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Montag, 27. Mai 2019, 12:08

Zitat

An die Göttliche Strafbehörde, Unterabteilung Amt der Justiziare, Standort Himmelswacht
Zu Händen des Brâen Agrach-Dyrr, Oberjustiziar
Eine Entschuldigung, eine Rüge und eine ausgestreckte Hand betreffend


Augvea, den 26sten Tag der Zweitsaat 2Ä587



Sera Oberjustiziar,
wie Ihr bald feststellen werdet, ist dieses Schreiben zweigeteilt. Zum einen beinhaltet es die offizielle Entschuldigung für das Verhalten eines unserer Mitglieder, zum anderen eine Kundtuung unseres Unmutes über den Umgang von Mitgliedern der Göttlichen Strafbehörden mit Mitgliedern der Magiergilde sowie der Gilde als Institution und einen Vorschlag dafür, wie unsere Beziehungen wieder verbessert werden könnten. Wir ziehen es vor, den zweiten Teil inoffiziell zu halten, da in den letzten Wochen schon zu viel über Druck und Forderungen gelöst wurde.

Zu Beginn dieses Schreibens also, möchte sich die Magiergilde für die Euch widerfahrene Belästigung durch eines unserer Mitglieder entschuldigen. Die Person, welche sich mit einem Beschwerdeschreiben an Euch wandte, hat darin die angemessene Vorgehensweise missachtet und Euch mit internen Problemen belästigt, die Euch nicht betrafen. Zwar wäre es wünschenswert gewesen, wenn Ihr Euch als Reaktion darauf erst um die Zulässigkeit der Beschwerde und erst im Anschluss um Forderungen und Befragungen bemüht hättet, doch gestehen wir unseren Teil das Fehlverhaltens ein. Als Reaktion wurden alle Betroffenen noch einmal darauf hingewiesen, sich in internen Angelegenheiten an die interne Hierarchie zu wenden.

Da Ihr uns bis zum heutigen Tage die Einsicht in den Beschwerdebrief verweigert habt, sind wir bisher allein auf das Wort seines Autors angewiesen. Dieser versicherte uns, Euch keine falschen Vorstellungen von den Zuständigkeiten innerhalb der Gilde gemacht zu haben. Wir gehen also bisher davon aus, dass die Fehlinterpretationen, die Eurem Schreiben vom 7ten Tag der Zweitsaat 2Ä587 zugrunde liegen, ganz die Euren sind, weswegen wir keine Verpflichtung sehen, Euch von der Identität des Autoren in Kenntnis zu setzen.

(An dieser Stelle beginnt ein neues Blatt, wohl um symbolisch darzustellen, dass der offizielle Teil des Schreibens an dieser Stelle beendet ist.)

Hieraus folgt nun der Teil, indem wir uns an Euch persönlich wenden, Brâen Agrach-Dyrr.

Aus der Rüge, welcher Ihr der Gildenhalle der Magiergilde von Himmelswacht erteilt habt, entnehmen wir, dass Ihr - zu spät - eingesehen habt, dass Euch die internen Vorgänge der Gilde nicht belangen und keine Gesetze des Dominions gebrochen wurden. Wir sehen in dieser Rüge also vor allem einen Versuch, Euer eigenes Ansehen in dieser Sache zu retten, in welchem Euer übereifriges, voreiliges Vorgehen Eurem eigenen Ansehen hätte schaden können. Da uns bewusst ist, dass der Thalmor nach den Vorfällen im Kolleg der Aldmerischen Schicklichkeit im Frühjahr, welches auch das Leben eines unserer Magier beendete, lieber mit dem Finger auf die Verfehlungen anderer Institutionen weisen möchte, als auf seine eigenen Hände zu schauen, vermuten wir, dass Ihr dieser Tage unter einem gewissen Druck steht - auch da Ihr den Titel des Oberjustiziars noch nicht lange innehabt. Wir vermuten, dass es diesem letzten Umstand verschuldet ist, dass Ihr im korrekten Umgang mit den Gilden noch nicht ausreichend bewandert seid. Wir sehen insofern davon ab, uns bei Euren Vorgesetzten zu beschweren und ziehen es stattdessen vor, Euch noch einmal über die korrekten Vorgehensweisen in Kenntnis zu setzen. Entsprechende Unterlagen liegen diesem Schreiben bei.

Wir erwarten, dass Ihr Euch in Zukunft an diese Regelungen haltet und auch Eure Mitarbeiter in ihnen unterweist. Ihr dürftet selbst schon die Erfahrung gemacht haben, dass es durch Umgehen der angemessenen Hierarchien und Informationswege - allein der Effizienz wegen - schnell zu Unstimmigkeiten und Zerwürfnissen zwischen Kollegen kommen kann, was immer unerfreulich ist. Solltet Ihr also Wert darauf legen, dass man in Bezug auf Eure eigene Institution die angemessenen Wege einhält und von etwaigen Abkürzungen absieht, sei Euch angeraten, dies auch selbst im Kontakt mit anderen zu beherzigen.

Besonders zu Eurem Verhalten in Bezug auf Adept Yranil fallen mir viele Worte ein, doch keine, die in schriftlicher Form festgehalten werden sollten. Insofern belasse ich es dabei noch einmal an den vorangegangenen Absatz zu erinnern und die in ihm getroffene Aussage zu unterstreichen.

Schließlich komme ich noch zu einem Punkt, den wir unsererseits sehr bedauern. Wie Ihr aus der Gildencharta richtig zitiert, soll die Magiergilde unter anderem den Schülern der Magie Nutzen bringen. Wir vermuten, dass Ihr diese Worte erneut selbst interpretiert habt und vom Schüler im Sinn von einem Neuling ausgeht, der gerade seinen ersten Zauber lernt. Lasst mich Euch daher darüber informieren, dass die Bezeichnung Schüler in diesem Fall lediglich eine Bekundung der Demut ist; sind wir Gelehrten und Skolasten im Angesicht der unergründlichen Geheimnisse der Aurbis doch alle nur eifrige Schüler. Aufgrund des Verhaltens des Thalmors aber, sind derzeit jedwede Interpretationen der Charta in Himmelswacht nur schwer umsetzbar.

Aus der Gildenhalle Himmelswachts sind bisher viele namenhafte Mitglieder der Gilde hervorgegangen und sie darf wohl von sich behaupten, eine der bedeutenderen Niederlassungen der Gilde zu sein. Aufgrund der jüngsten Ereignisse sahen wir uns jedoch genötigt, einige unserer Adepten an andere Standorte umzusiedeln, damit sie dort ihrer Arbeit und ihrem Studium unbehelligt nachgehen können - einige Magi dagegen, haben es ihrerseits vorgezogen, Himmelswacht von sich aus zu verlassen. Wir vermuten, dass es hierdurch in der kommenden Zeit zu einer gewissen Unterversorgung Himmelwachts mit bestimmten Erzeugnissen kommen wird und die Bürger der Stadt auf die Niederlassung in Vulkhelwacht oder der Grünwasserbucht zurückgreifen müssen. Solltet Ihr also ebenfalls nicht wollen, dass der Standort Himmelswacht in seiner Bedeutung für die Gilde hinter illustren Orten wie Vulkhelwacht, der Grünwasserbucht oder gar dem entfernten Wegesruh zurücktritt, wäre eine Verbesserung der Zusammenarbeit auch in Eurem Interesse.

Da der Thalmor mehrfach betonte, nicht kompromissbereit zu sein, machen wir also den ersten Schritt und schlagen zur Verbesserung unserer Beziehungen den Einsatz eines Verbindungs-Justiziars vor. Durch unsere bisherigen Erfahrungen würden wir Justiziar Skarag für diese Rolle empfehlen, so er gewillt ist, sie anzunehmen.

Ich verbleibe mit der Hoffnung auf eine harmonische Zukunft,

In Auftrag geschrieben von
Hlaalu Ilaris Sadri, Magus


Hallo Braen,
wie Du siehst, liegen diesem Brief keine Regeln bei. Denn auch wenn ich der Meinung bin, dass der Umgang des Thalmors mit den Gilden dringend einmal geregelt werden sollte, ist es weder an den Thalmorspielern allein über diese zu entscheiden aber gewiss auch nicht an mir. Ich lade Dich und auch die anderen Justiziare entsprechend dazu ein, dieses Thema im Lore-Teil des neue gebauten Gilden-Discords oder auch an anderer Stelle zu besprechen.

Desweiteren wünsche ich mir Regelungen bezüglich Vorladungen, da diese übergriffig sind und nicht völlig willkürlich herumgeworfen werden sollten.

Um die hämischen Stimmen Unbeteiligter an dieser Stelle gleich auszuschalten: Ich werfe in diesem Fall niemandem - und ich betone: niemandem - vor, dass er eine Machtrolle missbrauchen würde, um sich irgendwie gut dabei zu fühlen. Ich denke eher, dass Unstimmigkeiten durch unterschiedliche Interpretationen dessen zustandekommen, was normal und angemessen ist - weswegen ich eben wieder die Notwendigkeit einer Regelung betone.

Liebe Grüße,
Anska

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Anska« (27. Mai 2019, 12:23) aus folgendem Grund: komische Formulierung ausgebügelt, Vorschlag für den OOC-Teil eingebaut.


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