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21

Sonntag, 2. Dezember 2018, 14:37



Bergama, im Gasthaus Steinoase...

Es ist später Abend.
Im Gasthaus Steinoase herrscht im Schank- und Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss noch recht reges Treiben, zahlreiche Gäste, die sich unterhalten, lachen und bestellen.
In der oberen Etage, dort wo auch die Zimmer des Gasthauses und die der Reisgeruppe um die Familie Abutemal sind, ist es dafür umso ruhiger.
Das Licht ist bereits gedämmt und man könnte meinen, hier ist schon ´Feierabendstimmung´.

Aabid bin Rashid al Alik´r sitzt in seinem Zimmer und ist in Gedanken versunken.
Seine Schultern hängen gar etwas schlaff herab.
Er scheint müde ob der langen Reise und der aktuellen Situation, die man hier in Bergama vorgefunden hat.
Masud af-Nuri, der scheinbar familientreue Rothwardone, der hier in Bergama schon seit langer Zeit die Geschicke ganz im Sinne von Abutemal leitet und bisher stets großes Vertrauen genoss, hat wohl sein Ansinnen geändert.
Man ist noch nicht lange genug hier, um schon jetzt zu wissen, was hier alles schief läuft, aber die Begrüßung einige Stunden war doch mehr als unterkühlt und geprägt von einem Schein, den man seinem Gegenüber wahren wollte.
Keiner der Parteien spielt hier mit offenen Karten.

Aabid sucht seinen Freund Silann auf, der im Nachbarzimmer zusammen mit der Botin Jamina weilt.
Der Zweitgeborene im Hause Abutemal braucht seinen Rat.
Umso mehr noch, da sein älterer Bruder nach wie vor nicht bei ihnen ist und sich wohl in Lekis Klinge von seiner rätselhaften Erkrankung erholt.
Aabid scheint mit der Gesamtsituation etwas überfordert: die Sorge um seinen Bruder und der Zwist mit Masud.
Als Silann ihm dann auch eindringlich rät das Gasthaus zu verlassen, um sich im Zweifel besser vor einem etwaigen Angriff zu schützen, ist er völlig verunsichert.
Wenn sie gar flüchten würden sie doch ihre Karten offen legen.
So ganz kann Silann ihn nicht überzeugen, während sich Jamina zurückhält.
Plötzlich klopft es an der Haupttür.
Ein gar etwas seltsam ´rhythmisches´ Klopfen.
Aabid wird schnell klar, dass dort Athzir, die persönliche Leibwache seines Bruders, vor der Tür steht und ist schon voller Vorfreude, dass er Zahir mitgebracht hat.

Athzir ist alleine, bringt aber Kunde von Aabids Bruder.
Es gehe ihm schon besser und er würde schon bald bei ihnen sein.
Auch er rät sodann dazu das Gasthaus sofort zu verlassen.
Er hörte heimlich wie Masud einem seiner Wachen den Tötungsbefehl für Aabid und seine Leute gab.
Und auf den Wegen der Stadt würde man kaum Wachen sehen.
Aabid versteht und ist überzeugt, da klopft es wieder.
Ein junger Rothwardone überbringt eine Botschaft von Masud, der Aabid bei Sonnenaufgang zu sich in sein Haus einlädt, um alles weitere zu besprechen.
Kaum ist der Überbringer der Nachricht weg, bricht die Gruppe auf und seilt sich heimlich über den Balkon und im Schutze der Dunkelheit ab.


Silann und Athzir reden auf Aabid ein und raten zum sofortigen Aufbruch, raus aus dem Gasthaus.

Es ist eine laue Nacht, die für Wüstenverhältnisse recht frisch daher kommt, als sich unsere Rothwardonen durch die verlassenen Gassen Bergamas schleichen.
Von Stadtwachen sieht man nichts.
Man will sich außerhalb der Stadtmauern ein kleines Lager einrichten, um dort für etwaige Angriffe besser gewappnet zu sein.
Hinzu kommt, dass wohl einige Männer von Silann schon von Beginn der Reise der Gruppe gefolgt sind, um im Fall der Fälle helfend ihrem Herrn und der Gruppe helfend zur Seite stehen können.
Aabid hat zwar noch keinen jener Männer gesehen, aber Silann versichert, dass sie stets da wären.


Auf einer Anhöhe richtet man sich ein kleines Lager ein, um sich dort auch weiter zu beraten.

So schleichen sie des Nachts durch die Gassen das Stadt, finden schon bald auf einer Anhöhe etwas außerhalb der Mauern von Bergama einen geeigneten Platz für ein kleines Lager und merken aber nicht, dass sie bereits verfolgt und beobachtet werden.


Die ´Flucht´ unserer Helden blieb nicht unentdeckt.



Die Lage in Bergama spitzt sich zu.
Alle sind sich sicher, dass es zu einem Kampf kommen wird.
Schon bald wird man sehen, ob die Vorhersage eintrifft, ob Köpfe rollen werden und wenn ja, wer diese verlieren wird. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Celebringil (14.12.2018)

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22

Freitag, 14. Dezember 2018, 09:57



Alik´r-Wüste, nicht weit weg von Bergama...

Radwiin ist klein und er ist dürr.
Er entspricht so gar nicht dem Bild eines ´typischen´ Rothwardonen.
Er hat eine Halbglatze, nur hinten fallen ein paar strähnige dunkle Haare hinab und sein linkes Auge wird durch eine abgenutzte lederne Augenklappe verziert, während über sein rechtes Auge eine sehr lange Narbe verläuft.
Was er gut kann ist reden.
Radwiin redet pausenlos, auch während des gesamten Ritts durch die Sande von Lekis Klinge gen Bergama, bei dem er den ältesten Sohn der Abutemal, Zahir bin Rashid al Alik´r, begleitet.

Zahir war sichtlich angeschlagen und konnte die anderen nicht weiter begleiten.
Er ruhte in der kleinen Siedlung Lekis Klinge und ist nun auf dem Weg Richtung Bergama zu seinen Gefährten dazu zu stoßen.
Man entschied sich in der Nacht zu reiten.
Es dauert eine Zeit, da erblickt man in der Ferne einen Lichtschein.
Ein kleines Lagerfeuer, entfacht von Athzir, Zahirs Leibwache, der hier bei einem kleinen Lager kurz vor den Toren Bergamas bereits auf sie wartet.
Eine kleine Rast, eine kurze Besprechung zur aktuellen Lage, dann wollen sie auch schon weiter.
Zahir empfängt die zwei Reiter und überbringt Neuigkeiten zu Masud af-Nuri, den in Ungnade gefallenen Rothwardonen vor Ort.


Radwiin, die ´Quasselstrippe´, sowie Zahir und Athzir besprechen sich des Nachts im Lager.

Als sie später wieder aufbrechen, reitet Radwiin - die dürre Quasselstrippe - nicht mit ihnen.
Er will auf eigene Faust für sie heimlich Nachforschungen in Bergama anstellen.
Ihn kennt man nicht und so kann er Abutemal von großen Nutzen sein.
Zumindest denkt er das...

*

Am nächsten Morgen...Ein kleines Lager direkt vor den Toren Bergamas...

Die letzte Nacht war wolkenverhangen und dunkel.
Trotz der angespannten Situation rund um Masud af-Nuri, sowie der ´Flucht´ aus der Bergama, gab es in den Nachtstunden ansonsten keinerlei Vorkommnisse mehr.
Nun bricht ein weiterer neuer Tag an.
Die Sonne erhebt sich bereits am Horizont und kündigt einen weiteren heißen Tag in der Alik´r-Wüste an.
Es geht ein leichter Wind, der aus nördlicher Richtung herangetragen wird.
Die Wolken aus der Nacht haben sich verzogen.
Bergamas Türme und Stadtmauer sind vom Lager aus recht gut zu sehen, ist man doch nicht allzu weit von der Stadt entfernt. Die Stadt wirkt zu dieser Zeit ruhig und friedlich.

Die Gefährten rund um Aabid bin Rashid al Alik´r bereiten sich für den baldigen Aufbruch vor, als sich in der Ferne zwei Reiter nähern.
Zahir und seine Wache Athzir nähern sich.
Endlich, denkt sich Aabid, der jüngere der zwei Brüder.
Sein Bruder ist wohlauf und wieder bei ihnen.


Endlich stoßen Zahir und Athzir zu den anderen dazu.

Die Rothwardonen besprechen sich und wägen ab, wie sie am besten vorgehen sollten.
Masud will ihnen an den Kragen, das ist sicher.
Es steht noch eine Einladung von ihm aus, er will Aabid in seinem Haus treffen.
Es gibt verschiedene Vorschläge und auch Ratschläge.
Insbesondere die junge Botin Jamina deutet an, dass sie über weitaus mehr Erfahrung verfügt, als nur Botschaften zu überbringen.
Man entscheidet sich im Gasthaus ´Steinoase´ ein extra Zimmer zu mieten, sich dort vorzubereiten und den Spieß umzudrehen, indem man Masud unter dem Vorwand eines gemeinsamen Essens dorthin einlädt.
Silann Asheres Männer sind weiterhin in der Nähe und würden eingreifen, wenn es notwendig ist.
Kein perfekter Plan, aber er ist das Beste was ihnen bleibt.

*

Stunden später...Bergama, im Gasthaus Steinoase...

Das großzügige und wohl größte Zimmer des Gasthauses ist ideal.
Es bietet allerlei Nischen und kleinere Nebenzimmer, von wo man aus dem Hinterhalt im Fall der Fälle eingreifen kann.
Athzir und Jamina spielen die Bedienung, Silann gar den Koch und die anderen sind bereit.
Jamina hat dafür gesorgt, dass ein Angestellter des Gasthauses Masud eine Einladung zukommen lässt.
Nun heißt es warten.


Man bespricht sich im Zimmer des Gasthauses ´Steinoase´ in Bergama...und wartet auf Masud.


Es klopft an der Tür, Athzir öffnet.

Es dauert gar nicht so lange, da klopft es an der Tür.
Die Anspannung ist den Gefährten, insbesondere Aabid, in den Gesichtern geschrieben.
Aber es ist nicht Masud.
Es ist ein hünenhafter glatzköpfiger Rothwardone, am ganzen Körper mit Muskeln bepackt, mit zwei Klingen an den Hüften und einem Weidenkorb in der Linken, der mit tiefer Stimme um Einlass bittet.
Harkiim ist sein Name und er kommt im Auftrag seines Herrn Masud af-Nuri.
Er solle ´herausfinden´ wie sich sein Herr zu jenem Anlass kleiden müsste.
Aber nicht nur das: aus dem Weidenkorb holte er einen abgeschnittenen Kopf hervor, um unsere Gefährten zu fragen, ob sie jenen Dieb, der in der letzten Nacht in Bergama herum schlich und bei ihnen einbrach, kennen würden.
Während Aabid bei dem Anblick des Kopfes mit der Fassung ringt, reagiert Zahir kühl und verneint die Frage des Harkiim, obwohl er natürlich erkennt, dass es der Kopf bon Radwiin, der Quasselstrippe, ist.


Harkiim, der Muskelprotz des Masud-af Nuri päsentiert den Gefährten Radwiins abgeschnittenen Kopf.

Der ´Auftritt´ des Muskelprotzes dauert nicht lang.
Er entfernt sich schnell wieder und wollte wohl nur sehen, wie sich für Masud die Lage darstellt.
Nun heißt es wieder warten.
Es wird nicht mehr lange dauern bis Masud eintreffen wird und dann wird man sehen, wie es sich entwickelt.
Silann zumindest stellt auf einen Kampf ein...



Eine Quasselstrippe, viele Besprechungen, ein Muskelprotz und ein abgeschnittener Kopf...
Es ist einiges passiert und es deutet sich schon bald ein finales Ende des Abenteuers in Bergama an. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Dienstag, 18. Dezember 2018, 09:58



Wegesruh im nordöstlichen Stadtteil, im Hause der Wissenschaft im Gauthier-Anwesen...

Alya bint Rashid al Alik´r ist wahrlich nicht gut gelaunt.
Ihre Abneigung gegen jene große Handelsstadt der Bretonen, insbesondere gegen das hier vorherrschende Wetter hat sich seit ihrer Ankunft nur verschlechtert.
Sie vermisst die wärmende Sonne der Alik´r, die schier unendlich anmutende Wüste und die heißen Sande.
Nun stehen sie hier, in jenem ´Haus der Wissenschaft´ und warten darauf, dass sie der Hausherr, Namir al-Rashid, empfängt.
Es hat eine Weile gedauert bis es jetzt endlich zu diesem Treffen kommt, dem eigentlichen Ziel ihrer Reise quer durch die Iliac-Bucht.
Ob al-Rashid sie hat absichtlich warten lassen oder er eben nur ein viel beschäftigter Mann ist, gilt es herauszufinden.
Ebenso, warum ein Rothwardone freiwillig schon so eine lange Zeit seiner Heimat fern bleibt.

Faisal abd al Rashid, Isra al Abin und Alya wundern sich, dass das Haus der Wissenschaft so offen ist.
Keine Wachen, kein Empfang, aber dafür eine überaus noble Einrichtung, ganz im Stile des Volkes der Alik´r.
Sie warten eine Weile, als sie Schritte vernehmen und sich sodann ein glatzköpfiger Rothwardone nähert.
Alya hält sich zunächst zurück, will diesen Mann erst einmal einschätzen, während Faisal die Vorstellung übernimmt.
Der erste Eindruck zeigt einen höflichen Gastgeber, aber das mag auch nur angelernt und wiederum ein cleverer Schachzug eines gewieften Gelehrten sein, ganz nach dem Motto: der erste Eindruck zählt.
Rasch sitzen sie in kleiner Runde beisammen und plaudern.
Ein wenig Vorgeplänkel bei Kaffee und Tee, denn Abutemal und auch Ashere haben zunächst nur eines im Sinn: ein möglichst lukratives Geschäft abzuschließen.


Namir al-Rashid serviert Kaffee und Tee. Nach der Begrüßung kommt man zum Geschäft.

Namir al-Rashid agiert dezent zurückhaltend, stellt einige Fragen und bleibt höflich.
Während sich Faisal komplett aus den Gesprächen heraus hält und sich darauf konzentriert die Szenerie zu beobachten, stellt sich Alya immer wieder die Frage, was für ein Mensch jener Namir wohl sein mag.
Jener Rothwardone, der seiner Mäzenin - einer gewissen Bretonin mit Namen Madame Barneau - ergeben zu sein scheint oder auch nur von ihr ausgehalten wird.
Alya ist nicht klar wie genau sich das Verhältnis der Zwei darstellt und demnach zu bewerten ist.
Dafür ist es noch zu früh.
Man kennt sich eben noch nicht lange genug, aber ihr Bauchgefühl und natürlich ihre enorme Neugierde sagen, dass sie dies später herausfinden sollte.
Nachdem man einander ausgiebig vorgestellt hat, kommt man zum eigentlichen Grund dieses Treffens: zum Geschäft.

Der glatzköpfige Gelehrte hat reges Interesse an Lebensmitteln aus der Heimat, rothwardonischem Kaffee und diversen Speisen wie zum Beispiel Kreischkäse, Kamelmilch und Datteln.
Immerhin ein Pluspunkt für Namir, denkt sich Alya, würde sie selbst keinen Monat hier ohne jene Dinge aus der Alik´r überleben.
Isra al Abin, die rechte Hand des Silann Ashere, ist nun am Zuge.
Er kann all die Wünsche des al-Rashid erfüllen, handelt doch sein Haus schon seit langer Zeit mit den gewünschten Waren, zumal auch Namir zugeben muss, dass hier in Wegesruh rothwardonische Lebensmittel nur von minderer Qualität und dafür zu hohen Preisen zu bekommen sind.

Es läuft so, wie es sich Alya insgeheim erwünscht hat: Isra macht ein Angebot, Namir überdenkt es und beginnt zu feilschen.
Ja, so machen es die Rothwardonen.
Was ist schon ein Handel wert, wenn man nicht darum feilschen kann?
Namir entpuppt sich aber dann doch als scheinbar zurückhaltender Käufer und bezieht sich einmal mehr auf seine Mäzenin, die ja alles zu zahlen hat.
Ein durchaus gut durchdachter Schachzug, der ihn selbst ein wenig aus der ´Schussbahn´ bringt.
Alya aber hat eine Idee, auch wenn Abutemal zunächst nicht sofort als Handelspartner in Frage zu kommen scheint, hat man sich doch schon viele Jahre auf die Zucht und den Handel mit Pferden, sowie dem Abbau und Verkauf von Erzen & Amethyste konzentriert.
Sie bringt quasi im Gegenzug ein, dass in der hauseigenen Bibliothek der Abutemal einige scheinbar alte Werke schlummern, die es noch zu übersetzen gilt und es unter dem Anwesen in Schildwacht noch ´unerforschte´ Katakomben gibt, die bisher noch nicht begehbar waren.
So würde nicht nur eine Seite von einem etwaigen Geschäft profitieren, ganz im Sinne von ´eine rothwardonische Hand wäscht die andere´.


Die Verhandlungen sind zunächst zäh, doch man scheint sich einigen zu können.

Namir al-Rashid scheint überzeugt, zumal er sich wohl auch denkt, dass es klug wäre in der Alik´r verlässliche Partner zu wissen, die für ihn die ´Augen und Ohren´ sind, wenn man dort zu tun hat.
Natürlich muss er noch mit seiner bretonischen Mäzenin sprechen, aber man wird nun in Kürze die bereits mitgebrachte Ware persönlich in Augenschein nehmen, während Isra sich indes daran macht einen Vertrag aufzusetzen.
Auch Alya bint Rashid al Alik´r ist nicht unzufrieden, auch wenn sich dieses Treffen noch nicht in bare Goldmünzen bemessen lässt.
Schon bald trifft man sich wieder und dann wird sie alles daran setzen noch mehr von diesem Gelehrten al-Rashid zu erfahren.

Nur eines gibt ihr zu denken: der Gelehrte hat mehrfach nach dem schmierigen Yusuuf gefragt, der sich scheinbar auch bei ihm anmeldete und nicht aufgetaucht ist.
Es war ihr möglicherweise einmal zuviel.
Was weiß er über den dicken Händler, der sicher inzwischen auf dem Grund der Iliac-Bucht Futter für die Fische sein sollte?
Alya ist neugierig, wird aber wachsam sein...



Unsere kleine rothwardonische Delegation hat es geschafft Namir al-Rashid zu treffen.
Ein erstes Gespräch, erste Verhandlungen und interessante Charakter-Konstellationen wecken Potential für mehr.
Man wird sehen, ob man sich am Ende einig wird und welche Seite mehr profitieren kann 8)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiffypurse« (18. Dezember 2018, 10:03)


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Silann (18.12.2018), Deikan (18.12.2018), Celebringil (19.12.2018), Kaladur Estonil Tharamore (29.12.2018)

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Freitag, 21. Dezember 2018, 10:22



Wegesruh...

Alya bint Rashid al Alik´r schaut sich um, während sie zusammen mit ihrer Waffenhand Faisal abd al Rashid und Isra al Abin durch die engen Gassen der großen Handelsstadt spaziert.
Diese engen, wie auch dunklen Wege, umringt von hohen Häuserwänden mit ebenso dunklem Gestein sagen der sonnenverwöhnten Rothwardonin nach wie vor nicht zu.
Immer wieder stößt sie leise Flüche aus, während sie sich ihrem Ziel nähern, dem Gasthaus ´Zur Trüben Neige´, von dem es heißt, es wäre das Beste der Stadt.
Ihre zwei männlichen Begleiter müssen nur immer wieder über sie schmunzeln und scheinen sich deutlich besser mit den hiesigen Gegebenheiten arrangieren zu können, während Alya insgeheim nur hofft, dass jenes Gasthaus nicht ihrem Namen gerecht wird.

In dem großen Gasthaus herrscht reges Treiben, verräucherte Luft und allerlei Stimmengewirr von den zumeist bretonischen Gästen.
Von den drei Rothwardonen wird kaum Notiz genommen, als sie sich in einer etwas ruhigeren Ecke an einen der Tische setzen.
Und es vergehen auch nur wenige Minuten, bis Alya wieder etwas zu meckern hat, denn hier holt man sich scheinbar selbst die Getränke, oder man beachtet jene Wüstenleute halt nicht.
Isra macht dies gerne, organisiert Wein und Bier und lässt dabei die Gelegenheit nicht aus kurz mit der Wirtin zu flirten.
Während sich Isra anschließend ein Bier gönnt, stellen Alya und Faisal zu ihrem Erstaunen fest, dass der hiesige bretonische Wein zumindest nicht ganz so schlecht ist, wie viele behaupten.

Sie prosten sich zu und stoßen auf ein erfolgreiches Geschäft mit jenem Gelehrten Namir al-Rashid an.
Dennoch muss Alya anmerken, dass ihr dieses ´Verhältnis´ des Namir zu seiner bretonischen Mäzenin Madame Barneau nicht geheuer erscheint und sie unsicher ist, wer denn wohl das Sagen hätte.
Wer weiß schon, ob der glatzköpfige Rothwardone ihnen immer die Wahrheit erzählte oder ob er jene Mäzenin nur vor schon, um sie bei den Verhandlungen geschickt einzusetzen.
Natürlich spielt bei den Rothwardonen immer auch die Ehre eine sehr große Rolle, aber die Goldmünzen wollen schon alle korrekt gezählt sein.
Während Isra Alya für ihren geschickt geführten Flirt mit Namir lobt, kann sie selbst dies nicht so sehen.
Aus ihrer Sicht hat jener Gelehrte aus dem Haus der Wissenschaft nur Bücher und unentdeckte Grabstätten, sowie Katakomben im Sinn, statt sich an der Schönheit der weiblichen Form zu erfreuen.
Man ist sich einig, dass das nächste Treffen mit ihm wieder neue und interessante Informationen für sie bereit hält und freut sich bereits über ein lukratives Geschäft, als in diesem Moment die Tür des Gasthauses aufspringt und laut polternd eine Gruppe von Orks herein stapft.

Sie sind nicht zu überhören und wahrlich nicht zu übersehen.
Hünenhafte Orkleute, angeführt von einem besonders kräftigen Orsimer, in der für sie typischen schweren Rüstung aus Leder und Stahl gekleidet, schaffen sich direkt Platz in dem sonst recht gut gefüllten Gasthaus.
Es scheint, die bretonischen Gäste wollen wohl direkt Ärger aus dem Weg gehen, denn die neuen Gäste machen den Eindruck, dass es besser ist sich nicht mit ihnen anzulegen.
Auch unsere rothwardonische Runde nimmt die Orks wahr, die sich nach kurzer Umschau überraschenderweise nun ihnen zuwenden und sich ihrem kleinen Tisch in jener Ecke nähern.
Der besonders kräftige Ork, wohl ihr Anführer, tritt vor und spricht.
Oder grunzt er nur?
Alya ist sich nicht sicher und auch gar nicht angetan von dieser riesigen Präsenz an ihrem Tisch.


Eine Ork-Gruppe gesellt sich zu den Rothwardonen. Sie wollen Handel, sagen sie.

Sie suchen das ´Pack´ aus der Wüste, grunzt er dann los, was bei Faisal nur ein Schmunzel erzeugt und bei Alya ein genervtes Augenrollen.
Womit hat sie das nur verdient?
Dieses miese Wetter, diese dunkle dreckige Stadt, eine verräucherte Taverne und nun dieser Muskelprotz.
Nur Isra kontert prompt, haut mit der Faust auf den Tisch und stellt klar, dass sie keineswegs ein ´Pack´ wären.
Das scheint wohl jenem Ork zu gefallen, spricht Isra scheinbar genau ´ihre Sprache´: geradeaus, klar, hart und ehrlich.
"Ich bin Khadak. Häuptling der Drokul von Mor Drok. Wir sind Orks des Nordens.", spricht er dann mit tiefer Stimme weiter, klaut sich von einem verdutzten bretonischen Gast einen Stuhl und setzt sich zu den Rothwardonen.
"Ich will Handel.", ergänzt er dann noch.
Alya ist überrascht.
Scheinbar hat sich der Grund ihres Aufenthalt hier in dieser großen Handelsstadt in manchen Teilen herum gesprochen, denn jener Khadak suchte wohl gezielt nach ihnen.


Ein alter Ork, wohl ihr Schamanae, kommt später dazu.

Während Faisal die zwei Begleiter des Khadak beäugt, kommt man nach anfänglichen ´Sticheleien´ mit kleinen Spitzen in den Worten recht zügig auf den Punkt.
Ganz anders als bei Namir.
Hier wird rasch Tacheles gesprochen und nicht um den heißen Brei herum geredet.
Entgegen der weitläufig verbreiteten Meinung, Orks würden ´stinken´, muss sich Alya ebenso eingestehen, dass sie zumindest die Meinung mit diesen großen ´Fleischbergen´ teilt, dass die Bretonen weitestgehend zu nichts zu gebrauchen sind und, wenn man die Wahl hat, lieber untereinander, anstatt mit den ´bleichen Klugscheissern´ Geschäfte zu machen.


Die Orks brechen auf, man ist sich einig. Zwei der Orsimer verbleiben in Wegesruh.

Die Verhandlungen hier in diesem Gasthaus ´Zur Trüben Neige´ dauern daher nicht so lange, versprechen aber für beide Seiten von Nutzen zu sein.
Während der Häuptling Khadak rasch wieder gen Heimat und zu ihrer Festung aufbricht, verbleiben zwei seiner Orks - ein älterer Orsimer mit Stock und wohl ihr Schmamane, sowie eine der Kriegerinnen - bei den Rothwardonen.
Sie werden die aus Schildwacht mitgebrachten Waren begutachten, die hier in Wegesruh in dem Haus des Ashere eingelagert sind.
So schlecht der Tag heute aus Sicht von Alya bint Rashid al Alik´r verlief, so hat sie seltsamerweise bei diesen Orkleuten ein doch gutes Gefühl.
Irgend etwas in ihr sagt ihr, dass die hünenhaften Krieger aus dem Norden ihnen und Abutemal noch nützlich sein werden.



Da will man mal in Ruhe einen bretonischen Rotwein kosten, schon wird man von einer Ork-Gruppe ´gestört´.
Trotz dass man sich vor ewigen Zeit noch gegenseitig den Schädel einschlug, so stellt man fest, dass diese beiden Völker doch einige Gemeinsamkeiten haben.
So sind wir schon jetzt gespannt auf das nächste Treffen mit jenen Orks aus dem Norden, dort wo wir sicher schon nach 5 Minuten erfrieren würden. 8)
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Celebringil (21.12.2018), Droku (21.12.2018), Janda (21.12.2018), Bjargar Schwarzmeer (21.12.2018), Silann (22.12.2018), Kaladur Estonil Tharamore (29.12.2018)

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Freitag, 28. Dezember 2018, 10:40



Wegesruh, irgendwo auf den Straßen der Stadt..

Jetzt sind sie bereits einige Tage schon in dieser großen Handelsstadt in Sturmhafen und es ist dennoch das erste Mal, dass sich Alya bint Rashid al Alik´r alleine aufmacht die Stadt ein wenig zu erkunden.
Man könnte meinen es sind nur wenige Schritte bis sie ihren ersten leisen Fluch ausstößt und ihren Unmut über die aus ihrer Sicht dunkle und dreckige Stadt kund zu tun.
Sie blickt bei ihrem kleinen ´Spaziergang´ gen Himmel und sucht verzweifelt nach der Sonne, die sich wohl hinter schweren grauen Wolken versteckt hat.
Ihre Gedanken kreisen springen hin und her zu eben jener Stadt, hin zu dem Schreiber Namir al-Rashid und dann wieder zu den Orks des Nordens, die sie erst jüngst im Gasthaus ´Zur Trüben Neige´ trafen, als sie in diesem Moment jemanden erblickt und direkt anhält.

Während immer wieder bretonische Stadtbewohner an ihr vorbei gehen, hat Alya nun nur noch Augen für eine recht beleibte Frau, die nicht unweit von ihr an einem Brunnen steht.
Es scheint, dass sie damit beschäftigt ist sich Wasser aus jenem Brunnen zu schöpfen.
Alya muss ein wenig lächeln und ist doch überrascht, denn diese Frau in einfachen Kleidern ist eine von ihnen, eine Rothwardonin.
Sie beschließt sich ihr zu nähern und als die Frau sie bemerkt, wendet sie sich ihr zu.
"Tavas Segen sei mit Euch."
Alya scheint sich wirklich zu freuen hier eine der Ihren inmitten dieser großen Stadt zu treffen.
Natürlich laufen hier auch andere der Rothwardonen herum, aber aus irgendeinem Grund zieht es sie zu dieser beleibten Frau am Brunnen.


Alya trifft in den Gassen der Stadt auf Rahaja bint Suram.

Sie ist nett, keine Frage.
Etwas zurückhaltend, aber freundlich.
Und sie bietet Alya direkt etwas Wasser an.
Der jüngste Spross der Abutemal fragt sich gerade, ob dieser Tag dann wohl doch ein guter zu werden scheint, denn es stellt sich gar im Verlaufe des Gespräches heraus, dass Rahaja bint Suram - so ihr Name - eine gelernte Steinschneiderin ist.
Sie ist auf dem Weg zurück gen Schildwacht und sie sucht Arbeit.
Alya will gar keinen Gedanken daran verschwenden, ob es gar Zufall sein könnte, dass die Familie eben so Eine wie sie gebrauchen kann, müssen doch die aus der Alik´r-Wüste gesammelten Amethysten fachmännisch so geschliffen und verarbeitet werden, dass sie später als Schmuck potentiellen Käufern angeboten werden können.
Alya zögert nicht lange, greift quasi zu und lädt Rahaja ein sie zu begleiten.

Wegesruh, im angekauften Hause der Familie Ashere...

Als Alya mit Rahaja im Schlepptau das Haus betritt, sitzt gerade Isra al Abin am hinteren Ende des großen Raumes an einem Tisch über einige Papiere gebeugt, in der Rechten eine bereits benutze Feder haltend.
Neben ihm steht der Schreiberling Namir al-Rashid und beäugt das Tun von Isra.
Alya zögert kurz, dann schreitet sie auf die zwei Männer zu, weist aber zuvor noch Rahaja an doch an dem großen Tisch Platz zu nehmen, was die in einfachen Leinen gekleidete beleibte Rothwardonin auch direkt tut.

Es scheint, als wurde soeben der Vertrag zwischen dem Haus der Wissenschaft und Silann Ashere geschlossen, der hier in Wegesruh von seiner rechten Hand Isra al Abin vertreten wird.
Die Männer wirken zufrieden als zuletzt noch ihr Zeichen unter jenem Vertrag gesetzt wird.
Die Tinte ist noch nicht ganz trocken, da holt sich Alya Namir auf ein Wort heran.
Sie wünscht noch mit ihm unter vier Augen zu sprechen, während sich Isra fast schon zielstrebig dem neuen Gast des Hauses, Rahaja, zuwendet und sie begrüßt.


Alya hat noch mit Namir al-Rashid unter vier Augen zu sprechen.

Zwar konnte Alya bisher noch kein Geschäft abschließen was sich am Ende in bare Goldstücke auszahlt, aber sie setzt nun alles daran den rothwardonischen Wissenschaftler nochmals mit der Übersetzung einiger Schriftstücke aus der hauseigenen Bibliothek, sowie mit der Erforschung der Katakomben des Familienanwesens zu ködern.
Ebenso zielt sie darauf ab weitere Kontakte zu knüpfen.
Auch wenn ihr die Bretonen zuwider sind, hält sie es für klug, sich Namirs Mäzenin Madame Barneau warm zu halten, auf dass sie möglicherweise weitere potentielle Käufer für den Schmuck aus dem Hause Abutemal kennen könnte.
So wie es Namir wohl für einen guten Schachzug sieht vertrauenswürdige Kontakte in der Alik´r zu haben.
Möglicherweise plant der Wissenschaftler in baldiger Zeit dort aktiv zu werden, auch wenn er sich bisher bedeckt hält hierüber näheres zu berichten.
Das Wort eines Rothwardonen und ein Handschlag reicht den Zwei zunächst ihre getroffenen Vereinbarungen festzuhalten.
Auch Namir scheint zufrieden.
So ist es nun noch an der Zeit ihm ein kleines ´Präsent´ zu überreichen, quasi als i-Tüpfelchen den Köder noch schmackhafter zu gestalten.


Die Geschäfte sind getätigt und alle scheinen zufrieden.

Wegesruh, im angekauften Hause der Familie Ashere, an einem anderem Tag...

Als die kräftig gebaute Rahaja bint Suram in der Türe steht ist Alya bint Rashid al Alik´r doch erfreut, dass sie wieder da und wie zugesagt zurückgekommen ist.
Sie schenkt Rahaja ein sanftes Lächeln, ist aber bemüht es nicht zu übertreiben und bittet sie sich zu nähern.
Scheu wie ein bretonisches Reh will die Beleibte nun ihrem Versprechen nachkommen, Alya einerseits ihre Zeugnisse und andererseits ein paar ihrer Arbeiten zu präsentieren.
Kaum hat sie ihr die Papiere überreicht, als auch schon Faisal abd al Rashid und Isra al Abin eintreten.
Während Isra scheinbar bester Laune zu sein scheint und irgendetwas über eine bald anstehende Expedition faselt, beäugt indes Faisal die ihm bisher unbekannte Rahaja mit Argusaugen.
Es scheint der kräftig gebauten Waffenhand der Abutemal im Blute zu liegen, dass man in seinem Gesicht stets ein Hauch von Misstrauen zu erkennen scheint oder es ist einfach nur die stete Sorge um das Wohlergehen die Kinder des Rashid bin Temal al Alik´r.
Während sich Faisal etwas auf Distanz hält und die Szenerie beobachtet, gönnt sich Isra wohlgelaunt einige der Speisen vom Tisch und beobachtet quasi nebenbei die ´Präsentation´ von Rahaja.
Sie zeigt Alya einige Edelsteine, die sie höchst eigenhändig bearbeitet hat.
Alya versucht den Eindruck zu vermitteln, dass sie etwas von dem versteht, was Rahaja von sich gibt und ist durchaus von den Edelsteinen, aber insbesondere von deren Wert beeindruckt.


Faisal beäugt das Geschehen aus der Distanz, während Rahaja Alya einige ihrer Werke zeigt. Isra bringt indes Kunde von einer geplanten Expedition mit.

Sie bekräftigt ein weiteres Mal ihr Angebot, dass Rahaja sie doch auf ihrer Rückreise gen Schildwacht begleiten möge, auf dass sie sie ihrem Vater vorstellen könnte.
So sie auch ihn zu überzeugen weiß, stünde einer Einstellung bei Abutemal nichts mehr im Wege.
Rahaja willigt ein und macht sie sofort auf ihre Sachen zu holen, denn Alya besteht darauf von nun an bis zu ihrer Abreise in ihrem Hause zu nächtigen.

Während Rahaja sich auf den Weg macht, nimmt Alya am Tisch Platz und ist bereits in Gedanken bei den Orks, die sich für den nächsten Tag angekündigt haben die Waren von Isra zu begutachten.



Die Geschäfte scheinen gut zu laufen in Wegesruh.
Und während die Rothwardonen schon im Geiste die Goldstücke zählen, kündigt sich ein weiteres Ereignis an, wenn Isra bereits in bester Laune von einer Expedition faselt.
Mal sehen, was indes unsere andere Gruppe in Bergama veranstaltet, wo nun bald schon das Essen mit Masud af-Nuri ansteht...es spricht einiges dafür, dass es für den einen oder anderen durchaus zur Henkersmahlzeit werden könnte 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Dienstag, 8. Januar 2019, 11:30



Wegesruh, im angekauften Hause der Familie Ashere, vor einiger Zeit...

Faisal abd al Rashid, die getreue Waffenhand der Familie Abutemal, sitzt nun schon seit geraume Zeit vor dem offenen Kamin im angekauften Hause des Silann Ashere, reibt mit ruhiger Hand und einer schier unendlichen Geduld einen Schleifstein über die Klinge seines rothwardonischen Schwertes und starrt mitunter minutenlang in die lodernden Flammen.
Immer wieder ertönt jenes schleifende Geräusch - Stein auf Stahl - durch den großen Raum, während indes etwas weiter weg, aber noch in Hörweite, Isra al Abin aus dem Hause Ashere und das jüngste Mitglied der rothwardonischen Gruppe, die Steinschleiferin Rahaja, sitzen und plaudern.
Rahaja ist nun wohl fest entschlossen die Rothwardonen zu begleiten, wenn es nach Abschluss ihrer Geschäfte wieder gen Schildwacht geht.
So zumindest ist der Plan.


Faisal abd al Rashid schärft vor dem Kamin seine Klinge, hat aber dennoch stets ein Ohr für die Gespräche am etwas entfernten Tisch.

Alya bint Rashid al Alik´r weilt zu dieser Zeit in der oberen Etage und beäugt einige Bilder, die Isra hier angesammelt hat, und die er wohl interessierten Käufern bei passender Gelegenheit anbieten wird.
Erst als sie von unten weitere etwas lautere Geräusche vernimmt, beschließt sie hinab zu gehen, denn zwei der Nord-Orks haben sich angekündigt, die angepriesenen Waren zu begutachten.

Sie hat Recht: die Orks sind da und waren in der Tat selbst von oben nicht zu überhören.
Und als wenn man sich abgesprochen hatte, trat auch nur kurze Zeit später der Forscher Namir al-Rashid aus dem Hause der Wissenschaft zur Tür herein.
Es folgte das übliche geschäftliche Vorgeplänkel, wohl um ein weiteres Mal die eigenen Möglichkeiten auszuloten für sich das beste Geschäft herauszuholen.
Während Isra sich dann auch aufmacht den zwei Orks - dem alten Schamanen mit seinem Gehstock, sowie eine der Kriegerinnen des Klans - seine Waren zu zeigen, macht sich indes Faisal auf Geheiß von Alya daran, Namir im oberen Stockwerk das bereits angekündigte Präsent für seine Mäzenin Madame Barneau zu überreichen.
Al-Rashid scheint gar freudig überrascht.
Zumindest macht er den Eindruck, als ihm Faisal eine Halskette mit einem glatt geschliffenen Amethysten überreicht.
Möglicherweise ist es aber auch nur eine sich über viele Jahre angeeignete respektvolle Geste, um dem Gegenüber nicht zu sehr zu zeigen, wie die Gedanken aussehen mögen, getreu dem Motto: lass Dir nicht in die Karten blicken.


Die Orks beäugen nach weiteren kurzen Verhandlungen die von Isra al Abin angepriesenen Waren.

Und so brechen die Orks auch schnell wieder auf, um rasch zu ihren Gefährten aufzuschließen, die bereits wieder gen Norden ins eisige Wrothgar unterwegs sind.
Die groben Orks sind zwar den Rothwardonen scheinbar deutlich sympathischer als die Bretonen, aber dass der alte Schamane sich während der Gespräche am Tisch doch glatt immer wieder Notizen machte, verwunderte auch die Wüstenleute.
Aber noch bevor die Orkleute das Haus verlassen, platzt Isra al Abin mit der Nachricht in die Runde, dass er in der Stadt von Einwohnern erfuhr, dass scheinbar der komplette Hafen gesperrt worden sei, da dort im Hafengebiet eine Leiche antrieb.
Mit einer Mischung aus Irritation, Verwunderung und Verärgerung über diesen Umstand lassen die Orks aber dann die Rothwardonen zurück, die ebenfalls etwas ratlos wirken, da Isra zudem noch eine kurzfristig geplante Expedition ins Spiel bringt.


Namir al-Rashid zeigt Interesse für die von Isra al Abin erwähnte Expedition.

Und so löst sich die kleine Runde auch schnell wieder auf.
Namir al-Rashid geht seiner Wege, zeigt aber starkes Interesse an jener von Isra erwähnten Expedition, während Alya indes fast schon vor Wut kocht.
Denn diese Neuigkeiten über die Hafensperrung, sowie dieser Expedition standen so gar nicht auf ihrem Plan.
Sie wird sich zurückziehen und darüber nachdenken müssen, wie es weiter geht.



Es gibt immer mal wieder Überraschungen und neue Situationen, denen man sich zu stellen hat.
Während man in Wegesruh überlegt wie es weiter geht, harren wir der Dinge, die sich bald schon in Bergama zutragen werden, wenn der zwielichtige Masud af-Nuri zum geplanten Essen eintrifft. 8)
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Dienstag, 15. Januar 2019, 10:21



Wegesruh, im Handelshaus der Familie Ashere, kürzlich...

Als sich Alya bint Rashid al Alik´r in ihrem recht einfachen Gästezimmer umsieht, sich ihre zwei Klingen packt und sich anschließend auf den Weg in den Hauptraum des angekauften Hauses der Familie Ashere macht, ist sie bereits in Gedanken bei jener Expedition, mit der sie Isra al Abin kürzlich erst überraschte.
Sie wird mit ihm sprechen müssen, soviel ist sicher.

Isra ist auch nicht fern.
Er sitzt am großen Tisch des Hauptraumes, der groß & geräumig, aber für eine Halle noch etwas zu klein ist und gönnt sich nach einem Ausflug eine kleine Mahlzeit.
Es gibt reichlich, der Tisch scheint stets gut gedeckt.
Alya zögert nicht lange, gesellt sich zu ihm und ist fest entschlossen die Dinge zu besprechen, die es zu regeln gibt.
"Isra, wir müssen reden...", beginnt sie dann ohne Umschweife, als sie auch schon unterbrochen wird, denn die Türe springt auf und Namir al-Rashid tritt ein.
Und er ist nicht alleine.
An seiner Seite ist ein Fremdländer, ein Bosmer.


Alya will mit Isra sprechen, aber da tritt Namir al-Rashid ein und bringt den Bosmer Ghin mit.

Scheinbar hat Isra Namir erwartet.
Und der rothwardonische Forscher bringt jenen Bosmer mit, den er als seinen Bibliothekar vorstellt.
Ghin, so lautet der Name des Fremdländers, der sodann auf Einladung von Isra sogar am Tisch neben Namir Platz nimmt.
Ein Umstand, der Alya gar nicht gefällt, hat sie doch nicht das geringste Interesse daran mit einem aus dem Feindesland zu sprechen oder gar mit ihm an einem Tisch zu sitzen.
Und sie macht keine Anstalten ihre Abneigung gegen diesen Ghin zu verbergen, während Isra bemüht ist gastfreundlich zu sein.
Was nur in Ruptgas Namen hat Namir im Sinn, wenn er sich wohl augenscheinlich mit Leuten umgibt, die nicht dem Bündnis zugehörig sind?
Erst der Dunmer, der im seinem Auftrag damals in Schildwacht herum stolzierte und Flugblätter verteilte und nun ein Bibliothekar aus dem Dominion, der versichert, dass er damit nichts mehr zu tun hätte.
Was ist man wert, wenn man seine Herkunft, sein Blut verleugnet und wie kann man nur denen trauen, die aus einem Land kommen, die uns lieber tot und begraben sehen wollen?
Dieser Namir al-Rashid erscheint Alya immer merkwürdiger, macht er doch scheinbar keinen Hehl daraus seine ´Partnerschaften´ in der Öffentlichkeit zu verbergen.
Interessant, dass die Stadtväter ihn, und sein Haus der Wissenschaft, gewähren lassen.
Womöglich hat seine Mäzenin Madame Barneau einen nicht unerheblichen Einfluss, dass sie sich derart ´Zusammenschlüsse´ leisten kann.
Die Verwicklungen rund um Namir al-Rashid scheinen genauso verzweigt, dunkel und morastig wie die dreckigen Gassen von Wegesruh.
Aber es kommt noch ´besser´ an diesem Abend, denn es klopft bereits wieder an der Türe...


Der kaiserliche Söldner Aventus Tienni betritt die Bühne.

Aventus Tienni tritt ein, und auch er ist scheinbar keiner aus dem Bündnis.
Alyas Laune geht nun noch mehr in den Keller, aber wieder hat wohl Namir auch bei jenem neuen Gast seine Finger im Spiel.
Auf Empfehlung des Forschers stellt sich Aventus als Söldner vor.
Eine Waffenhand, die man für Gold kaufen kann und die über Namir von der Expedition erfuhr.
Während sich Alya fortan am Tisch zurück hält und sich einen Wein gönnt, ist es an Isra die weiteren Verhandlungen zu der geplanten Reise zu führen und mit dem Söldner, der sich als Kaiserlicher entpuppt, um den möglichen Sold für den Schutz der Reisegruppe zu feilschen.

Die weitere Entwicklung rund um jene Expedition missfällt der Jüngsten aus dem Hause Abutemal immer mehr.
Das klärende Gespräch mit Isra ist im Beisein der Gäste nicht möglich, doch hat sie bereits für sich einen Entschluss gefasst.
Gut, dass auch ihr treuer Begleiter Faisal abd al Rashid inzwischen vom Hafen zurück ist und dem Szenario am Tisch beiwohnt.
Mit ihm hatte sie bereits eine Unterredung und alles geklärt.
Während Isra weiter mit Aventus ums Gold feilscht, scheint Namir indes schon den ganzen Abend im Geiste abwesend zu sein, wobei es ihm wichtig erscheint, dass dieser mysteriöse Aventus die Expedition begleiten soll.
Insgesamt ist der Forscher aus dem Haus der Wissenschaft wohl fest entschlossen an der Expedition teilzunehmen.
Möglicherweise kann er nicht anders, die Neugierde und der Drang Neues entdecken zu können, mag größer sein als die Vernunft.
Möglicherweise ist dies seine große Schwäche.
Alya wird es sich merken.
Der Bosmer Ghin hält sich indes im Verlaufe der Gespräche zurück, erklärt nur das Wichtigste und verzichtet wohl darauf sich in Szene setzen zu wollen.


Eine kuriose Tischrunde. Faisal abd al Rashid beobachtet indes aus der hinteren Ecke des Raumes die Szenerie.

Nachdem Alya auch den zweiten Kelch mit Wein geleert hat, ist es ihr genug für diesen Abend.
Sie zieht sich zurück und überlässt den anderen sich selbst.

Bei nächster Gelegenheit wird sie Isra aufsuchen und alles klären...




Eine Expedition steht an.
Neue Charaktere kommen ins Spiel und versprechen in der Tat kurios spannende Situationen, wenn Bündnistreue und Traditionalisten auf ´weltoffenere´ Leute treffen, die zumindest für den Moment so etwas wie eine Partnerschaft eingehen. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein 8)
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Freitag, 18. Januar 2019, 09:46



Wegesruh, im Handelshaus der Familie Ashere, noch nicht lange her...

Wieder einmal sitzt Isra al Abin an jenem Tisch des großen Hauptraumes des Handeslhauses der Asheres, als Alya bint Rashid al Alik´r aus ihrem Gästezimmer kommt.
Überraschenderweise ist die rechte Hand des Silann Ashere dieses mal nicht damit beschäftigt, edlen Wein und hochwertige Speisen zu sich zu nehmen, sondern scheint eine vor sich ausgebreitete Karte zu studieren.
Alya ist erfreut, dass sie nun wohl die Möglichkeit hat mit Isra unter vier Augen zu sprechen, herrschte doch die letzten Tage hier ein reges Kommen und Gehen.
Als Isra sie bemerkt, wird sie auch prompt heran gewunken.

"Isra, wir müssen sprechen.", begann Alya nun ein weiteres Mal das Gespräch.
Auch sie interessiert sich direkt für jene Karte, die vor Isra auf dem Tisch ausgebreitet ist.
Rasch wird ihr klar, dass er schon die bald anstehende Expedition am planen ist.
"Natürlich. Setzt Euch. Ich überlege bereits die beste Route für unsere Reise.", antwortet er rasch und scheint schon voller Vorfreude, als wolle er am liebsten schon jetzt aufbrechen.

Doch Alya hat andere Pläne.
"Ich habe nachgedacht, Isra. Hört, was ich zu sagen habe."
Und so erklärt ihm die Jüngste der Abutemal über ihr Vorhaben und offenbart ihm, dass sie die Expedition nicht begleiten wird.
Sie wird zum Vater nach Schildwacht zurückkehren und ihm über die Entwicklungen betreffend der Geschäfte mit Namir al-Rashid berichten.
Auch die Orks aus dem Norden, die man hier in Wegesruh traf, gilt es zu erwähnen, sodass man abwägen kann, ob und wie eine weitere Zusammenarbeit mit den kräftigen Kriegern aus dem eisigen Wrothgar möglich ist.
Eine Teilnahme bei einer Expedition würde bei ihm Tobsuchtsanfälle verursachen, ist doch dies nicht Teil ihres Auftrages gewesen.


Endlich kann Alya bint Rashid al Alik´r mit Isra al Abin unter vier Augen sprechen.

Ihre getreue Waffenhand, Faisal abd al Rashid soll hingegen Isra auf der Expedition begleiten und ihre Familie vertreten.
So wird sie schon in Kürze abreisen, während Faisal in Wegesruh verleibt und seine Klinge in die Dienste des Isra al Abin stellen wird.
Er, und ein weiterer Mann der Abutemal, werden somit mit auf die abenteuerliche Reise gehen, wo es darum geht einige Ruinen und Gewölbe zu erforschen, in denen Isra laut seinen Informationen einige wertvolle Schriften und Artefakte zu entdecken glaubt.

Unsicherheit herrscht über das Mitwirken jenes kaiserlichen Söldners Aventus Tienni, der hier kürzlich zusammen mit ihnen, sowie Namir al-Rashid, am Tisch saß.
Alya macht ein weiteres Mal deutlich, dass sie nichts von ihm hält.
Aber Namir scheint das anders zu sehen, wurde doch beim letzten Treffen deutlich, dass es ihm wichtig ist, dass Tienni an der Reise teilnimmt.
So wird er für ihn bürgen müssen, zumal Alya sehr wenig davon hält, dass sich der rothwardonische Forscher aus dem Haus der Wissenschaft recht offen mit Fremdländern, wie auch jenem Bosmer Ghin, umgibt.
Sie wird nicht recht schlau aus ihm und warnt Isra, ihn nicht zu unterschätzen.
Er kann gut mit Worten und ist sicher in der Lage seine wahren Ziele geschickt verbergen zu können.

Faisal wird ihn, und auch jenen Söldner Tienni, nicht aus dem Auge lassen und im Zweifel das Nötige tun, um Isra zu schützen.
So verabschiedet sich Alya schon einmal vorab, denn es gibt vor der Abreise noch viel zu erledigen.
Isra hingegen wird in der Zwischenzeit die erst kürzlich zu ihnen gestoßene Steinschleiferin Rahaja über ihre Pläne befragen und hofft, dass sie ihn auf der Expedition begleiten wird.



Pläne werden geschmiedet und verändert.
Interessen werden gewahrt und Gefahren abgewogen.
Hier trennen sich einmal mehr einige Wege, läuten aber wieder neue Entwicklungen ein. 8)
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Samstag, 19. Januar 2019, 13:16



Bergama, im Gasthaus Steinoase, zu später Stunde...

Aabid bin Rashid al Alik´r rutscht unruhig auf dem gepolsterten Stuhl des recht geräumigen Zimmers des Gasthauses ´Steinoase´ hin und her, während sein Blick zwischen der Tür zum kleinen Nebenraum und der zum Schankraum der rothwardonischen Taverne schweift.
Er ist nervös, keine Frage.
Man wartet nun schon seit geraumer Zeit auf Masud af-Nuri, jenen schmierigen Rothwardonen, der seit vielen Monaten hier in Bergama im Auftrag von Abutemal die Geschäfte, insbesondere rund um den Abbau der Amethysten in der hiesigen Mine, leitet.
Sie sind sich sicher, dass er sie schon einiger Zeit betrügt, Gold in die eigene Tasche wandern lässt und alles daran setzen wird, dass Aabid und seine Freunde Bergama nicht lebend verlassen.
Der abgetrennte Kopf des naiven Radwiin, der ihnen durch diesen muskelbepackten Hünen Harkiim erst vor wenigen Stunden hier in diesem Raum gezeigt wurde, spricht eine klare Sprache.

Neben Aabid, dem Zweitgeborenen der Abutemal, befindet sich in diesem Zimmer noch sein Freund Silann Ashere, sowie die Botin Jamina, die sich wohl auch denkt, wo sie da wohl rein geraten ist.
Ein vermeintlich einfacher Botengang sieht doch wohl etwas anders aus.
Erst wurde sie fast durch das höchst eifersüchtige Verhalten von Dschafarr, dem alten Boten der Familie, getötet und nun findet sie sich hier in diesem Raum in dem Gasthaus ´Steinoase´ wieder und muss wieder einmal um ihr Leben fürchten.
Seit sie Abutemal kennt und für sie arbeitet, kann sie sich wahrlich nicht über Langeweile beschweren.
Aber sie steht zu ihrem Wort und ist fest entschlossen die persönliche Botschaft des Rashid bin Temal al Alik´r Masud zu überbringen.


Die Spannung ist zum Greifen nah, während man in dem Raum des Gasthauses auf Masud af-Nuri wartet und sich bespricht.

Sehr zum Bedauern von Aabid geht es indes seinem nur wenige Minuten älteren Bruder Zahir wieder schlechter.
Was auch immer er hat, seine Leibwache Athzir schafft ihn in diesen kleinen Nebenraum, und kümmert sich um ihn.
Sollte Masud nun doch ihre Einladung zum Essen annehmen, so sollte er Zahir nicht so sehen, zumal nicht vorherzusehen ist, ob es möglicherweise zum Kampf kommt.
Und so warten sie nun hier auf ihn, harren aus, während die Spannung von Minute zu Minute steigt.
Silann scheint der Einzige zu sein, der eine gewisse Ruhe ausstrahlt.
Er hat wohl schon einige Kämpfe ausgefochten, denkt sich Aabid und freut sich, dass Silanns Männer getarnt im Schankraum der Taverne ausharren und im Fall der Fälle eingreifen, um ihnen mit ihren Klingen zur Seite zu stehen.
Aber Masud kommt nicht.
Sie warten, ...und warten.

Doch plötzlich erhebt sich Aabid, scheint wie umgewandelt und wild entschlossen.
Vielleicht mag nun die Wut überwiegen, doch er ist willens die Taverne zu verlassen und das Heft in die eigene Hand zu nehmen.
Er will nicht länger auf Masud warten und steht bereits in den Startlöchern das Zimmer zu verlassen, als Silann die Idee hat, sich als einfache Bürger zu verkleiden, die des Nachts von der Taverne Heim gehen wollen.
Er hat Sorge, dass die Drei in den dunklen Gassen von Bergama in einen Hinterhalt geraten könnten und Masud nur darauf wartet, dass sie das Gasthaus verlassen.
Einer seiner Männer berichtete zudem, dass die Straßen der Stadt seltsam leer seien und selbst Wachen dort derzeit nicht zu sehen sind.
Jamina bestärkt Aabid darin, Silanns Vorschlag anzunehmen und so verstecken sie ihre Waffen, ändern improvisiert ihre Kleidung und verlassen den Raum, während Athzir dort verbleibt und sich weiter im den erkrankten Zahir kümmert.


Die anderen Gäste der Taverne nehmen keine Notiz von unseren drei Gefährten, als diese sich aufmachen das Gasthaus zu verlassen.

Als die Drei den gut gefüllten Schankraum der ´Steinoase´ durchqueren, werden sie von den vielen Gästen nicht weiter beachtet.
Vor der Eingangstüre des Gasthauses werden unsere drei Abenteurer von der milden Nachtluft der Alik´r empfangen.
Für rothwardonische Verhältnisse erscheint es gar kühl, trotz dass der Tag zuvor wieder einmal sehr heiß war.
Aabid kennt den Weg, weiß wo Masud sein Haus hat.
Silann und Jamina folgen ihm durch die Dunkelheit und die sandigen Wege Bergamas.
Sie wissen, dass Silanns Männer bei ihnen sind, auch wenn man sie nicht zu Gesicht bekommt.
Das gibt ihnen jene Sicherheit, die Sache nun aktiv anzugehen.
Einige wenige Laternen spenden etwas Licht und erzeugen eine seltsam bedrohliche Atmosphäre, während sich das Trio zu Masuds Haus bewegt und erkennt, dass die Straßen in der Tat menschenleer sind.


Die sandigen Gassen von Bergama sind in dieser Nacht menschenleer.

Es dauert nicht lange und sie stehen vor Masuds Heim, ein einfaches Haus etwas abseits des Zentrums in typisch rothwardonischem Stil erbaut.
Es ist alles ruhig, nichts ist zu sehen.
Keine Wache, kein Licht.
Aabid fasst sich ein Herz, geht auf die Türe zu und ist überrascht, dass sie nicht verschlossen ist.
Er zögert einem Moment, dann öffnet er sie und tritt in einen dunklen Raum ein.
Silann, sowie Jamina folgen und sind in höchstem Maße wachsam und konzentriert.
Das Zimmer, das vor ihnen liegt ist fast komplett dunkel.
Eine fast herunter gebrannte Kerze brennt noch in einer Ecke und gibt etwas Licht, wirft aber auch unheimliche Schatten an die Wände.
Überall im Raum liegen Dinge wie Papiere, Vasen, Kissen und umgekippte, teils zerstörte Einrichtungsgegenstände herum.
Unsere drei Gefährten sind zunächst verdutzt und wissen nicht so recht wie sie das Szenario einschätzen sollen, das sich ihnen hier bietet.
Plötzlich vernehmen sie ein Geräusch aus der hinteren linken Ecke, ein weinerliches Jammern...


In Masuds Haus erwartet die Drei ein chaotisches Durcheinander. Hier ist etwas passiert, das ist sicher.

Zu ihrer Überraschung liegt dort am Boden jener Masud af-Nuri.
Er ist an Händen und Füßen gefesselt, scheinbar auch leicht verletzt und windet sich dort am Boden.
Als er unsere Helden bemerkt, sie aber nicht erkennt, fleht er darum ihn doch zu befreien.
Er lockt mit Gold zur Belohnung, winselt und bettelt um seine Rettung.
Im Schutze ihrer Tarnung als einfache Bürger der Stadt nutzt Silann die Möglichkeit ihn zu befragen was hier passiert wäre und droht gar das Haus einfach anzustecken, auf dass er hier verbrennen würde.
In Todesangst löst sich Masuds Zunge und er erklärt, dass ihn seine eigenen Männer, insbesondere seine rechte Hand Harkiim, verraten und überfallen haben.
Da er seit vielen Monaten seine Arbeitgeber Abutemal hinterging, fürchteten sie deren Rache und haben wohl beschlossen das Weite zu suchen und Masud selbst hier seinem Schicksal zu überlassen.


Man findet den am Boden gefesesselten und jammernden Masud af-Nuri, der sodann ´verhört´ wird.

Unsere drei Gefährten haben genug gehört.
Kurz überlegen sie, ob sie ihn hier sofort töten, doch sie entscheiden sich dafür, ihn durch Silanns Männer nach Schildwacht zu Rashid bringen zu lassen.
Den Brief, den Jamina ihm eigentlich persönlich hätte überbringen sollen, geben sie ihm nicht.
Diese neue doch überraschende Wendung hat sie diesen Entschluss fassen lassen.

Masud af-Nuri wird von Silanns Männern nach Schildwacht geleitet und dort Rashid bin Temal al Alik´r übergeben, auf dass dieser über ihn richten könne.
Mit ihm wird Aabid ein Schreiben für seinen Vater auf den Weg bringen, worin alles erklärt wird, während er selbst zunächst in Bergama verbleibt, um die hier chaotischen Verhältnisse rund um ihr Geschäft wieder ins Lot zu bringen.
Silann Ashere zieht es indes gen Bangkorai.
Er ist weiterhin auf der Suche nach seinen vermissten Eltern und setzt alles daran herauszufinden, ob sie noch leben und was mit ihnen passiert ist.
Ob er direkt von Bergama dorthin aufbricht, wird er aber wohl noch überlegen wollen.
Jamina, die stolze und pflichtbewusste Rothwardonin wird von Aabid von ihren Verflichtungen bei Abutemal frei gesprochen, als Dank für ihren Einsatz.
Sie erwägt Silann zu begleiten, ist sich aber wohl noch nicht ganz sicher.


Am Ende bespricht man sich, wie es weiter gehen soll, während Masud weiter hinten immer noch am Boden liegt und bald schon von Silanns Männer weggebracht wird.

So hat dieses Abenteuer hier in Bergama scheinbar ein überraschendes Ende gefunden und es floss weniger Blut als zunächst befürchtet.
Die Wege unserer Helden werden sich vermutlich für eine Zeit trennen, doch irgendwie ist da dieses Gefühl, dass das Schicksal sie schon bald wieder zusammen führen wird.




Das Kapitel ´Bergama´ scheint abgeschlossen und die Gefährten rund um Abutemal sind mit einem blauen Auge davon gekommen.
Masud wird seine ´gerechte´ Strafe erhalten, während Aabid das Familiengeschäft in Bergama wieder aufbauen wird.
Masuds Männer sind über alle Berge, möchte man meinen.
Der muskelpepackte Harkiim, der dem armen Radwiin den Kopf abschnitt, scheint nicht von der Sorte zu sein, einfach ängstlich das Feld zu räumen. 8)
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Montag, 21. Januar 2019, 11:05



Wegesruh, im Hafengebiet, noch nicht lange her...

Alya bint Rashid al Alik´r steht an der Reling des Schiffes, das soeben aus dem Hafen von Wegesruh ausläuft.
Ihr Blick, der noch einmal zurück auf jene Stadt schweift, über die sie seit ihrer Ankunft so sehr geflucht hat, wirkt nachdenklich.
Es ist recht frisch an diesem Tage, als sie ihre Heimreise gen Schildwacht antritt und ihre Waffenhand Faisal abd al Rashid hier zurück lässt, der zusammen mit Isra al-Abin an dieser Expedition teilnehmen soll.

Die Silhouetten der Häuserdächer von Wegsruh verblassen schon bald in der Ferne, als das Schiff den aufkommenden Wind nutzt, um Fahrt aufzunehmen.
Alya ist wahrlich froh endlich diese dunkle und dreckige Stadt verlassen zu können, fragt sich aber, wie es wohl weiter gehen mag mit diesem rothwardonischen Forscher Namir al-Rashid.
Sie wird ihrem Vater von ihm berichten und kein Blatt vor dem Mund nehmen.
Namir ist eine überaus undurchsichtige Person.
Einer der Ihren, aber dann auch wieder nicht.
Möglicherweise hat ihn die lange Zeit weit weg von seiner Heimat zu stark geprägt und auch verändert.
Ob das kurze Treffen mit den starken Orks aus dem eisigen Norden Zukunft hat, wird sich zeigen.
Zwar konnte sie in Wegesruh kein Geschäft abschließen, das man mit barer Münze bewerten kann, doch war es ihr möglich neue Kontakte zu knüpfen, die in der Zukunft möglicherweise nützlich sein mögen.


Das Schiff läuft aus. Ein letzter Blick gen Wegesruh.

Mit diesen Gedanken, gepaart mit der Sehnsucht nach ihrer Heimat, macht sie sich auf in ihre Kabine und ist fest entschlossen sie möglichst erst wieder zu verlassen, wenn die Sonne der Alik´r hoch oben am Himmel steht und am Horizont das Ufer und die Turmspitzen von Schildwacht zu erkennen sind.



Alya verlässt mit dem nächstbesten Schiff Wegesruh und freut sich auf Schildwacht.
Isra al-Abin und Faisal abd al Rashid bleiben zurück, nur um schon das nächste Schiff zu nehmen und zur geplanten Expedition aufzubrechen.
Namir al-Rashid, der Bosmer Ghin und der kaiserliche Söldner Aventus Tienni werden sie begleiten.
Warten wir ab was diese Reise an neuen Abenteuern für unsere ´Helden´ bereit hält. 8)
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Mittwoch, 23. Januar 2019, 11:46



Wegesruh, im Hafengebiet, am frühen Morgen...

Es ist sehr früh am Tage.
Ein frischer Wind, von der Iliac-Bucht kommend, sorgt aber schon jetzt dafür, dass es sich im nicht so geschützten Hafengebiet recht kühl anfühlt.
Die Sonne hat noch nicht ihre volle Kraft entwickelt und ist erst gerade dabei sich zum Himmel empor zu ´kämpfen´.
Im Hafengebiet herrscht trotz der frühen Tagesstunde schon ein reger Betrieb.
Eines der Schiffe scheint gerade angekommen zu sein und eine Menge Leute sind dabei es möglichst rasch zu entladen, während ein anderes kurz davor ist gen Schildwacht in See zu stechen.

Faisal abd al Rashid steht mit vor der Brust verschränkten Armen am Steg vor jenem Schiff und beäugt mit kritischem Blick, wie ein paar Männer einige Kisten der Abutemal an Bord schleppen.
Auch die zwei Yokudarösser werden an Bord geleitet.
Die Pferde lassen sich unaufgeregt führen, so als wäre dies ein Vorgang, der ihnen bereits schon seit geraumer Zeit bekannt ist.

Nicht unweit von Faisal steht Isra al Abin, der in diesem Moment die ´Anderen´ begrüßt.
Neben Isra verharrt die Steinschleiferin Rahaja, beobachtet die Szenerie und macht einen leicht verunsicherten Eindruck ob der Gesamtsituation.
Namir al-Rashid, der Forscher aus dem Haus der Wissenschaft, und der Bosmer Ghin treffen als Erste ein.
Der kaiserliche Söldner Aventus Tienni hat entweder verschlafen oder noch etwas in der Früh zu erledigen gehabt, denn er verspätet sich doch ein wenig.


Faisal abd al Rashid geht als Erster an Bord, während die Anderen auch am Schiff eintreffen.

Das Schiff, das stets zwischen Schildwacht und Wegesruh pendelt, ist im recht soliden Zustand.
Wenn man aber genau hin sieht, kann man allerdings am Bug, sowie am Fockmast einige Schäden erkennen, so als hätte das Schiff etwas gerammt oder wurde von etwas getroffen.
Einige Matrosen sind mit der Reparatur jener Schäden beschäftigt, während der Kapitän mit verschränkten Armen am Heck mit Argusaugen die letzten Vorbereitungen zum Auslaufen des Schiffes beobachtet und nur kurze Zeit später das Signal zum Auslaufen gibt.
Faisal ist bereits an Bord, als sich dann auch der Rest der Gruppe dazu gesellt, um sich zunächst einmal einen Überblick auf dem Schiff zu verschaffen, auf dem nach wie vor ein reges Treiben der Mannschaft herrscht.
Die Waffenhand hat noch etwas zu erledigen und winkt Rahaja zu sich, die ihm sodann unter Deck folgt.


Noch ist das Wetter gut.

Kaum ist das Schiff aus dem Hafen von Wegesruh ausgelaufen, werden die Hauptsegel gesetzt und man nimmt schnell Fahrt auf.
Aber just mit dem Auslaufen scheint sich das Wetter auf See zu ändern, so als wolle man unseren Abenteurern eine unheilvolle Botschaft senden.
Der Wind frischt merklich auf und nach kurzer Zeit fängt es an zu regnen.
Während sich Namir, Ghin, Isra und Aventus daran machen sich vor dem Regen unter Deck ´in Sicherheit´ zu bringen, haben sich Faisal und Rahaja dort bereits in eine ruhige Ecke verzogen.
"Rahaja, ich habe eine Bitte, einen Auftrag für Euch.", beginnt die Abutemal-Waffenhand mit gewohnt tiefer Stimme das Gespräch und blickt in ein überrascht wirkendes Gesicht einer beleibten Rothwardonin, die wohl nichts von dem zu ahnen scheint, was Faisal ihr in den nächsten Minuten erzählen wird.


Faisal erteilt Rahaja einen ´Auftrag´.

Das miese Wetter sorgt dafür, dass sich unsere Gruppe also unter Deck einfindet.
Während Namir bereits recht schnell an einem kleinen Tisch Platz nimmt, suchen sich die anderen erst einmal einen Schlafplatz und einen Ort, um ihre Habseligkeiten zu verstauen.
Von Minute zu Minute wird der Wind stärker und das Schiff schwankt merklich hin und her.
Die Dielen und Balken knarren wie wild, ganz im Rhythmus des starken Wellenganges, dirigiert vom stürmischen Wetter auf hoher See.
Unsere Reisenden finden sich an jenem Tisch bei Namir zusammen und rasch wird deutlich, dass der Forscher - wie auch der Söldner Tienni - nicht viel für Seereisen übrig haben.
Die Gesichtsfarben der Akteure verändern sich vereinzelt, während aber Isra indes mit zunehmender ´Schiffsbewegung´ umso ruhiger und gelassener zu werden scheint.
Man könnte meinen, an Bord eines Schiffes wäre er zu Hause.
Er genießt einen Wein aus der Heimat, vermeidet es aber ihn in Kelche zu füllen und trinkt direkt aus der Flasche.


Das Wetter auf See ist mies. Man findet sich unter Deck ein.

Das Schiff ächzt und ´stöhnt´ inzwischen wie ein altes Weib, doch kämpft es sich weiter wacker durch die stürmische See, während die zumeist hängen Lampen wie von Zauberhand hin und her schwingen und unter Deck für ein interessantes Schattenspiel sorgen.
Und ja, die anfängliche Brise hat sich inzwischen zu einem echten Sturm entwickelt und ein Großteil der Mannschaft hat sich auch unter Deck verzogen.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich dort unten eine überaus schlechte Luft aufgebaut hat, will man kaum die Luke zum Deck öffnen, um Frischluft hereinzulassen.
So muss man mit einer Kombination aus schlechter Luft, Schweiß-, Tier- und Unratgerüchen zurecht kommen.

Während sich Namir dann aber von der Tischrunde entfernt und sich, sehr zur Belustigung einiger Matrosen, etwas abseits übergibt, hat Faisal indes Platz genommen und beginnt nach anfänglichem Zögern damit, seine Meinung über den Söldner und den Bosmer kund zu tun.
Er will wohl den Beiden ein wenig auf den Zahn fühlen, während sich Isra in seinem Stuhl zurücklehnt, seinen Wein genießt und sich gewohnt zurückhält.
Ghin kontert Faisals Spitzen aber recht ruhig und versucht sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen.
Auch wenn der Rothwardone ihn durchaus ein wenig zu provozieren versucht und ihn unter anderem auf seine doch blasse Haut anspricht, die sich wohl nicht mit der Sonne der Alik´r vertragen wird.
"Ich will Euch nicht des Nachts jammern hören, sodass Ihr die Tiere anlockt, wenn die Sonne Eure blassen spitzen Ohren verbrannt hat.", ist nur einer der Sätze, die Faisal Ghin vor den Bug knallt.
Mit Tiennie, dem kaiserlichen Söldner, der immer wieder seine magischen Fertigkeiten anspricht, entwickelt sich derweil eine kleiner verbaler Schlagabtausch unter den zwei Männern, so als wolle man wissen aus welchen Holz der Gegenüber geschnitzt ist.
Isra wird indes nach weiteren Einzelheiten zu der anstehenden Reiseroute und der Zielen der Expedition befragt.
Er selbst hält sich da immer etwas bedeckt und will wohl den ´Gefährten´ immer nur kleine Happen hin werfen.


Eine ´interessante´ Tischrunde mit provokanten Spitzen und einem ersten verbalen ´Schlagabtausch´.

Namir, der immer noch mit einer recht blassen Gesichtsfarbe glänzen kann, zieht sich derweil in seine Kajüte zurück und sieht nicht, wie Faisal Rahaja ein Zeichen gibt.
Die setzt sich dann auch in Bewegung und sucht rein ´zufällig´ den Forscher auf, um sich zum Einen scheinbar mit ihm unterhalten zu wollen und zum Anderen seinen Fennek zu begutachten, der bisher Namir nicht von der Seite wich.


Was ist wohl für Rahaja interessanter? - der Fennek oder Namir al-Rashid?

So sitzt die Reisegruppe noch eine Weile zusammen, während sich inzwischen das Wetter nach einigen Stunden zu beruhigen scheint und auch die Matrosen wieder den Weg nach oben suchen.
Das Schiff ist noch keinen Tag auf See und der Weg noch lang, ehe sie die Küste Hammerfalls erreichen werden.
Faisal zieht sich sodann zurück, blickt auf erste ´stürmische´ Stunden einer noch lange andauernden Reise zurück und ist durchaus zufrieden.
Er scheint aus seiner Sicht alles im Griff zu haben...



Unsere Reisegruppe hat Wegesruh verlassen und wurde prompt auf See mit einem ordentlichen Sturm empfangen.
Ob das als ein gutes oder ein schlechtes Omen zu deuten ist, wissen wohl nur die Götter.
Nicht alle Passagiere erweisen sich indes als seetauglich, trotz teils wissenschaftlicher Vorbereitung.
Und neben dem Sturm wurden erste Weichen gestellt, sich auf den Zahn gefühlt und versucht Grenzen auszuloten und abzustecken. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Samstag, 26. Januar 2019, 13:58



Schildwacht, auf dem Anwesen der Abutemal, gerade erst...

Es ist einer jener unzähligen heißen Tage in der Alik´r.
Das Anwesen der Abutemal liegt nahe Schildwacht, aber direkt an der Küste zur Iliac-Bucht, sodass man hier sehr oft von einem für die hiesigen Verhältnisse frischen Wind verwöhnt wird.
Rashid bin Temal al Alik´r, das Familienoberhaupt der Abutemal, sitzt - wie so häufig - an seinem Lieblingsplatz, einer ´überdachten´ Sitzgruppe mit Blick auf die offene See der Iliac-Bucht, und schwelgt in Gedanken.

Möglicherweise sind es auch Erinnerungen, aber dieses Mal wird man vermuten können, dass er über die Nachricht seines Zweitgeborenen Aabid sinniert, die vor ihm offen auf dem Tisch liegt und die er vor ein paar Stunden von Männern des Silann Ashere überreicht bekommen hat.
Mit diesem Brief wurde ihm auch der entkräftet wirkende Masud af-Nuri überlassen, der nun in einem der Käfige an der Rückwand des Haupthauses schmort.
Rashid hat sich ihm gegenüber gefühlskalt gezeigt, so als wolle er ihm gar nicht erst den Genuss einer emotionalen Reaktion - und sei es auch Wut oder Zorn - schenken.
Wortlos nahm er ihn ´in Empfang´ und ließ ihn in jenen Käfig werfen.
Sein Schicksal hat er für seine feigen Taten gegen seine Familie noch nicht festgelegt und wohl für sich beschlossen sich mit dieser Entscheidung noch Zeit zu lassen, bis ihm der passende Gedanke in einer passenden Situation kommen würde.


Rashid bin Temal al Alik´r bekommt Besuch.

Rashid nippt an einem rothwardonischem Tee und blickt auf das Meer hinaus, als sich zwei Besucher ankündigen.
Silann Ashere und die Botin der Abutemal, Jamina, sind da und schreiten direkt auch gen Rashid, um ihm wohl einiges berichten zu wollen.
In Silanns Gesicht nimmt Rashid direkt zu Beginn ihrer Unterredung ungewohnt glückliche Züge wahr und er lässt es sich auch nicht nehmen sich sehr nah von Jamina zu setzen.
Rashids Vermutung wird später bestätigt, aber zunächst sprechen die Drei über die Geschehnisse rund um Bergama und den abtrünnigen Masud af-Nuri.
Silann muss ein ums andere Mal bestätigen, dass Aabid in Bergama vorbildlich gehandelt hat und die gesamte Verantwortung trug, da sein älterer Bruder Zahir während der Reise erkrankte und nach kurzer Genesung wieder von einer seltsamen Übelkeit und körperlichen Schwäche heimgesucht wurde.
Rashid, der keinen Hehl daraus macht, dass ihn sein Zweitgeborener bisher aus seiner Sicht eigentlich nur enttäuscht hat, scheint sich mit den Erklärungen von Silann und Jamina zufrieden zu geben und mag ihnen wohl Glauben schenken, auch wenn es ihm schwer fällt.

Zahirs ´Krankheit´ macht indes Rashid große Sorgen.
Keiner weiß so Recht was mit ihm ist und seine persönliche Wache scheint dafür umso mysteriöser, wenn man den Berichten von Silann und Jamina Glauben schenken mag.
Rashid wird sich vornehmen, sich persönlich um Zahir zu kümmern, der wohl noch in Bergama zu sein scheint.
Ganz sicher ist sein Aufenthaltsort aber nicht.
Aabid, sein Zweitgeborener, ist indes in Bergama verbleiben und soll dort so lange verweilen, bis sich die verlustreichen Geschäfte mit der familieneigenen Mine wieder zum Guten verändert haben.
Rashid wird das von dem Familienanwesen mit Argusaugen verfolgen und ist gespannt, ob sein Sohn schon zu jenem Mann gereift ist, den er sich insgeheim gewünscht hat.


Man spricht von vergangenen Ereignissen, einer Hochzeit und bevorstehenden Dingen, während hinten in einem der Käfige Masud af-Nuri kauert.

Rashid weiß dann sogar Silann mit Neuigkeiten aus dem kühlen Sturmhafen zu überraschen.
Alya bint Rashid al Alik´r , seine Tochter, ist zurück und berichtete über die geschäftlichen Ereignisse rund um den Forscher Namir al-Rashid, sowie Orks aus dem Norden mit ihrem Häuptling der Drokul von Mor Drok.
So erzählt Rashid auch von einer geplanten Expedition, die Isra al Abin zusammen mit der Abutemal-Waffenhand Faisal abd al Rashid anführt.
Begleitet werden sie, zum leichten Entsetzen von Rashid, von Fremdländern, dem Bosmer Ghin Korcisis und einem kaiserlichen Söldner namens Aventus Tienni.
Sie müssten bereits die Reise angetreten sein und sollten zeitnah hier in Schildwacht einen Zwischenstopp einlegen, ehe die Reise fortgesetzt wird, sodass sich auch Rashid persönlich ein Bild von der Reisegruppe machen kann.

Auch Ashere und Jamina mögen es kaum glauben, doch sind sie nicht mehr allzu lange vor Ort.
Silann zieht es weiter gen Bangkorai, wo ihn neue Spuren bei der Suche nach seinen verschollenen Eltern hinführen werden.
Jamina, die von ihren Aufgaben als Botin bei Abutemal auf Grund ihrer bravurösen Tätigkeiten, entbunden wurde, will ihn scheinbar mit bei dieser Suche begleiten.
Aber nicht nur das.
Silann Ashere erklärt vor Rashid seine Liebe zu Jamina und ist augenscheinlich überglücklich.
Rashid nimmt dies ruhig zur Kenntnis und geht sodann ohne Umschweife zur Planung der baldigen Vermählung, denn für ihn ist es klar: wenn man sich liebt wird geheiratet und Kinder gezeugt.
Er lässt es sich nicht nehmen, den zwei etwas verdutzten Verliebten anzubieten die Vermählung hier auf dem Abutemal-Anwesen durchzuführen und alle nötigen Vorbereitungen dafür während ihrer Reise in die Wege zu leiten.

Der Umstand, dass Silann Jamina noch gar nicht ´gefragt´ hat, übersieht er einfach und erklärt diese ´Angelegenheit´ direkt für beschlossen.




Während sich die Reisegruppe um Isra al Abin, Faisal abd al Rashid, sowie dem Forscher Namir al-Rashid mit seinen Gefährten per Schiff Schildwacht nähert, wird Silann Ashere mit Jamina gen Bangkorai aufbrechen.
Alya bint Rashid al Alik´r ist indes wieder zurück und treibt in Schildwacht ihr Unwesen.
Aabid bin Rashid al Alik´r muss indes in Bergama die Geschäfte wieder zum Laufen bringen, während das Schicksal des vermeintlich erkrankten Erstgeborenen Zahir noch ungewiss ist.
Und möglicherweise steht bald schon eine Hochzeit an.
Es ist also derzeit viel los bei den Rothwardonen. 8)
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Freitag, 1. Februar 2019, 11:51



Schildwacht, auf dem Anwesen der Abutemal...

Faisal abd al Rashid hat die Arme vor der Brust verschränkt und steht nahe des Eingangstores.
Er fixiert jenes Tor, das von einigen weiteren bewaffneten Abutemal Wachen flankiert wird.
Auch heute ist wieder einer dieser heißen wolkenlosen Tage in der Alik´r.
Innerhalb der Mauern des Anwesens geht eine leichte Brise.
Das könnte daran liegen, dass es direkt am Ufer der Iliac-Bucht liegt.
Wenn der Wind vom Meer kommt, wird er ins Anwesen hinein geblasen und findet so seinen Weg um das Haupthaus herum gar bis zum Eingangstor auf der gegenüberliegenden Seite.

Auf dem Abutemal Anwesen ist es recht ruhig.
Während eben die bewaffneten Wachen das Eingangstor bewachen, patrouillieren andere - meist zu zweit - über das Gelände. Einige Bedienstete, gleichwohl Frauen wie Männer, gehen indes ihren täglichen Arbeiten nach.
Faisal harrt also dort am Tore aus, denn heute werden neue Anwärter erwartet.
Schon vor Tagen schlug man an den üblichen Stellen in Schildwacht Bekanntmachungen an.
Rashid bin Temal al Alik´r gab die Order aus, insbesondere neue Waffenhände zu rekrutieren.
Faisal ist sich nicht sicher, was genau dahinter stecken mag und ob das Familienoberhaupt etwas plant und dafür Leute braucht.


Isra al Abin betritt das Anwesen der Abutemal und sucht eine Unterredung mit Rashid.

Aber bevor noch der erste Anwärter seine Füße auf das Anwesen der Abutemal setzen kann, ist es Isra al Abin, der im Tor erscheint und Faisal mit einem Nicken begrüßt.
Er ist mit Faisal und Rahaja gerade erst aus Wegesruh gekommen und will wohl das Gespräch mit Rashid suchen, ehe noch jener Namir al-Rashid hier auftaucht, der zusammen mit seinen zwei fremdländischen Begleitern mit ihnen reiste.
Während Faisal weiter am Tore verbleibt und sodann einen ersten Anwärter begrüßt, findet Isra das Familienoberhaupt der Abutemal auf der Rückseite des Anwesens, wie er gerade auf die schier unendliche Weite des Wassers der Iliac-Bucht blickt.
Rashid ist kein Mann langer Worte.
Er kommt rasch zur Sache und befragt Isra nach dem Forscher und seinen zwei Begleitern, währenddessen sie sich an den kleinen Strand des Anwesens begeben.

Mit Blick auf die Silhouetten der Türme von Schildwacht, sowie einzelner vor Anker liegender Schiffe, besprechen und analysieren die zwei Rothwardonen vergangene Ereignisse und die aktuelle Situation.
So sprechen sie über diesen Namir, dessen wahren Ziele wohl noch im Verborgenen liegen, sowie über seine zwei Begleiter, einem Bosmer und einem kaiserlichen Söldner.
Rashid fragt sich zwar zwischenzeitlich, ob seine Tochter Alya bint Rashid al Alik´r nicht ihre eigenen kleinen Pläne verfolgt, doch man spricht rasch auch über auch seine zwei Söhne Aabid bin Rashid al Alik´r und Zahir, die nach wie vor außerhalb von Schildwacht weilen.
Aabid ist weiterhin in Bergama mit der Aufgabe betreut, die dortigen Geschäfte wieder ins Lot zu bringen.
Zahir indes scheint immer noch krank.
Rashid setzt derzeit alle Hebel in Bewegung um herauszufinden, wie es um ihn steht und wie man ihm helfen kann.


Es gibt einiges zu besprechen, während man aufs Meer blickt.

Als sodann auch Faisal zu ihnen tritt, wird ebenso kurz die Rolle jener Steinschleiferin Rahaja thematisiert, die Rashid bisher noch nicht kennengelernt hat.
Isra beschwört in diesem Zusammenhang Faisal ihn bei etwaigen besonderen Aufgaben einzuweihen, um zu verhindern, dass mögliche Verwicklungen aus dem Ruder laufen könnten und man die Kontrolle über die Situation verlieren würde.
Die Abutemal-Waffenhand beruhigt ihn und versichert, dass er alles unter Kontrolle habe.


Während sich Rashid einige Gedanken macht, beruhigt Faisal derweil Isras ´Sorgen´.

So soll also schon bald Namir al-Rashid hier bei Abutemal vorstellig werden, während Rashid den zwei Fremdländern den Zutritt zum Anwesen verwehren wird.
Bisher halten sie sich wohl in der Stadt auf und es wird nicht lange dauern, bis es sich in den Gassen Schildwachts herum spricht, dass Fremdländer in der Stadt sind.
Während Faisal und Isra noch ein paar Worte unter vier Augen wechseln, zieht sich Rashid indes zurück und überlegt, ob es einen Grund dafür gibt, dass sich am heutigen Tage nur sehr wenige Anwärter auf ihre Ausschreibung hin gemeldet haben.
Bisher waren es eher zu viele Waffenleute, die sich bei Abutemal einen gesicherten Verdienst ausmalen und sich beworben haben.
Rashid wird auch dem auf den Grund gehen, wohl auch nur um sicher zu stellen, dass es nicht Einflüsse von außen gibt, die Abutemal schaden wollen.

Denn eines ist sicher: Abutemal hat nicht nur Freunde in der Alik´r.



Die Reisegruppe ist in Schildwacht angekommen.
Der Besuch des Namir al-Rashid bei den Abutemal steht vor der Tür, während sich die Fremdländer wohl erst einmal in Schildwacht umsehen werden.
Es wird derweil viel gesprochen und Pläne geschmiedet, wohl um sich kleine Vorteile zu verschaffen.
Und bald schon bricht man von Schildwacht auf, um in die Wüste zu ziehen: die Expedition startet dann so richtig. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spiffypurse« (2. Februar 2019, 10:23)


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Montag, 4. Februar 2019, 11:27



Schildwacht, auf dem Anwesen der Abutemal...

Faisal abd al Rashid steht mal wieder am Tor des Anwesens der Abutemal.
Am heutigen Tage werden Gäste erwartet.
Der rothwardonische Forscher Namir al-Rashid ist angekündigt, sowie die Steinschleiferin Rahaja bint Suram, die in die Dienste der Familie überstellt werden soll.
Der wortkarge Faisal gibt den bewaffneten Wachen letzte Anweisungen, als auch schon Isra al Abin, die rechte Hand des Prinzeln Silann Ashere, im Eingangstor erscheint.
An seiner Seite ist auch Rahaja, während al-Rashid wohl ein wenig später eintreffen wird.
Isra, der den Wachen bereits bekannt ist, wird direkt durch gewunken.
Rahaja wird indes ein wenig genauer unter die Lupe genommen und als just in diesem Moment auch Namir al-Rashid auftaucht, muss dieser sich eine scheinbar besonders akribische Leibesvisite gefallen lassen und am Ende gar seine Waffen abgeben.
Faisal nimmt durchaus wahr, dass dem Forscher diese Behandlung arg missfällt, geht aber nicht weiter darauf ein.
Er ist indes darauf bedacht, die Gäste rasch zum Familienoberhaupt Rashid bin Temal al Alik´r zu führen, der wohl schon wartet.


Faisal abd al Rashid führt die Gäste über das Anwesen, bittet sie aber plötzlich zu warten und um ein wenig Geduld.

Aber man kommt nicht sehr weit.
Gerade ist man um das Haupthaus herum ein Stück in Richtung des Vorplatzes geschritten, stoppt Faisal und bittet die Gäste um einen Moment Geduld.
Er hat noch etwas zu erledigen und es würde auch nicht lange dauern, argumentiert er und lässt die rothwardonischen Besucher dort stehen, während er selbst ein paar Schritte weiter auf den Vorplatz geht.
Dort wird unterdessen ein dürrer, scheinbar völlig entkräfteter Gefangener nach vorne geführt, dessen nackter Oberkörper einige recht frische und teils blutige Wunden aufweisen.
Seine Hände sind auf dem Rücken gefesselt und sein Gang ist nur schleppend, wohl den Torturen, die er erleiden musste, geschuldet.
Es ist Masud af-Nuri, der in Ungnade gefallene Rothardone, der schon so lange im Dienste der Abutemal stand und jüngst in Bergama in Gewahrsam genommen und hierher überstellt wurde.
Die Wachen drücken ihn zu Boden, auf dass er auf Knien völlig geschwächt im sandigen Boden ausharrt, aber noch die Kraft findet den Kopf zu heben, um Namir al-Rashid für einen Augenblick direkt in die Augen zu blicken.
Faisal macht es kurz, nähert sich ihm von hinten, packt seinen Kopf und zieht ihn zurück.
Das zuvor aus seinem Stiefelschaft ans Tageslicht beförderte Messer öffnet sodann mit einem raschen Schnitt Masuds Kehle, sodass dieser röchelnd zu Boden fällt und dort in seinem Blute sein Leben aushaucht.
Während sich die zwei Wachen daran machen Masuds Kopf abzuschneiden, kehrt Faisal wieder zu den Gästen zurück, die unmittelbar Zeuge dieser Hinrichtung wurden und bittet sie, ihm weiter zu folgen.


Die Besucher werden Zeuge der Hinrichtung des Masud af-Nuri.

Rashid bin Temal al Alik´r setzt sich auf seinem gewohnten Platz und blickt nacheinander in die Gesichter seiner Gäste.
Für einem Moment scheint es, er würde er schon zu Beginn insbesondere die ihm noch unbekannten Rahaja und Namir einzuschätzen versuchen, als er dann aber die Besucher begrüßt und willkommen heißt.
Er kommt schnell zur Sache und will zunächst einiges von Namir wissen.
Dieser erklärt sich, in gewohnt ruhiger Art, so als hätte er dies bereits einige Male getan.
Dass al-Rashid seine Forschungen in Wegesruh, statt in Schildwacht durchführt, sowie durch eine bretonische Mäzenin finanziell gefördert wird, statt von rothwardonischen Gönnern, scheint Rashid irgendwie nicht zu gefallen.
Er wird noch Gelegenheit haben mit Namir unter vier Augen zu sprechen und diese sehr zeitnah suchen, denn hier geht es natürlich auch ums Geschäft.


Rashid bin Temal al Alik´r heißt seine Gäste willkommen und hat einige Fragen.

Doch Namir platzt plötzlich mit einer Aufforderung an Rashid in die Runde, mit der so keiner gerechnet hätte.
Seine Ehre wäre verletzt, erklärt er dem im ersten Moment sichtlich überraschten Familienoberhaupt der Abutemal.
Noch in Wegesruh sei er von Rashids Tochter Alya bint Rashid al Alik´r beleidigt worden, die seine Kampffertigkeiten vor den Leuten in Frage gestellt hat.
Das hat er nicht vergessen.
Der Stachel sitzt tief, so scheint es und Namir bittet Rashid darum, seine verletzte Ehre durch einen Kampf mit einem Krieger aus diesem Hause wiederherstellen zu dürfen.
Faisal muss im Hintergrund leicht schmunzeln, aber Rashid willigt ein.
Der Kampf soll schon in Kürze ausgetragen werden, dann man will ja auch schon bald weiter reisen, denn die Expedition soll nicht verzögert werden.
Auch Isra al Abin, der die Forschungsreise leitet, gibt seinen Segen für einen baldigen Kampf.


Rashid zeigt Rahaja das Haus und besiegelt ihre Anstellung.

Während sich Namir sodann auch schon wieder zurückzieht, um wohl auch nach seinen Begleitern Ghin Korcisis und Aventus Tienni zu sehen, nimmt sich Rashid derweil Zeit, um Rajaha besser kennenzulernen.
Er führt sie über das Anwesen und zeigt ihr das Haus.
Zwar hat er ihre Fertigkeiten als Steinschleiferin noch nicht selbst in Augenschein nehmen können, aber er vertraut wohl den Empfehlungen seiner Tochter Alya, die Rahaja mit Lob überschüttet hat.
So lässt er die Gelegenheit nicht aus mit ihr alle Einzelheiten ihrer Anstellung zu besprechen und sie zu besiegeln.
Ihr werden alle Freiheiten gewährt, um ihrer Arbeit bestmöglichst nachgehen zu können.
Rashid würde es am liebsten sehen, würde Rahaja sofort anfangen, doch wird sie zunächst mit auf jene Expedition gehen.
Faisal hat wohl einige Aufgaben für sie, sodass sich Rashid in Geduld üben muss und nur hoffen kann, dass die Expeditionsgruppe schon bald wieder gesund zurückkehrt.




Namir al-Rashid war Gast bei den Abutemal und überrascht mit einer Bitte.
So steht schon bald ein Zweikampf an.
Rahaja wird angestellt und Masud af-Nuri vor den Augen der Gäste hingerichtet.
Ja, und die Expedition steht ja immer noch an... 8)
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35

Mittwoch, 6. Februar 2019, 11:23



Schildwacht, vor und im Gasthaus Schwestern der Sande...

Einer jener unzähligen heißen Tage in der Alik´r neigt sich dem Ende zu.
Draußen in den sandigen Gassen von Schildwacht ist es inzwischen ruhig geworden.
Das emsige Treiben des Tages mit einem Mix aus Bürgern, Händlern und so manchem Glücksritter ist abgeebt.
Mit einer milden Brise kehrt auch Ruhe ein, in der Hauptstadt der Rothwardonen.
Soldaten des Königs sieht man allerdings nach wie vor, meist zu zweit oder dritt, durch die Straßen patrouillieren.

Faisal abd al Rashid, die erste Waffenhand der Abutemal, kann sich wahrlich eine schönere Aufgabe vorstellen, während er gerade auf dem Weg zum größten Gasthaus der Stadt ist, um den Bosmer Ghin Korcisis aufzusuchen.
Sicher wird auch ihr kaiserlicher ´Schoßhund´ Aventus Tienni nicht weit weg sein, doch mit ihm hat er nicht zu reden.
In Gedanken um die Fremdländer trifft er auf Rahaja bint Suram.
Sie hat wohl den gleichen Weg und es dauert nicht lange, als sie auch schon direkt vor dem Gasthaus den Bosmer und den kaiserlichen Söldner erblicken.
Sie sind im Gespräch mit Isra al Abin, der nach wie vor Freundlichkeit vorheuchelt.
Zumindest ist es das, was Faisal denkt.
Isra bleibt dort nicht allzu lange und sucht den Weg ins Gasthaus, währenddessen sich Rahaja den ´Gästen´ der Stadt annimmt und in ein Gespräch hineingezogen wird.
Trotz dass Faisal mehrmalig den Versuch unternimmt den Bosmer zu einer Unterredung im Gasthaus zu gewinnen, scheint der kleine Elfenmann stur zu bleiben und verweilt weiter draußen, während Faisal aufgibt und genervt das Innere der Schänke aufsucht.
Noch bevor er die ´Schwestern der Sande´ betritt, fällt ihm aber noch eine Fremde auf, die ungewöhnlich nahe der Gruppe um Rahaja und den Fremdländern steht und scheinbar den Gespräch lauscht.
Er kümmert sich zunächst nicht weiter um sie und stößt die Tavernentür weit auf, sodass eine milde, aber frische Brise abendlicher Alik´r-Luft ins Gasthaus hinein gelangt.


Während Rahaja mit den Fremdländern vor dem Gasthaus in ein Gespräch hineingezogen wird, macht sich Faisal auf hinein zu gehen. Der Bosmer Ghin weigert sich zunächst mitzugehen.

Im größten Gasthaus der Stadt, ´Schwestern der Sande´, ist einiges los.
Es ist sehr voll.
Die meisten Gäste sind damit beschäftigt etwas zu essen, sich zu betrinken, Weiber anzuflirten oder einander Geschichten des Tages zu erzählen.
Faisal schenkt im Eingangsbereich der Gastwirtin Rudabeh ein grüßendes Nicken, während bereits seine dunklen Augen in der Menge Ausschau nach Isra halten.
Er sieht ihn bei einer Sitzgruppe inmitten des Schankraumes sitzen, wohl im Gespräch mit einem ihm unbekannten Rothwardonen vertieft.


Isra al Abin (links) lernt den üppig gebauten Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid kennen.

Jener Rothwardone wird Amir Tarik al Hashid der Ältere gerufen und ist sichtlich gut genährt.
Er macht keinen Hehl daraus, dass er wohlhabend ist, sitzt recht lässig Isra gegenüber auf dem gepolsterten Sofa und schmeißt sich immer mal wieder einige Trauben ein.
Während sich Isra mit ihm austauscht, versucht sich Faisal zu erinnern.
Ihm kommt dieser Name bekannt vor.
Es stellt sich heraus, dass er ein in Schildwacht beheimateter Gewürzhändler ist, der aber einige Zeit nicht in der Stadt weilte.
Auch ihm ist Abutemal bekannt, doch Ruptgas Wille ließ sie bisher noch nicht ihre Wege kreuzen.
Isra erkennt ebenso fixeinen neuen potentiellen Geschäftspartner, merkt man doch schnell, dass man auf einer ´Wellenlänge´ ist und die gleiche Sprache spricht.
Faisal muss anerkennend zugeben, dass Isra nicht ungeschickt agiert, denn er kann recht zügig jenen ´gut gebauten´ Amir für die Teilnahme an der bald anstehenden Expedition gewinnen.

Nach einiger Zeit finden sich aber dann doch auch die anderen im Gasthaus ein.
Während sich der kaiserliche Söldner scheinbar verzogen hat und Rahaja sich wohl eingehend mit Naniisa - jener Fremden, die draußen nahe der Gruppe stand - beschäftigt, klärt derweil Faisal den Bosmer Ghin über den bald anstehenden Zweikampf des Namir al-Rashid auf.
Der kleingewachsene Elfenmann lässt sich zu keiner deutbaren Emotion hinreißen, als ihm berichtet wird, dass dieser Kampf keineswegs mit Übungswaffen durchgeführt wird und der Forscher durchaus ernsthaften Schaden nehmen könnte.
Das Gespräch zwischen den Zwei ist auch nur kurz, herrscht bei beiden zumindest darüber Einigkeit, dass sie sich nicht mögen.
So dauert es auch nicht lange und Ghin verschwindet wortlos in der Menge der Tavernenbesucher, gerade als Faisal für den Moment abgelenkt ist.


Das Gasthaus ist gefüllt. Faisal sucht das Gespräch mit Ghin, während sich eine Neue dazu gesellt: Naniisa.

Rahaja, die Steinschleiferin im Dienste der Abutemal stellt Naniisa vor, der Faisal aber weiterhin noch wenig Beachtung schenkt.
Auch er zieht sich sodann zurück und bekommt nur am Rande mit, dass Isra direkt auch jene neue Bekanntschaft von Rahaja für die Expedition zu gewinnen versucht.
Die rechte Hand des Silann Ashere lässt wahrlich nichts unversucht jeder Situation noch etwas Gutes abzugewinnen.




Es war einiges los vor und in dem Gasthaus ´Schwestern der Sande´.
Neue Rothwardonen bereicherten das RP unserer Akteure, sodass sich schnell ein geselliger Abend mit facettenreichem Rollenspiel entwickelte.
Während sich also Faisal und die Fremdländer immer mehr ´anzicken´, betreten neue Akteure die Bühne.
Isra scharrt weiter Teilnehmer für seine Expedition um sich, Rashid weilt in seinem Anwesen und Namir ist irgendwo in der Stadt untergetaucht.
Interessanterweise wurde Alya schon länger nicht mehr gesehen, obwohl gerade sie sich oft im Gasthaus herum treibt.

Wir dürfen gespannt sein auf neue Entwicklungen oder überraschende Wendungen im ´Schachspiel´ rund um unsere ´Helden´. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Samstag, 9. Februar 2019, 13:39



Schildwacht...

Auch heute knallt die Sonne der Alik´r wieder unbarmherzig auf das Land der Rothwardonen herab und zeigt allen Lebewesen, wer hier der ´Chef´ im Ring ist, als sich gerade die erste Waffenhand der Abutemal, Faisal abd al Rashid, abermals auf dem Wege zum Gasthaus ´Schwestern der Sande´ befindet.
In Schildwachts teils engen Gassen geht kaum ein Lüftchen.
Man könnte sich fast wie in einem kochenden Kessel fühlen und selbst wenn etwas Wind geht, so ist er auch wieder nur heiß.

Das größte Gasthaus der Stadt, von dem heißt, dass selbst Großkönig Fahara'jad dort gelegentlich Speisen bestellen lässt, ist bereits in Sichtweite, als Faisal zwei ihm bekannte Gesichter auf dem sandigen Weg ausmacht.
Es ist der rothwardonische Forscher Namir al-Rashid, der mit seinem Begleiter, dem Bosmer Ghin Korcisis, spricht.
Genau die Zwei hat er gesucht.
Er zögert kurz, hält dann aber auf sie zu.
Eine knappe Begrüßung, wobei dem Bosmer möglichst Beachtung geschenkt wird, und man ist sodann unterwegs ein wenig Schatten zu suchen.
Selbst die, die Hitze gewöhnt sind, suchen sie nicht auch noch.


Faisal spricht mit Namir al-Rashid über den anstehenden Kampf, während der Bosmer Ghin Korcisis (vorne) seine bereits spitzen Ohren noch mehr spitzt.

Während Faisal Namir über den anstehenden ´Ehrenkampf´ aufklärt und ihn nach einem Waffenwunsch befragt, tauchen derweil auch die bisher noch recht unbekannte Naniisa, sowie die Steinschleiferin Rahaja auf, die sich zunächst ein wenig abseits angeregt unterhalten.
Ghin hält sich wie gewohnt während des Gesprächs der beiden Rothwardonen ein wenig zurück, was sicher nicht gleichzeitig bedeuten muss, dass ihm etwas entgeht.
Namir äußert den Wunsch, dass Ghin bei dem Kampf anwesend ist.
Faisal nimmt dies zunächst zur Kenntnis und sagt dem Forscher zu, Rashid hierüber zu informieren, mag Namir aber nicht viel Hoffnung machen.
Rashid hat bisher noch niemals Fremdländer auf dem Anwesen der Abutemal empfangen, wenn man mal von denen absieht, die dort entweder als Gefangene kurz vor ihrer Hinrichtung vorstellig waren oder vor ihrem Verkauf an Sklavenhändler standen.
Diese Informationen behält Faisal natürlich für sich, während er sich indes bei dem Gespräch fragt, wo denn der kaiserliche Söldner abgeblieben ist und wo sich Namir einen Abend lang wohl aufhielt.


Faisal befragt die wortkarge Naniisa und will von ihr einiges wissen, während Isra al Abin sie für die anstehende Expedition gewinnen will.

Als sich Naniisa und Rahaja zu den Männern gesellen, nutzen Namir und Ghin derweil die Gelegenheit und verabschieden sich.
Faisal will meinen, dass insbesondere der Forscher aus dem Haus der Wissenschaft angespannt wirkt.
Der Eindruck kann durchaus täuschen, vermag Namir doch sicher über so einige Fähigkeiten verfügen, seinem Gegenüber seine wahren Absichten geschickt zu verbergen.
Rahaja nutzt indes die Gelegenheit Naniisa vorzustellen.
Faisal ist gewohnt misstrauisch und löchert die Fremde mit Fragen.
Erschwerend kommt hinzu, dass Naniisa genauso ´gesprächig´ scheint wie die Waffenhand und so muss er ihr quasi fast alles aus der Nase ziehen, um am Ende doch nicht viel mehr zu wissen.
Isra al Abin, der die anstehende Expedition leitet, hat sie wohl auch zur Mitreise eingeladen.
Ja, Isra scheint in dieser Beziehung sehr offen zu sein, was Faisal nicht immer passt.
Denn es ist an ihm, auf alle Acht zu geben und etwaige Gefahren rasch zu erkennen.

Es dauert auch nicht lange, da betritt eben jener Isra die Bühne und schreitet sofort zur Tat, um Naniisa ohne große Umschweife für die Expedition zu verpflichten.
Fast schon im Schlepptau von Isra folgt auch der ´gut gebaute´ Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid, der ein ähnlich offenes Gemüt zu besitzen scheint wie Isra.
Während Isra die ´Bedingungen´ rund um die Reise mit Naniisa festzurrt, plaudern derweil Rahaja und Amir angeregt über Gewürze und zukünftige Geschäfte.


Während Isra weiter hinten mit Naniisa spricht, plaudern derweil Rahaja und Amir über Gewürze & Geschäfte.

Faisal verabschiedet sich aber dann auch.
Er hat noch einiges zu tun.
Es gilt Rashid über Namirs Wünsche zu informieren und einen Kämpfer auszuwählen.
Er hat da bereits einen im Sinn.
Als er auch schon wieder aus dem Schatten heraus in die Sonne tritt, denkt er für einen Moment an Alya bint Rashid al Alik´r, die es sich sicher nicht nehmen lassen wird dem Zweikampf beizuwohnen.
Derart Kämpfe mag sie, insbesondere wenn sich der Sand rot von dem Blut der Kämpfer färbt...




Neue Akteure haben die Bühne betreten, während sich der Ehrenkampf des Namir nähert.
Die Neuen bringen neue Geschichten mit, die unweigerlich neue Entwicklungen und Erzählstränge erzeugen.
Während die Sonne der Alik´r weiter unbarmherzig alles Leben in dem Wüstengebiet zu rösten versucht, wählt Faisal einen Kämpfer aus.
In Schildwacht sorgt indes der anstehende Kampf für reichlich Gesprächsstoff. 8)
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Montag, 11. Februar 2019, 11:23



Schildwacht, am frühen Abend..

Ein weiterer heißer Tag in der Alik´r geht zu Ende.
Die Sonne beginnt sich langsam zu senken, um für eine anstehende milde Nacht Platz zu schaffen.
Am Himmel ist keine Wolke zu sehen und der vor einigen Tagen in der Ferne gesichtete Sandsturm hat wohl doch eine andere Richtung eingeschlagen und dieses Mal Schildwacht verschont.

In den sandigen Straßen von Schildwacht herrscht eine seltsame Stimmung.
Faisal abd al Abin sitzt auf seinem Pferd und beäugt Namir al-Rashid, der soeben auf einem Kamel zu ihm aufgeschlossen ist.
Hinter ihnen reihen sich Isra al Abin, Rahaja und der Bosmer Ghin Korcisis, sowie einige Männer der Abutemal ein.
Es ist nun also soweit.
Der Ehrenkampf des Namir steht an.
Die Reitergruppe befindet sich auf der recht breiten Straße, die zum Osttor und sodann zu jenem Platze führt, wo der Forscher schon bald um seine Ehre, aber auch um sein Leben kämpfen wird.


Die Reitergruppe um Namir al-Rashid auf dem Weg zum Ehrenkampf.

Auf dem Wege zum Tor säumen bereits viele Rothwardonen die Straße und beäugen die Protagonisten, über die man in den letzten zwei Tagen nach Bekanntgabe des Ehrenkampfes so viel gesprochen hat.
Immer wieder tuscheln die Leute und zeigen keinerlei Anstalten es zu verbergen.
Insbesondere der Forscher Namir al-Rashid, sowie der Fremdländer scheinen Gegenstand der Gespräche zu sein.
Es kommt nicht selten vor, dass man auf sie zeigt und einige Male wird gar aus den Reihen etwas gerufen, was man aber nicht verstehen kann.
Die Szenerie könnte gar an einen Gang zu einer öffentlichen Hinrichtung erinnern, aber dieses Mal ist es anders.
Ein öffentlich ausgetragener Ehrenkampf, die Aussicht auf ein Spektakel und Blut zieht das Wüstenvolk in ihren Bann und lockt sie an diesem Abend aus ihren Häusern.

Kaum haben sie das Osttor hinter sich gelassen werden sie von einer schon erfrischend wirkende Brise empfangen.
Der Wind, der diesmal vom Meer heran getragen wird, ist recht stark und lässt lange Haare, sowie Kleidung darin wehen.
Sie reiten noch einige Meter und kommen zu einem breiten Platz, der von großen Säulen umrahmt wird.
Viele Schaulustig, meist Rothwardonen, aber auch jede Menge zwielichtige Gesellen, haben sich dort bereits versammelt und erwarten die Reitergruppe schon mit Spannung.
Am Ende des Platzes, dessen Grund mit Steinplatten ausgelegt ist, kann man auf einer kleinen Empore Rashid bin Temal al Alik´r erkennen.
Er verharrt dort in Ruhe und beäugt die Ankunft der Reiter und des Namir al-Rashid.


Kaum wurde das Osttor passiert, werden die Reiter von starkem Wind empfangen, der den Sand aufwirbeln lässt.

Nachdem der rothwardonische Forscher seinen Fennek fortgeschickt hat, schreitet er nach vorne und bleibt nur wenige Schritte vor Rashid stehen.
Er wirkt äußerlich ruhig.
Sollte ihn der anstehende Kampf beunruhigen, so kann er es es gut verbergen.
Die Blicke der zahlreichen Zuschauer ruhen auf ihn und immer wieder wird getuschelt.
Auch der Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid hat sich hier eingefunden und gesellt sich zur Gruppe um Isra al Abin.
Namirs Begleiter Ghin Korcisis steht ein wenig abseits und fixiert seinen rothwardonischen Gefährten.
Auch ihm ist nicht anzusehen, was in ihm vorgeht.
So die Schaulustigen eben noch zahlreich getuschelt haben, so verstummen die Stimmen abrupt, als Rashid sodann das Wort erhebt.
"Ihr seid pünktlich al-Rashid. Lasst uns ohne Umschweife zur Tat schreiten. So möchte ich Euch nun Euren Gegner vorstellen.", erklärt das Familienoberhaupt der Abutemal mit ruhiger Stimme und deutet zu seiner Linken.


Rashid bin Temal al Alik´r empfängt die zwei Kämpfer.

Während aus einer Reihe Rothwardonen ein hünenhafter Mann hervor tritt und langsamen Schrittes nach vorne schreitet, fällt etwas hinter Rashid im Schutze weiterer Zuschauer eine Frau kaum auf, deren Gesicht durch einen Turban verdeckt ist und die aus dunklen Augen fortwährend Namir fixiert.
Der rothwardonische breitschultrige Kämpfer, in Leder gekleidet, tritt neben Namir und deutet gen Rashid eine Verbeugung an.
Rashid indes blickt im Wechsel zu den zwei Kontrahenten, nickt ihnen zu und gibt seinem Ausrufer ein Zeichen nach vorne zu treten.
Ein dürrer, in rothwardonischen Stoffroben gekleideter Mann spricht sodann mit lauter Stimme zu den zwei Kämpfern und zur Menge.

Spoiler Spoiler

"Eine heilige Flamme erhebt sich über das Feuer,
Die Geister großer Männer und Frauen ohne Namen,
Längst tote Städte erheben sich und fallen in der Flamme,
Das Offenbarungslied der Dioscori,
Berstende Mauern und todloser Stein,
Feuriger Sand, der heilt und zerstört.

Ob dem Meer Schildwachts schimmernde Kuppeln im Licht der sinkenden Sonne über die Iliac-Bucht.
Sein Volk belebt die Basare und findet Seinen Weg durch die Steinmauern der Menschen.
Aber sogar in der Stadt mit ihren Türmen hinterlassen Sandalen ihre Spurt im Sand der Alik´r.

Denn all jene mit dem Blut der Rothwardonen bringen die Wüste mit sich, egal wohin sie gehen.
Die Wüste hält unser Herz, unsere Seele im Griff.
Ihre Flammen brennt in unseren Augen und Ohren.

Staub kann nicht sterben, und wir sind Staub, Windverweht, vergänglich, ewig, alles.


Einen Moment verharrt jener Ausrufer, erntet von Rashid ein weiteres Nicken, dann fährt er fort.

"So höret, Volk von Schildwacht, Volk der Alik´r! Nichts hat für uns einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat.
Hier und heute stehen einander gegenüber Namir al-Rashid seines Zeichens reisender Forscher aus dem Haus der Wissenschaft, mit Sitz in Wegesruh, der jenen Kampfe einforderte, um seine verletzte Ehre wieder herzustellen...und Dschawad, ein treuer Kämpfer und Streiter aus dem Hause Abutemal, der dem Herausforderer die Ehre erweist sein Begehr zu erfüllen, und dass vor Euch, dem Volke der Wüste.
Unter den wachsamen Augen unseres großen Vaters Ruptga werden sie nun gegeneinander antreten, bis dass Einer entweder in seinem Blute im Sande liegt, oder die Hand hebt zur Aufgabe, und Anerkennung des ehrenvolles Sieges seines Gegners."


Dschawad ist ein Hüne von Rothwardone.
Als er sein ledernes Oberteil auszieht und zu Boden wirft, kann man auf seinem muskelbepackten Oberkörper zahlreiche vernarbte Wunden sehen.
Von einem nahen Tisch wählt er zwei Waffen, so wie es ´vereinbart´ war: einen Dolch, den er im Stiefelschaft verschwinden lässt und einen mächtigen Streitkolben.
Auch Namir hat sich indes vorbereitet und kaum stehen beide wieder vorne vor Rashid, gibt dieser auch schon das Zeichen.

"Beginnt!"


Die Kämpfer belauern sich.

Die zahlreichen Zuschauer blicken gespannt auf der nun folgende Spektakel.
Die zwei Kämpfer beäugen und umkreisen sich mit angespanntem Körper und gezückten Waffen.
Es dauert nicht lange und Dschawad rennt mit einem wilden Kampfschrei auf Namir los und versucht seinen Streitkolben mit einem wuchtigen Schlag auf Namirs Körper herab schmettern zu lassen.
Dieser ist flink und kann der ersten Attacke seines hünenhaften Kontrahenten ohne Probleme ausweichen.
Schnell wird klar, wie die Rollen verteilt sind.
Auf der einen Seite der kräftige Angreifer und auf der anderen Seite der schnelle Namir, der auf geschickte Konter setzen wird.

Daschwad flucht leise als sein Streitkolben ins Leere schwingt und startet sofort den nächsten Angriff.
Wieder kann Namir ausweichen.
Die Zuschauer sehen recht elegante Bewegungen des Forschers, doch allen ist klar: so der mächtige Streitkolben ihn nur einmal trifft, wäre es um ihn geschehen.
Die Spannung ist zum Greifen nahe.
Man umkreist sich.
Dschawad wartet nun, zögert ein wenig.
Doch dann folgt ein weiterer Angriff.
Mit weit aufgerissen Augen, wieder mit einem wilden Schrei untermalt, lässt der Hüne den Streitkolben gen Namir herab schwingen, während dieser mit einer geschickten Drehung abermals ausweichen und im direkten Konter seinen Dolch in Dschawads linke Körperseite treiben kann.
Der Kämpfer im Dienste der Abutemal stöhnt kurz auf, Blut ist zu sehen, aber die Wunde scheint ihn nicht sonderlich zu beeindrucken.


Es fließt reichlich Blut und geht um Ehre, aber auch um Leben & Tod.

Die Bilder scheinen sich zu wiederholen.
Dschawad attackiert, doch diesmal täuscht er den Schlag rechtsseitig an, dreht sich aber um die eigene Achse und versucht auf der anderen Seite einen Treffer zu landen.
Er trifft nicht, doch Namir verliert kurz die Balance und einen seiner Dolche.
Dschawad kann diesen Vorteil nicht nutzen und rennt abermals scheinbar blind auf seinen Gegner los, der beim nächsten Konter einen weiteren Treffer landen kann.
Der Hüne atmet nun sichtlich schwerer.
Namir ändert plötzlich seine Strategie, zückt einen Wurfdolch und wirft ihn nach Dschawad.
Er streift ihn an der Schulter.
Eine weitere blutende Wunde.
Dschawad ist gezeichnet und die Zuschauer halten die Luft an.
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Montag, 11. Februar 2019, 11:24

(Fortsetzung)

Nun setzt er scheinbar alles auf eine Karte, hebt den Streitkolben mit beiden Händen über seinen Kopf und stürmt auf Namir zu.
Sein Schlag trifft, streift aber ´nur´ Namirs linken Arm, der dennoch vor Schmerz aufschreit.
Im Gegenzug versucht er mit seinem Dolchknauf Dschwads Schläfe zu treffen, reißt ihm aber stattdessen das halbe Ohr ab.
Der große Rothwardone taumelt nun, kann sich nicht mehr ausbalancieren.
Er geht auf die Knie, verliert seine Zweihandwaffe.
Statt, dass Namir nun zum finalen Angriff übergeht, schiebt er die Zweihandwaffe mit seinem Fuß weg von seinem Gegner, der die Gelegenheit nutzt, Namir Sand ins Gesicht zu werfen.
Der Forscher weicht etwas verdutzt zurück, während Dschawad den Dolch aus seinem Stiefelschaft zieht und scheinbar mit letzter Kraft auf Namir los stürmt.


Dschawad zückt den Dolch und geht zum Angriff über. Es wird die letzte Attacke des Kampfes sein.

Mit einem lauten Schrei rennt er Namir quasi um, sodass sich am Boden beide Körper ineinander verwringen.
Die Zuschauer können nicht genau erkennen was passiert.
Es scheint, als würde der oben liegende Dschawad mehrfach versuchen seinen Dolch in Namirs Körper zu treiben, doch plötzlich halten beide inne.
Für einen Moment liegen sie dort am Boden, regungslos und möglicherweise schwer gezeichnet.
Stimmen aus den Reihen der Zuschauer werden laut.
Nichts passiert.
Doch dann geht ein Raunen durch die Menge.

Es bewegt sich etwas.
Dschwads lebloser Körper wird zur Seite geschoben und Namir erhebt sich schwer atmend.
Ein kurzer, aber respektvoller Blick geht zu seinem Kontrahenten, der nun dort in seinem Blute liegt.
Dann wendet er sich, gezeichnet vom Kampf, Rashid zu, der weiterhin auf seiner Empore steht und von dort ruhig den Kampf verfolgte.
Es dauert nun einen Moment, dann schreitet er hinunter zu Namir, dem er ein Nicken schenkt.
"Gut gekämpft, Namir. Ein ehrenvoller Kampf. Ihr habt Euch den Respekt aller verdient, auch den meinen. Eure Ehre, so Ihr sie verloren glaubtet, sei wieder hergestellt."
Rashid blickt auf Namirs lädierten Arm, wo ihn der Streitkolben streifte.
"Ruht Euch nun aus und sucht mich auf meinem Anwesen auf, bevor Ihr zur Expedition aufbrecht. Ich habe noch mit Euch zu sprechen."


Rashid zollt Namir nach dem Kampf seinen Respekt.

Kaum ausgesprochen wendet sich das Familienoberhaupt der Abutemal auch schon wieder ab, um sodann mit einigen Reitern zum Anwesen aufzubrechen.
Die mit einem Turban vermummte Frau, die weiter hinten stand und dem Kampf beiwohnte, ist indes mit den Zuschauern verschwunden.
Namir macht sich derweil auf seine Wunden zu pflegen, während die Gruppe um Isra und Rahaja noch die Gaststätte ´Schwestern der Sande´ aufsuchen, um über den Kampf zu sprechen.
Der leblose Körper des Dschawad wird vor den Augen einer scheinbaren entsetzten Geliebten von einigen Männern fort getragen.

Und so wird es auf jenem Platz außerhalb der Stadtmauern Schildwachts wieder ruhig, so als wäre hier nichts passiert.
Nur die Blutspuren am Boden zeigen, was hier noch vor einigen Minuten geschah...




Der Ehrenkampf ist nun vorüber.
Es floss reichlich Blut, es wurde gewettet und das ´Spektakel´ zog sogar Orks an.
Namir hat gewonnen und seine Ehre wieder hergestellt.
So er wieder auf den Beinen ist, wird man sicher endlich die Expedition beginnen.
Die Wüste wartet bereits... 8)
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Donnerstag, 14. Februar 2019, 11:40



Schildwacht, das Abutemal-Anwesen..

Alya bint Rashid al Alik´r steht mit verschränkten Armen und ernstem Blick vor ihrem Vater Rashid bin Temal al Alik´r, der soeben jenes Schreiben vor sich auf dem Tisch ablegt, das vor einigen Stunden erst Alya durch einen Boten von den Docks von Schildwacht überbracht wurde.
Ihr Blicke treffen sich, aber nur kurz.
Die Botschaft fand scheinbar über den langen Seeweg über die Iliac-Bucht aus Sturmhafen kommend nun den Weg nach Schildwacht, und am Ende zu ihrem Ziel: Alya.
Das gebrochene Siegel der Schriftrolle weisen zwei gekreuzte Klingen in stendarrgrauem Siegellack auf.
Die Schrift zeigt sich einem typischen Waffenführenden entsprechend, leserlich, doch weit entfernt der schwungvollen Federführung eines Schreiberlings.

"Was soll das?"
Rashids Frage ist knapp, aber mit deutlich hörbaren Zorn in der tiefen Stimme.
"Dieser Namir al-Rashid ...den, den Ihr jetzt bei diesem lächerlichen Zweikampf gegen diesen unfähigen Dschawad habt vor aller Augen obsiegen lassen, zeigt immer mehr sein wahres Gesicht. Eines gesät mit Niedertracht, List und Tücke, der uns nun diesen Orden auf den Hals hetzt.", erklärt Alya und mit jedem Wort ist ihr Zorn über den rothwardonischen Forscher heraus zu hören.
"Jenen Forscher, den Du hierher gebracht hast, Tochter? Und der Zweikampf, er war deinem vorlauten Mundwerk geschuldet, deinem törichten Verhalten."
"Ihr seid es doch gewesen, der mich nach Wegesruh entsandte, in diese dunkle, dreckige und stinkende Stadt, um mich mit ihm zu treffen, etwaige Geschäfte für unsere Familie zu tätigen."
Alyas Stimme bebt vor Wut.
"Er provoziert und stellt uns bloß, indem er die Fremdländer hier in Schildwacht umher stolzieren lässt. Sie genießen gar unseren Schutz, so heißt es bereits in den Straßen der Stadt. Sie spotten über uns, Vater.", ergänzt sie fuchsig.


Alya wirft ihrem Vater Rashid voller Zorn jenes Schreiben auf den Tisch, welches sie von einem Orden der Gekreuzten Klingen erhalten hat.

Rashid haut mit der Faust auf den Tisch.
"Obacht, Tochter. Wähle deine Worte mit Bedacht. Und verhalte Dich ruhig..."
"Ruhig?! Wenn es nach mir ginge, läge Namir schon längst in seinem Blute. Der Kopf des Kaiserlichen würde aufgespießt unser Anwesen schmücken und der Bosmer wäre schon längst an die Dunmer verkauft, die sich an ihm wahrlich erfreuen würden."
"Wenn es nach Dir ginge, hätten wir noch mehr Ärger, als wir jetzt schon haben.", erklärt das Familienoberhaupt der Abutemal.
"Aabid ist in Bergama, Zahir schwer erkrankt. Zeige endlich, dass ich mich auf Dich verlassen kann. Ich brauche Dich hier."
"Dann sorgt dafür, dass dieser Namir ´verschwindet´."
"Ruhig Blut, Tochter. Er wird uns noch von Nutzen sein. Halte ein, bleibe ruhig. Es läuft alles so, wie ich es mir erdacht habe."
Alya kann sich kaum beruhigen, atmet tief und schnell.
Ihr Blick fällt auf das Schreiben des Ordens, das nach wie vor auf dem Tisch vor ihnen ausgebreitet liegt.

"Und was ist damit?", will sie dann wissen.
"Ich kümmere mich darum. Namir wird mich noch einmal hier aufsuchen, bevor sie zur Expedition aufbrechen. Dann wird er sich erklären müssen. Halte Du Dich indes zurück und mir den Rücken frei. Faisal wird auch einige Zeit weg sein."
Alya ist immer noch zornig und wendet sich dann wortlos ab, während Rashid indes einen Schreiber rufen lässt.
Sie wird sich wieder in die Stadt aufmachen.
Rashid schaut ihr kurz nach und muss für einen Moment schmunzeln.
Sie hat so viel von ihrer toten Mutter, denkt er für den Moment, als sich auch schon der Schreiber nähert.
Er überfliegt kurz noch einmal über die Zeilen des Schreibens von diesem Orden der Gekreuzten Klingen aus Kreuzgrat...

<< ...in der Hoffnung, dass Euch mein Schreiben erreicht, trete ich heute mit einer Bitte an Euch heran.
Möglicherweise hat Euch Namir al-Rashid schon von unserer Suche nach einem Wesen der Dunkelheit berichtet....>>


"Schreibt.", spricht er dann mit gewohnt tiefer, aber selbstbewusster Stimme zu seinem Schreiberling.




Kaum ist der Ehrenkampf vorüber, treten Andere auf den Plan und machen sich daran die Bühne zu betreten.
Während sich Namir sicher noch seine Wunden leckt, steht nun die geplante Expedition an.
Der Verhältnis ist angespannt, insbesondere was die Fremdländer angeht.
Interessant wird es auch sein, welche Rollen der dicke Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid und die wortkarge Naniisa in diesem Spiel noch spielen werden. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Silann (14.02.2019), Celebringil (14.02.2019), Jassillia (14.02.2019)

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Sonntag, 17. Februar 2019, 16:44



Schildwacht, vor einigen Tagen..

Es mag Zufall sein, oder auch nicht, aber an jenem Tage laufen sich Rahaja, die neue Steinschleiferin des Hauses Abutemal, und Faisal abd al Rashid, seines Zeichens erste Waffenhand desselben Hauses, auf einer der großen Übergänge der Wüstenstadt über den Weg.

Faisal, der in seiner gewohnt kühlen Art der üppig gebauten Rahaja begegnet, macht seinem Ruf alle Ehre und löchert sie mit Fragen, insbesondere über ihr scheinbar privates Treffen mit Isra al Abin.
Der Ehrenkampf des Namir al-Rashid ist indes kein Thema mehr, doch macht Faisal deutlich, dass nun Vorbereitungen für die in Kürze anstehende Expedition zu treffen seien.
Auch Naniisa, die wortkarge und hellhaarige ´Rothwardonin´, kreuzt ihren Weg und muss sich sodann den bohrenden Fragen des stets misstrauisch wirkenden Faisal stellen.
Es wirkt, als habe Abutemals Waffenhand keinen seiner besten Tage, so fühlt er Nannisa gehörig auf den Zahn.
Die hellen Haare zeigen offensichtlich, dass sie nicht ´reinen´ Blutes sei, was er natürlich zum Anlass nimmt, ihr noch weniger zu trauen, als er es ohnehin schon nicht tat.
Es kommt heraus, dass Rahaja sich nicht nur auf die Reise vorbereitet, sondern sich auch um die Einrichtung ihrer neuen Werkstatt kümmert, in der sie zukünftig für Abutemal die aus ihren Minen gewonnen Edelsteine fachmännisch bearbeitet.
So plant sie scheinbar eine Feier, so alle von der Reise wieder zurück sind und will ferner Naniisa als Köchin einzusetzen.
Denn zum Erstaunen von Faisal entpuppt sich die wortkarge Rothwardonin in der Kochkunst versiert.
Eine durchaus interessante Information, denkt sich Faisal, als in dem Moment auch Isra auftaucht und in seiner gewohnt offenen Art nach dem Rechten zu schauen scheint.


Zufall oder nicht: Man trifft auf einer der großen Übergänge aufeinander.


Vor den Toren Schildwachts, einige Tage davor oder danach..

"Und nun, verteidigt Euch."
Faisals Anweisung ist eindeutig.
Rahaja, die gut gebaute Steinschleiferin im Dienste der Abutemal, steht in Kampfhaltung, hat den Körper angespannt, ein Bein nach vorne gen Faisal gestellt und in der hinteren Hand ihren Dolch im Anschlag.
Noch vor einigen Minuten unterwies sie Faisal, zumindest in der Theorie, über eine mögliche Kampftaktik, wenn es darum geht mit dem Dolche zu agieren.

Es war beschlossene Sache und schon vor einiger Zeit vereinbart für einen etwaigen Kampf zu üben, sich darauf vorzubereiten.
Rahaja, die so wirkt, als könne sie keiner Fliege etwas zuleide tun, bat um eine Einweisung des erfahrenen Faisal abd al Rashid.
Und so traf man sich auf jenem Gelände, wo auch der Ehrenkampf des Namir al-Rashid ausgetragen wurde, und ging es an.


Eine Übungsstunde: Faisal abd al Rashid attacktiert, Rahaja kontert.

Sie solle ihren Gegner kommen lassen, sodass er nahe genug ist, seiner Attacke ausweichen und mit einem Konter die Klinge ein wenig unterhalb der Rippen in Richtung des Herzens treiben.
Ein Kampf wird nicht nur durch das geschickte Führen der Klinge entschieden.
Es geht vielmehr auch darum, dem Gegner nicht wissen zu lassen was man vor hat und gleichzeitig seine Schwächen zu erkennen und klug auszunutzen.
Zwar reagiert Rahaja zunächst ein wenig eingeschnappt, als Faisal ihr rät, ihre eher ´schüchternd wirkende´ Erscheinung als ´Waffe´ einzusetzen, aber sie tut dann scheinbar doch, wie man ihr befiehlt.

Und so mimt er einen Angriff, doch der erste Versuch scheitert kläglich.
Anstatt genau das zu tun, was Faisal ihr befahl, reagiert sie reflexartig, weicht aus, um gleichzeitig nach ihm zu treten.
Das gelingt ihr auch zum Teil, doch Faisal reagiert entsprechend sauer und lässt sie unsanft auf dem Boden landen.
Nach einer kurzen Maßregelung folgt sodann der zweite Versuch.
Und der gelingt vortrefflich, auf dass man vereinbart, dass Rahaja weiter daran üben soll, um es zu perfektionieren.


Auf dem Anwesen der Abutemal, gerade erst..

Rashid bin Temal al Alik´r, das Familienoberhaupt der Abutemal, hat gerufen und Namir al-Rashid ist der Einladung auf ein Gespräch unter vier Augen gefolgt.
Nachdem der reisende Forscher wohl seine Blessuren von seinem Ehrenkampf auskuriert hat, ist er in den letzten Vorbeitungen für die anstehende Expedition unter Leitung des Isra al Abin.


Namir al-Rashid spricht mit Rashid bin Temal al Alik´r unter vier Augen. Oder doch nicht?

Diesmal haben ihn die Wachen durch gewunken.
Rashid wartet bereits auf ihn, blickt auf die schier endlose Weite des Wassers der Iliac-Bucht und bittet Namir ihn zum hauseigenen kleinen Strand zu begleiten.
Während Rashid den Forscher ein weiteres Mal für seine Kampffertigkeiten lobt, überrascht Namir indes mit einem Vorschlag, ein gemeinsames Schiff zu erwerben und zu nutzen.
Seine bisherige Quelle, Kapitän Jeanne de Belleville, sei wohl nicht mehr verfügbar, sodass er Rashid jene kühne Idee unterbreitet.
Das Familienoberhaupt der Abutemal ist nicht abgeneigt hierüber nachzudenken, während er im Gegenzug Namir darum bittet, seinen Bosmerfreund Ghin Korcisis nach der Reise sprechen zu dürfen, ihm einen aus seiner Sicht ´interessanten´ Vorschlag zu unterbreiten.
Das Unangenehme mit dem Nützlichen verbinden, so erklärt er es dem Forscher.

Man merkt, dass sie einander während des Gespräches auf den Zahn fühlen.
Beide vermeiden zu viel preiszugeben.
Rashid macht Namir auf die aktuellen Arbeiten zu einem neuen Zugang der momentan verschütteten Katakomben des Abutemal-Anwesens aufmerksam und bittet ihn darum, sie zusammen mit ihm zu erforschen, so sie zurück sind und der Eingang freigelegt wäre.
Namir scheint entzückt, ist doch sein Forscher-Herz bei derart Aussichten erwacht.
Fast beiläufig erwähnt Rashid indes einen wohl weiteren Besuch aus Wegesruh, der zeitnah anstehen könnte.
Eine gewisse Jassillia Muraille, vom Orden der Gekreuzten Klingen, will ihn aufsuchen.
Es kommt heraus, dass Namir sie kennt.
Jassillia Muraille scheint Nachforschungen zum mysteriösen Ableben des dicken Yusuuf, und zu weiteren Vorgängen, anzustellen.
Rashid tut überrascht und wartet wohl ab, ob jener Besuch zustande kommt und was er mit sich bringen wird.


Jede Bewegung des Forschers wurde beobachtet.

So trennen sich die Wege der Zwei.
Namir macht sich auf den Weg die letzten Vorbereitungen für die Expedition zu treffen und hat vermutlich nicht bemerkt, dass hier jeder Schritt von ihm insgeheim beobachtet wurde.




Alle bereiten sich vor.
Nun ist es endlich soweit: die Expedition wird starten.
Und die Wüste wartet schon... 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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