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Gilde: Orden der Feder; Helle Monde

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21

Sonntag, 20. September 2020, 18:14

Fürchtet nicht die mondlosen Nächte, denn der Keim der Angst öffnet die Ohren für das Schlagen von Lorkhajs Herzen. Finsternis verdunkelt Himmel und Erde, doch die Sterne durchbrechen sie und deuten auf die baldige Rückkehr des heiligen Siir. Sahasha-dos Ohren sind taub für das verführerische Summen, sein Geist ist rein vor der Versuchung.

Noch immer wirft das Wesen der Shabozayna'a für diesen viele Fragen auf, die Antworten bedürfen. Sie mögen nicht so mit dem Tanz der Monde verbunden sein wie die Khajiit, deren Schwänze im Takt der Bewegungen Jone und Jodes folgen. Doch sehen sie auch nicht die Bande, die Nirni und alle, nicht nur die Läufer der Wüste, gleichermaßen vor Ahnurrs Zorn schützen. Kannen sie nicht die Bedrohung, die dort draußen lauert? Hören sie nicht das Schaben der Urkrallen an den Banden kratzen?
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22

Sonntag, 20. September 2020, 20:30

Feierlichkeiten unnötig zu verschieben, ist die vielleicht am schwersten wiegende Sünde. Klangen so die Worte von Hokae dem Festlichen? Die T'har jedenfalls machte diesen Fehler nicht. Sie lud ein zum Feste des langen Bestehens der Gemeinschaft der Jihatt. Fünf Sommer und fünf Winter hat die Gemeinschaft hinter sich, so verkündete sie. Ob sie sich bei der Jahreszählung auf die unvernünftige Zeitrechnung der Menschen in diesen Landen verließ? Noch immer spricht jeder, den Sahasha fragt, ein anderes Datum aus. O'zin.

Die ehrwürdige Hlana, aus der die Worte einer wohldurchdachten Rede sprudelten, nahm große Mühe auf sich, ihren Mannen freudenreiche Unterhaltung in einer feierlichen, reich geschmückten Halle zu bieten. Eine magische Tür führte an den fantastischen Festort vor den Realitäten Nirnis. Wohlschmeckende Speisen und Getränke wurden dort angeboten, Musik spielte, Gespräche und Tanz verbreiteten sich unter den Leuten. Dieser verpasste zu fragen, wo sie denn genau seien. Doch manches Geheimnis bleibt besser gewahrt, nein?

Die Absichten der T'har sind ehrenwert und sie wacht wie eine Mutter über ihre Kinder: Hart, doch gerecht. Bisher hatte dieser noch keinen Grund, ihr zu misstrauen. Nach seinen begrenzten Erfahrungen mit ihr, zeigte sie eine Weitsicht, die dem Wohl der Gemeinschaft wichtig ist. Dies betrifft ebenso ihre Entscheidung über die Elfe der Redoran. Jene stellte eine Gefahr da, so sah Sahasha es selbst. Jene ist nicht die einzige, auf die es zutrifft, doch jene, bei der es weit am sichtbarsten ist. Zumindest war es das, bevor sie sich den Klauen der blauen Sumpfechse hingab. Ob die Behandlung ihr Fortschritte gebracht hat? Leider kann niemand sagen, wo sie sich nun aufhält, sonst hätte dieser sich bereits um sich versichert.

Nicht nur die Dunmer wandert fern seines Blickes. Auch der wiedergefundene Bruder scheint Sahashas Hilfe zu brauchen, entnahm er aus Seyranas Worten. Sein Blick ist ziellos in diesen Landen, seine Pfoten betteln um Mitleid, ohne dass sich einer erbarmt. Die Nachricht, die dieser Seyrana bat, ihm auszurichten, wird jenen zu ihm führen und Nanna gleichsam eine sichere Nachtruhe wie einen gefüllten Magen bringen. Sofern jener den Worten folgt.

[Unter dem Eintrag ist etwas mehr freier Platz, die darunter liegenden Zeilen wirken weniger gründlich geschrieben und vermutlich später ergänzt.]

Die T'har und ihr Stellvertreter. Elf und Mensch. Eine ungewöhnliche Vereinigung, doch Maras Segen strahlt über alle Liebenden gleichermaßen. Hlana ging auf Sahashas Angebot, ihren Bund zu bestätigen, ein. Nun liegt es an diesem, ganz gemäß der Tradition zu prüfen, ob sie wahrlich bereit sind, auf einem gemeinsamen Pfad zu wandeln, oder ob die Mutterkatze beim Blick in ihre Herzen das Antlitz abwendet.
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23

Donnerstag, 1. Oktober 2020, 17:10

So flüsterte die dickbäuchige Dämonin mit ihrer scharf zischelnden, doch verführerischen Stimme in Tsunar-is Ohren: „Oh ein großer Held, Mondgesegneter, dessen scharfen Krallen selbst die Felsen zerteilen! Duftender Prinz, der dem Antlitz Magrus selbst entsprungen ist! Sita-las Schönheit ist verwelkt, ihr letzter Atem ist vergangen. Längst schon ruhet sie in den Sanden jenseits dieser Welt. Er soll seine Suche aufgeben, denn sie wird furchtlos sein. Oh schöner Prinz! Möge er sich zur Ruhe lassen und sich mit dieser vereinen. Feinstes Öl soll ihrer beider Haupt begießen. Gold und Geschmeide, Seide, duftender Balsam und kostbares Palmblatt soll ihm gehören, wenn er an Seiten dieser wandelt.“ Doch der große Held vernahm die Worte der Lüge und sprach: „Ziss! Was soll dieser mit dem glänzenden Metall anfangen? Matt erscheint es im Angesicht des Verlustes. Wie soll er sich an feinen Stoffen und duftenden Ölen erfreuen, wenn ein Teil seiner Familie verloren ging? Sita-la wandelt über die Dünen dieser Welt. Keinen Stern sah dieser Aufsteigen in Khenarthis Flügeln. Die schöne Sita-la ist nicht fern. Ihr Duft wird mit den Winden getragen. Oh abscheuliche Kreatur! Mögen ihrer Zunge niemals wieder solch falsche Worte entweichen!“ Voll Wut zog der Prinz von Al'basti das Schwert und schlug der Dämonin den Kopf ab.

Alle sechzehn Reiche durchquerte Tsuna-ri auf der Suche nach ihm verlorengegangenen Schwester. Rastlos und mutig schritt er durch Gebirge und Täler, Wüsten und Dschungel, bis er sie jenseits des Flusses Malapi fand. Sahashas Schritte führten ihn noch ferner der Heimat, doch seine Suche nach dem Verlorenen war vergeblich. Neues fand er, doch droht es zu verschwinden. Uraltes, das für ewig verloren schien, wurde wiedergefunden.

Dort wo er scheiterte, als dieser jene Lande betrat, die ihre so schlicht denkenden Bewohner Großbretonien nennen, schien diesmal ein kleines Licht. Dieser traf die leidgeplagte Raynisa im Schankhaus der Stadt. Sie ist nicht mit ihrem Bruder zurückgekehrt in die Lande des Feuers, sondern wählte den den Weg Baan Dars. Warum? Etwas aus ihrem Inneren liegt hier. Sie fühlt eine Verbindung zu der Gemeinschaft der Jihatt, die stärker ist als der Bund von epako. Nicht der Wunsch nach Rückkehr in die Landa-aus-Asche treibt sie an, denn dort findet sie keine Heimat mehr. Doch an der Gesellschaft, die sie hier erlebte, liegt ihr viel. Dieser verunsicherte ihr, dass sie sich seiner Gesellschaft gewiss sein kein. Mehr vermag er für den Moment nicht zu tun als Hoffnung zu schenken. Die Entscheidung darüber, welchen Pfad sie beschreiten wird, liegt bei jener und dem Wohlwollen der T'har. Ob sie auf Sahashas Worte hören und sie beherzigen, werden die kommenden Ereignisse zeigen.
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24

Freitag, 9. Oktober 2020, 16:23

Unter dem Zeichen des ja'kha'jay

Gehe hin, überquere die unendlichen Sande und lege die Arme um deinen Bruder, denn nichts, was dich hier hält ist unersetzbar. Die liebende Familie aber, so einmal vergangen, ist auf ewig verloren. Hell scheinen Jonde und Jode über Sahasha-do, dass sie ihn in den Stunden der Dunkelheit mit Glück gesegnet haben. Nach Tagen und Wochen des Wartens erreichte ihn eine lang ersehnte Antwort. Tausend Verse des Dankes seien an Jone und Jode gerichtet!

Mit Worten zurückhaltender Freude richtet der verlorene Bruder sich an Sahasha-do. Zweifel, den sie tragen, kann dieser verstehen, wollte er selbst doch ebenso nicht glauben, was seine Augen ihm zeigten. So sich die Möglichkeit ergibt, wird dieser die Reise auf sich nehmen und sich dem Bruder zeigen, der dort in der Ferne nur seine geschriebenen Worte lesen konnte. Doch solch weiter Weg ist zu gleichermaßen mühselig wie kostspielig. Er wird erst dann beschritten, wenn die Winde günstig sind. Vorerst müssen Ta'agra'iss auf dem feinen Pergament reichen.

Zufriedenheit dringt in Sahashas Sunej bei dem Wissen, einen weiteren Diener der Gottkatzen zu seiner Familie zählen zu können. Zu viele wenden sich in der Zeit von Khadok von denen ab, die ihre schützenden Pfoten über die Bewohner Nirnis halten und sie vor Ahnurrs Zorn schützen. Nicht nur unter den Khajiit, sondern auch unter den Sejozayna'a sieht dieser immer mehr, die sich abwenden und nur noch hier und da auf die Namen der großen Geister fluchen. Thjiz bo var var var. Sahasha-do setzt sein Vertrauen in den Priester der Winde, dass er die heiligen Worte in seinem Dorf angemessen verbreitet. Nicht einfach ist der Dienst, den er täglich erfüllen muss, um den Zorn besänftigen und die Monde günstig zu stimmen. Nicht einfach sind seine Aufgaben als einziger des Dorfes, doch dieser erinnert sich schwach daran, welch starker Geist bereits in den Jahren des ja'khajiit in jenem wohnte.

Der Brief aus Ne Quin-al traf gerade zur rechten Zeit ein. Als dieser seine Worte gen Heimat richtete, wusste er noch nicht, welch Pflicht ihm bald zukommen wird. Lange ist es her, dass dieser die Schriften studierte und die Rituale, die nötig sind, die Mutterkatze anzurufen. Sahasha ist ein demütiger Diener des Kümmerlings und folgt seinen Lehren, doch ist es großes Unrecht jene der anderen Götter zu vernachlässigen. Dieser wird seine Gebete an die Mutterkatze richten müssen. So sie dem angedachten Bunde zustimmt, wird sie ihren Segen sprechen und mit ihrer Liebe Sahashas Pfoten leiten. So sein ferner Bruder über die Gemeinschaft des Wüstendorfes wacht, wird er die Gesten und Worte kennen, die nötig sind, den Bund zu schließen. Dieser hofft, dass seine Bitte schnell wie Khenarthi selbst nach S'ren-ja getragen wird.
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25

Samstag, 17. Oktober 2020, 11:43

Die Toten, derer man sich gerne erinnert, sind die wahren Heiligen unseren Lebens. Jene, derer man sich nur ihres Erbes wegen erinnert, sind zu bemitleideten. Dieser kam nicht dazu je nach dem verstorbenen Vater der drei Schwestern zu fragen, schienen ihm die Täuschungen der Lebenden wichtiger, dann das Vermächtnis des Toten. Sahashas Entscheidung entstand nicht aus fehlendem Respekt – er wünscht jenem Zal und Heil jenseits der Monde, wie auch immer sich die Menschen die Welt dort vorstellen – Das Wesen der Lebenden war wichtiger für die schwierige Entscheidung, die sie treffen sollten.

S'rendarr füllt jajopal mit seiner Güte und Weitsicht. Diese zogen aus, sich in einem Streit für eine Seite zu entscheiden, doch sie kehrten Heim, als der Streit geschlichtet war. Wo Epako zerbrochen stand, herrscht nun wieder Einigkeit. Wo Zwietracht mit bösen Worten gefochten wurde, hat man nun den Wert der Familie wieder erkannt. Trotz der Unterschiedlichkeit jener Schwestern und ihrer Kinder, erkannte jeder von ihnen, welch großes Geschenk sie doch haben. In einer Familie groß zu werden, die zusammenhält und füreinander da ist, kommt Zucker auf dem Pfade gleich. Nicht jeder hat das Glück, das der Familie Lacroux durch den Segen der Alija zuteil wird. Viele wandeln alleine, bis sie erst die Familie, die ihnen fehlt, selbst schaffen oder wiederfinden, wie Sahasha es tat. Durch den Segen der Monde konnte er finden, was er als ja'khajiit verlor. Einer ist hier, einer weit in der Ferne... Sahasha fragt sich, wo sein wahrer Bruder nun herumstreifen mag? So es sein soll, wird er auch von jenem hören.

Noch immer schweifen seine Gedanken zu der Familie zurück. So viele Probleme, die sie hatten, sind nur durch fehlende Worte entstanden. Verschwiegene Geheimnisse bauten Misstrauen auf. Verheimlichte Gedanken schürten die Abneigung. Fehlende Gespräche förderten die Kluft. Schon zu Beginn sah dieser, dass nur ein Pfad der Familie Glück und Zufriedenheit bringen konnte. Ihr gemeinsamer Wunsch war es, einen Erben zu finden, doch Sahashas Blick lag nicht beim Auftrag. Selbst wenn er auf die Münzen hätte verzichten müssen, er hätte nicht anders gehandelt, als er tat. Durch S'rendarrs Milde war jeder Schritt den er setzte recht gewählt. Die Zwietracht ist vergangen und Einigkeit wiederhergestellt.

Viel wurde zwischen den Schwestern und ihren Kindern verheimlicht. Wünsche, auszubrechen aus dem alten Leben und dem Herzen zu folgen, gehörten ebenso dazu, wie das Streben eines anderen Seins und der Versuch Glück für fado zu finden. Keiner der Söhne und Töchter sprach aus, was sie im Inneren begehrten. Diese jedoch – Sahasha-do, die ehrenwerte Seyrana und die dunkle Frau ohne Moral Shadri – wechselten ausführliche Worte und erkannten, was im Verborgenen lag. Lediglich die Motive der edelsten und weitgewandertsten Dame lagen bis zum Ende im Schatten, bevor jene sie selbst offenbarte und so für Überraschung nicht nur bei diesem sorgte. Ihre Liebe für die Schwester verblieb im Geheimen, trotz dass sie nach dem Tod des Vaters auseinander fielen. Auch in den Herzen der anderen spiegelte sich die Liebe zur Familie wider. Weise Worte und eine weisende Pfote waren es, die zusammenführten, was für eine Zeit getrennt war.

Über alle hinweg lies ein Begehren diesen lange grübeln. Die blonde Tochter der jüngsten wünscht Veränderung ihrer selbst. Sie ist nicht zufrieden mit ihrem Wesen und wünscht, ein anderes Fell zu tragen. Doch kann aus Jone Jode werden? Dieser ist unschlüssig, was den tiefen Wunsch angeht: Die Katze mit den Sternaugen war es, die diesen ihre Form bestimmte, je nachdem, welche Phasen die Monde tragen. Der athra di vana nahm einen anderen Stamm von Nirnis Kindern und schenkte ihre Form. Doch Jona ist weder Wüstenläufer noch ein Elf aus dem unendlichen Wald. Werden die großen Geister diesen Wunsch akzeptieren und ihn erfüllen? Es bleibt abzuwarten und auf die Zeichen zu achten, die jene schicken. Diese werden früh genug von der Familie hören, wenn sie den Pfad der Veränderung beschreiten. Dafür hat Shadris törrichtes Handeln gesorgt....

Die Erkenntnis über das Wesens und die Taten der dunklen Shabozayna entziehen sich Sahashas Wissen. Wenige, unsichere Worte kamen aus ihrem Mund und ihre Aufmerksamkeit galt mehr der Wechselwünschigen, denn allem anderen. Dieser sah die Blicke, die Shadri der Blonden zuwarf, ebenso wie jene, die zurück fielen. Soll sie sich darauf einlassen, doch zusehen, dass ihr der Kopf nicht weiter entschwindet, als es ihr schon tat. Was nur, hat sie sich dabei gedacht, das ihnen geschenkte Vertrauen so zu missachten? Sie hat große Schuldigkeit getan, indem sie den Besitz jener einfachen Leute nicht respektierte. Die Strafe, die ihr auferlegt wurde, mag für viele für zu gering erscheinen. Sie trägt das Glück, dass Sahashas Worte den Zorn Sallis mildern konnte und jene ein größeres Interesse daran hatte, Shadri eine Verpflichtung aufzuerlegen. Nichtsdestotrotz wird dieser die Rothwardone im Auge behalten müssen. Eine weitere Verfehlung dieser Art, wird er nicht dulden.
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