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341

Sonntag, 12. Mai 2013, 13:26

Eine tragische Geschichte, nicht wahr? Am Ende waren sie alle tot. Der Bluthund, die Söldner, das Mädchen... Alle. Sogar der Ritter starb, getötet von seinem besten Freund und Mentor. Der Zauberer? Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist. Vielleicht wurde auch er umgebracht? Bei den meisten von ihnen war all das Unheil, dass ihnen wiederfuhr ihre eigene Schuld.


DIE GRUPPE DER RITTER - IM LOCH
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Die Schmiede war eine völlig normale Schmiede, was man wohl auch erwartet hatte. Angefüllt mit Kohle, einige der schwarzen Stücke waren noch gerötet und strahlten eine gewisse Wärme aus. Zwischen diesen Klumpen steckte noch ein langes Eisenrohr, welches eine lederumwickelten Griff hatte. Es war kalt.

Der Fackelschein kam weiterhin näher.


DIE GRUPPE DER SÖLDNER - NAHE BELKARTH
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Der Maskenmann ließ auf die Frage des Nord seine Arme fallen und blickte ein wenig die Schultern hängen lassend ein Stück nach links gen' Boden, als wäre er enttäuscht oder seine Taktik neu überdenken. Seine Bewegungen hatten wohl wirklich nichts zauberhaftes an sich gehabt. Dann fixierte er auch schon wieder den Einarm mit dem rötlichen Blick, welcher aus den Augenpartien der Hundemaske stach. War er ein Dunkelelf? Die Größe dafür hatte er. Bei genauerem Hinsehen im Schein der Flammenkuppel über ihnen dürften den Leuten auch die roten Linien auffallen, die ein riesiges Gittermuster auf seiner Maske bildeten. Sie schienen sich auch auf der schwarzen Kleidung zu befinden. Anschließend zuckte er mit seinen Schultern, wohl um die Frage zu beantworten.

Er schien sich nicht an der Handlung des Rothwardonen zu stören. Tatsächlich war die Linie teil eines großen Kreises welcher im Radius von drei Schritt um den Maskierten in den Sand gezogen wurde. Der seltsame Fremde machte keinerlei feindliche Handlung, aber schließlich wurde die Linie ja auch noch nicht übertreten.
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Es gibt kein lästigeres Geräusch als das Geschnatter eines Kindes, doch wie traurig ist die Stille, die Kinder hinterlassen, wenn sie gehen.

Mharkuv

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342

Sonntag, 12. Mai 2013, 14:29

"Habt ihr eine Altmer gesehen? Sie war eben noch bei uns und ist nun verschwunden." Er drehte sich auch kurz gen dem brennenden Karren um, ehe sein Blick wieder auf dem Fremden lag... oder genauer: auf dessen Maske. Er bemerkte die Linien und die roten Augen dahinter. "Ist ja auch nicht so wichtig. Was macht ihr hier in der Einöde? Habt ihr hier irgendwo ein Lager?"
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Johann

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343

Sonntag, 12. Mai 2013, 14:43

Tibald sah ,nachdem er die Schmiede erreicht hatte, kurz über die Schulter, vielleicht um sich zu vergewissern dass die Hunde noch alle schliefen, und machte sich dann an der Schmiede zu schaffen. Zunächst pustete er sachte in die noch leicht vorhandene Glut, eventuell in Hoffnung sie wieder anfachen zu können aber, wenn man seinen Blick dabei bedachte, vermutlich nur um ein paar hübsche Funken fliegen zu sehen. War denn überhaupt noch genug Kohle vorhanden um ein Feuer mit ein wenig Luft wieder anzufachen, waren die Kohlen schon durchgeglüht? Ein Blasebalg müsste ja ebenfalls zu finden sein wenn der Wirre eine normale Schmiede vor sich hatte. Lange aufhalten tat sich der Nord mit diesen Fragen zunächst nicht. Tatsächlich griff er stattdessen die Eisenstange, zog sie aus ihrem Kohlebett und betrachtete sie kurz (die Steine hatte er zuvor ordentlich aufgereiht irgendwo auf der Schmiede abgelegt). Als er mit dem Betrachten fertig war schob er sie wieder in die Kohlen und versuchte dabei wohl sie dort unterzubringen wo das leicht glühende Schmiedefeuer noch am heißesten war. Irgendwo in der Mitte.

Aszari

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344

Sonntag, 12. Mai 2013, 17:28

Da kein Herankommen ohne Überschreitung der gezogenen Grenze möglich schien, blieb er stehen und belauschte weiterhin interessiert das Gespräch. Er hatte keine sonderlich große Lust diesem vermeintlich irren Fremden noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wehe das zahlt sich nicht aus.
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345

Montag, 13. Mai 2013, 03:17

Wie sie starben? Nun... der Rothwardone wurde von dem Sand seines eigenen Landes verschluckt. Der Nord verlor sein Herz und der Khajiit wurde in Stücke geschnitten. Wo der Zauberer nach dem Blitz, der mir mein Augenlicht nahm abgeblieben war? Ich weiß es nicht. Würdet Ihr mir noch einen Met geben? Ich denke... hier sind noch ein oder zwei Münzen.


DIE GRUPPE DER RITTER - UNTER WÖLFEN
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Neben jeder Menge Asche waren genau sieben Kohlestücke in guter Qualität aufzufinden, von denen drei ansatzweise glühten. Zwei wurden kurz rot, als der Wirre auf sie pustete und zwei blieben kalt und schwarz, da sie ganz am Rand lagen. Hm... Sieben. Ein Blasebalg gab es aber nicht, genau so wenig schien es sich um eine normale Schmiede zu handeln. Denn sie schien tatsächlich nur einen Zweck zu haben, welcher wohl etwas mit den Hunden zu tun hatte.

Die Eisenstange war recht lang und am Ende weniger Spitz. Sie war dort deformiert worden und zeigte eine gerade Linie an, mit welcher die Hunde offenbar öfters gezwickt wurden. Das Teil hatte schon leichte Ähnlichkeit mit einem Haken, da der gebogene Teil vorn Spitz war und sich sicherlich auch dazu eignete Schädel zu öffnen und Körper aufzuspießen.

Die Kohle musste wohl erst zusammengeschoben werden, damit Tibalds Manöver Sinn machte. Ausserdem wäre etwas mehr Hitze notwendig, um überhaupt einen Effekt zu erzielen. Die Stimmen mussten wohl erst einen länglichen Raum durchqueren, denn es war weiterhin nur ein wackelnder Lichtschein zu sehen.


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Erst hob der seltsame Fremde seine linke Hand und zeigte demonstrativ mit dem Zeigefinger nach unten auf den Boden. Wohl um die Frage nach der Elfe zu beantworten. Anschließend hob er die andere Hand und deutete nach rechts in südliche Richtung. Die träge aufgehende Sonne machte diese Orientierung halbwegs möglich, auch wenn die Flammenbarriere sicherlich verwirrend war. Zeigte der Mann wirklich nach Süden? Viel wichtiger war wohl eher die Frage, ob er seine erste Hand richtig positioniert hatte. Denn die Elfe konnte ja wohl kaum im Boden sein, oder?
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346

Montag, 13. Mai 2013, 21:22

Als der Maskenmann bezüglich der Elfe auf den Boden deutete, fiel ihm erneut die Linie auf. Vielleicht hatte sie diese überschritten und war nun verschwunden? Verschleppt? Getötet? Wie gefährlich war der Kerl? Irre konnte man nie einschätzen - besser man hielt sich einfach fern von ihnen. Kurz schaute er auch in Richtung Süden. "Wohin müssen wir eigentlich, wenn wir weiter woll'n?", sprach er zu den anderen.
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Aszari

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347

Montag, 13. Mai 2013, 22:30

Sollte ihm auf die Frage nach der Richtung einer der Söldner einen Blick zu werfen, so würde er lediglich mit den Schultern zucken und die Lippen verziehen. Die Geste des Fremden war für ihn jedoch unmissverständlich klar. Sie war tot, dem Erdboden gleich gemacht, wenn man so will. Doch wenn es so war, was hielt dann die Feuerwand weiterhin aufrecht? War es nicht so, dass derlei Zauber verblasst, sobald dessen Wirkender verstirbt? Aber, was wusste er schon darüber zu sagen. Sodann fiel ihm ein, dass sie diesen Ort wohl kaum verlassen konnten, solange die Wand bestand hatte. Vielleicht hatte aber der Fremde irgendetwas damit zu tun. Sein blindes Auge begann zu zucken, Ungeduld machte sie in ihm breit. So langsam spielte er mit dem Gedanken, das Messer auf den Fremden zu werfen, um dem Ganzen ein schnelles Ende zu bereiten. Stellte sich nur die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, ihn zu treffen und erst recht tödlich zu verletzen. Er kam zu dem Schluss, weiterhin abzuwarten, mit der Rechten das Messer umspielend.
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348

Montag, 13. Mai 2013, 22:55

Tibald schob die Kohlestücke mit der Eisenstange zusammen. Er achtete dabei darauf das die drei glühenden dabei in der Mitte lagen und positionierte die anderen in einem Halbkreis darum. Dann schob er die Eisenstange wieder unter die Kohlen und beugte sich ein wenig über die Schmiede. Er deckte sie mit seinem Körper ab, hielt die freie linke Hand darüber und begann wieder zu pusten während seine Stirn sich furchte und er sich scheinbar konzentrierte. Nach einer Weile der Konzentration schoß aus seiner linken Hand für einen kurzen Moment ein recht heißer Flammenstrahl den er für wenige Sekunden aufrecht erhielt um den Kohlen zusammen mit seinem gepuste zu ein wenig heißerer Glut zu verhelfen. Das dabei entstehende Licht versuchte er mit seinem Körper abzuschirmen. Nachdem am Feuer alles getan war griff er sich zwei der Kiesel von der Schmiede, drehte sich wieder zum Gitter um und wartete ab was passierte... und vermutlich in der Hoffnung das die Stange so ein wenig heißt wurde.

349

Montag, 13. Mai 2013, 23:12

Eine furchtbare Vorstellung. Ich selbst würde den Tod auf der Streckbank dem vorziehen, was der Elfe wiederfuhr. Lebendig begraben zu werden.. ein grausamer und sinnloser Kampf gegen das Ersticken und die Gewissheit, dass man sterben wird und nichts... nichts konnte dies verhindern. Es sei denn man hatte einige Freunde, mit vielen Schaufeln die einen rechtzeitig fanden.


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Des Wirren Manöver funktionierte so einwandfrei und die Kohlen begannen, durch das magische Feuer erhitzt, zu glühen und zu glimmen und auch zu brennen. So erhitzten sie wohl das Eisen der Stange. Die Stimmen kamen näher und anschließend erschienen zwei Gestalten vor dem Gatter. Ein Mann, braunes Haar, nackter Oberkörper, ein paar Stoffhosen und Eisengamaschen tragend. Eine Axt baumelte an einem Ring knapp unterhalb seiner Hüfte. Er trug die Fackel. Neben ihm eine Frau, rotes Haar, leider mit Kleidung bedeckter Oberkörper und mehrere Schnallen am Gürtel für kurze Bolzen. Ihre Armbrust trug sie unvorbereitet über ihrer Schulter an einem Riemen. Sie hielten mitten in einem belanglosen Gespräch inne, starrten erst das Loch in der Decke und dann Tibald an. Sie starrten nur, die Münder geöffnet und völlig verwirrt und untätig in jenem Moment.


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Auf die Frage des Einarmigen hob der Maskierte seine rechte Hand und deutete mit seinem Daumen über die Schulter in Richtung... Westen? Anschließend trat er einen Schritt zur Seite und eine Schaufel kam zum Vorschein, welche dort im Boden steckte. Bisher hatte er sie mit seinem Körper verborgen. Er klopfte mit seiner linken Handfläche auf das Holz der völlig unspektakulär wirkenden Werkzeugs und deutete mit Rechts einfach wieder auf den Boden. Anschließend schob er seinen linken Fuss vor, welcher offensichtlich in Leder gewickelt war. Mit diesem schaffte er es kurzerhand das Zeichen für eine 'Drei' in den sandigen Boden zu malen.

Daraufhin verneigte er sich. Wie seltsam.
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Montag, 13. Mai 2013, 23:27

Es brauchte eine ganze Weile ehe der Einarm zu verstehen schien. "Wartet... ihr meint, die Elfe wäre begraben? Sehr fürsorglich von euch, dass ihr euch um die Toten kümmert. Da hinten liegen noch mehr." Er deutete mit seinem Daumen über die Schulter. Über die Drei schien er sich keine Gedanken zu machen - auch schien er die Situation wohl doch nicht ganz verstanden zu haben.
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Montag, 13. Mai 2013, 23:28

Tibald lächelte die beiden vor dem Gatter zur Begrüßung breit an. Die aufglühende Schmiede im Hintergrund und mit einem gefährlichen und ungesunden Funkeln in den Augen könnte er dieses mal nicht einfach nur beunruhigend sondern schon beinahe furchteinflössend aussehen. Dann warf er den Kiesel den er in der linken Hand hielt abrupt auf den Fackelträger. Seine Hand hatte in der kurzen Zeit des hinüberstarrens wieder angefangen kurz zu glimmen und die Wirkung sollte die gleiche, wenn nicht stärker, sein wie wenige Stunden zuvor beim jugendlichen Rothwardonen. Der Wurf selbst war ein weiteres mal erstaunlich Zielsicher. Mit der rechten Hand machte er, nur wenige Momente nach dem Wurf, eine befehlende Geste in Richtung des neben dem Gatter angebrachten Hebels. Der Zauber den versuchte auszuführen benötigte dieses mal einige Momente länger zur Vorbereitung sollte den Hebel allerdings wie von Geisterhand umlegen wenn er gelingen sollte. Wenn der Wirre mit seinen Aktionen Erfolg hatte sollte der Fackelträger am Boden liegen und die Frau vor einem geöffneten Gatter stehen. Dann würde Tibald hinter sich greifen und die nun hoffentlich heiße Eisenstange aus dem Feuer ziehen.

Aszari

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352

Dienstag, 14. Mai 2013, 20:18

Er sah wie der Mann in der schwarzen Robe die Schaufel zu erkennen gab und wunderte sich über das in den Sand gezogene Symbol. Was hatte das zu bedeuten? Wieder setzte er sich in Bewegung und schritt weiter entlang der Linie, um dem Mann in die Flanke zu laufen und seine Chance einer effektiven Gegenwehr zu erhöhen. Immerhin war er sich inzwischen sicher, dass der Kerl nichts Gutes im Schilde führte. Seine Augen traten hervor, als ihm klar wurde, was das Symbol zu bedeuten hatte. DREI. Eine Information mit der er dennoch nichts anzufangen wusste. Sie waren zu viert, also wie sollte er das verstehen? Er legte eine grimmige Mine auf, biss die Zähne zusammen und teilte den anderen mit, dass sie ihn besser zur Strecke brachten, bevor etwas Schlimmes passiert. Das funkelnde Messer sollte ihnen zum Verständniss gereichen.
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353

Freitag, 17. Mai 2013, 16:17

DER GESCHICHTENERZÄHLER
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Jemand sprang auf ihn zu. Diesen alten, blinden, unschuldigen Mann. Bretone war er und sehr alt. Oh ja. Sein letztes Wort fiel im Einklang mit seinem letztem Atemzug. Der Mörder trug eine Maske, marodierte durch die wehrlosen Bauern, Handwerker und Söldner die sich die Geschichte bis vor einigen Augenblicken noch angehört hatten. Am Ende waren sie alle tot. Der Geschichtenerzählerbretone sowieso. Überlebte er damals als einziger der Söldner gegen den Bluthund? Warscheinlich und auch Unwarscheinlich.
Wie groß war die Warscheinlichkeit, dass ein einarmiger Nord in Hammerfell gegen einen durchgeknallten, verfluchten Psychopathen überlebte?
Nicht besonders groß. Dennoch hätte er wohl auch durch Glück überleben können. Niemand schlägt einen Krüppel. Wäre auch gemein.
Wie groß war die Warscheinlichkeit, dass ein dunkelhäutiger Mann mit Wurfmessern in Hammerfell gegen einen Mann mit Maske und Schaufel überlebte?
Nun, man sollte besser nicht in seiner Nähe stehen.
Wie groß war die Warscheinlichkeit, dass ein seltsamer, verrückter Magier ohne Hut diesen Alptraum überlebte?
Er hatte die besten Chancen. Auch wenn er durch das Nichtvorhandensein seines Hutes wohl auch draufging.

Aber wer weiß das schon?
Keiner konnte den verrückten Nekromanten am verlorenen Pass aufhalten und er mordete zahllos weiter, stahl immer die Seelen der Toten und vergrößerte seine Armee... irgendwann wurde er von einer tapferen und taktisch agierenden Gruppe niedergestreckt. Hätte man doch früher anders gehandelt! Wie viele Leben hätten gerettet werden können?
Das Amulett des Geistes entfachte niemals seine volle Wirkung. Ein Jammer.
Und die Altmer erstickte jämmerlich unter einer zwei Fuss Decke von Sand. Hätte doch jemand die Schaufel ergriffen!
Der Bluthund tötete das Mädchen... und ihre Mutter, ihre zwei Brüder und so etwa die Hälfte der Anwesenden im Schloss.
Sten verschwand von der Bildfläche, genauso wie der Zauberer.
Eine grausame Welt. Brutale Leben die brutal ihr Ende finden. Ein Traum? Eine Legende? Eine lächerliche Geschichte? Ausgedacht von einem Verrückten auf Mondzucker? Völlig egal, denn was immer es auch war...

... der Kazé wehte fröhlich weiter.

FIN

Spoiler Spoiler

Fortschritt erreicht: 17%
letztendlicher Status: Abgebrochen durch SL
Rätsel gelöst: 0/7
Schätze gefunden: 1/7
NPCs gefunden: 4/13
Davon überlebt: 1
NPCs überzeugt: 1
von NPCs ausgenutzt: 0
Kluge Handlungen: 2
Dumme Handlungen: 7310,4
Tierbegleiter gefunden: 0/2
Eichhörnchen getötet: 0/666
davon gefoltert: 0
Punktestand: 17/100
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