Ellenbogen auf dem Tisch gestellt waren. Sein Atem ging ruhig und ein Beobachter könnte meinen das der Lehrmeister schlief.
Vor sich aufgeschlagen das Tagebuch Brâen Agrach-Dyrr ´s und gleich daneben ein geöffnetes Tintenfässchen und griffbereit die dazugehörige Schreibfeder. Mit einem tiefen Seufzen setzte Brâen sich auf, nahm die Schreibfeder zur Hand und began sein Tagebuch weiter zu führen ...


Tirdas der 29 Tag der Ersten Saat 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit


Es ist bereits einige Zeit her, seit meinem letzten Eintrag. Die vergangenen Tage waren äußerst Ereignissreich und offizielle Angelegenheiten des Thalmor, in der Hauptsache politischer Natur, haben einen großen Teil meiner Zeit und Arbeit in Anspruch genommen.
Zeit die Ich dann entsprechend am Kolleg gefehlt und meinen Studenten und Rekruten nicht zur Verfügung stand. Xarxes sei Dank haben die übrigen Ausbilder und Instruktoren einen Teil meiner Aufgaben am Kolleg mit übernommen.


Es ist auffällig das unsere vorerst nur temporär eingesetzte Leitung Anwén Llewellyn des Kollegs der Aldmerischen Schicklichkeit nun schon eine geraume Zeit am Kolleg abkömmlich ist. Die Aufgaben die die obere Thalmorbehörde Ihr übertragen haben scheinen von weit größerer Natur zu sein als ursprünglich angenommen. Es ist noch nicht abzusehen wann die Dame Anwén Llewellyn dem Kolleg und seinen Administrativen Aufgaben wieder zur Verfügung steht.


Aufgrund von gefährlichen unangenehmen aber Kontrollierbaren Vorkommnissen in der jüngeren Vergangenheit hier am Kolleg, hervorgerufen durch unterschiedlichste Gründe war ich gezwungen die Regeln für Studenten, Rekruten aber auch für Gäste und Besucher dieser Ehrwürdigen Einrichtung etwas zu straffen.


Wachen, Lehrkräfte wie auch die Instruktoren sind angehalten auf die Einhaltung der neuen Bestimmungen zu achten:

Spoiler Spoiler



Eine angenehme und für meine Person und das Kolleg sehr lohnende für den Thalmor und im besonderen das Kolleg vom Nutzwert hoch anzusiedelnde Amtshandlung, hatte ich das Vergnügen, in der zweiten Hälfte der Ersten Saat ausüben zu dürfen. Die Gründung eines Neuen Handelshauses "Altanar" eröffnet Neue Möglichkeiten .... *Vermerk:* Thalmornotizen separat abgelegt!

Die ersten Schrite sind bereits in die Wege geleitet und eine Kontaktaufnahme zu Tariqa Âmana sollte bald stattfinden.


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Dienstag, 29. März 2016, 17:49

Tagebuch Eintrag Teil 2

Spoiler Spoiler

Thalmornotizen zum Gründungsereigniss des Handelshauses Altanar


Turdas der 17 Tag der Ersten Saat 2Ä584 war das Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit, wegen wichtiger Regierungsaufgaben die Ich in Himmelswacht zu übernehmen hatte, für die breite Öffentlichkeit geschlossen.


Die Gründerin des Neuen Handelshauses Altanar, die Altmerdame Ravearilya, hatte meine Person in einer persönlichen Einladung darum ersucht der offiziellen Gründung des Handelshauses beizuwohnen und die selbige zu bezeugen. Da ich im Namen des Kollegs der Aldmerischen Schicklichkeit sowie des Thalmor allgemein einen Nutzen in diesem Handelshaus und möglichen Kooperationen sehe sah ich es als meine Pflicht zu Ehren unserer Königin und zum Ruhme des Dominions an diesem Ersuch nachzukommen.
Detaillierte Informationen über den Nutzwert des Hauses und der einzelnen Mitglieder sind vorerst nur Mitgliedern des Thalmor vorbehalten.


Da ich neben der Altmerdame Ravearilya und der Rothwardonin Shu´la zu den ersten unter den geladenen Gästen gehörte hatte ich genügend Zeit mich ein wenig umzusehen und die nach und nach eintreffenden Mitglieder, Gäste und das Personal zu beobachten.

Anwesend waren die Initiatorin des Ganzen, die Dame Ravearilya, eine Erfolgsorientierte und noch sehr junge Altmer. Die Kunsthandwerkerin
Ciravrin Talvathar, eine erfahrene Altmer Händlerin und Handwerkerin. Der bekannte Weinhändler Mithlas Caraediil, Mitglied einer traditionsreichen Altmerfamilie. Ebenso der, auch dem Kolleg bekannte, Va´dir Zarhar Bavakhar. Seines Zeichens Händler und Schmied.
Desweiteren waren Anwesend, die Rothwardonen Frau Shu´la. Scheinbar aufgrund ihres kriegerischen Temperaments die Verantwortliche für Sicherheit und Bewachung. Und Sylerian Aerius, ehemaliger Soldat der Kaiserlichen Truppen und nun neben Shu´la eingesetzten Wachpersonal.


Nachdem die Dame Ravearilya Ihre Eröffnungsansprache abgehalten hatte und jeder durch Ravearilya und Shu´la mit Getränken versorgt war, stellte sich jeder der Mitglieder, der Gäste und auch das Personal noch einmal gegenseitig vor. Daran anschliessend entfaltete das Erste Gründungsmitglied die offizielle Gründungsurkunde und jedes Mitglied bezeugte durch seine Unterschrift die Annahme der Gründung und der damit verbundenen Rechte und Pflichten.

Nach sorgfältiger Begutachtung der Urkunde und der geleisteten Unterschriften wurde die Urkunde und die Gründung des Handelshauses Altanar durch meine Unterschrift offiziel bezeugt und beglaubigt.




Anschliessend wurde der der Dame Ravearilya, stellvertretend für das Handelshaus, ein Gründungsgeschenk im Namen des Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit und des Thalmor übergeben. Ein kleines hölzernes Aufbewahrungskästchen, verziert mit den Symbolen der Mitgliedsvölker das Aldmeri Dominions. Ein Kästchen welches zum aufbewahren von Dokumenten verwendet werden kann und bereits folgenden Inhalt enthält:



Den Notizen über die Gründung des Handelshauses beigefügt ist ein zusammengefaltetes Pergament:

Spoiler Spoiler



Die vergangenen vier Tage haben besonders viel meiner Kraft gekostet. Aber auch hier haben Xarxes und wohl auch Auri-El wohlwollend auf mich herab geschaut.
Unsere Agenten haben Korrespondenz der von mir zur Beobachtung genannten Person *S.A.* abgefangen und mich umgehend über Auffälligkeiten informiert. Durch schnelles Handeln konnte Ich *S.A.* abfangen ehe Er Auridon verlässt und Ihn zur Rede stellen.


Auri - El sei Dank .. Ich bin froh, dass Die Auffälligkeiten und die daraus angenommene Bedrohung erwiesen sich als unbegründet. Eine Entwicklung der ich wohlwollend gegenüberstehe und die mich persönlich freudvoll stimmt.
Unerwartend, aber positiv für das Dominion als auch des Kollegs und ganz im Sinne und zu Ehren Xarxes zeichnen sich derzeit Politische Ereignisse ab.
Ich habe in den vergangenen zwei Tagen etliche Stunden im Regierungsgebäude des Thalmor zu Himmelswacht verbracht um eine bevorstehende Bitte um Asyl einer angesehenen Kaiserlichen Familie in eine für alle Seiten positive Entwicklung zu lenken. Ich hoffe sehr bis dem kommenden Turdas noch eine meinen Erwartungen entsprechende Antwort zu erhalten um diese dann einem neu gewonnenen Bruder im Geiste mit auf den Weg zu geben.


Mir wurde eine unerwartete und Große Ehre und Vertrauensbezeugung entgegen gebracht. Ganz im Sinne Xarxes und zu seinen Ehren werden meine Bemühungen darauf hinaus laufen alles mir erdenklich Mögliche zu tun meine geleisteten Versprechen zu halten.
Um meinen Feinden keinen Angriffspunkt zu bieten, werde ich das mit dem Versprechen einhergehende Dokument unter sicherer Verwahrung halten und auch, außer an obersten Stellen entsprechendes Stillschweigen darüber wahren.

Spoiler Spoiler

Das Versteck in dem Ihr, mit diebischen Absichten hineinschaut ist leer :P

Müde legte Brâen die Schreibfeder in die dafür vorgesehene Halterung. während die Tinte auf dem Pergament seines Tagebuches zu trocknen began schloß er das Tintenfässchen und anschliessend auch sein Tagebuch. Nachdem Er es zwischen den Reihen seiner Lehrbücher abgestellt hatte, straffte Er seinen Oberkörper und ging voller Tatendrang wieder seiner Arbeit und seinen Aufgaben nach. ...

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Donnerstag, 28. April 2016, 14:58

Brâen Agrach-Dyrr saß voller Konzentration vor seinem Schreibtisch innerhalb seiner Stube am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit. Auf seinem Schreibtisch gestapelt waren unzählige Papiere, Anfragen und Dokumente welche alle auf Ihre Bearbeitung und Beantwortung warteten. Alle Umschläge waren bereits geöffnet und der Inhalt mindestens einmal schon gelesen. Die Dokumente waren der Wichtigkeit und Notwendigkeit Ihrer Bearbeitung nach sortiert und lagen nun auf einem großen Stapel übereinander.
etwas abseits der ganzen Papiere lag ein geöffnetes Couvert an dem noch ganz deutlich das offizielle Siegel der Thalmorobrigkeiten aus Eldenwurz zu erkennen war. All dieser Papierkram schien den Lehrmeister aber nicht weiter zu beeindrucken. Sein Augenmerk war auf das Tagebuch vor sich gerichtet und die Hand die die Schreibfeder führte machte ließ eben selbige schwungvoll über die noch leere Seite gleiten.


Turdas der 28 Tag der Regenhand 2Ä 584/ Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit



Derzeit überschlagen sich die Geschehnisse und ich komme mit meiner Arbeit kaum noch hinterher. Unter all den Entscheidungen welche ich habe in den vergangenen Wochen treffen müssen hat meine Arbeit und Aufmerksamkeit dem Kolleg gegenüber deutlich gelitten. Zu allem Überfluss wird meine Anwesenheit in Eldenwurz verlangt um einen detaillierten Bericht abzugeben und aufkommende Fragen zu beantworten.


Die Rettung der zum Überlauf bereiten Familie ist nicht nach unseren Erwartungen verlaufen, was einen zu erwartenden Vorteil für das Dominion wieder nichtig werden lässt.
Die Bedrohung möglicher Spione und Auftragsmörder aus Cyrodiil, welche in Himmelswacht gesichtet worden waren scheint vorerst eingedämmt zu sein. Leider war es uns nicht möglich einem der Feinde habhaft zu werden, was bedeutet das wir den Grund für Ihr erscheinen nur weiterhin Vermuten können.


Ich werde mich, nachdem ich den Stapel Papier abgearbeitet habe, erst einmal auf den direkten Weg nach Eldenwurz begeben. Dem, von mir in Gewahrsam genommenen, Wächter des Handelshauses wird es freigestellt sich wieder frei auch außerhalb des Kollegs zu bewegen und seine Arbeiten entsprechend wieder aufzunehmen. Ich werde ihm wohl gleich einen Boten schicken.




Brâen Agrach-Dyrr schob das weiterhin aufgeschlagene Tagebuch von sich weg und begann damit die Stapel Papiere nach und ach abzuarbeiten. Dazwischen machte Er sich immer mal wieder Notizen, schrieb in sein Tagebuch oder rief nach Boten welche fertig gestellte Berichte und Anweisungen an die entsprechenden Empfänger zu überbringen hatten.

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Samstag, 4. Juni 2016, 14:32

Brâen Agrach-Dyrr schritt langsam von der Eingangstüre der Botschaft in Eldenwurz und setzte sich in den Schatten des großem immer Grünen Baumes in der Mitte des großen Hofes. In den letzten Wochen war er diesen Weg schon oft gegangen und hier im Schatten des großen Baumes gelang es ihm auch immer wieder einen klaren Gedanken zu fassen.
Die letzten Tage und Wochen waren äußerst anstrengend gewesen. Viele Fragen gab es zu beantworten, Berichte die Er den Angehörigen der Thalmordelegation wiedergeben musste, die fleißig mit geschrieben worden und die immer wieder neue Fragen auftaten, welche dann wieder zu neuen Berichten und weiteren Erklärungen führten.

Dann von Heute auf Morgen hatten all die Gespräche, die Fragen und Sitzungen plötzlich ein Ende. Man entließ den Thalmor und Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr mit den Worten "... man müsse sich zur Beratung zurück ziehen ..." und "... der Lehrmeister des Kollegs der Aldmerischen Schicklichkeit möchte sich gedulden und bis auf weiteres zur Verfügung halten..."

Obwohl Brâen Agrach-Dyrr sich frei innerhalb der Region Grathwald bewegen durfte hatte Er keierlei Ambitionen das Botschaftsgelände zu verlassen, zumal Er sich ja auch nicht sicher sein konnte wann die Offiziere des Thalmor mit Ihrer Beratung fetig sein würden. So wartete er Lehrmeister zwei volle Tage auf dem Botschaftsgelände ehe Er wieder in den kleinen Anhörungssaal gerufen wurde und überrascht das Ergebnis seiner Anhörung zur Kenntnis nahm.

Nun sass Brâen Agrach-Dyrr im Schatten des großen Baumes, sein Tagebuch auf seinen Knien und seine Reiseschreibutensilien griffbereit um einiges der vergangenen Tage nieder zu schreiben.

Loredas, der vierte Tag der Jahresmitte 2Ä 584/ Aldmerische Botschaft zu Eldenwurz


Meine Anhörungen der vergangenen Tage sind nun endlich vorbei und obwohl ich die ganze Zeit über wusste das keine meiner Handlungen falsch waren, meine Interessen lediglich dem Wohl des Dominions und dem Ruhm des Thalmor und seines Kollegs galten sowie dem Dienst der Freundschaft war ich doch über den positiven Ausgang der Anhörungen überrascht.
Das Gremium welches die vergangen Wochen meine Berichte wieder und wieder durchging und mir ständig Fragen über den Zweck und die Hintergründe meines Handelns stellte bestand aus allen Rängen der Thalmororganisation. So waren neben militärischen Offizieren ebenso Botschafter, Diplomaten und Lehrmeister vertreten.


Meine Informanten haben mich darüber in Kenntnis gesetzt das die Ehrenwerte Dame Anwén Llewellyn wieder am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit eingetroffen ist und Ihren Platz innerhalb der Leitung wieder bezogen hat. Nun sicherlich werden meine Kollegen sie mit Eifer über meine Taten und die daraus resultierende Aufmerksamkeit der Thalmor Obrigkeit informiert haben.


Desweiteren habe ich gehört das die Dame Direnni über meine Abwesenheit scheinbar sehr erbost war und erwartet das ich nach meiner Rückkehr nach Himmelswacht mich umgehend bei Ihr melde.
Habe ich bis jetzt gedacht das diese Anhörung strapazierend war fürchte ich das es ein Spaziergang war gegenüber dem was mich in Himmelswacht und am Kolleg erwartet.


Beunruhigend finde ich die Nachricht über das Schiff welches aus Abhas Landung in Himmelswacht eingetroffen sein soll, insbesondere wegen der Beschreibung der jungen Altmer welche in Himmelswacht von Bord ging und scheinbar Geschäfte mit dem Handelshaus Altanar betreibt. Ich bete inständig zu Xarxes das sich meine Vermutungen nicht bewahrheiten.


Nun, ich werde es mit Sicherheit bald erfahren. Wenn meine Handlungen der Vergangenheit es auch nicht geschafft haben dem Dominion einen wichtigen Verbündeten und Informanten zu bringen, so habe ich wenigstens dem Kolleg und dem Wissen als solches einen Dienst erwiesen.
Mir selber hat es nur mehr Arbeit eingebracht. Neben meinen Lehrstunden am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit werde ich nun auch ein ständiges Büro in Himmelswacht beziehen.


Aber vorerst wird das alles noch ein wenig warten müssen. Selbst mit dem Ende der Anhörungen gibt es hier in Eldenwurz noch soviel Bürokratisches zu erledigen das es noch Wochen dauern kann ehe ich nach Himmelswacht oder dem Kolleg zurück kehre.




Brâen Agrach-Dyrr ließ den Griffel sinken und lächelte in sich hinein, bei dem Gedanken was demnächst auf ihn zukommen würde. Er hatte sich vorerst mal einen Namen gemacht, jetzt würde man abwarten müssen wie groß dieser Name noch werden könnte.

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Sonntag, 7. August 2016, 19:51

Es ist nun schon etliche Tage her, das der Lehrmeister am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit Brâen Agrach-Dyrr nach seiner Rückkehr aus Eldenwurz am Kolleg eingetroffen ist.
Hatte man anfänglich erwartet, dass Er seine Arbeit am Kolleg gleich wieder aufnehmen würde so wurden seine Unterrichtsstunden weiterhin durch andere Lehrkräfte übernommen und fortgeführt. Brâen Agrach-Dyrr hingegen wanderte meist in Gedanken versunken über das Gelände des Kollegs. Hin und wieder wies er Studenten und Rekruten zurecht, wenn diese Ihre Übungen falsch oder ohne ausreichende Hingabe ausführten. Oft war Er fast gar nicht zu sehen, wenn Er z.B. in seinem Studierzimmer offizielle Dokumente bearbeitete oder Berichte verfasste.
Erst kürzlich ging jedoch eine Änderung mit dem bereits schon älteren Lehrmeister von statten. Vor wenigen Tagen war eine junge, elegante Altmer am Kolleg zu Besuch und fragte explezit nach dem Lehrmeister für Aldmerische und Altmerische Geschichte Brâen Agrach-Dyrr. Die beiden führten ein langes und privates Gespräch außerhalb der Reichweite neugieriger Ohren und Augen. Die Studenten welche alle eine eigene und oft recht Haarstreubende Meinung hatten, was es mit den beiden auf sich hatte, einigten sich recht bald darauf das es sich bei dieser Altmer wohl um eine angesehene Dame eines aufstrebenden Handelshauses handele.
Nur kurze Zeit danach verbrachte der Lehrmeister die meiste Zeit über alten Büchern innerhalb der Kolleg eigenen Bibliothek, scheuchte Studenten über den Campus um für Ihn Bücher und Abschriften aus anderen Räumen des Kollegs zu holen und sandte sogar den ein oder anderen Studenten aus um in benachbarten Städten und Akademien nach Antworten zu suchen, auf Fragen die Er ihnen vorher auf einen Zettel geschrieben hatte. Diese Fragen waren zwar einfach geschrieben, doch würden sie ohne den Gesamtkontext keinen Sinn ergeben.
Was die Studenten und auch einige Kollegen aber am meisten verwunderte, war die Tatsache das der Lehrmeister seine alte Reise - Uniform ausbessern und auf Vordermann bringen ließ.
Brâen Agrach-Dyrr war seit seinem recht langen Aufenthalt in Eldenwurz ein anderer Mer. Er hatte eine Neue Stellung in den Rängen des Thalmor, soviel war mittlerweile am Kolleg bekannt und auch die goldenen Verzierungen an seiner Thalmorrobe zeugten davon. Jedoch in welcher Form und mit welchen Privilegien oder Aufgaben diese Stellung einher ging war den Kollegen wie auch den Studenten des Lehrmeisters noch nicht bekannt.

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 15:07

Tagebuch Eintrag Lehmeister Braen Agrach-Dyrr

Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit / Middas, der 5te Eisherbst, 2Ä 584

Nahezu drei Wochen sind bereits vergangen, seit die Expedition wieder nach Hause zurück gekehrt ist. Ich habe es versäumt mich in den vergangen Tagen meiner weiteren Arbeit hier am Kolleg nach zu kommen ebenso wie ich es versäumt habe meine Aufzeichnungen aktuell zu halten und meine Gedanken nieder zu schreiben.
Der Grund meiner Zurückhaltung liegt in der Niederlage welche uns am Ziel der Expedition ereilte, als auch in der eher langsamen Genesung meiner recht argen Verletzungen die ich mir im Kampf zuzog das wenige verteidigend was wir gefunden hatten. Die Ruinen waren tatsächlich Ayleidischer Natur und auch irgendwie ein Versammlungsort, jedoch einer der grausamsten welche unsere Vettern im Stande waren durch Ihre niederträchtige Verbindung mit den Daedra zu errichten. Die Stelle welche wir gefunden hatten war ein Ritualplatz an dem die Seelen Unschuldiger dem Fürsten der Finsternis, Molag Bal selbst dargebracht wurden.
*Vermerk* Die Dringlichkeit und die Gefahr im Bericht besonders hervorheben!

Eigentlich hatte ich erwartet das die Dame Ravearilya in den letzten Tagen dem Kolleg Ihre Aufwartung gemacht hätte um das gefundene und eindeutig magische Amulett zu Studien Zwecken dem Kolleg und meiner Person zu übergeben. Das Verhalten der Altmer war zum Ende der Expedition hin Aggressiv seltsam verstörend und auch durch Ihr fern bleiben und das nicht Einhalten von Anweisungen durch den Thalmor lässt die Dame derzeit in keinem Guten Licht da stehen.
*Vermerk* Überprüfung der Eigens bewilligten Freiäume des Handelshauses und Sicherstellen der Loyalität (Handelshaus, insb. Ravearilya)

Die Verletzungen meiner SChulter sind derweit verheilt das Ich selbst eine Reise nach Himmelswacht unternehmen kann um die Leitung des Handelshauses zur Rede zu stellen.
Ich bin sicher das Aufgrund meines Berichtes über die Expedition, eine weitere Expedition des Dominions die gefundenen Ruinen weiter erkunden und anschliessend die Gefahr unschädlich machen wird.

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Montag, 10. Oktober 2016, 18:11

Ein schlichter Brief wurde am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit für Lehrmeister Braên Agrach-Dyrr abgegeben. Der Schüler oder Angestellte des Kollegs, der den Brief an den Lehrmeister weiterleitet, beschreibt die Botin als relativ junge Altmer mit kurzen, haselnussbraunen Haaren in schlichten Reitstiefeln und gekleidet wie ein Mer aus der Handelskaste. Der Brief wird von einem dunkelroten Wachssiegel, das Wappen in Form einer strahlenden Sonne, zusammengehalten.

Zitat

Geschätzter Lehrmeister Agrach-Dyrr,

im Namen des Handelshauses Altanar möchte ich Euch meine aufrichtigsten Genesungswünsche übersenden.
Alle Teilnehmer der Expedition wünschen Euch eine schnelle und erholsame Besserung.
Euer Einsatz und Beistand in den letzten Wochen hat Euch zu einem sehr geschätzten Berater unserer Gemeinschaft werden lassen.

Im Bezug auf das Fundstück von unbekannter Herkunft möchte ich Euch über unsere neuesten Erkenntnisse informieren:
Ich habe im Namen des Handelshauses eine eigene Untersuchungen des Amuletts angesetzt und in den letzten Wochen von einem Spezialisten ein Gutachten angefordert.
Die Untersuchung des Fundes benötigt natürlich eine gewisse Zeit, daher war es mir bisher noch nicht möglich Euch das Amulett für Eure eigenen Analysen zu überbringen. Dies werde ich - sobald unser eigenes Gutachten vorliegt - umgängig nachholen.

Die ersten Analysen unseres Fachmannes haben ergeben, dass die Verzauberungen des Amuletts keinesfall von gefährlicher Natur sind. Von daher geht das Handelshaus von keiner Gefahr für die Bevölkerung Auridons aus. Natürlich obliegt die abschließende Beurteilung der Hoheit des Thalmor.

Ich möchte Euch darüber hinaus eine Einladung ins Handelskontor unserer Gemeinschaft aussprechen, sobald es Eure Genesung zulässt.

- Ravearilya
Handelshaus Altanar

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:21

Die vergangenen Tage am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit waren neben den unzähligen Unterrichtsstunden gezeichnet von diversen Treffen, Verhandlungen und Gesprächen unterschiedlichster Natur. Hier nur einige Beispiele:

Die erste offizielle Lehrerkonferenz aller Lehrkräfte am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit unter Leitung der Ehrenwerten Anwén Llewellyn.



Nachbesprechung einer Gemeinsamen Expedition des Handelshauses Altanar und Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr in gemütlicher Atmosphäre des Handelshauses Altanar.


Handelsgespräche zwischen dem Handelshaus Altanar und dem Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit, innerhalb der Mauern des Kollegs.

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Donnerstag, 14. September 2017, 09:01

Späte Nacht am Middas, 13. Herbstfeuer ...

Lehrmeister Bràen Agrach-Dyrr stand bei weit geöffneter Türe im Türrahmen seiner Unterkunft am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit. Er beobachtete wie sein Gast das Haus verließ und in Begleitung einer Eskorte, bestehend aus zwei Reitern die auf seine Anweisung hin handelten, langsam in der Dunkelheit einer Sternenklaren Nacht verschwanden.
Das Feuer und das Licht im Hintergrund ließen den groß gewachsenen Mer als schwarze Silhouette erscheinen die noch lange im Türrahmen stand, selbst nachdem die junge Mer, welche Er heute Abend beherbergt hatte mit dem Schatten der Nacht verschmolzen war. Noch lange ließ der Lehrmeister sich den kühlen Nachtwind Auridon`s über sein Gesicht streichen, zog in einem tiefen Atemzug die Nachtluft durch seine Nase ein und füllte seine Lungen.
Jede Nuance, jeder noch so zarte Duft welchen der Nachtwind heran trug wurde von dem Mer aufgenommen und zersprang an den feinen Härchen seiner Nase in tausende winzig kleine Duftexplosionen.

Brâen Agrach-Dyrr drehte sich herum, verschloss sorgfältig die Türe hinter sich und wendete sich dem noch immer gedeckten Tisch zu, an dem Ravearilya und Er gespeist und gesprochen hatten. Er sah dass das Brot und der Käse, den er Ihr gereicht hatte nicht angefasst wurde. Er bemerkte an dem Strang Trauben die offenen Stellen an denen sein Gast die süßlichen Trauben abgezogen hatte. Überhaupt nahm der Lehrmeister alles mit einer besonderen Empfindlichkeit auf. Eine Empfindlichkeit die Ihn jedes noch so kleine Detail erkennen ließ, fast so als würde er unter dem Einfluss einer Bewusstseins Erweiternden Droge stehen.

Brâen ging um den Tisch herum und hob die Weinkelche auf welche auf dem Boden lagen. Große Flecken Wein erstreckten sich auf dem Teppich und im Geiste hörte der Lehrmeister bereits die Predigt die die Dame Nuzimeh, seine Haushälterin, im halten würde wenn Sie in wenigen Stunden das Chaos hier vorfinden würde.

Ein euphorisches Lächeln machte sich in Brâen`s Gesicht breit, als hänge Er einer schönen Erinnerung nach welche die Standpauke die Er erhalten würde und die mit wenig schönen Worten geschmückt sein würde allemal Wert war. Noch immer lächelnd stellt Er die beiden Kelche wieder auf den Tisch. Nach und nach begann Er die Kerzen im Raum zu verlöschen und legte noch einmal einen großen Holzscheit auf das flackernde Feuer um es am Leben zu erhalten bis zum kommenden Morgen.

Dann stieg Brâen Agrach-Dyrr Müde und trunken von den Erlebnissen der vergangenen Stunden die Stufen nach oben zu seinem Schlafräumen. Die vielen schnellen Wechsel der Gespräche, die Schwankungen der Emotionen und das Aufdecken von Wahrheit und Lüge, sowie die überraschende Wendung und das unerwartete Ende ließen Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr in einen langen, erholsamen und zufriedenen tiefen Schlaf sinken.

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Dienstag, 19. September 2017, 23:23

Im Laufe des nächsten Tages kommt ein Bote aus Himmelswacht zum Kolleg der aldmerischen Schicklichkeit und überbringt einen schlichten Brief mit dunkelblauem Wachssiegel, einen Stoffbeutel gefüllt mit arkanen Komponenten und einen ledernen Behälter, wie er für arkane Schriftrollen verwendet wird. Das Siegel erkennt man sofort als das Symbol der Magiergilde - ein mystisches Auge. Der Brief ist persönlich an Lehrmeister Brâen Agrach-Dyrr adressiert und die Sendung wird nur an jenen direkt ausgehändigt.



Zitat

Magnus schenke Euch sein Licht der Klarheit und Erkenntnis,
Ehrenwerter Lehrmeister,

ich übersende Euch anbei die Zauberformel für den Zauber "Leben erkennen" - den ich etwas modifiziert habe um Euch Eurem Ziel näher zu bringen.

Ihr werdet dazu als Fokus-Komponente einen persönlichen Gegenstand mit starker Bindung zur Seele der gesuchten Person benötigen.
Für das Wirken des Zaubers selbst benötigt Ihr folgende Komponenten: einen Hundezahn und eine Prise von der Pulvermischung aus blauem Entoloma und Bergkristall. (Ich habe mir erlaubt Euch einen Vorrat dieser Komponenten beizulegen.)

Die Formel heißt: "Alasilvoy Anyammis" [[Hier folgt eine äußerst präzise Erklärung über die korrekte Aussprache und Intonierung jeder einzelnen Silbe der aldmerischen Zauberformel. Die Bedeutung ist übersetzt etwa "Finde Leben".]]

Verwendet für den Zauber zuerst den Hundezahn und intoniert die Zauberformel.
Erst danach streut Ihr eine Prise des Zauberpulvers vor Euch in die Luft oder auf etwas Abstraktes, wie eine Karte.
Die Magicka wird sich alsbald als purpurner Nebel oder Wolke manifestieren und Euch den Weg zu Eurem Ziel zeigen.
Die Dauer des Zaubers ist begrenzt, daher werdet Ihr Ihn öfter einsetzen müssen - haltet also mit Euren Magicka-Reserven klug aus oder nehmt erfrischende Elixire auf die Reise mit.

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei Eurem Vorhaben und werde meine Gebete zu unseren Ahnen schicken, dass Sie Euch eine sichere Rückkehr nach Nirn ermöglichen!

~ Narmaeril Nimrassar
Maga

Unsere Projekte: Das Handelshaus Altanar - Die Magiergilde Himmelswacht - Das Kolleg des Thalmor
Unser RP-Hotspot: Die Stadt Himmelswacht auf Auridon (Aldmeri-Dominion)

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Freitag, 22. September 2017, 13:27

Die vergangenen Tage waren lange Tage am Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit und dem in die Jahre gekommenen Lehrmeister war die Müdigkeit deutlich anzusehen. Die meiste Zeit des Tages hatte Brâen Agrach-Dyrr unten in seinem pragmatisch eingerichteten Räumen verbracht. Er hatte Nachrichten und Anweisungen hinter seinem schweren Schreibtisch in seinem Arbeitszimmer verfasst, hatte in seinem einfach eingerichteten Empfangsraum Anweisungen an eine Herrschar von Boten, Agenten und Rekruten gegeben welche Er zuvor zu sich gerufen hatte.

Nun, wo sich der Abend über Himmelswacht legte und den Weg frei machte damit sich die Dunkelheit über die Reiche legen konnte waren alle angefallenen Arbeiten erledigt. Die Lichter und Feuer in den unteren Räumen waren verloschen und nur in den oberen Räumen war noch ein Knistern eines offenen Kaminfeuers und der Schein mehrere Kerzen und Leuchter zu sehen, welche Ihr Licht wenige Zentimeter nach draußen sandten im hoffnungslosen Versuch der Dunkelheit die Stirn zu bieten.

Nun saß Er in seinem Lehnstuhl vor dem Kamin in seinen privaten Räumlichkeiten. Die Füsse auf einen Sitzhocker gelegt, sein Tagebuch vor sich auf seinem Schoss liegend und sinnierte über die vergangenen Tage. Die Utensilien welche die Maga Narmaeril von der Magiergilde in Himmelswacht im geschickt hatte lagen mit einigen persönlichen Gegenständen des Lehrmeisters zusammen in einer nahen Ecke des Zimmers.

Spoiler Spoiler

Ende des Herbstfeuer der 2Ä 585

Wahrheit und Lüge. Zwei Schwestern welche, wenn man Sie in schöne Kleider steckt voneinander nicht zu unterscheiden sind. Aber wann wird aus der Lüge eine Wahrheit und was sind überhaupt Wahrheit und Lüge wenn man Sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

Mit Hilfe der Magiergilde konnte ich den vermeintlichen Aufenthaltsort von Ravearilya ausfindig machen. Zumindestens mal mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit. Oblivion, das Reich der Fürsten der Dunkelheit. Die Ebenen der Schatten und des Verrats. Einer der wenigen Orte an denen ich in meinem langen Leben noch nie gewesen bin und den Ich nun vor habe zu betreten um ....... ja warum eigentlich?

Um meine Pflicht als Thalmor zu erfüllen und dem Schwur folge zu leisten dem Dominion und seinen Bewohnern zu dienen und Schaden von Ihnen fern zu halten. Ein einfacher Grund, ein ehrenwerter Grund und ja ein Grund für den es sich lohnen wird mein Leben zu riskieren um das verfluchte Amulett zu zerstören oder unter sicheres Gewahrsam zu halten.
Aber ist das wirklich der Grund? Ist das mein einziges Verlangen mich auf diesen Weg zu begeben oder ist Sie auch einer der Gründe, oder vielleicht der Grund überhaupt.

...


Nach meinem Besuch im Handelshaus sind viele Dinge unklarer als zuvor. Ich habe nun, bis auf das Replik des Medallions von Anwén alles beisammen was Ich für den kommenden Besuch in der Magiergilde zu Himmelswacht benötige. Neben der Botschafterin Senevin begleiten mich nun auch Kapitän Rhaz, wenn auch seine Freude sich in Gefahr und Abenteuer zu stürzen in Grenzen hält, und Meister Va´dir für den es eine selbstverständlichkeit zu sein schien eine Fremde Ebene zu betreten und ein Mitglied des Handelshauses zu retten.
Ich frage mich ob auch für mich jemand so etwas tun würde, oder bin Ich nur ein Mittel zum Zweck. Eine Spielfigur deren Wert leicht zu ersetzen ist, ähnlich dem Bauern in einem Schachspiel.

Gespräche mit den Mitgliedern des Handelshauses warfen Fragen auf denen Ich mich tatsächlich noch zu stellen habe. Liegt jenen der Gute Ruf und der weitere Wert des Handelshauses am Herzen so sind meine Sorgen ungemein größer. Ich habe Entscheidungen zu treffen welche weit reichende Konsequenzen haben können. Einige werden einfach sein, diktiert von dem was Gut ist für das Dominion. Andere werden mir schwerer fallen. Die richtige Entscheidung zu treffen wird von der Antwort abhängen auf die Frage mit der ich diesen Eintrag begonnen habe.

Wahrheit und Lüge ...


Brâen`s Blick wanderte vom Tagebuch hinauf zu den flackernden und tanzenden Flammen des Kaminfeuers. Er hielt seinen Blick lange auf die Flammen gerichtet bis seine Augen anfingen zu tränen und begannen im Trugbilder vorzugaukeln. Mehrmals hintereinander blinzelnd, legte er Schreibfeder und Tagebuch beiseite und begab sich zu Bett.
Die kommenden Tage würde Er nutzen um Kraft zu sammeln und alles notwendige für die bevorstehende Reise bereit zu halten.

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Narmaeril (22.09.2017), As3her (22.09.2017), Atheron (22.09.2017), Llynya (23.09.2017)