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Vilvyth

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Samstag, 18. August 2018, 13:10

Kurzer RP Guide

Ich wollte das erst nur im offiziellen Forum reinschreiben aber auf die Anmerkung einiger stelle ich es auch hier mal rein und zur Diskussion.

Es gibt sicher bereits Hunderte Guides, die im Internet existieren und sicher darunter gute und auch viel bessere als diesen hier. Aber mir war langweilig also dachte ich: Warum nicht mal einen kurzen Rollenspiel Guide selbst verfassen? Jedenfalls sind einige Teile sehr subjektiv und resultieren aus meinen gesammelten Erfahrungen beim RP. Der Guide ist also aus sehr persönlicher Sicht geschrieben und ich hoffe ich schrecke andere nicht davon ab selbst mal das Rollenspiel auszuprobieren.

Definition von Rollenspiel


Viele kennen das Rollenspiel als ein Genre und viele sehen sich als Rollenspieler, weil sie ein Rollenspiel spielen. Daher wissen erstmal viele nicht was andere meinen wenn sie versuchen Rollenspiel von Rollenspiel abzugrenzen. Verwirrend? Im Grunde verständlich. Aber wer schonmal wirklich Rollenspiel betrieben hat lernt sehr schnell was im Kern der Unterschied ist. Ich als Rollenspieler, der der nichts mit dem Genre zu tun hat erstmal, schlüpfe in eine Rolle und fülle sie selbstständig aus.

Es geht dabei um mehr als nur den Charakter auf den, von dem Spiel vorgeschriebenen, Schienen zu spielen, sondern ihm eine richtige eigene Geschichte zu verpassen (Es gibt Leute die schreiben wirklich Seiten über den Story Hintergrund ihres Chars) und sich richtig in ihn hineinzuversetzen. Den Charakter handeln und sprechen zu lassen als würde er wirklich existieren. Man könnte es mit Schauspielern vergleichen. Was dabei auch wichtig ist zu erwähnen: Die meisten spielen in dem Fall nicht den Helden des Spiels sondern eine Person die in der Welt lebt und zurechtkommen muss.

Die Sprache im Spiel und die Handlungsweise

Weil wir (das "wir" impliziert jetzt mal jene die meine Meinung teilen) uns in den Char hineinversetzen und ihn handeln lassen wollen wie jemand der wirklich in der bespielten Welt lebt, ergeben sich somit einige Tabus. Sonderzeichen und Abkürzungen werden zum Beispiel genauso weggelassen wie in Mittelalterlich angehauchten Fantasy Szenarien neumodernde Wörter. Also wird man, hier zum Beispiel angenommen man würde in einer Taverne sitzen, nicht schreiben:

,,Hey lol du bist ja witzig Alter. Dann bb und hf.“
Sondern:

,, *xyz (beliebigen Namen dafür denken) lacht auf und neigt seinen Kopf in die Richtung seines Gesprächspartners* Nun ich muss leider gehen, ich danke euch für das unterhaltsame Gespräch. *er würde noch abwarten bis sein Gegenüber etwas erwidert und falls nichts käme würde er den Raum verlassen*

Handlungen und Emotionen die gezeigt werden, werden also mit *(Wort)* Sternchen umfasst und dadurch vom Rest (Oder durch den Befehl /me in das von einem Spiel integrierte emoten) von dem was man den Char sagen lassen will abgegrenzt. Das wird auch emoten genannt. Emotes werden ausgeschrieben, ebenso wie das, was der Char einem anderen Char sagt. Alles andere ginge gegen die Atmosphäre und macht ein RP weniger stimmig. (Oder bei wem kommt Stimmung auf, wenn man sich einen Film ansieht, in dem die Protagonisten in einem Mittelalter Thema, sich mit Abkürzungen unterhalten?)

Nun ist es so, dass das Spiel nicht immer alles zeigen kann was man seinen Char tun lassen will. In dem Fall hilft nur die eigene Fantasie zu bemühen, denn sie gehört ebenfalls zum RP dazu. Kann der Char in einem Spiel eben nunmal nicht eine Tasse Tee in die Hand nehmen, emotet man die Tasse und stellt sie sich gedanklich vor. Durch das Emote gibt man dem anderen Spieler, mit dem man in der Taverne sitzt ebenfalls vor oder zu verstehen, dass der Char ihm gegenüber eine Tasse in der Hand hält. Denn auch wenn man sich viel gedanklich vorstellen muss, Gedanken lesen kann niemand außer man schreibt sie auf. Hierbei sind aber die Gedanken des Spielers gemeint hinsichtlich dessen was der Char tut oder wie der Char aussieht. Weniger die Gedanken des Chars. Auch die kann man emoten, wenn man wen auf was aufmerksam machen will, wird aber nicht von jeden RPler gern gesehen, ein Char kann nicht von einem anderen Char Gedanken lesen. Daher muss der andere Spieler darauf auch nicht eingehen.

Handlungen sollten zudem Glaubwürdig sein. Niemand würde nur rennen, hüpfen, mit einem Pferd durch andere reiten oder durch andere hindurchlaufen bzw. sich wie ein Wahnsinniger benehmen wenn er keinen Wahnsinnigen darstellt und seltsame gefährliche Begleiter mit in eine Taverne nehmen. Zudem sollte man auch wissen, dass mehr als eins zwei Wachen in der Stadt sind, bzw. mehr als diejenigen die man sieht. Also als Werewolf verwandelt durch eine Stadt zu rennen ist im Grunde Selbstmord.

Poweremotes


Hin und wieder hört man den Begriff Poweremoting umherfliegen. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Poweremotes beschreiben eine unfaire Aktion eines Spielers gegenüber einem anderen oder mehreren anderen. Poweremotes zwingen den anderen Personen, die mit einem im RP sind, Konsequenzen auf und machen eine Gegenreaktion quasi unmöglich. Es ist zum Beispiel ein Emote dieser Art:

,,*XYZ rammt ABC sein Schwert in den Bauch und tötet ihn*“

Warum ist das unfair? Ganz einfach weil man dem Gegenüber jedwede Möglichkeit zur Reaktion nimmt und ihn im hohen Maße etwas aufzwingt. Wie vermeidet man so etwas? Oder wie sollte ein Emote stattdessen aussehen? Auch darauf kann ich eine Antwort geben:

,,*XYZ versucht ABC sein Schwert in den Bauch zu stoßen um ihn zu töten*“

Kleiner Unterschied große Wirkung. Ein „Versucht“ gibt dem gegenüber Spielraum darauf zu reagieren und den Schlag gegebenenfalls abzuwehren oder ihm auszuweichen. Das „um“ sagt dem Gegenüber das gesetzte Ziel, was aber nun nicht zwingen eintreffen muss sondern vom Gegenüber abgemildert oder vermieden werden kann. Zudem sei gesagt, dass wenn man einen anderen Char töten will man den Chartot mit dessen Spieler besser abspricht. Denn mitmachen muss der Gegenüber gar nichts zwingend. Auch wenn es nicht immer Logisch scheint.

Emotekämpfe und Logik


Warum Emotekämpfe und keine Duelle oder kein richtiges PvP? Zum einen wie ich schonmal erwähnt habe, kann das Spiel nicht alles darstellen was man dargestellt haben will, zum anderen sind mit Duellen immer nur einer gegen einen möglich wenn man nicht gerade einen Treffpunkt in Cyrodiil ausmachen will. Mit den Emotes kann man also mehr beschreiben und genauer sein Ziel bestimmen. Dabei gibt es im Grunde zwei Arten von Emotekämpfen. Die mit Würfeln und die ohne.

Manche Spiele beinhalten eine Art „Würfel“ mit dem das Spiel dann zufällig eine Zahl generiert. Wenn ein Spieler dann versucht eine Aktion auszuführen, würfelt er am Ende. Ist die Zahl dann zum Beispiel höher als die des Gegners, der daraufhin dran ist mit Würfeln, trifft er ihn (oder die Aktion gegen ihn klappt). Dennoch muss immer der Gegner letztlich die Verteidigung emoten und wo er dann wirklich getroffen wird. Auch hier sind keine Poweremotes zulässig. Nach der Verteidigung ist meistens der Verteidiger dran den Angriff zu emoten und der vorige Angreifer wird zum Verteidiger. Der Angreifer kann den Angriff aber auch freiwillig aussetzen.

Sicher kann das dem ein oder anderen bekannt vorkommen durch andere Spiele. Natürlich sind aber auch komplexere Regeln mit Würfeln möglich, die natürlich dann mit den anderen mit denen man Rpt abgesprochen sein sollten.

Viele Spieler befürworten jedoch einen Kampf ohne Würfel. So ist der Kampf oft zügiger und weniger strikt. Aber er baut viel auf Vertrauen auf. Nämlich auf das, dass der Gegenüber logisch und nachvollziehbar agiert und nicht einfach wie Superman allen Angriffen standhält oder ausweicht.

Auch sollte man ein ungefähres Gefühl haben, wem man unterlegen ist und wem nicht. Sowie sich an sein Charkonzept halten, welches zum Hintergrund der Chars oft dazu gehört. Darin hat man beispielsweise festgemacht wo sein Char Talente und Schwächen hat. Um es einfacher zu sagen: Wenn man einen Bauern spielt sollte man wissen, dass man einem erfahrenen Krieger im Kampf unterlegen ist und es versuchen auch so darzustellen. Ebenfalls wenn man seinem Char eine Schwäche im klettern gegeben hat, dann sollte man ihn nicht plötzlich ohne Schwierigkeiten Bergsteigen lassen können.

Hier entstehen übrigens nicht selten auch mal Streitigkeiten zwischen Rplern.
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Samstag, 18. August 2018, 13:11

Klassen, Berufe, Namen

Namen sollten ähnlich wie auch die Sprache im RP stimmig sein. Somit vom Klang her zum Volk passen und auch ohne viele Sonderzeichen existieren. Ebenfalls sollte man keine Spitznamen nehmen wie Dark Shadow oder ähnliches, sei denn dieser Spitzname hat eine bestimmte Bedeutung für den Char. Natürlich kann es zudem vorkommen, dass jemand der vorher nie RPt hat so einen Namen seinen Char verpasst hatte. Hier würde ich empfehlen den Charnamen nachträglich zu ändern oder aber IC ihn einfach anders zu nennen und es seinen Mitrplern zu vermitteln. Zudem: Auch wenn man als Spieler über den Köpfen der Chars die Namen sieht, sieht es der eigene Char nicht. Der eigene Char sollte erst dann den Namen des anderen wissen wenn dieser sich vorgestellt hat oder er es durch andere Gegebenheiten in Erfahrung bringen konnte. Eben wie im echten Leben auch.

Das was der Char ist und sein kann ist nicht an die Engine gebunden. Ich habe schon ein paar Berufe als Beispiel in dem Guide erwähnt. Man stellt sogar äußerst selten dar was man in der Engine Klassenwahl auswählen kann, weil diese Klassen meist eher Overpowered sind durch ihre Fähigkeiten aber auch ihrer Exotik wegen. Schließlich trifft man im Spiel z.B. kaum einen NPC der ein Drachenritter ist. Was für Berufe existieren und "Klassen" bzw. was man sein kann, kann man gut an gewöhnlichen NPC´s erkennen. So gibt es gewöhnliche Handwerker, Soldaten, Ritter etc. eigentlich genug Auswahl, dass man auch etwas für seinen Char finden kann. Dementsprechend sollte man in Kämpfen dann auch Fähigkeiten nutzen, die ebenfalls nicht an die gebunden sind die man Enginetechnisch nutzen kann. Heißt ein Bauer wird sicher nicht jemanden mit Feuerpeitsche töten können sondern wohl höchstens sich mit einer Mistgabel verteidigen. Die Fähigkeiten die man seinem Char gibt sollten also passen IC.

Overpowered

Viele kennen diese Bezeichnung sicher durch die Klassen und die Balance im Spiel wenn eine Klasse z.B. als zu stark angesehen wird. Beim RP ist es ähnlich. Wenn jemand beispielsweise versucht den Anführer einer der 3 Allianzen darzustellen ist dies Overpowered weil er damit für sich beansprucht andere Rpler rumkommandieren zu können und im hohen Maße über ihnen zu stehen. Genauso aber kann es Overpowered sein wenn man den vorher angesprochenen Bauern spielt und der Meinung ist er müsse einen gut gerüsteten Krieger locker töten können. Letztlich sollte man hier immer auf dem Boden bleiben und auch nur das darstellen was man auch verkörpern kann. Oft sind „Bäcker“ glaubwürdiger und besser/spannender rübergebracht als die typischen 0815 Helden die man natürlich auch darstellen kann in einem gewissen Rahmen.

Man sollte zudem ohnehin nie NPC´s darstellen oder Anführer die es im Spiel schon gibt. Auch sollte man wenn man vorhat mit anderen zu rpn, abstand davon nehmen den Helden darzustellen den das Rollenspiel einem vorgibt. Denn wenn das viele machen würden, gäbe es Millionen Seelenlose und sie alle wollen dann Molag Bal besiegt haben. Wie unlogisch das ist und overpowered... das kann sich hoffentlich jeder ausmalen. Denkt euch immer eine eigene Geschichte aus und bleibt auf dem Boden.

Konsequenz

Ein Rollenspiel wo jede Handlung, Tat und Untat keinerlei Auswirkung hat oder sofort wieder revidiert wird ist langweilig und unlogisch, schadet damit der Atmosphäre und der Glaubwürdigkeit. Wenn man also seinen Char sterben lässt im Rollenspiel, dann sollte man ihn auch tot lassen und nicht hinterher wieder auferstehen weil man es dann doch nicht wollte. Genauso wenn man im Rollenspiel einen Dieb verkörpert und erwischt wird, aber seinen Char am nächsten Tag schon wieder durch die Stadt spazieren lässt als wäre gar nichts gewesen. Wenn man Entscheidungen trifft sollten sie auch Bestand haben.

RP Arten


Mit der Zeit haben sich unter RPlern bestimmte Abkürzungen etabliert die für Teilbereiche des RP´s stehen. Warum man RP aufgeteilt hat ist nicht klar ersichtlich aber es hatte wohl den Anfang damit dass man den Begriff ERP erfand, eine RP Art die heute noch leicht umstritten ist aber man geht mittlerweile im Regelfall erwachsener damit um. Aber auch andere RP Arten entstanden dann. Zum Beispiel SRP oder MRP, wenn sie auch seltener erwähnt werden.

SRP meint Social RP und das meint im Grunde lediglich dass man eine Art Alltag im RP ausspielt. Tavernen Abende, Beziehungen der Chars untereinander eben soziale Interaktionen.
MRP ist Militär RP und heißt, dass man am liebsten eine Art Soldat im RP verkörpert und ihn auch innerhalb einer entsprechenden Thematik und Hierarchie ausspielen möchte.

Aber kommen wir zum umstrittensten, weil dort sich immer Mythen rum ranken und es immer noch einigen sehr seltsam vorkommt. Erstmal ERP (Erotisches Rollenspiel) ist kein CS (Cybersex) Bei CS spielt man sich selbst bzw. man selbst ist der Protagonist. Bei ERP geht es immer noch um den Char den man spielt. Des Weiteren ist es unklar wo Erp anfängt und aufhört. Für einige ist schon der Emote "Char X küsst Char Y* Erp. Für andere ist erst der Akt entscheidend, wenn er ausgespielt wird. Nun können sich viele nicht vorstellen wie man so etwas ausspielen kann. Aber letztenendes ist es auch nichts anderes als würde man ein Erotik Buch lesen nur, dass man selbst mitschreibt, in einer dafür etwas schlechteren Qualität. Und ich denke viele die schonmal in Singleplayer Spielen eine Romanze angefangen haben, wo es möglich ist, hätten gern mehr Interaktionen gesehen, was das Erp grundsätzlich ermöglicht, wenn auch nur mit den eigenen Gedanken.

Und es bleibt auch letztlich ein Gedankenspiel wie vieles im RP. Die Wörter die man nutzt sollte jeder im Sexualkundeunterricht bereits kennengelernt haben, sie sind also eigentlich ungefährlich. Dennoch ist es so, dass sich einige belästigt fühlen dadurch oder aber der Meinung sind sowas gehört nicht in ein Spiel mit Minderjährigen. Wobei man dazu sagen muss ESO ist ab 16. Ab dem Alter kann man sich locker schon diverse Soft Videos ansehen wo man mehr sieht als ein paar Wörter, selbst Filme ab 12 bringen teils mehr sexuelle Handlungen und das als Bildformat. Dennoch ist es wichtig keine anderen Leute damit zu belästigen und auch wichtig darauf zu achten dass die Person Volljährig ist, was immer ein gewisses Risiko ist wenn man die Person nicht direkt kennt. Einwenig Vertrauen muss also vorhanden sein. Um keine anderen Leute zu belästigen, die nichts damit zu tun haben, gilt immer die Regel wenn man den Akt ausspielen will, dies im /w oder im Gruppenchannel zu tun. Also unter sich. Und mir persönlich und anderen sollte es dann egal sein was diese vllt. unter sich ausspielen. Zu denen die allerdings schon einen nicht näher beschriebenen Kuss zwischen Chars als Belästigung empfinden.. naja denen kann ich persönlich dann auch nicht helfen. Soviel zu Erp in Kurzform. Und ja ich persönlich habe betrieben und betreibe auch Erp wenn es sich durch das RP Storytechnisch z.B. ergibt.

IC und OOC


Zwei Abkürzungen die man von Rplern (Rpler im übrigen Rollenspieler abgekürzt) auch immer wieder hört. IC ist In Character. Schreibt man nach dem „IC:“ etwas oder ein Emote, dann findet das was geschrieben wurde in Character bzw. als der Charakter (auf deutsch) statt. OOC heißt Out of Character also außerhalb des Charakters. Alles was dann hinter dem ,,ooc:" steht, schreibt man lediglich als normaler Spieler. Letztlich kann ein Rpler selten durchgängig Rollenspiel mit seinem Char betreiben, vor allem lässt sich kaum begründen wie man als Bauer z.B. während einer Quest eine ganze Armee Söldner im Spiel abschlachtet. Daher geht man Quests und Inhalte des Spiels oft wie fast jeder andere Spieler an. Nämlich OOC. Alles was ooc passiert hat keine Konsequenzen auf den eigenen Charakter IC. Natürlich schreibt man nun nicht vor allem was man sagt ein „OOC:“ bzw. „IC:“ davor. Sondern meist eher dann wenn man in ein Rollenspiel vertieft ist, dann aber dem Spieler gegenüber etwas mitteilen will und es vom Rollenspiel abgrenzen.

Im Rollenspiel sollte man aufjedenfall auch immer IC und OOC trennen. Wenn jemand einen anderen Char mit seinem Char beleidigt ist das IC. Der Charakter und nicht der Spieler wurde beleidigt. Also sollte der Spieler sich davon auch nicht angegriffen fühlen. Natürlich gibt es hierbei unterschiedliche Grenzen. Wenn man seinen Char liebgewonnen hat und ihm nun etwas zustößt wo man aus eigener Sicht nicht drumherum kommt, dann kann man durchaus auch ooc mal emotional werden. Völlige IC und OOC Trennung wird es auch nie geben. Denn letztlich Spielt immer noch der Spieler den Char und der Char sich nicht von selbst.
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Samstag, 18. August 2018, 13:12

Lore

Die Lore ist die Hintergrundgeschichte und der Hintergrund in dem das Spiel spielt. Sie umfasst also die Geschichtlichen Ereignisse, den Aufbau der Welt, was es geben kann und was nicht.. und und und. Diese Lore sehe ich und auch viele andere im Rollenspiel als Pflicht an. Denn natürlich kann man auch einen Jedi in ESO verkörpern mit viel Fantasie und jegliche Vorkommnisse die es in Tamriel gab ignorieren, aber damit jemanden zu finden der mit einem Rpt wird dann eher schwierig. Daher sollte man die Lore immer beachten und nutzen. Sie bildet die Basis für jegliches Zusammenspiel im RP und auch für die Glaubwürdigkeit.

Dennoch muss man nicht zwingend die Tamriel Story studiert haben um mit dem RP zu beginnen. Man sollte aber wenn man noch kaum was weiß sich ruhig helfen lassen und besser diverse Fehlerquellen meiden und umgehen. Wenn man halt noch nicht viel über Dunmer weiß, dann besteht durchaus die Möglichkeit auch einen Dunmer zu spielen der was auf den Kopf bekommen hat und alles vergessen. Dann kann man sich im RP wenn man es richtig anstellt viel über die Lore lernen. Blöd wird es natürlich wenn dann alle ihre Chars mit gelöschtem Gedächtnis spielen. Also es ist nur ein Beispiel, man kann mit seinem Unwissen sicher sehr kreativ umgehen. Ich kenne jedenfalls kaum einen der einen Spieler der noch nicht so gut mit RP bescheid weiß oder der Lore, diesen niedermacht. Sondern hauptsächlich hilfsbereite und nette Rpler die durchaus viele Fehler auch verzeihen.

Des Weiteren enthält die Lore immer auch Grauzonen. Grauzonen sind alles was sich sehr verschieden interpretieren lässt oder nicht in der Lore vorkommt. Da hilft dann nur die eigene Logik zu bemühen und auch die kann verschieden sein. Also sollte man auch etwas tolerant gegenüber anderen Meinungen sein. Notfalls kann man sich beim Gegenüber z.B. was wegdenken oder lässt eine Quelle der Meinungsverschiedenheit im RP außen vor. Ein großes Problem mit dem viele Rpler kämpfen ist auch die Zeit.

Die einen spielen in der Zeit nach dem Sieg von Molag Bal z.B. die anderen noch davor. Nun treffen sie in einer Taverne aufeinander. Da sie sich in unterschiedlichen Zeiten aufhalten können sie im Grunde nicht miteinander agieren. Da sie aber nichts voneinander wissen oder erstmal alles abfragen gegenseitig sondern einfach los rpn ist das nicht schlimm. Solange man nicht anfängt über die Zeit zu diskutieren. So kann jede Gruppe für sich entscheiden wann man auf die andere getroffen ist und lässt es ic einfach nicht zu Sprache kommen.

Regeln

Jetzt habe ich viel geschrieben und doch muss ich hier klar machen, dass keine Regeln existieren außer jene die alle betreffen und von Zenimax vorgegeben werden im Falle ESO´s . Was ich geschrieben habe kann man als Richtlinien ansehen und als Konsens der wohl meisten RPler der im Laufe dessen entstanden ist, seitdem zum ersten Mal RP in einem MMorpg betrieben wurde.

Einstieg im RP

Wie ich schon sagte ist der Einstieg gar nicht mal so schwer und man verzeiht Einsteigern recht viel. Um es aber zu erleichtern und auf Fragen im RP gute Antworten zu haben sollte man vorher für sich selbst die W Fragen beantworten. Woher kommt mein Char? Wie alt ist er? Was soll er darstellen? …

Wer erfahrener ist oder sich im Voraus schon mehr Gedanken machen will erstellt sich, bevor er mit dem Char das RPn anfängt, ein Konzept. Dieses beinhaltet z.B. eine kleine oder große Hintergrundgeschichte, Schwächen und Stärken, gründlichere Beantwortungen der W Fragen usw. Im Grunde folgt ein Konzept keinen festen Regeln, es kann mal mehr mal weniger beinhalten. Sollte aber dann einen Rahmen darstellen in dem sich der eigene Char bewegen kann, am besten aber noch so viel Freiheiten offen halten sollte, dass er keine Schwierigkeiten hat bei diversen Events aufzutauchen oder mit anderen im RP zu plaudern. Nur zu gerne spielen viele oft den schweigsamen geheimen Attentäter. Das kann schnell langweilig werden und wenn man ihn doch zu viel reden lässt unlogisch.

Im übrigen: Wie überall gilt hier auch, dass man nicht mit Leuten rpn muss die man nicht mag.

Der Vorteil des Rollenspiels

Rollenspiel hat Vorteile die man so nicht immer wahrnimmt. So erzählen Rollenspieler eigene Geschichten in der Geschichte des Spiels, bilden sich eigene Inhalte und Ideen die sie bespielen können und sind weniger damit an die Engine und eigentlichen Inhalten des Spiels gebunden. Sie bietet aber auch Konfliktherde. Schließlich kann man recht ausgiebig bei manchen Sachen über die Lore streiten oder das richtige Handeln im RP.

Bestimmte Aspekte von ESO bzgl. Rollenspiel

ESO hatte für das Rollenspiel einige Hürden die mit One Tamriel zum Teil abgebaut worden sind aber immer noch teils existieren. Zum Beispiel macht das Phasing ein rein spontanes aufeinandertreffen von Rollenspielern schwerer und eine eigene Rollenspielphase wurde nie integriert. Des Wegen hat sich die Anker Methode entwickelt für die sich eine Gilde oder auch Gilden, als Sammelgilde, aufgebaut haben (wie z.B.[RP - Allianzübergreifend] Die "Rollenspielgilde" - Gemeinschaft für Rollenspieler ). So schreibt jemand im Chat, dass er Rollenspiel sucht oder bietet, worauf er sich oder ein anderer der sich daraufhin meldet, als Anker anbietet zu dem man porten kann. Ebenfalls stellt sich meist bei Events und Projekten der Organisator selbst immer als Anker oder Spieler die daran teilnehmen und schon vor Ort sind kann man dann auch als Anker einfach missbrauchen.

Abschließende Worte


Mehr fällt mir zu dem Thema momentan nicht ein und hoffe, dass ich grundlegendes, Interessierten und Leuten die das alles nicht wussten, nahe bringen konnte. Letztlich sollte man bei Interesse einfach mal in das RP einsteigen und es selbst ausprobieren. Es ist nicht schwer und sicher wird man euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. (Was nicht heißt dass ihr alle mich jetzt ingame laufend anschreiben sollt :P ) Und wenn ihr kein Interesse habt, bitte ich euch Rpler zu respektieren und sie nicht in ihrem RP zu stören wenn ihr auf ein laufendes RP trefft.

Ich möchte nochmal betonen: Ich schreibe den Guide aus meiner eigenen Sicht, nicht aus die der anderen oder nehme mir heraus zu sagen was und wie RP betrieben werden sollte. Ich spreche also nicht für andere. Sondern nur für mich selbst. Und hoffe natürlich dennoch nichts falsches geschrieben zu haben.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten wenn ich sie nicht noch selbst nachbessere :P
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Vilvyth« (18. September 2018, 12:33)


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Dienstag, 18. September 2018, 12:34

/Ergänzt um RP Arten. Im übrigen kann das gerne angepinnt werden wenn man den Guide für gut genug hält.
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