Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ZuMe

Geselle

  • »ZuMe« ist weiblich
  • »ZuMe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 61

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

1

Montag, 16. März 2015, 11:37

Das Zeichen im Stein

Die Zitadelle von Altadoon, ganz am südwestlichen Rande Cyrodiils gelegen, machte heute morgen einen aufgeräumten und sauberen Eindruck.
Die Sonne brannte sich gerade erst durch die kalten Morgennebel, und die sanften Hügel und Wiesen des Umlandes waren malerisch mit Raureif überfroren. Im harschen Ostwind knatterten die Fahnen des Aldmeri Dominions auf den roten Mauerzinnen, während der Herold der Wache in ein goldenes Horn stieß, um die neue Kompanie zum Appell zu rufen.
Stiefelgetrappel wurde laut, hier und da ein unterdrückter Fluch; dann das Klappern von schweren Metallrüstungen und das Rasseln von Schwertern, Hellebarden und Äxten. Es dauerte nicht lange, und alle drei Züge waren ordentlich angetreten, obwohl noch da und dort heimlich ein Stiefel zugeschnürt oder eine Armschiene geschlossen werden musste.
Doch als General Marenil das Wirtschaftsgebäude verließ, standen sie alle stramm und unbeweglich und sahen aus wie eins von den Propaganda-Bildern, die das Dominion gerne verteilte, bevor es die Landsknechte und Presspatrouillen zum Anwerben auf die Dörfer schickte.
Der erste Zug bestand aus goldhäutigen Altmer, hochgewachsene Männer und Frauen, die ihr langes Haar allesamt im Nacken zusammengefasst hatten. Die meisten trugen schwere Panzer und lange Schwerter, doch in der letzten Reihe blitzen golddurchwirkte Roben und hölzerne Stäbe hervor. Die Zugführerin, eine große Altmer mit einer langen Narbe auf der Wange, salutierte vor dem General. Der schritt durch die Reihen, nickte ihr zu, und setzte seinen Weg zum zweiten Zug fort, der naturgemäß nicht ganz so stramm stand.
Die Khajiiti in dieser Abteilung trugen feste Lederpanzer mit geschwärzten Nieten, die meisten hatten bösartig aussehende, gekrümmte Dolche an ihrer Seite, und allesamt hielten sie lange Speere mit mondförmig gebogenen Widerhaken in den Händen. Sie ritten auf noch größeren Katzen, Kriegssenche mit langen Säbelzähnen, die teilweise ebenfalls gepanzert, teilweise bunt bemalt waren. Sie standen so gelassen still, wie es Pferde nie gekonnt hätten - lauernd auf ihre Beute.

Ihr Anführer war ein nachtschwarzer Khajiit mit einer großen Axt, dessen eines verbliebenes Auge bösartig rot zwischen dem schwarzen Fell hervorfunkelte. Er sagte etwas in dem knurrenden Ta'agra, und alle Mann seines Zuges stellten die Speere für die Inspektion schräg vor sich. Nicht ein Schwanz schlug aus der Reihe, als der General vorbeischritt.
Der General nahm auch diesen Zug ab, obwohl es wirklich Mut verlangte, zwischen den großen Katzen und den scharfen, gebogenen Krallen hindurch zu schreiten - und ging zum dritten Zug weiter, der ganz aus Bosmer bestand. Leichte, hellbraune Lederkleidung und dünne Stoffe verhüllten nur wenig der sehnigen, drahtigen und viel kleineren Körper, und erwartungsgemäß waren alle Bosmeri mit Bogen bewaffnet, die genauso groß - und in einigen Fällen auch noch etwas größer - waren als sie selbst. Am Ende dieses Zuges stand ein hölzerner Karren, der mit Proviant und einer großen Menge langer Pfeile beladen war. Der Anführer war ein kleiner, barfüßiger, halbnackter Mer mit traurigen grünen Augen. Als der General vor ihn trat, hätte der Unterschied kaum größer sein können, und als der Kleine vor dem höhergestellten Offizier salutierte, hätte man aus der Entfernung auch annehmen können, hier spiele ein Kind Soldat vor seinem herrschaftlichen Vater. Doch General Marenil nickte auch diesem Zugführer respektvoll zu und schritt die Reihen ab, ohne eine einzige Ausrüstung beanstandenswert zu finden.


Als er schließlich seine Stimme erhob, trug sie weit über die schweigende Landschaft.
"Soldatinnen und Soldaten des Dominions," sagte er, "jetzt ist eure Zeit gekommen. Euer Weg liegt klar vor euch, und eure Befehle wurden Euch bereits überbracht. Verhaltet Euch ehrenvoll und kämpft für den Ruhm des Dominions - mehr kann kein Befehlshaber von Euch verlangen. Ich wünsche Euch das Bestmögliche: Erfolg."


Nach dieser kurzen Rede hob er die Hand, und die zwei Männer, die am Tor postiert waren, begannen, die Kurbeln zu betätigen, um die schweren Eisenfallgatter zu bewegen. Es dauerte nicht lange, bis sich die ganze Kompanie in Marsch gesetzt hatte und nach Norden hin auszog, um Cyrodiil von den verblendeten Menschen und den fehlgeleiteten Mer der anderen Allianzen zurück zu erobern. Der General sah ihnen mit unbewegter Mine nach, und kein Hauch von Besorgnis lag in seinen Augen - rührige Gedanken darüber, wer von dieser Kompanie überhaupt zurückkehren würde, waren diesem Befehlshaber des Dominion fremd.


Erst, als die ganze Kompanie ausgezogen war, ließen die Torwachen die wenigen Leute in die Zitadelle ein, die darauf warteten, in den Stützpunkt zu kommen. Heute war ein Mensch dabei, der von den Wachen einigermaßen misstrauisch beäugt wurde, ein wilder Bretone mit dunkelroten Haaren. Viel zuvorkommender behandelten die Wachen die junge Altmer mit der wallenden weißen Mähne, die sich militärisch gerade hielt. Auch noch einige andere Leute wollten in den Stützpunkt, doch sie alle mussten sich durchsuchen lassen und ihre Waffen am Haupttor abgeben, bevor sie - in welcher Mission auch immer - in die Zitadelle hinein gelassen wurden. Bald bildete sich eine Schlange geduldig wartender Mer, die die Fragen nach dem Woher und Wohin beantworten mussten, um ihre Waffen Bändchen wandten, um sie später wieder finden zu können, oder geduldig Roben und weite Beinkleider ablegten, um den Wachen die Durchsuchung zu erleichtern.
Schließlich, als die Sonne endlich alle Nebel fortgebrannt hatte und die Vögel zu singen anfingen, wurden sie alle in die Zitadelle von Altadoon eingelassen.
...ist doch natürrlich, oderr? Diese heisst Dolch, weil es das ist, was sie ist. Ja?

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Kishima (16.03.2015), degenhau (17.03.2015), Das Ümi (18.03.2015), Grieselda (20.03.2015)

2

Montag, 16. März 2015, 23:51

"Es tut mir leid, aber ihr müsst warten bis die Kompanie ausgerückt ist."
Varinka nickte sachte und ging in ihrer Rüstung zurück zu ihrem Pferd. Sie überprüfte die Taschen und ging ihre Ausrüstung durch. Sie durfte nichts vergessen haben. Tatsächlich war sie etwas aufgeregt. Ein eigenes Kommando? Hatte das Haus Ares endlich wieder eine Möglichkeit seinen Wert zu beweisen? Sie hatte ihre Eltern besucht bevor sie aufgebrochen war. Sie hatten die Wichtigkeit betont und erwarteten das bestmögliche von ihrer jüngsten Tochter. Sie wollte ihren Vater so gern stolz machen.

Behutsam schnürrte sie die Taschen wieder zu und streichte dem edlen Ross über den Hals. Dabei fiel ihr der Bretone auf der anderen Seite des Weges mit den dunkelroten Haaren auf und noch mehr der kleine Affe an seiner Seite. Sie wusste nicht was sie mehr verachtete - diesen wilden Bretonen, der ihrer Meinung nach offensichtlich aus irgendeiner Höhle gekrochen sein musste, oder der verlauste Affe an seiner Seite.
Sie entschied sich für den Affen.
Ihre verachtende Mimik wich, als sich die Tore öffneten und die Kompanie durch das Tor marschierte. Sie führte Ihr Pferd zur Seite und nahm eine straffe Haltung an um der Kompanie ihren Respekt zu zeigen.

Erst als die gesamte Kompanie vorbei gezogen war entspannte sie sich wieder und ging zum Tor. Die Torwache die sie zuvor abwies weiste sie nun freundlich in die Richtung ihres Ziels: den befehlshabenden Offizier.

Das Pferd an den Zügeln haltend ging sie mit selbstbewusstem Schritt in die Zitadelle und schaute sich nach einem auffälligem Zelt um, in der Hoffnung den Offizier möglichst schnell zu finden. Bevor sie weiter ging schaute sie aber noch einmal prüfend an sich herab. Die Rüstung musste perfekt sitzen, nichts sollte zu bemängeln sein. Die frisch polierte Brustrüstung und Beinschienen machten einen wertvollen und schützenden Eindruck. Im Kontrast dazu stand die ansonsten aus Stoff bestehende Rüstung die durch magische Stärkung einen soliden Schutz vor der Witterung und leichteren Hieben bot, jedoch nicht vor direkten Treffern oder gar Pfeile. Dafür bot sie genügend Beweglichkeit für Ihren Schild- und Schwertarm.
Sie zählte innerlich bis drei um dann in einer beeindruckenden Geschwindigkeit Schild und Schwert zu ziehen und in Kampfhaltung zu stehen. Sie blickte an ihrem frisch geschärften Schwert entlang das im Sonnenlicht blitzte. Besonders mochte sie aber ihren Schild das mit dem Aldmeri Wappen geschmückt war. Es war eine besonders widerstandsfähige Holzkonstruktion. Leicht und dennoch ein Bollwerk das sich schützend vor Varinka aufbaute. Ein baugleiches war ebenfalls seitlich an einigen Riemen am Pferd festgebunden - offensichtlich als Ersatz.
Zufrieden beendete sie ihre Inspektion und steckte Schild und Schwert zurück. Nun würde sie sich auf den Weg machen den Offizier zu finden um ihre Befehle entgegen zu nehmen...

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Das Ümi (18.03.2015), Grieselda (20.03.2015)

3

Dienstag, 17. März 2015, 13:26

"Ja, is' ja gut .. den Stab und den Dolch kannst du .. sie, nehmen!"

In Gedanken (Mann, oh man der Zauber ging wirklich enorm schief.. irgendwie hab ich mich in einer Formel vertahn.. gut das ich auf einer Außenmission gemeldet bin.. mein Stamm würde sonst noch mehr über mich lachen.) Darr ging kurz in die Knie, grinste sein kleines Äffchen Bobo an und hielt ihm die Schulter hin "Komm du Frechdachs, mal schauen was die Hütte dort alles hergibt!" Wahrscheinlich war Darr gar nicht bewusst, das er sich in ein militärisches Ereignis befindet. Auch die Anrede des Soldatenoberhaupt war ihm nicht wirklich geläufig, wohlmöglich hat Darr gar nicht gemerkt das er in einem verfeindeten Bündnis die Fronten aushorscht. Gut das Woodou's keinerlei Bezug zu dem Krieg hegen. Darr wäre sowieso eher mit den Pflanzenarten Cyrodills beschäftigt.

Der rothaarige kleine Imgakin sprang Darr auf den Kopf und wuselte ihm die Haare ganze unkonform. Seine Bekleidung war sehr gewöhnungsbedürftig und die Ausrüstung schien umso mehr die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Wer trägt denn heutzutage noch Baumrinde spazieren. Darr war nunmal sehr sonderbar.

In gewohnter etwas nach vorne gebeugter Haltung, ging Darr in Richtung Zitadelle.. er klopfte den Soldaten auf die Rüstung und begutachtete ihre glänzenden Helme .. So neugierig wie sein großer Freund war auch Bobo und husch über die Köpfe derer die stramm standen. "Bobo, du Stinktier.. bleib hier.." Nun etwas lauter werdend "die Fremden sind nicht so wie wir, die sind Paju-la* unter den Stahleimer, die sie auf den Köpfen tragen!" Das er die zornigen Blicke nun bemerkte, war wohl deshalb weil sein lautes Organ, ihm selbst auffiel. Grinsend und pfeifend versuchte er nun doch etwas unbemerkt durch die Menge, Bobo hinterher zu kommen.

(Fall nur nich hin, versuch auf beiden Beinen zu stehen.. Köter!)

Dadurch das sein Stamm Wölfe als Schutzgeister oder auch Vorbilder nimmt, haben die Woodous eine Vorliebe auf allen Vieren zu laufen. Darr's Nachteil, er war mehr und mehr mit Wölfen am spielen, als die Kinder in seinem Alter zu beachten. Damals ging der Stamm davon aus das Darr die Lykanthrophie durch seinen Ur-Großvater erfuhr.. der Stamm konnte ihn vorsorglich davon befreien, jedoch war die Prägung zum Wolfsrunde schon vollzogen.

Bobo hingegen hatte keine Probleme zu laufen, er nahm gerade Schwung und landete mit einem Satz auf dem Pferd der Altmer. Darr sprang hinterher und rutschte zwischen die Füße der Altmer, er schob eine Dreadlock aus seinem Gesicht als er gerade so der Altmer in die Augen schauen konnte ...

*verrückt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Congh« (17. März 2015, 13:34)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Das Ümi (18.03.2015), Grieselda (20.03.2015)

4

Dienstag, 17. März 2015, 19:58

Gerade als sie die ersten Schritte tätigen wollte, hörte sie diesen Affen und drehte sich um - nur im Augenwinkel sah sie, dass der Affe auf ihr Ross gesprungen war - welches ganz entspannt stehen blieb. Aber Zeit zur Reaktion blieb ihr nicht, denn im nächsten Moment landete dieser wilde Betrone auf den Boden, mit dem Kopf direkt vor ihren Füßen. Sie blickte irritiert zu ihm hinunter und sah wie der Betrone sie anblickte. Mit kalter Tonlage und kritischem Blick sprach sie zu ihm:

"Da hast du dir die richtige Haltung ausgesucht um meine Aufmerksamkeit zu erregen."

Dass die Altmer den Bretonen direkt duzte, machte deutlich, dass sie keinerlei Respekt vor ihm hatte - zumindest würde man das in der üblichen altmerischen Gesellschaft so verstehen.
Mit einem zynischen Lächeln stupste sie mit ihrem rechten Fuß, gehüllt in einem Stoffschuh, an den Kopf des Bretonen. Dann blickte sie zum Affen und legte eine verachtende Mimik auf. Ohne den Bretonen anzusehen sagte sie mit genervter Tonlage:

"Wenn dieser Affe mein Ross mit Läusen verseucht, dann solltest du deine Haltung nun möglichst schnell in eine rennende ändern."

Alles in allem blieb Varinka sehr ruhig und schien sich noch nicht sehr aufzuregen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kishima« (17. März 2015, 22:02)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Das Ümi (18.03.2015), Grieselda (20.03.2015)

5

Dienstag, 17. März 2015, 21:15

Darr schüttelte den Kopf und schmunzelte vor sich hin, als er sich aufraffte um den Staub aus den Hosenbeinen zu klopfen. Er krempelte ein Hosenbein hoch und blickte mit einem gekneiften Auge gen der Altmer "Du bist ja 'ne nette Altmera.. Altmerse.. 'ne junge Frau" er griff in seine Sandale um die letzten kleine Steine rauszupulen.

"Läuse wirst du bei Bobo nicht finden, wir pflegen unser Fell” Bezugnehmend auf ein Wandel den Darr bald erfuhr, war die umschriebene Kontra gar nicht soweit hergeholt.

Als Darr sein tun beendete, rümpfte er schnaufend die Nase. Durch die wilde Lebensweise, lernte Darach Tiere verstehen; auch Wildpferde..

Langsam näherte er sich dem Pferd um Bobo schließlich sanft auf den Kopf zu tupsen, um zu verdeutlichen das er sich schicken solle. Die affenähnlichen Laute bestärkten sein Vorhaben.

"Als ich so in deiner Lieblingsposition lag, dacht ich mir du könntest mir weiterhelfen?"

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Congh« (17. März 2015, 21:29)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

6

Dienstag, 17. März 2015, 22:19

" 'Du?' " wiederholt Varinka ungläubig.

"Du bist wohl so wild wie du aussiehst. Man duzt eine Altmer nicht einfach und schon garnicht eine wie mich - von edlem Hause. Ich bin Varinka Ares - die jüngste Tochter des Hauses und dennoch umso vieles älter und weiser als du."

Varinka bleibt alles in allem noch immer ruhig, auch wenn ihre Mimik sehr skeptisch und kritisch wird.

"Wie auch immer." - sie hebt dezent ihre rechte Hand.
"Ich habe eigene Aufgaben zu erledigen und wüsste nicht was mich dazu bringen soll meine Zeit damit zu vergeuden dir bei den deinigen auszuhelfen."

Sie blickt ihn nun etwas erwartungsvoll an als ob sie eine Antwort erwartete, ihr Blick bleibt dabei jedoch kritisch.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

7

Mittwoch, 18. März 2015, 10:36

Darr nahm ihr 'DU' als freundliche Begrüßung wahr, so dachte er, er müsste dies erwiedern. Jedoch bemerkte Er, das die Altmer eine sehr kühne Art, verinnerlicht. Darr ließ das Lächeln für einen Moment, um sich bei ihr zu entschuldigen. Er lag eine Hand, unachtsam was sie mit ihrer rechten Hand vor hatte, um Ihr Ohr, so dass der Daumen der linken Hand ihre Stirn berührte. Das gleiche tat er auch bei sich selbst, mit ruhigem Ton sprechend, brachte er seine Entschuldigung vor "Sul-jji oro ch, Schwester aus der Ferne... ich denke nicht und spreche, eure Ahnen sollen mir verzeihen, es war keine Absicht!"

Er ging ein Schritt zurück und ließ ein Zischen zwischen seinen Lippen entstehen, um Bobo bei sich zu rufen. Darr hielt ihm, währrend er seine Bitte Varinka gegenüber äüßerte, den Arm hin. Bobo schwang mit seinem Schwanz nun Darr's Arm entlang. "Ich war gerade dabei, einen Zauber zu üben, als er mir aus dem Gefüge brach und mich hier hin teleportiert hat. Bin ich weit von Glenumbra entfernt?" Bobo saß nun auf Darr's Schulter. Er krault seinem kleinen Imgakin das Kinn und kramte in seiner Kräutertasche nach Wurzeln.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Congh« (18. März 2015, 11:19)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

8

Mittwoch, 18. März 2015, 12:06

Die Augen der Mer weiteten sich etwas als der Bretone sie so unvermittelt berührte. Varinka erkannte, dass dieser Bretone nicht nur seltsam war, sondern offensichtlich völlig anders sein musste als die gemeinen Bretonen. Die Sprache die der Bretone immer wieder verwendete, war ihr ebenfalls nicht geläufig. Aber immerhin fing der Bretone an, sich angemessen ihr gegenüber zu verhalten.

Ihre Augen musterten den Bretonen mit kühlen, kritischen Blick. Trug er da etwa Baumrinde an seinem Körper? Baumrinde!?

"Ist er denn völlig von Sinnen? Die nächste Gruppe Bosmer wird ihn essen wollen!" dachte sich die junge Mer.

Nachdem Darr erklärt hatte, dass er sich teleportiert hatte wurde Varinka der Ernst der Lage bewusst.

Als geübte Soldatin zog sie in einem Augenblick ihr Schwert und im nächsten Augenblick holte sie den Schritt den Darr zurück gegangen war auf, stellte ihr rechtes Bein, welches von ihrer schweren Beinschiene geschützt wurde, an seine Seite, um mit dem Schwertknauf gegen seine Brust zu drücken um ihn so über ihr Bein auf den Boden zu werfen. Während sie das tat sprach sie mit selbstbewusster und deutlicher Stimme

"Im Namen des Aldmeri Dominions muss ich dich in Gewahrsam nehmen und meinem nächsten Vorgesetzten vorführen. Es liegt nicht in meiner Verantwortung über dich zu richten."

Sollte Varinka erfolgreich sein, Darr zu Boden zu werfen, würde sie ihm noch folgendes mit leiser Stimme sagen - insofern er sie noch zu Wort kommen lässt:

"Du solltest keinen Widerstand leisten - wenn dich unsere Bosmer mit Rinde am Körper sehen kann ich kaum noch für deine Sicherheit sorgen."

Es war schon sonderbar, dass sich eine Soldatin und loyale Mer des Dominions um einen feindlichen Bretonen Sorgen machte.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

9

Mittwoch, 18. März 2015, 13:13

Darr war kurz um starr vor Schreck, da er nicht wusste was diese Aktion nun solle. Als er die Altmer sprechen hörte, wurde ihm jedoch klar das sein Zauber ihn an einen Ort brachte, der ihn nicht als solches anerkennt, wie das Bündnis von Dolchsturz.. dort wurden Woodou's mehr als gemieden, aber tolleriert. Hier war er 'nur' ein Bretone.

Darr's Nachteil sollte sich als Vorteil erweisen, denn auch die nach vorne brechende Sprungkraft der Wölfe hat Darr sich durch das auf alle Vieren laufen angeeignet. Er ließ sich zu Boden gleiten, währrend Varinka beachtlich den Ratschlag betonte. Jedoch nutzte er das Vorgehen von Varinka, zu seinem Gunsten. Darr zog an einem Lederfetzen, an dem sich ein längeres mit Ornamenten versehndes Band von seinem Arm abwickelte, welches er diagonal in die Luft warf. Bobo sprang mit einem erschrekenden Kreischen hoch und griff über Varinkas Schwertknauf nach dem Band, Darr drückte sich mit beiden Schulterblättern vom Boden, Bobo landete hinter Varinka und zog.. das Band griff, er nutzte die für Varinka unvorteilhafte Schwertposition und stieß sie mit der Schulter nach hinten. Darr landete wieder auf dem Rücken und wirbelte mit beiden Beinen im Kreis, so das sein kompletter Körper in einer zum Sprung übergehenden Position, der Nase voran, vorzufinden war. Bobo saß mittlerweile wieder auf Darr's Rücken.

"Nenn mich Darr, Varinka.." knurrend mit den Zähne fletchend sah er Varinka tief in die Augen "Sul-ijj oro, Varinka!" der einzige Laut, den er dann noch brachte, brachte seine Baumrinde zum leuchten. Zwar konnte er nicht fliegen, aber die Fehlversuche machten ihn fähig, sich über kurze Distanz zu teleportieren. Halbwegs zumindestens. Mit einem Satz, bevor andere Wachen ihn zu Greifen bekommten, sowie in seinem Tun und Sprechen sprang er über Varinka, den Blick noch nicht abgewendet. "Ich mag dich.." und Darr verschwand. Nicht weit von diesen Ort, in den nächst gelegenden Wald. Er vermochte Varinka wieder aufzufinden, in einer anderen Situation, nicht in einem Meer von Soldaten, die 'seinem' Volk feindlich gesonnen waren. Der letzte Gedanke bevor er teleportiert wurde.

________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

OOC: Ich hab mir gedacht, das nun ZuMe zu Wort kommt und ich dann wieder mit RPler sobald ihr zwei weiter seid. Darr ist nicht unbedingt weit gekommen, vorallem hat er sich den Kopf an einem Baum gestoßen und das Gesicht verletzt. Durch diese Teleportation erleidet er eine Amnesie.. und Bobo ist verschwunden. Mehr dazu aber in der nächsten Post.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Congh« (18. März 2015, 13:31)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

ZuMe

Geselle

  • »ZuMe« ist weiblich
  • »ZuMe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 61

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 18. März 2015, 15:11

Darr
Darr spürte bei seinem Zauber einen seltsamen, ziehenden Widerstand, so als widersetze sich die unmittelbare Umgebung seiner Magicka. Irgendetwas war verschoben, verkehrt. Kein Wunder, dass das erste, was Darr sah, als er aus dem Nichts wieder auftauchte, ein dicker, borkiger Baumstamm war. Sein eigener Schwung stieß ihn dagegen, und das dumpfe "Klonk" des Aufpralls war im stillen Wald weithin zu hören.
Als Darr wieder zu sich kam, hing ihm sein verfilztes Haar in langen, blutigen Strähnen vor dem Gesicht. Und etwas drückte seinen Arm. Etwas - eine Hand mit langen, scharfen Krallen an den Fingerspitzen. Darrs erster, verschwommener Blick in die Welt nach dem Zusammenstoß offenbarte ihm ein scharf geschnittenes, mit dunkelbraunem Pelz überzogenes Gesicht. Blatthell schimmernde grüne Katzenaugen musterten ihn, und die hochgezogenen Lefzen offenbarten weiße, spitze Reißzähne. Ein Khajiit.

---------------------------------

Varinka
Das plötzliche Verschwinden des seltsamen Bretonen brachte einen altmerischen Fähnrich in Plattenpanzerung zum Vorschein, der sich dem fremden Unruhestifter offensichtlich gerade kurz vor der Auseinandersetzung von hinten hatte nähern wollen. Er trug eine Hellebarde und eine reichlich zerknitterte Schriftrolle; letzteres war wohl dem Umstand geschuldet, dass der eher schmale junge Mer sein schweres Kampfgerät mit einer Hand nicht gut heben konnte.
"Ohwei..." setzte er an, schluckte dann aber den Rest seiner Bemerkung tapfer herunter, als er Varinkas Blick bemerkte. Ganz automatisch salutierte er vor ihr - sie sah aus wie jemand, vor dem man salutieren musste.
Seine Bedenken zeichneten sich gut lesbar in seiner Mine ab - sicher würde es Ärger geben, wenn er berichten musste, dass sein Auftrag, diesen merkwürdigen Besucher zu einer genaueren Befragung gefangen zu nehmen, gescheitert war. Ein unterdrücktes Kichern aus dem Bereich am Tor, dort, wo die Torwachen standen, bestätigte seine Befürchtungen nur noch. Offensichtlich hatten seine Kameraden seinen Auftrag erkannt und würden sich nur zu bald über ihn lustig machen.
...ist doch natürrlich, oderr? Diese heisst Dolch, weil es das ist, was sie ist. Ja?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ZuMe« (20. März 2015, 08:38)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

11

Mittwoch, 18. März 2015, 22:55

Irgendwie ging alles so schnell, Varinka saß da nun auf dem Boden und war noch dabei zu verarbeiten was gerade überhaupt geschehen war. Sie hatte einen wilden laufen lassen. Einen wilden, feindlichen Bretonen mitten in einer militärischen Anlage des Dominions. Wie konnte ihr nur soetwas passieren nach Jahrzehnten der Ausbildung und praktischer Übung? Sie fluchte innerlich und alles was ihr durch den Kopf ging war, wie sehr sie gerade das Haus Ares beschämt hatte.

Zornig wegen ihres eigenen Versagens und ihrer verdammten Prinzipien - sie hätte den Bretonen ganz anders angehen sollen - blickte sie zum Fähnrich auf der erst irgendein Laut von sich gab und im nächsten Moment vor ihr salutierte.

Sie war kurz davor den Fähnrich vor lauter Wut und Schock anzufahren aber sie besinnte sich in letzter Sekunde und dachte an die Lehren ihres Vaters. Er hatte immer betont wie wichtig es ist vor anderen stark zu wirken. Und vor allem erreiche man dies dadurch das man stets ruhig bleibt und eine kühlen Kopf bewahrte. Das hatte sie zumindest so von ihm gelehrt. Sie hörte seine Stimme förmlich in ihrem Kopf - und alles was sie wollte war, ihren Vater stolz zu machen.

Sie schluckte kurz und richtete sich auf, steckte ihr Schwert weg und betrachtete den Fähnrich genauer. Schließlich kamen die ersten Worte aus ihrem Munde - zu Beginn noch mit leichtem zittern in der Stimme durch die Aufregung - konnte Varinka sich dann doch bereits im Laufe des Satzes wieder fangen und brachte ihre gewohnte ruhige - recht kühle -Tonlage hervor, gemischt mit ihrem kritischen Blick.

"Rührt euch Soldat. Warum habt Ihr den Bretonen nicht aufgehalten? Ihr seid doch Teil der Wachen hier oder nicht? Warum wird so jemand überhaupt von euch herein gelassen? Und was ist das für eine Schriftrolle - etwa Eure Befehle?"

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

degenhau

Novize

  • »degenhau« ist weiblich

Beiträge: 21

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 19. März 2015, 02:44

Der junge Soldat von der Torwache hatte keine Zeit mehr sich über die Unsicherheit seines schmächtigeren Kameraden weiter zu amüsieren. Herannahendes Hufgetrappel war von jenseits des Tores zu vernehmen. An den ausrückenden Kompanien galoppierte auf der Straße ein Reiter heran, direkt auf das Tor zu. Ein dunkelblauer Mantel flatterte im Wind. Das Pferd, ein dunkler Apfelschimmel, war verschwitzt vom langen Ritt und tänzelte immer noch nervös als sein Reiter es vor dem Torhaus zum Stehen brachte und sich aus dem Sattel schwang. Vor dem Soldaten
kam ein Altmer zu stehen - nicht so übermäßig hochgewachsen, wie es seinem Volk zu eigen sein konnte, und auch nicht mehr der Jüngste, das verrieten die leichten Falten in seinem Gesicht, die seine Haut wie wettergegerbt erscheinen ließen. Dennoch war der Mann keineswegs ein Greis und erst recht nicht gebrechlich, das verrieten allein seine kraftvollen Bewegungen. Er schlug die Kapuze zurück. Darunter kam ein strenges Gesicht mit kantigen Zügen zum Vorschein. Das schwarze schulterlange Haar war von einigen grauen Strähnen durchzogen und mit
einem Band im Nacken usammen geknotet; zu beiden Seiten der Schläfen war jeweils eine fingerdicke Strähne geflochten worden um sie dem Mer aus der Sicht zu verbannen. Kinn und Mund waren von einem akkurat gestutzten Bart umgeben, der dem Antlitz des Mannes eine gewisse aristokratische Strenge verlieh. Helle türkisblaue Augen musterten den Soldaten mit vor ihm versiertem Blick. Der Reiter war in eine leichte, schnörkellose Tuchrüstung in Grau und Blau gerüstet, seine Füße steckten in leichten, enganliegenden schwarzen Lederstiefeln, ein weiter nachtblauer Kapuzenmantel vervollständigte seine Gewandung. In einem Revers auf dem Rücken trug er einen schmucklosen Kampfstab altmerischen Handwerksstils, der in ihm die Profession eines Magiers vermuten ließ. Der Mer schloss die behandschuhte Rechte zur Faust und schlug sie vor die Brust um den Soldaten militärisch angemessen zu begrüßen. Dann zog er eine schmale Pergamentrolle unter seiner eng geschnürten Brustpanzerung hervor und reichte sie der Torwache.

"Ammeron Aeternon"
stellte er sich knapp vor, zog sodann seinen Handschuh von der rechten Hand und streckte dem Soldaten seinen Siegelring hin, um seine Identität zu bestätigen.


"Ich ersuche um eine Audienz beim Kommandanten, dieses Schreiben hier legitimiert mein Ansinnen"
erklärte er, wartete ohne eine erkenntliche Regung ab bis der Soldat das Schriftstück zur Kenntnis genommen hatte.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

ZuMe

Geselle

  • »ZuMe« ist weiblich
  • »ZuMe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 61

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 19. März 2015, 13:37

Ammeron
Die Torwache hatte für den schmuckvollen Ring am Finger des Mer weitaus mehr Interesse übrig als für die Schriftrolle. Dennoch salutierte er zunächst zackig und nahm dann Haltung an. Er überflog die Schriftrolle nur schnell, denn das Siegel oben darauf stammte vom Generalfeldmarschall selbst. Schnell machte er seiner Kameradin ein Zeichen, damit diese das Ausfalltor für den Reiter öffnete.
So gelangte Ammeron Aeternon auf den Exerzierhof, wo Varinka Ares gerade mit einem anderen Soldaten sprach.


---

Varinka
"Ähm...ja, nein... Eure Befehle, Herrin," setzte der junge Mer gerade zu einer Erklärung in Varinkas Richtung an, als das Tor erneut geöffnet wurde und ein weiterer Reiter hereinkam. Er schluckte und brach ab, als er den neu hinzugekommenen, älteren Mer mit dem Magierstab bewundernd musterte - offensichtlich ließ sich dieser junge Fähnrich nur allzu leicht ablenken.
...ist doch natürrlich, oderr? Diese heisst Dolch, weil es das ist, was sie ist. Ja?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ZuMe« (20. März 2015, 08:39)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

14

Donnerstag, 19. März 2015, 13:53

Varinka blickte ebenfalls kurz zum herannähernden Mer, schaute dann aber mit ernstem Blick zum Fähnrich der seine Aufmerksamkeit lieber diesem Magier schenkte als ihr selbst.

"Gebt schon her"

meinte sie nun mit etwas genervter Tonlage und versuchte dem Fähnrich die Schriftrolle aus der Hand zu nehmen um zu lesen was darauf steht...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

degenhau

Novize

  • »degenhau« ist weiblich

Beiträge: 21

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

15

Freitag, 20. März 2015, 00:01

Der Magier führte seine nassgeschwitzte Stute durch das Ausfallpforte, die nun für ihn geöffnet wurde, und betrat den Exerzierhof. Er ließ den Blick schweifen. Seine Augen registrierten die strategischen Besonderheiten der Gebäude, die penible Ordnung und die gepflegten Zustände die hier vorherrschten. Wer auch immer hier das Sagen hatte hielt wohl eine Menge von der sachgemäßen Einhaltung des Protokolls. Ein stilles Schmunzeln huschte über seine Züge, erinnerte ihn dies doch an seine frühere Zeit beim Militär. Als er sich der Auseinandersetzung zwischen dem Fähnrich und der elegant gekleideten jungen Kriegerin gewahr wurde hielt er inne und brachte sein Tier zum Stehen. In gebührendem Abstand und aufrechter Haltung wartete er ab, hielt es doch für ausgesprochen unhöflich ungebeten zu den beiden hinzu zu stoßen. Zu allem Unbill trat der ebenso junge Fähnrich ausgesprochen unsicher auf, und Ammeron lag fern den jungen Soldaten durch allzu forsches Auftreten noch weiter in Verlegenheit zu bringen. Die junge Kriegerin indes machte ihm einen recht forschen, vielleicht sogar ungeduldigen Eindruck. Gewiss entstammte sie einem guten Hause und war von ihren hohen Eltern mit wahrem altmerischen Ehrgeiz gesegnet worden. Er wollte ihr lieber nicht ins Gehege kommen; war ihm weder an törichten Spitzfindigkeiten noch an sinnlosem Dominanzgehabe gelegen. Er konnte genauso gut einfach einen Augenblick abwarten bis der Fähnrich seine Angelegenheiten mit der jungen Dame geregelt hatte. Dann würde er ihn immer noch nach dem direktesten Weg zum Kommandanten fragen können.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

ZuMe

Geselle

  • »ZuMe« ist weiblich
  • »ZuMe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 61

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

16

Freitag, 20. März 2015, 08:37

Varinka & Ammeron
Der junge Fähnrich ließ sich die Schriftrolle widerstandslos aus den Händen ziehen.
Tatsächlich zeigte sie das Siegel des Generals und war mit feinen, verschnörkelten Schriftzeichen bedeckt.
Varinka konnte auch beim schnellen Überfliegen feststellen, dass es eine sehr höflich formulierte Version des Befehls war, sich im Hauptgebäude der Zitadelle zu melden, um dann zum Generalstab vorgelassen zu werden.
"...ist Eure Anwesenheit für den 22. Tag der Erstsaat um 10:00 Ortszeit erwünscht...."
Dieser Absatz sprang Varinka sofort ins Auge - denn das war erst übermorgen.

Der junge Altmer mit der Hellebarde wartete indessen geduldig auf neue Befehle. Er war damit beschäftigt, Ammeron anzustarren - und schnell den Blick abzuwenden, um zu verhindern, dass der ältere Altmer es bemerken würde.

--

Darr
"Bist ganz schön kaputt gegangen, ja?" Der Khajiit, der Darrs Arm festhielt, schüttelte ihn ein-, zweimal kräftig, ließ ihn jedoch nicht los. Ohne erkennbare Mühe half er Darr auf die Beine und trug ihn mehr, als dass er ihn führte, zu seinem nahen Lagerplatz. Dort brannte ein kleines, sorgsam abgedecktes Feuer - und dort wartete auch ein großer Tiger. Darr konnte erkennen, dass Sattel und Zaumzeug in der Nähe lagen, doch war das Tier derzeit abgeschirrt und lag nach Katzenart mit halb geschlossenen Augen gemütlich in einer gräsernen Senke. Die Ankunft der beiden ließ den Tiger die Ohren aufstellen und die Nase kraus ziehen - davon abgesehen jedoch rührte er sich nicht.
...ist doch natürrlich, oderr? Diese heisst Dolch, weil es das ist, was sie ist. Ja?

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

17

Freitag, 20. März 2015, 11:09

Nachdem sie die Schriftrolle überflogen hatte, war der ganze Schreck mit dem Bretonen vergessen. Sie sollte sich beim Generalstab selbst melden. Das war ungewöhnlich - es musste sich um eine wichtige Aufgabe handeln. Doch, dass nach all der geforderten Eile im ersten Brief an sie, ihre Anwesenheit nun erst in 2 Tagen erwünscht war, irritierte sie ein wenig. Aber das ließe sich nun eben nicht ändern, also würde sie die Zeit bis dahin in der Zitadelle verbringen.

Schließlich rollte Varinka das Pergament wieder zusammen und verstaute es in eine der Satteltaschen. Dann blickt sie zurück zum Fähnrich und sprach ruhig zu ihm, weiterhin mit kritischer Musterung.

Habt Dank für die Überbringung Soldat. Informiert mich, solltet ihr neues über den Bretonen heraus finden. Wegtreten.

Sie salutierte dem Fähnrich und entfernte sich, ihr Pferd an den Zügeln, einige Schritte von Fähnrich und Ammeron. Unweit von den beiden fing sie dann an, leise murrend, ihre Rüstung, insbesondere die Stoffteile, abzuklopfen um diese von Staub und Dreck des vorherigen Sturzes zu säubern...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

degenhau

Novize

  • »degenhau« ist weiblich

Beiträge: 21

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

18

Freitag, 20. März 2015, 17:47

Mit stoischer Ruhe wartete der Magier ab bis der junge Soldat seine Befehle befolgt und die junge Adelige abgehandelt hatte. Mit einem gutmütigen Schmunzeln bemerkte er, dass der junge Mer ihn wahrgenommen hatte und sich dabei unbegründeter Weise offensichtlich noch unwohler fühlte als in seiner Begegnung mit der jungen Kriegerin zuvor. Ammeron wartete ab bis diese den Fähnrich wegtreten ließ. Als sie sich hernach entfernte machte er einen Schritt auf den Hellebardier zu.
"Stendarr und Auriel mit Euch, Soldat" grüßte er ihn in ruhigem, freundlichen Tonfall und deutete durch ein bedächtiges Kopfnicken eine respektvolle Verneigung an. "Ihr vermögt mir gewiss die Frage zu beantworten wer genau der Kommandant dieser Feste ist und wie ich den direktesten Weg zum ihm oder ihr nehmen kann?!" erkundigte er sich. "Ich würde es begrüßen den Kommandanten alsbald aufsuchen zu können" merkte er weiter an, ließ seinen Blick derweil auf den Zügen des Soldaten ruhen. Nach einem Atemzug des Schweigens zog er die Schriftrolle hervor, die er schon am Torhaus vorgezeigt hatte. "Ammeron Aeternon lautet mein Name und ich bin hergebeten worden".

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

ZuMe

Geselle

  • »ZuMe« ist weiblich
  • »ZuMe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 61

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

19

Samstag, 21. März 2015, 13:08

"Wer genau der Kommandant...?" Der junge Soldat stutzte einen Moment - das wusste doch jeder! - doch strahlte er dann, als er den Namen seines Gegenübers hörte. "Also doch - Aeternon. Ich wusste es...!"
Dann jedoch erinnerte er sich an die Disziplin, die hier auf dem Stützpunkt üblich war. Er nahm wieder Haltung an und hievte seine Hellebarde mühsam in eine geradere Position.
"Seid herzlich willkommen auf Altadoon, Meister Aeternon," sagte er lauter und bemühte sich um ein militärisches Nicken.
"Ihr werdet vom Schreiber des Generals Marenil bereits erwartet. Wollt Ihr Euch erst erfrischen und Euer Pferd unterstellen, oder... äh..." schon wieder hatte der Junge den Faden verloren. Diesmal, weil er Varinka beim Säubern ihrer Uniform zusah.

Schließlich seufzte er. "Verzeiht mir. Man hat mir beinahe ein Dutzend Aufträge gleichzeitig gegeben, und Euer Empfang hier ist darin noch gar nicht eingerechnet. Ich weiß nur zufällig, wohin Ihr gebeten wurdet, weil ich es den Torwachen ausrichten sollte.
Äh.. also.. wenn es Euch recht ist, stellen wir vielleicht erst Euer Pferd und das der Herrin Ares unter und sorgen für eure Unterbringung. Dann sprechen wir beim Sekretariat vor. Hier ist alles ein wenig ungeordnet, wegen der morgigen Hogithum-feiern."
...ist doch natürrlich, oderr? Diese heisst Dolch, weil es das ist, was sie ist. Ja?

degenhau

Novize

  • »degenhau« ist weiblich

Beiträge: 21

Gilde: Faer Eryn

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

20

Samstag, 21. März 2015, 15:10

Ammerons Mundwinkel wurden kurzzeitig von einem gutmütigen Lächeln umspielt als er sich der Reaktion des Fähnrichs auf seinen Namen bewusst wurde.
"Ich bin mit sicher, dass Ihr Eure Aufgaben gewissenhaft erledigt, Soldat - ich kenne es aus meiner eigenen Dienstzeit, dass mitunter alles auf einmal zusammen kommt ." Er nickt dem jungen Mer aufmunternd zu. "Dennoch ergeht es Euch wohl nicht anders als jedem anderen, und Ihr werdet Eure Aufgaben immer nur der Reihe nach bewältigen können" meinte er mit einem verschmitzten Augenzwinkern und nickte. "In der Tat würde ich gern mein Ross zunächst versorgen. Der lange Ritt hat meine Stute angestrengt. Wenn Ihr mir freundlicherweise einen Stallplatz zuweisen könntet?" erbat er sich, richtete den Blick sodann auf die beiden stolzen Rösser jener jungen Adeligen, deren Gestalt die Augen des des Hellebardiers zuvor gefolgt war. Edle Tiere ... bemerkte Ammerons fachkundiger Blick, ebenso exquisit wie die Ausrüstung, ja, wie die ganze Erscheinung der jungen Kriegerin, wie ihm auffiel. Er wartete ab, sodass der Fähnrich voraus gehen könnte.

Ähnliche Themen