Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: The Elder Scrolls Online Rollenspiel-Community Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 12. März 2015, 14:47

Nirn Astrologie und Kosmologie




Hier ist etwas zusammengetragen zur Kosmologie Nirns. Sicher zu viel an Wissen für einen einfachen Bewohner Tamriels, aber für die welche sich als Gelehrte, Druiden oder Magier bezeichnen durchaus nützlich.






Der Begriff Monat, welcher den Umlauf des Mondes um die Erde beschreibt wird nur schwerlich für den selben Zeitraum stehen den einer der Nirn Monde für einen Umlauf um seinen Planeten benötigt. Beide Trabanten erscheinen am Nachthimmel Tamriels definitiv größer oder ihrem Planeten näher als der Mond unserer Erde. Wer einmal den Nachthimmel beobachtet wird feststellen, das unser Mond deutlich Kleiner oder entfernter ist. Die Auswirkungen auf Wetter und Gezeiten, die eine solche Konstellation mit sich bringen würde einmal außer Acht gelassen, würde das bedeuten ein Umlauf wäre entsprechend kürzer als ein Monat. Die Umlaufbahnen beider Nirn Monde werden in den meißten Quellen als gleich beschrieben. Da die Masse eines Körpers keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit seines Umlaufs um einen Planeten hat, würden also beide Umläufe etwa die selbe Zeit in Anspruch nehmen und könnten so nicht für zusätzliche Zeitberechnungen dienen. Zu vergleichen mit einer Uhr, der Minuten Zeiger hätte keine Funktion, würde er sich ebenso schnell wie der Stundenzeiger bewegen. Da exakt gleiche Umlaufbahnen nahezu unmöglich sind werden schon Abweichungen existieren, in der Zeit der beiden Umläufe der Nirn Monde....oder sind etwa die Monde doch von nahezu gleicher Größe nur eine entferntere Umlaufbahn läßt einen der beiden kleiner erscheinen ?

Ich überlasse allen Magiern und Astrologen Charakteren hier nun gern alle weitern Spekulationen und freue mich auf ihre individuellen Auslegungen.Evtl. gipfelnd in einem Ingame Gelehrten Treffen ^^










L.G.

Grieselda
Ich bin der Wald
Ich bin Uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz Euch vor Sturm
Ich schütz Euch vor Schnee

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Narmaeril (12.03.2015), Kishima (12.03.2015), Vexaris (12.03.2015), Va'dir (20.03.2015)

Angier

Geweihter

  • »Angier« ist männlich

Beiträge: 2 506

Gilde: Auf der Suche.

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 19. März 2015, 18:22

Tamriel folgt keinen astrophysischen Beobachtungen der realen Welt.

Der Nachthimmel, jedes Gestirn und jede Konstellation sind reine Metaphysik.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vexaris (20.03.2015), LawrenceMuse (16.04.2015)

3

Donnerstag, 19. März 2015, 22:49

Tamriel folgt keinen astrophysischen Beobachtungen der realen Welt.

Der Nachthimmel, jedes Gestirn und jede Konstellation sind reine Metaphysik.

Aber weiß denn das auch jeder? Oder könnte man schon auch als Tamrieler auf die Idee kommen, es derart zu interpretieren, dass so etwas heraus kommt, wie wir es als Astrophysik bezeichnen?
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

Va'dir

Denker

  • »Va'dir« ist männlich

Beiträge: 291

Gilde: Amaraldane

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

4

Freitag, 20. März 2015, 00:49

Vorweg: Ich befürworte es, wenn jemand einen deutschen Guide zum Sonnensystem (Magnus' oder Nirns ?_?) anfertigt. Zu den Fragen:

die Einzigen, die halbwegs genaue Informationen dazu hatten, wie die Himmelskörper sich bewegen, waren die Dwemer. Sie haben durch Beobachtung (ähnlich wie wir) den Orbit der Himmelskörper festgemacht, die, für jeden IRL mit ein bischen Verstand, total sinnlos und entgegen jeder Erfahrung rumwuseln (wobei ich gerade nicht weiß, ob sie auch richtig lagen). Das einzige, was in TES zählt ist, dass sie so ausgerichtet sind, dass man ohne weiteres Wissen nicht sagen kann, in welchem Bezugssystem sich alle Körper befinden. Ähnlich wie unsere Vorahnen auch nicht wussten, dass die Sonne die Mitte ist. Praktisch ist in TES sogar der Nachthimmel was anderes als der Tageshimmel (beim Nachthimmel guckt man Oblivion an, wobei Sterne kleine Löcher in Oblivion sind, durch die Atherius' Licht fällt und beim Tageshimmel überdeckt Magnus Oblivion). Monde sind keine Monde, sondern tote Körper, die langsam Zerfallen ... das ganze ist echt extrem surreal. Jede Ebene, die wir so kennen, ist ein Himmelskörper; Soulcrain, Coldhabor, Deadlands... ect. Wir besuchen sogar einen dunklen "Mond" in der Questreihe des Mondgeweihten. Dinge wie eine Atmosphäre kannst du also irgendwie überall drankleben oder eben auch nicht.
Es gibt dazu viele Infos im Internet, die jedoch zu über 90% in englisch sind. Ich beneide die Bewohner Tamriels nicht um ihre Welt. Sie ist so... klein. Nirn ist übrigens größer, als die Erde. Allerdings gibt es nur die bekannten Ebenen, inklusive das, was hinter Oblivion liegt, also Atherius. Und dann ist schluss. Dann kommt nur noch Aurbis (Universum, von dem nix bekannt ist). Beklemmend :x


EDITH: Nirn sei kleiner als die Erde, sofern es nicht noch einen Ozean oder eine Landmasse gibt, die niemand kennt. Es sei jedoch dichter als die Erde und hätte daher eine ähnliche Gravitation. Jaja Physik spielt in ESO keine Rolla bla bla. Tut sie leider doch, wenn auch durch Magie partial brechbar. Die Betretbaren Ebenen Oblivions (Planeten der Daedra) seien Ausnahmen, geschaffen von den Daedra. Andere Ebenen unterstützen sterbliches Leben nicht und seien daher nicht betretbar, falls überhaupt sichtbar. Oblivion sei in seiner Form variable, aber von Magnus und andere Aedra einst durchquert und somit sei es nicht unendlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Va'dir« (21. März 2015, 10:07)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (20.03.2015)

5

Freitag, 20. März 2015, 21:37

Da sich seit Anbeginn der Zeit viele Weise über die Monde und Gestirne ihre Gedanken machten, liegt die Vermutung nahe, das dies auch Gelehrte Tamriels tun werden. Eine Anregung für Rollenspiel, wofür dieses Forum eigentlich gedacht ist. Vielen Dank, Angier, das Du so Lieb warst den Beitrag noch einmal hervorzuheben :)

L.G.

Grieselda
Ich bin der Wald
Ich bin Uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz Euch vor Sturm
Ich schütz Euch vor Schnee

Angier

Geweihter

  • »Angier« ist männlich

Beiträge: 2 506

Gilde: Auf der Suche.

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

6

Samstag, 21. März 2015, 02:29

Tamriel folgt keinen astrophysischen Beobachtungen der realen Welt.

Der Nachthimmel, jedes Gestirn und jede Konstellation sind reine Metaphysik.

Aber weiß denn das auch jeder? Oder könnte man schon auch als Tamrieler auf die Idee kommen, es derart zu interpretieren, dass so etwas heraus kommt, wie wir es als Astrophysik bezeichnen?


Tatsächlich gibt es in Tamriel kein wissenschaftliches Paradigma, dass unserer Astrophysik entspricht. Die metaplanare Lehre der Gestirne derer nach die Sterne am Nachthimmel Löcher im Oblivion sind durch das Aetheritus hindurchscheint, die Sonne durch Magnus in dieses Gewebe gerissen wurde und Quell allen Manas sei und die Planeten eigentlich nichts anderes sind als die endlosen Ebenen des Oblivion, durch den sterblichen Unverstand "Unendlichkeit" zu verstehen in eine planetare Form interpretiert ist tatsächlich die akzeptierte Erklärung in ganz Tamriel.

Was die Bewegung der Himmelskörper anbelangt: Die Dwemer haben ihren Konsenz, sich der Traumrealität Tamriels zu verweigern unter anderem davon abgeleitet, dass sie feststellen mussten, dass die Bahnen der beiden Monde Masser und Secunda unmöglich sind, wenn es sich um Festkörper mit einer Masse handelt, da Secundas Bahn ihn durch Masser hindurchbewegt (eine lustige Anekdote basierend auf der grafischen Fehlleistung einen dreidimensionalen Nachthimmel in Daggerfall darzustellen :D ), die sich die Gelehrten aber eben mit obig genannter "Unendlichkeitstheorie" erklären.

@Griselda: Das von dir eingebrachte Material ist die Interpretation der Kosmologie eines Spielers und sollte daher nicht wie in deinem Post geschehen als Grundlage hergenommen werden. Bevor du meinst mit einer entsprechenden Spitze dich gegen meine knapp gehaltenen Kommentare erwehren zu müssen: Ich begrüße deinen Enthusiasmus, zeige dir aber auf, wo deine Recherche fehlgeleitet war.

@Va'dir: Tatsächlich ist die Kosmologie Nirns bedeutend größer als unsere Milchstraße, da a) die Ebenen Oblivions unendlich groß sind und b) es tatsächlich unendlich viele Ebenen Oblivions gibt, die jedoch aufgrund ihrer Instabilität nicht deutlich genug aus der Leere hervorstechen. Ebenso ist Aetheritus unendlich groß, da es "aussen" liegt und daher nicht durch irgend eine wahrgenommene Beschränkung nach aussen hin begrenzt wird.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Margra (21.03.2015), Athenai (21.03.2015), Vexaris (22.03.2015), Naal (08.09.2017)

7

Samstag, 21. März 2015, 10:58

Da ihr schon bei Metaphysik seid und auch das Stichwort Astrologie gefallen ist, werfe ich auch einach mal eine Frage in den Raum: Wie läuft das in Tamriel eigentlich mit den Sternbildern?

Unsere Astrologie versucht ja, auf der Grundlage, dass es zwischen den Gestirnen und den Geschehnissen auf der Erde irgendeine Beziehung gibt, Aussagen zu treffen. Während man diskutieren kann, wie weit derartige Überlegungen sinnvoll sind, um zumindest die Kaffeepause mit ihnen zu überbrücken, haben die Sternbilder in Tamriel tatsächlich Auswirkungen zB auf Personen, die unter ihnen geboren wurden. Woher kommt das? Gibt es bestimmte Bereiche von Aetherius, die besondere Eigenschaften fördern, so dass auch ihr Licht diese in den Kindern fördert, die sozusagen in ihm geboren wurden? Und wie ist das eigentlich mit der Schlange?

Ich weiß nicht, wie viel Sinn (auch wenn er möglich wäre) es in einer Welt macht, in der die Monde als tote Körper der Götter und die Sterne als Löcher im Nachthimmel angenommen werden, überhaupt über Bewegungen der Gestirne oder ihre Größe zu diskutieren. Fragen darüber, welcher Mond nun wie groß ist, die ja genaueren Erkundungen vorausgehen müssen, setzen schon eine so kritische Haltung dem bestehenden Weltbild gegenüber voraus, dass ich sie mir für einen Großteil der Personen in Tamriel nur sehr schwer vorstellen kann. Auf der anderen Seite heißt das aber nicht, dass man nicht innerhalb dieser Metaphysik wunderbar einiges über die Sterne und den Himmel schreiben könnte. :)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Grieselda (21.03.2015)

Va'dir

Denker

  • »Va'dir« ist männlich

Beiträge: 291

Gilde: Amaraldane

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

8

Samstag, 21. März 2015, 13:39

Die Aedra seien zum Aetherius geflohen, hätten ihren Einfluss auf die Sterblichen aber nicht ganz verloren. Darunter fällt wohl auch die Sternenbildsache. Genaues weiß ich gerade nicht mehr. Hab die Quelle nicht mehr bei der Hand.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anska (21.03.2015), Grieselda (21.03.2015)

9

Samstag, 21. März 2015, 16:55

Wie schon erwähnt, war dies eine Anregung für Rollenspiel. Ich hörte vor einiger Zeit jemanden im RP das Wort Monat verwenden. Da dies die Bezeichnung eines Umlaufs des Erden Mondes um seinen Planeten ist, kam die Überlegung auf ob sich der Begriff auf Tamriel beziehen läßt, wenn hier ähnliche Konstellationen bestehen. Die Graphiken sind weder als Grundlagen oder Recherche zu verstehen, sondern waren eine Anregung dafür, was wohl die Gelehrten Tamriels hierzu für Ansichten haben könnten.

Wäre es nicht viel schöner, wenn nun tatsächlich Ingame einige Charaktere hierzu ihre Meinungen und Beobachtungen untereinander austauschen ?

Angier, ich lese Du fühlst dich offenbar angegriffen. Der Beitrag war als eine Grundlage für weiteres Miteinander gedacht, und nicht damit sich Foren Mitglieder entzweien.



Mit Euer Aller Einverständnis denke ich schließen wir das dann besser hier ab. Ich danke Allen für ihre Meinungen.

L.G.

Grieselda
Ich bin der Wald
Ich bin Uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz Euch vor Sturm
Ich schütz Euch vor Schnee

Angier

Geweihter

  • »Angier« ist männlich

Beiträge: 2 506

Gilde: Auf der Suche.

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

10

Samstag, 21. März 2015, 17:28

Der Begriff "Monat" bezeichnet mitnichten ganz präzise den Umlauf eines/des Mondes um einen Planeten/die Erde sondern den Durchlauf aller Mondphasen. Ethymologisch stammt der Begriff aus einer Zeit in der astrophysische Beobachtungen wie planetare Distanzen und die Himmelsmechanik in doch eher kruden Zügen existierten. Damit ist diese Bezeichnung ebenso akkurat für den Durchlauf aller Phasen von Masser zu Secunda zu Nirn.

Griselda, ich fühle mich mitnichten von dir "angegriffen". Was ich jedoch registriere ist der Unmut über einen kurzen Kommentar, der deine Rechercheleistungen in Abrede stellt, ein Unmut der dir gegönnt sein sollte, jedoch nichts am Umstand ändert, dass die von dir gewählte Form der Präsentation suggeriert, das von dir aufgezeigte Modell für die Kosmologie Nirns sei die "verbreitete Lehrmeinung" bzw. aufgrund des Umstandes, dass die tatsächlich verbreitete Lehrmeinung nicht aufgeführt wurde, dass es diesbezüglich eher eine näherliegende, wissenschaftliche Erklärung gäbe. Diesen Umstand habe ich kritisiert und aufgeführt warum.

Darüber hinaus sehe ich es als kritikwürdig, dass du dieses Thema hier nun schließen möchtest, gibt es doch offensichtlich durchaus Interesse daran, diese Diskussion und ihre Implikationen weiter zu führen. Ob sich daraus dann wiederrum Potential für Ingame-Gespräche entwickelt ist weder auszuschließen noch eine "Entweder/Oder"-Frage. Die Dwemer haben ja offensichtlich auch ihre eigene Lehrmeinung entwickelt.

Mein Teil ist mit der Ausführung der verbreiteten Lehrmeinung getan, ihr könnt also wieder aufatmen ;D
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angier« (21. März 2015, 17:44)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vexaris (22.03.2015), LawrenceMuse (16.04.2015)

11

Samstag, 21. März 2015, 18:04

Eh, warum möchtest Du den Thread denn schließen? oO Es gibt doch einen Haufen Dinge, die man in diesem Zusammenhang mal ansprechen könnte, gerade um das Hintergrundwissen zu liefern, das jemand brauchen würde, der sich ic mit dem Thema auseinandersetzt. Wenn ich das richtig sehe ist dies ja gerade eins von den Themen, bei dem die Informationsschnipsel etwas verteilter gestreut sind. - Und gerade wenn Va'dir seine Quelle wiederfinden würde oder sie vielleicht jemand anderes kennt, fänd ich das schon toll.

Die einzige grundlegende Kritik am Thema war - außer ich habe Angier völlig missverstanden - dass es nicht viel Sinn macht, mit Begriffen und Gedanken unserer heutigen Astronomie bzw. Astrophysik an den Sternenhimmel von Tamriel heranzutreten.

Va'dir

Denker

  • »Va'dir« ist männlich

Beiträge: 291

Gilde: Amaraldane

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

12

Samstag, 21. März 2015, 18:48

Hier im normalen Elder Scrolls Wiki steht:

"The eight planets represent the planes of the eight gods who gave the most of themselves to create the world of Nirn. Most cultures believe these gods to be the Eight Divines, though that would be a striking coincidence, given that the Eight Divines were not formally named as such until well into the First Era of recorded history. These Aedra, having given much of their divine essence to create Nirn, cannot physically walk the planet, but their planes can influence the mortal one more closely than those of Oblivion. "


Wenn man beachtet, dass Aetherius als Geburtsort der Magicka gilt und Magicka in dem TES-Universum vieles heißt, kann es durchaus als Hinweis genommen werden, weshalb die Sternenbilder Einflüsse auf Sterbliche haben.

Als weitere Vertiefung hier noch was.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Va'dir« (21. März 2015, 19:08)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anska (22.03.2015)

13

Samstag, 21. März 2015, 23:33

Als Monat wird in der Astronomie die Zeitspanne bezeichnet, die ein natürlicher Trabant benötigt, um seinen Planeten zu umlaufen. (Wikipedia).

Darüber hinaus finde ich, dass die Theorie, die auf diese Weise als Lore zwar anerkannt und von Angier hier lediglich vertreten wird, dennoch stinkt oder zumindest faul riecht. Wir sollen glauben, dass Zitronen Zitronen, Gabeln Gabeln, Gold Gold und Eichen Eichen sind -- aber Monde dürfen keine Monde, die Sonne keine Sonne und die Sterne keine Sterne sein. Wo ist da die Grenze zwischen dem, was nicht nur scheint, sondern auch ist, und dem, was nur scheint, als wäre es so?

Wenn ein Mond wie ein Mond aussieht, sich so verhält wie ein Mond (Mondphasen) und die Leute in Tamriel ihn als Mond bezeichnen, dann muss es -- der Zitronenregel zu Folge -- ein Mond sein. Ich weiß, ich weiß: Es ist nicht so, und außerdem ist es ja Konsens in Tamriel, dass es nicht so ist. Aber ich hege keinen Zweifel daran, dass Intellektuelle in Tamriel mal auf die Idee gekommen sind, zu behaupten, dass das ja alles viel zu kompliziert ist und auch viel einfacher zu erklären wäre, wenn man von Festkörpern ausgeht. Dass sie mit ihrer Meinung auf wenig Gegenliebe gestoßen sein mögen, steht auf einem anderen Blatt -- falls es denn eines ist.

---

Zu den Sternzeichen kann ich verweisen auf die Quest in Kargstein, in der personalisierte Sternzeichen auftauchen. Ich habe sie gerade erst begonnen und will hier natürlich auch nicht spoilern, aber vielleicht hilft diese Quest ja bei der Beantwortung der Frage.


Gruß
Unia
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Angier

Geweihter

  • »Angier« ist männlich

Beiträge: 2 506

Gilde: Auf der Suche.

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 22. März 2015, 10:09

Unia, du hast aber kein Problem damit, dass es Magie und die Ebenen Oblivions gibt?

Du hast auch kein Problem damit, dass Y'ffre als einer der wenigen noch aktiven Vertreter der Ehlnofey fundamental aus der gleichen Materie besteht wie die Magna'Ge die zusammen mit Magnus Lorkhans Falle entflohen sind?

Was die Beobachtungen der Himmelsmechanik anbelangt: Die Dwemer als fundamental nüchtern-wissenschaftliches Mer-Volk haben versucht die Himmelsmechanik als fundamental-physischen Vorgang zu begreifen und zu beweisen. Sie sind gescheitert. Gern darf jeder Gelehrte in Tamriel irren. Aber DASS er dabei irrt, das ist amüsanterweise wiederrum nüchtern-wissenschaftlich beweisbar :D

Ich stellte bereits in der Vergangenheit fest, dass du ein Problem damit hast, dass es keine auf unserem naturwissenschaftlichen Paradigme beruhende Weltbeschreibung gibt.
Damit musst du bei Elder Scrolls leben. Es ist eine Spielwelt mit einem gewaltigen metaphysischen Unterbau der in ESO gerademal oberflächlich angekratzt wird.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vexaris (22.03.2015), Bosmerland (22.03.2015), LawrenceMuse (16.04.2015)

15

Sonntag, 22. März 2015, 11:47

Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre sind in TES sehr ähnlich wie bei uns aufgebaut. Das Jahr hat 364 Tage, unterteilt in zwölf Monate. Eine Woche hat sieben Tage, ein Tag 24 Stunden. Wochentage und Monate unterscheiden sich damit nur in der Bezeichnung von unseren. Das macht zumindest diesen einen Punkt der Welt angenehm simpel zu handhaben. Man muss es sich daher ja nicht künstlich komplizierter machen, indem man Monat als Bezeichnung nun für inadäquat erklärt. Es gibt genügend Begriffe, die, bedenkt man ihre Wortherkunft, recht unpassend erscheinen, aber wie säßen wir wohl alle da, hätte man sich für wirklich all diese Begriffe ganz neue, eigene Begriffe ausgedacht?

Letztlich geben uns Begriffe aus der realen Welt einen annähernden Vergleichswert - Thema Zitrone - damit wir uns darunter grundlegend etwas vorstellen können, auch wenn dahinter andere Mechaniken stehen, als es in unserer Welt der Fall ist. Solche Bezugswerte sorgen für ein Grundverständnis, auf dem man dann den Rest aufbauen kann, und ohne einen solchen Grundstock an Bezugswerten driften wir schnell in einen Bereich ab, der für einen Großteil schlicht nicht mehr nachvollziehbar ist, weil er dafür zu abstrakt wird.

Das bedeutet jedoch auch, dass Logik aufgrund naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in dieser Welt nicht immer oder nur in begrenzter/abgewandelter Form anwendbar ist. Dafür ist es eben Fantasy und nicht einfach nur Mittelalter, auf das sich ja viele so gern im Rollenspiel beziehen bei ihren Erklärungen.

Noch ein paar Links zur Zeitrechnung:
Zeitrechnung (englisch)
Zeitrechnung (englisch) andere Seite
Zeitrechnung (deutsch)

Und ein Paar Links zu den Sternbildern:
Kosmologie (englisch)
Astronomie (englisch)

verspätetes PS: Ein schönes Beispiel für diese Begriffszweckentfremdung um einen Vergleichswert zu schaffen ist übrigens vegane Wurst, wie ich finde. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Theobald Bärenknechter« (22. März 2015, 18:29)


16

Sonntag, 22. März 2015, 22:34

Ich stellte bereits in der Vergangenheit fest, dass du ein Problem damit hast, dass es keine auf unserem naturwissenschaftlichen Paradigme beruhende Weltbeschreibung gibt.

Damit scheine ich ja nicht allein zu sein. ;)
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
Auridon, Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Celebringil

Gelehrter

Beiträge: 568

Gilde: Haus der Wissenschaft

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

17

Montag, 23. März 2015, 09:16

Ich finde Grieseldas Beitrag insofern sehr nett, da mir als Spieler mit diesen Infos einmal mehr suggeriert wird, daß Tamriel eben weit mehr ist als nur eine wild zusammengeschusterte Geschichte mit ein paar Bösewichten. Tamriel ist eine komplexe Welt mit vielerlei Hintergründen, einer sehr umfassenden Historie und vielerlei großen und kleinen Geschichten. Die Astrologie ist da nur ein winzig kleiner Baustein dieser komplexen Welt.

Grieselda hat gezeigt, daß es ausserhalb von Tamriel noch andere Planeten gibt, und daß die Astrologie ein sehr schwieriges Thema ist. Reicht mir völlig, mehr muss und will ich gar nicht wissen - nicht als Spieler, und schon gar nicht für meinen Char, der trotz seiner Bildung ganz sicher nicht den Weitblick hat, den ich als Spieler habe.

In diesem Sinne ist es schon sehr faszinierend zu beobachten, mit welchem Eifer hier ein Thema diskutiert wird, welches ingame bzw. für´s Rollenspiel praktisch keinerlei Bedeutung hat. Gerade mal ein Bruchteil der RP´ler spielt Gelehrte, und wie viele von denen machen sich tatsächlich die Mühe, tiefergehend in wissenschaftliches Rollenspiel einzusteigen und dabei auf Lore-Wissen zurückzugreifen, welches doch sehr vage und ungenau ist, oder aber auf Quellen basiert, die nur nach mühsamer Suche gefunden werden?

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Breoth (23.03.2015)

18

Samstag, 4. April 2015, 22:42

Eine kleine Frage als nicht so ganz tief in der Lore steckender Spieler:
Ist in Tamriel die Welt - also Nirn - überhaupt eine Kugel? Oder ist Nirn eine Scheibe? Immerhin kann man ja nicht über den Rand auf die andere Seite gelangen. Und im hier bereits erwähnten Mittelalter war die Vorstellung, sich auf einer Kugel zu befinden, auch lange nicht von allen anerkannt. Und wenn Nirn nachweislich unter den tamrielischen Gelehrten als Kugel gehandelt wird, wie ist man darauf gekommen?

Gezeichnet: Rhaenys Uveran
"Fear does not break spells, but doubt and incompetence are the great enemies of any spellcaster"

Sotha Sil, Book Four of 2920, The Last Year of the First Era
Rain's Hand

19

Samstag, 4. April 2015, 23:16

Hey, einfach weil Klugscheißen so viel Spaß macht:
Den Menschen im Mittelalter war die Kugelgestalt der Erde sehr wohl bekannt. Jeder kennt vielleicht den Kaiser auf seinem Thron, der das Zepter und den Apfel in der Hand hält. Dieser Apfel symbolisiert die ganze Welt und war ein Anspruch auf Universalherrschaft.
Und auf die Frage ob Nirn rund ist, würde ich das schon annehmen, auch wenn ich dafür jetzt keine Belege habe. Aber die Gestirne am Himmel haben ja ebenfalls eine runde Form und dadurch, dass es mehrere Kontinente gibt, gehe ich einfach mal davon aus, dass das Konzept von Nirn hinsichtlich seiner Gestalt schon an unserer realen Welt ausgerichtet ist.

Vexaris

Denker

Beiträge: 515

Gilde: Nachtwind

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

20

Samstag, 4. April 2015, 23:25

Eine kleine Frage als nicht so ganz tief in der Lore steckender Spieler:
Ist in Tamriel die Welt - also Nirn - überhaupt eine Kugel? Oder ist Nirn eine Scheibe? Immerhin kann man ja nicht über den Rand auf die andere Seite gelangen. Und im hier bereits erwähnten Mittelalter war die Vorstellung, sich auf einer Kugel zu befinden, auch lange nicht von allen anerkannt. Und wenn Nirn nachweislich unter den tamrielischen Gelehrten als Kugel gehandelt wird, wie ist man darauf gekommen?

Gezeichnet: Rhaenys Uveran

Das ist keine leicht zu beantwortende Frage. Hier verlinke ich aber mal meinen Beitrag, bei dem ich Infos bzgl. der Metaphysik der ES-Welt zusammengetragen habe.
Aus den 36 Sermons of Vivec (Sermon 17):

Zitat

They walked farther and saw the spiked waters at the edge of the map. Here the spirit of limitation gifted them with a spoke and bade them find the rest of the wheel.
The Hortator said, 'The edge of the world is made of swords.'
Vivec corrected him. 'They are the bottom row of the world's teeth.'

Nirn wird hier als Scheibe dargestellt, anderswo wird es aber auch als Kugel gezeigt (Cosmology):

Zitat

What is Nirn?

Nirn (Ehnofex [sic!] for 'Arena') is a finite ball of matter and magic made from all of the god planets at the beginning of time, when Lorkhan tricked/convinced/forced the gods to create the mortal plane. Nirn is the mortal plane and the mortal planet, which is the same thing. Its creation upset the cosmic balance; now all souls (especially the Aedra-Daedra/Gods-Demons) have a vested interest in Nirn (especially its starry heart, Tamriel).


Meinungen über Nirn bzgl. der Scheibe/Kugel-Fragestellungen:

Zitat von »Samphire«

I would assume that Nirn is bound by Atmora to the north and Aldmeris to the south, but east and west go on infinitely, west, back through Yokuda and further past versions of Tamriel, while going east will take you infinitely on to Akavir and further into future versions of Tamriel.

It is rendered as a Sphere in orreries, because all infinite planes within Oblivion are rendered as such.

Zitat von »Kurufinve«

Space(time) to the east from Akavir and to the west from Yokuda is getting eaten by Biters and stubs are mended together into sphere. It shows the cyclic nature of time in Mundus. However, we don't know how many-dimensional this sphere is. I'd say it's 5-dimensional, which allows the existence of Adjacent Places


Quelle

Avatar made by Klott, Signatur made by Nysha
fragili quaerens illidere dentem, offendet solido. - Horaz, Satires


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Rhaenys Uveran (05.04.2015)