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1

Mittwoch, 27. Mai 2015, 16:52

Warum werden Vampire so ungern gesehen im rp?

Hallo,

Frage steht ja oben...was mich wundert wenn man im dB z.b questet sind ja einige questgeber auch Vampire die nicht böse sind also scheinen sie ja nicht das ganz verhasste böse auf der Welt zu sein sondern nur eine andere Art lebensform...

Hylea

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 16:57

Ich sag's mal kurz und knackig: Vampire sind Geschöpfe Molag Bals. Und Molag Bal ist nun nicht gerade der nette Nachbar von nebenan. Das erklärt es glaube ich ganz gut. ;)

Allerdings unterscheidet sich der Umgang mit Vampiren auch von Völkchen zu Völkchen. Ein Dunmer sieht Vampire anders als z.B. ein Bretone.

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Gragosh gro-Donneraxt (27.05.2015)

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 17:20

Weil im RP nicht immer alles so ist, wie in der Spielengine. Nimm z.B. den Valenwald, der ist im Spiel schön aufgeräumt. Oder ganz flach, dass jeder aus Kalthafen flieht, sowie Molag Bal und Mannimarco niederstreckt. Das wird im RP nicht gut ankommen. ;)

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Janus_Cruenti (29.05.2015)

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 17:26

Engine und Lore sind nicht unbedingt gleichzusetzen. Da muss man als Rollenspieler schon mal beide Augen feste zudrücken. Im Zweifelsfall hat für Rollenspieler die Lore eindeutig Vorrang vor der Engine.

Und für die Freunde von Quellenangaben ;) - Die vier Abscheulichkeiten
Der Text ist eigentlich sehr eindeutig und lässt keinerlei Interpretationsspielraum, wie mit Vampiren umgegangen werden sollte.

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Vexaris (27.05.2015), Narmaeril (28.05.2015)

Vexaris

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 17:31

Ich sag's mal kurz und knackig: Vampire sind Geschöpfe Molag Bals. Und Molag Bal ist nun nicht gerade der nette Nachbar von nebenan. Das erklärt es glaube ich ganz gut. ;)

Allerdings unterscheidet sich der Umgang mit Vampiren auch von Völkchen zu Völkchen. Ein Dunmer sieht Vampire anders als z.B. ein Bretone.

Hierbei sollte auch gesagt sein, dass nicht umbedingt alle Dunmer, sondern vor allem die Telvanni Vampire anders sehen.

Vampire sind in der ES-Lore Monster. Sie ernähren sich vom Blut der Lebenden (wenn man sich nicht [oder von Tierblut] ernährt wird ein Vampir früher oder später wahnsinnig -> Blutunholde, welche nicht wirklich mehr als Tiere sind), erhalten animalische Aspekte und sind Jäger in der Nacht. Es gibt Ausnahmen von Vampiren, die noch so menschlich sind, dass man normal mit ihnen interagieren kann, aber diese sind nunmal Ausnahmen. Dazu gibt es Leute, welche Suizid begehen oder sich töten lassen wollen, wenn sie feststellen, dass sie sich mit einer der verschiedenen Vampirkrankheiten infiziert haben.

Der Großteil der Bevölkerung fürchtet sich vor Vampiren, weil sie sich vom Blut der Menschen/Mer/&c. ernähren, dabei ihr Opfer entweder töten oder mit der Krankheit infizieren. Dazu kommt, dass die Schöpfungslegenden der Vampire die Krankheit auf Molag Bal (Daedrischer Fürst der Dominanz und der Versklavung der Sterblichen, bekannt als der König der Vergewaltigung, Ernter der Seelen und Herr der Brutalität) und Vaermina (auch: Vaernima, daedrischer Fürst der Träume und Albträume, der bösen Omen, der psychologischen Folter und dem Diebstahl von Erinnerungen) zurückführen.

Im (MMO-)Rollenspiel wird es eigentlich immer vermieden Ausnahmen ("Snowflakes") zu spielen. Da die wenigsten Leute aber Vampire so ausspielen wollen, wie sie in der Lore sind (dies würde nur über eine Vampir-Themengilden oder ein Projekt funktionieren, da es ansonsten eine sehr einsame Angelegenheit wäre), sondern lieber als, ich sage mal reißerisch 'Twilight-Vampire' (gemeint sind also Vampire, die menschenfreundlich sind, in Tavernen gehen, &c.) ausspielen, sind sie nicht gerne gesehen, einfach, weil sie die Immersion in dieser Hinsicht stören, da sie einen vermeidbaren Lorebruch darstellen.

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 17:43

Super danke für die Antworten...ich mag zwar elder scrolls Spiele es auch seit Arena aber so loretief bin ich nicht hihi...also hat zenimax sozusagen bethesdas Lore schon seeeeeeehr ausgedehnt... Quellangaben find ich super hihi da ja viele Spieler lore auch gerne biegen

Shakdoo

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Sonntag, 31. Mai 2015, 12:33

Man muss auch dazu sagen: Lore ist nicht gleich Lore für jeden Spieler.
Es gibt gewisse Grauzonen, eigene Interpretationen usw. worüber sich Rpler untereinander nicht immer einig sind. Im Grunde streitet man sich gern über Details. Dazu kommt der eigene Geschmack, was für einen passend ist.

Beispiel: Rassismus ist gängig in der Ts Lore und jedes Volk hat Vorurteile über das andere, einen Groll oder gleich Hass.
Daraus folgt, dass es vom Prinzip her auch gängig sein müsste mit Chars im Rp auf Rassismus zu stoßen.

Nur .... das erlebe ich selten. Bisher bin ich zu 90% nur Chars begegnet die total offen gegenüber anderen sind, diesen ganzen Rassismus Kram nicht verstehen können und davon schwärmen wie toll doch die anderen Völker so sind und man nicht so schnell über andere Urteilen sollte ......

So könnte es einem vorkommen, als wäre die Teso Welt die Toleranz Hochburg schlechthin :D

ABER: Ist völlig ok. Man kann niemanden dazu zwingen solche Thematiken auszuspielen und laut Lore gibt es natürlich auch Leute, die nicht rassistisch sind. Deswegen sollte man die Gegebenheiten der Welt immer im Kopf behalten und sich danach richten.

Man kann das hier auch auf die Vampire ableiten. Rpler spielen zumeist nicht den Normalbürger sondern mehr kampferprobte Sorten, wie Söldner, Freibeuter, Abenteuer ect. sodass sie sich schon in Kämpfen zu wehren wissen. Da macht einen ein Blutsauger auch gleich weniger Angst, als dem Händler Peter oder dem Bauer Frank.
Die Masse der Bevölkerung kann NICHT sonderlich gut kämpfen und fühlt sich dazu noch so selbstbewusst keinerlei Angst vor bluttrinkenden Mostern zu haben.
Und was kann Angst auslösen? Nicht nur Hilflosigkeit, das Ergeben seiner Angst und sich unterwürfig zu machen sondern auch aggressive Reaktionen. Man will dieses gefährliche Monster so schnell töten wie möglich, da man sich oder seine Lieben bedroht sieht. Nach dem Motto: Entweder Du oder ICH/SIE! Bringt ES um!

Heißt: Ein Vampir müsste schon ziemlich dumm im Kopf sein, sich offen zu erkennen zu geben und unvorsichtig zu werden. Was im Umkehrschluss bedeutet ... einen guten Vampir erkennt man gar nicht als einen :D
Ich seh das höchstens gegenüber Personen, denen der Vamp auch vertraut oder wo er der Meinung ist das es keinerlei Risiken für ihn bedeuten könnte, als möglich ihn offen auszuspielen.

Und das ... tun viele nicht. Aus diesem Grund haben viele Rpler mit Vampier Rplern zu viele schlechte Erfahrungen gemacht und ein Unbehagen entwickelt, wann immer sie einen begegnen. Egal ob offen oder nicht. Man kriegt das schwer aus dem Kopf raus, wenn sich eine schlechte Meinung erst mal festgesetzt hat.

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Janus_Cruenti (02.06.2015)

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Sonntag, 31. Mai 2015, 18:10

Das ist es ja was ich auch vermute...ich denk mir viele sehen Engine technisch einen Vampir also muss der Charakter ihn auch sofort als diesen identifizieren und anfeinden...

Vexaris

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9

Sonntag, 31. Mai 2015, 18:18

Das ist es ja was ich auch vermute...ich denk mir viele sehen Engine technisch einen Vampir also muss der Charakter ihn auch sofort als diesen identifizieren und anfeinden...

Da man alle Vampirstämme bis auf den Cyrodiliischen am Aussehen erkennen kann, ist dies auch natürlich und möglich. Und es wäre ein ziemlich merkwürdiger Zufall, wenn alle Vampircharaktere die cyrodiliische Variante der Vampirkrankheit hätten.

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Ragnar Windspeer (01.06.2015)

nuvak

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Montag, 1. Juni 2015, 00:21

Vieles wurde ja schon gesagt, aber zu der Quelle oben: Wie eigentlich alle Quellen in Elderscrolls hat sie einen in der Welt lebenden Autor mit eigenen Ansichten und eigenem Weltbild. Und es ist in diesem Fall ein Erzbischof der Göttlichen. Andere, wie die Telvanni oder auch einige andere Magier sehen den Umgang halt wieder ganz anders. (Ich sehe Vampire auch eher skeptisch im RP, ich wollt hier nur auf die Art der Quellen hinweisen. Meiner Meinung die große Stärke der Elderscroll-Lore. Die Welt ist verdammt vielschichtig, und indem man so eine Meinungsäußerung zur Wahrheit erhebt, nimmt man ihr diese Vielschichtigkeit.)

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Vexaris

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Montag, 1. Juni 2015, 13:26

Vieles wurde ja schon gesagt, aber zu der Quelle oben: Wie eigentlich alle Quellen in Elderscrolls hat sie einen in der Welt lebenden Autor mit eigenen Ansichten und eigenem Weltbild. Und es ist in diesem Fall ein Erzbischof der Göttlichen. Andere, wie die Telvanni oder auch einige andere Magier sehen den Umgang halt wieder ganz anders.

Dies ist richtig. Aber hierbei eine Einschränkung:
Die Sichtweise, hier schriftlich dargelegt durch den Erzbischof, wird an sich von allen Bewohnern Tamriels geteilt. Die Dunmer sind ein Spezialfall, welcher daraus resultiert, dass sie durch ihren Glauben nicht an die Aedra und deren Weisungen gebunden sind. Die Telvanni sind in der Regel egozentrische, wissenshortende Magier, welche auch eine Abneigung gegenüber der Magiergilde haben (da die Magiergilde Wissen verbreiten und jedem zugänglich machen möchte). Vampire sind durch ihre Natur, die es erzwingt, Leben von Mer/Menschen/&c. zu missachten, auch nicht selten selbstsüchtig, zudem nahezu unsterblich - ein Vampirleben wäre für einen besonders rücksichtslosen Telvanni daher sehr nützlich: Er kann über die Lebensspanne eines normalen Dunmer hinaus weiter seinen Studien nachgehen. Zudem ist Nekromantie bei den Dunmer auch keine Magie, welche verpönt ist (selbst nicht durch das Aufkommen des Wurmkultes); die Dres zum Beispiel beschwören Ahnengeister herauf, um sie um Rat zu bitten und Gerichte würden ohne ein solches Konsultat kein Urteil fällen.
Bei allen anderen (spielbaren) Völkern sieht es aber anders aus. Nekromantie ist verhasst, unheimlich, abstoßend, kriminell; Vampire sind blutsaugende Monster mit übernatürlichen Kräften.

Noch ein Punkt: Nur weil man Söldner oder Abenteurer ist, heißt das nicht, dass man keine Angst vor Vampiren oder Werkreaturen hat. Beide sind Wesen, welche über Kräfte verfügen, die das normale Maß eines Mer/Menschen/&c. übersteigt. Sie sind extrem gefährliche Gegner und die wenigsten wollen sich mit ihnen messen, aber es gibt Organisationen/Gruppen, welche sich zum Ziel gesteckt haben, Werkreaturen und Vampire auszurotten und sie überall zu bekämpfen, wo sie sie antreffen. Personen aus solchen Organisationen/Gruppen wissen aber auch in der Regel genau, worauf sie sich einlassen und haben spezielles Wissen bezüglich der Jagd nach diesen Wesen.

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nuvak

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Montag, 1. Juni 2015, 14:07

Die Sichtweise, hier schriftlich dargelegt durch den Erzbischof, wird an sich von allen Bewohnern Tamriels geteilt
Und genau das sehe ich eben anders. In den aktuellen Zeiten ist der durchschnittliche Bewohner Tamriel daran interessiert das er und seine Familie überlebt. Wenn da ein Vampir ist, der den Leuten im von der Obrigkeit verlassenen Land gegen Soldaten hilft, die ihre Ernte und ihre Frauen nehmen wollen, und dafür auch nur die Leute hinter der Grenze austrinkt, die einem eh immer suspekt waren, dann würden >90% der Leute ihn mit offenen Armen empfangen. Die Kirche ist schwach, ihre Zentren in Cyrodiil liegen in Trümmern, die weltlichen Mächte, die eigentlich auf ihrer Seite stehen kämpfen lieber um den Rubinthron statt gezielt gegen Molag Bal vorzugehen, was in der Hand der Gilden liegt, die traditionell toleranter sind oder sogar

Spoiler Spoiler

von einer Daedrapriesterin geführt werden. Nach der Quelle oben ja ein Ding der unmöglichkeit.


Was ich aber eigentlich sagen will: Das Problem mit den Vampiren ist kein Loreproblem. Es geht nicht darum, was die Lore erlaubt oder nicht, sondern was man spielen will. Sind laut Lore "gute" Vampire möglich? Ja, definitiv! Sind die alltäglich? Nein, absolut nicht. Wenn man nun also eher ein alltägliches Spiel bevorzugt, auch ein alltägliches Spiel in Kreisen, die schon nicht mehr dem Durchschnitt entsprechen (Söldner, Reisende ...) dann wird ein Vampir wahrscheinlich stören. Wenn man ein RP betreiben will, dass sich an den Quests etc orientiert, dann ist ein Vampir eine naheliegende Wahl. Hier hilft nur sich auch OOC Gedanken zu machen, da prallen einfach verschiedene Vorlieben aufeinander. Das schlimmste was da passieren kann (und oft genug passiert) ist ein Vampir, der in eine schon bespielte Gemeinschaft kommt, bei dem der Spieler versucht seine Sicht der Dinge (wie Vampire in der Welt stehen und sogar wie andere auf ihn reagieren sollten) den anderen aufzudrücken. Hier hilft nur Fingerspitzengefühl, sowohl IC als auch OOC. (Das Snowflakeproblem kommt noch hinzu, nicht selten geht sowas wie Vampirismus dann noch mit anderen ungewöhnlichen/unwahrscheinlichen Dingen einher, die dann noch alle zusammenkommen.)

Nachtrag: Volle Zustimmung zum letzten Absatz.

Nachtrag 2: Außer Frage steht dabei auch, dass Vampire nicht offen agieren sollten. Auch Verandis, wohl das Vorbild für viele Vampirspieler, tarnt seine Natur, auch wenn das in der Quest vielleicht etwas unter geht. Auch wenn meiner Meinung nach nicht alle die obige kirchliche Einstellung teilen, so tun es doch sicher genug, um eine Gefahr für jeden Vampir zu sein.

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Vexaris

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Montag, 1. Juni 2015, 15:17

Die Sichtweise, hier schriftlich dargelegt durch den Erzbischof, wird an sich von allen Bewohnern Tamriels geteilt
Und genau das sehe ich eben anders. In den aktuellen Zeiten ist der durchschnittliche Bewohner Tamriel daran interessiert das er und seine Familie überlebt. Wenn da ein Vampir ist, der den Leuten im von der Obrigkeit verlassenen Land gegen Soldaten hilft, die ihre Ernte und ihre Frauen nehmen wollen, und dafür auch nur die Leute hinter der Grenze austrinkt, die einem eh immer suspekt waren, dann würden >90% der Leute ihn mit offenen Armen empfangen. Die Kirche ist schwach, ihre Zentren in Cyrodiil liegen in Trümmern, die weltlichen Mächte, die eigentlich auf ihrer Seite stehen kämpfen lieber um den Rubinthron statt gezielt gegen Molag Bal vorzugehen, was in der Hand der Gilden liegt, die traditionell toleranter sind oder sogar

Spoiler Spoiler

von einer Daedrapriesterin geführt werden. Nach der Quelle oben ja ein Ding der unmöglichkeit.


Ich bezweifel sehr stark, dass Leute einen Vampir mit offenen Armen empfangen würden, egal, ob er ihnen helfen möchte oder nicht, gerade wegen des Krieges. Molag Bal, ein Daedra (daher würde ich auch Daedrapriester als Führer einer Gesellschaft, die traditionell Aedra verehren, ausschließen), einer der Schöpfer der Vampirkrankheit, ist der "große Feind" der Zeit, in der wir spielen. Seine Daedra zerstören Cyrodiil, der Wurmkult unter Mannimarcos Führung ist in nahezu jedem Gebiet anzutreffen oder beeinflusst andere Fraktionen, dass sie Mannimarco (und dadurch indirekt Molag Bal) dienen.
Ich denke, dadurch wird die Angst vor Vampiren nur noch größer. Sie sind eine Schöpfung Molag Bals - er hat Lamae Beolfag vergewaltigt, in Hass auf Arkay, und dadurch den ersten Vampir erschaffen.

Zitat

Tamriel was still young, and filled with danger and wondrous magick when Bal walked in the aspect of a man and took a virgin, Lamae Beolfag, from the Nedic Peoples. Savage and loveless, Bal profaned her body, and her screams became the Shrieking Winds, which still haunt certain winding fjords of Skyrim. Shedding a lone droplet of blood on her brow, Bal left Nirn, having sown his wrath.

Violated and comatose, Lamae was found by nomads, and cared for. A fortnight hence, the nomad wyrd-woman enshrouded Lamae in pall for she had passed into death. In their way, the nomads built a bonfire to immolate the husk. That night, Lamae rose from her funeral pyre, and set upon the coven, still aflame. She ripped the throats of the women, ate the eyes of the children, and raped their men as cruelly as Bal had ravished her.

And so; Lamae, (who is known to us as blood-matron) imprecated her foul aspect upon the folk of Tamriel, and begat a brood of countless abominations, from which came the vampires, most cunning of the night-horrors. And so was the scourge of undeath wrought upon Tamriel, cruelly mocking Arkay’s rhythm of life and death through all the coming eras of the et'Ada, and for all his sadness, Arkay knew this could not be undone.
Quelle

Molag Bals Streitkolben wird "Vampire's Mace" genannt. All dies deutet eher daraufhin, dass die Leute sich noch mehr vor Vampiren, Untoten und Daedra fürchten als sonst.

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Dienstag, 2. Juni 2015, 12:53

Dem entgegen stehen Daedra wie Meridia oder Azura, an die sich ja einige in diesen Zeiten wenden oder ihnen völlig freiwillig dienen. Was ich damit einfach nur sagen will: Ein "Lorehammer" ist schnell geschwungen, doch eine "absolute Wahrheit" gibt es, wie in beinahe allen Dingen, einfach nicht. Selbst wenn wir versuchen, möglichst objektiv heranzugehen, ist die Faktenlage noch immer so variabel auslegbar, dass wir zu keinem völligen Konsens kommen werden. Wenn dann noch persönliche Auslegung und Präferenz hinzukommt, haben wir den Salat.

Ich denke, jedem ist bewusst, dass Wesen, die im Allgemeinen Mensch und Mer förmlich tagtäglich schaden oder diese töten, nicht mit offenen Armen empfangen werden. Dazu zählen natürlich die typischen Monster, doch man könnte das auch auf Banditen und dergleichen ausweiten. Kein gewöhnlicher Mensch oder Mer würde wohl standardmäßig davon ausgehen, dass der, der da vor ihm steht, nun ausgerechnet ein zweiter Robin Hood ist. Warum sollte man auch? Um zu solch einer Überlegung zu kommen, muss allerdings erst einmal klar sein, dass das Wesen vor einem überhaupt ein Bandit/Vampir/Werwolf/Daedra(anbeter) ist. Das widerum ist in manchen Fällen leichter zu verbergen als in anderen.

Innerhalb der RP-Gemeinschaft gibt es nun (gemessen an der Rollenspielerdichte) sicher unproportional viele Vampire, die auch oft genug offen in Gasthäusern agieren. Hier wird mit Sicherheit des Öfteren "die Lore" ein wenig zu eigenen Gunsten ausgelegt oder manchmal auch gänzlich außer Acht gelassen - zugunsten der eigenen Präferenzen. Dem entgegen stehen jene, die nun wirklich zu denen gehören, denen man es gut gefüttert nicht ansieht; jene, die womöglich sogar nur der Engine nach Vampire sind und natürlich jene, die durch Illusionsmagie (ob selbst gewirkt oder durch eine Verzauberung erworben) ihre wahre Gestalt tarnen.

Lange Rede, "kurzer" Sinn (oder tl:dr): Niemand mag es, ausgesaugt, gefressen, getötet oder sonst irgendwie geschädigt zu werden. Deshalb sind Vampire im Allgemeinen nicht gern gesehen. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Alles andere ist persönliche Vorliebe. Wer außerhalb dieser groben Norm spielen möchte, sollte sich dessen meiner Meinung nach bewusst sein und sich entsprechend darauf einstellen, nicht immer freundlich empfangen zu werden. Entsprechend ist es ratsam, sich einen Rollenspielerkreis zu suchen, der die gleichen Vorlieben hat, damit man nicht endlose OOC-Diskussionen führen "muss" oder anderen (oder sich) den Spaß verdirbt, weil man mit völlig unterschiedlichen Erwartungen und Vorstellungen ans Rollenspiel herangeht. Man muss nicht mit jedem können.

Ein Fußballer und ein Volleyballspieler gehen auch nicht auf ein Spielfeld und erwarten voneinander, das selbe Spiel mit den selben Regeln zu spielen, nur weil beide gerne Ballsportarten betreiben. Zu abstrakt? Dann nehmen wir den Hobbyspieler, der mit Freunden ab und an mal im Hinterhof bolzt, gegen den Profispieler aus der Bundesliga. Wie ernst wir die "Regeln", die wir uns durch die Lore setzen, nehmen, hängt ganz davon ab, wo unsere Ziele und Präferenzen liegen und auch wenn es mal für einen Abend spaßig sein kann, gmeinsam etwas zu unternehmen, hat man doch dauerhaft am meisten Spaß, wenn man mit "seinesgleichen" spielt.

PS: Ich hätte auch einfach schreiben können "Was Shakadoo gesagt hat.", aber das wäre zu einfach gewesen. :D

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Dienstag, 2. Juni 2015, 17:42

Dem entgegen stehen Daedra wie Meridia oder Azura, an die sich ja einige in diesen Zeiten wenden oder ihnen völlig freiwillig dienen.

Nur dazu ein, zwei Sätze: Im Grunde hast du Recht. Azura aber wird in manchen Gegenden, auch wenn sie versucht ein "gutes Image" zu haben, in Verbindung mit Molag Bal gesehen (in dem Spiel Daggerfall ist Molag Bal ein Verbündeter von Azura, ihre Feinde sind Ebonarm und Nocturnal). Mephala wird zudem von den Dunmer auch als ein "guter Daedra" gesehen, aber ich bezweifel, dass die meisten hier zustimmen würden.
Meridia ist ein Sonderfall (Margra und ich sprachen vor kurzem darüber). Ursprünglich eine et'Ada und anschließend eine Magna-Ge, verließ sie Aetherius freiwillig - oder wurde von Magnus rausgeworfen (diese Angelegenheit ist in der Lore nicht ganz geklärt, auch wenn manches eher darauf hindeutet, dass Magnus sie rauswarf). Sie machte sich ihren Wohnsitz in Oblivion und wurde zu einem daedrischen Prinzen, da sie keinen anderen Platz hatte, zu dem sie hätte gehen können - sie ist eine Daedra aus Notwendigkeit. Daher haben Meridia und Magnus auch ähnliche Attribute - besonders das Licht.
Ein weiterer Daedra, den man als gut ansieht, in unserer Zeitspanne aber nicht mehr existiert, wäre Jyggalag, daedrischer Prinz der Ordnung - die anderen Daedra hassten und fürchteten ihn, weswegen sie ihn dazu verfluchten, in der Form dessen zu leben, was er am meisten hasste: Wahnsinn; Sheogorath, daedrischer Prinz des Wahnsinns.

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Freitag, 5. Juni 2015, 11:38

Sicher interessant zu wissen, aber meiner Meinung nach dennoch am Thema vorbei. Nicht nur, weil es mit der Eingangsfrage nichts mehr zu tun hat, sondern auch, weil es so tief in die Lore eintaucht, dass es an den meisten Charakteren völlig vorbeigeht. Für den Standardcharakter sind es daedrische Prinzen. Punkt. Egal welche dramatische Geschichte sie haben. Womit sich der Kreis wieder schließt: Max Mustermann rechnet bei einem Banditen nicht mit einem Robin Hood, bei einm Vampir nicht mit einem ... wie hieß der Tiersauger aus Twilight? ... und bei einem daedrischen Prinzen nicht mit dem sympathischen "gefallenen Gott" von nebenan.

PS: Ich hätte bei den Vampiren ja den guten Rabenwacht nennen können, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Allgemeinheit nicht bekannt ist, dass da ein richtiger Blutsauger in ihrem Adel sitzt.

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