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Freitag, 21. März 2014, 19:29

Fragen zur Entwicklung eines Templer-Charakterkonzepts

Hallo zusammen,

ich möchte diesen Thread nutzen, um Fragen an die Community zu stellen, welche sich für mich bei der Entwicklung meines ESO-Charakters ergeben. Ich hoffe mal, dass dieser Forenbereich hier der richtige dafür ist.
Ich bemühe auch Quellen wie "Das Tamriel Manuskript", "The Imperial Library" und "UESP", finde aber dort zu meinen ersten Fragen so keine Antworten. Einige Fragen, die ich in Zukunft noch stellen werde, könnten auch einen Art Rückversicherungscharakter haben, um abzuklären ob ich diverse Infos richtig verstanden habe.

Falls die Beantwortung meiner teils wohl doch recht umfangreichen Fragen hier im Forum zu aufwändig ist, könnte ich auch gerne im TS vorbeischauen. Einen Termin könnte man ja per PN ausmachen.


Grundzüge des Charakters, für den Fall, dass die meine Fragen besser in Bezug setzen:

Spoiler Spoiler

  • Name: Ylena Aranas
  • Rasse: Altmer
  • Allianz: Aldemeri Dominion
  • Alter: noch nicht genau definiert; jung, aber nicht gänzlich unerfahren
  • Herkunft: Eine Stadt auf Auridon oder Khenarthi's Wacht
  • Familie: noch unklar
  • Klasse im Spiel (Rolle): Templer (Beschützer/Tank)
  • handwerkliche Profession (IC): Schmiedin (Plättnerin), nicht abgeschlossene Ausbildung, Wissensstand etwas weniger als ein fertig ausgelernter Geselle
  • IC-Rolle: noch nicht ganz klar (siehe auch Frage 2); beschützende Kämpferin, Abenteurerin/umherziehend?


Getreu dem Motto "es gibt keine dummen Fragen" fang ich mal an, meine Unwissenheit zu offenbaren. :D


1. Frage: Mich würde interessieren, was es mit diesem speziellen Hautbild auf sich hat.

Bei diversen anderen Optionen der Charaktergenerierung im Spiel handelt es sich ja recht offensichtlich um Kriegsbemalungen, Verschönerungen und rituelle Narben. Das hier scheint mir fast zu komplex, um nur einen rein dekorativen Charakter zu erfüllen. Hat es evtl. eine religiöse oder andere Bedeutung?
Oder kann ich mir einfach einen beliebigen Grund ausdenken, warum sich Ylena damit schmückt (außer: dass es dem Spieler hinter dem Char gefällt)?


2. Frage: Ist die Charakterklasse des Templers in der Lore verankert? Gibt es bestimmte Organisationen, welche Templer ausbilden oder ist der Templer einfach eine bestimmte Art des Kämpfers, der sich der Magie des Feuers und des Sonnenlichts (sprich Auri-El-nahen Aspekten der Magie) bedient?
Ich vermute, dass diese „Entscheidung“ Sonnenmagie zu nutzen entweder angeboren ist oder aber eine Folge der Ausbildung. Trifft eines davon zu?

3. Frage: Sofern es den Templer als solchen in Tamriel gibt, welcher/n Gottheit/en würde ein solcher folgen? Auri-El, Trinimac, Stendarr?

4. Frage: Wäre ein Templer immer Teil einer Organisation oder könnte er auch nach abgeschlossener Ausbildung sich freikaufen und später als "freier" Kämpfer unterwegs sein?


Das wäre das, was mir aktuell im Kopf herumschwirrt. Ich fürchte, das wird sicher nicht das letzte sein und es ist auch sehr sehr wahrscheinlich, dass ich bei Antworten nochmal nachfragen werde um etwas besser zu verstehen.

Vielen Dank auf jeden Fall schonmal fürs Lesen und eventuelle Hilfestellungen. *verneig*
Illy, Charakter: Ylena Aranas

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Angier

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Freitag, 21. März 2014, 19:45

Zu 1.
Das ist ein Ganzkörpertattoo nach altmerischem Stil. Böse Zungen behaupten, Teil dieser Tattoos wären Codes um das Individuum zu identifizieren.

Zu 2.
Jaein. Es gibt sehr ähnliche Konzepte wie der Kreuzritter oder der Mönch, die es in der Lore gibt. Der Templer in der Form ist also schlicht als "mystischer Fürstreiter" zu verstehen und besetzt im Quartett der klassischen DungeonCrawl-Archetypen den Kleriker.
Die Fähigkeiten des Templers sind aber definitiv erlernt, wie bei allen Klassen.

Zu 3.
Jeder Gottheit /daedrischen Prinzen. Es gibt kein "Gut/Böse". Auch wenn sich die Aedra natürlich gefühlt eher anbieten. Davon allerdings durch die Bank weg alle. Aber genauso das Tribunal.

Zu 4.
Per sé sind alle Charakterklassen keiner Organisation fest zugeordnet. In sich sind sie vollkommene Spielmechanik.
Je nach Volk gibt es allerdings durchaus Ansätze, wie man "Templer"-Konzepte etablieren kann. Bei den Altmer wären das die Justiziare/Justiciare.
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Freitag, 21. März 2014, 19:59

Wieso glänzt die eigentlich so als ob die gerade mit Babyöl eingeschmiert wurde? Ich versuche das möglichst unsexuell zu formulieren...

"A recent report stated that 30% of the average playerbase
in a MMORPG buy gold and up to 20% are using bots."

Bund der Triskele
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Angier

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Freitag, 21. März 2014, 20:01

Diese Tattoos bestehen aus Metallfasern in der Haut, manchmal angeblich auch aus purem Creatia.
Altmerische Dekadenz halt.
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5

Freitag, 21. März 2014, 20:20

Wow, danke für die schnelle Antworten, Angier. Dann werde ich mich mal zum Thema Justziare schlauer machen und mir nochmal das Pantheon genauer anschauen. "Mystischer Fürstreiter"... der Ausdruck gefällt mir :)
Ich werde mich definitiv an die Aedra halten, da die Daedra zu sehr mit Chaos assoziiert sind. Ich persönlich bin Anhänger von Ordnung und Ehrhaftigkeit und ich kann im Rollenspiel nichts anderes spielen.

Dieses Ganzkörpertattoo aus Metallfasern klingen ziemlich teuer. Ein Ausdruck der altmerischen Dekadenz. Da muss ich drüber nachdenken, inwieweit das in das Charakterkonzept passt.
Sind die Formen vorgegeben oder kann man die sich selbst aussuchen, z.B. um bestimmte Aspekte (Ehrung bestimmter Ahnen, Erinnerungen an Ereignisse) damit zum Ausdruck zu bringen? Gibt es eine Quelle wo man mehr darüber lesen kann? Eine schnelle Google-Suche hat da leider nichts ergeben.


@Vrall: Das mit dem Babyöleffekt ist mir auch schon aufgefallen. Im Licht der Charaktererschaffung ist es fast noch dezent.
Aber Babyöl ist gut für die Haut:) kann ich nur empfehlen, besonders bei deinen Falten im Gesicht *zwinker*
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Freitag, 21. März 2014, 20:24

Bezüglich der Tattoos kann ich dir eigentlich nur nahelegen mal auf der Imperial Library zu suchen. Das ist apokryphaler Text, also mehr oder minder "semi-offiziell".

Du kannst dir da diesbezüglich gern selbst etwas überlegen. Die Aussage dazu war sinngemäß nur, dass die Tattoos halt irgendwelche Informationen transportieren können. Die gleiche Quelle beschreibt altmerische Namen aber auch als glorifizierte Zahlenkolonnen ;)
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Freitag, 21. März 2014, 20:33

Danke. *sucht seinen Büchereiausweis und flitzt in die Bücherei mit Notizblock und Stift bewaffnet*
Du kannst dir da diesbezüglich gern selbst etwas überlegen. Die Aussage dazu war sinngemäß nur, dass die Tattoos halt irgendwelche Informationen transportieren können.
Die Info hilft mir schonmal sehr weiter mit einer aktuellen Idee.


.. beschreibt altmerische Namen aber auch als glorifizierte Zahlenkolonnen
Das ist mir schon in ein paar Texten begegnet. Ich gebe zu, davon hab ich bewusst Abstand genommen. Ylena's Name hat keine bestimmte Bedeutung, sondern gefällt mir einfach.
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Samstag, 22. März 2014, 16:57

5. Frage: Gibt es bei den Altmeri (ist der Plural so eigentlich korrekt), ein Alter mit dem man volljährig wird? Oder ein anderes besonderes Alter/Ereignis im Leben?
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Samstag, 22. März 2014, 16:59

Der Plural von Altmer ist Altmer. "Altmeri" bedeutet "Altmerisch" als Adjektiv.

Und nein, gibt es nicht.
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Samstag, 22. März 2014, 18:42

Was mich mal interessieren würde...


Der Templer ist ja als Heilerklasse konzipiert worden, allerdings ist ja der allgemeine Tenor wie ich es bisher so verfolgt habe, dass "wirkliche Heilkräfte" auf Tamriel der leichten spielmechanischen Verfügbarkeit zum Trotz eher eine Seltenheit sind, was schon manchen Großmonarchen ein Auge gekostet hat.


Demnach gehe ich davon aus, dass auch der Templer im Rollenspiel das heilen per Hand auflegen eher zurückstellen sollte, aber wie ist es mit sonstigen "überirdischen Fähigkeiten"? Sind verschossene Flammenblitze da eher akzeptabel, oder sollte es doch lieber bei der reinen Symbolik bleiben? Statt wirklichen "heilens" vielleicht eher der göttliche Segen, der die Krieger aufrecht hält und sie zumindest Schmerzen vergessen lässt?


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Samstag, 22. März 2014, 18:55

6. Frage: Ich bin etwas verwirrt. Ich suche gerade Infos zu den Thalmor und stoße auf widersprüchliches.
Einmal heißt es, die Thalmor wurden 2E 830 als Regierung in Valenwald begründet wurden.
Andererseits aber gibt es in ESO nordwestlich von Skywatch (=Himmelswacht?) eine Thalmor-Ausbildungsstätte und mit der Flamme von Alinor hier auch eine Gilde, welche die Thalmor bespielt. ESO spielt doch aber 4 Jahre nach dem Seelenbruch, also 2E 582.
Gibt es die Thalmor also schon viel länger als im Pocket Guide to the Empire, 1st Edition: Aldmeri Dominion geschrieben?
Und gibt es noch weitere Quellen zu den Thalmor außer
?
Das meiste in der Library sind Auszüge aus Skyrim, welches ja außerdem viel später spielt.

___
Demnach gehe ich davon aus, dass auch der Templer im Rollenspiel das heilen per Hand auflegen eher zurückstellen sollte, aber wie ist es mit sonstigen "überirdischen Fähigkeiten"? Sind verschossene Flammenblitze da eher akzeptabel, oder sollte es doch lieber bei der reinen Symbolik bleiben? Statt wirklichen "heilens" vielleicht eher der göttliche Segen, der die Krieger aufrecht hält und sie zumindest Schmerzen vergessen lässt?
Also ich habe mich zumindest vom Konzept eines Paladins, wie man ihn aus WoW kennt, gelöst und werde IC keinerlei Heilfähigkeiten besitzen die über rudimentäres Erste Hilfe Wissen hinausgehen. also keine Wiederherstellungsmagie. Das einzige was ich noch überlege ist eine Art rettendes Stoßgebet für absolut extremste Umstände, so ala das Handauflegen aus WoW und von der Spielmechanik her das "Rushed Ceremony". Aber ich glaube das werd ich zu 95% weglassen. Statt dessen wird Ylena mit Schwert, Schild und einigen Flammenzaubern (z.B. Aedric Spears) kämpfen.
Eine Art göttlicher Segen, hmmmm. Vor dem Kampf zu beten gehörte bei meiner WoW-Paladina schon vor jedem Kampf dazu. Das würde ich hier dann aber als eher moralische Unterstützung ausspielen.
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Samstag, 22. März 2014, 18:56

Es gibt keinen göttlichen Segen, der auf Kommando jemanden unterstützen oder heilen würde. Die "Götter" agieren wenn nur durch ihre Agenten. Entsprechend ist es denen überlassen, wie sie die Sache des Glaubens vertreten.

Zu 6.
Ja, die Thalmor gibt es länger. Die Informationen haben sich mit ESO geändert.
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Samstag, 22. März 2014, 23:31

Was mich mal interessieren würde...

Der Templer ist ja als Heilerklasse konzipiert worden, allerdings ist ja der allgemeine Tenor wie ich es bisher so verfolgt habe, dass "wirkliche Heilkräfte" auf Tamriel der leichten spielmechanischen Verfügbarkeit zum Trotz eher eine Seltenheit sind, was schon manchen Großmonarchen ein Auge gekostet hat.

Demnach gehe ich davon aus, dass auch der Templer im Rollenspiel das heilen per Hand auflegen eher zurückstellen sollte, aber wie ist es mit sonstigen "überirdischen Fähigkeiten"? Sind verschossene Flammenblitze da eher akzeptabel, oder sollte es doch lieber bei der reinen Symbolik bleiben? Statt wirklichen "heilens" vielleicht eher der göttliche Segen, der die Krieger aufrecht hält und sie zumindest Schmerzen vergessen lässt?
Huhu,

kurz zum Thema "überirdische Fähigkeiten": Magie ist in Tamriel nichts Überirdisches, sondern Teil der Welt.
Wiederherstellungsmagie ist zu der Zeit in der wir spielen werden keine der großen Schulen der Magiergilde und wird wohl eher durch religiös oder schamanistisch angehauchte Personen angewandt als durch Magier selbst.
Daher ist sie wohl unter Magiern unbekannter als andere Schulen der Magie. Das heisst aber nicht, dass Wiederherstellungsmagie nun plötzlich als übermächtiger betrachtet werden sollte als meinetwegen Zerstörungs oder Illusionsmagie. Und sie deswegen gar aus einem Templercharakterkonzept rausfallen sollte.
Damit meine ich nicht, dass man nicht schauen sollte, dass man gewisse Abstufungen einhält. Oberflächliche Verbrennungen lassen sich vermutlich leichter heilen als schwere innere Blutungen. Aber aus der Geschichte um Reman zu schließen, dass Wiederherstellungsmagie etwas so besonderes sei, dass man sie als Templer eher nicht IC verwenden sollte - das halte ich für überzogen.

Zitat UESP:
Despite the incredible utility of Restoration spells, knowledge of them seems to have formed more recently those of other schools: as late as the Second Era, even spells to cure disease seem to have been rarities.[2] In 3E 431, the Council of Mages decided that Restoration magic in Cyrodiil was to become the responsibility of the guildhall in the town of Anvil.[1] Because of the benevolent nature of this school, Restoration magic is very popular among religious workers.

Heißt ja... es ist seltener, aber nicht überirdisch würde ich sagen.

Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

Waru

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Sonntag, 23. März 2014, 01:37

Irgendwie hätte ich es auch etwas verwunderlich gefunden, wenn bei einem System wo Spielmechanik und Lore nicht wirklich voneinander getrennt werden können, quasi eine ganze Klasse spieltechnisch nicht funktionieren dürfte wie spielmechanisch.


In meinen, in weiser Voraussicht wage gehaltenen Andeutungen der diesbezüglichen Fähigkeiten meiner Templerin in der Charaktergeschichte bin ich dann (auch wenn ich es nicht explizit beschrieben habe) davon ausgegangen, dass ihre Magie auf dem Schlachtfeld weniger schwere Wunden verschließt und Knochen neu zusammenlötet, sondern eher Schmerzen nimmt und vielleicht die ein oder andere Blutung stoppt. So eine Art "Asperin und Pflaster-Aura" :)


Ich denke das dürfte auch ein Konzept sein, dass sich angesichts der ohnehin starken Magie-Präsenz im Elder Scrolls-Universum mit der Rollenspielwirklichkeit vereinbaren lässt.


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Sonntag, 23. März 2014, 07:38

Entsprechende Heilzauber, die sofort Wunden schließen gibt es ebenso wie Heilzauber, die die Heilung beschleunigen. Das ist kein exklusives Entweder/Oder sondern eine Frage der Fachkompetenz in dieser Schule.
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Sonntag, 23. März 2014, 10:49

Hallo Illyian,

Herkunft: Auridon klingt besser ;) Khenartii's Roost ist eine Mini-Insel, die weit weit weg von jeglicher Altmer-Zivilisation liegt - ist auch eher die Heimat von Khajiit. Also gerade wenn dein Konzept in Richtung traditionellem Altmer (Paladin) geht, empfehle ich dir eine klassische Herkunft von den Sommersend-Inseln und auch eine Ausbildung irgendwo dort.

Das Projekt die Flamme von Alinor ist eingefroren, soviel ich weiß.

Aber ein RP-Charakter mit Thalmor Hintergrund wäre sicher interessant - vielleicht ein Aussteiger in der Richtung?
Die Alternative die immer geht und vermutlich weniger kompliziert wäre (die Thalmor mag halt niemand - wir nennen sie inzwischen in der Gilde liebevoll die altmerische Stasi ^^) - ein Anhänger des altmerischen Klerus, allen voran natürlich Auri-El. Die Daedra werden von den Altmer auf Sommersend nicht verehrt (wenn dein Altmer von anderswo auf Tamriel herkommt, ist das was anderes).

Trinimac ist eventuell ein bisschen schwieriger, weil hier die Quellenlage nicht so eindeutig ist. Er findet auf jedenfall aufgrund seiner Aspekte (Ritterlichkeit, Tapferkeit) auf den Sommersendinseln noch Verehrung... aber inwiefern man einen aufgefressenen Gott noch als tatsächlichen göttlichen Spieler anerkennen kann... Keine Ahnung :D Ich sehe ihn inzwischen eher als tote Gottheit/Ahnengeist an. Wie eine mystische Legende, deren Tugenden man heute noch preist. Und von den Altmer wird der unglorreiche Abgang von Trinimac halt unter den Tisch gekehrt... die Orks haben da eine interessante Story dazu ;)

@Altmeri Namen: Das mit der Numerik im Namen... darauf würde ich auch nichts geben (ist die gleiche Quelle, die besagt, dass Altmer ihre unperfekten Kinder töten, wenn mich nicht alles täuscht). Es gibt einfach zuviele InGame-Quellen, die auf irgendeine Weise subjektiv angehaucht sind und damit uns als Spielern für unser Lore-Wissen nicht die ganze Wahrheit wiedergeben. Das kann man ruhig etwas eigene Kreativität mit einfließen lassen, finde ich^^

@Volljährigkeit: Dazu habe ich persönlich noch keine Quelle gefunden. Man muss annehmen, dass die Altmer wie Menschen erwachsen werden, d.h. mit ca. 16 oder 18 Jahren geschlechtsreif sind. Ihr Alterungsprozess geht dann nur langsamer, daher das sehr hohe Alter.

Unsere Projekte: Das Handelshaus Altanar - Die Magiergilde Himmelswacht - Das Kolleg des Thalmor
Unser RP-Hotspot: Die Stadt Himmelswacht auf Auridon (Aldmeri-Dominion)

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Sonntag, 23. März 2014, 12:05

Das Altmeri ihre unperfekten Nachkommen töten ist allerdings "offiziell" und Teil dessen, was die Altmer als ihre überlegene Geneaologie propagieren. Die Thalmor berufen sich später auf eben diese.
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Sonntag, 23. März 2014, 12:14

Kannst du mir da bitte eine solche offizielle Quelle nennen oder worauf du dein Wissen beziehst? Gerne auch per PM um hier den Thread nicht vollzupacken ;) Ich bin da jetzt eher skeptisch.

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Sonntag, 23. März 2014, 12:21

PGE I, Abschnitt über Alinor.

http://www.imperial-library.info/content…ldmeri-dominion

Erste Quotation.

Die Thalmor propagieren in mehr als einem Questtext in Skyrim ihre "rassische" Überlegenheit als Abkömmlinge Auri-Els und rechtfertigen ihren Drang zur Zerstörung der Türme damit, zurück in das ihnen zustehende Paradies kehren zu wollen.

Natürlich ist das nun diskutabel in der Form, dass es anzweifelbar ist, dass JEDES Altmerkind das perfekte Zehntel wäre. Aber bei solchen generellen Aussagen gelten immer unausgesprochen die individuellen Ausnahmen.
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Sonntag, 23. März 2014, 12:42

Entsprechende Heilzauber, die sofort Wunden schließen gibt es ebenso wie Heilzauber, die die Heilung beschleunigen. Das ist kein exklusives Entweder/Oder sondern eine Frage der Fachkompetenz in dieser Schule.
Schon verstanden, sonst hätte man nach des Kaisers Wunderoptiker ja nicht zu schicken brauchen, dann hät's ihn ja gar nicht gegeben. Nur wenn halt jeder der Heilsprüche beherrscht davon ausgeht das er mit heiterem Gesumme und feste Hände falten zerfetzte Gedärme neu wickelt und ein zerbrochenes Rückrat wieder zusammentackert, dann wäre Tamriel denke ich ein Alptraum für jeden Krücken- und Protesenhändler und jedwede Heilkunst darüber hinaus, zumindest im von der wohl mit genügend Templern versehenen "Rollenspieler-Bereich", überflüssig.

Die Spielmechanik sagt mir ja das die Heilzauber eigentlich nur eine ohnehin stattfindende Regeneration vorantreiben. Und wenn etwas (sogar in absehbarer Zeit) ohnehin regeneriert, dann kann die Verletzung da eigentlich nicht so schlimm sein. Darum finde ich's halt schlauer da zurückhaltend zu sein, besonders wenn die eigene Templerin gerade mal Mitte Zwanzig sein soll und auch nicht von Kindesbeinen an in ihren Heilkräften unterwiesen.


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