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Mittwoch, 20. Februar 2019, 10:51



Vor den Toren von Schildwacht, am Morgen...

Es ist recht früh am Morgen.
Der heutige Tag verspricht einmal wieder sehr heiß zu werden.
Am Himmel ist keine Wolke zu sehen, wie eigentlich immer.
In Schildwachts Straßen ist für diese Zeit schon viel Betrieb: Händler, Handwerker und einfache Bürger machen sich auf, das Beste aus diesem Tage zu machen.

Während Faisal abd al Rashid auf seinem Yokudastürmer sitzt und sich wohl noch um Teile seiner Ausrüstung kümmert, die er am Sattel angebracht hat, sind inzwischen auch Namir al-Rashid, der Bosmer Ghin Korcisis und der kaiserliche Söldner Aventus Tienni eingetroffen.
Der dicke Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid scheint bester Laune, wobei Isra al Abin, der die anstehende Expedition leiten wird, ein wenig angespannt wirkt.
Vermutlich ist er aber nur konzentriert und will sich keine Fehler leisten, wenn sie gleich in die Wüste reiten.
Auch die Steinschleiferin Rahaja bint Suran, sowie die wortkarge hellhaarige Naniisa T´allum sind eingetroffen und bereit aufzubrechen.
Isra schenkt Faisal ein knappes Nicken, sieht sich noch einmal nach hinten um und lässt sodann sein Kamel antraben.
Es geht los, hinaus in die Alik´r-wüste, die bereits auf unsere ´Helden´ zu warten scheint.


Man trifft sich vor den Toren von Schildwacht und ist bereit aufzubrechen.

Als die kleine Reitergruppe aus Schildwacht heraus reitet, die hohen Stadtmauern, sowie die glänzenden Türme der Stadt hinter sich lässt, blicken sie in schier unendliche Weiten aus Sand.
Man könnte meinen, man sähe weiter als das Auge reicht.
Ein ´Meer´ aus heißem Sand erwartet all jene, die sich wagen die Alik´r-Wüste zu betreten.
Und so reiten sie nun hinaus, Isra voran, immer wieder seine Karte hervor holend, um ja nicht vom Wege ab zu kommen.
Wobei klare Wege in der Wüste schwer zu finden sind, bildet doch der sich stets bewegende Sand immer neue Bilder von etwaigen Routen, sodass sich unerfahrene Wüstenreisende auch schnell mal verirren.
Und einmal vom Wege abgekommen, kann man nur auf Ruptas Segen hoffen, ihn wieder zu finden.
Faisal bildet die Nachhut.
Sein ´Auftrag´ ist klar: er wird sie alle im Auge behalten, insbesondere jene Fremdländer.


Es geht nur langsam voran.

Die Sonne steht inzwischen hoch am Himmel.
Man spürt einen recht starken Wind, insbesondere dann, wenn man sich auf Anhöhen befindet.
Doch jener Wind, der Haare und Kleidung ordentlich darin flattern lässt, ist nur heiß.
Im Westen erkennen unsere Reiter in der Ferne eine graue ´Wand´.
Es ist einer dieser vielen Sandstürme, von denen man aber nie so genau weiß, wohin sie ziehen.
Man könnte vermuten, eine unsichtbare Macht würde sie lenken.
Die Reitergruppe kommt ob der Hitze langsam, aber stetig voran.
Manch einer setzt bei derart Wüstenreisen auf Kamele, andere auf die zähen Yokudastürmer.
Wichtig ist, sich nicht zu verausgaben und natürlich viel zu trinken.


In der Ferne werden Zelte gesichtet.

So reitet man durch den tiefen Sand und sieht weiter nichts als Sand, während die Sonne der Alik´r unbarmherzig auf die Köpfe der Reisenden herunter scheint.
Die Zeit scheint indes stehen geblieben zu sein.
Wie viele Stunden sie schon reiten, kann man in der Wüste schon mal schnell vergessen, verliert man hier gerne auch mal das Gefühl für Raum und Zeit.
In einiger Entfernung werden dann aber Zelte sichtbar.
Zelte und Personen.
Einige stehen vereinzelt etwas abseits und haben unsere kleine Reitergruppe scheinbar schon längst ausgemacht.


Eine Beduinengruppe bietet unseren Abenteurern ihre Lagerstatt zur Rast an.

Es ist eine Gruppe von Beduinen, die hier ihr Lager aufgeschlagen hat.
Der kleinen Reitergruppe um Isra al Abin begegnet man freundlich, bietet ihn höflich ihre Lagerstatt zur Rast an.
Ansonsten verzichtet man aber darauf einen besonderen Kontakt ihnen zu suchen.
Neben einigen einfachen Zelten, deren Wände im heißen Wind flattern, erkennen unsere Abenteurern zwei Gruppen von Kamelen, die jeweils bewacht werden.
Man sieht eine erloschene Feuerstatt, sowie in deren Nähe erlegtes Getier, wohl Kojoten.
Einige verhüllte Frauen sind mit Näharbeiten an Kleidern beschäftigt.
Andere Männer prüfen und schärfen wohl einige Waffen.

Isra ordnet eine Rast an.
Man nimmt das Angebot der Beduinen an, versorgt die Reittiere und sucht sich derweil etwas Schatten.
Namir, dessen Forscherdrang scheinbar nicht zu bändigen ist, macht ich indes direkt auf, das Zeltlager zu erkunden.
Keine schlechte Idee, denn so erfährt er aus erster Hand, dass sich wohl ganz in der nähe einige Banditen aufhalten könnten.
Wüstenräuber, die in Gruppen unterwegs sind und die Wüste wie ihre Westentasche kennen.
Sie gelten als skrupellos, unbarmherzig und als sehr kampferfahren.
So beschließt man, zunächst nicht weiter zu reiten und im Lager zu verbleiben.


Namir al-Rashid berichtet von den Wüstenräubern.

Die Gelegenheit wird genutzt einander ein wenig näher kennenzulernen.
Während Namir von den Beduinen eingeladen wird ihnen Geschichten zu erzählen, ist man ein wenig über die Kleidung des Kaiserlichen irritiert, den man sodann aufklärt, was in der Wüste angebracht ist, und was nicht.
Naniisa bereitet sich vor den anderen etwas zu kochen und Faisal nutzt die Möglichkeit, insbesondere Rahaja noch einmal an ihren ´Auftrag´ zu erinnern.
Amir Tarik al-Haschid tut indes das, was er am liebsten tut: nichts.
Er ist aber auch sehr geschickt mit seinen Argumenten, seine Unfähigkeit bei körperlichen Aktivitäten darzulegen.
So konzentriert er sich scheinbar eher darauf, die Übersicht zu behalten, wobei ein kleines Nickerchen im Schatten sicher nicht schadet.


Man ruht ein wenig im Schatten.

Isra ruft dann aber einige Männer zu sich, um sich zu besprechen.
Die Kunde von den Wüstenräubern scheint ihn doch zu beunruhigen.
Er will sich nicht nur auf die Beduinen verlassen und teilt die anderen zur Wache ein.
Sicher ist sicher, denkt er sich wohl.


Isra al Abin teilt die Wachen ein.

Und so rückt ein aus Westen kommender Sandsturm näher, während unsere Abenteurer nicht wissen, ob nicht hinter dem nächsten Sandhügel schon mordlustige Wüstenräuber auf sie lauern.

Ja, das ist die Alik´r-Wüste...wunderschön, aber auch sehr gefährlich.




Die Expedition hat nun begonnen.
Eine interessante Gruppe macht sich daran ein verstecktes Bergdorf zu finden, muss aber dafür durch die Wüste.
Ein kaiserlicher Söldner muss Hohn & Spott über sich ergehen lassen, was seine Kleidung angeht, während die Köchin den Bosmer füttert,...mit Fleisch natürlich.
Der Gewürzhändler bevorzugt Wein, statt Wasser und schläft im Schatten, während Namir zum Geschichtenerzähler mutiert. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Gestern, 16:11



Auf dem Abutemal-Anwesen, nahe Schildwacht...

Nachdenklich lässt Rashid bin Temal al Alik´r seine dunklen Augen über die Zeilen jener Botschaft schweifen, die vor ihm auf dem kleinen Schreibtisch ausgebreitet liegt.
Eine halb herunter gebrannte Kerze sorgt für etwas Licht.
Es ist still im Hause der Abutemal.
Rashids Linke fährt ans Kinn, was er immer dann gerne tut, wenn er in Gedanken ist.

Das Schreiben, welches vor ihm liegt, ist von Silann Ashere und kommt direkt aus Bangkorai.
Es ist sogar bereits die zweite Botschaft, die der Prinz ihm hat übermitteln lassen.
In dieser nun kündigt er seine baldige Rückkehr gen Schildwacht an und beschreibt zudem den Verbleib seiner Eltern, sowie seines Bruders, die er schon so lange sucht.

Spoiler Spoiler

Tavas Segen mit euch Rashid,

ich bringe die traurige Kunde über den Tod meiner Eltern und meines Bruders. Sie starben wie es sich gehört für unser Volk im Kampf.
Wir werden nach Schildwacht aufbrechen. Jetzt ist eine Zeit der Trauer. Die Hochzeit wird aus den genannten Gründen verschoben.

Möge Thu´whacca ihrer Seelen wachen.

Silann Ashere



Rashid bin Temal al Alik´r sitzt vor dem Schreiben des Silann Ashere.

An seiner Seite ist wohl seine zukünftige Braut, Jamina, die zu Zeiten des Bergama-Konfliktes in Diensten der Abutemal stand.
Rashid legt das Schreiben zur Seite und erblickt für einen Augenblick die Schriftrolle, die ihm zuletzt per Boten von dem Orden der Gekreuzten Klingen und der Ordensmeisterin Jassillia Muraille überbracht wurde.
Silann Ashere wird bald zurück sein und wird sicher einiges zu berichten wissen, während seine rechte Hand Isra al Abin mit dem Forscher Namir al-Rashid bereits zu der Expedition zu dem versteckten Bergdorf aufgebrochen ist.
Während er daran denkt, fragt er sich zugleich, ob jener mysteriöse Orden wirklich den weiten Weg über das Wasser der Iliac-Bucht hierher in die Alik´r auf sich nehmen wird und ist sich nicht mehr so sicher, ob es gut ist, seine erste Waffenhand Faisal abd al Rashid nicht um sich zu wissen.

Die Alik´r-Wüste, in einem Beduinen-Lager, nachts...

So wunderschön die Alik´r-Wüste ist, so gefährlich ist sie auch.
Während des Tages eine unmenschliche Hitze herrscht, so wird es des Nachts durchaus schon mal recht kühl.
Faisal abd al Rasghid, die Waffenhand im Dienste der Abutemal, sitzt schon seit einigen Stunden an ein paar Kisten gelehnt und hält südlich des kleinen Beduinen-Zeltlagers Wache.
Das Gerücht über die Wüstenräuber lässt unsere Reisenden sehr vorsichtig sein.
Natürlich wachen auch die Beduinen über ihre Leute, aber man geht doch lieber auf Nummer Sicher und hält selbst Wache.

Während Faisal ins Dunkel blickt und den knapp an ihnen vorbeiziehenden Sandsturm fixiert, nähert sich die Steinschleiferin Rahaja bint Suram.
Sie hat Tee zubereitet, auf dass sich Faisal ein wenig stärken kann.
Eine gute Idee und eine willkommene Abwechslung, denkt sich der Krieger der Abutemal, der Rahaja dankend zu nickt, als diese ihm einen Becher mit Tee reicht.

Zudem eine gute Gelegenheit noch einmal über Rahajas ´Aufgabe´ zu sprechen, so unter vier Augen.
Der Rothwardonin fällt dies aber wohl recht schwer, was sie wieder einmal zum Ausdruck bringt.
Faisal spricht auf sie ein und versucht ihre Unsicherheit ob ihrer ´Mission´ zu nehmen, ist sich aber im Verlaufe des Gespräches nicht sicher, ob es ihm gelingt.
Dennoch merkt er, dass sie ein gutes Auge hat und weiß, worauf es zu achten gilt.
Er scheint ihr zu vertrauen und ermuntert sie weiter so zu verfahren wie bisher.


Ein Gespräch unter vier Augen, am Rande des Beduinen-Zeltlagers: Rahaja bint Suram und Faisal abd al Rashid

Vielleicht mag es der Umstand sein, dass man einmal die Gelegenheit hat, in Ruhe unter vier Augen zu sprechen, dass Rahaja sich ein wenig öffnet und von den Dingen berichtet, die sie zu beschäftigen scheinen.
Faisal ist wohl von einem gänzlich anderer Schlag, doch man könnte meinen, dass seine Ratschläge bei ihr Gehör finden.
So sitzt man am Rande des kleinen Beduinen-Zeltlagers eine Zeit zusammen, spricht über einige Dinge und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
Als sich Rahaja dann wieder aufmacht und gen Zelte abwendet, ist Faisal bereits wieder in Gedanken bei seinem Wachdienst und den Wüstenräubern, die möglicherweise irgendwo dort draußen schon auf sie warten.




Mehrere Schreiben gehen bei Rashid ein, während die Reisenden wohl den ersten Tag in der Wüste ´überlebt´ haben.
Man darf gespannt sein, was noch auf der Expedition passieren wird und wer wohl bald alles in Schildwacht aufläuft. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)