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Dienstag, 3. Juni 2014, 18:53

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 17 (Facit Omnia Voluntas)



Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Viola wird, gerade als sie ihre Rechnung beim Wirt bezahlt hat, in einem Gasthaus in Dolchsturz von einer jungen Kaiserlichen umgerannt.

Nachdem sich beide wieder aufgerappelt haben, ergreift die offenbar ungestüme Kaiserliche zuerst das Wort.


Verzeiht, ich habe euch nicht gesehen, hoffentlich ist euch nichts passiert...

Die junge Kaiserliche sieht sichtlich beschämt aus über das Missgeschick.

Nein, nein, mir ist nichts weiter passiert. Ihr hattet aber einen ganz schönen Schwung drauf, meint Viola, während sie ihre Sachen sortiert.

Darf ich euch als Wiedergutmachung in unser Lager bitten?

Euer … Lager? Warum nicht. Ich habe sowieso noch etwas Zeit bis zu meiner Abreise.

Ich vergaß mich vorzustellen, mein Name ist Lysitea Westwind, Offizier der Söldnertruppe Facit Omnia Voluntas.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine … oder unsere … Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.


Viola setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Dürfte ich Euch kurz ein paar Fragen stellen? Was genau zeichnet Eure Söldnertruppe denn aus und wie würdet Ihr sie beschreiben?


Viola setzt sich nach ihrer Frage in Bewegung und begleitet Lysitea auf dem Weg durch Dolchsturz.

Nun unsere kleine Gruppe … Einige von uns gehörten lange zur Leibgarde des Kaisers, leider sind wir durch gewisse „Umstände“ unserer Heimat beraubt worden. Ich würde sagen das was uns am besten beschreiben könnte wäre Treue und Ehre. Zueinander und zum einfachen Volk.

Wie steht Ihr und die Euren zum Konflikt in meiner … unserer … Heimat Cyrodiil? Nehmt Ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

Unsere Abteilung steht was die Kämpfe in und um Cyrodill angeht immer mit an vorderster Front. Schließlich wollen wir unsere Heimat, wie wir es einst schworen verteidigen und soweit es mich betrifft auch gegen Feinde aus seinem inneren.

Die anderen haben auch noch Familie in unserer alten Heimat. Auch wenn wir mitlerweile Verstärkung aus den Reihen von König Emeric erhalten so würden wir uns niemals anmaßen uns als etwas anderes als Bewohner Cyrodiil's zu bezeichnen, den nirgend wo sonst gehören wir hin.

Viola hört den Worten der Kaiserlichen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament, was ihr während des Gehens nicht allzu leicht zu fallen scheint. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner. Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in Euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den Ihr da anstrebt.

Aktuell bezieht sich unsere Zahl auf etwa zwei Dutzend allerdings kann ich das recht schlecht beantworten da ich viel zu selten mit den anderen zusammen bin.

Ich bin eine Kundschafterin und daher eher alleine und abseits von allen anderen unterwegs, jedoch kann euch nachher Cerigan diese Frage sicher noch genau erläutern.

Cerigan ist ebenfalls einer unserer Offiziere, jedoch ist er für die Bewaffnung und Ausrüstung von uns allen zuständig.

Auf welche Weise versucht Ihr, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht Ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut Ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet Ihr Eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Sie schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.

Die Bevölkerung ist seit jeher die wahre Macht hinter den Fürsten und Königen. Daher tuen wir was wir können um den einfachen Leuten zu helfen. Was uns angeht so günstig wie möglich, selbstverständlich müssen wir ja auch von etwas leben.

Zudem haben wir auch Verträge mit einigen Ortsansässigen Händlern welche Waren in unserem Namen verkaufen, sowohl von uns gefertigt wie auch von uns erbeutet.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören Eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr seid eine Kaiserliche, und ... Hüstelnd blickt Viola der Kaiserlichen beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Als Viola sie so ansieht stolpert Lysitea beinahe über ihre eigenen Füße.

Unser harter Kern, kommt wie ich selbst aus dem Herzen der kaiserlichen Armee. Jedoch haben wir auch angehörige aller anderen Völker Tamriels in unseren Reihen, wir sind da recht tolerant.

Sobald jemand in der Lage ist seinen Dienst an der Waffe unter unserem Banner zu leisten und sich nicht dadrüber beschwert dass es halt ein Ork ist, der auf seiner Linken mit seinem Schild die Flanke schützt oder das rechts von ihm ein Elf mit seinem Bogen für Rückendeckung sorgt, so ist jeder willkommen.

Es geht uns um das Gesamtbild, eine Gruppe die zusammen funktioniert ist nicht unbedingt nur auf ein Volk beschränkt, schaut euch doch beispielsweise die Armeen der drei Bündnisse an.

Im Nord-Osten kämpfen die Nord, die Dunmer und die Echsen zusammen und es funktioniert ebensogut wie bei den Elfen oder bei der Armee von Cyrodiil.


Sie sieht nach der Erläuterung ein wenig nachdenklich auf ihre Gesprächsbegleiterin aber führt es nicht weiter aus …
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Illyian (03.06.2014), Lysitea (05.06.2014)

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Dienstag, 3. Juni 2014, 18:53

Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele?

Sie scheint kurz ein wenig zu überlegen und antwortet schließlich etwas zurückhaltend.

Was mich angeht so darf ich das leider nicht sagen, was den Rest angeht, die warten auf mich damit wir weiter können.

Wir haben einen gut bezahlten Auftrag einige Tagesreisen nördlich von hier angeboten bekommen.

Wie ist Euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht Ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt Ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil Euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Wie ich bereits sagte, Viola, sind wir aus dem Kaiserreich geflohen. Die anderen beiden Allianzen haben uns hinfort gejagt als wir sie um Hilfe ersuchten. Daher haben wir uns hier niedergelassen und sind nicht allzugut auf sie zu sprechen.

Alles weitere hierzu besprecht ihr besser mit Sazaru, sie kann euch das besser erläutern als ich.

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht Ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.

Sie sieht bei der Frage eher ein wenig überrumpelt aus.

Wir haben hier eine vorläufige Heimat gefunden bis wir wieder nach Hause zurück können, jedoch haben wir nicht viel mit den Bewohnern dieses Landstriches gemein.

Was ihre Vorgehensweise und ihre Ziele angeht sind sie uns gleich, wir haben schließlich etwas wichtigeres im Sinne. Und für dieses Ziel sehen wir über solche Sachen hinweg. Allerdings beteiligen wir uns auch nicht an selbigen.

Viola fährt sich während sie die Antwort der beiden erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Sie setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Euch selbst und Eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Wie bereits gesagt, wir versuchen der gemeinen Bevölkerung zu helfen wo wir können und unsere Bemühungen im Krieg um Cyrodiil sollten für sich sprechen.

Sie scheint etwas verlegen bei der Antwort zu sein.

Zudem haben wir schon eine Streitmacht aufgestellt um uns den Schrecken von Kargstein entgegenzuwerfen und bemühen uns ebenfalls um das aufstellen einer starken Streitmacht für die Göttlichen Prüfungen die auf uns zukommen.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

… würde endlich wieder Recht und Ordnung in Cyrodiil einkehren. Zudem könnten meine Gefährten und ich wieder in unser altes Leben in unserer Heimat zurück kehren. Doch fürchte ich dass es noch eine lange Reise über die Schlachtfelder Tamriels wird bevor wir auch nur entfernt an etwas wie diesen Frieden denken können.

Mit einem dankbaren Lächeln sortiert Viola ihre Schriftwerke.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun, Lysitea … und das Eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Die beiden gelangen schließlich am Lager an und Viola lässt ihren Blick neugierig darüber schweifen.
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"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Illyian (03.06.2014), Jassillia (04.06.2014), Lysitea (05.06.2014)