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Freitag, 4. Mai 2018, 09:55

"Zur feuchten Rose" - Taverne in einer alten Anwiler Markthalle



Das Seerosenemporium
Eine alte Markthalle in Anwil.


Spricht man Zucker-Zahn, den Süßbäcker, auf die alte Markthalle in der Nähe von Anwils Hafen an, hat er viel zu diesem Thema zu sagen: “Ja, dieser erinnert sich noch gut an das Seerosenemporium,” wird er beginnen und sich dabei versonnen das Kinn kraulen. “Dieser hat dort einen höchst vortrefflichen Teestand betrieben, den illustresten, honigsüßesten und bekömmlichsten an der ganzen Goldküste. Bei Zucker-Zahn konnten sich die Herrschaften ausruhen, wenn sie ganz erschöpft vom äußerst zermürbendem Müßiggang waren, konnten die müdegelaufenen Zehen ausstrecken und beim süßesten Chai, dem honigglänzensten Parfait, den zuckerbegossensten aller Süßkringel ihre Einkäufe und die Seerosen im Teich bewundern ... aber dieser schweift ab. Jener möchte natürlich doch nur wieder hören, wie es mit dem Emporium zu Ende gegangen ist.

Jener möchte doch nur erzählt bekommen, wie ein höchst unpassender Regen einsetzte, just bevor nach ein, zwei - vielleicht auch nach fünf Jahren die Abwasseranlage einmal wieder aufs Gründlichste gereinigt werden sollte. Jener möchte natürlich lieber davon hören, wie dann Skeever ihre Nester in Zucker-Zahns feinen Kissen gemacht haben und ihre Welpen auf äußerst unhöfliche Weise durch Zucker-Zahns letzte Vorräte getollt sind. Jener möchte natürlich viel lieber lauschen, wie das Emporium dann aufgegeben werden musste, wie sich Zucker-Zahn einen neuen Laden suchen musste - einen trockenen, ohne Skeever, aber auch ohne Seerosen. Und jener möchte sicherlich seine Ohren daran erquicken, wie sich dann das ganze Gesindel im Emporium eingenistet hat und sich dieser Ork, dieser gierigste, unhöflichste, badebedürftigste aller Orsimer nicht nur die Reste von Zucker-Zahns schöner Teestube, sondern auch noch die letzten Flaschen seines höchst exquisitem Mondzuckertropfens unter die sehr ungepflegten Nägel gerissen hat.” An dieser Stelle wird sich der gute Zucker-Zahn erstmal mit einem Tässchen Honig mit Tee beruhigen müssen. Wer aber keine Angst vor Skeevern auf vier oder zwei Beinen hat und sich traut, einen Blick in die alte Markthalle zu werfen, dessen Mut wird vielleicht belohnt werden ...



Worum gehts?

Das Seerosenemporium befindet sich ooc in Anwils Hehlerversteck, welches im Rahmen des Projektes allerdings lediglich als der örtliche Slum behandelt wird, der sich in einer ausrangierten Markthalle am Rande des Hafens befindet. Das Projekt richtet sich entsprechend nicht ausschließlich an gesetzlose Gestalten, sondern an all jene, die sich im verrottenden Charme alten Prunks zu Hause fühlen. (Dem gesetzlosen Gesindel ist es natürlich dabei freigestellt, die vielen düsteren Ecken des Ortes für seine stillen Geschäfte zu nutzen.) Kernstück des Projekts ist die Taverne “Zur feuchten Rose”, die vom schmierig, schleimigen Orsimer Tomag gro-Magnarz geleitet wird und neben entzückender Schankmaiden mit einer Vielzahl zweifelhafter Speisen und Getränke aufwartet. Sollten andere Spieler ebenfalls ihr Herz an den pittoresken Charme des Ortes verlieren, darf sich natürlich selbstredend jeder ebenfalls in den bröckelnden Gemäuern niederlassen und sich an einem der vielen kleinen Händlerstände ansiedeln. Das Seerosenemporium und die angeschlossene Taverne sind ein Gemeinschaftsprojekt aller unten aufgeführter Tavernenkräfte und besitzt keinen eigentlichen Projektleiter. Wir würden die neuen Nachbarn lediglich bitten, einmal hallo zu sagen und sich - gerne auch ic - vorzustellen.

Wie alle anderen Gebiete in Tamriel, können auch die Hehlerverstecke von Phasing betroffen sein. Solltet ihr also in einer anderen Version des Hehlerverstecks landen als die Leute mit denen ihr spielen möchtet, fragt bitte im Chat der Sammelgilde oder per Flüster nach einer Gruppeneinladung, um das Problem zu umgehen.

Über Anregung und Kritik im Feedback-Thread freuen wir uns natürlich genauso wie über zahlreiche Besucher.





Kudos für die schicken Grafiken geht an Estir.

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Anska« (30. Mai 2018, 08:00) aus folgendem Grund: Link zum Feedback-Thread eingefügt. Dinge in der Überschrift klärend geklärt und klargestellt. Titel zur weiteren Klarstellung des Themas geändert.


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Freitag, 4. Mai 2018, 10:07

Die Taverne zur Feuchten Rose



Aus der noblen Teestube des ehemaligen Seerosenemporiums ist inzwischen eine billige günstige Taverne geworden. Unter der schlampigen gewieften Geschäftsführung von Tomag gro-Magnarz servieren leiderprobte liebreizende Schankmaiden dubiose originelle Getränke und fragwürdige ausgefallene Speisen zu nicht immer ganze fairen erschwinglichen Preisen. Das einzigartige Ambiente dieses Ausschanks am Hafen in bester Lage wird durch den Schimmel geschmackvollen schwarz-grün Dekor der Wände und das abgenutzte antike Mobiliar noch weiter unterstützt. Wem diese Fülle an sinnlichen Verlockungen aber noch nicht zu einen Besuch in der Feuchten Rose verführt, den wird sicher ein einziger Blick auf die wunderschönen Seerosen im smaragdklaren Teichwasser zum Verweilen einladen.



Öffnungszeiten: Donnerstag ab 20 Uhr
Bei Magenbeschwerden oder durch Rauferein entstandenen Blessuren
empfiehlt die Belegschaft das Heilerhaus zu Anwill welches ebenfalls am Donnerstag geöffnet hat.


"Getränkekarte"


"Speisekarte"




Auch hier: Kudos an Estir für die Grafiken. :love:

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »Anska« (24. Mai 2018, 19:35)


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Freitag, 18. Mai 2018, 12:05

Die Röschen
Das Thekenpersonal stellt sich vor



Gwen Pecheur: Der bretonische Blondschopf, den es in dritter Generation
an die Goldküste verschlagen hat, ist nicht so geschwätzig wie ihre Mit-Rosen.
Allerdings ist sie wohl kaum wegen ihrer Sprachgewalt eingestellt worden.
Man munkelt entsprechend, dass sie nicht die hellste Rose im Teich sei.
Meist ist sie an der Kochstelle anzutreffen, um aus den kargen Lebensmitteln
anwiler Spezialitäten zu zaubern.





Arany Sadri: Eigentlich wollte sich Arany nur die “Taubrunnen”
der Alik’r anschauen und ist zwischendurch irgendwie vom Weg
abgekommen. Nun schenkt sie in der Feuchten Rose billigen Fusel aus
und setzt ihr alchemistisches Wissen sinnvoll für die Kreation neuer
Alkoholika ein. Krude Geschäftspläne zur Gewinnoptimierung sowie
Reden ohne Punkt und Komma gehören zu Aranys Markenzeichen.





Sabeetha Saleel: Die dunkle unter den Maiden, jene wohl vom alten
Ork nur wegen ihres prächtigen Vorbaus und ausladenden Hinterns
eingestellt wurde. Für ihre Freundlich- und Offenherzigkeit ist sie nicht
gerade bekannt, eher für skeptische Blicke und kessen Witzeleien.
Die hübscheste ist das Weib im Gesicht lange nicht, zieren dieses
doch zwei Narben. Die freie Haut am
Körper zieren ein paar Hautbilder.





Sylriel: Das Hörnchen. Auf einmal tauchte die schmale Bosmer
in der Rose auf und wollte dort, warum auch immer, arbeiten.
Ihren Willen hat sie auf jeden Fall bekommen, inzwischen kann
man sie regelmäßig an der Feuerstelle herum werkeln sehen, als
gäbe es für sie nichts schöneres als zu kochen, braten oder räuchern.
Meist gut gelaunt, stellenweise naiv oder schlicht unbedarft was
anderweitige Bräuche angeht, ist sie eine zuverlässige Auskunft
für Fleischgelüste. Aus der
Küche natürlich.





Valeska Mera: Die mit den Blüten am Ohr. Kommt manchmal
mit Launen daher, die wie das Wetter wechseln. In geschwätziger
Manier stellt sie bisweilen hanebüchene Vermutungen an.
Von amüsant- naivem Charme beseelt, vielleicht genau das Richtige
für eine Thekenschl...kraft. Kann ganz gut trinken für ihre Größe.




Der Dorn




aka Rausschmeisser, aka Kopf-in-den-Teich-Tunker, aka Friedensbewahrer
Tiren-Jal
, aka “Jal”, aka Wandelt-im-Wind, aka Bergschuppe: “Rausschmeißer”
schimpft sich dieser Argonier, mit den gräulichen Schuppen die in der Feuchtig-
keit der Halle, und dem Kerzenlicht leicht schimmern. Doch auch wenn er mit
seiner Statur, seiner Tunika, und der blutfarbenen Bemalung im Gesicht tatsächlich
kriegerisch anmuten lässt, zeigt er sich doch eher wunderlich, fast schon kindlich
neugierig. Ein netter Kerl. Füttert auch immer die Piranhas in dem großen Klo-Becken.
Sagten wir Piranhas? Wir meinten natürlich die Goldfische im Teich.


Der Stamm



Estir Caemareth: Der altmerische Adonis mit güldener Haut und seidigem
Haar wacht über die Rose. Mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen
und einem wachsamen Funkeln im Auge, behält er stets den Überblick auf
Personal und Gäste. Geschäfte wittert er angeblich drei Kilometer gegen den Wind!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Estir« (18. Mai 2018, 12:18)


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4

Sonntag, 20. Mai 2018, 14:52

7te Tag der Zweitsaat im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug

Wenn im guten Teil der Stadt die Stadträte tot aufgefunden werden, ist es auch in der Gosse nicht ruhig. Der Besitzer der Feuchten Rose, der Orsimer Tomag gro-Magnarz, soll gestern gegenüber einer Angestellten handgreiflich geworden sein - mal wieder. Er soll seiner Köchin die Pfanne mit siedendem Fett über den Schädel gezogen haben - oder sie ihm - vielleicht war es auch kochendes Wasser, in einigen Berichten wird der Geruch von verbranntem Speck erwähnt. Es gab jedenfalls wohl einen Vorfall an der Kochstelle. Der Ork, welcher im Anschluss daran wutentbrannt die Taverne verlassen hat, ist seitdem verschwunden. Einige munkeln ja, er habe sich aus dem Staub gemacht - Wettschulden, man kennt das ja. Die Köchin konnte später am Abend mit einer völlig verbrannten Hand gesehen werden, armes Ding.

Einen ebenfalls wenig erfreulichen Abend hatte wohl die geschwätzige Dunmer der Taverne. Sie tauchte spät am Abend mit einer Schnittwunde am Arm und dicken roten Handabdrücken am Hals sowie einigen anderen Blessuren in der Taverne auf, die Köchin hat sie wohl völlig aufgelöst irgendwo in einer Seitengasse aufgegriffen. Auf die Frage hin, was ihr denn zugestoßen sei, faselte die Mer nur was von “Hinterhalt” und “Eingangshalle” und untermalte das ganze mit einem Potpourri an wilden Gesten. Man hat das Mädchen schließlich mit einem Schnaps ruhig gestellt und auf eine Pritsche verfrachtet, wo sie ihre Panik ausschlafen sollte.

Ungeachtet der Mer scheint aber im Eingangsbereich der alten Markthalle wirklich etwas vorgefallen zu sein. “Augenzeugen” berichten, mindestens zwei Leichen dort gesehen zu haben, gar schrecklich zugerichtet. In den frühen Morgenstunden ist davon aber nichts weiter zu sehen als eingetrocknetes Blut und eine große Schmauchspur auf dem dreckigen Boden. Was immer auch passiert ist, der Tavernenbetrieb geht jedenfalls weiter:



Boethia Brocken und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwill .
Feuchte Rose Anwill , jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune

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5

Sonntag, 20. Mai 2018, 14:58

19te Tag der Zweitsaat im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug

Im alten Seerosenemporium hat sich einiges getan. Nein, es hat sich noch niemand der schimmeligen Wände oder des verschmierten Tresens der Feuchten Rose angenommen, noch immer ist die alte Halle erfüllt vom modrig schweren Duft abgestandenen Wassers, noch immer sind die Seerosen - zart und rosa gleich der ersten Morgenröte - die einzige Zierde des alten Gemäuers, doch Tomag gro-Magnarz scheint in der Tat verschwunden zu sein. Seit etwa zwei Wochen nun hat niemand mehr den feisten Eigentümer der Feuchten Rose zu Gesicht bekommen. Einige munkeln nun, er habe aufgrund von Wettschulden bei den falschen Leuten die Flucht ergriffen, andere wollen seinen entstellten Leichnam mit eigenen Augen erblickt haben und wieder andere - besonders böse Zungen - behaupten, die Belegschaft habe sich ihres tyrannischen Herren entledigt und seinen wohlgenährten Leib zu schmackhaften Boethia Brocken verarbeitet. Was auch immer mit Tomag geschehen sein mag, von seiner Last befreit blüht die Rose auf. Sogar zwei Interessenten haben derzeit ein Auge auf die Spelunke geworfen.

Zum einen wäre da Estir Caemareth, der goldene Altmer-Hühne. Frisch in Anwil angekommen, hatte Estir gleich seine Chance gewittert und dem bankrotten Orsimer einen Teil seiner Kaschemme abgekauft; anschließend soll er dann den Wirt mit einigen wohlgelegten Karten noch tiefer in finanzielle Bedrängnis getrieben haben und darf dadurch nun einen fetten Batzen der Rose sein eigenen nennen. Zum anderen wäre da die leiderprobte Belegschaft die, nun ebenfalls von Tomag befreit, die Rose nach ihren Vorstellungen neu gestalten möchte. Wohlgemerkt, ohne dabei von einem neuen Tyrannen herumgescheucht zu werden. Ob sich die beiden Seiten einigen können, ob sie am Ende mit- oder doch eher gegeneinander arbeiten, das vermögen derzeit allein die weisen Sterndeuter in Belkarth zu erahnen.

Im Moment hält man jedenfalls zumindest oberflächlich Frieden und sowohl die Onyx- wie auch der Goldmer vergeben großzügig einigermaßen legale Aufträge an einigermaßen vertrauenswürdige Nasen. Auch sollen die treuen Kunden der Rose natürlich nicht unter den Uneinigkeiten der Belegschaft leiden und so - als besondere Gaumenfreude und als Zeichen des Friedens, der Freundschaft und der Herzlichkeit - steht für die nächste Woche Herzpastete auf der Speisekarte:



Herzpastete und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwil.
Feuchte Rose Anwil, jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune

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6

Mittwoch, 30. Mai 2018, 07:51

30te Tag der Zweitsaat im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug

Ist der Lagerkampf im Rosengarten auch vielleicht noch nicht ganz ausgetragen, so scheint mer sich nun auf eine versöhnlichere Schlachtstrategie geeinigt zu haben: Zur Festigung der zwischenmer- und zwischenmeschlichen Beziehung wird ein Ausflug geplant. Zu den angekündigten Gladiatorenspielen in Kvatch soll es gehen oder ins Badehaus, welches ja gerüchteweise bald eröffnen soll - vielleicht sogar zu beidem! Ungewiss bleibt an dieser Stelle, ob diese kollegialen Unternehmungen tatsächlich erste Schritte auf dem Blütenpfad der Versöhnung sind oder am Ende doch nur ein Vorwand, um etwaige Kontrahenten klammheimlich in die Arena zu schubsen oder im duftenden Badewasser zu etränken.

Den Gaumenfreuden der Rose wurde in der letzten Woche zudem ein Unterhaltungsprogramm hinzugefügt: Einen Schaukampf soll es gegeben haben, mit echten Schwertern! Vielleicht wurde aber auch einfach nur eine tatsächliche Prügelei werbetechnisch aufgewertet. In jedem Fall scheinen die Röschen keine Einwände gegen solche Einlagen zu haben und auch Barden, Karten- oder Würfelspiel sind in der Rose nicht verpöhnt. Zur Abkühlung erhitzter Gemüter kann in dieser Woche neben dem martialischen aber auch der kulinarische Weg gewählt werden, denn erfrischendes Seerosen Sorbet steht auf dem Speiseplan.



Seerosen Sorbet und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwil.
Feuchte Rose Anwil, jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune


"Estirs Gerücht vom 22ten"


Des Seerosenemporiums vertrautes Schurkengesicht altmerischer Abstammung soll am Ende der Woche gesehen worden sein, wie er ein blutjunges Mädchen durch die Stadt schleppte. Am helligten Tag, mitten durch die Straßen, bis er in die Dunkelheit der alten Markthalle mit ihr verschwand. Ziemlich gebeutelt soll die Jugendliche ausgesehen haben, zerissene Kleider, nahezu von Sinnen – was der blonde Hüne wohl mit ihr angestellt habe?

„Die Dingä werd‘n auch imma jünger“, kommentierte Hackfressen-Alban, Anwils bekannter Straßenlungerer und Halbtagsnörgler vom Friedhofseck. Was „die da unten treiben“, erscheine ihm ja grundsätzlich als höchst verdächtig. Man müsse sich nur mal anschauen, wer da unten den Ausschank machte...da verschwänden einfach Leute. Und Orks.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Anska« (30. Mai 2018, 08:08)


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Montag, 4. Juni 2018, 18:28

Vierter Tag der Jahresmitte im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug

Da die Gladiatorenspiele einen blutigen Anfang und damit sogleich auch ein blutiges Ende nahmen, soll das unfreiwillige Ableben unbekannter Personen auch tonangebenden für diese Rekapitulation aus dem Rosengarten sein. Ist der Seerosenteich der Spelunke sonst nicht nur die Augenweide der Kaschemme, sondern auch ihr olfaktorischer Ruhepol, wehte am letzten Turdas ein etwas anderes Lüftchen von seinem smaragdenen Wasser. Ein Gast, welcher die Rose schon angetrunken betrat und dem sein Drillingstrunk aus Likör, Bier und Brandwein dann den Rest gab, wurde kurzerhand ins Wasserbecken getunkt, nachdem er die Anwesenden nebst verbalen Unflätigkeiten auch noch mit weniger geistigen Dünsten und Säften verstörte. Ob jedoch allein übermäßiger Alkohol dafür verantwortlich war, dass der Mann später nicht einmal mehr den Weg zum Heilerhaus schaffte bevor er verendete? Hat vielleicht die maskierte Gestalt nachgeholfen, mit welcher man ihn in einer dunklen Gasse sah? Oder war am Ende doch die zweifelhafte Sauberkeit der Rose schuld? In Hinblick auf die Hygiene, kann aber die Rose zumindest an diesem Abend mit weißen Blütenblättern glänzen, wurde doch keinerlei Geschirr mit Wasser aus dem verunreinigten Reservoir gespült. Stattdessen wurde eigens für den Abwasch am Turdas eine Khajiit engagiert, welche die Teller aufs Gründlichste mit ihrer rauen Zunge säuberte und desinfizierte.

Nach so viel unerfreulichem, konnte der Abend aber auch den zarten Spross einer angehenden Romanze hervorbringen; scheint doch einer von Anwils Dunmern ein Auge auf Sylriel, das bosmerische Kochröschen geworfen zu haben. Ganz schüchtern hat er dem Hörnchen seine Aufwartungen gemacht, verstohlen jede Bewegung der Köchin beobachtet und ihr quasi durchs Sorbet sein Interesse bekundet. Doch, so schön ein wenig Romantik im blutigen Alltag Anwils auch sein mag, sind dem Hörnchen derartige Avancen vielleicht nicht ganz so lieb und vielleicht kann man daher die dieswöchige Sonderspeise auch als Ablenkung verstehen und als dezenten Verweis auf die Vorzüge der Kolleginnen; stehen doch diese Woche Sabeethas Brüste auf dem Menu.



Sabeethas Busen und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwil.
Feuchte Rose Anwil, jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anska« (4. Juni 2018, 18:36)


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8

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:57

Vierzehnter Tag der Jahresmitte im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug


Motiviert oder schlicht inspiriert durch den Besuch der Kvatcher Arena, soll die Truppe der Rose auf den blutigen Geschmack gekommen sein. Ein eigenes Kampfereigniss soll auf die Beine gestellt werden, der Dornenring, der in der alten Markthalle unter Aufsicht des stillen schuppigen Argonierdorns abgehalten werden soll. Von Fäusten ist da die Rede, waffenlosem Ringen im Wasserbecken, von Geschick und Können. Andere böse Zungen behaupten, dass es den Leuten der Rose nur darum geht zu sehen wie sich andere im Wasser ordentlich verkloppen, beziehungsweise das sie nur darauf lauern zu sehen wie sich zwei Frauen im kühlen Nass zwischen den Seerosen wälzen und gegenseitig mit dem feuchten Haar zur Freude der männlichen Beleg- und Besucherschaft auspeitschen. Vielleicht ist ja sogar dieser Dornenring der Grund für die aktuelle Abwesenheit gleich dreier Rosenangehöriger: Nicht nur, dass der Herd dieser Tage anderweitig belegt ist und man nicht das typische bosmerische Kochröschen dort ausmachen kann, nein auch besagter Argonier ist schon seit einigen Tagen nicht gesehen worden. Ebenso wenig wie der einäugige, selbsternannte Chef der Röslein - Estir.

Auf Reisen sollen sie ja angeblich sein, so wie man hörte um Handelsbeziehungen zu pflegen und das Angebot der Rose zu erweitern, wo die Kaschemme jede Woche mehr Besucher willkommen heißen kann und mehr Münzen wie noch unter der fetten Fuchtel des Vorbesitzers in die Kasse geschwemmt werden. Vielleicht ist es ja aber doch auch tatsächlich im Zusammenhang mit dem Dornenring um die Kunde davon weiter zu verbreiten und vielleicht sogar Kämpfer aus entfernteren Ecken nach Anwil zu locken.

Geschlossen wird die Rose in der Zeit zumindest nicht, selbst wenn das ungleiche Trio in dieser Woche wohl durch Abwesenheit glänzen wird. Nach wie vor hat die schwarze Rose Arany alles im wachsamen Blick, während sie selber im aufmerksamen Blick des Dunmerschattens steht, der ihr seit zwei Wochen immer wieder in die Rose folgt. Tatkräftige Hilfe hat sie ebenfalls in Form der zweiten dunklen Rose Sabeetha...die mit ihrem ausladenden Vorderbau ja ohnehin fast schon als zwei Rosen gleichzeitig gewertet werden könnte. Wenn die Katze also aus dem Hause ist und die Mäuse auf dem Tisch tanzen können, ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn das Spezial der Woche dieses Mal aus einem alkoholischen Angebot namens "Fernweh" und keiner ausgeklügelten Speise besteht und der kommende Rosenabend ganz unter dem Vorzeichen beschwippster Gelassenheit steht.



Fernweh und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwil.
Feuchte Rose Anwil, jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune.
She would always like to say:
"Why change the past, when you can own this day?"
Today she will fight to keep her way, she's a rogue and a thief
and she will tempt your fate.


Vielen Dank an Estir für das tolle Bild! :love:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sylriel« (Heute, 09:34)


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9

Dienstag, 19. Juni 2018, 09:32

Neunzehnter Tag der Jahresmitte im Jahr Akatoshs 2Ä 586

Was bisher geschah
Worin beschrieben wird, was sich in der Feuchten Rose zutrug

Ruhig ist es dieser Tage in der Rose, an denen Sylriel, Schuppe und der goldene Estir nicht in den kühlen Mauern der alten Halle weilen. Am 10ten des Monats ist das Trio mit der Thosh Marha nach Auridon aufgebrochen und gemeinsam mit ihnen sind auch einige andere illustre Antlitze aus Anwil entschwunden. Während die daheimgebliebenen Röschen nun sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer umtriebigen Triebe warten, werben sie fleißig für all die neuen Attraktionen, die sich jüngst in der fruchtbaren Erde des Rosengartens ausgesät haben.

Da wäre natürlich zunächst einmal der Dornenring, die roseneigene Kampfveranstaltung. Noch haben sich angeblich nur Damen für den Ring gemeldet und ob man darin nun ein Zeichen weiblicher Kraft oder männlichen Feinsinns sehen will oder einfach spekulieren möchte, dass der Goldmer nur Kandidaten zulässt deren perfekte Maße ihn überzeugen, das sei dem geneigten Leser selbst überlassen. Mit Sicherheit können wir aber versprechen, dass für den glücklichen Sieger ein Preisgeld winkt, welches bisher sehr genau als "hoch" definiert wurde.

Weniger blutig aber nicht minder unterhaltsam sind die anderen neuen Gewächse im Rosengarten: Vorletzten Middas ließen sich wohl eine Tänzerin und ihr Lautenspieler anheuern, um die Gäste der Rose in Zukunft mit zotigen Liedern und wohlig wirbelnden Rundungen zu beglücken. Neben Zehenspitzengefühl soll die liebreizende Tänzerin übrigens auch im Kartenlegen geübt sein, falls es jemanden schon heute danach zu wissen dürstet, was der Morgen außer einem Kater bringt. Neben Erquicklichem für Augen, Ohr und Seelenfrieden, sollen aber auch die nicht zu kurz kommen, die an sich selbst arbeiten lassen wollen. Ist der Dornenring natürlich eine vortreffliche Gelegenheit für eine kostenlose Nasenkorrektur, hat sich jüngst auch ein Tätowierer in Anwil eingefunden, der selbst wohl sein bestes Ausstellungsstück ist und somit im Stadtbild kaum zu verfehlen sein dürfte.

Wem das noch nicht genug des Amüsements ist, der mag auch einfach den Blick auf die Speisekarte richten, denn in dieser Woche verkocht die Rose ihre Konkurrenz: Die Schlammkrabbe im Sud steht auf der Speisekarte.



Schlammkrabbe im Sud und andere Spezialitäten gibt es in der Feuchten Rose Anwil.
Feuchte Rose Anwil, jeweils donnerstags ab 20 Uhr und nach Laune.

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