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Mittwoch, 10. Juli 2013, 15:40

Der Kurze humpelte dem Langen erst ein wenig schief hinterher, was sich dann mit einem Male zu einem ebenso schnellen Sprint steigerte. Der Grund dafür war so ziemlich klar. Vereinzelte Steine in den Stufen auf die der Lange trat sanken kurz darauf ein und hinter ihnen entfesselte sich ein wahrlich grausames Werk. Sie hatten vermutlich Glück, dass die Fallen dafür ausgelegt waren die umzubringen die in die Ruine hineingingen. Hinter den zwei Helden brachen Flammensäulen aus den Seiten, Klingen sausten aus dem Schatten heran und verkeilten sich daraufhin in den Wänden auf der anderen Seite, während stählerne Bolzen mit lautem Klacken und Knacksen aus winzigen Löchern gefeuert wurden die dann auch nutzlos in die Wände der anderen Seite einschlugen.

Der Kurze kam mitten im Sprint, wohl wegen den Geräuschen hinter sich darauf... "Schneller!!" ... zu brüllen. Weiter oben senkte sich ein Stein hinab und auf der letzten Stufe kam dem Langen dann ein Stamm entgegen der in etwa so breit war wie ein nordischer Oberschenkel mit abgeflachter Spitze die direkt auf den Bauch (..., denn der Lange war ja größer...) von ihm zusauste. Von vorne aus dem Schatten, ein Stück vor der Tür, an vier eisernen Ketten befestigt.
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Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Johann

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62

Mittwoch, 10. Juli 2013, 16:20

Der Lange hetzte die Treppe hinauf und bekam von den Fallen und auch von dem hinabsausenden Holzstamm nichts mit. Es war wohl eine sehr perverse Form von Glück das er sich als der Kurze nach ihm rief nocheinmal kurz umdrehte und der Stamm ihn deswegen nicht frontal erwischte sondern hart gegen seine linke Schulter prallte, dort vermutlich den Knochen brach oder sie zumindest aus dem Gelenk riss, und den Mann durch den Schwung taumelnd fast eine Drehung vollführen ließ in der er die Treppe hinunterfiel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johann« (10. Juli 2013, 16:28)


63

Mittwoch, 10. Juli 2013, 16:37

Der Kurze öffnete seinen Mund zu einem barbarischen Schrei, als sein 'Freund' dort von dem Stamm erwischt wurde und machte einen völlig unkontrollierten Hechtsprung direkt in den Langen hinein und riss sich mit ihm mit einem dumpfen Knall auf die harte Treppe. Ein erbärmlich wirkend, leises Knacken ertönte, als dem Kurzen durch die ungünstige Position seiner rechten Hand zwischen dem Langen und dem Stein der Stufen drei Finger brachen. Er schrie zwischen zusammengepressten Zähnen auf und hielt den Held ohne Namen mit dem rechten Arm umschlungen, etwa aus reinem Reflex durch den Schmerz oder aber weil er ihn am herunterrollen hindern wollte.
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Johann

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64

Mittwoch, 10. Juli 2013, 17:08

Auf der Treppe liegend und mit seinem Kameraden zu einem menschlichen Knäuel verkeilt versuchte sich der Lange stöhnend aufzurichten. Der Arm oder die Schulter waren vermutlich wirklich gebrochen, doch der Schmerz ließ ihn nicht mehr aufschreien sondern nur noch dumpf stöhnen und ächzen als hätte er einge Grenze überschritten und weiteres Geschreie vorerst für unnötig befunden. Er presste sich gegen die Stufen und sah fluchend zu dem immernoch langsam hin und her schwankenden Baumstamm hinauf der einige Stufen über seinem Kopf zum stehen kam.

65

Sonntag, 21. Juli 2013, 15:49

Mit einem lauten Knacken brachen kleine Ziegel aus den Wänden auf und ein Zischen ertönte. Aus den vereinzelten Löchern, welche sich in den Wänden aufgetan hatten strömte grünlicher Nebel!

Der Kurze geriet in Panik und während seine Finger in seltsamen Winkeln von der Hand abstanden, versuchte er seinen 'Freund' unter den Armen zu greifen und sich und ihn langsam die Treppe hinaufzuschleppen.

"Komm' schon!", knurrte er laut.
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