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Eleona

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Sonntag, 24. Februar 2019, 10:27

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Zur achten Stunde ( 20.00 ) am Abend öffnet die Feste Wolfenberg wieder ihre Türen. Die offene Feste bietet Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit dem Handelskontor Krimskrams und die Möglichkeit, eine Auswahl an erlesenen Luxuswaren aus ganz Tamriel oder den Erzeugnissen der Baronie zu erwerben.

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Sonntag, 24. Februar 2019, 14:00

Kurzentschlossen schon ab heute!


ERÖFFNUNG DER SCHENKE " Zum hungrigen Wolf " im Handelskontor Krimskrams




Gäste und Besucher sind uns herzlich ab 20.00 Uhr wilkommen!


Zu den Speisekarten geht es hier :


https://www.rittergutvonwolfenberg.de/le…hungrigen-wolf/

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Dienstag, 26. Februar 2019, 13:37

​Hört! Hört!

Bergrutsch im Rosental verwüstet Teile der Destille!


Hört! Hört!

Milchkutscher Tom verunglückt. Milch - und Eierschwemme vor dem Waisenhaus!


Hört! Hört!

Markttag in den Nebelbergen am 09. Tag der Ersten Saat ( 09. März ab 19.00 Uhr)! Kommt handelt und kauft und lauscht den Liedern und Geschichten am Feuer.

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Mittwoch, 27. Februar 2019, 00:45

Nächster Markttag in den Nebelbergen!


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Sonntag, 3. März 2019, 10:40

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Samstag, 9. März 2019, 13:06

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Nächster Markttag in den Nebelbergen!


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Sonntag, 10. März 2019, 12:27

Zahlreich strömten Kauflustige und Kaufleute zum monatlichen Markttreiben in den Burghof der Feste Wolfenberg. Als die Sonne langsam hinter den Bergen versank, versammelte sich jung und alt, groß und klein um das Lagerfeuer auf dem Marktplatz, um den Geschichten zu lauschen. Bis tief in die Nacht saß man am Feuer zusammen und lauschte spannenden, bewegenden.. mal lustigen.. mal traurigen Erzählungen!

Es war ein wirklich schöner Abend mit tollen Geschichten und netten Gästen. Wir bedanken uns bei allen für diese Stunden und freuen uns bereits auf den nächsten Abend.

Hier einige kleine Ausschnitte:






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Thranduill (10.03.2019), KruemelKakao (10.03.2019), Aliisa (12.03.2019)

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Sonntag, 17. März 2019, 11:59

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Sonntag, 24. März 2019, 12:00

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Sonntag, 31. März 2019, 10:27

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NÄCHSTER MARKTAG UND GESCHICHTENABEND

Am 06. April ab 19.00 Uhr freuen wir uns wieder auf euren Besuch und eure Geschichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder, der mag, darf seine Geschichte erzählen .


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Samstag, 6. April 2019, 10:05

Hört ! Hört!

Heute Markttag in den Nebelbergen! Ab 19.00 Uhr öffnet der Markt im Burghof der Feste für Schaulustige und Besucher. Wir freuen uns auf den Besuch netter Gäste!


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Sonntag, 7. April 2019, 12:07

Zweiter Monatsmarkt in den Nebelbergen:

Vielen Dank an den Barden ​Lexurio Acilagia, der spontan den Abend so wunderbar bereicherte. Aber auch an Isen und Edgar für ihre tollen Geschichten. Es war ein wahrlich gelungener Abend.









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Samstag, 13. April 2019, 15:21

Handelsreise nach Abahs Landung:

Wie in jedem Jahr geht das Haus Wolfenberg auf Handelsreise. Die erste größere Handelsreise wird in diesem Jahr voraussichtlich vom

30. Tag des Regenhand ( 30. April) bis zum 25. Tag der Zweiten Saat ( 25.Mai ) dauern und führt über den Landweg von der Feste Wolfenberg über Sturmhafen und Bangkorai durch Alikr nach Schildwacht, wo es dann per Schiff nach Abahs Landung weiter geht.

Um auch anderen die Möglichkeit zu geben, uns auf der Reise zu begegnen und mit uns in Kontakt zu kommen, möchten wir an dieser Stelle die groben Reiseetappen und Fixpunkte veröffentlichen.
Wer Interesse an einer Begegnung hat, meldet sich am besten direkt im Spiel bei uns ( @Eleona1969, @AliisaMalin oder @Linnard]) , hier im Threat oder über unser Forum, damit wir Einzelheiten besprechen können.

Wichtig: Die Reiseplanung ist nur eine grobe Orientierung für den Ablauf und kann sich spontan nach Entwicklungen im Rollenspiel absolut ändern. 'Abweichungen werden wir regelmäßig bekannt geben.

Nicht jeder Abend wird mit organisiertem Programm und Plot gefüllt sein. Wir legen viel Wert auf Zeit und Freiraum für schönes und intensives Charakterspiel in den wundervoll gestalteten Landschaften Tamriels. Auch werden wir während der Reise sowohl das Housing , aber auch die freie und offene Welt nutzen.

Sollte der eine oder andere uns begleiten möchten, so sprecht uns ebenfalls an , damit wir uns verständigen können. Nette Mitreisende sind jederzeit herzlich willkommen! Um so schöner und bunter wird das gemeinsam Erlebte.

Desweiteren werden wir natürlich hier auch demnächst nähere Informationen zu den einzelnen Reiseetappen bekannt geben.

Für Fragen und Hinweise, aber auch für weitere Informationen stehen wir Euch natürlich jederzeit zur Verfügung. In dem Fall sprecht uns am besten direkt an.


Wir freuen uns auf eine spannende und aufregende Reise voller Geschichten und Erlebnisse.

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Samstag, 13. April 2019, 15:39

Reiseetappen der Handelsreise


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Sonntag, 14. April 2019, 11:37

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Montag, 15. April 2019, 11:13

​HÖRT! HÖRT!

Leute gebt Obacht! Mörderische Banditen terrorisieren die Straße nach Wegesruh und ermorden unschuldige Mutter von drei Kindern!​​

HÖRT! HÖRT!

50000 Goldmünzen Kopfgeld auf die Mörder von Agathe Kästner ausgesetzt! Tod oder lebendig.



HÖRT! HÖRT! ​

Auch Überläufer erhalten eine Belohnung!


​HÖRT! HÖRT!

Straßenbau am Südstrom nahe der Landesgrenze hat begonnen. Männer des Freiherren schlagen Lager an der Flußmündung auf. Erste Bauhütten errichtet! Tagelöhner, Steinmetzten, Maurer und Schmiede gesucht! Man munkelt von größerem Bauvorhaben und Arbeit für viele Jahre!​

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Sonntag, 28. April 2019, 13:06

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Ein letztes Mal vor der Frühjahrsreise des Hauses Wolfenberg! Wir freuen uns über den Besuch netter Gäste!

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 15:24

Handelsreise nach Abahs Landung im Frühjahr des Jahres 587 der 2. Ära

1. Reisetag



Wochenlang hatte man dem Tag der Abreise entgegen gefiebert. Während die einen mit Schauern an heißen Wüstensand, surrende Mücken, Fischgerichte und Krabbeltiere dachten, freuten sich andere auf genau die gleichen Dinge, aber auch auf das Wiedersehen mit Freunden und Verbündeten, die man seid fast einem Jahr nicht gesehen hatte. Für die einen war es der Aufbruch in ein großes Abenteuer, für die anderen der Beginn einer Reise zu den eigenen Wurzeln. So versammelten sich Angehörige des Hauses Wolfenberg, Mitreisende und Freunde im frühen Licht des Morgens im Burghof der heimischen Feste, während die Fuhrknechte ihre Gespanne zur Abreise bereit machten. Auch eine kleine Gruppe handverlesener Gardisten stand bereit, um für den Schutz der Karawane zu sorgen. Doch ehe sich die Tore der Feste öffneten, gab es neben den letzten Besprechungen gleich zwei wichtige Ankündigungen.

Den Anfang machte Sir Edgar Tarsonis und überraschte die Versammelten mit der Ankündigung, dass seine Verlobte , die Oberschulmeisterin Nerin Silivren, und er ein Kind erwarteten. Es folgte die Ankündigung der Freifrau, dass die junge Rothwardonin Zendaya at Amir, die man seid einiger Zeit immer öfter in den Nebelbergen sah, mit Beginn des nächsten Monats eine Stellung als Schneidergeselle in der Tuchmanufaktur zu Kreuzlingen antreten würde und somit ab sofort in den Diensten des Hauses stand. Die junge Frau strebte die Meisterprüfung an und sollte schon in diesem Herbst das eine oder andere Meisterstück im Rahmen einer Modenschau präsentieren.

Doch dann war der Moment gekommen. Bewegt nahmen die Reisenden Abschied von denen, die zurück bleiben würden. Es würden viele Wochen vergehen, ehe man sich wieder sah. Unter den guten Wünschen und Rufen der Bewohner der Festung öffneten sich die wuchtigen Tore. Weithin schallte das uralte nordische Horn und entbot dem Herrn der Nebelberge seinen Gruß, als er gefolgt von seinen Mannen und Frauen das Tor passierte.

Auf aufgeweichten schlammigen Pfaden ging es hinaus , durch die heimatlichen schroffen Berge. Die Reiter an der Spitze genossen die frische Luft und das milde Frühjahrswetter, ritten an grünen Wiesen und an bestellten Feldern vorbei. je weiter man kam, desto karger wurde das Land und feuchter der Boden. Langsam drang man in den Mückensumpf ein, wo das Fortkommen schwieriger wurde. Wo bislang grüne Bäume ihre Kronen ausbreiteten, ragten nun abgestorbene Skelette empor und reckten ihre toten kahlen Äste dem Himmel entgegen.



Gefährlich war die Gegend in vielerlei Hinsicht. Schon so mancher Reisende hatte sich in den Tiefen der Sümpfe verloren und war nie wieder gesehen worden. Heute hatte es einen Karren ereilt,der im morastigem Untergrund zu versinken drohte. Die Hinterräder waren bereits zu zwei drittel vom Schlamm verschluckt worden. Ein Teil der Ladung lag um die Unglücksstelle verstreut. Ein dicker Mann kam den Reisenden händeringend entgegen geeilt und flehte um Hilfe. Ein riesiger Wolf hätte ihn und seinen Begleiter , einen Jungen, angegriffen und das Pferd zum Scheuen gebracht. Dadurch sei der Karren vom Weg abgekommen und auf unsicheren Boden gelang. Jammernd beschwor er die hungernden Kinder hinauf, die nun darben müssten, wenn es nicht gelänge, die Fracht zu retten. Doch nicht jeder glaubte ihm die Geschichte, war doch der Ort für einen Hinterhalt prädestiniert.

Recht sollten sie behalten., so stellt sich im Verlauf der Rettungsmission heraus, dass der Karren nicht nur Gerste befördert hatte. Tief in den Getreidesäcken verborgen lagerten Phiolen voller Skooma und auch das nötige Zubehör. Der Schmuggler versuchte zu flüchten, kam jedoch nicht weit. Gut verschnürt wurde er auf einen Karren verbracht und man setzte die Reise fort, galt es doch, Koeglin zu erreichen. An der nächsten Grenzstation nach Stumhafen wurde der Schmuggler den dortigen Wachen übergeben. Während der Freiherr zurück blieb, um die Formalitäten zu erledigen, ritt die Reisegesellschaft weiter und erreichte spät in der Nacht den kleinen Hafenort.

Dort erwartete sie ein kräftiges Mahl und ein kühler Humpen und so stärkte man sich erst einmal, ehe man sich langsam zur Ruhe begab. Die erste Etappe war geschafft.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mehr Bilder und Eindrücke findet ihr unter :

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/ga…ung-2019-tag-1/

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 15:10

2. Reisetag:



Dunstverhangen begrüßte der frühe Morgen die Reisenden, die bereits beim ersten Hahnenschrei auf den Beinen waren. Nach einer kurzen Nacht erwartete die Gruppe das bescheidene Mahl eines einfachen Landgasthauses, das jedoch durchaus schmackhaft und reichhaltig war. Immerhin wollte man gestärkt die zweite Etappe der Reise bewältigen und den Weg nach Wegesruh zum Stadthaus der Wolfenbergs fortsetzen. Um einen ausladeden Umweg durch die malerische Landschaft Sturmhafens zu vermeiden, beschloß man die Küstenstraße zu nehmen, die sich direkt am Meer entlang wand. Eine ganze Weile lang genoss die Reisegruppe den Blick auf die azurblauen Fluten des Meeres und das Spiel der freien schneeweißen Möwen im Wind.

Vorbei an malerischen Fischerdörfchen und einsamem Weilern zog man seines Weges, war guten Mutes und fröhlicher Stimmung. Der frische, fast schon kalte Wind des Meeres vermochte die Laune nicht zu trüben. Doch hatten die Reisenden die Gewalten des Meeres unterschätzt. Auf halben Weg hörte die Straße plötzlich auf und verschwand in den Wogen des Meeres. Die letzte Sturmflut hatte nicht nur den Uferbereich komplett überschwemmt, sondern auch die Straße hinfort gerissen. Hier würde vorerst niemand mehr nach Wegesruh reisen, wenn er nicht gerade über ein Boot verfügte. Besonders bei den Fuhrknechten, die die Wagen lenkten, sank die Laune spürbar, als der Befehl zum Wenden kam.

So ging es zurück bis zu einem schmalem Pass, der sich in einer Schlucht durch die Berge Sturmhafen wand. Steiler wurde der Pfad und unwegsamer, hatte der Winter auch hier seine Spuren hinterlassen. Als würde das nicht genügen, öffnete der Himmel mit Blitz, Regen und Donner seine Schleusen . Schon nach kurzer Zeit waren Ross und Reiter bis auf die Haut durchnässt. Nur wenig Aufmerksamkeit konnte man nun noch auf die Schönheiten der Landschaft richten und auch die prachtvolle Statue eines Mannes und eines Gargyles bekam nur wenig Bewunderung, denn der normalerweise seichte Bach hatte sich zum reißenden Gewässer verwandelt. Hier galt es nun, die Furt so schnell es nur ging zu überqueren, wenn man nicht am Ufer sein Lager aufschlagen wollte. Der Regen und das Unwetter ließen den Bach zunehmend schwellen. Schon bald würde die Furt unpassierbar sein.

Schicksalsergeben zog die Gruppe ihres Weges, während der Tross nur langsam voran kam, galt es doch, die Wagen sicher auf das andere Ufer zu bringen. Erleichterung breitete sich aus, als am späten Nachmittag endlich die Mauern Wegesruhs in Sicht kamen. Kaum hatte man das Stadttor passiert, ließen Regen und Sturm nach. Die Wolken rissen auf und goldenener Sonnenschein flutete die frisch gewaschene Stadt, durch deren Gassen es nun dem eigenem Heim entgegen ging.

Erschöpft, nass und hungrig genoss man die behagliche Wärme und die heiße Suppe, nachdem man mit frischer Kleidung versehen war. Für diesen Abend durften Mensch und Tier sich erholen. Auch die zweite Etappe war geschafft.

Mehr Bilder gibt es unter :

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/fo…er-2/#post12888

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Freitag, 3. Mai 2019, 14:01

3. Reisetag:



Auch der dritte Reisetag stellte die Reisenden auf eine harte Probe. Der Frühling lies auf sich warten und auch Regen und Gewitter dachten garnicht daran, die Gruppe zu verschonen. Im frühen Morgendunst ließen Ross und Reiter die wuchtigen Stadtore Wegesruhs hinter sich. Über das Kopfsteinpflaster der Straßen ging es hinaus in die Landschaft Sturmhafens, die trotzdem so manchen Bliuckfang bot. Sei es die wuchtige Ruine eines alten Wachturms.. eine malerische kleine Insel, der bis auf einen einzigen hohen Baum nahezu jeder Bewuchs fehlte und die nahezu kreisrund war oder gar die malerische Wassermühle am Ufer des Sees, deren Mühlrad rythmisch klapperte. So blieb man trotz der Unbilden des Wetters an so manchem Fleckchen einen Moment stehen, um die Kulisse auf sich wirken zu lassen und die Landschaft zu betrachten.

Besonders beeindruckend war die lange Brücke nach Immerfort, deren beeindruckende Konstruktion die Bucht überspannte. Mannstarke Eisenketten und massive Planken vermitteln den Eindruck ewiger Stärke und Beständigkeit.



Nun war der Weg nicht mehr weit und schon bald ritt man in der Abenddämmerung durch die Gassen von Immerfort. Uralte Fachwerkhäuser säumten die Straßen zum Gasthaus, in dem man schon im Jahr zuvor Quartier bezogen hatte. Endlich konnten Mensch und Tier sich in der Geborgenheit des Gasthauses erholen. Bei einem deftigem Mahl im warmen Schankraum saß man am Abend zusammen und genoß die Gesellschaft der anderen in der Gewissheit, dass man auch morgen würde ausspannen können. Vor allem die Zugtiere brauchten nach den drei harten Tagen dringend eine erholsame Pause-

Mehr Bilder und Geschichten findet ihr unter:

https://www.rittergutvonwolfenberg.de/fo…87-der-2/#wcf38