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Johann

ESO-Rollenspiel Lore-Fuchs

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41

Sonntag, 10. Februar 2013, 23:13

Tibalds Blick wanderte ebenfalls nach vorn zu der undeutlich zu erkennenden Gestalt, er sah aber vielmehr an ihr vorbei.. oder durch sie hindurch und legte den Kopf dabei schief. Er lief zwar weiter, wirkte dabei allerdings abwesend und setzte nur mechanisch einen Fuß vor den anderen. Hatte er vielleicht Angst oder war durch das plötzliche Erscheinen von einer Gestalt auf diesem schmalen Bergpfad beunruhigt? Schwer zu sagen, sein Gesichtsausdruck hatte sich immernoch nicht verändert. Er hob die rechte Hand als würde er der Gestalt zuwinken wollen und sagte zur Gruppe genauso wie zu niemanden: "Besuch... schon so früh am Morgen. Wollen wir vielleicht überprüfen ob er Freunde mitgebracht hat?"

42

Montag, 11. Februar 2013, 09:05

VOR DEM KARREN
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Die Gestalt kam stetig näher. Die seltsame Kutscherfrau hatte es wohl nun auch mitbekommen und hielt mit leisen Worten die Pferde an. Sie steckte ihre rechte Hand in eine ihrer Manteltaschen und blickte wachsam den Pfad entlang. Dann wurde das Etwas sichtbar, als es aus dem Schneegestöber trat und kurz sogar stehen blieb als es die Gruppe wahrnahm. Es handelte sich ganz offensichtlich um einen nackten Nord. Was das blonde Haar und die hohe Körpergröße anging jedenfalls. Er blickte die Gruppe schief an, befand sich ein gutes, sicheres Stück vor ihnen. Der Mann war wirklich komplett nackt und hatte einen seltsam zufriedenen Gesichtsausdruck. Sein Körper war nicht unbedingt sauber, er war wohl irgendwo durch den Dreck gekrochen oder hatte in ihm geschlafen. Seine Füße waren an manchen Stellen aufgerissen und wieder verheilt. Dennoch blutete er. So blieb der Mann stumm dort stehen und blickte die Gruppe etwas irritiert an. Bewaffnet war er nicht. Kleidung hatte er nicht. Er war wohl ungefährlich.

HINTER DEM KARREN
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Kharsh war seltsamerweise verschwunden. War er gegangen? Oder in die Schlucht gestürzt? Nichts deutete auf irgendetwas hin. Jedenfalls war er nicht mehr da.
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Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Alaric

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43

Montag, 11. Februar 2013, 10:01

Der Dunmer blieb nun stehen und beobachtete misstrauisch, aber konstant den niedriger werdenden Steilhang, nachdem er den Nord mit einigen Blicken quittiert hatte. Er streckte seine Arme ein wenig vom Körper weg und nach einigen kurzen Handgesten erschien jeweils ein Feuerball in seinen Händen, welche er so hielt, als wären sie ganz normale Holzkugeln.

44

Montag, 11. Februar 2013, 11:35

Dhanu lockerte den Griff um den Schaft seines Streitkolbens wieder und atmete erleichtert auf. Der Mann schien keine Bedrohung zu sein, zumindest nicht für Dhanus Gruppe. Wohl aber für sich selbst, denn in dieser Kälte sollte niemand nackt sein. Aber Dhanu machte sich keine Sorgen. Der Dunmer hatte bereits das rettende Feuer herbeigezaubert.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

45

Montag, 11. Februar 2013, 12:57

Die Priesterin blickte den Mann erstaunt an. Ein Nackter mitten in der Wildnis... Sie ging auf den Kerl zu, "Ihr müsst halb erfroren sein! Braucht ihr Hilfe?... Nun offensichtlich braucht ihr das, ja, ja." platzte es aus der Bretonin raus, obwohl der letzte Teil ihres Ausspruches wohl mehr ihr selbst galt als dem Fremden. "Gebt dem Mann doch einen Umhang oder eine Decke!" Sie warf einen Blick über die Schulter ob irgendwer auf ihre Worte reagierte. Dann wanderte ihr Blick zurück zu dem Fremden. "Was tut ihr denn alleine hier draußen.. ohne Kleidung vor allem?"

46

Montag, 11. Februar 2013, 12:59

Dro'Radirr würdigt dem nackten Nord ein paar Blicke, hält sein Stahlschwert aber weiter gen Boden gerichtet. Ob der Fremde eine Bedrohung darstellt oder nicht, scheint nicht zu interessieren, viel eher ist es noch beunruhigender zu sehen, dass in einer solchen Gegend ein völlig nackter herum wandert. Selbst wenn er ausgeraubt worden war, hätten die Räuber sicherlich die Güte gehabt, ihm ein paar Kleider zu lassen.

"Dro'Radirr traut dem ganzen nicht .." murmelt er vor sich hin, ehe er Blickkontakt zum fremden Nord herstellt. "Er würde gerne wissen, was Euch zugestoßen ist?" ertönt es wieder rauchig, etwas lauter zum Fremden hin.
Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. - Albert Einstein

Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik. - Frank Sinatra

47

Montag, 11. Februar 2013, 13:32

VOR DEM KARREN
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Der Nackte blickte die freundliche Bretone schief an, anschließend schien er den Rest der Gruppe zu mustern, während er am Ende von sich aus nach links über den Abhang in Richtung der Berge blickte. Ohne auf irgendwelche Fragen einzugehen sprach er und er sprach ruhig und ohne Anzeichen vom Spüren der Kälte. Sein Gesichtsausdruck zeigte keine Besonderheiten bis auf das seltsam zufriedene Lächeln. "Es ist seltsam. Zu diesen Zeiten trifft man nur selten auf Ritterlichkeit." Der Nord blickte langsam wieder zur Gruppe während er seine rechte Hand anhob. Dadurch konnte man erst die klaffende Wunde erkennen, welche wohl an seiner rechten Seite und über seinen Rücken ging. Es strömte kein Blut aus ihr, sie schien mit Frost überzogen und bereits geschlossen. Die Handfläche auf die Bretone zeigend sprach er weiter, jedoch geschah im Grunde nichts dabei. "Meine Familie liegt weiter vorn. Bei den Räubern. Ihr solltet sie umgehen." Ein kurzes Nicken in Richtung des Eisfeldes hinter der Kante von der Gruppe aus links. Seine Augen hellblau und matt blieb er in seiner Pose dort stehen, die Gruppe anstarrend, langsam stärker lächelnd. War es ein Trick? Eine Illusion um die Reisenden zu täuschen, während sich Mörder anschlichen? Oder war er lediglich ein Untoter im Auftrage eines niederen Nekromanten? War er ein Geist? Ein Wesen, welches verschied und ruhelos zwischen den Lebenden wandelte? Vielleicht konnte man ihn ja von seiner Qual erlösen, indem Rache ausgeübt wird! Aber.. konnte man dem Nackten trauen... oder wartet hinter ihm lediglich ein Sarg?
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48

Montag, 11. Februar 2013, 16:47

Selbst als der nackte Nord näher herantrat und sich mit der Bretone unterhielt, wahrte Trobosh doch weiterhin eine gesunde Distanz. Nun, eine gesunde Distanz in der Hinsicht, dass er seine Axt im Notfall gut schwingen konnte, um etwaige Negativhandlungen des Nord sofort unterbinden zu können. Aber danach sah der Ork beim besten Willen nicht aus. Man könnte sogar meinen, dass er eine eher legere Haltung inne hatte, so als wäre es das Normalste der Welt, dass man einen nackten Mann auf einem abgelegenen Pfad trifft. Langsam wanderte sein Blick über den Körper des Nords, ja auch an den intimen Stellen. Mit großer Neugier blieben seine Augen aber auf die frostige Narbe gerichtet. "Erzähl genau, was mit dir passiert is', Mensch", rief er zu dem Nord herüber und strafte ihn dabei nun doch mit einem argwöhnischen Blick.
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

Johann

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49

Montag, 11. Februar 2013, 23:48

Tibald hielt seine Hand weiterhin erhoben als der Mann, der sich nun als nacker Nord entpuppt hatte, auf die Gruppe zutrat. Sein Gesicht wirkte wohl nicht minder abwesend als das des Nackten jedoch um einiges konzentrierter und sogar ein kleines bisschen misstrauisch. Er blieb ein ganz kleines Stückchen hinter den anderen Mitgliedern der Gruppe, trat eventuell sogar einen Schritt zurück, und begann so verstohlen wie möglich einige Gesten in die Luft zu schneiden. Nachdem er damit fertig war ließ er die Hände wieder sinken und sah sich aufmerksam um, eine gewisse Zeit lag sein Blick dabei auf dem nackten Nord, doch dann schwenkte er in die Richtung in der er ebend gerade genickt hatte. Sollte sich einer der Mitreisenden in diesem Moment umdrehen würde er Tibalds Augen wohl noch ein Stück heller und wirrer aufleuchten sehen als sonst.

50

Dienstag, 12. Februar 2013, 11:13

Die Priesterin ging bis auf eine Armlänge an den Nord heran, zog wortlos ihren Umhang aus als niemand auf ihre Forderung nach einer Decke oder ähnlichem einging und hielt das braune Kleidungsstück dem Nord hin. Ihr Blick ruhte auf der vereisten Wunde, die Stirn in Falten gelegt und mit skeptischem Gesichtsausdruck betrachtete sie die Verletzung.

51

Mittwoch, 13. Februar 2013, 05:22

VOR DEM KARREN
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Die Kaiserliche auf dem Karren runzelte anscheinend die Stirn und rief dann zu der Gruppe hinunter. "Die Gemüter von Rachegeistern sind chaotisch, launisch. Wir sollten weiterziehen, ehe wir in einen Bann fallen. Weg von ihm Priesterin!" Sie hatte ihre rechte Hand weiterhin in einer ihrer Manteltaschen, vorsichtig wartete sie weiter ab. Die Pferde vor dem Karren mochten die Anwesenheit des Nackten offensichtlich nicht. Sie trabten unruhig mit ihren Hufen auf dem Boden herum und drehten offensichtlich gerade so nicht durch.

Der Nackte reagierte nich auf die Versuche der Bretonen, blickte in RIchtung des Orks. "Meine Familie liegt weiter vorn. Bei den Räubern. Ihr Boss war ein netter Mann. Ich habe es... versaut. Meine Schuld. Alles meine Schuld...", sprach er und klang mit jedem Wort wirrer und verzweifelfter, hielt sich langsam beide Hände an die Seiten seines Schädels. Sein Gesicht verzerrte sich langsam zu einer Grimasse. Langsam schien sich die Wunde wieder zu öffnen und dunkles Rot rann seinen Körper hinab. Irgendetwas beunruhigendes passierte... Es wurde kälter, der Wind nahm zu. Das Schneegestöber traf härter auf die Haut, ähnelte bereits schon fast leichtem Hagel. Der Nackte krümmte sich langsam zusammen...
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Johann

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52

Mittwoch, 13. Februar 2013, 06:26

Tibald keuchte hinter der Gruppe einmal laut auf und trat dann schnell an die Priesterin heran um sie einige Schritte vom Nackten wegzuziehen: "Ooooh, die Karrenfrau hat recht, da hätten wir auch ohne Trickserei drauf kommen können. Bei solchem Wetter läuft man nicht ohne Mantel durch die Gegend... außer man braucht schon lange keinen mehr. Wir sollten auf die Karrenfrau hören und weiterziehen, Tote sollte man immer in Ruhe lassen besonders wenn sie sich mit einem unterhalten." Ob er die Priesterin nun schon greifen hatte können oder nicht, der zunehmende Wind ließ ihn zusammenzucken. Gesicht und Lächeln wurden für einen kurzen Moment panisch was wahrscheinlich nicht zur Allgemeinen Beruhigung beitrug: "Vielleicht haben wir auch schon zuviel Zeit vertrödelt, nie zu leichtgläubig sein und besser seinen Instinkten vertrauen."

53

Mittwoch, 13. Februar 2013, 07:34

Die Bretonin zuckte zurück, brachte mehr Abstand zwischen sich und den Nackten.

54

Mittwoch, 13. Februar 2013, 15:18

Ob des zunehmenden Windes und dem daraus resultierenden Schneeaufwirbeln verzerrt er seine Katzenaugen zu Schlitzen und ... stapft weiter.

"Lassen wir ihn. Selbst wenn es kein Toter oder .. Rachegeist ist, *wiederholt mal die Begriffe die gerade in Umlauf gebracht wurden.* wird dieser Mann sterben, die Wunde allein ist Bestätigung genug."

Ein paar Schritte gegangen, bleibt der alte Khajiit wieder stehen und wendet sich kurz zur Gruppe um. Er ist ungefähr so weit gegangen, dass er nun auch den nackten Nord um zwei, bis drei Meter passiert hat.

"Oder jemand erweist diesem wirren die letzte 'Ehre' .. wie auch immer, ist Dro'Radirr auch der Meinung, dass man langsam weiter gehen sollte."
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Alaric

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55

Mittwoch, 13. Februar 2013, 15:47

Alaric beobachtete das ganze Treiben skeptisch. Als sich der Nackte langsam zu krümmen begann, schleuderte in kurzem Intervall beide Feuerbälle auf diesen. Sobald er seine Hände wieder frei hatte, streifte er die Kapuze weg, um bessere Sicht zu haben.

56

Mittwoch, 13. Februar 2013, 17:22

Dhanu griff seine Waffe wieder fester. Auch wenn der Khajiit nichts von Geistern wusste, Vorsicht war angebracht. Dennoch, der nackte Mann schien keine Bedrohung zu sein, lediglich ein makaberes Schauspiel. Aber die anderen würden es besser wissen, und nach ihnen richtete Dhanu sich.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

57

Mittwoch, 13. Februar 2013, 22:05

VOR DEM KARREN
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Entscheidungen haben grausamerweise seit jeher ihre Konsequenzen. Das muss man lernen, wenn man erwachsen werden will oder man wird sehr schnell gegen Wände laufen und sich die Nase brechen... oder den Schädel. Je' nachdem.

Die Feuerbälle zerbarsten an dem Nord und mit ihnen zersprang auch der Körper. Jedoch nicht in einen Regen aus Blut, sondern einer bösartigen Frostexplosion. Magische Spitzen aus Eis in allen möglichen, gefährlichen und weniger gefährlichen Größen flogen in alle Richtungen und selbst wenn niemand durch pures Glück oder gescheite Reflexe getroffen wurde, so konnten die Pferde vor dem Karren wohl kaum ausweichen. Das Linke vom Karren aus hatte kein Glück. Ein großer Zacken bohrte sich in Hals und Rumpf, sowie mehrere Kleine in Beine und Schädel. Das Rechte vom Karren aus hatte mehr Glück, die Gruppe und der Karren eher weniger. Kleine Zacken springen in die langen vorderen zwei Beine und die größten Anteile des Rumpfes. Es wieherte, nein... es kreischte laut auf, tobte an den Zügeln der Kaiserlichen und dem Gespann vor dem Karren. Während sein Bruder in einem Fluss seines eigenen Blutes unterging und zusammenbrach bäumte sich der verletzte und völlig erschreckte Hengst auf und hatte ganz offensichtlich im nächsten Moment vor auszubrechen!

"Dummer Narr!", brüllte die Frau auf dem Karren, welche glücklicherweise von größeren Zacken verschont geblieben war und nun versuchte von ihrem Sitz aus mit den Zügeln den Hengst im Zaum zu halten. "Jetzt müssen wir uns dem Zorn eines Geistes stellen!"

Es passierte weiter nichts, ausser das der Wind stetig stärker wurde und mit ihm den Schnee brachte. An dem Punkt wo der Geist explodiert war, befanden sich lediglich geschmolzener Schnee und ein vom Zacken verschont gebliebenes, kleines Umfeld, in dem sich vor kurzem noch der Geist befand.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kazé« (13. Februar 2013, 23:21)


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58

Mittwoch, 13. Februar 2013, 22:49

Tibald schmiss sich zu Boden als der Eiszapfenhagel begann um sich vor umherfliegenden Zacken zu retten was ihm wohl auch gelang. Hätte sich jemand aus der Gruppe in seiner Nähe befunden, wie die Bretonin die er gerade noch von jener Geistergestalt wegziehen hatte wollen, hätte er es wohl gleich mit zu Boden gezogen. Dumpf, denn er hatte den Mund voller Schnee, begann er schon auf dem Boden zu meckern und meckerte auch weiter als er sich danach (hoffentlich unversehrt) wieder aufrichtete: "Nicht mit ihnen sprechen schließt nicht mit Feuerzaubern auf sie werfen eigentlich mit ein, wolltest Du dich jetzt als großen Retter profilieren oder einfach nur angeben? Ich dachte immer Dunmer hätten Respekt vor den Geistern der Toten... oder habe das zumindest einmal irgendwo gelesen. Aber scheinbar ist es bei Dir damit nicht weit her!"

59

Mittwoch, 13. Februar 2013, 23:55

Trobosh sah nur zwei leuchtende Kugeln und eine urplötzliche kristalline Explosion. Dank dem Nord, nun, den wirren Nord, besser gesagt Tibald, konnte der Ork sich schnellstens nach unten bewegen. Also wurde er von ihm umgerissen, soweit es der Mensch zumindest gelang, da Trobosh ja nicht umsonst als Packesel von einer höheren Macht bezeichnet wurde. Zum weiteren Schutz dreht er den Rücken zu der Explosion. Im Endeffekt war dies keine schlechte Idee gewesen, nur leider wurde der Tornister in Mitleidenschaft gezogen. Zwei kleinere Kristalle hatten es sich nämlich weitaus gemütlicherer in seinem kastenförmigen Reisesack gemacht als es dem Ork recht war. "Dämlicher Idiot! Scheiß Magie, scheiß Graue", knurrte er lautstark und riss die beiden "Geschenke" aus dem Reisekasten. "Hrrm. Jemand verletzt, he?" Sein Blick, der nichts sonderlich freundlich gestimmt war, wanderte durch die kleine Gruppe, wobei er auch bei der Kutscherin einen Blick wagte. "Wir sollt'n verschwind'n, solang wir 's noch können", raunte er dann noch zum Schluss.
"Hm, eine Orkrüstung. Hässlich und stark wie ihre Hersteller."

60

Donnerstag, 14. Februar 2013, 00:42

Als die Feuerbälle losgeschickt wurden, drehte er sich schon instinktiv leicht zur Seite. Als daraufhin die Frostexplosion folgte, hob er sein Stahlschwert vor sich und auch wenn es nicht allzu viel Schutz gewährt, rettete es das Großväterchen vor einer der größeren Eisspitzen. Da er aber durch eigenes Handeln nun näher als zuvor beim Geist stand, hatte er nicht das Glück, von allen 'Geschossen' verschont geblieben zu sein. Mehrere kleine prallten lediglich an der Eisenrüstung ab, einige bohrten sich durch die Eisenrüstung am Rücken, haben ihn selbst aber höchstens 'gepiekst'. Immerhin hatte er sich noch weiter mit dem Rücken der Explosion zugewendet. Am schlimmsten traf es ihn wohl an der linken Kniekehle, in welche sich eine der etwas gefährlicheren Spitzen in das Fleisch bohrte.

Denn seine Gelenke werden nicht von einer Rüstung geschützt, da dies die Beweglichkeit wohl noch mehr einschränken würde.

So sackt er also auf seinem rechten Knie zusammen, faucht, knurrt kurz schmerzerfüllt und aggressiv auf, ehe er sich wieder fängt und flucht.

"...verdammter Zauberer, verdammte Elfen, dafür sollte 'er' deine verdammte Haut abziehen und dich schließlich damit füttern!"
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