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Silann

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Dienstag, 17. Juli 2018, 21:19

Eine Botschaft

*Gleichwohl schwimmt eine Flasche in den sanften Wogen des Meeres aus dem Blickwinkel des Rothwardonen. Die Botschaft*

Jahre sind vergangen
Wie der Staub der Wüste der in den Fingern zerrinnt.
Wo magst du sein?
Ein Leben in Spannung. Du unter der Maske verborgen-
Zeigtest mir dein Gesicht im Schimmer des Mondes,
der aufgehenden Sonne.
Du weisst was diese Zeilen bedeuten.
Ich suche Dich.
Orte mit Erinnerungen. Orte der Entscheidung.
Wo immer du bist,
was immer du tust,
welche Pfade du wandelst,
sollst du wissen,
Ich lernte die Liebe...
weil es Dich gibt..
Silann


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Donnerstag, 19. Juli 2018, 23:18

Auridion. Was eine Botschaft. Frieden und Eintracht für alle Völker. Mein Herz ist berührt.
Wir beiden haben diese Vision nie geschafft in unserem Umfeld.
Ich nehme die Vision der Königin mit.
Wohin die Wege führen.
Vielleicht erreicht dich diese Flaschenpost.
Ich irre umher bis ich dich finde.
Lerne von anderen Völkern.
Wo immer du bist,
was immer deine Wege vorhaben,
wisse
ich denke an dich.
Nie war unsere Abstammung eine Bürde,
Was fehlte ist die Vision der Königin des Dominions
Frieden und Eintracht.

*Schickt eine weitere Flaschenpost los*

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Samstag, 21. Juli 2018, 09:44

Reisen bildet. Eröffnet Horizonte, weit über eigenes Dünken hinweg.
Bis zum gestrigen Abend wusste ich nicht einmal das Anwil existiert.
Dort, in der gemütlichen kleinen Taverne, herrschte ein reges Treiben.
Hätte Dir sicher gefallen.
Welch Erkenntnis brachte diese Stadt? Mit welcher Erfahrung kehre ich diesmal zurück?
Ich traf ein junges Mädchen mit beeindruckender Weisheit in ihren klaren Worten.
So bleibt eine Muschel als Erinnerung an eine schöne Begegnung
in der Hand des jungen Mädchens und ich nehme ihre Botschaft mit:
Wage zu träumen und du lebst Mann aus der Wüste.
Silann

*Eine neue Flaschenpost geht auf die Reise mit einem kleinen Schmunzeln*

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Donnerstag, 9. August 2018, 12:47

Sitzt am gewohnten Platz, wo er üblicherweise die nächste Post in der Flasche vorbereitet.
Es gibt mittlerweile eine gewisse "Routine":
Schreiben, einwickeln, Korken drauf, ins Wasser wie beim Schiff Leinen los, eben Flasche los.
Schmunzelt

Zottel wir nehmen für die nächste Charge. Das sind 6 Flaschen die südliche Richtung.
Dann 6 gen Osten, Westen zurück gen Norden.
Das bringt Abwechslung ins Geschehen.
Vielleicht schreibt einer.




Am Strand von Stros M´Kai könnte man, wäre das Areal nicht abgeriegelt, ein Lachen hören, da die nächste Flasche auf die Reise geht.


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Freitag, 31. August 2018, 21:53

So sei es *die letzte Flaschenpost geht auf die Reise*
Ich ziehe aus den Tod an meinen Eltern, meinem Bruder zu rächen
Du weißt was Blutrache heißt.
Aus dem Mann der einst als Rekrut die Sporen verdiente erwuchs ein Krieger.
Leb wohl.
Salam aleikum

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Montag, 10. September 2018, 11:02

Ich reiste viel seit meiner Rückkehr. Nun wartet die dringliche Aufgabe, meine Eltern und meinen Bruder zu finden, auf mich.
Die Frage ist, ob sie wirklich einem Attentat zum Opfer fielen. In der ganzen Gegend hieß es, sie haben eine Karawane Richtung Bankoraipass gesehen. Karawanen gibt es haufenweise. Eine ganz normale Handelsroute. Im Grunde keine verwertbaren Informationen, wie der Rest.

*Geht in Gedanken, alle geführten Gespräche der letzten Tage durch. Ein Schmunzeln als er an die Begegnung in Abah zurückdenkt*

Ein bildhübsches Mädchen, ein ungewöhnliches Anliegen, dem ich nicht nachkommen konnte, trotz der wirklich großen Versuchung. Ich wandelte auf jenem feinen Grad einer möglich verlockenden Entscheidung, der Ehre die ich versprach und hielt. Was sind Worte die pathetisch gesprochen in der nächsten Stunde verfliegen aufgrund einer Versuchung?
Leere Hüllen gleich der Person.
Wahre Gefühle, Glaubhaftigkeit ist der Kern meines Seins. Maskerade und Lüge ein Greuel was anwidert. Nur in bestimmten Fällen gilt es die Wahrheit zu verschweigen.
Vielleicht eines Tages sehe ich sie wieder und gebe ihr wenn, Folgendes mit auf den Weg:

Wo immer dein Leben dich hinführt, bleibe dein Wächter, über Sinne, Ehre, Stolz und dein Herz.

Kann sein, dass ich irgendwas im Haus etwas übersehen habe?

-*Stunden später, als er die Schränke durchsucht, fällt ein Buch auf dem Boden und ein vergilbtes Schreiben mit nur einem Wort*

Bankorai

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Mittwoch, 12. September 2018, 13:10

In einer kleinen unscheinbaren Taverne macht er Rast. Es wird ein langer Abend mit einigen Gästen die wie er auf Reisen sind.
Manche ziehen nach Norden. Andere in die Wüste. Das Essen ist üppig und der Wein fliesst in Mengen die trockenen Kehlen runter.
Müde wankte er nach draussen und wagt die Frage ob er hier in einem der Gästezimmer übernachten kann. Die Türwache mustert den Rothwardonen eindringlich.
Das Zimmer ist besetzt
Was?
Hört ihr schlecht?
Gibt es irgendwo eins in der Gegend?
Nein.

Die Fülle des Weins tut sein übriges und liegt schlussendlich in einer Ecke nahe der Taverne.
Die Sonne bahnt ihren Weg durch das weichende Dunkel der Nacht. Mit dickem Kopf, in vager Hoffnung auf ein Frühstück geht es zurück zur Taverne, die geöffnet hat.
Drinnen zeugt nichts mehr von einem gestrigen Gelage. Eine Frau steht hinter dem Tresen und nickt ihm zu.



Nach dem Frühstück stellt er die für ihn wichtigste Frage nach seinen Eltern und dem Bruder. Nennt seinen Namen. Scharia neigt das Haupt.
Wochen, Monate. Sie machten Rast, hatten es eilig. Ohne Frühstück am nächsten Morgen.
Haben sie gesagt wohin die weitere Reise führt?
Es hieß nur am Abend. "Auf zur Burg!". Ich war zu kurz anwesend. Abends ist hier Buffet. Tut mir leid.
Danke ..
Verlässt das Gasthaus.
Burg... Ein kleiner Wink am Horizont.
Zwei Tage später erreicht er die Festung seiner Familie. Schnell, nahezu hastig rennt er durch das große eiserne Tor in den Innenhof der Festung.



Ob sie hier sind?

Alles zwar verlassen. Der Zustand gepflegt. Damals war es eine Art Refugium für die Familie. Rückzugsort.
Die Zeit schien still zu stehen.
Einige der Bauern kümmerten sich um die Festung bei Abwesenheit. Hatte sich nichts geändert.
Im Burgsaal liegen einige Briefe an ihn gerichtet auf dem Tisch.


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Donnerstag, 13. September 2018, 14:51

Briefe seines Verwalters die ihn auf dem Laufenden halten. Geschäftliches. Unter dem Stapel ein zerknitterter Umschlag.

Ihr kennt mich nicht, ich Euch nur vom Hören Sagen. Wenn ihr dieses Schreiben lest, liegt die Wahrscheinlichkeit nah, dass
Ihr auf der Suche nach Eurer Familie seid.
Geht nach Kluftspitze. Sucht den ersten Maat Elvira Derres auf. Könnt sie kaum verfehlen. Meistens sitzt die vorm Kamin
in der dortigen Schänke und besäuft sich besinnungslos.
Warum ein besoffener erster Maat? Einst diente der erste Maat unter einer Piratenflagge. Das Schiff wurde geentert. Die
Waren konfisziert. Einzig und alleine verdankt sie ihr kümmerliches Leben, weil sie geständig die Wachen unterstützte
den Anführer, der damals als verschollen galt zu finden und der Bande ein Ende gesetzt werden konnte.
Jetzt fragt ihr Euch, was das Alles mit Euren Eltern zu hat, die mitnichten Piraten oder Banditen
sind. Elvira hat ein Geheimnis, das in unmittelbarem Zusammenhang steht.
Die Zeit drängt....


Steht auf. Die Hände auf dem Rücken durch den Raum. Seltsame Geschichte. Glauben? Die Briefe werden gebündelt eingesteckt.
Ein ungutes Gefühl, eine Menge Zweifel. Am Schluss überwiegt das, was man Hoffnung nennt.

Silann

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Sonntag, 16. September 2018, 19:45

Wochen später erreicht er Kluftspitze. Müde sucht er einen Schlafplatz in der Taverne der Stadt.
Wirklich am Ziel der Reise? Neue Rätsel, Brief von Unbekannten denen er folgt?
Schläft schlecht und wacht am frühen Morgen auf. Es gilt Derris finden. Schwer kann nicht sein. Die Beschreibung
war eindeutig. Besoffen in der Nähe am Kamin. Annahme: Uhrzeit egal.
Ein karges Frühstück, Ränder unter den Augen sucht er nach dem ersten Maat.
Die Suche währte kurz. Eine lallende volltrunkende Frau am Kamin.
Hallo Derris
Einfach ein Versuch ins Blaue.
Hä?
Jedenfalls antwortet sie auf den Namen hin.
Ich muss dich sprechen.
Hau ab Arschloch!




Unkoordinierte Bewegungen in seine Richtung

Wirt! Einen Eimer kaltes Wasser.
Wollt ihr die nüchtern kriegen. Lasst sein. Keine Mühe wert.
Einen Eimer Wasser
Naa gut.

Der Wirt holt einen Eimer, den er nimmt und ohne ein Wort sieht Derris sich in einer Wasserlache wieder.
Was soll das! Arschloch!
Am Kragen gepackt wird der erste Maat vor die Tür geschliffen. Keinen juckt es wirklich wenn die
verreckt.
Was willst du?
Antworten.
Kannst mich!
Keine Antwort keine Flasche. Überlegs Dir und zwar schnell!
Du kannst mich
Derris versucht in die Gerade zu kommen. Fällt wieder hin.
Gib mir Rum!
Rede!

Silann fragt nach seiner Familie. Die er als wichtige reiche Bekannte kennzeichnet und das sie vom Kuchen was abkriegt, ja nach brauchbarer Information
Im Geschäft Alter. Ich..sah die Leute in der Nähe vom Hafen. Sch..on.. Wochen her.
Wir sehen uns morgen Derris. Keine besseren Informationen, kein Leben.

Silann

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Freitag, 21. September 2018, 17:17

Am nächsten Morgen findet er niemanden mehr vor. Derris, wie vom Erdboden verschwunden. Auf Nachfrage beim Wirt ein loses Schulterzucken.
Weit gereist einem Schemen, unwirklicher Hoffnung hinterher?
Des Abends trifft er das Ehepaar von Wolfenberg in dessen Chateau. Die Unterhaltung war interessant und der Abend verging wie im Flug.
Pragmatisch betrachtet schenkt er dem Ehepaar mehr Glauben als der vagen Hoffnung seine Familie noch lebend anzutreffen.
Sie kennen die Gegend besser als er sie jemals im Ansatz kennen wird. Dem Rat des Ehepaar leistet er Folge.
Er denkt an den schönen Abend bei derer von Wolfenberg und schmunzelt bei dem einen oder anderen Rückblick.
Keinen Sinn Schatten der Vergangenheit hinterher zulaufen.
Schwelgt einige Zeit in ferneren Erinnerungen. Dort leben sie weiter, seine Familie und jene die er einst auf dem langen Wege getroffen hatte.
Nach vorne sehen. Das Erbe der Familie würdig vertreten.
Irgendwo in der Nähe des Chateaus weilt er die ganze Nacht schweigend. Bei Anbruch des neuen Tages geht es in die Taverne zurück.
Derris weiterhin verschwunden. Vermisst von keinem.
Es gilt Kontakte aufzubauen. Wo immer er ist oder sein wird.

Silann

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Montag, 8. Oktober 2018, 19:22

Vermächtis des Vaters.
In einem alten abgenutzen Buch, mitten im Nirgendwo an einem geheimen Ort steht Folgendes geschrieben.

Falls du diesen Ort findest, soll dies mein Vermächtnis an Dich sein.

Turdas, 10 Saat des letzten Jahres. Fünfe Morgenstunde.

Die Nachrichten wehten wie der tägliche Sand vermehrt zu uns rüber. Ein Dorf oben im Norden der Allik`r wurde heimtückisch überfallen. Auf Nachfrage an manche Beduinen konnte niemand brauchbare Auskünfte geben. Es hiess, dort hält das Böse seinen Einzug. 15 Mann, schwer bewaffnet, erfahren im Kampf. Wir zogen los, im Morgengrauen. Dein Bruder ritt an meiner Seite. Nach Norden von unserem Hauptsitz geschätzte drei Tagesreisen.
Die Wüste unsere Heimat, durchzogen von schweren Sandstürmen liess die Reise ins Unbekannte, beschwerlicher werden.
Wir legten eine Rast ein, stellten kleine Zelte, tief im Sand verankert, auf und warteten auf das Ende der Stürme, die über uns hinwegfegten. Stunden vergingen und wir ritten weiter bis zum Einbruch der Dämmerung zu einer uns bekannten Oase. Dort gab es frisches Wasser und etwas zu Essen. Atempause. Kraft schöpfen. Deine Mutter sollte zu Hause bleiben. Mögliche Kämpfe sind nichts für Frauen.
Ich irrte. Später erfuhr ich, das sie unter den 15 Mannen verkleidet, die Truppe begleitete. Törichtes Weib! Wäre sie doch nur da geblieben...
Niemand konnte ahnen, das die Gerüchte um das kleine Dorf im Norden bald grausige Wahrheit werden sollte, weitab von jeglicher menschlicher Vorstellungskraft.
Unser Schicksal nahm seinen Lauf, wie die Gezeiten, unabdingbar..Ein Ende ohne Ehre.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Silann« (8. Oktober 2018, 19:30)


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Spiffypurse (08.10.2018)

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Dienstag, 9. Oktober 2018, 22:10

Fredas, Eisherbst, 10te Saat. Siebte Morgenstunde.

Wir brachen auf. Sehr spät für meine Verhältnisse. Die Wüste fordert ihren Tribut. Nachts die klirrende Kälte. Tagsüber heiß. Am liebsten mag ich die frühen Stunden. Nun denn.
Weiter gen Norden. Wir hatten Glück an dem Tag. Keine Stürme, klare Sicht. Orientierung nach dem Lauf der Sonne.
Alle waren auf den Weg konzentriert. Wir erfahrenen Leute nahmen trotz des dürstenden Verlangens nur wenige Schlucke aus den Wasserschläuchen.
Mit jedem Schritt umschleicht mich eine Enge im Brustkorb. Eine Ahnung? Schenkte ich Glauben den seltsamen Gerüchten über das Böse was Einzug gehalten haben sollte? Ein Schatten dessen Schein weit länger als vermutet?
Angst ist das Gefühl des wachsamen Kriegers. Sie steigert die Aufmerksamkeit. Keine Schande. Wäre es unklug und dumm in überheblicher Selbsteinschätzung dem Ungewissen entgegen zu treten.
Weiter gen Norden. Stetig mit ausgedörrt durstiger Kehle. Die Wüste ist selbst für unser Volk eine Herausforderung.
Als die Sonne sich im Westen neigte schlugen wir unser Lager auf.
Die Hitze wich nach und nach der klirrenden Kälte. Wir waren auf die Bedingungen vorbereitet.
Hätten wir gewusst, was auf uns zukommt...vielleicht... wären wir umgekehrt..

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Silann« (10. Oktober 2018, 06:50)