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Narmaeril

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Dienstag, 13. Januar 2015, 10:19

Das Gasthaus "Zur Smaragdträne" (inaktiv)

Das Gasthaus "Zur Smaragdträne"


!!! Projekt wurde eingestellt (Status: inaktiv) !!!



Hört, hört... Reisende & Wanderer! Das Gasthaus "Zur Smaragdträne" hat seine Pforten geöffnet!
Wir bieten Euch die beste Auswahl an Weinen von ganz Sommersend und Erfrischungen, die selbst den altmerischen Gaumen überzeugen! Hier findet Ihr Entspannung nach einem anstrengenden Tag und Unterhaltung in geselliger Runde... Und wenn die Nacht über Auridons Küste hereinbricht, werdet Ihr in Euer weiches Bett sinken und von sanftem Wellenrauschen in den Schlaf gesungen!
Wir garantieren Euch - Ihr werdet nirgendwo bessere Träume finden als in der "Smaragdträne"!








Konzept

Das Gasthaus "Smaragdträne" soll im Aldmeri Dominion Tavernen-Rollenspiel ermöglichen. Einerseits soll damit eine Taverne als RP-Ort und Hotspot im Aldmeri Dominion entstehen, andererseits soll dort auch aktives Quest-Rollenspiel möglich sein. Die teilnehmenden Spieler können sich also entscheiden, ob sie an dem Abend lieber nur Tavernen-RP suchen oder sich an der Quest rund um das Gasthaus aktiv beteiligen wollen. Das Quest-Rollenspiel um die "Smaragdträne" beinhaltet einen eigenen Plot. Das Personal der Taverne ist darin eingeweiht und kann als Spielleiter (Plot-Leiter) agieren.
Die Taverne wird einmal die Woche (derzeit: Montags) offiziell geöffnet sein. An diesem Tag wird das Personal der "Smaragdträne" seine Gäste begrüßen und aktiv das RP beleben. An anderen Tagen ist dieser RP-Ort ebenso für alle zugänglich & offen bespielbar - eine aktive Bewirtung findet aber nicht unbedingt statt. Man kann jederzeit im Gildenchat oder bei den jeweiligen Spielern persönlich nachfragen, ob jemand Zeit und Lust für RP hat.


Hintergrund

Das Jahr 2Ä 583: Inzwischen wurde die Maormer-Invasion in Grünwasserbucht zurückgeschlagen. Das Dorf befindet sich im Wiederaufbau und wird tatkräftig von einer Einheit des Aldmeri Dominion Militärs unterstützt. Das dortige Gasthaus, ehemals in Besitz der Dame Marrayna, wurde erst vor kurzer Zeit von einer ortsfremden Altmer erstanden. Diese Altmer benannte das Gasthaus in die "Smaragdträne" um und führt dieses seither als Wirtin und Besitzerin. Allerdings sind in der letzten Zeit vermehrt Gerüchte über diese fremde Altmer aufgekommen. Die Einheimischen von Grünwasserbucht scheinen ihr nicht viel Vertrauen entgegen zu bringen.


Anmerkungen
• Die Maormer-Leichen im Gebiet um die Taverne werden im RP ausgeblendet. Das Dorf wurde bereits von den Maormern befreit und befindet sich derzeit im Wiederaufbau. Das erklärt auch die Anwesenheit der vielen Soldaten des Aldmeri Dominions.




Das Personal der "Smaragdträne"

Jhaele (Die Wirtin, Besitzerin der Smaragdträne)
... ist eine altmerische Bardin und die Besitzerin der "Smaragdträne". Sie ist eine Altmer von mittlerem Alter mit kupferrotem Haar und auffallend moosgrünen Augen. Neben dem Ausschank, greift sie auch gern für ihre Gäste in die Saiten ihrer Laute. Sie kam erst vor kurzem (Anfang des Jahres 2Ä 583) nach Grünwasserbucht und kaufte der Dame Marrayna das Gasthaus ab. Dann benannte sie es mit dem heutigen Namen. Da sie eine Fremde ist, scheinen ihr die Leute des Dorfes nicht zu vertrauen.

Rabina
... ist Jhaeles Schankhilfe. Diese junge Khajiit ist eine offene und impulsive Persönlichkeit. So mancher Altmer mag über ihre freche Art den Kopf schütteln, weswegen sie bei den anderen Gästen umso beliebter ist. Auch wenn es das ein oder andere zwielichtige Gerücht über ihre anderen Geschäfte gibt, scheint Jhaele recht zufrieden mit ihrer Arbeit als Schankmaid.

Corelas (NSC-Wirt: springt ein, wenn kein offizielles Personal anwesend sein kann!)
... ist ein typischer, bürgerlicher Altmer. Mit blondem, langem Elfenhaar und grünen Mandelaugen. Für altmerische Maßstäbe ist er recht ansehnlich, aber man erkennt, dass er aus einfachen Verhältnissen stammt. Er kümmert sich während Jhaeles Abwesenheit (und wenn sonst kein Personal anwesend ist), um die Gäste in der Smaragdträne und verfolgt dabei die gleiche Philosophie wie auch das andere Personal der Träne.

Ehemaliges Personal:

Maher Rahni
Ayiara
Ma'Jahbi



Wen können wir noch brauchen?

Barden, Spielleute & Tänzer: Die Smaragdträne bietet reisenden Künstlern immer ein warmes Bett und Lohn für ihre Mühen an! Egal, wie lange Ihr bleiben wollt! Sprecht einfach mit dem Personal.

Schankdienst & Aushilfen: Wer Lust hat bei der Bewirtung selbst aktiv mitzuhelfen ist uns sehr willkommen!



Vampire, Werwölfe und Co.
Wir möchten keine Vampire und Werwölfe als Gäste, die offen als solche im RP zu erkennen sind (Emotes mit rot glühenden Augen, bleicher Haut etc.). Bitte denkt an Eure Mitspieler und wedelt Ihnen nicht provozierend mit einem roten Tuch vor der Nase rum! Vampire und Werwölfe werden in der normalen Bevölkerung NICHT akzeptiert und toleriert.
Grundsätzlich wollen wir Spielern mit solchen Charakteren einen Besuch im Gasthaus ermöglichen, wenn ein paar Dinge beachtet werden:
• Mit einer entsprechenden Verkleidung/Tarnung ist es möglich sich unter die Gäste zu mischen - solange sie eben unerkannt bleiben. Andere Charaktere sind aber nicht dumm und werden sich auch nicht für einen Vampir dumm stellen!
• Vermummungen und Gesichtsbedeckungen erregen Aufsehen und Misstrauen - und das Personal des Gasthauses wird freundlich darum bitten, Kopf- und Gesichtsbedeckungen abzulegen.
• Man kann die Außen-Umgebung des Gasthauses gerne jederzeit für eigenes RP nützen.





Anregungen, Wünsche und Fragen
Da ich diesen Thread für alle offiziellen Ankündigungen nutze, könnt Ihr Euer Feedback in diesem Feedback-Thread loswerden!

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Dienstag, 13. Januar 2015, 10:20

Unser Angebot



~ Übernachtungen ~

Da das Gasthaus etwas außerhalb liegt, für manchen Gast der Heimweg länger wäre oder man die Weiterreise für den nächsten Tag einplant, bietet die "Smaragdträne" seinen Gästen acht weiche und bequeme Betten (Stockbetten) im Schlafsaal im Obergeschoß (der sog. Türkise Saal) an. Eine Übernachtung mit Frühstück nach altmerischem Standard kostet 10 Münzen.


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Montag, 19. Januar 2015, 15:04

Morndas, 19. Morgenstern (2Ä 583)

Jhaeles Vorbereitungen waren fast abgeschlossen und sie fieberte dem Eröffnungsabend bereits entgegen. Jetzt hieß es nur noch einmal in den Räumen der Smaragdträne klar Schiff zu machen. Die Fäßer mit köstlichem Ale und Bier standen bereit, die Kisten mit kostbaren Weinflaschen waren gut verstaut und einige Flaschen standen bereits griffbereit im Thresenregal. Jetzt blieb nur zu hoffen, dass die Aushänge, die sie in Ersthalt, Himmelswacht und Vulkhelwacht anbringen ließ, auch Wirkung zeigen würden...



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Dienstag, 20. Januar 2015, 09:54

Am Abend der Neueröffnung wurde sich die Altmer Jhaele wirklich bewusst, dass sie nun eine Gasthaus-Besitzerin war und nicht mehr nur eine reisende Bardin. Voller Aufregung verstrichen die Stunden des Tages bis die Monde Masser und Secunda bereits am Himmel als Sicheln sichtbar waren. Dann öffnete sich die Eingangspforte und ließ vereinzelt die ersten Gäste herein.


Je später der Abend wurde desto mehr Gäste fanden ihren Weg letztlich in die vom Kaminfeuer erwärmte Schänke und so hatte Jhaele alle Hände voll zu tun um den gewünschten Bestellungen nachzukommen. Es mischten sich Altmer, Bosmer und Khajiit an der Theke... Und manche neugierigen Pfoten fanden ihren Weg auch in den Bereich dahinter! Da musste sich Jhaele noch eine List einfallen lassen, um jene Langfinger mit anderen Dingen beschäftigt zu halten - und oh, natürlich sollte sie ihre wertvollsten Waren besser in einer verschlossenen Truhe lagern, der Schlüssel außer Griffreichweite! Man lernt nie aus, merkte sich die Wirtin mit einem gedanklichen Schmunzeln an.
Als es am Thresen zu voll war, wurde dann auch das kleinere Nebenzimmer mit Kamin von den Gästen erobert und das Wirrwarr von Stimmen durchdrang die "Smaragdträne" bis in späte Stunden. Eine handvoll Gäste nützten das Angebot im Schlafsaal zu übernachten. Jhaele ließ den Abend mit den drei verbliebenen Mer am Thresen mit einem leisen Lied auf ihrer Laute ausklingen.



Am nächsten Tag erwartete ihre Übernachtungsgäste ein Frühstück mit frisch gebackenem Brot, Sonneneiern, geräuchertem Schinken und Fisch, dazu eine Schale mit frischem Obst der goldenen Insel. Der Teekessel dampfte über der Feuerstelle vor sich hin. Als ihre Gäste fürs erste versorgt waren, setzte sich Jhaele zu der rothwardonischen Tänzerin an den Tisch um die nächsten Abende zu planen.


((OOC: Vielen Dank für Euren Besuch! Es war dringend nötig, dass auch das Aldmeri Dominion eine Taverne bekommt ;) Bis zum nächsten Mal!))

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Montag, 26. Januar 2015, 15:05

Morndas, 26. Morgenstern (2Ä 583)

Endlich kam heute die erwartete Lieferung aus Waldheim an! Jhaele begrüßte den Fuhrmann, welcher am frühen Morgen aus Himmelswacht aufgebrochen war um die teure Schiffsladung an Fässern und Kisten mit Flaschen nach Grünwasserbucht zu bringen. Die Altmer überprüfte nochmals den Zustand der Ware. Nach einem kurzen Schnuppern an einer der Faulmet-Flaschen überlegte sie es sich aber doch anders. Bei diesem Zeug wusste man einfach nicht, wie lange es schon vor sich hinrottete! Das müssten ihre Bosmer-Gäste dann wohl einfach selbst erkosten. Der Händler erinnerte sie nochmals eindringlich daran, dass schon ein halber Krug von Jagga für die meisten Nicht-Bosmer für einen vollständigen Rausch ausreichend war. Jhaele nahm diesen Rat dankend an - immerhin wollte sie ihre Gäste nicht erst am nächsten Morgen aus dem Haus kehren müssen.

Daraufhin besprach Jhaele noch mit der rothwardonischen Tänzerin Maher Rahni das Programm für den Abend und stimmte ihre Instrumente auf Mahers Auftritt ein.

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Dienstag, 27. Januar 2015, 11:17

Der letzte Abend...

... begann ruhig und Jhaele begrüßte ihre Gäste mit der gewohnten Freundlichkeit. Die Wirtin der Smaragdträne hatte sich nun auch tatkräftige Verstärkung geholt: eine junge Khajiit namens Ayiara hilft ihr nun beim Ausschank und bei der Versorgung der Gäste. Die Ruhe wurde je gestört... Man erzählte sich in den nächsten Tagen, dass eine wütende Khajiit mit einem Dolch auf die Altmer losgehen wollte - und dieses nur durch den Eingriff eines Soldaten des Dominions verhindert werden konnte. Man munkelte, der Soldat hätte die Khajiit am Schwanz zurückgezogen!


Das war auch das erste Mal, dass Jhaele einem ihrer Gäste Hausverbot erteilen musste. Die Khajiit wurde von zwei Soldaten aus dem Gasthaus eskortiert um sich zu beruhigen. Anscheinend hielt die Khajiit die Altmer Jhaele für eine Sklavenhalterin... weitere Untersuchungen des Thalmor würden hier wohl Klarheit schaffen.


Als sich die Aufregung gelegt hatte, konnte man endlich der Darbietung Maher Rahnis zusehen, welche ihre Tanzkunst zum besten gab.

Und der Abend klang ohne weitere Zwischenfälle aus...

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Montag, 9. Februar 2015, 19:03

Gedanken eines Kochs

Der getigerte Khajiit stand bereits früh auf der Türschwelle der Smaragdträne, um das Frühstück zu bereiten und sich mit der Besitzerin abzusprechen, was er diese Woche kochen sollte.

Für das leibliche Wohl der Gäste, obgleich Bosmer, Altmer oder Khajiit würde gesorgt sein, das stand fest. Es war hier sein erster Tag und er war aufgeregt, hoffentlich schmeckten seine Gerichte den Gästen, sonst würde es sicher fürchterliche Strafen regnen.

Er hatte sein Fell herausgeputzt, alles war glatt, sogar die Zöpfe vorne in der Mähne hatte er sich neu gebunden, das hatte er seit Monaten nicht getan! Und auch wenn ihn möglicherweise kaum ein Gast zu Gesicht bekam, so fühlte er sich so besser.

Als erstes machte er sich, als die Sonne hoch am Himmel stand und es Mittagszeit war an den

süßen Milchreis mit Vanille

für die Khajiit. Er hatte sich für jeden etwas ausgedacht, ganz so wie man es ihm gesagt hatte. Ein übergroßer Topf davon, den es warm zu halten galt, bis jemand ihn essen wollte. Er wiederstand dem leckeren Duft nur mit Mühe. Auch die

mit Rosinen, Zimt, Mandeln und Honig gefüllten Bratäpfel

für die Altmer machte er bereit und briet sie zur Hälfte durch, sodass keiner allzu lange warten musste. Danach schnibbelte er die Stücke Schweinefleisch, die er bekommen hatte nach und nach in kleine Streifen, sodass die bosmerischen Gäste, die keine Pflanzen aßen auch etwas hatten. Er bereitete es jedoch nur vor, denn es musste frisch gebraten werden, wenn jemand sie bestellte, die

gesalzenen Schweinefleischstreifen

Zu guter Letzt versetzte er Wasser mit Zucker und fein geriebenen Mandeln und bereitete so mit viel Rührerei das Getränk des Abends vor, für alle die es bestellten würde es so noch leckere

Mandelmilch

geben.
Das war also sein erster Tag- er wartete auf die hungrigen Mäuler, genau wie es wohl alle in der Smaragdträne taten, um sein Werk zu beenden und das Ergebnis abzuwarten. Was passieren würde, wenn er Fehler machte? Daran mochte er nicht denken, hatte er das doch früher schon sooft getan. Und das letzte mal hatte es auch geschmeckt, es würde schon alles gut gehen....hoffte er, während sich sein Fell leicht sträubte und ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. Er versuchte die Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben und begann in der Küche ein Liedchen zu summen.

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Mittwoch, 11. Februar 2015, 17:00



((OOC: Wir werden uns für Montag ein kleines "Herztag-Special" einfallen lassen. Natürlich freuen wir uns auch über Beiträge von Gästen! Sei es ein romantisches Lied, eine Ballade oder eine Geschichte in diese Richtung! Schreib' mir einfach eine kurze PM, damit ich dich einplanen kann!))

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Montag, 16. Februar 2015, 12:30

Gedanken eines Kochs (2)

Herztag, ja das war heute, die Tage rannten, jetzt wo er wieder etwas zu tun hatte. Überall in der Smaragdträne war frohe Stimmung, besondere Dinge hatten sie sich einfallen lassen.
Das Einzige, was den getigerten Khajiit etwas ärgerte war, dass er nun neben dem Tresen kochen musste. Kochen ohne richtige Küche, das kannte er gar nicht. Die Zeit über blieb er still, sagte kaum ein Wort, anders als sein Singsang, dem er sonst im Nebenraum nachgegangen war. Zudem mussten die Gerichte nun einfacher sein, er konnte sich nicht allen beim kochen präsentieren, wenn er sich dauernd sein Fell versaute, das würde sicher große Schande über das Haus bringen. So hatte er eine Weile lang zu denken. Er warf einen Blick in den geschmückten Nebenraum...

Heute würde er etwas Besonderes machen, nur für Päärchen. Es würde Fisch sein, denn er kannte Niemanden, der Fisch nicht mochte, also würde er zu dem Anlass des Herztages

überbackenes Lachsfilet

kochen, auch wenn es sicher nicht nur Päärchen anzog. Sein Blick streifte über die Arme der Leute, über ihre Handgelenke...viele waren unterschiedlich.
Für die Khajiit würde er heute

Apfelmus-Pudding

geben. Einfach, vanillig und vor Allem lecker, fand er. Als nächstes die Bosmer, er konnte ihnen ja nicht immernur das gleiche Fleisch zubereiten, so sollte es diesmal auch aus dem Wasser kommen, er hoffte, dass ihnen auch

Flusskrebsbällchen

schmecken würden, natürlich wieder ohne jegliche Pflanzlichen Dinge wie Kräuter und Pfeffer, statdessen waren sie gesalzen, was sollte er auch sonst drauf tun? Er kannte die bosmerische Küche nicht gut...
Als er dabei war, das Gericht für die Altmer zuzubereiten fiel sein Blick auf einen Sack mit Kartoffen, so beschloss er diese als Beilage zu nutzen. So würde es zusätzlich, zum

Knoblauch-Zitronen-Hähnchen auch Kartoffeln

geben. Und da die Mandelmilch schon längst leer war, hatte er den Saft aus den extra besorgten Bergbeeren gepresst, um heute frischen

Berggeist

zuzubereiten, den alle Gäste trinken konnten, knapp einen Sack hatte er dafür verbraucht und er hatte selbst jetzt noch hier und da den ein oder anderen lilanen Punkt im Fell. Aber er hoffte, dass das keinem auffiel und dass sich die Gäste eher auf Andere konzentrieren würde. Wenn ihn die Leute so anstarrten, das mochte er nicht, ihm lief jedesmal unter dem Fell das Blut in den Kopf. Er versuchte sich so gut es eben ging auf die Gerichte zu konzentrieren...

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Waenja (16.02.2015), Narmaeril (17.02.2015)

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Dienstag, 17. Februar 2015, 10:11

Der Herztag-Abend...

... versprach vielseitig zu werden, als bereits zu früher Stunde die ersten Gäste hereinströmten. Jhaele und ihre fleißigen Helfer standen bereit um alle Bestellungen aufzunehmen. Die junge Ayiara war wie ein grüner Blitz hinter dem Thresen und im ganzen Schankraum, falls Jhaele mal einen Gast übersah oder abgelenkt war, schlüpfte die Khajiit geschwind in ihre Rolle und begrüßte den Gast. Der Koch Ma'Jahbi hatte in den letzten Tagen bereits das Hoheitsgebiet der Kochstelle ganz beansprucht und bot ein besonderes Herztag-Menü an, für jene die keine Angst vor Haaren in ihrem Teller hatten. Die Tänzerin Maher half anfangs mit um den Ansturm am Thresen zu bändigen, als aber ein Gast nach einer Laute bat um Lieder aus der fernen Heimat spielen zu können... da ließ es die Rothwardonin sich nicht nehmen eine kleine Darbietung ihrer Kunst beizusteuern.




Der Ruf des Gasthauses "Zur Smaragdträne" schien nun viele Reisende zu erreichen und an jedem Abend sah man dort neue Gesichter, die es nach Grünwasserbucht zog. Doch inzwischen kannte die Wirtin Jhaele auch schon so manchen Gast mit Namen und begrüßte ihre Stammgäste herzlich. An diesem Abend stach wohl ganz besonders das Riesentier eines Orsimer aus der Menge heraus, der mit voller Kriegsbemalung und Knochenanhang in der Träne erschien. Die anwesenden Altmer verzogen bei dessen Benehmen eher die Züge, begnügten sich aber mit der Gewissheit einen hervorragenden Wein serviert zu bekommen - trotz aller Widrigkeiten.




Der Abend war erfüllt von Gesprächen und Lautenspiel. Sogar eine reisende Mer holte ihre Laute hervor und bot ihr Können dem bunt gemischten Publikum an. An einem Tisch versammelten sich die Magier des kleinen Städtchens und besprachen ihre nächsten Experimente... Wieder andere nützten den Kamin im Nebenraum um sich zu unterhalten. Jhaele blieb am Ende des Abends vor allem ein trinklustiges Khajiit-Päarchen in Erinnerung, das nach Mitternacht von anderen Gästen in den Türkisen Saal geleitet werden musste und die Nacht über seinen wilden Rausch ausschlief... Wie nannten Khajiit eigentlich die Symptome eines hohen Alkoholkonsums?


((OOC: Vielen Dank an alle Gäste! Es ist schön, dass unser Angebot im Dominion gerne angenommen wird! Danke an Fyras für die Bearbeitung der Screenshots!))

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Mittwoch, 25. Februar 2015, 10:02

Gedanken eines Kochs (3)

Es war früher Mittag am Middas...
Und bereits jetzt ging ihm langsam der

gegrillte Kapaun

aus, den er täglich vorbereitete, um die Mäuler derer zu füllen, die ihn gern aaßen. Er war nicht viel gewürzt, nur mit Salz, aber auch er musste zugeben, dass diese kleinen fleischigen Schenkel und das zarte Brustfleisch sehr lecker waren, er dachte daran das gleiche Rezept in der nächsten Woche noch einmal zu verwenden, oder vielleicht doch etwas abgewandelt?..
Die gedanken des gestreiften Khajiit schwirrten um Kapaunrezepte, während er seinen

Wildfleischeintopf

rührte, damit er nicht anbrennte. Sein Blick wanderte zu den

süßen Nudeln.

Vielleicht konnte man Kapaun und Nudeln kombinieren, dazu eine leckere Sauce?...Dann sollten die Nudeln aber nicht süß sein, sondern so, wie sie dort lagen, ohne Zucker im Topf, warm gehalten von dem nahen Feuer im Kamin, vor dem sie standen. Er stand auf seinem üblichen Platz, den würde er so schnell nicht verlassen. Zu eilig besetzten ihm die Gäste den Platz, den er als Koch brauchte. Sahen sie denn nicht die Kochtöpfe vor dem Feuer? Es machte ihm Angst, wenn er den Raum nicht im Blick hatte, er hasstre es, Fremde im Rücken zu haben. Seine Gedanken wanderten weiter, zu Ay, der Khajiit, die sonst auch am Tresen stand. Er schmunzelte in ihre Richtung, als sie gerade mit dem Rücken zu ihm stand. Hach, er mochte ihre süßen, süßen Ohrpinsel! Ob ihr wohl der

Honigmost

schmecken würde, den er als Getränk vorbereitet hatte? Heute Abend würde er es herausfinden, nach seinem Dienst. Doch nun beschäftigte er sich weiter mit seinen Töpfen und Kellen, Zangen und Deckeln. Es gab noch viel zu kochen!

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Mittwoch, 25. Februar 2015, 16:07

Morndas, der 23te Abend in Sonnenaufgang

Dieser Morndas Abend stand unter einem guten Stern. Das Gasthaus "Zur Smaragdträne" war sehr gut besucht und Jhaele wurde am Thresen von den Bestellungen ihrer Gäste gut in Trab gehalten. Da Ayiara ihren freien Tag genoss, war der Koch Ma'Jahbi an Jhaeles Seite und kümmerte sich um das leibliche Wohl der Gäste.

Man munkelte, dass Jhaeles Gasthaus erst am Abend davor von zwei Agenten des Thalmor besucht worden war, welche nach dem Rechten sahen und Jhaeles Dokumente überprüften. Wohl mochte der Thalmor endlich diesem Gerücht auf den Grund gehen, dass die Wirtin des Gasthauses ihr khajitisches Personal unter Sklaven-ähnlichen Bedingungen hielt. Seltsamerweise schien der Thalmor aber keine Beanstandungen zu haben (oder zu finden!), so dass am Morndas alles seinen gewohnten Gang lief.

Der Soldat und Offizier des Dominions, Sarven Navaris, mischte sich auch an diesem Abend unter die Gäste... Aber anscheinend hatte er dieses Mal andere Ziele als rauflustige Khajiit nach draußen zu eskortieren: im Gegenteil, der Offizier von Grünwasserbucht befragte die Gäste der Träne nach einer vermissten Person. Was es wohl damit auf sich hatte?

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Montag, 2. März 2015, 11:48

Gedanken eines Kochs (4)

Schon sehr früh war der gestreifte Khajiit am Markt anzutreffen, um die besten Teile für seine gerichte dieser Woche zu kaufen, er ging vorsichtig, versuchte nicht in Dreck zu treten. Vielleicht lag das an den neuen, grünen Schuhen, die er an hatte. Sonst hatte man an ihm niemals welche gesehen.
Er hielt vor einem Stand, an dem Kapaun verkauft wurde. Er kaufte viel davon, sogar mit Innereien. Denn es würde heute gleich zwei Gerichte damit geben, weil sie das letze mal so beliebt waren,... vielleicht auch einfach, weil er sich nicht entscheiden konnte, was er besser fand. Die

Kapaunleber mit Zwiebeln und Kartoffelbrei

oder den mit Sicherheit allseits beliebten

in Tierfett frittierten Kapaun am Metallspieß

Beides war lecker, beides war Kapaun! Absolut großartig, wie er fand. DOch er musste auch etwas bereit halten für die, die Kapaun nicht haben wollten. Es musste einfach sein und schnell, damit die anderen Gerichte genug Zeit hatten, auf dem richtigen Punkt gar zu werden. Da fiel sein Blick auf den Stand mit eingelagertem Grieß.

Grießbrei

das war die Lösung, die er brauchte! All das passte so wunderbar zu dem Getränk, das er so lange vorbereitet hatte, seit 3 Wochen hatte er das Getränk geplant, ein schönes, junges Bierchen aus Beeren und Gerstenbrei, auch

Kristallsicht

genannt. Wer sich fragte, was die ganze Zeit in dem Fässchen war, das immer mal wieder neben dem Kamin gestanden hatte, der würde also heute die beerige Antwort darauf bekommen. Er war sicher kein Braumeister, dieser Khajiit, so würde es nicht ganz so gut schmecken, wie von einem solchen, doch es würde zumindest an den geschmack heranreichen und das war es was er wollte. Mit Taschen voll Fleisch, Gerste und anderen Zutaten machte er sich auf zur Smaragdträne, um alles Nötige vorzubereiten.

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Montag, 9. März 2015, 11:01

Gedanken eines Kochs (5)

Lauch! Endlich konnte man wieder Lauch bekommen! So langsam erwachte die Welt und nach und nach würde es wieder mehr geben als eingelegte Früchte und gelagertes Gemüse, darauf freute sich der gestreifte Khajiit. Voller Selbstvertrauen ging er heute über den Markt, auch wenn ihn einige merkwürdig ansahen, sie waren wohl neidisch auf seine neue Kleidung, HA! Wie gut sie ihm stand, fand er, nur dieses merkwürdige Teil um den Hals, das störte ihn etwas, saß es doch recht eng. Die untere Hälfte war ihm zu breit, so hatte er sich eine Leinenkordel darum gebunden.
Mit hochgekrempelten Ärmeln stellte er sich an den Stand mit frischem Lauch, denn das erste, was er heute zubereiten würde, würde

scharfe Lauchsuppe

sein. Er dachte einen Moment an Ay, hoffentlich gefiel ihr auch seine neue Tracht so gut wie ihm selbst. Er erinnerte sich daran, wie gut ihr der

Apfelmus-Pudding

geschmeckt hatte, als er ihn vor drei Wochen zubereitet hatte. Eigentlich hatte er heute etwas anderes geplant, doch er beschloss, ihn wieder zuzubereiten und eine besonders gut gefüllte Schale für sie zurück zu behalten, wenn es ihr schmeckte, machte er es gerne und...mmh was sah er denn da!? JA! Das würde sein drittes Gericht werden, frischer,

gegrillter Bauchspeck

vom Schwein, knusprig und herzhaft, bekömmlich und fantastisch zugleich! EIne krosse Schwarte, zartes Fleisch, ja, lecker! Doch wenn er das zubereiten wollte, brauchte er noch ein passendes Getränk. Vielleicht etwas mit Hafer?

Melassentrank

war das, was ihm dazu einfiel, nachdem er ein paar Minuten nachgedacht hatte. Als er alles erworben hatte, ging er mit den Waren zurück zur Smaragdträne, wo er sich seine ebenfalls neue, weiße Schürze umband, so sah er doch gleich mehr nach Koch aus als vorher, dachte er sich, während Irgendjemand hinter ihm kicherte, nachdem er vorbei gegangen war.

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Sonntag, 15. März 2015, 17:55

Gedanken eines Kochs (6)

Am heutigen Abend gönnte sich der gestreifte Khajiit eine längere Pause, in der er in seinem Lieblingsbaum an den Stamm gelehnt saß und über die nächste Woche nachdachte. Zum Glück schienen die meisten Leute vergessen zu haben, was für eine Fehleinschätzung der hiesigen Kleidung er begangen hatte, worüber er recht froh war. Er sah sich um, heute war ein fieses Wetter, den halben Tag hatte es geregnet und es würde wohl so shcnell nicht aufhören. Er durchstöberte die alte, lederne tasche, die auf seinem Bauch lag. Die Torte, die allen so gut geschmeckt hatte vor... zwei? - drei Tagen? - er hatte ihn auf eine Idee gebracht. Seit einer gefühlten Ewigkeit hatte er keinen Fleischkuchen mehr gegessen. Und gerade in deiser Zeit des frischen und frühen Gemüses, in der die Leute meist noch viel Gebäck aaßen konnte man damit sicher punkten, wenn etwas "Kuchen" im Namen trug. Ab dem morgigen Tag würde es also

Fleischkuchen mit Lauch

geben. Eine ungewöhnliche Kombination, die sicher leckerer war, als man annahm, wenn man den Rand schön kross werden ließ. Damit sich jedoch dabei keiner etwas veralbert vorkam, sollte er lieber noch etwas richtiges backen... vielleicht noch mehr Kuchen? Nein, das würde zu viel werden. Lieber etwas kleines,

Süßkringel

zum Beispiel. Und wo Gebäck war, musste auch Tee sein. Die Träne bot schon allerlei Tee an, das wusste der gestreifte Khajiit durchaus, so entschied er sich am Ende für eine Sorte, von der er hoffte, dass die Träne ihn nicht hatte:

Schwarzer Tee

würde es werden. Der Khajiit stand auf und hangelte sich vorsichtig vom Baum, um zur Smaragdträne zurückzukehren, und somit seine Pause zu beenden. Kurz bevor er eintrat fiel ihm dann aber auf, dass er noch keinen Plan hatte, was er den Bosmern des grünen Pakts anbieten konnte. Gebäck, Kuchen, das durften sie schließlich alle nicht essen. Er zog seine Hand weg vom Türgriff und legte Daumen und zeigefinger an sein Kinn. Grübelnd sah er sich um, bis ihn etwas kleines erschreckte! Unverschämtheit, eine Ziege hatte ihre Hörner leicht gegen sein Bein gehauen. Er versuchte das Tier zu verscheuchen. Doch erst der Ziegenhirte schaffte es. Der gestreifte Khajiit sah der kleinen Herde nach, kleine, fette, freche Ziegen.... mit einem listigen Grinsen ging er wieder in die Smaragdträne. Das war es was ihm gefehlt hat, morgen würde es frische, frittierte

Ziegenspieße

geben, oooh ja!

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Kishima (15.03.2015), Narmaeril (16.03.2015)

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Montag, 23. März 2015, 09:33

Gedanken eines Kochs (7)

Wild entschlossen, seinem Freund Rhaz etwas zu bieten, das er sehr gerne mochte, war der gestreifte Khajiit die ganze letzte Woche auf dem markt besonders fleißig unterwegs gewesen, um an einem der Tage einen Händler zu erwischen, der Zuckerrohr dabei hatte. Es war wahrlich nicht einfach hier Zuckerrohr zu finden, was bestimmt einfach an der Gegend lag. Zum Schluss musste er Jhaele fragen, ob sie es besorgen könnte, sie hatte ihm ja bereits gesagt, wenn er etwas brauchte, was er nicht bekam, wolle er sie fragen. Und wie das letzte mal auch, bekam sie, was er brauchte. Perfekt, das bedeutete für den gestreiften Khajiit, dass er den von Rhaz begehrten

Lachs mit Zuckerrohr

zubereiten konnte. Er steckte das Zuckerrohr einfach in den Fisch, sodass er beim Kochen dessen Geschmack übernahm. MMmmh, eine gute Idee von Rhaz! Jahbi hatte gar nicht gemerkt, dass er in letzter Zeit gar keinen Fisch zubereitet hatte. Nachdem der Fisch vorbereitet war - es dauerte ja ein Weilchen, bis der Geschmack von einem Stück zum andren wanderte - machte er sich daran, Ziegenfleisch zu zerkleinern. Er hatte von dem seltsamen Fund gehört und er glaubte, die Leute hätten weniger Angst vor solchen Dingen, wenn sie sie ohne Gefahr essen konnten. Es war also kein Zufall, dass es wieder Ziege gab,

Ziegenklöpse

um genau zu bleiben. nach und nach legte er Klops um Klops in seinen großen Topf, um danach zu dem wohl teuersten Gericht der Woche zu kommen:

Kwamaomlett

sollte es sein, fein gewürzt und doppelseitig angebraten, um es außen fest und innen weich zu halten. Er fragte sich immer wieder, wie die Leute es fertig brachten, so etwas als Delikatesse zu empfinden. Er hatte es auch gekostet, schlecht schmeckte es nicht, aber der Ekel überwog, denn wo die Eier her kamen - er hatte es gesehen - ...das war ganz und gar nicht, was er als köstlich beschreiben würde. Er schüttelte den Gedanken fort, sollten sie doch ihre Knusperkäfereier essen, er würde es nicht mehr tun. Er sah sich um, ehe er die vorbereitete, schleimige Masse in einen Topf füllte, um sie frisch braten zu können und widmete sich anschließend dem Getränk der Woche, welches aus Aschenhirse und Hafer gemachtn wurde und den Namen

Graublitz

trug. Schon schmunzelte er wieder, andere Gedanken schien er schnell zu fassen, wenns ums Kochen ging!

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Feuersucherin (23.03.2015), Narmaeril (23.03.2015)

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Montag, 23. März 2015, 19:20

Ich würde heute gerne mal bei euch vorbeischauen,werde es aber vermutlich nciht rechtzeitig schaffen die entsprechende Quest zu erledigen.
Könnte mich jemand "adden" und durch die Quest ziehen?
Das wäre sehr nett.

Char-Name: Faendal Amenthi

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18

Montag, 30. März 2015, 20:33

Gedanken eines Kochs (8)

Den gestreiften Khajiit ging es heute gar nicht gut, nachdem die letzte Nacht so nass und kalt war, wie bisher keine. Er nieste andauernd und beschloss daher etwas möglichst einfaches zu machen, das man danach nurnoch austeilen musste.

Er nahm sich einen Becher

Graublitz

vor, während er den Teig für die

Süßkringel

vorbereitete. Das beruhigte etwas seinen schmerzenden Hals. Wenn der Khajiit sprach, hörte sich die sonst so dunkle, durchdringende Stimme eher rauh, leise und heiser an. Man verstand ihn so fast gar nicht, was wohl der Grund war, dass er heute eher schwieg. Für die beiden anderen erichte der Woche hatte er sich einiges an Rindfleisch geholt, Ziege war nicht so beliebt - verständlicherweise. Den einen Teil, das

Rindsfilet

würde er, für die Bosmer des grünen Paktes einfach nur braten, der andere kam, zusammen mit einigen anderen Zutaten zusammen in einen Topf, um einen leckeren, hübschen Eintopf zu kochen, eine Abweichung eines Eintopfs, den man im Volksmund Wildpfeffernannte. Nur, dass das Fleisch hier eben nicht vom Wild war, sondern vom Rind. Vielleicht sollte er es doch lieber

Rindspfeffer

nennen? Nur um sicher zu gehen? Ja, das wäre eine Idee... Er nieste zwei mal, zog die Nase hoch und seuftze, so konnte er die Gäste doch icht bedienen, nicht, dass sie sich ansteckten!

OoC: Ich bin heute wegen technischen Problemen nicht da, tut mir leid.

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Narmaeril (30.03.2015)

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Montag, 6. April 2015, 09:32

Gedanken eines Kochs (9)

Der gestreifte Khajiit schien wieder ganz gut auf Trab zu sein, schon früh schlenderte er über den Markt, nur um die süßesten Äpfel zu kaufen, die er finden konnte. Das getränk, das er vorbereitete war nichts besonderes, doch wollte er ihm seine ganz eigene, zahnschmelzschmelzend-süße Note verpassen! Den Khajiit würde es so sicher sehrgut schmecken, doch er war sicher, dass es auch einige Mäuler unter den anderen Völkern gab, die gerne

süßen Apfesaft

trinken würden. Er sah nach oben, er musste sich beeilen, wieder zum Gasthaus zu kommen, gleich würde es regnen, Regenhand hatte den Namen wahrlich verdient! Im Gasthaus angekommen lauschte er den Körnern, die gegen das Dach prallten, während er die Brühe vorbereitete, die später ein großer Teil des

Geißelwürze-Confit

sein würde. Die kleinen Pilze waren schmackhaft, doch nicht das aufwendigste, aber wohl das teuerste Gericht des Abends, jenes teure Gericht hatte er bereits während der Zubereitung des Frühstücks begonnen, denn der Teig musste eine Weile ruhen. Nachdem die Pilze gemütlich im Topf vor sich hin schmorten, um später bei der Brühe zu landen, bereitete er eine Füllung aus Kaninchenfleisch vor. Mit Hilfe von zwei kleinen Löffeln portionierte er sie in kleinen Teigstücken, welche er danach zusammen faltete und ein wenig bog. So entstanden mit viel Geduld die herzhaften

Sichelmond-Teigtaschen mit Kaninchenfüllung

Er hatte sie ein ganzes jahr nicht mehr gemacht - mindestens! und er war stolz, dass er das Rezept noch beherrschte. Nachdem er die Pilze der Brühe hinzugefügt und noch mit einigen anderen Kräutern kombiniert hatte, begann er die Teigtaschen zu garen. Fertige Taschen legte er in einen seiner größeren Töpfe, um sie später gt portionieren zu können. Er brauchte dafür eine ganze Weile, denn die andere Hälfte des Kaminfeuers war besetzt, es würde für die Anhänger des grünen Paktes heute knusprige

Lämmerrippchen

gebend, passend zur Jahreszeit und gut für Knabberfreunde. bereits als sie erst halb fertig waren, duftete das gesamte Gasthaus nach Lamm.

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Dienstag, 7. April 2015, 15:38

Morndas, der 30. Tag in Erstsaat (Nachtrag)

Mehr als zwei Monate lag der Abend der Ersteröffnung nun schon zurück und das abendliche Treiben in der Smaragdträne hatte sich eingespielt. Besucher aus Grünwasserbucht, wie die Mitglieder der örtlichen Magiergilde, waren ebenso zahlreich wie Gäste auf der Durchreise, die nur einen kurzen Halt im Gasthaus einlegten. Unter letzteren Gästen konnte man in der Smaragdträne auch immer wieder besonders fremde Erscheinungen begegnen, wie am vorletzten Abend... als zwei Dunmer die Gesellschaft aufsuchten.


Zum Glück kam es fast nie zu Zwischenfällen mit solchen Personen. Die Abende in der "Träne" verliefen friedlich und die Gäste gingen ihren eigenen Unterhaltungen nach.
Womöglich hätten sonst die Agenten des Thalmor, die ab und an im Gasthaus gesehen werden konnten, doch noch berechtigten Grund der Besitzerin der Smaragdträne auf den Zahn zu fühlen. Viele der Besucher scheinen trotz des breiten Angebots an lokalen Weinen doch lieber dem Honigwein zuzusagen - obwohl der hiesige Met aus altmerischer Produktion stammt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Narmaeril« (7. April 2015, 15:43)