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41

Freitag, 22. August 2014, 09:52

Standort - Update
(22.08.2014)

Bei Sonnenaufgang kehrte die Waldelfe zurück zum Lager und traf just auf den jungen Siben, welcher die letzte Wache inne hatte. Nur eine Begrüßung später wurde Kampfgeräusch laut, das von der abgebrannten Scheune in der Nähe zu ihnen heran nahte. Eine kleine Gruppe Menschen schien weitere Unholde aufgeschreckt zu haben und näherte das Scharmützel dem Lager an. Nachdem Siben sich unterstützend in den Kampf geworfen und Nurian ihre Begleiter aufgeweckt hatte, hielt nur noch eine Frau den Angriffen der Unholde stand.

Nachdem sie die Monster endlich nieder gemacht und verbrannt hatten, stellte sich die Frau letztlich als die Monsterjägerin Isabelle Montcroix vor. Die Unterhaltung zwischen der Jägerin und den Gefährten verlief etwas barsch und die Stimmung hellte sich nicht auf, als der Kaiserliche beschloss, sie als Führerin in die Gruppe aufzunehmen, dennoch erhob keiner seine Bedenken, denn zum Schluss zählten die Klingen und nicht die Sympathie.

Die gewachsene Gruppe wollte sich, nach einer kurzen Routenbesprechen, erneut auf den Weg machen, als sich einmal mehr der Fremde im roten Gewand näherte und ihren Weggefährten Siben forderte. Der eigentümliche Mensch erzählte ihnen von Gefahren, die mit dem jungen Burschen einher gingen, von Personen die kommen würden um "die Sieben" mit sich zu nehmen, doch niemand aus der Gruppe schenkte den Worten des Fremden vertrauen. Selbst die Waldelfe, welche stets zuversichtig schien die Wahrheit zu hören, konnte nicht anders, als dem Fremden zu misstrauen, welcher ihnen zwar von Gefahren erzählte, aber sich weigerte ihnen Gründe zu nennen.

Statt Siben dem Fremden zu überlassen, würden sie ihn bei sich behalten, bis jemand kam um sich ihnen in den Weg zu stellen. Letztenendes würden sie sehen, ob dies eine gute oder eine schlechte Entscheidung gewesen war.



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Nurian
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Margra (22.08.2014)

42

Mittwoch, 27. August 2014, 11:14

Standort - Update
(27.08.2014)

Schon bei Sonnenaufgang trieb die Jägerin sie zum Aufbruch an und zu allseitiger Verwunderung nahm sie nicht die geplante Route über das nahende Dorf, sondern führte die Gruppe durch das Hinterland, verstohlen an jedweder bewohnten Ortschaft vorbei. Das Vertrauen, welches der Jägerin in die Bewohner Kluftspitzes fehlte, trieb sie an sich vor den Augen Neugieriger zu verbergen und so bestritten sie den langen Marsch zur Küste beinahe gänzlich in den Schatten verborgen.

Die Mer aus der Gruppe schienen jenem Verhalten mit Argwohn zu begegnen, verstanden sie doch nicht, weswegen sie den Menschen hier misstrauen sollten. Unmut brodelte in den Reihen der Wandernden, welches durch die harsche Art ihrer ernannten Führerin, nur noch weiter angestachelt wurde. Als Isabelle sie schließlich nach Osten führte, statt wie geplant die Westroute am Gebirgskamm zu nehmen, erreichte die Missstimmung ihren Höhepunkt, sobald sie ihren Plan vernahmen, über den Seeweg nach Erokii zu gelangen. Das Boot, welches an der Küste auf sie wartete, war zu klein um alle sechs Gefährten sicher auf zu nehmen und so trennte sich das Paar aus Eliwen und Mona'raa von dem Rest der Gruppe um den Landweg zu nehmen.

Die vier übrig gebliebenen, ergaben sich der See, welche rund um die Küste von dicken Nebelwänden verhangen war. Stetig in dem Gedanken aufzulaufen, bestritten sie den Weg durch die Nebelbänke und nur durch eine glückliche Fügung schienen sie schlussendlich sicher an der Ruine Erokii anzulanden. Nur wenige Stunden später, stießen auch die anderen beiden wieder zu ihnen, um endlich die Hallen Erokiis zu betreten.

Als die Sonne sich bereits dem Horizont näherte, waren sich die Wandernden über ihren Misserfolg einig, denn wie sich herausstellen sollte, hatten Soldaten die Ruine bereits vor längerer Zeit besetzt. Wie ein Sturm waren sie durch die steinernen Hallen gefegt und hatten all das Wissen, welches sie hier befunden hatte, zerstört oder an sich gerissen. Entmutigt über ihren Fehlschlag machte sich der Kaiserliche ein weiteres Mal daran, den Index zu studieren und setzte schließlich ihr neues Ziel. In den Tiefen Schattenfenns, sollte die barsaebische AyleidenruineLorasiel ihre neue Hoffnung werden.

Die Wandernden ziehen nun richtung Ebenherz-Pakt. Die Reise wird sich über die Landen des Dolchsturz-Bündnisses und Cyrodiil erstrecken, bis sie schließlich das Reich des Paktes betreten können.

Für Bündniss-Spieler:

  • Mitreisende bis zur Grenze nach Cyrodiil od. darüber hinaus; sofern es jemanden aus dem DB in diese Richtung verschlägt, kann er sich uns natürlich wieder anschließen. Aus Gründen nehmen wir allerdings keine Vampir-Spieler auf.

Sobald wir den Pakt betreten, stehen die Wandernden für folgende Gruppierungen frei:

  • Sklavenhändler/fänger; Es steht euch frei die Gruppe im Pakt aufzugreifen, es sei aber erwähnt, dass es für einen einzelnen Streiter nicht möglich sein wird, die beiden in einem offenen Kampf zu überwältigen. Wir bitten also darum, diese Sache zu bedenken. (Sofern Interesse besteht, gibt es natürlich bereits im Büdniss und Cyrodiil die Chance sie aufzugreifen)
  • Mitreisende; auch hier darf sich natürlich jeder anschließen. Monster-Spieler können sich hier wieder zu uns gesellen, allerdings nur mit vorheriger Absprache. Nach dieser Absprache nehmen wir uns heraus Konzepte welche keiner logischen Konsequenz folgen, abzulehnen (bedenkt bitte auch, dass ihr euch Sklavenhändlern gegenüber sehen könntet.)



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Margra (27.08.2014)

43

Freitag, 29. August 2014, 09:04

Standort - Update
(29.08.2014)

Am Vorabend der Abreise gen Lorasiel, trennten sich die Wege von zwei ihrer Gefährten. Die Jägerin verfolgte ihr eigentliches Ziel, eine Basis bei Erokii zu errichten, um den mysteriösen Vorkomnisse um die Montclair-Soldaten nachzugehen. Auch ihr jüngster Begleiter Siben, welcher sein Ziel erreicht hatte, an den nördlichsten Punkt des Bündnisses zu gelangen, stahl sich in jener Nacht ohne viele Worte davon. Der Kaiserliche und die Waldelfe schienen jenen Verlust aus irgendeinem Grund nicht zu betrauern, auch wenn es auf all den Pfaden niemals gewirkt hatte, als läge keinerlei Interesse an jenen Menschen vor, doch schien gerade die Waldelfe ihre eigenen Vorstellungen von Sibens Beweggründen zu haben.

Ihre eigentümliche Begleiterin Mona'raa hatte sich bereits am Abend auf den Weg in jene Richtung gemacht, welche sie von nun an hatten einschlagen wollen, um auf ihre eigene Art voran zu kommen. Sobald der Morgen über Erokii dämmerte, brachen auch die drei Verbliebenen auf und nahmen den Landweg zurück durch Kluftspitze.

Die Waldelfe führte sie durch den Gebirgskamm, ungesehen an der Feste Nordspitze vorbei, wieder auf die markierte Handelsroute, welche sie schließlich in jenes Dorf bringen sollte, dass sie bei ihrer Hinreise umgangen hatten. In einem kleinen Gasthaus ließen sie sich endlich nieder, berieten sich über das weitere Vorgehen und jene Ohren, welche verblieben waren, konnten hören was anderen hatte verborgen bleiben müssen.

Die Wandernden ziehen nun richtung Ebenherz-Pakt. Die Reise wird sich über die Landen des Dolchsturz-Bündnisses und eventuell Cyrodiil erstrecken, bis sie schließlich das Reich des Paktes betreten können.

Für Bündniss-Spieler:

  • Mitreisende bis zur Grenze nach Cyrodiil od. darüber hinaus; sofern es jemanden aus dem DB in diese Richtung verschlägt, kann er sich uns natürlich wieder anschließen. Aus Gründen nehmen wir allerdings keine Vampir-Spieler auf.
  • Sonderposten: Werwolf/wölfe; Da wir aus Gründen wieder einen Werwolf-Spieler einbeziehen können, ist es möglich sich als solcher einzubringen. Vorherige Absprache wird auch hier wieder nötig sein.

Sobald wir den Pakt betreten, stehen die Wandernden für folgende Gruppierungen frei:

  • Sklavenhändler/fänger; Es steht euch frei die Gruppe im Pakt aufzugreifen, es sei aber erwähnt, dass es für einen einzelnen Streiter nicht möglich sein wird, die beiden in einem offenen Kampf zu überwältigen. Wir bitten also darum, diese Sache zu bedenken. (Sofern Interesse besteht, gibt es natürlich bereits im Bündniss und Cyrodiil die Chance sie aufzugreifen.
  • Mitreisende; auch hier darf sich natürlich jeder anschließen. Monster-Spieler können sich hier wieder zu uns gesellen, allerdings nur mit vorheriger Absprache. Nach dieser Absprache nehmen wir uns heraus Konzepte welche keiner logischen Konsequenz folgen, abzulehnen.(bedenkt bitte auch, dass ihr euch Sklavenhändlern gegenüber sehen könntet.)



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Margra (29.08.2014)

44

Dienstag, 9. September 2014, 14:55

Standort - Update
(09.09.2014)

Die kleine Gruppe, welche mittlerweile nur noch aus drei Personen bestand, verbrachten die Nacht in jener kleinen Gaststube, in welcher sie Tags zuvor eingekehrt waren. Das vierte Mitglied ihrer Reisegemeinschaft, zog es vor ihre Zeit außerhalb der Stube zu verbringen und der Kaiserliche zog sich schließlich, kurze Zeit nach ihrer Ankunft in das Zimmer zurück, welches er gemeinsam mit der Waldelfe bezog. Die Magierin Eliwen hingegen, erhielt ein eigenes Zimmer und so verweilten sie bis zum Tagesanbruch in ihren Räumlichkeiten.

Nur einmal in der folgenden Nacht, bebte ein dumpfer Knall durch die Stube, da offensichtlich ein schwerer Gegenstand den Gesetzen der Schwerkraft unterworfen worden war. Für den Rest der dunklen Zeit, blieben das Gasthaus und seine Bewohner jedoch stumm.

Als am Morgen die Sonne über dem Horizont dämmerte, war die Waldelfe die erste Person, welche die leere Zimmerflucht betrat. In dem Vorhaben ihre Begleiterin aus dem Nachtbarraum zu wecken, musste sie bald schon feststellen, das jene sich seit geraumer Zeit nicht mehr in ihrem Zimmer befunden haben musste. Das verwaiste Bett, sowie Spuren eines Einbruchs waren die stummen Zeugen der Geschehnisse aus der Nacht.

Zusammen mit ihrem menschlichen Gefährten begab sie sich wenig später auf die ziellose suche nach ihrer vermissten Weggefährtin, jedoch schien niemand Notiz von der nächtlichen Aktion genommen haben. Als sie jedoch den verwahrlosten Mann erspähten, welcher im Dorfzentrum den Pranger besetzte, erhielten sie im Austausch gegen einen Schluck aus ihrem Wasserschlauch, den Hinweis auf zwei große verhüllte Gestalten, welche eine schmalere Person des Nachts davon geschleppt haben sollen.

Mit dem Wegweiser auf eine nahe Hügelkuppe eilten die beiden davon und trafen schließlich auf die Überreste eines provisorischen Unterstandes. Er ähnelte einem Schutzdach für Fischer, welche auch bei Regen ihrer Tätigkeit nachgehen wollten. Rund um den Regenschutz suchten sie das schlammige Ufer nach einer Fährte ab, welche weder Regen noch die seichten Wellen des Flusses in der letzten Nacht davongetragen hatten. Ein flüchtiger Blick auf die andere Uferseite, ließ sie den kleinen Gegenstand erkennen, welcher sich nach näherer Betrachtung als Eliwens Reisetasche herausstellte.

Über die Beweggründe der zurückgelassenen Tasche, mochten sie lediglich mutmaßen und schon nach wenigen aufmerksamen Blicken erkannten sie mehrere Abdrücke schwerer Lebewesen im weichen Schlamm der Uferseite. Argwöhnisch folgten sie dem Geläuf, welches sie an die nahen Ruinen eines verlassenen Forts führte. Auf behutsamen Sohlen und ihre Wehr im Anschlag spähten sie die scheinbar verlassenen Ruinentürme aus, welche ihnen als geeignetes Versteck erschienen.

In dem höchstgelegenen steinernen Koloss, dessen Treppe in sich zusammengefallen war, fanden sie schließlich die vermisste Gefährtin. Doch schnell mussten sie feststellen, dass ihre Suche zu lange gedauert hatte und das Leben der Frau sich bereits dem Ende zugeneigt hatte. markante Wunden bestätigen den grausigen Verdacht, dass ihr erlöschendes Leben bald in die Grauen des Untodes führen würde. Wenig Zeit verblieb, um die Frau mit ihrem Schicksal zu konfrontieren, ihr ihren letzten Ausweg zu offenbaren, oder den Hintergrund für dieses endgültige Schicksal zu untersuchen. Doch mit der Ankunft ihrer verschollenen vierten Weggefährtin, wand die Verlorene dem Tod schließlich den Rücken und die beiden Wanderer überließen sie zuletzt dem Schicksal, für welches sie sich entschieden hatten.

Nach einer langen Zeit, in der sie mit anderen gemeinsam gereist waren, entfernten sich der Kaiserliche und die Waldelfe am Ende ohne die beiden nun verlorenen Seelen und setzten ihren Weg, so wie sie ihn begonnen hatten, zu zweit fort. Letztlich in der Hoffnung, dass das was ihnen Lorasiel offenbarte, vielleicht auch Eliwens Verhängnis würde heilen können.

Die Wandernden ziehen nun richtung Ebenherz-Pakt. Die Reise wird sich über die Landen des Dolchsturz-Bündnisses und eventuell Cyrodiil erstrecken, bis sie schließlich das Reich des Paktes betreten können.

Für Bündniss-Spieler:
  • Mitreisende bis zur Grenze nach Cyrodiil od. darüber hinaus;sofern es jemanden aus dem DB in diese Richtung verschlägt, kann er sich uns natürlich wieder anschließen. Aus Gründen nehmen wir allerdings keine Vampir-Spieler auf (falls es dazu nähere Fragen gibt, kann ich euch die aber gerne per PN beantworten).
  • Wandernde Heiler; Der kaiserliche Ateius hätte Interesse daran, seine Fähigkeiten in der Heilmagie auszubauen (dazu zählt jedoch nicht bloß die Magie, sondern auch anderes Wissen über die Kunst der Heilung.) Wenn es einen wandernden Heiler gibt, dem wir auf dem Weg begegnen können und welcher Interesse daran hat, sein Wissen weiter zu geben, für diesen besteht hier ein sehr ausbaufähiger Anlaufpunkt.
  • Sonderposten: Werwolf/wölfe; Da wir aus Gründen wieder einen Werwolf-Spieler einbeziehen können, ist es möglich sich als solcher einzubringen. Vorherige Absprache wird auch hier wieder nötig sein.

Sobald wir den Pakt betreten, stehen die Wandernden für folgende Gruppierungen frei:

  • Sklavenhändler/fänger; Es steht euch frei die Gruppe im Pakt aufzugreifen, es sei aber erwähnt, dass es für einen einzelnen Streiter nicht möglich sein wird, die beidenin einem offenen Kampf zu überwältigen. Wir bitten also darum, diese Sache zu bedenken. (Sofern Interesse besteht, gibt es natürlich bereits im Bündniss und Cyrodiil die Chance sie aufzugreifen.
  • Mitreisende; auch hier darf sich natürlich jeder anschließen. Monster-Spieler können sich hier wieder zu uns gesellen, allerdings nur mit vorheriger Absprache. Nach dieser Absprache nehmen wir uns heraus Konzepte welche keiner logischen Konsequenz folgen, abzulehnen.(bedenkt bitte auch, dass ihr euch Sklavenhändlern gegenüber sehen könntet.)



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Margra (09.09.2014), Frenja (11.09.2014)

45

Freitag, 12. September 2014, 10:42

Standort - Update
(12.09.2014)

Wieder unter sich, liesen die beiden Wanderer die kargen und seuchenumwogenen Regionen bald hinter sich und erreichten nach nur zwei Tagen den Grenzposten, welcher die Landabschnitte Kluftspitze und Sturmhafen voneinaner trennte. Dennoch mussten weitere drei Tage vergehen, in denen es ihnen verboten worden war, nach Sturmhafen über zu wechseln. Nach einer mäßigen Diskussion ergaben sie sich schließlich in ihr Schicksal und schlugen ihr Lager am Grenzposten auf, um die folgenden Tage dort zu verbringen.

Nachdem die Grenzer ihnen schlieslich Einlass in die grüneren Gefilde gewährten, folgten sie dem Weg, den sie bereits in der Vergangenheit mehrere Male bereist hatten. Aufgrund ihrer Erfahrung mit jenen Pfaden, welche scheinbar häufiger als Handelsroute genutzt wurden, verlief der Weg seit langem einmal wieder Ereignislos.

Eine Einkehr in Wegesruh mieden die beiden jedoch, als sie nach lagem Fußmarsch vor den steinernen Mauern der Stadt eintrafen. Zu laut und zu angespannt erschien sie ihnen, als dass sie ihre seltenen ruhigen Tage in ihr verbringen wollten. So kamen sie schlussendlich in einem kleinen, vom Grün bewachsenen Dorf an, welches ihren Wohlgefallen fand und sie für eine Nacht in seinem Gasthaus aufnahm, bevor sie ihren Weg weiter würden bestreiten müssen.

Die Wandernden ziehen nun richtung Ebenherz-Pakt. Die Reise wird sich über die Landen des Dolchsturz-Bündnises und eventuell Cyrodiil erstrecken, bis sie schließlich das Reich des Paktes betreten können.
  • Mitreisende bis zur Grenze nach Cyrodiil od. darüber hinaus; sofern es jemanden aus dem DB in diese Richtung verschlägt, kann er sich uns natürlich wieder anschließen. Aus Gründen nehmen wir allerdings keine Vampir-Spieler auf (falls es dazu nähere Fragen gibt, kann ich euch die aber gerne per PN beantworten).
  • Wandernde Heiler; Der kaiserliche Ateius hätte Interesse daran, seine Fähigkeiten in der Heilmagie auszubauen (dazu zählt jedoch nicht bloß die Magie, sondern auch anderes Wissen über die Kunst der Heilung.) Wenn es einen wandernden Heiler gibt, dem wir auf dem Weg begegnen können und welcher Interesse daran hat, sein Wissen weiter zu geben, für diesen besteht hier ein sehr ausbaufähiger Anlaufpunkt.


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Nurian
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46

Montag, 15. September 2014, 18:37

Standort - Update
(15.09.2014)

Schon früh verließen die Wanderer das gemütliche Dorf und begaben sich erneut auf den Weg, welcher sie nach Bankorai führen sollte. Schon zuvor war ihnen aufgefallen, dass die Karte, die sie in Wegesruh erstanden hatten, nicht genug Auskunft über die Routen lieferte, um einen klaren Weg durch das Plateau von Bankorai finden zu können. Als sie sich nach einem längeren Marsch einer Hütte - umringt von einer eindrucksvollen Zeltstadt - näherten, beschlossen sie dort nach Hilfe zu suchen.

Zu ihrem Unglück fanden sie jedoch lediglich eine Bande Orks vor, welche sie mit einer Schimpftirade davon jagten, die der Waldelfe einige entgleisende Gesichtszüge entlockte. Kurz vor den Toren von Immerfort, prallten sie mit dem Zorn der Torwachen aneinander, welche sie mit Pfeil und Schwert vom Haupttor vertrieben, so dass sie gezwungen waren, die große Stadt weiträumig zu umgehen.

Niedergeschlagen von den Erschwernissen, welche sich einmal mehr zu einem stetigen Begleiter ihrer Reise gemacht hatten, beschritten sie nur widerwillig die Pfade, die sie zu einem kleinen, wallgeschützten Außenposten führten. Wider Erwarten nahmen die khajiitischen Händler, sie als willkommene Gäste in ihren lichten Reihen auf, nachdem sie eingewilligt hatten das wenige Gut, welches sie besaßen, mit ihnen zu handeln.

Des Abends jedoch endete ihr Glück erneut, als sie von einem grauen Kater erfuhren, dass der Durchgang durch die Garnison unpassierbar war und der einzige Weg vom Plateau durch einen Tiefenpfad führte. Getuschel erzählte von dämonischen Kreaturen und Waldhexen in dem Gebiet vor dem Tiefenpfad und als die Sonne schließlich in den tiefen des Horizontes versank, erschall das brunnentiefe Grollen aus dem Süden.
~
Vor uns liegt nun der Tiefenpfad mit all seinen Schrecken. Noch harren die Wanderer in Märtyrerfort aus, doch bald werden sie sich in die Dunkelheit des Berges begeben müssen um ihren Weg in den Pakt zu finden.

Durch die Ungnadgrotte und den Tiefenpfad darf uns folgen wer will. Wir werden den Weg so spannend die möglich gestalten, da es sich hierbei um unsere erste große Herausforderung handeln wird. Selbstverständlich wird jede Person, die sich dem Unterfangen anschließen, oder auf eine andere Art daran beteiligt sein möchte, nach bestem Gewissen einbezogen.



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Nurian
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nurian« (16. September 2014, 08:59)


47

Mittwoch, 24. September 2014, 12:13

Der Weg durch den Tiefenpfad
Die Ereignisse aus Sicht der Waldelfe

Teil 1 - Die Entscheidung

Tage, Nächte verstrichen. Es war schwer eine Entscheidung zu treffen, doch diese eine musste gefällt werden. Die Garnison war unpassierbar, das hatte ihnen der graue Kater berichtet und die Elfe hatte sich davon überzeugt. In den Nächten war sie umhergestrichen, bis zu dem Pfad, der ihre einzige Möglichkeit war, das Plateau zu verlassen. Dort hatte sie die gewaltige Kluft gefunden, die zwischen den Felsen hinab führte und ins Dunkel verschwand.
Die Zweiglinge, welche sich im Schutz der wenigen Bäume verbargen, die die Menschen übrig gelassen hatten, hatten sie nicht beunruhigt. Es wäre eine Geste nötig, aber wenn sie gut und richtig war, dann würde man sie passieren lassen. Dies war ein Umstand, welcher niemandem in dem kleinen Fort klar zu sein schien und es bestätigte den Verdacht, dass dieses Unverständnis teilweise an den Gerüchten um den Pfad schuld sein musste, wenn auch nicht gänzlich. Auch die gedämpften, tiefen Atemzüge, welche aus dem Dunkel der Grotte an ihre Ohren drangen beunruhigten sie nicht, jedenfalls nicht mehr, als sie jedes Raubtier alarmierte, welches sich zur Nachtzeit in seine Höhle zurückzog. Es war das Dunkel selbst, dass sie verunsicherte. Schwarz und undurchdringlich, etwas zerrte an ihrem Innern. Nur leicht, wie ein Locken und die Worte des Katers drängten sich in ihr Gedächtnis. „...Stimmen erzählen diesem hier von einem See im Schatten und in diesem See ruht ein Altar. Dunkel und bösartig...“
Es war schwer eine Entscheidung zu treffen.


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Margra (24.09.2014)

48

Mittwoch, 24. September 2014, 12:15

Der Weg durch den Tiefenpfad
Die Ereignisse aus Sicht der Waldelfe

Teil 2 - Die Grotte

Das Regenwasser schwappte hin und wieder über den Rand der Steinschale, auch wenn Nurian versuchte, bis zu ihrer Ankunft am Durchgang, nicht all zu viel des Geschenks zu verschütten. Tiberius ging schweigsam und mit harter Miene neben ihr. Nur wer ihn aufmerksam beobachtete, konnte den Anflug eines Zuckens wahrnehmen, welches sich um seine Mundwinkel abspielte. Der Hauch eines Triumphgefühls, als der Regen an seiner frisch geölten Lederrüstung abperlte. Sein sonst stets hartes Gesicht, hatte nichts mit seiner Umwelt oder gar ihr zu tun, er war einfach, wie er war. Ein erneuter Umstand, welcher der Waldelfe sonnenklar war, sich anderen hingegen völlig entzog. Zugegebenermaßen war es auch ihr anfangs schwer gefallen zu verstehen, aber sie hatte geredet und gelauscht und nun verstand sie es, so wie ihr Volk vieles verstand, was für andere immer ein Geheimnis bleiben würde.
Nachdem sie einige Zeit dem erleuchteten Pfad gefolgt waren, endete das Fackellicht jäh und sie trotteten im Sternenlicht der Nacht, bis zu den kargen Baumreihen, welche sich kurz vor dem Grotteneingang befanden. Da sich die Raubtiere um die Grotte herum zur Nachtruhe legten, war es ihnen sinnvoll erschienen, ihren Weg in der Nacht fortzusetzen und sich an Nurians verbliebenen Sinnen zu orientieren.
Die Waldelfe streckte schließlich ohne viel Aufhebens die schmucklose Schale von sich und murmelte spartanisch „Wasser für das Grün“. Als sie die Schale auf dem Boden abgelegt hatte, passierte nichts. Sie wusste nicht, ob der Kaiserliche, der sich hinter ihr aufgehalten hatte, irgendetwas von dem Gebaren verstand, aber zumindest wusste sie, dass er tun würde, was sie von ihm verlangte. Nicht etwa, weil sie irgendwelche herausragenden Führungsqualitäten besaß, oder auf eine andere Art und Weise besonders beeindruckend oder respekteinflößend war, aber es gab Dinge die sie wusste und verstand, die ihrer beider Leben mehr als nur einmal gerettet hatte und so vertraute er darauf, dass sie auch diesmal wusste und verstand.
Sie ließen einige Minuten verstreichen, bevor sie den Weg hinab in das Dunkel nahmen. Ein sanftes rauschen von Blättern in der windlosen Nacht, war das einzige, dass von der Gegenwart der anderen zeugte, welche sie weder behelligten, noch ein Zeichen des Dankes verlauten ließen. Das Dunkel, in welches sie schließlich eintauchten, schluckte die Geräusche von außen. Was übrig blieb, waren lediglich das leise rascheln von zurückgeschobenem Gras, welches ihre Füße verursachten. Es war zu dunkel, um einen Weg zu erkennen und so blieb ihnen nichts anderes übrig, als den Lauten zu folgen, welche ein Strom aus seichtem Wasser zu verursachen schien und auf dessen Oberfläche sich vereinzelte Sterne spiegelten, deren Licht durch mehrere klaffende Spalten in der Decke drang.
Das zerren in ihrem Innern, welches mehrere Meter vor der Grotte lediglich ein unangenehmes Gefühl gewesen war, setzte sich mittlerweile wie ein Stein in ihrem Herzen ab und riss an ihrem Geist, als läge er an einer Kette. Die Konzentration, die es verlangte, sich dem zu widersetzen, was durch das zerren gefordert wurde, lies die Elfe in einem atemlosen Taumel durch das Wasser waten. Sie wusste, ohne die unzähligen Nächte, in denen sie Stundenlang ihren Geist mit endlosen Konzentrationsübungen gemarterte hatte, würde sie dem unmissverständlichen Befehl, welcher mit dem zerren einher ging, nichts entgegen zu setzen haben. Tiberius konnte nicht sehen, was vor sich ging, aber ihre Anweisung war klar gewesen, bevor sie die Grotte betreten hatten. Es war wahrlich eine schwere Entscheidung gewesen, aber offenen Auges in jene Versuchung zu laufen, war der einzige Weg gewesen und nun würden sie tragen, was auch immer der Preis dafür sein mochte.
Längst vergessen, dass sie die Verantwortung hatte, sie beide durch die Finsternis zu führen, hörte sie Tiberius Stimme erst, als er sie ein zweites mal auf das verhaltene Fackellicht hinwies, welches sich an den Grottenwänden niederschlug. Ihre Augen waren schlecht, genau so schlecht wie alle anderen Augen, die nicht sehen mussten, was im Dunkeln vor sich ging, aber ihre Nasenflügel weiteten sich, als der Geruch der Menschen zu ihr herüber drang. Das zerren war noch immer da, aber je näher sie der steinernen Wand kamen, an der das Licht tanzte und die Menschen waren, desto weiter schienen sie sich von dem Ursprung zu entfernen und das zerren schwand wieder und schrumpfte zu dem kläglichen Gefühl das es vor der Grotte gewesen war. Ihr Geist war nach all der Zeit nicht mehr so schwach, wie er einst gewesen war, doch um den Preis der Verweigerung, kam sie nicht herum, das wusste sie in dem Moment, als sie ihr Selbst wieder fühlen konnte.
Nur wenige Meter trennten die beiden, von einer Ansammlung Zelte, in denen jene Menschen hausten, für die man sie selbst in Immerfort gehalten hatte.„Wilde“ flüsterte der Mann und hielt seine Hand an dem Knauf seines Schwertes. Lange bevor ihr Weg begonnen hatte, hatte Tiberius ihr Volk einmal als Wild bezeichnet. Damals verstand sie den Unterschied nicht, den er zwischen Wilden und Wild machte, denn andere benutzten das Wort für ein und die selbe Sache und oft taten sie es, um zu verletzen. Ihm hingegen, musste sie lediglich einen Moment zuhören um den Unterschied zu erkennen, den er machte. Deshalb verstand sie nun seine Aussage und sie hielten sich fern von jenen Wilden, indem sie an der Felswand entlang schlichen, um den Weg zu finden, der sie zum Tiefenpfad führen würde.
Sie brauchten nicht viele Schritte zu nehmen, bevor sie einen der Gründe dafür fanden, weswegen so viele nicht mehr von jenen Abenteuern zurückgekehrt waren, die sie in die Grotte oder den Tiefenpfad gelockt hatten. Der Ausgang der Grotte, welcher ebenfalls der Eingang zum Tiefenpfad zu sein schien, war mit etwas überwuchert, dass in der Waldelfe ein würgendes Gefühl hervorrief. Die Dornen waren nicht einfach nur dick, sie schienen geschwollen und wanden sich träge und grotesk in dem wenigen Licht, dass die Fackel auf sie warf. Der verwesende Gestank, den sie verbreiteten, setzte sich wie eine Übelkeit erregende Wand vor ihnen ab und hob ihren Widerwillen, einen Weg durch sie hindurch überhaupt in Erwägung zu ziehen. Es erforderte keine herausragende Intelligenz, oder den Instinkt einer Waldelfe, um zu dem Schluss zu kommen, dass es keine gute Idee war, sich dem Gestrüpp zu nähern, doch auf dem Absatz kehrt zu machen und erneut die Grotte durchqueren zu müssen, stellte keine annehmbare Alternative dar. Ein weiteres Mal, konnte sie dem Ruf der Jagd nicht widerstehen, der sie dort befallen hatte und so mussten sie sich in das Schicksal fügen, welches sich vor ihnen auftat.
Sie mussten rennen und so rannten sie, rannten so schnell sie ihre Beine tragen konnten, um durch die lebende Wand zu brechen, welche mit geschwollenen, dornenübersäten Ranken auf die beiden einschlug, sobald sie sich in Reichweite befanden. Die erschöpfte Elfe wurde mehrfach von kleineren Ranken niedergeschlagen, während die größeren Dornen sich ihren Begleiter als Opfer auserkoren hatten. Tiberius war kein großer Mann, wenngleich er sie noch immer überragte, sein Körper war stark, doch dies forderte den Preis geschmeidiger Schnelligkeit, den es nun bedurfte, um den brutalen Schlägen auszuweichen. Die dicken Wurzeln trafen ihn mehrfach und schleuderten ihn zu Boden. Während er jedoch langsam und ein wenig ungelenk war, schienen ihm die Treffer weniger zu schaden, als der kleinen Elfe, welche sich nach jedem Schlag verzweifelt aufrappelte und weiter hinkte, um die kleine, hölzerne Tür zu erreichen, welche sie in die rettenden Tiefen einlassen konnte. Das laute, dumpfe Krachen, welches die Dornen verursachten, sobald ihr Schlag auf Erde traf, schien auch die Wilden alarmiert zu haben, denn ihr aggressives Gebrüll, schlug ihnen von hinten entgegen. Sie spannten Pfeile auf, um die Eindringlinge zu erschießen, doch das Gewirr der lebenden Ranken, machte es ihnen kaum möglich eines der Geschosse zielsicher abzufeuern. Folgen konnten sie ihnen ebenfalls nicht, da das Gewächs sich zwar nicht um ihre Anwesenheit scherte, jedoch auch nicht vor hatte, ihnen den Weg frei zu geben, während es versuchte, seine Beute zu erschlagen. Während die Pfeile in die Wurzeln eindrangen, statt in ihr Fleisch, kämpften sich die beiden mit Messer und Schwert voran, während die Dornen versuchten, ihre Füße zu erreichen um sie nieder zu ringen. Nurian erreichte die hölzerne Tür als erste, während Tiberius kurz bevor er ebenfalls außer Reichweite war, von einer der größeren Ranken mit einem krachen hinfort gewischt wurde. Die Elfe wollte aufstehen, hatte bereits das kümmerliche Knochenmesser gezückt, welches ihre einzige Waffe gegen die Ranken war, um ihrem Gefährten zu helfen, als dieser bereits mit einem Kraftakt, dem sie in einer weniger gefährlichen Situation tosenden Beifall gespendet hätte, über die Wurzel rollte. Mit hohem Tempo und unkontrolliert stolpernd rammte er die Tür auf und beide schlüpften hinein, bevor sie sie hinter sich zuknallten.

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Nurian
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Margra (24.09.2014)

49

Mittwoch, 24. September 2014, 13:22

Der Weg durch den Tiefenpfad
Die Ereignisse aus Sicht der Waldelfe

Teil 3 - Der Pfad durch die Erde

Sobald sich das Holz im Felsen wieder schloss, verschwand sämtliches Licht, das vorher noch durch die Öffnung hinein gedrungen war. Der Lärm von draußen verstummte augenblicklich, als hätten jene Ranken und Menschen nie existiert, obschon sie wussten, dass es einen besonderen Grund geben musste, weswegen ihnen, auch nach mehreren Minuten, niemand in den Berg gefolgt war. Nurians Finger suchten rasch nach den Fackeln, welche sie als Sicherheit in Kluftspitze bei sich geführt hatte und noch immer besaß. Sobald sie eine davon, von sich gestreckt hatte, entzündete sie sich bald in einer Stichflamme. Tiberius war am Anfang ihrer Reise nicht in der Lage gewesen, auf magische Art und Weise ein Feuer zu entzünden, doch in den Abendstunden, während sie ihre Konzentrationsübungen durchgeführt hatte, hatte er sich dem erlernen jener Kunst gewidmet. Sobald die Flamme am Kopf der Fackel brannte, tanzte das Licht über die beiden Gesichter. Ein dünner Rinnsal Blut rann dem Mann aus der Nase. Wäre sein Gesicht ansonsten nicht völlig unbeschadet gewesen und hätte sie nicht gewusst, dass dies immer passierte, wenn er seinen Körper mit irgendeiner Art Magie belastete, hätte sie ihn nach Verletzungen gefragt, auch wenn sie wusste, dass es nicht nötig war. Seine Rüstung war zerfetzt worden und vermutlich verbarg sich unter dem Leder der ein oder andere beachtliche Bluterguss, aber es schien nichts ernsthaftes zu heilen zu geben, wenn er es vorzog seine Kunst auf das entzünden einer Fackel zu konzentrieren. Manch ehemaliger Begleiter wäre vermutlich stutzig geworden, hätte er im Gegenzug die kleine Elfe angesehen, welche in dem Fackelschein mehr tot als lebendig wirkte. Ihre ehemals kräftig roten Haare wirkten stumpf, als läge ein grauer Schleier darüber. Unter ihren Augen zeichneten sich dunkle Schatten ab und in ihrer zerstörten Rüstung wirkte sie wie ein schäbiges Abbild ihrer Selbst, ausgezehrt und müde. Das Tiberius sie nicht nach Verletzungen fragte, zeigte nicht, dass er sich nicht darum scherte, sondern dass er sie beobachtet hatte und wusste, dass sie von nichts schwererem getroffen wurde als den kleinen, dünnen Wurzeln die hie und da einige Schnittwunden im Fleisch hinterlassen hatten. Doch die Anwesenheit jener Art von Schmerz, hatte für sie schon vor Jahren an Bedeutung verloren. Dies alles wusste er und so fragte er nicht, sondern schlug lediglich eine kurze Pause vor, in derer sie den gezahlten Preis ihrer Kontrolle ein wenig lindern könnte, wenngleich der abgekämpfte Körper Tage brauchen würde, um wieder das zu sein, was er vorher einmal gewesen war.

Der Fackelschein kämpfte sich durch die tiefschwarzen Gänge und erhellte groben Stein, der von Menschen bearbeitet worden war, ohne das auch nur einer von ihnen sein Werk hatte am Ende, lange begutachten können. Hinter vielen Abzweigungen lagen die sterblichen Überreste von Mensch und Mer, alle in mehr oder weniger verwestem, staubigem Zustand. Der Grund ihres ungnädigen Endes, vermuteten die beiden in den klebrigen milchigen Fäden aus Spinnenseide, die sich um die Überreste und die Höhlendecke spannen. Mehrfach flohen große schwarze Schatten in die Sicherheit dunkler Spalten, wenn ihr Licht einen weiteren Gang erhellte und eine Zeit lang wurden sie von nichts weiter behelligt, als einem kühlen, pfeifenden Windzug, der Geräuschvoll an ihnen vorbei zog.
Die Straße im Berg führte immer tiefer in die Eingeweide der Erde und ihr Abstieg an den steilen Stellen, löste immer wieder eine kleine Lawine loser Kiesel aus, welche anschließend mit einem Geräusch, dass in der ruhigen Dunkelheit einer Explosion gleich kam, hinab fielen. Als sie den tiefsten Punkt zu erreichen schienen, hob sich die Stollendecke und über ihnen erstreckte sich eine gähnende Kluft, welche, sobald das Licht hinauf stieg, von gewaltigen dunkelgrauen Spinnen wimmelte. Der verblüffte Laut aus ihren Kehlen verstummte abrupt, als sich mehrere der Spinnentiere über sie ergossen und die Elfe niederrissen, während der Mann das einzige Tier, welches es geschafft hatte, auf seinem Nacken zu landen, mit seinem Schwert von sich fegte. Die brennenden Fackeln fürchtend, schlug die Elfe mehrere der Biester am Boden zurück, während Tiberius mit dem Schwert nach ihnen ausholte. Zu langsam um einem der Kiefer zu entgehen, grub sich jener in das Leder um sein Bein, bevor er auch dieses Tier niederstreckte. Verschreckt von den beißenden und brennenden Gegnern, floh der Teil der Kreaturen, welcher nicht niedergeschlagen worden war. Die beiden rappelten sich auf und flohen in das Zentrum des Tiefenpfads, dass sich als gewaltige Höhle nur wenige Meter mehr vor ihnen eröffnete. Das tosen eines Wasserfalls und die verhaltenen Strahlen der aufgehenden Sonne, die vereinzelt einen Weg hinein fanden, füllten die Höhle, um dort mehr als nur Moos und Farn wachsen zu lassen. Tiberius Bein, welches durch den Biss mittlerweile taub geworden war, knickte ein, sobald sie den Zugang passiert hatten und so hievten sie sich beide mit Mühe zu dem Wasserbecken, um seine Wunde zu behandeln. Während der Rast ließen sie das Gift ausbluten, welches zu seinem Glück lediglich eine lähmende Wirkung gehabt hatte und nur in geringer Menge durch das dicke Leder gedrungen war. Es bestand kein Zweifel daran, dass ein vollständiger Biss vermutlich nur wenige Minuten gebraucht hätte, um ein Herz zum stillstand zu bringen und vermutlich war dies das Geheimnis all der Toten in diesem Stollen. Ein guter Grund, ihnen nicht in diese Untiefen zu folgen.
Es dauerte noch mehrere Stunden bis der Mann sein Bein wieder gebrauchen konnte. Draußen schien indes ein kleiner Sturm aufzuziehen, welcher mehrere Wogen feinen Sandes durch die Höhlenöffnungen trieb. In der Zeit von Tiberius Genesung war die Elfe in der Höhle umhergewandert und hatte nach einem Ausgang gesucht, war jedoch stets in Sichtweite geblieben. Gleich zwei Pfade führten neben dem, durch den sie gekommen waren, in weitere Gänge. Einer davon mündete schon bald in eine kleinere Grotte, in der sich eine uralte Treppe befand. Ein anderer führte weiter in die Erde hinab, doch dessen Boden war nicht mehr von Kieseln, Erde und Stein sondern weißem, feinen Sand bedeckt. Sobald Tiberius sich wieder erheben konnte, wählten sie den sandigen Pfad, um weiter hinunter zu steigen. Der Sand stellte sich als ebenso unsichere Trittmöglichkeit heraus, wie die kleinen Gesteinsbrocken im vorherigen Tunnel und sie rutschten ein ums andere Mal mehr den Weg hinunter, als dass sie ihn gingen. Der Gang führte sie in abnehmendem Abstand an antiken Steinarbeiten entlang und schon bald hob sich die niedrige Decke erneut an und gab den Blick auf alte Architektur preis, welche den meisten zu Lebzeiten vermutlich verborgen bleiben würde. Hinter einer Reihe Arkaden, an denen der Zahn der Zeit bereits vor Jahrhunderten zu nagen begonnen hatte, befand sich jene Öffnung, welche sie in den vergangenen Stunden so sehnlichst gesucht hatten. Ihre Schritte beschleunigten sich, bis ihre Füße endlich den heißen Wüstensand berührten, welcher von peitschenden Winden in einem gau-oragenen Sturm über die Landschaft hinter dem Tiefenpfad gefegt wurde.

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Nurian
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Margra (24.09.2014)

50

Mittwoch, 24. September 2014, 14:44

Standort - Update
(24.09.2014)

Nach den Ereignissen im Tiefenpfad, lag der Marsch durch die Ausläufe der Alik'r Wüste ebenso vor den beiden Wanderern, wie die reise durch das unwirtliche Kargstein. Bereits von den vorangegangenen Erschwernissen lediert, kamen sie nur langsam voran. Sandstürme, schwelende Hitze und lange Märsche ohne Wasserquellen ließen die Wanderer bereits nach wenigen Stunden Fußmarsch Pausen einlegen, oder ihr Lager an Ort und Stelle errichten, an denen sie ihre Kraft verließ.

Die Tage verstrichen, an denen sie keine Seele auf ihrem Weg antrafen, nur hin und wieder fanden sie ein kleines Rinnsal, an dem sie ihre erschöpften Wasservorräte auffüllen konnten und so zog sich die Zeit dahin, bis sie an einen Ort gelangten, an dem sich zivilisiertes Leben niedergelassen hatte. Mit dem Rest ihrer Münzen versorgten sie sich mit Nahrung, welche in den letzten Tagen allzu rar gesäht gewesen war, ebenso wie mit Kleidung, welche für ihr kommendes Vorhaben nützlich sein würde. Mehrere Tage verbrachten sie im Schoße dieses kleinen Handelszentrums, bevor sie den Rest ihres Weges antraten, um zur Gebirgsgrenze zwischen Kargstein und Cyrodiil zu gelangen.

Für den kommenden Reiseabschnitt entschlossen sie sich, die schmalen und riskanten Pfade durch die verschneite Gebirgskette zu nehmen, um nicht erneut einen Weg durch die gut bewachten Grenztore finden zu müssen. Auf das Glück, welches ihnen bei ihrem letzten Besuch in Cyrodiil vergönnt gewesen war, würden sie sich diese Mal nicht verlassen.


Die Wandernden ziehen richtung Ebenherz-Pakt. Mittlerweile befinden sie sich in Cyrodiil und halten sich weit im Norden, um die Gebirge nach einem Weg richtung Rift zu durchwandern.

Allen Interessenten an einem Zusammenspiel sei beim gegenwärtigen Reiseabschnitt gesagt, dass sich alsbald Dinge zutragen werden, welche die Anwesenheit bzw. das Aufeinandertreffen von Monsterjägern und/oder Personen mit ähnlichen Ambitionen/Fähigkeiten/Abneigungen (IC oder OOC) zu einem Thema werden lässt, welches vorher besprochen werden muss.


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Margra (24.09.2014)

51

Samstag, 4. Oktober 2014, 15:35

Zwischenbericht
(04.10.2014)

Nachdem die brennende Hitze von Alik'r und Kargstein auf die Wanderer niedergefahren war, umgab sie nun die klirrende Kälte der Eisgebirge um Rift und Cyrodiil. Schon bevor sie die Gebirgspfade erreicht hatten, machte ihnen die Kälte zu schaffen und verlangsamte ihre Reiseroute, bis sie nur mehr wenige Stunden in der mit Schnee überzogenen Landschaft voran kamen, bevor sie ihr Lager aufschlagen mussten. Letztlich tauschten sie in gegenseitigem Einverständnis die kaiserliche Ausrüstung, die sie in Bankorai erstanden hatten und welche sie an dem ein oder anderen Grenzposten vorbei führen sollte, gegen wärmere Ausrüstung um dem schneidenden Wind trotzen zu können.

Mehrere Tagesmärsche hinter der Grenze zu Cyrodiil und bereits in den bergigen Ausläufern des Gebirges angekommen, stießen sie auf den Schauplatz eines Kampfes. Die hoch aufragenden Menhire konnten nicht von den zahlreich niedergemetzelten Menschen ablenken, die sich wie groteske rote Blüten aus dem weißen Schnee hoben. In mitten des Spektakels aus Leichen, weilten zwei nordische Frauen, kampfesmüde und verwundet, wenngleich sich ihre Erschöpfung kaum auf ihre Angriffslust hatte nieder geschlagen.

Undurchsichtige Gründe veranlassten die Waldelfe nach einem misstrauischen Wortwechsel, der schwer Verwundeten ihre Hilfe anzubieten und die beiden Wanderer nahmen sich dessen an, was geschehen war und geschehen mochte. Mit der heilenden Magie des Kaiserlichen und der Erfahrung der Waldelfe, brachten sie es zum Schluss fertig, die Nord vorläufig aus den Fängen des Todes zu befreien, wenngleich sie jenes Leben nur gegen einen hohen Preis hatte eintauschen können.

Tage und Nächte verstrichen zuletzt, in der sich der Zusammenschluss zweier ungleicher Paare ereignete. Der Kaiserliche wie die Waldelfe schlossen sich den beiden nordischen Frauen an, welche sie im Gegenzug für die gewährte Hilfe durch die unwirtliche Landschaft des Gebirges und Rifts mit eisernem Willen, sowie ihrer unbäugsamen Kraft führen würden.

Dies ist eine Zusammenfassung der Ereignisse, welche einen kleineren Teil dessen umfasst, was sich die letzten Male zugetragen hat.

Wir befinden uns IC derzeit in keinem offiziellen Gebiet aus Teso, sondern durchqueren das Gebirge zwischen Cyrodiil und Rift. Das Spiel geschieht jedoch an dafür ausgesuchten Orten im Spiel (derzeit auf Ebenherz' Startinsel). Gegenwärtig gilt noch immer eine Vorbesprechung mit Konzepten wie Monsterjägern o.ä..

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Esseleth (04.10.2014), Margra (04.10.2014)

52

Dienstag, 2. Februar 2016, 15:16

Ein Neubeginn & ein Gesuch

OOC !

Nachdem wir uns eine längere Pause gegönnt haben, wollen wir nun am letzten Punkt unserer Reise anknüpfen. Die Startseite dieses Threads ist noch so aktuell wie zu Anfang und an unseren Intentionen hat sich nichts geändert. Noch immer sind wir auf dem Weg durch Rift in dunmerisches Gebiet, bevor wir jedoch unsere Reise fortsetzen, möchten wir dies hier nutzen, ein Gesuch aufzustellen.

Wir suchen:

Spieler, welche sich im Ebenherzpakt, aktiv mit Sklavenhaltung, Sklavenhandel und Sklavenfang (gerne auch "Angestellten"haltung, -handel, -fang) innerhalb ihres RPs beschäftigen und bereit wären, mit uns zusammen zu spielen.

Sofern irgendetwas davon auf euch zutrifft, oder ihr auch bloß einen Tipp diesbezüglich habt, wären wir sehr erfreut, wenn ihr euch kurz zu Wort melden würdet, so dass wir uns in einem kleineren Rahmen genauer darüber unterhalten können, oder auf oben gesuchte zugehen können.

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53

Montag, 7. März 2016, 09:15

Aktualisierung

OOC !

Leider haben wir noch keine Mitspielgelegenheit bezüglich unserer Suche gefunden, weswegen ich hier noch einmal etwas genauer auf das eingehe, was zuvor geschrieben war.

Wir bieten unsere Charakter einem oder mehreren Spieler/n an, welche nach Sklaven/Gefangenen für ihr Rollenspiel suchen. Wir planen keinen Plot, so dass keinerlei Verpflichtung für irgendwen entsteht, mehr zu tun, als er möchte (falls jemand gerne einen Plot bespielen möchte, helfen wir natürlich gerne dabei). Wir selbst, erwarten keinerlei Bespaßung von unseren Mitspielern, lediglich die Bereitschaft ein klein wenig Rollenspiel mit uns zu betreiben, welches im Rahmen des Verhältnisses zwischen Gefangenen und Fänger besteht, oder bestehen kann.

Auch heißt das nicht, dass nicht jemand mit einem anderen Konzept mit uns spielen kann, wenn er denn gerne möchte, da ich allerdings nicht jede Einzelperson im Forum, oder der Gilde anschreiben kann, um herauszufinden wo seine Vorlieben liegen, wäre es uns einfach eine große Hilfe, wenn man sich bei interesse kurz meldet.

Wir sind derzeit also noch immer im Ebenherzpakt und laufen auch nicht weg, bis wir jemanden gefunden haben. Es ist auch kein Problem für uns, unsere Charakter an einem bestimmten Punkt zu platzieren, damit ein zusammentreffen einfacher wird, falls irgendjemand vielleicht gerade nur hier, oder dort sein kann.

Im Rahmen dieses Posts bedanke ich mich auch gleich noch bei denen, die so nett waren und uns ein paar Tipps zu bestimmten Spielern gegeben haben, die eventuell Interesse hätten. Es war leider nicht erfolgreich, aber es hat uns gefreut, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, uns zu helfen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nurian« (9. März 2016, 12:40)


54

Sonntag, 13. März 2016, 22:25

Huhu^^
Wie in meinem Thread schon erwähnt, könnte man gern aufeinandertreffen. Mein Char ist auch nicht mehr allein, sondern hat nun auch jemanden bei sich. :) Also wenn noch gesucht wird, kann man ja sicher was arrangieren.

LG

55

Donnerstag, 17. März 2016, 13:21

Standort - Update
(17.03.2016)



Durch beißenden Wind und schneebedeckte Felsen zog sich der beschwerliche Weg durch den Gebirgspass, bis die Wanderer schließlich die frostigen Gefilde Rifts erreichten. Eine Weile lagernd, nahmen sie schlussendlich ihren weiteren Weg ohne ihre Führerinnen auf und zogen die gewundenen Straßen entlang, bis die strohbedeckten Zinnen Riftons am Horizont erschienen.

Während sie auf ihr nächstes Ziel zuhielten, kreuzten ihre Wege jene, eines ungleichen Dunmer Gespanns, welches nach einem kuriosen Wortwechsel beschloss, den Weg gemeinsam fort zu setzen.

Nach einem kurzen Schlenker durch Rifton, um einige Besorgungen zu tätigen, hielt die, erneut 4-Personen starke Gruppe, auf die Ausläufe Rifts zu, welche sie schließlich am Grenzposten vorbei, zur zertrümmerten Feste Virak führte. In Begleitung der beiden dunkelhäutigen Mer, gelang es den Wandernden unbeschwert durch dunmerisches Grenzgebiet, hinein in eine kurze Rast innerhalb der Festungsmauern.

~

Dies ist - wie immer - eine sehr kurze Zusammenfassung der Ereignisse unseres Weges, mit herzlichem Dank an unsere beiden Mitspieler Anraee und Gor'zak. Wir befinden uns derzeit in
Steinfälle im Ebenherz-Pakt und sind derweil zu 4t. Unser Spielort musste wegen dem Phasing, OOC auf die Stadt Ebenherz verlegt werden, wenngleich wir uns IC in der Feste Virak befinden.





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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nurian« (17. März 2016, 18:30)


56

Mittwoch, 30. März 2016, 10:20

Standort - Update
(30.03.2016)

Erneut geht unser Dank an unsere beiden MitspielerAnraee und Gor'zak, die mit ihren Ideen unser Rollenspiel bereichern! Wir befinden uns derzeit in Kragenmoor im Ebenherz-Pakt und sind noch zu 4t. Solltet ihr eventuell einen genaueren Ingame-Anhaltspunkt zu unserem Rollenspiel brauchen, um euch einfügen zukönnen, schaut euch das Gerücht von Anraee auf jeden Fall an!

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- Sklavenjäger
- Sklavenhalter
- Sklavenabrichter
- Befreier o.ä.
- Wanderero.ä.
~
Anm.: Die Zusammenfassung enthält natürlicherweise OOC Wissen.

Gemeinhin beschwingt, setzte das ungleiche Bündnis seinen Weg durch Steinfälle fort. Dem stetigen Ascheregen zum Trotz, verlief der erste Tag des Marsches erfreulich Ereignislos, bevor die anbrechende Nacht, die vier Wanderer zum lagern an einen Steilhang zwang.

Nachdem auch diese Nacht ruhig verlebt war, setzten sie die verbliebenen Kilometer richtung Kragenmoor an, bevor sich jählings das Bild einer zerstören Handelskarawane am Horizont abzeichnete. Aasfressende Alit, welche sich um die Kadaver der einstmaligen Besitzer geschart hatten, stellten sich den Umherziehenden in den Weg.

Niedergemacht durch Zauber und Schwert, war der Weg bald frei von Untieren. Nachdem geprüft war, ob sich Wertsachen in den Trümmern finden ließen, zog es die Schar bald nach Kragenmoor weiter, wo sie nach einem kurzen Stopp im Schmiedeviertel, genug Gold besaßen um sich den Luxus einer Nacht im Gasthaus leisten zu können.

Der Frieden, welcher sich seit ihrer Ankunft eingestellt hatte, war jedoch trügerisch...




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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nurian« (4. April 2016, 09:48)


57

Freitag, 8. April 2016, 16:12

Standort - Update
(08.04.2016)

Wir befinden uns derzeit in Steinfälle im Ebenherz-Pakt. Da unsere Charakter auch Teil des offenen Projekts Jäger & Gejagte sind, bietet sich für alle Interessierten, hier natürlich die Chance auf entsprechendes Zusammenspiel mit uns, sowie unseren Verfolgern. Schaut dort, für mehr Informationen, auf jeden Fall vorbei.

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- Wanderer o.ä.


* = letzter Aufenthaltsort
~
Anm.: Die Zusammenfassung enthält natürlicherweise OOC Wissen!

Überwältigt, durch den Hinterhalt ihrer Reisegefährten, sahen sich die beiden Wanderer bald in Gefangenschaft wieder. Eingesperrt und gekettet in einer alten Sklaven-Baracke, suchte der Dunmer Vyeralas, die beiden in den Dienst zu zwingen. Wenige Tage vergingen, bis ein interessierter Käufer, Anlass zum Aufbruch nach Davons Wacht gab.

Durch die Entbehrungen der letzten Tage geplagt, beschritten die beiden Wanderer gezwungenermaßen den anstehenden Weg, dessen Ziel sie nie erreichen sollten. Seinen Diener Gor'zak zurücklassend, führte der Mer sie eine Zeit, durch das unwirtliche Steinfälle. Ihre Chance nutzend, alleine mit ihrem Wärter zu sein, gelang ihnen zuletzt, ihn zu fall zu bringen und schließlich die Flucht zu ergreifen.

Gefangen durch das Schicksal, verblieben sie in jener Nacht auf den kargen Felsen eines nahen Vulkans, verbrogen von neugierigen Augen. Der Verlust all ihrer Habseeligkeiten, veranlasste sie schließlich am dämmernden Morgen, in das Tal zurück zu kehren, um dort Nahrung und Kleidung für eine weitere Etappe des Weges zu stehlen.

Von Misstrauen geleitet, verlief ihre weitere Reise abseits der Straßen, bis sie erneut an den Ausläufen des Vulkans, ihren vorläufigen Halt machten.



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Nurian
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58

Mittwoch, 13. April 2016, 12:05

Standort - Update
(13.04.2016)

Wir befinden uns derzeit in Deshaan im Ebenherz-Pakt. Da unsere Charakter auch Teil des offenen Projekts Jäger & Gejagte sind, bietet sich für alle Interessierten, hier natürlich die Chance auf entsprechendes Zusammenspiel mit uns, sowie unseren Verfolgern. Schaut dort, für mehr Informationen, auf jeden Fall vorbei.

Da wir zeitlich gesehen, nun ein wenig vorgegriffen haben, werden wir an unserem Lagerplatz verbleiben, bis sich unsere Mitspieler wieder in der Timeline befinden. Wer dies also als Garantie für ein Aufeinandertreffen nutzen will, sei eingeladen, das zu tun.


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- Karawanen, Händler (Eventuell für einen kleinen Überfall, oder Diebstahl, oder einfach nur zum plaudern)
- Andere!
(da es keine Vorschrift gibt, ein bestimmtes Konzept anzuführen, darf grundsätzlich jeder mitmachen.)
~
Anm.: Die Zusammenfassung enthält natürlicherweise OOC Wissen!


Erneut frei, trieb es die beiden Wanderer durch die Aschestürme von Steinfälle, vorbei an Lavaflüssen und verkohlten Überresten einstmals großer Bäume und Bauten. Beschwerlich war der Weg geworden, durch den Verlust all ihrer Habe. Waffenlos streiften sie durch das Land, immer auf der Suche nach Trampelpfaden durch die Einöde, um sich zivilistierten Begegnungen, oder Sichtungen zu entziehen.

Der drohende Übergang nach Deshaan, gestaltete sich freilich schwer, da das Grenztor nun auf ihrem Weg lag, welches sie ohne Hilfe niemals würden passieren können. Die Entscheidung fiel ein weiteres Mal, das Gebirge um den Grenzübergang zu überqueren, um ungesehen über die Lande zu kommen. Ein schwieriger Aufstieg, hielt die Reisenden mehrere Tage auf, schnell voran zu kommen, bis sie letztlich, den Abstieg nach Deshaan hinter sich brachten.

Nur einen Tagesmasch fort, schafften sie es, bis zu ihrem nächsten Halt. Nahrung war knapp geworden und das jagen beschwerlich, so hielten sie an einem Steilhang ein, um dort für einige Zeit eine Basis zu errichten und Wildfallen zu stellen. Mehrere Tage, waren sie nun gezwungen, dort zu lagern.



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Nurian
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59

Mittwoch, 27. April 2016, 09:20

Standort - Update
(27.04.2016)

Wir befinden uns derzeit in Deshaan im Ebenherz-Pakt. Am Freitag wird unser Spiel fortgesetzt (immer so ab 18:30 Uhr)

Da unsere Charakter auch Teil des offenen Projekts Jäger & Gejagte sind, bietet sich für alle Interessierten, hier natürlich die Chance auf entsprechendes Zusammenspiel mit uns, sowie unseren Verfolgern. Schaut dort, für mehr Informationen, auf jeden Fall vorbei.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten vom 26.04. für ein sehr zivilisiertes, diskussionsfreies und spannendes Kampf-RP! Hoffe euren Schultern, gehts bald wieder gut! ;)


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Anm.: Die Zusammenfassung enthält natürlicherweise OOC Wissen!

Nachdem sie einige Zeit in ihrem kargen Felslager verbracht und das örtliche Wild dezimiert hatten, kehrten sie zurück auf ihren Pfad gen Süden. Eingekesselt durch Narsis und eine zerfallene daedrische Stätte, entschied das Schicksal für sie, einen unsicheren Marsch durch die abgebrannte, alte Orkfeste zu nehmen.

Auf der Hut vor Ungeziefer, welches sich in vergangenen Zeiten, der zertrümmerten Feste angenommen hatte, durchforsteten sie den Schutt und die Überreste der Gefallenen. Beschenkt durch ihren Wagemut, fanden sie einige, der Witterung ausgesetzte Waffen, welche sie gezwungenermaßen auf ihrem weiteren Weg mitführten.

Den Pass durch den Berg hindurch nehmend, gelangten sie bei Dämmerung, wieder auf ihren ursprünglichen Weg. Einen kleineren Marsch von Narsis entfernt, schlugen sie ihr Lager, im Schutz der hießigen Bäume auf, bevor die Waldelfe ihren Gefährten verließ, um ein weiteres Wagniss einzugehen. Im Schutz der Dunkelheit und des Steilhänge bei Narsis, gelang es ihr, Vorräte und Handwerkszeug aus einer abgeschieden liegenden Hütte zu rauben.

Eine Warnung, ausgesprochen von einem fremden Dunmer, lies die beiden Wanderer, tief in der Nacht ihre Lagerstätte abbrechen und weiter in die Wildniss fliehen. Erkennend, dass ihre Flucht zu Fuß, keine Früchte tragen würde, entschieden sie sich dafür, einen Hinterhalt für ihre Häscher zu legen. Bis zum nächsten Tag und darüber hinaus, verweilten sie lauernd auf ihren ausgewählten Posten, bis endlich jene Delegation eintraf, vor der man sie gewarnt hatte.

Im Verlauf der entbrannten Kämpfe, gingen Verbündete wie Feinde zu Boden, bis letztendlich niemand mehr übrig war, um diese Auseinandersetzung zu beenden. Die Häscher zogen sich zurück, während die Wanderer und ein Verbündeter, an Ort und Stelle verbleiben mussten, zu verletzt, um die Sicherheit eines unbekannten Ortes aufsuchen zu können.

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Nurian
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60

Sonntag, 1. Mai 2016, 08:20

Standort - Update
(01.05.2016)


Wir befinden uns derzeit in Sturmfeste - Schattenfenn im Ebenherz-Pakt. Wir suchen derzeit Führer durch Schattenfenn!

Da unsere Charakter auch Teil des offenen Projekts Jäger & Gejagte sind, bietet sich für alle Interessierten, hier natürlich die Chance auf entsprechendes Zusammenspiel mit uns, sowie unseren Verfolgern. Schaut dort, für mehr Informationen, auf jeden Fall vorbei.


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~
Anm.: Die Zusammenfassung enthält natürlicherweise OOC Wissen!

Die Zeit verstrich, bis sich im Lager der Verletzten etwas tat. Erst lange Zeit nach der schweren Konfrontation, konnten die Gejagten ihre Flucht fortsetzen, indem sie sich des Wissens des Dunmers bedienten, welcher ihrer Gruppe notgedrungen beigetreten war. Durch die Wildnis Deshaans, streunten sie, bis ein vergitterter Kanal ihren Fluchtweg beschleunigen sollte.

Die Wege der Wanderer und des Dunmers trennten sich, als dieser auf dem Landweg einbog, während sie sich durch eben jenes Gitter, hinter die Grenzen von Schattenfenn wagten. Einen weiten Vorsprung gewinnend, irrten sie mehrere Tage in den anliegenden Sümpfen, bis sie endlich an den Ufern von Sturmfeste anlandeten.

Die Beschwerlichkeiten des Weges, forderten die Verwundungen der Reisenden heraus, so dass sie gezwungen waren, ihre Anwesenheit preis zu geben und Hilfe bei den Einheimischen zu suchen. Dank der Führsorge zweier Heilkundiger, konnten sie einem schlimmeren Schicksal entgehen und fielen für lange Zeit in einen tiefen Heilschlaf.

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Nurian
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nurian« (8. Mai 2016, 11:01)